Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 1Ob813/53 4Ob520/76 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0043338

Geschäftszahl

1Ob813/53; 4Ob520/76; 7Ob585/77; 7Ob501/81 (7Ob502/81); 7Ob635/81; 7Ob32/82; 6Ob872/82; 1Ob704/83; 1Ob653/85; 14Ob86/86; 7Ob501/86; 4Ob565/87; 8Ob560/87 (8Ob561/87); 8Ob524/89; 7Ob618/89; 10ObS426/89; 4Ob53/90; 4Ob536/91; 3Ob1564/91; 4Ob18/92; 9ObA218/93 (9ObA219/93); 9ObA59/94; 2Ob577/94; 1Ob592/95; 10Ob1619/95; 10Ob2134/96p; 10ObS2303/96s; 1Ob2323/96S; 1Ob53/97v; 9ObA235/97t; 8Ob312/97h; 10ObS432/97w; 3Ob47/98b; 10ObS301/98g; 2Ob68/00i; 8Ob24/02s; 10Ob41/04h; 7Ob153/04g; 6Ob70/05w; 8Ob120/06i; 7Ob41/07s; 6Ob117/07k; 5Ob148/07m; 2Ob176/07g; 4Ob86/08p; 6Ob119/08f; 3Ob224/08z; 17Ob28/08d; 5Ob193/08f; 4Ob80/09g; 5Ob64/09m; 5Ob171/09x; 5Ob189/09v; 17Ob34/09p; 1Ob20/10p; 8ObA30/09h; 4Ob202/09y; 2Ob143/09g; 5Ob53/10w; 3Ob192/10x; 8Ob50/10a; 17Ob19/10h; 5Ob154/10y; 5Ob149/10p; 1Ob54/11i; 5Ob246/10b; 5Ob61/11y; 4Ob224/10k; 1Ob55/11m; 4Ob123/11h; 3Ob98/11z; 7Ob193/11z; 2Ob215/10x; 5Ob34/12d; 3Ob67/12t; 1Ob125/12g; 9ObA106/12x; 4Ob198/12i; 1Ob184/12h; 1Ob249/12t; 3Ob95/13m; 10ObS63/13g; 10Ob39/13b; 9Ob30/13x; 10Ob22/13b; 7Ob214/13s; 5Ob72/13v; 5Ob33/14k; 3Ob68/14t; 9ObA110/14p; 5Ob129/14b; 1Ob229/14d; 6Ob200/14a; 7Ob30/15k; 4Ob95/15x; 9ObA83/15v; 5Ob127/15k; 9ObA94/15m; 1Ob132/15s; 4Ob169/15d; 6Ob131/15f; 4Ob224/15t; 9ObA115/15z; 7Ob206/15t; 7Ob146/15v; 3Ob85/15v; 9ObA76/16s; 8ObS2/16a; 2Ob93/16i; 7Ob81/16m; 4Ob139/16v; 1Ob114/16w; 3Ob138/16i; 3Ob166/16g; 7Ob231/16w; 2Ob48/16x; 1Ob90/17t; 8ObA62/16z; 8ObA1/17f; 9ObA81/17b; 1Ob125/17i; 4Ob173/17w; 1Ob235/17s; 9ObA4/18f; 1Ob75/18p; 5Ob94/18m; 6Ob112/18s; 7Ob114/18t; 9ObA101/18w; 5Ob6/19x; 8ObA43/19k; 10ObS59/19b; 8Ob59/19p; 8ObA54/19b

