Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 5Ob238/73 4Ob627/75 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0017814

Geschäftszahl

5Ob238/73; 4Ob627/75; 7Ob201/75; 4Ob27/76; 3Ob631/85; 3Ob573/85; 3Ob539/85; 7Ob512/86; 9ObA108/88; 1Ob618/88; 9ObA153/93; 9ObA129/93; 9ObA288/01w

Entscheidungsdatum

19.12.1973

Norm

ABGB §914 I

Rechtssatz

Die rechtliche Qualifikation eines Vertrages hängt nicht vom Willen der vertragschließenden Teile und von der von ihnen gewählten Bezeichnung, sondern allein vom Inhalt ihrer Vereinbarungen ab (Hier Qualifikation als Afterpachtvertrag im Sinne § 30 KrntJagdG 1961).

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 238/73
    Entscheidungstext OGH 19.12.1973 5 Ob 238/73
    Veröff: JBl 1974,431
  • 4 Ob 627/75
    Entscheidungstext OGH 04.11.1975 4 Ob 627/75
  • 7 Ob 201/75
    Entscheidungstext OGH 20.11.1975 7 Ob 201/75
    Veröff: HS 9514j
  • 4 Ob 27/76
    Entscheidungstext OGH 13.07.1976 4 Ob 27/76
    Beisatz: Vertrag eines Primararztes (T1) Veröff: Arb 9489
  • 3 Ob 539/85
    Entscheidungstext OGH 04.12.1985 3 Ob 539/85
    Auch
  • 3 Ob 573/85
    Entscheidungstext OGH 04.12.1985 3 Ob 573/85
    Auch; Veröff: JBl 1987,378
  • 3 Ob 631/85
    Entscheidungstext OGH 04.12.1985 3 Ob 631/85
    Auch
  • 7 Ob 512/86
    Entscheidungstext OGH 30.01.1986 7 Ob 512/86
    Beisatz: Gleichgelagerter Sachverhalt wie 3 Ob 631/85, 3 Ob 573/85, 3 Ob 539/85 (T2) Beisatz: "Hotelanteilscheine" (T3)
  • 9 ObA 108/88
    Entscheidungstext OGH 15.06.1988 9 ObA 108/88
  • 1 Ob 618/88
    Entscheidungstext OGH 19.07.1988 1 Ob 618/88
    Auch
  • 9 ObA 153/93
    Entscheidungstext OGH 08.07.1993 9 ObA 153/93
    Auch; Beisatz: § 48 ASGG (T4)
  • 9 ObA 129/93
    Entscheidungstext OGH 09.07.1993 9 ObA 129/93
    Beisatz: Hier: Arbeitsvertrag (T5)
  • 9 ObA 288/01w
    Entscheidungstext OGH 13.03.2002 9 ObA 288/01w
    nur: Die rechtliche Qualifikation eines Vertrages hängt nicht vom Willen der vertragschließenden Teile und von der von ihnen gewählten Bezeichnung ab. (T6)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0017814

Dokumentnummer

JJR_19731219_OGH0002_0050OB00238_7300000_003

Rechtssatz für 4Ob143/80 14ObA46/87 9O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0014509

Geschäftszahl

4Ob143/80; 14ObA46/87; 9ObA52/88; 9ObA119/90 (9Ob120/90); 8Ob707/89; 9ObA30/93; 9ObA153/93; 9ObA129/93; 8ObA284/97s; 8ObA353/97p; 9ObA78/98f; 1Ob318/99t; 9ObA161/00t; 9ObA22/01b; 6Ob93/01x; 9ObA223/01m; 9ObA288/01w; 9ObA131/02h; 7Ob142/04i; 9ObA73/05h; 9ObA96/06t; 9ObA176/07h; 9ObA133/08m; 7Ob248/11p; 9ObA152/13p; 9ObA103/14h; 9ObA65/18a; 6Ob117/18a

