Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 6Ob204/58 5Ob262/58 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0018886

Geschäftszahl

6Ob204/58; 5Ob262/58; 1Ob35/61; 7Ob38/62; 8Ob250/62; 5Ob383/63; 7Ob19/65; 5Ob100/66; 4Ob33/68; 6Ob237/68; 5Ob72/72; 5Ob157/73; 3Ob45/74; 1Ob113/75 (1Ob115/75); 6Ob805/77 (6Ob806/77); 7Ob542/81; 3Ob623/81; 1Ob676/82; 1Ob687/82; 4Ob345/83; 6Ob694/83; 1Ob684/87; 1Ob641/87; 4Ob501/88; 1Ob342/97v; 7Ob292/98m; 7Ob383/98v; 10Ob247/99t; 8Ob27/05m; 5Ob257/05p; 6Ob283/05v; 6Ob169/06f; 7Ob45/10h; 4Ob48/11d

Entscheidungsdatum

24.09.1958

Norm

ABGB §936 IV
ABGB §971

Rechtssatz

Lösbarkeit von Dauerschuldverhältnissen bei Änderung der Verhältnisse (Vertrag über die Aufstellung eines Musikautomaten in einem Kaffeehaus).

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 204/58
    Entscheidungstext OGH 24.09.1958 6 Ob 204/58
    Veröff: SZ 31/116 = EvBl 1958/384 S 658
  • 5 Ob 262/58
    Entscheidungstext OGH 10.10.1958 5 Ob 262/58
    Ähnlich
  • 1 Ob 35/61
    Entscheidungstext OGH 15.03.1961 1 Ob 35/61
  • 7 Ob 38/62
    Entscheidungstext OGH 17.01.1962 7 Ob 38/62
    Beisatz: Bei Vorhersehbarkeit der Änderung der Verhältnisse kein Auflösungsgrund gegeben. Begriff der Vorhersehbarkeit. (T1)
  • 8 Ob 250/62
    Entscheidungstext OGH 02.10.1962 8 Ob 250/62
    Beisatz: Benützung der Liegenschaft. (T2)
  • 5 Ob 383/63
    Entscheidungstext OGH 05.12.1963 5 Ob 383/63
    Beisatz: Verletzung einer positiven Vertragspflicht berechtigt zur vorzeitigen Auflösung. (T3)
  • 7 Ob 19/65
    Entscheidungstext OGH 24.02.1965 7 Ob 19/65
    z: Bezug der Zeitschrift für Natur und Technik "Orion" zum Vertrieb. (T4) Veröff: MietSlg 17201
  • 5 Ob 100/66
    Entscheidungstext OGH 02.06.1966 5 Ob 100/66
    Veröff: EvBl 1966/514 S 661
  • 4 Ob 33/68
    Entscheidungstext OGH 25.06.1968 4 Ob 33/68
    Beisatz: Ein wichtiger, die Auflösung rechtfertigender Grund kann unter Umständen auch in der nachträglichen Erschwerung der geschuldeten Leistung gelegen sein, und zwar selbst dann, wenn die Schwierigkeit nicht so weit geht, daß die Leistung rechtlich als unmöglich anzusehen ist. (T5) Veröff: Arb 8538
  • 6 Ob 237/68
    Entscheidungstext OGH 18.09.1968 6 Ob 237/68
    Beis wie T5 nur: Ein wichtiger, die Auflösung rechtfertigender Grund kann unter Umständen auch in der nachträglichen Erschwerung der geschuldeten Leistung gelegen sein. (T6)
  • 5 Ob 72/72
    Entscheidungstext OGH 11.04.1972 5 Ob 72/72
    Beisatz: Ex nunc (T7) Veröff: HS 8364 = MietSlg 24125
  • 5 Ob 157/73
    Entscheidungstext OGH 24.10.1973 5 Ob 157/73
    Beisatz: Hier: Eigenhändlervertrag mit Alleinvertriebsrecht. (T8) Veröff: SZ 46/109 = JBl 1975,34 (teilweise kritisch Bydlinski)
  • 3 Ob 45/74
    Entscheidungstext OGH 30.08.1974 3 Ob 45/74
    Beis wie T6; Veröff: EvBl 1975/31 S 67 = JBl 1975,203
  • 1 Ob 113/75
    Entscheidungstext OGH 02.07.1975 1 Ob 113/75
    Beis wie T6; Veröff: EvBl 1976/92 S 180 = SZ 48/77
  • 6 Ob 805/77
    Entscheidungstext OGH 16.02.1978 6 Ob 805/77
    Beisatz: Schuldhaftes Verhalten des Vertragspartners ist nicht Voraussetzung (hier: Pflicht zur Betreibung einer Arztpraxis - Verzug des Vertragspartners mit monatlicher finanziellen Beihilfen usw). (T9)
  • 7 Ob 542/81
    Entscheidungstext OGH 05.03.1981 7 Ob 542/81
    Beis wie T1; Beisatz: Wer sich in einem Staat mit freier Marktwirtschaft am Konkurrenzkampf beteiligt, kann auch bei Vertragsabschluß nicht voll abschätzbare Auswirkungen dieses Konkurrenzkampfes nicht zum Anlaß für eine vorzeitige Vertragsauflösung nehmen (hier: Tankstellenvertrag). (T10) Veröff: JBl 1982,142 = MietSlg 33
  • 3 Ob 623/81
    Entscheidungstext OGH 10.02.1982 3 Ob 623/81
  • 1 Ob 676/82
    Entscheidungstext OGH 01.09.1982 1 Ob 676/82
    Beis wie T5; Beisatz: Gilt auch für Bierbezugsverträge. (T11) Veröff: EvBl 1983/12 S 45 = JBl 1983,321
  • 1 Ob 687/82
    Entscheidungstext OGH 03.11.1982 1 Ob 687/82
    nur: Lösbarkeit von Dauerschuldverhältnissen bei Änderung der Verhältnisse. (T12) Beis wie T11 nur: Gilt auch für Bezugsverträge. (T13); Beis wie T1
  • 4 Ob 345/83
    Entscheidungstext OGH 12.07.1983 4 Ob 345/83
    Vgl; nur T12; Beisatz: Aufkündigung auch ohne Angabe von Gründen unter Einhaltung einer angemessenen Frist. (T14)
  • 6 Ob 694/83
    Entscheidungstext OGH 13.10.1983 6 Ob 694/83
    Vgl auch; Beisatz: Die außerordentliche Kündigung setzt voraus, dass die Einhaltung des Vertrages durch außerhalb der Verantwortung des Schuldners liegende Umstände erheblich gefährdet wurde und ihm deshalb nach Treu und Glauben nicht mehr zugemutet werden kann. (T15) Veröff: SZ 56/144
  • 1 Ob 684/87
    Entscheidungstext OGH 21.10.1987 1 Ob 684/87
    nur T12; Beis wie T3; Beis wie T15
  • 1 Ob 641/87
    Entscheidungstext OGH 21.10.1987 1 Ob 641/87
    Auch; Beis wie T9 nur: Schuldhaftes Verhalten des Vertragspartners ist nicht Voraussetzung. (T16) Veröff: EvBl 1988/31 S 207 = SZ 60/218 = RdW 1988,88
  • 4 Ob 501/88
    Entscheidungstext OGH 09.02.1988 4 Ob 501/88
    Auch; Beisatz: Ein wichtiger Grund zur Auflösung eines solchen Dauerschuldverhältnisses kann auch darin bestehen, dass ein gedeihliches Zusammenleben der Vertragspartner nicht mehr besteht; zur Auflösung des Vertrages ist dann derjenige berechtigt, der für das Auftreten der Misshelligkeiten nicht allein oder überwiegend verantwortlich ist und dem daher die Fortsetzung des Rechtsverhältnisses aus schwerwiegenden Gründen unzumutbar ist. (T17)
  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v
    nur T12; Beisatz: Der "wichtige Grund" darf nur nicht schon bei Vertragsabschluss bekannt oder vorhersehbar gewesen sein. (T18)
  • 7 Ob 292/98m
    Entscheidungstext OGH 14.04.1999 7 Ob 292/98m
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Einseitige vorzeitige Auflösung eines Handelsvertretungsvertrages (§ 22 Abs 3 HVertrG). (T19)
  • 7 Ob 383/98v
    Entscheidungstext OGH 01.09.1999 7 Ob 383/98v
    Ähnlich; Beisatz: Die Frage, ob die festgestellten mehrfachen Verstöße des Klägers gegen die Betriebsordnung der beklagten Partei einen hinreichenden Grund zur außerordentlichen Kündigung des Dauerschuldverhältnisses bildeten, hängt von den besonderen Umständen dieses Einzelfalles ab. (T20); Beisatz: Hier: Entzug der Benützungsbewilligung für Privatflugplatz wegen krassen Fehlverhalten. (T21)
  • 10 Ob 247/99t
    Entscheidungstext OGH 16.11.1999 10 Ob 247/99t
    Vgl auch; Beis wie T16
  • 8 Ob 27/05m
    Entscheidungstext OGH 17.03.2005 8 Ob 27/05m
    Vgl auch; Beisatz: Allein die wirtschaftlich unzutreffende Einschätzung des Geschäftsganges mit der schon bei Abschluss des Vertrages gerechnet werden konnte, stellt keinen Grund für die vorzeitige Auflösung des Bestandvertrages dar. (T22); Beisatz: Hier: Schlechter Geschäftsgang des angemieteten Kinocenters. (T23)
  • 5 Ob 257/05p
    Entscheidungstext OGH 20.12.2005 5 Ob 257/05p
    Vgl auch; Beis wie T22; Beisatz: Hier: § 1117 ABGB. (T24)
  • 6 Ob 283/05v
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 6 Ob 283/05v
    nur T12; Beisatz: Die Frage der Unzumutbarkeit der Fortsetzung des Vertragsverhältnisses für einen der Vertragspartner kann nur nach einer umfassenden Sicht aller dafür und dagegen sprechenden Gegebenheiten des Einzelfalls beantwortet werden. (T25); Beisatz: Die Streichung des Klägers aus der Liste der sicherheitstechnischen Zentren berechtigt zur außerordentlichen Kündigung, da eine Streichung aus der Liste dem Arbeitgeber indiziert, dass die gesetzlichen Voraussetzungen für den Betrieb eines sicherheitstechnischen Zentrums nicht (mehr) erfüllt sind. (T26)
  • 6 Ob 169/06f
    Entscheidungstext OGH 21.12.2006 6 Ob 169/06f
    Beis wie T25
  • 7 Ob 45/10h
    Entscheidungstext OGH 01.09.2010 7 Ob 45/10h
    Vgl; Beis ähnlich wie T25
  • 4 Ob 48/11d
    Entscheidungstext OGH 12.04.2011 4 Ob 48/11d
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1; Beis ähnlich wie T18; Beis ähnlich wie T22

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0018886

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.06.2011

Dokumentnummer

JJR_19580924_OGH0002_0060OB00204_5800000_001

Rechtssatz für 2Ob430/58 8Ob162/62 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0018377

Geschäftszahl

2Ob430/58; 8Ob162/62; 7Ob197/66; 6Ob202/69; 7Ob200/69; 1Ob72/70; 1Ob14/72; 5Ob689/76; 6Ob805/77 (6Ob806/77); 4Ob550/78; 3Ob609/77; 6Ob709/78; 3Ob501/81; 1Ob725/81; 1Ob687/82; 6Ob763/83; 8Ob607/84; 2Ob613/86; 4Ob593/88; 1Ob501/89; 6Ob581/89; 1Ob685/90; 8Ob1624/93; 4Ob148/97m; 1Ob342/97v; 3Ob244/98y; 1Ob340/98a; 6Ob81/99a; 8Ob295/99m; 6Ob59/00w; 7Ob69/01z; 7Ob252/01m; 3Ob151/02f; 3Ob289/03a; 1Ob42/05s; 6Ob283/05v; 10Ob45/08b; 4Ob91/08y; 8Ob119/08w; 4Ob211/09x; 17Ob2/10h; 4Ob48/11d; 7Ob250/11g; 7Ob192/12d; 4Ob21/14p; 6Ob48/14y; 8Ob52/14a; 7Ob208/15m; 3Ob220/16y; 7Ob17/18b; 8Ob11/18b; 9Ob10/19i; 3Ob225/18m; 5Ob121/19h

Entscheidungsdatum

08.04.1959

Norm

ABGB §918 ff Ib1
ABGB §936 IV
ABGB §1117
ABGB §1118 A1

Rechtssatz

Ein Dauerschuldverhältnis kann vorzeitig mit der Wirkung ex nunc aufgelöst werden, wenn Gründe vorliegen, die bei Verträgen anderer Art einen Rücktritt rechtfertigten.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 430/58
    Entscheidungstext OGH 08.04.1959 2 Ob 430/58
    Veröff: JBl 1959,633
  • 8 Ob 162/62
    Entscheidungstext OGH 22.05.1962 8 Ob 162/62
  • 7 Ob 197/66
    Entscheidungstext OGH 21.12.1966 7 Ob 197/66
  • 6 Ob 202/69
    Entscheidungstext OGH 24.09.1969 6 Ob 202/69
  • 7 Ob 200/69
    Entscheidungstext OGH 12.11.1969 7 Ob 200/69
    Beisatz: Übergabsvertrag ist aber Vertrag sui generis, Rücktritt nicht möglich. (T1)
    Veröff: EvBl 1970/223 S 398
  • 1 Ob 72/70
    Entscheidungstext OGH 18.06.1970 1 Ob 72/70
    Beisatz: Bezug einer Loseblatt - Gesetzessammlung. (T2)
    Veröff: JBl 1971,88 (hiezu kritische Stellungnahme von Barta und Call in JBl 1971,76 ff)
  • 1 Ob 14/72
    Entscheidungstext OGH 15.03.1972 1 Ob 14/72
    Veröff: SZ 45/29 = MietSlg 24042
  • 5 Ob 689/76
    Entscheidungstext OGH 07.12.1976 5 Ob 689/76
  • 6 Ob 805/77
    Entscheidungstext OGH 16.02.1978 6 Ob 805/77
    nur: Ein Dauerschuldverhältnis kann vorzeitig mit der Wirkung ex nunc aufgelöst werden. (T3)
  • 4 Ob 550/78
    Entscheidungstext OGH 05.09.1978 4 Ob 550/78
    nur T3
  • 3 Ob 609/77
    Entscheidungstext OGH 26.09.1978 3 Ob 609/77
  • 6 Ob 709/78
    Entscheidungstext OGH 14.12.1978 6 Ob 709/78
    nur T3; Beisatz: Es muss sich aber um Gründe handeln, welche nicht schon im Zeitpunkt der Begründung des Dauerschuldverhältnisses bekannt waren (hier: Wohnheim - Pensionsvertrag). (T4)
  • 3 Ob 501/81
    Entscheidungstext OGH 08.04.1981 3 Ob 501/81
    Zweiter Rechtsgang zu 3 Ob 609/77
  • 1 Ob 725/81
    Entscheidungstext OGH 14.10.1981 1 Ob 725/81
    nur T3; Beisatz: Wenn eine Aufrechterhaltung des Vertragsverhältnisses billigerweise nicht mehr zugemutet werden kann. Selbst vereinbarte Unkündbarkeit steht der Auflösung des Dauerschuldverhältnisses aus einem wichtigen Grund nicht entgegen, daher auch nicht die Aufzählung von bestimmten Auflösungsgründen. (T5)
    Veröff: EvBl 1982/187 S 638
  • 1 Ob 687/82
    Entscheidungstext OGH 03.11.1982 1 Ob 687/82
    nur T3; Beis wie T4 nur: Es muss sich aber um Gründe handeln, welche nicht schon im Zeitpunkt der Begründung des Dauerschuldverhältnisses bekannt waren. (T6)
  • 6 Ob 763/83
    Entscheidungstext OGH 12.01.1984 6 Ob 763/83
    Auch; Beis wie T5
  • 8 Ob 607/84
    Entscheidungstext OGH 22.11.1984 8 Ob 607/84
    Beis wie T5; Veröff: SZ 57/186 = RdW 1985,150 = JBl 1985,350
  • 2 Ob 613/86
    Entscheidungstext OGH 07.07.1987 2 Ob 613/86
    Auch; Beis wie T5; Veröff: EvBl 1987/176 S 653
  • 4 Ob 593/88
    Entscheidungstext OGH 25.10.1988 4 Ob 593/88
    nur T3; Beis wie T5 nur: Wenn eine Aufrechterhaltung des Vertragsverhältnisses billigerweise nicht mehr zugemutet werden kann. Selbst vereinbarte Unkündbarkeit steht der Auflösung des Dauerschuldverhältnisses aus einem wichtigen Grund nicht entgegen. (T7)
  • 1 Ob 501/89
    Entscheidungstext OGH 07.02.1989 1 Ob 501/89
    nur T3
  • 6 Ob 581/89
    Entscheidungstext OGH 29.06.1989 6 Ob 581/89
    nur T3
  • 1 Ob 685/90
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 685/90
    Vgl auch; nur T3; Beisatz: Hier: Gesellschaftsvertrag; Sacheinlagevertrag (T8)
    Veröff: SZ 64/127 = RdW 1992,109 = JBl 1992,183
  • 8 Ob 1624/93
    Entscheidungstext OGH 09.09.1993 8 Ob 1624/93
    Auch; nur T3; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Vermittlungsvertrag (T9)
  • 4 Ob 148/97m
    Entscheidungstext OGH 13.05.1997 4 Ob 148/97m
    Auch
  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v
    Auch; Beisatz: Bei der Prüfung der Frage, ob ein wichtiger Grund für die Auflösung eines Dauerschuldverhältnisses vorliegt, ist auf den Zeitpunkt der Abgabe der Auflösungserklärung abzustellen. (T10)
  • 3 Ob 244/98y
    Entscheidungstext OGH 11.11.1998 3 Ob 244/98y
    Beisatz: Hier: § 22 HVertrG. (T11)
  • 1 Ob 340/98a
    Entscheidungstext OGH 23.03.1999 1 Ob 340/98a
    Auch; Beis wie T10; Beisatz: Genereller Maßstab für das Vorhandensein eines wichtigen Auflösungsgrunds sind Vertragsverletzungen, die bei Zielschuldverhältnissen zum Rücktritt nach § 918 Abs 1 und § 920 erster Satz ABGB berechtigen, Verhaltensweisen, die nach den für bestimmte Dauerschuldverhältnisse normierten Beendigungstatbeständen eine fristlose Auflösung gestatten und Umstände, die eine Berufung auf den Wegfall der Geschäftsgrundlage zulassen. (T12)
  • 6 Ob 81/99a
    Entscheidungstext OGH 28.05.1999 6 Ob 81/99a
    nur T3
  • 8 Ob 295/99m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2000 8 Ob 295/99m
    Vgl; Beis wie T10
  • 6 Ob 59/00w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2000 6 Ob 59/00w
    Auch; Beis ähnlich wie T12; Beisatz: Hier: § 1117 ABGB. (T13)
    Veröff: SZ 73/180
  • 7 Ob 69/01z
    Entscheidungstext OGH 27.04.2001 7 Ob 69/01z
    Auch; Beisatz: Hier: Verstoß des Versicherers gegen die vereinbarte Bestklausel. (T14)
    Veröff: SZ 74/83
  • 7 Ob 252/01m
    Entscheidungstext OGH 07.12.2001 7 Ob 252/01m
    Auch
  • 3 Ob 151/02f
    Entscheidungstext OGH 23.10.2002 3 Ob 151/02f
    Auch; nur T3; Beis wie T5 nur: Wenn eine Aufrechterhaltung des Vertragsverhältnisses billigerweise nicht mehr zugemutet werden kann. (T15)
    Beisatz: Die wichtigen Gründe in der Person des Bestandnehmers müssen die Interessen des Bestandgebers soweit nachteilig berühren, dass sie bei objektiver Betrachtungsweise einen verständigen Bestandgeber zur Vertragsauflösung veranlassen würden und diese als gerechte, dem Sachverhalt adäquate Maßnahme erscheinen lassen. (T16)
  • 3 Ob 289/03a
    Entscheidungstext OGH 29.06.2004 3 Ob 289/03a
    Auch; Beisatz: Befristete wie unbefristete Dauerschuldverhältnisse können analog den §§ 1117f ABGB, aber auch zu anderen Regelungen im ABGB mit der Wirkung ex nunc jederzeit aus wichtigem Grund vorzeitig aufgelöst werden. (T17)
  • 1 Ob 42/05s
    Entscheidungstext OGH 27.09.2005 1 Ob 42/05s
    Beis wie T12; Beis wie T11
  • 6 Ob 283/05v
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 6 Ob 283/05v
    nur T3; Beis wie T10; Beisatz: Die Frage der Unzumutbarkeit der Fortsetzung des Vertragsverhältnisses für einen der Vertragspartner kann nur nach einer umfassenden Sicht aller dafür und dagegen sprechenden Gegebenheiten des Einzelfalls beantwortet werden. (T18)
    Beisatz: Die Streichung des Klägers aus der Liste der sicherheitstechnischen Zentren berechtigt zur außerordentlichen Kündigung, da eine Streichung aus der Liste dem Arbeitgeber indiziert, dass die gesetzlichen Voraussetzungen für den Betrieb eines sicherheitstechnischen Zentrums nicht (mehr) erfüllt sind. (T19)
  • 10 Ob 45/08b
    Entscheidungstext OGH 06.05.2008 10 Ob 45/08b
    Beis wie T18; Beisatz: Als wichtige Gründe kommen insbesondere Vertragsverletzungen, der Verlust des Vertrauens in die Person des Vertragspartners oder schwerwiegende Änderungen der Verhältnisse in Betracht, welche die Fortsetzung der vertraglichen Bindungen nicht zumutbar erscheinen lassen. (T20)
  • 4 Ob 91/08y
    Entscheidungstext OGH 10.06.2008 4 Ob 91/08y
    Auch; Beisatz: Ob eine Klausel, die eine Sperre des Diensteangebots bei noch aufrechtem Mobiltelefonievertrag unter Andauern der Zahlungspflicht des Kunden für auf die Zeit der Sperre entfallende Grundentgelte ermöglicht, zulässig ist, unterliegt unabhängig von den Voraussetzungen einer außerordentlichen Kündigung eines Dauerschuldverhältnisses aus wichtigem Grund einer nachprüfenden Kontrolle. (T21)
  • 8 Ob 119/08w
    Entscheidungstext OGH 02.04.2009 8 Ob 119/08w
    Vgl aber
  • 4 Ob 211/09x
    Entscheidungstext OGH 23.02.2010 4 Ob 211/09x
    Vgl; Beis wie T20
  • 17 Ob 2/10h
    Entscheidungstext OGH 21.06.2010 17 Ob 2/10h
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Namensrechtlicher Gestattungsvertrag. (T22)
    Veröff: SZ 2010/70
  • 4 Ob 48/11d
    Entscheidungstext OGH 12.04.2011 4 Ob 48/11d
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T4; Beis ähnlich wie T6; Beisatz: Hier: Bestandvertrag in einem Einkaufszentrum. (T23)
  • 7 Ob 250/11g
    Entscheidungstext OGH 25.01.2012 7 Ob 250/11g
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T20
  • 7 Ob 192/12d
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 7 Ob 192/12d
    Auch; Veröff: SZ 2012/144
  • 4 Ob 21/14p
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 21/14p
    Vgl auch
  • 6 Ob 48/14y
    Entscheidungstext OGH 10.04.2014 6 Ob 48/14y
    Auch; Beis wie T20
  • 8 Ob 52/14a
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 8 Ob 52/14a
    Auch
  • 7 Ob 208/15m
    Entscheidungstext OGH 06.07.2016 7 Ob 208/15m
    Auch; Beisatz: Betrifft Versicherungsvertrag. (T24)
  • 3 Ob 220/16y
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 3 Ob 220/16y
  • 7 Ob 17/18b
    Entscheidungstext OGH 21.02.2018 7 Ob 17/18b
    Beis wie T20
  • 8 Ob 11/18b
    Entscheidungstext OGH 25.06.2018 8 Ob 11/18b
    Auch; Beis wie T20
  • 9 Ob 10/19i
    Entscheidungstext OGH 27.02.2019 9 Ob 10/19i
    Beisatz: Das gilt auch bei vereinbarter Unkündbarkeit. (T25)
  • 3 Ob 225/18m
    Entscheidungstext OGH 20.03.2019 3 Ob 225/18m
    Vgl auch; Beis wie T20
  • 5 Ob 121/19h
    Entscheidungstext OGH 31.07.2019 5 Ob 121/19h
    Beis wie T15