Entscheidungsdatum

29.04.1954

Norm

ZPO §503 Z4 E2a
AußStrG 2005 §66 Abs1 Z4 AIVA

Rechtssatz

Der Grundsatz, dass bei Bekämpfung der rechtlichen Beurteilung die Gesetzmäßigkeit des Urteiles nach allen Richtungen zu prüfen ist, gilt dann nicht mehr, wenn ein Tatbestand (hier der des § 19 Abs 2 Z 10 MietG) von mehreren selbständigen rechtserzeugenden Tatsachen abgeleitet wird und sich die Rechtsausführungen nur auf eine dieser Tatsachen, nicht aber auch auf die anderen beziehen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 813/53
    Entscheidungstext OGH 29.04.1954 1 Ob 813/53
  • 4 Ob 520/76
    Entscheidungstext OGH 06.04.1976 4 Ob 520/76
  • 7 Ob 585/77
    Entscheidungstext OGH 23.06.1977 7 Ob 585/77
    Beisatz: Teil einer Gegenforderung. (T1)
  • 7 Ob 501/81
    Entscheidungstext OGH 14.01.1982 7 Ob 501/81
    Auch; Beisatz: Widerklage (T2)
  • 7 Ob 635/81
    Entscheidungstext OGH 29.04.1982 7 Ob 635/81
    Auch; Beisatz: Hier: Abweisung eines Teilbetrages. (T3)
  • 7 Ob 32/82
    Entscheidungstext OGH 23.09.1982 7 Ob 32/82
    Auch
  • 6 Ob 872/82
    Entscheidungstext OGH 20.01.1983 6 Ob 872/82
    Auch
  • 1 Ob 704/83
    Entscheidungstext OGH 10.10.1983 1 Ob 704/83
    Ähnlich; Beisatz: Hier: Die Rechtsrüge bezog sich nur auf einen von mehreren Ansprüchen. (T4)
  • 1 Ob 653/85
    Entscheidungstext OGH 09.10.1985 1 Ob 653/85
  • 14 Ob 86/86
    Entscheidungstext OGH 27.05.1986 14 Ob 86/86
    Beisatz: Dabei hat es auch nach Neuregelung des § 84 ZPO durch die ZVN 1983 zu bleiben. (T5)
    Veröff: JBl 1986,674 = Arb 10527 = DRdA 1987,452 (Pfeil)
  • 7 Ob 501/86
    Entscheidungstext OGH 10.07.1986 7 Ob 501/86
    Veröff: SZ 59/126 = NZ 1987,317
  • 4 Ob 565/87
    Entscheidungstext OGH 03.11.1987 4 Ob 565/87
    Auch; Veröff: SZ 60/229
  • 8 Ob 560/87
    Entscheidungstext OGH 25.02.1988 8 Ob 560/87
    Auch; Beisatz: Bei einem mehrere Ansprüche erfassenden Schadenersatzbegehren sind die einzelnen Ansprüche nur dann im Rahmen der Rechtsrüge zu prüfen, wenn die Rechtsrüge hinsichtlich jedes dieser Ansprüche ordnungsgemäß ausgeführt ist. (T6)
  • 8 Ob 524/89
    Entscheidungstext OGH 30.03.1989 8 Ob 524/89
  • 7 Ob 618/89
    Entscheidungstext OGH 06.07.1989 7 Ob 618/89
    Ähnlich; Beisatz: Auch im Rahmen der Überprüfung der rechtlichen Beurteilung nach allen Richtungen ist das Rechtsmittelgericht an den von den Parteien vorgetragenen Sachverhalt gebunden und hat sich auf den aus dem Parteivorbringen sich ergebenden Streitgegenstand zu beschränken. (T7)
  • 10 ObS 426/89
    Entscheidungstext OGH 06.02.1990 10 ObS 426/89
    Vgl
  • 4 Ob 53/90
    Entscheidungstext OGH 12.06.1990 4 Ob 53/90
  • 4 Ob 536/91
    Entscheidungstext OGH 28.05.1991 4 Ob 536/91
    Auch; Beisatz: Hier: Kündigungsgründe (T8)
  • 3 Ob 1564/91
    Entscheidungstext OGH 27.11.1991 3 Ob 1564/91
  • 4 Ob 18/92
    Entscheidungstext OGH 18.02.1992 4 Ob 18/92
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Rechtsrüge, die sich nicht nur - wie vom Berufungsgericht angenommen - auf Unterlassungsbegehren sondern auch auf Widerrufsbegehren und Veröffentlichungsbegehren bezieht. (T9)
  • 9 ObA 218/93
    Entscheidungstext OGH 08.09.1993 9 ObA 218/93
    Auch; Beis wie T6
  • 9 ObA 59/94
    Entscheidungstext OGH 20.04.1994 9 ObA 59/94
    Auch
  • 2 Ob 577/94
    Entscheidungstext OGH 27.10.1994 2 Ob 577/94
  • 1 Ob 592/95
    Entscheidungstext OGH 27.07.1995 1 Ob 592/95
    Auch; Beis wie T4
  • 10 Ob 1619/95
    Entscheidungstext OGH 09.01.1996 10 Ob 1619/95
    Beis wie T4
  • 10 Ob 2134/96p
    Entscheidungstext OGH 07.05.1996 10 Ob 2134/96p
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 10 ObS 2303/96s
    Entscheidungstext OGH 12.09.1996 10 ObS 2303/96s
    Vgl auch; Beis wie T4
    Veröff: SZ 69/209
  • 1 Ob 2323/96s
    Entscheidungstext OGH 25.10.1996 1 Ob 2323/96s
    Auch
  • 1 Ob 53/97v
    Entscheidungstext OGH 24.06.1997 1 Ob 53/97v
    Vgl
  • 9 ObA 235/97t
    Entscheidungstext OGH 27.08.1997 9 ObA 235/97t
    Ähnlich; Beisatz: Wurde eine vom Erstgericht materiell unrichtig gelöste Rechtsfrage in der Berufung nicht geltend gemacht, kann diese Frage nicht mehr Gegenstand des Revisionsverfahrens sein. (T10)
  • 8 Ob 312/97h
    Entscheidungstext OGH 29.01.1998 8 Ob 312/97h
    Vgl auch; Beis wie T6; Beis wie T10
  • 10 ObS 432/97w
    Entscheidungstext OGH 31.03.1998 10 ObS 432/97w
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 3 Ob 47/98b
    Entscheidungstext OGH 27.05.1998 3 Ob 47/98b
  • 10 ObS 301/98g
    Entscheidungstext OGH 15.09.1998 10 ObS 301/98g
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 2 Ob 68/00i
    Entscheidungstext OGH 30.03.2000 2 Ob 68/00i
    Vgl auch
  • 8 Ob 24/02s
    Entscheidungstext OGH 28.03.2002 8 Ob 24/02s
    Auch
  • 10 Ob 41/04h
    Entscheidungstext OGH 08.06.2004 10 Ob 41/04h
    Beisatz: Hat die Rechtsrüge in zweiter Instanz nur einen bestimmten Aspekt aufgegriffen, wurde das Ersturteil aber nicht aus dem nunmehr relevierten Grund bekämpft, dann kann die diesbezügliche rechtliche Beurteilung im Revisionsverfahren nicht mehr bekämpft werden. Der geltend gemachte Revisionsgrund ist daher nicht gesetzmäßig ausgeführt. (T11)
  • 7 Ob 153/04g
    Entscheidungstext OGH 08.09.2004 7 Ob 153/04g
    Auch; Veröff: SZ 2004/134
  • 6 Ob 70/05w
    Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 70/05w
    Beisatz: Hier: Der Einwand der mangelnden Aktivlegitimation wurde im Rechtsmittelverfahren nicht aufrechterhalten. (T12)
  • 8 Ob 120/06i
    Entscheidungstext OGH 23.11.2006 8 Ob 120/06i
    Auch; Beisatz: Nach der ständigen Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs können, wenn in der Berufung nur in bestimmten Punkten eine Rechtsrüge ausgeführt wurde, andere Punkte in der Revision nicht mehr geltend gemacht werden, jedenfalls wenn es um mehrere selbstständig zu beurteilende Rechtsfragen geht. (T13)
    Beis wie T12
  • 7 Ob 41/07s
    Entscheidungstext OGH 18.04.2007 7 Ob 41/07s
    Auch; Beisatz: Hier: Rekurs über eine Klagsänderung stützte sich nicht darauf, dass die bezirksgerichtliche Wertzuständigkeit überschritten worden sei. Das Rekursgericht hätte hier nur im Rahmen des Vorbringens der Beklagten (Frage der erheblichen Erschwerung oder Verzögerung des Verfahrens) die Zulässigkeit der Klagsänderung prüfen dürfen. (T14)
  • 6 Ob 117/07k
    Entscheidungstext OGH 21.06.2007 6 Ob 117/07k
    Auch; Beis wie T13
  • 5 Ob 148/07m
    Entscheidungstext OGH 11.12.2007 5 Ob 148/07m
    Auch; Beisatz: Kommt daher der Revisionswerber in seiner Revision auf bestimmte Rechtsgründe oder selbstständige Einwendungen nicht mehr zurück, so sind diese damit aus der ansonsten umfassenden Beurteilungspflicht des Obersten Gerichtshofs ausgeschieden. (T15)
  • 2 Ob 176/07g
    Entscheidungstext OGH 29.05.2008 2 Ob 176/07g
    Vgl; Beis wie T4; Beis wie T6
    Veröff: SZ 2008/73
  • 4 Ob 86/08p
    Entscheidungstext OGH 08.07.2008 4 Ob 86/08p
    Auch; Beis wie T13; Beis wie T15; Beisatz: Hier: Einwendung der Schadenminderungspflicht. (T16)
  • 6 Ob 119/08f
    Entscheidungstext OGH 07.07.2008 6 Ob 119/08f
    Auch; nur T13
  • 3 Ob 224/08z
    Entscheidungstext OGH 19.11.2008 3 Ob 224/08z
    Auch; Beis ähnlich wie T11
  • 17 Ob 28/08d
    Entscheidungstext OGH 16.12.2008 17 Ob 28/08d
    Auch; Beis wie T15; Beisatz: Der Rechtsmittelwerber muss jedoch Rechtsgründe, denen in sich geschlossene - also selbständige rechtserzeugende, rechtshemmende oder rechtsvernichtende - Tatsachen zugrundeliegen, behandeln, damit sie nicht aus dem Nachprüfungsrahmen herausfallen. (T17)
  • 5 Ob 193/08f
    Entscheidungstext OGH 13.01.2009 5 Ob 193/08f
    Auch; Beisatz: Tritt der Rechtsmittelwerber der Beurteilung einer selbstständigen Rechtsfrage durch das Rekursgericht in seinem Revisionsrekurs nicht entgegen, ist diese Rechtsansicht nicht mehr zu überprüfen. (T18)
    Bem: Hier: Außerstreitiges Verfahren nach § 37 Abs 1 Z 6 MRG. (T19)
    Veröff: SZ 2009/1
  • 4 Ob 80/09g
    Entscheidungstext OGH 09.06.2009 4 Ob 80/09g
    Vgl; Beisatz: Die rechtliche Überprüfung einer Entscheidung durch das Rechtsmittelgericht erfolgt nur insoweit, als im Rahmen einer Rechtsrüge Rechtsfragen zu (selbstständigen) Ansprüchen und Einwendungen ausgeführt worden sind. (T20)
  • 5 Ob 64/09m
    Entscheidungstext OGH 01.09.2009 5 Ob 64/09m
    Vgl
  • 5 Ob 171/09x
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 5 Ob 171/09x
    Auch; Beis ähnlich wie T13; Beis ähnlich wie T15
    Bem: Hier: Bejahung des Bestands der Klagsforderung als rechtlich selbständige Frage gegenüber der Beurteilung der Gegenforderung. (T21)
    Veröff: SZ 2009/162
  • 5 Ob 189/09v
    Entscheidungstext OGH 19.01.2010 5 Ob 189/09v
    Auch; Beis wie T18; Beisatz: Die Passivlegitimation betrifft eine rechtlich selbständige Frage. (T22)
  • 17 Ob 34/09p
    Entscheidungstext OGH 23.03.2010 17 Ob 34/09p
    Vgl
  • 1 Ob 20/10p
    Entscheidungstext OGH 09.03.2010 1 Ob 20/10p
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T11
  • 8 ObA 30/09h
    Entscheidungstext OGH 23.03.2010 8 ObA 30/09h
    Vgl auch; Beis wie T18
  • 4 Ob 202/09y
    Entscheidungstext OGH 08.06.2010 4 Ob 202/09y
    Auch; Beis wie T15
  • 2 Ob 143/09g
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 2 Ob 143/09g
    Auch; Beis wie T6
    Veröff: SZ 2010/67
  • 5 Ob 53/10w
    Entscheidungstext OGH 21.10.2010 5 Ob 53/10w
    Auch; Beis ähnlich wie T18
  • 3 Ob 192/10x
    Entscheidungstext OGH 19.01.2011 3 Ob 192/10x
    Auch; Beis ähnlich wie T18
  • 8 Ob 50/10a
    Entscheidungstext OGH 25.01.2011 8 Ob 50/10a
    Vgl auch
  • 17 Ob 19/10h
    Entscheidungstext OGH 16.02.2011 17 Ob 19/10h
    Auch; Veröff: SZ 2011/18
  • 5 Ob 154/10y
    Entscheidungstext OGH 09.02.2011 5 Ob 154/10y
    Auch; Beis ähnlich wie T12; Beisatz: Hier: Ob ein Bestandobjekt dem Vollanwendungsbereich des MRG unterliegt eine rechtlich selbständige Frage. (T23)
    Veröff: SZ 2011/15
  • 5 Ob 149/10p
    Entscheidungstext OGH 24.01.2011 5 Ob 149/10p
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Unterlassung der Aufnahme der Lösungsbefugnis in den Spruch nicht gerügt. (T24)
  • 1 Ob 54/11i
    Entscheidungstext OGH 31.03.2011 1 Ob 54/11i
    Auch
  • 5 Ob 246/10b
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 246/10b
    Vgl auch
  • 5 Ob 61/11y
    Entscheidungstext OGH 27.04.2011 5 Ob 61/11y
    Vgl auch
  • 4 Ob 224/10k
    Entscheidungstext OGH 10.05.2011 4 Ob 224/10k
    Auch; Beis wie T15; Beisatz: Hier: Vertragsaufhebung wegen arglistiger Irreführung. (T25)
  • 1 Ob 55/11m
    Entscheidungstext OGH 24.05.2011 1 Ob 55/11m
    Auch; Vgl auch Beis wie T4; Vgl auch Beis wie T13; Vgl auch Beis wie T15
  • 4 Ob 123/11h
    Entscheidungstext OGH 09.08.2011 4 Ob 123/11h
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T13
  • 3 Ob 98/11z
    Entscheidungstext OGH 24.08.2011 3 Ob 98/11z
    Vgl auch; Beis wie T11; Beis wie T13; Beis wie T20
  • 7 Ob 193/11z
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 7 Ob 193/11z
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T17; Beis wie T20
  • 2 Ob 215/10x
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 2 Ob 215/10x
    Vgl auch; Vgl Beis wie T15
    Veröff: SZ 2012/20
  • 5 Ob 34/12d
    Entscheidungstext OGH 24.04.2012 5 Ob 34/12d
    Auch; Beis auch wie T15; Beis auch wie T20
  • 3 Ob 67/12t
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 3 Ob 67/12t
    Vgl auch; Beis wie T13
  • 1 Ob 125/12g
    Entscheidungstext OGH 01.08.2012 1 Ob 125/12g
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 9 ObA 106/12x
    Entscheidungstext OGH 24.09.2012 9 ObA 106/12x
    Vgl auch
  • 4 Ob 198/12i
    Entscheidungstext OGH 17.12.2012 4 Ob 198/12i
    Vgl auch; Beis wie T13
  • 1 Ob 184/12h
    Entscheidungstext OGH 11.04.2013 1 Ob 184/12h
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 1 Ob 249/12t
    Entscheidungstext OGH 14.03.2013 1 Ob 249/12t
    Vgl auch; Beis wie T15; Beis wie T20
  • 3 Ob 95/13m
    Entscheidungstext OGH 17.07.2013 3 Ob 95/13m
    Auch; Beis wie T18
  • 10 ObS 63/13g
    Entscheidungstext OGH 23.07.2013 10 ObS 63/13g
    Ähnlich; Beis wie T4; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 10 Ob 39/13b
    Entscheidungstext OGH 12.09.2013 10 Ob 39/13b
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 9 Ob 30/13x
    Entscheidungstext OGH 27.08.2013 9 Ob 30/13x
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T13; Beisatz: Hier: Zuständigkeit nach Art 5 Nr 3 EuGVVO. (T26)
  • 10 Ob 22/13b
    Entscheidungstext OGH 04.11.2013 10 Ob 22/13b
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 7 Ob 214/13s
    Entscheidungstext OGH 11.12.2013 7 Ob 214/13s
    Auch; Beisatz: Nach ständiger Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs können, wenn in der Berufung nur in bestimmten Punkten eine Rechtsrüge ausgeführt wird, andere Punkte in der Revision nicht mehr geltend gemacht werden. (T27)
  • 5 Ob 72/13v
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 5 Ob 72/13v
    Auch; Beisatz: Verfahren nach § 37 MRG. (T28)
  • 5 Ob 33/14k
    Entscheidungstext OGH 13.03.2014 5 Ob 33/14k
    Auch; Beisatz: Auf die vom Berufungsgericht formulierte Zulassungsfrage, welcher hier nur theoretisch-abstrakte Bedeutung zukommt, muss daher nicht eingegangen werden. (T29)
  • 3 Ob 68/14t
    Entscheidungstext OGH 25.06.2014 3 Ob 68/14t
    Auch
  • 9 ObA 110/14p
    Entscheidungstext OGH 29.10.2014 9 ObA 110/14p
  • 5 Ob 129/14b
    Entscheidungstext OGH 23.10.2014 5 Ob 129/14b
    Auch; Beisatz: Hier: Verfahren nach § 52 WEG. (T30)
  • 1 Ob 229/14d
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 229/14d
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T27; Beisatz: Hier: Zum Einwand des Wegfalls der Geschäftsgrundlage enthielt schon die Berufung der Beklagten keine inhaltlichen Ausführungen. Dieser selbständige Einwand ist daher nicht mehr zu prüfen. (T31)
  • 6 Ob 200/14a
    Entscheidungstext OGH 19.03.2015 6 Ob 200/14a
    Vgl auch; Beis wie T20
  • 7 Ob 30/15k
    Entscheidungstext OGH 09.04.2015 7 Ob 30/15k
    Auch; Beis wie T15
  • 4 Ob 95/15x
    Entscheidungstext OGH 16.06.2015 4 Ob 95/15x
    Auch; Beis wie T15; Beis wie T20
  • 9 ObA 83/15v
    Entscheidungstext OGH 29.07.2015 9 ObA 83/15v
  • 5 Ob 127/15k
    Entscheidungstext OGH 25.08.2015 5 Ob 127/15k
    Vgl auch
  • 9 ObA 94/15m
    Entscheidungstext OGH 24.09.2015 9 ObA 94/15m
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T27
  • 1 Ob 132/15s
    Entscheidungstext OGH 27.08.2015 1 Ob 132/15s
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T10; Beis wie T13; Beis wie T27
  • 4 Ob 169/15d
    Entscheidungstext OGH 20.10.2015 4 Ob 169/15d
    Beis wie T11
  • 6 Ob 131/15f
    Entscheidungstext OGH 26.11.2015 6 Ob 131/15f
    Vgl; Beisatz: Das Berufungsgericht darf nicht von sich aus eine rechtliche Beurteilung in Bezug auf eine selbständige Einwendung vornehmen, wenn die Berufung die diesbezügliche Rechtsansicht des Erstgerichts nicht bekämpft hat. (T32)
  • 4 Ob 224/15t
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 4 Ob 224/15t
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T13; Beis wie T27
  • 9 ObA 115/15z
    Entscheidungstext OGH 28.10.2015 9 ObA 115/15z
    Auch
  • 7 Ob 206/15t
    Entscheidungstext OGH 16.12.2015 7 Ob 206/15t
    Auch
  • 7 Ob 146/15v
    Entscheidungstext OGH 06.04.2016 7 Ob 146/15v
    Auch; Beis wie T15; Beis wie T20
  • 3 Ob 85/15v
    Entscheidungstext OGH 16.03.2016 3 Ob 85/15v
    Auch; Veröff: SZ 2016/30
  • 9 ObA 76/16s
    Entscheidungstext OGH 24.06.2016 9 ObA 76/16s
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T13; Beis wie T17; Beis wie T20; Beis wie T27; Beis wie T32
  • 8 ObS 2/16a
    Entscheidungstext OGH 28.06.2016 8 ObS 2/16a
    Auch; Beis wie T11; Beis wie T27
  • 2 Ob 93/16i
    Entscheidungstext OGH 28.06.2016 2 Ob 93/16i
    Auch; Beis wie T27
  • 7 Ob 81/16m
    Entscheidungstext OGH 06.07.2016 7 Ob 81/16m
    Vgl
  • 4 Ob 139/16v
    Entscheidungstext OGH 12.07.2016 4 Ob 139/16v
    Auch
  • 1 Ob 114/16w
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 114/16w
    Vgl; Beis wie T13; Beis wie T27; Veröff: SZ 2016/79
  • 3 Ob 138/16i
    Entscheidungstext OGH 22.09.2016 3 Ob 138/16i
    Auch; Beis wie T13; Beis wie T17; Beis wie T18
  • 3 Ob 166/16g
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 3 Ob 166/16g
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T13; Beis wie T17; Beis wie T20; Beis wie T27; Beis wie T31; Beis wie T32
  • 7 Ob 231/16w
    Entscheidungstext OGH 25.01.2017 7 Ob 231/16w
    Auch
  • 2 Ob 48/16x
    Entscheidungstext OGH 28.03.2017 2 Ob 48/16x
    Auch; Beis wie T32; Beisatz: Hier: Einwendung der Verletzung der Schadenminderungspflicht. (T33); Veröff: SZ 2017/37
  • 1 Ob 90/17t
    Entscheidungstext OGH 24.05.2017 1 Ob 90/17t
    Beis wie T13; Beis wie T27
  • 8 ObA 62/16z
    Entscheidungstext OGH 29.06.2017 8 ObA 62/16z
    Auch
  • 8 ObA 1/17f
    Entscheidungstext OGH 30.05.2017 8 ObA 1/17f
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 9 ObA 81/17b
    Entscheidungstext OGH 25.07.2017 9 ObA 81/17b
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 1 Ob 125/17i
    Entscheidungstext OGH 30.08.2017 1 Ob 125/17i
    Beis wie T11
  • 4 Ob 173/17w
    Entscheidungstext OGH 26.09.2017 4 Ob 173/17w
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T13
  • 1 Ob 235/17s
    Entscheidungstext OGH 30.01.2018 1 Ob 235/17s
    Auch; Beis wie T13
  • 9 ObA 4/18f
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 ObA 4/18f
    Auch; Beis ähnlich wie T31
  • 1 Ob 75/18p
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 1 Ob 75/18p
    Auch; Beis wie T6
  • 5 Ob 94/18m
    Entscheidungstext OGH 18.07.2018 5 Ob 94/18m
    Auch
  • 6 Ob 112/18s
    Entscheidungstext OGH 31.08.2018 6 Ob 112/18s
    Auch; Beis wie T18
  • 7 Ob 114/18t
    Entscheidungstext OGH 04.07.2018 7 Ob 114/18t
    Vgl; Beis wie T15
  • 9 ObA 101/18w
    Entscheidungstext OGH 30.10.2018 9 ObA 101/18w
    Auch; Beis wie T15
  • 5 Ob 6/19x
    Entscheidungstext OGH 13.06.2019 5 Ob 6/19x
    Auch; Beis wie T18
  • 8 ObA 43/19k
    Entscheidungstext OGH 24.07.2019 8 ObA 43/19k
    Auch
  • 10 ObS 59/19b
    Entscheidungstext OGH 30.07.2019 10 ObS 59/19b
    Auch; Beis wie T15
  • 8 Ob 59/19p
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 8 Ob 59/19p
  • 8 ObA 54/19b
    Entscheidungstext OGH 24.09.2019 8 ObA 54/19b
    Vgl; Beis wie T27

