Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 4Ob53/75 9ObA34/88 9ObA...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0018184

Geschäftszahl

4Ob53/75; 9ObA34/88; 9ObA228/88 (9ObA229/88 - 9ObA236/88); 9ObA327/89; 9ObA60/92; 4Ob10/92

Entscheidungsdatum

23.09.1975

Norm

ABGB §905 IC
ABGB §1151 IE
ArbVG §101

Rechtssatz

Eine Versetzung ohne Zustimmung des betroffenen Arbeitnehmer kann der Arbeitgeber nur anordnen, sofern sich diese im Rahmen des Arbeitsvertrages hält, was auf Grund der Erklärungen der Vertragsparteien bei Begründung und unter Berücksichtigung des Zweckes und der Natur des Arbeitsverhältnisses zu beurteilen ist.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 53/75
    Entscheidungstext OGH 23.09.1975 4 Ob 53/75
  • 9 ObA 34/88
    Entscheidungstext OGH 16.03.1988 9 ObA 34/88
    Vgl auch
  • 9 ObA 228/88
    Entscheidungstext OGH 12.10.1988 9 ObA 228/88
    Vgl auch; Beisatz: § 48 ASGG (T1)
  • 9 ObA 327/89
    Entscheidungstext OGH 06.12.1989 9 ObA 327/89
    Vgl auch; Beisatz: Ein Kraftfahrer hat nicht dort seinen ständigen Arbeitsort, wo er mit der Durchführung der ihm aufgetragenen Transporte regelmäßig beginnt. (T2) Beis wie T1; Veröff: RdW 1990,165 = ecolex 1990,305
  • 9 ObA 60/92
    Entscheidungstext OGH 18.03.1992 9 ObA 60/92
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 10/92
    Entscheidungstext OGH 16.06.1992 4 Ob 10/92
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0018184

Dokumentnummer

JJR_19750923_OGH0002_0040OB00053_7500000_002

Rechtssatz für 4Ob316/78 4Ob403/80 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0079738

Geschäftszahl

4Ob316/78; 4Ob403/80; 4Ob324/86; 4Ob99/88; 4Ob2/89; 4Ob128/89; 4Ob120/89; 4Ob78/90; 4Ob94/91; 4Ob10/92; 4Ob133/93; 4Ob116/93; 4Ob1022/95; 4Ob2/96 (4Ob3/96); 4Ob2105/96d; 4Ob2246/96i; 4Ob2139/96d; 4Ob2364/96t; 4Ob45/97i; 4Ob125/98f; 4Ob79/01y; 4Ob15/02p; 4Ob301/02x; 4Ob250/03y; 6Ob246/04a; 8ObA134/04w; 4Ob116/06x; 4Ob105/06d; 4Ob184/06x; 4Ob249/06f; 4Ob177/09x; 17Ob23/09w; 4Ob56/12g; 4Ob181/12i; 4Ob43/18d

