Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 1Ob443/38 2Ob547/53 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034440

Geschäftszahl

1Ob443/38; 2Ob547/53; 2Ob486/53; 2Ob68/55; 1Ob218/55; 2Ob250/55; 2Ob470/58; 6Ob391/59; 2Ob599/59; 2Ob500/59; 5Ob300/62; 2Ob64/59; 2Ob125/62; 5Ob142/63; 2Ob146/64; 6Ob93/67; 2Ob321/67; 8Ob127/68; 2Ob149/68; 2Ob320/68; 2Ob340/68 (2Ob343/68); 8Ob94/69; 5Ob278/69; 2Ob314/69; 1Ob16/70; 5Ob29/71 (5Ob30/71); 1Ob58/71; 1Ob63/71; 1Ob98/71; 1Ob157/71; 7Ob131/71 (7Ob132/71); 7Ob151/71; 1Ob104/72; 5Ob177/72; 6Ob145/72; 5Ob120/73; 1Ob128/73; 2Ob140/73; 2Ob198/73; 6Ob70/74; 5Ob207/74; 1Ob158/74; 5Ob293/74; 4Ob618/74; 1Ob18/75; 1Ob45/75; 8Ob270/75; 8Ob205/76; 1Ob761/76; 6Ob554/77 (6Ob555/77); 7Ob712/78; 4Ob96/78; 7Ob676/79; 4Ob511/79; 8Ob290/80; 8Ob215/81; 5Ob563/81; 1Ob516/82; 3Ob648/82; 5Ob559/82; 5Ob588/82; 1Ob607/83 (1Ob608/83); 2Ob553/83 (2Ob554/83); 8Ob13/84; 5Ob1/85 (5Ob2/85); 8Ob72/84; 7Ob519/86; 3Ob510/86; 8Ob27/87; 5Ob533/88; 6Ob523/89; 9ObA207/89; 8Ob621/89; 1Ob536/90; 3Ob1591/91; 1Ob532/93; 1Ob601/93; 1Ob5622/94; 1Ob590/94; 1Ob41/94 (1Ob42/94); 2Ob2019/96t; 5Ob2101/96y; 5Ob2339/96y; 4Ob2197/96h; 2Ob153/97g; 7Ob2403/96z; 9Ob319/97w; 7Ob142/97a; 9Ob167/97t; 9ObA163/97d; 6Ob187/98p; 2Ob178/98k; 9Ob129/01p; 1Ob21/02y; 7Ob93/02f; 7Ob204/05h; 1Ob162/07s; 9Ob23/07h; 3Ob3/09a; 6Ob21/10x; 8Ob26/10x; 9Ob53/14f; 3Ob157/17k; 7Ob206/17w

Entscheidungsdatum

15.06.1938

Norm

ABGB §1489 IIB
FristenG §1

Rechtssatz

Die Verjährung von Schadenersatzansprüchen beginnt schon bei Kenntnis des Schadens und des Schädigers zu laufen. Kenntnis der Schadenshöhe ist nicht Voraussetzung des Verjährungsbeginns.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 443/38
    Entscheidungstext OGH 15.06.1938 1 Ob 443/38
    Veröff: DREvBl 1938/320
  • 2 Ob 547/53
    Entscheidungstext OGH 15.07.1953 2 Ob 547/53
  • 2 Ob 486/53
    Entscheidungstext OGH 30.09.1953 2 Ob 486/53
  • 2 Ob 68/55
    Entscheidungstext OGH 31.03.1955 2 Ob 68/55
  • 1 Ob 218/55
    Entscheidungstext OGH 27.04.1955 1 Ob 218/55
  • 2 Ob 250/55
    Entscheidungstext OGH 06.07.1955 2 Ob 250/55
  • 2 Ob 470/58
    Entscheidungstext OGH 26.11.1958 2 Ob 470/58
  • 6 Ob 391/59
    Entscheidungstext OGH 02.12.1959 6 Ob 391/59
  • 2 Ob 599/59
    Entscheidungstext OGH 25.11.1959 2 Ob 599/59
    Veröff: ZVR 1960/305 S 207
  • 2 Ob 500/59
    Entscheidungstext OGH 04.11.1959 2 Ob 500/59
    Veröff: ZVR 1960/269 S 181
  • 5 Ob 300/62
    Entscheidungstext OGH 07.11.1962 5 Ob 300/62
    Veröff: EvBl 1963/127 S 180
  • 2 Ob 64/59
    Entscheidungstext OGH 11.02.1959 2 Ob 64/59
    nur: Kenntnis der Schadenshöhe ist nicht Voraussetzung des Verjährungsbeginns. (T1) Veröff: ZVR 1960/166 S 114
  • 2 Ob 125/62
    Entscheidungstext OGH 26.04.1962 2 Ob 125/62
    Veröff: ZVR 1962/304 S 324
  • 5 Ob 142/63
    Entscheidungstext OGH 24.04.1963 5 Ob 142/63
  • 2 Ob 146/64
    Entscheidungstext OGH 11.05.1964 2 Ob 146/64
    nur T1; Veröff: ZVR 1964/284 S 328
  • 6 Ob 93/67
    Entscheidungstext OGH 19.04.1967 6 Ob 93/67
  • 2 Ob 321/67
    Entscheidungstext OGH 23.11.1967 2 Ob 321/67
    nur T1
  • 8 Ob 127/68
    Entscheidungstext OGH 21.05.1968 8 Ob 127/68
    nur T1
  • 2 Ob 149/68
    Entscheidungstext OGH 11.10.1968 2 Ob 149/68
    nur T1
  • 2 Ob 320/68
    Entscheidungstext OGH 06.11.1968 2 Ob 320/68
    Veröff: SZ 41/147
  • 2 Ob 340/68
    Entscheidungstext OGH 14.11.1968 2 Ob 340/68
    nur T1
  • 8 Ob 94/69
    Entscheidungstext OGH 13.05.1969 8 Ob 94/69
    nur T1
  • 5 Ob 278/69
    Entscheidungstext OGH 29.10.1969 5 Ob 278/69
    Ähnlich; Beisatz: Es bedarf zwar nicht der Kenntnis der genauen Schadenshöhe, wohl aber der Kenntnis des Schadens, der Person des Ersatzpflichtigen und des Ursachenzusammenhangs. (T2)
  • 2 Ob 314/69
    Entscheidungstext OGH 19.12.1969 2 Ob 314/69
    nur T1; Veröff: SZ 42/193
  • 1 Ob 16/70
    Entscheidungstext OGH 12.03.1970 1 Ob 16/70
    Beisatz: Möglichkeit der Schadensermittlung genügt. (T3) Veröff: MietSlg 22208
  • 5 Ob 29/71
    Entscheidungstext OGH 10.03.1971 5 Ob 29/71
    nur T1
  • 1 Ob 58/71
    Entscheidungstext OGH 11.03.1971 1 Ob 58/71
  • 1 Ob 63/71
    Entscheidungstext OGH 25.03.1971 1 Ob 63/71
    Veröff: ImmZ 1971,217 = MietSlg 23224
  • 1 Ob 98/71
    Entscheidungstext OGH 30.04.1971 1 Ob 98/71
  • 1 Ob 157/71
    Entscheidungstext OGH 24.06.1971 1 Ob 157/71
    Veröff: MietSlg 23225
  • 7 Ob 131/71
    Entscheidungstext OGH 22.09.1971 7 Ob 131/71
    Beisatz: Dass Schaden bestimmt eintreten wird, genügt für den Beginn des Laufes der Verjährungsfrist. (T4) Veröff: MietSlg 23226
  • 7 Ob 151/71
    Entscheidungstext OGH 27.10.1971 7 Ob 151/71
    nur T1; Beisatz: Verjährung kann mangels Kenntnis der Schadenshöhe durch Feststellungsklage verhindert werden. (T5) Veröff: SZ 44/164
  • 1 Ob 104/72
    Entscheidungstext OGH 24.05.1972 1 Ob 104/72
  • 5 Ob 177/72
    Entscheidungstext OGH 10.10.1972 5 Ob 177/72
    Beis wie T2
  • 6 Ob 145/72
    Entscheidungstext OGH 21.09.1972 6 Ob 145/72
    Beis wie T5
  • 5 Ob 120/73
    Entscheidungstext OGH 11.07.1973 5 Ob 120/73
    Beisatz: Für den Beginn der Verjährung ist nicht der Zeitpunkt der Entstehung des Schadens maßgebend (vgl EvBl 1941/343). (T6)
  • 1 Ob 128/73
    Entscheidungstext OGH 05.09.1973 1 Ob 128/73
    Beis wie T5; Veröff: SZ 46/81 = MietSlg 25190
  • 2 Ob 140/73
    Entscheidungstext OGH 04.10.1973 2 Ob 140/73
    nur T1; Veröff: ZVR 1974/171 S 251
  • 2 Ob 198/73
    Entscheidungstext OGH 20.12.1973 2 Ob 198/73
    Beis wie T2
  • 6 Ob 70/74
    Entscheidungstext OGH 09.05.1974 6 Ob 70/74
  • 5 Ob 207/74
    Entscheidungstext OGH 02.10.1974 5 Ob 207/74
    nur T1
  • 1 Ob 158/74
    Entscheidungstext OGH 07.10.1974 1 Ob 158/74
    Veröff: SZ 47/104 = VersR 1976,202
  • 5 Ob 293/74
    Entscheidungstext OGH 11.12.1974 5 Ob 293/74
    nur T1
  • 4 Ob 618/74
    Entscheidungstext OGH 17.12.1974 4 Ob 618/74
    nur T1
  • 1 Ob 18/75
    Entscheidungstext OGH 05.03.1975 1 Ob 18/75
  • 1 Ob 45/75
    Entscheidungstext OGH 30.04.1975 1 Ob 45/75
    Beisatz: Hier: Ausgleichsanspruch nach § 364 b ABGB. (T7)
  • 8 Ob 270/75
    Entscheidungstext OGH 04.02.1976 8 Ob 270/75
    nur T1
  • 8 Ob 205/76
    Entscheidungstext OGH 10.11.1976 8 Ob 205/76
    Beis wie T2
  • 1 Ob 761/76
    Entscheidungstext OGH 02.03.1977 1 Ob 761/76
    Veröff: SZ 50/34
  • 6 Ob 554/77
    Entscheidungstext OGH 23.05.1977 6 Ob 554/77
    Beis wie T5
  • 7 Ob 712/78
    Entscheidungstext OGH 09.11.1978 7 Ob 712/78
  • 4 Ob 96/78
    Entscheidungstext OGH 27.03.1979 4 Ob 96/78
  • 7 Ob 676/79
    Entscheidungstext OGH 30.08.1979 7 Ob 676/79
    nur T1
  • 4 Ob 511/79
    Entscheidungstext OGH 16.10.1979 4 Ob 511/79
    Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T5
  • 8 Ob 290/80
    Entscheidungstext OGH 12.03.1981 8 Ob 290/80
    Beis wie T2; Beisatz: Erkundigungspflicht darf nicht überspannt werden. (T8)
  • 8 Ob 215/81
    Entscheidungstext OGH 19.11.1981 8 Ob 215/81
    Beis wie T2; Beis wie T8
  • 5 Ob 563/81
    Entscheidungstext OGH 15.12.1981 5 Ob 563/81
  • 1 Ob 516/82
    Entscheidungstext OGH 17.03.1982 1 Ob 516/82
  • 3 Ob 648/82
    Entscheidungstext OGH 12.01.1983 3 Ob 648/82
    nur T1
  • 5 Ob 559/82
    Entscheidungstext OGH 26.04.1983 5 Ob 559/82
    Beis wie T5
  • 5 Ob 588/82
    Entscheidungstext OGH 03.05.1983 5 Ob 588/82
    Auch; Beis wie T5
  • 1 Ob 607/83
    Entscheidungstext OGH 11.05.1983 1 Ob 607/83
    Veröff: SZ 56/76 = JBl 1985,743 (Reidinger)
  • 2 Ob 553/83
    Entscheidungstext OGH 17.01.1984 2 Ob 553/83
    Beisatz: Hier: § 933 ABGB (T9)
  • 8 Ob 13/84
    Entscheidungstext OGH 07.06.1984 8 Ob 13/84
    Beis wie T2; Beis wie T8
  • 5 Ob 1/85
    Entscheidungstext OGH 29.01.1985 5 Ob 1/85
    Beisatz: Erfährt der Geschädigte durch ein Sachverständigengutachten, dass der von ihm bis dahin für unbehebbar gehaltene Schaden behoben werden kann, so betrifft die Kenntnis der Behebbarkeit des Schadens und der dafür erforderlichen Kosten die Schadenshöhe. (T10) Veröff: ImmZ 1985,301 = JBl 1986,108
  • 8 Ob 72/84
    Entscheidungstext OGH 21.02.1985 8 Ob 72/84
    Beis wie T5; Beisatz: Hier: Verjährung von Kosten eines Kredites zur Schadensbehebung beginnt mit Übernahme der Kreditverpflichtung, wenn auch die Kreditzinsenhöhe ziffernmäßig nicht bekannt war. (T11)
  • 7 Ob 519/86
    Entscheidungstext OGH 20.02.1986 7 Ob 519/86
    nur T1
  • 3 Ob 510/86
    Entscheidungstext OGH 17.12.1986 3 Ob 510/86
    nur T1
  • 8 Ob 27/87
    Entscheidungstext OGH 04.06.1987 8 Ob 27/87
    Beis wie T5; Beisatz: Kenntnis von Schaden und Ersatzpflichtigen muss ermöglichen, dass eine Klage mit Aussicht auf Erfolg erhoben werden kann. (T12); Veröff: ZVR 1988/83 S 185
  • 5 Ob 533/88
    Entscheidungstext OGH 26.04.1988 5 Ob 533/88
  • 6 Ob 523/89
    Entscheidungstext OGH 27.04.1989 6 Ob 523/89
    nur T1
  • 9 ObA 207/89
    Entscheidungstext OGH 13.09.1989 9 ObA 207/89
    nur T1; Veröff: SZ 62/150 = JBl 1990,469 = Arb 10818
  • 8 Ob 621/89
    Entscheidungstext OGH 23.11.1989 8 Ob 621/89
    nur T1
  • 1 Ob 536/90
    Entscheidungstext OGH 07.03.1990 1 Ob 536/90
    Auch; Verstärkter Senat; Beis wie T2; Beis wie T8; Beis wie T12; Veröff: SZ 63/37 = EvBl 1990/129 S 599 = JBl 1990,648 (Reischauer)
  • 3 Ob 1591/91
    Entscheidungstext OGH 12.02.1992 3 Ob 1591/91
    Auch
  • 1 Ob 532/93
    Entscheidungstext OGH 25.05.1993 1 Ob 532/93
    Vgl; Beis wie T2; Beis wie T5; Beis wie T12
  • 1 Ob 601/93
    Entscheidungstext OGH 16.02.1994 1 Ob 601/93
    Vgl; Beisatz: Die kurze Verjährungsfrist jedenfalls beginnt nicht vor dem tatsächlichen Eintritt des Schadens zu laufen. (T13)
  • 1 Ob 5622/94
    Entscheidungstext OGH 29.03.1994 1 Ob 5622/94
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 590/94
    Entscheidungstext OGH 11.10.1994 1 Ob 590/94
    Beis wie T2; Beis wie T12; Beis wie T8; Beis wie T5
  • 1 Ob 41/94
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 41/94
    Vgl; Beis wie T13
  • 2 Ob 2019/96t
    Entscheidungstext OGH 29.02.1996 2 Ob 2019/96t
    Vgl; Beis wie T13; Beisatz: Im Falle der zeitlich gedehnten Entstehung mehrerer Teilschäden hat dies aber nur für den relevanten "Erstschaden" uneingeschränkt Gültigkeit. (T14); Veröff: SZ 69/55
  • 5 Ob 2101/96y
    Entscheidungstext OGH 21.05.1996 5 Ob 2101/96y
    Vgl auch, Beis wie T13; Beisatz: Bei der Stoffsammlung für eine Schadenersatzklage sind keine allzustrengen Anforderungen an Erkundigungspflichten des Geschädigten zu stellen. (T15)
  • 5 Ob 2339/96y
    Entscheidungstext OGH 12.11.1996 5 Ob 2339/96y
    Vgl auch; Beisatz: Zur Widerlegung der Verjährungseinrede des Beklagten muss die Klägerin, die für ihren Schadenersatzanspruch maßgeblichen Umstände, insbesondere das Verschulden des Beklagten, erst nach dessen Verurteilung - etwa aus der erst sehr spät vorliegenden schriftlichen Urteilsausfertigung - in Erfahrung gebracht zu haben dartun, ohne dass ihr deshalb eine Verletzung der ihr obliegenden Erkundigungspflicht anzulasten wäre. Wo die Grenzen dieser Erkundigungspflicht des Geschädigten liegen, hängt immer von den Umständen des Einzelfalles ab. (T16); Veröff: SZ 69/251
  • 4 Ob 2197/96h
    Entscheidungstext OGH 12.08.1996 4 Ob 2197/96h
    Vgl auch; Beisatz: Bringt der Geschädigte eine Leistungsklage auf Schadenersatz wegen eines sogleich erlittenen Sachschadens ein, so muss er damit auch die Klage auf Feststellung voraussehbarer Folgeschäden - wie etwa eines sicher zu erwartenden Verdienstentganges - verbinden. (T17)
  • 2 Ob 153/97g
    Entscheidungstext OGH 26.05.1997 2 Ob 153/97g
    Vgl; Beis wie T14
  • 7 Ob 2403/96z
    Entscheidungstext OGH 23.07.1997 7 Ob 2403/96z
    Auch; Beis wie T12
  • 9 Ob 319/97w
    Entscheidungstext OGH 22.10.1997 9 Ob 319/97w
    Auch
  • 7 Ob 142/97a
    Entscheidungstext OGH 22.10.1997 7 Ob 142/97a
    Auch; Beis wie T5
  • 9 Ob 167/97t
    Entscheidungstext OGH 05.11.1997 9 Ob 167/97t
    Auch; Beis wie T12; Beis wie T13; Beis wie T16 nur: Wo die Grenzen dieser Erkundigungspflicht des Geschädigten liegen, hängt immer von den Umständen des Einzelfalles ab. (T18)
  • 9 ObA 163/97d
    Entscheidungstext OGH 26.11.1997 9 ObA 163/97d
    Vgl auch; Beis wie T12
  • 6 Ob 187/98p
    Entscheidungstext OGH 16.07.1998 6 Ob 187/98p
    Auch
  • 2 Ob 178/98k
    Entscheidungstext OGH 23.09.1999 2 Ob 178/98k
    Vgl auch; Beis wie T12
  • 9 Ob 129/01p
    Entscheidungstext OGH 24.10.2001 9 Ob 129/01p
    Vgl auch
  • 1 Ob 21/02y
    Entscheidungstext OGH 30.04.2002 1 Ob 21/02y
    Beis wie T5
  • 7 Ob 93/02f
    Entscheidungstext OGH 09.10.2002 7 Ob 93/02f
    Vgl auch; Beis wie T8; Beis wie T12; Beis wie T18; Beisatz: Die Erkundigungspflicht des Geschädigten erstreckt sich auf die Voraussetzungen einer erfolgversprechenden Anspruchsverfolgung schlechthin und nicht nur auf die Person des Schädigers. (T19)
  • 7 Ob 204/05h
    Entscheidungstext OGH 25.01.2006 7 Ob 204/05h
  • 1 Ob 162/07s
    Entscheidungstext OGH 11.09.2007 1 Ob 162/07s
    Vgl auch; Beisatz: Die Verjährungsfrist bei einem Regressanspruch mit Schadenersatzcharakter beginnt zwar regelmäßig erst dann, wenn die Zahlungspflicht des Regressberechtigten gegenüber dem Gläubiger „unverrückbar feststeht", doch kann auch in derartigen Fällen bis zu einer (rechtskräftigen) gerichtlichen Entscheidung nur dann zugewartet werden, wenn objektive Unklarheit über die Haftung des allenfalls - nämlich bei Bejahung seiner Haftung - Regressberechtigten besteht. Steht dessen eigene Haftung jedoch fest und lässt er sich aus anderen, gegebenenfalls ganz unsachlichen Gründen auf ein Verfahren ein, beginnt die Verjährungsfrist bereits mit Kenntnis von den zum Regress berechtigenden Umständen. Dies gilt auch für andere Schadenersatzforderungen als eigentliche Regressansprüche. (T20)
  • 9 Ob 23/07h
    Entscheidungstext OGH 08.02.2008 9 Ob 23/07h
    nur T1; Beis wie T5
  • 3 Ob 3/09a
    Entscheidungstext OGH 25.02.2009 3 Ob 3/09a
    nur T1
  • 6 Ob 21/10x
    Entscheidungstext OGH 18.02.2010 6 Ob 21/10x
  • 8 Ob 26/10x
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 26/10x
    Beis wie T12; Beis wie T18
  • 9 Ob 53/14f
    Entscheidungstext OGH 25.09.2014 9 Ob 53/14f
  • 3 Ob 157/17k
    Entscheidungstext OGH 20.09.2017 3 Ob 157/17k
  • 7 Ob 206/17w
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 7 Ob 206/17w

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1938:RS0034440

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.05.2018

Dokumentnummer

JJR_19380615_OGH0002_0010OB00443_3800000_001

Rechtssatz für 1Ob98/56 8Ob53/67 4Ob51...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034524

Geschäftszahl

1Ob98/56; 8Ob53/67; 4Ob512/69; 2Ob73/70; 8Ob135/70; 6Ob145/72; 5Ob120/73; 6Ob70/74; 5Ob293/74; 2Ob333/74; 7Ob138/75; 7Ob518/76; 8Ob205/76; 7Ob546/77; 7Ob572/77; 1Ob651/77; 7Ob712/78; 4Ob543/78 (4Ob544/78); 1Ob25/78; 2Ob513/79; 5Ob653/79; 8Ob516/79; 4Ob511/79; 5Ob613/79; 8Ob243/79; 6Ob559/80; 7Ob678/80; 1Ob19/80; 2Ob27/81; 8Ob215/81; 3Ob659/81; 1Ob1/83; 5Ob559/82; 8Ob567/82; 1Ob607/83 (1Ob608/83); 6Ob688/83; 6Ob794/82; 8Ob36/84; 1Ob26/84; 2Ob647/84 (2Ob648/84); 2Ob607/85; 7Ob519/86; 1Ob540/86; 7Ob501/86; 1Ob18/86; 3Ob560/86; 2Ob543/86; 3Ob558/86; 1Ob653/86; 2Ob583/87; 2Ob552/87 (2Ob553/87, 2Ob554/87); 6Ob602/87; 4Ob543/87; 7Ob506/88; 3Ob617/86; 2Ob657/87; 7Ob628/88; 3Ob591/87; 1Ob665/88; 1Ob46/88; 2Ob566/88; 7Ob650/89; 1Ob536/90; 1Ob535/90; 3Ob534/90; 2Ob584/89; 8Ob594/89; 1Ob632/90; 1Ob42/90; 7Ob526/91; 1Ob679/90; 1Ob18/92; 8Ob600/93; 2Ob597/93; 5Ob524/93; 5Ob546/94; 1Ob41/94 (1Ob42/94); 1Ob621/95; 2Ob93/95; 2Ob2019/96t; 5Ob2101/96y; 1Ob1004/96; 10Ob2102/96g; 5Ob2339/96y; 7Ob2091/96t; 4Ob38/97k; 9ObA2300/96t; 9Ob319/97w; 4Ob325/97s; 1Ob165/97i; 9Ob167/97t; 9ObA163/97d; 4Ob360/97p; 2Ob148/98y; 6Ob187/98p; 6Ob273/98k; 9Ob91/99v; 1Ob127/99d; 9Ob342/98d; 4Ob313/98b; 2Ob178/98k; 7Ob242/99k; 4Ob131/00v; 7Ob145/00z; 1Ob199/00x; 2Ob188/00m; 6Ob150/00b; 1Ob64/00v; 2Ob340/99k; 5Ob32/01v; 1Ob59/01k; 9Ob278/00y; 9Ob129/01p; 7Ob249/01w; 1Ob127/02m; 10Ob189/02w; 5Ob182/02d; 7Ob93/02f; 10Ob1/03z; 2Ob58/02x; 3Ob70/03w; 2Ob7/04z; 7Ob53/04a; 2Ob88/04m; 7Ob322/04k; 10Ob23/04m; 6Ob83/05g; 5Ob92/05y; 7Ob204/05h; 6Ob194/05f; 9Ob71/05i; 6Ob172/05w; 7Ob17/06k; 10Ob57/06i; 2Ob270/06d; 1Ob162/07s; 2Ob241/06i; 10Ob111/07g; 6Ob276/07t; 1Ob241/07h; 10Ob12/08z; 6Ob80/08w; 6Ob103/08b; 8ObA56/08f; 8ObA57/08b; 4Ob192/08a; 9ObA108/08k; 1Ob63/09k; 9ObA152/08f; 2Ob158/09p; 8Ob98/09h; 7Ob8/10t; 7Ob96/10h; 10Ob62/09d; 2Ob100/10k; 2Ob15/10k; 1Ob162/10w; 8Ob26/10x; 8Ob81/10k; 3Ob55/11a; 3Ob70/11g; 8Ob35/11x; 10Ob39/11z; 6Ob217/10w; 4Ob144/11x; 5Ob118/11f; 3Ob200/11z; 4Ob46/12m; 3Ob143/12v; 1Ob171/12x; 5Ob123/12t; 2Ob43/12f; 1Ob12/13s; 3Ob227/12x; 9Ob27/13f; 9Ob16/13p; 2Ob41/13p; 4Ob102/13y; 4Ob170/13y; 6Ob212/13i; 1Ob17/14b; 8Ob26/14b; 3Ob9/14s; 5Ob157/14w; 3Ob165/14g; 5Ob230/14f; 3Ob155/14m; 5Ob22/15v; 1Ob211/14g; 3Ob40/15a; 1Ob6/15m; 7Ob56/15h; 7Ob211/15b; 6Ob85/16t; 3Ob206/16i; 10Ob70/15i; 2Ob99/16x; 7Ob12/17s; 8Ob54/17z; 7Ob91/17h; 3Ob65/17f; 7Ob95/17x; 7Ob176/17h; 4Ob159/17m; 1Ob230/17f; 7Ob199/17s; 4Ob8/18g; 1Ob121/18b; 9Ob65/18a; 7Ob26/18a; 9Ob88/18h; 10Ob20/19t; 4Ob98/19v

