Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 3Ob468/53 5Ob329/58 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0018900

Geschäftszahl

3Ob468/53; 5Ob329/58; 6Ob190/59; 1Ob349/58; 6Ob188/59; 1Ob5/61; 1Ob298/61; 3Ob32/62; 5Ob97/62; 6Ob130/62; 6Ob186/62; 5Ob207/62; 8Ob348/62; 3Ob39/64; 6Ob71/65; 6Ob75/67; 7Ob107/67; 2Ob353/67; 3Ob126/69; 6Ob118/70; 3Ob30/72; 6Ob252/74; 4Ob521/75; 4Ob592/75; 7Ob562/76; 2Ob541/76; 6Ob564/77; 7Ob509/79; 8Ob543/77; 1Ob646/78; 5Ob737/78; 3Ob97/81; 5Ob681/81; 5Ob741/81; 3Ob527/82; 1Ob566/83; 7Ob637/83; 3Ob112/83; 6Ob693/83; 1Ob1504/85; 14Ob176/86 (14Ob177/86); 3Ob540/89; 4Ob612/89; 3Ob77/90; 1Ob690/90; 3Ob1101/90; 4Ob565/91; 4Ob507/92; 1Ob507/92; 7Ob614/92 (7Ob615/92); 7Ob1576/93; 10Ob508/94; 1Ob590/95; 3Ob76/95; 10Ob77/97i; 8Ob2213/96s; 1Ob281/98z; 9Ob353/98x; 4Ob231/99w; 3Ob331/99v; 1Ob109/00m; 8Ob102/11z; 7Ob154/12s; 9Ob14/13v; 2Ob58/13p; 3Ob21/14f; 1Ob182/14t; 4Ob191/16s; 10Ob42/17z

Entscheidungsdatum

09.09.1953

Norm

ABGB §936 VIIc

Rechtssatz

Unterhaltsverträgen wohnt die clausula rebus sic stantibus regelmässig stillschweigend inne. Sie ist nur dann ausgeschlossen, wenn die Parteien ausdrücklich und in einer jeden Zweifel ausschließenden Weise auf eine Änderung der Unterhaltsvereinbarung auch für den Fall einer wesentlichen Änderung in den beiderseitigen Verhältnissen verzichtet haben. In dem bloßen Verzicht auf Unterhalt für die Zukunft ist ein solcher Verzicht auf die Anwendung der clausula rebus sic stantibus nicht zu erblicken.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 468/53
    Entscheidungstext OGH 09.09.1953 3 Ob 468/53
    Veröff: SZ 26/222
  • 5 Ob 329/58
    Entscheidungstext OGH 14.01.1959 5 Ob 329/58
  • 6 Ob 190/59
    Entscheidungstext OGH 24.06.1959 6 Ob 190/59
    Beisatz: Umstandsklausel bei vereinbartem Zurückgreifen auf einen früheren Unterhaltsvergleich. (T1)
  • 1 Ob 349/58
    Entscheidungstext OGH 01.10.1958 1 Ob 349/58
  • 6 Ob 188/59
    Entscheidungstext OGH 02.10.1959 6 Ob 188/59
  • 1 Ob 5/61
    Entscheidungstext OGH 11.01.1961 1 Ob 5/61
  • 1 Ob 298/61
    Entscheidungstext OGH 28.06.1961 1 Ob 298/61
  • 3 Ob 32/62
    Entscheidungstext OGH 14.03.1962 3 Ob 32/62
  • 5 Ob 97/62
    Entscheidungstext OGH 26.04.1962 5 Ob 97/62
  • 6 Ob 130/62
    Entscheidungstext OGH 17.05.1962 6 Ob 130/62
    nur: Unterhaltsverträgen wohnt die clausula rebus sic stantibus regelmässig stillschweigend inne. (T2)
  • 6 Ob 186/62
    Entscheidungstext OGH 04.07.1962 6 Ob 186/62
  • 5 Ob 207/62
    Entscheidungstext OGH 27.09.1962 5 Ob 207/62
  • 8 Ob 348/62
    Entscheidungstext OGH 08.01.1963 8 Ob 348/62
  • 3 Ob 39/64
    Entscheidungstext OGH 06.05.1964 3 Ob 39/64
    nur: Unterhaltsverträgen wohnt die clausula rebus sic stantibus regelmässig stillschweigend inne. Sie ist nur dann ausgeschlossen, wenn die Parteien ausdrücklich und in einer jeden Zweifel ausschließenden Weise auf eine Änderung der Unterhaltsvereinbarung auch für den Fall einer wesentlichen Änderung in den beiderseitigen Verhältnissen verzichtet haben. (T3)
  • 6 Ob 71/65
    Entscheidungstext OGH 03.03.1965 6 Ob 71/65
  • 6 Ob 75/67
    Entscheidungstext OGH 22.03.1967 6 Ob 75/67
    nur T3
  • 7 Ob 107/67
    Entscheidungstext OGH 13.09.1967 7 Ob 107/67
    Beisatz: Haben die Parteien in ihrer Unterhaltsvereinbarung eine Klausel aufgenommen, deren vorzüglicher Zweck es ist, den inneren Wert des Unterhaltsanspruches unabhängig von einer, nach Vertragsabschluss möglicherweise auftretenden Geldentwertung zu garantieren (Wertsicherungsklausel), so lässt sich daraus nicht in einer jeden Zweifel ausschließenden Weise ableiten, dass alle anderen Veränderungen, außer jener des inneren Wertes der Geldleistung in Zukunft unberücksichtigt zu bleiben hätten. (T4)
    Veröff: EFSlg 8668
  • 2 Ob 353/67
    Entscheidungstext OGH 07.02.1968 2 Ob 353/67
    nur T3
  • 3 Ob 126/69
    Entscheidungstext OGH 26.11.1969 3 Ob 126/69
    nur T3; Beisatz: Der Verzicht auf die Umstandsklausel gilt nur im Umfang dieses Verzichtes. (T5)
  • 6 Ob 118/70
    Entscheidungstext OGH 13.05.1970 6 Ob 118/70
    nur T3
  • 3 Ob 30/72
    Entscheidungstext OGH 16.03.1972 3 Ob 30/72
    nur T3; Beis wie T5
  • 6 Ob 252/74
    Entscheidungstext OGH 16.01.1975 6 Ob 252/74
    nur T3
  • 4 Ob 521/75
    Entscheidungstext OGH 29.04.1975 4 Ob 521/75
    nur T2
  • 4 Ob 592/75
    Entscheidungstext OGH 23.09.1975 4 Ob 592/75
    nur T3
  • 7 Ob 562/76
    Entscheidungstext OGH 01.04.1976 7 Ob 562/76
    nur T2
  • 2 Ob 541/76
    Entscheidungstext OGH 27.01.1977 2 Ob 541/76
    nur T3
  • 6 Ob 564/77
    Entscheidungstext OGH 24.03.1977 6 Ob 564/77
    nur T3
  • 7 Ob 509/79
    Entscheidungstext OGH 28.06.1979 7 Ob 509/79
    nur T2
  • 8 Ob 543/77
    Entscheidungstext OGH 05.10.1977 8 Ob 543/77
    nur T3
  • 1 Ob 646/78
    Entscheidungstext OGH 15.11.1978 1 Ob 646/78
    nur T2; Beisatz: Auch dann, wenn der vereinbarte Unterhalt den Rahmen des gesetzlichen Unterhaltes übersteigt. (T6)
  • 5 Ob 737/78
    Entscheidungstext OGH 06.02.1979 5 Ob 737/78
    nur T3
  • 3 Ob 97/81
    Entscheidungstext OGH 08.10.1981 3 Ob 97/81
    nur T3
  • 5 Ob 681/81
    Entscheidungstext OGH 20.10.1981 5 Ob 681/81
    nur T2
  • 5 Ob 741/81
    Entscheidungstext OGH 22.12.1981 5 Ob 741/81
    nur T2
  • 3 Ob 527/82
    Entscheidungstext OGH 24.03.1982 3 Ob 527/82
    Vgl auch; Beisatz: Der Verzicht wirkt auch nach der Neugestaltung des gesetzlichen Unterhaltsanspruches des Ehegatten fort und kann weder durch die nun vorgesehene Verpflichtung der Ehegatten zum gemeinsamen Beitrag zur Deckung ihrer Bedürfnisse noch durch das Absinken des Einkommens vom Aktivbezug auf den Ruhegenuß in Wegfall geraten. (T7)
  • 1 Ob 566/83
    Entscheidungstext OGH 11.05.1983 1 Ob 566/83
    nur T2
  • 7 Ob 637/83
    Entscheidungstext OGH 23.06.1983 7 Ob 637/83
    nur T2
  • 3 Ob 112/83
    Entscheidungstext OGH 07.09.1983 3 Ob 112/83
    nur T2
  • 6 Ob 693/83
    Entscheidungstext OGH 01.12.1983 6 Ob 693/83
    Auch; nur T3
  • 1 Ob 1504/85
    Entscheidungstext OGH 27.02.1985 1 Ob 1504/85
    nur T2; Veröff: ÖA 1986,50
  • 14 Ob 176/86
    Entscheidungstext OGH 04.11.1986 14 Ob 176/86
    nur T2
  • 3 Ob 540/89
    Entscheidungstext OGH 26.04.1989 3 Ob 540/89
    nur T3; Veröff: JBl 1989,724
  • 4 Ob 612/89
    Entscheidungstext OGH 05.12.1989 4 Ob 612/89
    nur T2
  • 3 Ob 77/90
    Entscheidungstext OGH 19.09.1990 3 Ob 77/90
    nur T3
  • 1 Ob 690/90
    Entscheidungstext OGH 19.12.1990 1 Ob 690/90
    nur T2; Beis wie T5; Beis wie T4
  • 3 Ob 1101/90
    Entscheidungstext OGH 30.01.1991 3 Ob 1101/90
    nur T2
  • 4 Ob 565/91
    Entscheidungstext OGH 19.11.1991 4 Ob 565/91
    Vgl auch; nur T2; Beisatz: Gilt grundsätzlich für jene Unterhaltsverpflichtung. (T8)
  • 4 Ob 507/92
    Entscheidungstext OGH 14.01.1992 4 Ob 507/92
    Vgl auch; nur T2; Beis wie T8; Veröff: ÖA 1992,57
  • 1 Ob 507/92
    Entscheidungstext OGH 29.01.1992 1 Ob 507/92
    Auch; Beisatz: Jede Unterhaltsregelung unterliegt auch der Umstandsklausel, es sei denn, diese wurde ganz oder im Hinblick auf einzelne relevante Umstände ausgeschlossen, was nicht sittenwidrig ist, aber infolge geänderter Verhältnisse, etwa wegen der Gefahr der Existenzvernichtung, sittenwidrig werden könnte. (T9)
  • 7 Ob 614/92
    Entscheidungstext OGH 10.12.1992 7 Ob 614/92
    Auch; nur: Jede Unterhaltsregelung unterliegt auch der Umstandsklausel. (T10)
  • 7 Ob 1576/93
    Entscheidungstext OGH 14.07.1993 7 Ob 1576/93
    nur T2; Veröff: ÖA 1994,26
  • 10 Ob 508/94
    Entscheidungstext OGH 22.03.1994 10 Ob 508/94
    nur T2
  • 1 Ob 590/95
    Entscheidungstext OGH 27.07.1995 1 Ob 590/95
    Auch; nur T2
  • 3 Ob 76/95
    Entscheidungstext OGH 10.09.1996 3 Ob 76/95
    nur T3
  • 10 Ob 77/97i
    Entscheidungstext OGH 07.03.1997 10 Ob 77/97i
    nur T3
  • 8 Ob 2213/96s
    Entscheidungstext OGH 12.06.1997 8 Ob 2213/96s
    Auch; nur T2; Veröff: SZ 70/111
  • 1 Ob 281/98z
    Entscheidungstext OGH 30.10.1998 1 Ob 281/98z
    Vgl auch; nur T3
  • 9 Ob 353/98x
    Entscheidungstext OGH 14.04.1999 9 Ob 353/98x
    Auch; nur T2; Beis wie T10
  • 4 Ob 231/99w
    Entscheidungstext OGH 28.09.1999 4 Ob 231/99w
    Auch; nur T10
  • 3 Ob 331/99v
    Entscheidungstext OGH 20.09.2000 3 Ob 331/99v
    Auch
  • 1 Ob 109/00m
    Entscheidungstext OGH 30.01.2001 1 Ob 109/00m
    nur T2
  • 8 Ob 102/11z
    Entscheidungstext OGH 24.10.2011 8 Ob 102/11z
    Vgl auch
  • 7 Ob 154/12s
    Entscheidungstext OGH 14.11.2012 7 Ob 154/12s
    Vgl auch; Auch Beis wie T9; Beisatz: Nach der Judikatur kann das Beharren auf den Ausschluss der Umstandsklausel jedoch sittenwidrig sein, wenn durch die vereinbarte Leistung dem Verpflichteten die Existenzgrundlage entzogen würde, der Unterhalt Dritter gefährdet wäre oder ein krasses Missverhältnis zwischen Unterhaltsleistung und Einkommensrest bestünde. (T11)
    Beisatz: Hier: Kindesunterhalt. (T12)
  • 9 Ob 14/13v
    Entscheidungstext OGH 29.05.2013 9 Ob 14/13v
    Vgl auch
  • 2 Ob 58/13p
    Entscheidungstext OGH 19.09.2013 2 Ob 58/13p
    Auch
  • 3 Ob 21/14f
    Entscheidungstext OGH 19.02.2014 3 Ob 21/14f
    Auch
  • 1 Ob 182/14t
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 182/14t
    Vgl auch
  • 4 Ob 191/16s
    Entscheidungstext OGH 25.10.2016 4 Ob 191/16s
    Auch; Beisatz: Ob ein derartiger Ausschluss im Einzelfall vorliegt, kann nur nach den konkreten Umständen beurteilt werden. Diese Beurteilung wirft aber nur dann erhebliche Rechtsfragen im Sinn des § 528 Abs 1 ZPO auf, wenn die vom Rechtsmittelwerber beanstandete Beurteilung eine die Rechtssicherheit gefährdende Fehlbeurteilung ist. (T13)
  • 10 Ob 42/17z
    Entscheidungstext OGH 10.10.2017 10 Ob 42/17z