Entscheidungsdatum

04.04.1978

Norm

UWG §7 E2
UWG §24

Rechtssatz

Zur Frage der Beweislastverteilung (Bescheinigungslastverteilung) im Provisorialverfahren zur Sicherung eines auf diese Bestimmungen gestützten Anspruches.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 316/78
    Entscheidungstext OGH 04.04.1978 4 Ob 316/78
    Veröff: SZ 51/39 = ÖBl 1978,92
  • 4 Ob 403/80
    Entscheidungstext OGH 13.01.1981 4 Ob 403/80
    Beisatz: Jedenfalls dann, wenn es der antragstellenden Partei zugemutet werden kann, die Unwahrheit der Behauptung ihres Gegners glaubhaft zu machen, darf somit ohne eine solche Bescheinigung eine auf § 7 UWG gestützte einstweilige Verfügung nicht erlassen werden (so schon 4 Ob 316/78 = ÖBl 1978,92). (T1)
  • 4 Ob 324/86
    Entscheidungstext OGH 22.04.1986 4 Ob 324/86
    Beisatz: Die Entscheidung ÖBl 1957,5 ist damit ebenso überholt wie die übrige vorangegangene, zum Teil uneinheitliche Vorjudikatur. (T2) Veröff: ÖBl 1987,21
  • 4 Ob 99/88
    Entscheidungstext OGH 10.01.1989 4 Ob 99/88
    Beisatz: Nach § 7 UWG trägt aber der Beklagte die Beweislast für die Wahrheit seiner Mitteilung. (T3)
  • 4 Ob 2/89
    Entscheidungstext OGH 24.01.1989 4 Ob 2/89
    Beisatz: Der Beklagte trägt die Beweislast für die Wahrheit seiner Mitteilung; entsprechendes gilt für die Verteilung der Bescheinigungslast im Provisorialverfahren. (T4)
  • 4 Ob 128/89
    Entscheidungstext OGH 10.10.1989 4 Ob 128/89
    Beisatz: Der Wahrheitsbeweis ist schon dann vom Beklagten als erbracht anzusehen, wenn er den Inhalt der Mitteilung im wesentlichen bestätigt. (T5) Veröff: MR 1989,219 (Korn) = ÖBl 1990,18
  • 4 Ob 120/89
    Entscheidungstext OGH 26.09.1989 4 Ob 120/89
    Beis wie T5
  • 4 Ob 78/90
    Entscheidungstext OGH 24.04.1990 4 Ob 78/90
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T5
  • 4 Ob 94/91
    Entscheidungstext OGH 25.02.1992 4 Ob 94/91
    Beis wie T3; Beisatz: Webpelze (T6)
  • 4 Ob 10/92
    Entscheidungstext OGH 16.06.1992 4 Ob 10/92
    Beis wie T5; Beisatz: Identisches, aber in zahlreichen Einzelfällen angewandtes Verhalten hat für diesen Wahrheitsbeweis das gleiche Gewicht wie eine Mehrzahl zwar unterschiedlicher, aber zur gleichen Beurteilung führender Verhaltensweisen. (T7)
    Veröff: WBl 1992,410
  • 4 Ob 133/93
    Entscheidungstext OGH 30.11.1993 4 Ob 133/93
    Auch; Beis wie T4
  • 4 Ob 116/93
    Entscheidungstext OGH 16.11.1993 4 Ob 116/93
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 4 Ob 1022/95
    Entscheidungstext OGH 28.03.1995 4 Ob 1022/95
    Auch; Beis wie T3
  • 4 Ob 2/96
    Entscheidungstext OGH 16.01.1996 4 Ob 2/96
    Auch; Beis wie T4; Beisatz: Der Beklagte ist zur Unterlassung verpflichtet, soweit die Tatsachen nicht erweislich wahr sind. (T8)
  • 4 Ob 2105/96d
    Entscheidungstext OGH 29.05.1996 4 Ob 2105/96d
    Auch; Beis wie T3
  • 4 Ob 2246/96i
    Entscheidungstext OGH 17.09.1996 4 Ob 2246/96i
    Auch; Beisatz: Ob eine Mitteilung vertraulich war, ist nur für die Beweislast von Bedeutung. Während der Beklagte grundsätzlich beweisen muss, dass herabsetzende Behauptungen wahr sind (§ 7 Abs 1 UWG), trifft die Beweislast für die Unrichtigkeit vertraulicher Mitteilungen, an denen der Mitteilende oder der Empfänger ein berechtigtes Interesse hat, den Kläger (§ 7 Abs 2 UWG). Wer eine Tatsache beweisen muss, ist nur solange von Bedeutung, als diese Tatsache nicht bewiesen ist; steht die zu beweisende Tatsache fest, so spielt es keine Rolle mehr, wen die Beweislast trifft. (T9)
  • 4 Ob 2139/96d
    Entscheidungstext OGH 09.07.1996 4 Ob 2139/96d
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 4 Ob 2364/96t
    Entscheidungstext OGH 17.12.1996 4 Ob 2364/96t
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T5
  • 4 Ob 45/97i
    Entscheidungstext OGH 22.04.1997 4 Ob 45/97i
    Beis wie T3
  • 4 Ob 125/98f
    Entscheidungstext OGH 05.05.1998 4 Ob 125/98f
    Vgl auch
  • 4 Ob 79/01y
    Entscheidungstext OGH 14.05.2001 4 Ob 79/01y
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 4 Ob 15/02p
    Entscheidungstext OGH 13.03.2002 4 Ob 15/02p
    Beisatz: Die Bescheinigungslast für die Wahrheit einer Tatsachenbehauptung trifft auch im Provisorialverfahren den Mitteilenden. (T10)
  • 4 Ob 301/02x
    Entscheidungstext OGH 18.02.2003 4 Ob 301/02x
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 4 Ob 250/03y
    Entscheidungstext OGH 16.12.2003 4 Ob 250/03y
    Beis wie T10; Beisatz: Wird in einem auf § 7 UWG gestützten Sicherungsverfahren die Wahrheit der beanstandeten Behauptung bescheinigt, besteht kein Unterlassungsanspruch. (T11)
    Beisatz: Auch auf § 1330 ABGB gestützte Sicherungsanträge können schon durch die Bescheinigung der Wahrheit der verbreiteten Äußerung abgewehrt werden. (T12)
  • 6 Ob 246/04a
    Entscheidungstext OGH 15.12.2004 6 Ob 246/04a
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T10
  • 8 ObA 134/04w
    Entscheidungstext OGH 17.03.2005 8 ObA 134/04w
    Beisatz: Der Gegner der gefährdeten Partei trägt die Bescheinigungslast zumindest hinsichtlich des wesentlichen Inhaltes seiner Mitteilung. (T13)
  • 4 Ob 116/06x
    Entscheidungstext OGH 09.08.2006 4 Ob 116/06x
    Auch; Beis wie T5
  • 4 Ob 105/06d
    Entscheidungstext OGH 28.09.2006 4 Ob 105/06d
    Auch; Beis wie T3
  • 4 Ob 184/06x
    Entscheidungstext OGH 21.11.2006 4 Ob 184/06x
    Beis wie T3; Beis wie T4; Veröff: SZ 2006/170
  • 4 Ob 249/06f
    Entscheidungstext OGH 20.03.2007 4 Ob 249/06f
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 4 Ob 177/09x
    Entscheidungstext OGH 19.11.2009 4 Ob 177/09x
    Beis wie T3
  • 17 Ob 23/09w
    Entscheidungstext OGH 09.02.2010 17 Ob 23/09w
    Auch; Beis wie T3
  • 4 Ob 56/12g
    Entscheidungstext OGH 10.07.2012 4 Ob 56/12g
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 4 Ob 181/12i
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 4 Ob 181/12i
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 4 Ob 43/18d
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 4 Ob 43/18d
    Auch; Beis wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0079738

