Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 2Ob737/50 5Ob592/59 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0036874

Geschäftszahl

2Ob737/50; 5Ob592/59; 6Ob266/62; 1Ob57/63; 5Ob306/64; 5Ob297/64; 6Ob269/64; 5Ob102/65; 6Ob208/66; 6Ob6/67; 7Ob253/68; 5Ob156/69; 1Ob289/70; 5Ob683/81; 2Ob2422/96g; 1Ob188/01f

Entscheidungsdatum

15.11.1950

Norm

ZPO §182

Rechtssatz

Grenzen der Manuduktionspflicht im Gerichtshofverfahren.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 737/50
    Entscheidungstext OGH 15.11.1950 2 Ob 737/50
    Veröff: SZ 23/332
  • 5 Ob 592/59
    Entscheidungstext OGH 27.01.1960 5 Ob 592/59
  • 6 Ob 266/62
    Entscheidungstext OGH 29.11.1962 6 Ob 266/62
    Beisatz: Masseverwalter (T1)
  • 1 Ob 57/63
    Entscheidungstext OGH 08.05.1963 1 Ob 57/63
    Beisatz: Mangelnde Konkretisierung von Gegenforderungen. (T2)
  • 6 Ob 269/64
    Entscheidungstext OGH 30.09.1964 6 Ob 269/64
    Veröff: JBl 1965,151
  • 5 Ob 306/64
    Entscheidungstext OGH 10.12.1964 5 Ob 306/64
  • 5 Ob 297/64
    Entscheidungstext OGH 17.12.1964 5 Ob 297/64
  • 5 Ob 102/65
    Entscheidungstext OGH 20.05.1965 5 Ob 102/65
    Zweiter Rechtsgang zu 5 Ob 306/64
  • 6 Ob 208/66
    Entscheidungstext OGH 01.09.1966 6 Ob 208/66
  • 6 Ob 6/67
    Entscheidungstext OGH 18.01.1967 6 Ob 6/67
    Veröff: QuHGZ 1967/23 S 71
  • 7 Ob 253/68
    Entscheidungstext OGH 05.02.1969 7 Ob 253/68
  • 5 Ob 156/69
    Entscheidungstext OGH 09.07.1969 5 Ob 156/69
    Beis wie T1
  • 1 Ob 289/70
    Entscheidungstext OGH 11.02.1971 1 Ob 289/70
    Beisatz: Rechtsanwalt als Kläger. (T3)
  • 5 Ob 683/81
    Entscheidungstext OGH 15.12.1981 5 Ob 683/81
    Auch
  • 2 Ob 2422/96g
    Entscheidungstext OGH 26.06.1997 2 Ob 2422/96g
    Auch
  • 1 Ob 188/01f
    Entscheidungstext OGH 27.11.2001 1 Ob 188/01f
    Beisatz: Gerade bei der Schlüssigstellung eines Klagebegehrens ist die Grenze zwischen dem objektiven Richter und dem Rechtsfreund einer Partei vom anleitenden Gericht striktest zu beachten, kommt es doch hier auf die zu wählende exakte Formulierung an; dem Richter ist es daher verwehrt, etwa gar die Verbesserung wörtlich vorzuschlagen, dem Rechtsfreund aber auch nur deren wesentlichen Grundzüge nahezulegen. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1950:RS0036874

Dokumentnummer

JJR_19501115_OGH0002_0020OB00737_5000000_001

Rechtssatz für 2Ob378/57 2Ob80/63 4Ob4...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0030480

Geschäftszahl

2Ob378/57; 2Ob80/63; 4Ob49/63; 7Ob160/64; 5Ob48/65; 6Ob358/60; 7Ob186/55; 3Ob187/53; 1Ob948/53; 2Ob381/65; 2Ob42/68; 1Ob191/68 (1Ob192/68); 2Ob356/68; 5Ob230/70; 1Ob306/71; 5Ob335/71; 1Ob328/71; 1Ob7/72; 1Ob269/72; 5Ob38/74; 5Ob24/74 (5Ob25/74); 4Ob536/75 (4Ob537/75 -4Ob539/75); 1Ob130/75; 6Ob577/76; 8Ob187/76; 7Ob509/77; 6Ob531/77; 7Ob568/77 (7Ob569/77); 3Ob559/77; 1Ob533/79; 6Ob515/79; 7Ob762/79; 8Ob116/80 (8Ob117/80); 3Ob637/79; 3Ob594/80; 2Ob135/81; 1Ob641/81 (1Ob642/81, 1Ob643/81); 7Ob514/82; 1Ob26/82; 1Ob817/82; 4Ob113/83; 2Ob647/84 (2Ob648/84); 8Ob548/87 (8Ob549/87); 9ObA152/87; 4Ob511/88; 9ObA143/88; 1Ob27/89 (1Ob28/89); 2Ob163/89; 3Ob504/90; 7Ob600/92; 9ObA146/92; 9ObA325/92; 9ObA134/93; 9ObA118/93; 9ObA155/93 (9ObA156/93); 8Ob10/94; 2Ob2422/96g; 4Ob84/97z; 1Ob315/97y; 3Ob219/98x; 10Ob46/07y; 1Ob122/11i

