Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 3Ob459/54 7Ob558/57 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0017217

Geschäftszahl

3Ob459/54; 7Ob558/57; 1Ob454/61; 1Ob13/62; 1Ob47/62; 5Ob58/62 (5Ob83/62); 8Ob156/63; 7Ob152/64; 5Ob57/66; 5Ob202/66; 6Ob109/67; 6Ob118/67; 5Ob103/67; 6Ob29/69; 1Ob236/69; 8Ob172/70; 6Ob274/72; 4Ob511/73; 7Ob246/74; 6Ob200/74; 1Ob137/75; 7Ob251/75; 3Ob525/76; 6Ob639/76; 7Ob508/77; 4Ob527/77; 3Ob547/77; 8Ob571/77; 7Ob533/80; 1Ob744/79; 5Ob528/80; 8Ob514/80; 6Ob574/80; 3Ob614/80; 5Ob33/83; 7Ob586/84; 7Ob556/85; 6Ob717/87; 7Ob522/88; 4Ob1584/94; 4Ob517/95; 3Ob2094/96d; 10Ob147/02v; 9Ob63/04m; 3Ob34/07g; 7Ob8/17b

Entscheidungsdatum

07.07.1954

Norm

ABGB §884
ABGB §936 II
ABGB §1053

Rechtssatz

Haben sich die Parteien über den Kaufgegenstand und den Kaufpreis mündlich geeinigt und nur die schriftliche Ausfertigung in einverleibungsfähiger Form einem späteren Zeitpunkt vorbehalten, so liegt bereits ein perfekter Kaufvertrag und nicht erst ein Vorvertrag vor.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 459/54
    Entscheidungstext OGH 07.07.1954 3 Ob 459/54
  • 7 Ob 558/57
    Entscheidungstext OGH 11.12.1957 7 Ob 558/57
    Ähnlich
  • 1 Ob 454/61
    Entscheidungstext OGH 22.11.1961 1 Ob 454/61
  • 1 Ob 13/62
    Entscheidungstext OGH 24.01.1962 1 Ob 13/62
    Veröff: JBl 1962,501
  • 1 Ob 47/62
    Entscheidungstext OGH 14.03.1962 1 Ob 47/62
  • 5 Ob 58/62
    Entscheidungstext OGH 11.04.1962 5 Ob 58/62
  • 8 Ob 156/63
    Entscheidungstext OGH 25.06.1963 8 Ob 156/63
  • 7 Ob 152/64
    Entscheidungstext OGH 21.10.1964 7 Ob 152/64
  • 5 Ob 57/66
    Entscheidungstext OGH 27.04.1966 5 Ob 57/66
    Veröff: JBl 1967,84
  • 5 Ob 202/66
    Entscheidungstext OGH 13.10.1966 5 Ob 202/66
  • 6 Ob 109/67
    Entscheidungstext OGH 27.04.1967 6 Ob 109/67
  • 6 Ob 118/67
    Entscheidungstext OGH 03.05.1967 6 Ob 118/67
    Auch
  • 5 Ob 103/67
    Entscheidungstext OGH 31.05.1967 5 Ob 103/67
  • 6 Ob 29/69
    Entscheidungstext OGH 12.02.1969 6 Ob 29/69
    Ähnlich
  • 1 Ob 236/69
    Entscheidungstext OGH 29.01.1970 1 Ob 236/69
  • 8 Ob 172/70
    Entscheidungstext OGH 15.09.1970 8 Ob 172/70
    Vgl; Veröff: JBl 1971,305 = SZ 43/152
  • 6 Ob 274/72
    Entscheidungstext OGH 18.01.1973 6 Ob 274/72
    Auch; Beisatz: Waren sich die Parteien einig, welcher Teil des Grundstückes in der Natur und um welchen Preis er verkauft werden sollte, wurde auch ausdrücklich ihre Absicht, zu verkaufen bzw zu kaufen, festgestellt und konnte lediglich das genaue Ausmaß der Grundfläche zunächst nicht festgehalten werden, weil es dazu erst der Herstellung eines Teilungsplanes bedurfte, so bedeutet dies keineswegs eine Unbestimmtheit des Gegenstandes, der Kaufvertrag ist vielmehr zustande gekommen. (T1)
  • 4 Ob 511/73
    Entscheidungstext OGH 06.03.1973 4 Ob 511/73
    Beisatz: Kein Vertragspartner kann durch Weigerung einer Unterfertigung der Vertragsurkunde oder durch Vorbehalte bei dieser Unterfertigung eine bereits erfolgte Einigung wieder rückgängig machen. (T2) Veröff: JBl 1974,146
  • 7 Ob 246/74
    Entscheidungstext OGH 12.12.1974 7 Ob 246/74
    Ähnlich; Veröff: JBl 1975,318 = NZ 1976,158 = SZ 47/148
  • 6 Ob 200/74
    Entscheidungstext OGH 03.04.1975 6 Ob 200/74
    Auch; Beisatz: Kauf ist Konsensualkontrakt. (T3) Veröff: SZ 48/36
  • 1 Ob 137/75
    Entscheidungstext OGH 27.08.1975 1 Ob 137/75
    Auch
  • 7 Ob 251/75
    Entscheidungstext OGH 11.12.1975 7 Ob 251/75
    Auch
  • 3 Ob 525/76
    Entscheidungstext OGH 30.03.1976 3 Ob 525/76
    Beisatz: Autokauf (T4)
  • 6 Ob 639/76
    Entscheidungstext OGH 16.12.1976 6 Ob 639/76
  • 7 Ob 508/77
    Entscheidungstext OGH 03.03.1977 7 Ob 508/77
    Beisatz: Vertraglicher Anspruch auf Unterfertigung der einverleibungsfähigen Urkunde. (T5) Veröff: NZ 1980,5
  • 4 Ob 527/77
    Entscheidungstext OGH 18.10.1977 4 Ob 527/77
  • 3 Ob 547/77
    Entscheidungstext OGH 22.11.1977 3 Ob 547/77
    Beis wie T1
  • 8 Ob 571/77
    Entscheidungstext OGH 28.02.1978 8 Ob 571/77
    Beis wie T2
  • 7 Ob 533/80
    Entscheidungstext OGH 28.02.1980 7 Ob 533/80
    Ähnlich; Beis wie T2
  • 1 Ob 744/79
    Entscheidungstext OGH 19.03.1980 1 Ob 744/79
    Vgl
  • 5 Ob 528/80
    Entscheidungstext OGH 20.05.1980 5 Ob 528/80
  • 8 Ob 514/80
    Entscheidungstext OGH 03.07.1980 8 Ob 514/80
    Auch
  • 6 Ob 574/80
    Entscheidungstext OGH 15.01.1981 6 Ob 574/80
    Beisatz: Für den rechtsgeschäftlichen Willen, vor Unterfertigung der Vertragsurkunde nicht gebunden sein zu wollen, streitet beim Grundstückskauf nur dann die Vermutung nach § 884 ABGB, wenn der Vorbehalt auf das Verpflichtungsgeschäft zu beziehen ist. (T6) Veröff: NZ 1981,80
  • 3 Ob 614/80
    Entscheidungstext OGH 11.03.1981 3 Ob 614/80
  • 5 Ob 33/83
    Entscheidungstext OGH 13.03.1984 5 Ob 33/83
    Beis wie T6
  • 7 Ob 586/84
    Entscheidungstext OGH 13.12.1984 7 Ob 586/84
  • 7 Ob 556/85
    Entscheidungstext OGH 18.04.1985 7 Ob 556/85
  • 6 Ob 717/87
    Entscheidungstext OGH 11.02.1988 6 Ob 717/87
    Beis wie T5
  • 7 Ob 522/88
    Entscheidungstext OGH 25.02.1988 7 Ob 522/88
    Veröff: NZ 1989,264
  • 4 Ob 1584/94
    Entscheidungstext OGH 20.09.1994 4 Ob 1584/94
    Vgl aber; Beisatz: Waren bei Abschluß des Vorvertrages noch Punkte offen und hat darüber hinaus der Kläger erklärt, der "richtige" Vertrag werde von einem Anwalt oder Notar errichtet, steht die Beurteilung als Vorvertrag durchaus im Einklang mit der Rechtsprechung. (T7)
  • 4 Ob 517/95
    Entscheidungstext OGH 25.04.1995 4 Ob 517/95
    nur: Haben sich die Parteien über den Kaufgegenstand und den Kaufpreis mündlich geeinigt so liegt bereits ein perfekter Kaufvertrag. (T8)
  • 3 Ob 2094/96d
    Entscheidungstext OGH 28.08.1997 3 Ob 2094/96d
  • 10 Ob 147/02v
    Entscheidungstext OGH 27.08.2002 10 Ob 147/02v
    Auch
  • 9 Ob 63/04m
    Entscheidungstext OGH 23.06.2004 9 Ob 63/04m
    Auch
  • 3 Ob 34/07g
    Entscheidungstext OGH 28.06.2007 3 Ob 34/07g
    Auch; nur T8; Beis wie T5
  • 7 Ob 8/17b
    Entscheidungstext OGH 05.07.2017 7 Ob 8/17b
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0017217

