Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 2Ob223/49 1Ob754/79 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0041327

Geschäftszahl

2Ob223/49; 1Ob754/79; 1Ob781/79; 1Ob317/97t; 7Ob307/97s; 7Ob139/99p; 5Ob131/02d; 2Ob274/08w; 7Ob86/11i

Entscheidungsdatum

14.12.1949

Norm

ZPO §411 E

Rechtssatz

Ausländische Urteile, die im Inland vollstreckbar sind, begründen die Einrede der Rechtskraft.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 223/49
    Entscheidungstext OGH 14.12.1949 2 Ob 223/49
    Veröff: SZ 22/198
  • 1 Ob 754/79
    Entscheidungstext OGH 12.11.1979 1 Ob 754/79
    Veröff: EFSlg 35149
  • 1 Ob 781/79
    Entscheidungstext OGH 14.12.1979 1 Ob 781/79
    Veröff: ÖA 1981,96
  • 1 Ob 317/97t
    Entscheidungstext OGH 28.07.1998 1 Ob 317/97t
    Beisatz: Ein in Österreich zu einem späteren Zeitpunkt erhobenes deckungsgleiches Begehren ist wegen entschiedener Streitsache zurückzuweisen. (T1)
  • 7 Ob 307/97s
    Entscheidungstext OGH 10.08.1998 7 Ob 307/97s
  • 7 Ob 139/99p
    Entscheidungstext OGH 23.06.1999 7 Ob 139/99p
    Auch; Beisatz: Kann mangels einer staatsvertraglichen Regelung die Entscheidung in Österreich nicht vollstreckt werden, kommt von vornherein zufolge fehlender Durchsetzungsmöglichkeit die Einmaligkeitswirkung einer ausländischen Vorentscheidung nicht zum Tragen. (T2); Beisatz: Hier: Unterhaltsvergleich mit gerichtlicher Genehmigung (südafrikanische Republik) (T3)
  • 5 Ob 131/02d
    Entscheidungstext OGH 25.06.2002 5 Ob 131/02d
    Auch; Beisatz: Entscheidungen ausländischer Gerichte begründen die Einrede der Rechtskraft, wenn sie im Inland vollstreckbar bzw anzuerkennen sind. (T4); Veröff: SZ 2002/89
  • 2 Ob 274/08w
    Entscheidungstext OGH 29.01.2009 2 Ob 274/08w
    Vgl auch; Veröff: SZ 2009/16
  • 7 Ob 86/11i
    Entscheidungstext OGH 06.07.2011 7 Ob 86/11i

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1949:RS0041327

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

24.07.2012

Dokumentnummer

JJR_19491214_OGH0002_0020OB00223_4900000_002

Rechtssatz für 3Ob567/78 7Ob687/85 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0045416