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0043338

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.11.2019

Dokumentnummer

JJR_19540429_OGH0002_0010OB00813_5300000_001

Rechtssatz für 3Ob549/56 3Ob99/57 3Ob3...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0077647

Geschäftszahl

3Ob549/56; 3Ob99/57; 3Ob324/55; 4Ob301/62; 4Ob353/62; 4Ob305/63; 4Ob335/71; 4Ob357/76 (4Ob358/76); 4Ob395/76; 4Ob310/77; 4Ob354/77; 4Ob374/77; 4Ob353/78; 4Ob312/80; 4Ob386/80; 4Ob314/82; 4Ob376/82; 4Ob404/81; 4Ob395/82; 4Ob56/88; 4Ob101/88; 4Ob114/88; 4Ob34/89; 4Ob128/89; 4Ob120/89; 4Ob61/89; 4Ob92/89; 4Ob126/89; 4Ob89/90; 4Ob71/90; 4Ob83/90 (4Ob84/90); 4Ob80/90 (4Ob81/90); 4Ob100/90; 4Ob153/90; 4Ob175/90; 4Ob391/86 (4Ob392/86); 4Ob29/90; 4Ob36/91; 4Ob135/91; 4Ob18/92; 4Ob94/91; 4Ob62/92; 4Ob50/93; 4Ob133/93; 4Ob1/94; 4Ob38/94; 4Ob67/95; 4Ob49/95; 4Ob1105/95; 4Ob2250/96b; 4Ob2205/96k; 4Ob144/97y; 4Ob20/98i; 4Ob110/98z; 4Ob255/98y; 4Ob270/98d; 4Ob135/99b; 4Ob157/99p; 4Ob164/99f; 4Ob67/00g; 4Ob258/02y; 4Ob112/03d; 4Ob155/05f; 4Ob238/06p; 4Ob93/09v; 4Ob144/10w; 4Ob4/13m; 4Ob149/15p

