Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 6Ob204/58 5Ob262/58 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0018886

Geschäftszahl

6Ob204/58; 5Ob262/58; 1Ob35/61; 7Ob38/62; 8Ob250/62; 5Ob383/63; 7Ob19/65; 5Ob100/66; 4Ob33/68; 6Ob237/68; 5Ob72/72; 5Ob157/73; 3Ob45/74; 1Ob113/75 (1Ob115/75); 6Ob805/77 (6Ob806/77); 7Ob542/81; 3Ob623/81; 1Ob676/82; 1Ob687/82; 4Ob345/83; 6Ob694/83; 1Ob684/87; 1Ob641/87; 4Ob501/88; 1Ob342/97v; 7Ob292/98m; 7Ob383/98v; 10Ob247/99t; 8Ob27/05m; 5Ob257/05p; 6Ob283/05v; 6Ob169/06f; 7Ob45/10h; 4Ob48/11d

Entscheidungsdatum

24.09.1958

Norm

ABGB §936 IV
ABGB §971

Rechtssatz

Lösbarkeit von Dauerschuldverhältnissen bei Änderung der Verhältnisse (Vertrag über die Aufstellung eines Musikautomaten in einem Kaffeehaus).

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 204/58
    Entscheidungstext OGH 24.09.1958 6 Ob 204/58
    Veröff: SZ 31/116 = EvBl 1958/384 S 658
  • 5 Ob 262/58
    Entscheidungstext OGH 10.10.1958 5 Ob 262/58
    Ähnlich
  • 1 Ob 35/61
    Entscheidungstext OGH 15.03.1961 1 Ob 35/61
  • 7 Ob 38/62
    Entscheidungstext OGH 17.01.1962 7 Ob 38/62
    Beisatz: Bei Vorhersehbarkeit der Änderung der Verhältnisse kein Auflösungsgrund gegeben. Begriff der Vorhersehbarkeit. (T1)
  • 8 Ob 250/62
    Entscheidungstext OGH 02.10.1962 8 Ob 250/62
    Beisatz: Benützung der Liegenschaft. (T2)
  • 5 Ob 383/63
    Entscheidungstext OGH 05.12.1963 5 Ob 383/63
    Beisatz: Verletzung einer positiven Vertragspflicht berechtigt zur vorzeitigen Auflösung. (T3)
  • 7 Ob 19/65
    Entscheidungstext OGH 24.02.1965 7 Ob 19/65
    z: Bezug der Zeitschrift für Natur und Technik "Orion" zum Vertrieb. (T4) Veröff: MietSlg 17201
  • 5 Ob 100/66
    Entscheidungstext OGH 02.06.1966 5 Ob 100/66
    Veröff: EvBl 1966/514 S 661
  • 4 Ob 33/68
    Entscheidungstext OGH 25.06.1968 4 Ob 33/68
    Beisatz: Ein wichtiger, die Auflösung rechtfertigender Grund kann unter Umständen auch in der nachträglichen Erschwerung der geschuldeten Leistung gelegen sein, und zwar selbst dann, wenn die Schwierigkeit nicht so weit geht, daß die Leistung rechtlich als unmöglich anzusehen ist. (T5) Veröff: Arb 8538
  • 6 Ob 237/68
    Entscheidungstext OGH 18.09.1968 6 Ob 237/68
    Beis wie T5 nur: Ein wichtiger, die Auflösung rechtfertigender Grund kann unter Umständen auch in der nachträglichen Erschwerung der geschuldeten Leistung gelegen sein. (T6)
  • 5 Ob 72/72
    Entscheidungstext OGH 11.04.1972 5 Ob 72/72
    Beisatz: Ex nunc (T7) Veröff: HS 8364 = MietSlg 24125
  • 5 Ob 157/73
    Entscheidungstext OGH 24.10.1973 5 Ob 157/73
    Beisatz: Hier: Eigenhändlervertrag mit Alleinvertriebsrecht. (T8) Veröff: SZ 46/109 = JBl 1975,34 (teilweise kritisch Bydlinski)
  • 3 Ob 45/74
    Entscheidungstext OGH 30.08.1974 3 Ob 45/74
    Beis wie T6; Veröff: EvBl 1975/31 S 67 = JBl 1975,203
  • 1 Ob 113/75
    Entscheidungstext OGH 02.07.1975 1 Ob 113/75
    Beis wie T6; Veröff: EvBl 1976/92 S 180 = SZ 48/77
  • 6 Ob 805/77
    Entscheidungstext OGH 16.02.1978 6 Ob 805/77
    Beisatz: Schuldhaftes Verhalten des Vertragspartners ist nicht Voraussetzung (hier: Pflicht zur Betreibung einer Arztpraxis - Verzug des Vertragspartners mit monatlicher finanziellen Beihilfen usw). (T9)
  • 7 Ob 542/81
    Entscheidungstext OGH 05.03.1981 7 Ob 542/81
    Beis wie T1; Beisatz: Wer sich in einem Staat mit freier Marktwirtschaft am Konkurrenzkampf beteiligt, kann auch bei Vertragsabschluß nicht voll abschätzbare Auswirkungen dieses Konkurrenzkampfes nicht zum Anlaß für eine vorzeitige Vertragsauflösung nehmen (hier: Tankstellenvertrag). (T10) Veröff: JBl 1982,142 = MietSlg 33
  • 3 Ob 623/81
    Entscheidungstext OGH 10.02.1982 3 Ob 623/81
  • 1 Ob 676/82
    Entscheidungstext OGH 01.09.1982 1 Ob 676/82
    Beis wie T5; Beisatz: Gilt auch für Bierbezugsverträge. (T11) Veröff: EvBl 1983/12 S 45 = JBl 1983,321
  • 1 Ob 687/82
    Entscheidungstext OGH 03.11.1982 1 Ob 687/82
    nur: Lösbarkeit von Dauerschuldverhältnissen bei Änderung der Verhältnisse. (T12) Beis wie T11 nur: Gilt auch für Bezugsverträge. (T13); Beis wie T1
  • 4 Ob 345/83
    Entscheidungstext OGH 12.07.1983 4 Ob 345/83
    Vgl; nur T12; Beisatz: Aufkündigung auch ohne Angabe von Gründen unter Einhaltung einer angemessenen Frist. (T14)
  • 6 Ob 694/83
    Entscheidungstext OGH 13.10.1983 6 Ob 694/83
    Vgl auch; Beisatz: Die außerordentliche Kündigung setzt voraus, dass die Einhaltung des Vertrages durch außerhalb der Verantwortung des Schuldners liegende Umstände erheblich gefährdet wurde und ihm deshalb nach Treu und Glauben nicht mehr zugemutet werden kann. (T15) Veröff: SZ 56/144
  • 1 Ob 684/87
    Entscheidungstext OGH 21.10.1987 1 Ob 684/87
    nur T12; Beis wie T3; Beis wie T15
  • 1 Ob 641/87
    Entscheidungstext OGH 21.10.1987 1 Ob 641/87
    Auch; Beis wie T9 nur: Schuldhaftes Verhalten des Vertragspartners ist nicht Voraussetzung. (T16) Veröff: EvBl 1988/31 S 207 = SZ 60/218 = RdW 1988,88
  • 4 Ob 501/88
    Entscheidungstext OGH 09.02.1988 4 Ob 501/88
    Auch; Beisatz: Ein wichtiger Grund zur Auflösung eines solchen Dauerschuldverhältnisses kann auch darin bestehen, dass ein gedeihliches Zusammenleben der Vertragspartner nicht mehr besteht; zur Auflösung des Vertrages ist dann derjenige berechtigt, der für das Auftreten der Misshelligkeiten nicht allein oder überwiegend verantwortlich ist und dem daher die Fortsetzung des Rechtsverhältnisses aus schwerwiegenden Gründen unzumutbar ist. (T17)
  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v
    nur T12; Beisatz: Der "wichtige Grund" darf nur nicht schon bei Vertragsabschluss bekannt oder vorhersehbar gewesen sein. (T18)
  • 7 Ob 292/98m
    Entscheidungstext OGH 14.04.1999 7 Ob 292/98m
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Einseitige vorzeitige Auflösung eines Handelsvertretungsvertrages (§ 22 Abs 3 HVertrG). (T19)
  • 7 Ob 383/98v
    Entscheidungstext OGH 01.09.1999 7 Ob 383/98v
    Ähnlich; Beisatz: Die Frage, ob die festgestellten mehrfachen Verstöße des Klägers gegen die Betriebsordnung der beklagten Partei einen hinreichenden Grund zur außerordentlichen Kündigung des Dauerschuldverhältnisses bildeten, hängt von den besonderen Umständen dieses Einzelfalles ab. (T20); Beisatz: Hier: Entzug der Benützungsbewilligung für Privatflugplatz wegen krassen Fehlverhalten. (T21)
  • 10 Ob 247/99t
    Entscheidungstext OGH 16.11.1999 10 Ob 247/99t
    Vgl auch; Beis wie T16
  • 8 Ob 27/05m
    Entscheidungstext OGH 17.03.2005 8 Ob 27/05m
    Vgl auch; Beisatz: Allein die wirtschaftlich unzutreffende Einschätzung des Geschäftsganges mit der schon bei Abschluss des Vertrages gerechnet werden konnte, stellt keinen Grund für die vorzeitige Auflösung des Bestandvertrages dar. (T22); Beisatz: Hier: Schlechter Geschäftsgang des angemieteten Kinocenters. (T23)
  • 5 Ob 257/05p
    Entscheidungstext OGH 20.12.2005 5 Ob 257/05p
    Vgl auch; Beis wie T22; Beisatz: Hier: § 1117 ABGB. (T24)
  • 6 Ob 283/05v
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 6 Ob 283/05v
    nur T12; Beisatz: Die Frage der Unzumutbarkeit der Fortsetzung des Vertragsverhältnisses für einen der Vertragspartner kann nur nach einer umfassenden Sicht aller dafür und dagegen sprechenden Gegebenheiten des Einzelfalls beantwortet werden. (T25); Beisatz: Die Streichung des Klägers aus der Liste der sicherheitstechnischen Zentren berechtigt zur außerordentlichen Kündigung, da eine Streichung aus der Liste dem Arbeitgeber indiziert, dass die gesetzlichen Voraussetzungen für den Betrieb eines sicherheitstechnischen Zentrums nicht (mehr) erfüllt sind. (T26)
  • 6 Ob 169/06f
    Entscheidungstext OGH 21.12.2006 6 Ob 169/06f
    Beis wie T25
  • 7 Ob 45/10h
    Entscheidungstext OGH 01.09.2010 7 Ob 45/10h
    Vgl; Beis ähnlich wie T25
  • 4 Ob 48/11d
    Entscheidungstext OGH 12.04.2011 4 Ob 48/11d
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1; Beis ähnlich wie T18; Beis ähnlich wie T22

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0018886

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.06.2011

Dokumentnummer

JJR_19580924_OGH0002_0060OB00204_5800000_001

Rechtssatz für 2Ob430/58 8Ob162/62 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0018377

Geschäftszahl

2Ob430/58; 8Ob162/62; 7Ob197/66; 6Ob202/69; 7Ob200/69; 1Ob72/70; 1Ob14/72; 5Ob689/76; 6Ob805/77 (6Ob806/77); 4Ob550/78; 3Ob609/77; 6Ob709/78; 3Ob501/81; 1Ob725/81; 1Ob687/82; 6Ob763/83; 8Ob607/84; 2Ob613/86; 4Ob593/88; 1Ob501/89; 6Ob581/89; 1Ob685/90; 8Ob1624/93; 4Ob148/97m; 1Ob342/97v; 3Ob244/98y; 1Ob340/98a; 6Ob81/99a; 8Ob295/99m; 6Ob59/00w; 7Ob69/01z; 7Ob252/01m; 3Ob151/02f; 3Ob289/03a; 1Ob42/05s; 6Ob283/05v; 10Ob45/08b; 4Ob91/08y; 8Ob119/08w; 4Ob211/09x; 17Ob2/10h; 4Ob48/11d; 7Ob250/11g; 7Ob192/12d; 4Ob21/14p; 6Ob48/14y; 8Ob52/14a; 7Ob208/15m; 3Ob220/16y; 7Ob17/18b; 8Ob11/18b; 9Ob10/19i; 3Ob225/18m; 5Ob121/19h