Geschäftszahl

3Ob567/78; 7Ob687/85; 6Ob567/93; 6Ob15/98v; 1Ob317/97t; 7Ob307/97s; 2Ob72/99y

Entscheidungsdatum

11.04.1978

Norm

ABGB §37 I
ABGB §905 IB

Rechtssatz

Die Währung muß nicht notwendig dem Schuldstatut folgen.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 567/78
    Entscheidungstext OGH 11.04.1978 3 Ob 567/78
    Veröff: JBl 1979,155 = SZ 51/43 = ÖA 1981,95
  • 7 Ob 687/85
    Entscheidungstext OGH 20.02.1986 7 Ob 687/85
    Beisatz: Bei Unterhaltszahlungen steht das Wohl des Pflegebefohlenen im Vordergrund. Unter Berücksichtigung der Geldentwertung (hier: in Polen) ist daher die Unterhaltsbemessung in einem Hartwährungsbetrag zweckmäßig. (T1)
  • 6 Ob 567/93
    Entscheidungstext OGH 26.08.1993 6 Ob 567/93
    Auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 15/98v
    Entscheidungstext OGH 12.02.1998 6 Ob 15/98v
    Auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 317/97t
    Entscheidungstext OGH 28.07.1998 1 Ob 317/97t
    Vgl; Beisatz: Die an sich nach dem Recht des Aufenthaltsorts des Unterhaltsberechtigten (in casu: nach türkischem Sachenrecht) zu lösende Frage, in welcher der beiden Währungen der Unterhalt zu zusprechen ist, ist dann dahin zu beantworten, daß der Zuspruch jedenfalls in Inlandswährung zu erfolgen hat, wenn der Kursverfall der anderen Währung erheblich und kontinuierlich ist. Gerade dann versagt nämlich die Währungsbestimmung nach dem Zahlungszweck der Deckung des Bedarfs des Unterhaltsberechtigten an seinem Aufenthaltsort. (T2)
  • 7 Ob 307/97s
    Entscheidungstext OGH 10.08.1998 7 Ob 307/97s
    Vgl; Beis wie T2
  • 2 Ob 72/99y
    Entscheidungstext OGH 25.03.1999 2 Ob 72/99y
    Vgl; Beisatz: Gerade bei Unterhaltszahlungen an im Ausland lebende Kinder steht das im § 178a ABGB als oberste Maxime statuierte Wohl des Pflegebefohlenen, ihnen die ihrem Bedarf nach zukommende Kaufkraftmenge zufließen zu lassen, im Vordergrund, weshalb die Unterhaltsbemessungen grundsätzlich in einem Hartwährungsbetrag zweckmäßig ist. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0045416

Dokumentnummer

JJR_19780411_OGH0002_0030OB00567_7800000_004

Rechtssatz für 1Ob623/86 7Ob578/88 9Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0044905

Geschäftszahl

1Ob623/86; 7Ob578/88; 9ObA239/89; 2Ob621/90; 7Ob511/95; 1Ob20/94; 2Ob72/94 (2Ob1127/94); 1Ob169/97b; 4Ob329/97d; 7Ob307/97s; 6Ob232/98f; 3Ob157/01m; 6Ob70/05w; 4Ob101/06s; 8Ob41/15k; 1Ob62/17z

Entscheidungsdatum

14.07.1986

Norm

ZPO §496 Abs3

Rechtssatz

Sind der Umfang der Prozessstoffsammlung und die Weiterungen des Verfahrens gar nicht abzusehen, so kann nicht angenommen werden, dass mit der Ergänzung der Verhandlung durch das Berufungsgericht kein erheblicher Kostenmehraufwand verbunden wäre.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 623/86
    Entscheidungstext OGH 14.07.1986 1 Ob 623/86
    Veröff: SZ 59/134 = EvBl 1987/19 S 87 = JBl 1987,189
  • 7 Ob 578/88
    Entscheidungstext OGH 19.05.1988 7 Ob 578/88
  • 9 ObA 239/89
    Entscheidungstext OGH 08.11.1989 9 ObA 239/89
    Veröff: RZ 1992/40 S 98
  • 2 Ob 621/90
    Entscheidungstext OGH 10.04.1991 2 Ob 621/90
  • 7 Ob 511/95
    Entscheidungstext OGH 22.03.1995 7 Ob 511/95
    Auch
  • 1 Ob 20/94
    Entscheidungstext OGH 17.10.1995 1 Ob 20/94
    Veröff: SZ 68/189
  • 2 Ob 72/94
    Entscheidungstext OGH 07.12.1995 2 Ob 72/94
    Auch
  • 1 Ob 169/97b
    Entscheidungstext OGH 15.07.1997 1 Ob 169/97b
    Auch
  • 4 Ob 329/97d
    Entscheidungstext OGH 12.11.1997 4 Ob 329/97d
    Auch
  • 7 Ob 307/97s
    Entscheidungstext OGH 10.08.1998 7 Ob 307/97s
    Auch
  • 6 Ob 232/98f
    Entscheidungstext OGH 28.01.1999 6 Ob 232/98f
    Auch
  • 3 Ob 157/01m
    Entscheidungstext OGH 11.07.2001 3 Ob 157/01m
    Auch
  • 6 Ob 70/05w
    Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 70/05w
  • 4 Ob 101/06s
    Entscheidungstext OGH 17.10.2006 4 Ob 101/06s
    Auch; Veröff: SZ 2006/155
  • 8 Ob 41/15k
    Entscheidungstext OGH 25.08.2015 8 Ob 41/15k
  • 1 Ob 62/17z
    Entscheidungstext OGH 26.04.2017 1 Ob 62/17z