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1959:RS0018377

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.09.2019

Dokumentnummer

JJR_19590408_OGH0002_0020OB00430_5800000_001

Rechtssatz für 6Ob131/65 2Ob282/66 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0043414

Geschäftszahl

6Ob131/65; 2Ob282/66; 7Ob6/67; 5Ob182/67; 6Ob340/67 (6Ob341/67); 8Ob46/68; 5Ob41/68; 8Ob231/68; 5Ob118/68; 2Ob227/68; 8Ob20/69; 8Ob77/69; 5Ob108/69; 5Ob133/70; 2Ob225/70; 1Ob151/70; 1Ob266/70; 5Ob2/71; 8Ob63/71; 4Ob563/71; 1Ob212/71; 1Ob302/71; 8Ob312/71; 1Ob276/71; 8Ob102/72; 6Ob116/72; 6Ob160/72; 6Ob146/72; 7Ob232/72; 4Ob19/73; 4Ob519/73; 6Ob122/73; 7Ob86/73; 4Ob59/73; 5Ob140/73; 5Ob213/73; 7Ob31/74; 3Ob33/74; 4Ob6/74; 7Ob49/74; 7Ob56/74 (7Ob57/74); 4Ob31/74; 4Ob74/74 (4Ob75/74); 4Ob9/75; 8Ob94/75; 1Ob90/75; 4Ob588/75; 5Ob200/75; 5Ob885/76; 3Ob653/76 (3Ob654/76); 7Ob709/77; 6Ob778/77; 2Ob247/77; 2Ob281/77; 2Ob277/77; 2Ob42/78; 2Ob63/78; 8Ob192/78; 2Ob504/79; 2Ob505/79; 4Ob16/79; 2Ob35/79; 4Ob38/79; 5Ob557/80; 4Ob44/80; 5Ob637/80; 6Ob679/80; 6Ob556/81; 4Ob158/80 (4Ob159/80); 1Ob563/81; 5Ob15/81 (5Ob16/81); 5Ob733/81; 3Ob518/81; 8Ob284/81; 5Ob557/81; 6Ob784/83; 7Ob755/83; 8Ob577/85; 8Ob532/87; 10ObS14/88; 10ObS44/88; 10ObS173/88; 7Ob41/88; 2Ob501/89; 10ObS80/89; 7Ob27/89; 8Ob1545/89; 2Ob580/91; 9ObA165/94; 3Ob1562/95; 1Ob169/97b; 10ObS452/97m; 10ObS79/98k; 1Ob342/97v; 7Ob63/98k; 8ObA195/98d; 10ObS351/98k; 10ObS356/99x; 9Ob102/00s; 10ObS15/00d; 10ObS23/00f; 7Ob280/00b; 10ObS41/02f; 10ObS366/01y; 10ObS68/02a; 3Ob279/01b; 10ObS129/02x; 10ObS238/02a; 1Ob205/02g; 7Ob305/02g; 6Ob151/03d; 7Ob120/04d; 5Ob252/05b; 2Ob8/06z; 8Ob145/06s; 1Ob166/07d; 10ObS108/07s; 1Ob152/07w; 1Ob56/08d; 4Ob200/08b; 5Ob91/09g; 5Ob73/09k; 1Ob25/09x; 1Ob157/09h; 1Ob71/10p; 7Ob52/10p; 7Ob123/10d; 3Ob33/11s; 1Ob58/11b; 1Ob145/11x; 1Ob169/11a; 1Ob177/11b; 10ObS100/11w; 16Ok8/10; 3Ob230/11m; 8Ob54/12t; 1Ob97/12i; 7Ob224/12k; 10Ob13/13d; 10ObS54/13h; 4Ob21/13m; 10ObS61/13p; 1Ob53/13w; 1Ob71/13t; 1Ob99/13k; 10ObS90/13b; 5Ob252/12p; 9Ob52/13g; 10ObS138/13m; 16Ok5/13; 10ObS164/13k; 16Ok8/13 (16Ok9/13); 4Ob226/13h; 7Ob64/14h; 5Ob210/13p; 5Ob81/14v; 10ObS77/14t; 1Ob151/14h; 2Ob143/14i; 10ObS138/14p; 10Ob12/15k; 7Ob229/14y; 2Ob30/15y; 10Ob60/15v; 10ObS90/15f; 16Ok2/15b (16Ok8/15k); 16Ok9/15g; 1Ob39/15i; 9Ob27/15h; 6Ob111/15i; 10Ob32/16b; 3Ob221/16w; 1Ob27/17b; 7Ob59/17b; 1Ob205/17d; 3Ob15/18d; 1Ob92/18p; 7Ob115/18i; 8Ob119/18k; 9Ob68/18t; 9Ob12/19h; 9Ob24/19y

