Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 2Ob500/52 (2Ob501/52) 4O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0028312

Geschäftszahl

2Ob500/52 (2Ob501/52); 4Ob115/52; 4Ob103/56; 4Ob143/60; 4Ob148/60; 4Ob9/62; 4Ob25/69; 4Ob60/75; 4Ob64/76; 4Ob23/77 (4Ob24/77 - 4Ob61/77); 4Ob114/77; 4Ob13/81; 9ObA25/87 (9ObA26/87 - 9ObA33/87); 9ObA77/94 (9ObA78/94); 8ObA2025/96v; 8ObA34/03p

Entscheidungsdatum

02.07.1952

Norm

ABGB §1152 E
AngG §16 IV

Rechtssatz

Eine regelmäßig in gleicher Höhe gewährte Remuneration, mit der der Angestellte rechnen kann, verliert den Charakter einer freiwilligen Zuwendung, doch ist ein Anspruch nur begründet, wenn er stillschweigend vereinbart wurde oder nach dem Ortsgebrauch besteht und der Dienstgeber nicht bei der Leistung ausdrücklich den freiwilligen und unverbindlichen Charakter der Zuwendung betont hat. Eine Remuneration, auf die ein vertraglicher Anspruch des Dienstnehmers besteht, stellt einen Teil des Entgeltes aus dem Dienstvertrag dar.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 500/52
    Entscheidungstext OGH 02.07.1952 2 Ob 500/52
    Veröff: SZ 25/187
  • 4 Ob 115/52
    Entscheidungstext OGH 21.10.1952 4 Ob 115/52
    Ähnlich; Veröff: Ind 1953,1 = Arb 5533
  • 4 Ob 103/56
    Entscheidungstext OGH 02.10.1956 4 Ob 103/56
  • 4 Ob 143/60
    Entscheidungstext OGH 25.10.1960 4 Ob 143/60
  • 4 Ob 148/60
    Entscheidungstext OGH 28.02.1961 4 Ob 148/60
  • 4 Ob 9/62
    Entscheidungstext OGH 20.02.1962 4 Ob 9/62
    Veröff: Arb 7534 = EvBl 1962/394 S 490 = SozM IA/e,449
  • 4 Ob 25/69
    Entscheidungstext OGH 20.05.1969 4 Ob 25/69
    Veröff: SozM IC,721
  • 4 Ob 60/75
    Entscheidungstext OGH 16.12.1975 4 Ob 60/75
    nur: Eine regelmäßig in gleicher Höhe gewährte Remuneration, mit der der Angestellte rechnen kann, verliert den Charakter einer freiwilligen Zuwendung, doch ist ein Anspruch nur begründet, wenn er stillschweigend vereinbart wurde oder nach dem Ortsgebrauch besteht und der Dienstgeber nicht bei der Leistung ausdrücklich den freiwilligen und unverbindlichen Charakter der Zuwendung betont hat. (T1) Veröff: IndS 1977 1,1019 = Arb 9427 = ZAS 1977,102 (zustimmend Mayer - Maly) = DRdA 1976,250 (Apathy) = SZ 48/135
  • 4 Ob 64/76
    Entscheidungstext OGH 07.07.1976 4 Ob 64/76
    Zweiter Rechtsgang zu 4 Ob 60/75; nur T1
  • 4 Ob 23/77
    Entscheidungstext OGH 19.04.1977 4 Ob 23/77
    Veröff: Arb 9579 = DRdA 1978,252 (B Schwarz)
  • 4 Ob 114/77
    Entscheidungstext OGH 27.09.1977 4 Ob 114/77
    Veröff: Arb 9625
  • 4 Ob 13/81
    Entscheidungstext OGH 17.02.1981 4 Ob 13/81
    nur T1; Veröff: Arb 9942
  • 9 ObA 25/87
    Entscheidungstext OGH 01.07.1987 9 ObA 25/87
    Vgl auch; nur T1
  • 9 ObA 77/94
    Entscheidungstext OGH 13.07.1994 9 ObA 77/94
    Auch
  • 8 ObA 2025/96v
    Entscheidungstext OGH 25.04.1996 8 ObA 2025/96v
    Vgl auch
  • 8 ObA 34/03p
    Entscheidungstext OGH 12.06.2003 8 ObA 34/03p
    Auch

Schlagworte

SW: Lohn; Gehalt, periodische Remuneration, besondere Belohnung, Freiwilligkeit, konkludent, Prämie, Zuschuß, Sozialleistung, Vorbehalt, Vergünstigung, Gratifikation, wiederkehrend, Bindung, Übung, Arbeitnehmer, Arbeitgeber

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1952:RS0028312

Dokumentnummer

JJR_19520702_OGH0002_0020OB00500_5200000_001

Rechtssatz für 3Ob416/54 1Ob308/56 3Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0018102

Geschäftszahl

3Ob416/54; 1Ob308/56; 3Ob87/57; 5Ob393/59; 5Ob97/61; 7Ob22/62; 5Ob184/63; 6Ob153/65; 1Ob250/66; 8Ob231/67 (8Ob232/67); 6Ob53/68; 5Ob200/69; 8Ob265/69; 1Ob204/71; 1Ob58/72; 5Ob84/73; 6Ob160/75; 4Ob520/76; 6Ob620/77; 1Ob707/77; 7Ob682/77; 7Ob548/78; 1Ob702/78; 7Ob747/79; 5Ob501/80; 7Ob789/79; 5Ob570/80; 6Ob567/81; 7Ob746/81; 5Ob625/82; 3Ob569/82; 5Ob575/82; 4Ob17/84; 7Ob535/85; 3Ob572/86; 2Ob698/86; 3Ob624/86; 7Ob505/88; 8Ob27/88; 3Ob540/92; 9ObA77/94 (9ObA78/94); 5Ob506/95; 6Ob515/96; 8Ob265/97x; 2Ob36/98b; 1Ob375/98y; 7Ob105/99p; 8Ob74/99m; 6Ob43/00t; 8Ob111/00g; 9Ob282/00m; 7Ob265/01y; 4Ob187/02g; 2Ob43/03t; 2Ob86/03s; 3Ob141/03m; 8Ob106/04b; 7Ob215/05a; 9Ob80/09v; 8Ob101/11b; 3Ob175/11y; 3Ob234/12a; 3Ob47/13b; 6Ob120/15p; 5Ob158/19z