Entscheidungsdatum

08.04.1959

Norm

ABGB §918 ff Ib1
ABGB §936 IV
ABGB §1117
ABGB §1118 A1

Rechtssatz

Ein Dauerschuldverhältnis kann vorzeitig mit der Wirkung ex nunc aufgelöst werden, wenn Gründe vorliegen, die bei Verträgen anderer Art einen Rücktritt rechtfertigten.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 430/58
    Entscheidungstext OGH 08.04.1959 2 Ob 430/58
    Veröff: JBl 1959,633
  • 8 Ob 162/62
    Entscheidungstext OGH 22.05.1962 8 Ob 162/62
  • 7 Ob 197/66
    Entscheidungstext OGH 21.12.1966 7 Ob 197/66
  • 6 Ob 202/69
    Entscheidungstext OGH 24.09.1969 6 Ob 202/69
  • 7 Ob 200/69
    Entscheidungstext OGH 12.11.1969 7 Ob 200/69
    Beisatz: Übergabsvertrag ist aber Vertrag sui generis, Rücktritt nicht möglich. (T1)
    Veröff: EvBl 1970/223 S 398
  • 1 Ob 72/70
    Entscheidungstext OGH 18.06.1970 1 Ob 72/70
    Beisatz: Bezug einer Loseblatt - Gesetzessammlung. (T2)
    Veröff: JBl 1971,88 (hiezu kritische Stellungnahme von Barta und Call in JBl 1971,76 ff)
  • 1 Ob 14/72
    Entscheidungstext OGH 15.03.1972 1 Ob 14/72
    Veröff: SZ 45/29 = MietSlg 24042
  • 5 Ob 689/76
    Entscheidungstext OGH 07.12.1976 5 Ob 689/76
  • 6 Ob 805/77
    Entscheidungstext OGH 16.02.1978 6 Ob 805/77
    nur: Ein Dauerschuldverhältnis kann vorzeitig mit der Wirkung ex nunc aufgelöst werden. (T3)
  • 4 Ob 550/78
    Entscheidungstext OGH 05.09.1978 4 Ob 550/78
    nur T3
  • 3 Ob 609/77
    Entscheidungstext OGH 26.09.1978 3 Ob 609/77
  • 6 Ob 709/78
    Entscheidungstext OGH 14.12.1978 6 Ob 709/78
    nur T3; Beisatz: Es muss sich aber um Gründe handeln, welche nicht schon im Zeitpunkt der Begründung des Dauerschuldverhältnisses bekannt waren (hier: Wohnheim - Pensionsvertrag). (T4)
  • 3 Ob 501/81
    Entscheidungstext OGH 08.04.1981 3 Ob 501/81
    Zweiter Rechtsgang zu 3 Ob 609/77
  • 1 Ob 725/81
    Entscheidungstext OGH 14.10.1981 1 Ob 725/81
    nur T3; Beisatz: Wenn eine Aufrechterhaltung des Vertragsverhältnisses billigerweise nicht mehr zugemutet werden kann. Selbst vereinbarte Unkündbarkeit steht der Auflösung des Dauerschuldverhältnisses aus einem wichtigen Grund nicht entgegen, daher auch nicht die Aufzählung von bestimmten Auflösungsgründen. (T5)
    Veröff: EvBl 1982/187 S 638
  • 1 Ob 687/82
    Entscheidungstext OGH 03.11.1982 1 Ob 687/82
    nur T3; Beis wie T4 nur: Es muss sich aber um Gründe handeln, welche nicht schon im Zeitpunkt der Begründung des Dauerschuldverhältnisses bekannt waren. (T6)
  • 6 Ob 763/83
    Entscheidungstext OGH 12.01.1984 6 Ob 763/83
    Auch; Beis wie T5
  • 8 Ob 607/84
    Entscheidungstext OGH 22.11.1984 8 Ob 607/84
    Beis wie T5; Veröff: SZ 57/186 = RdW 1985,150 = JBl 1985,350
  • 2 Ob 613/86
    Entscheidungstext OGH 07.07.1987 2 Ob 613/86
    Auch; Beis wie T5; Veröff: EvBl 1987/176 S 653
  • 4 Ob 593/88
    Entscheidungstext OGH 25.10.1988 4 Ob 593/88
    nur T3; Beis wie T5 nur: Wenn eine Aufrechterhaltung des Vertragsverhältnisses billigerweise nicht mehr zugemutet werden kann. Selbst vereinbarte Unkündbarkeit steht der Auflösung des Dauerschuldverhältnisses aus einem wichtigen Grund nicht entgegen. (T7)
  • 1 Ob 501/89
    Entscheidungstext OGH 07.02.1989 1 Ob 501/89
    nur T3
  • 6 Ob 581/89
    Entscheidungstext OGH 29.06.1989 6 Ob 581/89
    nur T3
  • 1 Ob 685/90
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 685/90
    Vgl auch; nur T3; Beisatz: Hier: Gesellschaftsvertrag; Sacheinlagevertrag (T8)
    Veröff: SZ 64/127 = RdW 1992,109 = JBl 1992,183
  • 8 Ob 1624/93
    Entscheidungstext OGH 09.09.1993 8 Ob 1624/93
    Auch; nur T3; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Vermittlungsvertrag (T9)
  • 4 Ob 148/97m
    Entscheidungstext OGH 13.05.1997 4 Ob 148/97m
    Auch
  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v
    Auch; Beisatz: Bei der Prüfung der Frage, ob ein wichtiger Grund für die Auflösung eines Dauerschuldverhältnisses vorliegt, ist auf den Zeitpunkt der Abgabe der Auflösungserklärung abzustellen. (T10)
  • 3 Ob 244/98y
    Entscheidungstext OGH 11.11.1998 3 Ob 244/98y
    Beisatz: Hier: § 22 HVertrG. (T11)
  • 1 Ob 340/98a
    Entscheidungstext OGH 23.03.1999 1 Ob 340/98a
    Auch; Beis wie T10; Beisatz: Genereller Maßstab für das Vorhandensein eines wichtigen Auflösungsgrunds sind Vertragsverletzungen, die bei Zielschuldverhältnissen zum Rücktritt nach § 918 Abs 1 und § 920 erster Satz ABGB berechtigen, Verhaltensweisen, die nach den für bestimmte Dauerschuldverhältnisse normierten Beendigungstatbeständen eine fristlose Auflösung gestatten und Umstände, die eine Berufung auf den Wegfall der Geschäftsgrundlage zulassen. (T12)
  • 6 Ob 81/99a
    Entscheidungstext OGH 28.05.1999 6 Ob 81/99a
    nur T3
  • 8 Ob 295/99m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2000 8 Ob 295/99m
    Vgl; Beis wie T10
  • 6 Ob 59/00w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2000 6 Ob 59/00w
    Auch; Beis ähnlich wie T12; Beisatz: Hier: § 1117 ABGB. (T13)
    Veröff: SZ 73/180
  • 7 Ob 69/01z
    Entscheidungstext OGH 27.04.2001 7 Ob 69/01z
    Auch; Beisatz: Hier: Verstoß des Versicherers gegen die vereinbarte Bestklausel. (T14)
    Veröff: SZ 74/83
  • 7 Ob 252/01m
    Entscheidungstext OGH 07.12.2001 7 Ob 252/01m
    Auch
  • 3 Ob 151/02f
    Entscheidungstext OGH 23.10.2002 3 Ob 151/02f
    Auch; nur T3; Beis wie T5 nur: Wenn eine Aufrechterhaltung des Vertragsverhältnisses billigerweise nicht mehr zugemutet werden kann. (T15)
    Beisatz: Die wichtigen Gründe in der Person des Bestandnehmers müssen die Interessen des Bestandgebers soweit nachteilig berühren, dass sie bei objektiver Betrachtungsweise einen verständigen Bestandgeber zur Vertragsauflösung veranlassen würden und diese als gerechte, dem Sachverhalt adäquate Maßnahme erscheinen lassen. (T16)
  • 3 Ob 289/03a
    Entscheidungstext OGH 29.06.2004 3 Ob 289/03a
    Auch; Beisatz: Befristete wie unbefristete Dauerschuldverhältnisse können analog den §§ 1117f ABGB, aber auch zu anderen Regelungen im ABGB mit der Wirkung ex nunc jederzeit aus wichtigem Grund vorzeitig aufgelöst werden. (T17)
  • 1 Ob 42/05s
    Entscheidungstext OGH 27.09.2005 1 Ob 42/05s
    Beis wie T12; Beis wie T11
  • 6 Ob 283/05v
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 6 Ob 283/05v
    nur T3; Beis wie T10; Beisatz: Die Frage der Unzumutbarkeit der Fortsetzung des Vertragsverhältnisses für einen der Vertragspartner kann nur nach einer umfassenden Sicht aller dafür und dagegen sprechenden Gegebenheiten des Einzelfalls beantwortet werden. (T18)
    Beisatz: Die Streichung des Klägers aus der Liste der sicherheitstechnischen Zentren berechtigt zur außerordentlichen Kündigung, da eine Streichung aus der Liste dem Arbeitgeber indiziert, dass die gesetzlichen Voraussetzungen für den Betrieb eines sicherheitstechnischen Zentrums nicht (mehr) erfüllt sind. (T19)
  • 10 Ob 45/08b
    Entscheidungstext OGH 06.05.2008 10 Ob 45/08b
    Beis wie T18; Beisatz: Als wichtige Gründe kommen insbesondere Vertragsverletzungen, der Verlust des Vertrauens in die Person des Vertragspartners oder schwerwiegende Änderungen der Verhältnisse in Betracht, welche die Fortsetzung der vertraglichen Bindungen nicht zumutbar erscheinen lassen. (T20)
  • 4 Ob 91/08y
    Entscheidungstext OGH 10.06.2008 4 Ob 91/08y
    Auch; Beisatz: Ob eine Klausel, die eine Sperre des Diensteangebots bei noch aufrechtem Mobiltelefonievertrag unter Andauern der Zahlungspflicht des Kunden für auf die Zeit der Sperre entfallende Grundentgelte ermöglicht, zulässig ist, unterliegt unabhängig von den Voraussetzungen einer außerordentlichen Kündigung eines Dauerschuldverhältnisses aus wichtigem Grund einer nachprüfenden Kontrolle. (T21)
  • 8 Ob 119/08w
    Entscheidungstext OGH 02.04.2009 8 Ob 119/08w
    Vgl aber
  • 4 Ob 211/09x
    Entscheidungstext OGH 23.02.2010 4 Ob 211/09x
    Vgl; Beis wie T20
  • 17 Ob 2/10h
    Entscheidungstext OGH 21.06.2010 17 Ob 2/10h
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Namensrechtlicher Gestattungsvertrag. (T22)
    Veröff: SZ 2010/70
  • 4 Ob 48/11d
    Entscheidungstext OGH 12.04.2011 4 Ob 48/11d
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T4; Beis ähnlich wie T6; Beisatz: Hier: Bestandvertrag in einem Einkaufszentrum. (T23)
  • 7 Ob 250/11g
    Entscheidungstext OGH 25.01.2012 7 Ob 250/11g
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T20
  • 7 Ob 192/12d
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 7 Ob 192/12d
    Auch; Veröff: SZ 2012/144
  • 4 Ob 21/14p
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 21/14p
    Vgl auch
  • 6 Ob 48/14y
    Entscheidungstext OGH 10.04.2014 6 Ob 48/14y
    Auch; Beis wie T20
  • 8 Ob 52/14a
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 8 Ob 52/14a
    Auch
  • 7 Ob 208/15m
    Entscheidungstext OGH 06.07.2016 7 Ob 208/15m
    Auch; Beisatz: Betrifft Versicherungsvertrag. (T24)
  • 3 Ob 220/16y
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 3 Ob 220/16y
  • 7 Ob 17/18b
    Entscheidungstext OGH 21.02.2018 7 Ob 17/18b
    Beis wie T20
  • 8 Ob 11/18b
    Entscheidungstext OGH 25.06.2018 8 Ob 11/18b
    Auch; Beis wie T20
  • 9 Ob 10/19i
    Entscheidungstext OGH 27.02.2019 9 Ob 10/19i
    Beisatz: Das gilt auch bei vereinbarter Unkündbarkeit. (T25)
  • 3 Ob 225/18m
    Entscheidungstext OGH 20.03.2019 3 Ob 225/18m
    Vgl auch; Beis wie T20
  • 5 Ob 121/19h
    Entscheidungstext OGH 31.07.2019 5 Ob 121/19h
    Beis wie T15