Entscheidungsdatum

19.09.1957

Norm

ABGB §1324
ABGB §1333
ABGB §1334

Rechtssatz

Nach bürgerlichem Recht kann ein über die Verzugszinsen hinausgehender Anspruch nur im Falle einer bösen Absicht oder auffallenden Sorglosigkeit des Schuldners geltend gemacht werden. Wenn also der Kläger für die gegen Hingabe eines Wechsels erfolgte Kreditierung der Reparaturkosten seines Wagens insgesamt 9 Prozent als Zinsen und Wechselspesen zahlen musste, kann er nicht mehr als 4 Prozent verlangen, außer er weist zumindest auffallende Sorglosigkeit des Schuldners am Verzug nach.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 378/57
    Entscheidungstext OGH 19.09.1957 2 Ob 378/57
    Veröff: EvBl 1957/415 S 657
  • 2 Ob 80/63
    Entscheidungstext OGH 04.04.1963 2 Ob 80/63
    Veröff: RZ 1963,156
  • 4 Ob 49/63
    Entscheidungstext OGH 12.11.1963 4 Ob 49/63
    Veröff: Arb 7842
  • 7 Ob 160/64
    Entscheidungstext OGH 18.06.1964 7 Ob 160/64
  • 5 Ob 48/65
    Entscheidungstext OGH 08.04.1965 5 Ob 48/65
    Veröff: HS 5242 = HS 5248
  • 6 Ob 358/60
    Entscheidungstext OGH 12.01.1951 6 Ob 358/60
    nur: Nach bürgerlichem Recht kann ein über die Verzugszinsen hinausgehender Anspruch nur im Falle einer bösen Absicht oder auffallenden Sorglosigkeit des Schuldners geltend gemacht werden. (T1)
  • 7 Ob 186/55
    Entscheidungstext OGH 18.05.1955 7 Ob 186/55
    nur T1
  • 3 Ob 187/53
    Entscheidungstext OGH 28.10.1953 3 Ob 187/53
    Vgl
  • 1 Ob 948/53
    Entscheidungstext OGH 16.12.1953 1 Ob 948/53
    Vgl
  • 2 Ob 381/65
    Entscheidungstext OGH 25.11.1965 2 Ob 381/65
    nur T1; Veröff: ZVR 1966/278 S 274
  • 2 Ob 42/68
    Entscheidungstext OGH 07.03.1968 2 Ob 42/68
    nur T1
  • 1 Ob 191/68
    Entscheidungstext OGH 18.10.1968 1 Ob 191/68
    nur T1
  • 2 Ob 356/68
    Entscheidungstext OGH 28.11.1968 2 Ob 356/68
    nur T1; Veröff: SZ 41/166 = ZVR 1969/300 S 272
  • 5 Ob 230/70
    Entscheidungstext OGH 14.10.1970 5 Ob 230/70
    nur T1
  • 1 Ob 306/71
    Entscheidungstext OGH 11.11.1971 1 Ob 306/71
    nur T1
  • 5 Ob 335/71
    Entscheidungstext OGH 15.12.1971 5 Ob 335/71
    nur T1; Veröff: EvBl 1972/143 S 267
  • 1 Ob 328/71
    Entscheidungstext OGH 17.12.1971 1 Ob 328/71
    nur T1
  • 1 Ob 7/72
    Entscheidungstext OGH 02.02.1972 1 Ob 7/72
  • 1 Ob 269/72
    Entscheidungstext OGH 21.02.1973 1 Ob 269/72
    Veröff: SZ 46/22
  • 5 Ob 38/74
    Entscheidungstext OGH 27.03.1974 5 Ob 38/74
    nur T1
  • 5 Ob 24/74
    Entscheidungstext OGH 25.04.1974 5 Ob 24/74
    nur T1
  • 4 Ob 536/75
    Entscheidungstext OGH 10.06.1975 4 Ob 536/75
    nur T1
  • 1 Ob 130/75
    Entscheidungstext OGH 10.09.1975 1 Ob 130/75
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Der Verzögerungsschaden nach § 1333 ABGB wird durch die zugesprochenen gesetzlichen Zinsen vergütet (SZ 5/53). (T2)
  • 6 Ob 577/76
    Entscheidungstext OGH 14.07.1976 6 Ob 577/76
    nur T1
  • 8 Ob 187/76
    Entscheidungstext OGH 24.11.1976 8 Ob 187/76
    nur T1
  • 7 Ob 509/77
    Entscheidungstext OGH 03.02.1977 7 Ob 509/77
    nur T1
  • 6 Ob 531/77
    Entscheidungstext OGH 10.03.1977 6 Ob 531/77
    nur T1
  • 7 Ob 568/77
    Entscheidungstext OGH 07.07.1977 7 Ob 568/77
    nur T1
  • 3 Ob 559/77
    Entscheidungstext OGH 22.11.1977 3 Ob 559/77
    nur T1
  • 1 Ob 533/79
    Entscheidungstext OGH 21.02.1979 1 Ob 533/79
    nur T1
  • 6 Ob 515/79
    Entscheidungstext OGH 13.06.1979 6 Ob 515/79
    nur T1
  • 7 Ob 762/79
    Entscheidungstext OGH 18.10.1979 7 Ob 762/79
    nur T1
  • 8 Ob 116/80
    Entscheidungstext OGH 15.12.1980 8 Ob 116/80
    nur T1
  • 3 Ob 637/79
    Entscheidungstext OGH 21.01.1981 3 Ob 637/79
    nur T1
  • 3 Ob 594/80
    Entscheidungstext OGH 25.03.1981 3 Ob 594/80
    nur T1; Veröff: ZVR 1982/64 S 50
  • 2 Ob 135/81
    Entscheidungstext OGH 30.06.1981 2 Ob 135/81
    nur T1; Veröff: ZVR 1981/266 S 367
  • 1 Ob 641/81
    Entscheidungstext OGH 26.08.1981 1 Ob 641/81
    nur T1; Beisatz: Die dauernde Nichteinhaltung der Zahlungstermine trotz zahlreicher Urgenzen kann nur als auffallende Sorglosigkeit bezeichnet werden. (T3) Veröff: NZ 1982,154
  • 7 Ob 514/82
    Entscheidungstext OGH 18.03.1982 7 Ob 514/82
    nur T1
  • 1 Ob 26/82
    Entscheidungstext OGH 15.09.1982 1 Ob 26/82
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 817/82
    Entscheidungstext OGH 13.04.1983 1 Ob 817/82
    nur T1; Beisatz: Dem steht eine auf Verzögerungsabsicht zurückgehende Prozeßführung gleich. (T4)
  • 4 Ob 113/83
    Entscheidungstext OGH 20.09.1983 4 Ob 113/83
    nur T1; Beis wie T4; Beisatz: Die Bestreitung eines Anspruches im Prozess zieht nur dann Schadenersatzpflicht nach sich, wenn der Bestreitende bei gehöriger Aufmerksamkeit hätte erkennen können, dass der Prozess für ihn aussichtslos ist. Bei der Beurteilung, ob die Bestreitung eines erhobenen Anspruchs wider besseres Wissen oder unter Außerachtlassung der gebotenen Sorgfalt erfolgte, ist grundsätzlich ein strenger Maßstab anzulegen. (T5)
  • 2 Ob 647/84
    Entscheidungstext OGH 21.05.1985 2 Ob 647/84
    nur T1; Beis wie T5
  • 8 Ob 548/87
    Entscheidungstext OGH 08.07.1987 8 Ob 548/87
    nur T1
  • 9 ObA 152/87
    Entscheidungstext OGH 02.12.1987 9 ObA 152/87
  • 4 Ob 511/88
    Entscheidungstext OGH 12.04.1988 4 Ob 511/88
    nur T1
  • 9 ObA 143/88
    Entscheidungstext OGH 13.07.1988 9 ObA 143/88
    nur T1
  • 1 Ob 27/89
    Entscheidungstext OGH 15.11.1989 1 Ob 27/89
    nur T1; Veröff: JBl 1990,321
  • 2 Ob 163/89
    Entscheidungstext OGH 28.03.1990 2 Ob 163/89
    nur T1; Veröff: ZVR 1991/33 S 105
  • 3 Ob 504/90
    Entscheidungstext OGH 27.06.1990 3 Ob 504/90
    Auch; nur T1; Beisatz: Grobe Fahrlässigkeit fehlt, wenn das Berufungsgericht den Anspruch des Klägers für unbegründet hält. (T6) Veröff: SZ 63/114
  • 7 Ob 600/92
    Entscheidungstext OGH 15.10.1992 7 Ob 600/92
    nur T1
  • 9 ObA 146/92
    Entscheidungstext OGH 02.09.1992 9 ObA 146/92
    Vgl auch; nur T1
  • 9 ObA 325/92
    Entscheidungstext OGH 10.02.1993 9 ObA 325/92
    Auch; nur T1; Beisatz: Wurde der begehrte Aufwandersatz von der Beklagten nie bestritten, so ist ihr die Nichtzahlung als auffallende Sorglosigkeit anzulasten. (T7)
  • 9 ObA 134/93
    Entscheidungstext OGH 23.06.1993 9 ObA 134/93
    nur T1; Beis wie T4; Beis wie T5 nur: Bei der Beurteilung, ob die Bestreitung eines erhobenen Anspruchs wider besseres Wissen oder unter Außerachtlassung der gebotenen Sorgfalt erfolgte, ist grundsätzlich ein strenger Maßstab anzulegen. (T8) Beisatz: § 48 ASGG (T9)
  • 9 ObA 118/93
    Entscheidungstext OGH 09.06.1993 9 ObA 118/93
    nur T1; Beisatz: Die bloße Nichtzahlung eines fälligen Anspruches auf Zeitausgleich, Urlaubsentschädigung oder Gehaltsdifferenz indiziert einen solchen Verschuldensgrad nicht. (T10)
  • 9 ObA 155/93
    Entscheidungstext OGH 08.09.1993 9 ObA 155/93
    Auch; nur T1; Beis wie T2; Beis wie T5 nur: Die Bestreitung eines Anspruches im Prozess zieht nur dann Schadenersatzpflicht nach sich, wenn der Bestreitende bei gehöriger Aufmerksamkeit hätte erkennen können, dass der Prozess für ihn aussichtslos ist. (T11)
  • 8 Ob 10/94
    Entscheidungstext OGH 24.02.1994 8 Ob 10/94
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 2422/96g
    Entscheidungstext OGH 26.06.1997 2 Ob 2422/96g
    nur T1; Beis wie T4; Beisatz: Ein Schaden entsteht dem Geschädigten bei einem vor der Schadensbehebung und ohne Zusammenhang mit ihr aufgenommenen Kredit dann, wenn er infolge der Nichtzahlung der vom Schädiger geschuldeten Kosten der Schadensbehebung nicht in der Lage ist, den schon früher aufgenommenen Kredit zurückzuzahlen und dadurch mit sonst nicht von ihm zu tragenden Kreditkosten belastet ist. Dabei handelt es sich um einen reinen Verzugsschaden, der nur bei grobem Verschulden des Schädigers am Zahlungsverzug zu ersetzen ist. (T12)
  • 4 Ob 84/97z
    Entscheidungstext OGH 22.04.1997 4 Ob 84/97z
    nur T1; Veröff: SZ 70/69
  • 1 Ob 315/97y
    Entscheidungstext OGH 24.03.1998 1 Ob 315/97y
    Verstärkter Senat; Abweichend; Beisatz: Der Verzugsschaden gemäß § 1333 ABGB ist - sei er nun rechtsgeschäftlichen oder rein deliktischen Ursprungs - schadenersatzrechtlich als Mindestpauschale zu qualifizieren, dessen Leistung der Geschädigte - unabhängig vom Nachweis eines konkreten Schadens in dieser Höhe - jedenfalls verlangen kann. Der Geschädigte kann jedoch den - durch § 1333 ABGB nicht begrenzten - Verzugsschaden als Folgewirkung des Primärschadens schon dann geltend machen, wenn der Ersatzpflichtige infolge leichter Fahrlässigkeit des Schädigers für den positiven Schaden einzustehen hat. Es liegt dann an ihm, zu behaupten und zu beweisen, dass in seinem Vermögen ein die gesetzlichen Zinsen übersteigender Vermögensnachteil als positiver Schaden eingetreten ist. Der infolge Zahlungsverzugs entgangene Geldanlagegewinn ist positiver Schaden, soweit der Geschädigte als Folge des Zahlungsverzugs eine Gewinnchance, die er wahrgenommen hätte und deren Realisierung nach typischen Marktverhältnissen praktisch gewiss gewesen wäre, verlor. (T13) Veröff: SZ 71/56
  • 3 Ob 219/98x
    Entscheidungstext OGH 22.12.1999 3 Ob 219/98x
    Auch; Beisatz: Bei der Kondiktion von zu Unrecht empfangener Geldleistungen ist das Kapital unabhängig vom Zeitpunkt des Eintritts des Verzuges zu verzinsen. (T14)
  • 10 Ob 46/07y
    Entscheidungstext OGH 11.05.2007 10 Ob 46/07y
    Vgl; Beis ähnlich wie T3 nur: Der Verzugsschaden gemäß § 1333 ABGB ist - sei er nun rechtsgeschäftlichen oder rein deliktischen Ursprungs - schadenersatzrechtlich als Mindestpauschale zu qualifizieren, dessen Leistung der Geschädigte - unabhängig vom Nachweis eines konkreten Schadens in dieser Höhe - jedenfalls verlangen kann. (T15)
  • 1 Ob 122/11i
    Entscheidungstext OGH 01.09.2011 1 Ob 122/11i
    Vgl auch; nur T1; Beis wie T14

Schlagworte

Auto

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1957:RS0030480

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.02.2012

Dokumentnummer

JJR_19570919_OGH0002_0020OB00378_5700000_001

Rechtssatz für 2Ob356/68 2Ob105/72 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0030587

Geschäftszahl

2Ob356/68; 2Ob105/72; 8Ob28/76 (8Ob31/76); 2Ob39/76; 2Ob243/76; 8Ob164/76; 2Ob150/78; 8Ob74/79; 2Ob105/81; 5Ob739/81; 8Ob72/84; 2Ob647/84 (2Ob648/84); 2Ob54/85; 6Ob511/84; 9ObA143/88; 2Ob163/89; 8Ob578/93; 2Ob66/94; 2Ob2422/96g