Entscheidungsdatum

15.09.1981

Norm

ABGB §863 GI
ABGB §1151 IA

Rechtssatz

Die rechtliche Qualifikation eines Vertrages hängt nicht vom Willen der vertragschließenden Parteien und von der von ihnen allenfalls gewählten Bezeichnung ab, sondern in erster Linie vom Inhalt ihrer - ausdrücklich oder schlüssig getroffenen - Vereinbarungen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob sie sich der rechtlichen Tragweite ihres Verhaltens bewusst waren; selbst wenn daher die beklagte Partei den Abschluss eines "Arbeitsvertrages" mit dem Kläger ausdrücklich abgelehnt hätte, könnte dies die schlüssige (§ 863 ABGB) Begründung eines Arbeitsverhältnisses durch einvernehmliche besondere Gestaltung der gegenseitigen Rechtsbeziehungen der Parteien nicht von vornherein ausschließen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 143/80
    Entscheidungstext OGH 15.09.1981 4 Ob 143/80
  • 14 ObA 46/87
    Entscheidungstext OGH 13.01.1988 14 ObA 46/87
    Veröff: ZAS 1988/11 S 101
  • 9 ObA 52/88
    Entscheidungstext OGH 13.04.1988 9 ObA 52/88
    nur: Die rechtliche Qualifikation eines Vertrages hängt nicht vom Willen der vertragschließenden Parteien und von der von ihnen allenfalls gewählten Bezeichnung ab, sondern in erster Linie vom Inhalt ihrer - ausdrücklich oder schlüssig getroffenen - Vereinbarungen. (T1)
    Veröff: WBl 1988,40 = RdW 1989,29 = ZAS 1989,136 (Schöffl)
  • 9 ObA 119/90
    Entscheidungstext OGH 23.05.1990 9 ObA 119/90
    Auch; Beisatz: Wurde nach dem Inhalt der Parteienvereinbarung kein Arbeitsverhältnis begründet, kommt weder dem Weiterbestand der Meldung bei der Sozialversicherung noch der Erkärung der Entlassung noch dem Inhalt der Arbeitsbescheinigung eine rechtlich relevante Bedeutung in Bezug auf das Bestehen eines Arbeitsverhältnisses zu. (T2)
    Beisatz: § 48 ASGG (T3)
  • 8 Ob 707/89
    Entscheidungstext OGH 12.02.1991 8 Ob 707/89
    Beisatz: Es kommt nicht darauf an, ob sich die Parteien der rechtlichen Tragweite ihres Verhaltens bewusst waren. (Hier: Gesellschaft bürgerlichen Rechts). (T4)
    Veröff: GesRZ 1991,219 = JBl 1991,645 = ecolex 1991,536 = RdW 1991,261
  • 9 ObA 30/93
    Entscheidungstext OGH 31.03.1993 9 ObA 30/93
    nur T1; Beis wie T3
  • 9 ObA 153/93
    Entscheidungstext OGH 08.07.1993 9 ObA 153/93
    Auch; nur T1; Beis wie T3
  • 9 ObA 129/93
    Entscheidungstext OGH 09.07.1993 9 ObA 129/93
    nur T1
  • 8 ObA 284/97s
    Entscheidungstext OGH 13.01.1998 8 ObA 284/97s
    nur T1; Beis wie T2; Beis wie T4
  • 8 ObA 353/97p
    Entscheidungstext OGH 30.03.1998 8 ObA 353/97p
    nur T1
  • 9 ObA 78/98f
    Entscheidungstext OGH 19.08.1998 9 ObA 78/98f
    nur T1; nur: Dabei kommt es nicht darauf an, ob sie sich der rechtlichen Tragweite ihres Verhaltens bewusst waren. (T5)
    Beisatz: Hier: Abgrenzung Dienstvertrag iSd § 1151 ABGB - Freier Dienstvertrag. (T6)
  • 1 Ob 318/99t
    Entscheidungstext OGH 25.05.2000 1 Ob 318/99t
    Ähnlich; Beisatz: Die von der klagenden Partei kurz vor dem Ende der Leihfrist gegenüber der beklagten Partei abgegebene Erklärung, sie wolle vom Optionsrecht (Anbot, den Spieler "endgültig zu erwerben") keinen Gebrauch machen, kann als eine Erklärung, die im Gegensatz zu ihrem gleichzeitig angekündigten und eine Woche später vollzogenen Vertragsabschluss mit dem Spieler gestanden ist, als widersprüchliches Verhalten ("venire contra factum proprium") nicht die ihr von der klagenden Partei zugedachte Wirkung entfalten. (T7)
    Veröff: SZ 73/86
  • 9 ObA 161/00t
    Entscheidungstext OGH 06.09.2000 9 ObA 161/00t