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1959:RS0018377

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.09.2019

Dokumentnummer

JJR_19590408_OGH0002_0020OB00430_5800000_001

Rechtssatz für 6Ob131/65 2Ob282/66 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0043414

Geschäftszahl

6Ob131/65; 2Ob282/66; 7Ob6/67; 5Ob182/67; 6Ob340/67 (6Ob341/67); 8Ob46/68; 5Ob41/68; 8Ob231/68; 5Ob118/68; 2Ob227/68; 8Ob20/69; 8Ob77/69; 5Ob108/69; 5Ob133/70; 2Ob225/70; 1Ob151/70; 1Ob266/70; 5Ob2/71; 8Ob63/71; 4Ob563/71; 1Ob212/71; 1Ob302/71; 8Ob312/71; 1Ob276/71; 8Ob102/72; 6Ob116/72; 6Ob160/72; 6Ob146/72; 7Ob232/72; 4Ob19/73; 4Ob519/73; 6Ob122/73; 7Ob86/73; 4Ob59/73; 5Ob140/73; 5Ob213/73; 7Ob31/74; 3Ob33/74; 4Ob6/74; 7Ob49/74; 7Ob56/74 (7Ob57/74); 4Ob31/74; 4Ob74/74 (4Ob75/74); 4Ob9/75; 8Ob94/75; 1Ob90/75; 4Ob588/75; 5Ob200/75; 5Ob885/76; 3Ob653/76 (3Ob654/76); 7Ob709/77; 6Ob778/77; 2Ob247/77; 2Ob281/77; 2Ob277/77; 2Ob42/78; 2Ob63/78; 8Ob192/78; 2Ob504/79; 2Ob505/79; 4Ob16/79; 2Ob35/79; 4Ob38/79; 5Ob557/80; 4Ob44/80; 5Ob637/80; 6Ob679/80; 6Ob556/81; 4Ob158/80 (4Ob159/80); 1Ob563/81; 5Ob15/81 (5Ob16/81); 5Ob733/81; 3Ob518/81; 8Ob284/81; 5Ob557/81; 6Ob784/83; 7Ob755/83; 8Ob577/85; 8Ob532/87; 10ObS14/88; 10ObS44/88; 10ObS173/88; 7Ob41/88; 2Ob501/89; 10ObS80/89; 7Ob27/89; 8Ob1545/89; 2Ob580/91; 9ObA165/94; 3Ob1562/95; 1Ob169/97b; 10ObS452/97m; 10ObS79/98k; 1Ob342/97v; 7Ob63/98k; 8ObA195/98d; 10ObS351/98k; 10ObS356/99x; 9Ob102/00s; 10ObS15/00d; 10ObS23/00f; 7Ob280/00b; 10ObS41/02f; 10ObS366/01y; 10ObS68/02a; 3Ob279/01b; 10ObS129/02x; 10ObS238/02a; 1Ob205/02g; 7Ob305/02g; 6Ob151/03d; 7Ob120/04d; 5Ob252/05b; 2Ob8/06z; 8Ob145/06s; 1Ob166/07d; 10ObS108/07s; 1Ob152/07w; 1Ob56/08d; 4Ob200/08b; 5Ob91/09g; 5Ob73/09k; 1Ob25/09x; 1Ob157/09h; 1Ob71/10p; 7Ob52/10p; 7Ob123/10d; 3Ob33/11s; 1Ob58/11b; 1Ob145/11x; 1Ob169/11a; 1Ob177/11b; 10ObS100/11w; 16Ok8/10; 3Ob230/11m; 8Ob54/12t; 1Ob97/12i; 7Ob224/12k; 10Ob13/13d; 10ObS54/13h; 4Ob21/13m; 10ObS61/13p; 1Ob53/13w; 1Ob71/13t; 1Ob99/13k; 10ObS90/13b; 5Ob252/12p; 9Ob52/13g; 10ObS138/13m; 16Ok5/13; 10ObS164/13k; 16Ok8/13 (16Ok9/13); 4Ob226/13h; 7Ob64/14h; 5Ob210/13p; 5Ob81/14v; 10ObS77/14t; 1Ob151/14h; 2Ob143/14i; 10ObS138/14p; 10Ob12/15k; 7Ob229/14y; 2Ob30/15y; 10Ob60/15v; 10ObS90/15f; 16Ok2/15b (16Ok8/15k); 16Ok9/15g; 1Ob39/15i; 9Ob27/15h; 6Ob111/15i; 10Ob32/16b; 3Ob221/16w; 1Ob27/17b; 7Ob59/17b; 1Ob205/17d; 3Ob15/18d; 1Ob92/18p; 7Ob115/18i; 8Ob119/18k; 9Ob68/18t; 9Ob12/19h; 9Ob24/19y