Entscheidungsdatum

28.11.1968

Norm

ABGB §1323 B
ABGB §1323 F
ABGB §1333
ABGB §1334

Rechtssatz

Der Geschädigte ist nur dann berechtigt, einen Kredit gegen eine höhere als die gesetzliche Verzinsung auf Kosten des Schädigers aufzunehmen, wenn er diesen bzw dessen Haftpflichtversicherer erfolglos aufgefordert hat, einen Vorschuß für die Reparaturkosten zu geben oder diese selbst zu bezahlen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 356/68
    Entscheidungstext OGH 28.11.1968 2 Ob 356/68
    Veröff: ZVR 1969/300 S 272 = JBl 1970,202 = SZ 41/166
  • 2 Ob 105/72
    Entscheidungstext OGH 06.07.1972 2 Ob 105/72
    Beisatz: Das gilt auch bei ausländischen Schädigern im Besitz eines Schadenbehandlungsscheines gemäß § 62 Abs 3 KFG 1967. (T1)
  • 8 Ob 28/76
    Entscheidungstext OGH 17.03.1976 8 Ob 28/76
    Veröff: ZVR 1977/77 S 114
  • 2 Ob 39/76
    Entscheidungstext OGH 18.03.1976 2 Ob 39/76
  • 8 Ob 164/76
    Entscheidungstext OGH 13.10.1976 8 Ob 164/76
    Beisatz: Dieser Grundsatz erfährt aber eine Einschränkung dahin, daß dem Geschädigten vor Aufnahme des Kredites eine solche Aufforderung an den Schädiger bzw dessen Haftpflichtversicherer möglich und zumutbar ist. (T3)
  • 2 Ob 243/76
    Entscheidungstext OGH 16.12.1976 2 Ob 243/76
    Beisatz: Die bloße Einforderung von Kreditkosten, sei es als Einzelpost oder zusammen mit anderen Teilansprüchen aus dem Schadensereignis, vermag die Verpflichtung des Geschädigten, den Schädiger ausdrücklich zur Bevorschussung aufzufordern nicht zu ersetzen, weil der Schädiger nur bei einer ausdrücklichen Aufforderung annehmen muß, daß die Kreditaufnahme zur Schadensbehebung wirklich notwendig ist. (T2) Veröff: ZVR 1977/304 S 373
  • 2 Ob 150/78
    Entscheidungstext OGH 21.09.1978 2 Ob 150/78
    Beis wie T3
  • 8 Ob 74/79
    Entscheidungstext OGH 21.06.1979 8 Ob 74/79
  • 2 Ob 105/81
    Entscheidungstext OGH 13.10.1981 2 Ob 105/81
  • 5 Ob 739/81
    Entscheidungstext OGH 01.12.1981 5 Ob 739/81
    Auch
  • 8 Ob 72/84
    Entscheidungstext OGH 21.02.1985 8 Ob 72/84
    Auch
  • 2 Ob 647/84
    Entscheidungstext OGH 21.05.1985 2 Ob 647/84
  • 2 Ob 54/85
    Entscheidungstext OGH 26.11.1985 2 Ob 54/85
  • 6 Ob 511/84
    Entscheidungstext OGH 05.12.1985 6 Ob 511/84
    Vgl aber; Beisatz: Daß der säumige Schuldner auf die bevorstehende Aufnahme eines Bankkredites hingewiesen wurde, ist nicht unbedingte Voraussetzung für den Ersatzanspruch. (T4)
  • 9 ObA 143/88
    Entscheidungstext OGH 13.07.1988 9 ObA 143/88
    Vgl auch
  • 2 Ob 163/89
    Entscheidungstext OGH 28.03.1990 2 Ob 163/89
  • 8 Ob 578/93
    Entscheidungstext OGH 14.10.1993 8 Ob 578/93
    Beis wie T3
  • 2 Ob 66/94
    Entscheidungstext OGH 13.10.1994 2 Ob 66/94
  • 2 Ob 2422/96g
    Entscheidungstext OGH 26.06.1997 2 Ob 2422/96g
    Beisatz: Den gesetzlichen Zinssatz übersteigende Kreditkosten können nur dann bei leichter Fahrlässigkeit des Schädigers am Zahlungsverzug zugesprochen werden, wenn der Geschädigte den Schädiger vor der Aufnahme des Kredites zur Bevorschussung der zur Schadensbehebung erforderlichen Kosten aufgefordert hat und die Kreditmittel tatsächlich zur Schadensbehebung verwendet wurden. (T5)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1968:RS0030587

Dokumentnummer

JJR_19681128_OGH0002_0020OB00356_6800000_002

Rechtssatz für 2Ob263/69 2Ob290/71 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0031088

Geschäftszahl

2Ob263/69; 2Ob290/71; 2Ob242/74; 2Ob10/75; 8Ob28/76 (8Ob31/76); 2Ob39/76; 8Ob164/76; 2Ob243/76; 2Ob48/78 (2Ob49/78); 8Ob142/78; 8Ob74/79; 8Ob122/80; 2Ob168/80; 8Ob206/80; 8Ob24/81; 8Ob103/81; 2Ob105/81; 2Ob198/82; 2Ob75/83; 8Ob138/83; 8Ob72/84; 2Ob22/85; 1Ob626/89; 2Ob6/95; 2Ob2422/96g; 2Ob48/14v; 2Ob237/14p; 1Ob160/18p

Entscheidungsdatum

09.10.1969

Norm

ABGB §1323 B
ABGB §1323 F
ABGB §1333
ABGB §1334

Rechtssatz

Der Geschädigte ist im allgemeinen nicht verpflichtet, eigenes Kapital zur Schadensbehebung aufzuwenden. Vielmehr ist es Sache des Schädigers, dieses allenfalls in Form eines angemessenen Vorschusses im Rahmen seiner Ersatzpflicht zur Verfügung zu stellen. Der Geschädigte muß den Schädiger erforderlichenfalls dazu auffordern.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 263/69
    Entscheidungstext OGH 09.10.1969 2 Ob 263/69
  • 2 Ob 290/71
    Entscheidungstext OGH 13.01.1972 2 Ob 290/71
    Veröff: ZVR 1973/9 S 10
  • 2 Ob 242/74
    Entscheidungstext OGH 28.11.1974 2 Ob 242/74
    nur: Der Geschädigte ist im allgemeinen nicht verpflichtet, eigenes Kapital zur Schadensbehebung aufzuwenden. (T1)
  • 2 Ob 10/75
    Entscheidungstext OGH 17.04.1975 2 Ob 10/75
    Auch
  • 8 Ob 28/76
    Entscheidungstext OGH 17.03.1976 8 Ob 28/76
  • 2 Ob 39/76
    Entscheidungstext OGH 18.03.1976 2 Ob 39/76
    Veröff: ZVR 1976/263 S 279
  • 8 Ob 164/76
    Entscheidungstext OGH 13.10.1976 8 Ob 164/76
    Veröff: ZVR 1977/230 S 272
  • 2 Ob 243/76
    Entscheidungstext OGH 16.12.1976 2 Ob 243/76
    Beisatz: Die bloße Einforderung von Kreditkosten, sei es als Einzelpost oder zusammen mit anderen Teilansprüchen aus dem Schadensereignis, vermag die Verpflichtung des Geschädigten, den Schädiger ausdrücklich zur Bevorschußung aufzufordern, nicht zu ersetzen, weil der Schädiger nur bei einer ausdrücklichen Aufforderung annehmen muß, daß die Kreditaufnahme zur Schadensbehebung wirklich notwendig ist. (T2) Veröff: ZVR 1977/304 S 373
  • 2 Ob 48/78
    Entscheidungstext OGH 11.05.1978 2 Ob 48/78
    Beis wie T2; Beisatz: Eine solche Anforderung muß so beschaffen sein, daß sich der Versicherer (Schädiger) ein Bild darüber machen kann, welche zur Schadensbehebung wirklich erforderlichen Ersatzanschaffungen aus dem angeforderten Vorschuß bestritten werden sollen. (T3) Veröff: ZVR 1979/195 S 239
  • 8 Ob 142/78
    Entscheidungstext OGH 20.09.1978 8 Ob 142/78
    Beis wie T3
  • 8 Ob 74/79
    Entscheidungstext OGH 21.06.1979 8 Ob 74/79
    Beis wie T2
  • 8 Ob 122/80
    Entscheidungstext OGH 18.09.1980 8 Ob 122/80
    Beis wie T2; Beisatz: Hat der Kläger die Aufforderung zur Vorschußleistung unterlassen, also den Schädiger bzw dessen Haftpflichtversicherer nicht in den Stand gesetzt, durch Leistung eines entsprechenden Vorschusses die Entstehung von Kreditkosten zu vermeiden, so fallen ihm diese Kosten selbst zur Last. (T4) Veröff: ZVR 1981/94 S 114
  • 2 Ob 168/80
    Entscheidungstext OGH 11.11.1980 2 Ob 168/80
    Beisatz: Wenn dies möglich und zumutbar ist (so schon ZVR 1977/230). (T5)
  • 8 Ob 206/80
    Entscheidungstext OGH 04.12.1980 8 Ob 206/80
    Beis wie T2
  • 8 Ob 24/81
    Entscheidungstext OGH 23.04.1981 8 Ob 24/81
    Auch; Veröff: ZVR 1982/137 S 110
  • 8 Ob 103/81
    Entscheidungstext OGH 02.07.1981 8 Ob 103/81
    Beis wie T5
  • 2 Ob 105/81
    Entscheidungstext OGH 13.10.1981 2 Ob 105/81
    Beis wie T3; Beis wie T4
  • 2 Ob 198/82
    Entscheidungstext OGH 19.10.1982 2 Ob 198/82
    Beisatz: Das Erfordernis der ausdrücklichen Aufforderung wird durch die unbestimmt gehaltene Erklärung ("die Ansprüche aus der Aufnahme eines Kredites bleiben ausdrücklich vorbehalten") nicht erfüllt. (T6)
  • 2 Ob 75/83
    Entscheidungstext OGH 26.04.1983 2 Ob 75/83
    Auch; Beis wie T5
  • 8 Ob 138/83
    Entscheidungstext OGH 22.09.1983 8 Ob 138/83
    nur T1; Veröff: ZVR 1984/195 S 212
  • 8 Ob 72/84
    Entscheidungstext OGH 21.02.1985 8 Ob 72/84
    Auch
  • 2 Ob 22/85
    Entscheidungstext OGH 29.10.1985 2 Ob 22/85
  • 1 Ob 626/89
    Entscheidungstext OGH 06.09.1989 1 Ob 626/89
    Beis wie T2 nur: Die bloße Einforderung von Kreditkosten vermag die Verpflichtung des Geschädigten, den Schädiger ausdrücklich zur Bevorschußung aufzufordern, nicht zu ersetzen. (T7)
  • 2 Ob 6/95
    Entscheidungstext OGH 23.02.1994 2 Ob 6/95
    nur T1; Beisatz: Der Ersatzanspruch wird mit Geltendmachung zB durch Klage fällig. (T8)
  • 2 Ob 2422/96g
    Entscheidungstext OGH 26.06.1997 2 Ob 2422/96g
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T7; Beisatz: Den gesetzlichen Zinssatz übersteigende Kreditkosten können nur dann bei leichter Fahrlässigkeit des Schädigers am Zahlungsverzug zugesprochen werden, wenn der Geschädigte den Schädiger vor der Aufnahme des Kredites zur Bevorschussung der zur Schadensbehebung erforderlichen Kosten aufgefordert hat und die Kreditmittel tatsächlich zur Schadensbehebung verwendet wurden. (T8a) (vormals: irrig T8)
  • 2 Ob 48/14v
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 2 Ob 48/14v
    Vgl; Beisatz: Aber: Die Vorschusspflicht soll dem Geschädigten den Einsatz eigenen Kapitals oder eine Kreditaufnahme ersparen. Der Vorschuss wird daher frühestens zu jener Zeit fällig, zu der der Gläubiger die Beträge zwecks Schadensbehebung benötigte. (T9)
  • 2 Ob 237/14p
    Entscheidungstext OGH 06.08.2015 2 Ob 237/14p
    Auch; nur: Der Geschädigte ist im allgemeinen nicht verpflichtet, eigenes Kapital zur Schadensbehebung aufzuwenden. Vielmehr ist es Sache des Schädigers, dieses allenfalls in Form eines angemessenen Vorschusses im Rahmen seiner Ersatzpflicht zur Verfügung zu stellen. (T10)
    Beisatz: Der Vorschuss wird dann fällig, wenn der Gläubiger ihn zur Schadensbehebung benötigt, und muss angemessene Zeit davor zur Verfügung stehen. (T11)
  • 1 Ob 160/18p
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 1 Ob 160/18p
    Vgl auch; Beis wie T9; nur T10; Beis wie T11; Beisatz: Hier: Noch nicht fälliger vorschussweise begehrter Ersatz für Entfernungskosten. (T12)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1969:RS0031088