Entscheidungsdatum

07.07.1954

Norm

ABGB §879 BIIm
ABGB §1295 Abs2 III
ABGB §1438 D
ABGB §1440 G
AÖSp §32
HGB §414 Abs3

Rechtssatz

Vertragsmäßiger Ausschluss der Aufrechnung ist nicht sittenwidrig.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 416/54
    Entscheidungstext OGH 07.07.1954 3 Ob 416/54
    Ähnlich bereits; Veröff: SZ 5/106 = SZ 27/197
  • 1 Ob 308/56
    Entscheidungstext OGH 06.06.1956 1 Ob 308/56
    Veröff: EvBl 1956/275 S 508
  • 3 Ob 87/57
    Entscheidungstext OGH 20.02.1957 3 Ob 87/57
    Beisatz: Kompensationsverzicht (T1)
  • 5 Ob 393/59
    Entscheidungstext OGH 21.10.1959 5 Ob 393/59
    Beis wie T1
  • 5 Ob 97/61
    Entscheidungstext OGH 19.04.1961 5 Ob 97/61
    Veröff: HS 599
  • 7 Ob 22/62
    Entscheidungstext OGH 10.01.1962 7 Ob 22/62
    Veröff: EvBl 1962/184 S 213
  • 5 Ob 184/63
    Entscheidungstext OGH 20.06.1963 5 Ob 184/63
  • 6 Ob 153/65
    Entscheidungstext OGH 11.06.1965 6 Ob 153/65
    Veröff: JBl 1966,203 = MietSlg 17217
  • 1 Ob 250/66
    Entscheidungstext OGH 10.11.1966 1 Ob 250/66
    Veröff: QuHGZ 1967,51
  • 8 Ob 231/67
    Entscheidungstext OGH 19.09.1967 8 Ob 231/67
    Vgl; Beisatz: Dieses Verbot gilt mangels einer entgegenstehenden Vereinbarung so lange, als eine von diesem Verbot begünstigte Forderung besteht. (T2)
  • 6 Ob 53/68
    Entscheidungstext OGH 05.06.1968 6 Ob 53/68
    Veröff: SZ 41/68 = EvBl 1969/17 S 42 = JBl 1970,251
  • 5 Ob 200/69
    Entscheidungstext OGH 22.10.1969 5 Ob 200/69
  • 8 Ob 265/69
    Entscheidungstext OGH 13.01.1970 8 Ob 265/69
    Veröff: SZ 43/7 = EvBl 1970/247 S 434 = QuHGZ 1970 3/74
  • 1 Ob 204/71
    Entscheidungstext OGH 14.10.1971 1 Ob 204/71
    Veröff: HS 8335
  • 1 Ob 58/72
    Entscheidungstext OGH 05.04.1972 1 Ob 58/72
  • 5 Ob 84/73
    Entscheidungstext OGH 13.06.1973 5 Ob 84/73
  • 6 Ob 160/75
    Entscheidungstext OGH 04.03.1976 6 Ob 160/75
  • 4 Ob 520/76
    Entscheidungstext OGH 06.04.1976 4 Ob 520/76
    Beisatz: Aufwertungsbetrag mit Zinsminderung gemäß § 1096 ABGB. (T3)
    Veröff: ImmZ 1976,187
  • 6 Ob 620/77
    Entscheidungstext OGH 30.06.1977 6 Ob 620/77
    Veröff: HS X/XI/9
  • 1 Ob 707/77
    Entscheidungstext OGH 09.11.1977 1 Ob 707/77
    Veröff: Anschluß der Kompensation. (T4)
    Veröff: JBl 1978,266
  • 7 Ob 682/77
    Entscheidungstext OGH 10.11.1977 7 Ob 682/77
    Auch
  • 7 Ob 548/78
    Entscheidungstext OGH 06.04.1978 7 Ob 548/78
  • 1 Ob 702/78
    Entscheidungstext OGH 13.09.1978 1 Ob 702/78
  • 7 Ob 747/79
    Entscheidungstext OGH 07.11.1979 7 Ob 747/79
    Ähnlich
  • 5 Ob 502/80
    Entscheidungstext OGH 11.03.1980 5 Ob 502/80
  • 7 Ob 789/79
    Entscheidungstext OGH 31.01.1980 7 Ob 789/79
  • 5 Ob 570/80
    Entscheidungstext OGH 08.07.1980 5 Ob 570/80
    Veröff: SZ 53/103 = ImmZ 1981,268
  • 6 Ob 567/81
    Entscheidungstext OGH 17.06.1981 6 Ob 567/81
    Beisatz: Einschränkungen bestehen nur gemäß § 6 Abs 1 Z 8 KschG. (T5)
  • 7 Ob 746/81
    Entscheidungstext OGH 14.01.1982 7 Ob 746/81
    Auch
  • 5 Ob 625/82
    Entscheidungstext OGH 15.06.1982 5 Ob 625/82
    Beis wie T5
  • 3 Ob 569/82
    Entscheidungstext OGH 14.07.1982 3 Ob 569/82
  • 5 Ob 575/82
    Entscheidungstext OGH 26.04.1983 5 Ob 575/82
    Beisatz: Hier: Wurde der Vertrag vor Inkrafttreten des KSchG abgeschlossen. (T6)
  • 4 Ob 17/84
    Entscheidungstext OGH 03.04.1984 4 Ob 17/84
  • 7 Ob 535/85
    Entscheidungstext OGH 28.03.1985 7 Ob 535/85
    Veröff: JBl 1985,547
  • 3 Ob 572/86
    Entscheidungstext OGH 22.10.1986 3 Ob 572/86
    Veröff: RdW 1987,49 = WBl 1987,11 (Wilhelm) = ÖBA 1986,641
  • 2 Ob 698/86
    Entscheidungstext OGH 10.02.1987 2 Ob 698/86
    Veröff: WBl 1987,242 = ZfRV 1990,121 (Hoyer)
  • 3 Ob 624/86
    Entscheidungstext OGH 28.01.1987 3 Ob 624/86
    Beis wie T6; Veröff: SZ 60/15 = MietSlg XXXIX/9
  • 7 Ob 505/88
    Entscheidungstext OGH 24.03.1988 7 Ob 505/88
    Beisatz: Die Aufrechnungseinrede ist daher abzuweisen. (T7)
  • 8 Ob 27/88
    Entscheidungstext OGH 18.08.1988 8 Ob 27/88
    Auch
  • 3 Ob 540/92
    Entscheidungstext OGH 26.08.1992 3 Ob 540/92
  • 9 ObA 77/94
    Entscheidungstext OGH 13.07.1994 9 ObA 77/94
  • 5 Ob 506/95
    Entscheidungstext OGH 21.02.1995 5 Ob 506/95
    Vgl auch; Beisatz: Das in § 32 AÖSp normierte Aufrechnungsverbot ist unbedenklich. (T8)
  • 6 Ob 515/96
    Entscheidungstext OGH 26.04.1996 6 Ob 515/96
  • 8 Ob 265/97x
    Entscheidungstext OGH 13.11.1997 8 Ob 265/97x
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 2 Ob 36/98b
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 2 Ob 36/98b
  • 1 Ob 375/98y
    Entscheidungstext OGH 23.02.1999 1 Ob 375/98y
    Vgl
  • 7 Ob 105/99p
    Entscheidungstext OGH 09.06.1999 7 Ob 105/99p
    Vgl
  • 8 Ob 74/99m
    Entscheidungstext OGH 26.08.1999 8 Ob 74/99m
  • 6 Ob 43/00t
    Entscheidungstext OGH 28.06.2000 6 Ob 43/00t
    Auch; Beisatz: Vertragliche Aufrechnungsverbote sind grundsätzlich zulässig. (T9)
  • 8 Ob 111/00g
    Entscheidungstext OGH 07.09.2000 8 Ob 111/00g
    Beis wie T5
  • 9 Ob 282/00m
    Entscheidungstext OGH 08.11.2000 9 Ob 282/00m
    Vgl auch; Beis wie T9
  • 7 Ob 265/01y
    Entscheidungstext OGH 07.12.2001 7 Ob 265/01y
    Beisatz: Der Ausschluss der Kompensation bildet auch keinen Verstoß gegen die guten Sitten, weil dem Beklagten die abgesonderte Geltendmachung der Gegenansprüche im Klagswege oder Widerklagswege offen bleibt. (T10)
  • 4 Ob 187/02g
    Entscheidungstext OGH 15.10.2002 4 Ob 187/02g
    Auch
  • 2 Ob 43/03t
    Entscheidungstext OGH 27.03.2003 2 Ob 43/03t
  • 2 Ob 86/03s
    Entscheidungstext OGH 08.05.2003 2 Ob 86/03s
  • 3 Ob 141/03m
    Entscheidungstext OGH 25.06.2003 3 Ob 141/03m
    Vgl auch; Beisatz: Dies gilt - außerhalb des Anwendungsbereichs des § 6 Abs 1 Z 8 KSchG - auch, wenn der Kompensationsausschluss in AGB oder Vertragsformblättern enthalten ist, solange der Unternehmer, der diese verwendet, keine marktbeherrschende Sellung einnimmt und der schwächere Vertragsteil unter mehreren möglichen Vertragspartnern wählen kann. (T11)
  • 8 Ob 106/04b
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 8 Ob 106/04b
    Beis ähnlich wie T10
  • 7 Ob 215/05a
    Entscheidungstext OGH 19.10.2005 7 Ob 215/05a
  • 9 Ob 80/09v
    Entscheidungstext OGH 28.07.2010 9 Ob 80/09v
    Vgl
  • 8 Ob 101/11b
    Entscheidungstext OGH 24.10.2011 8 Ob 101/11b
    Beis wie T5
  • 3 Ob 175/11y
    Entscheidungstext OGH 12.10.2011 3 Ob 175/11y
    Auch; Beis wie T10
  • 3 Ob 234/12a
    Entscheidungstext OGH 13.03.2013 3 Ob 234/12a
    Auch; Beisatz wie T6; Beis wie T10; Veröff: SZ 2013/28
  • 3 Ob 47/13b
    Entscheidungstext OGH 19.06.2013 3 Ob 47/13b
    Auch
  • 6 Ob 120/15p
    Entscheidungstext OGH 20.07.2016 6 Ob 120/15p
    Vgl auch; Beis wie T10
  • 5 Ob 158/19z
    Entscheidungstext OGH 22.10.2019 5 Ob 158/19z
    Vgl; Beis wie T10