Entscheidungsdatum

21.11.1956

Norm

UWG §1 C5a

Rechtssatz

Ein Handeln zu Wettbewerbszwecken setzt nicht voraus, dass die auf Wettbewerb gerichtete Absicht die einzige oder wesentliche Zielsetzung für die Handlung ist. Sie darf nur gegenüber dem eigentlichen Beweggrund nicht völlig in den Hintergrund treten.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 549/56
    Entscheidungstext OGH 21.11.1956 3 Ob 549/56
    Veröff: JBl 1957,417 = ÖBl 1957,25
  • 3 Ob 99/57
    Entscheidungstext OGH 06.03.1957 3 Ob 99/57
    Veröff: ÖBl 1957,42
  • 3 Ob 324/55
    Entscheidungstext OGH 29.06.1955 3 Ob 324/55
    Ähnlich; Veröff: JBl 1956,75 = ÖBl 1956,2
  • 4 Ob 301/62
    Entscheidungstext OGH 20.03.1962 4 Ob 301/62
    Veröff: JBl 1963,43 = ÖBl 1962,88
  • 4 Ob 353/62
    Entscheidungstext OGH 27.11.1962 4 Ob 353/62
    Veröff: ÖBl 1963,103
  • 4 Ob 305/63
    Entscheidungstext OGH 12.02.1963 4 Ob 305/63
    Veröff: ÖBl 1963,72
  • 4 Ob 335/71
    Entscheidungstext OGH 13.07.1971 4 Ob 335/71
    Veröff: SZ 44/116 = ÖBl 1972,40
  • 4 Ob 357/76
    Entscheidungstext OGH 07.09.1976 4 Ob 357/76
    Beisatz: BILLDROG-Billige Drogerie. (T1) Veröff: ÖBl 1977,157
  • 4 Ob 395/76
    Entscheidungstext OGH 14.12.1976 4 Ob 395/76
    Beisatz: Institut für Sportstättenbau. (T2)
  • 4 Ob 310/77
    Entscheidungstext OGH 08.03.1977 4 Ob 310/77
    Veröff: ÖBl 1977,121
  • 4 Ob 354/77
    Entscheidungstext OGH 28.06.1977 4 Ob 354/77
    Auch; Beisatz: Flugblatt Margreiter-Fieuw. (T3)
  • 4 Ob 374/77
    Entscheidungstext OGH 27.09.1977 4 Ob 374/77
  • 4 Ob 353/78
    Entscheidungstext OGH 21.11.1978 4 Ob 353/78
    Auch; Veröff: ÖBl 1979,70 = AnwBl 1979,465 ff; hiezu kritisch Stölzle, Wann handelt ein Rechtsanwalt "zu Zwecken des Wettbewerbs" für seinen Mandanten?
  • 4 Ob 312/80
    Entscheidungstext OGH 25.03.1980 4 Ob 312/80
    Beisatz: Griechenland-Reisen. (T4) Veröff: ÖBl 1981,45
  • 4 Ob 386/80
    Entscheidungstext OGH 25.11.1980 4 Ob 386/80
  • 4 Ob 314/82
    Entscheidungstext OGH 04.05.1982 4 Ob 314/82
  • 4 Ob 376/82
    Entscheidungstext OGH 12.10.1982 4 Ob 376/82
  • 4 Ob 404/81
    Entscheidungstext OGH 09.11.1982 4 Ob 404/81
    Beisatz: Ambulante Behandlung. (T5) Veröff: ÖBl 1983,9
  • 4 Ob 395/82
    Entscheidungstext OGH 14.12.1982 4 Ob 395/82
    Beisatz: Badegebühren (T6)
  • 4 Ob 56/88
    Entscheidungstext OGH 13.09.1988 4 Ob 56/88
    Beisatz: Notwehrgemeinschaft der Bauern. (T7) Veröff: SZ 61/194
  • 4 Ob 101/88
    Entscheidungstext OGH 15.11.1988 4 Ob 101/88
  • 4 Ob 114/88
    Entscheidungstext OGH 07.02.1989 4 Ob 114/88
    Veröff: SZ 62/20 = MR 1989,61
  • 4 Ob 34/89
    Entscheidungstext OGH 23.05.1989 4 Ob 34/89
  • 4 Ob 128/89
    Entscheidungstext OGH 10.10.1989 4 Ob 128/89
    Beisatz: Ob die (mitspielende) Wettbewerbsabsicht neben anderen Zielen der Handlung noch Gewicht hat, ist als Wertung eine - auch noch in dritter Instanz zu überprüfende - Rechtsfrage, die auf Grund der zu den konkurrierenden Motiven und Zwecken des Handelnden getroffenen Tatsachenfeststellungen zu beurteilen ist. (T8) Veröff: ÖBl 1990,18 = MR 1989,219 (Korn)
  • 4 Ob 120/89
    Entscheidungstext OGH 26.09.1989 4 Ob 120/89
    Beis wie T8
  • 4 Ob 61/89
    Entscheidungstext OGH 10.10.1989 4 Ob 61/89
  • 4 Ob 92/89
    Entscheidungstext OGH 19.12.1989 4 Ob 92/89
    Beis wie T8; Veröff: MR 1990,99 ff = ecolex 1990,159
  • 4 Ob 126/89
    Entscheidungstext OGH 05.12.1989 4 Ob 126/89
    Beis wie T8; Veröff: SZ 62/192 = MR 1990,69
  • 4 Ob 89/90
    Entscheidungstext OGH 12.06.1990 4 Ob 89/90
  • 4 Ob 71/90
    Entscheidungstext OGH 18.09.1990 4 Ob 71/90
    Beis wie T8; Beisatz: Spricht die Vermutung für das Vorliegen der Wettbewerbsabsicht, hat der Beklagte seine gegenteilige Behauptung zu beweisen. (T9) Veröff: JBl 1991,784
  • 4 Ob 83/90
    Entscheidungstext OGH 18.09.1990 4 Ob 83/90
    Beis wie T8; Beis wie T9
  • 4 Ob 80/90
    Entscheidungstext OGH 18.09.1990 4 Ob 80/90
    Beis wie T8; Beis wie T9
  • 4 Ob 100/90
    Entscheidungstext OGH 09.10.1990 4 Ob 100/90
    Beis wie T8; Veröff: ÖBl 1990,250
  • 4 Ob 153/90
    Entscheidungstext OGH 04.12.1990 4 Ob 153/90
    Veröff: JBl 1991,390 (Pfersmann) = MR 1991,159
  • 4 Ob 175/90
    Entscheidungstext OGH 15.01.1991 4 Ob 175/90
    Beis wie T8; Beisatz: Hier: Gebietskrankenkasse (T10) Veröff: WBl 1991,202
  • 4 Ob 391/86
    Entscheidungstext OGH 19.05.1987 4 Ob 391/86
  • 4 Ob 29/90
    Entscheidungstext OGH 27.02.1990 4 Ob 29/90
  • 4 Ob 36/91
    Entscheidungstext OGH 28.05.1991 4 Ob 36/91
    Beis wie T8; Veröff: ÖBl 1991,87 = MR 1992,35
  • 4 Ob 135/91
    Entscheidungstext OGH 17.12.1991 4 Ob 135/91
    Auch; Beis wie T8; Veröff: MR 1992,77 = ÖBl 1992,104 = WBl 1992,202
  • 4 Ob 18/92
    Entscheidungstext OGH 18.02.1992 4 Ob 18/92
    Beis wie T8; Veröff: ÖBl 1992,45
  • 4 Ob 94/91
    Entscheidungstext OGH 25.02.1992 4 Ob 94/91
    Auch; Beis wie T8; Beisatz: Webpelze (T11)
  • 4 Ob 62/92
    Entscheidungstext OGH 20.10.1992 4 Ob 62/92
    Beis wie T8; Veröff: SZ 65/133
  • 4 Ob 50/93
    Entscheidungstext OGH 04.05.1993 4 Ob 50/93
    Beis wie T8; Beisatz: Hier: Vorarlberger Gebietskrankenkasse. (T12) Veröff: MR 1993,119 (Korn)
  • 4 Ob 133/93
    Entscheidungstext OGH 30.11.1993 4 Ob 133/93
    Beis wie T8; Beisatz: Hier bejaht: Aussendung eines Meinungsforschungsinstitutes an verschiedene Medien. (T13)
  • 4 Ob 1/94
    Entscheidungstext OGH 15.02.1994 4 Ob 1/94
    Beisatz: Das ist jedenfalls dann nicht der Fall, wenn ein Gewerbetreibender in seiner Werbung alle Mitbewerber mit dem Götz-Zitat belegt. (T14)
  • 4 Ob 38/94
    Entscheidungstext OGH 12.04.1994 4 Ob 38/94
    Auch
  • 4 Ob 67/95
    Entscheidungstext OGH 18.09.1995 4 Ob 67/95
    Vgl auch; Beisatz: War die Förderung fremden Wettbewerbs nur eine unbeabsichtigte Nebenwirkung bei der Verfolgung des eigenen wirtschaflichen Interesses, so reicht dies für die Annahme der Absicht, fremden Wettbewerb zu fördern, nicht aus. (T15)
  • 4 Ob 49/95
    Entscheidungstext OGH 10.10.1995 4 Ob 49/95
    Beis wie T8; Veröff: SZ 68/177
  • 4 Ob 1105/95
    Entscheidungstext OGH 05.12.1995 4 Ob 1105/95
    Auch
  • 4 Ob 2250/96b
    Entscheidungstext OGH 17.09.1996 4 Ob 2250/96b
    Beis wie T9
  • 4 Ob 2205/96k
    Entscheidungstext OGH 17.09.1996 4 Ob 2205/96k
  • 4 Ob 144/97y
    Entscheidungstext OGH 10.06.1997 4 Ob 144/97y
    Beis wie T8
  • 4 Ob 20/98i
    Entscheidungstext OGH 17.03.1998 4 Ob 20/98i
    Beisatz: Ob das zutrifft, ist als Wertung eine Rechtsfrage, welche aufgrund der zu den verschiedenen Beweggründen und Zwecken des Handelns getroffenen Feststellungen sowie der offenkundigen Tatsachen zu beurteilen ist. (T16)
  • 4 Ob 110/98z
    Entscheidungstext OGH 21.04.1998 4 Ob 110/98z
    Auch; Beis wie T16
  • 4 Ob 255/98y
    Entscheidungstext OGH 29.09.1998 4 Ob 255/98y
    Auch
  • 4 Ob 270/98d
    Entscheidungstext OGH 20.10.1998 4 Ob 270/98d
    Beis wie T8; Beis wie T15; Beis wie T16
  • 4 Ob 135/99b
    Entscheidungstext OGH 18.05.1999 4 Ob 135/99b
    Beis wie T8; Beis wie T15
  • 4 Ob 157/99p
    Entscheidungstext OGH 22.06.1999 4 Ob 157/99p
    Vgl auch; Beis wie T9
  • 4 Ob 164/99f
    Entscheidungstext OGH 22.06.1999 4 Ob 164/99f
    Auch
  • 4 Ob 67/00g
    Entscheidungstext OGH 14.03.2000 4 Ob 67/00g
    Auch
  • 4 Ob 258/02y
    Entscheidungstext OGH 21.01.2003 4 Ob 258/02y
    Beis ähnlich wie T8; Beis wie T16
  • 4 Ob 112/03d
    Entscheidungstext OGH 08.07.2003 4 Ob 112/03d
    Beis wie T8; Beisatz: War die Förderung fremden Wettbewerbs nur eine unbeabsichtigte Nebenwirkung bei der Verfolgung des eigenen wirtschaftlichen Interesses, so reicht dies für die Annahme der Absicht, fremden Wettbewerb zu fördern, nicht aus. (T17)
  • 4 Ob 155/05f
    Entscheidungstext OGH 11.08.2005 4 Ob 155/05f
  • 4 Ob 238/06p
    Entscheidungstext OGH 19.12.2006 4 Ob 238/06p
    Beis wie T8; Beis wie T16; Beisatz: Sozialversicherungsträger verfolgen einen rein sozialen Zweck und üben keine wirtschaftliche Tätigkeit aus, wenn sie zur Sicherstellung des gesetzlich vorgegebenen Sachleistungssystems mit den Leistungserbringern privatrechtliche Verträge abschließen. (T18)
  • 4 Ob 93/09v
    Entscheidungstext OGH 08.09.2009 4 Ob 93/09v
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T18
  • 4 Ob 144/10w
    Entscheidungstext OGH 05.10.2010 4 Ob 144/10w
    Auch; Beisatz: Ob das zutrifft, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. (T19)
  • 4 Ob 4/13m
    Entscheidungstext OGH 19.03.2013 4 Ob 4/13m
    Auch
  • 4 Ob 149/15p
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 4 Ob 149/15p
    Beis wie T8; Beis wie T16