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

22.08.2017

Dokumentnummer

JJR_19540707_OGH0002_0030OB00459_5400000_001

Rechtssatz für 3Ob544/57 3Ob511/59 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0011215

Geschäftszahl

3Ob544/57; 3Ob511/59; 6Ob356/59; 3Ob183/61; 4Ob524/64; 7Ob199/64; 8Ob41/66; 6Ob118/67; 8Ob179/67 (8Ob180/67); 4Ob528/70; 7Ob62/70; 6Ob116/70; 6Ob299/71; 7Ob29/72; 1Ob91/72; 6Ob90/75; 1Ob116/75; 6Ob639/76; 3Ob562/76; 3Ob544/77; 8Ob542/77; 4Ob574/78; 1Ob686/79; 4Ob128/81 (4Ob129/78); 5Ob731/82; 3Ob588/83; 5Ob84/83; 2Ob608/84; 8Ob642/84; 3Ob522/84; 7Ob577/87; 4Ob566/87; 7Ob522/88; 6Ob674/90; 8Ob628/91; 8Ob640/92; 6Ob1620/94; 4Ob517/95; 6Ob2238/96b; 8Ob21/10m; 1Ob86/12x; 7Ob118/16b; 7Ob152/18f (7Ob204/18b)

Entscheidungsdatum

14.02.1958

Norm

ABGB §430 A
ABGB §431
ABGB §440
ABGB §1447 C

Rechtssatz

Die Verpflichtung eines Verkäufers zur Zuhaltung eines Vertrages bleibt auch dann bestehen, wenn er die Sache in Verletzung der übernommenen Pflichten weiterveräußert hat. Auf diese verschuldete Unmöglichkeit der Leistung kann er sich jedenfalls so lange nicht berufen, als die Möglichkeit der Wiederbeschaffung gegeben und zumutbar ist. Die in Spruch Nr 48 neu ausgesprochenen Grundsätze sind auf alle die Fälle anzuwenden, in denen ein Vertragsteil deren Erfüllung unmöglich macht.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 544/57
    Entscheidungstext OGH 14.02.1958 3 Ob 544/57
    Veröff: JBl 1958,471
  • 3 Ob 511/59
    Entscheidungstext OGH 13.01.1960 3 Ob 511/59
  • 6 Ob 356/59
    Entscheidungstext OGH 27.01.1960 6 Ob 356/59
  • 3 Ob 183/61
    Entscheidungstext OGH 31.05.1961 3 Ob 183/61
    Beisatz: Doppelverkauf einer Liegenschaft. (T1)
  • 4 Ob 524/64
    Entscheidungstext OGH 05.05.1964 4 Ob 524/64
  • 7 Ob 199/64
    Entscheidungstext OGH 12.08.1964 7 Ob 199/64
  • 8 Ob 41/66
    Entscheidungstext OGH 01.03.1966 8 Ob 41/66
    Ähnlich
  • 6 Ob 118/67
    Entscheidungstext OGH 03.05.1967 6 Ob 118/67
    nur: Die Verpflichtung eines Verkäufers zur Zuhaltung eines Vertrages bleibt auch dann bestehen, wenn er die Sache in Verletzung der übernommenen Pflichten weiterveräußert hat. Auf diese verschuldete Unmöglichkeit der Leistung kann er sich jedenfalls so lange nicht berufen, als die Möglichkeit der Wiederbeschaffung gegeben und zumutbar ist. (T2)
  • 8 Ob 179/67
    Entscheidungstext OGH 10.10.1967 8 Ob 179/67
    nur T2
  • 4 Ob 528/70
    Entscheidungstext OGH 14.04.1970 4 Ob 528/70
    nur T2; Beisatz: Hier: Veräußerung des Bestandobjektes - Konkurrenzklausel. (T3) Veröff: MietSlg 22206
  • 7 Ob 62/70
    Entscheidungstext OGH 29.04.1970 7 Ob 62/70
    Beisatz: Hier: Klang auf Zuteilung von neuen Aktien nach § 153 AktG. (T4) Veröff: JBl 1970,423 = EvBl 1970/297 S 519 = SZ 43/85
  • 6 Ob 116/70
    Entscheidungstext OGH 24.06.1970 6 Ob 116/70
    nur T1; Beisatz: Zuhaltung eines Mietvertrages. (T5) Veröff: MietSlg 22141; hiezu Korn: Vertragstreue wird klein geschrieben ÖJZ 1972,319
  • 6 Ob 299/71
    Entscheidungstext OGH 24.11.1971 6 Ob 299/71
    nur T2; Beis wie T1; Veröff: MietSlg 23564
  • 7 Ob 29/72
    Entscheidungstext OGH 09.02.1972 7 Ob 29/72
    nur T2; Beisatz: Dies gilt auch dann, wenn der grundbücherliche Erwerb später Gesamtrechtsnachfolger des Verkäufers wird. (T6)
  • 1 Ob 91/72
    Entscheidungstext OGH 24.05.1972 1 Ob 91/72
  • 6 Ob 90/75
    Entscheidungstext OGH 30.06.1975 6 Ob 90/75
    nur T2; Beisatz: Hier: Ranganmerkungsbeschluß. (T7)
  • 1 Ob 116/75
    Entscheidungstext OGH 17.09.1975 1 Ob 116/75
    Beisatz: Veräußerung eines Backofens. (T8)
  • 6 Ob 639/76
    Entscheidungstext OGH 16.12.1976 6 Ob 639/76
    Zweiter Rechtsgang zu 6 Ob 90/75
  • 3 Ob 562/76
    Entscheidungstext OGH 01.02.1977 3 Ob 562/76
    Beisatz: Überbindung einer Baubeschränkung. (T9) Veröff: JBl 1979,146
  • 3 Ob 544/77
    Entscheidungstext OGH 15.09.1977 3 Ob 544/77
    nur T2
  • 8 Ob 542/77
    Entscheidungstext OGH 14.12.1977 8 Ob 542/77
    nur T2; Veröff: SZ 50/163
  • 4 Ob 574/78
    Entscheidungstext OGH 10.04.1979 4 Ob 574/78
    Beisatz: Vertragliche Verpflichtung der Grundstückseingentümer zur Entfernung einer Flugsicherungsanlage. (T10)
  • 1 Ob 686/79
    Entscheidungstext OGH 12.09.1979 1 Ob 686/79
  • 4 Ob 128/81
    Entscheidungstext OGH 16.03.1982 4 Ob 128/81
    nur T2
  • 5 Ob 731/82
    Entscheidungstext OGH 29.10.1982 5 Ob 731/82
    nur T2; Beisatz: Veräußerung einer Liegenschaft entgegen Veräußerungsverbot. (T11) Veröff: SZ 55/160 = NZ 1984,48
  • 3 Ob 588/83
    Entscheidungstext OGH 29.06.1983 3 Ob 588/83
    Auch
  • 5 Ob 84/83
    Entscheidungstext OGH 17.01.1984 5 Ob 84/83
    nur T2; Beisatz: Keine Verurteilung zur Leistung, wenn sich der Dritte endgültig weigert, die Sache überhaupt oder anders als gegen ein übermäßiges Entgelt abzugeben. Eine solche setzt jedenfalls eines ernst zu nehmende, irgendwie ins Gewicht fallende Chance voraus, daß die Leistung (wenigstens) später erbracht werden kann. (T12)
  • 2 Ob 608/84
    Entscheidungstext OGH 29.01.1985 2 Ob 608/84
  • 8 Ob 642/84
    Entscheidungstext OGH 21.03.1985 8 Ob 642/84
    Ähnlich; nur T2; Beis wie T12; Veröff: JBl 1985,742
  • 3 Ob 522/84
    Entscheidungstext OGH 19.12.1984 3 Ob 522/84
    Auch; Beis wie T12; Beisatz: Hier: Verletzung eines nichtverbücherten Vorkaufsrechtes. (T13)
  • 7 Ob 577/87
    Entscheidungstext OGH 04.05.1987 7 Ob 577/87
    Beis wie T12
  • 4 Ob 566/87
    Entscheidungstext OGH 15.09.1987 4 Ob 566/87
    Auch; Beisatz: Unmöglichkeit der Leistung, die auch bei schuldhafter Verletzung der Vertragspflichten durch den Schuldner an sich nicht ausgeschlossen ist, kann nicht angenommen werden, wenn der Beklagte nicht einmal behauptet und zu beweisen versucht hat, dass er alles unternommen haben, den Dritten zu einer die Erfüllung ermöglichenden Handlung zu bewegen (EvBl 1954/132). (T14) Veröff: JBl 1987,783
  • 7 Ob 522/88
    Entscheidungstext OGH 25.02.1988 7 Ob 522/88
    Auch; Beis wie T11; Veröff: NZ 1989,264
  • 6 Ob 674/90
    Entscheidungstext OGH 18.10.1990 6 Ob 674/90
    nur: Auf diese verschuldete Unmöglichkeit der Leistung kann er sich jedenfalls so lange nicht berufen, als die Möglichkeit der Wiederbeschaffung gegeben und zumutbar ist. (T15)
  • 8 Ob 628/91
    Entscheidungstext OGH 21.03.1991 8 Ob 628/91
    Auch; Beis wie T14
  • 8 Ob 640/92
    Entscheidungstext OGH 18.02.1993 8 Ob 640/92
    Vgl auch; Beis wie T14
  • 6 Ob 1620/94
    Entscheidungstext OGH 09.02.1995 6 Ob 1620/94
    Vgl; Beis wie T14 nur: Unmöglichkeit der Leistung, die auch bei schuldhafter Verletzung der Vertragspflichten durch den Schuldner an sich nicht ausgeschlossen ist. (T16)
  • 4 Ob 517/95
    Entscheidungstext OGH 25.04.1995 4 Ob 517/95
    Beis wie T12 nur: Eine solche setzt jedenfalls eines ernst zu nehmende, irgendwie ins Gewicht fallende Chance voraus, dass die Leistung (wenigstens) später erbracht werden kann. (T17) Beis wie T14
  • 6 Ob 2238/96b
    Entscheidungstext OGH 21.11.1996 6 Ob 2238/96b
    Auch; nur T2; Beis wie T14
  • 8 Ob 21/10m
    Entscheidungstext OGH 04.11.2010 8 Ob 21/10m
    Vgl auch; Beis wie T14
  • 1 Ob 86/12x
    Entscheidungstext OGH 01.08.2012 1 Ob 86/12x
    Auch; Beis wie T14
  • 7 Ob 118/16b
    Entscheidungstext OGH 06.07.2016 7 Ob 118/16b
    Vgl; Beis wie T14; Beis wie T16
  • 7 Ob 152/18f
    Entscheidungstext OGH 30.01.2019 7 Ob 152/18f
    Auch; Beis wie T14; Beis wie T16