Entscheidungsdatum

07.03.1956

Norm

ABGB §1489 IIA

Rechtssatz

Die Kenntnis des Sachverhaltes, der den Grund des Entschädigungsanspruches darstellt, beginnt erst, wenn dem Beschädigten der Sachverhalt soweit bekannt wurde, dass er eine Klage mit Aussicht auf Erfolg anstellen hätte können.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 98/56
    Entscheidungstext OGH 07.03.1956 1 Ob 98/56
    Veröff: ZVR 1956/127 S 174
  • 8 Ob 53/67
    Entscheidungstext OGH 21.03.1967 8 Ob 53/67
    Veröff: SZ 40/40 = JBl 1967,574
  • 4 Ob 512/69
    Entscheidungstext OGH 18.03.1969 4 Ob 512/69
    Beisatz: Hier: Schadenersatzansprüche wegen Nichterfüllung eines Bestandvertrages. (T1)
    Veröff: MietSlg 21265
  • 2 Ob 73/70
    Entscheidungstext OGH 05.03.1970 2 Ob 73/70
  • 8 Ob 135/70
    Entscheidungstext OGH 09.06.1970 8 Ob 135/70
  • 6 Ob 145/72
    Entscheidungstext OGH 21.09.1972 6 Ob 145/72
  • 5 Ob 120/73
    Entscheidungstext OGH 11.07.1973 5 Ob 120/73
  • 6 Ob 70/74
    Entscheidungstext OGH 09.05.1974 6 Ob 70/74
  • 5 Ob 293/74
    Entscheidungstext OGH 11.12.1974 5 Ob 293/74
  • 2 Ob 333/74
    Entscheidungstext OGH 13.03.1975 2 Ob 333/74
    Vgl auch; Beisatz: Der Satz, dass die Verjährung erst beginnt, wenn dem Geschädigten der Sachverhalt so weit bekannt ist, dass eine Klage mit Aussicht auf Erfolg angestellt werden kann, muss grundsätzlich dahin verstanden werden, dass damit nicht nur die Möglichkeit der Einbringung einer Leistungsklage, sondern auch die einer Feststellungsklage in Betracht zu ziehen ist. (T2)
    Veröff: ZVR 1976/50 S 53
  • 7 Ob 138/75
    Entscheidungstext OGH 11.09.1975 7 Ob 138/75
    Veröff: VersR 1976,1198
  • 7 Ob 518/76
    Entscheidungstext OGH 12.02.1976 7 Ob 518/76
    Beis wie T2
  • 8 Ob 205/76
    Entscheidungstext OGH 10.11.1976 8 Ob 205/76
  • 7 Ob 546/77
    Entscheidungstext OGH 31.03.1977 7 Ob 546/77
    Beisatz: Hier: Interessenklage (T3)
  • 7 Ob 572/77
    Entscheidungstext OGH 12.05.1977 7 Ob 572/77
  • 1 Ob 651/77
    Entscheidungstext OGH 16.11.1977 1 Ob 651/77
  • 7 Ob 712/78
    Entscheidungstext OGH 09.11.1978 7 Ob 712/78
    Beis wie T2
  • 4 Ob 543/78
    Entscheidungstext OGH 05.12.1978 4 Ob 543/78
    Beis wie T2
  • 1 Ob 25/78
    Entscheidungstext OGH 15.12.1978 1 Ob 25/78
  • 2 Ob 513/79
    Entscheidungstext OGH 31.05.1979 2 Ob 513/79
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 5 Ob 653/79
    Entscheidungstext OGH 28.08.1979 5 Ob 653/79
  • 8 Ob 516/79
    Entscheidungstext OGH 18.10.1979 8 Ob 516/79
  • 4 Ob 511/79
    Entscheidungstext OGH 16.10.1979 4 Ob 511/79
    Beis wie T2
  • 5 Ob 613/79
    Entscheidungstext OGH 13.11.1979 5 Ob 613/79
    Veröff: SZ 52/167 = GesRZ 1980/216
  • 8 Ob 243/79
    Entscheidungstext OGH 20.03.1980 8 Ob 243/79
    Veröff: ZVR 1980/347 S 377
  • 6 Ob 559/80
    Entscheidungstext OGH 09.04.1980 6 Ob 559/80
  • 7 Ob 678/80
    Entscheidungstext OGH 02.10.1980 7 Ob 678/80
    Beis wie T2
  • 1 Ob 19/80
    Entscheidungstext OGH 17.12.1980 1 Ob 19/80
  • 2 Ob 27/81
    Entscheidungstext OGH 12.05.1981 2 Ob 27/81
  • 8 Ob 215/81
    Entscheidungstext OGH 19.11.1981 8 Ob 215/81
    Veröff: ZVR 1982/276 S 243
  • 3 Ob 659/81
    Entscheidungstext OGH 09.06.1982 3 Ob 659/81
  • 1 Ob 1/83
    Entscheidungstext OGH 09.03.1983 1 Ob 1/83
    Auch; Veröff: SZ 56/36
  • 5 Ob 559/82
    Entscheidungstext OGH 26.04.1983 5 Ob 559/82
    Auch; Beis wie T1
  • 8 Ob 567/82
    Entscheidungstext OGH 19.03.1983 8 Ob 567/82
    Beisatz: Mag er auch den ganzen Umfang des Schadens in diesem Zeitpunkt noch nicht kennen. (T4)
  • 1 Ob 607/83
    Entscheidungstext OGH 11.05.1983 1 Ob 607/83
    Veröff: SZ 56/76 = JBl 1985,743 (Reidinger)
  • 6 Ob 688/83
    Entscheidungstext OGH 13.10.1983 6 Ob 688/83
  • 6 Ob 794/82
    Entscheidungstext OGH 15.12.1983 6 Ob 794/82
    Auch
  • 8 Ob 36/84
    Entscheidungstext OGH 04.07.1984 8 Ob 36/84
  • 1 Ob 26/84
    Entscheidungstext OGH 14.11.1984 1 Ob 26/84
  • 2 Ob 647/84
    Entscheidungstext OGH 21.05.1985 2 Ob 647/84
  • 2 Ob 607/85
    Entscheidungstext OGH 12.11.1985 2 Ob 607/85
    Auch; Beisatz: Vorhersehbarkeit des Schadeneintrittes vor Erschöpfung des Instanzenzuges, gegebenenfalls vor Entscheidung durch den angerufenen Verwaltungsgerichtshof. (T5)
  • 7 Ob 519/86
    Entscheidungstext OGH 20.02.1986 7 Ob 519/86
  • 1 Ob 540/86
    Entscheidungstext OGH 28.05.1986 1 Ob 540/86
  • 7 Ob 501/86
    Entscheidungstext OGH 10.07.1986 7 Ob 501/86
    Veröff: NZ 1987,317
  • 1 Ob 18/86
    Entscheidungstext OGH 01.10.1986 1 Ob 18/86
  • 3 Ob 560/86
    Entscheidungstext OGH 01.10.1986 3 Ob 560/86
    Beisatz: Über die Beweislage muss der Geschädigte freilich nicht Kenntnis haben. Er kann also sicher nicht etwa solange warten, bis er alle Beweismittel gesammelt hat, die sein Prozessrisiko auf ein Minimum reduzieren (SZ 40/40). Bloße Mutmaßungen über die angeführten Umstände genügen aber nicht. (T6)
    Veröff: JBl 1987,450
  • 2 Ob 543/86
    Entscheidungstext OGH 28.10.1986 2 Ob 543/86
  • 3 Ob 558/86
    Entscheidungstext OGH 10.12.1986 3 Ob 558/86
  • 1 Ob 653/86
    Entscheidungstext OGH 28.01.1987 1 Ob 653/86
  • 2 Ob 583/87
    Entscheidungstext OGH 16.06.1987 2 Ob 583/87
  • 2 Ob 552/87
    Entscheidungstext OGH 01.09.1987 2 Ob 552/87
  • 6 Ob 602/87
    Entscheidungstext OGH 08.10.1987 6 Ob 602/87
    Veröff: SZ 60/204
  • 4 Ob 543/87
    Entscheidungstext OGH 03.11.1987 4 Ob 543/87
  • 7 Ob 506/88
    Entscheidungstext OGH 21.01.1988 7 Ob 506/88
    Beis wie T6; Veröff: JBl 1988,321
  • 3 Ob 617/86
    Entscheidungstext OGH 02.12.1987 3 Ob 617/86
  • 2 Ob 657/87
    Entscheidungstext OGH 15.03.1988 2 Ob 657/87
  • 7 Ob 628/88
    Entscheidungstext OGH 28.07.1988 7 Ob 628/88
  • 3 Ob 591/87
    Entscheidungstext OGH 14.12.1988 3 Ob 591/87
    Veröff: SZ 61/273 = JBl 1989,578
  • 1 Ob 665/88
    Entscheidungstext OGH 07.02.1989 1 Ob 665/88
    Auch
  • 1 Ob 46/88
    Entscheidungstext OGH 15.03.1989 1 Ob 46/88
  • 2 Ob 566/88
    Entscheidungstext OGH 12.04.1989 2 Ob 566/88
  • 7 Ob 650/89
    Entscheidungstext OGH 19.10.1989 7 Ob 650/89
    Beis wie T6
  • 1 Ob 536/90
    Entscheidungstext OGH 07.03.1990 1 Ob 536/90
    Verstärkter Senat; Veröff: SZ 63/37 = EvBl 1990/129 S 599 = JBl 1990,648 (Reischauer)
  • 1 Ob 535/90
    Entscheidungstext OGH 04.04.1990 1 Ob 535/90
    Veröff: SZ 63/53
  • 3 Ob 534/90
    Entscheidungstext OGH 11.07.1990 3 Ob 534/90
    Veröff: SZ 63/133
  • 2 Ob 584/89
    Entscheidungstext OGH 23.05.1990 2 Ob 584/89
    Beis wie T6
  • 8 Ob 594/89
    Entscheidungstext OGH 26.07.1990 8 Ob 594/89
  • 1 Ob 632/90
    Entscheidungstext OGH 12.09.1990 1 Ob 632/90
    Veröff: JBl 1991,654
  • 1 Ob 42/90
    Entscheidungstext OGH 06.03.1991 1 Ob 42/90
    Beisatz: Bis zur völligen Gewissheit des Prozesserfolges wird der Beginn der Verjährungsfrist nicht hinausgeschoben. (T7)
    Veröff: SZ 64/23 = JBl 1991,647
  • 7 Ob 526/91
    Entscheidungstext OGH 18.04.1991 7 Ob 526/91
    Veröff: ecolex 1991,609
  • 1 Ob 679/90
    Entscheidungstext OGH 20.11.1991 1 Ob 679/90
    Auch; Veröff: JBl 1992,245 = ecolex 1992,86
  • 1 Ob 18/92
    Entscheidungstext OGH 14.07.1992 1 Ob 18/92
    Auch; Beis wie T7
  • 8 Ob 600/93
    Entscheidungstext OGH 14.07.1994 8 Ob 600/93
    Auch
  • 2 Ob 597/93
    Entscheidungstext OGH 25.08.1994 2 Ob 597/93
    Beis wie T7; Beisatz: Beginn der Verjährungsfrist jedoch erst mit strafrechtlicher Verurteilung des Schädigers. (T8)
  • 5 Ob 524/93
    Entscheidungstext OGH 20.12.1994 5 Ob 524/93
  • 5 Ob 546/94
    Entscheidungstext OGH 10.10.1995 5 Ob 546/94
    Beis wie T6; Veröff: SZ 68/179
  • 1 Ob 41/94
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 41/94
  • 1 Ob 621/95
    Entscheidungstext OGH 19.12.1995 1 Ob 621/95
    Verstärkter Senat; Veröff: SZ 68/238
  • 2 Ob 93/95
    Entscheidungstext OGH 23.11.1995 2 Ob 93/95
    Auch
  • 2 Ob 2019/96t
    Entscheidungstext OGH 29.02.1996 2 Ob 2019/96t
    Vgl auch; Beisatz: Der der Prozessökonomie dienende Zweck des Verjährungsrechts verbietet es jedoch, die Verjährung jedes folgenden Teilschadens erst mit dessen Entstehen beginnen zu lassen; ist ein wenn auch der Höhe nach noch nicht bezifferbarer Schaden einmal eingetreten, so sind damit alle Voraussetzungen für den Ersatzanspruch gegeben und ist dieser dem Grunde nach entstanden. Der drohenden Verjährung seines Anspruchs auf Ersatz der künftigen, aber schon vorhersehbaren Schäden hat der Geschädigte daher dann, wenn ihm schon ein Primärschaden entstanden ist, mit einer Feststellungsklage innerhalb der Verjährungsfrist zu begegnen. (T9)
  • 5 Ob 2101/96y
    Entscheidungstext OGH 21.05.1996 5 Ob 2101/96y
    Vgl; Beisatz: Maßgeblich hiefür sind die Umstände des Einzelfalls. Es trifft zwar zu, dass der Geschädigte mit seiner Schadenersatzklage nicht so lange zuwarten darf, bis er sich seines Prozesserfolgs gewiss ist oder glaubt, es zu sein (SZ 63/37; ecolex 1994, 537 ua). Wenn jedoch Ungewissheit darüber besteht, ob überhaupt ein Schaden entstanden ist und hierüber ein Rechtsstreit behängt, wird man dem Geschädigten in der Regel zubilligen müssen, den Ausgang dieses Verfahrens abzuwarten, weil er erst dann über ausreichend sichere Informationen für seine Schadenersatzklage verfügt. Die Kriterien der Erkennbarkeit des Schadens könnten in einem solchen Fall nur ausnahmsweise, etwa bei einem Wegschauen des Geschädigten oder einem Verkennen erdrückender Beweise, erfüllt sein. (hier: "Hauptschaden" eine ersessene Servitut, über deren Rechtsbestand der Kläger einen langjährigen Prozess mit dem Ersitzungsbesitzer führte). Für die nunmehrige Schadenersatzklage war daher die für die Klagsführung nötige Gewissheit beziehungsweise Feststellbarkeit des Schadenseintritts keinesfalls vor Zustellung des dem Klagebegehren stattgebenden Urteils erster Instanz im Servitutsprozess eingetreten. (T10)
  • 1 Ob 1004/96
    Entscheidungstext OGH 11.03.1996 1 Ob 1004/96
    Auch; Beis wie T9 nur: Ist ein wenn auch der Höhe nach noch nicht bezifferbarer Schaden einmal eingetreten, so sind damit alle Voraussetzungen für den Ersatzanspruch gegeben und ist dieser dem Grunde nach entstanden. Der drohenden Verjährung seines Anspruchs auf Ersatz der künftigen, aber schon vorhersehbaren Schäden hat der Geschädigte daher dann, wenn ihm schon ein Primärschaden entstanden ist, mit einer Feststellungsklage innerhalb der Verjährungsfrist zu begegnen. (T11)
  • 10 Ob 2102/96g
    Entscheidungstext OGH 23.04.1996 10 Ob 2102/96g
    Vgl auch
  • 5 Ob 2339/96y
    Entscheidungstext OGH 12.11.1996 5 Ob 2339/96y
    Vgl auch; Beisatz: Zur Widerlegung der Verjährungseinrede des Beklagten muss die Klägerin dartun, die für ihren Schadenersatzanspruch maßgeblichen Umstände, insbesondere das Verschulden des Beklagten, erst nach dessen Verurteilung - etwa aus der erst sehr spät vorliegenden schriftlichen Urteilsausfertigung - in Erfahrung gebracht zu haben dartun, ohne dass ihr deshalb eine Verletzung der ihr obliegenden Erkundigungspflicht anzulasten wäre. Wo die Grenzen dieser Erkundigungspflicht des Geschädigten liegen, hängt immer von den Umständen des Einzelfalles ab. (T12)
    Veröff: SZ 69/251
  • 7 Ob 2091/96t
    Entscheidungstext OGH 26.02.1997 7 Ob 2091/96t
    Auch; Beisatz: Dies umfasst auch die Kenntnis der Person des Schädigers. (T13)
    Veröff: SZ 69/55
  • 4 Ob 38/97k
    Entscheidungstext OGH 11.03.1997 4 Ob 38/97k
    Auch
  • 9 ObA 2300/96t
    Entscheidungstext OGH 28.05.1997 9 ObA 2300/96t
    Vgl auch; Beis wie T9; Veröff: SZ 70/104
  • 9 Ob 319/97w
    Entscheidungstext OGH 22.10.1997 9 Ob 319/97w
    Beisatz: Eine solche Erfolgsaussicht besteht aber nur im Falle der Erhebung einer schlüssigen Klage, also einer Klage, bei der aus dem Sachvorbringen das Begehren abgeleitet werden kann. Die Kenntnis des Geschädigten muss daher den ganzen anspruchsbegründenden Sachverhalt umfassen, in Fällen der Verschuldenshaftung daher auch jene Umstände, aus denen sich das Verschulden des Schädigers ergibt. (T14)
  • 4 Ob 325/97s
    Entscheidungstext OGH 25.11.1997 4 Ob 325/97s
    Auch; Beisatz: Hier: Ärztlicher Kunstfehler. (T15)
    Beisatz: Nur dann, wenn ein Laie die Ursachen und das Ausmaß eines Schadens ohne Beiziehung eines Sachverständigen nicht zu erkennen vermag, beginnt die Verjährungsfrist erst mit dem Einlangen des Sachverständigengutachtens. (T16)
  • 1 Ob 165/97i
    Entscheidungstext OGH 14.10.1997 1 Ob 165/97i
    Auch; nur T16
  • 9 Ob 167/97t
    Entscheidungstext OGH 05.11.1997 9 Ob 167/97t
  • 9 ObA 163/97d
    Entscheidungstext OGH 26.11.1997 9 ObA 163/97d
  • 4 Ob 360/97p
    Entscheidungstext OGH 24.02.1998 4 Ob 360/97p
    Ähnlich
  • 2 Ob 148/98y
    Entscheidungstext OGH 25.06.1998 2 Ob 148/98y
    Auch; Beisatz: Dies gilt nicht nur für Leistungs-, sondern auch für Feststellungsbegehren. (T17)
  • 6 Ob 187/98p
    Entscheidungstext OGH 16.07.1998 6 Ob 187/98p
    Auch
  • 6 Ob 273/98k
    Entscheidungstext OGH 29.10.1998 6 Ob 273/98k
    Auch; Beis wie T6 nur: Bloße Mutmaßungen über die angeführten Umstände genügen aber nicht. (T18)
    Beis wie T15; Beisatz: Die Einholung eines Sachverständigengutachtens zur Klärung der Voraussetzungen erfolgversprechender Anspruchsverfolgung bedeutet jedenfalls eine Überspannung der Erkundigungspflicht des Geschädigten. (T19)
  • 9 Ob 91/99v
    Entscheidungstext OGH 14.04.1999 9 Ob 91/99v
  • 1 Ob 127/99d
    Entscheidungstext OGH 25.05.1999 1 Ob 127/99d
    Auch
  • 9 Ob 342/98d
    Entscheidungstext OGH 02.06.1999 9 Ob 342/98d
    Auch
  • 4 Ob 313/98b
    Entscheidungstext OGH 13.07.1999 4 Ob 313/98b
    Auch; Beis wie T10 nur: Es trifft zu, dass der Geschädigte mit seiner Schadenersatzklage nicht so lange zuwarten darf, bis er sich seines Prozesserfolgs gewiss ist oder glaubt, es zu sein. (T20)
    Beisatz: Könnte der Geschädigte die für die erfolgversprechende Anspruchsverfolgung notwendigen Voraussetzungen ohne nennenswerte Mühe in Erfahrung bringen, gilt die Kenntnis schon als in dem Zeitpunkt erlangt, in welchem sie ihm bei angemessener Erkundigung zuteil geworden wäre. (T21)
    Beis wie T12 nur: Wo die Grenzen dieser Erkundigungspflicht des Geschädigten liegen, hängt immer von den Umständen des Einzelfalles ab. (T22)
  • 2 Ob 178/98k
    Entscheidungstext OGH 23.09.1999 2 Ob 178/98k
    Auch; Beis wie T20; Beisatz: Wann eine Klage mit Aussicht auf Erfolg erhoben werden kann, ist jedenfalls nach den Umständen des Einzelfalles zu beurteilen. (T23)
  • 7 Ob 242/99k
    Entscheidungstext OGH 26.01.2000 7 Ob 242/99k
    Beis wie T18
  • 4 Ob 131/00v
    Entscheidungstext OGH 23.05.2000 4 Ob 131/00v
    Auch; Beis wie T19
  • 7 Ob 145/00z
    Entscheidungstext OGH 28.06.2000 7 Ob 145/00z
    Beis wie T18
  • 1 Ob 199/00x
    Entscheidungstext OGH 29.08.2000 1 Ob 199/00x
    Beis wie T7; Beis wie T9; Beis wie T20; Beis wie T21
  • 2 Ob 188/00m
    Entscheidungstext OGH 02.08.2000 2 Ob 188/00m
    Auch; Beis wie T23
  • 6 Ob 150/00b
    Entscheidungstext OGH 14.12.2000 6 Ob 150/00b
    Auch; Beis ähnlich wie T14; Beis wie T19; Beis ähnlich wie T20; Beis wie T21; Beis wie T22; Beisatz: Der den Anspruch begründende Sachverhalt muss dem Geschädigten zwar nicht in allen Einzelheiten, aber doch soweit bekannt sein, dass er in der Lage ist, das zur Begründung seines Ersatzanspruches erforderliche Sachvorbringen konkret zu erstatten. (T24) bzw (T25)
  • 1 Ob 64/00v
    Entscheidungstext OGH 30.01.2001 1 Ob 64/00v
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T24 bzw T25; Beisatz: Musste der Geschädigte bestimmte Umstände nicht als wahrscheinlich betrachten, so beginnt für die dadurch bedingten Schäden die Verjährungsfrist erst mit deren - positiven - Kenntnis durch den Geschädigten zu laufen. (T26)
    Veröff: SZ 74/14
  • 2 Ob 340/99k
    Entscheidungstext OGH 25.01.2001 2 Ob 340/99k
    Auch; Beis ähnlich wie T6; Beis ähnlich wie T7; Beis wie T23
  • 5 Ob 32/01v
    Entscheidungstext OGH 13.01.2001 5 Ob 32/01v
    Vgl auch; Beis wie T23; Beisatz: Dazu gehören neben dem eingetretenen Schaden auch dessen Ursache sowie Elemente der Pflichtwidrigkeit und des Verschuldens des Schädigers. (T27)
    Beisatz: Dass bei einem diese strittigen Tatfragen und Rechtsfragen behandelnden Prozess dessen Ausgang oder zumindest das Vorliegen gesicherter Verfahrensergebnisse abgewartet werden darf, sich der Geschädigte also bis zu diesem Zeitpunkt nicht der Gefahr der Verjährung seines Schadenersatzanspruches aussetzt, entspricht der Judikatur (vergleiche SZ 69/251). (T28)
  • 1 Ob 59/01k
    Entscheidungstext OGH 27.03.2001 1 Ob 59/01k
    Auch; Beis wie T4; Beis ähnlich wie T11
  • 9 Ob 278/00y
    Entscheidungstext OGH 11.04.2001 9 Ob 278/00y
    Beis wie T14 nur: Die Kenntnis des Geschädigten muss daher den ganzen anspruchsbegründenden Sachverhalt umfassen, in Fällen der Verschuldenshaftung daher auch jene Umstände, aus denen sich das Verschulden des Schädigers ergibt. (T29)
    Beis wie T16; Beis wie T23
  • 9 Ob 129/01p
    Entscheidungstext OGH 24.10.2001 9 Ob 129/01p
    Auch; Beis wie T21; Beis wie T22
  • 7 Ob 249/01w
    Entscheidungstext OGH 29.10.2001 7 Ob 249/01w
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T23; Beis wie T29
  • 1 Ob 127/02m
    Entscheidungstext OGH 13.08.2002 1 Ob 127/02m
    Auch; Beisatz: Ob ein Schaden vorhersehbar war, ist stets im Einzelfall zu entscheiden und keiner Verallgemeinerung zugänglich. (T30)
  • 10 Ob 189/02w
    Entscheidungstext OGH 22.10.2002 10 Ob 189/02w
    Vgl auch; Beis wie T18; Beis wie T21; Beis wie T22; Beis wie T24; Beis wie T29; Beis wie T16 nur: Nur dann, wenn ein Laie das Ausmaß eines Schadens ohne Beiziehung eines Sachverständigen nicht zu erkennen vermag, beginnt die Verjährungsfrist erst mit dem Einlangen des Sachverständigengutachtens. (T31)
  • 5 Ob 182/02d
    Entscheidungstext OGH 01.10.2002 5 Ob 182/02d
    Vgl auch; Beisatz: Wann der für eine erfolgreiche Klagsführung des Geschädigten ausreichende Kenntnisstand über die Schadenszurechnung erreicht ist, hängt immer von den Umständen des Einzelfalls ab. (T32)
    Beis ähnlich wie T22
  • 7 Ob 93/02f
    Entscheidungstext OGH 09.10.2002 7 Ob 93/02f
    Vgl auch; Beis wie T18; Beis wie T19; Beis wie T21; Beis wie T22; Beis wie T24; Beis T29; Beisatz: Die Erkundigungspflicht des Geschädigten erstreckt sich auf die Voraussetzungen einer erfolgversprechenden Anspruchsverfolgung schlechthin und nicht nur auf die Person des Schädigers. (T33)
    Beisatz: Auch wenn dem Geschädigten als Fachmann eine Überprüfung der Sachlage im Hinblick auf einen möglichen Schaden zumutbar ist, könnte bei einem zu erwartenden längeren Krankenstand nur in besonderen Ausnahmefällen eine Verpflichtung bestehen, seine Überprüfungs- und Berechnungsaktivitäten einem anderen Sachverständigen zu übertragen, um sich nicht dem Vorwurf der Passivität auszusetzen. (T34)
  • 10 Ob 1/03z
    Entscheidungstext OGH 29.04.2003 10 Ob 1/03z
    Beis wie T27; Beis wie T29; Beis wie T15; Beisatz: Ist der Geschädigte Laie und setzt die Kenntnis dieser Umstände Fachwissen voraus, so beginnt die Verjährungsfrist regelmäßig erst zu laufen, wenn der Geschädigte durch ein Sachverständigengutachten Einblick in die Zusammenhänge erlangt hat. (T35)
  • 2 Ob 58/02x
    Entscheidungstext OGH 21.05.2003 2 Ob 58/02x
    Auch; Beis wie T12; Beis wie T13; Beis wie T14; Beis wie T22; Beisatz: Die dreijährige Verjährungsfrist beginnt zu laufen, wenn die Gewissheit über den Eintritt des Schadens, die Person des Schädigers sowie den Ursachenzusammenhang zwischen Schaden und schadensstiftenden Verhaltens einen solchen Grad erreicht, dass eine Klage mit Aussicht auf Erfolg angestellt werden kann. (T36)
  • 3 Ob 70/03w
    Entscheidungstext OGH 26.11.2003 3 Ob 70/03w
    Auch; Veröff: SZ 2003/154
  • 2 Ob 7/04z
    Entscheidungstext OGH 12.02.2004 2 Ob 7/04z
    Vgl; Beisatz: Verjährungsbeginn bei neuen Unfallsfolgen nach Abfindungsvergleich. (T37)
    Beisatz: Es kommt nicht auf das Missverhältnis zwischen den dem Abfindungsvergleich zugrundegelegten Folgen und den später als eingetreten diagnostizierten Folgen an, sondern auf das Missverhältnis zwischen dem tatsächlichen (in Geld ausgedrückten) Schaden und der (regelmäßig als damals angemessen zu unterstellenden) Abfindungssumme. (T38)
  • 7 Ob 53/04a
    Entscheidungstext OGH 31.03.2004 7 Ob 53/04a
    Auch
  • 2 Ob 88/04m
    Entscheidungstext OGH 29.04.2004 2 Ob 88/04m
    Beis wie T17; Beisatz: Die Leistung einer Teilzahlung unterbricht die Verjährung nur dann, wenn dabei erkennbar ist, dass sie der Schuldner als Abschlag auf eine unter Umständen erst im Prozessweg festzustellende weitergehende Verpflichtung leistet und damit nicht den Gläubiger als gänzlich befriedigt erachten will, wobei Zweifel über die Tragweite der Teilzahlung zu Lasten des Gläubigers gelten. (T39)
  • 7 Ob 322/04k
    Entscheidungstext OGH 26.01.2005 7 Ob 322/04k
    Beis wie T27; Beis wie T29; Beis wie T33
  • 10 Ob 23/04m
    Entscheidungstext OGH 22.03.2005 10 Ob 23/04m
    Beis wie T29; Veröff: SZ 2005/46
  • 6 Ob 83/05g
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 83/05g
  • 5 Ob 92/05y
    Entscheidungstext OGH 20.12.2005 5 Ob 92/05y
    Beis wie T2; Beis wie T17; Beisatz: Sobald sich dem Geschädigten die Möglichkeit bietet, ist ihm schon vor Kenntnis der genauen Höhe seines Schadens die Erhebung einer Feststellungsklage abzuverlangen, um die Unterbrechung der Verjährung zu bewirken. (T40)
  • 7 Ob 204/05h
    Entscheidungstext OGH 25.01.2006 7 Ob 204/05h
  • 6 Ob 194/05f
    Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 194/05f
    Beisatz: Wann dies jeweils der Fall ist, hängt naturgemäß von den Umständen des jeweiligen Einzelfalles ab. (T41)
  • 9 Ob 71/05i
    Entscheidungstext OGH 25.01.2006 9 Ob 71/05i
    Beis wie T20; Beis wie T25
  • 6 Ob 172/05w
    Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 172/05w
    Vgl; Beisatz: Das Vorliegen von Medienberichten reicht für den Beginn der Verjährung jedenfalls dann nicht aus, wenn sich daraus nur allgemein ergibt, dass Banken Zinssenkungen nicht entsprechend weitergegeben haben. Entscheidend ist vielmehr, ob und ab wann sich die Medieninformationen derart verdichtet hatten, dass für die Kreditnehmer ersichtlich werden musste, auch ihre konkreten Kreditverträge seien unkorrekt abgerechnet. (T42)
  • 7 Ob 17/06k
    Entscheidungstext OGH 30.08.2006 7 Ob 17/06k
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T24; Beisatz: Dem Bauherrn ist es nicht als Verletzung seiner Erkundungsobliegenheit anzulasten, wenn der von ihm mit der Bauaufsicht Beauftragte seiner Vertragspflicht ihm gegenüber nicht ordnungsgemäß nachkommt und er deshalb von Bauschäden nicht schon bei Abnahme der Leistungen Kenntnis erlangte. (T43)
  • 10 Ob 57/06i
    Entscheidungstext OGH 24.10.2006 10 Ob 57/06i
    Beisatz: Diese Regel gilt auch für den Fall, dass Schadensursache ein - auch kunstgerechter - Eingriff des Arztes ist, dem eine wirksame, rechtfertigende Einwilligung des Patienten fehlt. (T44)
  • 2 Ob 270/06d
    Entscheidungstext OGH 24.05.2007 2 Ob 270/06d
    Beis wie T6; Beis wie T23
  • 1 Ob 162/07s
    Entscheidungstext OGH 11.09.2007 1 Ob 162/07s
    Vgl auch; Beisatz: Die Verjährungsfrist bei einem Regressanspruch mit Schadenersatzcharakter beginnt zwar regelmäßig erst dann, wenn die Zahlungspflicht des Regressberechtigten gegenüber dem Gläubiger „unverrückbar feststeht", doch kann auch in derartigen Fällen bis zu einer (rechtskräftigen) gerichtlichen Entscheidung nur dann zugewartet werden, wenn objektive Unklarheit über die Haftung des allenfalls - nämlich bei Bejahung seiner Haftung - Regressberechtigten besteht. Steht dessen eigene Haftung jedoch fest und lässt er sich aus anderen, gegebenenfalls ganz unsachlichen Gründen auf ein Verfahren ein, beginnt die Verjährungsfrist bereits mit Kenntnis von den zum Regress berechtigenden Umständen. Dies gilt auch für andere Schadenersatzforderungen als eigentliche Regressansprüche. (T45)
  • 2 Ob 241/06i
    Entscheidungstext OGH 12.07.2007 2 Ob 241/06i
    Beis wie T14; Beis wie T29; Beis wie T23; Beisatz: Hier: Schuldhafte Konkursverschleppung. (T46)
  • 10 Ob 111/07g
    Entscheidungstext OGH 18.12.2007 10 Ob 111/07g
    Beis ähnlich wie T20; Beisatz: Zweifel an der Erweisbarkeit des bekannten anspruchsbegründenden Sachverhaltes schieben den Verjährungsbeginn nicht hinaus. Besteht allerdings Ungewissheit darüber, ob überhaupt ein Schaden entstanden ist und ist über diese Frage ein Rechtsstreit anhängig, kommt es auf die Rechtskraft der Gerichtsentscheidung beziehungsweise den Ausgang eines Verwaltungsverfahrens an, weil erst dann ausreichend sichere Informationen für eine Schadenersatzklage verfügbar sind; eine ausreichende Kenntnis vom Schaden kann allerdings im Einzelfall auch gegeben sein, wenn bereits vorher gesicherte Verfahrensergebnisse vorliegen oder der Geschädigte erdrückende Beweise ignoriert. (T47)
    Beis ähnlich wie T23
  • 6 Ob 276/07t
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 6 Ob 276/07t
    Auch; Beis wie T23
  • 1 Ob 241/07h
    Entscheidungstext OGH 06.05.2008 1 Ob 241/07h
    Auch; Beisatz: Die Erkundigungspflicht des Geschädigten darf nicht überspannt werden. (T48)
  • 10 Ob 12/08z
    Entscheidungstext OGH 10.06.2008 10 Ob 12/08z
    Auch; Beis ähnlich wie T29
  • 6 Ob 80/08w
    Entscheidungstext OGH 05.06.2008 6 Ob 80/08w
    Beis wie T23; Beis wie T32; Beis ähnlich wie T36; Beisatz: Die Kenntnis muss aber den ganzen den Anspruch begründenden Sachverhalt umfassen, insbesondere auch den Ursachenzusammenhang zwischen dem Schaden und einem bestimmten dem Schädiger anzulastenden Verhalten. (T49)
  • 6 Ob 103/08b
    Entscheidungstext OGH 07.07.2008 6 Ob 103/08b
    Vgl; Beis wie T18; Beis wie T24
  • 8 ObA 56/08f
    Entscheidungstext OGH 13.11.2008 8 ObA 56/08f
    Beis wie T48; Beis wie T49; Beisatz: In Fällen der Verschuldenshaftung muss die Kenntnis auch jene Umstände umfassen, aus denen sich das Verschulden des Schädigers ergibt. (T50)
    Beisatz: Hier: Zur Verjährung von Schadenersatzansprüchen gegen den ehemaligen Arbeitgeber aus der Verletzung von dessen Verpflichtung zur Aufklärung eines ehemaligen Arbeitnehmers vor dessen Zustimmung zur Übertragung der direkten Leistungszusage an die Pensionskasse (Umstellung von einer leistungsorientierten Direktzusage auf ein beitragsorientiertes Pensionskassenmodell). (T51)
    Beisatz: Hier: Eintritt der Verjährung nach den - stets maßgeblichen - Umständen des Einzelfalls verneint. (T52)
  • 8 ObA 57/08b
    Entscheidungstext OGH 13.11.2008 8 ObA 57/08b
    Beis wie T48; Beis wie T49; Beisatz: In Fällen der Verschuldenshaftung muss die Kenntnis daher auch jene Umstände umfassen, aus denen sich das Verschulden des Schädigers ergibt. (T53)
    Beisatz: Hier: Zur Verjährung von Schadenersatzansprüchen gegen den ehemaligen Arbeitgeber aus der Verletzung von dessen Verpflichtung zur Aufklärung eines ehemaligen Arbeitnehmers vor dessen Zustimmung zur Übertragung der direkten Leistungszusage an die Pensionskasse über die damit verbundenen Rechtsfolgen (Umstellung von einem beitrags- auf ein leistungsorientiertes Pensionskassenmodell). (T54)
    Beisatz: Hier: Eintritt der Verjährung nach den - stets maßgeblichen - Umständen des Einzelfalls verneint. (T55)
  • 4 Ob 192/08a
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 4 Ob 192/08a
    Auch; Beis wie T36; Beisatz: Die bloße Möglichkeit zur Ermittlung maßgebender Tatsachen ersetzt deren Bekannntsein an sich nicht; allerdings genügt die Kenntnis von Umständen, aufgrund derer der Geschädigte die einem bestimmten Ersatzpflichtigen zurechenbare Schadensursache ohne nennenswerte Mühe - und demnach zumutbarerweise - hätte in Erfahrung bringen können. Nur unter dieser Voraussetzung gilt die erörterte Kenntnis in dem Zeitpunkt als erlangt, in dem sie dem Geschädigten bei angemessener Erkundigung zuteil geworden wäre. (T56)
  • 9 ObA 108/08k
    Entscheidungstext OGH 25.11.2008 9 ObA 108/08k
    Auch; Beis wie T48; Beis wie T49; Beis wie T50; Beis wie T51; Beis wie T52
  • 1 Ob 63/09k
    Entscheidungstext OGH 05.05.2009 1 Ob 63/09k
    Beisatz: Maßgebend sind die Kenntnisse des Geschädigten vom objektiven Sachverhalt; auf die erforderlichen Rechtskenntnisse bzw auf die richtige rechtliche Qualifikation des - bekannten - Sachverhalts kommt es für die Ingangsetzung der Verjährungsfrist nicht an. (T57)
    Beisatz: Die Unklarheit über Rechtsfragen kann den Beginn der Verjährungsfrist nicht hinausschieben. (T58)
  • 9 ObA 152/08f
    Entscheidungstext OGH 30.09.2009 9 ObA 152/08f
    Auch; Beis wie T49; Beis wie T50; Beis wie T51; Beis wie T52
  • 2 Ob 158/09p
    Entscheidungstext OGH 26.11.2009 2 Ob 158/09p
    Vgl auch; Beis wie T20; Beis wie T23; Vgl Beis wie T47; Beisatz: Hier: Trotz des Vorliegens von auf einen der Klägerin vom Beklagten verursachten Schaden hindeutenden Beweisergebnissen in Form sukzessive erstatteter Sachverständigengutachten im Vorprozess noch kein Vorliegen von gesicherten Verfahrensergebnissen oder erdrückenden Beweisen in Gang, zumindest vor dem abschließenden Gutachten im Vorprozess. (T59)
  • 8 Ob 98/09h
    Entscheidungstext OGH 18.02.2010 8 Ob 98/09h
    Auch; Beis wie T23; Beisatz: Die Frage des Beginns der Verjährungsfrist bei Schadenersatzansprüchen wegen zu Unrecht verrechneter Kreditzinsen kann nur für den jeweiligen Einzelfall beantwortet werden. (T60)
  • 7 Ob 8/10t
    Entscheidungstext OGH 03.03.2010 7 Ob 8/10t
  • 7 Ob 96/10h
    Entscheidungstext OGH 14.07.2010 7 Ob 96/10h
  • 10 Ob 62/09d
    Entscheidungstext OGH 17.08.2010 10 Ob 62/09d
    Auch; Beis wie T10
  • 2 Ob 100/10k
    Entscheidungstext OGH 08.07.2010 2 Ob 100/10k
    Vgl auch; Auch Beis wie T31; Auch Beis wie T35; Beisatz: Hier: Sachverständigengutachten zur Berechnung des Verdienstentgangs. (T61)
  • 2 Ob 15/10k
    Entscheidungstext OGH 08.07.2010 2 Ob 15/10k
    Vgl auch; Beis wie T47 nur: Zweifel an der Erweisbarkeit des bekannten anspruchsbegründenden Sachverhaltes schieben den Verjährungsbeginn nicht hinaus. (T62)
    Vgl Beis wie T6; Vgl Beis wie T10; Vgl Beis wie T20
  • 1 Ob 162/10w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 1 Ob 162/10w
    Beis ähnlich wie T6; Beis ähnlich wie T7; Beis wie T14; Beis ähnlich wie T20; Beis wie T23; Beis wie T24 bzw T25; Beis wie T27; Beis wie T29; Beis wie T35; Beis wie T50
  • 8 Ob 26/10x
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 26/10x
    Beis wie T20
  • 8 Ob 81/10k
    Entscheidungstext OGH 26.04.2011 8 Ob 81/10k
  • 3 Ob 55/11a
    Entscheidungstext OGH 11.05.2011 3 Ob 55/11a
    Auch
  • 3 Ob 70/11g
    Entscheidungstext OGH 11.05.2011 3 Ob 70/11g
    Beis wie T20; Beis wie T23
  • 8 Ob 35/11x
    Entscheidungstext OGH 26.04.2011 8 Ob 35/11x
  • 10 Ob 39/11z
    Entscheidungstext OGH 04.10.2011 10 Ob 39/11z
    Auch
  • 6 Ob 217/10w
    Entscheidungstext OGH 13.10.2011 6 Ob 217/10w
    Vgl; Beis wie T35; Beis wie T56
  • 4 Ob 144/11x
    Entscheidungstext OGH 22.11.2011 4 Ob 144/11x
    Beis wie T6; Beis wie T14; Beis wie T15; Beis wie T16; Beis wie T18; Beis wie T21; Beis wie T22; Beis wie T22; Beis wie T24; Beis wie T35; Beis wie T48; Beis wie T49; Beis wie T56
  • 5 Ob 118/11f
    Entscheidungstext OGH 09.11.2011 5 Ob 118/11f
    Auch
  • 3 Ob 200/11z
    Entscheidungstext OGH 18.04.2012 3 Ob 200/11z
    Auch; Beis wie T24 bzw T25; Beis wie T48
  • 4 Ob 46/12m
    Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 46/12m
    Beis ähnlich wie T23; Beis ähnlich wie T32; Beis ähnlich wie T41; Beisatz: Hier: Schadenersatzansprüche wegen eines Kartellrechtsverstoßes. (T63); Veröff: SZ 2012/78
  • 3 Ob 143/12v
    Entscheidungstext OGH 19.09.2012 3 Ob 143/12v
    Auch; Beisatz: Nach herrschender Ansicht wird eine Verpflichtung zur Einholung eines Privatgutachtens im Allgemeinen verneint und nur in besonderen Ausnahmefällen bejaht. (T64)
    Beis wie T48
  • 1 Ob 171/12x
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 171/12x
    Auch
  • 5 Ob 123/12t
    Entscheidungstext OGH 20.11.2012 5 Ob 123/12t
    Auch; Auch Beis wie T23; Auch Beis wie T32; Auch Beis wie T41; Auch Beis wie T63
  • 2 Ob 43/12f
    Entscheidungstext OGH 29.11.2012 2 Ob 43/12f
    Auch; Auch Beis wie T27; Auch Beis wei T29; Beis wie T23; Beis wie T18
  • 1 Ob 12/13s
    Entscheidungstext OGH 14.03.2013 1 Ob 12/13s
    Auch; Ähnlich Beis wie T24 bzw T25; Beis wie T36
  • 3 Ob 227/12x
    Entscheidungstext OGH 16.04.2013 3 Ob 227/12x
  • 9 Ob 27/13f
    Entscheidungstext OGH 24.04.2013 9 Ob 27/13f
    Auch
  • 9 Ob 16/13p
    Entscheidungstext OGH 29.05.2013 9 Ob 16/13p
    Auch; Beis wie T21
  • 2 Ob 41/13p
    Entscheidungstext OGH 07.05.2013 2 Ob 41/13p
    Vgl; Beis wie T21; Beisatz: Hier: Medienberichterstattung über den Kursverfall von MEL-“Aktien“. (T65)
  • 4 Ob 102/13y
    Entscheidungstext OGH 27.08.2013 4 Ob 102/13y
    Auch; Beis wie T36
  • 4 Ob 170/13y
    Entscheidungstext OGH 19.11.2013 4 Ob 170/13y
    Auch; Beis wie T24; Beis wie T6; Beis wie T18; Beis wie T22
  • 6 Ob 212/13i
    Entscheidungstext OGH 16.12.2013 6 Ob 212/13i
    Vgl; Beisatz: Auch ein anwaltliches Anspruchsschreiben kann auf Mutmaßungen basieren und zwingt nicht zur Annahme, dass in diesem Zeitpunkt die Erhebung einer Klage objektiv bereits möglich gewesen wäre. (T66)
  • 1 Ob 17/14b
    Entscheidungstext OGH 27.02.2014 1 Ob 17/14b
    Auch; Beis wie T6; Beis ähnlich wie T7; Beis wie T23; Beis wie T41
  • 8 Ob 26/14b
    Entscheidungstext OGH 28.04.2014 8 Ob 26/14b
  • 3 Ob 9/14s
    Entscheidungstext OGH 21.05.2014 3 Ob 9/14s
    Auch; Beis wie T13; Beis wie T18; Beis wie T24
  • 5 Ob 157/14w
    Entscheidungstext OGH 23.10.2014 5 Ob 157/14w
    Beis wie T14; Beis wie T27; Beis wie T29
  • 3 Ob 165/14g
    Entscheidungstext OGH 18.12.2014 3 Ob 165/14g
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T12; Beis wie T22
  • 5 Ob 230/14f
    Entscheidungstext OGH 27.01.2015 5 Ob 230/14f
    Auch; Beis wie T23; Beis wie T41
  • 3 Ob 155/14m
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 3 Ob 155/14m
    Auch; Beis wie T28
  • 5 Ob 22/15v
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 5 Ob 22/15v
    Beis ähnlich wie T6; Beis wie T18; Beis wie T23; Beis wie T41
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
    Auch
  • 3 Ob 40/15a
    Entscheidungstext OGH 18.03.2015 3 Ob 40/15a
    Auch; Beis wie T10 nur: Wenn jedoch Ungewissheit darüber besteht, ob überhaupt ein Schaden entstanden ist und hierüber ein Rechtsstreit behängt, wird man dem Geschädigten in der Regel zubilligen müssen, den Ausgang dieses Verfahrens abzuwarten, weil er erst dann über ausreichend sichere Informationen für seine Schadenersatzklage verfügt. (T67)
  • 1 Ob 6/15m
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 6/15m
    Auch; Beis wie T14; Beis wie T23; Beis wie T27; Beis wie T29
  • 7 Ob 56/15h
    Entscheidungstext OGH 10.06.2015 7 Ob 56/15h
  • 7 Ob 211/15b
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 7 Ob 211/15b
    Beis wie T37; Beis wie T14; Beis wie T27; Beis wie T50; Beis wie T53
  • 6 Ob 85/16t
    Entscheidungstext OGH 30.05.2016 6 Ob 85/16t
  • 3 Ob 206/16i
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 3 Ob 206/16i
    Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T10; Beis wie T14; Beis wie T16; Beis wie T29; Beis wie T31; Beis wie T35; Beis wie T49; Beis wie T50; Beis wie T53
  • 10 Ob 70/15i
    Entscheidungstext OGH 21.03.2017 10 Ob 70/15i
    Beis wie T14; Beis wie T21; Beis wie T29; Beis wie T49; Beis wie T53
  • 2 Ob 99/16x
    Entscheidungstext OGH 27.04.2017 2 Ob 99/16x
    Auch; Beis wie T21; Veröff: SZ 2017/53
  • 7 Ob 12/17s
    Entscheidungstext OGH 17.05.2017 7 Ob 12/17s
    Beis wie T18
  • 8 Ob 54/17z
    Entscheidungstext OGH 30.05.2017 8 Ob 54/17z
    Beis wie T20; Beis wie T24; Beis wie T25; Beis wie T29; Beis wie T35; Beis wie T49; Beis wie T64; Beisatz: Ein anwaltliches Aufforderungsschreiben löst die Verjährung nicht per se aus, sondern ebenfalls nur dann, wenn die erforderlichen Voraussetzungen objektiv vorliegen. (T68)
    Beisatz: Selbst Mutmaßungen darüber, wie sich der Sachverhalt abgespielt haben könnte, reichen grundsätzlich nicht aus. (T69)
  • 7 Ob 91/17h
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 7 Ob 91/17h
    Beis wie T6; Beis wie T18; Veröff: SZ 2017/45
  • 3 Ob 65/17f
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 3 Ob 65/17f
    Auch; Beis wie T18
  • 7 Ob 95/17x
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 7 Ob 95/17x
    Auch; Beis wie T21
  • 7 Ob 176/17h
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 7 Ob 176/17h
  • 4 Ob 159/17m
    Entscheidungstext OGH 09.11.2017 4 Ob 159/17m
    Beis wie T21
  • 1 Ob 230/17f
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 1 Ob 230/17f
    Auch; Beis wie T23; Beis wie T41
  • 7 Ob 199/17s
    Entscheidungstext OGH 20.04.2018 7 Ob 199/17s
    Beis wie T21
  • 4 Ob 8/18g
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 4 Ob 8/18g
    Auch; Beis wie T21
  • 1 Ob 121/18b
    Entscheidungstext OGH 29.08.2018 1 Ob 121/18b
    Beis ähnlich wie T6; Beis ähnlich wie T23; Beis ähnlich wie T24; Beis ähnlich wie T36
  • 9 Ob 65/18a
    Entscheidungstext OGH 30.10.2018 9 Ob 65/18a
    Auch
  • 7 Ob 26/18a
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 7 Ob 26/18a
    Beis wie T40
  • 9 Ob 88/18h
    Entscheidungstext OGH 28.11.2018 9 Ob 88/18h
    Auch; Beis wie T21
  • 10 Ob 20/19t
    Entscheidungstext OGH 07.05.2019 10 Ob 20/19t
    Auch; Beis wie T19; Beis wie T48
  • 4 Ob 98/19v
    Entscheidungstext OGH 13.06.2019 4 Ob 98/19v
    Vgl; Beis wie T10; Beis wie T12; Beis wie T22; Beis wie T23