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1953:RS0018900

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.12.2017

Dokumentnummer

JJR_19530909_OGH0002_0030OB00468_5300000_001

Rechtssatz für 3Ob30/56 3Ob584/54 3Ob2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0007171

Geschäftszahl

3Ob30/56; 3Ob584/54; 3Ob234/54; 1Ob246/46; 5Ob272/64; 1Ob185/65; 6Ob79/66; 7Ob75/67 (7Ob76/67); 1Ob220/68; 1Ob94/70; 4Ob598/70; 1Ob138/71; 1Ob103/71; 1Ob148/72; 5Ob220/72; 2Ob147/73; 7Ob176/73; 5Ob70/75; 1Ob215/75; 8Ob527/76; 3Ob575/76; 5Ob882/76; 5Ob27/77; 1Ob727/78; 6Ob723/81; 1Ob805/82; 3Ob524/83; 1Ob640/83; 1Ob695/84 (1Ob696/84); 7Ob688/85; 8Ob583/86; 8Ob666/86; 1Ob546/87; 7Ob504/88; 2Ob527/88; 8Ob637/88; 3Ob95/89; 1Ob656/90; 3Ob609/90; 4Ob565/91; 4Ob507/92; 3Ob535/92; 1Ob539/92; 1Ob576/92; 8Ob663/92; 10Ob536/94; 1Ob574/95; 7Ob2130/96b; 1Ob122/97s; 1Ob96/99w; 7Ob16/00d; 2Ob171/00m; 8Ob304/99k; 1Ob209/00t; 2Ob85/00i; 16Ok2/02; 8Ob3/02b; 7Ob258/02w; 7Ob52/03b; 1Ob135/02p; 6Ob46/03p; 3Ob87/03w; 8Ob82/04y; 4Ob42/05p; 6Ob51/05a; 5Ob21/06h; 3Ob43/07f; 2Ob29/06p; 3Ob140/08x; 10Ob67/08p; 10Ob82/08v; 10Ob85/08k; 10Ob101/08p; 10Ob104/08d; 3Ob189/08b; 10Ob5/09x; 10Ob99/08v; 10Ob2/09f; 2Ob90/09p; 5Ob17/10a; 2Ob204/09b; 3Ob188/10h; 2Ob19/11z; 5Ob213/11a; 6Ob127/12p; 5Ob164/13y; 6Ob214/13h; 1Ob46/15v; 10Ob61/15s; 6Ob248/15m; 3Ob122/16m; 7Ob174/16p; 9Ob61/16k; 7Ob89/18s