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0011215

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19580214_OGH0002_0030OB00544_5700000_001

Rechtssatz für 5Ob44/62 6Ob2/63 7Ob152...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0019951

Geschäftszahl

5Ob44/62; 6Ob2/63; 7Ob152/64; 6Ob191/65; 7Ob83/66; 6Ob74/66; 6Ob301/66; 6Ob118/67; 8Ob193/67; 4Ob625/71; 6Ob299/71; 7Ob508/77; 4Ob527/77; 2Ob619/88 (2Ob620/88); 4Ob517/95; 6Ob1696/95; 3Ob34/07g; 2Ob126/13p; 2Ob131/13y; 8Ob65/15i; 7Ob8/17b; 9Ob70/17k; 2Ob200/18b

Entscheidungsdatum

15.03.1962

Norm

ABGB §1053

Rechtssatz

Auch beim Liegenschaftskauf ist der Kaufvertrag grundsätzlich schon dann perfekt, also für beide Vertragsteile voll verbindlich, wenn sie sich - gegebenenfalls auch bloß mündlich - über den Kaufgegenstand und Kaufpreis geeinigt haben; dem steht auch das Fehlen einer Vereinbarung darüber, wer die Nebengebühren (Kosten der Vertragserrichtung, Intabulation, Grunderwerbssteuer usw) zu bezahlen hat, nicht entgegen (EvBl 56 Nr 18; 8 Ob 314/66).

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 44/62
    Entscheidungstext OGH 15.03.1962 5 Ob 44/62
    Veröff: EvBl 1962/452 S 574 = ImmZ 1963,27
  • 6 Ob 2/63
    Entscheidungstext OGH 06.02.1963 6 Ob 2/63
    Beisatz: Verkauf einer Eigentumswohnung. (T1)
  • 7 Ob 152/64
    Entscheidungstext OGH 21.10.1964 7 Ob 152/64
  • 6 Ob 191/65
    Entscheidungstext OGH 14.07.1965 6 Ob 191/65
    Veröff: JBl 1966,142
  • 7 Ob 83/66
    Entscheidungstext OGH 04.05.1966 7 Ob 83/66
    Ähnlich; Beisatz: Einigung über den Räumungstermin ist nicht Teil des Kaufvertrages. (T2)
    Veröff: MietSlg 18104
  • 6 Ob 74/66
    Entscheidungstext OGH 13.05.1966 6 Ob 74/66
  • 6 Ob 301/66
    Entscheidungstext OGH 11.01.1967 6 Ob 301/66
  • 6 Ob 118/67
    Entscheidungstext OGH 03.05.1967 6 Ob 118/67
    nur: Auch beim Liegenschaftskauf ist der Kaufvertrag grundsätzlich schon dann perfekt, also für beide Vertragsteile voll verbindlich, wenn sie sich - gegebenenfalls auch bloß mündlich - über den Kaufgegenstand und Kaufpreis geeinigt haben. (T3)
  • 8 Ob 193/67
    Entscheidungstext OGH 10.10.1967 8 Ob 193/67
    Beisatz: Derselbe Grundsatz gilt auch für einen Vertrag sui generis, der einem Kaufvertrag ähnlich ist. (T4)
  • 4 Ob 625/71
    Entscheidungstext OGH 19.10.1971 4 Ob 625/71
    nur T3; Beis wie T4
  • 6 Ob 299/71
    Entscheidungstext OGH 24.11.1971 6 Ob 299/71
    nur T3; Veröff: MietSlg 23564
  • 7 Ob 508/77
    Entscheidungstext OGH 03.03.1977 7 Ob 508/77
    Beisatz: Mangels Einigung der Parteien über Nebenpunkte, müssen diese aus dem Willen der Parteien oder aus dem Gesetz ergänzt werden. (T5)
    Veröff: NZ 1980,5
  • 4 Ob 527/77
    Entscheidungstext OGH 18.10.1977 4 Ob 527/77
    nur T3
  • 2 Ob 619/88
    Entscheidungstext OGH 24.01.1989 2 Ob 619/88
    nur T3
  • 4 Ob 517/95
    Entscheidungstext OGH 25.04.1995 4 Ob 517/95
    nur T3
  • 6 Ob 1696/95
    Entscheidungstext OGH 23.11.1995 6 Ob 1696/95
  • 3 Ob 34/07g
    Entscheidungstext OGH 28.06.2007 3 Ob 34/07g
    Auch; nur T3
  • 2 Ob 126/13p
    Entscheidungstext OGH 14.11.2013 2 Ob 126/13p
    Auch; nur T3
  • 2 Ob 131/13y
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 2 Ob 131/13y
    nur T3; Veröff: SZ 2014/60
  • 8 Ob 65/15i
    Entscheidungstext OGH 25.06.2015 8 Ob 65/15i
    Auch; nur T3
  • 7 Ob 8/17b
    Entscheidungstext OGH 05.07.2017 7 Ob 8/17b
    Ähnlich
  • 9 Ob 70/17k
    Entscheidungstext OGH 18.12.2017 9 Ob 70/17k
    Auch; nur T3, Beis wie T5
  • 2 Ob 200/18b
    Entscheidungstext OGH 29.04.2019 2 Ob 200/18b
    nur T3; Beis wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1962:RS0019951

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.06.2019

Dokumentnummer

JJR_19620315_OGH0002_0050OB00044_6200000_001

Rechtssatz für 1Ob129/71 4Ob625/71 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0013973

Geschäftszahl

1Ob129/71; 4Ob625/71; 4Ob577/73; 1Ob42/74; 1Ob176/74; 1Ob303/75; 3Ob525/76; 5Ob626/76; 1Ob762/76; 4Ob595/76; 1Ob502/77; 7Ob582/77; 1Ob512/78; 1Ob535/78; 7Ob682/78; 7Ob728/79; 3Ob502/80 (3Ob503/80); 7Ob706/80; 5Ob735/80; 1Ob630/81; 7Ob616/81; 4Ob505/82; 1Ob547/82; 5Ob719/82; 3Ob590/84; 3Ob589/85; 3Ob1518/85; 7Ob539/86; 7Ob594/86; 5Ob59/86; 8Ob586/86; 6Ob676/86; 7Ob573/87; 4Ob532/88; 7Ob583/88; 9ObA275/88 (9ObA276/88); 7Ob705/88 (7Ob706/88); 5Ob116/89; 6Ob663/89; 9ObA1/90; 4Ob516/90; 7Ob590/90; 8Ob665/89; 8Ob1556/92; 6Ob594/94; 1Ob538/94; 7Ob610/94; 4Ob517/95; 4Ob52/95; 5Ob511/96 (5Ob512/96); 10Ob1516/96; 6Ob1520/96; 9Ob2289/96z; 4Ob248/97t; 10Ob44/98p; 9Ob53/98d; 9ObA30/98x; 3Ob80/98f; 7Ob244/00h; 8ObA281/00g; 8Ob324/01g; 10Ob147/02v; 9Ob63/04m; 7Ob69/05f; 3Ob58/10s; 6Ob190/10z; 1Ob84/11a; 3Ob103/12m; 4Ob52/13w; 2Ob126/13p; 5Ob33/14k; 9Ob70/17k; 2Ob200/18b