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0018102

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.11.2019

Dokumentnummer

JJR_19540707_OGH0002_0030OB00416_5400000_001

Rechtssatz für 6Ob53/68 1Ob262/70 4Ob8...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0040726

Geschäftszahl

6Ob53/68; 1Ob262/70; 4Ob88/71; 4Ob107/71; 7Ob274/75; 4Ob127/76; 1Ob737/76; 7Ob677/76; 5Ob705/77; 1Ob702/78; 1Ob502/79; 1Ob751/81; 5Ob625/82; 6Ob548/82; 2Ob676/84 (2Ob677/84); 9ObA77/94 (9ObA78/94); 8Ob2002/96m; 1Ob145/99a; 8Ob106/04b

Entscheidungsdatum

05.06.1968

Norm

ZPO §391 C

Rechtssatz

Im Falle des vertraglichen Kompensationsausschlusses hat eine urteilsmäßige Entscheidung über die aufgerechnete Gegenforderung zu entfallen; die Aufrechnungseinrede ist abzuweisen, ohne daß über den Bestand oder Nichtbestand der Gegenforderung abgesprochen wird.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 53/68
    Entscheidungstext OGH 05.06.1968 6 Ob 53/68
    Veröff: EvBl 1969/17 S 42 = JBl 1970,251 = SZ 41/68
  • 1 Ob 262/70
    Entscheidungstext OGH 10.12.1970 1 Ob 262/70
    Ähnlich; Beisatz: Gilt auch für eine unzulässige Kompensationseinrede. (T1) Veröff: RZ 1971,86 = SZ 43/229
  • 4 Ob 88/71
    Entscheidungstext OGH 12.10.1971 4 Ob 88/71
    Veröff: Arb 8915 = SozM IV,413 = ZAS 1974,11 (zustimmend Böhm)
  • 4 Ob 107/71
    Entscheidungstext OGH 11.01.1972 4 Ob 107/71
    Veröff: ZAS 1973,56 (kritisch Kramer)
  • 7 Ob 274/75
    Entscheidungstext OGH 15.01.1976 7 Ob 274/75
    Ähnlich; Beis wie T1
  • 4 Ob 127/76
    Entscheidungstext OGH 11.01.1977 4 Ob 127/76
    Beisatz: Hier: Verneinung der Kompensabilität wegen § 7 DHG. (T2)
  • 1 Ob 737/76
    Entscheidungstext OGH 04.02.1977 1 Ob 737/76
    Beis wie T1
  • 7 Ob 677/76
    Entscheidungstext OGH 28.04.1977 7 Ob 677/76
  • 5 Ob 705/77
    Entscheidungstext OGH 21.02.1978 5 Ob 705/77
  • 1 Ob 702/78
    Entscheidungstext OGH 13.09.1978 1 Ob 702/78
  • 1 Ob 502/79
    Entscheidungstext OGH 13.06.1979 1 Ob 502/79
  • 1 Ob 751/81
    Entscheidungstext OGH 13.01.1982 1 Ob 751/81
  • 5 Ob 625/82
    Entscheidungstext OGH 15.06.1982 5 Ob 625/82
    Auch
  • 6 Ob 548/82
    Entscheidungstext OGH 17.03.1983 6 Ob 548/82
    Beisatz: Hier: Fehlende Gegenseitigkeit. (T3)
  • 2 Ob 676/84
    Entscheidungstext OGH 12.02.1985 2 Ob 676/84
  • 9 ObA 77/94
    Entscheidungstext OGH 13.07.1994 9 ObA 77/94
    Auch
  • 8 Ob 2002/96m
    Entscheidungstext OGH 12.09.1996 8 Ob 2002/96m
  • 1 Ob 145/99a
    Entscheidungstext OGH 22.10.1999 1 Ob 145/99a
  • 8 Ob 106/04b
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 8 Ob 106/04b
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1968:RS0040726

Dokumentnummer

JJR_19680605_OGH0002_0060OB00053_6800000_003

Rechtssatz für 6Ob175/71 7Ob142/71 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0039468

Geschäftszahl

6Ob175/71; 7Ob142/71; 8Ob333/71 (8Ob334/71, 8Ob335/71); 5Ob658/76; 1Ob806/76; 6Ob650/78; 2Ob536/78; 7Ob585/78; 4Ob571/78; 7Ob592/80 (7Ob593/80); 6Ob509/81; 5Ob764/81; 5Ob1004/85; 1Ob615/87; 3Ob9/89; 9ObA77/94 (9ObA78/94); 8ObA2319/96d; 9ObA65/98v; 2Ob51/01s; 6Ob112/01s; 9ObA252/00z; 7Ob294/01p; 1Ob130/02b; 5Ob38/03d; 5Ob61/03m; 10Ob6/07s; 1Ob8/07v; 2Ob71/07s; 7Ob187/08p; 5Ob218/10k; 5Ob38/14w; 10Ob38/15h

Entscheidungsdatum

25.06.1971

Norm

ZPO §236 A

Rechtssatz

Die Wirkung einer durch den Zwischenantrag begehrten Feststellung muss über den konkreten Rechtsstreit hinausgehen; diese Wirkung muss dem Vorbringen des Antragstellers bzw aus der ganzen Sachlage heraus klar erkennbar sein (Fasching, Kommentar zu den Zivilprozessgesetzen, III, 133/134).

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 175/71
    Entscheidungstext OGH 25.06.1971 6 Ob 175/71
    Veröff: MietSlg 23652
  • 7 Ob 142/71
    Entscheidungstext OGH 01.09.1971 7 Ob 142/71
    Veröff: EvBl 1972/10 S 14
  • 8 Ob 333/71
    Entscheidungstext OGH 21.12.1971 8 Ob 333/71
    Veröff: MietSlg 23652
  • 5 Ob 658/76
    Entscheidungstext OGH 07.09.1976 5 Ob 658/76
  • 1 Ob 806/76
    Entscheidungstext OGH 16.03.1977 1 Ob 806/76
    Vgl auch; Beisatz: Das für Feststellungsklagen geforderte rechtliche Interesse für Zwischenfeststellungsanträge ist gleichwohl, wenn auch in anderer Form, nachzuweisen. (T1)
  • 6 Ob 650/78
    Entscheidungstext OGH 22.06.1978 6 Ob 650/78
  • 2 Ob 536/78
    Entscheidungstext OGH 22.06.1978 2 Ob 536/78
    Vgl; Beis wie T1; Veröff: SZ 51/96 = JBl 1980,323 (Ballon)
  • 7 Ob 585/78
    Entscheidungstext OGH 08.06.1978 7 Ob 585/78
    nur: Die Wirkung einer durch den Zwischenantrag begehrten Feststellung muss über den konkreten Rechtsstreit hinausgehen. (T2)
  • 4 Ob 571/78
    Entscheidungstext OGH 19.12.1978 4 Ob 571/78
    nur T2
  • 7 Ob 592/80
    Entscheidungstext OGH 09.10.1980 7 Ob 592/80
    nur T2
  • 6 Ob 509/81
    Entscheidungstext OGH 01.07.1981 6 Ob 509/81
    nur T2
  • 5 Ob 764/81
    Entscheidungstext OGH 15.03.1983 5 Ob 764/81
    nur T2
  • 5 Ob 1004/85
    Entscheidungstext OGH 19.03.1985 5 Ob 1004/85
    nur T2
  • 1 Ob 615/87
    Entscheidungstext OGH 26.05.1987 1 Ob 615/87
    nur T2
  • 3 Ob 9/89
    Entscheidungstext OGH 24.05.1989 3 Ob 9/89
    nur T2
  • 9 ObA 77/94
    Entscheidungstext OGH 13.07.1994 9 ObA 77/94
    Auch; nur T2
  • 8 ObA 2319/96d
    Entscheidungstext OGH 27.03.1997 8 ObA 2319/96d
    Beis wie T1
  • 9 ObA 65/98v
    Entscheidungstext OGH 19.08.1998 9 ObA 65/98v
    Auch; nur T2
  • 2 Ob 51/01s
    Entscheidungstext OGH 05.04.2001 2 Ob 51/01s
    nur T2
  • 6 Ob 112/01s
    Entscheidungstext OGH 16.05.2001 6 Ob 112/01s
    nur: Die Wirkung einer durch den Zwischenantrag begehrten Feststellung muss über den konkreten Rechtsstreit hinausgehen; diese Wirkung muss dem Vorbringen des Antragstellers bzw aus der ganzen Sachlage heraus klar erkennbar sein. (T3)
    Beisatz: Reicht die Bedeutung der Feststellung über den konkreten Rechtsstreit nicht hinaus, besteht kein Bedürfnis nach selbständiger urteilsmäßiger Feststellung des präjudiziellen Rechtsverhältnisses, weil die in den Entscheidungsgründen vorgenommene Beurteilung zur Erledigung des konkreten Rechtsstreites ausreicht und sich in ihm erschöpft. (T4)
  • 9 ObA 252/00z
    Entscheidungstext OGH 07.06.2001 9 ObA 252/00z
    nur T2
  • 7 Ob 294/01p
    Entscheidungstext OGH 17.04.2002 7 Ob 294/01p
  • 1 Ob 130/02b
    Entscheidungstext OGH 11.06.2002 1 Ob 130/02b
    Auch; Beisatz: Voraussetzung für die Zulässigkeit eines Zwischenfeststellungsantrags nach § 236 Abs 1 ZPO - der auch von der beklagten Partei gestellt werden kann (§ 259 Abs 2 ZPO) - ist, dass das festzustellende Rechtsverhältnis für die Entscheidung in der Hauptsache präjudiziell ist und dass die Bedeutung der Feststellung über den konkreten Rechtsstreit hinausreicht. (T5)
    Beisatz: Hier: Bestehen eines Fischereirechts. (T6)
  • 5 Ob 38/03d
    Entscheidungstext OGH 11.03.2003 5 Ob 38/03d
    Auch; nur T2; Veröff: SZ 2003/21
  • 5 Ob 61/03m
    Entscheidungstext OGH 08.04.2003 5 Ob 61/03m
    Vgl auch; nur T2
  • 10 Ob 6/07s
    Entscheidungstext OGH 05.06.2007 10 Ob 6/07s
    Auch
  • 1 Ob 8/07v
    Entscheidungstext OGH 26.06.2007 1 Ob 8/07v
  • 2 Ob 71/07s
    Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 71/07s
    Auch
  • 7 Ob 187/08p
    Entscheidungstext OGH 27.11.2008 7 Ob 187/08p
    Auch
  • 5 Ob 218/10k
    Entscheidungstext OGH 20.12.2010 5 Ob 218/10k
  • 5 Ob 38/14w
    Entscheidungstext OGH 30.06.2014 5 Ob 38/14w
  • 10 Ob 38/15h
    Entscheidungstext OGH 02.09.2015 10 Ob 38/15h
    Auch; Beis wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0039468