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0034524

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

12.08.2019

Dokumentnummer

JJR_19560307_OGH0002_0010OB00098_5600000_002

Rechtssatz für 2Ob149/56 1Ob137/66 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034536

Geschäftszahl

2Ob149/56; 1Ob137/66; 1Ob63/71; 1Ob157/71; 7Ob69/74; 5Ob207/74; 4Ob57/78; 5Ob754/79; 5Ob623/80; 1Ob516/82; 3Ob502/85; 1Ob21/87; 4Ob543/87; 8Ob1632/91 (8Ob1633/91, 8Ob1634/91); 1Ob41/94 (1Ob42/94); 1Ob2/96; 1Ob94/03k; 10Ob84/04g; 1Ob11/07k; 10Ob72/07x; 8ObA66/09b; 8Ob81/10k; 3Ob55/11a; 4Ob144/11x; 4Ob46/12m; 3Ob227/12x; 1Ob56/13m; 1Ob130/13v; 1Ob50/13d; 5Ob230/14f; 1Ob211/14g; 1Ob123/15t; 6Ob232/15h; 5Ob206/16d; 9Ob39/17a; 6Ob174/17g; 5Ob68/18p; 6Ob132/19h

Entscheidungsdatum

11.07.1956

Norm

ABGB §1489 IIB
AHG §6 Abs1

Rechtssatz

Bei fortgesetzter Schädigung beginnt die Verjährung für den Ersatz des erstentstandenen Schaden mit der Kenntnis des Beschädigten von ihm zu laufen; für jede weitere Schädigung beginnt eine neue Verjährung in dem Zeitpunkt, in welchem sie dem Beschädigten zur Kenntnis gelangt.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 149/56
    Entscheidungstext OGH 11.07.1956 2 Ob 149/56
    Veröff: ZVR 1957/125 S 130
  • 1 Ob 137/66
    Entscheidungstext OGH 26.05.1966 1 Ob 137/66
    Beisatz: Immissionen nach § 364a ABGB. (T1)
    Veröff: EvBl 1966/426 S 547 = JBl 1967,32
  • 1 Ob 63/71
    Entscheidungstext OGH 25.03.1971 1 Ob 63/71
    Veröff: ImmZ 1971,217 = MietSlg 23610
  • 1 Ob 157/71
    Entscheidungstext OGH 24.06.1971 1 Ob 157/71
    Beisatz: Monatlicher Mietzinsentgang (T2)
    Veröff: 23225
  • 7 Ob 69/74
    Entscheidungstext OGH 09.05.1974 7 Ob 69/74
    Veröff: SZ 47/61 = JBl 1974,482 = RZ 1974/118 S 212
  • 5 Ob 207/74
    Entscheidungstext OGH 02.10.1974 5 Ob 207/74
  • 4 Ob 57/78
    Entscheidungstext OGH 16.01.1979 4 Ob 57/78
    Beisatz: Nichtentrichtung vorgeschriebener Sozialversicherungsbeiträge. (T3)
    Veröff: Arb 9770 = DRdA 1980,27 (mit Anmerkung von Koziol)
  • 5 Ob 754/79
    Entscheidungstext OGH 11.03.1980 5 Ob 754/79
    Beisatz: Hier: Mehraufwand für Ersatzwohnung (T4)
  • 5 Ob 623/80
    Entscheidungstext OGH 07.07.1981 5 Ob 623/80
    Vgl
  • 1 Ob 516/82
    Entscheidungstext OGH 17.03.1982 1 Ob 516/82
    Vgl; Beisatz: Getrennte Beurteilung der Forderungen gegen den Ehestörer auf Ersatz der Überwachungskosten aus selbständigen, aufeinanderfolgenden Beobachtungsaufträgen an Detektivbüro. (T5)
  • 3 Ob 502/85
    Entscheidungstext OGH 18.12.1985 3 Ob 502/85
    Beisatz: Eine festgesetzte Schädigung liegt nicht vor, wenn es um einen bereits entstandenen, der Höhe aber noch nicht völlig bekannten, sich durch weitere Säumigkeit des Verkäufers mit der Mängelbeseitigung nur erhöhenden Schaden, vor allem aber, wenn es um einen sogar der Höhe nach vorhersehbaren Folgeschaden geht. (T6)
    Veröff: JBl 1986,304 (P Bydlinski)
  • 1 Ob 21/87
    Entscheidungstext OGH 24.06.1987 1 Ob 21/87
    Beis wie T6
  • 4 Ob 543/87
    Entscheidungstext OGH 03.11.1987 4 Ob 543/87
  • 8 Ob 1632/91
    Entscheidungstext OGH 18.10.1991 8 Ob 1632/91
    Auch; Beisatz: Hier: Monatlicher Mietzinsentgang wegen Schaden an der Wasserzuleitung. (T7)
  • 1 Ob 41/94
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 41/94
    Auch; Beisatz: Schäden infolge fortgesetzten oder wiederholten Verhaltens ist jede einzelne Handlung oder Unterlassung für sich selbst Schadensursache, weshalb mit jeder weiteren Zufügung eines Schadens eine neue Verjährung in dem Zeitpunkt in Gang gesetzt wird, in welchem sie dem Geschädigten zur Kenntnis gelangt. (T8)
  • 1 Ob 2/96
    Entscheidungstext OGH 11.03.1996 1 Ob 2/96
    Auch
  • 1 Ob 94/03k
    Entscheidungstext OGH 01.07.2003 1 Ob 94/03k
    Auch; Beisatz: Die Nichterfüllung der im Bewilligungsbescheid erteilten Auflagen (in casu: zum Schutz der Fischereirechte) ist als fortgesetztes Verhalten des Bescheidadressaten ein Dauerdelikt, so dass mit jeder Schadenszufügung eine gesonderte Verjährungsfrist in dem Zeitpunkt, in dem sie dem Geschädigten zur Kenntnis gelangt, in Gang gesetzt wird. (T9)
  • 10 Ob 84/04g
    Entscheidungstext OGH 25.01.2005 10 Ob 84/04g
    Beisatz: Eine fortgesetzte Schädigung in diesem Sinn liegt vor, wenn durch eine schädigende Anlage, Nichtbeseitigen eines gefährlichen oder Aufrechterhalten eines rechtswidrigen Zustandes Schäden hervorgerufen werden, oder wenn wiederholte schädigende Handlungen vorliegen, von denen jede den Tatbestand einer neuen Rechtsverletzung verkörpert und jede für sich Schadensursache ist. Von einer fortgesetzten Schädigung kann allerdings nicht gesprochen werden, wenn ein Schaden eingetreten ist, der sich nur wegen Fortdauer des schädigenden Verhaltens vergrößert hat. (T10)
    Veröff: SZ 2005/6
  • 1 Ob 11/07k
    Entscheidungstext OGH 03.05.2007 1 Ob 11/07k
    Beis wie T8; Beis wie T9; Beis wie T10 nur: Eine fortgesetzte Schädigung in diesem Sinn liegt vor, wenn durch eine schädigende Anlage, Nichtbeseitigen eines gefährlichen oder Aufrechterhalten eines rechtswidrigen Zustandes Schäden hervorgerufen werden, oder wenn wiederholte schädigende Handlungen vorliegen, von denen jede den Tatbestand einer neuen Rechtsverletzung verkörpert und jede für sich Schadensursache ist. (T11)
    Beisatz: Wird einer Behörde vorgeworfen, rechtswidrig und schuldhaft einen negativen Bescheid erlassen und nach dessen Aufhebung weitere Schäden dadurch verschuldet zu haben, dass nicht unverzüglich ein positiver „Ersatzbescheid" erlassen wurde, ist für den Beginn der Verjährungsfrist zwischen den Schäden, die bei pflichtgemäßem Verhalten auch bei einer umgehenden neuen Entscheidung nicht mehr vermeidbar gewesen wären und jenen zu unterscheiden, die (auch) auf die schuldhafte Untätigkeit bzw die pflichtwidrige Verzögerung bei der Erlassung eines neuen Bescheids zurückgehen. Bei letzteren handelt es sich nicht um vorhersehbare Folgeschäden, sodass jeder weitere Schadenseintritt einen neuen Verjährungsbeginn auslöst. (T12)
  • 10 Ob 72/07x
    Entscheidungstext OGH 11.09.2007 10 Ob 72/07x
    Beis wie T10 nur: Eine fortgesetzte Schädigung in diesem Sinn liegt vor, wenn durch eine schädigende Anlage, Nichtbeseitigen eines gefährlichen oder Aufrechterhalten eines rechtswidrigen Zustandes Schäden hervorgerufen werden. (T13)
    Beisatz: Hier: Die fortgesetzte Nichtzurverfügungstellung der dem Kläger vertragsmäßig zugesicherten Wohnung stellt einen vertragswidrigen Dauerzustand im Sinne einer fortgesetzten Schädigung dar, sodass der Kläger nicht verpflichtet war, innerhalb von drei Jahren nach dem Eintritt des Primärschadens eine Feststellungsklage zur Wahrung seines Anspruches für künftige Schäden einzubringen. (T14)
  • 8 ObA 66/09b
    Entscheidungstext OGH 22.09.2010 8 ObA 66/09b
  • 8 Ob 81/10k
    Entscheidungstext OGH 26.04.2011 8 Ob 81/10k
  • 3 Ob 55/11a
    Entscheidungstext OGH 11.05.2011 3 Ob 55/11a
    Vgl
  • 4 Ob 144/11x
    Entscheidungstext OGH 22.11.2011 4 Ob 144/11x
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Mehrere ärztliche Kunstfehler anlässlich einer Operation und Einschaltung der Patientenvertretung. (T15)
  • 4 Ob 46/12m
    Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 46/12m
    Auch; Beisatz: Hier: Schadenersatzansprüche wegen eines Kartellrechtsverstoßes. (T16)
    Veröff: SZ 2012/78
  • 3 Ob 227/12x
    Entscheidungstext OGH 16.04.2013 3 Ob 227/12x
    Auch; Beisatz: Solange ein Leistungsanspruch aufrecht ist, kann nicht die Verjährung des Schadenersatzanspruchs beginnen, der an dessen Stelle treten soll. (T17)
  • 1 Ob 56/13m
    Entscheidungstext OGH 21.05.2013 1 Ob 56/13m
    Auch; Beisatz: Hier: Verjährungsfrist eines Staatshaftungsanspruchs. (T18)
    Veröff: SZ 2013/50
  • 1 Ob 130/13v
    Entscheidungstext OGH 18.07.2013 1 Ob 130/13v
    Auch
  • 1 Ob 50/13d
    Entscheidungstext OGH 29.08.2013 1 Ob 50/13d
    Vgl
  • 5 Ob 230/14f
    Entscheidungstext OGH 27.01.2015 5 Ob 230/14f
    Auch; Beisatz: Fortgesetzte Schädigung durch Nichtbeseitigung eines gefährlichen Zustands. (T19)
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
    Vgl auch
  • 1 Ob 123/15t
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 1 Ob 123/15t
    Vgl; Beis wie T11; Beis wie T12; Veröff: SZ 2015/85
  • 6 Ob 232/15h
    Entscheidungstext OGH 30.03.2016 6 Ob 232/15h
    Beis wie T2; Beisatz: Der Geschädigte ist bei fortgesetzter Schädigung ausnahmsweise nicht genötigt, innerhalb von drei Jahren nach Eintritt und Bekanntwerden des Primärschadens eine Feststellungsklage zur Wahrung seines Anspruchs auf Ersatz künftiger Schäden einzubringen. Dies ist selbst dann nicht erforderlich, wenn diese Schäden schon vorhersehbar sind. (T20)
    Beisatz: Der verbesserungspflichtige Schuldner verletzt seine Pflichten täglich aufs neue, solange er die geschuldete Leistung nicht vornimmt. Bei der Nichteinhaltung mehrmaliger Zusagen, eine Mängelverbesserung vorzunehmen, fallen ihm wiederholte Pflichtverletzungen zur Last. (T21)
  • 5 Ob 206/16d
    Entscheidungstext OGH 01.03.2017 5 Ob 206/16d
    Beisatz: „Fortgesetzte Schadenszufügung“ durch Reparatur an einer Zwischendecke des Mietjobjets, § 8 Abs 3 MRG. (T22); Veröff: SZ 2017/33
  • 9 Ob 39/17a
    Entscheidungstext OGH 25.07.2017 9 Ob 39/17a
    Beis wie T20; Beisatz: Hier: Umsatzrückgänge wegen Umbauarbeiten des Vermieters. (T23)
  • 6 Ob 174/17g
    Entscheidungstext OGH 21.11.2017 6 Ob 174/17g
    Vgl; Beis wie T8; Beis ähnlich wie T11
  • 5 Ob 68/18p
    Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 68/18p
    Auch
  • 6 Ob 132/19h
    Entscheidungstext OGH 24.09.2019 6 Ob 132/19h
    Beis wie T20; Beisatz: Gerade der Fall wiederholter bzw fortdauernder Vertragsverletzung stellt einen Beispielsfall für fortgesetzte Schädigung dar. (T24)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0034536

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.11.2019

Dokumentnummer

JJR_19560711_OGH0002_0020OB00149_5600000_001

Rechtssatz für 2Ob367/58 2Ob717/56 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0042179

Geschäftszahl

2Ob367/58; 2Ob717/56; 6Ob303/60; 2Ob447/60; 6Ob107/61; 6Ob266/61; 5Ob36/63; 6Ob67/63; 6Ob182/63; 6Ob160/64; 5Ob49/64; 6Ob240/64; 5Ob285/64 (5Ob286/64); 5Ob333/64; 4Ob312/65; 5Ob50/65; 7Ob67/65 (7Ob68/65 -7Ob71/65); 5Ob97/65; 5Ob211/65; 7Ob284/65; 5Ob304/65; 6Ob264/65; 1Ob225/65 (1Ob226/65); 5Ob30/66; 6Ob42/66; 6Ob336/65; 5Ob125/66; 2Ob214/66; 3Ob85/66; 2Ob244/66; 1Ob287/66; 6Ob21/67; 6Ob22/67; 2Ob52/67; 4Ob305/67; 6Ob72/67; 6Ob61/67; 6Ob25/67; 6Ob97/67; 5Ob321/66; 5Ob106/67; 5Ob126/67 (5Ob127/67); 6Ob166/67; 1Ob156/67 (1Ob157/67); 6Ob168/67; 4Ob54/67; 5Ob149/67; 8Ob239/67 (8Ob240/67); 1Ob188/67; 8Ob330/67 (8Ob331/67); 2Ob381/67; 5Ob5/68 (5Ob6/68); 1Ob11/68; 6Ob354/67 (6Ob355/67); 8Ob111/68; 1Ob111/68; 6Ob53/68; 5Ob294/68; 6Ob13/69; 8Ob10/69; 1Ob17/69; 7Ob253/68; 6Ob17/69; 2Ob198/69 (2Ob201/69); 6Ob259/69; 5Ob235/69; 5Ob309/69; 7Ob9/70; 5Ob5/70 (5Ob6/70); 3Ob142/69; 5Ob7/70; 4Ob518/70; 1Ob68/70; 6Ob90/70; 1Ob53/70; 1Ob40/70 (1Ob41/70); 6Ob139/70; 1Ob125/70; 6Ob131/70; 1Ob170/70; 1Ob224/70; 1Ob258/70 (1Ob259/70); 1Ob212/70; 1Ob288/70; 1Ob242/70 (1Ob243/70); 2Ob450/70 (2Ob451/70); 6Ob281/70; 7Ob21/71; 5Ob23/71; 1Ob74/71; 5Ob101/71; 6Ob124/71; 4Ob567/71; 1Ob115/71; 1Ob176/71; 1Ob222/71; 4Ob556/71; 1Ob293/71; 6Ob323/71; 1Ob6/72; 3Ob133/71; 1Ob36/72; 6Ob5/72 (6Ob6/72); 1Ob52/72 (1Ob53/72); 5Ob80/72; 2Ob292/71 (2Ob293/71); 5Ob121/72; 5Ob109/72; 3Ob57/72; 7Ob152/72; 8Ob128/72; 5Ob127/72; 7Ob175/72; 7Ob167/72; 5Ob185/72; 5Ob177/72; 6Ob237/72; 2Ob199/72 (2Ob200/72); 6Ob14/73; 4Ob507/73 (4Ob508/73); 3Ob43/73; 4Ob518/73; 6Ob66/73; 5Ob35/73; 3Ob51/73 (3Ob52/73); 5Ob76/73; 3Ob76/73 (3Ob77/73 -3Ob81/73); 4Ob538/73; 3Ob115/73; 5Ob142/73; 3Ob212/73; 4Ob562/73; 4Ob602/73; 7Ob244/73; 1Ob200/73; 5Ob27/74 (5Ob28/74); 4Ob506/74; 4Ob312/74; 1Ob42/74; 5Ob24/74 (5Ob25/74); 4Ob527/74; 5Ob73/74; 7Ob103/74 (7Ob104/74); 4Ob315/74 (4Ob316/74); 1Ob118/74; 6Ob123/74; 7Ob141/74; 5Ob126/74; 2Ob246/74; 3Ob168/74; 2Ob242/74; 5Ob323/74 (5Ob324/74); 1Ob18/75; 2Ob177/74; 2Ob24/75; 4Ob540/75; 5Ob75/75 (5Ob76/75); 3Ob70/75; 1Ob119/75 (1Ob120/75); 5Ob153/75 (5Ob224/75); 5Ob209/75; 1Ob527/76; 4Ob659/75; 7Ob556/76 (7Ob557/76); 5Ob555/76; 3Ob557/76; 4Ob341/76 (4Ob342/76); 4Ob58/76; 5Ob670/76; 1Ob720/76; 4Ob380/76 (4Ob381/76); 3Ob652/76; 8Ob198/76 (8Ob199/76, 8Ob200/76); 7Ob774/76 (7Ob775/76 -7Ob797/76); 7Ob696/76 (7Ob697/76 -7Ob767/76); 1Ob743/76 (1Ob744/76); 6Ob565/77; 3Ob507/77; 2Ob37/77; 5Ob590/77; 3Ob67/77; 5Ob675/77 (5Ob676/77); 7Ob1/78; 8Ob206/77 (8Ob207/77); 8Ob201/77 (8Ob202/77); 8Ob580/77; 2Ob69/78; 2Ob518/78; 3Ob596/78; 3Ob658/78; 2Ob541/78; 2Ob550/78; 2Ob177/78 (2Ob178/78); 2Ob131/78 (2Ob132/78); 2Ob119/78; 1Ob628/78; 7Ob73/78; 4Ob512/79; 7Ob551/79; 6Ob542/79; 5Ob580/79; 5Ob553/79; 3Ob613/78; 8Ob87/79; 2Ob562/79; 5Ob738/79; 1Ob514/80; 4Ob35/80; 8Ob254/79 (8Ob255/79); 6Ob791/79; 6Ob567/80; 7Ob583/80; 8Ob69/80; 8Ob247/80; 3Ob665/80; 3Ob678/80; 5Ob35/80; 7Ob662/81 (7Ob663/81); 8Ob214/81; 6Ob669/81; 6Ob684/81; 5Ob593/82; 7Ob589/82; 1Ob680/82; 8Ob292/82; 1Ob841/82; 2Ob603/82 (2Ob604/82); 3Ob526/83; 4Ob585/83; 2Ob105/83; 3Ob627/83; 1Ob576/84; 3Ob597/86; 8Ob42/86; 5Ob23/87; 3Ob6/87 (3Ob7/87); 8Ob511/87; 2Ob552/87 (2Ob553/87, 2Ob554/87); 7Ob708/87; 6Ob719/87 (6Ob720/87); 7Ob734/87; 7Ob578/88; 9ObA207/87; 4Ob568/88; 7Ob682/88; 10ObS510/88; 9ObA42/89; 7Ob564/89; 7Ob707/88 (7Ob708/88); 2Ob52/89; 8Ob571/89 (8Ob572/89); 7Ob675/89; 9ObA239/89; 5Ob658/89; 3Ob519/89; 7Ob553/90; 4Ob70/90; 1Ob39/90 (1Ob40/90); 8Ob695/89 (8Ob696/89); 9ObA49/91; 7Ob7/91; 2Ob621/90; 10ObS268/91; 7Ob608/91; 9ObA225/91; 4Ob126/91; 9ObA227/91; 9ObA6/92; 6Ob580/81 (6Ob508/92); 5Ob125/92; 9ObA110/94; 2Ob22/94; 6Ob586/94; 1Ob589/94; 1Ob585/94; 8Ob2/95; 3Ob1560/95; 6Ob651/95 (6Ob652/95); 1Ob41/94 (1Ob42/94); 4Ob581/95; 1Ob605/95; 1Ob610/95; 3Ob1511/96; 2Ob513/96; 8ObA2359/96m; 2Ob522/95; 2Ob2205/96w; 10ObS196/97i; 8Ob2320/96a; 5Ob230/97b; 2Ob2281/96x; 4Ob325/97s; 8Ob2351/96k; 10ObS39/98b; 10ObS209/98b; 10ObS243/98b; 10ObS390/98w; 9ObA252/98v; 5Ob340/98f; 9ObA287/99t; 9ObA136/99m; 9Ob34/00s; 9ObA331/99p; 9ObA73/00a; 7Ob24/01g; 7Ob49/01h; 9Ob134/00k; 9ObA154/01i; 7Ob9/02b; 6Ob122/01m; 10ObS422/01h; 6Ob86/02v; 3Ob53/02v; 3Ob164/03v; 7Ob91/03p; 7Ob243/03s; 7Ob25/04h; 7Ob33/05m; 6Ob2/05w; 6Ob83/05g; 3Ob259/05t; 6Ob296/05f; 8Ob96/05h; 7Ob175/06w; 9Ob64/05k; 4Ob44/07k; 9Ob144/06a; 2Ob154/07x; 1Ob26/08t; 8ObA28/08p; 8Ob136/08w; 4Ob200/08b; 2Ob92/08f; 8Ob152/08y; 9Ob31/08m; 5Ob91/09g; 6Ob2/09a; 9ObA59/09f; 9Ob87/09y; 8Ob67/09z; 5Ob241/09s; 4Ob28/10m; 8Ob15/10d; 8ObA58/09a; 4Ob124/10d; 4Ob78/10i; 6Ob121/10b; 9ObA82/10i; 4Ob173/10k; 3Ob186/10i; 9ObA27/10a; 4Ob5/11f; 5Ob154/10y; 7Ob21/11f; 5Ob9/11a; 8ObA41/11d; 9ObA105/10x; 10ObS112/11k; 10Ob4/12d; 9ObA118/11k; 4Ob141/12g; 9ObA122/12z; 7Ob83/13a; 9ObA4/13y; 8Ob59/13d; 9Ob19/13d; 1Ob100/13g; 1Ob131/13s; 1Ob239/13y; 1Ob61/14y; 3Ob2/14m; 1Ob218/14m; 5Ob122/15z; 2Ob27/16h; 1Ob204/17g; 9ObA125/17y; 1Ob208/17w; 3Ob225/17k; 9Ob81/17b; 1Ob92/18p; 7Ob138/18x; 4Ob75/19m