Entscheidungsdatum

13.05.1971

Norm

ABGB §861
ABGB §1054

Rechtssatz

Zum Zustandekommen eines Kaufvertrages genügt grundsätzlich die Einigung über Kaufpreis und Kaufgegenstand. Dass Nebenpunkte nicht besprochen wurden, steht der Annahme des Zustandekommens eines Kaufvertrages nicht entgegen. Die fehlenden Punkte sind vielmehr aus dem Willen der Parteien zu erschließen oder aus dem Gesetz zu ergänzen. War allerdings eine Vereinbarung über offengebliebene - auch unwesentliche - Punkte vorbehalten, kommt der Vertrag erst zustande, wenn sich die Parteien auch darüber geeinigt haben.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 129/71
    Entscheidungstext OGH 13.05.1971 1 Ob 129/71
  • 4 Ob 625/71
    Entscheidungstext OGH 19.10.1971 4 Ob 625/71
  • 4 Ob 577/73
    Entscheidungstext OGH 30.10.1973 4 Ob 577/73
    Beisatz: Ob dies im Einzelfall zutrifft, ist eine Frage des Parteiwillens und seiner Auslegung. (T1)
  • 1 Ob 42/74
    Entscheidungstext OGH 03.04.1974 1 Ob 42/74
    Veröff: EvBl 1974/247 S 545
  • 1 Ob 176/74
    Entscheidungstext OGH 04.12.1974 1 Ob 176/74
    Vgl auch
  • 1 Ob 303/75
    Entscheidungstext OGH 19.11.1975 1 Ob 303/75
  • 3 Ob 525/76
    Entscheidungstext OGH 30.03.1976 3 Ob 525/76
    nur: Zum Zustandekommen eines Kaufvertrages genügt grundsätzlich die Einigung über Kaufpreis und Kaufgegenstand. Dass Nebenpunkte nicht besprochen wurden, steht der Annahme des Zustandekommens eines Kaufvertrages nicht entgegen. Die fehlenden Punkte sind vielmehr aus dem Willen der Parteien zu erschließen oder aus dem Gesetz zu ergänzen. (T2); Beisatz: Autokauf ohne Typenscheinübergabe und Klärung des Schicksals des Versicherungsverhältnisses. (T3)
  • 5 Ob 626/76
    Entscheidungstext OGH 06.07.1976 5 Ob 626/76
    nur: Zum Zustandekommen eines Kaufvertrages genügt grundsätzlich die Einigung über Kaufpreis und Kaufgegenstand. (T4); Veröff: EvBl 1976/282 S 657 = SZ 49/94 = JBl 1979,315
  • 1 Ob 762/76
    Entscheidungstext OGH 24.11.1976 1 Ob 762/76
    Beisatz: Nichteinigung über Wertsicherung. (T5); Veröff: SZ 49/142
  • 4 Ob 595/76
    Entscheidungstext OGH 14.12.1976 4 Ob 595/76
    nur T4
  • 1 Ob 502/77
    Entscheidungstext OGH 02.03.1977 1 Ob 502/77
    Veröff: NZ 1980,73
  • 7 Ob 582/77
    Entscheidungstext OGH 23.06.1977 7 Ob 582/77
  • 1 Ob 512/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 512/78
    Veröff: EvBl 1978/139 S 438 = JBl 1978,424
  • 1 Ob 535/78
    Entscheidungstext OGH 23.02.1978 1 Ob 535/78
    nur T2; Beisatz: Es kann Fälle geben, in denen es trotz Einigung über Objekt und Preis im erkennbaren Sinn beider Parteien liegt, die Kaufvereinbarung noch als unvollständig zu erachten. (T6)
  • 7 Ob 682/78
    Entscheidungstext OGH 19.10.1978 7 Ob 682/78
    Beisatz: Wurden wesentliche Umstände nicht erörtert, liegt eine Einigung über den notwendigen Vertragsinhalt ungeachtet der Nennung des Kaufpreises und der Übereinstimmung hinsichtlich des Kaufgegenstandes nicht vor. (T7)
  • 7 Ob 728/79
    Entscheidungstext OGH 04.10.1979 7 Ob 728/79
    nur T4; Beisatz: Einigung über die wesentlichen Punkte. (T8)
  • 3 Ob 502/80
    Entscheidungstext OGH 28.01.1981 3 Ob 502/80
    Vgl; Beisatz: Nichteinigung über Verzinsung. (T9)
  • 7 Ob 706/80
    Entscheidungstext OGH 29.01.1981 7 Ob 706/80
    nur T4
  • 5 Ob 735/80
    Entscheidungstext OGH 10.02.1981 5 Ob 735/80
    Auch; nur T4; Beisatz: Annahme eines Anbotes, welches bildliche Darstellung des Kaufgegenstandes enthält. (T10)
  • 1 Ob 630/81
    Entscheidungstext OGH 15.07.1981 1 Ob 630/81
    Veröff: SZ 54/112
  • 7 Ob 616/81
    Entscheidungstext OGH 26.11.1981 7 Ob 616/81
    Veröff: MietSlg 33131
  • 4 Ob 505/82
    Entscheidungstext OGH 16.03.1982 4 Ob 505/82
    Beis wie T6
  • 1 Ob 547/82
    Entscheidungstext OGH 31.03.1982 1 Ob 547/82
    nur: Daß Nebenpunkte nicht besprochen wurden, steht der Annahme des Zustandekommens eines Vertrages nicht entgegen. Die fehlenden Punkte sind vielmehr aus dem Willen der Parteien zu erschließen oder aus dem Gesetz zu ergänzen. War allerdings eine Vereinbarung über offengebliebene - auch unwesentliche - Punkte vorbehalten, kommt der Vertrag erst zustande, wenn sich die Parteien auch darüber geeinigt haben. (T11) Veröff: MietSlg 34178 = MietSlg 34293 = MietSlg 34642 = MietSlg 34644(12)
  • 5 Ob 719/82
    Entscheidungstext OGH 21.06.1983 5 Ob 719/82
    Auch; Beisatz: Es entsteht kein Vertrag, wenn ein offener Teildissens über auch nebensächliche Vertragspunkte besteht, über die eine Partei während der Vertragsbesprechungen Einigung zu wünschen erklärt hat. (T12)
  • 3 Ob 590/84
    Entscheidungstext OGH 20.03.1985 3 Ob 590/84
    nur T4
  • 3 Ob 589/85
    Entscheidungstext OGH 02.10.1985 3 Ob 589/85
    Vgl auch
  • 3 Ob 1518/85
    Entscheidungstext OGH 30.10.1985 3 Ob 1518/85
    nur T11; Beisatz: Gewisse Widersprüche in der Rechtsprechung des OGH bestehen allenfalls zur Frage, ob das Unterlassen einer Erörterung und demgemäß auch einer ausdrücklichen Einigung über gewisse Nebenpunkte das Zustandekommen eines Kaufvertrages hindert oder nicht. (T13)
  • 7 Ob 539/86
    Entscheidungstext OGH 15.05.1986 7 Ob 539/86
    Auch; Veröff: WBl 1987,189
  • 7 Ob 594/86
    Entscheidungstext OGH 22.05.1986 7 Ob 594/86
    Beisatz: Nur wenn in einem solchen Falle klar erwiesen ist, daß die Parteien ungeachtet dieser Nichteinigung den Vertrag abschließen wollten, könnte von einem Abschluß des Kaufvertrages ausgegangen werden. Diesbezüglich kann auf die im angefochtenen Urteil zitierte Judikatur verwiesen werden. (T14) Veröff: SZ 59/87
  • 5 Ob 59/86
    Entscheidungstext OGH 27.05.1986 5 Ob 59/86
    nur T4
  • 8 Ob 586/86
    Entscheidungstext OGH 09.10.1986 8 Ob 586/86
    Auch
  • 6 Ob 676/86
    Entscheidungstext OGH 22.01.1987 6 Ob 676/86
    nur T2
  • 7 Ob 573/87
    Entscheidungstext OGH 04.06.1987 7 Ob 573/87
    Beisatz: Voraussetzung für die Annahme des Zustandekommens eines Kaufvertrages ist allerdings, daß die Nebenpunkte gar nicht erörtert, also nicht zum Gegenstand der Vertragsverhandlungen gemacht wurden. (T15)
  • 4 Ob 532/88
    Entscheidungstext OGH 31.05.1988 4 Ob 532/88
    Veröff: JBl 1989,244 = SZ 61/136
  • 7 Ob 583/88
    Entscheidungstext OGH 16.06.1988 7 Ob 583/88
  • 9 ObA 275/88
    Entscheidungstext OGH 14.12.1988 9 ObA 275/88
    nur T11
  • 7 Ob 705/88
    Entscheidungstext OGH 19.01.1989 7 Ob 705/88
    Beisatz: Der Umstand, daß die Parteien über die Tragung der Vertragskosten und Verbücherungskosten, Steuern und Gebühren nichts vereinbart haben, steht der Annahme eines gültigen Kaufvertrages nicht entgegen. (T16) Veröff: SZ 62/9
  • 5 Ob 116/89
    Entscheidungstext OGH 21.11.1989 5 Ob 116/89
  • 6 Ob 663/89
    Entscheidungstext OGH 30.11.1989 6 Ob 663/89
  • 9 ObA 1/90
    Entscheidungstext OGH 31.01.1990 9 ObA 1/90
    Auch; nur T4; Beisatz: Ein Konsens fehlt auch dann, wenn die Parteien die Preisbestimmung weder einem Kontrahenten oder einem Dritten überlassen, noch sich mindestens schlüssig auf objektive Preisbestimmungsfaktoren geeinigt haben. (T17) Veröff: JBl 1991,127
  • 4 Ob 516/90
    Entscheidungstext OGH 30.05.1990 4 Ob 516/90
    nur T11
  • 7 Ob 590/90
    Entscheidungstext OGH 07.06.1990 7 Ob 590/90
    Auch; nur: War allerdings eine Vereinbarung über offengebliebene - auch unwesentliche - Punkte vorbehalten, kommt der Vertrag erst zustande, wenn sich die Parteien auch darüber geeinigt haben. (T18) Veröff: IPRax 1991,419 (Tiedemann 424)
  • 8 Ob 665/89
    Entscheidungstext OGH 13.12.1990 8 Ob 665/89
    Auch; nur T2
  • 8 Ob 1556/92
    Entscheidungstext OGH 28.04.1992 8 Ob 1556/92
    Vgl auch
  • 6 Ob 594/94
    Entscheidungstext OGH 23.06.1994 6 Ob 594/94
    nur T11; Beis wie T15; Veröff: ImmZ 1994,415
  • 1 Ob 538/94
    Entscheidungstext OGH 29.03.1994 1 Ob 538/94
    Auch; nur T2
  • 7 Ob 610/94
    Entscheidungstext OGH 08.02.1995 7 Ob 610/94
    nur T4
  • 4 Ob 517/95
    Entscheidungstext OGH 25.04.1995 4 Ob 517/95
    nur T4; Beisatz: Hier: Kaufvertrag über eine Liegenschaft. (T19)
  • 4 Ob 52/95
    Entscheidungstext OGH 10.10.1995 4 Ob 52/95
    nur T11; Beis wie T15; Veröff: SZ 68/178
  • 5 Ob 511/96
    Entscheidungstext OGH 26.03.1996 5 Ob 511/96
    Vgl; nur T2; Beisatz: In diesem Sinn ist auch eine durch versteckten Dissens in einem Nebenpunkt des Vertrages entstandene Regelungslücke durch ergänzende Vertragsauslegung und dispositives Recht zu schließen. Den Ansatz hiezu bietet die Analogie zu § 878 Satz 2 ABGB. Es ist zu prüfen, ob "ein Punkt von dem anderen abgesondert werden kann". Wenn der Vertrag nach dem hypothetischen Parteiwillen auch ohne den betreffenden Nebenpunkt zustandegekommen wäre, bleibt er insofern aufrecht, und es greifen zum Ausfüllen allenfalls verbliebener Regelungslücken die aus dem dispositiven Recht oder ergänzender Vertragsauslegung gewonnenen Normen ein. (T20)
  • 10 Ob 1516/96
    Entscheidungstext OGH 20.02.1996 10 Ob 1516/96
    nur T4; Beis wie T19
  • 6 Ob 1520/96
    Entscheidungstext OGH 08.05.1996 6 Ob 1520/96
    nur T2
  • 9 Ob 2289/96z
    Entscheidungstext OGH 04.12.1996 9 Ob 2289/96z
    Auch; Beis wie T15
  • 4 Ob 248/97t
    Entscheidungstext OGH 09.09.1997 4 Ob 248/97t
    Auch
  • 10 Ob 44/98p
    Entscheidungstext OGH 09.02.1998 10 Ob 44/98p
    Auch; nur T18
  • 9 Ob 53/98d
    Entscheidungstext OGH 29.04.1998 9 Ob 53/98d
  • 9 ObA 30/98x
    Entscheidungstext OGH 10.06.1998 9 ObA 30/98x
    nur T18; Beis wie T12; Beis wie T14 nur: Nur wenn in einem solchen Falle klar erwiesen ist, daß die Parteien ungeachtet dieser Nichteinigung den Vertrag abschließen wollten, könnte von einem Abschluß des Kaufvertrages ausgegangen werden. (T21)
  • 3 Ob 80/98f
    Entscheidungstext OGH 28.06.1999 3 Ob 80/98f
    nur T4
  • 7 Ob 244/00h
    Entscheidungstext OGH 23.01.2001 7 Ob 244/00h
  • 8 ObA 281/00g
    Entscheidungstext OGH 29.03.2001 8 ObA 281/00g
    Vgl; Beisatz: Für den offenen Teil-Dissens nimmt die herrschende Auffassung unter Hinweis auf § 861 Satz 2 ABGB an, dass der Vertrag im Zweifel nicht geschlossen ist, solange noch irgendein Punkt offen ist, über den eine Partei während der Verhandlungen Einigung zu wünschen erklärt hat; es wird daher von der (widerlegbaren) Vermutung ausgegangen, dass bei offenem Teildissens auch der Rest noch nicht als verbindlich gewollt ist. (T22)
  • 8 Ob 324/01g
    Entscheidungstext OGH 24.01.2002 8 Ob 324/01g
  • 10 Ob 147/02v
    Entscheidungstext OGH 27.08.2002 10 Ob 147/02v
    nur T2; Beis wie T19; Beisatz: Mit der Vereinbarung, einen schriftlichen Kaufvertrag zu errichten, wird lediglich abgesprochen, dass der Vertrag in schriftliche für die grundbücherliche Durchführung notwendige Form gebracht werde. Keinesfalls kann daraus allein geschlossen werden, dass bloß ein Vorvertrag vorliege oder dass die Parteien für den Vertrag einen besonderen Formvorbehalt gemacht haben. (T23)
  • 9 Ob 63/04m
    Entscheidungstext OGH 23.06.2004 9 Ob 63/04m
  • 7 Ob 69/05f
    Entscheidungstext OGH 11.07.2005 7 Ob 69/05f
  • 3 Ob 58/10s
    Entscheidungstext OGH 28.04.2010 3 Ob 58/10s
    nur T2; Beis wie T19
  • 6 Ob 190/10z
    Entscheidungstext OGH 11.10.2010 6 Ob 190/10z
    Vgl auch; Beis wie T21
  • 1 Ob 84/11a
    Entscheidungstext OGH 24.05.2011 1 Ob 84/11a
    nur T4; Beis wie T19
  • 3 Ob 103/12m
    Entscheidungstext OGH 08.08.2012 3 Ob 103/12m
    Auch; Auch Beis wie T20
  • 4 Ob 52/13w
    Entscheidungstext OGH 17.04.2013 4 Ob 52/13w
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T21
  • 2 Ob 126/13p
    Entscheidungstext OGH 14.11.2013 2 Ob 126/13p
  • 5 Ob 33/14k
    Entscheidungstext OGH 13.03.2014 5 Ob 33/14k
    Auch
  • 9 Ob 70/17k
    Entscheidungstext OGH 18.12.2017 9 Ob 70/17k
  • 2 Ob 200/18b
    Entscheidungstext OGH 29.04.2019 2 Ob 200/18b
    nur T11