Entscheidungsdatum

12.05.1965

Norm

ZPO §503 Z2 C3b
AußStrG 2005 §66 AV

Rechtssatz

Die Prüfung, ob zur Gewinnung der erforderlichen Feststellungen noch weitere Beweise notwendig sind, ist ein Akt der Beweiswürdigung.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 131/65
    Entscheidungstext OGH 12.05.1965 6 Ob 131/65
    Vgl; Veröff: EvBl 1958/94
  • 2 Ob 282/66
    Entscheidungstext OGH 19.10.1966 2 Ob 282/66
  • 7 Ob 6/67
    Entscheidungstext OGH 18.01.1967 7 Ob 6/67
  • 5 Ob 182/67
    Entscheidungstext OGH 18.10.1967 5 Ob 182/67
  • 6 Ob 340/67
    Entscheidungstext OGH 21.12.1967 6 Ob 340/67
  • 8 Ob 46/68
    Entscheidungstext OGH 27.02.1968 8 Ob 46/68
  • 5 Ob 41/68
    Entscheidungstext OGH 17.04.1968 5 Ob 41/68
  • 8 Ob 231/68
    Entscheidungstext OGH 10.09.1968 8 Ob 231/68
  • 5 Ob 118/68
    Entscheidungstext OGH 11.09.1968 5 Ob 118/68
  • 2 Ob 227/68
    Entscheidungstext OGH 04.10.1968 2 Ob 227/68
  • 8 Ob 20/69
    Entscheidungstext OGH 04.02.1969 8 Ob 20/69
  • 8 Ob 77/69
    Entscheidungstext OGH 29.04.1969 8 Ob 77/69
  • 5 Ob 108/69
    Entscheidungstext OGH 07.05.1969 5 Ob 108/69
    Veröff: EvBl 1970/4 S 14
  • 5 Ob 133/70
    Entscheidungstext OGH 10.06.1970 5 Ob 133/70
  • 2 Ob 225/70
    Entscheidungstext OGH 09.07.1970 2 Ob 225/70
  • 1 Ob 151/70
    Entscheidungstext OGH 10.09.1970 1 Ob 151/70
  • 1 Ob 266/70
    Entscheidungstext OGH 10.12.1970 1 Ob 266/70
  • 5 Ob 2/71
    Entscheidungstext OGH 13.01.1971 5 Ob 2/71
  • 8 Ob 63/71
    Entscheidungstext OGH 27.04.1971 8 Ob 63/71
  • 4 Ob 563/71
    Entscheidungstext OGH 22.06.1971 4 Ob 563/71
  • 1 Ob 212/71
    Entscheidungstext OGH 26.08.1971 1 Ob 212/71
  • 1 Ob 302/71
    Entscheidungstext OGH 11.11.1971 1 Ob 302/71
  • 8 Ob 312/71
    Entscheidungstext OGH 23.11.1971 8 Ob 312/71
  • 1 Ob 276/71
    Entscheidungstext OGH 09.12.1971 1 Ob 276/71
  • 8 Ob 102/72
    Entscheidungstext OGH 30.05.1972 8 Ob 102/72
  • 6 Ob 116/72
    Entscheidungstext OGH 15.06.1972 6 Ob 116/72
  • 6 Ob 160/72
    Entscheidungstext OGH 31.08.1972 6 Ob 160/72
  • 6 Ob 146/72
    Entscheidungstext OGH 31.08.1972 6 Ob 146/72
  • 7 Ob 232/72
    Entscheidungstext OGH 25.10.1972 7 Ob 232/72
  • 4 Ob 19/73
    Entscheidungstext OGH 06.03.1973 4 Ob 19/73
  • 4 Ob 519/73
    Entscheidungstext OGH 27.03.1973 4 Ob 519/73
  • 6 Ob 122/73
    Entscheidungstext OGH 07.06.1973 6 Ob 122/73
  • 7 Ob 86/73
    Entscheidungstext OGH 06.07.1973 7 Ob 86/73
  • 4 Ob 59/73
    Entscheidungstext OGH 03.07.1973 4 Ob 59/73
  • 5 Ob 140/73
    Entscheidungstext OGH 17.10.1973 5 Ob 140/73
    Beisatz: Ob an einen Zeugen noch weitere Fragen zu stellen gewesen wären. (T1)
  • 5 Ob 213/73
    Entscheidungstext OGH 14.11.1973 5 Ob 213/73
  • 7 Ob 31/74
    Entscheidungstext OGH 07.03.1974 7 Ob 31/74
  • 3 Ob 33/74
    Entscheidungstext OGH 05.03.1974 3 Ob 33/74
  • 4 Ob 6/74
    Entscheidungstext OGH 05.03.1974 4 Ob 6/74
  • 7 Ob 49/74
    Entscheidungstext OGH 04.04.1974 7 Ob 49/74
  • 7 Ob 56/74
    Entscheidungstext OGH 09.05.1974 7 Ob 56/74
  • 4 Ob 31/74
    Entscheidungstext OGH 09.07.1974 4 Ob 31/74
  • 4 Ob 74/74
    Entscheidungstext OGH 14.01.1975 4 Ob 74/74
  • 4 Ob 9/75
    Entscheidungstext OGH 08.04.1975 4 Ob 9/75
  • 8 Ob 94/75
    Entscheidungstext OGH 18.06.1975 8 Ob 94/75
  • 1 Ob 90/75
    Entscheidungstext OGH 27.08.1976 1 Ob 90/75
  • 4 Ob 588/75
    Entscheidungstext OGH 23.09.1975 4 Ob 588/75
  • 5 Ob 200/75
    Entscheidungstext OGH 16.12.1975 5 Ob 200/75
  • 5 Ob 885/76
    Entscheidungstext OGH 07.12.1976 5 Ob 885/76
  • 3 Ob 653/76
    Entscheidungstext OGH 28.06.1977 3 Ob 653/76
  • 7 Ob 709/77
    Entscheidungstext OGH 24.11.1977 7 Ob 709/77
  • 6 Ob 778/77
    Entscheidungstext OGH 01.12.1977 6 Ob 778/77
  • 2 Ob 247/77
    Entscheidungstext OGH 15.12.1977 2 Ob 247/77
  • 2 Ob 281/77
    Entscheidungstext OGH 26.01.1978 2 Ob 281/77
  • 2 Ob 277/77
    Entscheidungstext OGH 23.02.1978 2 Ob 277/77
  • 2 Ob 42/78
    Entscheidungstext OGH 11.05.1978 2 Ob 42/78
  • 2 Ob 63/78
    Entscheidungstext OGH 01.06.1978 2 Ob 63/78
  • 8 Ob 192/78
    Entscheidungstext OGH 20.12.1978 8 Ob 192/78
  • 2 Ob 504/79
    Entscheidungstext OGH 13.03.1979 2 Ob 504/79
  • 2 Ob 505/79
    Entscheidungstext OGH 13.03.1979 2 Ob 505/79
  • 4 Ob 16/79
    Entscheidungstext OGH 13.03.1979 4 Ob 16/79
    Beisatz: Entscheidend ist, dass sich aus der angefochtenen Entscheidung die Gründe ergeben, die das Berufungsgericht im Rahmen seiner Beweiswürdigung veranlasst haben, von den beantragten Beweisen Abstand zu nehmen. (T2)
  • 2 Ob 35/79
    Entscheidungstext OGH 03.04.1979 2 Ob 35/79
  • 4 Ob 38/79
    Entscheidungstext OGH 12.06.1979 4 Ob 38/79
  • 5 Ob 557/80
    Entscheidungstext OGH 01.04.1980 5 Ob 557/80
  • 4 Ob 44/80
    Entscheidungstext OGH 29.04.1980 4 Ob 44/80
    Beisatz: Der auch im arbeitsgerichtlichen Verfahren nicht mit Revision bekämpft werden kann. (T3)
  • 5 Ob 637/80
    Entscheidungstext OGH 10.06.1980 5 Ob 637/80
  • 6 Ob 679/80
    Entscheidungstext OGH 27.08.1980 6 Ob 679/80
  • 6 Ob 556/81
    Entscheidungstext OGH 11.03.1981 6 Ob 556/81
    Vgl auch
  • 4 Ob 158/80
    Entscheidungstext OGH 07.04.1981 4 Ob 158/80
    Beis wie T3
  • 1 Ob 563/81
    Entscheidungstext OGH 03.06.1981 1 Ob 563/81
  • 5 Ob 15/81
    Entscheidungstext OGH 10.11.1981 5 Ob 15/81
  • 5 Ob 733/81
    Entscheidungstext OGH 17.11.1981 5 Ob 733/81
  • 3 Ob 518/81
    Entscheidungstext OGH 25.11.1981 3 Ob 518/81
    Vgl auch; Beisatz: Ist aber das Berufungsgericht der Meinung bestimmte Feststellungen könnten nicht (mehr) getroffen werden, gehört dies ebenso zu der einer Überprüfung durch den OGH entzogenen Beweiswürdigung wie die Ansicht, weitere Beweise könnten an dem festgestellten Sachverhalt nichts ändern. (T4)
  • 8 Ob 284/81
    Entscheidungstext OGH 15.04.1982 8 Ob 284/81
  • 5 Ob 557/81
    Entscheidungstext OGH 15.02.1983 5 Ob 557/81
  • 6 Ob 784/83
    Entscheidungstext OGH 20.10.1983 6 Ob 784/83
    Beisatz: Hier: Parteienvernehmung (T5)
  • 7 Ob 755/83
    Entscheidungstext OGH 22.12.1983 7 Ob 755/83
  • 8 Ob 577/85
    Entscheidungstext OGH 10.10.1985 8 Ob 577/85
  • 8 Ob 532/87
    Entscheidungstext OGH 27.08.1987 8 Ob 532/87
  • 10 ObS 14/88
    Entscheidungstext OGH 23.02.1988 10 ObS 14/88
  • 10 ObS 44/88
    Entscheidungstext OGH 26.04.1988 10 ObS 44/88
  • 10 ObS 173/88
    Entscheidungstext OGH 28.06.1988 10 ObS 173/88
  • 7 Ob 41/88
    Entscheidungstext OGH 15.12.1988 7 Ob 41/88
  • 2 Ob 501/89
    Entscheidungstext OGH 29.03.1989 2 Ob 501/89
  • 10 ObS 80/89
    Entscheidungstext OGH 09.05.1989 10 ObS 80/89
  • 7 Ob 27/89
    Entscheidungstext OGH 07.09.1989 7 Ob 27/89
  • 8 Ob 1545/89
    Entscheidungstext OGH 19.10.1989 8 Ob 1545/89
  • 2 Ob 580/91
    Entscheidungstext OGH 27.11.1991 2 Ob 580/91
  • 9 ObA 165/94
    Entscheidungstext OGH 28.09.1994 9 ObA 165/94
    Auch; Beisatz: Hier: Sachverständigenbeweis (T6)
  • 3 Ob 1562/95
    Entscheidungstext OGH 29.05.1995 3 Ob 1562/95
  • 1 Ob 169/97b
    Entscheidungstext OGH 15.07.1997 1 Ob 169/97b
    Auch; Beisatz: Insoweit das Berufungsgericht die Tatsachengrundlagen noch für ergänzungsbedürftig erachtet, kann dem nicht entgegengetreten werden, weil dem Obersten Gerichtshof, der nicht Tatsacheninstanz ist, die Prüfung, ob weitere Beweise aufzunehmen sind, verwehrt ist. (T7)
  • 10 ObS 452/97m
    Entscheidungstext OGH 13.01.1998 10 ObS 452/97m
    Auch
  • 10 ObS 79/98k
    Entscheidungstext OGH 10.03.1998 10 ObS 79/98k
    Auch; Beis wie T5
  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v
    Vgl auch; Beisatz: Hält das Berufungsgericht, ausgehend von einer richtigen Rechtsansicht, die erstgerichtlichen Feststellungen für unzureichend und weitere Feststellungen für erforderlich, so kann der Oberste Gerichtshof, der nicht auch Tatsacheninstanz ist, dem nicht entgegentreten. (T8)
  • 7 Ob 63/98k
    Entscheidungstext OGH 10.08.1998 7 Ob 63/98k
    Beis wie T7
  • 8 ObA 195/98d
    Entscheidungstext OGH 11.02.1999 8 ObA 195/98d
    Veröff: SZ 72/23
  • 10 ObS 351/98k
    Entscheidungstext OGH 09.02.1999 10 ObS 351/98k
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 10 ObS 356/99x
    Entscheidungstext OGH 23.05.2000 10 ObS 356/99x
  • 9 Ob 102/00s
    Entscheidungstext OGH 28.06.2000 9 Ob 102/00s
  • 10 ObS 15/00d
    Entscheidungstext OGH 27.06.2000 10 ObS 15/00d
  • 10 ObS 23/00f
    Entscheidungstext OGH 27.06.2000 10 ObS 23/00f
    Beis wie T6
  • 7 Ob 280/00b
    Entscheidungstext OGH 22.11.2000 7 Ob 280/00b
    Auch
  • 10 ObS 41/02f
    Entscheidungstext OGH 19.03.2002 10 ObS 41/02f
    Auch; Beisatz: Die Frage, ob außer den bereits vorliegenden noch weitere Beweise zu demselben Beweisthema aufzunehmen gewesen wären, gehört zur Beweiswürdigung. (T9)
  • 10 ObS 366/01y
    Entscheidungstext OGH 16.04.2002 10 ObS 366/01y
    Auch
  • 10 ObS 68/02a
    Entscheidungstext OGH 18.06.2002 10 ObS 68/02a
    Auch; Beis wie T9; Beisatz: Und ist daher irrevisibel. (T10)
  • 3 Ob 279/01b
    Entscheidungstext OGH 26.06.2002 3 Ob 279/01b
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T8
  • 10 ObS 129/02x
    Entscheidungstext OGH 18.06.2002 10 ObS 129/02x
    Auch; Beis wie T9; Beis wie T10
  • 10 ObS 238/02a
    Entscheidungstext OGH 23.07.2002 10 ObS 238/02a
    Beis wie T10
  • 1 Ob 205/02g
    Entscheidungstext OGH 25.03.2003 1 Ob 205/02g
    Auch; Beisatz: Da der Oberste Gerichtshof nur Rechtsinstanz und nicht auch Tatsacheninstanz ist, kann bei ihm die Beweiswürdigung der Vorinstanzen nicht bekämpft werden. (T11)
  • 7 Ob 305/02g
    Entscheidungstext OGH 02.04.2003 7 Ob 305/02g
    Auch; Beis wie T10
  • 6 Ob 151/03d
    Entscheidungstext OGH 19.02.2004 6 Ob 151/03d
    Beis wie T7
  • 7 Ob 120/04d
    Entscheidungstext OGH 16.06.2004 7 Ob 120/04d
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 5 Ob 252/05b
    Entscheidungstext OGH 24.01.2006 5 Ob 252/05b
    Vgl auch; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 2 Ob 8/06z
    Entscheidungstext OGH 31.08.2006 2 Ob 8/06z
    Auch; Beis wie T11
  • 8 Ob 145/06s
    Entscheidungstext OGH 18.12.2006 8 Ob 145/06s
    Auch; Beisatz: Ist die dem Aufhebungsbeschluss zugrunde liegende Rechtsansicht richtig - oder wie hier gar nicht bekämpft - kann der Oberste Gerichtshof nicht überprüfen, ob und inwieweit die Verfahrensergänzung tatsächlich notwendig ist. (T12)
  • 1 Ob 166/07d
    Entscheidungstext OGH 11.09.2007 1 Ob 166/07d
    Auch; Beis wie T7; Beisatz: Hier zu § 66 AußStrG 2005. (T13)
  • 10 ObS 108/07s
    Entscheidungstext OGH 09.10.2007 10 ObS 108/07s
  • 1 Ob 152/07w
    Entscheidungstext OGH 18.12.2007 1 Ob 152/07w
    Beis wie T7
  • 1 Ob 56/08d
    Entscheidungstext OGH 16.09.2008 1 Ob 56/08d
    Auch; Beis wie T10
  • 4 Ob 200/08b
    Entscheidungstext OGH 15.12.2008 4 Ob 200/08b
    Auch; Beis wie T12
  • 5 Ob 91/09g
    Entscheidungstext OGH 12.05.2009 5 Ob 91/09g
    Vgl; Beis wie T7; Beis wie T8
  • 5 Ob 73/09k
    Entscheidungstext OGH 09.06.2009 5 Ob 73/09k
    Auch; Beisatz: Mit der Frage, welche konkreten Umstände eine Partei für den Nachweis einer bestimmten Tatsache darlegen müsse, insbesondere ob eine Parteienaussage dafür ausreicht, kann die Zulässigkeit des Revisionsrekurses nicht begründet werden. (T14)
  • 1 Ob 25/09x
    Entscheidungstext OGH 08.09.2009 1 Ob 25/09x
  • 1 Ob 157/09h
    Entscheidungstext OGH 08.09.2009 1 Ob 157/09h
    Auch; Beisatz: Hier: Außerstreitverfahren. (T15)
  • 1 Ob 71/10p
    Entscheidungstext OGH 10.08.2010 1 Ob 71/10p
  • 7 Ob 52/10p
    Entscheidungstext OGH 22.10.2010 7 Ob 52/10p
    Auch; Beis wie T13
  • 7 Ob 123/10d
    Entscheidungstext OGH 19.01.2011 7 Ob 123/10d
    Auch
  • 3 Ob 33/11s
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 3 Ob 33/11s
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T11
  • 1 Ob 58/11b
    Entscheidungstext OGH 28.04.2011 1 Ob 58/11b
    Auch; Beis wie T7
    Veröff: SZ 2011/57
  • 1 Ob 145/11x
    Entscheidungstext OGH 01.09.2011 1 Ob 145/11x
    Vgl auch; Beis wie T8; Vgl auch Beis wie T12
  • 1 Ob 169/11a
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 1 Ob 169/11a
    Auch; Beis wie T7
  • 1 Ob 177/11b
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 1 Ob 177/11b
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 10 ObS 100/11w
    Entscheidungstext OGH 04.10.2011 10 ObS 100/11w
    Auch
  • 16 Ok 8/10
    Entscheidungstext OGH 12.12.2011 16 Ok 8/10
    Beis wie T6; Beisatz: Hier: Kartellverfahren. (T16)
    Veröff: SZ 2011/148
  • 3 Ob 230/11m
    Entscheidungstext OGH 22.02.2012 3 Ob 230/11m
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Sachverständigengutachten. (T17)
  • 8 Ob 54/12t
    Entscheidungstext OGH 30.05.2012 8 Ob 54/12t
  • 1 Ob 97/12i
    Entscheidungstext OGH 01.08.2012 1 Ob 97/12i
    Auch; Beis wie T15; Beis wie T17
  • 7 Ob 224/12k
    Entscheidungstext OGH 23.01.2013 7 Ob 224/12k
    Auch; Beis wie T11
  • 10 Ob 13/13d
    Entscheidungstext OGH 16.04.2013 10 Ob 13/13d
    Auch; Beis wie T8
  • 10 ObS 54/13h
    Entscheidungstext OGH 16.04.2013 10 ObS 54/13h
    Beis wie T17
  • 4 Ob 21/13m
    Entscheidungstext OGH 17.04.2013 4 Ob 21/13m
    Vgl; Beis wie T17
  • 10 ObS 61/13p
    Entscheidungstext OGH 28.05.2013 10 ObS 61/13p
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T17
  • 1 Ob 53/13w
    Entscheidungstext OGH 29.04.2013 1 Ob 53/13w
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T13; Beis wie T15
  • 1 Ob 71/13t
    Entscheidungstext OGH 27.06.2013 1 Ob 71/13t
    Auch
  • 1 Ob 99/13k
    Entscheidungstext OGH 27.06.2013 1 Ob 99/13k
    Auch
  • 10 ObS 90/13b
    Entscheidungstext OGH 23.07.2013 10 ObS 90/13b
    Vgl; Beisatz: Ob dem Sachverständigengutachten gefolgt werden kann oder ob ein weiteres einzuholen gewesen wäre, ist eine Frage der nicht revisiblen Beweiswürdigung. (T18)
  • 5 Ob 252/12p
    Entscheidungstext OGH 16.07.2013 5 Ob 252/12p
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 9 Ob 52/13g
    Entscheidungstext OGH 27.09.2013 9 Ob 52/13g
    Vgl auch
  • 10 ObS 138/13m
    Entscheidungstext OGH 22.10.2013 10 ObS 138/13m
    Vgl; Beis wie T18
  • 16 Ok 5/13
    Entscheidungstext OGH 26.11.2013 16 Ok 5/13
    Vgl auch; Beis wie T16; Veröff: SZ 2013/114
  • 10 ObS 164/13k
    Entscheidungstext OGH 19.11.2013 10 ObS 164/13k
    Auch
  • 16 Ok 8/13
    Entscheidungstext OGH 14.02.2014 16 Ok 8/13
    Beis wie T16; Veröff: SZ 2014/9
  • 4 Ob 226/13h
    Entscheidungstext OGH 17.02.2014 4 Ob 226/13h
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 7 Ob 64/14h
    Entscheidungstext OGH 07.05.2014 7 Ob 64/14h
    Auch; Beisatz: Fragen der Beweiswürdigung sind nicht revisibel. (T19)
  • 5 Ob 210/13p
    Entscheidungstext OGH 20.05.2014 5 Ob 210/13p
    Vgl auch; Beis wie T7; Beis wie T8
  • 5 Ob 81/14v
    Entscheidungstext OGH 30.06.2014 5 Ob 81/14v
    Auch
  • 10 ObS 77/14t
    Entscheidungstext OGH 15.07.2014 10 ObS 77/14t
    Auch; Beisatz: Ob ein sachverständiger Zeuge zu vernehmen ist, ist eine Frage der Beweiswürdigung. (T20)
  • 1 Ob 151/14h
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 151/14h
    Beisatz: Hier: Frage der Einholung einer Haarprobe. (T21)
  • 2 Ob 143/14i
    Entscheidungstext OGH 11.09.2014 2 Ob 143/14i
    Beis wie T4; Beisatz: Hier: Frage der Einholung einer Haarprobe der Mutter. (T22)
  • 10 ObS 138/14p
    Entscheidungstext OGH 25.11.2014 10 ObS 138/14p
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T18
  • 10 Ob 12/15k
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 10 Ob 12/15k
    Auch; Beis wie T18
  • 7 Ob 229/14y
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 7 Ob 229/14y
    Beis wie T19
  • 2 Ob 30/15y
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 2 Ob 30/15y
    Auch; Beis wie T11
  • 10 Ob 60/15v
    Entscheidungstext OGH 30.07.2015 10 Ob 60/15v
    Beis wie T18
  • 10 ObS 90/15f
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 10 ObS 90/15f
    Auch; Beis wie T18
  • 16 Ok 2/15b
    Entscheidungstext OGH 08.10.2015 16 Ok 2/15b
    Beis wie T16; Veröff: SZ 2015/109
  • 16 Ok 9/15g
    Entscheidungstext OGH 08.10.2015 16 Ok 9/15g
    Beis wie T6; Beis wie T16
  • 1 Ob 39/15i
    Entscheidungstext OGH 22.10.2015 1 Ob 39/15i
    Auch; Beisatz: Die Frage, inwieweit durch Aufnahme unmittelbarer Beweise ein zusätzlicher Erkenntnisgewinn zu erwarten ist, fällt in den den Tatsacheninstanzen vorbehaltenen Bereich der Beweiswürdigung. (T23)
    Beisatz: Hier: Zur Frage der Verwertbarkeit eines Prüfberichts der OeNB. (T24)
    Veröff: SZ 2015/115
  • 9 Ob 27/15h
    Entscheidungstext OGH 12.11.2015 9 Ob 27/15h
    Auch; Beis wie T23; Beis wie T24
  • 6 Ob 111/15i
    Entscheidungstext OGH 21.12.2015 6 Ob 111/15i
    Auch; Beis wie T23; Beis wie T24
  • 10 Ob 32/16b
    Entscheidungstext OGH 28.06.2016 10 Ob 32/16b
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T19
  • 3 Ob 221/16w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 3 Ob 221/16w
    Beis wie T9; Beis wie T10; Beis wie T23
  • 1 Ob 27/17b
    Entscheidungstext OGH 12.07.2017 1 Ob 27/17b
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T14
  • 7 Ob 59/17b
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 59/17b
    Auch; Beis wie T11
  • 1 Ob 205/17d
    Entscheidungstext OGH 15.12.2017 1 Ob 205/17d
    Vgl auch; Beis wie T11; Beis wie T14
  • 3 Ob 15/18d
    Entscheidungstext OGH 21.02.2018 3 Ob 15/18d
    Beis wie T11
  • 1 Ob 92/18p
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 1 Ob 92/18p
  • 7 Ob 115/18i
    Entscheidungstext OGH 04.07.2018 7 Ob 115/18i
  • 8 Ob 119/18k
    Entscheidungstext OGH 24.10.2018 8 Ob 119/18k
  • 9 Ob 68/18t
    Entscheidungstext OGH 28.11.2018 9 Ob 68/18t
    Auch; Beis wie T8
  • 9 Ob 12/19h
    Entscheidungstext OGH 28.03.2019 9 Ob 12/19h
    Beis wie T15
  • 9 Ob 24/19y
    Entscheidungstext OGH 15.05.2019 9 Ob 24/19y
    Beisatz: Auch die Frage der Beweiskraft eines Sachverständigengutachtens gehört in das Gebiet der Beweiswürdigung und ist daher mit Revisionsrekurs nicht bekämpfbar. (T25)

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1965:RS0043414

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.06.2019

Dokumentnummer

JJR_19650512_OGH0002_0060OB00131_6500000_003

Rechtssatz für 5Ob157/73 6Ob637/79 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0018335

Geschäftszahl

5Ob157/73; 6Ob637/79; 6Ob650/79; 7Ob716/81 (7Ob717/81); 1Ob650/88; 1Ob692/89; 9ObA8/91 (9ObA9/91); 4Ob45/91; 9Ob2065/96h; 1Ob342/97v; 10Ob61/99i; 3Ob10/98m; 8Ob295/99m; 7Ob328/99g; 7Ob265/01y; 1Ob238/02k; 3Ob85/02z; 5Ob77/03i; 8Ob4/07g; 3Ob44/09f; 1Ob10/09s; 8Ob89/10m; 9ObA36/11a; 4Ob193/13f; 4Ob217/13k; 8ObA59/15g

Entscheidungsdatum

24.10.1973

Norm

ABGB §918 Ib1
ABGB §936 IV
HVG §24
HVG §29 I
HVertrG 1993 §24

Rechtssatz

Die analoge Anwendung des Handelsvertreterrechtes auf Eigenhändler, die auf Grund eines Dauerschuldverhältnisses im eigenen Namen und für eigene Rechnung die von ihnen eingekauften Waren eines Unternehmers weiterkaufen, erscheint gerechtfertigt, wenn sie Auslegung der vereinbarten Vertragsbeziehungen ergibt, dass es sich tatsächlich und wirtschaftlich um die Begründung von Rechtsbeziehungen handelt, die denen zwischen Unternehmer und Handelsvertreter entsprechen, welche Rechtsansicht auch im deutschen Rechtsbereich insbesondere in Fällen vertreten wird, in denen dem Eigenhändler das Alleinverkaufsrecht für einen bestimmten Bezirk eingeräumt wurde (vgl Schlegelberger HGB 5. Auflage Anmerkung 20 a zu § 84 HGB).