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0044905

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

12.07.2017

Dokumentnummer

JJR_19860714_OGH0002_0010OB00623_8600000_003

Rechtssatz für 1Ob546/87 1Ob317/97t 7O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0007205

Geschäftszahl

1Ob546/87; 1Ob317/97t; 7Ob307/97s

Entscheidungsdatum

27.04.1987

Norm

AußStrG §18 A
ZPO §411 Aa

Rechtssatz

Keine Identität der Ansprüche und damit keine Rechtskraftwirkung liegt dann vor, wenn für einen späteren Zeitraum mit der Behauptung, die Leistungsfähigkeit des Unterhaltsschuldner sei höher als ursprünglich angenommen, ein höherer Betrag begehrt wird.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 546/87
    Entscheidungstext OGH 27.04.1987 1 Ob 546/87
  • 1 Ob 317/97t
    Entscheidungstext OGH 28.07.1998 1 Ob 317/97t
    Vgl auch
  • 7 Ob 307/97s
    Entscheidungstext OGH 10.08.1998 7 Ob 307/97s
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0007205

Dokumentnummer

JJR_19870427_OGH0002_0010OB00546_8700000_001

Rechtssatz für 4Ob565/91 4Ob507/92 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0007161

Geschäftszahl

4Ob565/91; 4Ob507/92; 6Ob552/93; 7Ob604/93; 8Ob596/93; 10Ob508/94; 7Ob596/94; 10Ob536/94; 4Ob598/95; 4Ob2393/96g; 7Ob2353/96x; 1Ob122/97s; 1Ob317/97t; 7Ob307/97s; 7Ob16/00d; 1Ob5/00t; 6Ob22/02g (6Ob23/02d); 7Ob175/02i; 3Ob64/03p; 3Ob113/04w; 1Ob56/05z; 1Ob25/07v; 4Ob203/07t; 2Ob253/08g; 6Ob243/09t; 2Ob67/09f; 6Ob127/10k; 4Ob229/10w; 7Ob44/12i; 4Ob50/14b; 1Ob135/14f; 1Ob182/14t; 10Ob59/16y; 9Ob53/18m