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.12.2018

Dokumentnummer

JJR_19691009_OGH0002_0020OB00263_6900000_001

Rechtssatz für 2Ob358/69 2Ob51/71 8Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0030070

Geschäftszahl

2Ob358/69; 2Ob51/71; 8Ob109/71; 7Ob222/71; 2Ob254/71; 2Ob187/71; 7Ob143/72; 1Ob101/73; 1Ob120/73; 8Ob123/73; 8Ob254/73; 6Ob221/74; 2Ob161/76; 8Ob164/76; 8Ob187/76; 2Ob53/77; 8Ob142/78; 8Ob135/80; 2Ob220/81 (2Ob221/81, 2Ob222/81); 2Ob647/84 (2Ob648/84); 1Ob626/89; 2Ob2422/96g; 7Ob24/99a; 10Ob93/11s; 7Ob187/18b

Entscheidungsdatum

15.01.1970

Norm

ABGB §1323 B
ABGB §1333
ABGB §1334

Rechtssatz

Der Schädiger hat für die vom Geschädigten zur Schadensbehebung zweckmäßig aufgewendeten Mittel aufzukommen und die Kosten für die Beschaffung der erforderlichen Mittel zu tragen. Darunter fallen auch die Zinsen für die Verwendung von Fremdkapitel.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 358/69
    Entscheidungstext OGH 15.01.1970 2 Ob 358/69
  • 2 Ob 51/71
    Entscheidungstext OGH 25.03.1971 2 Ob 51/71
  • 8 Ob 109/71
    Entscheidungstext OGH 08.06.1971 8 Ob 109/71
    Veröff: ZVR 1972/96 S 172
  • 7 Ob 222/71
    Entscheidungstext OGH 15.12.1971 7 Ob 222/71
    Veröff: ZVR 1973/35 S 48
  • 2 Ob 254/71
    Entscheidungstext OGH 12.05.1972 2 Ob 254/71
    Veröff: ZVR 1972/193 S 370 = JBl 1973,85 = SZ 45/63
  • 2 Ob 187/71
    Entscheidungstext OGH 05.06.1972 2 Ob 187/71
  • 7 Ob 143/72
    Entscheidungstext OGH 28.06.1972 7 Ob 143/72
  • 1 Ob 101/73
    Entscheidungstext OGH 20.06.1973 1 Ob 101/73
  • 1 Ob 120/73
    Entscheidungstext OGH 04.07.1973 1 Ob 120/73
    Veröff: ImmZ 1973,270 = MietSlg 25175
  • 8 Ob 123/73
    Entscheidungstext OGH 10.07.1973 8 Ob 123/73
  • 8 Ob 254/73
    Entscheidungstext OGH 18.12.1973 8 Ob 254/73
    Beisatz: Auch wenn der Geschädigte die Reparatur in eigenen unter Inanspruchnahme eines Kontokorrentkredites betriebenen Werkstätte ausführen ließ. (T1)
  • 6 Ob 221/74
    Entscheidungstext OGH 27.02.1975 6 Ob 221/74
    Beisatz: Höhere als die gesetzlichen Zinsen kann der Geschädigte aber nur unter der Voraussetzung geltend machen, daß er schon vor der Aufforderung zur Vorschußleistung an den Schädiger einen Bankkredit aufgenommen hat. (T2)
  • 2 Ob 161/76
    Entscheidungstext OGH 08.10.1976 2 Ob 161/76
  • 8 Ob 164/76
    Entscheidungstext OGH 13.10.1976 8 Ob 164/76
  • 8 Ob 187/76
    Entscheidungstext OGH 24.11.1976 8 Ob 187/76
  • 2 Ob 53/77
    Entscheidungstext OGH 12.05.1977 2 Ob 53/77
    Vgl; Beisatz: Anwendung des § 273 Abs 273 Abs 2 ZPO auf ein Zinsenbegehren von elf Prozent. (T3)
  • 8 Ob 142/78
    Entscheidungstext OGH 20.09.1978 8 Ob 142/78
  • 8 Ob 135/80
    Entscheidungstext OGH 18.09.1980 8 Ob 135/80
    Beisatz: Nicht nur hinsichtlich der Kosten der Behebung von Sachschäden, sondern auch hinsichtlich entstandenen Verdienstentganges. (T4) Veröff: ZVR 1981/136 S 173
  • 2 Ob 220/81
    Entscheidungstext OGH 12.01.1982 2 Ob 220/81
    Auch
  • 2 Ob 647/84
    Entscheidungstext OGH 21.05.1985 2 Ob 647/84
  • 1 Ob 626/89
    Entscheidungstext OGH 06.09.1989 1 Ob 626/89
  • 2 Ob 2422/96g
    Entscheidungstext OGH 26.06.1997 2 Ob 2422/96g
    Beis wie T4; Beisatz: Sowie bezüglich Heilungskosten. Den gesetzlichen Zinssatz übersteigende Kreditkosten können nur dann bei leichter Fahrlässigkeit des Schädigers am Zahlungsverzug zugesprochen werden, wenn der Geschädigte den Schädiger vor der Aufnahme des Kredites zur Bevorschussung der zur Schadensbehebung erforderlichen Kosten aufgefordert hat und die Kreditmittel tatsächlich zur Schadensbehebung verwendet wurden. (T5)
  • 7 Ob 24/99a
    Entscheidungstext OGH 14.04.1999 7 Ob 24/99a
    Vgl auch
  • 10 Ob 93/11s
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 10 Ob 93/11s
    Auch
  • 7 Ob 187/18b
    Entscheidungstext OGH 31.10.2018 7 Ob 187/18b
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0030070

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.12.2018

Dokumentnummer

JJR_19700115_OGH0002_0020OB00358_6900000_001

Rechtssatz für 2Ob254/71 8Ob123/73 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0026990

Geschäftszahl

2Ob254/71; 8Ob123/73; 8Ob164/76; 8Ob24/81; 2Ob2422/96g

Entscheidungsdatum

12.05.1972

Norm

ABGB §1304 A1
ABGB §1323 B
ABGB §1333
ABGB §1334

Rechtssatz

Die vom Geschädigten im Interesse des Schädigers aufgewendeten Kosten der Schadensbehebung fallen nicht unter den durch die Verzugszinsen pauschalierten Schadenersatz, sondern stellen einen Teil des dem Geschädigten als Folge der Beschädigung entstandenen Schadens dar.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 254/71
    Entscheidungstext OGH 12.05.1972 2 Ob 254/71
    Veröff: ZVR 1972/193 S 370 = JBl 1973,85 = SZ 45/63
  • 8 Ob 123/73
    Entscheidungstext OGH 10.07.1973 8 Ob 123/73
  • 8 Ob 164/76
    Entscheidungstext OGH 13.10.1976 8 Ob 164/76
  • 8 Ob 24/81
    Entscheidungstext OGH 23.04.1981 8 Ob 24/81
    Veröff: ZVR 1982/137 S 110
  • 2 Ob 2422/96g
    Entscheidungstext OGH 26.06.1997 2 Ob 2422/96g
    Vgl; Beisatz: Kosten eines schon vor der Schadensbehebung und ohne Zusammenhang mit ihr aufgenommenen Kredites sind aber keine Kosten der Schadensbehebung. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0026990