Entscheidungsdatum

12.05.1965

Norm

ZPO §503 Z2 C3b
AußStrG 2005 §66 AV

Rechtssatz

Die Prüfung, ob zur Gewinnung der erforderlichen Feststellungen noch weitere Beweise notwendig sind, ist ein Akt der Beweiswürdigung.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 131/65
    Entscheidungstext OGH 12.05.1965 6 Ob 131/65
    Vgl; Veröff: EvBl 1958/94
  • 2 Ob 282/66
    Entscheidungstext OGH 19.10.1966 2 Ob 282/66
  • 7 Ob 6/67
    Entscheidungstext OGH 18.01.1967 7 Ob 6/67
  • 5 Ob 182/67
    Entscheidungstext OGH 18.10.1967 5 Ob 182/67
  • 6 Ob 340/67
    Entscheidungstext OGH 21.12.1967 6 Ob 340/67
  • 8 Ob 46/68
    Entscheidungstext OGH 27.02.1968 8 Ob 46/68
  • 5 Ob 41/68
    Entscheidungstext OGH 17.04.1968 5 Ob 41/68
  • 8 Ob 231/68
    Entscheidungstext OGH 10.09.1968 8 Ob 231/68
  • 5 Ob 118/68
    Entscheidungstext OGH 11.09.1968 5 Ob 118/68
  • 2 Ob 227/68
    Entscheidungstext OGH 04.10.1968 2 Ob 227/68
  • 8 Ob 20/69
    Entscheidungstext OGH 04.02.1969 8 Ob 20/69
  • 8 Ob 77/69
    Entscheidungstext OGH 29.04.1969 8 Ob 77/69
  • 5 Ob 108/69
    Entscheidungstext OGH 07.05.1969 5 Ob 108/69
    Veröff: EvBl 1970/4 S 14
  • 5 Ob 133/70
    Entscheidungstext OGH 10.06.1970 5 Ob 133/70
  • 2 Ob 225/70
    Entscheidungstext OGH 09.07.1970 2 Ob 225/70
  • 1 Ob 151/70
    Entscheidungstext OGH 10.09.1970 1 Ob 151/70
  • 1 Ob 266/70
    Entscheidungstext OGH 10.12.1970 1 Ob 266/70
  • 5 Ob 2/71
    Entscheidungstext OGH 13.01.1971 5 Ob 2/71
  • 8 Ob 63/71
    Entscheidungstext OGH 27.04.1971 8 Ob 63/71
  • 4 Ob 563/71
    Entscheidungstext OGH 22.06.1971 4 Ob 563/71
  • 1 Ob 212/71
    Entscheidungstext OGH 26.08.1971 1 Ob 212/71
  • 1 Ob 302/71
    Entscheidungstext OGH 11.11.1971 1 Ob 302/71
  • 8 Ob 312/71
    Entscheidungstext OGH 23.11.1971 8 Ob 312/71
  • 1 Ob 276/71
    Entscheidungstext OGH 09.12.1971 1 Ob 276/71
  • 8 Ob 102/72
    Entscheidungstext OGH 30.05.1972 8 Ob 102/72
  • 6 Ob 116/72
    Entscheidungstext OGH 15.06.1972 6 Ob 116/72
  • 6 Ob 160/72
    Entscheidungstext OGH 31.08.1972 6 Ob 160/72
  • 6 Ob 146/72
    Entscheidungstext OGH 31.08.1972 6 Ob 146/72
  • 7 Ob 232/72
    Entscheidungstext OGH 25.10.1972 7 Ob 232/72
  • 4 Ob 19/73
    Entscheidungstext OGH 06.03.1973 4 Ob 19/73
  • 4 Ob 519/73
    Entscheidungstext OGH 27.03.1973 4 Ob 519/73
  • 6 Ob 122/73
    Entscheidungstext OGH 07.06.1973 6 Ob 122/73
  • 7 Ob 86/73
    Entscheidungstext OGH 06.07.1973 7 Ob 86/73
  • 4 Ob 59/73
    Entscheidungstext OGH 03.07.1973 4 Ob 59/73
  • 5 Ob 140/73
    Entscheidungstext OGH 17.10.1973 5 Ob 140/73
    Beisatz: Ob an einen Zeugen noch weitere Fragen zu stellen gewesen wären. (T1)
  • 5 Ob 213/73
    Entscheidungstext OGH 14.11.1973 5 Ob 213/73
  • 7 Ob 31/74
    Entscheidungstext OGH 07.03.1974 7 Ob 31/74
  • 3 Ob 33/74
    Entscheidungstext OGH 05.03.1974 3 Ob 33/74
  • 4 Ob 6/74
    Entscheidungstext OGH 05.03.1974 4 Ob 6/74
  • 7 Ob 49/74
    Entscheidungstext OGH 04.04.1974 7 Ob 49/74
  • 7 Ob 56/74
    Entscheidungstext OGH 09.05.1974 7 Ob 56/74
  • 4 Ob 31/74
    Entscheidungstext OGH 09.07.1974 4 Ob 31/74
  • 4 Ob 74/74
    Entscheidungstext OGH 14.01.1975 4 Ob 74/74
  • 4 Ob 9/75
    Entscheidungstext OGH 08.04.1975 4 Ob 9/75
  • 8 Ob 94/75
    Entscheidungstext OGH 18.06.1975 8 Ob 94/75
  • 1 Ob 90/75
    Entscheidungstext OGH 27.08.1976 1 Ob 90/75
  • 4 Ob 588/75
    Entscheidungstext OGH 23.09.1975 4 Ob 588/75
  • 5 Ob 200/75
    Entscheidungstext OGH 16.12.1975 5 Ob 200/75
  • 5 Ob 885/76
    Entscheidungstext OGH 07.12.1976 5 Ob 885/76
  • 3 Ob 653/76
    Entscheidungstext OGH 28.06.1977 3 Ob 653/76
  • 7 Ob 709/77
    Entscheidungstext OGH 24.11.1977 7 Ob 709/77
  • 6 Ob 778/77
    Entscheidungstext OGH 01.12.1977 6 Ob 778/77
  • 2 Ob 247/77
    Entscheidungstext OGH 15.12.1977 2 Ob 247/77
  • 2 Ob 281/77
    Entscheidungstext OGH 26.01.1978 2 Ob 281/77
  • 2 Ob 277/77
    Entscheidungstext OGH 23.02.1978 2 Ob 277/77
  • 2 Ob 42/78
    Entscheidungstext OGH 11.05.1978 2 Ob 42/78
  • 2 Ob 63/78
    Entscheidungstext OGH 01.06.1978 2 Ob 63/78
  • 8 Ob 192/78
    Entscheidungstext OGH 20.12.1978 8 Ob 192/78
  • 2 Ob 504/79
    Entscheidungstext OGH 13.03.1979 2 Ob 504/79
  • 2 Ob 505/79
    Entscheidungstext OGH 13.03.1979 2 Ob 505/79
  • 4 Ob 16/79
    Entscheidungstext OGH 13.03.1979 4 Ob 16/79
    Beisatz: Entscheidend ist, dass sich aus der angefochtenen Entscheidung die Gründe ergeben, die das Berufungsgericht im Rahmen seiner Beweiswürdigung veranlasst haben, von den beantragten Beweisen Abstand zu nehmen. (T2)
  • 2 Ob 35/79
    Entscheidungstext OGH 03.04.1979 2 Ob 35/79
  • 4 Ob 38/79
    Entscheidungstext OGH 12.06.1979 4 Ob 38/79
  • 5 Ob 557/80
    Entscheidungstext OGH 01.04.1980 5 Ob 557/80
  • 4 Ob 44/80
    Entscheidungstext OGH 29.04.1980 4 Ob 44/80
    Beisatz: Der auch im arbeitsgerichtlichen Verfahren nicht mit Revision bekämpft werden kann. (T3)
  • 5 Ob 637/80
    Entscheidungstext OGH 10.06.1980 5 Ob 637/80
  • 6 Ob 679/80
    Entscheidungstext OGH 27.08.1980 6 Ob 679/80
  • 6 Ob 556/81
    Entscheidungstext OGH 11.03.1981 6 Ob 556/81
    Vgl auch
  • 4 Ob 158/80
    Entscheidungstext OGH 07.04.1981 4 Ob 158/80
    Beis wie T3
  • 1 Ob 563/81
    Entscheidungstext OGH 03.06.1981 1 Ob 563/81
  • 5 Ob 15/81
    Entscheidungstext OGH 10.11.1981 5 Ob 15/81
  • 5 Ob 733/81
    Entscheidungstext OGH 17.11.1981 5 Ob 733/81
  • 3 Ob 518/81
    Entscheidungstext OGH 25.11.1981 3 Ob 518/81
    Vgl auch; Beisatz: Ist aber das Berufungsgericht der Meinung bestimmte Feststellungen könnten nicht (mehr) getroffen werden, gehört dies ebenso zu der einer Überprüfung durch den OGH entzogenen Beweiswürdigung wie die Ansicht, weitere Beweise könnten an dem festgestellten Sachverhalt nichts ändern. (T4)
  • 8 Ob 284/81
    Entscheidungstext OGH 15.04.1982 8 Ob 284/81
  • 5 Ob 557/81
    Entscheidungstext OGH 15.02.1983 5 Ob 557/81
  • 6 Ob 784/83
    Entscheidungstext OGH 20.10.1983 6 Ob 784/83
    Beisatz: Hier: Parteienvernehmung (T5)
  • 7 Ob 755/83
    Entscheidungstext OGH 22.12.1983 7 Ob 755/83
  • 8 Ob 577/85
    Entscheidungstext OGH 10.10.1985 8 Ob 577/85
  • 8 Ob 532/87
    Entscheidungstext OGH 27.08.1987 8 Ob 532/87
  • 10 ObS 14/88
    Entscheidungstext OGH 23.02.1988 10 ObS 14/88
  • 10 ObS 44/88
    Entscheidungstext OGH 26.04.1988 10 ObS 44/88
  • 10 ObS 173/88
    Entscheidungstext OGH 28.06.1988 10 ObS 173/88
  • 7 Ob 41/88
    Entscheidungstext OGH 15.12.1988 7 Ob 41/88
  • 2 Ob 501/89
    Entscheidungstext OGH 29.03.1989 2 Ob 501/89
  • 10 ObS 80/89
    Entscheidungstext OGH 09.05.1989 10 ObS 80/89
  • 7 Ob 27/89
    Entscheidungstext OGH 07.09.1989 7 Ob 27/89
  • 8 Ob 1545/89
    Entscheidungstext OGH 19.10.1989 8 Ob 1545/89
  • 2 Ob 580/91
    Entscheidungstext OGH 27.11.1991 2 Ob 580/91
  • 9 ObA 165/94
    Entscheidungstext OGH 28.09.1994 9 ObA 165/94
    Auch; Beisatz: Hier: Sachverständigenbeweis (T6)
  • 3 Ob 1562/95
    Entscheidungstext OGH 29.05.1995 3 Ob 1562/95
  • 1 Ob 169/97b
    Entscheidungstext OGH 15.07.1997 1 Ob 169/97b
    Auch; Beisatz: Insoweit das Berufungsgericht die Tatsachengrundlagen noch für ergänzungsbedürftig erachtet, kann dem nicht entgegengetreten werden, weil dem Obersten Gerichtshof, der nicht Tatsacheninstanz ist, die Prüfung, ob weitere Beweise aufzunehmen sind, verwehrt ist. (T7)
  • 10 ObS 452/97m
    Entscheidungstext OGH 13.01.1998 10 ObS 452/97m
    Auch
  • 10 ObS 79/98k
    Entscheidungstext OGH 10.03.1998 10 ObS 79/98k
    Auch; Beis wie T5
  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v
    Vgl auch; Beisatz: Hält das Berufungsgericht, ausgehend von einer richtigen Rechtsansicht, die erstgerichtlichen Feststellungen für unzureichend und weitere Feststellungen für erforderlich, so kann der Oberste Gerichtshof, der nicht auch Tatsacheninstanz ist, dem nicht entgegentreten. (T8)
  • 7 Ob 63/98k
    Entscheidungstext OGH 10.08.1998 7 Ob 63/98k
    Beis wie T7
  • 8 ObA 195/98d
    Entscheidungstext OGH 11.02.1999 8 ObA 195/98d
    Veröff: SZ 72/23
  • 10 ObS 351/98k
    Entscheidungstext OGH 09.02.1999 10 ObS 351/98k
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 10 ObS 356/99x
    Entscheidungstext OGH 23.05.2000 10 ObS 356/99x
  • 9 Ob 102/00s
    Entscheidungstext OGH 28.06.2000 9 Ob 102/00s
  • 10 ObS 15/00d
    Entscheidungstext OGH 27.06.2000 10 ObS 15/00d
  • 10 ObS 23/00f
    Entscheidungstext OGH 27.06.2000 10 ObS 23/00f
    Beis wie T6
  • 7 Ob 280/00b
    Entscheidungstext OGH 22.11.2000 7 Ob 280/00b
    Auch
  • 10 ObS 41/02f
    Entscheidungstext OGH 19.03.2002 10 ObS 41/02f
    Auch; Beisatz: Die Frage, ob außer den bereits vorliegenden noch weitere Beweise zu demselben Beweisthema aufzunehmen gewesen wären, gehört zur Beweiswürdigung. (T9)
  • 10 ObS 366/01y
    Entscheidungstext OGH 16.04.2002 10 ObS 366/01y
    Auch
  • 10 ObS 68/02a
    Entscheidungstext OGH 18.06.2002 10 ObS 68/02a
    Auch; Beis wie T9; Beisatz: Und ist daher irrevisibel. (T10)
  • 3 Ob 279/01b
    Entscheidungstext OGH 26.06.2002 3 Ob 279/01b
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T8
  • 10 ObS 129/02x
    Entscheidungstext OGH 18.06.2002 10 ObS 129/02x
    Auch; Beis wie T9; Beis wie T10
  • 10 ObS 238/02a
    Entscheidungstext OGH 23.07.2002 10 ObS 238/02a
    Beis wie T10
  • 1 Ob 205/02g
    Entscheidungstext OGH 25.03.2003 1 Ob 205/02g
    Auch; Beisatz: Da der Oberste Gerichtshof nur Rechtsinstanz und nicht auch Tatsacheninstanz ist, kann bei ihm die Beweiswürdigung der Vorinstanzen nicht bekämpft werden. (T11)
  • 7 Ob 305/02g
    Entscheidungstext OGH 02.04.2003 7 Ob 305/02g
    Auch; Beis wie T10
  • 6 Ob 151/03d
    Entscheidungstext OGH 19.02.2004 6 Ob 151/03d
    Beis wie T7
  • 7 Ob 120/04d
    Entscheidungstext OGH 16.06.2004 7 Ob 120/04d
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 5 Ob 252/05b
    Entscheidungstext OGH 24.01.2006 5 Ob 252/05b
    Vgl auch; Beis wie T4; Beis wie T11
  • 2 Ob 8/06z
    Entscheidungstext OGH 31.08.2006 2 Ob 8/06z
    Auch; Beis wie T11
  • 8 Ob 145/06s
    Entscheidungstext OGH 18.12.2006 8 Ob 145/06s
    Auch; Beisatz: Ist die dem Aufhebungsbeschluss zugrunde liegende Rechtsansicht richtig - oder wie hier gar nicht bekämpft - kann der Oberste Gerichtshof nicht überprüfen, ob und inwieweit die Verfahrensergänzung tatsächlich notwendig ist. (T12)
  • 1 Ob 166/07d
    Entscheidungstext OGH 11.09.2007 1 Ob 166/07d
    Auch; Beis wie T7; Beisatz: Hier zu § 66 AußStrG 2005. (T13)
  • 10 ObS 108/07s
    Entscheidungstext OGH 09.10.2007 10 ObS 108/07s
  • 1 Ob 152/07w
    Entscheidungstext OGH 18.12.2007 1 Ob 152/07w
    Beis wie T7
  • 1 Ob 56/08d
    Entscheidungstext OGH 16.09.2008 1 Ob 56/08d
    Auch; Beis wie T10
  • 4 Ob 200/08b
    Entscheidungstext OGH 15.12.2008 4 Ob 200/08b
    Auch; Beis wie T12
  • 5 Ob 91/09g
    Entscheidungstext OGH 12.05.2009 5 Ob 91/09g
    Vgl; Beis wie T7; Beis wie T8
  • 5 Ob 73/09k
    Entscheidungstext OGH 09.06.2009 5 Ob 73/09k
    Auch; Beisatz: Mit der Frage, welche konkreten Umstände eine Partei für den Nachweis einer bestimmten Tatsache darlegen müsse, insbesondere ob eine Parteienaussage dafür ausreicht, kann die Zulässigkeit des Revisionsrekurses nicht begründet werden. (T14)
  • 1 Ob 25/09x
    Entscheidungstext OGH 08.09.2009 1 Ob 25/09x
  • 1 Ob 157/09h
    Entscheidungstext OGH 08.09.2009 1 Ob 157/09h
    Auch; Beisatz: Hier: Außerstreitverfahren. (T15)
  • 1 Ob 71/10p
    Entscheidungstext OGH 10.08.2010 1 Ob 71/10p
  • 7 Ob 52/10p
    Entscheidungstext OGH 22.10.2010 7 Ob 52/10p
    Auch; Beis wie T13
  • 7 Ob 123/10d
    Entscheidungstext OGH 19.01.2011 7 Ob 123/10d
    Auch
  • 3 Ob 33/11s
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 3 Ob 33/11s
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T11
  • 1 Ob 58/11b
    Entscheidungstext OGH 28.04.2011 1 Ob 58/11b
    Auch; Beis wie T7
    Veröff: SZ 2011/57
  • 1 Ob 145/11x
    Entscheidungstext OGH 01.09.2011 1 Ob 145/11x
    Vgl auch; Beis wie T8; Vgl auch Beis wie T12
  • 1 Ob 169/11a
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 1 Ob 169/11a
    Auch; Beis wie T7
  • 1 Ob 177/11b
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 1 Ob 177/11b
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 10 ObS 100/11w
    Entscheidungstext OGH 04.10.2011 10 ObS 100/11w
    Auch
  • 16 Ok 8/10
    Entscheidungstext OGH 12.12.2011 16 Ok 8/10
    Beis wie T6; Beisatz: Hier: Kartellverfahren. (T16)
    Veröff: SZ 2011/148
  • 3 Ob 230/11m
    Entscheidungstext OGH 22.02.2012 3 Ob 230/11m
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Sachverständigengutachten. (T17)
  • 8 Ob 54/12t
    Entscheidungstext OGH 30.05.2012 8 Ob 54/12t
  • 1 Ob 97/12i
    Entscheidungstext OGH 01.08.2012 1 Ob 97/12i
    Auch; Beis wie T15; Beis wie T17
  • 7 Ob 224/12k
    Entscheidungstext OGH 23.01.2013 7 Ob 224/12k
    Auch; Beis wie T11
  • 10 Ob 13/13d
    Entscheidungstext OGH 16.04.2013 10 Ob 13/13d
    Auch; Beis wie T8
  • 10 ObS 54/13h
    Entscheidungstext OGH 16.04.2013 10 ObS 54/13h
    Beis wie T17
  • 4 Ob 21/13m
    Entscheidungstext OGH 17.04.2013 4 Ob 21/13m
    Vgl; Beis wie T17
  • 10 ObS 61/13p
    Entscheidungstext OGH 28.05.2013 10 ObS 61/13p
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T17
  • 1 Ob 53/13w
    Entscheidungstext OGH 29.04.2013 1 Ob 53/13w
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T13; Beis wie T15
  • 1 Ob 71/13t
    Entscheidungstext OGH 27.06.2013 1 Ob 71/13t
    Auch
  • 1 Ob 99/13k
    Entscheidungstext OGH 27.06.2013 1 Ob 99/13k
    Auch
  • 10 ObS 90/13b
    Entscheidungstext OGH 23.07.2013 10 ObS 90/13b
    Vgl; Beisatz: Ob dem Sachverständigengutachten gefolgt werden kann oder ob ein weiteres einzuholen gewesen wäre, ist eine Frage der nicht revisiblen Beweiswürdigung. (T18)
  • 5 Ob 252/12p
    Entscheidungstext OGH 16.07.2013 5 Ob 252/12p
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 9 Ob 52/13g
    Entscheidungstext OGH 27.09.2013 9 Ob 52/13g
    Vgl auch
  • 10 ObS 138/13m
    Entscheidungstext OGH 22.10.2013 10 ObS 138/13m
    Vgl; Beis wie T18
  • 16 Ok 5/13
    Entscheidungstext OGH 26.11.2013 16 Ok 5/13
    Vgl auch; Beis wie T16; Veröff: SZ 2013/114
  • 10 ObS 164/13k
    Entscheidungstext OGH 19.11.2013 10 ObS 164/13k
    Auch
  • 16 Ok 8/13
    Entscheidungstext OGH 14.02.2014 16 Ok 8/13
    Beis wie T16; Veröff: SZ 2014/9
  • 4 Ob 226/13h
    Entscheidungstext OGH 17.02.2014 4 Ob 226/13h
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 7 Ob 64/14h
    Entscheidungstext OGH 07.05.2014 7 Ob 64/14h
    Auch; Beisatz: Fragen der Beweiswürdigung sind nicht revisibel. (T19)
  • 5 Ob 210/13p
    Entscheidungstext OGH 20.05.2014 5 Ob 210/13p
    Vgl auch; Beis wie T7; Beis wie T8
  • 5 Ob 81/14v
    Entscheidungstext OGH 30.06.2014 5 Ob 81/14v
    Auch
  • 10 ObS 77/14t
    Entscheidungstext OGH 15.07.2014 10 ObS 77/14t
    Auch; Beisatz: Ob ein sachverständiger Zeuge zu vernehmen ist, ist eine Frage der Beweiswürdigung. (T20)
  • 1 Ob 151/14h
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 151/14h
    Beisatz: Hier: Frage der Einholung einer Haarprobe. (T21)
  • 2 Ob 143/14i
    Entscheidungstext OGH 11.09.2014 2 Ob 143/14i
    Beis wie T4; Beisatz: Hier: Frage der Einholung einer Haarprobe der Mutter. (T22)
  • 10 ObS 138/14p
    Entscheidungstext OGH 25.11.2014 10 ObS 138/14p
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T18
  • 10 Ob 12/15k
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 10 Ob 12/15k
    Auch; Beis wie T18
  • 7 Ob 229/14y
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 7 Ob 229/14y
    Beis wie T19
  • 2 Ob 30/15y
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 2 Ob 30/15y
    Auch; Beis wie T11
  • 10 Ob 60/15v
    Entscheidungstext OGH 30.07.2015 10 Ob 60/15v
    Beis wie T18
  • 10 ObS 90/15f
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 10 ObS 90/15f
    Auch; Beis wie T18
  • 16 Ok 2/15b
    Entscheidungstext OGH 08.10.2015 16 Ok 2/15b
    Beis wie T16; Veröff: SZ 2015/109
  • 16 Ok 9/15g
    Entscheidungstext OGH 08.10.2015 16 Ok 9/15g
    Beis wie T6; Beis wie T16
  • 1 Ob 39/15i
    Entscheidungstext OGH 22.10.2015 1 Ob 39/15i
    Auch; Beisatz: Die Frage, inwieweit durch Aufnahme unmittelbarer Beweise ein zusätzlicher Erkenntnisgewinn zu erwarten ist, fällt in den den Tatsacheninstanzen vorbehaltenen Bereich der Beweiswürdigung. (T23)
    Beisatz: Hier: Zur Frage der Verwertbarkeit eines Prüfberichts der OeNB. (T24)
    Veröff: SZ 2015/115
  • 9 Ob 27/15h
    Entscheidungstext OGH 12.11.2015 9 Ob 27/15h
    Auch; Beis wie T23; Beis wie T24
  • 6 Ob 111/15i
    Entscheidungstext OGH 21.12.2015 6 Ob 111/15i
    Auch; Beis wie T23; Beis wie T24
  • 10 Ob 32/16b
    Entscheidungstext OGH 28.06.2016 10 Ob 32/16b
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T19
  • 3 Ob 221/16w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 3 Ob 221/16w
    Beis wie T9; Beis wie T10; Beis wie T23
  • 1 Ob 27/17b
    Entscheidungstext OGH 12.07.2017 1 Ob 27/17b
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T14
  • 7 Ob 59/17b
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 59/17b
    Auch; Beis wie T11
  • 1 Ob 205/17d
    Entscheidungstext OGH 15.12.2017 1 Ob 205/17d
    Vgl auch; Beis wie T11; Beis wie T14
  • 3 Ob 15/18d
    Entscheidungstext OGH 21.02.2018 3 Ob 15/18d
    Beis wie T11
  • 1 Ob 92/18p
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 1 Ob 92/18p
  • 7 Ob 115/18i
    Entscheidungstext OGH 04.07.2018 7 Ob 115/18i
  • 8 Ob 119/18k
    Entscheidungstext OGH 24.10.2018 8 Ob 119/18k
  • 9 Ob 68/18t
    Entscheidungstext OGH 28.11.2018 9 Ob 68/18t
    Auch; Beis wie T8
  • 9 Ob 12/19h
    Entscheidungstext OGH 28.03.2019 9 Ob 12/19h
    Beis wie T15
  • 9 Ob 24/19y
    Entscheidungstext OGH 15.05.2019 9 Ob 24/19y
    Beisatz: Auch die Frage der Beweiskraft eines Sachverständigengutachtens gehört in das Gebiet der Beweiswürdigung und ist daher mit Revisionsrekurs nicht bekämpfbar. (T25)