Entscheidungsdatum

19.11.1991

Norm

ABGB §140 Ag
ABGB §936 VIIc
AußStrG §18 A
ZPO §411 Cc

Rechtssatz

Dem Begehren, die Unterhaltsverpflichtung im Hinblick auf eine (wesentliche) Änderung der Verhältnisse in anderer Weise festzusetzen, steht nicht die Rechtskraft der vorangegangenen Unterhaltsbemessung entgegen. Wurde über den (gesamten) Unterhaltsanspruch rechtskräftig erkannt, dann ist hingegen ein Antrag, die Unterhaltsbemessung trotz unverändert gebliebener Verhältnisse zu ändern, wegen Rechtskraft zurückzuweisen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 565/91
    Entscheidungstext OGH 19.11.1991 4 Ob 565/91
  • 4 Ob 507/92
    Entscheidungstext OGH 14.01.1992 4 Ob 507/92
    Veröff: ÖA 1992,57
  • 6 Ob 552/93
    Entscheidungstext OGH 01.07.1993 6 Ob 552/93
    nur: Dem Begehren, die Unterhaltsverpflichtung im Hinblick auf eine (wesentliche) Änderung der Verhältnisse in anderer Weise festzusetzen, steht nicht die Rechtskraft der vorangegangenen Unterhaltsbemessung entgegen. (T1)
  • 7 Ob 604/93
    Entscheidungstext OGH 06.10.1993 7 Ob 604/93
  • 8 Ob 596/93
    Entscheidungstext OGH 30.11.1993 8 Ob 596/93
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Tiefgreifende Änderung der Rechtsprechung (das anrechenbare Eigeneinkommen des Lehrling ist nicht zur Gänze, sondern nur zur Hälfte auf die Unterhaltsverpflichtung des Geldunterhaltspflichtigen anzurechnen). (T2)
  • 10 Ob 508/94
    Entscheidungstext OGH 22.03.1994 10 Ob 508/94
    Auch
  • 7 Ob 596/94
    Entscheidungstext OGH 31.08.1994 7 Ob 596/94
    nur T1
  • 10 Ob 536/94
    Entscheidungstext OGH 28.02.1995 10 Ob 536/94
  • 4 Ob 598/95
    Entscheidungstext OGH 05.12.1995 4 Ob 598/95
    nur T1; Beisatz: Der Unterhalt kann - bei gleichgebliebenen Verhältnissen - auch dann erhöht werden, wenn ein Anspruch geltend gemacht wird, der noch nicht Gegenstand der vorangegangenen Entscheidung war. Auch bei im wesentlichen gleichgebliebenen Verhältnissen kann der Unterhaltsberechtigte verlangen, dass der Unterhalt auf den ihm zustehenden Betrag erhöht wird. Der Erhöhungsantrag kann auch für die Vergangenheit gestellt werden. (T3)
  • 4 Ob 2393/96g
    Entscheidungstext OGH 14.01.1997 4 Ob 2393/96g
    nur T1; Beisatz: Mit dem neuen Antrag wird nämlich ein Anspruch geltend gemacht, der noch nicht Gegenstand der vorangegangenen Entscheidung war. (T4)
  • 7 Ob 2353/96x
    Entscheidungstext OGH 04.12.1996 7 Ob 2353/96x
    Auch; nur T1; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 1 Ob 122/97s
    Entscheidungstext OGH 25.11.1997 1 Ob 122/97s
    Auch; Beisatz: Im Rahmen eines im außerstreitigen Verfahren zu behandelnden Unterhaltserhöhungsantrags ist das Gericht bei der Entscheidung aber dann nicht an die Teilrechtskraft seiner Vorentscheidung gebunden, wenn ein neues Sachverhaltselement zum Tragen kommt. (T5)
  • 1 Ob 317/97t
    Entscheidungstext OGH 28.07.1998 1 Ob 317/97t
    Vgl auch
  • 7 Ob 307/97s
    Entscheidungstext OGH 10.08.1998 7 Ob 307/97s
    Vgl auch; nur T1
  • 7 Ob 16/00d
    Entscheidungstext OGH 29.03.2000 7 Ob 16/00d
    Vgl auch; nur T1
  • 1 Ob 5/00t
    Entscheidungstext OGH 25.07.2000 1 Ob 5/00t
    Beisatz: Als wesentliche Änderung werden unter anderem Einkommensminderungen von 8 beziehungsweise 10 % angesehen. (T6)
  • 6 Ob 22/02g
    Entscheidungstext OGH 18.04.2002 6 Ob 22/02g
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beisatz: Die Abweisung eines Antrages auf Zuerkennung eines einstweiligen Unterhalts nach § 382 Abs 1 Z 8 EO steht zumindest dann, wenn der Antragsteller bei neuerlicher Antragstellung mit neuen und für den nunmehr maßgebenden Zeitraum aktuellen Bescheinigungsmitteln, die im vorangehenden Verfahren noch gar nicht entstanden waren, eine maßgebende Änderung im Anspruchssachverhalt darzulegen vermag, einer Antragstattgebung für spätere Zeiträume nicht entgegen. (T7)
  • 7 Ob 175/02i
    Entscheidungstext OGH 27.11.2002 7 Ob 175/02i
    Auch; nur T1; Beisatz: Die Erhöhung des Einkommens des Unterhaltspflichtigen um mehr als 10 % ist jedenfalls als wesentliche Umstandsänderung anzusehen. (T8)
  • 3 Ob 64/03p
    Entscheidungstext OGH 26.11.2003 3 Ob 64/03p
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 3 Ob 113/04w
    Entscheidungstext OGH 21.07.2004 3 Ob 113/04w
    Vgl auch; nur T1; Beis wie T8
  • 1 Ob 56/05z
    Entscheidungstext OGH 24.06.2005 1 Ob 56/05z
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T8; Beisatz: Diese Rechtslage verdeutlicht, dass die materielle Rechtskraft einer Entscheidung, mit der ein Unterhaltsanspruch bemessen wurde, einer ins Gewicht fallenden nachträglichen Änderung des Sachverhalts nicht standhält. (T9)
    Veröff: SZ 2005/93
  • 1 Ob 25/07v
    Entscheidungstext OGH 03.05.2007 1 Ob 25/07v
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 4 Ob 203/07t
    Entscheidungstext OGH 11.12.2007 4 Ob 203/07t
    Auch; Beis wie T6; Beisatz: Gesetzliche Unterhaltsansprüche unterliegen der Umstandsklausel. Der Anspruch kann daher im Fall einer wesentlichen Änderung der Verhältnisse neu festgelegt werden. (T10)
  • 2 Ob 253/08g
    Entscheidungstext OGH 16.07.2009 2 Ob 253/08g
    Auch; nur T1; Beis wie T10
  • 6 Ob 243/09t
    Entscheidungstext OGH 18.12.2009 6 Ob 243/09t
    Beis wie T3; Beisatz: Einzige materielle Grenze ist die Verjährung. (T11)
  • 2 Ob 67/09f
    Entscheidungstext OGH 18.12.2009 2 Ob 67/09f
    Auch; nur T1
  • 6 Ob 127/10k
    Entscheidungstext OGH 01.09.2010 6 Ob 127/10k
    Vgl auch; Beis wie T10
  • 4 Ob 229/10w
    Entscheidungstext OGH 18.01.2011 4 Ob 229/10w
    Auch
  • 7 Ob 44/12i
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 7 Ob 44/12i
    Auch; Beis wie T10; Auch Beis wie T8; Beisatz: Eine allgemein gültige Regel, ab wann von einer solchen Änderung der Verhältnisse auszugehen ist oder nicht, lässt sich nicht aufstellen, weil die Umstände des Einzelfalls von wesentlicher Bedeutung sind. (T12)
  • 4 Ob 50/14b
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 4 Ob 50/14b
    nur T1; Beis wie T10; Beis wie T12
  • 1 Ob 135/14f
    Entscheidungstext OGH 22.10.2014 1 Ob 135/14f
    Auch
  • 1 Ob 182/14t
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 182/14t
    Auch; Beis wie T12
  • 10 Ob 59/16y
    Entscheidungstext OGH 13.09.2016 10 Ob 59/16y
    Vgl; Beis wie T12
  • 9 Ob 53/18m
    Entscheidungstext OGH 02.10.2018 9 Ob 53/18m
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0007161