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.11.2015

Dokumentnummer

JJR_19710625_OGH0002_0060OB00175_7100000_001

Rechtssatz für 4Ob35/79 4Ob34/81 4Ob1/...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0014154

Geschäftszahl

4Ob35/79; 4Ob34/81; 4Ob1/81 (4Ob2/81); 4Ob126/83; 4Ob80/85; 4Ob1/85; 14Ob204/86; 14Ob123/86 (14Ob124/86, 14Ob125/86); 2Ob64/86; 14ObA54/87 (14ObA55/87 -14ObA61/87); 9ObA25/87 (9ObA26/87 -9ObA33/87); 9ObA9/87; 9ObA142/87; 9ObA196/87; 9ObA76/88; 9ObA141/88; 9ObA266/88; 9ObA101/89; 9ObA241/89 (9ObA242/89); 9ObA294/89; 9ObA11/91; 9ObA206/91; 9ObA212/91; 9ObA10/92; 9ObA66/93; 9ObA77/94 (9ObA/78/94); 9ObA210/94; 9ObA203/94; 8ObA2162/96s; 8ObA270/95; 8ObA141/97m; 9ObA105/97z; 8ObA219/97g; 8ObA1/98z; 8ObA114/98t; 8ObA277/98p; 9ObA290/98g; 9ObA102/99m; 9ObA238/99m; 9ObA167/99w; 8ObA191/98s; 9ObA325/99f; 9ObA57/00y; 9ObA332/99k; 9ObA176/02a; 9ObA238/02v; 8ObA34/03p; 9ObA165/05p; 9ObA179/05x; 8ObA39/07d; 9ObA153/07a; 9ObA113/08w; 9ObA122/10x; 8ObA55/10m; 9ObA104/11a; 9ObA30/12w; 3Ob147/13h; 9ObA121/14f; 9ObA108/16x; 9ObA97/16d; 9ObA34/17s; 9ObA113/16g; 9ObA137/18i

Entscheidungsdatum

08.05.1979

Norm

ABGB §863 A
ABGB §863 GI
ABGB §1152 E

Rechtssatz

Eine regelmäßige gewährte Zuwendung, mit welcher der Arbeitnehmer rechnen kann, verliert dann den Charakter der Freiwilligkeit und begründet einen Anspruch auf Zahlung, wenn mangels ausdrücklicher Betonung des freiwilligen, unverbindlichen und jederzeit widerruflichen Charakters der Zuwendung ein Entgeltanspruch als stillschweigend vereinbart oder nach Ortsgebrauch als bestehend angenommen werden kann (4 Ob 60/75; SZ 48/135 = Arb 9427 mwN). Entscheidend ist, was der Partner bei sorgfältiger Würdigung dem Erklärungsverhalten entnehmen kann, welchen Eindruck die Arbeitnehmer von dem schlüssigen Verhalten des Arbeitgebers haben mussten, nicht aber das tatsächliche Vorhandensein eines Erklärungswillens auf Seiten des Arbeitgebers (Arb 9430; SZ 46/9; MietSlg 24080; ZAS 1967,139 uva).