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1965:RS0043414

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.06.2019

Dokumentnummer

JJR_19650512_OGH0002_0060OB00131_6500000_003

Rechtssatz für 5Ob157/73 6Ob637/79 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0018335

Geschäftszahl

5Ob157/73; 6Ob637/79; 6Ob650/79; 7Ob716/81 (7Ob717/81); 1Ob650/88; 1Ob692/89; 9ObA8/91 (9ObA9/91); 4Ob45/91; 9Ob2065/96h; 1Ob342/97v; 10Ob61/99i; 3Ob10/98m; 8Ob295/99m; 7Ob328/99g; 7Ob265/01y; 1Ob238/02k; 3Ob85/02z; 5Ob77/03i; 8Ob4/07g; 3Ob44/09f; 1Ob10/09s; 8Ob89/10m; 9ObA36/11a; 4Ob193/13f; 4Ob217/13k; 8ObA59/15g

Entscheidungsdatum

24.10.1973

Norm

ABGB §918 Ib1
ABGB §936 IV
HVG §24
HVG §29 I
HVertrG 1993 §24

Rechtssatz

Die analoge Anwendung des Handelsvertreterrechtes auf Eigenhändler, die auf Grund eines Dauerschuldverhältnisses im eigenen Namen und für eigene Rechnung die von ihnen eingekauften Waren eines Unternehmers weiterkaufen, erscheint gerechtfertigt, wenn sie Auslegung der vereinbarten Vertragsbeziehungen ergibt, dass es sich tatsächlich und wirtschaftlich um die Begründung von Rechtsbeziehungen handelt, die denen zwischen Unternehmer und Handelsvertreter entsprechen, welche Rechtsansicht auch im deutschen Rechtsbereich insbesondere in Fällen vertreten wird, in denen dem Eigenhändler das Alleinverkaufsrecht für einen bestimmten Bezirk eingeräumt wurde (vgl Schlegelberger HGB 5. Auflage Anmerkung 20 a zu § 84 HGB).

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 157/73
    Entscheidungstext OGH 24.10.1973 5 Ob 157/73
    Veröff: SZ 46/109 = JBl 1975,34 (teilweise kritisch Bydlinski)
  • 6 Ob 637/79
    Entscheidungstext OGH 28.11.1979 6 Ob 637/79
    Auch; Veröff: HS 11739
  • 6 Ob 650/79
    Entscheidungstext OGH 29.08.1979 6 Ob 650/79
    vgl
  • 7 Ob 716/81
    Entscheidungstext OGH 18.03.1982 7 Ob 716/81
    Auch
  • 1 Ob 650/88
    Entscheidungstext OGH 11.10.1988 1 Ob 650/88
    Auch
  • 1 Ob 692/89
    Entscheidungstext OGH 29.11.1989 1 Ob 692/89
    Veröff: SZ 62/184 = EvBl 1990/96 S 468 = ecolex 1990,22 = RdW 1990,285
  • 9 ObA 8/91
    Entscheidungstext OGH 10.04.1991 9 ObA 8/91
    nur: Die analoge Anwendung des Handelsvertreterrechtes auf Eigenhändler, die auf Grund eines Dauerschuldverhältnisses im eigenen Namen und für eigene Rechnung die von ihnen eingekauften Waren eines Unternehmers weiterkaufen, erscheint gerechtfertigt, wenn sie Auslegung der vereinbarten Vertragsbeziehungen ergibt, dass es sich tatsächlich und wirtschaftlich um die Begründung von Rechtsbeziehungen handelt, die denen zwischen Unternehmer und Handelsvertreter entsprechen. (T1) Veröff: RdW 1991,323 = WBl 1991,332 = Arb 10939
  • 4 Ob 45/91
    Entscheidungstext OGH 09.07.1991 4 Ob 45/91
    Vgl auch
  • 9 Ob 2065/96h
    Entscheidungstext OGH 17.12.1997 9 Ob 2065/96h
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v
    nur T1; Beisatz: Hier: HVertrG 1993. (T2)
  • 10 Ob 61/99i
    Entscheidungstext OGH 30.03.1999 10 Ob 61/99i
    nur T1
  • 3 Ob 10/98m
    Entscheidungstext OGH 25.08.1999 3 Ob 10/98m
    Vgl auch; Beisatz: Die hiefür maßgebenden Kriterien sind vor allem, dass der Händler zur Absatzförderung und Warenabnahme verpflichtet ist, eine entsprechende Verkaufs- und Kundendienstorganisation und ein angemessenes Lager unterhalten muss, sich an der Einführung neuer Modelle zu beteiligen hat und der Hersteller ein Weisungsrecht, die Befugnis zum jederzeitigen Zutritt zu den Geschäftsräumlichkeiten sowie ein Einsichtsrecht in die Bücher hat. (T3)
  • 8 Ob 295/99m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2000 8 Ob 295/99m
    Auch
  • 7 Ob 328/99g
    Entscheidungstext OGH 15.09.2000 7 Ob 328/99g
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 265/01y
    Entscheidungstext OGH 07.12.2001 7 Ob 265/01y
    Vgl auch; nur T1
  • 1 Ob 238/02k
    Entscheidungstext OGH 26.11.2002 1 Ob 238/02k
    Vgl; Beisatz: Hier: Die Rechtsstellung der beklagten Partei ist jener eines Handelsvertreters nicht derart angenähert, dass eine analoge Anwendung von Handelsvertreterrecht gerechtfertigt erscheint. Insbesondere fehlen folgende wesentliche Elemente eines Handelsvertretervertrags: Es wurde kein Wettbewerbsverbot vereinbart; die beklagte Partei führte in geringem Ausmaß Fremdprodukte; sie war in ihrer geschäftlichen Gestion frei und nicht in den Betrieb der klagenden Partei eingebunden; die klagende Partei hatte keinerlei Weisungs- und Kontrollrechte; für die Preisbildung bestanden keine zwingenden Vorschriften; es gab keinerlei Abnahmeverpflichtung. (T4)
  • 3 Ob 85/02z
    Entscheidungstext OGH 18.12.2002 3 Ob 85/02z
    Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz: Dazu kommt, dass der Vertragshändler verpflichtet sein muss, seinem Vertragspartner bei Vertragsbeendigung seinen Kundenstamm zu überlassen. Dem steht es gleich, wenn dem Vertragspartner bloß tatsächlich ermöglicht wird, den vom Vertragshändler erworbenen Kundenstamm auch nach Auflösung des Vertragsverhältnisses kontinuierlich zu nutzen (vgl 3 Ob 10/98m mwN aus der Rsp). (T5); Beisatz: Weiters ist maßgebend, dass die dem Vertragshändler zustehende Handelsspanne auch bereits die Werterhöhung des good will beim Hersteller bei Überlassung eines kontinuierlichen Kundenstocks abgegolten hat (vgl SZ 62/184; 3 Ob 10/98m). Dabei kommt der prozentuellen Höhe des Rohaufschlags keine ausschlaggebende Bedeutung zu. Vielmehr muss nicht generell, sondern für die betreffende Branche ermittelt werden, ob eine Abdeckung des Wertzuwachses mit der Handelsspanne tatsächlich erfolgt ist. (T6)
  • 5 Ob 77/03i
    Entscheidungstext OGH 13.05.2003 5 Ob 77/03i
    nur T1
  • 8 Ob 4/07g
    Entscheidungstext OGH 31.01.2007 8 Ob 4/07g
    nur T1; Beis wie T3; Beis wie T5
  • 3 Ob 44/09f
    Entscheidungstext OGH 22.04.2009 3 Ob 44/09f
    nur T1; Beisatz: Hier: HVertrG 1993 analoge Anwendung des § 24. (T7); Beisatz: Maßgebliche Kriterien dafür sind vor allem ob ein Wettbewerbsverbot, Weisungs- und Kontrollrechte, Abnahmeverpflichtungen und Preisbindungsvorschriften bestehen, der Händler eine entsprechende Verkaufs- und Kundendienstorganisation und ein angemessenes Lager zu unterhalten und sich an der Einführung neuer Modelle zu beteiligen hat. (T8)
  • 1 Ob 10/09s
    Entscheidungstext OGH 05.05.2009 1 Ob 10/09s
    Auch; nur T1; Beis wie T3; Beisatz: Das Fehlen einzelner Elemente führt nicht zum Verlust eines Ausgleichsanspruchs. Maßgeblich ist im Sinn eines beweglichen Systems das Überwiegen der Elemente des Handelsvertretervertrags. (T9)
  • 8 Ob 89/10m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2011 8 Ob 89/10m
    Auch; nur T1; Beis wie T7; Beisatz: Die Beurteilung, ob diese Kriterien in Bezug auf das Vertragsverhältnis der Streitteile in ausreichendem Maß erfüllt waren, um den Ausgleichsanspruch nach § 24 HVertrG zu begründen, ist eine nicht revisible Frage des Einzelfalls. (T10)
  • 9 ObA 36/11a
    Entscheidungstext OGH 29.08.2011 9 ObA 36/11a
    Vgl auch; nur T1
  • 4 Ob 193/13f
    Entscheidungstext OGH 17.02.2014 4 Ob 193/13f
    Vgl auch; Beis wie T8; Beis wie T9; Beis wie T10
  • 4 Ob 217/13k
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 217/13k
    Vgl auch; Beis wie T5; Beisatz: Dass ein Vertragshändler auch bei bloß faktischem Überlassen des Kundenstamms einen Ausgleichsanspruch nach § 24 HVertrG haben kann, führt nicht dazu, dass er ohne darauf gerichtete Vereinbarung zu einem solchen Überlassen verpflichtet wäre. (T11)
  • 8 ObA 59/15g
    Entscheidungstext OGH 24.05.2016 8 ObA 59/15g
    Auch; Beis wie T9