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.01.2019

Dokumentnummer

JJR_19911119_OGH0002_0040OB00565_9100000_003

Rechtssatz für 4Ob2004/96a 7Ob307/97s...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0102899

Geschäftszahl

4Ob2004/96a; 7Ob307/97s; 1Ob250/98s

Entscheidungsdatum

12.03.1996

Norm

Türkisches ZGB Art137
Türkisches ZGB Art143
Türkisches ZGB Art144

Rechtssatz

Nach türkischem Scheidungsrecht werden mit der rechtskräftigen Scheidung alle Ehewirkungen beseitigt. Davon betroffen sind auch vorläufige Unterhaltsmaßnahmen gemäß Art 137 türkisches Zivilgesetzbuch (türk ZGB). Mit dem Bestand der Ehe hören die gegenseitigen Unterhaltsansprüche auf. An ihre Stelle treten die nachehelichen Unterhaltsansprüche, die eigens einzuklagen sind. Nachehelicher Unterhalt kann als Schadenersatz (Art 143 türk ZGB) oder als Bedürftigkeitsunterhalt (Art 144 türk ZGB) begehrt werden.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 2004/96a
    Entscheidungstext OGH 12.03.1996 4 Ob 2004/96a
    Veröff: SZ 69/61
  • 7 Ob 307/97s
    Entscheidungstext OGH 10.08.1998 7 Ob 307/97s
  • 1 Ob 250/98s
    Entscheidungstext OGH 27.10.1998 1 Ob 250/98s
    Auch