Entscheidungsdatum

25.01.1956

Norm

AußStrG §18 A
AußStrG 2005 §43
ZPO §411 Cb

Rechtssatz

Verfügungen der freiwilligen Gerichtsbarkeit kommt grundsätzlich materielle Rechtskraft zu.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 30/56
    Entscheidungstext OGH 25.01.1956 3 Ob 30/56
  • 3 Ob 584/54
    Entscheidungstext OGH 29.09.1954 3 Ob 584/54
    Beisatz: Zum Beispiel der abweislichen Entscheidung der Mietkommission. (T1)
  • 3 Ob 234/54
    Entscheidungstext OGH 01.06.1954 3 Ob 234/54
    Beisatz: Daher keine Feststellung der Unrichtigkeit einer rechtskräftigen Entscheidung der Mietkommission durch das Gericht. (T2)
  • 1 Ob 246/46
    Entscheidungstext OGH 15.10.1946 1 Ob 246/46
    Beisatz: Bindung an Entscheidungen der Pachtämter. (T3)
    Veröff: SZ 21/7
  • 5 Ob 272/64
    Entscheidungstext OGH 28.01.1965 5 Ob 272/64
    Veröff: EvBl 1965/225 S 329 = MietSlg 17354(12)
  • 1 Ob 185/65
    Entscheidungstext OGH 11.11.1965 1 Ob 185/65
    Veröff: SZ 38/194
  • 6 Ob 79/66
    Entscheidungstext OGH 16.03.1966 6 Ob 79/66
  • 7 Ob 75/67
    Entscheidungstext OGH 24.05.1967 7 Ob 75/67
    Veröff: EvBl 1969/32 S 50
  • 1 Ob 220/68
    Entscheidungstext OGH 20.09.1968 1 Ob 220/68
    Beisatz: Hier: Im Verlassenschaftsverfahren festgestellter Ausschließungsgrund hinsichtlich Erbhofübernahme, Ausnahmen nur, wenn das Gesetz den Parteien ein eigenes Klagerecht gewährt oder die gerichtliche Verfügung selbst ausdrücklich weitere Erörterungen vorbehalten hat. (T4)
  • 1 Ob 94/70
    Entscheidungstext OGH 30.04.1970 1 Ob 94/70
  • 4 Ob 598/70
    Entscheidungstext OGH 13.10.1970 4 Ob 598/70
  • 1 Ob 138/71
    Entscheidungstext OGH 27.05.1971 1 Ob 138/71
    Veröff: SZ 44/82 = RZ 1971,195
  • 1 Ob 103/71
    Entscheidungstext OGH 27.05.1971 1 Ob 103/71
  • 1 Ob 148/72
    Entscheidungstext OGH 05.07.1972 1 Ob 148/72
    Veröff: NZ 1974,25
  • 5 Ob 220/72
    Entscheidungstext OGH 21.11.1972 5 Ob 220/72
  • 2 Ob 147/73
    Entscheidungstext OGH 04.10.1973 2 Ob 147/73
    Beisatz: Wenn auch im Außerstreitverfahren ergangene Entscheidungen nicht grundsätzlich und ausnahmslos unabänderlich sind, so kommt ihnen doch jedenfalls im Verhältnis der Beteiligten materielle Rechtskraft zu. (SZ 26/15). (T5)
  • 7 Ob 176/73
    Entscheidungstext OGH 05.12.1973 7 Ob 176/73
    Veröff: JBl 1974,268
  • 5 Ob 70/75
    Entscheidungstext OGH 20.05.1975 5 Ob 70/75
    Beisatz: Hiebei genießt die abweisende Entscheidung des Außerstreitrichters Rechtskraft nach Maßgabe ihres Inhaltes. (T6)
  • 1 Ob 215/75
    Entscheidungstext OGH 19.11.1975 1 Ob 215/75
  • 8 Ob 527/76
    Entscheidungstext OGH 16.06.1976 8 Ob 527/76
    Veröff: EFSlg 28234
  • 3 Ob 575/76
    Entscheidungstext OGH 31.08.1976 3 Ob 575/76
  • 5 Ob 882/76
    Entscheidungstext OGH 21.12.1976 5 Ob 882/76
  • 5 Ob 27/77
    Entscheidungstext OGH 13.09.1977 5 Ob 27/77
    Veröff: MietSlg 29546
  • 1 Ob 727/78
    Entscheidungstext OGH 18.10.1978 1 Ob 727/78
  • 6 Ob 723/81
    Entscheidungstext OGH 16.09.1981 6 Ob 723/81
    Auch
  • 1 Ob 805/82
    Entscheidungstext OGH 01.12.1982 1 Ob 805/82
  • 3 Ob 524/83
    Entscheidungstext OGH 13.04.1983 3 Ob 524/83
    Beis wie T5
  • 1 Ob 640/83
    Entscheidungstext OGH 01.06.1983 1 Ob 640/83
    Veröff: ÖA 1984,44
  • 1 Ob 695/84
    Entscheidungstext OGH 26.11.1984 1 Ob 695/84
  • 7 Ob 688/85
    Entscheidungstext OGH 16.01.1986 7 Ob 688/85
  • 8 Ob 583/86
    Entscheidungstext OGH 18.09.1986 8 Ob 583/86
  • 8 Ob 666/86
    Entscheidungstext OGH 22.01.1987 8 Ob 666/86
  • 1 Ob 546/87
    Entscheidungstext OGH 27.04.1987 1 Ob 546/87
  • 7 Ob 504/88
    Entscheidungstext OGH 21.01.1988 7 Ob 504/88
  • 2 Ob 527/88
    Entscheidungstext OGH 23.03.1988 2 Ob 527/88
  • 8 Ob 637/88
    Entscheidungstext OGH 20.10.1988 8 Ob 637/88
    Beisatz: Die in jeder Lage des Verfahrens von Amts wegen zu beachten ist. (T7)
  • 3 Ob 95/89
    Entscheidungstext OGH 15.11.1989 3 Ob 95/89
    Vgl; Beisatz: Es ist ausgeschlossen, dass eine im außerstreitigen Verfahren ergangene rechtskräftige Entscheidung im streitigen Verfahren überprüft wird. (T8)
  • 1 Ob 656/90
    Entscheidungstext OGH 12.09.1990 1 Ob 656/90
    Veröff: SZ 63/153
  • 3 Ob 609/90
    Entscheidungstext OGH 13.03.1991 3 Ob 609/90
  • 4 Ob 565/91
    Entscheidungstext OGH 19.11.1991 4 Ob 565/91
    Auch; Beisatz: Auch formelle Rechtskraft: Einem im außerstreitigen Verfahren gefassten, durch ein Rechtsmittel nicht mehr anfechtbaren Beschluss (hier: Unterhaltsbemessung) kommt sohin die gleiche Rechtskraftwirkung zu wie einem nach den Vorschriften der ZPO ergangenen Urteil oder Beschluss (§ 411 ZPO). (T9)
  • 4 Ob 507/92
    Entscheidungstext OGH 14.01.1992 4 Ob 507/92
    Auch; Beis wie T9; Veröff: ÖA 1992,57
  • 3 Ob 535/92
    Entscheidungstext OGH 08.04.1992 3 Ob 535/92
    Beis wie T7; Beisatz: Zufolge der jeder Unterhaltsbemessung innewohnenden Umstandsklausel kann das Gericht bei einer Änderung der Verhältnisse eine neue Entscheidung treffen. (T10)
  • 1 Ob 539/92
    Entscheidungstext OGH 24.06.1992 1 Ob 539/92
    Beisatz: Die materielle Rechtskraft äußert sich als zur Zurückweisung des später gestellten Antrages führende Einmaligkeitswirkung nur dann, wenn und insoweit die Begehren deckungsgleich (ident) sind. (T11)
  • 1 Ob 576/92
    Entscheidungstext OGH 14.07.1992 1 Ob 576/92
    Auch; Beis wie T9
  • 8 Ob 663/92
    Entscheidungstext OGH 12.11.1992 8 Ob 663/92
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Unterhaltsbemessungsbeschluss. (T12)
  • 10 Ob 536/94
    Entscheidungstext OGH 28.02.1995 10 Ob 536/94
    Auch; Beis wie T9
  • 1 Ob 574/95
    Entscheidungstext OGH 17.10.1995 1 Ob 574/95
    Beisatz: Auch im Verfahren außer Streitsachen ergangene Entscheidungen enthalten daher Einmaligkeitswirkung und Bindungswirkung. (T13)
  • 7 Ob 2130/96b
    Entscheidungstext OGH 15.05.1996 7 Ob 2130/96b
  • 1 Ob 122/97s
    Entscheidungstext OGH 25.11.1997 1 Ob 122/97s
    Auch; Beisatz: Die im Verfahren außer Streitsachen ergehenden Beschlüsse, so vor allem auch Unterhaltsbemessungsbeschlüsse, sind der materiellen und formellen Rechtskraft teilhaftig. (T14)
    Beis wie T9 nur: Einem im außerstreitigen Verfahren gefassten, durch ein Rechtsmittel nicht mehr anfechtbaren Beschluss (hier: Unterhaltsbemessung) kommt sohin die gleiche Rechtskraftwirkung zu wie einem nach den Vorschriften der ZPO ergangenen Urteil oder Beschluss (§ 411 ZPO). (T15)
    Beis wie T13; Beisatz: Nachträglichen Änderungen des rechtserzeugenden Sachverhalts oder Änderungen der dem Unterhaltsanspruch zugrundeliegenden Gesetzesregelungen hält die materielle Rechtskraft allerdings nicht stand; in diesem Rahmen ist eine Neufestsetzung des Unterhalts zulässig. (T16)
  • 1 Ob 96/99w
    Entscheidungstext OGH 05.08.1999 1 Ob 96/99w
    Auch
  • 7 Ob 16/00d
    Entscheidungstext OGH 29.03.2000 7 Ob 16/00d
    Vgl auch; Beis wie T14
  • 2 Ob 171/00m
    Entscheidungstext OGH 02.08.2000 2 Ob 171/00m
    Beisatz: Die Rechtskraft einer außerstreitigen Entscheidung greift nicht ein, wenn das Gesetz der Partei ein eigenes Klagerecht gewährt. (T17)
    Beisatz: Keine Bindung des Prozessgerichtes im Verfahren über eine Erbschaftsklage gegen den - ein Heimfallsrecht ausübenden - Bund an den im Verlassenschaftsverfahren ergangenen Beschluss, mit der der Antrag des Klägers auf Einantwortung mangels Erbrechtstitels abgewiesen wurde. (T18)
  • 8 Ob 304/99k
    Entscheidungstext OGH 05.10.2000 8 Ob 304/99k
    Beis wie T14 nur: Die im Verfahren außer Streitsachen ergehenden Beschlüsse sind der materiellen und formellen Rechtskraft teilhaftig. (T19)
  • 1 Ob 209/00t
    Entscheidungstext OGH 06.10.2000 1 Ob 209/00t
    Beis wie T7; Beisatz: Die Rechtskraft des Beschlusses, mit dem der Schwester des Verstorbenen die Besorgung und Verwaltung des Nachlasses übertragen wurde, wird auch nicht durch eine spätere widersprechende Erbserklärung eines anderen Erbansprechers durchbrochen. (T20)
  • 2 Ob 85/00i
    Entscheidungstext OGH 29.03.2001 2 Ob 85/00i
    Beis wie T6; Beis wie T16 nur: Nachträglichen Änderungen des rechtserzeugenden Sachverhalts oder Änderungen der zugrundeliegenden Gesetzesregelungen hält die materielle Rechtskraft allerdings nicht stand. (T21)
  • 16 Ok 2/02
    Entscheidungstext OGH 01.07.2002 16 Ok 2/02
    Veröff: SZ 2002/91
  • 8 Ob 3/02b
    Entscheidungstext OGH 13.06.2002 8 Ob 3/02b
    Beisatz: Die wesentliche Funktion der materiellen Rechtskraft wird dabei vor allem darin gesehen, den Rechtsfrieden zwischen den Parteien herzustellen. (T22)
  • 7 Ob 258/02w
    Entscheidungstext OGH 13.12.2002 7 Ob 258/02w
    Auch; Beis wie T12; Beis wie T19; Beisatz: Sie binden die Betroffenen und das Gericht. (T23)
    Beisatz: Es gilt auch der Grundsatz der Teilrechtskraft. (T24)
  • 7 Ob 52/03b
    Entscheidungstext OGH 19.03.2003 7 Ob 52/03b
    Vgl auch; Beis wie T15
  • 1 Ob 135/02p
    Entscheidungstext OGH 29.04.2003 1 Ob 135/02p
    Auch; Beis wie T14; Beis wie T16
  • 6 Ob 46/03p
    Entscheidungstext OGH 26.06.2003 6 Ob 46/03p
    Vgl; Beis wie T14
  • 3 Ob 87/03w
    Entscheidungstext OGH 25.06.2003 3 Ob 87/03w
    Beis wie T21 nur: Nachträglichen Änderungen des rechtserzeugenden Sachverhalts hält die materielle Rechtskraft allerdings nicht stand. (T25)
  • 8 Ob 82/04y
    Entscheidungstext OGH 11.11.2004 8 Ob 82/04y
    Beis wie T12
  • 4 Ob 42/05p
    Entscheidungstext OGH 26.04.2005 4 Ob 42/05p
    Auch; Beis wie T14; Beis wie T21; Beisatz: Eine tiefgreifende Änderung der Rechtsprechung wird einer Änderung der Rechtslage gleichgehalten. (T26)
  • 6 Ob 51/05a
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 6 Ob 51/05a
    Beis wie T17; Beisatz: Einer Erbschaftsklage steht daher die rechtskräftige Einantwortung, die die Vermutung der rechtmäßigen Erbenstellung der eingeantworteten Erben schafft, nicht entgegen. (T27)
  • 5 Ob 21/06h
    Entscheidungstext OGH 21.03.2006 5 Ob 21/06h
    Beis wie T21; Beis wie T25
  • 3 Ob 43/07f
    Entscheidungstext OGH 29.03.2007 3 Ob 43/07f
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T12; Beis ähnlich wie T16; Beisatz: Nur die vor der Beschlussfassung erster Instanz liegenden Zeiträume, über die bereits bindend abgesprochen wurde, sind von der materiellen Rechtskraft erfasst. (T28)
    Beisatz: Hier: Beschluss der 1. Instanz erging auf der Grundlage einseitiger, im Sinne des § 17 AußStrG unwidersprochen gebliebener Behauptungen. (T29)
  • 2 Ob 29/06p
    Entscheidungstext OGH 14.06.2007 2 Ob 29/06p
    Auch
  • 3 Ob 140/08x
    Entscheidungstext OGH 11.07.2008 3 Ob 140/08x
    Beisatz: Hier: Vorläufige Übertragung der Obsorge. (T30)
  • 10 Ob 67/08p
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 10 Ob 67/08p
    Auch; Beisatz: Eine tiefgreifende Änderung der Rechtsprechung wird einer Änderung der Rechtslage gleichgehalten. (T31)
    Beis wie T26; Beisatz: Anders als bei der Berücksichtigung von Transferleistungen bei der Bemessung der Unterhaltshöhe kann angesichts der in den letzten Jahren aufgetretenen Widersprüchlichkeit der Judikatur zur Leistungszuständigkeit für Unterhaltsvorschüsse nach der Verordnung (EWG) Nr 1408/71 („Wanderarbeitnehmerverordnung") noch keineswegs von einer „tiefgreifenden" Judikaturänderung gesprochen werden. (T32)
  • 10 Ob 82/08v
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 10 Ob 82/08v
    Auch; Beis wie T31; Beis wie T26; Beis wie T32
  • 10 Ob 85/08k
    Entscheidungstext OGH 14.10.2008 10 Ob 85/08k
    Auch; Beis wie T31; Beis wie T26; Beis wie T32
  • 10 Ob 101/08p
    Entscheidungstext OGH 25.11.2008 10 Ob 101/08p
    Auch; Beis ähnlich wie T32
  • 10 Ob 104/08d
    Entscheidungstext OGH 25.11.2008 10 Ob 104/08d
    Auch; Beis wie T31; Beis ähnlich wie T32
  • 3 Ob 189/08b
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 3 Ob 189/08b
    Auch; Beis wie T12
  • 10 Ob 5/09x
    Entscheidungstext OGH 27.01.2009 10 Ob 5/09x
    Auch; Beis ähnlich wie T32
  • 10 Ob 99/08v
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 10 Ob 99/08v
    Auch; Beis ähnlich wie T19; Beis ähnlich wie T16; Beis ähnlich wie T7
  • 10 Ob 2/09f
    Entscheidungstext OGH 21.04.2009 10 Ob 2/09f
    Auch; Beis ähnlich wie T32
  • 2 Ob 90/09p
    Entscheidungstext OGH 18.12.2009 2 Ob 90/09p
    Auch; Beis wie T19; Beis wie T12; Auch Beis wie T14; Auch Beis wie T25; Beis wie T28; Beisatz: Insofern ist eine Unterhaltsfestsetzung nur im Wege eines Abänderungsantrags gemäß § 73 AußStrG abänderbar. (T33)
    Veröff: SZ 2009/171
  • 5 Ob 17/10a
    Entscheidungstext OGH 11.02.2010 5 Ob 17/10a
  • 2 Ob 204/09b
    Entscheidungstext OGH 22.04.2010 2 Ob 204/09b
    Auch
  • 3 Ob 188/10h
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 3 Ob 188/10h
    Auch; Beis wie T15
  • 2 Ob 19/11z
    Entscheidungstext OGH 30.05.2011 2 Ob 19/11z
    Auch Beis wie T6; Auch Beis wie T9; Beis wie T19; Beis wie T21
  • 5 Ob 213/11a
    Entscheidungstext OGH 13.12.2011 5 Ob 213/11a
    Vgl
  • 6 Ob 127/12p
    Entscheidungstext OGH 13.09.2012 6 Ob 127/12p
    Beis wie T28; Beis wie T29
  • 5 Ob 164/13y
    Entscheidungstext OGH 20.09.2013 5 Ob 164/13y
    Vgl auch; Beis wie T19; Beis wie T24
  • 6 Ob 214/13h
    Entscheidungstext OGH 28.11.2013 6 Ob 214/13h
    Auch; Beisatz: Dem Antrag von einer Inventarisierung der Verlassenschaft Abstand zu nehmen und der Abhandlung eine eidesstattliche Vermögenserklärung zugrunde zu legen, steht die Rechtskraft der Inventarisierung anordnenden Entscheidung entgegen. (T34)
  • 1 Ob 46/15v
    Entscheidungstext OGH 19.03.2015 1 Ob 46/15v
    Auch
  • 10 Ob 61/15s
    Entscheidungstext OGH 30.06.2015 10 Ob 61/15s
    Beis ähnlich wie T21
  • 6 Ob 248/15m
    Entscheidungstext OGH 30.03.2016 6 Ob 248/15m
    Auch; Beis ähnlich wie T13; Beis ähnlich wie T15; Beis wie T25; Beisatz: Hier: Abweisende Entscheidung im Firmenbuchverfahren. (T35)
  • 3 Ob 122/16m
    Entscheidungstext OGH 22.09.2016 3 Ob 122/16m
    Auch; Beis wie T19; Beis wie T23; Veröff: SZ 2016/91
  • 7 Ob 174/16p
    Entscheidungstext OGH 28.09.2016 7 Ob 174/16p
    Auch; Beis wie T7
  • 9 Ob 61/16k
    Entscheidungstext OGH 24.03.2017 9 Ob 61/16k
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T19; Beis wie T23; Beis wie T25; Beisatz: Hier: Vorläufige Maßnahmen nach § 107 Abs 2 AußStrG. (T36)
  • 7 Ob 89/18s
    Entscheidungstext OGH 20.06.2018 7 Ob 89/18s
    Beis wie T21; Beis wie T23; Beis wie T25

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0007171

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

06.08.2018

Dokumentnummer

JJR_19560125_OGH0002_0030OB00030_5600000_001

Rechtssatz für 5Ob164/61 3Ob32/62 6Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0009636

Geschäftszahl

5Ob164/61; 3Ob32/62; 6Ob118/70; 1Ob651/83; 7Ob594/84; 7Ob685/84; 10Ob506/87; 3Ob150/88; 3Ob166/88; 3Ob69/91; 1Ob566/91; 4Ob565/91; 4Ob507/92; 1Ob507/92; 6Ob539/92; 1Ob588/93; 6Ob620/93; 3Ob76/95; 3Ob21/14f; 1Ob182/14t; 10Ob59/16y