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 157/73
    Entscheidungstext OGH 24.10.1973 5 Ob 157/73
    Veröff: SZ 46/109 = JBl 1975,34 (teilweise kritisch Bydlinski)
  • 6 Ob 637/79
    Entscheidungstext OGH 28.11.1979 6 Ob 637/79
    Auch; Veröff: HS 11739
  • 6 Ob 650/79
    Entscheidungstext OGH 29.08.1979 6 Ob 650/79
    vgl
  • 7 Ob 716/81
    Entscheidungstext OGH 18.03.1982 7 Ob 716/81
    Auch
  • 1 Ob 650/88
    Entscheidungstext OGH 11.10.1988 1 Ob 650/88
    Auch
  • 1 Ob 692/89
    Entscheidungstext OGH 29.11.1989 1 Ob 692/89
    Veröff: SZ 62/184 = EvBl 1990/96 S 468 = ecolex 1990,22 = RdW 1990,285
  • 9 ObA 8/91
    Entscheidungstext OGH 10.04.1991 9 ObA 8/91
    nur: Die analoge Anwendung des Handelsvertreterrechtes auf Eigenhändler, die auf Grund eines Dauerschuldverhältnisses im eigenen Namen und für eigene Rechnung die von ihnen eingekauften Waren eines Unternehmers weiterkaufen, erscheint gerechtfertigt, wenn sie Auslegung der vereinbarten Vertragsbeziehungen ergibt, dass es sich tatsächlich und wirtschaftlich um die Begründung von Rechtsbeziehungen handelt, die denen zwischen Unternehmer und Handelsvertreter entsprechen. (T1) Veröff: RdW 1991,323 = WBl 1991,332 = Arb 10939
  • 4 Ob 45/91
    Entscheidungstext OGH 09.07.1991 4 Ob 45/91
    Vgl auch
  • 9 Ob 2065/96h
    Entscheidungstext OGH 17.12.1997 9 Ob 2065/96h
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v
    nur T1; Beisatz: Hier: HVertrG 1993. (T2)
  • 10 Ob 61/99i
    Entscheidungstext OGH 30.03.1999 10 Ob 61/99i
    nur T1
  • 3 Ob 10/98m
    Entscheidungstext OGH 25.08.1999 3 Ob 10/98m
    Vgl auch; Beisatz: Die hiefür maßgebenden Kriterien sind vor allem, dass der Händler zur Absatzförderung und Warenabnahme verpflichtet ist, eine entsprechende Verkaufs- und Kundendienstorganisation und ein angemessenes Lager unterhalten muss, sich an der Einführung neuer Modelle zu beteiligen hat und der Hersteller ein Weisungsrecht, die Befugnis zum jederzeitigen Zutritt zu den Geschäftsräumlichkeiten sowie ein Einsichtsrecht in die Bücher hat. (T3)
  • 8 Ob 295/99m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2000 8 Ob 295/99m
    Auch
  • 7 Ob 328/99g
    Entscheidungstext OGH 15.09.2000 7 Ob 328/99g
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 265/01y
    Entscheidungstext OGH 07.12.2001 7 Ob 265/01y
    Vgl auch; nur T1
  • 1 Ob 238/02k
    Entscheidungstext OGH 26.11.2002 1 Ob 238/02k
    Vgl; Beisatz: Hier: Die Rechtsstellung der beklagten Partei ist jener eines Handelsvertreters nicht derart angenähert, dass eine analoge Anwendung von Handelsvertreterrecht gerechtfertigt erscheint. Insbesondere fehlen folgende wesentliche Elemente eines Handelsvertretervertrags: Es wurde kein Wettbewerbsverbot vereinbart; die beklagte Partei führte in geringem Ausmaß Fremdprodukte; sie war in ihrer geschäftlichen Gestion frei und nicht in den Betrieb der klagenden Partei eingebunden; die klagende Partei hatte keinerlei Weisungs- und Kontrollrechte; für die Preisbildung bestanden keine zwingenden Vorschriften; es gab keinerlei Abnahmeverpflichtung. (T4)
  • 3 Ob 85/02z
    Entscheidungstext OGH 18.12.2002 3 Ob 85/02z
    Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz: Dazu kommt, dass der Vertragshändler verpflichtet sein muss, seinem Vertragspartner bei Vertragsbeendigung seinen Kundenstamm zu überlassen. Dem steht es gleich, wenn dem Vertragspartner bloß tatsächlich ermöglicht wird, den vom Vertragshändler erworbenen Kundenstamm auch nach Auflösung des Vertragsverhältnisses kontinuierlich zu nutzen (vgl 3 Ob 10/98m mwN aus der Rsp). (T5); Beisatz: Weiters ist maßgebend, dass die dem Vertragshändler zustehende Handelsspanne auch bereits die Werterhöhung des good will beim Hersteller bei Überlassung eines kontinuierlichen Kundenstocks abgegolten hat (vgl SZ 62/184; 3 Ob 10/98m). Dabei kommt der prozentuellen Höhe des Rohaufschlags keine ausschlaggebende Bedeutung zu. Vielmehr muss nicht generell, sondern für die betreffende Branche ermittelt werden, ob eine Abdeckung des Wertzuwachses mit der Handelsspanne tatsächlich erfolgt ist. (T6)
  • 5 Ob 77/03i
    Entscheidungstext OGH 13.05.2003 5 Ob 77/03i
    nur T1
  • 8 Ob 4/07g
    Entscheidungstext OGH 31.01.2007 8 Ob 4/07g
    nur T1; Beis wie T3; Beis wie T5
  • 3 Ob 44/09f
    Entscheidungstext OGH 22.04.2009 3 Ob 44/09f
    nur T1; Beisatz: Hier: HVertrG 1993 analoge Anwendung des § 24. (T7); Beisatz: Maßgebliche Kriterien dafür sind vor allem ob ein Wettbewerbsverbot, Weisungs- und Kontrollrechte, Abnahmeverpflichtungen und Preisbindungsvorschriften bestehen, der Händler eine entsprechende Verkaufs- und Kundendienstorganisation und ein angemessenes Lager zu unterhalten und sich an der Einführung neuer Modelle zu beteiligen hat. (T8)
  • 1 Ob 10/09s
    Entscheidungstext OGH 05.05.2009 1 Ob 10/09s
    Auch; nur T1; Beis wie T3; Beisatz: Das Fehlen einzelner Elemente führt nicht zum Verlust eines Ausgleichsanspruchs. Maßgeblich ist im Sinn eines beweglichen Systems das Überwiegen der Elemente des Handelsvertretervertrags. (T9)
  • 8 Ob 89/10m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2011 8 Ob 89/10m
    Auch; nur T1; Beis wie T7; Beisatz: Die Beurteilung, ob diese Kriterien in Bezug auf das Vertragsverhältnis der Streitteile in ausreichendem Maß erfüllt waren, um den Ausgleichsanspruch nach § 24 HVertrG zu begründen, ist eine nicht revisible Frage des Einzelfalls. (T10)
  • 9 ObA 36/11a
    Entscheidungstext OGH 29.08.2011 9 ObA 36/11a
    Vgl auch; nur T1
  • 4 Ob 193/13f
    Entscheidungstext OGH 17.02.2014 4 Ob 193/13f
    Vgl auch; Beis wie T8; Beis wie T9; Beis wie T10
  • 4 Ob 217/13k
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 217/13k
    Vgl auch; Beis wie T5; Beisatz: Dass ein Vertragshändler auch bei bloß faktischem Überlassen des Kundenstamms einen Ausgleichsanspruch nach § 24 HVertrG haben kann, führt nicht dazu, dass er ohne darauf gerichtete Vereinbarung zu einem solchen Überlassen verpflichtet wäre. (T11)
  • 8 ObA 59/15g
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 8 ObA 59/15g
    Auch; Beis wie T9

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0018335

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

22.09.2016

Dokumentnummer

JJR_19731024_OGH0002_0050OB00157_7300000_001

Rechtssatz für 8Ob555/78 4Ob125/84 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0063500

Geschäftszahl

8Ob555/78; 4Ob125/84; 1Ob342/97v

Entscheidungsdatum

25.10.1978

Norm

HVG §21
HVG §22

Rechtssatz

Ein nicht verschuldeter Umsatzrückgang stellt keinen wichtigen Grund für eine vorzeitige Lösung des Vertragsverhältnisses im Sinne der §§ 21, 22 HVG dar.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 555/78
    Entscheidungstext OGH 25.10.1978 8 Ob 555/78
  • 4 Ob 125/84
    Entscheidungstext OGH 27.11.1984 4 Ob 125/84
    Auch
  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v
    Auch; Beisatz: Hier: § 22 HVertrG 1993. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0063500

Dokumentnummer

JJR_19781025_OGH0002_0080OB00555_7800000_004

Rechtssatz für 1Ob578/86 1Ob342/97v

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0063487

Geschäftszahl

1Ob578/86; 1Ob342/97v

Entscheidungsdatum

03.09.1986

Norm

HVG §21
HVertrG 1993 §22

Rechtssatz

Umsatzrückgang berechtigt den Geschäftsherrn nur dann zur vorzeitigen Lösung des Vertrages, wenn er vom Handelsvertreter verschuldet wurde. Dies ist vom Geschäftsherrn zu beweisen. Ging der Handelsvertreter eine Mindestumsatzverpflichtung ein, kann er die Folgen der vom Geschäftsherrn wegen Nichterreichung des Mindestumsatzes ausgesprochenen vorzeitigen Lösung des Vertrages nur dadurch abwenden, daß er behauptet und beweist, der Umsatz habe aus Gründen, die vom Geschäftsherrn zu vertreten sind, nicht erreicht werden können.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 578/86
    Entscheidungstext OGH 03.09.1986 1 Ob 578/86
  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v
    Beisatz: Diese Grundsätze können auch für das Vertragsverhältnis zwischen Unternehmer (Importeur bzw Zwischenhändler eines großen Fahrzeugherstellers) und Fahrzeug-Vertragshändler fruchtbar gemacht werden und haben dort zur Folge, daß eine längerfristige Nichterreichung der im Kfz-Händlervertrag vereinbarten Verkaufsleistung einen wichtigen Grund für eine vorzeitige Vertragslösung darstellen kann. Die konkrete Behauptung und den Beweis des Vorliegens eines solchen wichtigen Grundes hat der Unternehmer anzutreten. (T1)Beisatz: Hier: HVertG 1993 §22. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0063487

Dokumentnummer

JJR_19860903_OGH0002_0010OB00578_8600000_001

Rechtssatz für 1Ob692/89 6Ob644/90 9Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0062580

Geschäftszahl

1Ob692/89; 6Ob644/90; 9ObA8/91 (9ObA9/91); 6Ob2072/96s; 9Ob2065/96h; 1Ob342/97v; 1Ob251/98p; 10Ob61/99i; 3Ob10/98m; 7Ob328/99g; 1Ob238/02k; 3Ob85/02z; 2Ob155/06t; 1Ob10/09s; 8Ob89/10m; 4Ob217/13k

Entscheidungsdatum

29.11.1989

Norm

HVertrG 1993 §24
HVG §25

Rechtssatz

Die analoge Anwendung des § 25 HVG auf das Dauerschuldverhältnis eines Vertragshändlers ist geboten, wenn sein Vertrag so sehr den Wesensmerkmalen eines Handelsvertretervertrages angenähert war, dass dessen Elemente überwiegen, oder das Nichtgewähren des Anspruches den Gesetzesintentionen widerspräche.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 692/89
    Entscheidungstext OGH 29.11.1989 1 Ob 692/89
    Veröff: SZ 62/184 = EvBl 1990/96 S 468 = ecolex 1990,22 = RdW 1990,284
  • 6 Ob 644/90
    Entscheidungstext OGH 11.10.1990 6 Ob 644/90
    Veröff: SZ 63/175 = EvBl 1991/76 S 348 = WBl 1991,67 (Jabornegg)
  • 9 ObA 8/91
    Entscheidungstext OGH 10.04.1991 9 ObA 8/91
    Beisatz: Die Rechtsstellung eines Franchisenehmers ist jener eines Vertragshändler durchaus vergleichbar. (T1) Veröff: RdW 1991,323 = WBl 1991,332 = Arb 10939
  • 6 Ob 2072/96s
    Entscheidungstext OGH 30.09.1996 6 Ob 2072/96s
    Auch
  • 9 Ob 2065/96h
    Entscheidungstext OGH 17.12.1997 9 Ob 2065/96h
  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v
    Beisatz: Hier: HVertrG 1993. (T2)
  • 1 Ob 251/98p
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 251/98p
    Auch
  • 10 Ob 61/99i
    Entscheidungstext OGH 30.03.1999 10 Ob 61/99i
  • 3 Ob 10/98m
    Entscheidungstext OGH 25.08.1999 3 Ob 10/98m
    Beisatz: Es kommt darauf an, ob und in welchem Umfang die Stellung eines Vertragshändlers im Innenverhältnis zum Hersteller der eines Handelsvertreters angenähert war. (T3)
  • 7 Ob 328/99g
    Entscheidungstext OGH 15.09.2000 7 Ob 328/99g
    Auch
  • 1 Ob 238/02k
    Entscheidungstext OGH 26.11.2002 1 Ob 238/02k
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Die Rechtsstellung der beklagten Partei ist jener eines Handelsvertreters nicht derart angenähert, dass eine analoge Anwendung von Handelsvertreterrecht gerechtfertigt erscheint. Insbesondere fehlen folgende wesentliche Elemente eines Handelsvertretervertrags: Es wurde kein Wettbewerbsverbot vereinbart; die beklagte Partei führte in geringem Ausmaß Fremdprodukte; sie war in ihrer geschäftlichen Gestion frei und nicht in den Betrieb der klagenden Partei eingebunden; die klagende Partei hatte keinerlei Weisungs-und Kontrollrechte; für die Preisbildung bestanden keine zwingenden Vorschriften; es gab keinerlei Abnahmeverpflichtung. (T4)
  • 3 Ob 85/02z
    Entscheidungstext OGH 18.12.2002 3 Ob 85/02z
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Die hiefür maßgebenden Kriterien sind vor allem, dass der Händler zur Absatzförderung und Warenabnahme verpflichtet ist, eine entsprechende Verkaufs- und Kundendienstorganisation und ein angemessenes Lager unterhalten muss, sich an der Einführung neuer Modelle zu beteiligen hat und der Hersteller ein Weisungsrecht, die Befugnis zum jederzeitigen Zutritt zu den Geschäftsräumlichkeiten sowie ein Einsichtsrecht in die Bücher hat. Dazu kommt, dass der Vertragshändler verpflichtet sein muss, seinem Vertragspartner bei Vertragsbeendigung seinen Kundenstamm zu überlassen. Dem steht es gleich, wenn dem Vertragspartner bloß tatsächlich ermöglicht wird, den vom Vertragshändler erworbenen Kundenstamm auch nach Auflösung des Vertragsverhältnisses kontinuierlich zu nutzen (vgl 3 Ob 10/98m mwN aus der Rsp). (T5); Beisatz: Weiters ist maßgebend, dass die dem Vertragshändler zustehende Handelsspanne auch bereits die Werterhöhung des good will beim Hersteller bei Überlassung eines kontinuierlichen Kundenstocks abgegolten hat (vgl SZ 62/184; 3 Ob 10/98m). (T6)
  • 2 Ob 155/06t
    Entscheidungstext OGH 10.08.2006 2 Ob 155/06t
    Vgl auch
  • 1 Ob 10/09s
    Entscheidungstext OGH 05.05.2009 1 Ob 10/09s
    Vgl auch; Beis wie T5; Beisatz: Einem Vertragshändler steht ein Ausgleichsanspruch nach (jetzt) § 24 HVertrG dann zu, wenn die Auslegung der vereinbarten Vertragsbeziehungen ergibt, dass es sich tatsächlich und wirtschaftlich um die Begründung von Rechtsbeziehungen handelt, die denen zwischen Unternehmer und Handelsvertreter entsprechen. (T7); Beisatz: Das Fehlen einzelner Elemente führt nicht zum Verlust eines Ausgleichsanspruchs. Maßgeblich ist im Sinn eines beweglichen Systems das Überwiegen der Elemente des Handelsvertretervertrags. (T8)
  • 8 Ob 89/10m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2011 8 Ob 89/10m
    Auch; Beis ähnlich wie T1; Beisatz: Die Beurteilung, ob diese Kriterien in Bezug auf das Vertragsverhältnis der Streitteile in ausreichendem Maß erfüllt waren, um den Ausgleichsanspruch nach § 24 HVertrG zu begründen, ist eine nicht revisible Frage des Einzelfalls. (T9)
  • 4 Ob 217/13k
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 217/13k
    Vgl auch; Beis wie T5; Beisatz: Dass ein Vertragshändler auch bei bloß faktischem Überlassen des Kundenstamms einen Ausgleichsanspruch nach § 24 HVertrG haben kann, führt nicht dazu, dass er ohne darauf gerichtete Vereinbarung zu einem solchen Überlassen verpflichtet wäre. (T10)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0062580

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.05.2014

Dokumentnummer

JJR_19891129_OGH0002_0010OB00692_8900000_001

Rechtssatz für 4Ob45/91 1Ob342/97v 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0029330

Geschäftszahl

4Ob45/91; 1Ob342/97v; 2Ob275/98z; 8Ob295/99m; 6Ob104/03t; 8ObA45/08p; 9ObA59/09f

Entscheidungsdatum

09.07.1991

Norm

ABGB §936 IV
HVG §21 ff
HVertrG 1993 §22

Rechtssatz

Eine außerordentliche Aufkündigung eines Vertragshändlervertrages - auch in analoger Anwendung der § 21 ff HVG - setzt durchaus nicht immer ein Verschulden des anderen Vertragsteiles voraus; ebensowenig ist entscheidend, ob ein solcher wichtiger Grund in der Person eines der beiden Vertragsteile liegt oder von ihr (nur) zu vertreten ist.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 45/91
    Entscheidungstext OGH 09.07.1991 4 Ob 45/91
  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v
    Auch; Beisatz: Hier: HVertrG 1993 § 22. (T1)
  • 2 Ob 275/98z
    Entscheidungstext OGH 29.10.1998 2 Ob 275/98z
    nur: Eine außerordentliche Aufkündigung eines Vertragshändlervertrages setzt durchaus nicht immer ein Verschulden des anderen Vertragsteiles voraus. (T2) Veröff: SZ 71/179
  • 8 Ob 295/99m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2000 8 Ob 295/99m
    nur T2
  • 6 Ob 104/03t
    Entscheidungstext OGH 10.07.2003 6 Ob 104/03t
    nur T2
  • 8 ObA 45/08p
    Entscheidungstext OGH 13.11.2008 8 ObA 45/08p
    nur T2; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Tankstellenbetreiber. (T3)
  • 9 ObA 59/09f
    Entscheidungstext OGH 16.11.2009 9 ObA 59/09f
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Tankstellenpächter. (T4); Veröff: SZ 2009/149

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0029330

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.06.2013

Dokumentnummer

JJR_19910709_OGH0002_0040OB00045_9100000_002

Rechtssatz für 1Ob558/91 1Ob32/92 8ObA...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0039938

Geschäftszahl

1Ob558/91; 1Ob32/92; 8ObA353/97p; 6Ob198/98f; 1Ob342/97v; 1Ob237/99f; 8Ob137/00f; 9ObA7/01x; 2Ob43/02s; 5Ob179/07w; 9ObA77/10d; 9ObA65/11s; 2Ob89/11v; 7Ob37/15i; 2Ob26/19s

Entscheidungsdatum

18.09.1991

Norm

ZPO §266 DI
ZPO §266 DII

Rechtssatz

Wird durch eine Erklärung des Beklagten kein dieser Erklärung zugrundeliegender Tatsachenkomplex zugestanden, sondern bloß ein rechtliches Element auf dem der Klagsanspruch beruht, für zutreffend erkannt, so liegt darin weder ein (eingeschränktes) Anerkenntnis noch kann diese Erklärung den Richter in seiner Rechtsanwendung binden (vgl Fasching aaO Rdz 1308; 1304; Rosenberg-Schwab aaO 455, 842).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 558/91
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 558/91
  • 1 Ob 32/92
    Entscheidungstext OGH 25.08.1992 1 Ob 32/92
    Vgl auch; Veröff: SZ 65/112
  • 8 ObA 353/97p
    Entscheidungstext OGH 30.03.1998 8 ObA 353/97p
    Auch; Beisatz: Außerstreitstellungen, die nicht Tatsachen, sondern nur die rechtliche Qualifikation eines Sachverhalts betreffen, sind unwirksam. (T1)
  • 6 Ob 198/98f
    Entscheidungstext OGH 16.07.1998 6 Ob 198/98f
    Auch; Beisatz: Ein das Gericht bindendes Geständnis kann sich nur auf Tatsachen, nicht aber auf die rechtliche Subsumtion eines zugestandenen Tatbestandes beziehen. (T2)
  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v
    Ähnlich; Beisatz: Die von beiden Parteien vorgetragene Rechtsauffassung, eine Verordnung der Kommission der Europäischen Gemeinschaften, sei als innerstaatliches Recht auf den vorliegenden Rechtsfall anzuwenden, ist als nicht den Tatsachenbereich betreffende "Außerstreitstellung" wirkungslos. (T3)
  • 1 Ob 237/99f
    Entscheidungstext OGH 14.10.1999 1 Ob 237/99f
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 8 Ob 137/00f
    Entscheidungstext OGH 29.06.2000 8 Ob 137/00f
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1
  • 9 ObA 7/01x
    Entscheidungstext OGH 27.06.2001 9 ObA 7/01x
    Auch; Beis wie T2
  • 2 Ob 43/02s
    Entscheidungstext OGH 28.02.2002 2 Ob 43/02s
    Auch; Beis wie T2
  • 5 Ob 179/07w
    Entscheidungstext OGH 28.08.2007 5 Ob 179/07w
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2
  • 9 ObA 77/10d
    Entscheidungstext OGH 29.08.2011 9 ObA 77/10d
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 9 ObA 65/11s
    Entscheidungstext OGH 16.09.2011 9 ObA 65/11s
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 2 Ob 89/11v
    Entscheidungstext OGH 16.09.2011 2 Ob 89/11v
  • 7 Ob 37/15i
    Entscheidungstext OGH 12.03.2015 7 Ob 37/15i
    Beis wie T1
  • 2 Ob 26/19s
    Entscheidungstext OGH 24.06.2019 2 Ob 26/19s