Schlagworte

*TR*

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0102899

Dokumentnummer

JJR_19960312_OGH0002_0040OB02004_96A0000_001

Rechtssatz für 1Ob317/97t 7Ob307/97s 7...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0110427

Geschäftszahl

1Ob317/97t; 7Ob307/97s; 7Ob124/01p

Entscheidungsdatum

28.07.1998

Norm

ABGB §1333
IPRG §24

Rechtssatz

Die an sich nach dem Recht des Aufenthaltsorts des Unterhaltsberechtigten (in casu: nach türkischem Sachrecht) zu lösende Frage, in welcher der beiden Währungen der Unterhalt zuzusprechen ist, ist dann dahin zu beantworten, daß der Zuspruch jedenfalls in Inlandswährung zu erfolgen hat, wenn der Kursverfall der anderen Währung erheblich und kontinuierlich ist. Gerade dann versagt nämlich die Währungsbestimmung nach dem Zahlungszweck der Deckung des Bedarfs des Unterhaltsberechtigten an seinem Aufenthaltsort.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 317/97t
    Entscheidungstext OGH 28.07.1998 1 Ob 317/97t
  • 7 Ob 307/97s
    Entscheidungstext OGH 10.08.1998 7 Ob 307/97s
  • 7 Ob 124/01p
    Entscheidungstext OGH 13.06.2001 7 Ob 124/01p
    Ähnlich; Beisatz: Zweiter Rechtsgang zu 7 Ob 307/97s. (T1); Beisatz: Es ist grob unbillig, einerseits zur Vermeidung der mit einer sehr hohen Geldentwertung verbundenen Nachteile Unterhalt in einer "Hartwährung", wie der österreichischen, zu begehren, andererseits aber die die exorbitant hohe Inflation berücksichtigenden gesetzlichen Zinsen der ausländischen Währung (hier: Türkei) zu verlangen. (T2)

Schlagworte

SW: Währungsstatut

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110427

Dokumentnummer

JJR_19980728_OGH0002_0010OB00317_97T0000_001

Rechtssatz für 7Ob307/97s

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0110847

Geschäftszahl

7Ob307/97s

Entscheidungsdatum

10.08.1998

Norm

Türkisches ZGB Art144

Rechtssatz

Der Schadenersatzanspruch setzt Schuldlosigkeit des begehrenden Teiles und ein Verschulden an der Scheidung des verpflichteten Teiles voraus, weiters muß das schuldhafte Verhalten nach der Scheidung gesetzt worden sein. Voraussetzung des Genugtuungsanspruches für seelische Schäden sind seelische Schädigung, Verschulden des Verletzers sowie adäquater Zusammenhang und Rechtswidrigkeit.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 307/97s
    Entscheidungstext OGH 10.08.1998 7 Ob 307/97s

Schlagworte

*TR*

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110847

Dokumentnummer

JJR_19980810_OGH0002_0070OB00307_97S0000_001

Rechtssatz für 7Ob307/97s 7Ob124/01p

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0110848

Geschäftszahl

7Ob307/97s; 7Ob124/01p

Entscheidungsdatum

10.08.1998

Norm

Türkisches ZGB Art144

Rechtssatz

Die Ausfüllung des Begriffes der Bedürftigkeit ist dem Richter überlassen, der deren Vorliegen anhand der konkreten Umstände des jeweiligen Einzelfalles zu entscheiden hat. Der Bedürftigkeitsunterhalt darf auf keinen Fall so hoch sein, daß die geschiedene Ehefrau ihr Leben weiter so führt, wie sie es in der Ehe geführt hat, er muß jedoch eine angemessene Bedarfsdeckung sichern.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 307/97s
    Entscheidungstext OGH 10.08.1998 7 Ob 307/97s
  • 7 Ob 124/01p
    Entscheidungstext OGH 13.06.2001 7 Ob 124/01p
    Beisatz: Zweiter Rechtsgang zu 7 Ob 307/97s. (T1)

Schlagworte

*TR*

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110848

Dokumentnummer

JJR_19980810_OGH0002_0070OB00307_97S0000_002