Entscheidungsdatum

17.05.1961

Norm

ABGB §137 Abs2
ABGB §140 Ad
ABGB §141 IC
ABGB §144 A
ABGB 936 VIIc

Rechtssatz

Unterhaltsvergleiche werden regelmäßig unter der clausula rebus sic stantibus geschlossen. Die Umstandsklausel umfasst jede Änderung der Sachlage; sie ist bei Unterhaltsvereinbarungen nicht nur auf die Veränderung vermögensrechtlicher Verhältnisse beider Vertragsteile und die Sorgepflichten des Unterhaltspflichtigen beschränkt. Bei Unterhaltsvergleichen, in denen sich ein in dürftigen Verhältnissen lebender Vater zu einer Unterhaltsleistung verpflichtet, die seine wirtschaftlichen Kräfte bis an die äußerste Grenze in Anspruch nimmt, ist anzunehmen, dass diese Unterhaltsleistung nur erbracht wird, wenn auch das Kind seinerseits der Verpflichtung zur Ehrfurcht gegenüber dem Vater nachkommt. Besonders krasse Verletzungen dieser sittlichen Pflicht (§ 137 ABGB) durch das Kind berechtigten Vater, die Herabsetzung des Unterhaltes jedenfalls auf das gesetzliche Ausmaß (§ 140 ABGB) zu verlangen.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 164/61
    Entscheidungstext OGH 17.05.1961 5 Ob 164/61
    Veröff: SZ 34/78 = EvBl 1961/520 S 659
  • 3 Ob 32/62
    Entscheidungstext OGH 14.03.1962 3 Ob 32/62
    nur: Unterhaltsvergleiche werden regelmäßig unter der clausula rebus sic stantibus geschlossen. Die Umstandsklausel umfasst jede Änderung der Sachlage; sie ist bei Unterhaltsvereinbarungen nicht nur auf die Veränderung vermögensrechtlicher Verhältnisse beider Vertragsteile und die Sorgepflichten des Unterhaltspflichtigen beschränkt. (T1)
  • 6 Ob 118/70
    Entscheidungstext OGH 13.05.1970 6 Ob 118/70
    nur T1
  • 1 Ob 651/83
    Entscheidungstext OGH 29.06.1983 1 Ob 651/83
    nur: Unterhaltsvergleiche werden regelmäßig unter der clausula rebus sic stantibus geschlossen. (T2)
    Veröff: ÖA 1985,48
  • 7 Ob 594/84
    Entscheidungstext OGH 28.06.1984 7 Ob 594/84
    nur T2
  • 7 Ob 685/84
    Entscheidungstext OGH 08.11.1984 7 Ob 685/84
    nur T2
  • 10 Ob 506/87
    Entscheidungstext OGH 17.11.1987 10 Ob 506/87
    nur T2
  • 3 Ob 150/88
    Entscheidungstext OGH 30.11.1988 3 Ob 150/88
    nur T2
  • 3 Ob 166/88
    Entscheidungstext OGH 18.01.1989 3 Ob 166/88
    nur T2
  • 3 Ob 69/91
    Entscheidungstext OGH 08.05.1991 3 Ob 69/91
    nur T2; Beisatz: Auch bei Unterhaltsvergleich nach § 55a EheG. (T3)
  • 1 Ob 566/91
    Entscheidungstext OGH 10.07.1991 1 Ob 566/91
    nur T2
  • 4 Ob 565/91
    Entscheidungstext OGH 19.11.1991 4 Ob 565/91
    Vgl auch; nur T2; Beisatz: Gilt grundsätzlich für jede Unterhaltsverpflichtung. (T4)
  • 4 Ob 507/92
    Entscheidungstext OGH 14.01.1992 4 Ob 507/92
    Auch; nur T2; Beis wie T4; Veröff: ÖA 1992,57
  • 1 Ob 507/92
    Entscheidungstext OGH 29.01.1992 1 Ob 507/92
    Auch; nur T2
  • 6 Ob 539/92
    Entscheidungstext OGH 14.05.1992 6 Ob 539/92
    nur T2
  • 1 Ob 588/93
    Entscheidungstext OGH 25.08.1993 1 Ob 588/93
    Vgl auch; Beisatz: Die wesentliche Einkommensminderung des Vaters ist ein im Rahmen der für jede Unterhaltsverpflichtung geltenden Umstandsklausel relevanter Umstand. (T5)
  • 6 Ob 620/93
    Entscheidungstext OGH 20.01.1994 6 Ob 620/93
    nur T2
  • 3 Ob 76/95
    Entscheidungstext OGH 10.09.1996 3 Ob 76/95
    nur: Unterhaltsvergleiche werden regelmäßig unter der clausula rebus sic stantibus geschlossen. Die Umstandsklausel umfasst jede Änderung der Sachlage. (T6)
  • 3 Ob 21/14f
    Entscheidungstext OGH 19.02.2014 3 Ob 21/14f
    Auch; nur T2
  • 1 Ob 182/14t
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 182/14t
    Auch
  • 10 Ob 59/16y
    Entscheidungstext OGH 13.09.2016 10 Ob 59/16y
    Auch; nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1961:RS0009636

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.10.2016

Dokumentnummer

JJR_19610517_OGH0002_0050OB00164_6100000_001

Rechtssatz für 1Ob115/72 4Ob564/73 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0008751

Geschäftszahl

1Ob115/72; 4Ob564/73; 7Ob209/75; 7Ob638/76; 1Ob723/76; 1Ob657/78; 3Ob583/84; 1Ob575/86; 1Ob552/87; 2Ob610/87; 1Ob524/90; 1Ob581/90; 7Ob671/90; 7Ob550/91; 4Ob565/91; 4Ob507/92; 7Ob541/93; 1Ob4/93; 1Ob607/94; 8Ob522/94; 9Ob513/95; 7Ob1641/95; 5Ob197/97z; 7Ob190/99p; 8Ob91/07a; 5Ob247/12b; 3Ob241/12f; 2Ob42/13k

Entscheidungsdatum

05.07.1972

Norm

ABGB §833 A
AußStrG §2 Abs2 Z5 F2
ZPO §405 H

Rechtssatz

Es gibt außerstreitige Verfahren, in denen das Antragsprinzip uneingeschränkt herrscht, so insbesonders auch bei der Regelung der Gemeinschaftsverhältnisse zwischen Miteigentümer. In solchen Fällen ist das Gericht an den Sachantrag gebunden, es finden also die Bestimmungen des § 405 ZPO sinngemäß Anwendung (Fasching III 658).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 115/72
    Entscheidungstext OGH 05.07.1972 1 Ob 115/72
    Veröff: MietSlg 24067
  • 4 Ob 564/73
    Entscheidungstext OGH 04.09.1973 4 Ob 564/73
    Veröff: MietSlg 25542
  • 7 Ob 209/75
    Entscheidungstext OGH 18.12.1975 7 Ob 209/75
    Beisatz: Entschädigungsverfahren (T1)
  • 7 Ob 638/76
    Entscheidungstext OGH 29.07.1976 7 Ob 638/76
  • 1 Ob 723/76
    Entscheidungstext OGH 15.11.1976 1 Ob 723/76
    Veröff: EvBl 1977/50 S 126
  • 1 Ob 657/78
    Entscheidungstext OGH 07.07.1978 1 Ob 657/78
  • 3 Ob 583/84
    Entscheidungstext OGH 24.07.1985 3 Ob 583/84
    Veröff: SZ 58/129
  • 1 Ob 575/86
    Entscheidungstext OGH 03.09.1986 1 Ob 575/86
  • 1 Ob 552/87
    Entscheidungstext OGH 25.03.1987 1 Ob 552/87
    nur: Es gibt außerstreitige Verfahren, in denen das Antragsprinzip uneingeschränkt herrscht. In solchen Fällen ist das Gericht an den Sachantrag gebunden, es finden also die Bestimmungen des § 405 ZPO sinngemäß Anwendung. (T2)
  • 2 Ob 610/87
    Entscheidungstext OGH 16.06.1987 2 Ob 610/87
    nur: Es finden also die Bestimmungen des § 405 ZPO sinngemäß Anwendung. (T3)
  • 1 Ob 524/90
    Entscheidungstext OGH 04.04.1990 1 Ob 524/90
    nur T3; Veröff: RZ 1990/117 S 283
  • 1 Ob 581/90
    Entscheidungstext OGH 12.09.1990 1 Ob 581/90
    Vgl auch; Beis wie T1
    Veröff: SZ 63/151
  • 7 Ob 671/90
    Entscheidungstext OGH 06.12.1990 7 Ob 671/90
    nur T3
  • 7 Ob 550/91
    Entscheidungstext OGH 23.05.1991 7 Ob 550/91
    Beisatz: Hier: Unterhaltserhöhungsantrag. Das Begehren ist immer so zu verstehen, wie es im Zusammenhalt mit dem Vorbringen gemeint ist. Es darf an einzelnen Ausdrücken und Formulierungen dann nicht festgehalten werden, wenn es sich offensichtlich um ein Versehen handelt und darüber, was wirklich gewollt ist, keine Unklarheit besteht. (T4)
  • 4 Ob 565/91
    Entscheidungstext OGH 19.11.1991 4 Ob 565/91
    Vgl auch; nur T2; Beisatz: Hier: Unterhaltsbemessung. (T5)
  • 4 Ob 507/92
    Entscheidungstext OGH 14.01.1992 4 Ob 507/92
    Vgl auch; nur T2; Beis wie T5
    Veröff: ÖA 1992,57
  • 7 Ob 541/93
    Entscheidungstext OGH 16.06.1993 7 Ob 541/93
    Vgl; Beis wie T4
  • 1 Ob 4/93
    Entscheidungstext OGH 25.08.1993 1 Ob 4/93
    Auch; nur T2; Beis wie T1
  • 1 Ob 607/94
    Entscheidungstext OGH 23.09.1994 1 Ob 607/94
    Vgl; nur T2; Beis wie T4; Beisatz: In einem solchen Fall hat das Gericht seine Entscheidung nach dem wirklichen Begehren zu treffen. (T6)
  • 8 Ob 522/94
    Entscheidungstext OGH 25.11.1994 8 Ob 522/94
    Auch
  • 9 Ob 513/95
    Entscheidungstext OGH 28.06.1995 9 Ob 513/95
    Auch; nur T2; Beis wie T4; Beisatz: Hier: Unterhaltsbemessung (T7)
  • 7 Ob 1641/95
    Entscheidungstext OGH 18.10.1995 7 Ob 1641/95
    Auch; nur T2; Beis wie T4; nur: Das Begehren ist immer so zu verstehen, wie es im Zusammenhalt mit dem Vorbringen gemeint ist. (T8)
    Beisatz: Hier: Vorläufiger Unterhalt nach § 382a EO. (T9)
  • 5 Ob 197/97z
    Entscheidungstext OGH 08.07.1997 5 Ob 197/97z
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Antragstellungen nach §§ 13b Abs 4 und 14 Abs 3 WEG. (T10)
  • 7 Ob 190/99p
    Entscheidungstext OGH 20.10.1999 7 Ob 190/99p
    Vgl auch; nur T2; Beisatz: Hier: Aufteilungsantrag. (T11)
    Veröff: SZ 72/155
  • 8 Ob 91/07a
    Entscheidungstext OGH 30.08.2007 8 Ob 91/07a
    Vgl; Beisatz: In außerstreitigen Verfahren, in denen das Antragsprinzip uneingeschränkt herrscht, ist das Gericht an den Sachantrag gebunden, es finden also die Bestimmungen des § 405 ZPO sinngemäß Anwendung. (T12)
  • 5 Ob 247/12b
    Entscheidungstext OGH 21.03.2013 5 Ob 247/12b
    Auch; Auch Beis wie T12
  • 3 Ob 241/12f
    Entscheidungstext OGH 13.03.2013 3 Ob 241/12f
    Vgl auch
  • 2 Ob 42/13k
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 2 Ob 42/13k
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T5; Beis wie T7

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0008751

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

26.02.2014

Dokumentnummer

JJR_19720705_OGH0002_0010OB00115_7200000_003

Rechtssatz für 5Ob220/72 7Ob176/73 5Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0007140

Geschäftszahl

5Ob220/72; 7Ob176/73; 5Ob321/74; 5Ob866/76; 6Ob3/81; 3Ob524/83; 1Ob640/83; 8Ob583/86; 6Ob26/88; 5Ob649/89; 1Ob656/90; 1Ob645/90; 3Ob609/90; 4Ob565/91; 4Ob507/92; 1Ob607/91; 8Ob596/93; 10Ob536/94; 4Ob598/95; 7Ob2130/96b; 4Ob2378/96a; 1Ob5/00t; 6Ob22/02g (6Ob23/02d); 8Ob3/02b; 10Ob99/08v; 5Ob17/10a; 1Ob46/15v; 1Ob124/16s; 7Ob174/16p; 5Ob47/17y