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.06.2018

Dokumentnummer

JJR_19780404_OGH0002_0040OB00316_7800000_004

Rechtssatz für 4Ob79/85 9ObA34/88 9ObA...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0021256

Geschäftszahl

4Ob79/85; 9ObA34/88; 9ObA228/88 (9ObA229/88 -9ObA236/88); 9ObA147/89; 9ObA231/89; 9ObA60/92; 4Ob10/92; 9ObA213/94; 9ObA221/94; 9ObA214/94; 9ObA255/99m; 9ObA21/04k; 9ObA75/09h; 8ObA38/17x

Entscheidungsdatum

25.06.1985

Norm

ABGB §1151 IE
ArbVG §101

Rechtssatz

Unter einer vertragsändernden Versetzung ist eine Versetzung zu verstehen, die mit dem Inhalt des betreffenden Einzelarbeitsvertrags nicht übereinstimmt. Da sie somit gegen den Einzelarbeitsvertrag verstößt, ist sie grundsätzlich rechtswidrig. Bei einer zunächst ausschließlich vertragsrechtlichen Betrachtungsweise verstößt sie nur dann nicht gegen den Arbeitsvertrag, wenn der Arbeitnehmer einer solchen Versetzung frei von Willensmängeln zugestimmt hat.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 79/85
    Entscheidungstext OGH 25.06.1985 4 Ob 79/85
    Veröff: Arb 10472
  • 9 ObA 34/88
    Entscheidungstext OGH 16.03.1988 9 ObA 34/88
    Vgl auch
  • 9 ObA 228/88
    Entscheidungstext OGH 12.10.1988 9 ObA 228/88
    Vgl auch; Beisatz: § 48 ASGG (T1)
  • 9 ObA 147/89
    Entscheidungstext OGH 12.07.1989 9 ObA 147/89
  • 9 ObA 231/89
    Entscheidungstext OGH 30.08.1989 9 ObA 231/89
    Auch; Beis wie T1
  • 9 ObA 60/92
    Entscheidungstext OGH 18.03.1992 9 ObA 60/92
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 10/92
    Entscheidungstext OGH 16.06.1992 4 Ob 10/92
    Vgl auch
  • 9 ObA 213/94
    Entscheidungstext OGH 16.11.1994 9 ObA 213/94
    Auch; nur: Unter einer vertragsändernden Versetzung ist eine Versetzung zu verstehen, die mit dem Inhalt des betreffenden Einzelarbeitsvertrags nicht übereinstimmt. Da sie somit gegen den Einzelarbeitsvertrag verstößt, ist sie grundsätzlich rechtswidrig. (T2)
  • 9 ObA 221/94
    Entscheidungstext OGH 30.11.1995 9 ObA 221/94
    Auch; nur T2; Beis wie T1
  • 9 ObA 214/94
    Entscheidungstext OGH 16.11.1994 9 ObA 214/94
    Auch; nur T2
  • 9 ObA 255/99m
    Entscheidungstext OGH 17.11.1999 9 ObA 255/99m
    nur T2
  • 9 ObA 21/04k
    Entscheidungstext OGH 07.07.2004 9 ObA 21/04k
    Auch
  • 9 ObA 75/09h
    Entscheidungstext OGH 11.05.2010 9 ObA 75/09h
    Vgl auch; Beisatz: Im Rahmen des Direktionsrechts des Arbeitgebers gegenüber unkündbaren Arbeitnehmern kann zwar ua eine Änderung des zeitlichen Verhältnisses einzelner Tätigkeiten zueinander erfolgen, nicht aber eine einseitige Verlängerung der Wochenarbeitszeit (hier: von 39 auf 40 Wochenstunden). (T3)
  • 8 ObA 38/17x
    Entscheidungstext OGH 26.01.2018 8 ObA 38/17x
    Vgl auch; Beisatz: Die Berechtigung zur einseitigen Änderung des Dienstvertrags (hier: Herabsetzung des Beschäftigungsausmaßes) bedarf entweder einer ausdrücklichen gesetzlichen Anordnung oder eines ausdrücklichen Vorbehalts, dem der Dienstnehmer frei von Willensmängeln zugestimmt hat und der auch seine berechtigten Interessen angemessen wahrt. (T4); Veröff: SZ 2018/4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0021256