Entscheidungsdatum

19.12.1958

Norm

ZPO §496 Abs1 Z3
ZPO §503 Z2 C3c
ZPO §519 Abs1 Z2 H
ZPO §519 Z3 D

Rechtssatz

Wenn das Berufungsgericht der Ansicht ist, dass der Sachverhalt in der von ihm dargestellten Richtung noch nicht genügend geklärt ist, dann kann der OGH, der nicht Tatsacheninstanz ist, dem nicht entgegentreten.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 367/58
    Entscheidungstext OGH 19.12.1958 2 Ob 367/58
  • 2 Ob 717/56
    Entscheidungstext OGH 16.01.1957 2 Ob 717/56
  • 6 Ob 303/60
    Entscheidungstext OGH 14.09.1960 6 Ob 303/60
  • 2 Ob 447/60
    Entscheidungstext OGH 07.12.1960 2 Ob 447/60
  • 6 Ob 107/61
    Entscheidungstext OGH 13.06.1961 6 Ob 107/61
    Beisatz: Beurteilung der Frage der Ermächtigung zum Mietvertragsabschluss. (T1)
  • 6 Ob 266/61
    Entscheidungstext OGH 13.07.1961 6 Ob 266/61
  • 5 Ob 36/63
    Entscheidungstext OGH 14.03.1963 5 Ob 36/63
  • 6 Ob 67/63
    Entscheidungstext OGH 27.03.1963 6 Ob 67/63
  • 6 Ob 182/63
    Entscheidungstext OGH 04.07.1963 6 Ob 182/63
  • 6 Ob 160/64
    Entscheidungstext OGH 13.07.1964 6 Ob 160/64
  • 5 Ob 49/64
    Entscheidungstext OGH 02.04.1964 5 Ob 49/64
    Veröff: RZ 1965,45
  • 6 Ob 240/64
    Entscheidungstext OGH 09.09.1964 6 Ob 240/64
  • 5 Ob 285/64
    Entscheidungstext OGH 01.12.1964 5 Ob 285/64
  • 5 Ob 333/64
    Entscheidungstext OGH 21.01.1965 5 Ob 333/64
  • 4 Ob 312/65
    Entscheidungstext OGH 18.02.1965 4 Ob 312/65
    Veröff: SZ 38/29 = ÖBl 1965,60
  • 5 Ob 50/65
    Entscheidungstext OGH 01.04.1965 5 Ob 50/65
  • 7 Ob 67/65
    Entscheidungstext OGH 07.04.1965 7 Ob 67/65
  • 5 Ob 97/65
    Entscheidungstext OGH 16.09.1965 5 Ob 97/65
    Beisatz: Außerstreitverfahren (T2)
    Veröff: JBl 1966,149
  • 5 Ob 211/65
    Entscheidungstext OGH 30.09.1965 5 Ob 211/65
  • 7 Ob 284/65
    Entscheidungstext OGH 24.11.1965 7 Ob 284/65
  • 5 Ob 304/65
    Entscheidungstext OGH 09.12.1965 5 Ob 304/65
  • 6 Ob 264/65
    Entscheidungstext OGH 22.12.1965 6 Ob 264/65
    Veröff: SZ 38/227
  • 1 Ob 225/65
    Entscheidungstext OGH 17.03.1966 1 Ob 225/65
  • 5 Ob 30/66
    Entscheidungstext OGH 31.03.1966 5 Ob 30/66
    Veröff: JBl 1967,477
  • 6 Ob 42/66
    Entscheidungstext OGH 25.05.1966 6 Ob 42/66
  • 6 Ob 336/65
    Entscheidungstext OGH 26.01.1966 6 Ob 336/65
    Veröff: ImmZ 1966,170
  • 5 Ob 125/66
    Entscheidungstext OGH 02.06.1966 5 Ob 125/66
  • 2 Ob 214/66
    Entscheidungstext OGH 01.09.1966 2 Ob 214/66
  • 3 Ob 85/66
    Entscheidungstext OGH 14.09.1966 3 Ob 85/66
  • 2 Ob 244/66
    Entscheidungstext OGH 19.10.1966 2 Ob 244/66
  • 1 Ob 287/66
    Entscheidungstext OGH 26.01.1967 1 Ob 287/66
  • 6 Ob 21/67
    Entscheidungstext OGH 01.02.1967 6 Ob 21/67
  • 6 Ob 22/67
    Entscheidungstext OGH 08.02.1967 6 Ob 22/67
  • 2 Ob 52/67
    Entscheidungstext OGH 23.02.1967 2 Ob 52/67
  • 4 Ob 305/67
    Entscheidungstext OGH 28.02.1967 4 Ob 305/67
    Veröff: ÖBl 1967,78
  • 6 Ob 72/67
    Entscheidungstext OGH 15.03.1967 6 Ob 72/67
    Beisatz: Richtige rechtliche Beurteilung vorausgesetzt. (T3)
  • 6 Ob 61/67
    Entscheidungstext OGH 15.03.1967 6 Ob 61/67
    Beis wie T3; Veröff: EvBl 1967/437 S 634
  • 6 Ob 25/67
    Entscheidungstext OGH 15.03.1967 6 Ob 25/67
  • 6 Ob 97/67
    Entscheidungstext OGH 03.05.1967 6 Ob 97/67
  • 5 Ob 321/66
    Entscheidungstext OGH 03.11.1966 5 Ob 321/66
    Beis wie T3; Veröff: RZ 1967,74
  • 5 Ob 106/67
    Entscheidungstext OGH 31.05.1967 5 Ob 106/67
  • 5 Ob 126/67
    Entscheidungstext OGH 07.07.1967 5 Ob 126/67
    Beis wie T3
  • 6 Ob 166/67
    Entscheidungstext OGH 12.07.1967 6 Ob 166/67
  • 1 Ob 156/67
    Entscheidungstext OGH 30.08.1967 1 Ob 156/67
    Beis wie T3; Veröff: SZ 40/109
  • 6 Ob 168/67
    Entscheidungstext OGH 31.08.1967 6 Ob 168/67
  • 4 Ob 54/67
    Entscheidungstext OGH 05.09.1967 4 Ob 54/67
    Beis wie T3
  • 5 Ob 149/67
    Entscheidungstext OGH 04.10.1967 5 Ob 149/67
    Beis wie T2; Beisatz: § 32 MG (T4)
  • 8 Ob 239/67
    Entscheidungstext OGH 24.10.1967 8 Ob 239/67
    Beis wie T3
  • 1 Ob 188/67
    Entscheidungstext OGH 24.10.1967 1 Ob 188/67
    Beis wie T3
  • 8 Ob 330/67
    Entscheidungstext OGH 19.12.1967 8 Ob 330/67
    Veröff: SZ 40/168
  • 2 Ob 381/67
    Entscheidungstext OGH 29.01.1968 2 Ob 381/67
  • 5 Ob 5/68
    Entscheidungstext OGH 07.02.1968 5 Ob 5/68
  • 1 Ob 11/68
    Entscheidungstext OGH 08.02.1968 1 Ob 11/68
  • 6 Ob 354/67
    Entscheidungstext OGH 15.02.1968 6 Ob 354/67
    Veröff: RZ 1969,14
  • 8 Ob 111/68
    Entscheidungstext OGH 07.05.1968 8 Ob 111/68
    Beis wie T3; Beisatz: Nur wenn es sich bei den Bemängelungen des Berufungsgerichtes in Wahrheit gar nicht um Erörterungsmängel und Feststellungsmängel, sondern um Bedenken gegen die erstgerichtliche Beweiswürdigung handelte, könnte der OGH eingreifen und dem Berufungsgericht auftragen, solche Bedenken durch Wiederholung der entsprechenden Beweisaufnahmen zu beheben. (T5)
  • 1 Ob 111/68
    Entscheidungstext OGH 16.05.1968 1 Ob 111/68
  • 6 Ob 53/68
    Entscheidungstext OGH 05.06.1968 6 Ob 53/68
    Beis wie T3; Veröff: SZ 41/68 = JBl 1970,251
  • 5 Ob 294/68
    Entscheidungstext OGH 13.11.1968 5 Ob 294/68
  • 6 Ob 13/69
    Entscheidungstext OGH 22.01.1969 6 Ob 13/69
  • 8 Ob 10/69
    Entscheidungstext OGH 21.01.1969 8 Ob 10/69
    Beis wie T3
  • 1 Ob 17/69
    Entscheidungstext OGH 06.02.1969 1 Ob 17/69
  • 7 Ob 253/68
    Entscheidungstext OGH 05.02.1969 7 Ob 253/68
  • 6 Ob 17/69
    Entscheidungstext OGH 26.02.1969 6 Ob 17/69
    Beisatz: Auch hinsichtlich der Beurteilung der Voraussetzungen des § 273 ZPO. (T6)
  • 2 Ob 198/69
    Entscheidungstext OGH 03.07.1969 2 Ob 198/69
  • 6 Ob 259/69
    Entscheidungstext OGH 29.10.1969 6 Ob 259/69
  • 5 Ob 235/69
    Entscheidungstext OGH 12.11.1969 5 Ob 235/69
    Beis wie T3; Beis wie T5
  • 5 Ob 309/69
    Entscheidungstext OGH 10.12.1969 5 Ob 309/69
    Veröff: JBl 1970,623
  • 7 Ob 9/70
    Entscheidungstext OGH 21.01.1970 7 Ob 9/70
  • 5 Ob 5/70
    Entscheidungstext OGH 28.01.1970 5 Ob 5/70
  • 3 Ob 142/69
    Entscheidungstext OGH 28.01.1970 3 Ob 142/69
    Veröff: EvBl 1970/168 S 273 = RZ 1970,150
  • 5 Ob 7/70
    Entscheidungstext OGH 04.02.1970 5 Ob 7/70
  • 4 Ob 518/70
    Entscheidungstext OGH 10.03.1970 4 Ob 518/70
  • 1 Ob 68/70
    Entscheidungstext OGH 16.04.1970 1 Ob 68/70
  • 6 Ob 90/70
    Entscheidungstext OGH 15.04.1970 6 Ob 90/70
  • 1 Ob 53/70
    Entscheidungstext OGH 16.04.1970 1 Ob 53/70
  • 1 Ob 40/70
    Entscheidungstext OGH 16.04.1970 1 Ob 40/70
  • 6 Ob 139/70
    Entscheidungstext OGH 17.06.1970 6 Ob 139/70
    Beis wie T3; Veröff: RZ 1971,15
  • 1 Ob 125/70
    Entscheidungstext OGH 18.06.1970 1 Ob 125/70
    Beis wie T3
  • 6 Ob 131/70
    Entscheidungstext OGH 23.09.1970 6 Ob 131/70
  • 1 Ob 170/70
    Entscheidungstext OGH 01.10.1970 1 Ob 170/70
    Veröff: SZ 43/167 = EvBl 1971/148 S 263
  • 1 Ob 224/70
    Entscheidungstext OGH 15.10.1970 1 Ob 224/70
  • 1 Ob 258/70
    Entscheidungstext OGH 26.11.1970 1 Ob 258/70
  • 1 Ob 212/70
    Entscheidungstext OGH 10.12.1970 1 Ob 212/70
  • 1 Ob 288/70
    Entscheidungstext OGH 10.12.1970 1 Ob 288/70
    Beis wie T3
  • 1 Ob 242/70
    Entscheidungstext OGH 10.12.1970 1 Ob 242/70
    Beis wie T3
  • 2 Ob 450/70
    Entscheidungstext OGH 02.02.1971 2 Ob 450/70
    Beis wie T3
  • 6 Ob 281/70
    Entscheidungstext OGH 08.01.1971 6 Ob 281/70
    Veröff: EvBl 1971/207 S 392
  • 7 Ob 21/71
    Entscheidungstext OGH 24.02.1971 7 Ob 21/71
  • 5 Ob 23/71
    Entscheidungstext OGH 24.02.1971 5 Ob 23/71
    Veröff: SZ 44/22
  • 1 Ob 74/71
    Entscheidungstext OGH 25.03.1971 1 Ob 74/71
  • 5 Ob 101/71
    Entscheidungstext OGH 12.05.1971 5 Ob 101/71
    Veröff: SZ 44/69
  • 6 Ob 124/71
    Entscheidungstext OGH 16.06.1971 6 Ob 124/71
  • 4 Ob 567/71
    Entscheidungstext OGH 22.06.1971 4 Ob 567/71
  • 1 Ob 115/71
    Entscheidungstext OGH 24.06.1971 1 Ob 115/71
  • 1 Ob 176/71
    Entscheidungstext OGH 01.07.1971 1 Ob 176/71
    Veröff: SZ 44/108
  • 1 Ob 222/71
    Entscheidungstext OGH 26.08.1971 1 Ob 222/71
    Beis wie T3
  • 4 Ob 556/71
    Entscheidungstext OGH 07.09.1971 4 Ob 556/71
  • 1 Ob 293/71
    Entscheidungstext OGH 11.11.1971 1 Ob 293/71
  • 6 Ob 323/71
    Entscheidungstext OGH 20.01.1972 6 Ob 323/71
    Beis wie T3
  • 1 Ob 6/72
    Entscheidungstext OGH 19.01.1972 1 Ob 6/72
  • 3 Ob 133/71
    Entscheidungstext OGH 27.01.1972 3 Ob 133/71
    Beis wie T3
  • 1 Ob 36/72
    Entscheidungstext OGH 01.03.1972 1 Ob 36/72
    Veröff: NZ 1973,138
  • 6 Ob 5/72
    Entscheidungstext OGH 16.03.1972 6 Ob 5/72
  • 1 Ob 52/72
    Entscheidungstext OGH 05.04.1972 1 Ob 52/72
    Beis wie T3
  • 5 Ob 80/72
    Entscheidungstext OGH 18.04.1972 5 Ob 80/72
    Beis wie T3
  • 2 Ob 292/71
    Entscheidungstext OGH 29.03.1972 2 Ob 292/71
    Beis wie T3
  • 5 Ob 121/72
    Entscheidungstext OGH 06.06.1972 5 Ob 121/72
    Beis wie T3
  • 5 Ob 109/72
    Entscheidungstext OGH 20.06.1972 5 Ob 109/72
    Beis wie T3
  • 3 Ob 57/72
    Entscheidungstext OGH 22.06.1972 3 Ob 57/72
  • 7 Ob 152/72
    Entscheidungstext OGH 05.07.1972 7 Ob 152/72
  • 8 Ob 128/72
    Entscheidungstext OGH 04.07.1972 8 Ob 128/72
    Beis wie T3
  • 5 Ob 127/72
    Entscheidungstext OGH 11.07.1972 5 Ob 127/72
    Beis wie T3
  • 7 Ob 175/72
    Entscheidungstext OGH 30.08.1972 7 Ob 175/72
    Beis wie T3
  • 7 Ob 167/72
    Entscheidungstext OGH 30.08.1972 7 Ob 167/72
  • 5 Ob 185/72
    Entscheidungstext OGH 26.09.1972 5 Ob 185/72
    Beis wie T3
  • 5 Ob 177/72
    Entscheidungstext OGH 10.10.1972 5 Ob 177/72
  • 6 Ob 237/72
    Entscheidungstext OGH 21.12.1972 6 Ob 237/72
  • 2 Ob 199/72
    Entscheidungstext OGH 01.02.1973 2 Ob 199/72
    Beis wie T3
  • 6 Ob 14/73
    Entscheidungstext OGH 01.02.1973 6 Ob 14/73
    Beis wie T3
  • 4 Ob 507/73
    Entscheidungstext OGH 20.02.1973 4 Ob 507/73
    Beis wie T3
  • 3 Ob 43/73
    Entscheidungstext OGH 06.03.1973 3 Ob 43/73
    Beis wie T3
  • 4 Ob 518/73
    Entscheidungstext OGH 27.03.1973 4 Ob 518/73
    Beis wie T3
  • 6 Ob 66/73
    Entscheidungstext OGH 22.03.1973 6 Ob 66/73
    Beis wie T3; Beis wie T5
    Veröff: SZ 46/34
  • 5 Ob 35/73
    Entscheidungstext OGH 11.04.1973 5 Ob 35/73
  • 3 Ob 51/73
    Entscheidungstext OGH 24.04.1973 3 Ob 51/73
  • 5 Ob 76/73
    Entscheidungstext OGH 25.04.1973 5 Ob 76/73
  • 3 Ob 76/73
    Entscheidungstext OGH 05.06.1973 3 Ob 76/73
  • 4 Ob 538/73
    Entscheidungstext OGH 26.06.1973 4 Ob 538/73
  • 3 Ob 115/73
    Entscheidungstext OGH 26.06.1973 3 Ob 115/73
  • 5 Ob 142/73
    Entscheidungstext OGH 10.10.1973 5 Ob 142/73
  • 3 Ob 212/73
    Entscheidungstext OGH 11.12.1973 3 Ob 212/73
    Beis wie T3
  • 4 Ob 562/73
    Entscheidungstext OGH 18.12.1973 4 Ob 562/73
  • 4 Ob 602/73
    Entscheidungstext OGH 29.01.1974 4 Ob 602/73
  • 7 Ob 244/73
    Entscheidungstext OGH 21.02.1974 7 Ob 244/73
    Veröff: ImmZ 1974,119
  • 1 Ob 200/73
    Entscheidungstext OGH 13.02.1974 1 Ob 200/73
  • 5 Ob 27/74
    Entscheidungstext OGH 27.02.1974 5 Ob 27/74
  • 4 Ob 506/74
    Entscheidungstext OGH 05.03.1974 4 Ob 506/74
  • 4 Ob 312/74
    Entscheidungstext OGH 02.04.1974 4 Ob 312/74
    Beis wie T3
  • 1 Ob 42/74
    Entscheidungstext OGH 03.04.1974 1 Ob 42/74
  • 5 Ob 24/74
    Entscheidungstext OGH 25.04.1974 5 Ob 24/74
  • 4 Ob 527/74
    Entscheidungstext OGH 23.04.1974 4 Ob 527/74
  • 5 Ob 73/74
    Entscheidungstext OGH 15.05.1974 5 Ob 73/74
    Beis wie T3
    Veröff: SZ 47/64
  • 7 Ob 103/74
    Entscheidungstext OGH 30.05.1974 7 Ob 103/74
  • 4 Ob 315/74
    Entscheidungstext OGH 11.06.1974 4 Ob 315/74
  • 1 Ob 118/74
    Entscheidungstext OGH 10.07.1974 1 Ob 118/74
    Veröff: JBl 1975,369
  • 6 Ob 123/74
    Entscheidungstext OGH 18.07.1974 6 Ob 123/74
    Beis wie T3
  • 7 Ob 141/74
    Entscheidungstext OGH 05.09.1974 7 Ob 141/74
  • 5 Ob 126/74
    Entscheidungstext OGH 11.09.1974 5 Ob 126/74
  • 2 Ob 246/74
    Entscheidungstext OGH 12.09.1974 2 Ob 246/74
  • 3 Ob 168/74
    Entscheidungstext OGH 17.09.1974 3 Ob 168/74
    Veröff: SZ 47/98
  • 2 Ob 242/74
    Entscheidungstext OGH 28.11.1974 2 Ob 242/74
    Beis wie T3
  • 5 Ob 323/74
    Entscheidungstext OGH 29.01.1975 5 Ob 323/74
  • 1 Ob 18/75
    Entscheidungstext OGH 05.03.1975 1 Ob 18/75
  • 2 Ob 177/74
    Entscheidungstext OGH 10.04.1975 2 Ob 177/74
  • 2 Ob 24/75
    Entscheidungstext OGH 24.04.1975 2 Ob 24/75
  • 4 Ob 540/75
    Entscheidungstext OGH 21.05.1975 4 Ob 540/75
  • 5 Ob 75/75
    Entscheidungstext OGH 20.05.1975 5 Ob 75/75
    Veröff: JBl 1975,549
  • 3 Ob 70/75
    Entscheidungstext OGH 17.06.1975 3 Ob 70/75
    Beisatz: Hier: § 527 ZPO (T7)
    Veröff: QuHGZ 1977 H3/150
  • 1 Ob 119/75
    Entscheidungstext OGH 21.08.1975 1 Ob 119/75
    Beis wie T3
  • 5 Ob 153/75
    Entscheidungstext OGH 04.11.1975 5 Ob 153/75
  • 5 Ob 209/75
    Entscheidungstext OGH 18.11.1975 5 Ob 209/75
    Beis wie T3
  • 1 Ob 527/76
    Entscheidungstext OGH 18.02.1976 1 Ob 527/76
    Beis wie T3
  • 4 Ob 659/75
    Entscheidungstext OGH 02.03.1976 4 Ob 659/75
  • 7 Ob 556/76
    Entscheidungstext OGH 01.04.1976 7 Ob 556/76
  • 5 Ob 555/76
    Entscheidungstext OGH 01.06.1976 5 Ob 555/76
  • 3 Ob 557/76
    Entscheidungstext OGH 08.06.1976 3 Ob 557/76
    Beis wie T3
  • 4 Ob 341/76
    Entscheidungstext OGH 15.06.1976 4 Ob 341/76
  • 4 Ob 58/76
    Entscheidungstext OGH 13.07.1976 4 Ob 58/76
  • 5 Ob 670/76
    Entscheidungstext OGH 12.10.1976 5 Ob 670/76
  • 1 Ob 720/76
    Entscheidungstext OGH 14.10.1976 1 Ob 720/76
  • 4 Ob 380/76
    Entscheidungstext OGH 09.11.1976 4 Ob 380/76
  • 3 Ob 652/76
    Entscheidungstext OGH 18.01.1977 3 Ob 652/76
    Beis wie T3
  • 8 Ob 198/76
    Entscheidungstext OGH 19.01.1977 8 Ob 198/76
    Beis wie T6
    Veröff: JBl 1978,479
  • 7 Ob 774/76
    Entscheidungstext OGH 03.02.1977 7 Ob 774/76
  • 7 Ob 696/76
    Entscheidungstext OGH 03.02.1977 7 Ob 696/76
    Veröff: SZ 50/15 = JBl 1978,41
  • 1 Ob 743/76
    Entscheidungstext OGH 02.03.1977 1 Ob 743/76
    Beis wie T3; Beis wie T5
  • 6 Ob 565/77
    Entscheidungstext OGH 10.03.1977 6 Ob 565/77
    Beis wie T3; Beis wie T5
  • 3 Ob 507/77
    Entscheidungstext OGH 22.03.1977 3 Ob 507/77
  • 2 Ob 37/77
    Entscheidungstext OGH 14.04.1977 2 Ob 37/77
    Zweiter Rechtsgang zu 2 Ob 177/74
  • 5 Ob 590/77
    Entscheidungstext OGH 28.06.1977 5 Ob 590/77
  • 3 Ob 67/77
    Entscheidungstext OGH 05.07.1977 3 Ob 67/77
  • 5 Ob 675/77
    Entscheidungstext OGH 22.11.1977 5 Ob 675/77
  • 7 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 26.01.1978 7 Ob 1/78
  • 8 Ob 206/77
    Entscheidungstext OGH 31.01.1978 8 Ob 206/77
  • 8 Ob 201/77
    Entscheidungstext OGH 31.01.1978 8 Ob 201/77
    Beis wie T3
  • 8 Ob 580/77
    Entscheidungstext OGH 28.02.1978 8 Ob 580/77
  • 2 Ob 69/78
    Entscheidungstext OGH 01.06.1978 2 Ob 69/78
  • 2 Ob 518/78
    Entscheidungstext OGH 01.06.1978 2 Ob 518/78
  • 3 Ob 596/78
    Entscheidungstext OGH 07.06.1978 3 Ob 596/78
    Beisatz: Hier: Aufnahme von Kontrollbeweisen. (T8)
  • 3 Ob 658/78
    Entscheidungstext OGH 10.10.1978 3 Ob 658/78
  • 2 Ob 541/78
    Entscheidungstext OGH 12.10.1978 2 Ob 541/78
  • 2 Ob 550/78
    Entscheidungstext OGH 19.10.1978 2 Ob 550/78
    Veröff: SZ 51/141
  • 2 Ob 177/78
    Entscheidungstext OGH 19.10.1978 2 Ob 177/78
  • 2 Ob 131/78
    Entscheidungstext OGH 19.10.1978 2 Ob 131/78
  • 2 Ob 119/78
    Entscheidungstext OGH 09.01.1979 2 Ob 119/78
  • 1 Ob 628/78
    Entscheidungstext OGH 10.01.1979 1 Ob 628/78
    Veröff: EFSlg 34510
  • 7 Ob 73/78
    Entscheidungstext OGH 11.01.1979 7 Ob 73/78
    Beis wie T3; Veröff: VersR 1979,755
  • 4 Ob 512/79
    Entscheidungstext OGH 13.03.1979 4 Ob 512/79
    Veröff: EFSlg 34510
  • 7 Ob 551/79
    Entscheidungstext OGH 15.03.1979 7 Ob 551/79
  • 6 Ob 542/79
    Entscheidungstext OGH 04.04.1979 6 Ob 542/79
  • 5 Ob 580/79
    Entscheidungstext OGH 22.05.1979 5 Ob 580/79
  • 5 Ob 553/79
    Entscheidungstext OGH 22.05.1979 5 Ob 553/79
  • 3 Ob 613/78
    Entscheidungstext OGH 12.09.1979 3 Ob 613/78
  • 8 Ob 87/79
    Entscheidungstext OGH 13.09.1979 8 Ob 87/79
  • 2 Ob 562/79
    Entscheidungstext OGH 18.09.1979 2 Ob 562/79
    Veröff: EFSlg 34967
  • 5 Ob 738/79
    Entscheidungstext OGH 04.12.1979 5 Ob 738/79
  • 1 Ob 514/80
    Entscheidungstext OGH 20.02.1980 1 Ob 514/80
  • 4 Ob 35/80
    Entscheidungstext OGH 25.03.1980 4 Ob 35/80
    Beis wie T3
  • 8 Ob 254/79
    Entscheidungstext OGH 06.03.1980 8 Ob 254/79
    Beis wie T6
  • 6 Ob 791/79
    Entscheidungstext OGH 19.03.1980 6 Ob 791/79
    Veröff: SZ 53/45
  • 6 Ob 567/80
    Entscheidungstext OGH 16.04.1980 6 Ob 567/80
  • 7 Ob 583/80
    Entscheidungstext OGH 08.05.1980 7 Ob 583/80
    Beis wie T3
  • 8 Ob 69/80
    Entscheidungstext OGH 26.06.1980 8 Ob 69/80
  • 8 Ob 247/80
    Entscheidungstext OGH 12.02.1981 8 Ob 247/80
  • 3 Ob 665/80
    Entscheidungstext OGH 11.03.1981 3 Ob 665/80
    Zweiter Rechtsgang zu 3 Ob 613/78
  • 3 Ob 678/80
    Entscheidungstext OGH 08.04.1981 3 Ob 678/80
  • 5 Ob 35/80
    Entscheidungstext OGH 09.06.1981 5 Ob 35/80
    Auch; Beisatz: Verfahren nach § 3 Abs 1 WEG. (T9)
    Veröff: SZ 54/87
  • 7 Ob 662/81
    Entscheidungstext OGH 24.09.1981 7 Ob 662/81
  • 8 Ob 214/81
    Entscheidungstext OGH 14.01.1982 8 Ob 214/81
  • 6 Ob 669/81
    Entscheidungstext OGH 24.02.1982 6 Ob 669/81
  • 6 Ob 684/81
    Entscheidungstext OGH 24.02.1982 6 Ob 684/81
  • 5 Ob 593/82
    Entscheidungstext OGH 04.05.1982 5 Ob 593/82
  • 7 Ob 589/82
    Entscheidungstext OGH 27.05.1982 7 Ob 589/82
  • 1 Ob 680/82
    Entscheidungstext OGH 03.11.1982 1 Ob 680/82
    Beis wie T3
  • 8 Ob 292/82
    Entscheidungstext OGH 17.02.1983 8 Ob 292/82
  • 1 Ob 841/82
    Entscheidungstext OGH 23.03.1983 1 Ob 841/82
    Beis wie T3
  • 2 Ob 603/82
    Entscheidungstext OGH 26.04.1983 2 Ob 603/82
    Beis wie T3
  • 3 Ob 526/83
    Entscheidungstext OGH 25.05.1983 3 Ob 526/83
  • 4 Ob 585/83
    Entscheidungstext OGH 18.10.1983 4 Ob 585/83
  • 2 Ob 105/83
    Entscheidungstext OGH 17.01.1984 2 Ob 105/83
  • 3 Ob 627/83
    Entscheidungstext OGH 15.02.1984 3 Ob 627/83
  • 1 Ob 576/84
    Entscheidungstext OGH 23.05.1984 1 Ob 576/84
    Beis wie T3
    Veröff: HS XIV,XV/29
  • 3 Ob 597/86
    Entscheidungstext OGH 17.09.1986 3 Ob 597/86
  • 8 Ob 42/86
    Entscheidungstext OGH 19.11.1986 8 Ob 42/86
    Beis wie T3
  • 5 Ob 23/87
    Entscheidungstext OGH 03.03.1987 5 Ob 23/87
    Beis wie T3; Beisatz: Hier: Verfahren nach § 26 WEG. (T10)
  • 3 Ob 6/87
    Entscheidungstext OGH 13.05.1987 3 Ob 6/87
  • 8 Ob 511/87
    Entscheidungstext OGH 08.07.1987 8 Ob 511/87
  • 2 Ob 552/87
    Entscheidungstext OGH 01.09.1987 2 Ob 552/87
  • 7 Ob 708/87
    Entscheidungstext OGH 12.11.1987 7 Ob 708/87
  • 6 Ob 719/87
    Entscheidungstext OGH 10.12.1987 6 Ob 719/87
  • 7 Ob 734/87
    Entscheidungstext OGH 25.02.1988 7 Ob 734/87
  • 7 Ob 578/88
    Entscheidungstext OGH 19.05.1988 7 Ob 578/88
  • 9 ObA 207/87
    Entscheidungstext OGH 01.06.1988 9 ObA 207/87
  • 4 Ob 568/88
    Entscheidungstext OGH 12.07.1988 4 Ob 568/88
  • 7 Ob 682/88
    Entscheidungstext OGH 20.10.1988 7 Ob 682/88
    Beisatz: Hier: Eheliches Aufteilungsverfahren. (T11)
  • 10 ObS 510/88
    Entscheidungstext OGH 20.09.1988 10 ObS 510/88
  • 9 ObA 42/89
    Entscheidungstext OGH 10.05.1989 9 ObA 42/89
    Beisatz: § 48 ASGG (T12)
  • 7 Ob 564/89
    Entscheidungstext OGH 06.04.1989 7 Ob 564/89
  • 7 Ob 707/88
    Entscheidungstext OGH 20.04.1989 7 Ob 707/88
    Verstärkter Senat
  • 2 Ob 52/89
    Entscheidungstext OGH 20.06.1989 2 Ob 52/89
  • 8 Ob 571/89
    Entscheidungstext OGH 13.07.1989 8 Ob 571/89
  • 7 Ob 675/89
    Entscheidungstext OGH 28.09.1989 7 Ob 675/89
    Veröff: WBl 1990,26
  • 9 ObA 239/89
    Entscheidungstext OGH 08.11.1989 9 ObA 239/89
  • 5 Ob 658/89
    Entscheidungstext OGH 16.01.1990 5 Ob 658/89
    Beis wie T3
  • 3 Ob 519/89
    Entscheidungstext OGH 04.10.1989 3 Ob 519/89
    Beis wie T3
    Veröff: SZ 62/160 = JBl 1990,322 (P Bydlinski) = ÖBA 1990,554 (Apathy)
  • 7 Ob 553/90
    Entscheidungstext OGH 25.04.1990 7 Ob 553/90
  • 4 Ob 70/90
    Entscheidungstext OGH 30.05.1990 4 Ob 70/90
  • 1 Ob 39/90
    Entscheidungstext OGH 16.01.1991 1 Ob 39/90
    Veröff: SZ 64/3 = JBl 1991,580 (Kerschner)
  • 8 Ob 695/89
    Entscheidungstext OGH 29.01.1991 8 Ob 695/89
    Veröff: JBl 1991,458
  • 9 ObA 49/91
    Entscheidungstext OGH 24.04.1991 9 ObA 49/91
    Vgl auch; Veröff: Arb 10923
  • 7 Ob 7/91
    Entscheidungstext OGH 18.04.1991 7 Ob 7/91
  • 2 Ob 621/90
    Entscheidungstext OGH 10.04.1991 2 Ob 621/90
  • 10 ObS 268/91
    Entscheidungstext OGH 08.10.1991 10 ObS 268/91
    Beis wie T3
  • 7 Ob 608/91
    Entscheidungstext OGH 14.11.1991 7 Ob 608/91
    Veröff: JBl 1992,785
  • 9 ObA 225/91
    Entscheidungstext OGH 18.12.1991 9 ObA 225/91
  • 4 Ob 126/91
    Entscheidungstext OGH 17.12.1991 4 Ob 126/91
    Beisatz: Hier: Provisorialverfahren (T13)
  • 9 ObA 227/91
    Entscheidungstext OGH 15.01.1992 9 ObA 227/91
    Veröff: ZAS 1993/5 S 100 (Trost)
  • 9 ObA 6/92
    Entscheidungstext OGH 26.02.1992 9 ObA 6/92
  • 6 Ob 580/81
    Entscheidungstext OGH 06.02.1992 6 Ob 580/81
  • 5 Ob 125/92
    Entscheidungstext OGH 24.11.1992 5 Ob 125/92
    Beisatz: Sofern die dem Aufhebungsbeschluss zugrunde liegende Rechtsansicht des Rekursgerichts richtig ist. (T14)
  • 9 ObA 110/94
    Entscheidungstext OGH 13.07.1994 9 ObA 110/94
  • 2 Ob 22/94
    Entscheidungstext OGH 19.05.1994 2 Ob 22/94
    Beis wie T14
  • 6 Ob 586/94
    Entscheidungstext OGH 20.10.1994 6 Ob 586/94
    Beis wie T14
  • 1 Ob 589/94
    Entscheidungstext OGH 23.11.1994 1 Ob 589/94
    Beis wie T14; Veröff: SZ 67/210
  • 1 Ob 585/94
    Entscheidungstext OGH 29.08.1994 1 Ob 585/94
    Veröff: SZ 67/136
  • 8 Ob 2/95
    Entscheidungstext OGH 11.05.1995 8 Ob 2/95
  • 3 Ob 1560/95
    Entscheidungstext OGH 29.05.1995 3 Ob 1560/95
  • 6 Ob 651/95
    Entscheidungstext OGH 25.01.1996 6 Ob 651/95
    Beis wie T14
  • 1 Ob 41/94
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 41/94
    Vgl; Beisatz: Im vorliegenden Fall beruhten indessen die vom Berufungsgericht als erforderlich erachteten Ergänzungen auf aktenwidrigen Überlegungen, sodass ein den Obersten Gerichtshof bindender Auftrag zur Verfahrensergänzung in Wahrheit gar nicht vorlag. (T15)
  • 4 Ob 581/95
    Entscheidungstext OGH 07.11.1995 4 Ob 581/95
  • 1 Ob 605/95
    Entscheidungstext OGH 30.01.1996 1 Ob 605/95
    Auch; Beis wie T3; Veröff: SZ 69/18
  • 1 Ob 610/95
    Entscheidungstext OGH 30.01.1996 1 Ob 610/95
    Auch
  • 3 Ob 1511/96
    Entscheidungstext OGH 21.02.1996 3 Ob 1511/96
    Beis wie T2
  • 2 Ob 513/96
    Entscheidungstext OGH 04.07.1996 2 Ob 513/96
  • 8 ObA 2359/96m
    Entscheidungstext OGH 13.03.1997 8 ObA 2359/96m
  • 2 Ob 522/95
    Entscheidungstext OGH 26.05.1997 2 Ob 522/95
  • 2 Ob 2205/96w
    Entscheidungstext OGH 26.06.1997 2 Ob 2205/96w
    Auch
  • 10 ObS 196/97i
    Entscheidungstext OGH 26.06.1997 10 ObS 196/97i
    Beis wie T14
  • 8 Ob 2320/96a
    Entscheidungstext OGH 26.06.1997 8 Ob 2320/96a
  • 5 Ob 230/97b
    Entscheidungstext OGH 10.06.1997 5 Ob 230/97b
  • 2 Ob 2281/96x
    Entscheidungstext OGH 04.09.1997 2 Ob 2281/96x
  • 4 Ob 325/97s
    Entscheidungstext OGH 25.11.1997 4 Ob 325/97s
    Auch
  • 8 Ob 2351/96k
    Entscheidungstext OGH 27.11.1997 8 Ob 2351/96k
    Auch; Beis wie T14
  • 10 ObS 39/98b
    Entscheidungstext OGH 10.03.1998 10 ObS 39/98b
    Auch
  • 10 ObS 209/98b
    Entscheidungstext OGH 16.07.1998 10 ObS 209/98b
    Beis wie T3
  • 10 ObS 243/98b
    Entscheidungstext OGH 10.11.1998 10 ObS 243/98b
    Beis wie T3
  • 10 ObS 390/98w
    Entscheidungstext OGH 01.12.1998 10 ObS 390/98w
    Beis wie T3
  • 9 ObA 252/98v
    Entscheidungstext OGH 23.12.1998 9 ObA 252/98v
  • 5 Ob 340/98f
    Entscheidungstext OGH 26.01.1999 5 Ob 340/98f
    Vgl auch; Beisatz: Das gilt auch im außerstreitigen Mietrechtsverfahren (WoBl 1996, 70/18). (T16)
  • 9 ObA 287/99t
    Entscheidungstext OGH 12.01.2000 9 ObA 287/99t
    Beis wie T3; Beis wie T14
  • 9 ObA 136/99m
    Entscheidungstext OGH 17.11.1999 9 ObA 136/99m
    Auch; Beis wie T14
  • 9 Ob 34/00s
    Entscheidungstext OGH 05.04.2000 9 Ob 34/00s
    Vgl auch; Beis wie T14
  • 9 ObA 331/99p
    Entscheidungstext OGH 26.04.2000 9 ObA 331/99p
  • 9 ObA 73/00a
    Entscheidungstext OGH 17.05.2000 9 ObA 73/00a
  • 7 Ob 24/01g
    Entscheidungstext OGH 28.02.2001 7 Ob 24/01g
    Auch
    Veröff: SZ 74/39
  • 7 Ob 49/01h
    Entscheidungstext OGH 30.03.2001 7 Ob 49/01h
    Auch; Beis wie T3
    Veröff: SZ 74/62
  • 9 Ob 134/00k
    Entscheidungstext OGH 28.03.2001 9 Ob 134/00k
  • 9 ObA 154/01i
    Entscheidungstext OGH 10.10.2001 9 ObA 154/01i
    Vgl auch
  • 7 Ob 9/02b
    Entscheidungstext OGH 11.02.2002 7 Ob 9/02b
    Auch; Beis wie T14; Beisatz: Zweck des Rekurses ist nur die Überprüfung der Rechtsansicht der zweiten Instanz durch den Obersten Gerichtshof; ist die dem Aufhebungsbeschluss zugrunde liegende Rechtsansicht richtig, kann der Oberste Gerichtshof nicht überprüfen, ob die Verfahrensergänzung tatsächlich notwendig ist. (T17)
  • 6 Ob 122/01m
    Entscheidungstext OGH 14.03.2002 6 Ob 122/01m
    Beis wie T14
  • 10 ObS 422/01h
    Entscheidungstext OGH 19.03.2002 10 ObS 422/01h
    Beis ähnlich wie T14; Beisatz: Hier: Aufhebungsbeschluss des Berufungsgerichtes. (T18)
  • 6 Ob 86/02v
    Entscheidungstext OGH 16.05.2002 6 Ob 86/02v
    Auch
  • 3 Ob 53/02v
    Entscheidungstext OGH 18.07.2002 3 Ob 53/02v
    Auch; Beis wie T3
  • 3 Ob 164/03v
    Entscheidungstext OGH 22.10.2003 3 Ob 164/03v
    Auch; Beis wie T14
  • 7 Ob 91/03p
    Entscheidungstext OGH 10.11.2003 7 Ob 91/03p
  • 7 Ob 243/03s
    Entscheidungstext OGH 10.11.2003 7 Ob 243/03s
  • 7 Ob 25/04h
    Entscheidungstext OGH 25.02.2004 7 Ob 25/04h
    Auch; Beis wie T16
  • 7 Ob 33/05m
    Entscheidungstext OGH 16.03.2005 7 Ob 33/05m
  • 6 Ob 2/05w
    Entscheidungstext OGH 21.04.2005 6 Ob 2/05w
  • 6 Ob 83/05g
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 83/05g
  • 3 Ob 259/05t
    Entscheidungstext OGH 25.01.2006 3 Ob 259/05t
  • 6 Ob 296/05f
    Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 296/05f
  • 8 Ob 96/05h
    Entscheidungstext OGH 03.08.2006 8 Ob 96/05h
    Auch; Beisatz: Ob die vom Berufungsgericht als notwendig erachtete Ergänzung des Verfahrens und der Feststellungen auf der Grundlage seiner gar nicht bekämpften Rechtsauffassung notwendig ist, hat der Oberste Gerichtshof nicht zu prüfen. (T19)
  • 7 Ob 175/06w
    Entscheidungstext OGH 11.10.2006 7 Ob 175/06w
  • 9 Ob 64/05k
    Entscheidungstext OGH 15.11.2006 9 Ob 64/05k
    Beis wie T16; Beis wie T19
  • 4 Ob 44/07k
    Entscheidungstext OGH 23.04.2007 4 Ob 44/07k
    Veröff: SZ 2007/62
  • 9 Ob 144/06a
    Entscheidungstext OGH 25.06.2007 9 Ob 144/06a
    Auch; Beis wie T17; Beis wie T19
  • 2 Ob 154/07x
    Entscheidungstext OGH 30.08.2007 2 Ob 154/07x
  • 1 Ob 26/08t
    Entscheidungstext OGH 06.05.2008 1 Ob 26/08t
    Auch; Beis wie T14; Beis wie T17
  • 8 ObA 28/08p
    Entscheidungstext OGH 02.09.2008 8 ObA 28/08p
  • 8 Ob 136/08w
    Entscheidungstext OGH 16.12.2008 8 Ob 136/08w
  • 4 Ob 200/08b
    Entscheidungstext OGH 15.12.2008 4 Ob 200/08b
    Auch
  • 2 Ob 92/08f
    Entscheidungstext OGH 27.11.2008 2 Ob 92/08f
  • 8 Ob 152/08y
    Entscheidungstext OGH 02.04.2009 8 Ob 152/08y
  • 9 Ob 31/08m
    Entscheidungstext OGH 29.06.2009 9 Ob 31/08m
    Auch; Beis wie T17
  • 5 Ob 91/09g
    Entscheidungstext OGH 12.05.2009 5 Ob 91/09g
    Auch; Beisatz: Insoweit das Berufungsgericht Tatsachengrundlagen noch für ergänzungsbedürftig erachtet, kann dem der Oberste Gerichtshof, der nicht Tatsacheninstanz ist, nicht entgegentreten. (T20)
  • 6 Ob 2/09a
    Entscheidungstext OGH 16.10.2009 6 Ob 2/09a
  • 9 ObA 59/09f
    Entscheidungstext OGH 16.11.2009 9 ObA 59/09f
    Veröff: SZ 2009/149
  • 9 Ob 87/09y
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 9 Ob 87/09y
    Auch; Beis ähnlich wie T17
  • 8 Ob 67/09z
    Entscheidungstext OGH 21.12.2009 8 Ob 67/09z
  • 5 Ob 241/09s
    Entscheidungstext OGH 24.11.2009 5 Ob 241/09s
    Vgl aber; Beisatz: Die dem Aufhebungsbeschluss zu Grunde liegende Rechtsansicht bindet den Obersten Gerichtshof hinsichtlich der Notwendigkeit einer Verfahrensergänzung nur dann, wenn sie vom Obersten Gerichtshof geteilt wird. (T21)
  • 4 Ob 28/10m
    Entscheidungstext OGH 11.03.2010 4 Ob 28/10m
  • 8 Ob 15/10d
    Entscheidungstext OGH 23.03.2010 8 Ob 15/10d
    Auch; Beis wie T17
  • 8 ObA 58/09a
    Entscheidungstext OGH 22.04.2010 8 ObA 58/09a
    Auch; Beis wie T3
  • 4 Ob 124/10d
    Entscheidungstext OGH 31.08.2010 4 Ob 124/10d
  • 4 Ob 78/10i
    Entscheidungstext OGH 31.08.2010 4 Ob 78/10i
    Veröff: SZ 2010/101
  • 6 Ob 121/10b
    Entscheidungstext OGH 01.09.2010 6 Ob 121/10b
  • 9 ObA 82/10i
    Entscheidungstext OGH 29.09.2010 9 ObA 82/10i
    Auch; Beisatz: Ist die dem Aufhebungsbeschluss zugrunde liegende Rechtsansicht nicht zu beanstanden oder wird sie vom Rekurswerber nicht bekämpft, so kann der Oberste Gerichtshof nicht überprüfen, ob sich die vom Berufungsgericht angeordnete Ergänzung des Verfahrens oder der Feststellungen tatsächlich als notwendig erweist. (T22)
  • 4 Ob 173/10k
    Entscheidungstext OGH 09.11.2010 4 Ob 173/10k
    Auch; Beisatz: Zweck des Rekurses nach § 519 Abs 1 Z 2 ZPO ist die Überprüfung der Rechtsansicht der zweiten Instanz durch den OGH. (T23)
  • 3 Ob 186/10i
    Entscheidungstext OGH 14.12.2010 3 Ob 186/10i
    Auch; Beis ähnlich wie T17
  • 9 ObA 27/10a
    Entscheidungstext OGH 22.12.2010 9 ObA 27/10a
  • 4 Ob 5/11f
    Entscheidungstext OGH 15.02.2011 4 Ob 5/11f
  • 5 Ob 154/10y
    Entscheidungstext OGH 09.02.2011 5 Ob 154/10y
    Veröff: SZ 2011/15
  • 7 Ob 21/11f
    Entscheidungstext OGH 09.03.2011 7 Ob 21/11f
  • 5 Ob 9/11a
    Entscheidungstext OGH 09.02.2011 5 Ob 9/11a
  • 8 ObA 41/11d
    Entscheidungstext OGH 29.06.2011 8 ObA 41/11d
  • 9 ObA 105/10x
    Entscheidungstext OGH 16.09.2011 9 ObA 105/10x
    Veröff: SZ 2011/116
  • 10 ObS 112/11k
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 10 ObS 112/11k
    Auch
  • 10 Ob 4/12d
    Entscheidungstext OGH 14.02.2012 10 Ob 4/12d
    Auch; Veröff: SZ 2012/16
  • 9 ObA 118/11k
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 9 ObA 118/11k
  • 4 Ob 141/12g
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 4 Ob 141/12g
  • 9 ObA 122/12z
    Entscheidungstext OGH 21.02.2013 9 ObA 122/12z
    Auch
  • 7 Ob 83/13a
    Entscheidungstext OGH 23.05.2013 7 Ob 83/13a
  • 9 ObA 4/13y
    Entscheidungstext OGH 24.04.2013 9 ObA 4/13y
    Auch; Auch Beis wie T22
  • 8 Ob 59/13d
    Entscheidungstext OGH 27.06.2013 8 Ob 59/13d
    Auch; Beis wie T22
  • 9 Ob 19/13d
    Entscheidungstext OGH 24.07.2013 9 Ob 19/13d
  • 1 Ob 100/13g
    Entscheidungstext OGH 19.09.2013 1 Ob 100/13g
    Auch
  • 1 Ob 131/13s
    Entscheidungstext OGH 19.09.2013 1 Ob 131/13s
    Auch
  • 1 Ob 239/13y
    Entscheidungstext OGH 06.03.2014 1 Ob 239/13y
    Auch
  • 1 Ob 61/14y
    Entscheidungstext OGH 22.05.2014 1 Ob 61/14y
    Auch
  • 3 Ob 2/14m
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 3 Ob 2/14m
    Auch; Beis wie T17
  • 1 Ob 218/14m
    Entscheidungstext OGH 23.12.2014 1 Ob 218/14m
    Auch; Veröff: SZ 2014/134
  • 5 Ob 122/15z
    Entscheidungstext OGH 14.07.2015 5 Ob 122/15z
    Auch
  • 2 Ob 27/16h
    Entscheidungstext OGH 25.02.2016 2 Ob 27/16h
    Beis wie T3
  • 1 Ob 204/17g
    Entscheidungstext OGH 15.11.2017 1 Ob 204/17g
  • 9 ObA 125/17y
    Entscheidungstext OGH 28.11.2017 9 ObA 125/17y
  • 1 Ob 208/17w
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 1 Ob 208/17w
    Beis wie T3
  • 3 Ob 225/17k
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 3 Ob 225/17k
  • 9 Ob 81/17b
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 Ob 81/17b
    Beis wie T3
  • 1 Ob 92/18p
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 1 Ob 92/18p
  • 7 Ob 138/18x
    Entscheidungstext OGH 09.07.2018 7 Ob 138/18x
    Auch
  • 4 Ob 75/19m
    Entscheidungstext OGH 22.08.2019 4 Ob 75/19m
    Beis wie T22