Entscheidungsdatum

21.11.1972

Norm

AußStrG §18 A
AußStrG 2005 §43 Abs1

Rechtssatz

Die materielle Rechtskraft hält gegenüber nachträglichen Tatbestandsänderungen nicht Stand. Die Entscheidung ergreift zwar den Anspruch, nicht aber seinen Tatbestand. Verändern sich die Individualisierungsmomente des Rechtsschutzanspruches, auf Grund deren die Entscheidung erging, so entsteht ein neuer Rechtsschutzanspruch, der dann folgerichtig von der Rechtskraft der Entscheidung über den ersten nicht berührt wird.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 220/72
    Entscheidungstext OGH 21.11.1972 5 Ob 220/72
  • 7 Ob 176/73
    Entscheidungstext OGH 05.12.1973 7 Ob 176/73
    nur: Die materielle Rechtskraft hält gegenüber nachträglichen Tatbestandsänderungen nicht Stand. (T1)
    Veröff: JBl 1974,268
  • 5 Ob 321/74
    Entscheidungstext OGH 21.01.1975 5 Ob 321/74
    nur T1; Beisatz: Hier: Verringerung der Kaufkraft der österreichischen Währung nach Rechtskraft des Unterhaltsfestsetzungsbeschlusses. (T2)
  • 5 Ob 866/76
    Entscheidungstext OGH 23.11.1976 5 Ob 866/76
    Ähnlich; nur T1; Beisatz: In jeder Unterhaltsbemessung ist stillschweigend eine Umstandsklausel enthalten. (T3)
  • 6 Ob 3/81
    Entscheidungstext OGH 13.05.1981 6 Ob 3/81
    nur T1; Beisatz: Inhaltsgleiche Begehren, die auf verschiedene Sachverhalte zeitlich aufeinanderfolgende Gesellschafterbeschlüsse (Fortsetzungsbeschlüsse) beruhen. (T4)
  • 3 Ob 524/83
    Entscheidungstext OGH 13.04.1983 3 Ob 524/83
    nur T1
  • 1 Ob 640/83
    Entscheidungstext OGH 01.06.1983 1 Ob 640/83
    nur T1; Veröff: ÖA 1984,44
  • 8 Ob 583/86
    Entscheidungstext OGH 18.09.1986 8 Ob 583/86
    nur T1
  • 6 Ob 26/88
    Entscheidungstext OGH 12.01.1989 6 Ob 26/88
    nur T1
  • 5 Ob 649/89
    Entscheidungstext OGH 19.12.1989 5 Ob 649/89
    nur T1; Veröff: ÖA 1990,111
  • 1 Ob 656/90
    Entscheidungstext OGH 12.09.1990 1 Ob 656/90
    nur T1; Beis wie T3; Veröff: SZ 63/153
  • 1 Ob 645/90
    Entscheidungstext OGH 28.11.1990 1 Ob 645/90
    nur T1; Veröff: RZ 1991/34 S 123
  • 3 Ob 609/90
    Entscheidungstext OGH 13.03.1991 3 Ob 609/90
    nur T1; Beis wie T3
  • 4 Ob 565/91
    Entscheidungstext OGH 19.11.1991 4 Ob 565/91
    nur T1
  • 4 Ob 507/92
    Entscheidungstext OGH 14.01.1992 4 Ob 507/92
    nur T1; Veröff: ÖA 1992,57
  • 1 Ob 607/91
    Entscheidungstext OGH 20.11.1991 1 Ob 607/91
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 596/93
    Entscheidungstext OGH 30.11.1993 8 Ob 596/93
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Die die materielle Rechtskraft durchbrechende tiefgreifende Änderung der Rechtsprechung. (T5)
  • 10 Ob 536/94
    Entscheidungstext OGH 28.02.1995 10 Ob 536/94
    nur T1; Beis wie T3
  • 4 Ob 598/95
    Entscheidungstext OGH 05.12.1995 4 Ob 598/95
    nur T1; Beisatz: Wenn sich die Verhältnisse wesentlich geändert haben, kann der Unterhalt neu festgesetzt werden. Der Unterhalt kann - bei gleichgebliebenen Verhältnissen - auch dann erhöht werden, wenn ein Anspruch geltend gemacht wird, der noch nicht Gegenstand der vorangegangenen Entscheidung war. (T6)
  • 7 Ob 2130/96b
    Entscheidungstext OGH 15.05.1996 7 Ob 2130/96b
    Auch
  • 4 Ob 2378/96a
    Entscheidungstext OGH 17.12.1996 4 Ob 2378/96a
    nur T1; Beisatz: Im Falle eines Beschlusses auf Grund des Übereinkommens über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung kommt ein - im Außerstreitverfahren sonst grundsätzlich zulässiger - Antrag, im Hinblick auf geänderte Verhältnisse neu zu entscheiden, nicht in Frage, weil das Ziel des Übereinkommens ua die Sicherstellung der sofortigen Rückgabe widerrechtlich in einen Vertragsstaat verbrachter oder dort zurückgehaltener Kinder (Art 1 lit a des Übereinkommens) ist. (T7)
  • 1 Ob 5/00t
    Entscheidungstext OGH 25.07.2000 1 Ob 5/00t
    Auch; Beis wie T3
  • 6 Ob 22/02g
    Entscheidungstext OGH 18.04.2002 6 Ob 22/02g
    Auch; Beis wie T6; Beisatz: Die Abweisung eines Antrages auf Zuerkennung eines einstweiligen Unterhalts nach § 382 Abs 1 Z 8 EO steht zumindest dann, wenn der Antragsteller bei neuerlicher Antragstellung mit neuen und für den nunmehr maßgebenden Zeitraum aktuellen Bescheinigungsmitteln, die im vorangehenden Verfahren noch gar nicht entstanden waren, eine maßgebende Änderung im Anspruchssachverhalt darzulegen vermag, einer Antragstattgebung für spätere Zeiträume nicht entgegen. (T8)
  • 8 Ob 3/02b
    Entscheidungstext OGH 13.06.2002 8 Ob 3/02b
    Auch
  • 10 Ob 99/08v
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 10 Ob 99/08v
    Vgl auch; Beisatz: Es kommt daher grundsätzlich auch abweisenden Beschlüssen im Außerstreitverfahren die gleiche Rechtskraftwirkung wie einem nach den Vorschriften der ZPO ergangenen Urteil oder Beschluss (§ 411 ZPO) zu, wobei die materielle Rechtskraft lediglich nachträglichen Änderungen des rechtserzeugenden Sachverhalts nicht standhält. (T9)
  • 5 Ob 17/10a
    Entscheidungstext OGH 11.02.2010 5 Ob 17/10a
    Vgl; Beisatz: Die materielle Rechtskraft hält nur nachträglichen Tatbestandsänderungen nicht stand. (T10)
    Beisatz: Tatsachen, die in dem für die Entscheidung maßgeblichen Zeitpunkt bereits entstanden waren, aber nicht ausgeführt wurden, durchbrechen die Rechtskraft nicht. (T11)
  • 1 Ob 46/15v
    Entscheidungstext OGH 19.03.2015 1 Ob 46/15v
    Auch
  • 1 Ob 124/16s
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 124/16s
    Auch; nur T1; Beis wie T6 nur: Wenn sich die Verhältnisse wesentlich geändert haben, kann der Unterhalt neu festgesetzt werden. (T12)
  • 7 Ob 174/16p
    Entscheidungstext OGH 28.09.2016 7 Ob 174/16p
    nur T1
  • 5 Ob 47/17y
    Entscheidungstext OGH 29.08.2017 5 Ob 47/17y
    nur T1; Beis wie T10; Beis wie T11

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0007140

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.09.2017

Dokumentnummer

JJR_19721121_OGH0002_0050OB00220_7200000_001

Rechtssatz für 1Ob217/75 1Ob781/79 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0047202

Geschäftszahl

1Ob217/75; 1Ob781/79; 6Ob675/81; 1Ob636/81; 1Ob538/83; 7Ob616/84; 8Ob529/84; 2Ob503/86; 7Ob503/90; 4Ob528/91; 4Ob565/91; 4Ob507/92; 8Ob663/92; 6Ob653/93; 1Ob550/94; 7Ob2353/96x; 1Ob218/00s; 5Ob289/01p; 8Ob63/02a; 6Ob159/02d; 1Ob135/02p; 8Ob119/03p; 8Ob82/04y; 4Ob51/06p; 2Ob122/06i; 4Ob29/08f; 4Ob51/11w; 3Ob151/14y; 3Ob256/16t

Entscheidungsdatum

29.10.1975

Norm

ABGB §91 C8
ABGB §94 Abs2
ABGB §141 IA
ABGB §936 VIIc
ZPO §411 Cc

Rechtssatz

Bei der Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen ist wegen der Anwendbarkeit der clausula rebus sic stantibus überall dort, wo nicht deren Ausschluss erwiesen wurde, jede nachträgliche Sachverhaltsänderung, die eine Neubemessung des Unterhalts rechtfertigt, zulässiger Anlass für eine neue Klage.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 217/75
    Entscheidungstext OGH 29.10.1975 1 Ob 217/75
    Veröff: SZ 48/113
  • 1 Ob 781/79
    Entscheidungstext OGH 14.12.1979 1 Ob 781/79
    Veröff: ÖA 1981,96
  • 6 Ob 675/81
    Entscheidungstext OGH 29.07.1981 6 Ob 675/81
    Auch; Beisatz: Sollte ein Teil bei der Vereinbarung Teile seines Einkommens oder Vermögens verborgen gehalten haben, müsste er sich nun gefallen lassen, dass nur die von ihm offengelegten oder sonst bekanntgewordenen Einkommensverhältnisse und Vermögensverhältnisse als Ausgangsbasis herangezogen würden. Dazu bedürfte es keiner formellen Anfechtung der Vereinbarung. (T1)
  • 1 Ob 636/81
    Entscheidungstext OGH 26.08.1981 1 Ob 636/81
    Auch
  • 1 Ob 538/83
    Entscheidungstext OGH 09.03.1983 1 Ob 538/83
    Auch
  • 7 Ob 616/84
    Entscheidungstext OGH 13.12.1984 7 Ob 616/84
    Auch; Beis wie T1
  • 8 Ob 529/84
    Entscheidungstext OGH 14.02.1985 8 Ob 529/84
    Auch; Beisatz: Diese Klage ist keine "gewöhnliche" Feststellungsklage, sondern ein besonderer Rechtsbehelf in Bezug auf die Sonderregelung des § 406 Abs 2 ZPO. (T2)
  • 2 Ob 503/86
    Entscheidungstext OGH 18.02.1986 2 Ob 503/86
    Auch; Veröff: SZ 59/30 = EvBl 1987/10 S 54
  • 7 Ob 503/90
    Entscheidungstext OGH 08.03.1990 7 Ob 503/90
    Beisatz: Eine nicht bloß unbedeutende Änderung in den für den Unterhaltsanspruch maßgebenden Verhältnissen seit dem Zeitpunkt der einverständlichen Regelung ist daher zu berücksichtigen. (T3)
  • 4 Ob 528/91
    Entscheidungstext OGH 18.06.1991 4 Ob 528/91
    Auch; Veröff: ÖA 1992,64
  • 4 Ob 565/91
    Entscheidungstext OGH 19.11.1991 4 Ob 565/91
    Auch
  • 4 Ob 507/92
    Entscheidungstext OGH 14.01.1992 4 Ob 507/92
    Auch; Veröff: ÖA 1992,57
  • 8 Ob 663/92
    Entscheidungstext OGH 12.11.1992 8 Ob 663/92
    Vgl auch
  • 6 Ob 653/93
    Entscheidungstext OGH 22.02.1994 6 Ob 653/93
  • 1 Ob 550/94
    Entscheidungstext OGH 03.05.1994 1 Ob 550/94
    Vgl; Beisatz: Ist in einem Verfahren der Unterhalt neu festzusetzen gewesen und treten Umstände ein, die eine Neufestsetzung abermals erfordern, ist diese Neufestsetzung unter Bedachtnahme auf sämtliche Bemessungskriterien durchzuführen, wobei dies durchaus andere Ergebnisse zeitigen kann als die ursprüngliche Unterhaltsbemessung. (T4)
  • 7 Ob 2353/96x
    Entscheidungstext OGH 04.12.1996 7 Ob 2353/96x
    Vgl; Beis wie T4
  • 1 Ob 218/00s
    Entscheidungstext OGH 06.10.2000 1 Ob 218/00s
    Beisatz: Eine Erhöhung des Einkommens des Unterhaltspflichtigen um mehr als 10 % sowie vermehrte Bedürfnisse des Kindes sind an sich als wesentliche Umstandsänderung zu werten. (T5)
  • 5 Ob 289/01p
    Entscheidungstext OGH 11.12.2001 5 Ob 289/01p
    Vgl auch
  • 8 Ob 63/02a
    Entscheidungstext OGH 18.04.2002 8 Ob 63/02a
  • 6 Ob 159/02d
    Entscheidungstext OGH 20.03.2003 6 Ob 159/02d
    Auch
  • 1 Ob 135/02p
    Entscheidungstext OGH 29.04.2003 1 Ob 135/02p
    Beisatz: Eine Änderung der Gesetzeslage ist - ebenso wie eine tiefgreifende Änderung der bisherigen, den Unterhaltstitel bestimmenden Rechtsprechungsgrundsätze - einer geänderten Sachlage gleichzuhalten. (T6)
  • 8 Ob 119/03p
    Entscheidungstext OGH 18.12.2003 8 Ob 119/03p
    Vgl; Beisatz: In Ansehung eines Unterhaltsverzichtes ist die für eine neuerliche Beurteilung notwendige nachträgliche Änderung der Verhältnisse nicht denkbar. (T7); Beisatz: Einer inhaltlichen Prüfung der Wirksamkeit des Unterhaltsverzichtes steht die Bindungswirkung einer Vorentscheidung - die auch die Abweisung eines Unterhaltsbegehrens für die Zukunft umfasste - entgegen. (T8)
  • 8 Ob 82/04y
    Entscheidungstext OGH 11.11.2004 8 Ob 82/04y
    Auch; Beisatz: Unterhaltsentscheidungen, die ein Dauerschuldverhältnis regeln, unterliegen der Umstandsklausel, sodass die der Entscheidung nachfolgenden Ereignisse berücksichtigt werden können. (T9)
  • 4 Ob 51/06p
    Entscheidungstext OGH 23.05.2006 4 Ob 51/06p
    Auch; Beisatz: Hier: Wegfall einer Unterhaltspflicht seitens des Beklagten. (T10)
  • 2 Ob 122/06i
    Entscheidungstext OGH 31.01.2007 2 Ob 122/06i
    Auch
  • 4 Ob 29/08f
    Entscheidungstext OGH 20.05.2008 4 Ob 29/08f
    Beis wie T6; Beisatz: Die einer Sachverhaltsänderung, einer Änderung der Gesetzeslage oder Rechtsprechung zugrundeliegenden Tatumstände, welche die Anwendung der Umstandsklausel auslösen, sind von der klagenden Partei zu behaupten und zu beweisen. (T11)
  • 4 Ob 51/11w
    Entscheidungstext OGH 21.06.2011 4 Ob 51/11w
    Vgl auch; Beisatz: Obsiegt der Unterhaltsberechtigte in einem Verfahren über rückständigen Unterhalt zur Gänze und kommen nachträglich Umstände hervor, die die Annahme eines höheren Unterhaltsanspruches rechtfertigen, dann ist dies nicht mit einer Wiederaufnahmsklage nach § 530 ZPO, sondern einer neuerlichen Einklagung geltend zu machen. (T12)
  • 3 Ob 151/14y
    Entscheidungstext OGH 18.12.2104 3 Ob 151/14y
    Auch; Beis wie T11
  • 3 Ob 256/16t
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 3 Ob 256/16t