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0013973

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.06.2019

Dokumentnummer

JJR_19710513_OGH0002_0010OB00129_7100000_001

Rechtssatz für 10Ob503/95 4Ob517/95 4O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0042555

Geschäftszahl

10Ob503/95; 4Ob517/95; 4Ob1650/95; 9Ob2104/96v; 10Ob144/97t; 1Ob142/97g; 5Ob248/98a; 4Ob110/99a; 4Ob243/00i; 6Ob39/01f; 9Ob255/00s; 7Ob96/01w; 9Ob72/01f; 9Ob221/02v; 6Ob275/02p; 3Ob190/03t; 8ObA107/03y; 7Ob233/03w; 8ObA80/03b; 6Ob264/03x; 4Ob147/03a; 8ObA7/04v; 7Ob8/04h; 8ObA9/05i; 5Ob252/05b; 10Ob55/05v; 6Ob305/05d; 9ObA63/06i; 8Ob9/07t; 2Ob55/07t; 10Ob24/08i; 6Ob68/08f; 6Ob146/08a; 8Ob127/08x; 6Ob127/08g; 1Ob26/09v; 2Ob48/08k; 5Ob32/09f; 2Ob190/08t; 5Ob71/09s; 8Ob152/09z; 5Ob225/09p; 2Ob85/09b; 9ObA111/09b; 6Ob89/10x; 10Ob73/09x; 8Ob122/10i; 5Ob193/10h; 10Ob25/09p; 8Ob86/10w; 8Ob86/11x; 2Ob220/10g; 7Ob50/11w; 9ObA140/11w; 2Ob20/12y; 3Ob172/12h; 9ObA101/12m; 2Ob200/11t; 4Ob229/12y; 4Ob52/13w; 2Ob65/12s; 2Ob164/12z; 8ObA48/13m; 3Ob200/13b; 5Ob234/13t; 5Ob33/14k; 5Ob58/14m; 1Ob76/14d; 7Ob152/14z; 6Ob125/14x; 9ObA101/14i; 9ObA134/14t; 9ObA137/14h; 10Ob48/15d; 8ObA18/15b; 9ObA144/15i; 2Ob17/16p; 9ObA149/15z; 1Ob85/16f; 3Ob165/16k; 2Ob8/16i; 9ObA128/16p; 9ObA101/16t; 1Ob13/17v; 8ObA20/17z; 4Ob173/17w; 3Ob160/17a; 7Ob180/17x; 9ObA18/17p; 2Ob194/17v; 7Ob53/18x; 7Ob52/18z; 9ObA43/18s; 5Ob179/17k; 8Ob122/18a; 3Ob230/18x; 3Ob252/18g; 1Ob113/19b