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 35/79
    Entscheidungstext OGH 08.05.1979 4 Ob 35/79
    Veröff: SZ 52/76 = ZAS 1980,99 = Arb 9786 = RdA 1980,318 (Anm v Kerschner) = SozM IE,157 = Ind 1980,1212
  • 4 Ob 34/81
    Entscheidungstext OGH 07.07.1981 4 Ob 34/81
    nur: Eine regelmäßige gewährte Zuwendung, mit welcher der Arbeitnehmer rechnen kann, verliert dann den Charakter der Freiwilligkeit und begründet einen Anspruch auf Zahlung, wenn mangels ausdrücklicher Betonung des freiwilligen, unverbindlichen und jederzeit widerruflichen Charakters der Zuwendung ein Entgeltanspruch als stillschweigend vereinbart oder nach Ortsgebrauch als bestehend angenommen werden kann (4 Ob 60/75; SZ 48/135 = Arb 9427 mwN). (T1)
    Veröff: ZAS 1983,24 (m Komm von Fischer) = Arb 9997
  • 4 Ob 1/81
    Entscheidungstext OGH 16.02.1982 4 Ob 1/81
    Beisatz: Gewährung von Zusatzurlaub, obwohl die Voraussetzungen nach § 19 Abs 2 Z 1 lit b/bb DO.A nicht gegeben waren. (T2)
  • 4 Ob 126/83
    Entscheidungstext OGH 18.10.1983 4 Ob 126/83
    nur: Entscheidend ist, was der Partner bei sorgfältiger Würdigung dem Erklärungsverhalten entnehmen kann, welchen Eindruck die Arbeitnehmer von dem schlüssigen Verhalten des Arbeitgebers haben mussten, nicht aber das tatsächliche Vorhandensein eines Erklärungswillens auf Seiten des Arbeitgebers (Arb 9430; SZ 46/9; MietSlg 24080; ZAS 1967,139 uva). (T3)
    Veröff: JBl 1985,632
  • 4 Ob 80/85
    Entscheidungstext OGH 09.07.1985 4 Ob 80/85
    nur T1
  • 4 Ob 1/85
    Entscheidungstext OGH 18.02.1986 4 Ob 1/85
    Veröff: Arb 10493
  • 14 Ob 204/86
    Entscheidungstext OGH 16.12.1986 14 Ob 204/86
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Gebührenurlaub am Reformationstag (T4)
    Veröff: WBl 1987,101 = Arb 10602 = ZAS 1988,60 (Pfeil)
  • 14 Ob 123/86
    Entscheidungstext OGH 21.10.1986 14 Ob 123/86
  • 2 Ob 64/86
    Entscheidungstext OGH 10.03.1987 2 Ob 64/86
    Auch
  • 14 ObA 54/87
    Entscheidungstext OGH 15.07.1987 14 ObA 54/87
    Auch; Beisatz: Der dem § 863 ABGB zugrundeliegende Vertrauensschutz kommt nämlich nur dann zum Tragen, wenn das Verhalten des AG nicht nur objektiv den Schluss auf einen bestimmten rechtsgeschäftlichen Willen zulässt, sondern wenn die AN auch tatsächlich darauf vertraut haben. (T5)
    Veröff: DRdA 1989,33 (W Schwarz)
  • 9 ObA 25/87
    Entscheidungstext OGH 08.05.1979 9 ObA 25/87
    Ähnlich; Veröff: WBl 1987,309
  • 9 ObA 9/87
    Entscheidungstext OGH 30.09.1987 9 ObA 9/87
    Veröff: JBl 1988,333 (krit Schima)
  • 9 ObA 142/87
    Entscheidungstext OGH 16.12.1987 9 ObA 142/87
    Beisatz: Dies gilt nicht nur für die Gewährung sondern auch für die Höhe der gewährten Leistung (hier: Gewährung einer Dienstordnungszulage während eines Jahres). (T6)
  • 9 ObA 196/87
    Entscheidungstext OGH 27.01.1988 9 ObA 196/87
    Vgl auch; Beis wie T5
  • 9 ObA 76/88
    Entscheidungstext OGH 27.04.1988 9 ObA 76/88
    Vgl auch
  • 9 ObA 141/88
    Entscheidungstext OGH 29.06.1988 9 ObA 141/88
    Vgl auch; Veröff: RdW 1988,459 = ZAS 1989/22 S 174 (Andeschügen)
  • 9 ObA 266/88
    Entscheidungstext OGH 15.03.1989 9 ObA 266/88
    Vgl auch; Veröff: WBl 1989,375 = ZAS 1990/18 S 157 (Birkner)
  • 9 ObA 101/89
    Entscheidungstext OGH 14.06.1989 9 ObA 101/89
    Vgl auch; Veröff: WBl 1990,23
  • 9 ObA 241/89
    Entscheidungstext OGH 08.11.1989 9 ObA 241/89
    Vgl auch; Beisatz: § 48 ASGG (T7)
    Veröff: WBl 1990,144
  • 9 ObA 294/89
    Entscheidungstext OGH 08.11.1989 9 ObA 294/89
    Beisatz: Auch Wissenserklärung können unter Umständen einen dem Arbeitgeber zuzurechnenden Vertrauenstatbestand schaffen. (Hier: Zeitausgleich durch Gemeinde). (T8)
    Beis wie T7
  • 9 ObA 11/91
    Entscheidungstext OGH 13.02.1991 9 ObA 11/91
    Vgl auch; nur T1; Beis wie T7; Veröff: RdW 1991,270
  • 9 ObA 206/91
    Entscheidungstext OGH 23.10.1991 9 ObA 206/91
    Auch; nur T1; Beis wie T7; Veröff: ecolex 1992,114
  • 9 ObA 212/91
    Entscheidungstext OGH 04.12.1991 9 ObA 212/91
    Vgl auch; Beisatz: Hier: An Vermieter direkt ausbezahlter Mietzinszuschuß für Werkswohnung. (T9)
    Veröff: Arb 10980 = RdW 1992,245 = JBl 1992,803 = ecolex 1992,259 f
  • 9 ObA 10/92
    Entscheidungstext OGH 26.02.1992 9 ObA 10/92
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Gewährung von Sachbezügen im Rahmen des Fleischereibetriebes des AG; keine Wohlfahrtseinrichtung (§ 48 ASGG) . (T10)
  • 9 ObA 66/93
    Entscheidungstext OGH 19.05.1993 9 ObA 66/93
    Auch; Beisatz: Hier: Alljährliche Erhöhung des überkollektivvertraglichen Entgelts um den Satz, um den die kollektivvertraglichen Mindestgehälter angehoben wurden. (T11)
    Veröff: SozM 1994 2,23
  • 9 ObA 77/94
    Entscheidungstext OGH 13.07.1994 9 ObA 77/94
    Beisatz: Hier: Erfolgsprämie an ein Vorstandsmitglied einer AG. (T12)
  • 9 ObA 210/94
    Entscheidungstext OGH 16.11.1994 9 ObA 210/94
    Beisatz: Hier: Erhöhungen von Mietaufwandsentschädigungen der Voest - Alpine AG für einen Pensionisten. (T13)
  • 9 ObA 203/94
    Entscheidungstext OGH 30.11.1994 9 ObA 203/94
    Auch; nur T1
  • 8 ObA 2162/96s
    Entscheidungstext OGH 24.07.1996 8 ObA 2162/96s
    Auch; Beis wie T7; Beisatz: Die Bezeichnung der wiederholt - und ohne Widerrufsvorbehalt - gewährten Weihnachtsremuneration als außerordentliche bringt den Widerrufsvorbehalt nicht in einer dem § 863 Abs 1 ABGB entsprechenden, einen jeden Zweifel ausschließenden Weise zum Ausdruck. (T14)
  • 8 ObA 270/95
    Entscheidungstext OGH 18.04.1996 8 ObA 270/95
    Vgl; Beisatz: Bei mit der Arbeitsleistung eng zusammenhängenden Begünstigungen (zB Bilanzgeld) wird hinsichtlich der Konkludenz ein eher großzügiger Maßstab angewendet; ein solcher ist jedoch bei nur ganz lose mit den Arbeitsleistungen zusammenhängenden Begünstigungen, die erkennbar vorrangig andere Ziele verfolgen, nicht gerechtfertigt (hier: Zuschüsse zu Theaterabonnements und Konzertabonnements durch die Stadt Innsbruck). (T15)
  • 8 ObA 141/97m
    Entscheidungstext OGH 18.09.1997 8 ObA 141/97m
    nur T3; Beisatz: Hier: Bilanzgeld. (T16)
  • 9 ObA 105/97z
    Entscheidungstext OGH 22.10.1997 9 ObA 105/97z
    nur T3; Beis wie T9; Beisatz: Irrelevant ist, dass die Zuschüsse der Arbeitgeberin nicht unmittelbar an die Arbeitnehmer, sondern in Form von direkt der Vermieterin erbrachten Leistungen erfolgten, dass sie nicht allen Arbeitnehmern (wohl aber allen, denen vergleichbare Wohnungen zugewiesen wurden) gewährt wurden und dass sie je nach Wohnung unterschiedlich hoch waren. (T17)
  • 8 ObA 219/97g
    Entscheidungstext OGH 13.11.1997 8 ObA 219/97g
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Die Gewährung eines Mittagessens gegen einen Beitrag von 20 S ist eine vom Bestehen der Wohlfahrtseinrichtung "Personalkantine" unabhängige individuelle Sachleistung des Arbeitgebers und nicht eine nur ganz lose mit der Arbeitsleistung zusammenhängende "entgeltferne" oder besser "verpflichtungsferne", aufgrund konkludenter Vertragsergänzung gewährte Begünstigung, die vom Arbeitgeber im Zusammenhang mit der vom Arbeitnehmer geschuldeten Arbeitsleistung erbracht und nicht nur durch bloße Gewährung, sondern auch durch ausdrücklichen Hinweis durch den Betriebsleiter bei Begründung des jeweiligen Arbeitsverhältnisses Vertragsinhalt wurde. (T18)
  • 8 ObA 1/98z
    Entscheidungstext OGH 17.09.1998 8 ObA 1/98z
  • 8 ObA 114/98t
    Entscheidungstext OGH 17.09.1998 8 ObA 114/98t
    Auch; nur T3; Beis wie T5, Beisatz: Hier: Die gewährten Ersatzfreizeiten für Rufbereitschaft fanden in den Arbeitszeitlisten und in der Lohnverrechnung keinen Niederschlag sondern schienen als normale Arbeitszeiten auf. Die Arbeitnehmer sind daher nicht als redliche Erklärungsempfänger anzusehen, sodaß eine betriebliche Übung ausscheidet. (T19)
  • 8 ObA 277/98p
    Entscheidungstext OGH 22.12.1998 8 ObA 277/98p