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0042179

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.10.2019

Dokumentnummer

JJR_19581219_OGH0002_0020OB00367_5800000_001

Rechtssatz für 2Ob63/66 6Ob267/70 2Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0035898

Geschäftszahl

2Ob63/66; 6Ob267/70; 2Ob185/73; 7Ob227/75; 3Ob520/78; 7Ob21/79; 6Ob650/80; 1Ob41/94 (1Ob42/94)

Entscheidungsdatum

03.03.1966

Norm

StPO §393 Abs4
ZPO §41 B3
ZPO §43

Rechtssatz

Gemäß § 393 Abs 4 StPO bilden die Kosten des Strafverfahrens eine Teil der Kosten des zivilgerichtlichen Verfahrens, ohne daß unterschieden wird, ob ein Schuldspruch oder ein Freispruch gefällt wurde. Es ist daher gemäß § 41 ZPO nur die Notwendigkeit der Kosten zu prüfen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 63/66
    Entscheidungstext OGH 03.03.1966 2 Ob 63/66
    Veröff: SZ 39/44 = ZVR 1966/342 S 328
  • 6 Ob 267/70
    Entscheidungstext OGH 11.11.1970 6 Ob 267/70
    Auch
  • 2 Ob 185/73
    Entscheidungstext OGH 06.12.1973 2 Ob 185/73
    Auch; Beisatz: Eine Teilung dieser Kosten, die zum Zwecke der Feststellung des Verschuldens des Beklagten erforderlich waren, im Sinne des § 43 ZPO kommt nur bei Verschuldensteilung in Betracht. (T1)
  • 7 Ob 227/75
    Entscheidungstext OGH 27.11.1975 7 Ob 227/75
    Vgl; Beisatz: Ersatz gemäß § 150 VersVG (T2) Veröff: SZ 48/127 = VersR 1976,1199
  • 3 Ob 520/78
    Entscheidungstext OGH 10.01.1979 3 Ob 520/78
    Auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 21/79
    Entscheidungstext OGH 28.03.1979 7 Ob 21/79
    Auch; Veröff: VersR 1981,589
  • 6 Ob 650/80
    Entscheidungstext OGH 17.09.1980 6 Ob 650/80
  • 1 Ob 41/94
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 41/94
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0035898

Dokumentnummer

JJR_19660303_OGH0002_0020OB00063_6600000_002

Rechtssatz für 8Ob67/70 1Ob104/72 7Ob8...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034908

Geschäftszahl

8Ob67/70; 1Ob104/72; 7Ob83/75; 6Ob725/76; 4Ob57/78; 7Ob501/79; 7Ob604/79; 4Ob511/79; 1Ob586/80; 6Ob803/80; 3Ob69/81; 3Ob638/82; 6Ob680/82; 5Ob690/83; 7Ob605/84; 6Ob511/86; 7Ob519/86; 2Ob583/87; 8Ob621/89; 8Ob594/89; 9ObA21/92; 1Ob601/93; 7Ob534/95; 1Ob41/94 (1Ob42/94); 1Ob621/95; 8Ob501/96; 5Ob2101/96y; 2Ob503/96; 5Ob2339/96y; 6Ob68/99i; 6Ob82/99y; 3Ob74/00d; 5Ob32/01v; 1Ob246/01k; 1Ob12/05d; 1Ob162/07s; 7Ob254/07i; 10Ob111/07g; 2Ob210/07g; 2Ob158/09p; 5Ob120/10y; 10Ob62/09d; 1Ob203/11a; 4Ob168/14f; 3Ob155/14m; 3Ob40/15a; 9Ob66/18y

Entscheidungsdatum

07.04.1970

Norm

ABGB §1489 IIB

Rechtssatz

Die dreijährige Verjährungsfrist beginnt - solange noch kein tatsächlicher Schade eingetreten ist - erst zu laufen, wenn der Eintritt des Schadens für die klagende Partei mit Sicherheit voraussehbar wird (JBl 1964/371).

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 67/70
    Entscheidungstext OGH 07.04.1970 8 Ob 67/70
    Veröff: JBl 1970,621 = NZ 1971,76
  • 1 Ob 104/72
    Entscheidungstext OGH 24.05.1972 1 Ob 104/72
  • 7 Ob 83/75
    Entscheidungstext OGH 06.05.1975 7 Ob 83/75
  • 6 Ob 725/76
    Entscheidungstext OGH 31.03.1977 6 Ob 725/76
    Beisatz: Also nicht bereits mit der Fertigstellung des Werkes, sondern erst mit dem tatsächlichen Eintritt des Schadens. (T1)
    Veröff: SZ 50/50 = RZ 1977/133 S 261 = JBl 1979,261
  • 4 Ob 57/78
    Entscheidungstext OGH 16.01.1979 4 Ob 57/78
    Veröff: Arb 9770 = DRdA 1980,27 (mit Anmerkung von Koziol)
  • 7 Ob 501/79
    Entscheidungstext OGH 01.02.1979 7 Ob 501/79
  • 7 Ob 604/79
    Entscheidungstext OGH 03.05.1979 7 Ob 604/79
    Vgl; Beisatz: Musste der Geschädigte bestimmte Unfallsfolgen nicht als wahrscheinlich betrachten, so beginnt für die dadurch bedingten Schäden die Verjährungsfrist erst mit deren Kenntnis durch den Geschädigten zu laufen. (T2)
  • 4 Ob 511/79
    Entscheidungstext OGH 16.10.1979 4 Ob 511/79
  • 1 Ob 586/80
    Entscheidungstext OGH 18.06.1980 1 Ob 586/80
  • 6 Ob 803/80
    Entscheidungstext OGH 29.04.1981 6 Ob 803/80
  • 3 Ob 69/81
    Entscheidungstext OGH 08.07.1981 3 Ob 69/81
  • 3 Ob 638/82
    Entscheidungstext OGH 01.12.1982 3 Ob 638/82
  • 6 Ob 680/82
    Entscheidungstext OGH 24.11.1983 6 Ob 680/82
    Auch; Beisatz: Die Verjährungsfrist beginnt aber bereits dann, wenn dem Geschädigten die schädlichen Wirkungen des schädigenden Ereignisses bekannt sind, ohne dass es erforderlich wäre, dass die im Voraus erkennbaren Wirkungen bereits eingetreten wären. (T3)
  • 5 Ob 690/83
    Entscheidungstext OGH 28.02.1984 5 Ob 690/83
    Beisatz: Mit Kenntnis der drohenden Auswirkungen des schädigenden Ereignisses. (T4)
  • 7 Ob 605/84
    Entscheidungstext OGH 30.08.1984 7 Ob 605/84
    Vgl; Beis wie T3; Beisatz: Die Entscheidung lässt die Frage offen, ob Verjährungsfolgen an die Unterlassung einer Feststellungsklage nur bei Sicherheit oder auch bei (an Sicherheit grenzender) Wahrscheinlichkeit geknüpft sind, offen. (T5)
  • 6 Ob 511/86
    Entscheidungstext OGH 16.01.1986 6 Ob 511/86
    Auch; Beis wie T5
  • 7 Ob 519/86
    Entscheidungstext OGH 20.02.1986 7 Ob 519/86
  • 2 Ob 583/87
    Entscheidungstext OGH 16.06.1987 2 Ob 583/87
  • 8 Ob 621/89
    Entscheidungstext OGH 23.11.1989 8 Ob 621/89
    Auch; Beis wie T3
  • 8 Ob 594/89
    Entscheidungstext OGH 26.07.1990 8 Ob 594/89
    Auch; Beis wie T1
  • 9 ObA 21/92
    Entscheidungstext OGH 26.02.1992 9 ObA 21/92
  • 1 Ob 601/93
    Entscheidungstext OGH 16.02.1994 1 Ob 601/93
    Vgl aber; Beisatz: Die Formel "mit Sicherheit voraussehbar" ist zu unbestimmt; es handelt sich bei dem erst zu gewärtigenden Eintritt eines Schadens stets nur um eine Prognose mit einem mehr oder minder großen Wahrscheinlichkeitswert. Die kurze Verjährungsfrist jedenfalls beginnt nicht vor dem tatsächlichen Eintritt des Schadens zu laufen. (T6)
    Veröff: EvBl 1994/109 S 549
  • 7 Ob 534/95
    Entscheidungstext OGH 13.09.1995 7 Ob 534/95
    Vgl aber; Beis wie T6
  • 1 Ob 41/94
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 41/94
    Vgl aber; Beis wie T6
  • 1 Ob 621/95
    Entscheidungstext OGH 19.12.1995 1 Ob 621/95
    Gegenteilig
    Verstärkter Senat; Veröff: SZ 68/238
  • 8 Ob 501/96
    Entscheidungstext OGH 18.01.1996 8 Ob 501/96
    Gegenteilig
  • 5 Ob 2101/96y
    Entscheidungstext OGH 21.05.1996 5 Ob 2101/96y
    Vgl auch, Beis wie T6; Beisatz: Bei der Stoffsammlung für eine Schadenersatzklage sind keine allzustrengen Anforderungen an Erkundigungspflichten des Geschädigten zu stellen. (T7)
  • 2 Ob 503/96
    Entscheidungstext OGH 25.01.1996 2 Ob 503/96
    Gegenteilig; Beis wie T6
  • 5 Ob 2339/96y
    Entscheidungstext OGH 12.11.1996 5 Ob 2339/96y
    Vgl auch; Beisatz: Zur Widerlegung der Verjährungseinrede des Beklagten muß die Klägerin, die für ihren Schadenersatzanspruch maßgeblichen Umstände, insbesondere das Verschulden des Beklagten, erst nach dessen Verurteilung - etwa aus der erst sehr spät vorliegenden schriftlichen Urteilsausfertigung - in Erfahrung gebracht zu haben dartun, ohne dass ihr deshalb eine Verletzung der ihr obliegenden Erkundigungspflicht anzulasten wäre. Wo die Grenzen dieser Erkundigungspflicht des Geschädigten liegen, hängt immer von den Umständen des Einzelfalles ab. (T8)
    Veröff: SZ 69/251
  • 6 Ob 68/99i
    Entscheidungstext OGH 15.12.1999 6 Ob 68/99i
    Vgl auch; Beisatz: Wenn Ungewissheit darüber besteht, ob überhaupt ein Schaden entstanden ist und hierüber ein Rechtsstreit behängt, wird man dem Geschädigten in der Regel zubilligen müssen, den Ausgang dieses Verfahrens abzuwarten, weil er erst dann über ausreichend sichere Informationen für seine Schadenersatzklage verfügt. Feststellbarkeit des Schadenseintrittes keinesfalls vor Zustellung des stattgebenden Urteiles. (T9)
  • 6 Ob 82/99y
    Entscheidungstext OGH 24.02.2000 6 Ob 82/99y
    Vgl auch; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Die Klagen wurden noch vor den Prüfberichten und den Steuerbescheiden erster Instanz eingebracht, sodass der Verjährungseinwand zu verwerfen ist. (T10)
  • 3 Ob 74/00d
    Entscheidungstext OGH 15.11.2000 3 Ob 74/00d
    Beisatz: Bedarf es zum Eintritt des Schadens neben dem schädigenden Ereignis noch weiterer Voraussetzungen - etwa die Nichtdurchsetzbarkeit der vereinbarten Leistung gegenüber dem Vertragspartner - und ist nicht abzusehen, ob in Zukunft tatsächlich ein Schaden eintreten werde - etwa ob der auf Seite des Vertragspartners allein schadensbegründende Insolvenzfall eintreten wird - so beginnt der Lauf der Verjährungsfrist erst mit dem tatsächlichen Eintritt des Schadens. (T11)
  • 5 Ob 32/01v
    Entscheidungstext OGH 13.03.2001 5 Ob 32/01v
    Vgl auch; Beisatz: Dass bei einem diese strittigen Tatfragen und Rechtsfragen behandelnden Prozess dessen Ausgang oder zumindest das Vorliegen gesicherter Verfahrensergebnisse abgewartet werden darf, sich der Geschädigte also bis zu diesem Zeitpunkt nicht der Gefahr der Verjährung seines Schadenersatzanspruches aussetzt, entspricht der Judikatur (vergleiche SZ 69/251). (T12)
    Beisatz: Die Beantwortung der Rechtsfrage, wann der für eine erfolgversprechende Klagsführung ausreichende Kenntnisstand erreicht ist, hängt immer von den Umständen des Einzelfalls ab (2 Ob 178/98k ua). (T13)
  • 1 Ob 246/01k
    Entscheidungstext OGH 22.10.2001 1 Ob 246/01k
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T5
  • 1 Ob 12/05d
    Entscheidungstext OGH 25.01.2005 1 Ob 12/05d
    Auch; Beis ähnlich wie T12; Beisatz: Dies gilt jedoch nur, wenn bis zum Vorliegen des endgültigen Verfahrensergebnisses Ungewissheit über die Entstehung eines Schadens besteht. Eine ausreichende Kenntnis vom Schaden kann allerdings im Einzelfall auch gegeben sein, wenn bereits vorher gesicherte Verfahrensergebnisse vorliegen oder der Geschädigte erdrückende Beweise ignoriert. (T14)
  • 1 Ob 162/07s
    Entscheidungstext OGH 11.09.2007 1 Ob 162/07s
    Vgl auch; Beisatz: Die Verjährungsfrist bei einem Regressanspruch mit Schadenersatzcharakter beginnt zwar regelmäßig erst dann, wenn die Zahlungspflicht des Regressberechtigten gegenüber dem Gläubiger „unverrückbar feststeht", doch kann auch in derartigen Fällen bis zu einer (rechtskräftigen) gerichtlichen Entscheidung nur dann zugewartet werden, wenn objektive Unklarheit über die Haftung des allenfalls - nämlich bei Bejahung seiner Haftung - Regressberechtigten besteht. Steht dessen eigene Haftung jedoch fest und lässt er sich aus anderen, gegebenenfalls ganz unsachlichen Gründen auf ein Verfahren ein, beginnt die Verjährungsfrist bereits mit Kenntnis von den zum Regress berechtigenden Umständen. Dies gilt auch für andere Schadenersatzforderungen als eigentliche Regressansprüche. (T15)
    Bem: Einschränkend zu Beisätzen T9 und T12. (T16)
  • 7 Ob 254/07i
    Entscheidungstext OGH 28.11.2007 7 Ob 254/07i
    Auch; Beisatz: Hier: Da die Tilgungswirkung bei einer Kompensationseinrede erst mit dem Zeitpunkt der Rechtskraft der darüber gefällten urteilsmäßigen Entscheidung feststeht, beginnt die Verjährungsfrist eines aufgrund der Tilgungswirkung entstandenen Anspruchs nicht vor diesem Zeitpunkt. (T17)
  • 10 Ob 111/07g
    Entscheidungstext OGH 18.12.2007 10 Ob 111/07g
    Vgl auch; Beisatz: Besteht allerdings Ungewissheit darüber, ob überhaupt ein Schaden entstanden ist und ist über diese Frage ein Rechtsstreit anhängig, kommt es auf die Rechtskraft der Gerichtsentscheidung beziehungsweise den Ausgang eines Verwaltungsverfahrens an, weil erst dann ausreichend sichere Informationen für eine Schadenersatzklage verfügbar sind; eine ausreichende Kenntnis vom Schaden kann allerdings im Einzelfall auch gegeben sein, wenn bereits vorher gesicherte Verfahrensergebnisse vorliegen oder der Geschädigte erdrückende Beweise ignoriert. Das Wissen um die Schadenshöhe ist grundsätzlich nicht erforderlich, weil der Verjährung durch Feststellungsklage begegnet werden kann. (T18)
    Beis ähnlich wie T13
  • 2 Ob 210/07g
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 210/07g
    Vgl auch; Beis wie T9; Beis wie T13; Beisatz: Keine auffallende Fehlbeurteilung des Berufungsgerichts, wenn dieses angesichts des sich aus der Lehre und der Rechtsprechung des VwGH ergebenden Unsicherheit der Steuerbarkeit einer sogenannten Dienstleistungsrente die hinreichende Kenntnis vom Schaden und somit den Beginn der Verjährungsfrist des § 1489 ABGB nicht früher als mit der diesbezüglichen Vorschreibung des Finanzamts angenommen hat. (T19)
  • 2 Ob 158/09p
    Entscheidungstext OGH 26.11.2009 2 Ob 158/09p
    Vgl auch; Auch Beis wie T18; Auch Beis wie T13; Beisatz: Hier: Trotz des Vorliegens von auf einen der Klägerin vom Beklagten verursachten Schaden hindeutenden Beweisergebnissen in Form sukzessive erstatteter Sachverständigengutachten im Vorprozess noch kein Vorliegen von gesicherten Verfahrensergebnissen oder erdrückenden Beweisen in Gang, zumindest vor dem abschließenden Gutachten im Vorprozess. (T20)
  • 5 Ob 120/10y
    Entscheidungstext OGH 15.07.2010 5 Ob 120/10y
    Auch
  • 10 Ob 62/09d
    Entscheidungstext OGH 17.08.2010 10 Ob 62/09d
    Auch
  • 1 Ob 203/11a
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 1 Ob 203/11a
    Gegenteilig; Beis wie T6 nur: Die kurze Verjährungsfrist beginnt nicht vor dem tatsächlichen Eintritt des Schadens zu laufen. (T21) Beis wie T18 nur: Besteht allerdings Ungewissheit darüber, ob überhaupt ein Schaden entstanden ist und ist über diese Frage ein Rechtsstreit anhängig, kommt es auf die Rechtskraft der Gerichtsentscheidung beziehungsweise den Ausgang eines Verwaltungsverfahrens an, weil erst dann ausreichend sichere Informationen für eine Schadenersatzklage verfügbar sind. (T22)
  • 4 Ob 168/14f
    Entscheidungstext OGH 21.10.2014 4 Ob 168/14f
    Auch; Beis wie T9
  • 3 Ob 155/14m
    Entscheidungstext OGH 18.02.2015 3 Ob 155/14m
    Auch; Beis wie T9; Beis wie T12; Beis wie T18; Beis wie T22
  • 3 Ob 40/15a
    Entscheidungstext OGH 18.03.2015 3 Ob 40/15a
    Auch
  • 9 Ob 66/18y
    Entscheidungstext OGH 30.10.2018 9 Ob 66/18y
    Beis wie T9

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0034908

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.01.2019

Dokumentnummer

JJR_19700407_OGH0002_0080OB00067_7000000_003

Rechtssatz für 1Ob36/78 1Ob44/86 1Ob17...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034618

Geschäftszahl

1Ob36/78; 1Ob44/86; 1Ob17/93; 1Ob41/94 (1Ob42/94); 1Ob621/95; 2Ob2019/96t; 1Ob1004/96; 4Ob2197/96h; 2Ob153/97g; 9ObA2300/96t; 7Ob2403/96z; 1Ob2201/96z; 4Ob24/98b; 1Ob155/97v; 1Ob151/98g; 1Ob373/98d; 9Ob43/00i; 1Ob59/01k; 1Ob127/02m; 2Ob78/03i; 10Ob84/04g; 4Ob232/06f; 10Ob72/07x; 4Ob190/09h; 8ObA66/09b; 8Ob81/10k; 1Ob183/11k; 3Ob227/12x; 1Ob56/13m; 1Ob211/14g; 1Ob81/15s; 1Ob13/16t; 1Ob109/18p; 5Ob68/18p