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0039938

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.07.2019

Dokumentnummer

JJR_19910918_OGH0002_0010OB00558_9100000_001

Rechtssatz für 9ObA133/97t 1Ob342/97v...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0108379

Geschäftszahl

9ObA133/97t; 1Ob342/97v; 3Ob244/98y; 7Ob292/98m; 9Ob32/99t; 10Ob247/99t; 6Ob247/99p; 8Ob295/99m; 7Ob206/00w; 4Ob232/01y; 10Ob21/03s; 9ObA124/06k; 8Ob70/07p; 10Ob45/08b; 6Ob211/08k; 8ObA61/08s; 8ObA22/09g; 4Ob211/09x; 4Ob2/10p; 9ObA43/10d; 9ObA106/09t; 8ObA76/09y; 9ObA16/10h; 9ObA82/10i; 9ObA102/10f; 9ObA28/11z; 7Ob85/11t; 8ObA40/11g; 8ObA66/11f; 9ObA106/11w; 9ObA8/12k; 8ObA68/11z; 8ObA2/12w; 3Ob237/12t; 6Ob194/12s; 9ObA78/16k; 8ObA25/17k; 8Ob23/18t

Entscheidungsdatum

10.09.1997

Norm

ZPO §502 Abs1 HI2
ZPO §502 Abs1 HIII8
ZPO §508a
HVertrG §22 Abs3 Z2 lita
HVertrG 1993 §24 Abs3 Z1

Rechtssatz

Ob eine Vertragsbestimmung so wesentlich ist, dass deren Verletzung durch den Unternehmer den Handelsvertreter zur vorzeitigen Auflösung des Vertragsverhältnisses berechtigt, kann nur anhand des Einzelfalles beurteilt werden.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 133/97t
    Entscheidungstext OGH 10.09.1997 9 ObA 133/97t
  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v
    Auch
  • 3 Ob 244/98y
    Entscheidungstext OGH 11.11.1998 3 Ob 244/98y
    Ähnlich; Beisatz: Ob das Verhalten eines Handelsvertreters einen wichtigen Grund im Sinne des § 22 Abs 1 und 2 HVertrG verwirklicht, kann nur an Hand des Einzelfalles beurteilt werden. (T1)
  • 7 Ob 292/98m
    Entscheidungstext OGH 14.04.1999 7 Ob 292/98m
    Ähnlich; Beisatz: Da das Gesamtverhalten des Vertragspartners des Handelsvertretervertrags zu bewerten ist, können auch Verfehlungen berücksichtigt werden, die nicht unmittelbar vor der vorzeitigen Auflösung gesetzt worden sind (HS 3296). (T2)
  • 9 Ob 32/99t
    Entscheidungstext OGH 19.05.1999 9 Ob 32/99t
    Vgl auch; Beisatz: Ob das Verhalten eines Vertragspartners im Hinblick auf die Nichterfüllung bedungener Leistungen einen so wichtigen Grund darstellt, der zur vorzeitigen Auflösung des Vertrages berechtigt, kann nur an Hand des Einzelfalles beurteilt werden. (T3)
    Beisatz: Hier: Beherbergungsvertrag. (T4)
  • 10 Ob 247/99t
    Entscheidungstext OGH 16.11.1999 10 Ob 247/99t
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 6 Ob 247/99p
    Entscheidungstext OGH 15.12.1999 6 Ob 247/99p
    Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz: Nur eine krasse rechtliche Fehlbeurteilung des Sachverhalts wäre aus dem Grund der Rechtssicherheit und der Einzelfallgerechtigkeit wahrnehmbar. (T5)
  • 8 Ob 295/99m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2000 8 Ob 295/99m
  • 7 Ob 206/00w
    Entscheidungstext OGH 18.10.2000 7 Ob 206/00w
    Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Benützungsvereinbarung. (T6)
  • 4 Ob 232/01y
    Entscheidungstext OGH 16.10.2001 4 Ob 232/01y
  • 10 Ob 21/03s
    Entscheidungstext OGH 15.07.2003 10 Ob 21/03s
    Vgl auch
  • 9 ObA 124/06k
    Entscheidungstext OGH 01.02.2007 9 ObA 124/06k
    Ähnlich; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Vertragsverletzung durch den Handelsvertreter. (T7)
  • 8 Ob 70/07p
    Entscheidungstext OGH 30.07.2007 8 Ob 70/07p
    Ähnlich; Beisatz: Was als wichtiger Grund für die Auflösung eines Handelsvertretervertrags anzusehen ist, kann schon angesichts der Vielfalt des Lebens nur im Einzelfall beurteilt werden. (T8)
    Beisatz: Als genereller Maßstab für das Vorhandensein eines wichtigen Auflösungsgrunds sind Vertragsverletzungen anzusehen, die bei Zielschuldverhältnissen zum Rücktritt nach § 918 Abs 1 und § 920 erster Satz ABGB berechtigen; ferner Verhaltensweisen, die nach den für bestimmte Dauerschuldverhältnisse normierten Beendigungstatbeständen eine fristlose Auflösung gestatten und Umstände, die eine Berufung auf den Wegfall der Geschäftsgrundlage zuließen. (T9)
  • 10 Ob 45/08b
    Entscheidungstext OGH 06.05.2008 10 Ob 45/08b
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T5
  • 6 Ob 211/08k
    Entscheidungstext OGH 06.11.2008 6 Ob 211/08k
    Beisatz: Ob eine Vertragsbestimmung so wesentlich ist, dass deren Verletzung durch den Unternehmer den Handelsvertreter zur vorzeitigen Auflösung des Vertragsverhältnisses berechtigt, kann regelmäßig nur anhand des Einzelfalls beurteilt werden und bildet daher in der Regel keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO. (T10)
  • 8 ObA 61/08s
    Entscheidungstext OGH 23.02.2009 8 ObA 61/08s
    Vgl; Beis wie T7; Beisatz: Bei der Beurteilung der Unzumutbarkeit der Aufrechterhaltung des Vertragsverhältnisses spielt auch das Gesamtverhalten des Vertragspartners eine wesentliche Rolle. Nicht nur ein einzelner grober Verstoß, sondern auch mehrere, an sich minder schwere Verstöße können dazu führen, dass das Gesamtverhalten des Handelsvertreters als für den Geschäftsherrn unzumutbar erscheint. Es ist daher das Gesamtverhalten des Partners zu bewerten, wobei insoweit auch Verfehlungen berücksichtigt werden können, die nicht unmittelbar vor der vorzeitigen Auflösung gesetzt worden sind. Dieser Grundsatz kommt aber - auch beim hier vorliegenden Handelsvertreterverhältnis - nur dann zum Tragen, wenn der eigentliche Anlassfall für die vorzeitige Beendigung eine gewisse Mindestintensität erreicht und damit geeignet ist, die Unzumutbarkeit der Weiterbeschäftigung im konkreten Fall zu begründen. (T11); Beisatz: Hier: Tankstellenbetreiber als Handelsvertreter. (T12)
  • 8 ObA 22/09g
    Entscheidungstext OGH 29.09.2009 8 ObA 22/09g
    Auch; Beis ähnlich wie T5
  • 4 Ob 211/09x
    Entscheidungstext OGH 23.02.2010 4 Ob 211/09x
    Vgl; Beis wie T5
  • 4 Ob 2/10p
    Entscheidungstext OGH 23.02.2010 4 Ob 2/10p
    Vgl; Beis wie T3
  • 9 ObA 43/10d
    Entscheidungstext OGH 11.05.2010 9 ObA 43/10d
    Vgl auch; Beis wie T7; Beis wie T8; Beis wie T9
  • 9 ObA 106/09t
    Entscheidungstext OGH 30.06.2010 9 ObA 106/09t
    Auch
  • 8 ObA 76/09y
    Entscheidungstext OGH 18.08.2010 8 ObA 76/09y
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1; Beis wie T11 nur: Bei der Beurteilung der Unzumutbarkeit der Aufrechterhaltung des Vertragsverhältnisses spielt auch das Gesamtverhalten des Vertragspartners eine wesentliche Rolle. (T13)
  • 9 ObA 16/10h
    Entscheidungstext OGH 29.09.2010 9 ObA 16/10h
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Dem Unternehmer zurechenbare Umstände iSd § 24 Abs 3 Z 1 HVertrG 1993. (T14)
  • 9 ObA 82/10i
    Entscheidungstext OGH 29.09.2010 9 ObA 82/10i
    Auch; Beis wie T8 nur: Was als wichtiger Grund für die Auflösung eines Handelsvertretervertrags anzusehen ist, kann nur im Einzelfall beurteilt werden. (T15); Beis wie T12
  • 9 ObA 102/10f
    Entscheidungstext OGH 21.01.2011 9 ObA 102/10f
    Auch; Beis wie T14
  • 9 ObA 28/11z
    Entscheidungstext OGH 27.04.2011 9 ObA 28/11z
    Auch; Beis wie T14
  • 7 Ob 85/11t
    Entscheidungstext OGH 18.05.2011 7 Ob 85/11t
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Behauptete Vertragsverletzung durch den Handelsvertreter. (T16)
  • 8 ObA 40/11g
    Entscheidungstext OGH 29.06.2011 8 ObA 40/11g
    Auch; Beis wie T14; Beis wie T15
  • 8 ObA 66/11f
    Entscheidungstext OGH 24.10.2011 8 ObA 66/11f
    Auch
  • 9 ObA 106/11w
    Entscheidungstext OGH 29.08.2011 9 ObA 106/11w
    Auch; Beis wie T14; Beisatz: Gegen § 24 HVertrG 1993 bestehen keine verfassungsrechtliche Bedenken. (T17)
  • 9 ObA 8/12k
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 9 ObA 8/12k
    Vgl auch; Beis wie T15
  • 8 ObA 68/11z
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 8 ObA 68/11z
    Vgl auch
  • 8 ObA 2/12w
    Entscheidungstext OGH 13.09.2012 8 ObA 2/12w
    Vgl; Beis wie T14
  • 3 Ob 237/12t
    Entscheidungstext OGH 23.01.2013 3 Ob 237/12t
    Auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 194/12s
    Entscheidungstext OGH 31.01.2013 6 Ob 194/12s
    Beis wie T10
  • 9 ObA 78/16k
    Entscheidungstext OGH 26.07.2016 9 ObA 78/16k
    Auch
  • 8 ObA 25/17k
    Entscheidungstext OGH 28.08.2017 8 ObA 25/17k
  • 8 Ob 23/18t
    Entscheidungstext OGH 24.10.2018 8 Ob 23/18t
    Auch; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0108379

Im RIS seit

10.10.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.02.2019

Dokumentnummer

JJR_19970910_OGH0002_009OBA00133_97T0000_001

Rechtssatz für 1Ob342/97v 6Ob247/99p 8...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0110369

Geschäftszahl

1Ob342/97v; 6Ob247/99p; 8Ob295/99m; 8Ob74/00s; 4Ob113/02z; 2Ob155/06t; 7Ob17/18b

Entscheidungsdatum

30.06.1998

Norm

HVertrG 1993 §22 Abs2

Rechtssatz

Es besteht keine Veranlassung, von der bisherigen Rechtsprechung über die analoge Anwendung von Handelsvertreterrecht auf die Vertragsverhältnisse zwischen Markenwarenherstellern und deren Vertragshändlern abzugehen, nur weil nicht das HVG 1921, sondern wegen des zeitlichen Ablaufs bereits das HVertrG, namentlich dessen Bestimmungen über die Vertragsbeendigung und die Beendigungsansprüche, analog anzuwenden wären. Der Unternehmer (bzw der Importeur oder Zwischenhändler eines Kraftfahrzeugherstellers) hat das Vorliegen eines wichtigen Grundes für die vorzeitige Auflösung des Vertrags mit dem Kraftfahrzeug-Vertragshändler im Sinne des § 22 Abs 2 Z 3 zweiter Fall HVertrG (Verletzung wesentlicher Vertragsbestimmungen), etwa das Nichterreichen der vereinbarten Verkaufsleistung (Marktanteil), konkret zu behaupten und zu beweisen. Gelingt ihm dieser Beweis, so liegt es § 1298 ABGB zufolge nun am Vertragshändler, zu behaupten und unter Beweis zu stellen, daß ihn an der Nichteinhaltung der Vertragsbestimmungen (zB des vereinbarten Mindestumsatzes) kein Verschulden trifft, etwa weil der Marktanteil nur aus Gründen, die vom Unternehmer, jedenfalls aber nicht vom Vertragshändler zu vertreten sind, nicht erreicht werden konnte. Bei solcherart ungerechtfertigter vorzeitiger Vertragsauflösung durch den Unternehmer stehen dem Vertragshändler bei Zutreffen der dort umschriebenen Voraussetzungen Schadenersatzansprüche und Ausgleichsansprüche in Analogie zu den §§ 23 und 24 HVertrG zu.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v
  • 6 Ob 247/99p
    Entscheidungstext OGH 15.12.1999 6 Ob 247/99p
    Vgl auch
  • 8 Ob 295/99m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2000 8 Ob 295/99m
    Beisatz: Der Vertragshändler geht im Falle gerechtfertigter, ihm als Verschulden anzurechnender vorzeitiger Vertragsauflösung seines Ausgleichsanspruchs gemäß § 24 Abs 3 HVertrG zur Gänze verlustig. (T1)
  • 8 Ob 74/00s
    Entscheidungstext OGH 23.10.2000 8 Ob 74/00s
    nur: Es besteht keine Veranlassung, von der bisherigen Rechtsprechung über die analoge Anwendung von Handelsvertreterrecht auf die Vertragsverhältnisse zwischen Markenwarenherstellern und deren Vertragshändlern abzugehen. (T2)
  • 4 Ob 113/02z
    Entscheidungstext OGH 28.05.2002 4 Ob 113/02z
    nur T2
  • 2 Ob 155/06t
    Entscheidungstext OGH 10.08.2006 2 Ob 155/06t
    Vgl auch; nur T2
  • 7 Ob 17/18b
    Entscheidungstext OGH 21.02.2018 7 Ob 17/18b
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110369

Im RIS seit

30.07.1998

Zuletzt aktualisiert am

04.04.2018

Dokumentnummer

JJR_19980630_OGH0002_0010OB00342_97V0000_001

Rechtssatz für 1Ob342/97v

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0110370

Geschäftszahl

1Ob342/97v

Entscheidungsdatum

30.06.1998

Norm

HVertrG 1993 §22
EWG-RL 86/653/EWG - Handelsvertreterrichtlinie 386L0653 Art16

Rechtssatz

Der Kernbereich der vorzeitigen Auflösung aus wichtigem Grund ist absolut zwingend und kann nicht zu Ungunsten eines der Vertragspartner vertraglich abgeändert werden. Dieses Recht auf vorzeitige Vertragsauflösung aus wichtigem Grund ist richtlinienkonform, berührt doch die Handelsvertreter-Richtlinie nicht die Anwendung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten, wenn diese Rechtsvorschriften die fristlose Beendigung des Vertragsverhältnisses für den Fall vorsehen, daß a) eine der Parteien ihren Pflichten insgesamt oder teilweise nicht nachgekommen ist; b) außergewöhnliche Umstände eintreten.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110370

Dokumentnummer

JJR_19980630_OGH0002_0010OB00342_97V0000_002

Rechtssatz für 1Ob342/97v 5Ob158/14t

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0110371

Geschäftszahl

1Ob342/97v; 5Ob158/14t

Entscheidungsdatum

30.06.1998

Norm

HVertrG 1993 §22

Rechtssatz

Daß der Handelsvertreter unfähig wird, seine Tätigkeit auszuüben (§ 22 Abs 2 Z 1 HVertrG), muß von seinem Verschulden nicht umfaßt sein. Das die Vertrauensunwürdigkeit des Handelsvertreters auslösende Verhalten (§ 22 Abs 2 Z 2 HVertrG) setzt Verschulden (arg "... schuldig macht...") voraus. Beim Auflösungstatbestand der Verletzung "wesentlicher Vertragsbestimmungen" (§ 22 Abs 2 Z 3 zweiter Fall HVertrG) hat der Unternehmer das Vorliegen eines wichtigen Grundes für die vorzeitige Auflösung des Vertrags mit dem Kraftfahrzeug-Vertragshändler konkret zu behaupten und zu beweisen. Gelingt ihm dieser Beweis, so liegt es § 1298 ABGB zufolge nun am Vertragshändler, zu behaupten und unter Beweis zu stellen, daß ihn an der Nichteinhaltung der Vertragsbestimmungen kein Verschulden trifft.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v
  • 5 Ob 158/14t
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 5 Ob 158/14t
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110371

Im RIS seit

30.07.1998

Zuletzt aktualisiert am

23.04.2015

Dokumentnummer

JJR_19980630_OGH0002_0010OB00342_97V0000_003

Rechtssatz für 1Ob342/97v

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0110372

Geschäftszahl

1Ob342/97v

Entscheidungsdatum

30.06.1998

Norm

HVertrG 1993 §22

Rechtssatz

Bei längeren in einem KFZ-Händlervertrag vereinbarten Kündigungsfristen rechtfertigt nicht schon ein Grund von geringerer Intensität die vorzeitige Vertragsauflösung. Es kommt auf die Unzumutbarkeit eines weiteren Festhaltens am Vertrag an.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v

Schlagworte

Kraftfahrzeug

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110372

Dokumentnummer

JJR_19980630_OGH0002_0010OB00342_97V0000_004

Rechtssatz für 1Ob342/97v

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0110373

Geschäftszahl

1Ob342/97v

Entscheidungsdatum

30.06.1998

Norm

HVertrG 1993 §22

Rechtssatz

Es besteht keine rechtliche Verpflichtung des Unternehmers (bzw des Importeurs oder Zwischenhändlers eines Kraftfahrzeugherstellers), alle wichtigen Gründe für eine vorzeitige Auflösung des Vertrages mit dem Kraftfahrzeug-Vertragshändler in taxativer Aufzählung im Vertrag anzuführen, ist doch auch in § 22 Abs 2 HVertrG die Aufzählung der Gründe bloß demonstrativ.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110373

Dokumentnummer

JJR_19980630_OGH0002_0010OB00342_97V0000_005

Rechtssatz für 1Ob342/97v 8Ob295/99m

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0110374

Geschäftszahl

1Ob342/97v; 8Ob295/99m

Entscheidungsdatum

30.06.1998

Norm

HVertrG 1993 §23 Abs1
HVertrG 1993 §24

Rechtssatz

Schadenersatzansprüche stehen dem Handelsvertreter bei unberechtigter vorzeitiger Lösung des Vertragsverhältnisses durch den Unternehmer, ohne daß ein wichtiger Grund vorliegt, nach § 23 Abs 1 zweiter Satz HVertrG (früher § 24 Abs 1 HVG 1921) unbeschadet etwaiger Ausgleichsansprüche nach § 24 HVertrG zu.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v
  • 8 Ob 295/99m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2000 8 Ob 295/99m
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110374

Dokumentnummer

JJR_19980630_OGH0002_0010OB00342_97V0000_006

Entscheidungstext 1Ob342/97v

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Fundstelle

RdW 1998,674 = Jus-Extra OGH-Z 2603 = ecolex 1998,912 = ARD 5015/20/99 = HS 29.264 = HS 29.267 = HS 29.535

Geschäftszahl

1Ob342/97v

Entscheidungsdatum

30.06.1998

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisions- und Rekursgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr.Schlosser als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Dr.Schiemer, Dr.Gerstenecker, Dr.Rohrer und Dr.Zechner als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei G***** Gesellschaft mbH, ***** vertreten durch Dr.Friedrich Knöbl, Rechtsanwalt in Wien, wider die beklagte Partei F***** Kommanditgesellschaft, ***** vertreten durch Dr.Eugen Salpius und Dr.Christian Schubeck, Rechtsanwälte in Salzburg, wegen 1,395.674,09 S sA infolge Revision der beklagten Partei und Rekurses der klagenden Partei gegen das Teil-Zwischenurteil und den Aufhebungsbeschluß des Oberlandesgerichts Linz als Berufungsgericht vom 12.Februar 1997, GZ 1 R 279/96x-30, womit infolge Berufung der beklagten Partei das Zwischenurteil des Landesgerichts Salzburg vom 30.September 1996, GZ 2 Cg 100/95w-24, teils bestätigt und teils aufgehoben wurde, in nichtöffentlicher Sitzung den

Beschluß

gefaßt:

Spruch

Dem Rekurs wird nicht Folge gegeben.