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

11.12.2019

Dokumentnummer

JJR_19850625_OGH0002_0040OB00079_8500000_002

Rechtssatz für 4Ob391/86 (4Ob392/86) 4O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0031675

Geschäftszahl

4Ob391/86 (4Ob392/86); 4Ob338/87; 4Ob598/87; 4Ob48/88; 4Ob2/89; 4Ob61/89; 4Ob162/89; 4Ob169/89; 4Ob11/90; 4Ob89/90; 4Ob112/90; 4Ob135/90; 6Ob671/90; 4Ob5/91; 4Ob10/92; 4Ob84/92; 4Ob104/92; 4Ob19/93; 4Ob139/94; 6Ob1009/95; 6Ob20/95; 6Ob24/95; 4Ob2115/96z; 4Ob2364/96t; 4Ob2205/96k; 4Ob197/97t; 6Ob218/98x; 6Ob7/99v; 6Ob25/99s; 1Ob117/99h; 4Ob336/99m; 6Ob47/02h; 6Ob142/03f; 6Ob235/02f; 6Ob114/05s; 6Ob295/03f; 4Ob105/06d; 4Ob166/06z; 4Ob97/07d; 4Ob43/18d

Entscheidungsdatum

19.05.1987

Norm

ABGB §1330 BII
UWG §7 C

Rechtssatz

Der Begriff der "Tatsachenbehauptung" ist weit auszulegen; als Tatsachenmitteilungen gelten auch Verdächtigungen oder das Weglassen aufklärender Umstände, durch das der Sachverhalt so entstellt wird, dass die Äußerung geeignet ist, den Adressaten in einem wichtigen Punkt irrezuführen (ÖBl 1980,130; ÖBl 1984,130 ua).