Dokumentnummer

JJR_19720512_OGH0002_0020OB00254_7100000_001

Rechtssatz für 4Ob8/74 7Ob762/82 2Ob24...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0035993

Geschäftszahl

4Ob8/74; 7Ob762/82; 2Ob2422/96g; 2Ob78/05t; 2Ob74/05d; 2Ob63/11w

Entscheidungsdatum

05.03.1974

Norm

ZPO §43 Abs2

Rechtssatz

Ist der eingeklagte Forderungsbetrag offenbar viel zu hoch gegriffen, lag eine erkennbare Überklagung vor, so ist die Anwendung des § 43 Abs 2 ZPO trotz der Festsetzung des zugesprochenen Betrages nach richterlichem Ermessen ausgeschlossen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 8/74
    Entscheidungstext OGH 05.03.1974 4 Ob 8/74
  • 7 Ob 762/82
    Entscheidungstext OGH 17.02.1983 7 Ob 762/82
    Auch
  • 2 Ob 2422/96g
    Entscheidungstext OGH 26.06.1997 2 Ob 2422/96g
    Auch
  • 2 Ob 78/05t
    Entscheidungstext OGH 01.09.2005 2 Ob 78/05t
    Beisatz: Hier: Überklagung um mehr als das Dreifache des angemessenen Betrages. (T1)
  • 2 Ob 74/05d
    Entscheidungstext OGH 07.02.2007 2 Ob 74/05d
    Auch; Beisatz: Eine offenbare Überklagung liegt etwa dann vor, wenn mehr als doppelt soviel eingeklagt als zugesprochen wird. (T2)
  • 2 Ob 63/11w
    Entscheidungstext OGH 14.07.2011 2 Ob 63/11w
    Auch; Beisatz: § 43 Abs 2 zweiter Fall ZPO gelangt zur Anwendung, wenn die Überklagung noch nicht als erkennbare und offenbare Überforderung außerhalb jeder vernünftigen Überlegung qualifiziert werden muss. (T3); Bem: Vgl 2 Ob 155/05s. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0035993

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.10.2011

Dokumentnummer

JJR_19740305_OGH0002_0040OB00008_7400000_001

Rechtssatz für 5Ob533/88 4Ob512/90 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0022700

Geschäftszahl

5Ob533/88; 4Ob512/90; 8Ob555/91; 2Ob2422/96g; 6Ob226/97x; 1Ob333/98x; 6Ob262/99v; 5Ob1/00h; 9Ob76/00t; 1Ob278/99k; 6Ob292/00k; 1Ob151/01i; 7Ob274/01x; 7Ob316/01y; 4Ob83/02p; 1Ob218/02v; 9Ob116/03d; 6Ob131/03p; 3Ob286/03k; 6Ob34/04z; 6Ob12/05s; 7Ob23/06t; 2Ob133/06g; 2Ob170/06y; 6Ob185/07k; 1Ob233/07g; 3Ob134/08i; 4Ob197/08m; 9Ob22/08p; 5Ob38/05g; 4Ob28/09k; 2Ob266/08v; 1Ob213/09v; 9Ob7/10k; 4Ob36/10p; 4Ob71/10k; 3Ob39/11y; 6Ob245/10p; 17Ob11/11h; 4Ob137/11t; 4Ob145/11v; 7Ob61/12i; 4Ob67/12z; 1Ob172/12v; 4Ob201/12f; 10Ob13/13d; 8Ob125/13k; 3Ob191/13d; 1Ob199/14t; 9Ob26/14k; 7Ob59/15z; 9Ob22/15y; 2Ob36/15f; 8Ob140/15v; 7Ob197/16w; 5Ob176/16t; 6Ob39/17d; 6Ob59/17w; 5Ob182/17a; 5Ob9/18m; 3Ob191/17k; 5Ob78/18h; 5Ob91/18w; 1Ob63/18y; 8Ob136/18k; 7Ob164/18w; 4Ob118/19k