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0018335

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

22.09.2016

Dokumentnummer

JJR_19731024_OGH0002_0050OB00157_7300000_001

Rechtssatz für 8Ob555/78 4Ob125/84 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0063500

Geschäftszahl

8Ob555/78; 4Ob125/84; 1Ob342/97v

Entscheidungsdatum

25.10.1978

Norm

HVG §21
HVG §22

Rechtssatz

Ein nicht verschuldeter Umsatzrückgang stellt keinen wichtigen Grund für eine vorzeitige Lösung des Vertragsverhältnisses im Sinne der §§ 21, 22 HVG dar.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 555/78
    Entscheidungstext OGH 25.10.1978 8 Ob 555/78
  • 4 Ob 125/84
    Entscheidungstext OGH 27.11.1984 4 Ob 125/84
    Auch
  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v
    Auch; Beisatz: Hier: § 22 HVertrG 1993. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0063500

Dokumentnummer

JJR_19781025_OGH0002_0080OB00555_7800000_004

Rechtssatz für 1Ob578/86 1Ob342/97v

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0063487

Geschäftszahl

1Ob578/86; 1Ob342/97v

Entscheidungsdatum

03.09.1986

Norm

HVG §21
HVertrG 1993 §22

Rechtssatz

Umsatzrückgang berechtigt den Geschäftsherrn nur dann zur vorzeitigen Lösung des Vertrages, wenn er vom Handelsvertreter verschuldet wurde. Dies ist vom Geschäftsherrn zu beweisen. Ging der Handelsvertreter eine Mindestumsatzverpflichtung ein, kann er die Folgen der vom Geschäftsherrn wegen Nichterreichung des Mindestumsatzes ausgesprochenen vorzeitigen Lösung des Vertrages nur dadurch abwenden, daß er behauptet und beweist, der Umsatz habe aus Gründen, die vom Geschäftsherrn zu vertreten sind, nicht erreicht werden können.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 578/86
    Entscheidungstext OGH 03.09.1986 1 Ob 578/86
  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v
    Beisatz: Diese Grundsätze können auch für das Vertragsverhältnis zwischen Unternehmer (Importeur bzw Zwischenhändler eines großen Fahrzeugherstellers) und Fahrzeug-Vertragshändler fruchtbar gemacht werden und haben dort zur Folge, daß eine längerfristige Nichterreichung der im Kfz-Händlervertrag vereinbarten Verkaufsleistung einen wichtigen Grund für eine vorzeitige Vertragslösung darstellen kann. Die konkrete Behauptung und den Beweis des Vorliegens eines solchen wichtigen Grundes hat der Unternehmer anzutreten. (T1)Beisatz: Hier: HVertG 1993 §22. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0063487

Dokumentnummer

JJR_19860903_OGH0002_0010OB00578_8600000_001

Rechtssatz für 1Ob692/89 6Ob644/90 9Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0062580

Geschäftszahl

1Ob692/89; 6Ob644/90; 9ObA8/91 (9ObA9/91); 6Ob2072/96s; 9Ob2065/96h; 1Ob342/97v; 1Ob251/98p; 10Ob61/99i; 3Ob10/98m; 7Ob328/99g; 1Ob238/02k; 3Ob85/02z; 2Ob155/06t; 1Ob10/09s; 8Ob89/10m; 4Ob217/13k

Entscheidungsdatum

29.11.1989

Norm

HVertrG 1993 §24
HVG §25

Rechtssatz

Die analoge Anwendung des § 25 HVG auf das Dauerschuldverhältnis eines Vertragshändlers ist geboten, wenn sein Vertrag so sehr den Wesensmerkmalen eines Handelsvertretervertrages angenähert war, dass dessen Elemente überwiegen, oder das Nichtgewähren des Anspruches den Gesetzesintentionen widerspräche.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 692/89
    Entscheidungstext OGH 29.11.1989 1 Ob 692/89
    Veröff: SZ 62/184 = EvBl 1990/96 S 468 = ecolex 1990,22 = RdW 1990,284
  • 6 Ob 644/90
    Entscheidungstext OGH 11.10.1990 6 Ob 644/90
    Veröff: SZ 63/175 = EvBl 1991/76 S 348 = WBl 1991,67 (Jabornegg)
  • 9 ObA 8/91
    Entscheidungstext OGH 10.04.1991 9 ObA 8/91
    Beisatz: Die Rechtsstellung eines Franchisenehmers ist jener eines Vertragshändler durchaus vergleichbar. (T1) Veröff: RdW 1991,323 = WBl 1991,332 = Arb 10939
  • 6 Ob 2072/96s
    Entscheidungstext OGH 30.09.1996 6 Ob 2072/96s
    Auch
  • 9 Ob 2065/96h
    Entscheidungstext OGH 17.12.1997 9 Ob 2065/96h
  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v
    Beisatz: Hier: HVertrG 1993. (T2)
  • 1 Ob 251/98p
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 251/98p
    Auch
  • 10 Ob 61/99i
    Entscheidungstext OGH 30.03.1999 10 Ob 61/99i
  • 3 Ob 10/98m
    Entscheidungstext OGH 25.08.1999 3 Ob 10/98m
    Beisatz: Es kommt darauf an, ob und in welchem Umfang die Stellung eines Vertragshändlers im Innenverhältnis zum Hersteller der eines Handelsvertreters angenähert war. (T3)
  • 7 Ob 328/99g
    Entscheidungstext OGH 15.09.2000 7 Ob 328/99g
    Auch
  • 1 Ob 238/02k
    Entscheidungstext OGH 26.11.2002 1 Ob 238/02k
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Die Rechtsstellung der beklagten Partei ist jener eines Handelsvertreters nicht derart angenähert, dass eine analoge Anwendung von Handelsvertreterrecht gerechtfertigt erscheint. Insbesondere fehlen folgende wesentliche Elemente eines Handelsvertretervertrags: Es wurde kein Wettbewerbsverbot vereinbart; die beklagte Partei führte in geringem Ausmaß Fremdprodukte; sie war in ihrer geschäftlichen Gestion frei und nicht in den Betrieb der klagenden Partei eingebunden; die klagende Partei hatte keinerlei Weisungs-und Kontrollrechte; für die Preisbildung bestanden keine zwingenden Vorschriften; es gab keinerlei Abnahmeverpflichtung. (T4)
  • 3 Ob 85/02z
    Entscheidungstext OGH 18.12.2002 3 Ob 85/02z
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Die hiefür maßgebenden Kriterien sind vor allem, dass der Händler zur Absatzförderung und Warenabnahme verpflichtet ist, eine entsprechende Verkaufs- und Kundendienstorganisation und ein angemessenes Lager unterhalten muss, sich an der Einführung neuer Modelle zu beteiligen hat und der Hersteller ein Weisungsrecht, die Befugnis zum jederzeitigen Zutritt zu den Geschäftsräumlichkeiten sowie ein Einsichtsrecht in die Bücher hat. Dazu kommt, dass der Vertragshändler verpflichtet sein muss, seinem Vertragspartner bei Vertragsbeendigung seinen Kundenstamm zu überlassen. Dem steht es gleich, wenn dem Vertragspartner bloß tatsächlich ermöglicht wird, den vom Vertragshändler erworbenen Kundenstamm auch nach Auflösung des Vertragsverhältnisses kontinuierlich zu nutzen (vgl 3 Ob 10/98m mwN aus der Rsp). (T5); Beisatz: Weiters ist maßgebend, dass die dem Vertragshändler zustehende Handelsspanne auch bereits die Werterhöhung des good will beim Hersteller bei Überlassung eines kontinuierlichen Kundenstocks abgegolten hat (vgl SZ 62/184; 3 Ob 10/98m). (T6)
  • 2 Ob 155/06t
    Entscheidungstext OGH 10.08.2006 2 Ob 155/06t
    Vgl auch
  • 1 Ob 10/09s
    Entscheidungstext OGH 05.05.2009 1 Ob 10/09s
    Vgl auch; Beis wie T5; Beisatz: Einem Vertragshändler steht ein Ausgleichsanspruch nach (jetzt) § 24 HVertrG dann zu, wenn die Auslegung der vereinbarten Vertragsbeziehungen ergibt, dass es sich tatsächlich und wirtschaftlich um die Begründung von Rechtsbeziehungen handelt, die denen zwischen Unternehmer und Handelsvertreter entsprechen. (T7); Beisatz: Das Fehlen einzelner Elemente führt nicht zum Verlust eines Ausgleichsanspruchs. Maßgeblich ist im Sinn eines beweglichen Systems das Überwiegen der Elemente des Handelsvertretervertrags. (T8)
  • 8 Ob 89/10m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2011 8 Ob 89/10m
    Auch; Beis ähnlich wie T1; Beisatz: Die Beurteilung, ob diese Kriterien in Bezug auf das Vertragsverhältnis der Streitteile in ausreichendem Maß erfüllt waren, um den Ausgleichsanspruch nach § 24 HVertrG zu begründen, ist eine nicht revisible Frage des Einzelfalls. (T9)
  • 4 Ob 217/13k
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 217/13k
    Vgl auch; Beis wie T5; Beisatz: Dass ein Vertragshändler auch bei bloß faktischem Überlassen des Kundenstamms einen Ausgleichsanspruch nach § 24 HVertrG haben kann, führt nicht dazu, dass er ohne darauf gerichtete Vereinbarung zu einem solchen Überlassen verpflichtet wäre. (T10)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0062580