Der Revision wird hingegen Folge gegeben. Das Berufungsurteil wird aufgehoben und dem Gericht zweiter Instanz die neuerliche Entscheidung über die Berufung der beklagten Partei aufgetragen.

Die klagende Partei ist schuldig, der beklagten Partei die mit 19.822,67 S (darin 3.303,78 S USt) bestimmten Kosten des Rekursverfahrens binnen 14 Tagen zu ersetzen.

Die Kosten des Revisionsverfahrens sind weitere Kosten des Berufungsverfahrens.

Text

Begründung:

 

Die beklagte österreichische Import- und Vertriebsgesellschaft der Kölner Ford Werke Aktiengesellschaft für Ford-Kraftfahrzeuge schloß mit der klagenden Kfz-Vertragshändlerin mit Wirkung vom 1.April 1989 einen Kfz-Händlervertrag ab, dessen wesentliche Bestimmungen wie folgt lauten:

Art 6. Die Marktverantwortung des Händlers (klagende Partei)

...

Abs 6 Verkaufsleistungen

Der Händler erklärt sich bereit, in Abstimmung mit der Gesellschaft befriedigende Verkaufsergebnisse innerhalb des Verkaufsbezirks bzw der Verkaufsbezirke, die zum Marktverantwortungsgebiet gehören, zu erzielen. ...

Abs 7 Zulassungsziel

Die Gesellschaft wird dem Händler ein Zulassungsziel setzen, das sie ihm vor Beginn jeder von ihr festzulegenden Zulassungsperiode mitteilen wird. Die Berechnung des Zulassungsziels durch die Gesellschaft berücksichtigt die nachfolgenden Bestimmungsgrößen:

a) Die von der Gesellschaft geschätzte Gesamtzahl aller inländischen Neufahrzeugzulassungen und der hierauf bezogene geplante Zulassungsanteil der Gesellschaft. ...

b) Die in den einzelnen Verkaufsbezirken bzw. Anteilen von Verkaufsbezirken in seinem Marktverantwortungsgebiet insgesamt gegebenen Absatzmöglichkeiten, ermittelt auf der Grundlage ...

Abs 10 Verbesserung der Zulassungsergebnisse

Falls der Händler keine im Sinne dieses Artikels die Gesellschaft (beklagte Partei) zufriedenstellenden Zulassungsergebnisse erbringt, wird die Gesellschaft ihm seine Versäumnisse schriftlich mitteilen und ihm gleichzeitig eine Frist setzen, welche für die erforderliche Leistungsverbesserung angemessen ist. Während dieser Zeit wird die Gesellschaft den Händler in allen Fragen seiner Leistungsverbesserung nach besten Kräften beraten.

...

Ein ganz wesentliches Kriterium des Ford-Händlervertrags ist die Beurteilung der Händlerleistung. Ford kommt es dabei nicht sosehr auf den Absatz von möglichst vielen Fahrzeugen als vielmehr auf die Erreichung eines möglichst hohen Marktanteils an. Oberstes Kriterium beim Marktanteil von Pkws ist das Halten der dritten Position hinter VW/Audi und General Motors (insbesondere Opel). Das Ziel für jeden Händler ist dabei das Erreichen oder die möglichste Annäherung an den durchschnittlichen Ford-Anteil in Österreich. Zur Überprüfung des Zulassungsziels werden von der beklagten Partei Statistiken über den Marktanteil der wichtigsten Automarken, und davon wieder der wichtigsten Modelle, getrennt nach Bezirksverwaltungsbehörden (Zulassungsbehörden), geführt. Die maßgeblichen Kriterien für die Beurteilung der Händlerleistung stellen mehrere Indizes dar: Im Marktanteils- oder Zulassungsindex - die Indexziffer drückt den Prozentsatz des Marktanteils des Marktverantwortungsgebiets des einzelnen Händlers zum österreichweiten Durchschnittsmarktanteil von Ford aus - sind auch Fahrzeuge enthalten, die andere Händler in das Marktverantwortungsgebiet „hineinverkaufen“, andererseits sind Fahrzeuge nicht enthalten, die der Händler aus seinem Marktverantwortungsgebiet „hinausverkauft“. Im Verkaufs- oder Auslieferungsindex wird die konkrete Verkaufsleistung des Händlers bewertet; diese Indexzahl drückt den Prozentsatz der Ist-Verkaufszahl zu der sich aus dem durchschnittlichen österr. Marktanteil von Ford an den Gesamtzulassungen im Marktverantwortungsgebiet errechneten Soll-Verkaufszahl aus. Das Jahresplanungsvolumen stellt nur eine Schätzzahl der beklagten Partei zur Jahresvorausplanung dar, wobei diese dann von Monat zu Monat entsprechend revidiert wird. Gemessen wird der Händler immer an den Ist-Zahlen. In den Jahren 1989 bis 1994 (1.Halbjahr) betrug der Marktanteil von Ford im Marktverantwortungsgebiet der klagenden Partei in Prozenten 8,45, 7,51, 6,9, 6,42, 6,75 und 6,98, der Marktanteils- oder Zulassungsindex in Prozenten des durchschnittlichen österr. Marktanteils von Ford 90,4, 83,3, 76,3, 73,8, 75,1 und 79, die Auslieferungen an Fahrzeugen in absoluten Zahlen betrugen 168, 285, 374, 296, 278 und 132, der Verkaufs- oder Auslieferungsindex betrug in Prozenten 41, 59,1, 67, 60,9, 58 und 55,5.

Die beklagte Partei löste den Kfz-Händlervertrag mit Schreiben vom 22.August 1994 zum 31.Dezember 1994 vorzeitig auf.

Die klagende Partei macht mit der Behauptung, ein wichtiger Grund für eine vorzeitige Vertragsauflösung durch die beklagte Partei sei nicht vorgelegen, sodaß eine Vertragskündigung frühestens zum 24.August 1995 zulässig gewesen wäre, folgende Ansprüche geltend: Einmal 6,481.800 S als Ausgleichsanspruch in analoger Anwendung des § 24 HVertrG 1993 (im folgenden nur HVertrG), ferner 4,666 Mio S als Verdienstentgang für die Monate Jänner bis August 1995, weil der Kfz-Händlervertrag frühestens zum 24.August 1995 hätte aufgekündigt werden können, sowie schließlich 850.000 S und 482.817,39 S als Ersatz frustrierter Investitionen. Von der Gesamtforderung von 12,480.617,39 S zuzüglich USt würden aus prozeßökonomischen Gründen derzeit aber nur 10 % zuzüglich 20 % USt klageweise geltend gemacht.

Die beklagte Partei wendete im wesentlichen ein, der Kfz-Händlervertrag sei gemäß seinem Art 18 Abs 3 iVm Art 6 Abs 10 gekündigt worden, weil die klagende Partei gegen eine wesentliche Vertragsbestimmung (Nichterbringung der erwarteten Verkaufsleistung innerhalb einer angemessenen Frist, Nichterreichung des durchschnittlichen österr. Marktanteils, Auslieferungsindex weit unter den Durchschnitt) verstoßen und es schuldhaft unterlassen habe, trotz der von der beklagten Partei angebotenen Hilfestellung zielführenden Maßnahmen zu einer Verbesserung des Verkaufs- oder Auslieferungsindex ergriffen zu haben. Dadurch sei der beklagten Partei infolge der unterbliebenen Auslieferung weiterer Fahrzeuge ein Schaden entstanden. Dieses Verhalten stelle einen Auflösungsgrund iSd § 22 HVertrG dar, sodaß für die beklagte Partei die Fortführung des Kfz-Händlervertrags unzumutbar geworden sei. Die Minderleistung der klagenden Partei sei nicht auf die Marktgegebenheiten und das vorherige Brachliegen des Gebiets, sondern darauf zurückzuführen, daß sich die klagende Partei nicht an die Empfehlungen der beklagten Partei gehalten habe. Ein Händlerbetrieb in der Umgebung der großen Wiener Autohändler könne bei durchschnittlicher Sorgfalt den österr. Durchschnitt der Zulassung von Neuwagen erreichen.

Das Erstgericht erachtete das Klagebegehren mit Zwischenurteil - mit Ausnahme der unangefochten gebliebenen Teilabweisung von 20 % USt aus den Zinsen - dem Grunde nach als zu Recht bestehend, traf dazu umfangreiche Feststellungen und führte in rechtlicher Hinsicht im wesentlichen aus: Die geltend gemachte Nichterreichung der Zulassungsziele durch die klagende Partei habe der beklagten Partei die Vertragsfortsetzung nicht unzumutbar gemacht, schulde doch der Vertragshändler nur die Bemühung um einen bestimmten Mindestumsatz und nicht den Erfolg, habe die beklagte Partei der klagenden Partei keine Frist iSd Art 18 Abs 3 des Kfz-Händlervertrags gesetzt und sei gerade in der Zeit von März bis August 1994 keine in Art 6 Abs 10 des Kfz-Händlervertrags vorgesehene Beratung in allen Fragen der Leistungsverbesserung feststellbar. Die beklagte Partei sei daher der klagenden Partei für jenen Schaden, der durch die Verkürzung der Frist von zwölf Monaten auf drei Monate eingetreten sei, schadenersatzpflichtig. Die Bestimmungen des Handelsvertretergesetzes seien auf das Händlerverhältnis analog anwendbar. Es lägen auch alle Voraussetzungen für einen Ausgleichsanspruch nach § 24 HVertrG vor, wobei die Ausgleichszahlung nicht nur nach dem Neuwagen-, sondern auch nach jenem im Reparatur- und Ersatzteilgeschäft zu berechnen sei.

Das Berufungsgericht bestätigte das erstinstanzliche Zwischenurteil „im Umfang einer Forderung von 434.821,92 S samt 20 % USt und 10 % Zinsen seit 1.Jänner 1995“ (gemeint: in Ansehung der Teilforderung Verdienstentgang dem Grunde nach) als Teil-Zwischenurteil und hob es im übrigen, „also in bezug auf eine weitere Klagsforderung von 728.239,82 S samt 20 % USt und 10 % Zinsen seit 1.Jänner 1995“ (gemeint: in Ansehung der Teilforderungen Ausgleichsanspruch und Ersatz frustrierter Aufwendungen) auf und verwies die Rechtssache insoweit zur neuerlichen Verhandlung und Entscheidung an das Erstgericht zurück; es sprach aus, daß die Revision bzw der Rekurs zulässig sei.

Es führte aus, soweit dem Ersturteil überhaupt die anspruchsbegründenden Voraussetzungen des § 24 Abs 1 Z 1-3 HVertrG erfassende Urteilsfeststellungen zu entnehmen seien, reichten sie derzeit jedenfalls nicht aus, um den dort verwendeten unbestimmten Gesetzesbegriffen gerecht zu werden. Zur Entscheidung über die Teilforderung Verdienstentgang seien dagegen alle Grundlagen aus rechtlichen Erwägungen und mangels ausreichenden Vorbringens der beklagten Partei gegeben. Die Kündigungsfrist beginne grundsätzlich erst mit dem Zugang der Kündigung zu laufen. Da die Jahresfrist, wäre das Datum des Poststempels maßgeblich, verkürzt würde, sei diese Vertragsbestimmung als unwirksam anzusehen (vgl § 21 Abs 2 HVertrG). Daher könne bei Zutreffen der weiteren Voraussetzungen eine Kündigungsentschädigung analog § 23 Abs 1 HVertrG für den Zeitraum vom 1.Jänner 1995 bis 24.August 1995 begehrt werden. Der Vertragshändler habe - der Provision eines Handelsvertreters vergleichbar - Anspruch auf Zahlung einer Händlervergütung. Diese habe die klagende Partei bis Ende 1994 tatsächlich erhalten, weil sie ua die festgestellte Anzahl von Neuwagen verkauft habe. Gehe man davon aus, daß die klagende Partei in den ersten acht Monaten des Jahres 1995 eine am Durchschnitt der bisherigen Verkaufsleistung orientierte Händlervergütung bezogen hätte, dann sei diese (fiktive) Händlervergütung der Ermittlung der Kündigungsentschädigung zugrunde zu legen. Unter dem allgemeinen Gesichtspunkt der Pflicht zur Vorteilsausgleichung bzw Schadensminderung müsse sich der Geschädigte anrechnen lassen, was er durch anderweitige Ausnützung seiner freigewordenen Geschäftskapazität verdient oder (analog §§ 1162b, 1168 ABGB, § 29 AngG) zu verdienen absichtlich unterlassen habe. Die beklagte Partei habe jedoch keinen darauf abzielenden Einwand erhoben. Zu den ersparten Aufwendungen gehörten Betriebsausgaben, Steuern und Sozialversicherungsbeiträge. Daher komme es nicht darauf an, ob die klagende Partei in diesen acht Monaten des Jahres 1995 mit dem Handel von Produkten der beklagten Partei tatsächlich etwas verdient, also insbesondere einen Reingewinn erzielt hätte. Ob die klagende Partei in den letzten Jahren mit dem Vertrieb von Vertragsware im Jahresdurchschnitt rund 7 Mio S „verdient“ (also an Händlervergütung erhalten) habe, werde Gegenstand des Verfahrens über die Höhe dieses Anspruchs sein.

Rechtliche Beurteilung

Der Rekurs der klagenden Partei gegen den berufungsinstanzlichen Aufhebungsbeschluß ist nicht berechtigt, die Revision der beklagten Partei gegen den bestätigenden Teil der Berufungsentscheidung ist hingegen gerechtfertigt.

Beide Rechtsmittel werden gemeinsam behandelt.

a) Vorerst ist zur Frage des anzuwendenden Rechts Stellung zu nehmen, weil allein daran die einzelnen Bestimmungen des 1989, somit vor Inkrafttreten des EG-Vertrags und des HVertrG abgeschlossenen und zum 31.Dezember 1994 aufgelösten Kfz-Händlervertrags zu messen sind:

Die Verordnung (EWG) Nr 123/85 der Kommission vom 12.Dezember 1984 über die Anwendung von Art 85 Abs 3 des EG-Vertrags auf Gruppen von Vertriebs- und Kundendienstvereinbarungen über Kraftfahrzeuge, ABl Nr L 15 vom 18.Jänner 1985 (Gruppenfreistellungsverordnung Kfz 1985, im folgenden nur GVO Kfz 1985) als kartellrechtliche Vorschrift konnte Inlandswirkung erst nach dem Inkrafttreten des EWRA am 1.Jänner 1994 erlangen, sofern die betreffende Vereinbarung geeignet war, den Handel zwischen den Vertragsparteien (= EWR-Partnern) zu beeinträchtigen. Auf wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen mit reiner Inlandswirkung war die GVO Kfz 1985 erst mit der aufgrund des durch die KartellG-Novelle 1993, BGBl 1993/693, eingefügten § 30e KartG erlassenen Freistellungsverordnung für bestimmte Gruppen von vertikalen Vertriebsbindungen anzuwenden. Eine solche Verordnung über die Freistellung von vertikalen Vertriebsbindungen wurde vom BMJ mit der VO BGBl 1995/148 erlassen. Nach deren § 1 Z 3 liegt für vertikale Vertriebsbindungen, auf die Art 85 EG-Vertrag nicht anzuwenden ist, kein Untersagungsgrund nach § 30c KartG 1988 vor, wenn sie sinngemäß den Freistellungsvoraussetzungen nach einer der folgenden Verordnungen nach Art 85 Abs 3 EG-Vertrag in der am 1.März 1995 geltenden Fassung entsprechen: ... 3. Verordnung (EWG) Nr 123/85 der Kommission vom 12.Dezember 1984 über die Anwendung von Art 85 Abs 3 des Vertrages auf Gruppen von Vertriebs- und Kundendienstvereinbarungen über Kraftfahrzeuge, ABl Nr L 15 vom 18.1.1985, S 16. Die VO BGBl 1995/148 trat mit 1.März 1995 in Kraft. Eine weitere Verordnung über die Freistellung von vertikalen Vertriebsbindungen wurde vom BMJ mit der VO BGBl 1995/868 erlassen. Nach Art I Z 2 dieser VO wurde § 1 Z 3 der VO BGBl 1995/148 dahin geändert, daß die Bestimmung wie folgt zu lauten hat: „3. Verordnung (EWG) Nr 1475/95 der Kommission vom 28.Juni 1995 über die Anwendung von Art 85 Abs 3 des Vertrages auf Gruppen von Vertriebs- und Kundendienstvereinbarungen über Kraftfahrzeuge, ABl Nr L 145 vom 29.Juni 1995, S 25“. Diese VO BGBl 1995/868 trat nach ihrem Art II mit 1.Jänner 1996 in Kraft. Erst mit diesen Verordnungen hat der österr. Normengeber die „autonome“ mittelbare Anwendung von Gemeinschaftsrecht im innerstaatlichen Bereich, also für kartellrechtliche Sachverhalte, die nicht unter Art 85 EG-Vertrag fallen, angeordnet (9 Ob 2065/96h). Angesichts der hier vorliegenden reinen Inlandswirkung und der Tatsache der Vertragsauflösung zum 31.Dezember 1994, somit vor Inkrafttreten beider inländischer Verordnungen ist die GVO Kfz 1985 - umsoweniger die GVO Kfz 1995 - im vorliegenden Rechtsfall nicht anzuwenden (vgl dazu auch 9 Ob 2065/96h = RdW 1998, 269). Die von beiden Parteien vorgetragene Rechtsauffassung, die GVO Kfz 1985 sei als innerstaatliches Recht auf den vorliegenden Rechtsfall anzuwenden, wäre als nicht den Tatsachenbereich betreffende „Außerstreitstellung“ wirkungslos.

Damit kommt es auf die Auffassung des Erstrichters, das in Art 6 Abs 10 des Kfz-Händlervertrags geregelte Verfahren widerspreche in mehrfacher Hinsicht den Erfordernissen der GVO Kfz 1985, dieser Vertragspunkt sei daher von vornherein als nichtig anzusehen, weil es unmöglich sei, ihn iSd Art 4 und 5 der GVO Kfz 1985 zu interpretieren, nicht an. Auch den Rechtsausführungen der zweiten Instanz, in Art 4 Abs 1 Z 3 der GVO Kfz 1985 sei von einer Verpflichtung des Händlers, sich zu bemühen, die Rede, die Kündigungsfrist von mindestens einem Jahr decke sich mit Art 5 Abs 2 Z 2 der GVO Kfz 1985, nach Art 5 Abs 1 Z 2b der GVO Kfz 1985 dürfe der Lieferant keine Mindestanforderungen stellen und keine Merkmale für Vorausschätzungen anwenden, durch die der Händler unbillig behindert oder ohne sachlich gerechtfertigte Gründe unterschiedlich behandelt werde, kommt keine Bedeutung zu.

Der Umsetzung der EG-Richtlinie des Rats vom 18.Dezember 1986 zur Koordinierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend die selbständigen Handelsvertreter (verlautbart im ABIEG Nr L 382/17 am 31.Dezember 1986, 86/653/EWG; im folgenden kurz Handelsvertreter-Richtlinie) dient das HVertrG 1993, BGBl 1993/88. Nach Art 5 der Handelsvertreter-Richtlinie dürfen die Parteien keine Vereinbarungen treffen, die von den Art 3 und 4 über die Rechte und Pflichten der Handelsvertreter und Unternehmer abweichen.