Entscheidungsdatum

26.04.1988

Norm

ABGB §1295 Ia3a
ABGB §1295 IIf2
ABGB §1299 C
ABGB §1299 E

Rechtssatz

Der Kläger ist für die Behauptung beweispflichtig, dass der Schaden bei einem bestimmten und möglichen pflichtmäßigen Handeln des Rechtsanwaltes nicht eingetreten wäre.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 533/88
    Entscheidungstext OGH 26.04.1988 5 Ob 533/88
  • 4 Ob 512/90
    Entscheidungstext OGH 08.05.1990 4 Ob 512/90
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Kausalität der Versagung der ausländergrundverkehrsbehördlichen Genehmigung. (T1)
  • 8 Ob 555/91
    Entscheidungstext OGH 29.10.1992 8 Ob 555/91
    Auch
  • 2 Ob 2422/96g
    Entscheidungstext OGH 26.06.1997 2 Ob 2422/96g
    Auch
  • 6 Ob 226/97x
    Entscheidungstext OGH 12.02.1998 6 Ob 226/97x
  • 1 Ob 333/98x
    Entscheidungstext OGH 25.05.1999 1 Ob 333/98x
  • 6 Ob 262/99v
    Entscheidungstext OGH 25.11.1999 6 Ob 262/99v
    Vgl auch
  • 5 Ob 1/00h
    Entscheidungstext OGH 25.01.2000 5 Ob 1/00h
    Auch; nur: Der Kläger ist für die Behauptung beweispflichtig, dass der Schaden bei einem bestimmten pflichtmäßigen Handeln des Rechtsanwaltes nicht eingetreten wäre. (T2)
  • 9 Ob 76/00t
    Entscheidungstext OGH 26.04.2000 9 Ob 76/00t
    Auch; Beisatz: Der Kläger ist beweispflichtig, dass der Schaden bei Erfüllung der die Beklagte treffenden Warnpflicht und Aufklärungspflicht nicht eingetreten wäre. (T3)
  • 1 Ob 278/99k
    Entscheidungstext OGH 21.06.2000 1 Ob 278/99k
  • 6 Ob 292/00k
    Entscheidungstext OGH 22.02.2001 6 Ob 292/00k
    Beisatz: Bei erwiesenem schuldhaften Unterlassen einer Belehrung wird ein Anwalt dem Mandanten gegenüber nur schadenersatzpflichtig, wenn dieser beweisen kann, dass das schuldhafte rechtswidrige Verhalten des Rechtsanwaltes kausal für den eingetretenen Schaden war (so bereits 2 Ob 224/97y). (T4)
  • 1 Ob 151/01i
    Entscheidungstext OGH 25.09.2001 1 Ob 151/01i
    Auch; Beisatz: Den Kläger trifft die Behauptungslast und Beweislast dafür, dass der Schaden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht eingetreten wäre. (T5)
    Veröff: SZ 74/159
  • 7 Ob 274/01x
    Entscheidungstext OGH 07.12.2001 7 Ob 274/01x
  • 7 Ob 316/01y
    Entscheidungstext OGH 11.02.2002 7 Ob 316/01y
    Auch; Beis wie T4
  • 4 Ob 83/02p
    Entscheidungstext OGH 09.04.2002 4 Ob 83/02p
    nur T2; Beisatz: Der Rechtsanwalt hat keinen Anspruch auf Honorar, wenn der Mandant beweist, dass und aus welchen Gründen die Leistung wertlos ist. Weist der Mandant nach, dass der Rechtsanwalt eine für den Prozessausgang wesentliche Weisung nicht befolgt hat, so ist bereits damit die einer Nichterfüllung des Anwaltsvertrags gleichkommende Schlechterfüllung bewiesen, weil es zu den Hauptpflichten des Rechtsanwalts gehört, (gesetzmäßige) Weisungen seines Mandanten zu befolgen. In einem solchen Fall verliert der Rechtsanwalt seinen Honoraranspruch, wenn er nicht beweist, dass sein weisungswidriges Handeln für den Prozesserfolg unschädlich war. (T6)
    Veröff: SZ 2002/46
  • 1 Ob 218/02v
    Entscheidungstext OGH 28.10.2002 1 Ob 218/02v
  • 9 Ob 116/03d
    Entscheidungstext OGH 08.10.2003 9 Ob 116/03d
  • 6 Ob 131/03p
    Entscheidungstext OGH 27.11.2003 6 Ob 131/03p
  • 3 Ob 286/03k
    Entscheidungstext OGH 25.03.2004 3 Ob 286/03k
    nur: Der Kläger ist für die Behauptung beweispflichtig, dass der Schaden bei einem bestimmten und möglichen pflichtmäßigen Handeln nicht eingetreten wäre. (T7)
  • 6 Ob 34/04z
    Entscheidungstext OGH 27.05.2004 6 Ob 34/04z
  • 6 Ob 12/05s
    Entscheidungstext OGH 19.05.2005 6 Ob 12/05s
  • 7 Ob 23/06t
    Entscheidungstext OGH 31.05.2006 7 Ob 23/06t
  • 2 Ob 133/06g
    Entscheidungstext OGH 13.07.2006 2 Ob 133/06g
    Auch
  • 2 Ob 170/06y
    Entscheidungstext OGH 23.03.2007 2 Ob 170/06y
  • 6 Ob 185/07k
    Entscheidungstext OGH 13.09.2007 6 Ob 185/07k
  • 1 Ob 233/07g
    Entscheidungstext OGH 10.06.2008 1 Ob 233/07g
    Beisatz: Hier: Steuerberater. (T8)
  • 3 Ob 134/08i
    Entscheidungstext OGH 03.10.2008 3 Ob 134/08i
    Auch
  • 4 Ob 197/08m
    Entscheidungstext OGH 15.12.2008 4 Ob 197/08m
  • 9 Ob 22/08p
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 9 Ob 22/08p
    Auch; Beis wie T4
  • 5 Ob 38/05g
    Entscheidungstext OGH 15.03.2005 5 Ob 38/05g
    Vgl; Beisatz: Bei pflichtwidriger Unterlassung eines Rechtsanwalts wird dem Geschädigten der Nachweis der Kausalität des Verhaltens des Schädigers für den eingetretenen Schaden zugemutet. (T9)
  • 4 Ob 28/09k
    Entscheidungstext OGH 21.04.2009 4 Ob 28/09k
    Vgl; Veröff: SZ 2009/48
  • 2 Ob 266/08v
    Entscheidungstext OGH 16.07.2009 2 Ob 266/08v
    Auch; Beis wie T5
  • 1 Ob 213/09v
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 1 Ob 213/09v
  • 9 Ob 7/10k
    Entscheidungstext OGH 03.03.2010 9 Ob 7/10k
    Vgl auch
  • 4 Ob 36/10p
    Entscheidungstext OGH 11.05.2010 4 Ob 36/10p
    Auch; Veröff: SZ 2010/52
  • 4 Ob 71/10k
    Entscheidungstext OGH 08.06.2010 4 Ob 71/10k
    Auch; nur T7
  • 3 Ob 39/11y
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 3 Ob 39/11y
    Auch
  • 6 Ob 245/10p
    Entscheidungstext OGH 14.04.2011 6 Ob 245/10p
  • 17 Ob 11/11h
    Entscheidungstext OGH 09.08.2011 17 Ob 11/11h
    Auch; Beis wie T5; Veröff: SZ 2011/105
  • 4 Ob 137/11t
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 4 Ob 137/11t
    Vgl auch; nur T7; Beisatz: Hier: Unterlassene Warnung des Werkunternehmers (trotz vertraglich übernommener Prüfpflicht) bei Untauglichkeit der vom Werkbesteller beigestellten Pläne. (T10)
  • 4 Ob 145/11v
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 4 Ob 145/11v
    Auch; nur T7; Beis wie T5
  • 7 Ob 61/12i
    Entscheidungstext OGH 30.05.2012 7 Ob 61/12i
  • 4 Ob 67/12z
    Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 67/12z
    Vgl auch; Beisatz: Hier: fehlerhafte Anlageberatung. (T11)
  • 1 Ob 172/12v
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 172/12v
    Vgl
  • 4 Ob 201/12f
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 4 Ob 201/12f
  • 10 Ob 13/13d
    Entscheidungstext OGH 16.04.2013 10 Ob 13/13d
    Ähnlich; nur T7; Beis wie T5; Beisatz: Dieses Kriterium liegt unter dem Regelbeweismaß der ZPO, wonach für eine (Positiv‑)Feststellung eine „hohe“ Wahrscheinlichkeit erforderlich ist. (T12)
  • 8 Ob 125/13k
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 8 Ob 125/13k
    Auch; Beisatz: Auch im Rahmen der Anwaltshaftung muss die Pflichtverletzung sowie der Kausalzusammenhang zwischen pflichtwidrigem Verhalten und schadensbegründendem Prozessverlust vom Geschädigten dargelegt und bewiesen werden. (T13)
  • 3 Ob 191/13d
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 191/13d
    Auch; nur T7; Beis wie T5
  • 1 Ob 199/14t
    Entscheidungstext OGH 23.12.2014 1 Ob 199/14t
    Auch; Beis wie T13
  • 9 Ob 26/14k
    Entscheidungstext OGH 20.03.2015 9 Ob 26/14k
    Auch; nur T7; Beisatz: Es müsste daher nach dem Beweismaß der überwiegenden Wahrscheinlichkeit feststehen, dass dem Kläger der Inhalt der unterlassenen Ad-hoc-Meldung bei Publikation zur Kenntnis gelangt wäre. (T14)
    Beis wie T5
  • 7 Ob 59/15z
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 7 Ob 59/15z
  • 9 Ob 22/15y
    Entscheidungstext OGH 29.07.2015 9 Ob 22/15y
  • 2 Ob 36/15f
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 2 Ob 36/15f
    Auch; Beis wie T5
  • 8 Ob 140/15v
    Entscheidungstext OGH 17.08.2016 8 Ob 140/15v
    Auch; nur T7; Beis wie T5; Beisatz: Es genügt die überwiegende Wahrscheinlichkeit, dass der Schaden auf das Unterlassen des pflichtgemäßen Handelns zurückzuführen ist. (T15)
  • 7 Ob 197/16w
    Entscheidungstext OGH 30.11.2016 7 Ob 197/16w
    Auch
  • 5 Ob 176/16t
    Entscheidungstext OGH 01.03.2017 5 Ob 176/16t
    nur T7
  • 6 Ob 39/17d
    Entscheidungstext OGH 19.04.2017 6 Ob 39/17d
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T15
  • 6 Ob 59/17w
    Entscheidungstext OGH 29.05.2017 6 Ob 59/17w
    Vgl auch; Beisatz: Bei einer unterlassenen oder unrichtigen Ad-Hoc-Meldung stellt sich die Kausalitätsprüfung so dar, dass zu fragen ist, ob der Kläger 1. bei Einhaltung der gebotenen Ad-Hoc-Meldepflicht vom Inhalt der Meldung erfahren hätte und 2. dann eine andere (oder keine) Veranlagungsentscheidung getroffen hätte. Beide Fragen sind auf der Tatsachenebene zu beantworten. (T16)
    Beisatz: Dafür, dass fehlende oder unrichtige Ad-Hoc-Meldungen ganz grundsätzlich nur für Anlegerentscheidungen kausal sein könnten, die binnen sechs Monaten getroffen werden, bestehen keine gesetzlichen Grundlagen. Auch die Frage, wie lange eine Ad-Hoc-Meldung auf der Website des Emittenten abrufbar sein muss, sagt noch nichts darüber aus, wie lange sie für die Investitionsentscheidung des Anlegers relevant sein kann. (T17)
  • 5 Ob 182/17a
    Entscheidungstext OGH 20.11.2017 5 Ob 182/17a
  • 5 Ob 9/18m
    Entscheidungstext OGH 13.03.2018 5 Ob 9/18m
    Auch; Beis wie T13
  • 3 Ob 191/17k
    Entscheidungstext OGH 23.05.2018 3 Ob 191/17k
    Auch; Beis wie T5
  • 5 Ob 78/18h
    Entscheidungstext OGH 12.06.2018 5 Ob 78/18h
    Vgl; Beis wie T6
  • 5 Ob 91/18w
    Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 91/18w
    Vgl auch
  • 1 Ob 63/18y
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 1 Ob 63/18y
    Beis wie T13; Beisatz: Hier: Unterlassung der Ablehnung eines Auftrags bzw der Geltendmachung von Ansprüchen durch einen Rechtsanwalt. (T18)
  • 8 Ob 136/18k
    Entscheidungstext OGH 26.11.2018 8 Ob 136/18k
  • 7 Ob 164/18w
    Entscheidungstext OGH 30.01.2019 7 Ob 164/18w
    nur T7
  • 4 Ob 118/19k
    Entscheidungstext OGH 24.10.2019 4 Ob 118/19k
    Beis wie T3; Beisatz: Hier: Der Beklagte hatte der Klägerin ein heißes Getränk übergeben. Der Becher fiel um, die Klägerin wurde von der auslaufenden Flüssigkeit am Bein verbrüht. Sie war vor der Gefahr eines heißen Getränks jedoch bereits von einer Dritten gewarnt worden und gab durch ihr Verhalten (Zurückstellen des heißen Bechers vor dem Umfallen) zu erkennen, die Gefahr erkannt zu haben. (T19)

Schlagworte

RA, hypothetischer Inzidentprozess

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0022700

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.12.2019

Dokumentnummer

JJR_19880426_OGH0002_0050OB00533_8800000_001

Rechtssatz für 6Ob2174/96s 2Ob2422/96g...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0106890

Geschäftszahl

6Ob2174/96s; 2Ob2422/96g; 6Ob2100/96h; 6Ob226/97x; 8Ob33/98f; 9Ob114/98z; 6Ob3/98d; 6Ob58/99v; 1Ob333/98x; 1Ob278/99k; 9Ob219/00x; 3Ob87/00s; 6Ob292/00k; 1Ob262/00m; 10Ob61/01w; 3Ob102/01y; 1Ob151/01i; 1Ob110/02m; 2Ob131/03h; 9Ob116/03d; 6Ob145/03x; 6Ob177/03b; 6Ob34/04z; 7Ob220/04k; 5Ob49/05z; 6Ob83/05g; 5Ob106/05g; 10Ob9/05d; 9Ob37/05i; 3Ob87/05y; 3Ob106/06v; 2Ob108/07g; 1Ob138/07m; 6Ob104/06x; 9Ob30/07p; 9Ob38/07i; 10Ob103/07f; 9Ob22/08p; 5Ob38/05g; 3Ob4/09y; 2Ob111/10b; 4Ob137/10s; 6Ob231/10d; 6Ob8/11m; 8Ob30/11m; 7Ob77/10i; 1Ob115/11k; 17Ob11/11h; 2Ob207/10w; 10Ob61/11k; 3Ob225/11a; 4Ob145/11v; 4Ob67/12z; 1Ob51/12z; 2Ob227/12i; 8Ob133/12k; 10Ob46/13g; 4Ob210/13f; 8Ob129/13y; 7Ob62/14i; 5Ob208/13v; 7Ob172/14s; 5Ob176/16t; 7Ob83/17g; 1Ob113/17z; 3Ob167/17f; 9Ob80/17f; 5Ob47/18z; 3Ob191/17k; 7Ob164/18w; 4Ob176/19i