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.05.2014

Dokumentnummer

JJR_19891129_OGH0002_0010OB00692_8900000_001

Rechtssatz für 4Ob45/91 1Ob342/97v 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0029330

Geschäftszahl

4Ob45/91; 1Ob342/97v; 2Ob275/98z; 8Ob295/99m; 6Ob104/03t; 8ObA45/08p; 9ObA59/09f

Entscheidungsdatum

09.07.1991

Norm

ABGB §936 IV
HVG §21 ff
HVertrG 1993 §22

Rechtssatz

Eine außerordentliche Aufkündigung eines Vertragshändlervertrages - auch in analoger Anwendung der § 21 ff HVG - setzt durchaus nicht immer ein Verschulden des anderen Vertragsteiles voraus; ebensowenig ist entscheidend, ob ein solcher wichtiger Grund in der Person eines der beiden Vertragsteile liegt oder von ihr (nur) zu vertreten ist.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 45/91
    Entscheidungstext OGH 09.07.1991 4 Ob 45/91
  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v
    Auch; Beisatz: Hier: HVertrG 1993 § 22. (T1)
  • 2 Ob 275/98z
    Entscheidungstext OGH 29.10.1998 2 Ob 275/98z
    nur: Eine außerordentliche Aufkündigung eines Vertragshändlervertrages setzt durchaus nicht immer ein Verschulden des anderen Vertragsteiles voraus. (T2) Veröff: SZ 71/179
  • 8 Ob 295/99m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2000 8 Ob 295/99m
    nur T2
  • 6 Ob 104/03t
    Entscheidungstext OGH 10.07.2003 6 Ob 104/03t
    nur T2
  • 8 ObA 45/08p
    Entscheidungstext OGH 13.11.2008 8 ObA 45/08p
    nur T2; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Tankstellenbetreiber. (T3)
  • 9 ObA 59/09f
    Entscheidungstext OGH 16.11.2009 9 ObA 59/09f
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Tankstellenpächter. (T4); Veröff: SZ 2009/149

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0029330

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.06.2013

Dokumentnummer

JJR_19910709_OGH0002_0040OB00045_9100000_002

Rechtssatz für 1Ob558/91 1Ob32/92 8ObA...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0039938

Geschäftszahl

1Ob558/91; 1Ob32/92; 8ObA353/97p; 6Ob198/98f; 1Ob342/97v; 1Ob237/99f; 8Ob137/00f; 9ObA7/01x; 2Ob43/02s; 5Ob179/07w; 9ObA77/10d; 9ObA65/11s; 2Ob89/11v; 7Ob37/15i; 2Ob26/19s

Entscheidungsdatum

18.09.1991

Norm

ZPO §266 DI
ZPO §266 DII

Rechtssatz

Wird durch eine Erklärung des Beklagten kein dieser Erklärung zugrundeliegender Tatsachenkomplex zugestanden, sondern bloß ein rechtliches Element auf dem der Klagsanspruch beruht, für zutreffend erkannt, so liegt darin weder ein (eingeschränktes) Anerkenntnis noch kann diese Erklärung den Richter in seiner Rechtsanwendung binden (vgl Fasching aaO Rdz 1308; 1304; Rosenberg-Schwab aaO 455, 842).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 558/91
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 558/91
  • 1 Ob 32/92
    Entscheidungstext OGH 25.08.1992 1 Ob 32/92
    Vgl auch; Veröff: SZ 65/112
  • 8 ObA 353/97p
    Entscheidungstext OGH 30.03.1998 8 ObA 353/97p
    Auch; Beisatz: Außerstreitstellungen, die nicht Tatsachen, sondern nur die rechtliche Qualifikation eines Sachverhalts betreffen, sind unwirksam. (T1)
  • 6 Ob 198/98f
    Entscheidungstext OGH 16.07.1998 6 Ob 198/98f
    Auch; Beisatz: Ein das Gericht bindendes Geständnis kann sich nur auf Tatsachen, nicht aber auf die rechtliche Subsumtion eines zugestandenen Tatbestandes beziehen. (T2)
  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v
    Ähnlich; Beisatz: Die von beiden Parteien vorgetragene Rechtsauffassung, eine Verordnung der Kommission der Europäischen Gemeinschaften, sei als innerstaatliches Recht auf den vorliegenden Rechtsfall anzuwenden, ist als nicht den Tatsachenbereich betreffende "Außerstreitstellung" wirkungslos. (T3)
  • 1 Ob 237/99f
    Entscheidungstext OGH 14.10.1999 1 Ob 237/99f
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 8 Ob 137/00f
    Entscheidungstext OGH 29.06.2000 8 Ob 137/00f
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1
  • 9 ObA 7/01x
    Entscheidungstext OGH 27.06.2001 9 ObA 7/01x
    Auch; Beis wie T2
  • 2 Ob 43/02s
    Entscheidungstext OGH 28.02.2002 2 Ob 43/02s
    Auch; Beis wie T2
  • 5 Ob 179/07w
    Entscheidungstext OGH 28.08.2007 5 Ob 179/07w
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2
  • 9 ObA 77/10d
    Entscheidungstext OGH 29.08.2011 9 ObA 77/10d
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 9 ObA 65/11s
    Entscheidungstext OGH 16.09.2011 9 ObA 65/11s
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 2 Ob 89/11v
    Entscheidungstext OGH 16.09.2011 2 Ob 89/11v
  • 7 Ob 37/15i
    Entscheidungstext OGH 12.03.2015 7 Ob 37/15i
    Beis wie T1
  • 2 Ob 26/19s
    Entscheidungstext OGH 24.06.2019 2 Ob 26/19s

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0039938

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.07.2019

Dokumentnummer

JJR_19910918_OGH0002_0010OB00558_9100000_001

Rechtssatz für 9ObA133/97t 1Ob342/97v...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0108379

Geschäftszahl

9ObA133/97t; 1Ob342/97v; 3Ob244/98y; 7Ob292/98m; 9Ob32/99t; 10Ob247/99t; 6Ob247/99p; 8Ob295/99m; 7Ob206/00w; 4Ob232/01y; 10Ob21/03s; 9ObA124/06k; 8Ob70/07p; 10Ob45/08b; 6Ob211/08k; 8ObA61/08s; 8ObA22/09g; 4Ob211/09x; 4Ob2/10p; 9ObA43/10d; 9ObA106/09t; 8ObA76/09y; 9ObA16/10h; 9ObA82/10i; 9ObA102/10f; 9ObA28/11z; 7Ob85/11t; 8ObA40/11g; 8ObA66/11f; 9ObA106/11w; 9ObA8/12k; 8ObA68/11z; 8ObA2/12w; 3Ob237/12t; 6Ob194/12s; 9ObA78/16k; 8ObA25/17k; 8Ob23/18t

Entscheidungsdatum

10.09.1997

Norm

ZPO §502 Abs1 HI2
ZPO §502 Abs1 HIII8
ZPO §508a
HVertrG §22 Abs3 Z2 lita
HVertrG 1993 §24 Abs3 Z1

Rechtssatz

Ob eine Vertragsbestimmung so wesentlich ist, dass deren Verletzung durch den Unternehmer den Handelsvertreter zur vorzeitigen Auflösung des Vertragsverhältnisses berechtigt, kann nur anhand des Einzelfalles beurteilt werden.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 133/97t
    Entscheidungstext OGH 10.09.1997 9 ObA 133/97t
  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v
    Auch
  • 3 Ob 244/98y
    Entscheidungstext OGH 11.11.1998 3 Ob 244/98y
    Ähnlich; Beisatz: Ob das Verhalten eines Handelsvertreters einen wichtigen Grund im Sinne des § 22 Abs 1 und 2 HVertrG verwirklicht, kann nur an Hand des Einzelfalles beurteilt werden. (T1)
  • 7 Ob 292/98m
    Entscheidungstext OGH 14.04.1999 7 Ob 292/98m
    Ähnlich; Beisatz: Da das Gesamtverhalten des Vertragspartners des Handelsvertretervertrags zu bewerten ist, können auch Verfehlungen berücksichtigt werden, die nicht unmittelbar vor der vorzeitigen Auflösung gesetzt worden sind (HS 3296). (T2)
  • 9 Ob 32/99t
    Entscheidungstext OGH 19.05.1999 9 Ob 32/99t
    Vgl auch; Beisatz: Ob das Verhalten eines Vertragspartners im Hinblick auf die Nichterfüllung bedungener Leistungen einen so wichtigen Grund darstellt, der zur vorzeitigen Auflösung des Vertrages berechtigt, kann nur an Hand des Einzelfalles beurteilt werden. (T3)
    Beisatz: Hier: Beherbergungsvertrag. (T4)
  • 10 Ob 247/99t
    Entscheidungstext OGH 16.11.1999 10 Ob 247/99t
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 6 Ob 247/99p
    Entscheidungstext OGH 15.12.1999 6 Ob 247/99p
    Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz: Nur eine krasse rechtliche Fehlbeurteilung des Sachverhalts wäre aus dem Grund der Rechtssicherheit und der Einzelfallgerechtigkeit wahrnehmbar. (T5)
  • 8 Ob 295/99m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2000 8 Ob 295/99m
  • 7 Ob 206/00w
    Entscheidungstext OGH 18.10.2000 7 Ob 206/00w
    Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Benützungsvereinbarung. (T6)
  • 4 Ob 232/01y
    Entscheidungstext OGH 16.10.2001 4 Ob 232/01y
  • 10 Ob 21/03s
    Entscheidungstext OGH 15.07.2003 10 Ob 21/03s
    Vgl auch
  • 9 ObA 124/06k
    Entscheidungstext OGH 01.02.2007 9 ObA 124/06k
    Ähnlich; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Vertragsverletzung durch den Handelsvertreter. (T7)
  • 8 Ob 70/07p
    Entscheidungstext OGH 30.07.2007 8 Ob 70/07p
    Ähnlich; Beisatz: Was als wichtiger Grund für die Auflösung eines Handelsvertretervertrags anzusehen ist, kann schon angesichts der Vielfalt des Lebens nur im Einzelfall beurteilt werden. (T8)
    Beisatz: Als genereller Maßstab für das Vorhandensein eines wichtigen Auflösungsgrunds sind Vertragsverletzungen anzusehen, die bei Zielschuldverhältnissen zum Rücktritt nach § 918 Abs 1 und § 920 erster Satz ABGB berechtigen; ferner Verhaltensweisen, die nach den für bestimmte Dauerschuldverhältnisse normierten Beendigungstatbeständen eine fristlose Auflösung gestatten und Umstände, die eine Berufung auf den Wegfall der Geschäftsgrundlage zuließen. (T9)
  • 10 Ob 45/08b
    Entscheidungstext OGH 06.05.2008 10 Ob 45/08b
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T5
  • 6 Ob 211/08k
    Entscheidungstext OGH 06.11.2008 6 Ob 211/08k
    Beisatz: Ob eine Vertragsbestimmung so wesentlich ist, dass deren Verletzung durch den Unternehmer den Handelsvertreter zur vorzeitigen Auflösung des Vertragsverhältnisses berechtigt, kann regelmäßig nur anhand des Einzelfalls beurteilt werden und bildet daher in der Regel keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO. (T10)
  • 8 ObA 61/08s
    Entscheidungstext OGH 23.02.2009 8 ObA 61/08s
    Vgl; Beis wie T7; Beisatz: Bei der Beurteilung der Unzumutbarkeit der Aufrechterhaltung des Vertragsverhältnisses spielt auch das Gesamtverhalten des Vertragspartners eine wesentliche Rolle. Nicht nur ein einzelner grober Verstoß, sondern auch mehrere, an sich minder schwere Verstöße können dazu führen, dass das Gesamtverhalten des Handelsvertreters als für den Geschäftsherrn unzumutbar erscheint. Es ist daher das Gesamtverhalten des Partners zu bewerten, wobei insoweit auch Verfehlungen berücksichtigt werden können, die nicht unmittelbar vor der vorzeitigen Auflösung gesetzt worden sind. Dieser Grundsatz kommt aber - auch beim hier vorliegenden Handelsvertreterverhältnis - nur dann zum Tragen, wenn der eigentliche Anlassfall für die vorzeitige Beendigung eine gewisse Mindestintensität erreicht und damit geeignet ist, die Unzumutbarkeit der Weiterbeschäftigung im konkreten Fall zu begründen. (T11); Beisatz: Hier: Tankstellenbetreiber als Handelsvertreter. (T12)
  • 8 ObA 22/09g
    Entscheidungstext OGH 29.09.2009 8 ObA 22/09g
    Auch; Beis ähnlich wie T5
  • 4 Ob 211/09x
    Entscheidungstext OGH 23.02.2010 4 Ob 211/09x
    Vgl; Beis wie T5
  • 4 Ob 2/10p
    Entscheidungstext OGH 23.02.2010 4 Ob 2/10p
    Vgl; Beis wie T3
  • 9 ObA 43/10d
    Entscheidungstext OGH 11.05.2010 9 ObA 43/10d
    Vgl auch; Beis wie T7; Beis wie T8; Beis wie T9
  • 9 ObA 106/09t
    Entscheidungstext OGH 30.06.2010 9 ObA 106/09t
    Auch
  • 8 ObA 76/09y
    Entscheidungstext OGH 18.08.2010 8 ObA 76/09y
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T1; Beis wie T11 nur: Bei der Beurteilung der Unzumutbarkeit der Aufrechterhaltung des Vertragsverhältnisses spielt auch das Gesamtverhalten des Vertragspartners eine wesentliche Rolle. (T13)
  • 9 ObA 16/10h
    Entscheidungstext OGH 29.09.2010 9 ObA 16/10h
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Dem Unternehmer zurechenbare Umstände iSd § 24 Abs 3 Z 1 HVertrG 1993. (T14)
  • 9 ObA 82/10i
    Entscheidungstext OGH 29.09.2010 9 ObA 82/10i
    Auch; Beis wie T8 nur: Was als wichtiger Grund für die Auflösung eines Handelsvertretervertrags anzusehen ist, kann nur im Einzelfall beurteilt werden. (T15); Beis wie T12
  • 9 ObA 102/10f
    Entscheidungstext OGH 21.01.2011 9 ObA 102/10f
    Auch; Beis wie T14
  • 9 ObA 28/11z
    Entscheidungstext OGH 27.04.2011 9 ObA 28/11z
    Auch; Beis wie T14
  • 7 Ob 85/11t
    Entscheidungstext OGH 18.05.2011 7 Ob 85/11t
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Behauptete Vertragsverletzung durch den Handelsvertreter. (T16)
  • 8 ObA 40/11g
    Entscheidungstext OGH 29.06.2011 8 ObA 40/11g
    Auch; Beis wie T14; Beis wie T15
  • 8 ObA 66/11f
    Entscheidungstext OGH 24.10.2011 8 ObA 66/11f
    Auch
  • 9 ObA 106/11w
    Entscheidungstext OGH 29.08.2011 9 ObA 106/11w
    Auch; Beis wie T14; Beisatz: Gegen § 24 HVertrG 1993 bestehen keine verfassungsrechtliche Bedenken. (T17)
  • 9 ObA 8/12k
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 9 ObA 8/12k
    Vgl auch; Beis wie T15
  • 8 ObA 68/11z
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 8 ObA 68/11z
    Vgl auch
  • 8 ObA 2/12w
    Entscheidungstext OGH 13.09.2012 8 ObA 2/12w
    Vgl; Beis wie T14
  • 3 Ob 237/12t
    Entscheidungstext OGH 23.01.2013 3 Ob 237/12t
    Auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 194/12s
    Entscheidungstext OGH 31.01.2013 6 Ob 194/12s
    Beis wie T10
  • 9 ObA 78/16k
    Entscheidungstext OGH 26.07.2016 9 ObA 78/16k
    Auch
  • 8 ObA 25/17k
    Entscheidungstext OGH 28.08.2017 8 ObA 25/17k
  • 8 Ob 23/18t
    Entscheidungstext OGH 24.10.2018 8 Ob 23/18t
    Auch; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0108379