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 391/86
    Entscheidungstext OGH 19.05.1987 4 Ob 391/86
  • 4 Ob 338/87
    Entscheidungstext OGH 20.10.1987 4 Ob 338/87
    Auch; Veröff: WBl 1988,99 = MR 1988,84
  • 4 Ob 598/87
    Entscheidungstext OGH 30.11.1987 4 Ob 598/87
    nur: Der Begriff der "Tatsachenbehauptung" ist weit auszulegen. (T1) Veröff: MR 1988,11 = ÖBl 1989,80 = JBl 1988,174 = SZ 60/255
  • 4 Ob 48/88
    Entscheidungstext OGH 13.09.1988 4 Ob 48/88
    nur T1; Veröff: GRURInt 1989,326 = MR 1988,194 = SZ 61/193
  • 4 Ob 2/89
    Entscheidungstext OGH 24.01.1989 4 Ob 2/89
    nur T1; Beisatz: Hier: § 7 UWG (T2)
  • 4 Ob 61/89
    Entscheidungstext OGH 10.10.1989 4 Ob 61/89
    Beisatz: Unter einer Tatsachenbehauptung ist jede Äußerung über Vorgänge und Zustände objektiv nachprüfbaren Inhalts zu verstehen. (T3)
  • 4 Ob 162/89
    Entscheidungstext OGH 19.12.1989 4 Ob 162/89
    nur T1; Beisatz: Selbst Urteile, die nur auf entsprechende Tatsachen schließen lassen, gelten als Tatsachenmitteilung ("konkludente Tatsachenbehauptung"). (T4) Veröff: SZ 62/208 = MR 1990,66 = ÖBl 1990,253
  • 4 Ob 169/89
    Entscheidungstext OGH 09.01.1990 4 Ob 169/89
    nur T1; Beis wie T4; Veröff: SZ 63/2 = MR 1990,68 = ÖBl 1990,205
  • 4 Ob 11/90
    Entscheidungstext OGH 20.02.1990 4 Ob 11/90
    nur T1; Beis wie T4
  • 4 Ob 89/90
    Entscheidungstext OGH 12.06.1990 4 Ob 89/90
    nur T1; Beis wie T4
  • 4 Ob 112/90
    Entscheidungstext OGH 11.09.1990 4 Ob 112/90
    Vgl auch
  • 4 Ob 135/90
    Entscheidungstext OGH 06.11.1990 4 Ob 135/90
    nur T1; Beis wie T4; Veröff: MR 1991,115 = ÖBl 1991,58
  • 6 Ob 671/90
    Entscheidungstext OGH 07.11.1990 6 Ob 671/90
    nur T1
  • 4 Ob 5/91
    Entscheidungstext OGH 29.01.1991 4 Ob 5/91
    nur T1; Beis wie T4
  • 4 Ob 10/92
    Entscheidungstext OGH 16.06.1992 4 Ob 10/92
    nur T1; Veröff: WBl 1992,410
  • 4 Ob 84/92
    Entscheidungstext OGH 20.10.1992 4 Ob 84/92
    Auch; Veröff: MR 1992,250 (Korn) = ÖBl 1992,278 = WBl 1993,97
  • 4 Ob 104/92
    Entscheidungstext OGH 24.11.1992 4 Ob 104/92
    nur T1; Beis wie T4; Veröff: MR 1993,14
  • 4 Ob 19/93
    Entscheidungstext OGH 23.03.1993 4 Ob 19/93
    Auch
  • 4 Ob 139/94
    Entscheidungstext OGH 06.12.1994 4 Ob 139/94
    nur T1; Beis wie T4
  • 6 Ob 1009/95
    Entscheidungstext OGH 06.04.1995 6 Ob 1009/95
    Auch; nur T1; Beis wie T4
  • 6 Ob 20/95
    Entscheidungstext OGH 18.05.1995 6 Ob 20/95
    nur T1; Beis wie T4
  • 6 Ob 24/95
    Entscheidungstext OGH 13.10.1995 6 Ob 24/95
    nur T1; Veröff: SZ 68/97
  • 4 Ob 2115/96z
    Entscheidungstext OGH 09.07.1996 4 Ob 2115/96z
    nur T1; Beis wie T4
  • 4 Ob 2364/96t
    Entscheidungstext OGH 17.12.1996 4 Ob 2364/96t
    nur T1; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 4 Ob 2205/96k
    Entscheidungstext OGH 17.09.1996 4 Ob 2205/96k
    Auch; nur T1; Beisatz: Auf die Form, in die sich die Behauptung kleidet, kommt es nicht an. So kann sich eine Behauptung bisweilen auch unter der bedingten Form - zum Beispiel jemand solle betrogen haben (RG GRUR 1929, 359) - verstecken. Eine Behauptung kann auch in der Form einer Frage aufgestellt oder verbreitet werden (JBl 1938, 78). (T5)
  • 4 Ob 197/97t
    Entscheidungstext OGH 07.07.1997 4 Ob 197/97t