    Auch; nur T3
  • 9 ObA 290/98g
    Entscheidungstext OGH 23.12.1998 9 ObA 290/98g
    nur T3; Beisatz: Hier: Gewährung einer Ergebnisbeteiligung (Gewinnbeteiligung). (T20)
  • 9 ObA 102/99m
    Entscheidungstext OGH 09.07.1999 9 ObA 102/99m
    Vgl auch; nur T3; Beis wie T5; Beisatz: Die Betriebsübung führt auch dann zur Ergänzung des Einzelvertrages, wenn kein Verpflichtungswille des Arbeitgebers vorliegt. Entscheidend ist, was der Arbeitnehmer unter sorgfältiger Würdigung aller Umstände dem Erklärungsverhalten entnehmen konnte. (T21)
    Beisatz: Hier: Gewährung einer ergänzenden Todfallsabfertigung an Witwen. (T22)
  • 9 ObA 238/99m
    Entscheidungstext OGH 15.09.1999 9 ObA 238/99m
    Vgl auch; Beis wie T21
  • 9 ObA 167/99w
    Entscheidungstext OGH 01.09.1999 9 ObA 167/99w
    Auch
  • 8 ObA 191/98s
    Entscheidungstext OGH 25.11.1999 8 ObA 191/98s
    Auch; nur: Entscheidend ist, was der Partner bei sorgfältiger Würdigung dem Erklärungsverhalten entnehmen kann, welchen Eindruck die Arbeitnehmer von dem schlüssigen Verhalten des Arbeitgebers haben mussten. (T23)
    Beisatz: Warteten Arbeitnehmer jeweils die Genehmigung des Arbeitgebers vor Inanspruchnahme der regelmäßig vor jedem Feiertag gewährten zusätzlichen Freizeit ab, obwohl die Inanspruchnahme dieser Freizeit als Recht - anders als etwa bei Gewährung zusätzlichen Entgeltes oder Urlaub - nicht der Mitwirkung des Arbeitgebers bedurft hätte, kann daraus nicht ein einzelvertragliches Recht der Arbeitnehmer auf diese Freizeit auch in Zukunft erschlossen werden. (T24)
  • 9 ObA 325/99f
    Entscheidungstext OGH 16.02.2000 9 ObA 325/99f
    Beisatz: Wie oft derartige Entgelte ausgezahlt werden müssen, damit von einer konkludenten Anspruchsbegründung ausgegangen werden kann, lässt sich nicht allgemein beantworten. Eine zweimalige vorbehaltlose Auszahlung wurde schon als ausreichend erkannt. (T25)
  • 9 ObA 57/00y
    Entscheidungstext OGH 02.03.2000 9 ObA 57/00y
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Die Betonung der Freiwilligkeit anlässlich einer wiederholt gewährten Leistung bedeutet nur, dass die Zuwendung auf den ursprünglich freiwilligen Entschluss des Arbeitgebers zurückgeht; es wird damit nur die Unterscheidung zu den kollektivvertraglich geschuldeten Leistungen zum Ausdruck gebracht, nicht aber der Vorbehalt der Unverbindlichkeit und Widerruflichkeit. (T26)
  • 9 ObA 332/99k
    Entscheidungstext OGH 15.03.2000 9 ObA 332/99k
    Beis wie T25
  • 9 ObA 176/02a
    Entscheidungstext OGH 04.12.2002 9 ObA 176/02a
    nur T3; Beisatz: Hier: Die Höhe der jährlichen Sonderzahlung war von den jährlich zu führenden Verhandlungen abhängig, sodass die Dienstnehemr nicht darauf vertrauen konnten, der Arbeitgeber wolle sich auch für die Zukunft zu einer Zahlung in einer bestimmten Höhe verpflichten. (T27)
  • 9 ObA 238/02v
    Entscheidungstext OGH 19.03.2003 9 ObA 238/02v
    nur T3
  • 8 ObA 34/03p
    Entscheidungstext OGH 12.06.2003 8 ObA 34/03p
    Auch
  • 9 ObA 165/05p
    Entscheidungstext OGH 23.11.2005 9 ObA 165/05p
    nur T3
  • 9 ObA 179/05x
    Entscheidungstext OGH 22.02.2006 9 ObA 179/05x
    nur T3; Beisatz: Hier: Gewährung einer bestimmten Anzahl von freien Tagen durch den Arbeitgeber. (T28)
  • 8 ObA 39/07d
    Entscheidungstext OGH 11.10.2007 8 ObA 39/07d
    nur: Entscheidend ist, was der Partner bei sorgfältiger Würdigung dem Erklärungsverhalten entnehmen kann, welchen Eindruck die Arbeitnehmer von dem schlüssigen Verhalten des Arbeitgebers haben mussten. (T29)
  • 9 ObA 153/07a
    Entscheidungstext OGH 28.11.2007 9 ObA 153/07a
    Vgl auch; Beis wie T12; Beisatz: Hier: Bonuszahlungen an einen leitenden Angestellten. (T30)
  • 9 ObA 113/08w
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 9 ObA 113/08w
    Auch; Beisatz: Zwischen „Unverbindlichkeitsvorbehalten" einerseits und „Widerrufs- bzw Änderungsvorbehalten" andererseits muss unterschieden werden. Unverbindlichkeitsvorbehalte weisen darauf hin, dass eine Leistung freiwillig und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht bzw ohne Einräumung eines Anspruchs auf eine zukünftige Leistungserbringung gewährt wird. Auch durch die wiederholte Gewährung soll kein Rechtsanspruch für die Zukunft entstehen. Es soll dem Arbeitgeber von Fall zu Fall überlassen bleiben, neu zu entscheiden, ob und in welcher Höhe er die Leistung weiter gewähren will. Will er dies nicht mehr, so reicht es aus, dass die - ohnehin nicht verpflichtend zu erbringende - Leistung in einem anderen Ausmaß oder überhaupt nicht mehr gewährt wird. Da kein Anspruch des Arbeitnehmers besteht, bedarf es keines Widerrufs durch den Arbeitgeber. Der Widerrufsvorbehalt hingegen setzt einen Anspruch des Arbeitnehmers voraus, der durch den Widerruf wieder vernichtet werden kann. Diese Unterscheidung hat erhebliche rechtliche Konsequenzen bei der Einstellung der Leistung: Während die Ausübung des Widerrufsvorbehalts einer Ausübungskontrolle unterliegt - der Arbeitgeber darf das Gestaltungsrecht nur im Rahmen billigen Ermessens ausüben - findet eine solche Kontrolle bei einer unter Unverbindlichkeitsvorbehalt stehenden Leistung nicht statt, weil es in diesem Fall ohnedies keinen Anspruch des Arbeitnehmers gibt. (T31)
    Beisatz: Besteht für das Arbeitsverhältnis kein Kollektivvertrag, ist ein Unverbindlichkeitsvorbehalt hinsichtlich der Sonderzahlungen zulässig. Ist er mit einem Widerrufsvorbehalt kombiniert, bedarf es der Auslegung dahin, ob es für den Arbeitnehmer klar sein musste, dass kein Rechtsanspruch eingeräumt oder mit dem Verweis auf den mangelnden Rechtsanspruch vielmehr nur die Widerruflichkeit bestärkt werden sollte. (T32)
    Beisatz: Hier: Gewährung von Sonderzahlungen. (T33)
    Bem: Unter Auseinandersetzung mit der Kritik der Lehre an der Zulässigkeit von Unverbindlichkeitsklauseln in Bezug auf Entgeltbestandteile. (T34)
    Bem: Siehe auch RS0124521. (T35)
  • 9 ObA 122/10x
    Entscheidungstext OGH 26.05.2011 9 ObA 122/10x
    Vgl auch
  • 8 ObA 55/10m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2011 8 ObA 55/10m
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T31 nur: Unverbindlichkeitsvorbehalte weisen darauf hin, dass eine Leistung freiwillig und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht bzw ohne Einräumung eines Anspruchs auf eine zukünftige Leistungserbringung gewährt wird, während der Widerrufsvorbehalt einen Anspruch des Arbeitnehmers voraussetzt, der durch den Widerruf wieder vernichtet werden kann. (T36)
  • 9 ObA 104/11a
    Entscheidungstext OGH 30.01.2012 9 ObA 104/11a
    Vgl auch
  • 9 ObA 30/12w
    Entscheidungstext OGH 29.03.2012 9 ObA 30/12w
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T31; Beis ähnlich wie T36; Beisatz: Ob solche Vorbehalte vorliegen, kann naturgemäß nur nach der konkreten Vertragsbeziehung im Einzelfall beurteilt werden und stellt dementsprechend regelmäßig keine erhebliche Rechtsfrage iSd § 502 Abs 1 ZPO dar. (T37)
  • 3 Ob 147/13h
    Entscheidungstext OGH 08.10.2013 3 Ob 147/13h
    Auch; Beisatz: Hier: Provisionsvereinbarung mit einem Handelsvertreter mit Widerrufsvorbehalt. (T38)
  • 9 ObA 121/14f
    Entscheidungstext OGH 18.12.2014 9 ObA 121/14f
    Auch; Beis wie T31; Beis wie T37
  • 9 ObA 108/16x
    Entscheidungstext OGH 29.09.2016 9 ObA 108/16x
    Auch
  • 9 ObA 97/16d
    Entscheidungstext OGH 18.08.2016 9 ObA 97/16d
    nur T3
  • 9 ObA 34/17s
    Entscheidungstext OGH 28.06.2017 9 ObA 34/17s
    Vgl; Beis ähnlich wie T37
  • 9 ObA 113/16g
    Entscheidungstext OGH 20.04.2017 9 ObA 113/16g
    Beis ähnlich wie T31; Beis wie T26
  • 9 ObA 137/18i
    Entscheidungstext OGH 28.03.2019 9 ObA 137/18i
    Auch; Beisatz: Hier: Essensbons für Pensionisten (Verlust der Eigenschaft als entgeltnahe Leistung). (T39)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0014154