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0047202

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.03.2017

Dokumentnummer

JJR_19751029_OGH0002_0010OB00217_7500000_009

Rechtssatz für 3Ob575/76 4Ob533/90 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0007168

Geschäftszahl

3Ob575/76; 4Ob533/90; 4Ob565/91; 4Ob507/92; 7Ob1576/93; 10Ob1543/95; 7Ob2353/96x; 6Ob46/03p

Entscheidungsdatum

31.08.1976

Norm

ABGB §141 IA
ABGB §141 H
AußStrG §18 A
ZPO §411 Cb

Rechtssatz

Die Entscheidung über ein Unterhaltsbegehren erfaßt nur das bestimmte Begehren, das aus dem privatrechtlichen begründeten Unterhaltsanspruch abgeleitet wird. Die Rechtskraft steht einem zusätzlichen Begehren (zB ausgehend von einem höheren Einkommen) nicht entgegen.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 575/76
    Entscheidungstext OGH 31.08.1976 3 Ob 575/76
  • 4 Ob 533/90
    Entscheidungstext OGH 12.06.1990 4 Ob 533/90
    Auch; Beisatz: Auch wenn der ursprüngliche Antrag nicht als Teilantrag bezeichnet und eine Nachforderung nicht ausdrücklich vorbehalten war. (T1) Veröff: ÖA 1991,18
  • 4 Ob 565/91
    Entscheidungstext OGH 19.11.1991 4 Ob 565/91
    Auch; Beisatz: Die Ansicht, dem Erhöhungsantrag stehe zwar nicht das Hindernis der Rechtskraft entgegen, er müsse aber deshalb erfolglos bleiben, weil keine geänderten Verhältnisse behauptet wurden, trifft nicht zu. Soweit der Entscheidung ÖA 1991,18 eine solche Auffassung zu entnehmen ist, kann sie daher auch nicht aufrechterhalten werden. (T2)
  • 4 Ob 507/92
    Entscheidungstext OGH 14.01.1992 4 Ob 507/92
    Auch; Beis wie T2; Veröff: ÖA 1992,57
  • 7 Ob 1576/93
    Entscheidungstext OGH 14.07.1993 7 Ob 1576/93
    Auch
  • 10 Ob 1543/95
    Entscheidungstext OGH 12.09.1995 10 Ob 1543/95
    Auch; Beis wie T2 nur: Die Ansicht, dem Erhöhungsantrag stehe zwar nicht das Hindernis der Rechtskraft entgegen, er müsse aber deshalb erfolglos bleiben, weil keine geänderten Verhältnisse behauptet wurden, trifft nicht zu. (T3) Beisatz: Gründete sich die seinerzeitige Unterhaltserhöhung auf das Einverständnis der Parteien, ist eine Unterhaltserhöhung grundsätzlich auch ohne eine Änderung der Verhältnisse selbst rückwirkend möglich. (T4)
  • 7 Ob 2353/96x
    Entscheidungstext OGH 04.12.1996 7 Ob 2353/96x
    Auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 46/03p
    Entscheidungstext OGH 26.06.2003 6 Ob 46/03p
    Auch; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0007168

Dokumentnummer

JJR_19760831_OGH0002_0030OB00575_7600000_001

Rechtssatz für 7Ob549/90 3Ob1527/90 7O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0007202

Geschäftszahl

7Ob549/90; 3Ob1527/90; 7Ob662/90; 6Ob1536/91; 1Ob507/91; 6Ob628/91; 4Ob507/92; 4Ob1557/92 (4Ob1558/92); 8Ob1669/93; 2Ob587/93; 1Ob581/94; 5Ob520/95; 1Ob1666/95; 6Ob1655/95; 6Ob658/95; 3Ob570/95; 1Ob2121/96k; 5Ob2233/96k; 1Ob2233/96f; 8Ob2263/96v; 5Ob60/97b; 4Ob237/97z; 6Ob382/97p; 1Ob8/98b; 7Ob52/98t; 9Ob123/98y; 3Ob19/97h; 1Ob217/99i; 1Ob154/00d; 7Ob14/02p; 7Ob69/02a; 7Ob129/02z; 3Ob201/02h; 7Ob26/02b; 10Ob265/02x; 8Ob69/05p; 6Ob221/05a; 7Ob279/05p; 6Ob52/06z; 3Ob182/05v; 10Ob59/06h; 6Ob165/07v; 1Ob134/09a; 1Ob160/09z; 10Ob57/11x; 7Ob103/13t (7Ob104/13i); 8Ob59/13d; 4Ob101/13a; 9Ob10/14g; 1Ob180/15z; 4Ob139/15t; 8Ob147/18b

Entscheidungsdatum

25.04.1990

Norm

ABGB aF §140 Bd
ABGB idF KindNamRÄG 2013 §231
AußStrG idF WGN 1989 §14 Abs1 C2d2
ASVG §293 Abs1 lita sublitbb

Rechtssatz

Kosten für die Kreditrückzahlung sind bei der Bemessung des Unterhalts nicht zu berücksichtigen, wenn der Revisionsrekurswerber nicht geltend macht, der Kredit sei zur Erhaltung seiner Arbeitskraft oder für existenznotwendige Bedürfnisse aufgenommen worden (EFSlg 56394 ff, 53064 ff). Daher keine erheblichen Rechtsfragen iS des § 14 Abs 1 AußStrG.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 549/90
    Entscheidungstext OGH 25.04.1990 7 Ob 549/90
    Veröff: ÖA 1991,137
  • 3 Ob 1527/90
    Entscheidungstext OGH 13.06.1990 3 Ob 1527/90
    nur: Kosten für die Kreditrückzahlung sind bei der Bemessung des Unterhalts nicht zu berücksichtigen, wenn der Revisionsrekurswerber nicht geltend macht, der Kredit sei zur Erhaltung seiner Arbeitskraft oder für existenznotwendige Bedürfnisse aufgenommen worden. (T1)
  • 7 Ob 662/90
    Entscheidungstext OGH 27.09.1990 7 Ob 662/90
    Auch; nur T1; Veröff: EvBl 1991/50 S 245 = JBl 1991,720
  • 6 Ob 1536/91
    Entscheidungstext OGH 07.03.1991 6 Ob 1536/91
  • 1 Ob 507/91
    Entscheidungstext OGH 13.02.1991 1 Ob 507/91
    nur T1
  • 6 Ob 628/91
    Entscheidungstext OGH 28.11.1991 6 Ob 628/91
  • 4 Ob 507/92
    Entscheidungstext OGH 14.01.1992 4 Ob 507/92
    Auch; Veröff: RZ 1991/70,229 = ÖA 1992,57
  • 4 Ob 1557/92
    Entscheidungstext OGH 16.06.1992 4 Ob 1557/92
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 1669/93
    Entscheidungstext OGH 28.10.1993 8 Ob 1669/93
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 587/93
    Entscheidungstext OGH 23.12.1993 2 Ob 587/93
    nur T1
  • 1 Ob 581/94
    Entscheidungstext OGH 14.07.1994 1 Ob 581/94
    Vgl; nur T1; Beisatz: Dem Unterhaltsverpflichteten obliegt es, die Abzugsfähigkeit von Kreditrückzahlungsraten darzutun. (T2)
  • 5 Ob 520/95
    Entscheidungstext OGH 27.06.1995 5 Ob 520/95
    nur T1; Beisatz: Hier: Abzugsfähigkeit der Hälfte der aus der Finanzierung des Zwangsausgleiches resultierenden Kreditbelastung. (T3)
  • 1 Ob 1666/95
    Entscheidungstext OGH 06.09.1995 1 Ob 1666/95
    Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Bei einer lang zurückliegenden Aufnahme eines hohen Kredits für eine Wohnungsneuschaffung anlässlich der Scheidung obliegt es dem Unterhaltspflichtigen zu behaupten und zu bescheinigen, dass die Kreditaufnahme unbedingt nötig war und die Rückzahlung nicht habe früher erfolgen können. (T4)
  • 6 Ob 1655/95
    Entscheidungstext OGH 13.10.1995 6 Ob 1655/95
    nur T1
  • 6 Ob 658/95
    Entscheidungstext OGH 21.12.1995 6 Ob 658/95
    nur T1; Beis wie T2
  • 3 Ob 570/95
    Entscheidungstext OGH 21.12.1995 3 Ob 570/95
    nur T1; Beisatz: Dazu gehört auch ein Kredit, der zur Bestreitung eines krankheitsbedingten Mehraufwandes diente. (T5)
    Veröff: SZ 68/247
  • 1 Ob 2121/96k
    Entscheidungstext OGH 04.06.1996 1 Ob 2121/96k
    Auch; Beisatz: Dies gilt auch für die Frage, ob die zur Finanzierung von Schulden aus einem außergerichtlichen Ausgleich erforderliche Kreditaufnahme eine Abzugspost von der Unterhaltsbemessungsgrundlage zu bilden vermag. (T6)
  • 5 Ob 2233/96k
    Entscheidungstext OGH 10.09.1996 5 Ob 2233/96k
  • 1 Ob 2233/96f
    Entscheidungstext OGH 22.08.1996 1 Ob 2233/96f
    Auch; Beis wie T2
  • 8 Ob 2263/96v
    Entscheidungstext OGH 13.02.1997 8 Ob 2263/96v
    nur T1; Beis wie T4
  • 5 Ob 60/97b
    Entscheidungstext OGH 11.03.1997 5 Ob 60/97b
    Vgl; Beisatz: Hier: Verringerung der Unterhaltsbemessungsgrundlage bei Abdeckung von Verlusten des neu gegründeten Unternehmens durch den vorübergehenden Verzicht auf ein zusätzliches Geschäftsführergehalt, das die neue Gesellschaft in Wahrheit gar nicht zu leisten imstande war, zugebilligt. (T7)
  • 4 Ob 237/97z
    Entscheidungstext OGH 09.09.1997 4 Ob 237/97z
    Vgl auch
  • 6 Ob 382/97p
    Entscheidungstext OGH 15.01.1998 6 Ob 382/97p
  • 1 Ob 8/98b
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 8/98b
    Auch; Beis wie T2
  • 7 Ob 52/98t
    Entscheidungstext OGH 24.02.1998 7 Ob 52/98t
    Auch; nur T1
  • 9 Ob 123/98y
    Entscheidungstext OGH 10.06.1998 9 Ob 123/98y
    Vgl; Beis wie T4
  • 3 Ob 19/97h
    Entscheidungstext OGH 24.06.1998 3 Ob 19/97h
    nur T1
  • 1 Ob 217/99i
    Entscheidungstext OGH 22.02.2000 1 Ob 217/99i
    Beis wie T2
  • 1 Ob 154/00d
    Entscheidungstext OGH 26.01.2000 1 Ob 154/00d
    Auch; Beisatz: Ob und in welchem Ausmaß bei einem Unterhaltspflichtigen berücksichtigungswürdige Belastungen vorliegen, ist im Allgemeinen keine der Überprüfung durch den Obersten Gerichtshof zugängliche erhebliche Rechtsfrage. (T8)
    Beisatz: Kosten des Scheidungsverfahrens können die Unterhaltsbemessungsgrundlage ebensowenig mindern wie - ohne Hinzutreten besonderer Umstände - die Kosten der Wohnungsneubeschaffung. (T9)
  • 7 Ob 14/02p
    Entscheidungstext OGH 29.04.2002 7 Ob 14/02p
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Abzugsfähig von der Bemessungsgrundlage sind lebensnotwendige und existenznotwendige beziehungsweise existenzsichernde Ausgaben. (T10)
  • 7 Ob 69/02a
    Entscheidungstext OGH 29.04.2002 7 Ob 69/02a
    Auch; nur T1; Beisatz: Oder zur Finanzierung unabwendbarer außergewöhnlicher Belastungen. (T11)
  • 7 Ob 129/02z
    Entscheidungstext OGH 26.06.2002 7 Ob 129/02z
    Auch; nur T1; Beis ähnlich T2; Beis wie T11
  • 3 Ob 201/02h
    Entscheidungstext OGH 30.08.2002 3 Ob 201/02h
    Auch; Beisatz: In diese Kategorie fallen auch Schulden, deren Begründung auf dem Boden einer ex-ante-Beurteilung erforderlich war, um die existenzsichernde Ertragskraft eines Unternehmens des Geldunterhaltsschuldners zu erhalten beziehungsweise zu verbessern. (T12)
  • 7 Ob 26/02b
    Entscheidungstext OGH 27.11.2002 7 Ob 26/02b
    Vgl auch; nur T1
  • 10 Ob 265/02x
    Entscheidungstext OGH 18.03.2003 10 Ob 265/02x
    Vgl auch; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T8; Beis wie T10
  • 8 Ob 69/05p
    Entscheidungstext OGH 21.07.2005 8 Ob 69/05p
    nur T1; Beis wie T12
  • 6 Ob 221/05a
    Entscheidungstext OGH 03.11.2005 6 Ob 221/05a
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Die durch die Privatentnahmen der Klägerin finanzierten Auslagen (Hauskredit, Betriebskosten der Ehewohnung, Pkw-Kosten, Gehalt der Köchin, Wirtschaftsgeld, Unterhalt der Kinder, private Lebensführung) stehen - mit Ausnahme der (betrieblich bedingten) Pkw-Kosten - in keinem erkennbaren Zusammenhang mit dem nunmehr die wirtschaftliche Existenz der Klägerin bildenden Unternehmen. (T13)
  • 7 Ob 279/05p
    Entscheidungstext OGH 21.12.2005 7 Ob 279/05p
    Vgl auch; nur T1
  • 6 Ob 52/06z
    Entscheidungstext OGH 06.04.2006 6 Ob 52/06z
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Die Frage, ob sich die Anwendung der Differenzmethode auf jene Fälle reduziert, in denen der Unterhaltspflichtige entweder bereits bei Eröffnung des Konkursverfahrens (in der Form eines Schuldenregulierungsverfahrens) unselbstständig erwerbstätig war (8 Ob 50/04t = EFSlg 107.212) oder zwar zu diesem Zeitpunkt ein Unternehmen betrieb, dieses in weiterer Folge dann aber gemäß § 114 KO geschlossen wurde und ob in den letztgenannten Fällen der Differenzrechnung ein aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit (nunmehr) tatsächlich erzieltes (3 Ob 1/05a) oder ein - nach Anspannungsgrundsätzen - erzielbares Einkommen zu Grunde zu legen ist (6 Ob 284/02m = EFSlg 103.521; 6 Ob 51/04z), wird - nach ausführlicher Ableitung - ausdrücklich offen gelassen. (T14)
  • 3 Ob 182/05v
    Entscheidungstext OGH 26.04.2006 3 Ob 182/05v
    Vgl auch; nur T1
  • 10 Ob 59/06h
    Entscheidungstext OGH 14.11.2006 10 Ob 59/06h
    Vgl
  • 6 Ob 165/07v
    Entscheidungstext OGH 13.09.2007 6 Ob 165/07v
    Vgl; Beis wie T4; Beisatz: Im vorliegenden Fall liegt die Scheidung nur etwas mehr als sechs Jahre vor der Beschlussfassung des Erstgerichts. In Hinblick auf die übliche Laufzeit von Krediten zur Wohnraumbeschaffung bzw -verbesserung lässt sich dabei der erforderliche zeitliche Zusammenhang mit dem Scheidungsverfahren nicht a priori verneinen. (T15)
  • 1 Ob 134/09a
    Entscheidungstext OGH 13.10.2009 1 Ob 134/09a
    Auch; Beis wie T11
  • 1 Ob 160/09z
    Entscheidungstext OGH 05.05.2010 1 Ob 160/09z
    Verstärkter Senat; Vgl auch; nur T1; Beisatz: Die Konkurseröffnung stellt insbesondere keinen gerechtfertigten Grund dafür dar, den betreffenden Unterhaltsschuldner gegenüber jenen zu privilegieren, die eine Konkurseröffnung durch das Vermeiden übermäßiger Verpflichtungen oder den Abschluss (und die Erfüllung) eines Ausgleichs mit ihren Gläubigern verhindern. (T16)
    Veröff: SZ 2010/48
  • 10 Ob 57/11x
    Entscheidungstext OGH 30.08.2011 10 Ob 57/11x
    Vgl auch
  • 7 Ob 103/13t
    Entscheidungstext OGH 19.06.2013 7 Ob 103/13t
    Auch; Beis wie T10; Beis wie T11; Beis wie T12
  • 8 Ob 59/13d
    Entscheidungstext OGH 27.06.2013 8 Ob 59/13d
    Auch
  • 4 Ob 101/13a
    Entscheidungstext OGH 09.07.2013 4 Ob 101/13a
    nur T1; Beis wie T2; Beis wie T9
  • 9 Ob 10/14g
    Entscheidungstext OGH 29.04.2014 9 Ob 10/14g
    Beis wie T8
  • 1 Ob 180/15z
    Entscheidungstext OGH 17.09.2015 1 Ob 180/15z
    Auch; Beis wie T2; Beis wie T8; Beis wie T10; Beis wie T11
  • 4 Ob 139/15t
    Entscheidungstext OGH 20.01.2016 4 Ob 139/15t
    Auch; Beisatz: Zur Berücksichtigung von Schulden aufgrund eines Sanierungsplans, die vor Kenntnis des Schuldners von seiner Unterhaltspflicht eingegangen wurden. (T17); Veröff: SZ 2016/4
  • 8 Ob 147/18b
    Entscheidungstext OGH 26.11.2018 8 Ob 147/18b
    Auch; Beis wie T8