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beisatz: Wenn sie greifbare, einem Beweis zugängliche Vorgänge zum Gegenstand haben und von einem nicht unerheblichen Teil der angesprochenen Empfänger in diesem Sinn aufgefasst werden. Dass das Verhalten eines Dritten aufgrund eigener gedanklicher Tätigkeit interpretiert und einer wertenden Stellungnahme unterzogen wird, schließt daher das Vorliegen einer Tatsachenmitteilung noch nicht aus. (T6)
  • 6 Ob 218/98x
    Entscheidungstext OGH 10.09.1998 6 Ob 218/98x
    Auch; nur: Als Tatsachenmitteilungen gelten auch Verdächtigungen. (T7); Beisatz: Die Haftung des Täters ist auch dann zu bejahen, wenn die ehrenrührige Äußerung in Verdachtsform oder Vermutungsform erfolgte. (T8)
  • 6 Ob 7/99v
    Entscheidungstext OGH 25.02.1999 6 Ob 7/99v
    nur T7; Beis wie T8
  • 6 Ob 25/99s
    Entscheidungstext OGH 22.04.1999 6 Ob 25/99s
    Auch; nur T7; Beis wie T8 nur: Die Haftung des Täters ist zu bejahen, wenn die ehrenrührige Äußerung in Vermutungsform erfolgte. (T9)
  • 1 Ob 117/99h
    Entscheidungstext OGH 27.10.1999 1 Ob 117/99h
    nur T1; Beisatz: Auch wertende Äußerungen können unter § 1330 Abs 2 ABGB fallen, wenn sie als sogenannte "konkludente" Tatsachenbehauptungen auf entsprechende Tatsachen schließen lassen, greifbare, einem Beweis zugängliche Vorgänge zum Gegenstand haben und von einem nicht unerheblichen Teil der angesprochenen Empfänger in diesem Sinn aufgefasst werden. (T10)
  • 4 Ob 336/99m
    Entscheidungstext OGH 18.01.2000 4 Ob 336/99m
    nur T1; Beis wie T4 nur: Selbst Urteile, die nur auf entsprechende Tatsachen schließen lassen, gelten als Tatsachenmitteilung. (T11)
  • 6 Ob 47/02h
    Entscheidungstext OGH 16.05.2002 6 Ob 47/02h
    Vgl auch; Beis wie T10
  • 6 Ob 142/03f
    Entscheidungstext OGH 10.07.2003 6 Ob 142/03f
    Auch; Beis wie T6 nur: Dass das Verhalten eines Dritten aufgrund eigener gedanklicher Tätigkeit interpretiert und einer wertenden Stellungnahme unterzogen wird, schließt daher das Vorliegen einer Tatsachenmitteilung noch nicht aus. (T12)
  • 6 Ob 235/02f
    Entscheidungstext OGH 29.01.2004 6 Ob 235/02f
    Auch; Beis wie T6
  • 6 Ob 114/05s
    Entscheidungstext OGH 23.06.2005 6 Ob 114/05s
    Vgl auch; Beisatz: Der Vorwurf, jemand sei an einem Ereignis (einer Entwicklung) „schuld", beinhaltet nicht immer eine (wahre oder unwahre) Tatsachenbehauptung. Hier: Der Vorwurf ist ein (kritisierendes) Werturteil, wenn er erst aufgrund einer Denktätigkeit gewonnen wird und die rein subjektive Meinung des Erklärenden wiedergibt. (T13)
  • 6 Ob 295/03f
    Entscheidungstext OGH 14.07.2005 6 Ob 295/03f
    Auch; Beisatz: Die Unrichtigkeit einer Tatsachenbehauptung kann sich auch aus einer Unvollständigkeit des bekanntgegebenen Sachverhalts ergeben, die das dem Betroffenen vorgeworfene Verhalten in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt. (T14)
  • 4 Ob 105/06d
    Entscheidungstext OGH 28.09.2006 4 Ob 105/06d
    Auch; Beisatz: Je weniger die zu beurteilende Rechtsfolgenbehauptung nicht einfach aus dem Gesetz abzulesen ist, sondern auf einem Vorgang der persönlichen Erkenntnisgewinnung beruht, je eingehender die Grundlagen dieses Erkenntnisprozesses dargestellt werden, und je deutlicher zum Ausdruck kommt, dass eine subjektive Überzeugung im geistigen Meinungsstreit vertreten wird, um so eher wird ein reines Werturteil vorliegen. (T15)
  • 4 Ob 166/06z
    Entscheidungstext OGH 21.11.2006 4 Ob 166/06z
    nur T1; Beis wie T11
  • 4 Ob 97/07d
    Entscheidungstext OGH 10.07.2007 4 Ob 97/07d
    nur T1; nur T7; Beis wie T15
  • 4 Ob 43/18d
    Entscheidungstext OGH 22.03.2018 4 Ob 43/18d
    Auch; nur T7; Beis wie T8