Entscheidungsdatum

18.12.1996

Norm

ABGB §1295 Ia3a
ABGB §1298
ZPO §503 E4c21

Rechtssatz

Von dem Grundsatz, dass die Beweislastumkehr das Verschulden betrifft, der Beweis der Kausalität jedoch weiterhin dem Gläubiger obliegt, ist der Oberste Gerichtshof zwar bei ärztlichen Behandlungsfehlern abgegangen (SZ 63/90; JBl 1992, 522), weil hier wegen der in diesen Fällen besonders vorhandenen Beweisschwierigkeiten des Patienten, die Kausalität nachzuweisen, nur dem zur Haftung herangezogenen Arzt die Mittel und Sachkunde zum Nachweis zur Verfügung stehen, daher von einer "prima-facie-Kausalität" auszugehen ist. Davon kann aber bei Verletzung einer Aufklärungs- und Erkundigungspflicht des Rechtsanwaltes nicht gesprochen werden. Hier ist dem Geschädigten der Nachweis der Kausalität des Verhaltens des Schädigers für den eingetretenen Schaden durchaus zuzumuten.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 2174/96s
    Entscheidungstext OGH 18.12.1996 6 Ob 2174/96s
  • 2 Ob 2422/96g
    Entscheidungstext OGH 26.06.1997 2 Ob 2422/96g
    Ähnlich
  • 6 Ob 2100/96h
    Entscheidungstext OGH 11.09.1997 6 Ob 2100/96h
    Veröff: SZ 70/179
  • 6 Ob 226/97x
    Entscheidungstext OGH 12.02.1998 6 Ob 226/97x
  • 8 Ob 33/98f
    Entscheidungstext OGH 25.06.1998 8 Ob 33/98f
    Auch
  • 9 Ob 114/98z
    Entscheidungstext OGH 10.06.1998 9 Ob 114/98z
    nur: Von dem Grundsatz, dass die Beweislastumkehr das Verschulden betrifft, der Beweis der Kausalität jedoch weiterhin dem Gläubiger obliegt, ist der Oberste Gerichtshof bei ärztlichen Behandlungsfehlern abgegangen (SZ 63/90; JBl 1992, 522), weil hier wegen der in diesen Fällen besonders vorhandenen Beweisschwierigkeiten des Patienten, die Kausalität nachzuweisen, nur dem zur Haftung herangezogenen Arzt die Mittel und Sachkunde zum Nachweis zur Verfügung stehen. (T1)
  • 6 Ob 3/98d
    Entscheidungstext OGH 29.10.1998 6 Ob 3/98d
    nur T1; Beisatz: Für den Kausalitätsbeweis reicht wegen der besonderen Schwierigkeit eines exakten Beweises der Anscheinsbeweis durch den Patienten aus. (T2)
  • 6 Ob 58/99v
    Entscheidungstext OGH 22.04.1999 6 Ob 58/99v
    nur: Von dem Grundsatz, dass die Beweislastumkehr das Verschulden betrifft, der Beweis der Kausalität jedoch weiterhin dem Gläubiger obliegt, ist der Oberste Gerichtshof zwar bei ärztlichen Behandlungsfehlern abgegangen (SZ 63/90; JBl 1992, 522), weil hier wegen der in diesen Fällen besonders vorhandenen Beweisschwierigkeiten des Patienten, die Kausalität nachzuweisen, nur dem zur Haftung herangezogenen Arzt die Mittel und Sachkunde zum Nachweis zur Verfügung stehen, daher von einer "prima-facie-Kausalität" auszugehen ist. (T3)
    Beisatz: Dies gilt nicht im Fall des Herausgabeanspruches des Sicherungseigentümers gegenüber dem Verwahrer. (T4)
  • 1 Ob 333/98x
    Entscheidungstext OGH 25.05.1999 1 Ob 333/98x
    Vgl; Beisatz: Hier: Verletzung von Informationspflichten (Aufklärungs-)Pflichten durch den Treuhänder (Rechtsanwalt). (T5)
  • 1 Ob 278/99k
    Entscheidungstext OGH 21.06.2000 1 Ob 278/99k
    Vgl auch; Beis wie T5 nur: Verletzung von Informationspflichten (Aufklärungs-)Pflichten durch den Treuhänder. (T6)
    Beisatz: Hier: Notar. (T7)
  • 9 Ob 219/00x
    Entscheidungstext OGH 08.11.2000 9 Ob 219/00x
    Vgl auch; nur: Davon kann aber bei Verletzung einer Aufklärungs- und Erkundigungspflicht nicht gesprochen werden. Hier ist dem Geschädigten der Nachweis der Kausalität des Verhaltens des Schädigers für den eingetretenen Schaden durchaus zuzumuten. (T8)
    Beisatz: Hier: Aufklärungspflicht der Bank. (T9)
  • 3 Ob 87/00s
    Entscheidungstext OGH 29.01.2001 3 Ob 87/00s
    Vgl auch; Beisatz: Grundsätzlich trifft die Beweislast für einen Behandlungsfehler des Arztes den Patienten. (T10)
  • 6 Ob 292/00k
    Entscheidungstext OGH 22.02.2001 6 Ob 292/00k
    Auch
  • 1 Ob 262/00m
    Entscheidungstext OGH 27.03.2001 1 Ob 262/00m
    nur T1
  • 10 Ob 61/01w
    Entscheidungstext OGH 03.04.2001 10 Ob 61/01w
    Auch; nur: Davon kann aber bei Verletzung einer Aufklärungspflicht und Erkundigungspflicht des Rechtsanwaltes nicht gesprochen werden. Hier ist dem Geschädigten der Nachweis der Kausalität des Verhaltens des Schädigers für den eingetretenen Schaden durchaus zuzumuten. (T11)
  • 3 Ob 102/01y
    Entscheidungstext OGH 20.06.2001 3 Ob 102/01y
    Auch
  • 1 Ob 151/01i
    Entscheidungstext OGH 25.09.2001 1 Ob 151/01i
    Vgl; Beisatz: Anders als bei ärztlichen Behandlungsfehlern ist dem Geschädigten bei Verletzung einer Aufklärungspflicht und Erkundungspflicht - oder einer sonstigen Pflicht - des Rechtsanwalts der Nachweis der Kausalität des Verhaltens des Schädigers für den eingetretenen Schaden durchaus zuzumuten. (T12)
    Veröff: SZ 74/159
  • 1 Ob 110/02m
    Entscheidungstext OGH 25.03.2003 1 Ob 110/02m
    Ähnlich; Beisatz: Die Beweislast dafür, dass sie als Bestbieter tatsächlich zum Zuge gekommen wären, trifft die Kläger, obliegt doch der Beweis des Kausalzusammenhangs zwischen dem rechtswidrigen Verhalten und dem eingetretenen Schaden grundsätzlich dem Geschädigten. Der jeweilige Bieter ist im Allgemeinen fachkundig und es stehen ihm nicht nur die eigenen Kalkulationsunterlagen zur Verfügung, sondern er kennt auch die Angebote der Mitbewerber. (T13)
    Veröff: SZ 2003/26
  • 2 Ob 131/03h
    Entscheidungstext OGH 10.07.2003 2 Ob 131/03h
    Vgl auch; Beisatz: Der Kausalzusammenhang kann Gegenstand eines Anscheinsbeweises sein, dies jedoch nur dann, wenn ein Beweisnotstand besteht, der nur durch Gewährung einer Beweismaßreduzierung zu bewältigen wäre. (T14)
  • 9 Ob 116/03d
    Entscheidungstext OGH 08.10.2003 9 Ob 116/03d
    Auch
  • 6 Ob 145/03x
    Entscheidungstext OGH 19.02.2004 6 Ob 145/03x
    Auch; Beis wie T2
  • 6 Ob 177/03b
    Entscheidungstext OGH 29.04.2004 6 Ob 177/03b
    nur T1; Beis wie T13
  • 6 Ob 34/04z
    Entscheidungstext OGH 27.05.2004 6 Ob 34/04z
    Vgl auch
  • 7 Ob 220/04k
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 7 Ob 220/04k
    Beis wie T9
  • 5 Ob 49/05z
    Entscheidungstext OGH 24.05.2005 5 Ob 49/05z
    Ähnlich; Beis wie T13; Veröff: SZ 2005/83
  • 6 Ob 83/05g
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 83/05g
    Auch; Beisatz: Von der Beweispflicht des Klägers hinsichtlich der Kausalität ist insbesondere bei ärztlichen Behandlungsfehlern abzugehen, weil hier nicht dem Patienten, sondern dem zur Haftung herangezogenen Arzt die Mittel und die Sachkunde zum Nachweis zur Verfügung stehen. (T15)
  • 5 Ob 106/05g
    Entscheidungstext OGH 04.11.2005 5 Ob 106/05g
    nur T8; Beis wie T9; Beisatz: Hier: §§ 13 und 14 WAG. (T16)
  • 10 Ob 9/05d
    Entscheidungstext OGH 24.01.2006 10 Ob 9/05d
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T13
  • 9 Ob 37/05i
    Entscheidungstext OGH 25.01.2006 9 Ob 37/05i
    Auch; Beisatz: Dem Geschädigten obliegt der Nachweis der Kausalität des Verhaltens des Rechtsanwalts für den eingetretenen Schaden. (T17)
  • 3 Ob 87/05y
    Entscheidungstext OGH 30.05.2006 3 Ob 87/05y
  • 3 Ob 106/06v
    Entscheidungstext OGH 26.07.2006 3 Ob 106/06v
    Auch; Beis ähnlich wie T2
  • 2 Ob 108/07g
    Entscheidungstext OGH 29.11.2007 2 Ob 108/07g
    Vgl; Veröff: SZ 2007/190
  • 1 Ob 138/07m
    Entscheidungstext OGH 29.01.2008 1 Ob 138/07m