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0077647

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

24.02.2016

Dokumentnummer

JJR_19561121_OGH0002_0030OB00549_5600000_001

Rechtssatz für 3Ob99/57 4Ob301/70 4Ob3...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0043607

Geschäftszahl

3Ob99/57; 4Ob301/70; 4Ob305/74; 4Ob328/77; 4Ob354/77; 4Ob411/77; 4Ob353/78; 4Ob409/78; 4Ob406/79; 4Ob320/81; 4Ob321/81; 4Ob376/82; 4Ob311/84; 4Ob348/86; 4Ob338/87; 4Ob2/88; 4Ob49/88; 4Ob56/88; 4Ob44/88; 4Ob48/88; 4Ob101/88; 4Ob114/88; 4Ob15/89; 4Ob40/89; 4Ob34/89; 4Ob38/89 (4Ob39/89); 4Ob128/89; 4Ob120/89; 4Ob92/89; 4Ob126/89; 4Ob29/90; 4Ob519/90; 9ObA231/90 (9ObA232/90); 4Ob71/90; 4Ob83/90 (4Ob84/90); 4Ob80/90 (4Ob81/90); 4Ob100/90; 4Ob135/90; 4Ob153/90; 4Ob175/90; 4Ob13/91; 4Ob32/91; 4Ob36/91; 4Ob135/91; 4Ob18/92; 4Ob1013/92; 4Ob134/91; 4Ob57/92; 4Ob58/92; 4Ob69/92 (4Ob70/92); 4Ob62/92; 4Ob75/92; 4Ob99/92; 4Ob50/93; 4Ob133/93; 4Ob67/95; 4Ob1105/95; 4Ob2205/96k; 4Ob144/97y; 4Ob20/98i; 4Ob54/00w; 4Ob38/02w; 4Ob18/06k; 4Ob161/06i; 4Ob253/02p; 4Ob228/07v

