Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 5Ob19/77 5Ob13/77 5Ob27...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0042166

Geschäftszahl

5Ob19/77; 5Ob13/77; 5Ob27/80; 5Ob25/83; 5Ob33/82; 5Ob120/91; 5Ob73/97i

Entscheidungsdatum

24.05.1977

Norm

WEG 1975 §4 Abs1
WEG 1975 §17 Abs1
WEG 1975 §19 Abs2 Z2
WEG 1975 §26 Abs1 Z5
WEG 1975 §26 Abs2 Z1
WEG 1975 §26 Abs2 Z5
ZPO §477 Abs1 D4

Rechtssatz

Auch in einem auf § 19 Abs 2 Z 2 WEG gegründeten Verfahren (Änderung des Verteilungsschlüssels) haben alle Miteigentümer Parteistellung; sie können in diesem Verfahren, das die Sonderinteressen der einzelnen Miteigentümern betrifft, nicht durch den Verwalter vertreten werden, weil dieser die Interessen aller Miteigentümer zu vertreten hat. Wird ein Miteigentümer nicht beteiligt, ist das Verfahren als nichtig aufzuheben.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 19/77
    Entscheidungstext OGH 24.05.1977 5 Ob 19/77
    Veröff: MietSlg 29537
  • 5 Ob 13/77
    Entscheidungstext OGH 06.09.1977 5 Ob 13/77
    Vgl auch; Veröff: MietSlg 29536
  • 5 Ob 27/80
    Entscheidungstext OGH 18.11.1980 5 Ob 27/80
    Vgl; Beisatz: Hier: Antrag auf Festsetzung der Nutzwerte nach § 4 Abs 1 WEG. (T1)
  • 5 Ob 25/83
    Entscheidungstext OGH 20.09.1983 5 Ob 25/83
  • 5 Ob 33/82
    Entscheidungstext OGH 15.11.1983 5 Ob 33/82
    Auch
  • 5 Ob 120/91
    Entscheidungstext OGH 28.04.1992 5 Ob 120/91
    Veröff: WoBl 1992,191 (Call)
  • 5 Ob 73/97i
    Entscheidungstext OGH 10.06.1997 5 Ob 73/97i
    Vgl auch; Beisatz: Die Nichtzustellung des verfahrenseinleitenden Sachantrags an die Antragsgegner (zB dem Hausanschlag der Ladung der Antragsgegner zur Verhandlung ist der Sachantrag des Antragstellers nicht angeschlossen) bedeutet eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0042166

Dokumentnummer

JJR_19770524_OGH0002_0050OB00019_7700000_002

Rechtssatz für 5Ob95/90 5Ob1021/92 5Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0083113

Geschäftszahl

5Ob95/90; 5Ob1021/92; 5Ob120/91; 5Ob87/94

Entscheidungsdatum

29.01.1991

Norm

WEG 1975 §13 Abs2

Rechtssatz

Gemäß § 13 Abs 2 Z 2 letzter Satz WEG kann - unter dem Gesichtspunkt, daß die beabsichtigte Änderung nicht der Übung des Verkehrs entspreche oder nicht einem wichtigen Interesse des Wohnungseigentümers diene - das Anbringen einer nach dem Stand der Technik notwendigen Antenne für den Hörfunkempfang und Fernsehempfang nicht untersagt werden, wenn der Anschluß an eine bestehende Antenne nicht möglich oder nicht zumutbar ist. Unter solchen notwendigen Antennen werden nicht nur Antennen verstanden, die einen Fernsehempfang überhaupt ermöglichen, sondern auch solche Antennen, die nach dem Stand der jeweiligen Technik den Empfang solcher Hörfunkprogramme und Fernsehprogramme ermöglichen, die mit den herkömmlichen Zimmerantennen oder Dachantennen bzw im Wege des Kabelfernsehens nicht empfangen werden können.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 95/90
    Entscheidungstext OGH 29.01.1991 5 Ob 95/90
    Veröff: RZ 1993,98 = MR 1993,34
  • 5 Ob 1021/92
    Entscheidungstext OGH 07.04.1992 5 Ob 1021/92
    Auch
  • 5 Ob 120/91
    Entscheidungstext OGH 28.04.1992 5 Ob 120/91
    Veröff: WoBl 1992,191 (Call)
  • 5 Ob 87/94
    Entscheidungstext OGH 20.09.1994 5 Ob 87/94
    Auch; Beisatz: Hier: Entscheidung zu § 9 MRG. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0083113

Dokumentnummer

JJR_19910129_OGH0002_0050OB00095_9000000_002

Rechtssatz für 5Ob9/91 5Ob120/91 5Ob12...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0083364

Geschäftszahl

5Ob9/91; 5Ob120/91; 5Ob127/91; 5Ob87/94

Entscheidungsdatum

05.07.1991

Norm

WEG 1975 §13 Abs2 Z2

Rechtssatz

Bei der Prüfung, ob die anderen Miteigentümer rechtmäßig die Einwilligung verweigern, weil ihre schutzwürdigen Interessen beeinträchtigt würden, sind die in der Bauordnung normierten Voraussetzungen nicht außer acht zu lassen. Ergeben sich daraus Hindernisse, die nicht überwunden oder durch Abgehen vom Plan beseitigt werden können, oder sind auch bei Einhaltung der Bauvorschriften Interessensbeeinträchtigungen unvermeidlich, fehlt es schon nach § 13 Abs 2 Z 1 WEG an der Zulässigkeit der Änderung und der Duldungspflicht. Die Gegner sind nicht zu verhalten, einem Bauvorhaben zuzustimmen, dem von vornherein Vorschriften der Bauordnung entgegenstehen.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 9/91
    Entscheidungstext OGH 05.07.1991 5 Ob 9/91
    Veröff: WoBl 1992,87 (Call)
  • 5 Ob 120/91
    Entscheidungstext OGH 28.04.1992 5 Ob 120/91
    nur: Die Gegner sind nicht zu verhalten, einem Bauvorhaben zuzustimmen, dem von vornherein Vorschriften der Bauordnung entgegenstehen. (T1)
  • 5 Ob 127/91
    Entscheidungstext OGH 14.07.1992 5 Ob 127/91
    nur T1; Veröff: WoBl 1992,191 (Call)
  • 5 Ob 87/94
    Entscheidungstext OGH 20.09.1994 5 Ob 87/94
    Auch; nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0083364

Dokumentnummer

JJR_19910705_OGH0002_0050OB00009_9100000_002