    nur T5; Beisatz: Hier: Arbeitsvertrag oder Erwerbsgesellschaft bürgerlichen Rechts. (T8)
  • 9 ObA 22/01b
    Entscheidungstext OGH 14.02.2001 9 ObA 22/01b
    Auch; nur T5; Beis wie T6; Beisatz: Für die Qualifikation als freier oder echter Dienstvertrag kommt es weder auf die Bezeichnung durch die Parteien noch darauf an, ob sie sich der rechtlichen Tragweite ihres Verhaltens bewusst waren. Maßgeblich ist vielmehr der Inhalt, dh. die tatsächliche Ausgestaltung der gegenseitigen Rechtsbeziehungen. (T9)
  • 6 Ob 93/01x
    Entscheidungstext OGH 26.04.2001 6 Ob 93/01x
    nur: Die rechtliche Qualifikation eines Vertrages hängt nicht vom Willen der vertragschließenden Parteien und von der von ihnen allenfalls gewählten Bezeichnung ab, sondern in erster Linie vom Inhalt ihrer - ausdrücklich oder schlüssig getroffenen - Vereinbarungen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob sie sich der rechtlichen Tragweite ihres Verhaltens bewußt waren. (T10)
    Beis wie T2 nur: Wurde nach dem Inhalt der Parteienvereinbarung kein Arbeitsverhältnis begründet, kommt der Meldung bei der Sozialversicherung eine rechtlich relevante Bedeutung in bezug auf das Bestehen eines Arbeitsverhältnisses nicht zu. (T11)
    Beis wie T8; Beisatz: Für das Zustandekommen einer Gesellschaft nach bürgerlichem Recht ist es nicht erforderlich, dass die Vertragsparteien die konkrete Rechtsform der Gemeinschaft bedacht, bezeichnet und beschlossen haben. Haben die Vertragspartner eine Willenseinigung über die konstitutiven Elemente einer Gesellschaft nach bürgerlichem Recht erzielt, so vermag an deren Zustandekommen auch die ausdrückliche Ablehnung der Gesellschaftsform nichts zu ändern. Auch die verwaltungsrechtliche Frage der zur Verwirklichung des Gesellschaftszweckes notwendigen gewerbebehördlichen Voraussetzungen ist bedeutungslos. (T12)
  • 9 ObA 223/01m
    Entscheidungstext OGH 19.09.2001 9 ObA 223/01m
    Auch; nur T1; Beis wie T6; Beisatz: An dieser Rechtsprechung hat auch die Sozialversicherungspflicht "freier Dienstverträge" nichts geändert. (T13)
  • 9 ObA 288/01w
    Entscheidungstext OGH 13.03.2002 9 ObA 288/01w
    nur: Die rechtliche Qualifikation eines Vertrages hängt nicht vom Willen der vertragschließenden Parteien und von der von ihnen allenfalls gewählten Bezeichnung ab. (T14)
  • 9 ObA 131/02h
    Entscheidungstext OGH 22.01.2003 9 ObA 131/02h
    Auch; nur T10; Beis wie T6; Beis wie T9
  • 7 Ob 142/04i
    Entscheidungstext OGH 30.06.2004 7 Ob 142/04i
    nur T10
  • 9 ObA 73/05h
    Entscheidungstext OGH 03.08.2005 9 ObA 73/05h
    Auch; nur T1; Beis wie T11; Beisatz: Ebenso wenig kommt der Beurteilung des Sozialversicherungsträgers oder der Steuerbehörde Bedeutung zu. (T15)
  • 9 ObA 96/06t
    Entscheidungstext OGH 18.10.2006 9 ObA 96/06t
    nur T9
  • 9 ObA 176/07h
    Entscheidungstext OGH 03.03.2008 9 ObA 176/07h
    Auch; Beis wie T9
  • 9 ObA 133/08m
    Entscheidungstext OGH 29.10.2008 9 ObA 133/08m
    Auch; Beis wie T9
  • 7 Ob 248/11p
    Entscheidungstext OGH 19.04.2012 7 Ob 248/11p
    Vgl; Vgl auch Beis wie T9; Beisatz: Hier: Schenkung (T16)
  • 9 ObA 152/13p
    Entscheidungstext OGH 26.02.2014 9 ObA 152/13p
    nur T10
  • 9 ObA 103/14h
    Entscheidungstext OGH 25.09.2014 9 ObA 103/14h
    Auch
  • 9 ObA 65/18a
    Entscheidungstext OGH 28.06.2018 9 ObA 65/18a
    Auch; Beis wie T9
  • 6 Ob 117/18a
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 6 Ob 117/18a
    Auch; nur T1; Beis wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0014509