Entscheidungsdatum

06.03.1957

Norm

UWG §1 C5a
ZPO §503 Z4 E4c23

Rechtssatz

Die Feststellung der Wettbewerbsabsicht ist eine Tatfrage keine Rechtsfrage.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 99/57
    Entscheidungstext OGH 06.03.1957 3 Ob 99/57
  • 4 Ob 301/70
    Entscheidungstext OGH 03.02.1970 4 Ob 301/70
    Veröff: ÖBl 1970,97
  • 4 Ob 305/74
    Entscheidungstext OGH 05.03.1974 4 Ob 305/74
    Veröff: SZ 47/23 = ÖBl 1974,111
  • 4 Ob 328/77
    Entscheidungstext OGH 19.04.1977 4 Ob 328/77
    Veröff: ÖBl 1977,117
  • 4 Ob 354/77
    Entscheidungstext OGH 28.06.1977 4 Ob 354/77
  • 4 Ob 411/77
    Entscheidungstext OGH 07.03.1978 4 Ob 411/77
  • 4 Ob 353/78
    Entscheidungstext OGH 21.11.1978 4 Ob 353/78
  • 4 Ob 409/78
    Entscheidungstext OGH 16.01.1979 4 Ob 409/78
  • 4 Ob 406/79
    Entscheidungstext OGH 15.01.1980 4 Ob 406/79
    Beisatz: Annahme eines Umgehungsversuches. (T1) Veröff: ÖBl 1980,65
  • 4 Ob 320/81
    Entscheidungstext OGH 24.03.1981 4 Ob 320/81
    Beisatz: Polstermöbel (T2)
  • 4 Ob 321/81
    Entscheidungstext OGH 24.03.1981 4 Ob 321/81
    Beis wie T2
  • 4 Ob 376/82
    Entscheidungstext OGH 12.10.1982 4 Ob 376/82
    Veröff: ÖBl 1983,13
  • 4 Ob 311/84
    Entscheidungstext OGH 20.03.1984 4 Ob 311/84
    Beisatz: Konkurrenz bei Verkabelung. (T3) Veröff: ÖBl 1984,102
  • 4 Ob 348/86
    Entscheidungstext OGH 01.07.1986 4 Ob 348/86
    Beisatz: Umweltschädliches Umweltschutzpapier (T4) Veröff: MR 1986 H4,28 = ÖBl 1987,23
  • 4 Ob 338/87
    Entscheidungstext OGH 20.10.1987 4 Ob 338/87
    Veröff: MR 1988,84
  • 4 Ob 2/88
    Entscheidungstext OGH 09.02.1988 4 Ob 2/88
    Beisatz: Die Frage der Beweislast für das Vorliegen der Wettbewerbsabsicht ist aber revisibel. (T5) Veröff: ÖBl 1989,99
  • 4 Ob 44/88
    Entscheidungstext OGH 13.09.1988 4 Ob 44/88
    Veröff: MR 1988,158 (Korn)
  • 4 Ob 48/88
    Entscheidungstext OGH 13.09.1988 4 Ob 48/88
    Veröff: SZ 61/193 = MR 1988,194 = GRURInt 1989,326
  • 4 Ob 49/88
    Entscheidungstext OGH 13.09.1988 4 Ob 49/88
  • 4 Ob 56/88
    Entscheidungstext OGH 13.09.1988 4 Ob 56/88
    Beisatz: Notwehrgemeinschaft der Bauern. (T6) Veröff: SZ 61/194
  • 4 Ob 101/88
    Entscheidungstext OGH 15.11.1988 4 Ob 101/88
    Beisatz: Ob die (mitspielende) Wettbewerbsabsicht neben anderen Zielen der Handlung noch Gewicht hat, ist als Wertung einer Rechtsfrage, die auf Grund der zu den konkurrierenden Motiven und Zwecken des Handelnden getroffenen Tatsachenfeststellungen zu beurteilen ist. Wurde aber vom Erstgericht das Fehlen der Wettbewerbsabsicht ausdrücklich festgestellt, so darf die Beurteilung nicht mehr allein auf Grund von Erfahrungssätzen (und bloßen Schlußfolgerungen aus dem auch vom Erstgericht als erwiesen angenommenen Sachverhalt) erfolgen. (T7)
  • 4 Ob 114/88
    Entscheidungstext OGH 07.02.1989 4 Ob 114/88
    Beisatz: Ob ein Verhalten geeignet ist, eigenen oder fremden Wettbewerb zu fördern, ist eine Rechtsfrage. (T8); Beis wie T7 nur: Ob die (mitspielende) Wettbewerbsabsicht neben anderen Zielen der Handlung noch Gewicht hat, ist als Wertung einer Rechtsfrage, die auf Grund der zu den konkurrierenden Motiven und Zwecken des Handelnden getroffenen Tatsachenfeststellungen zu beurteilen ist. (T9) Veröff: SZ 62/20 = MR 1989,61
  • 4 Ob 15/89
    Entscheidungstext OGH 14.03.1989 4 Ob 15/89
  • 4 Ob 38/89
    Entscheidungstext OGH 18.04.1989 4 Ob 38/89
    Veröff: MR 1989,139
  • 4 Ob 34/89
    Entscheidungstext OGH 23.05.1989 4 Ob 34/89
  • 4 Ob 40/89
    Entscheidungstext OGH 13.06.1989 4 Ob 40/89
    Beisatz: Die Wettbewerbsabsicht hat grundsätzlich derjenige zu beweisen, der sie behauptet. Handelt ein Gewerbetreibender im Wettbewerb, dann spricht zwar schon nach der Lebenserfahrung eine tatsächliche Vermutung für Wettbewerbsabsicht; sie kann aber durch einen Gegenbeweis des belangten Verletzers widerlegt werden. (T10)
  • 4 Ob 120/89
    Entscheidungstext OGH 26.09.1989 4 Ob 120/89
  • 4 Ob 128/89
    Entscheidungstext OGH 10.10.1989 4 Ob 128/89
    Veröff: MR 1989,219 (Korn) = ÖBl 1990,18
  • 4 Ob 126/89
    Entscheidungstext OGH 05.12.1989 4 Ob 126/89
    Veröff: SZ 62/192 = MR 1990,69
  • 4 Ob 92/89
    Entscheidungstext OGH 19.12.1989 4 Ob 92/89
    Beis wie T9; Veröff: MR 1990,99 ff = ecolex 1990,159
  • 4 Ob 29/90
    Entscheidungstext OGH 27.02.1990 4 Ob 29/90
    Beis wie T9; Veröff: MR 1990,233
  • 4 Ob 519/90
    Entscheidungstext OGH 26.06.1990 4 Ob 519/90
    Veröff: SZ 63/110
  • 4 Ob 71/90
    Entscheidungstext OGH 18.09.1990 4 Ob 71/90
    Veröff: SZ 63/156 = JBl 1991,784
  • 4 Ob 80/90
    Entscheidungstext OGH 18.09.1990 4 Ob 80/90
  • 4 Ob 83/90
    Entscheidungstext OGH 18.09.1990 4 Ob 83/90
  • 9 ObA 231/90
    Entscheidungstext OGH 26.09.1990 9 ObA 231/90
  • 4 Ob 100/90
    Entscheidungstext OGH 09.10.1990 4 Ob 100/90
    Veröff: ÖBl 1990,250
  • 4 Ob 135/90
    Entscheidungstext OGH 06.11.1990 4 Ob 135/90
    Veröff: MR 1991,115 = ÖBl 1991,58
  • 4 Ob 153/90
    Entscheidungstext OGH 04.12.1990 4 Ob 153/90
    Veröff: JBl 1991,390 (Pfersmann)
  • 4 Ob 175/90
    Entscheidungstext OGH 15.01.1991 4 Ob 175/90
    Beisatz: Hier: Gebietskrankenkasse (T11) Veröff: WBl 1991,202
  • 4 Ob 13/91
    Entscheidungstext OGH 26.02.1991 4 Ob 13/91
    Veröff: MR 1991,166 = WBl 1991,265
  • 4 Ob 32/91
    Entscheidungstext OGH 07.05.1991 4 Ob 32/91
    Veröff: MR 1991,243
  • 4 Ob 36/91
    Entscheidungstext OGH 28.05.1991 4 Ob 36/91
    Beis wie T9; Veröff: ÖBl 1991,87
  • 4 Ob 135/91
    Entscheidungstext OGH 17.12.1991 4 Ob 135/91
    Veröff: ÖBl 1992,104
  • 4 Ob 18/92
    Entscheidungstext OGH 18.02.1992 4 Ob 18/92
    Veröff: ÖBl 1992,45
  • 4 Ob 134/91
    Entscheidungstext OGH 18.02.1992 4 Ob 134/91
  • 4 Ob 1013/92
    Entscheidungstext OGH 10.03.1992 4 Ob 1013/92
    Auch
  • 4 Ob 75/92
    Entscheidungstext OGH 07.07.1992 4 Ob 75/92
  • 4 Ob 57/92
    Entscheidungstext OGH 14.07.1992 4 Ob 57/92
    Auch
  • 4 Ob 58/92
    Entscheidungstext OGH 14.07.1992 4 Ob 58/92
    Veröff: ÖBl 1992,210 (Pfersmann)
  • 4 Ob 69/92
    Entscheidungstext OGH 29.09.1992 4 Ob 69/92
  • 4 Ob 62/92
    Entscheidungstext OGH 20.10.1992 4 Ob 62/92
    Veröff: SZ 65/133
  • 4 Ob 99/92
    Entscheidungstext OGH 23.02.1993 4 Ob 99/92
    Beis wie T9; Veröff: ÖBl 1993,195
  • 4 Ob 50/93
    Entscheidungstext OGH 04.05.1993 4 Ob 50/93
  • 4 Ob 133/93
    Entscheidungstext OGH 30.11.1993 4 Ob 133/93
  • 4 Ob 67/95
    Entscheidungstext OGH 18.09.1995 4 Ob 67/95
  • 4 Ob 1105/95
    Entscheidungstext OGH 05.12.1995 4 Ob 1105/95
    Beis wie T9
  • 4 Ob 2205/96k
    Entscheidungstext OGH 17.09.1996 4 Ob 2205/96k
  • 4 Ob 144/97y
    Entscheidungstext OGH 10.06.1997 4 Ob 144/97y
    Beis wie T7
  • 4 Ob 20/98i
    Entscheidungstext OGH 17.03.1998 4 Ob 20/98i
    Auch
  • 4 Ob 54/00w
    Entscheidungstext OGH 14.03.2000 4 Ob 54/00w
    Auch; Beis wie T9
  • 4 Ob 38/02w
    Entscheidungstext OGH 13.03.2002 4 Ob 38/02w
    Auch; Beis wie T9
  • 4 Ob 253/02p
    Entscheidungstext OGH 19.11.2002 4 Ob 253/02p
  • 4 Ob 18/06k
    Entscheidungstext OGH 14.03.2006 4 Ob 18/06k
    Beis wie T7
  • 4 Ob 161/06i
    Entscheidungstext OGH 28.09.2006 4 Ob 161/06i
  • 4 Ob 228/07v
    Entscheidungstext OGH 22.01.2008 4 Ob 228/07v

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1957:RS0043607

Dokumentnummer

JJR_19570306_OGH0002_0030OB00099_5700000_001

Rechtssatz für 6Ob630/85 4Ob391/86 (4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0031897

Geschäftszahl

6Ob630/85; 4Ob391/86 (4Ob392/86); 1Ob556/91; 4Ob18/92; 6Ob14/99y; 6Ob137/01t

Entscheidungsdatum

28.08.1985

Norm

ABGB §1330 Abs2 BIV
UWG §7 H

Rechtssatz

Der von der Rechtsprechung in verfahrensrechtlicher Hinsicht zum Widerrufsbegehren nach § 7 Abs 1 UWG vertretene Leitsatz, daß der Kläger - bei sonstiger zur Klageabweisung führenden Unbestimmtheit des Begehrens - anzugeben habe, wem der Widerruf zu erklären sei, ist wegen der Gleichartigkeit der Probleme auch auf ein Widerrufsbegehren nach § 1330 Abs 2 ABGB anzuwenden.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 630/85
    Entscheidungstext OGH 28.08.1985 6 Ob 630/85
    Veröff: ÖBl 1986,70
  • 4 Ob 391/86
    Entscheidungstext OGH 19.05.1987 4 Ob 391/86
    Auch
  • 1 Ob 556/91
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 556/91
    Auch; Beisatz: Beantragt der Kläger einen öffentlichen Widerruf in der Publikation, in der die Tatsachen verbreitet wurden, so gibt er damit genügend deutlich an, daß der Widerruf den Lesern dieses Publikationsorganes gegenüber zu erfolgen hat. (T1) Veröff: ÖBl 1992,142
  • 4 Ob 18/92
    Entscheidungstext OGH 18.02.1992 4 Ob 18/92
    Auch; Veröff: ÖBl 1992,45
  • 6 Ob 14/99y
    Entscheidungstext OGH 20.05.1999 6 Ob 14/99y
    vgl auch; Beisatz: Begehrt der Kläger den öffentlichen Widerruf (nämlich die Veröffentlichung des Widerrufs), hat er im Urteilsbegehren jene Publikationsorgane anzugeben, in denen die Öffentlichkeit vom Widerruf in Kenntnis gesetzt werden soll. (T2)
  • 6 Ob 137/01t
    Entscheidungstext OGH 23.08.2001 6 Ob 137/01t
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0031897

Dokumentnummer

JJR_19850828_OGH0002_0060OB00630_8500000_002

Rechtssatz für 4Ob36/91 4Ob18/92 4Ob62...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0043637

Geschäftszahl

4Ob36/91; 4Ob18/92; 4Ob62/92

Entscheidungsdatum

28.05.1991

Norm

UWG §1 C5a
ZPO §503 Z4 E4c23

Rechtssatz

Keine den OGH bindende Tatsachenfeststellung über die - vorhandene oder fehlende - Wettbewerbsabsicht liegt vor, wenn die Vorinstanzen ihre diesbezügliche "Feststellung" allein aus dem Text des beanstandeten Zeitungsartikels gewonnen haben.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 36/91
    Entscheidungstext OGH 28.05.1991 4 Ob 36/91
    Veröff: ÖBl 1991,87 = MR 1992,35
  • 4 Ob 18/92
    Entscheidungstext OGH 18.02.1992 4 Ob 18/92
    Vgl auch; Veröff: ÖBl 1992,45
  • 4 Ob 62/92
    Entscheidungstext OGH 20.10.1992 4 Ob 62/92
    Vgl auch; Veröff: SZ 65/133

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0043637

Dokumentnummer

JJR_19910528_OGH0002_0040OB00036_9100000_001

Rechtssatz für 4Ob18/92 4Ob95/93 6Ob8/...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0031640