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.05.2019

Dokumentnummer

JJR_19790508_OGH0002_0040OB00035_7900000_002

Rechtssatz für 4Ob45/81 4Ob93/83 4Ob5/...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0021758

Geschäftszahl

4Ob45/81; 4Ob93/83; 4Ob5/85; 4Ob106/85 (4Ob107/85); 14ObA46/87; 9ObA160/87; 9ObA292/88; 9ObA35/91; 9ObA99/91; 9ObA77/94 (9ObA78/94); 8ObA204/95 (8ObA205/95); 8ObA261/95; 8ObA2150/96a; 8ObA2359/96m; 9ObA54/97z; 8ObA217/97p; 8ObA38/99t; 7Ob364/98z; 9ObA10/99g; 9ObA55/00d; 9ObA89/00d; 9ObA183/01d; 8ObA95/01f; 9ObA15/03a; 9ObA127/03x; 3Ob251/07v; 9ObA133/08m; 1Ob190/09m; 9ObA67/18w; 8ObA49/19t

Entscheidungsdatum

29.09.1981

Norm

ABGB §1151 IC

Rechtssatz

Jene arbeitsrechtlichen Normen, die nicht vom persönlichen Abhängigkeitsverhältnis des Arbeitnehmers ausgehen und den sozial Schwächeren schützen sollen, sind auf den "freien" Dienstvertrag (analog) anwendbar. Frage nach analoger Anwendung allgemeiner Abfertigungsbestimmungen auf den "freien" Dienstvertrag bleibt (hier) dahingestellt.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 45/81
    Entscheidungstext OGH 29.09.1981 4 Ob 45/81
    Veröff: ZAS 1983,29 (zustimmend Wachter) = Arb 10055
  • 4 Ob 93/83
    Entscheidungstext OGH 20.09.1983 4 Ob 93/83
    nur: Jene arbeitsrechtlichen Normen, die nicht vom persönlichen Abhängigkeitsverhältnis des Arbeitnehmers ausgehen und den sozial Schwächeren schützen sollen, sind auf den "freien" Dienstvertrag (analog) anwendbar. (T1); Beisatz: § 1162 b ABGB angewandt. (T2) Veröff: DRdA 1984,442 (Wachter)
  • 4 Ob 5/85
    Entscheidungstext OGH 05.02.1985 4 Ob 5/85
    nur T1; Beisatz: Grundsätzlich nur die "Nichtschutznormen" anwendbar. (T3) Veröff: EvBl 1985/80 S 403 = RdW 1985,159 = GesRZ 1985,142 = GRURInt 1986,64 = ÖBl 1985,124 (Collin) = Arb 10406
  • 4 Ob 106/85
    Entscheidungstext OGH 02.12.1986 4 Ob 106/85
    nur T1; Veröff: JBl 1987,332
  • 14 ObA 46/87
    Entscheidungstext OGH 13.01.1988 14 ObA 46/87
    nur T1; Veröff: Arb 10697 = ZAS 1988/11 S 101
  • 9 ObA 160/87
    Entscheidungstext OGH 13.04.1988 9 ObA 160/87
    nur T1; Veröff: SZ 61/92
  • 9 ObA 292/88
    Entscheidungstext OGH 05.04.1989 9 ObA 292/88
    Auch; nur T1; Beisatz: Nicht anzuwenden sind die Vorschriften des Angestelltengesetzes über Kündigungstermine und Kündigungsfristen. (T4)
  • 9 ObA 35/91
    Entscheidungstext OGH 10.04.1991 9 ObA 35/91
    Vgl auch; Beisatz: Auch nach Inkrafttreten des ArbAbfG ist die Begründung der Entscheidung ZAS 1983/3 weiterhin tragfähig, weil für wichtige Bereiche - insbesondere die Heimarbeit - nach wie vor kein Abfertigungsanspruch besteht. (T5) Beisatz: § 48 ASGG. (T6) Veröff: RdW 1991,300 = ecolex 1991,556
  • 9 ObA 99/91
    Entscheidungstext OGH 28.08.1991 9 ObA 99/91
    nur T1; Beis wie T4; Veröff: Arb 10954
  • 9 ObA 77/94
    Entscheidungstext OGH 13.07.1994 9 ObA 77/94
    nur T1; Beisatz: Es bestehen grundsätzlich keine Bedenken gegen die Anerkennung der Möglichkeit spezieller betrieblicher Übungen für die Vorstandsmitglieder oder individueller Übungen für einzelne Vorstandsmitglieder (vgl Wachter, Dienstleistungen am Rande des Arbeitsrechtes, WBl 1991, 81 ff, 86). (T7)
  • 8 ObA 204/95
    Entscheidungstext OGH 14.09.1995 8 ObA 204/95
    nur T1; Beis wie T6
  • 8 ObA 261/95
    Entscheidungstext OGH 24.10.1995 8 ObA 261/95
    nur T1; Beisatz: Die ständige Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes, dass die Parteien eines auf bestimmte Zeit eingegangenen Arbeitsverhältnisses (zusätzlich) die Möglichkeit einer Kündigung zu einem früheren Termin vereinbaren können, findet auch auf den im freien Arbeitsvertrag uneingeschränkt Anwendung. (T8); Beis wie T6
  • 8 ObA 2150/96a
    Entscheidungstext OGH 11.07.1996 8 ObA 2150/96a
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 8 ObA 2359/96m
    Entscheidungstext OGH 13.03.1997 8 ObA 2359/96m
    Auch
  • 9 ObA 54/97z
    Entscheidungstext OGH 26.03.1997 9 ObA 54/97z
    Auch; nur T1; Beis wie T2; Beis wie T4; Beisatz: Analoge Anwendung der Kündigungsmodalitäten der §§ 1159, 1159a und b ABGB sowie der §§ 1162 bis 1162d ABGB. Urlaubsentschädigung und Sonderzahlungen gebühren jedoch nicht. (T9) Veröff: SZ 70/52
  • 8 ObA 217/97p
    Entscheidungstext OGH 11.12.1997 8 ObA 217/97p
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: § 1162b erster Satz ABGB. (T10)
  • 8 ObA 38/99t
    Entscheidungstext OGH 25.02.1999 8 ObA 38/99t
    Vgl auch; Beisatz: Im Rahmen eines freien Dienstvertrages ist eine reine Erfolgsentlohnung (Provision) ohne Anspruch auf Entgelt bei rechtmäßig unterbliebener Arbeitsleistung (zB für Krankheit, Urlaub, wichtiger persönlicher Grund ua) keine unzulässige Überwälzung des Unternehmerrisikos. (T11)
  • 7 Ob 364/98z
    Entscheidungstext OGH 28.04.1999 7 Ob 364/98z
    Auch; nur T1
  • 9 ObA 10/99g
    Entscheidungstext OGH 05.05.1999 9 ObA 10/99g
    nur T1
  • 9 ObA 55/00d
    Entscheidungstext OGH 05.04.2000 9 ObA 55/00d
    nur T1
  • 9 ObA 89/00d
    Entscheidungstext OGH 12.07.2000 9 ObA 89/00d
    nur T1; Beis wie T9
  • 9 ObA 183/01d
    Entscheidungstext OGH 24.10.2001 9 ObA 183/01d
    Vgl auch; Beisatz: Urlaubsaliquotierungen und Sonderzahlungsaliquotierungen finden bei freien Dienstverträgen in der Regel nicht statt. (T12)
  • 8 ObA 95/01f
    Entscheidungstext OGH 15.11.2001 8 ObA 95/01f
    Beisatz: Hier: Anwendung des § 1152 ABGB. (T13)
  • 9 ObA 15/03a
    Entscheidungstext OGH 25.06.2003 9 ObA 15/03a
    Auch; nur T1; Beis wie T9 nur: Analoge Anwendung der Kündigungsmodalitäten der §§ 1159, 1159a und b ABGB sowie der §§ 1162 bis 1162d ABGB. (T14); Beisatz: Da die sondergesetzlichen Tatbestände (hier insbesondere die nur demonstrativ aufgezählten Entlassungsgründe des § 27 AngG) und die hiezu ergangene Rechtsprechung der Konkretisierung des "wichtigen Grundes" nach §1162 ABGB dienen, besteht kein vernünftiger Grund, der eine analoge Anwendung auch dieser Sonderbestimmungen und der darauf bezüglichen Rechtsprechung hindern würde, soweit davon nicht nur ganz arbeitnehmerspezifische Umstände umfasst sind. (T15)
  • 9 ObA 127/03x
    Entscheidungstext OGH 21.04.2004 9 ObA 127/03x
    Vgl; Beisatz: Jene arbeitsrechtlichen Normen, die gerade den sozial Schwächeren schützen sollen, sind auf den "freien" Dienstvertrag nicht analog anwendbar. (T16)
  • 3 Ob 251/07v
    Entscheidungstext OGH 27.02.2008 3 Ob 251/07v
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beis ähnlich wie T14; Beisatz: Vorstandsmitglieder sind selbst in der Lage, sich eine standesgemäße Rechts-und Einkommensposition am Verhandlungstisch zu verschaffen. (T17); Beisatz: Hier: Kein Anspruch auf Kündigungsentschädigung wegen der im Anstellungsvertrag vereinbarten, an die Abberufung als Vorstandsmitglied gekoppelten gleichzeitigen Auflösung des Anstellungsvertrags. (T18)
  • 9 ObA 133/08m
    Entscheidungstext OGH 29.10.2008 9 ObA 133/08m
    Auch; Beisatz: Die Rechtsprechung wendet jene arbeitsrechtlichen Normen, die nicht von der persönlichen Abhängigkeit des Dienstnehmers ausgehen, auf den freien Dienstvertrag analog an. Andere arbeitsrechtliche Normen (zB über Abfertigung und Urlaub) sind hingegen nicht anwendbar, ebensowenig Regelungen in Kollektivverträgen. (T19)
  • 1 Ob 190/09m
    Entscheidungstext OGH 29.01.2010 1 Ob 190/09m
    Vgl auch; nur T1; Beis wie T17; Beisatz: Hier: Kündigungsentschädigung im Fall einer Koppelungsklausel. (T20); Veröff: SZ 2010/7
  • 9 ObA 67/18w
    Entscheidungstext OGH 30.08.2018 9 ObA 67/18w
    nur T1; Beis wie T15
  • 8 ObA 49/19t
    Entscheidungstext OGH 18.11.2019 8 ObA 49/19t
    nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0021758