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.11.2018

Dokumentnummer

JJR_19810915_OGH0002_0040OB00143_8000000_001

Rechtssatz für 4Ob15/82 9ObA206/89 9Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0014481

Geschäftszahl

4Ob15/82; 9ObA206/89; 9ObA1014/91; 9ObA153/93; 8ObA10/13y

Entscheidungsdatum

16.02.1982

Norm

ABGB §863 GIII
ABGB §1444 Db

Rechtssatz

Erklärt ein Arbeitnehmer in einer sog. "Entfertigungserklärung", dass seine "sämtlichen Ansprüche aus diesem Dienstverhältnis.........befriedigt" seien, weshalb er "keine wie immer gearteten Ansprüche gegen den Arbeitgeber erheben" könne, bedarf es besonderer Umstände, die bei sorgfältiger Prüfung aller Umstände des Falles keinen Grund zu zweifeln offen lassen, dass der Arbeitnehmer damit über den Wortlaut der "Entfertigungserklärung" hinaus, auf einzelne oder alle Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis verzichten wollte (hier: kein Verzicht auf Urlaubsabfindung).

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 15/82
    Entscheidungstext OGH 16.02.1982 4 Ob 15/82
    Veröff: SZ 55/14 = EvBl 1983/183 S 693 = Arb 10095
  • 9 ObA 206/89
    Entscheidungstext OGH 13.09.1989 9 ObA 206/89
    Auch; Beisatz: "Lohnbefriedigungserklärungen" sind idR nur Wissenserklärungen. (T1); Beisatz: § 48 ASGG (T2)
  • 9 ObA 1014/91
    Entscheidungstext OGH 11.09.1991 9 ObA 1014/91
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 9 ObA 153/93
    Entscheidungstext OGH 08.07.1993 9 ObA 153/93
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T2
  • 8 ObA 10/13y
    Entscheidungstext OGH 04.03.2013 8 ObA 10/13y
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0014481

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.05.2013

Dokumentnummer

JJR_19820216_OGH0002_0040OB00015_8200000_001

Rechtssatz für 9ObA180/90 9ObA153/93 8...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0034441

Geschäftszahl

9ObA180/90; 9ObA153/93; 8ObA2341/96i; 9ObA80/98z; 9ObA257/98d; 9ObA37/99b; 9ObA141/00a; 9ObA13/04h; 9ObA99/04f; 9ObA163/05v; 8ObA90/08f; 9ObA34/13k; 8ObA75/16m; 9ObA43/17i; 9ObA37/17g

Entscheidungsdatum

29.08.1990

Norm

ABGB §1491

Rechtssatz

Für die außergerichtliche Geltendmachung kollektivvertraglicher Ansprüche innerhalb der Verfallfrist genügt es grundsätzlich, wenn diese so weit konkretisiert werden, dass der Arbeitgeber erkennen kann, welche Ansprüche ihrer Art nach gemeint sind (DRdA 1981,250). Stellt jedoch der Arbeitnehmer aus einem bestimmten Rechtsgrund (hier: Urlaubsentschädigung) eine umfänglich genau umschriebene Forderung für eine bestimmte Anzahl nicht verbrauchter Urlaubstage unter Errechnung des hiefür gebührenden Betrages, so macht er damit nicht auch allfällige weitere Ansprüche aus demselben Rechtsgrund geltend.