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0007202

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

22.01.2019

Dokumentnummer

JJR_19900425_OGH0002_0070OB00549_9000000_001

Rechtssatz für 4Ob565/91 4Ob507/92 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0006259

Geschäftszahl

4Ob565/91; 4Ob507/92; 1Ob539/92; 7Ob1610/92 (7Ob1611/92); 4Ob508/93; 1Ob4/93; 9Ob513/95; 4Ob598/95; 4Ob2393/96g; 7Ob2353/96x; 9Ob40/02a; 6Ob46/03p; 16Ok20/04; 6Ob126/07h; 16Ok8/08; 16Ok14/08; 6Ob243/09t; 2Ob90/09p; 7Ob179/11s; 2Ob42/13k; 10Ob10/14i; 7Ob16/14z

Entscheidungsdatum

19.11.1991

Norm

ABGB §140 Ag
ZPO §405 H
AußStrG §2 F2
AußStrG §18 A
AußStrG 2005 §43
KartG 2005 §38

Rechtssatz

Trotz der Untersuchungsmaxime (§ 2 AußStrG) gilt auch im außerstreitigen Unterhaltsbemessungsverfahren der Dispositionsgrundsatz; ein Anspruch, den der Berechtigte gar nicht geltend gemacht hatte, kann aber - ungeachtet der Tatsache, dass ein früherer Antrag nicht als Teilantrag bezeichnet und eine Nachforderung nicht ausdrücklich vorbehalten wurde - nicht in Rechtskraft erwachsen, ist doch Voraussetzung der materiellen Rechtskraftwirkung die Identität der Ansprüche. An dieser Identität mangelt es aber bei einem Begehren auf Unterhaltsleistungen für die Zukunft oder - wie nach nunmehriger Rechtsprechung zulässig (SZ 61/143) - für die Vergangenheit, wenn mit der Behauptung, die Leistungsfähigkeit des Unterhaltsschuldners sei höher als ursprünglich angenommen, ein höherer Betrag begehrt wird.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 565/91
    Entscheidungstext OGH 19.11.1991 4 Ob 565/91
  • 4 Ob 507/92
    Entscheidungstext OGH 14.01.1992 4 Ob 507/92
    Veröff: ÖA 1992,57
  • 1 Ob 539/92
    Entscheidungstext OGH 24.06.1992 1 Ob 539/92
    Beisatz: Anders liegt der Fall nur dann, wenn zum Beispiel bei einer (Teilabweisung) Abweisung eines überhöhten Unterhaltsbegehrens über den Unterhaltsanspruch abschließend (auf der Grundlage der festgestellten Verhältnisse) rechtskräftig erkannt wurde. In diesem Fall stünde auch einem höheren Unterhaltsbegehren - sofern nicht geänderte Verhältnisse behauptet werden - die Rechtskraft entgegen. (T1)
  • 7 Ob 1610/92
    Entscheidungstext OGH 03.09.1992 7 Ob 1610/92
  • 4 Ob 508/93
    Entscheidungstext OGH 23.02.1993 4 Ob 508/93
    nur: Trotz der Untersuchungsmaxime (§ 2 AußStrG) gilt auch im außerstreitigen Unterhaltsbemessungsverfahren der Dispositionsgrundsatz; ein Anspruch, den der Berechtigte gar nicht geltend gemacht hatte, kann aber - ungeachtet der Tatsache, dass ein früherer Antrag nicht als Teilantrag bezeichnet und eine Nachforderung nicht ausdrücklich vorbehalten wurde - nicht in Rechtskraft erwachsen, ist doch Voraussetzung der materiellen Rechtskraftwirkung die Identität der Ansprüche. (T2)
  • 1 Ob 4/93
    Entscheidungstext OGH 25.08.1993 1 Ob 4/93
    nur: Trotz der Untersuchungsmaxime (§ 2 AußStrG) gilt auch im außerstreitigen Unterhaltsbemessungsverfahren der Dispositionsgrundsatz. (T3)
  • 9 Ob 513/95
    Entscheidungstext OGH 28.06.1995 9 Ob 513/95
    nur T3
  • 4 Ob 598/95
    Entscheidungstext OGH 05.12.1995 4 Ob 598/95
    nur T2; Beisatz: Soweit ein Begehren nicht Entscheidungsgegenstand war, liegt kein rechtskräftiger Beschluss vor, der die Entscheidung über das (Mehrbegehren)Begehren hinderte. (T4)
  • 4 Ob 2393/96g
    Entscheidungstext OGH 14.01.1997 4 Ob 2393/96g
    nur: Ein Anspruch, den der Berechtigte gar nicht geltend gemacht hatte, kann aber - ungeachtet der Tatsache, dass ein früherer Antrag nicht als Teilantrag bezeichnet und eine Nachforderung nicht ausdrücklich vorbehalten wurde - nicht in Rechtskraft erwachsen. (T5)
    Beis wie T4
  • 7 Ob 2353/96x
    Entscheidungstext OGH 04.12.1996 7 Ob 2353/96x
    Auch; Beis wie T4
  • 9 Ob 40/02a
    Entscheidungstext OGH 16.10.2002 9 Ob 40/02a
    nur: Ein Anspruch, den der Berechtigte gar nicht geltend gemacht hatte, kann aber - ungeachtet der Tatsache, dass ein früherer Antrag nicht als Teilantrag bezeichnet und eine Nachforderung nicht ausdrücklich vorbehalten wurde - nicht in Rechtskraft erwachsen, ist doch Voraussetzung der materiellen Rechtskraftwirkung die Identität der Ansprüche. An dieser Identität mangelt es aber bei einem Begehren auf Unterhaltsleistungen für die Zukunft oder für die Vergangenheit, wenn mit der Behauptung, die Leistungsfähigkeit des Unterhaltsschuldners sei höher als ursprünglich angenommen, ein höherer Betrag begehrt wird. (T6)
    Beis wie T1
  • 6 Ob 46/03p
    Entscheidungstext OGH 26.06.2003 6 Ob 46/03p
    Auch; nur T6
  • 16 Ok 20/04
    Entscheidungstext OGH 04.04.2005 16 Ok 20/04
    Vgl; nur: Trotz der Untersuchungsmaxime (§ 2 AußStrG) gilt auch im außerstreitigen Verfahren der Dispositionsgrundsatz. (T7) Beisatz: Hier: Kartellrechtliches Missbrauchsverfahren. (T8)
  • 6 Ob 126/07h
    Entscheidungstext OGH 21.06.2007 6 Ob 126/07h
    Beis wie T1; Beisatz: Hier: Antrag auf Festsetzung von Unterhaltsbestandteilen, über die noch nicht entschieden worden war. (T9)
  • 16 Ok 8/08
    Entscheidungstext OGH 08.10.2008 16 Ok 8/08
    Vgl; nur T7; Beis wie T8
    Veröff: SZ 2008/144
  • 16 Ok 14/08
    Entscheidungstext OGH 25.03.2009 16 Ok 14/08
    Vgl; Beisatz: Das Kartellgericht hat zwar aufgrund des Untersuchungsgrundsatzes sämtliche relevante Beweisaufnahmen und Tatsachenerhebungen von Amts wegen durchzuführen, dies aber nur im Rahmen der gestellten Anträge. (T10)
  • 6 Ob 243/09t
    Entscheidungstext OGH 18.12.2009 6 Ob 243/09t
    Vgl; Beis wie T1; Beis wie T9
  • 2 Ob 90/09p
    Entscheidungstext OGH 18.12.2009 2 Ob 90/09p
    nur T6; Beis wie T1; Beisatz: Mit einem neuen Unterhaltsantrag wird in einem solchen Fall ein Anspruch geltend gemacht, der noch nicht Verfahrensgegenstand war. (T11)
    Beisatz: Wurde im Vorverfahren nur über ein Teilbegehren entschieden, ist eine Entscheidung über den Restanspruch zulässig. (T12)
    Veröff: SZ 2009/171
  • 7 Ob 179/11s
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 7 Ob 179/11s
    Ähnlich; Beisatz: In der Unterlassung der Geltendmachung eines höheren Unterhaltsanspruchs im Vorverfahren liegt kein (schlüssiger) Verzicht auf den Restanspruch. Lediglich wenn (zweifelsfrei) über den gesamten Unterhaltsanspruch entschieden wurde, läge das Prozesshindernis der entschiedenen Sache vor. (T13)
  • 2 Ob 42/13k
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 2 Ob 42/13k
    Vgl auch
  • 10 Ob 10/14i
    Entscheidungstext OGH 25.02.2014 10 Ob 10/14i
    nur T7
  • 7 Ob 16/14z
    Entscheidungstext OGH 26.02.2014 7 Ob 16/14z
    Auch; Veröff: SZ 2014/19