Geschäftszahl

4Ob18/92; 4Ob95/93; 6Ob8/96; 6Ob137/01t; 6Ob21/13a

Entscheidungsdatum

18.02.1992

Norm

ABGB §1330 A
ABGB §1330 BIV

Rechtssatz

Ein Anspruch auf Veröffentlichung des über die Unterlassungsklage ergehenden Urteils besteht mangels Anwendbarkeit des § 25 Abs 3 UWG bei Verstößen gegen § 1330 ABGB nicht.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 18/92
    Entscheidungstext OGH 18.02.1992 4 Ob 18/92
    Veröff: ÖBl 1992,45
  • 4 Ob 95/93
    Entscheidungstext OGH 29.06.1993 4 Ob 95/93
  • 6 Ob 8/96
    Entscheidungstext OGH 08.02.1996 6 Ob 8/96
    Veröff: SZ 69/28
  • 6 Ob 137/01t
    Entscheidungstext OGH 23.08.2001 6 Ob 137/01t
    nur: Ein Anspruch auf Veröffentlichung des über die Unterlassungsklage ergehenden Urteils besteht bei Verstößen gegen § 1330 ABGB nicht. (T1) Beisatz: Die Frage der Art der Exekutionsführung, insbesondere deren Zulässigkeit nach § 353 EO ist von der Frage des Widerrufsanspruches selbst und des Anspruches auf Veröffentlichung der Widerrufserklärung zu trennen. (T2)
  • 6 Ob 21/13a
    Entscheidungstext OGH 08.05.2013 6 Ob 21/13a
    Vgl; Beisatz: Nach ständiger Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs steht einem Geschädigten nach § 1330 Abs 2 ABGB zwar ein Anspruch auf Widerruf der Äußerungen und auf Veröffentlichung dieses Widerrufs zu. Zwischen diesen Veröffentlichungsansprüchen ist strikt zu unterscheiden, sie stehen zueinander in einem Aliud-Verhältnis. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0031640

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

23.07.2013

Dokumentnummer

JJR_19920218_OGH0002_0040OB00018_9200000_001

Rechtssatz für 4Ob18/92 4Ob58/92 4Ob17...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0031688

Geschäftszahl

4Ob18/92; 4Ob58/92; 4Ob171/93; 6Ob14/01d; 6Ob312/01b; 6Ob283/01p; 6Ob243/11w

Entscheidungsdatum

18.02.1992

Norm

ABGB §1330 A

Rechtssatz

Kein Anspruch auf Widerruf und dessen Veröffentlichung bei Verstößen gegen § 1330 Abs 1 ABGB.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 18/92
    Entscheidungstext OGH 18.02.1992 4 Ob 18/92
    Veröff: ÖBl 1992,45
  • 4 Ob 58/92
    Entscheidungstext OGH 14.07.1992 4 Ob 58/92
    Veröff: ÖBl 1992,210
  • 4 Ob 171/93
    Entscheidungstext OGH 14.12.1993 4 Ob 171/93
  • 6 Ob 14/01d
    Entscheidungstext OGH 15.03.2001 6 Ob 14/01d
    Auch; nur: Kein Anspruch auf Widerruf bei Verstößen gegen § 1330 Abs 1 ABGB. (T1)
  • 6 Ob 312/01b
    Entscheidungstext OGH 14.03.2002 6 Ob 312/01b
  • 6 Ob 283/01p
    Entscheidungstext OGH 29.08.2002 6 Ob 283/01p
    Veröff: SZ 2002/107
  • 6 Ob 243/11w
    Entscheidungstext OGH 22.06.2012 6 Ob 243/11w

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0031688

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.07.2012

Dokumentnummer

JJR_19920218_OGH0002_0040OB00018_9200000_002

Rechtssatz für 4Ob18/92

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0077812

Geschäftszahl

4Ob18/92

Entscheidungsdatum

18.02.1992

Norm

UWG §1 C13

Rechtssatz

Kein Anspruch auf Widerruf und dessen Veröffentlichung bei Verstößen gegen § 1 UWG.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 18/92
    Entscheidungstext OGH 18.02.1992 4 Ob 18/92
    Veröff: ÖBl 1992,45

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0077812

Zuletzt aktualisiert am

03.08.2009

Dokumentnummer

JJR_19920218_OGH0002_0040OB00018_9200000_003

Entscheidungstext 4Ob18/92

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Geschäftszahl

4Ob18/92

Entscheidungsdatum

18.02.1992

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Prof. Dr.Friedl als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof. Dr.Gamerith, Dr.Kodek, Dr.Niederreiter und Dr.Redl als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Kommunistische Partei Österreichs, ***** vertreten durch Dr.Andreas Löw, Rechtsanwalt in Wien, wider die beklagte Partei K***** Verlag Gesellschaft mbH & Co KG, ***** vertreten durch Dr.Alfred Boran, Rechtsanwalt in Wien, wegen Unterlassung, Widerruf und Urteilsveröffentlichung (Gesamtstreitwert 1,000.000 S; Revisionsinteresse: 100.000 S) infolge Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgericht vom 3.Oktober 1991, GZ 1 R 158/91-16, womit infolge Berufung der beklagten Partei das Urteil des Handelsgerichtes Wien vom 3.Mai 1991, GZ 17 Cg 41/90-11, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:

Spruch

Der Revision wird Folge gegeben.

Die Entscheidungen der Vorinstanzen werden dahin abgeändert, daß sie - unter Einschluß des bereits in Rechtskraft erwachsenen Ausspruches über das Unterlassungsbegehren (Punkt 1 des Ersturteils) - insgesamt wie folgt zu lauten haben:

"Die beklagte Partei ist schuldig, herabsetzende Behauptungen über das Unternehmen der klagenden Partei, insbesondere die herabsetzenden Behauptungen 'Die 'Volksstimme', sie hat gelogen seit je, daß sich die Balken bogen' und 'So lügt sich dies famose Pack am Ende selber in den Sack', zu unterlassen.

Hingegen werden die Mehrbegehren,

a) die beklagte Partei sei binnen 14 Tagen bei sonstiger Exekution schuldig, die herabsetzenden Äußerungen über das Unternehmen der klagenden Partei 'Die 'Volksstimme', sie hat gelogen seit je, daß sich die Balken bogen' und 'So lügt sich dies famose Pack am Ende selber in den Sack' zu widerrufen, und

b) die klagende Partei werde ermächtigt, den Spruch des über diese Klage ergehenden Urteils binnen sechs Monaten nach Rechtskraft auf Kosten der beklagten Partei im redaktionellen Teil einer Freitag-Ausgabe der 'Volksstimme' und in einer Freitag-Ausgabe der 'Neuen Kronen Zeitung' auf einer 'Lokales'-Seite in der linken unteren Seitenhälfte mit Fettdrucküberschrift, Fettdruckumrandung und fett sowie gesperrt geschriebenen Prozeßparteien in Normallettern zu veröffentlichen, abgewiesen.

Die beklagte Partei ist schuldig, der klagenden Partei die mit 55.971,92 S bestimmten Prozeßkosten (darin enthalten 13.536 S Barauslagen und 7.072,72 S Umsatzsteuer) binnen 14 Tagen bei sonstiger Exekution zu ersetzen."

Die beklagte Partei ist schuldig, der klagenden Partei die mit 17.175,28 S bestimmten Kosten des Rechtsmittelverfahrens (darin enthalten 3.689,88 S Umsatzsteuer) binnen 14 Tagen bei sonstiger Exekution zu ersetzen.

Text

Entscheidungsgründe:

In der Abendausgabe der "Neuen Kronen-Zeitung" vom 27.4.1990 wurde auf Seite 12 nachstehende Glosse in Gedichtform veröffentlicht:

Abbildung nicht darstellbar!

Die Klägerin - die Medieninhaberin der Tageszeitung "Volksstimme" - begehrt, die Beklagte schuldig zu erkennen, herabsetzende Behauptungen über ihr Unternehmen, insbesondere die herabsetzenden Behauptungen "Die 'Volksstimme', sie hat gelogen seit je, daß sich die Balken bogen" und "So lügt sich dies famose Pack am Ende selber in den Sack", zu unterlassen; ferner stellte sie das aus dem Spruch ersichtliche Widerrufs- und Veröffentlichungsbegehren. Sollten die beanstandeten Textstellen Tatsachenbehauptungen sein, dann seien sie im Sinne des § 7 UWG unwahr und kreditschädigend; liege darin aber eine dem Wahrheitsbeweis entzogene Pauschalabwertung, dann habe die Beklagte gegen § 1 UWG verstoßen. Sie habe bei der Veröffentlichung in Wettbewerbsabsicht gehandelt; die Klägerin stütze aber ihre Ansprüche auf "alle erdenklichen Rechtsgrundlagen".

Die Beklagte beantragte die Abweisung des Klagebegehrens. Die beanstandeten Textstellen enthielten weder eine Pauschalherabsetzung der Klägerin noch kreditschädigende Tatsachenbehauptungen; es handle sich vielmehr um ein satirisches Gedicht, das die verfassungsgesetzlich gewährleistete Freiheit der Kunst für sich in Anspruch nehmen könne. Das Gedicht sei auch nicht in Wettbewerbsabsicht veröffentlicht worden, sondern es bringe nur den politischen Gegensatz zur

"Volksstimme" - zugegebenermaßen nicht gerade

schmeichelhaft - zum Ausdruck.

Das Erstgericht gab dem Klagebegehren statt. Mit den beanstandeten Äußerungen habe die Beklagte jedenfalls gegen § 1330 Abs 1 ABGB verstoßen, so daß sich eine Prüfung der Wettbewerbsabsicht erübrige. Abgesehen davon, daß die beanstandete Glosse gar kein Kunstwerk sei, erlaube auch die verfassungsgesetzlich gewährleistete Freiheit der Kunst nicht die Beleidigung eines Dritten oder die Verbreitung unwahrer und kreditschädigender Tatsachenbehauptungen. Die Ermächtigung der Klägerin zur Urteilsveröffentlichung gründe sich auf § 25 UWG.

Das Berufungsgericht bestätigte das Ersturteil und sprach aus, daß der Wert des Streitgegenstandes 50.000 S übersteige und die ordentliche Revision nicht zulässig sei. Die beanstandeten Textstellen enthielten keine Tatsachenbehauptungen, sondern einerseits eine beleidigende, die Ehre der Klägerin herabsetzende pauschale Beschimpfung ohne jegliches Tatsachensubstrat und andererseits eine Ehrenkränkung gegen die Würde der "Volksstimme". Es liege daher schon ein Verstoß gegen § 1330 Abs 1 ABGB vor, so daß sich eine nähere Prüfung der für Verstöße gegen § 1 bzw § 7 UWG erforderlichen Wettbewerbsabsicht erübrige. Gegenüber derartigen beleidigenden und herabsetzenden Äußerungen versage auch die Berufung auf die verfassungsgesetzlich gewährleistete Freiheit der Kunst. Zum Widerrufs- und zum Veröffentlichungsbegehren brauche nicht mehr Stellung genommen zu werden, weil die Berufung der Beklagten hiezu keine Ausführungen enthalte.