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 180/90
    Entscheidungstext OGH 29.08.1990 9 ObA 180/90
    Veröff: Arb 10889
  • 9 ObA 153/93
    Entscheidungstext OGH 08.07.1993 9 ObA 153/93
    Vgl auch; nur: Für die außergerichtliche Geltendmachung kollektivvertraglicher Ansprüche innerhalb der Verfallfrist genügt es grundsätzlich, wenn diese so weit konkretisiert werden, dass der Arbeitgeber erkennen kann, welche Ansprüche ihrer Art nach gemeint sind. (T1)
    Beisatz: § 48 ASGG (T2)
  • 8 ObA 2341/96i
    Entscheidungstext OGH 16.01.1997 8 ObA 2341/96i
    nur T1; Beis wie T2
  • 9 ObA 80/98z
    Entscheidungstext OGH 10.06.1998 9 ObA 80/98z
    Auch; nur T1
  • 9 ObA 257/98d
    Entscheidungstext OGH 23.12.1998 9 ObA 257/98d
    nur T1
  • 9 ObA 37/99b
    Entscheidungstext OGH 24.02.1999 9 ObA 37/99b
    Auch; nur T1; Beisatz: Nur im Einzelfall kann beurteilt werden, ob und über welche Informationen ein Arbeitgeber bereits verfügt, um erkennen zu können, welche Ansprüche begehrt werden. (T3)
  • 9 ObA 141/00a
    Entscheidungstext OGH 14.06.2000 9 ObA 141/00a
    nur T1
  • 9 ObA 13/04h
    Entscheidungstext OGH 23.06.2004 9 ObA 13/04h
    nur T1
  • 9 ObA 99/04f
    Entscheidungstext OGH 17.11.2004 9 ObA 99/04f
    nur T1
  • 9 ObA 163/05v
    Entscheidungstext OGH 23.11.2005 9 ObA 163/05v
    Beis wie T3; Beisatz: Nur im Einzelfall kann beurteilt werden, ob und über welche Informationen ein Arbeitgeber bereits verfügt, um erkennen zu können, ob vom Arbeitnehmer die Entlohnung von Überstunden geltend gemacht wird. (T4)
  • 8 ObA 90/08f
    Entscheidungstext OGH 02.04.2009 8 ObA 90/08f
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Zur Ausschlussfrist des Punktes XX. A. des Kollektivvertrags für die Angestellten und Lehrlinge in Handelsbetrieben bei Geltendmachung eines Anspruchs auf Zuschlag zum Zeitausgleichsguthaben nach § 19e Abs 2 AZG. (T5)
  • 9 ObA 34/13k
    Entscheidungstext OGH 24.04.2013 9 ObA 34/13k
  • 8 ObA 75/16m
    Entscheidungstext OGH 27.01.2017 8 ObA 75/16m
    Auch
  • 9 ObA 43/17i
    Entscheidungstext OGH 24.05.2017 9 ObA 43/17i
    Auch; ähnlich nur T1
  • 9 ObA 37/17g
    Entscheidungstext OGH 30.10.2017 9 ObA 37/17g

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0034441

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

11.01.2018

Dokumentnummer

JJR_19900829_OGH0002_009OBA00180_9000000_001

Rechtssatz für 9ObA183/90 (9ObA184/90)...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0029958

Geschäftszahl

9ObA183/90 (9ObA184/90); 9ObA315/90; 9ObA33/91; 9ObA131/91; 9ObA1014/91; 9ObA95/93; 9ObA153/93; 9ObA365/93; 9ObA56/95; 9ObA2035/96x; 9ObA36/97b; 9ObA89/98y; 9ObA270/01y; 9ObA301/01g; 8ObA211/02s; 9ObA28/03p; 9ObA57/05f; 8ObA7/10b; 9ObA126/10k; 8ObA39/12m; 8ObA10/13y; 8ObA11/16z; 9ObA17/17s; 8Ob108/17s; 8ObA59/17k

Entscheidungsdatum

12.09.1990

Norm

ABGB §879 BIIh
ABGB §1380 H
ABGB §1444 Db
AngG §40

Rechtssatz

Nur einen Verzicht auf unabdingbare Ansprüche kann der Arbeitnehmer während des aufrechten Dienstverhältnisses nicht wirksam abgeben. Er kann sich jedoch über an sich unverzichtbare Ansprüche auch während des aufrechten Dienstverhältnisses wirksam vergleichen, wenn dadurch strittige oder zweifelhafte Ansprüche bereinigt werden; ein solcher Vergleich kann nur nach den allgemeinen Regeln angefochten werden. (§ 48 ASGG).