Die analoge Anwendung des Handelsvertreterrechts auf Vertragshändler (im deutschen Rechtsbereich oft auch Eigenhändler genannt), die auf Grund eines Dauerschuldverhältnisses im eigenen Namen und für eigene Rechnung die von ihnen eingekauften Waren eines Unternehmers weiterverkaufen, wurde nach stRspr zum HVG 1921 dann als gerechtfertigt beurteilt, wenn die Auslegung der vereinbarten Vertragsbedingungen zwischen Vertragshändler und Hersteller ergebe, daß es sich tatsächlich und wirtschaftlich um die Begründung von Rechtsbeziehungen handelt, die jenen zwischen Unternehmern und Handelsvertretern entsprechen (SZ 46/109 = JBl 1975, 34 [Bydlinski]; SZ 62/184; 4 Ob 45/91 = ecolex 1991, 845 ua; RIS-Justiz RS0018335). Die analoge Anwendung des § 25 HVG 1921 auf das Dauerschuldverhältnis eines Vertragshändlers sei dann geboten, wenn sein Vertrag so sehr den Wesensmerkmalen eines Handelsvertretervertrags angenähert war, daß dessen Elemente überwiegen oder das Nichtgewähren des Anspruchs den Gesetzesintentionen widerspräche (SZ 62/184; SZ 63/175 [„Honda“] = WBl 1991, 67 [Jabornegg] mit eingehender Stellungnahme auch zu deutscher Lehre und Rspr; 6 Ob 2072/96s uva; RIS-Justiz RS0062580). Der Vertragshändler sei ein Kaufmann, der in die Vertriebsorganisation eines Herstellers von Markenwaren derart eingegliedert sei, daß er es durch Vertrag mit dem Hersteller (bzw dessen Zwischenhändler) ständig übernehme, im eigenen Namen und auf eigene Rechnung die Vertragsware im Vertragsgebiet zu vertreiben und deren Absatz zu fördern, die Funktionen und Risken seiner Geschäftstätigkeit daran auszurichten und im Geschäftsverkehr das Herstellerzeichen neben der eigenen Firma herauszustellen. Entscheidend sei das Schutzbedürfnis des Vertragshändlers, das gegenüber der Marktmacht internationaler Automobilkonzerne auch dann zu bejahen sei, wenn der Vertragshändler selbst ein größeres Unternehmen betreibe (9 Ob 2065/96h mwN). Daß im vorliegenden Fall die von der Rspr geforderten Voraussetzungen für die analoge Anwendung von Handelsvertreterrecht schon angesichts der im Kfz-Händlervertrag enthaltenen detaillierten Vorgaben für die Organisation des Geschäftsbetriebs der klagenden Partei, deren Eingliederung in die Absatzorganisation des Importeurs und Zwischenhändlers von Ford-Fahrzeugen sowie deren Lagerhaltung bzw Werbung im weitesten Sinn (Ausstellungsraum, Vorführwagen etc) gegeben waren, wird auch von keiner der beiden Parteien bezweifelt.

Damit stellt sich die weitere Frage, welches Handelsvertreterrecht nun analog anzuwenden ist, trat doch durch das HVertrG 1993 noch während des Vertragsverhältnisses eine Gesetzesänderung ein. § 29 Abs 2 HVertrG bestimmt ausdrücklich, daß das HVG 1921 erst mit 28.Februar 1993 außer Kraft tritt und auf bestehende Vertragsverhältnisse bis 31.Dezember 1993 weiter anwendbar bleibt. Bei der Prüfung der Frage, ob ein wichtiger Grund für die Auflösung eines Dauerschuldverhältnisses vorliegt, ist auf den Zeitpunkt der Abgabe der Auflösungserklärung abzustellen (EvBl 1987/176; MietSlg 42.349; JBl 1993, 592 ua). Auf eine nach dem 31.Dezember 1993 ausgesprochene vorzeitige Auflösung des Vertragsverhältnisses zwischen Geschäftsherrn (Unternehmer) und Handelsvertreter sind daher nicht mehr die Bestimmungen des HVG 1921, sondern jene des HVertrG anzuwenden. Diese Grundsätze gelten auch für die analoge Anwendung des HVertrG. Im vorliegenden Fall erfolgte die vorzeitige Kündigung des Kfz-Händlervertrags durch die beklagte Partei mit Schreiben vom 22.August 1994 zum 31.Dezember 1994. Ist daher Handelsvertreterrecht analog anzuwenden, so sind auch dafür die Bestimmungen des HVertrG und nicht jene des HVG 1921 maßgeblich.

In der Entscheidung 9 Ob 2065/96h = RdW 1998, 269 wurde zu einem vergleichbaren Rechtsfall ausgesprochen, der Gesetzgeber habe keine Norm erlassen, die ausdrücklich besage, daß das HVertrG auf Vertragshändler nicht angewendet werden dürfe. Der Gesetzgeber habe vielmehr das neue Gesetz bloß auf die Umsetzung der EG-Richtlinie (Handelsvertreter-Richtlinie) beschränken und nicht auch die Rechtsstellung von Vertragshändlern regeln wollen. Die Gesetzesverfasser hätten in den Materialien lediglich zum Ausdruck gebracht, daß die Gerichte die Frage einer analogen Anwendung weiterhin nach den allgemeinen Regeln (§ 7 ABGB) zu beurteilen hätten. Der erkennende Senat billigt diese Auffassung. Somit besteht keine Veranlassung, von der bisherigen Rechtsprechung über die analoge Anwendung von Handelsvertreterrecht auf die Vertragsverhältnisse zwischen Markenwarenherstellern und deren Vertragshändlern abzugehen, nur weil nicht das HVG 1921, sondern wegen des zeitlichen Ablaufs bereits das HVertrG, namentlich dessen Bestimmungen über die Vertragsbeendigung und die Beendigungsansprüche analog anzuwenden wären. Demnach sind die von der klagenden Partei geltend gemachten Ansprüche nach den Bestimmungen des Kfz-Händlervertrags nur soweit zu beurteilen, als diesen nicht analog anzuwendendes zwingendes Recht des HVertrG (iVm der Handelsvertreter-Richtlinie) entgegensteht.

b) Die klagende Partei stützt ihr Zahlungsbegehren in Verfolgung ihres Ausgleichsanspruchs auf die analoge Anwendung des § 24 HVertrG sowie bei Geltendmachung ihrer Ansprüche Verdienstentgang (Kündigungsentschädigung) und frustrierte Aufwendungen, beides aus dem Titel des Schadenersatzes, auf die analoge Anwendung des § 23 HVertrG. Voraussetzung für alle Ansprüche ist das Fehlen eines wichtigen Grundes für die von der beklagten Partei vorgenommene vorzeitige Auflösung des Kfz-Händlervertrags iSd § 22 HVertrG sowie überdies das Vorliegen der besonderen Voraussetzungen des § 24 HVertrG für den Ausgleichsanspruch und des § 23 HVertrG für die Schadenersatzansprüche.

c) Beide Vorinstanzen verneinten das Vorliegen eines wichtigen Grundes für die vorzeitige Vertragsauflösung.

§ 22 HVertrG regelt die vorzeitige Auflösung des Handelsvertretervertrags und lautet, soweit hier relevant:

„1) Der Vertretungsvertrag kann jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist von jedem Teil aus wichtigem Grund gelöst werden.

2) Als ein wichtiger Grund, der den Unternehmer zur vorzeitigen Lösung des Vertragsverhältnisses berechtigt, ist insbesondere anzusehen:

1. wenn der Handelsvertreter unfähig wird, seine Tätigkeit auszuüben;

2. wenn sich der Handelsvertreter einer Handlung schuldig macht, die ihn des Vertrauens des Unternehmers unwürdig erscheinen läßt, insbesondere wenn er entgegen der Bestimmung des § 7 eine Belohnung annimmt, wenn er dem Unternehmer Aufträge übermittelt, die nicht erteilt worden sind, oder wenn er ihn sonst in wesentlichen geschäftlichen Angelegenheiten in Irrtum führt;

3. wenn der Handelsvertreter während einer den Umständen nach erheblichen Zeit es unterläßt oder sich weigert, für den Unternehmer tätig zu sein, oder wenn er andere wesentliche Vertragsbestimmungen verletzt;

4. wenn der Handelsvertreter sich Tätlichkeiten oder erhebliche Ehrverletzungen gegen den Unternehmer zuschulden kommen läßt;

5. wenn über das Vermögen des Handelsvertreters Konkurs eröffnet wird.“

Demgegenüber ist im Kfz-Händlervertrag die vorzeitige (außerordentliche) Kündigung wie folgt geregelt:

Art 18. Die Vertragsbeendigung

Abs 1 Vertragsdauer. Dieser Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit. Jede Kündigung dieses Vertrages bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Form des eingeschriebenen Briefes. Die Frist beginnt mit dem Datum des Poststempels.

Abs 2 Fristgerechte Kündigung

Abs 3 Kündigung bei Vertragsverstoß. Bei Verstoß einer Vertragspartei gegen eine wesentliche Bestimmung des Vertrages, soweit dies nicht in Abs 4 dieses Artikels enthalten ist, kann die andere Partei diesen Vertrag unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten kündigen. Diese Bestimmung gilt auch für den Fall, daß der Händler eine gemäß Art 6, Abs 10, erwartete Verbesserung der Verkaufsleistung nicht innerhalb einer als angemessen erachteten Frist erbracht hat.

Abs 4 Fristlose Kündigung aus gegebenem Anlaß

Ferner ist Ford berechtigt, diesen Vertrag mit sofortiger Wirkung ohne Einhaltung einer Frist aus folgenden Gründen jederzeit zu kündigen:

a) Bei Eröffnung des Konkurses oder des Ausgleichsverfahrens ...

b) Wenn der Händler die Verfügungsgewalt über die zur Durchführung dieses Vertrages erforderlichen Betriebsanlagen ganz oder teilweise verliert oder den Geschäftsbetrieb einstellt.

c) Beim Eintritt der beschränkten Geschäftsfähigkeit ...

d) Wenn eine Änderung der in ... genannten Gegebenheiten bezüglich der Personen bzw. Beteiligungsverhältnisse vollzogen wird, ohne daß die Gesellschaft hierzu vorher schriftlich ihre Zustimmung gegeben hat.

e) Wenn eine grundsätzliche Änderung der in ... genannten Gegebenheiten bezüglich der Grundstücke, Gebäude und Betriebsstätten vollzogen wird, ohne daß die Gesellschaft hierzu vorher schriftlich ihre Zustimmung gegeben hat.

f) Falls der Händler durch unlauteres Geschäftsgebaren dem guten Ruf der Gesellschaft Abbruch tut oder durch sein sonstiges Verhalten die Gesellschaft oder andere Konzerngesellschaften, andere Ford-Vertragspartner oder Endverbraucher ihrer Erzeugnisse schädigt.

g) Bei Streitigkeiten der Inhaber, Gesellschafter, Geschäftsführer oder gesetzlichen Vertreter des Händlerunternehmens untereinander, die nach Auffassung der Gesellschaft die Erfüllung dieses Vertrages gefährden.

h) Falls der Händler versucht, sich bei der Gesellschaft durch wissentlich falsche Angaben in Anträgen, Berichten und Reklamationformularen unberechtigte finanzielle oder sonstige Vorteile zu verschaffen.

i) Falls sich herausstellen sollte, daß zu den Anlagen ... wissentlich falsche Angaben gemacht worden sind.

Abs 5 Tod des Eigentümers ...“

Die Bestimmung des § 22 Abs 2 Z 3 HVertrG entspricht selbst im Wortlaut der Vorgängerbestimmung des § 22 Z 3 HVG 1921 und erlaubt somit die einseitige vorzeitige Auflösung des Handelsvertretungs- Vertragsverhältnisses durch besondere einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung, wenn ein besonderer Grund, der unter Berücksichtigung des Wesens und Zwecks des Vertrags und unter Gesamtwürdigung aller Umstände die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zu dem ursprünglich im Vertrag vorgesehenen Beendigungszeitpunkts oder dem durch ordentliche Kündigung herbeizuführenden Endigungszeitpunkt für den Unternehmer im maßgeblichen Zeitpunkt der Auflösungserklärung unzumutbar erscheinen läßt (SZ 60/218 mwN ua). Was als wichtiger Grund anzusehen ist, kann angesichts der Vielfalt des Lebens nur im Einzelfall beurteilt werden (Jabornegg, Handelsvertreterrecht und Maklerrecht 450, 452). Der Kernbereich der vorzeitigen Auflösung aus wichtigem Grund ist absolut zwingend und kann nicht zu Ungunsten eines der Vertragspartner vertraglich abgeändert werden (Jabornegg aaO 454 mwN; Feil, Handelsvertretergesetz 66). Dieses Recht auf vorzeitige Vertragsauflösung aus wichtigem Grund ist richtlinienkonform, berührt doch die Handelsvertreter-Richtlinie nicht die Anwendung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten, wenn diese Rechtsvorschriften die fristlose Beendigung des Vertragsverhältnisses für den Fall vorsehen, daß a) eine der Parteien ihren Pflichten insgesamt oder teilweise nicht nachgekommen ist; b) außergewöhnliche Umstände eintreten (Art 16 der Handelsvertreter-Richtlinie). Beide Begriffe finden Deckung in dem im österr. Recht verwendeten Begriff des wichtigen Grundes (RV, 578 BlgNR 18.GP, 14). Andererseits gilt auch ganz allgemein für befristete oder unbefristete Dauerschuldverhältnisse, daß diese aus wichtigem Grund vorzeitig aufgelöst werden können (Jabornegg aaO 448; Feil aaO 65 mwN; vgl dazu auch Binder in Schwimann2, § 918 ABGB Rz 15 mwN). Der „wichtige Grund“ darf nur nicht schon bei Vertragsabschluß bekannt oder vorhersehbar gewesen sein (SZ 31/116). Als generellen Maßstab für das Vorhandensein eines wichtigen Auflösungsgrunds nennt Binder (aaO Rz 16) Vertragsverletzungen, die bei Zielschuldverhältnissen zum Rücktritt nach § 918 Abs 1 und § 920 erster Satz ABGB berechtigen, Verhaltensweisen, die nach den für bestimmte Dauerschuldverhältnisse normierten Beendigungstatbeständen eine fristlose Auflösung gestatten und Umstände, die eine Berufung auf den Wegfall der Geschäftsgrundlage zulassen. Der Umsatzrückgang berechtigt den Unternehmer nur dann zur vorzeitigen Auflösung des Vertragsverhältnisses, wenn er vom Handelsvertreter verschuldet wurde. Das ist vom Unternehmer zu beweisen. Ist der Handelsvertreter indes eine Mindestumsatzverpflichtung eingegangen, so kann er die Folgen der vom Unternehmer wegen Nichterreichung des Mindestumsatzes ausgesprochenen vorzeitigen Lösung des Vertrags nur dadurch abwenden, daß er behauptet und beweist, der Umsatz habe aus Gründen, die vom Unternehmer zu vertreten sind, nicht erreicht werden können (1 Ob 578/86 = HS 16.492; RIS-Justiz RS0063487). Diese Grundsätze können auch für das Vertragsverhältnis zwischen Unternehmer (Importeur bzw Zwischenhändler eines großen Fahrzeugherstellers) und Fahrzeug-Vertragshändler fruchtbar gemacht werden und haben dort zur Folge, daß eine längerfristige Nichterreichung der im Kfz-Händlervertrag vereinbarten Verkaufsleistung einen wichtigen Grund für eine vorzeitige Vertragslösung darstellen kann. Die konkrete Behauptung und den Beweis des Vorliegens eines solchen wichtigen Grundes hat der Unternehmer anzutreten.

Die Frage, ob ein wichtiger Grund zu bejahen ist, wenn zwar die objektiven Tatbestandselemente gegeben sind, dem Betroffenen indes ein Verschulden daran nicht vorgeworfen werden kann, ist generell dahin zu beantworten, daß die außerordentliche Aufkündigung eines Agentur- bzw Vertragshändlervertragsverhältnisses durchaus nicht immer und bei jedem der Auflösungstatbestände ein Verschulden des anderen Vertragsteils voraussetzt; auch kommt es nicht darauf an, ob ein solcher wichtiger Grund in der Person eines der Vertragsteile liegt oder von ihr (bloß) zu vertreten ist (4 Ob 45/91). Im einzelnen ist zu dieser Frage - soweit es um Tatbestände das § 22 Abs 2 HVertrG geht - wie folgt Stellung zu nehmen:

- Daß der Handelsvertreter unfähig wird, seine Tätigkeit auszuüben (§ 22 Abs 2 Z 1 HVertrG), muß von seinem Verschulden nicht umfaßt sein. Dieser Grund liegt hier jedoch nicht vor.

- Das die Vertrauensunwürdigkeit des Handelsvertreters auslösende Verhalten (§ 22 Abs 2 Z 2 HVertrG) setzt Verschulden (arg „... schuldig macht...“) hingegen voraus. Auch dieser Grund ist hier nicht bedeutsam.

- Der hier relevante Auflösungstatbestand der Verletzung „wesentlicher Vertragsbestimmungen“ (§ 22 Abs 2 Z 3 zweiter Fall HVertrG) muß - als Auflösungsgrund - des § 22 Z 3 HVG am Beispiel des Umsatzrückgangs wie folgt gedeutet worden:

Die Entscheidung 4 Ob 45/91 führt wie erwähnt ganz allgemein aus, die außerordentliche Aufkündigung setze durchaus nicht immer ein Verschulden des anderen Vertragsteils voraus. Nachdem aber bereits in den Entscheidungen 8 Ob 555/78 und 4 Ob 125/84 = Arb 10.431 ausgesprochen worden war, ein nicht verschuldeter Umsatzrückgang stelle keinen wichtigen Grund für eine vorzeitige Lösung des Vertragsverhältnisses iSd §§ 21, 22 HVG 1921 dar, hat der erkennende Senat in der Entscheidung 1 Ob 578/86 dem Handelsvertreter - wie schon erörtert - zugebilligt, den ihn entlastenden Beweis fehlenden Verschuldens an der Erreichung eines vereinbarten Umsatzziels antreten zu können. In der Entscheidung 8 Ob 2083/96y = JBl 1997, 262 wurde unter Berufung auf Jabornegg (aaO 461) ausgeführt, der Auflösungsgrund (des § 22 Abs 2 Z 3 erster Fall HVertrG) werde nicht allein schon durch „bloßes Unterlassen“ hergestellt, es sei vielmehr ein rechtswidriges und schuldhaftes Verhalten für die Verwirklichung dieses Auflösungsgrunds erforderlich. Dieser Auffassung ist beizutreten, was im vorliegenden Fall Nachstehendes zur Folge hat:

Der Unternehmer (bzw der Importeur oder Zwischenhändler eines Kraftfahrzeugherstellers) hat das Vorliegen eines wichtigen Grundes für die vorzeitige Auflösung des Vertrags mit dem Kraftfahrzeug-Vertragshändler im Sinne des § 22 Abs 2 Z 3 zweiter Fall HVertrG (Verletzung wesentlicher Vertragsbestimmungen), etwa das Nichterreichen der vereinbarten Verkaufsleistung (Marktanteil), konkret zu behaupten und zu beweisen. Gelingt ihm dieser Beweis, so liegt es § 1298 ABGB zufolge nun am Vertragshändler, zu behaupten und unter Beweis zu stellen, daß ihn an der Nichteinhaltung der Vertragsbestimmungen (zB des vereinbarten Mindestumsatzes) kein Verschulden trifft, etwa weil der Marktanteil nur aus Gründen, die vom Unternehmer, jedenfalls aber nicht vom Vertragshändler zu vertreten sind, nicht erreicht werden konnte. Bei solcherart ungerechtfertigter vorzeitiger Vertragsauflösung durch den Unternehmer stehen dem Vertragshändler bei Zutreffen der dort umschriebenen Voraussetzungen Schadenersatz- und Ausgleichsansprüche in Analogie zu den §§ 23 und 24 HVertrG zu.