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.01.2020

Dokumentnummer

JJR_19810929_OGH0002_0040OB00045_8100000_003

Rechtssatz für 4Ob5/85 9Ob902/91 9ObA7...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0027993

Geschäftszahl

4Ob5/85; 9Ob902/91; 9ObA77/94 (9ObA78/94); 9ObA225/94; 9ObA2044/96w; 9ObA2003/96s; 9ObA68/99m; 1Ob191/02y; 8ObS27/07i; 3Ob251/07v; 8ObS16/08y; 8ObS3/14w; 8Ob142/17s; 9ObA67/18w

Entscheidungsdatum

05.02.1985

Norm

ABGB §1151 III
AktG §70
AktG §75
AngG §1 Ic

Rechtssatz

Aus den durch das Gesetz bestimmten Wesenszügen des Vorstandes einer Aktiengesellschaft ist zu folgern, dass der mit der Organstellung in zeitlicher Hinsicht meistens gekoppelte Anstellungsvertrag des einzelnen Vorstandsmitgliedes mangels persönlicher Abhängigkeit kein Arbeitsvertrag, sondern ein "freier Dienstvertrag" ist, für den gerade das Fehlen der persönlichen Abhängigkeit charakteristisch ist.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 5/85
    Entscheidungstext OGH 05.02.1985 4 Ob 5/85
    Veröff: EvBl 1985/80 S 403 = RdW 1985,159 = GesRZ 1985,142 = Arb 10406 = GRURInt 1986,64 = ÖBl 1985,124 (Collin)
  • 9 Ob 902/91
    Entscheidungstext OGH 19.06.1991 9 Ob 902/91
    Vgl auch; Veröff: RdW 1991,367 = Arb 10944
  • 9 ObA 77/94
    Entscheidungstext OGH 13.07.1994 9 ObA 77/94
    Auch; Beisatz: Es bestehen grundsätzlich keine Bedenken gegen die Anerkennung der Möglichkeit spezieller betrieblicher Übungen für die Vorstandsmitglieder oder individueller Übungen für einzelne Vorstandsmitglieder (vgl Wachter, Dienstleistungen am Rande des Arbeitsrechts, WBl 1991,81 ff, 86). (T1)
  • 9 ObA 225/94
    Entscheidungstext OGH 21.12.1994 9 ObA 225/94
    Veröff: SZ 67/237
  • 9 ObA 2044/96w
    Entscheidungstext OGH 29.05.1996 9 ObA 2044/96w
    Auch
  • 9 ObA 2003/96s
    Entscheidungstext OGH 24.04.1996 9 ObA 2003/96s
    Auch; Veröff: SZ 69/103
  • 9 ObA 68/99m
    Entscheidungstext OGH 30.06.1999 9 ObA 68/99m
    Vgl auch; Beisatz: Bei Vorstandsmitgliedern fehlt es üblicherweise am Tatbestandsmerkmal der wirtschaftlichen Unselbständigkeit. (T2)
  • 1 Ob 191/02y
    Entscheidungstext OGH 25.10.2002 1 Ob 191/02y
  • 8 ObS 27/07i
    Entscheidungstext OGH 16.01.2008 8 ObS 27/07i
    Vgl; Veröff: SZ 2008/3
  • 3 Ob 251/07v
    Entscheidungstext OGH 27.02.2008 3 Ob 251/07v
    Auch; Beisatz: Das Vorliegen eines Abberufungsgrundes muss noch nicht notwendigerweise einen wichtigen Grund für die sofortige Auflösung des Arbeitsverhältnisses aufgrund des Anstellungsvertrags bedeuten. (T3);
    Bem: Die Entscheidung enthält Ausführungen zur Sittenwidrigkeit von „Koppelungsklauseln" (Anstellungsvertrag erlischt automatisch mit Widerruf der Bestellung zum Vorstand). (T4)
  • 8 ObS 16/08y
    Entscheidungstext OGH 13.11.2008 8 ObS 16/08y
    Auch
  • 8 ObS 3/14w
    Entscheidungstext OGH 24.03.2014 8 ObS 3/14w
    Vgl; Beisatz: Ein Vorstandsmitglied einer Aktiengesellschaft ist keinesfalls Arbeitnehmer, sondern allenfalls nur freier Dienstnehmer. (T5); Veröff: SZ 2014/28
  • 8 Ob 142/17s
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 8 Ob 142/17s
    Auch
  • 9 ObA 67/18w
    Entscheidungstext OGH 30.08.2018 9 ObA 67/18w
    Auch

Schlagworte

freier Dienstvertrag, Angestelltenverhältnis, Aktiengesetz, juristische Person

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0027993

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

29.10.2018

Dokumentnummer

JJR_19850205_OGH0002_0040OB00005_8500000_001

Rechtssatz für 9ObA77/94 (9ObA78/94)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0016289

Geschäftszahl

9ObA77/94 (9ObA78/94)

Entscheidungsdatum

13.07.1994

Norm

ABGB §863 GI
ABGB §1151 III
ABGB §1151 IC

Rechtssatz

Individuelle bzw betriebliche Übung : Vorstandsmitglieder , Nichtschutznormen , Remunerationserwerb .

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 77/94
    Entscheidungstext OGH 13.07.1994 9 ObA 77/94

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0016289

Dokumentnummer

JJR_19940713_OGH0002_009OBA00077_9400000_001