Entscheidungsdatum

28.03.1995

Norm

ABGB §861
ZPO §502 HI2
ZPO §502 HIII5

Rechtssatz

Wie eine Erklärung im Einzelfall aufzufassen ist, ob eine Offerte inhaltlich ausreichend bestimmt ist und insbesondere, ob in ihr ein endgültiger Bindungswille des Antragstellers zum Ausdruck kommt, ist jeweils nur nach den besonderen Umständen des Einzelfalls zu beurteilen und stellt im allgemeinen keine erhebliche Rechtsfrage dar.

Entscheidungstexte

  • 10 Ob 503/95
    Entscheidungstext OGH 28.03.1995 10 Ob 503/95
  • 4 Ob 517/95
    Entscheidungstext OGH 25.04.1995 4 Ob 517/95
    Vgl; Beisatz: Die Frage, ob irgendwelche besonderen Begleitumstände eine andere Deutung einer Willenserklärung zuließe, hat keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung und bildet daher keine erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO. (T1)
  • 4 Ob 1650/95
    Entscheidungstext OGH 24.10.1995 4 Ob 1650/95
  • 9 Ob 2104/96v
    Entscheidungstext OGH 04.09.1996 9 Ob 2104/96v
    Auch
  • 10 Ob 144/97t
    Entscheidungstext OGH 17.03.1998 10 Ob 144/97t
  • 1 Ob 142/97g
    Entscheidungstext OGH 24.03.1998 1 Ob 142/97g
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 248/98a
    Entscheidungstext OGH 09.02.1999 5 Ob 248/98a
    Vgl auch; nur: Wie eine Erklärung im Einzelfall aufzufassen ist, ist jeweils nur nach den besonderen Umständen des Einzelfalls zu beurteilen und stellt im allgemeinen keine erhebliche Rechtsfrage dar. (T2)
  • 4 Ob 110/99a
    Entscheidungstext OGH 09.11.1999 4 Ob 110/99a
    Auch
  • 4 Ob 243/00i
    Entscheidungstext OGH 03.10.2000 4 Ob 243/00i
    Vgl auch; nur T2; Beisatz: Soweit die Auslegung den Grundsätzen des Gesetzes und der Logik nicht widerspricht. (T3)
  • 6 Ob 39/01f
    Entscheidungstext OGH 15.03.2001 6 Ob 39/01f
    Beis ähnlich wie T1
  • 9 Ob 255/00s
    Entscheidungstext OGH 14.03.2001 9 Ob 255/00s
    nur T2
  • 7 Ob 96/01w
    Entscheidungstext OGH 27.04.2001 7 Ob 96/01w
    Beis wie T1
  • 9 Ob 72/01f
    Entscheidungstext OGH 25.04.2001 9 Ob 72/01f
    Auch; Beisatz: Die Frage, ob auch eine andere Auslegung dieser Willenserklärung möglich wäre, hat keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung und bildet daher keine erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO. (T4)
  • 9 Ob 221/02v
    Entscheidungstext OGH 16.10.2002 9 Ob 221/02v
  • 6 Ob 275/02p
    Entscheidungstext OGH 12.12.2002 6 Ob 275/02p
    Auch
  • 3 Ob 190/03t
    Entscheidungstext OGH 21.08.2003 3 Ob 190/03t
    nur T2
  • 8 ObA 107/03y
    Entscheidungstext OGH 13.11.2003 8 ObA 107/03y
    Vgl auch; nur T2; Beisatz: Hier: Objektiven Erklärungswert einer Beendigungserklärung. (T5)
    Beisatz: Nur revisibel, wenn eine krasse Fehlbeurteilung durch die zweite Instanz vorliegt. (T6)
  • 7 Ob 233/03w
    Entscheidungstext OGH 03.12.2003 7 Ob 233/03w
    Auch; nur: Wie eine Erklärung im Einzelfall aufzufassen ist, ob in ihr ein endgültiger Bindungswille des Antragstellers zum Ausdruck kommt, ist jeweils nur nach den besonderen Umständen des Einzelfalls zu beurteilen. (T7)
    Veröff: SZ 2003/155
  • 8 ObA 80/03b
    Entscheidungstext OGH 25.11.2003 8 ObA 80/03b
    Auch; nur T2
  • 6 Ob 264/03x
    Entscheidungstext OGH 27.11.2003 6 Ob 264/03x
    Vgl; Beis wie T4
  • 4 Ob 147/03a
    Entscheidungstext OGH 16.12.2003 4 Ob 147/03a
    Vgl auch; nur T2
  • 8 ObA 7/04v
    Entscheidungstext OGH 23.01.2004 8 ObA 7/04v
    Ähnlich; nur T2
  • 7 Ob 8/04h
    Entscheidungstext OGH 28.07.2004 7 Ob 8/04h
    Auch
  • 8 ObA 9/05i
    Entscheidungstext OGH 17.03.2005 8 ObA 9/05i
    nur T2; Beis wie T3; Beis wie T1
  • 5 Ob 252/05b
    Entscheidungstext OGH 24.01.2006 5 Ob 252/05b
    Beis wie T6
  • 10 Ob 55/05v
    Entscheidungstext OGH 24.01.2006 10 Ob 55/05v
    Auch; Beisatz: Hier: "Ausbietungsverfahren" nach dem Bundesimmobiliengesetz. (T8)
  • 6 Ob 305/05d
    Entscheidungstext OGH 16.02.2006 6 Ob 305/05d
  • 9 ObA 63/06i
    Entscheidungstext OGH 12.07.2006 9 ObA 63/06i
  • 8 Ob 9/07t
    Entscheidungstext OGH 22.02.2007 8 Ob 9/07t
    Vgl; Beisatz: Auslegungen im Einzelfall stellen regelmäßig keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO dar, weil schon wegen ihrer Einzelfallbezogenheit ein Beitrag zur Rechtsentwicklung oder Rechtsvereinheitlichung nicht erwartet werden kann und dementsprechend ein Aufgreifen nur aus Gründen der Rechtssicherheit erforderlich sein könnte. (T9)
    Beisatz: Hier: „Auftragserklärung". (T10)
  • 2 Ob 55/07t
    Entscheidungstext OGH 17.12.2007 2 Ob 55/07t
    Auch; nur T2
  • 10 Ob 24/08i
    Entscheidungstext OGH 10.03.2008 10 Ob 24/08i
    Auch; Beisatz: Die Auslegung von Willenserklärungen im Einzelfall und Auslegungsfragen über die Erklärungsabsicht im Einzelfall sind vom Obersten Gerichtshof - von groben Auslegungsfehlern und sonstigen krassen Fehlbeurteilungen abgesehen - vom Obersten Gerichtshof nicht zu überprüfen. (T11)
  • 6 Ob 68/08f
    Entscheidungstext OGH 10.04.2008 6 Ob 68/08f
    Vgl; nur T2; Beis wie T1; Beis wie T4; Beis wie T6
  • 6 Ob 146/08a
    Entscheidungstext OGH 07.08.2008 6 Ob 146/08a
    Beis wie T1; Beis wie T3
  • 8 Ob 127/08x
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 8 Ob 127/08x
    Vgl; Beisatz: Hier: Auslegung eines Testamentes stellt eine Beurteilung im Einzelfall dar. (T12)
  • 6 Ob 127/08g
    Entscheidungstext OGH 01.10.2008 6 Ob 127/08g
    Vgl; Beisatz: Dass anlässlich von Bauverhandlungen grundsätzlich auch privatrechtliche Vereinbarungen getroffen werden können, ergibt sich bereits aus der von der außerordentlichen Revision selbst zitierten Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs (6 Ob 55/65 = SZ 38/50; 4 Ob 2311/96y). Ob im konkreten Fall eine solche getroffen wurde, übersteigt an Bedeutung jedoch nicht den Einzelfall (§ 502 Abs 1 ZPO). (T13)
  • 1 Ob 26/09v
    Entscheidungstext OGH 26.02.2009 1 Ob 26/09v
    Beisatz: Dies gilt auch für die Frage, ob eine mit einem Vertragsantrag korrespondierende Annahmeerklärung vorliegt. (T14)
  • 2 Ob 48/08k
    Entscheidungstext OGH 19.02.2009 2 Ob 48/08k
    Auch; nur T2
  • 5 Ob 32/09f
    Entscheidungstext OGH 24.03.2009 5 Ob 32/09f
    Vgl; Beis wie T4; Beis wie T11; Bem: Hier: Frage, ob eine Erklärung als konkludente Kündigung (Änderungskündigung) eines Handelsvertretervertrags auszulegen ist. (T15)
  • 2 Ob 190/08t
    Entscheidungstext OGH 05.03.2009 2 Ob 190/08t
    nur T2; Beis wie T6; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 5 Ob 71/09s
    Entscheidungstext OGH 09.06.2009 5 Ob 71/09s
    Vgl; Bem: Hier: Konkludente Einräumung eines (geringfügigen) Mitbenützungsrechts an einem benachbarten Kfz-Abstellplatz in Form der kurzzeitigen Inanspruchnahme des Luftraums mit der Wagentüre beim Ein- und Aussteigen. (T16)
  • 8 Ob 152/09z
    Entscheidungstext OGH 28.01.2010 8 Ob 152/09z
    Auch; Beisatz: Die Ermittlung des Erklärungsinhalts im Wege der Auslegung stellt eine typische Einzelfallbeurteilung dar und kann daher - von Fällen unvertretbarer Fehlbeurteilung durch die zweite Instanz abgesehen - die Zulässigkeit der Revision nicht rechtfertigen. (T17)
  • 5 Ob 225/09p