Nur gegen die Bestätigung auch der Stattgebung des Widerrufs- und des Veröffentlichungsbegehrens (Punkte 2 und 3 des Ersturteils) durch das Berufungsgericht wendet sich die ao Revision der Beklagten wegen unrichtiger rechtlicher Beurteilung mit dem Antrag, die angefochtene Entscheidung in diesem Umfang im Sinne einer Abweisung der Klage abzuändern; hilfsweise wird ein Aufhebungsantrag gestellt.

Die Klägerin beantragt, dem Rechtsmittel der Beklagten nicht Folge zu geben.

Die Revision ist zulässig, weil sich die angefochtene Entscheidung bei der Lösung der hier maßgebenden Rechtsfrage, ob das Ersturteil nur in seinem Ausspruch über das Unterlassungsbegehren wegen unrichtiger rechtlicher Beurteilung angefochten war, auf keine Rechtsprechung des Obersten Gerichtshof zu einem weitgehend gleichartigen Sachverhalt berufen kann.

Die Revision ist auch berechtigt.

Rechtliche Beurteilung

Da sich die Ausführungen der Rechtsrüge der Berufung der Beklagten - wenn auch nicht ausdrücklich, so doch inhaltlich wegen ausschließlicher Geltendmachung der fehlenden Wettbewerbsabsicht - nur gegen die Stattgebung des Widerrufs- und des Veröffentlichungsbegehrens der Klägerin, nicht aber gegen die ausschließlich mit einem Verstoß gegen § 1330 Abs 1 ABGB begründete Stattgebung des Unterlassungsbegehrens gerichtet hatten, ist die Meinung des Berufungsgerichtes, es habe sich mit diesen Teilen des Begehrens nicht mehr auseinanderzusetzen, verfehlt. Das träfe nämlich nur dann zu, wenn das Ersturteil nur in seinem Ausspruch über das Unterlassungsbegehren wegen unrichtiger rechtlicher Beurteilung angefochten worden wäre (EvBl 1985/154; MR 1987, 221; MR 1989, 52; ÖBl 1991, 108 ua). Im vorliegenden Fall konnte sich aber die Rechtsrüge der Berufung aus nachstehenden Gründen überhaupt nur auf das Widerrufs- und das Veröffentlichungsbegehren beziehen:

Die Klägerin hat auch diese beiden Begehren sowohl auf §§ 1 und 7 UWG als auch auf "alle erdenklichen Rechtsgrundlagen" und damit auch auf § 1330 ABGB gestützt. Sowohl nach § 7 Abs 1 UWG als auch nach § 1330 Abs 2 ABGB - nicht aber nach § 1 UWG (ÖBl 1991, 58) und auch nicht für Ansprüche nach § 1330 Abs 1 ABGB (Reischauer in Rummel, ABGB Rz 3 zu § 1330 mwN; Korn-Neumayer, Persönlichkeitsschutz im Zivil- und Wettbewerbsrecht,

75) - besteht grundsätzlich ein Anspruch auf Widerruf und dessen Veröffentlichung (ÖBl 1981, 45), nicht aber ein Anspruch auf Ermächtigung des Klägers zur Veröffentlichung des Widerrufs auf Kosten des Beklagten. Bei Verstößen gegen §§ 1 und 7 UWG kann auch auf Unterlassung geklagt und überdies die Ermächtigung zur Urteilsveröffentlichung im Sinne des § 25 Abs 3 UWG verlangt werden; ein solcher Anspruch auf Veröffentlichung des über die Unterlassungsklage ergehenden Urteils besteht aber mangels Anwendbarkeit des § 25 Abs 3 UWG bei Verstößen gegen § 1330 ABGB nicht (Korn-Neumayer aaO 77; MR 1991, 20).

Da die Klägerin keinen öffentlichen Widerruf der Beklagten verlangt hat, hätte sie in ihrem Begehren angeben müssen, wem gegenüber der Widerruf abzugeben ist. Ohne Rücksicht darauf, ob der Klägerin daher überhaupt ein Anspruch auf Widerruf zusteht, weil das Verhalten der Beklagten auch gegen § 1330 Abs 2 ABGB und § 7 Abs 1 UWG verstoßen haben mag, ist daher die Klage in diesem Umfang schon wegen Unbestimmtheit des Begehrens abzuweisen (Korn-Neumayer aaO 76; ÖBl 1986, 70 mwN).

Als Grundlage für das Begehren auf Urteilsveröffentlichung kommt überhaupt nur § 25 Abs 3 UWG in Betracht, welcher aber zur Voraussetzung hat, daß das beanstandete Verhalten der Beklagten - wie auch ausdrücklich geltend gemacht - entweder gegen § 7 Abs 1 UWG oder gegen § 1 UWG verstoßen hat. Da beide Tatbestände ein Handeln "zu Zwecken des Wettbewerbs" voraussetzen, kann demnach die Frage der Wettbewerbsabsicht der Beklagten in diesem Zusammenhang nicht dahingestellt bleiben. Ob die Beklagte die beanstandete Glosse in Wettbewerbsabsicht veröffentlicht hat, ist nach ständiger Rechtsprechung eine Tat- und keine Rechtsfrage (SZ 47/23; SZ 61/193; ÖBl 1980, 18 und 250; ÖBl 1991, 15 und 87 uva). Selbst wenn aber der Beklagten im vorliegenden Fall der von ihr angebotene, aber nicht durchgeführte Beweis der gänzlich fehlenden Wettbewerbsabsicht mißlingen sollte, muß die zufolge der abfälligen Äußerungen anzunehmende Wettbewerbsabsicht noch nicht das einzige oder auch nur das wesentliche Ziel der Handlung gewesen sein; sie kann vielmehr gegenüber dem eigentlichen Beweggrund völlig in den Hintergrund getreten sein. Das ist aber als Wertung eine Rechtsfrage, die auf Grund der zu den verschiedenen Beweggründen und Zwecken des Handelns getroffenen Feststellungen und der offenkundigen Tatsachen zu beurteilen ist (MR 1989, 61; MR 1990, 18; ÖBl 1991, 87 ua; zuletzt etwa 4 Ob 135/91). Da die Glosse in ihrem vollen Wortlaut vorliegt, kann diese Frage entgegen der Meinung der Klägerin schon jetzt dahin beantwortet werden, daß bei ihrer Veröffentlichung weltanschaulich-politische Zwecke so überragend im Vordergrund standen, daß die allenfalls damit verbundene Absicht des Beklagten, der Klägerin damit Leser abspenstig zu machen, völlig in den Hintergrund tritt:

Nur wer die beanstandeten Anfangs- und Schlußverse des Gedichtes für sich allein, aus dem Zusammenhang gerissen, betrachtet, kann nämlich den Eindruck gewinnen, hier solle nur ein Mitbewerber schlecht gemacht und beleidigt werden, ohne daß irgendein Zusammenhang mit weltanschaulich-politischen Differenzen zwischen den Medien erkennbar wäre. Liest man jedoch das Gedicht zur Gänze, dann tritt klar zu Tage, daß hier eindeutig ein politisch-ideologischer Streit ausgetragen werden soll: Weil die "Volksstimme" bisher "Organ der KPÖ" war, sich aber jetzt nicht mehr als solches bezeichnet, bleibe sie doch die "Kummerlzeitung", welche aus ideologischen Gründen "seit je gelogen habe, daß sich die Balken bogen", selbst aber aus weltanschaulich-politischen Gründen an ihre Darstellungen glaube und sich so "am Ende selber in den Sack lüge".

War danach aber bei der beanstandeten Veröffentlichung die allfällige Wettbewerbsabsicht der Beklagten von nur untergeordneter Bedeutung, dann liegt kein Verstoß gegen § 7 oder § 1 UWG vor, weshalb auch dem Urteilsveröffentlichungsbegehren der Klägerin mangels Anwendbarkeit des § 25 Abs 3 UWG der Boden entzogen ist.

In Stattgebung der Revision waren daher sowohl das Widerrufs- als auch das Urteilsveröffentlichungsbegehren abzuweisen.

Das hat auch eine Neubemessung der Kosten erster und zweiter Instanz zur Folge: Die Klägerin hat in erster und zweiter Instanz nur mit 9/10tel ihres Begehrens obsiegt, die Beklagte hat ihr daher gemäß § 43 Abs 1 (50) ZPO 4/5tel der mit 53.044,90 S (darin enthalten 8.840,90 S Umsatzsteuer) bestimmten Kosten des Verfahrens erster Instanz, sohin den Betrag von 42.435,92 S (darin enthalten 7.072,72 S Umsatzsteuer) zuzüglich 9/10tel der Barauslagen von 15.040 S (= 13.536 S), sowie 4/5tel der mit 34.041,60 S (darin enthalten 5.673,60 S Umsatzsteuer) bestimmten Kosten des Berufungsverfahrens, sohin den Betrag von 27.233,28 S (darin enthalten 4.538,88 S Umsatzsteuer) zuzüglich 9/10tel der Barauslagen von 40 S (= 36 S) zu ersetzen.

Im Revisionsverfahren hat die Beklagte zur Gänze obsiegt. Die Klägerin hat ihr daher gemäß §§ 41, 50 ZPO die - allerdings nur auf der Basis des Revisionsstreitwertes von 100.000 S bemessenen - Kosten von 10.094 S (darin enthalten 5.000 S Barauslagen und 849 S Umsatzsteuer) zu ersetzen. Insgesamt ergibt sich somit immer noch ein Kostenersatzanspruch der Klägerin für das Rechtsmittelverfahren zweiter und dritter Instanz in der Höhe von 17.175,28 S (darin enthalten 3.689,88 S Umsatzsteuer).

Anmerkung

E28036

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:0040OB00018.92.0218.000

Dokumentnummer

JJT_19920218_OGH0002_0040OB00018_9200000_000