Entscheidungsdatum

18.04.1979

Norm

ABGB §1489 IIA
AHG §6 Abs1

Rechtssatz

Haben sich aus einer einzelnen schädigenden Handlung fortlaufend gleichartige schädliche Folgen entwickelt, die im überschaubaren Zusammenhang stehend und schon ursprünglich voraussehbar waren, so handelt es sich um einen einheitlichen Schaden, der schon durch die erste schädliche Auswirkung entstanden ist. In solchen Fällen sind die Wirkungen des schädigenden Ereignisses bekannt, auch wenn erst ein Teil von ihnen eingetreten ist (§ 6 Abs 1 AHG).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 36/78
    Entscheidungstext OGH 18.04.1979 1 Ob 36/78
  • 1 Ob 44/86
    Entscheidungstext OGH 18.02.1987 1 Ob 44/86
    Veröff: SZ 60/27
  • 1 Ob 17/93
    Entscheidungstext OGH 25.08.1993 1 Ob 17/93
    Beisatz: Die Verjährungsfrist beginnt ab Kenntnis der ersten schädigenden Auswirkungen zu laufen. (T1)
  • 1 Ob 41/94
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 41/94
    Vgl; Beis wie T1
  • 1 Ob 621/95
    Entscheidungstext OGH 19.12.1995 1 Ob 621/95
    Vgl; Beis wie T1; Beisatz: In solchen Fällen ist bei Verfolgung des aktuellen Schadenersatzanspruchs auch die Erhebung einer Feststellungsklage betreffend die bei Entstehung des Erstschadens vorhersehbaren Folgeschäden zumutbar. (T2)
    Verstärkter Senat; Veröff: SZ 68/238
  • 2 Ob 2019/96t
    Entscheidungstext OGH 29.02.1996 2 Ob 2019/96t
    Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: Der der Prozessökonomie dienende Zweck des Verjährungsrechts verbietet es jedoch, die Verjährung jedes folgenden Teilschadens erst mit dessen Entstehen beginnen zu lassen; ist ein wenn auch der Höhe nach noch nicht bezifferbarer Schaden einmal eingetreten, so sind damit alle Voraussetzungen für den Ersatzanspruch gegeben und ist dieser dem Grunde nach entstanden. Der drohenden Verjährung seines Anspruchs auf Ersatz der künftigen, aber schon vorhersehbaren Schäden hat der Geschädigte daher dann, wenn ihm schon ein Primärschaden entstanden ist, mit einer Feststellungsklage innerhalb der Verjährungsfrist zu begegnen. (T3)
    Veröff: SZ 69/55
  • 1 Ob 1004/96
    Entscheidungstext OGH 11.03.1996 1 Ob 1004/96
    Vgl; Beis wie T2
  • 4 Ob 2197/96h
    Entscheidungstext OGH 12.08.1996 4 Ob 2197/96h
    Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: Jedenfalls dann, wenn der Geschädigte zu einer Leistungsklage genötigt ist, sind gleichzeitig auch alle voraussehbaren künftigen Schäden (mit Feststellungsklage) geltend zu machen. (T4)
  • 2 Ob 153/97g
    Entscheidungstext OGH 26.05.1997 2 Ob 153/97g
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 9 ObA 2300/96t
    Entscheidungstext OGH 28.05.1997 9 ObA 2300/96t
    Vgl; Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T4; Veröff: SZ 70/104
  • 7 Ob 2403/96z
    Entscheidungstext OGH 23.07.1997 7 Ob 2403/96z
  • 1 Ob 2201/96z
    Entscheidungstext OGH 29.04.1997 1 Ob 2201/96z
    Vgl; Veröff: SZ 70/84
  • 4 Ob 24/98b
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 4 Ob 24/98b
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 155/97v
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 155/97v
    Beis wie T1; Beisatz: Die schon eingetretenen und die aus demselben Schadensereignis voraussehbaren künftigen Schäden (Teil[folge]schäden) bilden verjährungsrechtlich eine Einheit. Diese Folgeschäden lösen verjährungsrechtlich keinen gesonderten Fristenlauf aus. Der drohenden Verjährung des Ersatzsanspruchs für solche Folgeschäden ist ebenso wie nach § 1489 erster Satz ABGB mit einer Feststellungsklage innerhalb der Verjährungsfrist zu begegnen. (T5)
    Veröff: SZ 71/5
  • 1 Ob 151/98g
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 151/98g
    Beis wie T4
  • 1 Ob 373/98d
    Entscheidungstext OGH 23.03.1999 1 Ob 373/98d
    Vgl auch; Beis wie T5; Veröff: SZ 72/51
  • 9 Ob 43/00i
    Entscheidungstext OGH 02.03.2000 9 Ob 43/00i
  • 1 Ob 59/01k
    Entscheidungstext OGH 27.03.2001 1 Ob 59/01k
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 127/02m
    Entscheidungstext OGH 13.08.2002 1 Ob 127/02m
    Beisatz: Ob ein Schaden vorhersehbar war, ist stets im Einzelfall zu entscheiden und keiner Verallgemeinerung zugänglich. (T6)
  • 2 Ob 78/03i
    Entscheidungstext OGH 08.05.2003 2 Ob 78/03i
    Auch; Beisatz: Es kommt auf die objektive Vorhersehbarkeit für den Geschädigten und nicht auf die ex-post-Betrachtung von Sachverständigen an. (T7)
  • 10 Ob 84/04g
    Entscheidungstext OGH 25.01.2005 10 Ob 84/04g
    nur: Haben sich aus einer einzelnen schädigenden Handlung fortlaufend gleichartige schädliche Folgen entwickelt, die im überschaubaren Zusammenhang stehend und schon ursprünglich voraussehbar waren, so handelt es sich um einen einheitlichen Schaden, der schon durch die erste schädliche Auswirkung entstanden ist. (T8)
    Veröff: SZ 2005/6
  • 4 Ob 232/06f
    Entscheidungstext OGH 19.12.2006 4 Ob 232/06f
    Auch; nur T8; Beisatz: Keines Feststellungsbegehrens bedarf es daher, wenn weitere Schäden bei objektiver Betrachtung nicht vorhersehbar sind. (T9)
  • 10 Ob 72/07x
    Entscheidungstext OGH 11.09.2007 10 Ob 72/07x
    nur T8; Beis wie T3; Beisatz: Für nicht vorhersehbare schädigende Wirkungen eines Schadensfalles beginnt hingegen vom Zeitpunkt der Kenntnisnahme bzw sobald - nach einem „Primärschaden" im dargestellten Sinn - mit künftigen Schäden „mit Wahrscheinlichkeit zu rechnen ist", die Verjährungsfrist neu zu laufen. (T10)
  • 4 Ob 190/09h
    Entscheidungstext OGH 16.12.2009 4 Ob 190/09h
    Auch; nur T8
  • 8 ObA 66/09b
    Entscheidungstext OGH 22.09.2010 8 ObA 66/09b
    nur T8
  • 8 Ob 81/10k
    Entscheidungstext OGH 26.04.2011 8 Ob 81/10k
    nur T8
  • 1 Ob 183/11k
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 1 Ob 183/11k
    Beis wie T1; Beis wie T5
  • 3 Ob 227/12x
    Entscheidungstext OGH 16.04.2013 3 Ob 227/12x
    Auch; nur T8; Beis wie T10
  • 1 Ob 56/13m
    Entscheidungstext OGH 21.05.2013 1 Ob 56/13m
    Vgl; nur T8; Beis wie T3; Vgl Beis wie T5; Veröff: SZ 2013/50
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
    Auch
  • 1 Ob 81/15s
    Entscheidungstext OGH 21.05.2015 1 Ob 81/15s
    Auch; Beisatz: Hier: Zur Frage, ob bei einem Verdienstausfall durch einen Krankenstand wegen psychischer Beeinträchtigungen typischerweise auch (erheblich höhere) Einkommensverluste wegen einer künftigen Frühpensionierung wegen Dienstunfähigkeit voraussehbar sind. (T11); Veröff: SZ 2015/52
  • 1 Ob 13/16t
    Entscheidungstext OGH 31.03.2016 1 Ob 13/16t
    Auch; Beis wie T5; Beisatz: Treten Schäden bei fortgesetzten schädigenden Handlungen auf, die nur oder auch auf ein späteres Verhalten des Schädigers zurückgehen, liegen keine verjährungsrechtlich mit einem Primärschaden einheitlich zu beurteilenden Folgeschäden vor, sodass jeder weitere Schadenseintritt einen neuen Verjährungsbeginn auslöst. (T12)
    Beisatz: Hier: Mobbing bzw Bossingsituation; Zur Frage der Vorhersehbarkeit der Verlängerung und/oder Verschlechterung der dadurch hervorgerufenen Beschwerden. (T13)
  • 1 Ob 109/18p
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 1 Ob 109/18p
    Vgl auch; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 5 Ob 68/18p
    Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 68/18p
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0034618

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.09.2018

Dokumentnummer

JJR_19790418_OGH0002_0010OB00036_7800000_002

Rechtssatz für 1Ob42/90 1Ob18/92 1Ob17...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0050338

Geschäftszahl

1Ob42/90; 1Ob18/92; 1Ob17/93; 1Ob39/94; 1Ob41/94 (1Ob42/94); 2Ob2019/96t; 7Ob54/97k; 2Ob153/97g; 9ObA2300/96t; 7Ob2403/96z; 7Ob253/97z; 4Ob24/98b; 1Ob155/97v; 1Ob373/98d; 1Ob127/99d; 1Ob151/00p; 1Ob199/00x; 1Ob134/00p; 1Ob68/01h; 1Ob95/01d; 1Ob147/01a; 1Ob55/04a; 1Ob226/05z; 1Ob103/07i; 8Ob96/07m; 7Ob67/10v; 8Ob26/10x; 1Ob96/11s; 1Ob183/11k; 1Ob85/11y; 1Ob171/12x; 1Ob129/12w; 1Ob56/13m; 1Ob130/13v; 1Ob50/13d; 1Ob148/13s; 3Ob206/13k; 1Ob17/14b; 5Ob230/14f; 1Ob211/14g; 3Ob40/15a; 1Ob51/15d; 1Ob123/15t; 7Ob206/17w; 1Ob109/18p

Entscheidungsdatum

06.03.1991

Norm

AHG §6
AHG §6 Abs1

Rechtssatz

Die dreijährige Verjährungsfrist beginnt nicht vor dem tatsächlichen Schadenseintritt. Mit dessen positiver Kenntnis beginnt sie aber auch schon dann zu laufen, wenn der Geschädigte die Schadenshöhe noch nicht beziffern kann, ihm noch nicht alle Schadensfolgen bekannt sind beziehungsweise diese auch noch nicht zur Gänze eingetreten sind. Der drohenden Verjährung muss der Geschädigte durch eine Feststellungsklage begegnen (JBl 1986,647).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 42/90
    Entscheidungstext OGH 06.03.1991 1 Ob 42/90
    Veröff: SZ 64/23 = JBl 1991,647
  • 1 Ob 18/92
    Entscheidungstext OGH 14.07.1992 1 Ob 18/92
  • 1 Ob 17/93
    Entscheidungstext OGH 25.08.1993 1 Ob 17/93
  • 1 Ob 39/94
    Entscheidungstext OGH 27.03.1995 1 Ob 39/94
    Auch
  • 1 Ob 41/94
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 41/94
  • 2 Ob 2019/96t
    Entscheidungstext OGH 29.02.1996 2 Ob 2019/96t
    Vgl auch; Beisatz: Der der Prozessökonomie dienende Zweck des Verjährungsrechts verbietet es jedoch, die Verjährung jedes folgenden Teilschadens erst mit dessen Entstehen beginnen zu lassen; ist ein wenn auch der Höhe nach noch nicht bezifferbarer Schaden einmal eingetreten, so sind damit alle Voraussetzungen für den Ersatzanspruch gegeben und ist dieser dem Grunde nach entstanden. Der drohenden Verjährung seines Anspruchs auf Ersatz der künftigen, aber schon vorhersehbaren Schäden hat der Geschädigte daher dann, wenn ihm schon ein Primärschaden entstanden ist, mit einer Feststellungsklage innerhalb der Verjährungsfrist zu begegnen. (T1)
    Veröff: SZ 69/55
  • 7 Ob 54/97k
    Entscheidungstext OGH 26.02.1997 7 Ob 54/97k
    Auch; Beis wie T1
  • 2 Ob 153/97g
    Entscheidungstext OGH 26.05.1997 2 Ob 153/97g
    Auch; Beis wie T1
  • 9 ObA 2300/96t
    Entscheidungstext OGH 28.05.1997 9 ObA 2300/96t
    Auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 70/104
  • 7 Ob 2403/96z
    Entscheidungstext OGH 23.07.1997 7 Ob 2403/96z
    nur: Die dreijährige Verjährungsfrist beginnt nicht vor dem tatsächlichen Schadenseintritt. (T2)
  • 7 Ob 253/97z
    Entscheidungstext OGH 03.12.1997 7 Ob 253/97z
    Auch
  • 4 Ob 24/98b
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 4 Ob 24/98b
    Auch; nur T2
  • 1 Ob 155/97v
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 155/97v
    Vgl auch; Beisatz: Feststellungsklagen sind bei Zutreffen ihrer allgemeinen Voraussetzungen auch im Amtshaftungsrecht zulässig. (T3)
    Veröff: SZ 71/5
  • 1 Ob 373/98d
    Entscheidungstext OGH 23.03.1999 1 Ob 373/98d
    Veröff: SZ 72/51
  • 1 Ob 127/99d
    Entscheidungstext OGH 25.05.1999 1 Ob 127/99d
    Auch; nur: Die dreijährige Verjährungsfrist beginnt nicht vor dem tatsächlichen Schadenseintritt. Mit dessen positiver Kenntnis beginnt sie aber auch schon dann zu laufen, wenn der Geschädigte die Schadenshöhe noch nicht beziffern kann. (T4)
  • 1 Ob 151/00p
    Entscheidungstext OGH 25.07.2000 1 Ob 151/00p
    Vgl; Beisatz: Der Geschädigte darf mit der Klageführung nicht so lange zuwarten, bis er im Rechtsstreit zu gewinnen glaubt. Jeder Kläger muss nämlich damit rechnen, dass sich seine scheinbare Kenntnis des Schadens und des Ersatzpflichtigen als irrig herausstellt, weil etwa Zeugen oder Sachverständige anderes bekunden könnten. Weiß der Geschädigte, dass er, ohne selbst tätig zu werden, seinen Wissensstand über ein allfälliges Organverschulden nicht mehr erhöhen kann, ist er auch verpflichtet, sachverständigen Rat einzuholen. Sobald dessen Kenntnisstand über den anspruchsbegründenden Sachverhalt eine Klage mit Aussicht auf Erfolg erlaubt, beginnt der Lauf der Verjährungsfrist. (T5)
  • 1 Ob 199/00x
    Entscheidungstext OGH 29.08.2000 1 Ob 199/00x
    nur: Die dreijährige Verjährungsfrist beginnt nicht vor dem tatsächlichen Schadenseintritt. Mit dessen positiver Kenntnis beginnt sie aber auch schon dann zu laufen, wenn der Geschädigte die Schadenshöhe noch nicht beziffern kann, ihm noch nicht alle Schadensfolgen bekannt sind beziehungsweise diese auch noch nicht zur Gänze eingetreten sind. (T6)
    Beisatz: Die Verjährung von Ersatzansprüchen wegen Schäden, die durch die Ergreifung von Rechtsbehelfen nach § 2 Abs 2 AHG - also auch mittels einer Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof - nicht mehr abwendbar sind, beginnt mit dem Eintritt des tatsächlichen Schadens beziehungsweise mit dem Eintritt der ersten nicht mehr abwendbaren Schadensfolge zu laufen, sobald dem Geschädigten der durch einen fehlerhaften Hoheitsakt verursachte Schaden bekannt geworden ist. (T7)
  • 1 Ob 134/00p
    Entscheidungstext OGH 28.11.2000 1 Ob 134/00p
  • 1 Ob 68/01h
    Entscheidungstext OGH 25.09.2001 1 Ob 68/01h
    nur T6; Beisatz: Der Lauf der Verjährungsfrist beginnt ab dem Zeitpunkt, in dem der Geschädigte aufgrund ihm bekannter Umstände - neben der Kenntnis des Eintritts (der Wirksamkeit) eines Schadens - ohne nennenswerte Mühe zumutbarerweise auch auf das Verschulden irgendeines Organs des später beklagten Rechtsträgers (hier: Bund) schließen konnte. (T8)
  • 1 Ob 95/01d
    Entscheidungstext OGH 17.12.2001 1 Ob 95/01d
    Vgl; Beis wie T5 nur: Weiß der Geschädigte, dass er, ohne selbst tätig zu werden, seinen Wissensstand über ein allfälliges Organverschulden nicht mehr erhöhen kann, ist er auch verpflichtet, sachverständigen Rat einzuholen. Sobald dessen Kenntnisstand über den anspruchsbegründenden Sachverhalt eine Klage mit Aussicht auf Erfolg erlaubt, beginnt der Lauf der Verjährungsfrist. (T9) Beis wie T8
  • 1 Ob 147/01a
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 147/01a
    Beisatz: Durch die Einbringung einer Feststellungsklage wird die Verjährung aller in diesem Zeitpunkt noch nicht fälligen und daher zukünftigen Schadenersatzansprüche unterbrochen, weshalb eine Klagsausdehnung auf später fällig werdende Beträge entgegen der Meinung der Vorinstanzen nicht erforderlich ist. (T10)
  • 1 Ob 55/04a
    Entscheidungstext OGH 17.05.2004 1 Ob 55/04a
    Beis wie T7; Veröff: SZ 2004/75
  • 1 Ob 226/05z
    Entscheidungstext OGH 13.12.2005 1 Ob 226/05z
    Auch; Beisatz: Ein Zuwarten wegen Unkenntnis der Person des Schädigers ist nur dann zulässig, wenn Unklarheit darüber besteht, ob im Sinne des Kausalitätsverlaufs die Schadenszufügung auf das Handeln einer bestimmten Person zurückgeführt werden kann. Die Unklarheit betreffend die Rechtsfrage, ob das rechtswidrig schuldhafte Verhalten des Schädigers dem beklagten Rechtsträger zurechenbar und diese für Schadenersatzansprüche passiv legitimiert ist, kann den Beginn der Verjährungsfrist nicht weiter hinausschieben. (T11)
  • 1 Ob 103/07i
    Entscheidungstext OGH 26.06.2007 1 Ob 103/07i
    nur T6; Beis wie T8; Beis wie T5 nur: Der Geschädigte darf mit der Klageführung nicht so lange zuwarten, bis er im Rechtsstreit zu gewinnen glaubt. Jeder Kläger muss nämlich damit rechnen, dass sich seine scheinbare Kenntnis des Schadens und des Ersatzpflichtigen als irrig herausstellt. (T12)
    Veröff: SZ 2007/103
  • 8 Ob 96/07m
    Entscheidungstext OGH 11.10.2007 8 Ob 96/07m
    Auch; Beisatz: Wobei auch schon der Eintritt eines Teilschadens ausreicht. (T13)
  • 7 Ob 67/10v
    Entscheidungstext OGH 21.04.2010 7 Ob 67/10v
  • 8 Ob 26/10x
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 26/10x
    nur T6; Beis wie T12
  • 1 Ob 96/11s
    Entscheidungstext OGH 24.05.2011 1 Ob 96/11s
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 1 Ob 183/11k
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 1 Ob 183/11k
    Beis wie T13
  • 1 Ob 85/11y
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 1 Ob 85/11y
    Vgl auch; Beis wie T13
  • 1 Ob 171/12x
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 171/12x
    Auch
  • 1 Ob 129/12w
    Entscheidungstext OGH 15.11.2012 1 Ob 129/12w
    Auch
  • 1 Ob 56/13m
    Entscheidungstext OGH 21.05.2013 1 Ob 56/13m
    Vgl; Beis wie T1; Veröff: SZ 2013/50
  • 1 Ob 130/13v
    Entscheidungstext OGH 18.07.2013 1 Ob 130/13v
    Auch
  • 1 Ob 50/13d
    Entscheidungstext OGH 29.08.2013 1 Ob 50/13d
    Auch
  • 1 Ob 148/13s
    Entscheidungstext OGH 19.09.2013 1 Ob 148/13s
    Auch
  • 3 Ob 206/13k
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 206/13k
    Beisatz: Hier: Begründung der Grunderwerbssteuerpflicht. (T14)
  • 1 Ob 17/14b
    Entscheidungstext OGH 27.02.2014 1 Ob 17/14b
    Vgl auch; Beis wie T5; Beis ähnlich wie T12
  • 5 Ob 230/14f
    Entscheidungstext OGH 27.01.2015 5 Ob 230/14f
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
    Auch; Beis wie T5
  • 3 Ob 40/15a
    Entscheidungstext OGH 18.03.2015 3 Ob 40/15a
    Auch
  • 1 Ob 51/15d
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 1 Ob 51/15d
    nur T6
  • 1 Ob 123/15t
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 1 Ob 123/15t
    Vgl; Beis wie T5; Beis wie T8; Veröff: SZ 2015/85
  • 7 Ob 206/17w
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 7 Ob 206/17w
    Auch
  • 1 Ob 109/18p
    Entscheidungstext OGH 17.07.2018 1 Ob 109/18p
    Vgl auch; Beis wie T12; Beisatz: Der Lauf der Verjährungsfrist beginnt, sobald der Kenntnisstand des Geschädigten eine Klage mit Aussicht auf Erfolg erlaubt. (T15)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0050338

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.08.2018

Dokumentnummer

JJR_19910306_OGH0002_0010OB00042_9000000_004

Rechtssatz für 1Ob601/93 7Ob534/95 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034711

Geschäftszahl

1Ob601/93; 7Ob534/95; 1Ob41/94 (1Ob42/94); 1Ob621/95; 8Ob501/96; 2Ob2019/96t; 7Ob632/95; 5Ob2101/96y; 2Ob503/96; 7Ob54/97k; 4Ob2197/96h; 2Ob153/97g; 9ObA2300/96t; 7Ob2403/96z; 2Ob188/99g; 9Ob43/00i; 8Ob247/00g; 9Ob244/00y; 8Ob152/02i; 1Ob130/13v; 1Ob51/15d

Entscheidungsdatum

16.02.1994

Norm

ABGB §1489 Satz1 IIA

Rechtssatz

Der Wortlaut des § 1489 erster Satz ABGB, der im § 1478 ABGB verankerte Grundsatz des Verjährungsrechts, dass nur schon ausübbare Rechte auch verjähren können, die geringe Reichweite der von einem Feststellungsurteil vor Eintritt des Schadens ausgehenden Bindungswirkung, die zu unbestimmte und daher den Geschädigten belastende Formel "mit Sicherheit vorhersehbar" und schließlich auch rechtsvergleichende Argumente (§ 852 Abs 1 BGB und Art 60 Abs 1 OR) lassen es geboten erscheinen, die bisherige Rechtsprechung, die dreijährige Verjährungsfrist beginne auch schon vor Eintritt des Schadens zu laufen, wenn dieser nur schon mit Sicherheit vorhersehbar sei, nicht fortzuschreiben: Die genannten Erwägungen sprechen ganz eindeutig dafür, dass jedenfalls die kurze Verjährungsfrist nicht vor Eintritt des Schadens zu laufen beginnt.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 601/93
    Entscheidungstext OGH 16.02.1994 1 Ob 601/93
    Veröff: EvBl 1994/109 S 549
  • 7 Ob 534/95
    Entscheidungstext OGH 13.09.1995 7 Ob 534/95
    Vgl auch
  • 1 Ob 41/94
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 41/94
    Auch; nur: Die genannten Erwägungen sprechen ganz eindeutig dafür, dass jedenfalls die kurze Verjährungsfrist nicht vor Eintritt des Schadens zu laufen beginnt. (T1)
  • 1 Ob 621/95
    Entscheidungstext OGH 19.12.1995 1 Ob 621/95
    Auch; nur T1
    Verstärkter Senat; Veröff: SZ 68/238
  • 8 Ob 501/96
    Entscheidungstext OGH 18.01.1996 8 Ob 501/96
    Auch; nur T1; Beisatz: Der Eintritt des Schadens kann im konkreten Fall erst mit dem - durch die Zustellung der die ao Revision zurückweisenden Entscheidung des Obersten Gerichtshofes gegebenen - Eintritt der Rechtskraft der Gerichtsentscheidung angenommen werden. (T2)
  • 2 Ob 2019/96t
    Entscheidungstext OGH 29.02.1996 2 Ob 2019/96t
    Vgl auch; Beisatz: Der der Prozeßökonomie dienende Zweck des Verjährungsrechts verbietet es jedoch, die Verjährung jedes folgenden Teilschadens erst mit dessen Entstehen beginnen zu lassen; ist ein wenn auch der Höhe nach noch nicht bezifferbarer Schaden einmal eingetreten, so sind damit alle Voraussetzungen für den Ersatzanspruch gegeben und ist dieser dem Grunde nach entstanden. Der drohenden Verjährung seines Anspruchs auf Ersatz der künftigen, aber schon vorhersehbaren Schäden hat der Geschädigte daher dann, wenn ihm schon ein Primärschaden entstanden ist, mit einer Feststellungsklage innerhalb der Verjährungsfrist zu begegnen. (T3)
  • 7 Ob 632/95
    Entscheidungstext OGH 15.05.1996 7 Ob 632/95
    nur T1
  • 5 Ob 2101/96y
    Entscheidungstext OGH 21.05.1996 5 Ob 2101/96y
    nur T1; Hier: "Hauptschaden" ist eine ersessene Servitut, über deren Rechtsbestand der Kläger einen langjährigen Prozeß mit dem Ersitzungsbesitzer führte. Für die nunmehrige Schadenersatzklage war daher die für die Klagsführung nötige Gewißheit bzw Feststellbarkeit des Schadenseintritts keinesfalls vor Zustellung des dem Klagebegehren stattgebenden Urteils erster Instanz im Servitutsprozeß eingetreten. (T4) Veröff: SZ 69/55
  • 2 Ob 503/96
    Entscheidungstext OGH 25.01.1996 2 Ob 503/96
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 54/97k
    Entscheidungstext OGH 26.02.1997 7 Ob 54/97k
    nur T1; Beis wie T3
  • 4 Ob 2197/96h
    Entscheidungstext OGH 12.08.1996 4 Ob 2197/96h
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Jedenfalls dann, wenn der Geschädigte zu einer Leistungsklage genötigt ist, sind gleichzeitig auch alle voraussehbaren künftigen Schäden (mit Feststellungsklage) geltend zu machen. (T5)
  • 2 Ob 153/97g
    Entscheidungstext OGH 26.05.1997 2 Ob 153/97g
    nur T1; Beis wie T3
  • 9 ObA 2300/96t
    Entscheidungstext OGH 28.05.1997 9 ObA 2300/96t
    nur T1; Beis wie T3; Beis wie T5; Veröff: SZ 70/104
  • 7 Ob 2403/96z
    Entscheidungstext OGH 23.07.1997 7 Ob 2403/96z
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 188/99g
    Entscheidungstext OGH 01.07.1999 2 Ob 188/99g
    Auch; nur T1
  • 9 Ob 43/00i
    Entscheidungstext OGH 02.03.2000 9 Ob 43/00i
    Auch; nur T1; Beis wie T3
  • 8 Ob 247/00g
    Entscheidungstext OGH 09.11.2000 8 Ob 247/00g
    Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T5
  • 9 Ob 244/00y
    Entscheidungstext OGH 08.11.2000 9 Ob 244/00y
    nur T1; Beis wie T3
  • 8 Ob 152/02i
    Entscheidungstext OGH 19.12.2002 8 Ob 152/02i
    Vgl auch; nur T1; Beis wie T5; Beisatz: Auch für voraussehbaren Verdienstentgang infolge einer Verletzung beginnt die (kurze) Verjährungsfrist mit Eintritt des Primärschadens (Körperverletzung). (T6)
  • 1 Ob 130/13v
    Entscheidungstext OGH 18.07.2013 1 Ob 130/13v
    Vgl auch
  • 1 Ob 51/15d
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 1 Ob 51/15d
    Beis wie T3; Beis wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0034711

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

29.09.2015

Dokumentnummer

JJR_19940216_OGH0002_0010OB00601_9300000_003

Rechtssatz für 1Ob41/94 (1Ob42/94) 1Ob6...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0087613

Geschäftszahl

1Ob41/94 (1Ob42/94); 1Ob621/95; 7Ob54/97k; 4Ob2197/96h; 4Ob2356/96s; 9ObA2300/96t; 7Ob2403/96z; 1Ob2201/96z; 1Ob155/97v; 2Ob263/98k; 2Ob254/98m; 1Ob151/98g; 1Ob372/98g; 1Ob373/98d; 5Ob333/98a; 9Ob43/00i; 1Ob82/00s; 1Ob199/00x; 3Ob323/98s; 2Ob242/99y; 1Ob246/01k; 2Ob78/03i; 6Ob141/03h; 1Ob55/04a; 4Ob76/05p; 1Ob66/08z; 9ObA122/07t; 1Ob4/09h; 4Ob190/09h; 9ObA118/10h; 8Ob81/10k; 1Ob183/11k; 8ObA83/11f; 3Ob200/11z; 1Ob171/12x; 3Ob227/12x; 1Ob56/13m; 1Ob130/13v; 1Ob50/13d; 1Ob148/13s; 3Ob23/14z; 8Ob26/14b; 5Ob230/14f; 1Ob211/14g; 1Ob81/15s; 1Ob51/15d; 6Ob153/15s; 6Ob232/15h; 1Ob214/15z; 1Ob13/16t; 3Ob153/16w; 9Ob39/17a; 6Ob174/17g; 5Ob68/18p; 2Ob216/18f

Entscheidungsdatum

22.11.1995

Norm

ABGB §1489 Satz1 IIA
ABGB §1489 Satz1 IIB
AHG §6 Abs1

Rechtssatz

Die schon eingetretenen und die aus demselben Schadensereignis voraussehbaren künftigen Schäden (Teil[folge]schäden) bilden verjährungsrechtlich eine Einheit. Diese Folgeschäden lösen verjährungsrechtlich keinen gesonderten Fristenlauf aus. Der drohenden Verjährung des Ersatzanspruchs für solche Folgeschäden ist mit einer Feststellungsklage innerhalb der Verjährungsfrist zu begegnen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 41/94
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 41/94
  • 1 Ob 621/95
    Entscheidungstext OGH 19.12.1995 1 Ob 621/95
    Verstärkter Senat; Veröff: SZ 68/238
  • 7 Ob 54/97k
    Entscheidungstext OGH 26.02.1997 7 Ob 54/97k
    Auch
  • 4 Ob 2197/96h
    Entscheidungstext OGH 12.08.1996 4 Ob 2197/96h
    Vgl auch; Beisatz: Jedenfalls dann, wenn der Geschädigte zu einer Leistungsklage genötigt ist, sind gleichzeitig auch alle voraussehbaren künftigen Schäden (mit Feststellungsklage) geltend zu machen. (T1)
  • 4 Ob 2356/96s
    Entscheidungstext OGH 28.01.1997 4 Ob 2356/96s
    Auch; Beis wie T1
  • 9 ObA 2300/96t
    Entscheidungstext OGH 28.05.1997 9 ObA 2300/96t
    Auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 70/104
  • 7 Ob 2403/96z
    Entscheidungstext OGH 23.07.1997 7 Ob 2403/96z
    Auch
  • 1 Ob 2201/96z
    Entscheidungstext OGH 29.04.1997 1 Ob 2201/96z
    Vgl; Veröff: SZ 70/84
  • 1 Ob 155/97v
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 155/97v
    Veröff: SZ 71/5
  • 2 Ob 263/98k
    Entscheidungstext OGH 29.10.1998 2 Ob 263/98k
    Auch; nur: Diese Folgeschäden lösen verjährungsrechtlich keinen gesonderten Fristenlauf aus. (T2)
  • 2 Ob 254/98m
    Entscheidungstext OGH 29.10.1998 2 Ob 254/98m
    Vgl auch; Beisatz: Ein Feststellungsurteil schließt die Verjährung von Folgeschäden für die Dauer von 30 Jahren ab seiner Rechtskraft aus. (T3)
  • 1 Ob 151/98g
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 151/98g
    Auch; nur: Diese Folgeschäden lösen verjährungsrechtlich keinen gesonderten Fristenlauf aus. Der drohenden Verjährung des Ersatzanspruchs für solche Folgeschäden ist mit einer Feststellungsklage innerhalb der Verjährungsfrist zu begegnen. (T4)
  • 1 Ob 372/98g
    Entscheidungstext OGH 19.01.1999 1 Ob 372/98g
    Beisatz: Die Voraussehbarkeit künftiger Schäden ist eine Frage, die nach den Gegebenheiten des Einzelfalls zu lösen ist. (T5)
  • 1 Ob 373/98d
    Entscheidungstext OGH 23.03.1999 1 Ob 373/98d
    Veröff: SZ 72/51
  • 5 Ob 333/98a
    Entscheidungstext OGH 14.09.1999 5 Ob 333/98a
    Vgl auch
  • 9 Ob 43/00i
    Entscheidungstext OGH 02.03.2000 9 Ob 43/00i
    Vgl auch; nur T4
  • 1 Ob 82/00s
    Entscheidungstext OGH 21.06.2000 1 Ob 82/00s
    Auch; Beis wie T5
  • 1 Ob 199/00x
    Entscheidungstext OGH 29.08.2000 1 Ob 199/00x
  • 3 Ob 323/98s
    Entscheidungstext OGH 24.05.2000 3 Ob 323/98s
  • 2 Ob 242/99y
    Entscheidungstext OGH 22.03.2001 2 Ob 242/99y
  • 1 Ob 246/01k
    Entscheidungstext OGH 22.10.2001 1 Ob 246/01k
    Auch; Beis wie T5
  • 2 Ob 78/03i
    Entscheidungstext OGH 08.05.2003 2 Ob 78/03i
    nur: Die schon eingetretenen und die aus demselben Schadensereignis voraussehbaren künftigen Schäden (Teil[folge]schäden) bilden verjährungsrechtlich eine Einheit. (T6)
    Beisatz: Es kommt auf die objektive Vorhersehbarkeit für den Geschädigten und nicht auf die ex-post-Betrachtung von Sachverständigen an. (T7)
  • 6 Ob 141/03h
    Entscheidungstext OGH 11.09.2003 6 Ob 141/03h
    Auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 55/04a
    Entscheidungstext OGH 17.05.2004 1 Ob 55/04a
    Veröff: SZ 2004/75
  • 4 Ob 76/05p
    Entscheidungstext OGH 11.08.2005 4 Ob 76/05p
    Auch; Beis wie T7
  • 1 Ob 66/08z
    Entscheidungstext OGH 25.11.2008 1 Ob 66/08z
    Auch
  • 9 ObA 122/07t
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 9 ObA 122/07t
    Auch; Beisatz: Folgeschäden sind allerdings dann nicht vorhersehbar, wenn zum schädigenden Ereignis, das den Erstschaden herbeigeführt hat, weitere Voraussetzungen hinzukommen müssen und nicht abzusehen ist, ob es tatsächlich dazu kommen wird. In diesem Fall beginnt die Verjährungsfrist erst mit dem Eintritt des Folgeschadens zu laufen. (T8)
    Beisatz: Maßgebend ist dabei die objektive Vorhersehbarkeit für den Geschädigten und nicht eine ex-post-Betrachtung durch Sachverständige. (T9)
  • 1 Ob 4/09h
    Entscheidungstext OGH 31.03.2009 1 Ob 4/09h
    Auch
  • 4 Ob 190/09h
    Entscheidungstext OGH 16.12.2009 4 Ob 190/09h
    Auch; Beis wie T5
  • 9 ObA 118/10h
    Entscheidungstext OGH 22.12.2010 9 ObA 118/10h
    nur: Die schon eingetretenen und die aus demselben Schadensereignis voraussehbaren künftigen Schäden (Teil[folge]schäden) bilden verjährungsrechtlich eine Einheit. Der drohenden Verjährung des Ersatzanspruchs für solche Folgeschäden ist mit einer Feststellungsklage innerhalb der Verjährungsfrist zu begegnen. (T10)
  • 8 Ob 81/10k
    Entscheidungstext OGH 26.04.2011 8 Ob 81/10k
    Auch
  • 1 Ob 183/11k
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 1 Ob 183/11k
  • 8 ObA 83/11f
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 8 ObA 83/11f
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 3 Ob 200/11z
    Entscheidungstext OGH 18.04.2012 3 Ob 200/11z
  • 1 Ob 171/12x
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 171/12x
    Auch
  • 3 Ob 227/12x
    Entscheidungstext OGH 16.04.2013 3 Ob 227/12x
  • 1 Ob 56/13m
    Entscheidungstext OGH 21.05.2013 1 Ob 56/13m
    Vgl; Veröff: SZ 2013/50
  • 1 Ob 130/13v
    Entscheidungstext OGH 18.07.2013 1 Ob 130/13v
    Auch
  • 1 Ob 50/13d
    Entscheidungstext OGH 29.08.2013 1 Ob 50/13d
    Auch
  • 1 Ob 148/13s
    Entscheidungstext OGH 19.09.2013 1 Ob 148/13s
    Auch
  • 3 Ob 23/14z
    Entscheidungstext OGH 08.04.2014 3 Ob 23/14z
    Auch; Beis wie T8; Beis wie T9
  • 8 Ob 26/14b
    Entscheidungstext OGH 28.04.2014 8 Ob 26/14b
    Auch; Beisatz: Die schon eingetretenen und die aus demselben Schadensereignis voraussehbaren künftigen (Teil‑(‑Folge‑)Schäden bilden verjährungsrechtlich eine Einheit. Der drohenden Verjährung seines Anspruchs auf Ersatz der künftigen, aber schon vorhersehbaren Schäden hat der Geschädigte daher dann, wenn ihm schon ein Primärschaden entstanden ist, mit einer Feststellungsklage innerhalb der Verjährungsfrist zu begegnen oder ein außergerichtliches Anerkenntnis des Schädigers zu erwirken. (T11)
  • 5 Ob 230/14f
    Entscheidungstext OGH 27.01.2015 5 Ob 230/14f
    Auch
  • 1 Ob 211/14g
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 211/14g
    nur: Der drohenden Verjährung des Ersatzanspruchs für solche Folgeschäden ist mit einer Feststellungsklage innerhalb der Verjährungsfrist zu begegnen. (T12)
  • 1 Ob 81/15s
    Entscheidungstext OGH 21.05.2015 1 Ob 81/15s
    Auch; Beisatz: Hier: Zur Frage, ob bei einem Verdienstausfall durch einen Krankenstand wegen psychischer Beeinträchtigungen typischerweise auch (erheblich höhere) Einkommensverluste wegen einer künftigen Frühpensionierung wegen Dienstunfähigkeit voraussehbar sind. (T13); Veröff: SZ 2015/52
  • 1 Ob 51/15d
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 1 Ob 51/15d
  • 6 Ob 153/15s
    Entscheidungstext OGH 25.09.2015 6 Ob 153/15s
    Beis wie T8; Beis wie T9 nur: Maßgebend ist dabei die objektive Vorhersehbarkeit für den Geschädigten. (T14)
    Beisatz: Für eine unvorhergesehene weitere Entwicklung reicht es jedoch nicht aus, dass der Mehraufwendungsschaden höher ist als ursprünglich angenommen. (T15)
  • 6 Ob 232/15h
    Entscheidungstext OGH 30.03.2016 6 Ob 232/15h
    Beis wie T8; Beis wie T9; Beisatz: Letztlich ist es freilich stets eine Wertungsfrage, ab wann man verjährungsschädliche Untätigkeit des Geschädigten annimmt. (T16)
  • 1 Ob 214/15z
    Entscheidungstext OGH 31.03.2016 1 Ob 214/15z
  • 1 Ob 13/16t
    Entscheidungstext OGH 31.03.2016 1 Ob 13/16t
    Beis wie T7; Beis wie T9; Beis wie T14; Beisatz: Treten Schäden bei fortgesetzten schädigenden Handlungen auf, die nur oder auch auf ein späteres Verhalten des Schädigers zurückgehen, liegen keine verjährungsrechtlich mit einem Primärschaden einheitlich zu beurteilenden Folgeschäden vor, sodass jeder weitere Schadenseintritt einen neuen Verjährungsbeginn auslöst. (T17)
    Beisatz: Hier: Mobbing bzw Bossingsituation; Zur Frage der Vorhersehbarkeit der Verlängerung und/oder Verschlechterung der dadurch hervorgerufenen Beschwerden. (T18)
  • 3 Ob 153/16w
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 3 Ob 153/16w
  • 9 Ob 39/17a
    Entscheidungstext OGH 25.07.2017 9 Ob 39/17a
    Auch; nur T10; Beis wie T11
  • 6 Ob 174/17g
    Entscheidungstext OGH 21.11.2017 6 Ob 174/17g
    Auch
  • 5 Ob 68/18p
    Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 68/18p
    Auch
  • 2 Ob 216/18f
    Entscheidungstext OGH 28.03.2019 2 Ob 216/18f
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0087613