    Entscheidungstext OGH 11.02.2010 5 Ob 225/09p
    Vgl; Beisatz: Die Auslegung von konkludenten Willenserklärungen ist regelmäßig einzelfallbezogen und begründet mangels auffallender Fehlbeurteilung daher keine Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung. (T18)
  • 2 Ob 85/09b
    Entscheidungstext OGH 28.01.2010 2 Ob 85/09b
    Auch; Beis wie T4
  • 9 ObA 111/09b
    Entscheidungstext OGH 26.05.2010 9 ObA 111/09b
    Vgl auch; nur T2
  • 6 Ob 89/10x
    Entscheidungstext OGH 24.06.2010 6 Ob 89/10x
    Vgl; Beis wie T12
  • 10 Ob 73/09x
    Entscheidungstext OGH 17.08.2010 10 Ob 73/09x
    Auch; Beis wie T12
  • 8 Ob 122/10i
    Entscheidungstext OGH 23.11.2010 8 Ob 122/10i
    Auch; nur T2; Beisatz: Hier: Auslegung einer Widmungserklärung iSd § 40 Salzburger Landesstraßengesetz. (T19)
  • 5 Ob 193/10h
    Entscheidungstext OGH 09.02.2011 5 Ob 193/10h
    Vgl auch; Auch Beis wie T6
  • 10 Ob 25/09p
    Entscheidungstext OGH 12.04.2011 10 Ob 25/09p
    Auch
  • 8 Ob 86/10w
    Entscheidungstext OGH 26.04.2011 8 Ob 86/10w
    Ähnlich; Beis wie T1; Beis wie T4; Beisatz: Hier: Vergleich. (T20)
  • 8 Ob 86/11x
    Entscheidungstext OGH 29.09.2011 8 Ob 86/11x
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T4
  • 2 Ob 220/10g
    Entscheidungstext OGH 29.11.2011 2 Ob 220/10g
    Auch; nur T2
  • 7 Ob 50/11w
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 7 Ob 50/11w
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T4
  • 9 ObA 140/11w
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 9 ObA 140/11w
    Auch; Beis ähnlich wie T17
  • 2 Ob 20/12y
    Entscheidungstext OGH 08.03.2012 2 Ob 20/12y
    Auch; nur T2; Auch Beis wie T12; Vgl Beis wie T11
  • 3 Ob 172/12h
    Entscheidungstext OGH 17.10.2012 3 Ob 172/12h
    Beis wie T1; Beis wie T4; Beisatz: Hier: Auslegung eines Testaments. (T21)
  • 9 ObA 101/12m
    Entscheidungstext OGH 26.11.2012 9 ObA 101/12m
    Auch; Beisatz: Hier: Zustimmung des Betriebsrats gemäß § 101 ArbVG. (T22)
  • 2 Ob 200/11t
    Entscheidungstext OGH 25.10.2012 2 Ob 200/11t
    Auch; nur T2
  • 4 Ob 229/12y
    Entscheidungstext OGH 15.01.2013 4 Ob 229/12y
    Auch; Beis wie T11; Beis ähnlich wie T13; Beisatz: Hier: privatrechtlicher Vergleich über den Grenzverlauf anlässlich einer Neuvermessung. (T23)
  • 4 Ob 52/13w
    Entscheidungstext OGH 17.04.2013 4 Ob 52/13w
  • 2 Ob 65/12s
    Entscheidungstext OGH 14.03.2013 2 Ob 65/12s
    Auch; nur T2; Beisatz: Auch der Auslegung letztwilliger Erklärungen kommt in der Regel keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung zu. (T24)
  • 2 Ob 164/12z
    Entscheidungstext OGH 29.08.2013 2 Ob 164/12z
    Auch; Beisatz: Hier: Keine bindende Zusage bei „Zusicherung“ unter (nicht eingetretener) Bedingung. (T25)
  • 8 ObA 48/13m
    Entscheidungstext OGH 28.10.2013 8 ObA 48/13m
    Vgl; Beisatz: Ob eine „schlichte“ Verwarnung oder eine Disziplinarmaßnahme vorliegt, kann ebenso nur nach den Umständen des Einzelfalls beurteilt werden. (T26)
  • 3 Ob 200/13b
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 200/13b
    Auch; nur T7; Beisatz: Hier: Bodenkontamination (vgl auch 9 Ob 56/08p und 9 Ob 40/10p). (T27)
  • 5 Ob 234/13t
    Entscheidungstext OGH 21.02.2014 5 Ob 234/13t
    Auch
  • 5 Ob 33/14k
    Entscheidungstext OGH 13.03.2014 5 Ob 33/14k
    Auch
  • 5 Ob 58/14m
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 5 Ob 58/14m
    Auch; Beis wie T12
  • 1 Ob 76/14d
    Entscheidungstext OGH 22.05.2014 1 Ob 76/14d
    Auch
  • 7 Ob 152/14z
    Entscheidungstext OGH 17.09.2014 7 Ob 152/14z
    Vgl auch; nur T2; Beis ähnlich wie T9
  • 6 Ob 125/14x
    Entscheidungstext OGH 17.09.2014 6 Ob 125/14x
    nur T7
  • 9 ObA 101/14i
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 9 ObA 101/14i
    Auch; nur T7
  • 9 ObA 134/14t
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 9 ObA 134/14t
    Auch; Beis wie T18
  • 9 ObA 137/14h
    Entscheidungstext OGH 29.01.2015 9 ObA 137/14h
    Auch; nur T2
  • 10 Ob 48/15d
    Entscheidungstext OGH 20.06.2015 10 Ob 48/15d
    Auch; nur T7
  • 8 ObA 18/15b
    Entscheidungstext OGH 29.09.2015 8 ObA 18/15b
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T5
  • 9 ObA 144/15i
    Entscheidungstext OGH 26.11.2015 9 ObA 144/15i
    Beis wie T1; Beis wie T4
  • 2 Ob 17/16p
    Entscheidungstext OGH 25.02.2016 2 Ob 17/16p
    Auch; Beis wie T12
  • 9 ObA 149/15z
    Entscheidungstext OGH 21.12.2015 9 ObA 149/15z
    Auch; Beisatz: Die Auslegung von (konkludenten) Willenserklärungen im Einzelfall ist vom Obersten Gerichtshof – von groben Auslegungsfehlern und sonstigen krassen Fehlbeurteilungen abgesehen – nicht zu überprüfen. (T28)
  • 1 Ob 85/16f
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 85/16f
    Auch
  • 3 Ob 165/16k
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 3 Ob 165/16k
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T4
  • 2 Ob 8/16i
    Entscheidungstext OGH 19.12.2016 2 Ob 8/16i
    Vgl; Beis wie T12; Beis wie T21
  • 9 ObA 128/16p
    Entscheidungstext OGH 29.11.2016 9 ObA 128/16p
    Auch; Beis wie T28
  • 9 ObA 101/16t
    Entscheidungstext OGH 28.10.2016 9 ObA 101/16t
    Auch; Beisatz: Die Auslegung einer vertraglichen Vereinbarung hat stets unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls zu erfolgen und wirft daher regelmäßig keine erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO auf. (T29)
  • 1 Ob 13/17v
    Entscheidungstext OGH 27.02.2017 1 Ob 13/17v
  • 8 ObA 20/17z
    Entscheidungstext OGH 28.03.2017 8 ObA 20/17z
  • 4 Ob 173/17w
    Entscheidungstext OGH 26.09.2017 4 Ob 173/17w
    Auch
  • 3 Ob 160/17a
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 3 Ob 160/17a
    nur T2
  • 7 Ob 180/17x
    Entscheidungstext OGH 08.11.2017 7 Ob 180/17x
  • 9 ObA 18/17p
    Entscheidungstext OGH 24.05.2017 9 ObA 18/17p
    Auch; Beis wie T28
  • 2 Ob 194/17v
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 2 Ob 194/17v
    Beis wie T12
  • 7 Ob 53/18x
    Entscheidungstext OGH 20.04.2018 7 Ob 53/18x
    Auch; nur T2; Beis wie T4; Beis wie T29
  • 7 Ob 52/18z
    Entscheidungstext OGH 20.04.2018 7 Ob 52/18z
    Vgl
  • 9 ObA 43/18s
    Entscheidungstext OGH 17.05.2018 9 ObA 43/18s
    Auch; Beis wie T17
  • 5 Ob 179/17k
    Entscheidungstext OGH 15.05.2018 5 Ob 179/17k
    Auch; Beis wie T18; Beis wie T28
  • 8 Ob 122/18a
    Entscheidungstext OGH 24.10.2018 8 Ob 122/18a
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T4; Beisatz: Hier: Vergleich. (T30)
  • 3 Ob 230/18x
    Entscheidungstext OGH 19.12.2018 3 Ob 230/18x
    Auch; Beis wie T1
  • 3 Ob 252/18g
    Entscheidungstext OGH 23.01.2019 3 Ob 252/18g
    Auch; nur T2; Beis wie T17; Beis wie T28
  • 1 Ob 113/19b
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 1 Ob 113/19b
    Vgl; Beisatz: Hier bedarf jedoch die Ansicht des Rekursgerichts, es sei zwischen den Parteien eine verbindliche Vereinbarung über gesetzlichen Unterhalt zustande gekommen, schon mangels übereinstimmender Willenserklärungen einer Korrektur. (T31)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0042555