Im RIS seit

10.10.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.02.2019

Dokumentnummer

JJR_19970910_OGH0002_009OBA00133_97T0000_001

Rechtssatz für 1Ob342/97v 6Ob247/99p 8...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0110369

Geschäftszahl

1Ob342/97v; 6Ob247/99p; 8Ob295/99m; 8Ob74/00s; 4Ob113/02z; 2Ob155/06t; 7Ob17/18b

Entscheidungsdatum

30.06.1998

Norm

HVertrG 1993 §22 Abs2

Rechtssatz

Es besteht keine Veranlassung, von der bisherigen Rechtsprechung über die analoge Anwendung von Handelsvertreterrecht auf die Vertragsverhältnisse zwischen Markenwarenherstellern und deren Vertragshändlern abzugehen, nur weil nicht das HVG 1921, sondern wegen des zeitlichen Ablaufs bereits das HVertrG, namentlich dessen Bestimmungen über die Vertragsbeendigung und die Beendigungsansprüche, analog anzuwenden wären. Der Unternehmer (bzw der Importeur oder Zwischenhändler eines Kraftfahrzeugherstellers) hat das Vorliegen eines wichtigen Grundes für die vorzeitige Auflösung des Vertrags mit dem Kraftfahrzeug-Vertragshändler im Sinne des § 22 Abs 2 Z 3 zweiter Fall HVertrG (Verletzung wesentlicher Vertragsbestimmungen), etwa das Nichterreichen der vereinbarten Verkaufsleistung (Marktanteil), konkret zu behaupten und zu beweisen. Gelingt ihm dieser Beweis, so liegt es § 1298 ABGB zufolge nun am Vertragshändler, zu behaupten und unter Beweis zu stellen, daß ihn an der Nichteinhaltung der Vertragsbestimmungen (zB des vereinbarten Mindestumsatzes) kein Verschulden trifft, etwa weil der Marktanteil nur aus Gründen, die vom Unternehmer, jedenfalls aber nicht vom Vertragshändler zu vertreten sind, nicht erreicht werden konnte. Bei solcherart ungerechtfertigter vorzeitiger Vertragsauflösung durch den Unternehmer stehen dem Vertragshändler bei Zutreffen der dort umschriebenen Voraussetzungen Schadenersatzansprüche und Ausgleichsansprüche in Analogie zu den §§ 23 und 24 HVertrG zu.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v
  • 6 Ob 247/99p
    Entscheidungstext OGH 15.12.1999 6 Ob 247/99p
    Vgl auch
  • 8 Ob 295/99m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2000 8 Ob 295/99m
    Beisatz: Der Vertragshändler geht im Falle gerechtfertigter, ihm als Verschulden anzurechnender vorzeitiger Vertragsauflösung seines Ausgleichsanspruchs gemäß § 24 Abs 3 HVertrG zur Gänze verlustig. (T1)
  • 8 Ob 74/00s
    Entscheidungstext OGH 23.10.2000 8 Ob 74/00s
    nur: Es besteht keine Veranlassung, von der bisherigen Rechtsprechung über die analoge Anwendung von Handelsvertreterrecht auf die Vertragsverhältnisse zwischen Markenwarenherstellern und deren Vertragshändlern abzugehen. (T2)
  • 4 Ob 113/02z
    Entscheidungstext OGH 28.05.2002 4 Ob 113/02z
    nur T2
  • 2 Ob 155/06t
    Entscheidungstext OGH 10.08.2006 2 Ob 155/06t
    Vgl auch; nur T2
  • 7 Ob 17/18b
    Entscheidungstext OGH 21.02.2018 7 Ob 17/18b
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110369

Im RIS seit

30.07.1998

Zuletzt aktualisiert am

04.04.2018

Dokumentnummer

JJR_19980630_OGH0002_0010OB00342_97V0000_001

Rechtssatz für 1Ob342/97v

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0110370

Geschäftszahl

1Ob342/97v

Entscheidungsdatum

30.06.1998

Norm

HVertrG 1993 §22
EWG-RL 86/653/EWG - Handelsvertreterrichtlinie 386L0653 Art16

Rechtssatz

Der Kernbereich der vorzeitigen Auflösung aus wichtigem Grund ist absolut zwingend und kann nicht zu Ungunsten eines der Vertragspartner vertraglich abgeändert werden. Dieses Recht auf vorzeitige Vertragsauflösung aus wichtigem Grund ist richtlinienkonform, berührt doch die Handelsvertreter-Richtlinie nicht die Anwendung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten, wenn diese Rechtsvorschriften die fristlose Beendigung des Vertragsverhältnisses für den Fall vorsehen, daß a) eine der Parteien ihren Pflichten insgesamt oder teilweise nicht nachgekommen ist; b) außergewöhnliche Umstände eintreten.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110370

Dokumentnummer

JJR_19980630_OGH0002_0010OB00342_97V0000_002

Rechtssatz für 1Ob342/97v 5Ob158/14t

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0110371

Geschäftszahl

1Ob342/97v; 5Ob158/14t

Entscheidungsdatum

30.06.1998

Norm

HVertrG 1993 §22

Rechtssatz

Daß der Handelsvertreter unfähig wird, seine Tätigkeit auszuüben (§ 22 Abs 2 Z 1 HVertrG), muß von seinem Verschulden nicht umfaßt sein. Das die Vertrauensunwürdigkeit des Handelsvertreters auslösende Verhalten (§ 22 Abs 2 Z 2 HVertrG) setzt Verschulden (arg "... schuldig macht...") voraus. Beim Auflösungstatbestand der Verletzung "wesentlicher Vertragsbestimmungen" (§ 22 Abs 2 Z 3 zweiter Fall HVertrG) hat der Unternehmer das Vorliegen eines wichtigen Grundes für die vorzeitige Auflösung des Vertrags mit dem Kraftfahrzeug-Vertragshändler konkret zu behaupten und zu beweisen. Gelingt ihm dieser Beweis, so liegt es § 1298 ABGB zufolge nun am Vertragshändler, zu behaupten und unter Beweis zu stellen, daß ihn an der Nichteinhaltung der Vertragsbestimmungen kein Verschulden trifft.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v
  • 5 Ob 158/14t
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 5 Ob 158/14t
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110371

Im RIS seit

30.07.1998

Zuletzt aktualisiert am

23.04.2015

Dokumentnummer

JJR_19980630_OGH0002_0010OB00342_97V0000_003

Rechtssatz für 1Ob342/97v

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0110372

Geschäftszahl

1Ob342/97v

Entscheidungsdatum

30.06.1998

Norm

HVertrG 1993 §22

Rechtssatz

Bei längeren in einem KFZ-Händlervertrag vereinbarten Kündigungsfristen rechtfertigt nicht schon ein Grund von geringerer Intensität die vorzeitige Vertragsauflösung. Es kommt auf die Unzumutbarkeit eines weiteren Festhaltens am Vertrag an.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v

Schlagworte

Kraftfahrzeug

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110372

Dokumentnummer

JJR_19980630_OGH0002_0010OB00342_97V0000_004

Rechtssatz für 1Ob342/97v

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0110373

Geschäftszahl

1Ob342/97v

Entscheidungsdatum

30.06.1998

Norm

HVertrG 1993 §22

Rechtssatz

Es besteht keine rechtliche Verpflichtung des Unternehmers (bzw des Importeurs oder Zwischenhändlers eines Kraftfahrzeugherstellers), alle wichtigen Gründe für eine vorzeitige Auflösung des Vertrages mit dem Kraftfahrzeug-Vertragshändler in taxativer Aufzählung im Vertrag anzuführen, ist doch auch in § 22 Abs 2 HVertrG die Aufzählung der Gründe bloß demonstrativ.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110373

Dokumentnummer

JJR_19980630_OGH0002_0010OB00342_97V0000_005

Rechtssatz für 1Ob342/97v 8Ob295/99m

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0110374

Geschäftszahl

1Ob342/97v; 8Ob295/99m

Entscheidungsdatum

30.06.1998

Norm

HVertrG 1993 §23 Abs1
HVertrG 1993 §24

Rechtssatz

Schadenersatzansprüche stehen dem Handelsvertreter bei unberechtigter vorzeitiger Lösung des Vertragsverhältnisses durch den Unternehmer, ohne daß ein wichtiger Grund vorliegt, nach § 23 Abs 1 zweiter Satz HVertrG (früher § 24 Abs 1 HVG 1921) unbeschadet etwaiger Ausgleichsansprüche nach § 24 HVertrG zu.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 342/97v
    Entscheidungstext OGH 30.06.1998 1 Ob 342/97v
  • 8 Ob 295/99m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2000 8 Ob 295/99m
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110374

Dokumentnummer

JJR_19980630_OGH0002_0010OB00342_97V0000_006