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

06.06.2019

Dokumentnummer

JJR_19951122_OGH0002_0010OB00041_9400000_001

Rechtssatz für 1Ob41/94 (1Ob42/94)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0087614

Geschäftszahl

1Ob41/94 (1Ob42/94)

Entscheidungsdatum

22.11.1995

Norm

ZPO §41 B3
ZPO §43

Rechtssatz

Bei bereits vor Einleitung des Zivilprozesses entstandenen Privatbeteiligtenkosten ist die Ermittlung eines "Durchschnittserfolgs", abgestellt auf das Obsiegen in den jeweiligen Verfahrensabschnitten, weder zweckmäßig noch geboten. Für ihren Ersatz ist nur erheblich, inwieweit der ursprünglich (bei Klageseinbringung) erhobene Anspruch berechtigt war, sie sind also dem ersten Verfahrensabschnitt zuzuordnen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 41/94
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 41/94

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0087614

Dokumentnummer

JJR_19951122_OGH0002_0010OB00041_9400000_002

Rechtssatz für 1Ob41/94 (1Ob42/94) 1Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0087615

Geschäftszahl

1Ob41/94 (1Ob42/94); 1Ob1004/96; 4Ob2197/96h; 7Ob253/97z; 6Ob187/98p; 8Ob74/98k; 9Ob244/00y; 1Ob281/03k; 2Ob192/05g; 8Ob96/07m; 2Ob32/09h; 5Ob120/10y; 1Ob191/10k; 8Ob26/10x; 10Ob18/13i; 7Ob18/13t; 1Ob221/13a; 4Ob124/14k; 7Ob56/15h; 6Ob90/15a; 6Ob153/15s; 5Ob177/15p; 1Ob212/15f; 10Ob51/16x; 1Ob88/16x; 5Ob186/16p; 3Ob240/16i; 1Ob190/16x; 1Ob28/17z; 6Ob118/17x; 1Ob67/18m; 3Ob82/18g; 2Ob160/18w; 7Ob196/17z

Entscheidungsdatum

22.11.1995

Norm

ABGB §1489 IIA
ABGB §1489 IIB

Rechtssatz

Die kurze Verjährungszeit beginnt zwar nicht vor dem tatsächlichen Eintritt der Rechtsgutverletzung (also des "Primärschadens oder Erstschadens") zu laufen, mit dessen positiver Kenntnis wird sie aber nach ständiger Rechtsprechung aber auch schon dann in Gang gesetzt, wenn der Geschädigte die Höhe seines Schadens noch nicht beziffern kann, ihm noch nicht alle Schadensfolgen bekannt bzw diese auch noch nicht zur Gänze eingetreten sind. Der drohenden Verjährung muss der Geschädigte mit einer Feststellungsklage begegnen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 41/94
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 41/94
  • 1 Ob 1004/96
    Entscheidungstext OGH 11.03.1996 1 Ob 1004/96
    Auch
  • 4 Ob 2197/96h
    Entscheidungstext OGH 12.08.1996 4 Ob 2197/96h
    Vgl; Beisatz: Jedenfalls dann, wenn der Geschädigte zu einer Leistungsklage genötigt ist, sind gleichzeitig auch alle voraussehbaren künftigen Schäden (mit Feststellungsklage) geltend zu machen. (T1)
  • 7 Ob 253/97z
    Entscheidungstext OGH 03.12.1997 7 Ob 253/97z
    Vgl auch
  • 6 Ob 187/98p
    Entscheidungstext OGH 16.07.1998 6 Ob 187/98p
    Auch
  • 8 Ob 74/98k
    Entscheidungstext OGH 25.11.1999 8 Ob 74/98k
    Auch
  • 9 Ob 244/00y
    Entscheidungstext OGH 08.11.2000 9 Ob 244/00y
  • 1 Ob 281/03k
    Entscheidungstext OGH 16.12.2003 1 Ob 281/03k
    Auch
  • 2 Ob 192/05g
    Entscheidungstext OGH 01.09.2005 2 Ob 192/05g
  • 8 Ob 96/07m
    Entscheidungstext OGH 11.10.2007 8 Ob 96/07m
    Auch
  • 2 Ob 32/09h
    Entscheidungstext OGH 26.11.2009 2 Ob 32/09h
    Vgl; Beisatz: Hier: Erkennbarkeit eines Erstschadens bei Wertpapiergeschäften durch Erkennbarkeit von Kursverlusten und der Risikoträchtigkeit von Wertpapieren. (T2)
  • 5 Ob 120/10y
    Entscheidungstext OGH 15.07.2010 5 Ob 120/10y
  • 1 Ob 191/10k
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 1 Ob 191/10k
    Vgl auch; nur: Die kurze Verjährungszeit beginnt zwar nicht vor dem tatsächlichen Eintritt der Rechtsgutverletzung (also des "Primärschadens oder Erstschadens") zu laufen, mit dessen positiver Kenntnis wird sie aber nach ständiger Rechtsprechung aber auch schon dann in Gang gesetzt, wenn der Geschädigte die Höhe seines Schadens noch nicht beziffern kann, ihm noch nicht alle Schadensfolgen bekannt bzw diese auch noch nicht zur Gänze eingetreten sind. (T3)
    Beisatz: Hier: Beendigung des Fruchtgenussrechts. (T4)
  • 8 Ob 26/10x
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 26/10x
    Auch
  • 10 Ob 18/13i
    Entscheidungstext OGH 16.04.2013 10 Ob 18/13i
    Beis wie T2; Beisatz: Ein nach Erkennen der Risikoträchtigkeit der gewählten Anlageform eingetretener weiterer Schaden ist als bloßer Folgeschaden zu qualifizieren, dessen Verjährung gleichfalls mit der Kenntnis vom Eintritt des Erstschadens beginnt. (T5)
  • 7 Ob 18/13t
    Entscheidungstext OGH 19.06.2013 7 Ob 18/13t
  • 1 Ob 221/13a
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 1 Ob 221/13a
    Auch; Beis wie T5
  • 4 Ob 124/14k
    Entscheidungstext OGH 21.10.2014 4 Ob 124/14k
    Auch
  • 7 Ob 56/15h
    Entscheidungstext OGH 10.06.2015 7 Ob 56/15h
  • 6 Ob 90/15a
    Entscheidungstext OGH 31.08.2015 6 Ob 90/15a
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T5
  • 6 Ob 153/15s
    Entscheidungstext OGH 25.09.2015 6 Ob 153/15s
    Beis wie T2; Beis ähnlich wie T5; Beisatz: Selbst eine im Zeitpunkt des Erkennens vorliegende Zukunftsprognose, die auf eine positivere Kursentwicklung hoffen lässt, ändert nichts am Verjährungsbeginn. (T6)
    Beisatz: Diese Rechtsprechung will ein „Spekulieren auf dem Rücken des Beraters“ verhindern. Stört den Anleger das ungewollte ‑ und nunmehr erkannte ‑ Risiko, so soll er seine Ansprüche umgehend geltend machen. (T7)
    Beisatz: Auch bei Fremdwährungskrediten ist daher auf den „Vertragsabschlussschaden“ abzustellen; für eine gesonderte Verjährung des „Mehraufwendungsschadens“ besteht in der Regel keine Grundlage, da damit entgegen der Einheitstheorie der an sich einheitliche Schaden in einen Primär‑ und Folgeschaden zerlegt würde. Bereits der Abschluss eines ‑ in dieser Form nicht gewollten ‑ Vertrags stellt daher den Schaden dar. (T8)
  • 5 Ob 177/15p
    Entscheidungstext OGH 30.10.2015 5 Ob 177/15p
    Beis ähnlich wie T2; Beisatz: Hier: Finanzierungskonzept mit Fremdwährungskredit und Tilgungsträger. (T9)
  • 1 Ob 212/15f
    Entscheidungstext OGH 22.12.2015 1 Ob 212/15f
    Beis wie T5; Beis wie T8
  • 10 Ob 51/16x
    Entscheidungstext OGH 19.07.2016 10 Ob 51/16x
    Auch; Beis wie T6; Beis ähnlich wie T7; Beis ähnlich wie T8
  • 1 Ob 88/16x
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 88/16x
    Beis wie T5; Beis wie T8; Beis wie T9; Beisatz: Entscheidend für den Beginn des Fristenlaufs ist bei derartigen Modellen, zu welchem Zeitpunkt der Geschädigte erkennt, dass das Veranlagungs- und/oder Finanzierungskonzept – entgegen den Zusagen – nicht oder nicht im zugesagten Ausmaß risikolos ist. (T10)
  • 5 Ob 186/16p
    Entscheidungstext OGH 25.10.2016 5 Ob 186/16p
    Beis ähnlich wie T7; Beis ähnlich wie T8
  • 3 Ob 240/16i
    Entscheidungstext OGH 22.02.2017 3 Ob 240/16i
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T10; Beisatz: Hier: Veranlagungskonzept mit Fremdwährungskredit und Tilgungsträger. (T11)
  • 1 Ob 190/16x
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 190/16x
    Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T7; Beis wie T9; Beis wie T10; Veröff: SZ 2017/34
  • 1 Ob 28/17z
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 28/17z
    Beis wie T6; Beis wie T10; Beis wie T11; Beisatz: Versuchen von Anlageberatern, nach Kursverlusten nervös gewordene Anleger zu beschwichtigen, kann nach der Judikatur in zweifacher Hinsicht Bedeutung zukommen. Sie können die Erkennbarkeit des Schadenseintritts und damit den Beginn der Verjährungsfrist hinausschieben oder dazu führen, dass dem Verjährungseinwand des Schädigers die Replik der Arglist entgegengehalten werden kann (so schon 9 Ob 17/07a; 6 Ob 103/08b; 1 Ob 12/13s). (T12)
  • 6 Ob 118/17x
    Entscheidungstext OGH 07.07.2017 6 Ob 118/17x
    Vgl; Beis wie t10
  • 1 Ob 67/18m
    Entscheidungstext OGH 30.04.2018 1 Ob 67/18m
  • 3 Ob 82/18g
    Entscheidungstext OGH 23.05.2018 3 Ob 82/18g
    Vgl auch; Beis wie T9; Beis wie T10
  • 2 Ob 160/18w
    Entscheidungstext OGH 17.12.2018 2 Ob 160/18w
    Beis wie T6
  • 7 Ob 196/17z
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 7 Ob 196/17z
    Vgl; Beis wie T12

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0087615

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19951122_OGH0002_0010OB00041_9400000_003

Rechtssatz für 1Ob41/94 (1Ob42/94) 9Ob7...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0087616

Geschäftszahl

1Ob41/94 (1Ob42/94); 9Ob78/99g

Entscheidungsdatum

22.11.1995

Norm

ZPO §41 B3

Rechtssatz

Grundsätzlich teilen auch die Kosten der Privatbeteiligung das Schicksal der Kosten im Rechtsstreit, sodaß auch soweit vom Erfolgsprinzip auszugehen ist.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 41/94
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 41/94
  • 9 Ob 78/99g
    Entscheidungstext OGH 03.11.1999 9 Ob 78/99g
    Auch; Veröff: SZ 72/165

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0087616

Dokumentnummer

JJR_19951122_OGH0002_0010OB00041_9400000_004

Entscheidungstext 1Ob41/94 (1Ob42/94)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Fundstelle

JBl 1996,315 (Riedler) = Jus-Extra OGH-Z 2098 = RdW 1996,261 = Jus-Extra OGH-Z 2099

Geschäftszahl

1Ob41/94 (1Ob42/94)

Entscheidungsdatum

22.11.1995

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisions- und Rekursgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Schlosser als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Schiemer, Dr.Gerstenecker, Dr.Rohrer und Dr.Zechner als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Dr.Maria Z*****, vertreten durch Dr.Karl Bernhauser, Rechtsanwalt in Wien, wider die beklagte Partei Republik Österreich, vertreten durch die Finanzprokuratur, Wien 1., Singerstraße 17-19, wegen S 600.000 sA, infolge Revision und Rekurses der beklagten Partei gegen das Teilurteil bzw den Beschluß des Oberlandesgerichtes Graz als Berufungsgerichtes vom 6.September 1994, GZ 5 R 125/94-39, womit infolge Berufungen beider Parteien und Rekurses der klagenden Partei das Urteil des Landesgerichtes Klagenfurt vom 7.April 1994, GZ 24 Cg 334/93-32, teils bestätigt und teils aufgehoben wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

Spruch

I. Der Revision wird nicht Folge gegeben.

II. Dagegen wird dem Rekurs Folge gegeben.

Die Entscheidung des Erstgerichtes wird, soweit dieses das Mehrbegehrens der klagenden Partei abwies, wiederhergestellt.

III. Die Entscheidung hat deshalb insgesamt zu lauten:

„Die beklagte Partei ist schuldig, der klagenden Partei den Betrag von S 100.000 samt 4 % Zinsen seit 1.März 1994 und die mit S 54.144 bestimmten Kosten des Verfahrens aller drei Instanzen (darin enthalten S 8.823,41 Umsatzsteuer und S 1.194,56 Barauslagen) binnen 14 Tagen zu bezahlen.“

Text

Entscheidungsgründe:

 

Mit der am 28.12.1990 beim Erstgericht eingelangten Klage begehrte die Klägerin im Amtshaftungsweg zunächst S 80.000 an Schmerzengeld und S 20.000 an „Aufwendungen zur Herstellung des rechtmäßigen Zustands“. Seit 1976 wohne sie in einem Haus in einer Landeshauptstadt. Sie sei Anrainerin zweier Gewerbebetriebe, eines Großkaufhauses und einer Garage. Am 17.8.1982 seien durch die Gewerbebehörde der Probebetrieb der Lüftungs- und Klimaanlage für das Kaufhaus und am 3.9.1982 der Probebetrieb der Lüftungsanlage der Garage je für die Dauer eines Jahres „bescheidmäßig“ bewilligt worden. Nach Ablauf dieses Jahres seien die beiden Anlagen vom Herbst 1983 bis Jänner 1988 konsenslos und ohne Einhaltung von Auflagen betrieben worden; es seien weder die von der Gewerbebehörde erster Instanz erteilten Auflagen eingehalten, noch in weiterer Folge die von der zweiten Instanz erteilten strengeren Auflage durch die Gewerbebehörde (erster Instanz) durchgesetzt worden. Erst die noch strengeren Auflagen des drittinstanzlichen „Gewerbebescheides“ (vom 29.12.1987, rechtskräftig seit 7.1.1988) seien einigermaßen erfüllt worden. Die Klägerin habe als Anrainerin jahrelang vergeblich auf die Herstellung des rechtmäßigen Zustands gedrungen. Aufgrund ihrer Anzeige sei gegen den Geschäftsführer des Kaufhauses ein (am 12.2.1986 in Rechtskraft erwachsenes) Straferkenntnis ergangen. Weiters seien gegen die Geschäftsführer der beiden Gewerbebetriebe Verwaltungsstrafverfahren wegen konsenswidrigen Betriebs der Lüftungsanlage eingeleitet worden. Der Bürgermeister der Landeshauptstadt (als Gewerbebehörde erster Instanz) habe diese ihm mit zwei Straferkenntnisentwürfen am 6.3.1987 vorgelegten Verwaltungsakten vorsätzlich bis 5.2.1988 „blockiert“. In dem deshalb gegen ihn wegen des Verbrechens des Amtsmißbrauchs nach § 302 Abs 1 StGB geführten Strafverfahren habe er die „Aktenblockade“ - im Rahmen seiner strafrechtlichen Verantwortung - damit begründet, daß er im Falle der (Erlassung und) Zustellung dieser Bescheide gemäß § 360 Abs 1 GewO verpflichtet gewesen wäre, die beiden Betriebe zu schließen, aus eine solchen Maßnahme aber Ersatzansprüche der beiden Unternehmen nach dem Amtshaftungsgesetz gegen den Bund befürchtet habe, sodaß er in Abwägung der Interessen zugunsten (der Geschäftsführer) der beiden Betriebe vorgegangen sei. Aufgrund dieser im Strafverfahren als erwiesen angenommenen Verantwortung sei der Bürgermeister der Landeshauptstadt letztlich vom Anklagevorwurf mangels Erweislichkeit der subjektiven Tatseite (Wissentlichkeit) freigesprochen worden. Durch den konsenslosen und auflagenwidrigen Betrieb dieser Klima- und Lüftungsanlagen habe die Klägerin schwere gesundheitliche Schäden erlitten; die jahrelangen Abluft- und Lärmbelästigungen hätten - im Laufe des Jahres 1987 bis zum 7.1.1988 - bei ihr zu schweren, irreversiblen vegetativen Störungen geführt, die den geltend gemachten Schmerzengeldbetrag zur Abgeltung physischer und psychischer Schmerzen rechtfertigten. Überdies habe die Klägerin einen Schaden in Form finanzieller Belastungen im Ausmaß von S 20.000 erlitten, die sie im ständigen Bemühen um die Herstellung des rechtmäßigen Zustands bis Jänner 1988 „für technische und rechtliche Beratung, Fahrten, Fotos, Post und Telefon, Schreibarbeiten, Demonstrationsmaterialien“ aufgewendet habe. Die Amtshaftungklage sei rechtzeitig erhoben, weil sich die Klägerin im Jahre 1988 dem Strafverfahren gegen den Bürgermeister der Landeshauptstadt als Privatbeteiligte angeschlossen habe. Im übrigen komme dem Freispruch keine Bindungswirkung zu, sodaß die zehnjährige Verjährungsfrist des § 6 Abs 1 AHG anzuwenden sei.

Die beklagte Partei wendete ein, die Klägerin habe als Anrainerin der beiden Gewerbebetriebe erstmals im Februar 1982 ihre Einwendungen im Betriebsanlagegenehmigungsverfahren zur Niederschrift gegeben und von behaupteten Mißständen seit 1983 Kenntnis gehabt; dadurch sei „der Lauf der in § 6 AHG normierten Verjährung ausgelöst worden“. Im übrigen könne die Klägerin aus der Unterdrückung von Verwaltungsstrafverfahren nach der Gewerbeordnung durch den Bürgermeister der Landeshauptstadt keine Amtshaftungsansprüche ableiten, weil sie mangels Parteistellung in diesem Verwaltungsstrafverfahren kein subjektives Recht aus der Erledigung oder Nichterledigung des Verfahrens ableiten könne. Zwischen einem objektiv rechtswidrigen Betrieb der Betriebsanlagen ohne Betriebsbewilligung und den in § 74 Abs 2 Z 1, 2, 3 und 5 GewO „zukommenden“ Nachbarrechten bestehe kein Konnex, soferne die Auflagen des Genehmigungsbescheids eingehalten würden. Die Unterlassung der Bestrafung der verantwortlichen Geschäftsführer der Betreibergesellschaften könne für die von der Klägerin geltend gemachten Schäden nicht kausal gewesen sein, weil diese Schäden auch bei Erlassung der Straferkenntnisse im Jahre 1987 durch die Gewerbebehörde erster Instanz entstanden wären. Das von der Klägerin angestrebte Ziel der Schließung der Betriebsanlagen sei auch durch Erlassung der Strafbescheide nicht erreichbar gewesen; hiezu hätte es eines weiteren behördlichen Akts (eines Verfahrens gemäß § 360 GewO) bedurft, dessen Ausgang nicht vorn vornherein festgestanden wäre. Nach der Rechtsprechung bestehe die Amtshaftung des Rechtsträgers für rechtswidriges und schuldhaftes Verhalten seiner Organe nur, wenn die übertretene Norm nach ihrem Schutzzweck gerade den eingetretenen Schaden hätte verhindern sollen; auf die Handhabung der nach § 360 Abs 1 und 2 GewO zukommenden Zwangsgewalt habe aber niemand einen Rechtsanspruch, der mit den Mitteln des öffentlichen Rechts verfolgbar wäre.

Im ersten Rechtsgang wies das Erstgericht das Klagebegehren nach Einvernahme der Klägerin ohne Aufnahme weiterer Beweise ab. Ohne auf den Verjährungseinwand der beklagten Partei einzugehen, trat es in seiner rechtlichen Beurteilung der von der beklagten Partei geäußerten Rechtsansicht bei, daß die von der Klägerin geltend gemachten Ansprüche vom Schutzzweck der nach ihrer Behauptung verletzten Norm (§ 360 GewO) nicht umfaßt seien. Die Klägerin habe selbst bei Erlassung der fraglichen Straferkenntnisse durch die Gewerbehörde erster Instanz im Jahre 1987 nicht die gewünschte Abstellung der Immissionen erreichen können, zumal sie im Verfahren nach § 360 GewO weder Parteistellung noch einen Anspruch auf einen Verwaltungsakt mit bestimmtem Inhalt (etwa der Betriebsschließung) gehabt habe.

Das Gericht zweiter Instanz bestätigte dieses Urteil unter Billigung der Rechtsansicht des Erstgerichts; zwischen dem behaupteten schuldhaften und rechtswidrigen Verhalten des Organs der beklagten Partei und dem der Klägerin angeblich erwachsenen Schaden bestehe kein Rechtswidrigkeitszusammenhang.

Der erkennende Senat hob in Stattgebung der darauf von der Klägerin erhobenen Revision die Urteile der Vorinstanzen auf und verwies die Rechtssache zur neuerlichen Verhandlung und Entscheidung an das Erstgericht zurück. Den Bestimmungen der §§ 74, 360, 366 und 367 GewO komme der Charakter eines Schutzgesetzes im Sinne des § 1311 ABGB zu. Für die behaupteten Gesundheitsbeeinträchtigungen der Klägerin und auch für den zur Abwehr des Schadens getätigten Aufwand zur „Herstellung des rechtmäßigen Zustands“ bei den Lüftungs- und Klimaanlagen der beide Gewerbebetriebe sei der Rechtswidrigkeitszusammenhang mit der behaupteten rechtswidrigen schuldhaften Unterlassung der Gewerbebehörde bei der Herstellung des auflagegemäßen und gesetzmäßigen Betriebs der Anlagen gegeben. Das den Organen der beklagten Partei vorgeworfene Verhalten - mangelnde Überwachung der Einhaltung der erteilten Auflagen, mangelnde Erlassung von Zwangsmaßnahmen bzw Strafbescheiden - sei für die von der Klägerin nunmehr geltend gemachten Schäden „als kausal denkbar“, weil angesichts der gemäß § 360 Abs 2 GewO letztlich drohenden Betriebsschließung angenommen werden müsse, daß die verantwortlichen Geschäftsführer der beiden Betreibergesellschaften sich dann an die erteilten Auflagen gehalten hätten.

Im zweiten Rechtsgang stützte die Klägerin ihr Begehren auf „alle in Betracht kommenden Anspruchsgrundlagen“. Nach Vorliegen des ärztlichen Gutachtens erweiterte sie bei der Verhandlungstagsatzung vom 1.3.1994 das Schmerzengeldbegehren um S 500.000. Auf die Verjährungseinwendung der beklagten Partei replizierte sie, der Schadenseintritt sei für sie frühestens zu Beginn des Jahres 1988 „zuzuordnen“ gewesen; das gelte nicht für die isoliert Mitte des Jahres 1987 aufgetretene Schwellung der Unterlippe. Im übrigen sei wegen des Schadenseintritts zufolge eines strafgesetzwidrigen Verhaltens von der jedenfalls noch nicht abgelaufenen zehnjährigen Verjährungsfrist des § 6 Abs 1 zweiter Satz AHG auszugehen. Daran ändere auch der im Strafverfahren ergangene Freispruch des Bürgermeisters der Landeshauptstadt nichts. Die Klima- und Lüftungsanlagen seien von Herbst 1983 bis Sommer 1988 konsenslos und gesetzwidrig betrieben worden. Der mit der Vollziehung der Gewerbeordnung betraute Bürgermeister habe trotz positiver Kenntnis von den tatsächlichen Umständen Maßnahmen zum Schutz der Nachbarn unterlassen. Bereits am 21.8.1984 sei durch die Amtsärztin eine unzumutbare Immissionsbelastung festgestellt worden. Ein im Oktober 1984 erstelltes medizinisches Gutachten habe ein erhebliches Schädigungspotential für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Klägerin dargetan. Dieses und ein weiteres Gutachten seien dem Bürgermeister zur Kenntnis gebracht worden. Spätestens ab Kenntnis der Gutachten im Mai 1987 sei von einem deliktisch relevanten Schädigungsvorsatz auszugehen.

Die beklagte Partei stellte den von der Klägerin begehrten „Rettungsaufwand“ der Höhe nach mit S 20.000 außer Streit. Sie hielt ihre Verjährungeinwendung aufrecht. Bereits 1987 seien bei der Klägerin gesundheitliche Probleme aufgetreten; ihr seien der Schaden und das verursachende Organ bereits mehr als drei Jahre vor Klagserhebung bekannt gewesen. Sollten die gesamten Auswirkungen des Schadens nicht absehbar gewesen sein, hätte die Klägerin ein Feststellungsbegehren erheben müssen. Das behauptete Organverhalten sei überdies für den Schadenseintritt nicht ursächlich gewesen.

Das Erstgericht verurteilte die beklagte Partei zur Zahlung von S 100.000 samt 4 % Zinsen seit 1.3.1994 an die Klägerin; das Mehrbegehren von S 500.000 „sA“ wies es ab.

Es stellte fest, der Magistrat der Landeshauptstadt habe im Jahre 1982 die Betriebsanlagen der beiden Gewerbebetriebe (Großkaufhaus und Garage) genehmigt, ua aber vorgeschrieben, daß die gemeinsame Lüftungsanlage der beiden Betriebe erst aufgrund einer gesonderten Bewilligung in Betrieb genommen werden dürfe. Mit Bescheid vom 27.12.1983 sei dem Ansuchen um Betriebsbewilligung unter Vorschreibung einer Reihe von Auflagen stattgegeben worden. Infolge Berufung der Klägerin sei dieser Bescheid dahin abgeändert worden, daß zusätzliche Auflagen vorgeschrieben worden seien. Letztlich seien im Rechtsmittelverfahren durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten mit Bescheid vom 29.12.1987 noch weitere Auflagen - ua die Lärm- und Geruchsimmission betreffend - erteilt worden. Ungeachtet dessen, daß die „Betriebsgenehmigung“ erst mit Bescheid vom 29.12.1987 rechtskräftig entstanden sei, sei der Betrieb des Kaufhauses samt Garage zuvor ununterbrochen aufrecht erhalten worden. Mit Straferkenntnis des Magistrats der Landeshauptstadt vom 12.2.1986 sei der gewerberechtliche Geschäftsführer des Kaufhauses wegen Betreibung der Lüftungsanlage ohne rechtskräftige Bewilligung der Verwaltungsübertretung nach § 366 Abs 1 Z 3 GewO schuldig erkannt worden. Die verhängte Geldstrafe sei am 25.2.1986 bezahlt worden. Hievon habe der Bürgermeister der Landeshauptstadt erst im Zuge der gegen ihn durchgeführten gerichtlichen Vorerhebungen erfahren. Am 11.8.1986 habe die Klägerin Anzeige gegen die Geschäftsführer der beiden Unternehmen wegen des Betriebs einer nicht rechtskräftig genehmigten Be- und Entlüftungsanlage bei der Gewerbebehörde eingebracht. Wegen Nichtbeachtung von Auflagen ohne die erforderlichen Betriebsbewilligungen seien gegen die Geschäftsführer Strafverfahren eingeleitet worden. Der Bürgermeister habe am 5.2.1987 den Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten schriftlich ersucht, das Verfahren bald abzuschließen. Er habe sich am 6.3.1987 die die beiden Geschäftsführer betreffenden Akten vorlegen lassen. Am 9.3.1987 habe ihm das Ministerium mitgeteilt, die Angelegenheit werde so rasch wie möglich erledigt werden. Im Zuge einer beim Bürgermeister abgehaltenen Besprechung am 20.5.1987 sei „zum Ausdruck gekommen“, daß die Anlagen aus tatsächlichen und rechtlichen Gründen nicht gesperrt werden könnten. Der Bürgermeister sei darauf hingewiesen worden, daß ein Straferkenntnis gegen die Geschäftsführer die Schließung der Tiefgarage und des Kaufhauses zur Folge haben würde. Er habe die beiden Strafakten bei sich behalten, um die Entscheidung der dritten Instanz abzuwarten. Diese Vorgangsweise hätten Magistratsbeamte für ordnungswidrig befunden; demgegenüber habe der Bürgermeister die Ansicht vertreten, er könne dies verantworten. Nach dessen Meinung habe eine Gesundheitsschädigung nicht eintreten können, was er den vorliegenden Gutachten entnommen habe. Die Klägerin habe den Bürgermeister bereits 1982 auf die von den Gewerbebetrieben ausgehenden Immissionen als „untragbar“ hingewiesen. Sie habe sich in der Folge mehrfach, insbesondere auch beim Bürgermeister, beschwert und die Bewilligungsbescheide bekämpft. Ursprünglich habe sie ihr Krankheitsbild nur als gewisses Unbehagen empfunden. Ende Mai 1987 sei sie mit einer „pelzigen“ Unterlippe, die sehr schnell angeschwollen sei, erwacht. Bei der von ihr aufgesuchten Ambulanz habe man nicht gewußt, „was los wäre“. In der Folge seien immer wieder Magenschmerzen und Schweißausbrüche aufgetreten. Sie sei sich belastet vorgekommen; zur Jahreswende 1987/88 sei ein totaler Erschöpfungszustand erreicht gewesen. Sie habe sich daraufhin in ärztliche Behandlung begeben. Bereits zuvor habe sie sich mit einem Arzt in Verbindung gesetzt und diesen gebeten, aus medizinischer Sicht zur Möglichkeit der gesundheitlichen Gefährdung Stellung zu nehmen. Ein entsprechendes ärztliches Schreiben vom 14.5.1987 habe sie am 19.5.1987 dem Bürgermeister vorgelegt. Die Klägerin leide an einer allgemeinen Zerrüttung ihrer seelischen und körperlichen Funktionen, und einer larvierten Depression. Diese Erkrankung nehme einen chronischen Verlauf; es handle sich um eine schwere und quälende Erkrankung, die unbehandelt für das Leben eines Erkrankten gefährlich sei. Die Erkrankten würden an sich und am Leben leiden, sie seien schwer beeinträchtigt. Es ließe sich heute nicht mehr sagen, ob die Schädigung unmittelbar oder mittelbar durch die Betriebsanlagen zustande gekommen sei. Durch die Immissionen und ihren vermuteten Einfluß auf die Klägerin sowie durch die in der Folge angestrebten Verfahren habe die Gesundheit der Klägerin jedenfalls ernsthaft gelitten. Die Schädigung der Gesundheit der Klägerin dauere noch an, sie sei behandlungsbedürftig. Die Krankheit habe im Mai 1987 begonnen. Ihren Höhepunkt habe sie zwischen Mai 1987 und Jänner 1988 erreicht. Der tatsächliche Zusammenhang zwischen den Immissionen bzw der mangelnden Rechtsdurchsetzung und dieser Erkrankung müsse der Klägerin bis zum heutigen Tag noch nicht als unbedingt zwingend erscheinen. Die Kenntnis des Schadens sei „mit der Jahreswende 1987/88 anzunehmen“.