An diesen rechtlichen Erwägungen, an der Verpflichtung des Vertragshändlers, gemäß Art 6 Abs 6 des Kfz-Händlervertrags, in Abstimmung mit der Gesellschaft befriedigende Verkaufsergebnisse innerhalb des Verkaufsbezirks bzw der Verkaufsbezirke, die zum Marktverantwortungsgebiet gehören, zu erzielen, und an den Besonderheiten des Marktverantwortungsgebiets der klagenden Partei ist das Vorliegen eines wichtigen Grunds für die vorzeitige Auflösung des Kfz-Händlervertrags zu messen.

Zu beachten ist hier noch, daß nach dem auf unbestimmte Zeit geschlossenen Kfz-Händlervertrag zu dessen Beendigung drei verschiedene Kündigungsmöglichkeiten vorgesehen sind, nämlich die „fristgerechte“ Kündigung unter Einhaltung einer Frist von zwölf Monaten (Art 18 Abs 2), die hier zu beurteilende Kündigung bei einem Verstoß gegen eine wesentliche Vertragsbestimmung unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten (Art 18 Abs 3) und die fristlose Kündigung (Art 18 Abs 4) bei Vorliegen namentlich genannter Gründe. Angesichts der Tatsache, daß bei einer Kündigung nach Art 18 Abs 3 des Kfz-Händlervertrags der Vertragshändler nur drei Monate Zeit hat, um seinen zur Gänze auf Kraftfahrzeuge der Marke Ford eingerichteten Betrieb umzustellen, kann kein Zweifel daran bestehen, daß die Gründe für eine derartige Kündigung kaum ein geringeres Gewicht haben dürfen als jene des § 22 Abs 2 Z 3 HVertrG bzw (früher) des § 22 HVG 1921. Selbst bei längeren Kündigungsfristen rechtfertigt nicht schon ein Grund von geringerer Intensität die vorzeitige Vertragsauflösung (vgl Jabornegg aaO 451). Zutreffend führt die zweite Instanz insoweit aus, auch hier komme es auf die Unzumutbarkeit eines weiteren Festhaltens am Vertrag an.

Stipulierte Auflösungsgründe nach Art 18 Abs 3 des Händlervertrags sind hier einerseits ein Verstoß gegen eine wesentliche Vertragsbestimmung und andererseits die Nichterbringung der vom Händler gemäß Art 6 Abs 1 erwarteten Verbesserung der Verkaufsleistung innerhalb einer als angemessen erachteten Frist. Die beklagte Partei brachte dazu vor (ON 6), daß die Zulassungsergebnisse im Marktverantwortungsgebiet der klagenden Partei für die vorzeitige Vertragsauflösung nicht maßgeblich gewesen seien.

Ausschlaggebend ist indes, ob die klagende Partei die ihr zumutbaren Vorkehrungen zur Verbesserung ihrer - gegebenenfalls - unter dem gesamtösterreichischen Durchschnitt liegenden Verkaufsleistung ergriffen oder aber schuldhaft unterlassen hat. Daran und an der Frage, ob der klagenden Partei ein Vorwurf zu machen ist, daß deren Marktanteil hinter jenem von Ford im ganzen Bundesgebiet zurückblieb, hat sich die Lösung der Frage, ob der beklagten Partei die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses nicht mehr zumutbar war, zu orientieren.

Soweit Art 18 Abs 3 des Kfz-Händlervertrags von einer „gemäß Art 6 Abs 10 erwartete(n) Verbesserung der Verkaufsleistung“ als Grund für eine vorzeitige Vertragsauflösung spricht, ist ungeachtet der Tatsache, daß die Überschrift des bezogenen Art „Verbesserung der Zulassungsergebnisse“ lautet, der für die beklagte Partei wesentliche Marktanteil gemeint, dessen Erhöhung sich auch auf verbesserte Zulassungsergebnisse auswirken muß.

Die Schlußfolgerung der zweiten Instanz, wäre es der beklagten Partei auf ein bestimmtes Verkaufsziel (innerhalb des Verkaufsbezirks) angekommen, so hätte sie die Verfehlung dieses Ziels als einen sie zur vorzeitigen Vertragsauflösung berechtigenden wichtigen Grund im Vertrag festlegen können, und gleiches gelte auch für die Nichtbefolgung von darauf abzielenden Empfehlungen der beklagten Partei durch die klagende Partei, hat zwar einiges für sich, indes bestand keine rechtliche Verpflichtung der beklagten Partei, neben den in Art 18 Abs 4 des Kfz-Händlervertrags genannten Gründen aus denen sie zur sofortigen Vertragsauflösung berechtigt sein sollte, auch alle wichtigen Gründe für eine nach Art 18 Abs 3 vorzeitige Vertragsauflösung binnen drei Monaten in taxativer Aufzählung im Vertrag anzuführen, ist doch auch in § 22 Abs 2 HVertrG die Aufzählung der Gründe bloß demonstrativ (Feil aaO 66; Jabornegg aaO 451).

Die zweite Instanz verneinte das Vorliegen eines wichtigen Grunds aus folgenden Erwägungen: Daß für die Vorgabe einer bestimmten jährlichen Neuwagen-Verkaufsleistung eine Einigung mit der klagenden Partei versucht worden wäre, habe die beklagte Partei nicht vorgebracht. Auch müßten die (nachteiligen) Besonderheiten des Marktverantwortungsgebiets der klagenden Partei berücksichtigt werden, aus dem die von der beklagten Partei im Rahmen des Händlerentwicklungsprogramms geförderten Wiener Autohäuser Kundschaft abzögen (Wien-Pendler). Das Nachfolgeunternehmen der klagenden Partei habe trotz günstigeren Standorts, Übernahme zumindest eines Teils der Kundschaft der klagenden Partei und aggressiver Werbekampagne die Verkaufsvorgaben der beklagten Partei nicht erreichen können und deshalb gleichfalls Mahnschreiben erhalten, daß die Verkaufsleistungen unzureichend seien. Bereits damit sei das Vorbringen der beklagten Partei widerlegt, daß ein Händlerbetrieb in der Umgebung der großen Wiener Händler den österr. Durchschnitt bei der Zulassung von Neuwagen bei durchschnittlicher Sorgfalt erreichen könne. Angesichts dieser unzureichenden Verkaufserfolge des Nachfolgeunternehmens sei auch die Kausalität der der klagenden Partei vorgeworfenen Nichtbeachtung der von der beklagten Partei angebotenen Hilfestellung bzw deren Empfehlungen zu verneinen. Hinzu komme, daß die von der beklagten Partei vorgeschlagenen Maßnahmen der auch im Kfz-Händlervertrag betonten Eigenverantwortlichkeit des Vertragshändlers zuwiderliefen. Die Person des Geschäftsführers der klagenden Partei sei der beklagten Partei bei Abschluß des Kfz-Händlervertrags bekannt gewesen. Die Bestellung eines in Graz wohnhaften Verkaufsleiters sei von der beklagten Partei empfohlen, zumindest aber zunächst gebilligt worden. Schließlich habe die beklagte Partei nicht geltend gemacht, daß ihr die Aufrechterhaltung des Händlervertrags mit der klagenden Partei bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist etwa mangels Erwirtschaftung von Gewinnen nicht zumutbar gewesen wäre. Die beklagte Partei habe somit keinen Grund ins Treffen führen können, aus dem ihr die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses mit der klagenden Partei bis zum Ende der ordentlichen Kündigungsfrist unzumutbar gewesen wäre. Aus diesen rechtlichen Erwägungen müsse zur Tatsachen- und Beweisrüge der beklagten Partei nicht Stellung genommen werden. Das rechtliche Ergebnis (Verneinung eines wichtigen Grunds für die vorzeitige Vertragsauflösung) änderte sich nicht, selbst wenn man von den von der beklagten Partei gewünschten Urteilsfeststellungen ausginge, soweit sich diese im Rahmen des erstinstanzlichen Prozeßvorbringens bewegten. Daß die Weigerung der klagenden Partei, den Verkaufsleiter zu ersetzen, einen Verstoß gegen eine aus dem Kfz-Händlervertrag abzuleitende Treuepflicht darstelle, sei eine unzulässige und damit unbeachtliche Neuerung. Inwieweit das Vertrauensverhältnis oder die Geschäftsgrundlage gänzlich weggefallen sei, werde nicht konkret ausgeführt.

Dazu rügt die beklagte Partei als Aktenwidrigkeit des Berufungsurteils dessen Behauptung, schließlich habe die beklagte Partei nicht geltend gemacht, daß ihr die Aufrechterhaltung des Kfz-Händlervertrags mit der klagenden Partei bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist, etwa mangels Erwirtschaftung von Gewinnen, nicht zumutbar gewesen wäre. Tatsächlich habe die beklagte Partei in der Tagsatzung vom 1.März 1996 die Unzumutbarkeit der Vertragsfortsetzung mit der klagenden Partei durch ihr Vorbringen eingewendet, das schuldhafte Verhalten der klagenden Partei sei darin zu erblicken, daß es die klagende Partei unterlassen habe, trotz der von der beklagten Partei angebotener Hilfestellung zielführende Maßnahmen zu einer Verbesserung des Auslieferungsindex zu ergreifen. Dadurch sei der beklagten Partei ein Schaden durch die unterbliebene Auslieferung entstanden; dieses Verhalten stelle einen Auflösungsgrund iSd § 22 HVertrG dar und habe der beklagten Partei eine Fortsetzung des Händlerverhältnisses unzumutbar gemacht. Die relevante Aktenwidrigkeit liegt hier darin, daß das Berufungsgericht die versehentlich vermißte Begründung der beklagten Partei für die Beendigung des Vertragsverhältnisses als Begründung dafür heranzog, warum zur Beweis- und Tatsachenrüge in der Berufung der beklagten Partei nicht Stellung genommen werden müsse. In der neuerlichen Entscheidung muß sich daher die zweite Instanz der Beweis- und Tatsachenrüge in der Berufung der beklagten Partei stellen.

Obwohl das Berufungsgericht die Erledigung der Beweis- und Tatsachenrüge der beklagten Partei als entbehrlich erachtete, hat es, wie diese in der Revision zutreffend vorbringt, ohne Beweiswiederholung eigenständige Tatsachenfeststellungen dadurch getroffen, daß es ausführte: „Bereits damit ist das Vorbringen der Beklagten widerlegt, daß ein Händlerbetrieb in der Umgebung der großen Wiener Händler den österr. Durchschnitt bei der Zulassung von Neuwagen bei durchschnittlicher Sorgfalt erreichen könne (AS 193). Angesichts dieser unzureichenden Verkaufserfolge ... ist auch die Kausalität der der Klägerin vorgeworfenen Nichtbeachtung der von der Beklagten angebotenen Hilfestellung (AS 163) bzw Empfehlungen (AS 192) zu verneinen.“ Das Erstgericht stellte indes nicht fest, daß die Verkaufserfolge des Nachfolgeunternehmens der klagenden Partei „unzureichend“ gewesen seien, sondern traf die Feststellung, als Planungsvolumen habe das Nachfolgeunternehmen im ersten Jahr ein Soll von 583 Fahrzeugen erhalten, wovon es jedoch trotz massiver Werbeausgaben bloß 400 habe tatsächlich verkaufen können. Damit kann aber die Kausalität der Nichtbeachtung der von der beklagten Partei vorgeschlagenen Maßnahmen (Verstärkung des Verkaufspersonals, Abberufung des Verkaufsleiters mangels der erforderlichen Effizienz seiner Tätigkeit, eine Image-Analyse u.dgl.), wenn nicht gar die Weigerung, solche Maßnahmen zu ergreifen, sowie der angebotenen Hilfestellung für die Fortsetzung des mangelnden Verkaufserfolgs nicht ohne weiteres verneint werden, ohne die erstinstanzlichen Feststellungen einer Prüfung zu unterziehen.

d) Ob der klagenden Partei im vorliegenden Fall bei analoger Anwendung des § 24 HVertrG Ausgleichsansprüche zustehen, kann derzeit noch nicht abschließend beurteilt werden: Hält das Berufungsgericht, ausgehend von einer richtigen Rechtsansicht, die erstgerichtlichen Feststellungen zum Ausgleichsanspruch für unzureichend und weitere Feststellungen für erforderlich, so kann der Oberste Gerichtshof, der nicht auch Tatsacheninstanz ist, dem nicht entgegentreten (SZ 69/135 uva; Kodek in Rechberger, § 519 ZPO Rz 5). Demgemäß wäre es mangels zureichender Sachverhaltsgrundlage noch verfrüht, zu dem in Analogie zu § 24 Abs 1 HVertrG geltend gemachten Ausgleichsanspruch, insbesondere zu dessen Voraussetzungen (vgl dazu 4 Ob 83/97b, 9 ObA 44/98f ua; RIS-Justiz RS0106003) und den Versagungsgründen analog § 24 Abs 3 HVertrG Stellung zu nehmen.

e) Schadenersatzansprüche stehen dem Handelsvertreter bei unberechtigter vorzeitiger Lösung des Vertragsverhältnisses nach § 23 Abs 1 zweiter Satz HVertrG (früher § 24 Abs 1 HVG 1921) durch den Unternehmer zwar unbeschadet etwaiger Ausgleichsansprüche nach § 24 HVertrG zu (Weilinger/Weilinger, Handelsvertretergesetz 1993, 53), jedoch nur bei vorzeitiger Vertragsauflösung durch den Unternehmer, ohne daß ein wichtiger Grund vorliegt. Der den Verdienstentgang der klagenden Partei betreffende bestätigende Teil der zweitinstanzlichen Entscheidung muß demnach schon deshalb aufgehoben werden, weil vorerst die Frage der Berechtigung der beklagten Partei zur vorzeitigen Vertragsauflösung, die wiederum vom Schicksal der erst zu überprüfenden erstgerichterlichen Feststellungen abhängt, zu klären ist.

Zum Schadenersatzanspruch der klagenden Partei wegen frustrierter Investitionen führte die zweite Instanz aus, das Erstgericht habe dazu keine Feststellungen getroffen, es finde sich auch in der rechtlichen Beurteilung „keine Begründung für das Vorliegen der Voraussetzungen eines Zwischenurteils“. Selbst wenn die klagende Partei betriebliche Investitionen von rund 850.000 S getätigt habe, besage dies noch nichts über den Restwert zum Ende 1994 und über den durch die unberechtigte vorzeitige Vertragsauflösung eingetretenen Schaden. Auch bei der EDV-Anlage sei zu berücksichtigen, daß es der klagenden Partei, unabhängig von der behaupteten fünfjährigen Laufzeit des Leasingvertrags, jederzeit freigestanden wäre, den Kfz-Händlervertrag unter Einhaltung der vereinbarten einjährigen Kündigungsfrist aufzukündigen. Dem Klagevorbringen könne nicht schlüssig entnommen werden, inwieweit die beklagte Partei aus dem Titel des Schadenersatzes wegen der unberechtigten Ausübung eines vorzeitigen Kündigungsrechts für das gesamte restliche Leasingentgelt haften solle. Erörterungsbedürftig sei auch, inwieweit für diese beiden Investitionsersatzbegehren zusätzlich die 20%ige USt verlangt werden kann. Daher sei das erstgerichtliche Zwischenurteil auch in bezug auf diese beiden Investitionsersatzbegehren aufzuheben.

Die Rechtsmittelausführungen der klagenden Partei gegen den aufhebenden Teil der Berufungsentscheidung gehen auch insoweit ins Leere. Daß der Oberste Gerichtshof, hält die Berufungsinstanz, ausgehend von einer zutreffenden Rechtsansicht, die erstgerichtlichen Feststellungen für unzureichend, dem nicht entgegentreten kann (SZ 69/135 uva; Kodek in Rechberger, § 519 ZPO Rz 5), wurde schon weiter oben dargelegt; das gilt auch für die hier anstehenden Fragen. Die klagende Partei kann sich auch nicht auf bereits getroffene, unbekämpft gebliebene Feststellungen stützen, auf deren Grundlage bereits jetzt über den Schadenersatzanspruch der klagenden Partei verläßlich abgesprochen werden könnte, beruft sie sich doch selbst nur auf sich „implizit ergebende“ Feststellungen. Ihre Behauptung, sie habe eine „Ford-Computeranlage“ an die beklagte Partei zurückgestellt, findet in den erstgerichtlichen, von der zweiten Instanz noch dazu ungeprüft gebliebenen Feststellungen keine Deckung.

In diesem Umfang hat es bei der Aufhebung des Ersturteils zu verbleiben.

f) Die Ausführungen der zweiten Instanz darüber, welche Ansprüche Gegenstand des Begehrens und welche Inhalt der erstinstanzlichen Entscheidung gewesen seien, und die dabei vorgenommenen Klarstellungen werden von den Rechtsmittelwerbern nicht in Frage gestellt. Danach errechnet sich das Gesamtklagebegehren mit 1,395.674,09 S sA.

Das Berufungsgericht führte weiters aus, bei Ermittlung des auf den Verdienstentgang (Bestätigung des erstgerichtlichen Zwischenurteils) und die übrigen Ansprüche (Aufhebung dieses Urteils) entfallenden Anteile an der gesamten Klagsforderung sei zu beachten, daß die klagende Partei von jeder Nettoforderung 9,3189439 % geltend gemacht habe; als Verdienstentgang sei eine Nettoforderung von 4,666 Mio S behauptet, der vorgenannte Anteil ergebe einen Nettobetrag von 434.821,92 S. Die beklagte Partei führt zur Fassung des bestätigenden berufungsgerichtlichen Ausspruchs aus, das Gericht zweiter Instanz habe bereits - insoweit dem Nichtigkeitsgrund des § 477 Abs 1 Z 9 ZPO nahekommend - über die Höhe des Anspruchs entschieden, übersieht dabei jedoch, daß dieses ungeachtet der Aufnahme der insoweit geltend gemachten Teilforderung in den bestätigenden Teil seines Spruchs erkennbar nicht in Form eines Teilurteils auch über die Höhe dieses Teils des Klagebegehrens absprechen, sondern nur zum Ausdruck bringen wollte, das erstinstanzliche Zwischenurteil mit dem alle Klageforderungen dem Grunde nach als zu Recht bestehend erkannt worden waren, werde nur in Ansehung dieses Teils der Klageforderung (Verdienstentgang für die Monate Jänner bis August 1995) bestätigt. Verdeutlicht wird das insbesondere durch die Ausführungen in der angefochtenen Entscheidung, ob die klagende Partei in den letzten Jahren mit dem Vertrieb von Vertragsware im Jahresdurchschnitt rund 7 Mio S „verdient“ (also an Händlervergütung erhalten) habe, werde Gegenstand des Verfahrens über die Höhe dieses Anspruchs sein.

g) Die Rechtsausführungen der zweiten Instanz über die Berechtigung des Zuspruchs von Verdienstentgang wegen der - behaupteten - unberechtigten vorzeitigen Vertragsauflösung werden von der beklagten Partei nicht in Frage gestellt.

Aus all diesen Erwägungen kann dem Rekurs der klagenden Partei kein Erfolg beschieden sein, wogegen der Revision der beklagten Partei Folge zu geben, das Berufungsurteil in seinem bestätigenden Teil aufzuheben und ihm insoweit eine neuerliche Entscheidung aufzutragen ist.

Die Kostenentscheidung fußt in Ansehung des Rekursverfahrens auf den §§ 41 und 50 ZPO und in Ansehung des Revisionsverfahrens auf § 52 ZPO.

Textnummer

E50817

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:0010OB00342.97V.0630.000

Im RIS seit

30.07.1998

Zuletzt aktualisiert am

26.09.2012

Dokumentnummer

JJT_19980630_OGH0002_0010OB00342_97V0000_000