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 183/90
    Entscheidungstext OGH 12.09.1990 9 ObA 183/90
  • 9 ObA 315/90
    Entscheidungstext OGH 16.01.1991 9 ObA 315/90
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Abfertigung. (T1) Veröff: SZ 64/5
  • 9 ObA 33/91
    Entscheidungstext OGH 19.06.1991 9 ObA 33/91
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: § 48 ASGG. (T2)
  • 9 ObA 131/91
    Entscheidungstext OGH 28.08.1991 9 ObA 131/91
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 9 ObA 1014/91
    Entscheidungstext OGH 11.09.1991 9 ObA 1014/91
    Vgl auch
  • 9 ObA 95/93
    Entscheidungstext OGH 19.05.1993 9 ObA 95/93
    nur: Nur einen Verzicht auf unabdingbare Ansprüche kann der Arbeitnehmer während des aufrechten Dienstverhältnisses nicht wirksam abgeben. (T3); Beis wie T2
  • 9 ObA 153/93
    Entscheidungstext OGH 08.07.1993 9 ObA 153/93
    nur T3; Beis wie T2
  • 9 ObA 365/93
    Entscheidungstext OGH 26.01.1994 9 ObA 365/93
  • 9 ObA 56/95
    Entscheidungstext OGH 06.06.1995 9 ObA 56/95
    nur T3; Beis wie T2
  • 9 ObA 2035/96x
    Entscheidungstext OGH 29.05.1996 9 ObA 2035/96x
    Auch; Beis wie T2
  • 9 ObA 36/97b
    Entscheidungstext OGH 05.03.1997 9 ObA 36/97b
    Auch; nur T3
  • 9 ObA 89/98y
    Entscheidungstext OGH 20.05.1998 9 ObA 89/98y
    Auch; Beisatz: Hier: Gewährung einer Abfertigung trotz Selbstkündigung des Dienstnehmers bei gleichzeitigem Verzicht auf eine Erfolgsprämie. (T4)
  • 9 ObA 270/01y
    Entscheidungstext OGH 20.02.2002 9 ObA 270/01y
    Vgl; nur T3
  • 9 ObA 301/01g
    Entscheidungstext OGH 27.03.2002 9 ObA 301/01g
    Auch; Beisatz: Werden jedoch weder strittige noch zweifelhafte Ansprüche bereinigt, kann die ausnahmsweise anerkannte Zulässigkeit eines Verzichtes auf unabdingbare Ansprüche nicht aus einem Vergleich abgeleitet werden. (T5); Beis wie T1
  • 8 ObA 211/02s
    Entscheidungstext OGH 28.11.2002 8 ObA 211/02s
    Auch; nur T3
  • 9 ObA 28/03p
    Entscheidungstext OGH 19.03.2003 9 ObA 28/03p
    nur T3
  • 9 ObA 57/05f
    Entscheidungstext OGH 25.01.2006 9 ObA 57/05f
    nur T3; Beisatz: Die ausnahmsweise Zulässigkeit eines Verzichts auf unabdingbare Ansprüche kann auch nicht aus einem Vergleich abgeleitet werden. (T6); Veröff: SZ 2006/9
  • 8 ObA 7/10b
    Entscheidungstext OGH 23.03.2010 8 ObA 7/10b
  • 9 ObA 126/10k
    Entscheidungstext OGH 28.02.2011 9 ObA 126/10k
    Vgl auch
  • 8 ObA 39/12m
    Entscheidungstext OGH 26.07.2012 8 ObA 39/12m
    Vgl auch
  • 8 ObA 10/13y
    Entscheidungstext OGH 04.03.2013 8 ObA 10/13y
    Auch; nur T3
  • 8 ObA 11/16z
    Entscheidungstext OGH 29.03.2016 8 ObA 11/16z
    Auch
  • 9 ObA 17/17s
    Entscheidungstext OGH 24.03.2017 9 ObA 17/17s
  • 8 Ob 108/17s
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 8 Ob 108/17s
    Vgl; nur: Ein Arbeitnehmer kann sich über unverzichtbare Ansprüche wirksam vergleichen, wenn dadurch strittige oder zweifelhafte Ansprüche bereinigt werden. (T7)
    Beisatz: Gleiches gilt für einen Verbraucher. (T8)
  • 8 ObA 59/17k
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 8 ObA 59/17k

Schlagworte

Anfechtung, zwingend, Anspruch, Wirksamkeit, Unwirksamkeit, Arbeitsverhältnis, Ende, Beendigung, Bestehen, Dienstrecht, Arbeitsrecht

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0029958

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.03.2018

Dokumentnummer

JJR_19900912_OGH0002_009OBA00183_9000000_001

Rechtssatz für 9ObA153/93

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0021317

Geschäftszahl

9ObA153/93

Entscheidungsdatum

08.07.1993

Norm

ABGB §1151 IA

Rechtssatz

Der Arbeitsvertrag begründet zwischen den Vertragspartnern ein Dauerschuldverhältnis, dessen schuldrechtlicher Kern der Austausch von Arbeit und Lohn ist. In der Regel hat auch die Entgeltzahlung durch den Arbeitgeber zu erfolgen. Dies schließt allerdings nicht aus, daß auch dritte Personen die Erfüllung des geschuldeten Arbeitslohnes übernehmen können. Dies setzt aber voraus, daß der Arbeitnehmer erkennt, daß der Dritte die vom Arbeitgeber geschuldete Leistung übernehmen will. (§ 48 ASGG).

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 153/93
    Entscheidungstext OGH 08.07.1993 9 ObA 153/93

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0021317

Dokumentnummer

JJR_19930708_OGH0002_009OBA00153_9300000_001