Zum Rechtswidrigkeitszusammenhang verwies das Erstgericht auf die Entscheidung des erkennenden Senats im ersten Rechtsgang. Zum Verschulden führte es aus, die Organe des Magistrats hätten es unterlassen, den rechtmäßigen Zustand der Betriebsgenehmigung herzustellen. Die beklagte Partei habe ihre Einwendung des mangelnden Verschuldens weder konkretisiert noch beweisen können. Das Verhalten der Organe des beklagten Rechtsträgers sei auch kausal für die von der Klägerin geltend gemachten Schäden. Kausalität werde bei der Verletzung von Schutzgesetzen vermutet. Die beklagte Partei habe nicht beweisen können, sie habe erforderlichen Maßnahmen zur Verhütung der Schäden getroffen. Die Verjährungsfrist beginne mit der positiven Kenntnis des Schadens zu laufen; dabei sei nicht erforderlich, daß dem Geschädigten bereits die gesamten Schadensfolgen bekannt oder diese bereits eingetreten seien. Der Verjährung von Ersatzansprüchen für erst später entstehende Schäden müsse ein Geschädigter mit einer Feststellungsklage begegnen. Da die Kenntnis des Schadens mit der Jahreswende 1987/88 anzunehmen sei, sei der mit Klage vom 28.12.1990 geltend gemachte Schaden nicht verjährt; im Zeitpunkt der Ausdehnung des Klagebegehrens sei das Schmerzengeldbegehren im erweiterten Umfang bereits verjährt gewesen. Die zehnjährige Verjährungsfrist komme nicht zum Tragen.

Das Berufungsgericht bestätigte das erstinstanzliche Urteil insoweit, als der Klägerin ein Betrag von S 100.000 sA zuerkannt wurde. Im übrigen hob es das Ersturteil auf und sprach aus, daß sowohl die ordentliche Revision wie auch der Rekurs an den Obersten Gerichtshof zulässig seien.

Es ging von der erstinstanzlichen Feststellung aus, die Klägerin habe vom Schaden zur Jahreswende 1987/88 Kenntnis erlangt. In diesem Zeitpunkt habe sie zumutbarerweise ohne nennenswerte Mühe auf das Verschulden eines Organs des beklagten Rechtsträgers schließen können. Die von ihr mit Klage vom 28.12.1990 geltend gemachten Ansprüche von insgesamt S 100.000 seien nicht verjährt. Zur Höhe dieses Teils des Begehrens habe die beklagte Partei im Rechtsmittelverfahren keine Ausführungen erstattet. Demnach sei das erstinstanzliche Urteil in diesem Ausmaß als Teilurteil zu bestätigen.

Des weiteren Begehren erweise sich demgegenüber noch nicht als spruchreif. Es wäre, wäre es der dreijährige Verjährungsfrist gemäß § 6 Abs 1 AHG unterworfen, verjährt. Die festgestellte larvierte Depression biete ein einheitliches Krankheitsbild; es lägen keine Anhaltspunkte für nicht vorhersehbare schädigende Wirkungen vor, die eine neue Verjährungsfrist in Gang hätten setzen können. Die Klägerin habe ihre Amtshaftungsklage ausdrücklich auf die „Aktenblockade“ durch den Bürgermeister während Zeit vom 6.3.1987 bis 7.1.1988 gestützt; in diesem Zeitraum seien die Schäden eingetreten. Sie habe zugestanden, daß erst die noch strengeren Auflagen des drittinstanzlichen Verwaltungsbescheids einigermaßen erfüllt worden seien. Die Klägerin habe eine fortgesetzte Schädigung durch Immissionen einer konsenslosen und gesetzwidrigen Anlage über den 7.1.1988 hinaus weder behauptet, noch seien solche Schädigungen festgestellt worden. Schon deshalb könne sie nicht fordern, daß Schädigungen nach 1988 eine neue Verjährungsfrist in Gang setzen sollten. Dennoch sei dieser Teilanspruch nicht spruchreif. Der Ersatzanspruch verjähre gemäß § 6 Abs 1 AHG erst in 10 Jahre nach Entstehung des Schadens, wenn dem Geschädigten der Schaden nicht bekannt geworden oder der Schaden zu einer gerichtlich strafbaren Handlung, die nur vorsätzlich begangen werden kann und mit mehr als einjähriger Freiheitsstrafe bedroht ist, entstanden ist. Diese zweite gesetzliche Variante der langen Verjährungsfrist könne nach den bisherigen Entscheidungsgrundlagen noch nicht abschließend beurteilt werden. Den erstinstanzlichen Feststellungen ließe sich nicht mit genügender Klarheit entnehmen, „ob der Bürgermeister .... unter dem Gesichtspunkt seiner Vorstellungen über die mit dem inkriminierten Verhalten allenfalls bewirkte Beeinflussung des Rechtes der Klägerin als Anrainerin auf eine ihre Interessen berücksichtigende, auf einem rechtskräftigen Bewilligungsbescheid beruhende Betriebsführung“ mit dem für einen Amtsmißbrauch tatbildmäßig geforderten Schädigungsvorsatz gehandelt habe. Es sei auch nicht beurteilbar, ob dem Bürgermeister der Rechtfertigungsgrund der Pflichtenkollision zugebilligt werden könne. Es fehlten Feststellungen, die beurteilen ließen, ob eine im Sinne des § 6 Abs 1 AHG mit Vorsatz begangene, mit mehr als einjähriger Freiheitsstrafe bedrohte gerichtlich strafbare Handlung vorliegt, die den Ersatzanspruch der Klägerin erst 10 Jahre nach der Entstehung des Schadens verjähren ließe.

Die Revision der beklagten Partei ist nicht berechtigt; deren Rekurs kommt dagegen Berechtigung zu.

Rechtliche Beurteilung

A/ Zur Revision:

Gemäß § 6 Abs 1 AHG verjähren Ersatzansprüche nach § 1 AHG in drei Jahren nach Ablauf des Tages, an dem der Schaden dem Geschädigten bekannt geworden ist. Mit der positiven Kenntnis des Schadenseintritts infolge eines dem Rechtsträger zurechenbaren Organverschuldens beginnt die Verjährungsfrist zu laufen, auch wenn die Schadenshöhe noch nicht bezifferbar ist, weil in einem solchen Fall der Eintritt der Verjährung durch Feststellungsklage verhindert werden kann (EvBl 1994/109; JBl 1992, 253; SZ 64/23 uva; zuletzt wieder 1 Ob 39/94; vgl auch Schragel, AHG2 Rz 222). Nun hat das Erstgericht, dessen Feststellungen vom Gericht zweiter Instanz übernommen wurden, wenn auch im Zuge seiner rechtlichen Beurteilung, so doch ausdrücklich festgestellt, daß die Kenntnis des Schadens „mit der Jahreswende 1987/88 anzunehmen“ sei (S 10 des Ersturteils). Da dieser Tatsachenfeststellung auch keine damit im Widerspruch stehenden tatsächlichen Ausführungen der Vorinstanzen entgegenstehen,sind alle verjährungsrechtlichen Erwägungen an sie anzuknüpfen: Der Brief des von der Klägerin beigezogenen Arztes vom 14.5.1987, dessen Inhalt die Klägerin kannte und den sie dem Bürgermeister der Landeshauptstadt am 19.5.1987 vorlegte, nimmt bloß zur Möglichkeit einer gesundheitlichen Gefährdung - auch der Klägerin - Stellung. Daß bei dieser die später festgestellte Erkrankung - eine larvierte Depression - zu diesem Zeitpunkt schon bestanden habe, läßt sich den Feststellungen dagegen nicht entnehmen. Festgestellt wurde vielmehr, daß zwar der Krankheitsbeginn mit Mai 1987 anzunehmen sei (S 7 des Ersturteils), daß die Klägerin aber ihr Krankheitsbild zunächst nur als ein gewisses Unbehagen empfunden habe. Sie sei Ende Mai 1987 mit einer „pelzigen“ Unterlippe aufgewacht, und in weiterer Folge seien bei ihr Magenschmerzen und Schweißausbrüche aufgetreten, doch hätten diese Einwirkungen erst zur Jahreswende 1987/88 zu einem totalen Erschöpfungszustand geführt. Es mag nun durchaus zutreffen, daß die Klägerin die bei ihr aufgetretenen Beschwerden auch auf die Immissionen der Lüftungs- und Klimaanlage zurückgeführt hat, darin also die Ursache für ihr mangelndes Wohlbefinden vermutete. Den tatsächlich eingetretenen Schaden, daß sie an einem (chronischen) Leiden erkrankt war, konnte sie dagegen an dessen Beginn (Mai 1987) noch gar nicht kennen, sodaß die Feststellung des Erstgerichts über den Zeitpunkt der Kenntnis des Schadens (Jahreswende 1987/88) auch unter diesem Gesichtspunkt unbedenklich erscheint, weil die larvierte Depression, also der wahre gesundheitliche Schaden der Klägerin, erst in diesem Zeitpunkt eingetreten ist und für sie manifest wurde. Bei Einbringung der Klage (am 28.12.1990) war die dreijährige Verjährungsfrist somit noch nicht verstrichen. Das bereits dort erhobene Begehren, dessen Höhe die beklagte Partei nicht mehr bekämpft, erweist sich demnach als berechtigt. Da sich die Rechtsrüge der beklagten Partei allein auf die Verjährungsfrage beschränkt, muß auf die - ohnedies bereits gelöste - Frage des Rechtswidrigkeitszusammenhangs und auf jene der Kausalität des Organverhaltens nicht mehr weiter eingegangen werden.

Der Revision ist ein Erfolg zu versagen.

B/ Zum Rekurs:

Schon in der Klage vertrat die Klägerin die Ansicht, das Verhalten des Bürgermeisters der Landeshauptstadt, das zu ihrem Schaden geführt habe, erfülle das Tatbild des § 302 StGB: das Zivilgericht sei an das freisprechende Erkenntnis des Strafgerichts nicht gebunden, und der Amtsmißbrauch des Organs bedeute, daß jedenfalls die zehnjährige Verjährungsfrist gemäß § 6 Abs 1 AHG zum Tragen komme. Für die bereits in der Klage selbst geltend gemachten Ansprüche ist die Frage, ob die Ersatzansprüche der langen Verjährungsfrist unterliegen, aus den schon vorher erörterten Erwägungen ohne Bedeutung. Bedeutsam ist sie dagegen für die Ansprüche der Klägerin, die sie erst im Wege der Erweiterung des Klagebegehrens bei der Verhandlungstagsatzung am 1.3.1994 in das Prozeßrechtsverhältnis einführte, somit für das weitere Schmerzengeldbegehren von S 500.000.

Der Schaden der Klägerin besteht - wie schon ausgeführt - in einer gesundheitlichen Beeinträchtigung in Form einer larvierten Depression. Von dieser erlangte die Klägerin zur Jahreswende 1987/88 Kenntnis. Der Schaden wurde nach den Feststellungen der Vorinstanzen durch die „Blockade“ der (Verwaltungs-)Strafakten durch den Bürgermeister der Landeshauptstadt (als Organ der beklagten Partei) vom 6.3.1987 bis 7.1.1988 (mit)verursacht. Nach diesem Zeitraum nahm das Organ der beklagten Partei auch dem Vorbringen der Klägerin zufolge keine schädigenden Handlungen mehr vor. Entgegen der Ansicht des Berufungsgerichts hat das Erstgericht zwar ausdrücklich festgestellt, daß die Gesundheitsschädigung der Klägerin noch andauere, und seinem Urteil Schmerzperioden bis zum Tag der Urteilsfällung zugrundegelegt, doch kann das an der Verjährung der von der Klägerin erst am 1.3.1994 erhobenen Ansprüche nichts ändern. Wie schon das Gericht zweiter Instanz richtig erkannte, bietet die larvierte Depression ein einheitliches Krankheitsbild. Nach den Feststellungen der Vorinstanzen entstanden der Klägerin aus dem schädigenden Organverhalten, das Anfang Jänner 1988 abgeschlossen war, fortlaufend gleichartige schädliche Folgen, die zueinander in einem überschaubaren Zusammenhang stehen und auch schon vorhersehbar waren.

Die kurze Verjährungszeit beginnt zwar nicht vor dem tatsächlichen Eintritt der Rechtsgutverletzung (also des „Primär- oder Erstschadens“) zu laufen (zu § 6 Abs 1 AHG: SZ 64/23; 1 Ob 18/92 ua; zu § 1489 ABGB: JBl 1994, 753), mit dessen positiver Kenntnis wird sie aber nach ständiger Rechtsprechung (zu § 6 Abs 1 AHG: SZ 64/23; SZ 60/27 ua; zu § 1489 ABGB vgl nur die Nachweise bei Koziol, Haftpflichtrecht I2 [1980], 317 f FN 40 und 41) aber auch schon dann in Gang gesetzt, wenn der Geschädigte die Höhe seines Schadens noch nicht beziffern kann, ihm noch nicht alle Schadensfolgen bekannt bzw diese auch noch nicht zur Gänze eingetreten sind. Der drohenden Verjährung muß der Geschädigte mit einer Feststellungsklage begegnen.

Dieser ständigen Rechtsprechung pflichtet Koziol, der diese sonst, soweit sie die Verjährungsfrist schon mit der Kenntnis des Geschädigten von der schädigenden Handlung als in Gang gesetzt annimmt, sofern nur der künftige Schaden zu diesem Zeitpunkt bereits mit Sicherheit vorhergesehen werden kann, einer „tiefgreifenden“ (so F.Bydlinski, Schadensentstehung und Verjährungsbeginn im österreichischen Recht, in FS-Steffen [1995], 65, 71) Kritik unterzogen hat (aaO 316 ff), mit gewichtigen Argumenten bei: Sei ein wenn auch der Höhe nach noch nicht bezifferbarer Schaden einmal eingetreten, seien damit alle Voraussetzungen für den Ersatzanspruch gegeben und sei dieser dem Grunde nach entstanden. Soweit vom Geschädigten die Anbringung einer Feststellungsklage zur Unterbrechung der Verjährung gefordert werde, könne dem nicht mit dem - bei noch fehlendem Schadenseintritt stichhältigen - Argument entgegengetreten werden, der Geschädigte werde zu einer Klage gezwungen, obschon möglicherweise mangels Schadens überhaupt kein Ersatzanspruch entstehen werde. Da der Schaden bereits eingetreten sei, sei auch der Ersatzanspruch bereits entstanden, sodaß weder die Feststellungsklage noch das Verlangen nach einem Anerkenntnis durch den Ersatzpflichtigen als überflüssig angesehen werden könne. Die Verjährung der von diesem zu vertretenden Folgeschäden beginne daher in jenem Zeitpunkt zu laufen, in dem die Rechtsgutbeeinträchtigung, deren Folge sie sind, bekannt werde. Soweit Folgeschäden allerdings auf bis dahin nicht wahrgenommene Zwischenursachen zurückzuführen seien, könne dem Geschädigten die Klageführung zur Wahrung seiner Interessen nicht zugemutet werden, weil solche weitere Schadensfolgen nicht vorhersehbar seien, sodaß die Überzeugung objektiv gerechtfertigt erscheine, daß die Verfolgung weiterer Ansprüche nicht in Betracht komme.

Dagegen vertritt Riedler (Judikaturwandel in der Frage der Verjährung von Entschädigungsforderungen nach § 1489 ABGB? in ZVR 1993, 44, 51; derselbe auch in JBl 1994, 756) die Auffassung, der Schadenersatzanspruch werde bei jedem einzelnen Folgeschaden erst mit dem Schadenseintritt existent und mittels Leistungsklage durchsetzbar, sodaß bei einem „zeitlich gedehnten Schaden“ jeder Teilschaden mit dessen Kenntnis durch den Geschädigten eine besondere Frist in Gang setze. Gleicher Ansicht sind Apathy/Riedler in einer Glosse in DRdA 1992, 349 f; auch Apathy (EKHG § 17 Rz 8) teilt diese Auffassung. Soweit sich Riedler (in ZVR aaO FN 90 ff) auf P.Bydlinski (JBl 1986, 305; derselbe in DRdA 1993, 188) beruft, übersieht er allerdings, daß diese dort nicht zur Verjährung von Folgeschäden, sondern zur Verjährung bei Schädigung durch fortgesetzte Handlungen (vgl dazu auch Koziol aaO 318 f) Stellung nimmt.

F.Bydlinski (aaO 72 ff) verteidigt dagegen die Thesen Koziols: Die Gegenmeinung, jeder Teil-(Folge-)schaden setze eine neue Verjährungsfrist in Gang, laufe den leitenden Zwecken des Verjährungsrechts - der Erhaltung langfristig ruhiger und unbestrittener Zustände als Hauptfunktion der Verjährung sowie der Vermeidung der mit dem Verlauf der Zeit immer größer werdenden Beweisverdunkelungen und der damit verbundenen Mehrbelastungen für die Gerichte und die Parteien - zuwider. Möge die Feststellungsklage auch ihre Schwächen haben, weil sie nur für bestimmte Anspruchselemente Klarheit und Bindung schaffe und spätere Auseinandersetzungen über die Schadenshöhe und die Kausalität des seinerzeit haftungsbegründenden Verhaltens nicht vermeiden könne, so sei das, da das Feststellungsurteil über die wichtigsten allgemeinen Anspruchsvoraussetzungen endgültig bindend abspreche, doch das geringere Übel. Die Ingangsetzung der Verjährungsfrist mit dem Erstschaden stehe auch mit dem Wortlaut des § 1489 ABGB in Einklang, weil dieser nur den Fall des - einheitlichen - „Schadens“ trifft; zum ungleich schwierigeren Problem „zeitlich gedehnter“ Teilschäden äußere sich diese Bestimmung nicht, sodaß die Frage, ob und inwieweit sie auch auf solche Fälle anzuwenden sei, unter Bedachtnahme auf die leitenden Zwecke des Verjährungsrechts zu beantworten sei. Der Wortlaut decke nur die in der jüngeren Rechtsprechung vertretene Meinung nicht, es komme für den Verjährungsbeginn nur auf den Eintritt eines schädigenden Ereignisses und deren Kenntnis an. Niemand müsse sich Säumigkeit vorwerfen lassen, der erst den Eintritt eines Schadens abwarte, ehe er gegen den - potentiellen - Schädiger vorgehe. Wo eine Feststellungsklage bloß Anhang einer ohnedies bereits indizierten Leistungklage wegen schon entstandener Schäden ist, bestünden gegen sie auch die sonst gegen die zur Vermeidung der Verjährung von Primärschäden vor deren Entstehung geforderte Feststellungsklage vorgetragenen berechtigten Bedenken aus prozeßökonomischer Sicht nicht.

Das entspricht auch gesicherter deutscher Rechtsprechung zu der für § 1489 erster Satz ABGB vorbildlichen Bestimmung des § 852 Abs 1 BGB, nach dem die kurze dreijährige Verjährungszeit mit dem Zeitpunkt beginnt, in welchem der Verletzte von dem Schaden und von der Person des Ersatzpflichtigen Kenntnis erlangt (vgl nur BGH in NJW 1993, 648 mzN aus seiner Rechtsprechung; vgl auch Palandt/Thomas, BGB54 § 852 Rz 8 ff; Larenz/Canaris, Schuldrecht II/213 [1994], 593 f): Die genannte Bestimmung setze voraus, daß ein Schadenersatzanspruch überhaupt entstanden ist, die rechtliche Möglichkeit, auf Feststellung der Verpflichtung zum Ersatz eines künftigen Schadens zu klagen, sei indessen für den Zeitpunkt der Schadensentstehung ohne Bedeutung, sei doch eben künftiger Schaden noch nicht entstanden. Habe jedoch eine einzige in sich abgeschlossene Verletzungshandlung mehrere Schadensfolgen ausgelöst, so werde die Verjährungsfrist nach dem Grundsatz der Schadenseinheit auch für nachträglich auftretende, zunächst nur drohende, aber nicht unvorhersehbare Folgen in Gang gesetzt, sobald irgendein (Teil-)Schaden schon entstanden ist (so auch BGH in NJW 1992, 2828 f; NJW 1991, 2833, 2835; BGHZ 100, 228, 231 f uva). Nur wenn mehrere selbständige Handlungen des Schädigers mitgewirkt haben, beginne die Verjährungsfrist regelmäßig mit den jeweils dadurch verursachten Schäden gesondert zu laufen (BGH auch in NJW 1985, 1023; NJW 1978, 262 ua).

An der ständigen, mit der Judikatur des Bundesgerichtshofs bei gleicher Rechtslage übereinstimmenden Rechtsprechung zur Verjährung von Folgeschäden ist mit Koziol und F.Bydlinski festzuhalten. Die in einem Teil des Schrifttums vertretene gegenteilige Auffassung unterscheidet nicht genügend scharf zwischen der Verjährung von dem Grunde nach bekannten (Teil-)Schäden als Folgen eines bestimmten abgeschlossenen Verhaltens einerseits und der Verjährung von Schäden infolge fortgesetzten oder wiederholten Verhaltens, bei dem jede einzelne Handlung oder Unterlassung für sich selbst Schadensursache ist und deshalb mit jeder weiteren Zufügung eines Schadens eine neue Verjährung in dem Zeitpunkt in Gang gesetzt wird, in welchem sie dem Geschädigten zur Kenntnis gelangt (EvBl 1968/57; JBl 1967, 32 ua; Koziol aaO 318 f; P.Bydlinski in DRdA 1993, 188).

Der drohenden Verjährung seines Anspruchs auf Ersatz der künftigen, aber schon voraussehbaren Schäden hat der Geschädigte somit sowohl nach § 6 Abs 1 AHG wie auch nach § 1489 ABGB mit einer Feststellungsklage innerhalb der Verjährungsfrist zu begegnen. Der Klägerin waren zum Jahreswechsel 1987/88 alle schadensbegründenden Umstände (Verhalten des Organs der beklagten Partei, Eintritt des Schadens), die sie schließlich auch zur Klageführung bewogen, soweit bekannt, daß sie auch in dieser Hinsicht ein Feststellungsbegehren mit Aussicht auf Erfolg hätte anstellen können (SZ 63/37 uva; Schubert in Rummel, ABGB2 § 1489 Rz 3 mwN). Im vorliegenden Fall ist der Schaden nicht durch (über den 7. Jänner 1988 hinaus) fortgesetztes Verhalten eines Organs der beklagten Partei herbeigeführt worden, bei dem jede einzelne Handlung und Unterlassung für sich genommen eine selbständige Schadensursache gewesen wäre und mit jeder weiteren Schädigung eine neue Verjährungsfrist in dem Zeitpunkt in Gang gesetzt würde, in dem sie dem Geschädigten zur Kenntnis gelangt. Die Immissionen vom Nachbargrund, die ihrem Wesen nach eine Wiederholung der schädigenden Handlungen darstellen würden, wurden nicht von einem Organ der beklagten Partei veranlaßt. Zum Zeitpunkt der Erweiterung des Klagebegehrens am 1.3.1994 war der damit geltend gemachte Anspruch (auf ein Schmerzengeld von S 500.000) demnach bei unter Zugrundelegung der dreijährigen Verjährungsfrist (§ 1489 erster Satz ABGB) in der Tat verjährt.

Entgegen der Ansicht des Gerichts zweiter Instanz ist die Rechtssache auch in diesem Umfang spruchreif. Zu Unrecht meint das Berufungsgericht, es ließe sich aufgrund der vom Erstgericht getroffenen Feststellungen noch nicht beurteilen, ob dem Bürgermeister der Landeshauptstadt, der als Organ der beklagten Partei tätig wurde bzw untätig blieb, das Verbrechen des Mißbrauchs der Amtsgewalt gemäß § 302 Abs 1 StGB angelastet werden könne. Unabhängig vom freisprechenden Erkenntnis des Strafgerichts, das allerdings für das Zivilgericht keine Bindungswirkung entfaltet, ist aus den Tatsachenfeststellungen der eindeutige Schluß zu ziehen, daß dem Organ das Verbrechen nach § 302 Abs 1 StGB nicht angelastet werden kann. Wie schon das Berufungsgericht zutreffend ausführte, wird zur Begehung dieses Delikts für die innere Tatseite wissentlicher Befugnismißbrauch gefordert, und müßte der Mißbrauch von zumindest bedingtem Vorsatz des Täters getragen sein, dadurch einen anderen in seinen Rechten zu schädigen. Am Kriterium der Schädigungsabsicht mangelt es aber nach den Feststellungen der Vorinstanzen. Der Bürgermeister vertrat danach nämlich die Ansicht, die ihm angelastete Zurückhaltung der Strafakten („Aktenblockade“) verantworten zu können, weil seiner Meinung nach eine Gesundheitsschädigung bei der Klägerin nicht eintreten konnte, was er den vorliegenden Gutachten entnahm. Er war also der wenngleich objektiv unrichtigen Überzeugung, eine gesundheitliche Schädigung der Klägerin könne durch sein Vorgehen nicht eintreten, sodaß seinem Verhalten der für die Begehung des Amtsmißbrauchs unbedingt nötige Schädigungsvorsatz mangelte. Es ist zwar dem Obersten Gerichtshof verwehrt, einem Auftrag des Gerichts zweiter Instanz zur Verfahrensergänzung entgegenzutreten (JBl 1991, 580 uva), im vorliegenden Fall beruhen indessen die vom Berufungsgericht als erforderlich erachteten Ergänzungen auf aktenwidrigen Überlegungen. Läßt sich nämlich den vom Gericht zweiter Instanz übernommenen Feststellungen - wie schon ausgeführt - entgegen dessen Schlußfolgerungen ohne weiteres entnehmen, daß der Bürgermeister nicht mit dem tatbildmäßig geforderten Schädigungsvorsatz gehandelt hat, muß die Frage, ob der Rechtfertigungsgrund der Pflichtenkollision vorliege, erst gar nicht geprüft werden. Das Berufungsgericht erteilt auch keine konkreten Aufträge, in welcher Richtung und in welchem Umfang die Sachverhaltsgrundlage zu ergänzen sein würden, sondern beschränkt sich auf die - kryptische - Feststellung, daß „Unvollständigkeiten aufgrund nicht festgestellter Tatsachen vorlägen“ (S 21 des berufungsgerichtlichen Urteils) bzw daß ergänzende Feststellungen „in der besprochenen Richtung“ zu treffen wären (S 30 f des Urteils). Ein den Obersten Gerichtshof bindender Auftrag zur Verfahrensergänzung liegt daher in Wahrheit gar nicht vor.

Ist der Schaden der Klägerin aber nicht aus einer gerichtlich strafbaren Handlung, die nur vorsätzlich begangen werden kann und mit mehr als einjähriger Freiheitsstrafe bedroht ist, entstanden, so verjährt der Ersatzanspruch bereits in drei Jahren. In Stattgebung des Rekurses ist deshalb die erstgerichtliche Entscheidung, mit der das Begehrens auf Zahlung eines weiteren Schmerzengelds von S 500.000 abgewiesen wurde, wiederherzustellen (§ 519 Abs 2 letzter Satz ZPO).

Der Ausspruch über die Kosten beruht im Revision- wie im Rekursverfahren auf den §§ 41, 43 Abs 1 und 50 ZPO.

Es sind zwei Verfahrensabschnitte zu bilden. Der erste Abschnitt reicht bis zur Verhandlungstagsatzung am 1.3.1994; ihm liegt ein Streitwert von S 100.000 zugrunde. In diesem Verfahrensabschnitt hat die Klägerin zur Gänze obsiegt. Es stehen ihr daher die vom Erstgericht richtig ermittelte Verdienstsumme von S 26.229 und die gleichfalls richtig mit S 14.221 festgestellten Barauslagen zu.

Ferner gebühren ihr die Kosten ihrer Privatbeteiligung an dem gegen das Organ wegen des Verbrechens des Amtsmißbrauchs nach § 302 Abs 1 StGB geführten Strafverfahren. Die Beteiligung der Klägerin an diesem Verfahren war zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung notwendig, weil das dem Organ angelastete Verhalten dort einer genauen Prüfung unterzogen wurde, zumal die Mitwirkung an einem auf polizeilichen Erhebungen aufbauenden und vom Amtsbetrieb und vom Untersuchungsgrundsatz getragenen Verfahren eine bessere Aufklärung behördeninterner Vorgänge erwarten ließ, als dies sonst in einem Rechtsstreit möglich wäre. Der Freispruch des Organs (mangels erwiesener Schädigungsabsicht) schließt den Zuspruch von Privatbeteiligtenkosten keineswegs aus (SZ 39/44 ua; Hule in ÖJZ 1973, 484 mwN). Grundsätzlich teilen auch die Kosten der Privatbeteiligung das Schicksal der Kosten im Rechtsstreit, sodaß auch soweit vom Erfolgsprinzip auszugehen ist (Fucik in Rechberger, ZPO vor § 40 Rz 5 mwN). Die Privatbeteiligtenkosten waren bereits vor Einleitung des Rechtsstreits entstanden. Solche Kosten sind dann aber nicht gleichsam rückblickend auf das gesamte Verfahren aufzuteilen; die Ermittlung eines „Durchschnittserfolgs“ (Fucik aaO) ist weder zweckmäßig noch geboten. Das Strafverfahren ist als Instrument zur Feststellung des Anspruchsgrundes zu verstehen, der tatsächliche Verlauf des Rechtsstreit hat keinerlei Bedeutung für die bereits entstandenen, der Höhe nach feststehenden Kosten der Privatbeteiligung. Für deren Ersatz kann daher nur erheblich sein, inwieweit der ursprünglich (bei Klagseinbringung) erhobene Anspruch berechtigt war (M.Bydlinski, Der Kostenersatz im Zivilprozeß, 168, 311 ff; ähnlich auch Hule aaO 485). Die Kosten der Privatbeteiligung sind also dem ersten Verfahrensabschnitt zuzuordnen, in welchem die Klägerin zur Gänze obsiegte. Es steht ihr daher auch der Ersatz der gesamten Kosten der Privatbeteiligung zu. Bei der Ermittlung der Höhe der zu Recht verzeichneten Kosten ist allerdings zu berücksichtigen, daß Unterbrechungen der Hauptverhandlung stattfanden und die Zeit der Beratung des Gerichtshofs nur als Wartezeit zu honorieren ist. Die Kosten der Privatbeteiligung belaufen sich daher auf S 49.386 (einschließlich S 8.231 Umsatzsteuer).

Im zweiten Verfahrensabschnitt (ab der Verhandlungstagsatzung vom 1.3.1994) hat die Klägerin bloß mit einem Sechstel ihres Begehrens obsiegt, weshalb sie der beklagten Partei zwei Drittel der dieser entstandenen Kosten der Verhandlungstagsatzung vom 1.3.1994 zu ersetzen hat. Der beklagten Partei stehen ferner die gesamten Kosten ihrer Berufungsbeantwortung und des von ihr erhobenen Rekurses gegen den Aufhebungsbeschluß zu, weil sie insoweit zur Gänze durchgedrungen ist. Das bedeutet rein rechnerisch den Anspruch der beklagten Partei auf Ersatz ihr zustehender Verfahrenskosten von S 51.778. Der klagenden Partei gebührt hingegen im zweiten Verfahrensabschnitt, weil sie in diesem Umfang obsiegte, der Ersatz der Kosten der von ihr erstatteten Berufungs- und auch der Revisionsbeantwortung in Höhe von insgesamt S 9.033,50. Der zum Teil erfolgreiche Kostenrekurs an die zweite Instanz (Zuspruch eines Teils der verzeichneten Privatbeteiligtenkosten) ist der Klägerin nicht zu honorieren, weil sie die Entscheidung im Kostenpunkt mit der ohnehin erhobenen Berufung hätte bekämpfen müssen. Für die jeweils erfolglosen Rechtsmittelschriften ist den Parteien ein Kostenersatz zu versagen. Zählt man der Gesamtverdienstsumme der Klägerin von S 35.262,50 die 20 %ige Umsatzsteuer (S 7.052,50), die Kosten der Privatbeteiligung von S 49.386 (inklusive S 8.231 Umsatzsteuer) und die Barauslagen im Betrag von S 14.221 hinzu, ergibt sich ein zu Recht bestehendes Kostenbegehren der Klägerin von S 105.922, von dem der der beklagten Partei gebührende Kostenbetrag von S 51.778 in Abzug zu bringen ist.

Textnummer

E40755

Anmerkung

Berichtigt durch 1 Ob 41,42/94

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:0010OB00041.94.1122.000

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

22.11.2012

Dokumentnummer

JJT_19951122_OGH0002_0010OB00041_9400000_000