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0031675

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.06.2018

Dokumentnummer

JJR_19870519_OGH0002_0040OB00391_8600000_001

Rechtssatz für 4Ob114/88 4Ob162/89 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0078308

Geschäftszahl

4Ob114/88; 4Ob162/89; 4Ob118/90; 4Ob154/90; 4Ob153/90; 4Ob36/91; 4Ob10/92; 4Ob58/92; 4Ob1/94; 4Ob30/94; 4Ob314/97y; 4Ob296/99d; 4Ob237/00g; 4Ob89/03x; 4Ob116/06x; 4Ob105/06d; 4Ob127/08t; 4Ob39/10d; 4Ob100/10z; 4Ob209/14k; 4Ob177/18k

Entscheidungsdatum

07.02.1989

Norm

UWG §1 D1c
UWG §1 D2d
UWG §7 C

Rechtssatz

Eine objektiver Nachprüfung entzogene, mit Schlagworten operierende - und deshalb dem Wahrheitsbeweis entzogene - Pauschalabwertung eines Konkurrenten, die den Boden einer sachlichen Aufklärung des Publikums verlässt, verstößt deshalb gegen § 1 UWG.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 114/88
    Entscheidungstext OGH 07.02.1989 4 Ob 114/88
    Veröff: SZ 62/20 = MR 1989,61
  • 4 Ob 162/89
    Entscheidungstext OGH 19.12.1989 4 Ob 162/89
    Vgl auch; Veröff: SZ 62/208
  • 4 Ob 118/90
    Entscheidungstext OGH 11.09.1990 4 Ob 118/90
    Auch; Veröff: MR 1991,35 = ÖBl 1991,64
  • 4 Ob 154/90
    Entscheidungstext OGH 20.11.1990 4 Ob 154/90
    Vgl auch; Beisatz: Ähnlich wie bei Werbevergleichen - die Beklagten haben die Nachteile des Kaufes bei "fliegenden Händlern" mit den Vorzügen des Fachhandels verglichen -, wäre die wettbewerbswidrige Warnung nur dann sachlich und informativ gewesen, wenn die Werbenden dem Publikum alle wesentlichen Umstände mitgeteilt hätten, die für die ausgesprochene Warnung maßgebend waren. (T1)
  • 4 Ob 153/90
    Entscheidungstext OGH 04.12.1990 4 Ob 153/90
    Auch; Beisatz: Kein Verstoß gegen das verfassungsgesetzlich verankerte Recht der freien Meinungsäußerung. (T2) Veröff: JBl 1991,390 (Pfersmann) = MR 1991,159
  • 4 Ob 36/91
    Entscheidungstext OGH 28.05.1991 4 Ob 36/91
    Beis wie T2; Veröff: ÖBl 1991,87 = MR 1992,35
  • 4 Ob 10/92
    Entscheidungstext OGH 16.06.1992 4 Ob 10/92
    Vgl auch; Beisatz: Eine wahrheitsgemäße geschäftsschädigende Behauptung ist dann zulässig, wenn der Wettbewerber hinreichenden Anlass hat, den eigenen Wettbewerb mit der Herabsetzung des Mitbewerbers zu verbinden, und sich die Kritik nach Art und Maß im Rahmen des Erforderlichen hält. (T3) Veröff: WBl 1992,410
  • 4 Ob 58/92
    Entscheidungstext OGH 14.07.1992 4 Ob 58/92
    Auch; Veröff: ÖBl 1992,210
  • 4 Ob 1/94
    Entscheidungstext OGH 15.02.1994 4 Ob 1/94
    Auch; Beisatz: Hier: Götz-Zitat für Konkurrenten. (T4)
  • 4 Ob 30/94
    Entscheidungstext OGH 14.12.1993 4 Ob 30/94
    Beis wie T3; Beisatz: Die Behauptungen sind, weil sittenwidrig, ohne Rücksicht auf ihren Wahrheitsgehalt unzulässig. "Hauszustellung einer Zeitung". (T5)
  • 4 Ob 314/97y
    Entscheidungstext OGH 19.12.1997 4 Ob 314/97y
    Vgl auch
  • 4 Ob 296/99d
    Entscheidungstext OGH 14.12.1999 4 Ob 296/99d
    Auch
  • 4 Ob 237/00g
    Entscheidungstext OGH 24.10.2000 4 Ob 237/00g
    Vgl auch
  • 4 Ob 89/03x
    Entscheidungstext OGH 24.06.2003 4 Ob 89/03x
    Vgl auch; Beisatz: Die Aussagen, andere Optiker würden das Komplettbrillenkonzept der Beklagten schlecht machen, in Betrieben von herkömmlichen Optikern werde eine Handelsspanne von 717 % erzielt, sind als mit Schlagworten operierende Pauschalabwertung von Konkurrenten zu beurteilen, die nicht unter § 7 UWG, sondern unter § 1 UWG fallen. Die Abgrenzung erfolgt nicht nach der Zulässigkeit eines Wahrheitsbeweises, sondern danach, ob - etwa durch Pauschalabwertungen, unnötiges Bloßstellen oder aggressive Tendenzen - das Sachlichkeitsgebot verletzt wird, in welchem Fall ein Verstoß gegen § 1 UWG vorliegt. (T6)
  • 4 Ob 116/06x
    Entscheidungstext OGH 09.08.2006 4 Ob 116/06x
    Auch; Beisatz: Gegen § 1 UWG verstößt, wer Mitbewerber unnötig bloßstellt oder der Lächerlichkeit preisgibt oder durch ironische Formulierungen oder aggressive Tendenzen das Sachlichkeitsgebot verletzt. (T7)
  • 4 Ob 105/06d
    Entscheidungstext OGH 28.09.2006 4 Ob 105/06d
    Auch; Beisatz: Hier: Ein Verstoß gegen § 1 UWG durch die beanstandeten Tatsachenmitteilungen wäre erst dann in Betracht zu ziehen, wenn - etwa durch Pauschalabwertungen, unnötiges Bloßstellen oder aggressive Tendenzen - das Sachlichkeitsgebot verletzt wird. Das zur Illustration einer konkreten Tatsache (Aufbau von Abhängigkeiten) verwendete Bild von den Seilbahnen am Haken ist jedoch weder aggressiv noch bloßstellend, sondern illustriert pointiert den Vorwurf der behaupteten wirtschaftlichen Abhängigkeit. (T8)
  • 4 Ob 127/08t
    Entscheidungstext OGH 23.09.2008 4 Ob 127/08t
    Beis wie T2; Beisatz: Nach § 1 UWG idF der UWG-Novelle 2007 ist die pauschale Herabsetzung von Mitbewerbern im Regelfall als unlautere Geschäftspraktik im Sinn der Generalklausel des § 1 UWG zu werten. (T9); Veröff: SZ 2008/132
  • 4 Ob 39/10d
    Entscheidungstext OGH 13.07.2010 4 Ob 39/10d
  • 4 Ob 100/10z
    Entscheidungstext OGH 05.10.2010 4 Ob 100/10z
  • 4 Ob 209/14k
    Entscheidungstext OGH 16.12.2014 4 Ob 209/14k
    Vgl; Beisatz: Hier: Vergleichende Werbung. (T10); Veröff: SZ 2014/128
  • 4 Ob 177/18k
    Entscheidungstext OGH 23.10.2018 4 Ob 177/18k
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0078308

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.01.2019

Dokumentnummer

JJR_19890207_OGH0002_0040OB00114_8800000_003

Rechtssatz für 4Ob128/89 4Ob120/89 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0079167

Geschäftszahl

4Ob128/89; 4Ob120/89; 4Ob162/89; 4Ob169/89; 4Ob11/90; 4Ob89/90; 4Ob118/90; 4Ob80/90 (4Ob81/90); 4Ob135/90; 4Ob10/92; 4Ob58/92; 4Ob84/92; 4Ob95/93; 4Ob30/94; 4Ob139/94; 4Ob49/95; 4Ob2115/96z; 4Ob2364/96t; 4Ob47/97h; 4Ob331/97y; 4Ob103/98w; 4Ob112/99w; 4Ob336/99m; 4Ob184/06x; 4Ob249/06f