    Vgl auch; Beisatz: Steht ein ärztlicher Behandlungsfehler fest und ist es unzweifelhaft, dass die Wahrscheinlichkeit eines Schadenseintritts durch den ärztlichen Kunstfehler nicht bloß unwesentlich erhöht wurde, hat der Belangte (Arzt oder Krankenanstaltenträger) zu beweisen, dass die ihm zuzurechnende Sorgfaltsverletzung „mit größter Wahrscheinlichkeit" nicht kausal für den Schaden des Patienten war. Es kehrt sich folglich die Beweislast für das (Nicht-)Vorliegen der Kausalität um. (T18)
  • 6 Ob 104/06x
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 6 Ob 104/06x
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Fehlerhafte Beratung bzw Aufklärung durch Händler eines Herbizids. (T19)
    Beisatz: Anders als in den Arzthaftungsfällen in denen der Arzt durch die Vornahme des Eingriffs für den Schaden kausal ist, war der Berater an sich nicht kausal für den Schaden, sondern nur für die unterlassene Aufklärung (vgl Reischauer aaO § 1295 Rz 1a). Den Klägern ist die Beweisführung über ihr Verhalten bei korrekter Beratung bzw Aufklärung auch durchaus zuzumuten. (T20)
  • 9 Ob 30/07p
    Entscheidungstext OGH 03.03.2008 9 Ob 30/07p
    Auch; Beis wie T17; Beisatz: Dem Geschädigten obliegt der Nachweis der Kausalität des Verhaltens des Notars für den eingetretenen Schaden. (T21)
  • 9 Ob 38/07i
    Entscheidungstext OGH 08.02.2008 9 Ob 38/07i
    Auch; nur T17
  • 10 Ob 103/07f
    Entscheidungstext OGH 22.04.2008 10 Ob 103/07f
    Vgl auch; Beis wie T12
  • 9 Ob 22/08p
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 9 Ob 22/08p
  • 5 Ob 38/05g
    Entscheidungstext OGH 15.03.2005 5 Ob 38/05g
    Vgl; nur T11; Beis wie T12; Beis wie T17; Beisatz: Auch bei pflichtwidriger Unterlassung eines Rechtsanwalts wird dem Geschädigten der Nachweis der Kausalität des Verhaltens des Schädigers für den eingetretenen Schaden zugemutet. (T22)
  • 3 Ob 4/09y
    Entscheidungstext OGH 25.02.2009 3 Ob 4/09y
    Auch; Beisatz: Außerhalb der Sondersituation bei ärztlichen Behandlungsfehlern obliegt der Beweis der Kausalität auch bei Verletzung von Aufklärungspflichten dem Geschädigten. (T23)
  • 2 Ob 111/10b
    Entscheidungstext OGH 08.07.2010 2 Ob 111/10b
    Vgl auch; auch Beis wie T14; Beisatz: Hier: In Bezug auf das Wissen des Dritten beim Ehebruch von der Ehe seines Geschlechtspartners liegt regelmäßig kein Beweisnotstand vor, der die Anwendung des Anscheinsbeweises rechtfertigt (Detektivkosten). (T24)
  • 4 Ob 137/10s
    Entscheidungstext OGH 31.08.2010 4 Ob 137/10s
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Beweislast für Kausalität eines Beratungsfehlers. (T25)
  • 6 Ob 231/10d
    Entscheidungstext OGH 28.01.2011 6 Ob 231/10d
    Vgl; nur T8; Beis wie T9
  • 6 Ob 8/11m
    Entscheidungstext OGH 24.02.2011 6 Ob 8/11m
    Vgl; nur T8; Beis wie T9
  • 8 Ob 30/11m
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 30/11m
    nur T1; Beis wie T2
  • 7 Ob 77/10i
    Entscheidungstext OGH 30.03.2011 7 Ob 77/10i
    Vgl; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Anlegerschaden wegen fehlerhafter Beratung. (T26)
    Beisatz: Den Geschädigten trifft daher die Behauptungs- und Beweislast nicht nur dafür, dass er bei korrekter Information die tatsächlich gezeichneten Wertpapiere nicht erworben hätte, sondern auch dafür, wie er sich bei korrekter Information hypothetisch alternativ verhalten und sich so sein Vermögen entwickelt hätte; auch dafür kommt ihm zugute, dass nicht so strenge Anforderungen an die Beweisbarkeit des bloß hypothetischen Kausalverlaufs zu stellen sind. (T27)
    Veröff: SZ 2011/40
  • 1 Ob 115/11k
    Entscheidungstext OGH 21.07.2011 1 Ob 115/11k
    Auch; nur T8; Beis wie T25; Vgl auch Beis wie T26
  • 17 Ob 11/11h
    Entscheidungstext OGH 09.08.2011 17 Ob 11/11h
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T22
    Veröff: SZ 2011/105
  • 2 Ob 207/10w
    Entscheidungstext OGH 22.06.2011 2 Ob 207/10w
    Vgl auch; nur T8; Beis wie T9
  • 10 Ob 61/11k
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 10 Ob 61/11k
    Vgl auch; Beis wie T9
  • 3 Ob 225/11a
    Entscheidungstext OGH 14.12.2011 3 Ob 225/11a
    Auch; Auch Beis wie T9
  • 4 Ob 145/11v
    Entscheidungstext OGH 28.02.2012 4 Ob 145/11v
    Vgl auch; Beis wie T17; Beisatz: Für einen Kausalitätsbeweis bei Unterlassungen genügt der Nachweis der überwiegenden Wahrscheinlichkeit, dass der Schaden auf das Unterlassen des pflichtgemäßen Handelns zurückzuführen ist. (T28)
  • 4 Ob 67/12z
    Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 67/12z
    Vgl; Beis wie T26; Beis ähnlich wie T27; Beis ähnlich wie T28; Beisatz: Die Behauptungs‑ und Beweislast für die Wahl und Entwicklung einer hypothetischen Alternativanlage trifft den klagenden Anleger unter der Voraussetzung, dass er bei korrekter Beratung überhaupt veranlagt hätte, wovon bei einem vorgefassten Anlageentschluss auszugehen ist. (T29)
    Beisatz: An diese sind keine zu strengen Anforderungen zu richten. (T30)
  • 1 Ob 51/12z
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 51/12z
    Vgl; Beis wie T27
  • 2 Ob 227/12i
    Entscheidungstext OGH 14.03.2013 2 Ob 227/12i
    Vgl auch
  • 8 Ob 133/12k
    Entscheidungstext OGH 29.04.2013 8 Ob 133/12k
    Auch; nur T1
  • 10 Ob 46/13g
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 10 Ob 46/13g
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 4 Ob 210/13f
    Entscheidungstext OGH 17.02.2014 4 Ob 210/13f
    Vgl auch; nur T8
  • 8 Ob 129/13y
    Entscheidungstext OGH 27.02.2014 8 Ob 129/13y
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 7 Ob 62/14i
    Entscheidungstext OGH 07.05.2014 7 Ob 62/14i
    Auch; Beisatz: Der Geschädigte hat den Kausalzusammenhang zwischen dem Verhalten des Schädigers und dem Schadenseintritt zu behaupten und zu beweisen. (T31)
    Beisatz: Beweiserleichterungen dafür ‑ wie im Arzthaftungsrecht ‑ bestehen für geschädigte Anleger nicht. (T32)
  • 5 Ob 208/13v
    Entscheidungstext OGH 30.06.2014 5 Ob 208/13v
    Auch; Beisatz: Kausalitätsbeweis bei einer Haftung wegen Aufklärungs- oder Beratungsfehlern bei einer Vermögensanlage. (T33)
    Beis wie T30; Beis ähnlich wie T28
  • 7 Ob 172/14s
    Entscheidungstext OGH 05.11.2014 7 Ob 172/14s
    Beis wie T22
  • 5 Ob 176/16t
    Entscheidungstext OGH 01.03.2017 5 Ob 176/16t
    Vgl auch; Beis wie T21
  • 7 Ob 83/17g
    Entscheidungstext OGH 14.06.2017 7 Ob 83/17g
    Auch
  • 1 Ob 113/17z
    Entscheidungstext OGH 30.08.2017 1 Ob 113/17z
    Auch
  • 3 Ob 167/17f
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 3 Ob 167/17f
    Vgl; Beis wie T27; Beis wie T29
  • 9 Ob 80/17f
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 9 Ob 80/17f
    Vgl auch
  • 5 Ob 47/18z
    Entscheidungstext OGH 10.04.2018 5 Ob 47/18z
    Auch; Beis wie T32
  • 3 Ob 191/17k
    Entscheidungstext OGH 23.05.2018 3 Ob 191/17k
    Auch; Beis wie T27
  • 7 Ob 164/18w
    Entscheidungstext OGH 30.01.2019 7 Ob 164/18w
    Auch; Beis wie T31
  • 4 Ob 176/19i
    Entscheidungstext OGH 24.10.2019 4 Ob 176/19i
    Beisatz: Liegt ein ärztlicher Behandlungsfehler vor, so genügt für den Kausalitätsbeweis der Anscheinsbeweis der überwiegenden Wahrscheinlichkeit durch den Patienten. Gelingt dieser, so obliegt es dem Beklagten, die Kausalität der Pflichtwidrigkeit ‑ durch Entkräftung des ihn belastenden Anscheinsbeweises ‑ ernsthaft zweifelhaft zu machen. Dazu muss er darlegen, dass andere Schadensursachen wahrscheinlicher sind als die ihm unterlaufene Sorgfaltswidrigkeit. (T34)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106890

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.12.2019

Dokumentnummer

JJR_19961218_OGH0002_0060OB02174_96S0000_002