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

29.10.2019

Dokumentnummer

JJR_19950328_OGH0002_0100OB00503_9500000_001

Entscheidungstext 4Ob517/95

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Geschäftszahl

4Ob517/95

Entscheidungsdatum

25.04.1995

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.-Prof.Dr.Gamerith als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Kodek, Dr.Niederreiter, Dr.Redl und Dr.Griss als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Johann G*****, vertreten durch Dr.Michael Schneditz-Bolfras, Rechtsanwalt in Gmunden, wider die beklagte Partei Franziska B*****, vertreten durch Dr.Josef Raffl, Rechtsanwalt in Bad Ischl, wegen Übergabe einer Liegenschaft und Abgabe einer Aufsandungserklärung (Streitwert S 100.000), infolge Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Landesgerichtes Wels als Berufungsgericht vom 19.Dezember 1994, GZ R 955, 963/94-21, womit infolge Berufung der beklagten Partei das Urteil des Bezirksgerichtes Bad Ischl vom 2.August 1994, GZ 3 C 586/94y-16, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung den

Beschluß

gefaßt:

Spruch

Die Revision wird zurückgewiesen.

Die Beklagte ist schuldig, dem Kläger die mit S 6.086,40 bestimmten Kosten des Revisionsverfahrens (darin S 1.014,40 Umsatzsteuer) binnen 14 Tagen zu ersetzen.

Text

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

Zutreffend weist der Kläger darauf hin, daß entgegen dem - den Obersten Gerichtshof nicht bindenden ( § 508 a Abs 1 ZPO) - Ausspruch des Berufungsgerichtes gemäß § 500 Abs 2 Z 3 ZPO die Voraussetzungen des § 502 Abs 1 ZPO nicht vorliegen:

Nach ständiger Rechtsprechung ist der Kaufvertrag über eine Liegenschaft - ebenso wie über einen mit Wohnungseigentum verbundenen Liegenschaftsanteil (MietSlg 36.104) - grundsätzlich formfrei und kommt schon mit der Einigung der Parteien über Kaufgegenstand und Preis zustande (EvBl 1962/452; EvBl 1966/493; JBl 1967, 84; SZ 59/87 und 108 uva; Aicher in Rummel ABGB2 Rz 2 zu § 1054). Die Feststellungen der Vorinstanzen bieten keinen Anhaltspunkt dafür, daß hier die Streitteile vor Errichtung eines schriftlichen Vertrages noch nicht gebunden sein wollten. Daraus, daß die Beklagte in anderen Fällen ein schriftliches Kaufanbot unterfertigt hat, ist für die Beurteilung des Rechtsverhältnisses zwischen den Parteien schon deshalb nichts zu gewinnen, weil für den Kläger daraus nicht zu ersehen war, daß die Beklagte erst mit einer Unterfertigung gebunden sein wollte. Schon gar nichts kann die Beklagte für sich daraus ableiten, daß sie am 12.April 1994 ein schriftliches Kaufanbot Gerda G*****s unterfertigt hat, weil der Kläger davon am 11.April 1994 - dem Zeitpunkt also, zu dem die Willenseinigung mündlich erklärt worden war - nichts wissen konnte. Die Frage aber, ob irgendwelche besonderen Begleitumstände, insbesondere eine Äußerung der Beklagten im Zuge ihrer Telefongespräche mit dem Vermittler, eine andere Deutung ihrer Willenserklärung zuließe, hat keine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung und bildet daher keine erhebliche Rechtsfrage im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO.

Es entspricht gleichfalls ständiger Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes, daß sich ein Vertragsteil, der in schuldhafter Verletzung seiner Vertragspflichten deren Erfüllung dadurch unmöglich macht, daß er nacheinander mehrere Verpflichtungen eingeht, bei denen die Erfüllung der einen notwendig zur Vereitelung der anderen führen muß, nicht auf die Unmöglichkeit der Leistung berufen kann. Dieser zunächst für den Fall der Doppelvermietung aufgestellte Rechtsatz (Spruch 48 neu = SZ 30/33) wurde auch auf den Doppelverkauf und auf alle anderen Fälle ausgedehnt, in denen ein Vertragsteil in schuldhafter Verletzung seiner Vertragspflichten deren Erfüllung unmöglich macht (JBl 1958, 471; JBl 1975, 207; JBl 1979, 146; JBl 1987, 783 ua). Das gilt jedenfalls so lange, als die Möglichkeit der Wiederbeschaffung gegeben und zumutbar ist (JBl 1987, 783). Eine Verurteilung zur Leistung setzt freilich eine ernstzunehmende, irgendwie ins Gewicht fallende Chance voraus, daß die Leistung (wenigstens) später erbracht werden kann (JBl 1985, 742; Koziol/Welser, Grundriß9 I 234 mwN; aM Reischauer in Rummel, ABGB2 Rz 10 zu § 920, wonach der Beweis der Unmöglichkeit und Unzumutbarkeit des Wiedererwerbs grundsätzlich nicht zuzulassen sei). Auf die Frage, wie weit es im allgemeinen dem Verkäufer einer Liegenschaft (oder Eigentumswohnung) möglich und zumutbar ist, das Objekt zurückzuerwerben, braucht hier nicht eingegangen zu werden, weil die Beklagte in erster Instanz nicht einmal vorgebracht und zu beweisen versucht hat, daß sie alles unternommen habe, um den Dritten (den nunmehrigen Wohnungseigentümer) zu einer die Erfüllung ermöglichenden Handlung zu bewegen (EvBl 1954/132; JBl 1987, 783).

Die - vom Berufungsgericht zur Begründung seines Ausspruches über die Zulässigkeit der Revision aufgeworfene - Rechtsfrage, ob es dem Kläger möglich sein wird, ein stattgebendes Urteil gegenüber dem nunmehr im Grundbuch eingetragenen Eigentümer durchzusetzen, ist für die Entscheidung des vorliegenden Rechtsstreites ohne jede Bedeutung. Auch wenn man den Rechtssatz, daß im Falle der Doppelveräußerung einer Liegenschaft der von einem Käufer gegen den Verkäufer erlangte Exekutionstitel gegen den bereits einverleibten anderen Käufer als Rechtsnachfolger des Verkäufers gemäß § 9 EO zu vollstrecken ist, wenn dieser nach Anhängigmachen des Rechtsstreites einverleibt wurde (NZ 1994, 87 = JBl 1994, 691) ablehnt (so Welser, Posterior tempore, potior jure, NZ 1994, 73 ff; Wilhelm, Kauf bricht Grundbuch, ecolex 1994, 305; Hoyer, Gilt § 440 ABGB noch? (JBl 1994, 691) steht das einer Stattgebung der Klage nicht entgegen.

Die Revision war daher zurückzuweisen.

Der Ausspruch über die Kosten des Revisionsverfahrens gründet sich auf §§ 41, 50 Abs 1 ZPO. Da der Kläger auf die Unzulässigkeit der Revision hingewiesen hat, diente seine Revisionsbeantwortung der zweckentsprechenden Rechtsverfolgung (RZ 1985/6).

Anmerkung

E38850

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:0040OB00517.95.0425.000

Dokumentnummer

JJT_19950425_OGH0002_0040OB00517_9500000_000