Entscheidungsdatum

10.10.1989

Norm

UWG §7 C

Rechtssatz

"Tatsachen" im Sinne des § 7 Abs 1 UWG sind nach ständiger Rechtsprechung - unabhängig von der im Einzelfall gewählten Formulierung - Umstände, Ereignisse oder Eigenschaften eines greifbaren, für das Publikum erkennbaren und von ihm an Hand bekannter oder zu ermittelnder Umstände auf seine Richtigkeit nachprüfbaren Inhalts.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 120/89
    Entscheidungstext OGH 26.09.1989 4 Ob 120/89
  • 4 Ob 128/89
    Entscheidungstext OGH 10.10.1989 4 Ob 128/89
    Veröff: MR 1989,219 (Korn) = ÖBl 1990,18
  • 4 Ob 162/89
    Entscheidungstext OGH 19.12.1989 4 Ob 162/89
    Veröff: SZ 62/208 = MR 1990,66 = ÖBl 1990,253
  • 4 Ob 169/89
    Entscheidungstext OGH 09.01.1990 4 Ob 169/89
    Beisatz: Davon zu unterscheiden sind solche Werturteile, die eine rein subjektive Meinung des Erklärenden wiedergeben und daher objektiv nicht überprüft werden können. (T1) Veröff: SZ 63/2 = MR 1990,68 = ÖBl 1990,205
  • 4 Ob 11/90
    Entscheidungstext OGH 20.02.1990 4 Ob 11/90
    Beis wie T1; Veröff: MR 1990,183 (Korn)
  • 4 Ob 89/90
    Entscheidungstext OGH 12.06.1990 4 Ob 89/90
    Beis wie T1
  • 4 Ob 118/90
    Entscheidungstext OGH 11.09.1990 4 Ob 118/90
    Beis wie T1; Veröff: ÖBl 1991,64
  • 4 Ob 80/90
    Entscheidungstext OGH 18.09.1990 4 Ob 80/90
  • 4 Ob 135/90
    Entscheidungstext OGH 06.11.1990 4 Ob 135/90
    Beis wie T1; Veröff: MR 1991,115 = ÖBl 1991,58
  • 4 Ob 10/92
    Entscheidungstext OGH 16.06.1992 4 Ob 10/92
    Auch; Beisatz: Das trifft auch bei sogenannten "konkludenten Tatsachenbehauptungen" zu, die Urteile enthalten, welche nur auf entsprechende Tatsachen schließen lassen. (T2) Beis wie T1; Veröff: WBl 1992,410
  • 4 Ob 58/92
    Entscheidungstext OGH 14.07.1992 4 Ob 58/92
    Beis wie T1; Veröff: ÖBl 1992,210
  • 4 Ob 84/92
    Entscheidungstext OGH 20.10.1992 4 Ob 84/92
    Beisatz: Hier: § 1330 ABGB. (T3) Veröff: MR 1992,250 (Korn) = ÖBl 1992,278 = WBl 1993,97
  • 4 Ob 95/93
    Entscheidungstext OGH 29.06.1993 4 Ob 95/93
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Hier: "Ganze Woche" - noch kein Geschäft. (T4) Veröff: MR 1993,182
  • 4 Ob 30/94
    Entscheidungstext OGH 14.12.1993 4 Ob 30/94
    Beisatz: Hauszustellung einer Zeitung. (T5)
  • 4 Ob 139/94
    Entscheidungstext OGH 06.12.1994 4 Ob 139/94
    Beis wie T2
  • 4 Ob 49/95
    Entscheidungstext OGH 10.10.1995 4 Ob 49/95
    Beis wie T1; Beis wie T2; Veröff: SZ 68/177
  • 4 Ob 2115/96z
    Entscheidungstext OGH 09.07.1996 4 Ob 2115/96z
    Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Die Behauptung, jemand habe fachlich keine Ahnung oder er versuche wieder einmal, seine Kunden bewusst zu täuschen, ist eine Tatsachenbehauptung. (T6)
  • 4 Ob 2364/96t
    Entscheidungstext OGH 17.12.1996 4 Ob 2364/96t
    Auch
  • 4 Ob 47/97h
    Entscheidungstext OGH 18.03.1997 4 Ob 47/97h
  • 4 Ob 331/97y
    Entscheidungstext OGH 12.11.1997 4 Ob 331/97y
    Beis wie T1
  • 4 Ob 103/98w
    Entscheidungstext OGH 21.04.1998 4 Ob 103/98w
    Vgl; Beis wie T1
  • 4 Ob 112/99w
    Entscheidungstext OGH 01.06.1999 4 Ob 112/99w
    Beis wie T1
  • 4 Ob 336/99m
    Entscheidungstext OGH 18.01.2000 4 Ob 336/99m
    Beis wie T1
  • 4 Ob 184/06x
    Entscheidungstext OGH 21.11.2006 4 Ob 184/06x
    Beisatz: Das ist bei der Behauptung eines Schutzrechtseingriffs der Fall. (T7); Veröff: SZ 2006/170
  • 4 Ob 249/06f
    Entscheidungstext OGH 20.03.2007 4 Ob 249/06f
    Beis wie T2; Beis wie T7

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0079167

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2009

Dokumentnummer

JJR_19891010_OGH0002_0040OB00128_8900000_004