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0006259

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.03.2016

Dokumentnummer

JJR_19911119_OGH0002_0040OB00565_9100000_001

Rechtssatz für 4Ob565/91 4Ob507/92 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0007146

Geschäftszahl

4Ob565/91; 4Ob507/92; 1Ob539/92; 4Ob508/93; 10Ob1543/95; 6Ob46/03p; 6Ob243/09t; 1Ob152/13d

Entscheidungsdatum

19.11.1991

Norm

ABGB §140 Ag
AußStrG §18 A

Rechtssatz

Die Rechtsmeinung, dass ein Erhöhungsantrag, soweit die Unterhaltsfestsetzung auf der Parteiendisposition beruht, nur dann zulässig sei, wenn in der letzten Unterhaltsfestsetzung der Durchschnittsbedarf des Unterhaltsberechtigten nicht annähernd erreicht wurde (LGZ Wien in EFSlg 35797, 40594, 30595, 50998 ua), ist mangels gesetzlicher Grundlage nicht zu billigen, zumal im Unterlassen der Geltendmachung eines (höheren) Anspruches auch kein schlüssiger Verzicht auf diesen (höheren) Anspruch zu erblicken ist.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 565/91
    Entscheidungstext OGH 19.11.1991 4 Ob 565/91
  • 4 Ob 507/92
    Entscheidungstext OGH 14.01.1992 4 Ob 507/92
    Veröff: ÖA 1992,57
  • 1 Ob 539/92
    Entscheidungstext OGH 24.06.1992 1 Ob 539/92
    nur: Zumal im Unterlassen der Geltendmachung eines (höheren) Anspruches auch kein schlüssiger Verzicht auf diesen (höheren) Anspruch zu erblicken ist. (T1)
  • 4 Ob 508/93
    Entscheidungstext OGH 23.02.1993 4 Ob 508/93
    Bem: Die ursprünglich an dieser Stelle aus Versehen mit der Kennzeichnung T2 erfolgte Wiederholung des Teilsatzes T1 wurde gelöscht. - November 2016 (T2)
  • 10 Ob 1543/95
    Entscheidungstext OGH 12.09.1995 10 Ob 1543/95
    nur T1
  • 6 Ob 46/03p
    Entscheidungstext OGH 26.06.2003 6 Ob 46/03p
    nur T1
  • 6 Ob 243/09t
    Entscheidungstext OGH 18.12.2009 6 Ob 243/09t
    Vgl; nur T1
  • 1 Ob 152/13d
    Entscheidungstext OGH 17.10.2013 1 Ob 152/13d
    Auch; nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0007146

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.11.2016

Dokumentnummer

JJR_19911119_OGH0002_0040OB00565_9100000_002

Rechtssatz für 4Ob565/91 4Ob507/92 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0007161

Geschäftszahl

4Ob565/91; 4Ob507/92; 6Ob552/93; 7Ob604/93; 8Ob596/93; 10Ob508/94; 7Ob596/94; 10Ob536/94; 4Ob598/95; 4Ob2393/96g; 7Ob2353/96x; 1Ob122/97s; 1Ob317/97t; 7Ob307/97s; 7Ob16/00d; 1Ob5/00t; 6Ob22/02g (6Ob23/02d); 7Ob175/02i; 3Ob64/03p; 3Ob113/04w; 1Ob56/05z; 1Ob25/07v; 4Ob203/07t; 2Ob253/08g; 6Ob243/09t; 2Ob67/09f; 6Ob127/10k; 4Ob229/10w; 7Ob44/12i; 4Ob50/14b; 1Ob135/14f; 1Ob182/14t; 10Ob59/16y; 9Ob53/18m

Entscheidungsdatum

19.11.1991

Norm

ABGB §140 Ag
ABGB §936 VIIc
AußStrG §18 A
ZPO §411 Cc

Rechtssatz

Dem Begehren, die Unterhaltsverpflichtung im Hinblick auf eine (wesentliche) Änderung der Verhältnisse in anderer Weise festzusetzen, steht nicht die Rechtskraft der vorangegangenen Unterhaltsbemessung entgegen. Wurde über den (gesamten) Unterhaltsanspruch rechtskräftig erkannt, dann ist hingegen ein Antrag, die Unterhaltsbemessung trotz unverändert gebliebener Verhältnisse zu ändern, wegen Rechtskraft zurückzuweisen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 565/91
    Entscheidungstext OGH 19.11.1991 4 Ob 565/91
  • 4 Ob 507/92
    Entscheidungstext OGH 14.01.1992 4 Ob 507/92
    Veröff: ÖA 1992,57
  • 6 Ob 552/93
    Entscheidungstext OGH 01.07.1993 6 Ob 552/93
    nur: Dem Begehren, die Unterhaltsverpflichtung im Hinblick auf eine (wesentliche) Änderung der Verhältnisse in anderer Weise festzusetzen, steht nicht die Rechtskraft der vorangegangenen Unterhaltsbemessung entgegen. (T1)
  • 7 Ob 604/93
    Entscheidungstext OGH 06.10.1993 7 Ob 604/93
  • 8 Ob 596/93
    Entscheidungstext OGH 30.11.1993 8 Ob 596/93
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Tiefgreifende Änderung der Rechtsprechung (das anrechenbare Eigeneinkommen des Lehrling ist nicht zur Gänze, sondern nur zur Hälfte auf die Unterhaltsverpflichtung des Geldunterhaltspflichtigen anzurechnen). (T2)
  • 10 Ob 508/94
    Entscheidungstext OGH 22.03.1994 10 Ob 508/94
    Auch
  • 7 Ob 596/94
    Entscheidungstext OGH 31.08.1994 7 Ob 596/94
    nur T1
  • 10 Ob 536/94
    Entscheidungstext OGH 28.02.1995 10 Ob 536/94
  • 4 Ob 598/95
    Entscheidungstext OGH 05.12.1995 4 Ob 598/95
    nur T1; Beisatz: Der Unterhalt kann - bei gleichgebliebenen Verhältnissen - auch dann erhöht werden, wenn ein Anspruch geltend gemacht wird, der noch nicht Gegenstand der vorangegangenen Entscheidung war. Auch bei im wesentlichen gleichgebliebenen Verhältnissen kann der Unterhaltsberechtigte verlangen, dass der Unterhalt auf den ihm zustehenden Betrag erhöht wird. Der Erhöhungsantrag kann auch für die Vergangenheit gestellt werden. (T3)
  • 4 Ob 2393/96g
    Entscheidungstext OGH 14.01.1997 4 Ob 2393/96g
    nur T1; Beisatz: Mit dem neuen Antrag wird nämlich ein Anspruch geltend gemacht, der noch nicht Gegenstand der vorangegangenen Entscheidung war. (T4)
  • 7 Ob 2353/96x
    Entscheidungstext OGH 04.12.1996 7 Ob 2353/96x
    Auch; nur T1; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 1 Ob 122/97s
    Entscheidungstext OGH 25.11.1997 1 Ob 122/97s
    Auch; Beisatz: Im Rahmen eines im außerstreitigen Verfahren zu behandelnden Unterhaltserhöhungsantrags ist das Gericht bei der Entscheidung aber dann nicht an die Teilrechtskraft seiner Vorentscheidung gebunden, wenn ein neues Sachverhaltselement zum Tragen kommt. (T5)
  • 1 Ob 317/97t
    Entscheidungstext OGH 28.07.1998 1 Ob 317/97t
    Vgl auch
  • 7 Ob 307/97s
    Entscheidungstext OGH 10.08.1998 7 Ob 307/97s
    Vgl auch; nur T1
  • 7 Ob 16/00d
    Entscheidungstext OGH 29.03.2000 7 Ob 16/00d
    Vgl auch; nur T1
  • 1 Ob 5/00t
    Entscheidungstext OGH 25.07.2000 1 Ob 5/00t
    Beisatz: Als wesentliche Änderung werden unter anderem Einkommensminderungen von 8 beziehungsweise 10 % angesehen. (T6)
  • 6 Ob 22/02g
    Entscheidungstext OGH 18.04.2002 6 Ob 22/02g
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beisatz: Die Abweisung eines Antrages auf Zuerkennung eines einstweiligen Unterhalts nach § 382 Abs 1 Z 8 EO steht zumindest dann, wenn der Antragsteller bei neuerlicher Antragstellung mit neuen und für den nunmehr maßgebenden Zeitraum aktuellen Bescheinigungsmitteln, die im vorangehenden Verfahren noch gar nicht entstanden waren, eine maßgebende Änderung im Anspruchssachverhalt darzulegen vermag, einer Antragstattgebung für spätere Zeiträume nicht entgegen. (T7)
  • 7 Ob 175/02i
    Entscheidungstext OGH 27.11.2002 7 Ob 175/02i
    Auch; nur T1; Beisatz: Die Erhöhung des Einkommens des Unterhaltspflichtigen um mehr als 10 % ist jedenfalls als wesentliche Umstandsänderung anzusehen. (T8)
  • 3 Ob 64/03p
    Entscheidungstext OGH 26.11.2003 3 Ob 64/03p
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 3 Ob 113/04w
    Entscheidungstext OGH 21.07.2004 3 Ob 113/04w
    Vgl auch; nur T1; Beis wie T8
  • 1 Ob 56/05z
    Entscheidungstext OGH 24.06.2005 1 Ob 56/05z
    Auch; Beis wie T6; Beis wie T8; Beisatz: Diese Rechtslage verdeutlicht, dass die materielle Rechtskraft einer Entscheidung, mit der ein Unterhaltsanspruch bemessen wurde, einer ins Gewicht fallenden nachträglichen Änderung des Sachverhalts nicht standhält. (T9)
    Veröff: SZ 2005/93
  • 1 Ob 25/07v
    Entscheidungstext OGH 03.05.2007 1 Ob 25/07v
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 4 Ob 203/07t
    Entscheidungstext OGH 11.12.2007 4 Ob 203/07t
    Auch; Beis wie T6; Beisatz: Gesetzliche Unterhaltsansprüche unterliegen der Umstandsklausel. Der Anspruch kann daher im Fall einer wesentlichen Änderung der Verhältnisse neu festgelegt werden. (T10)
  • 2 Ob 253/08g
    Entscheidungstext OGH 16.07.2009 2 Ob 253/08g
    Auch; nur T1; Beis wie T10
  • 6 Ob 243/09t
    Entscheidungstext OGH 18.12.2009 6 Ob 243/09t
    Beis wie T3; Beisatz: Einzige materielle Grenze ist die Verjährung. (T11)
  • 2 Ob 67/09f
    Entscheidungstext OGH 18.12.2009 2 Ob 67/09f
    Auch; nur T1
  • 6 Ob 127/10k
    Entscheidungstext OGH 01.09.2010 6 Ob 127/10k
    Vgl auch; Beis wie T10
  • 4 Ob 229/10w
    Entscheidungstext OGH 18.01.2011 4 Ob 229/10w
    Auch
  • 7 Ob 44/12i
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 7 Ob 44/12i
    Auch; Beis wie T10; Auch Beis wie T8; Beisatz: Eine allgemein gültige Regel, ab wann von einer solchen Änderung der Verhältnisse auszugehen ist oder nicht, lässt sich nicht aufstellen, weil die Umstände des Einzelfalls von wesentlicher Bedeutung sind. (T12)
  • 4 Ob 50/14b
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 4 Ob 50/14b
    nur T1; Beis wie T10; Beis wie T12
  • 1 Ob 135/14f
    Entscheidungstext OGH 22.10.2014 1 Ob 135/14f
    Auch
  • 1 Ob 182/14t
    Entscheidungstext OGH 27.11.2014 1 Ob 182/14t
    Auch; Beis wie T12
  • 10 Ob 59/16y
    Entscheidungstext OGH 13.09.2016 10 Ob 59/16y
    Vgl; Beis wie T12
  • 9 Ob 53/18m
    Entscheidungstext OGH 02.10.2018 9 Ob 53/18m
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0007161

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.01.2019

Dokumentnummer

JJR_19911119_OGH0002_0040OB00565_9100000_003

Rechtssatz für 4Ob565/91 4Ob507/92 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0007165

Geschäftszahl

4Ob565/91; 4Ob507/92; 7Ob1610/92 (7Ob1611/92); 1Ob122/97s; 6Ob159/02d; 6Ob46/03p; 3Ob315/05b; 4Ob87/07h; 2Ob90/09p; 5Ob264/09y; 6Ob178/13i; 7Ob16/14z

Entscheidungsdatum

19.11.1991

Norm

ABGB §140 Ag
ZPO §411 Aa
AußStrG §18 A

Rechtssatz

Wurde in der vorangegangenen Entscheidung - wie es vor allem bei einer (Teilabweisung) Abweisung eines überhöhten Unterhaltsbegehrens zum Ausdruck gebracht wird - über den Unterhaltsanspruch abschließend (auf der Grundlage der festgestellten Verhältnisse) rechtskräftig erkannt, steht in diesem Fall einem höheren Unterhaltsbegehren - sofern nicht geänderte Verhältnisse behauptet werden - die Rechtskraft entgegen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 565/91
    Entscheidungstext OGH 19.11.1991 4 Ob 565/91
  • 4 Ob 507/92
    Entscheidungstext OGH 14.01.1992 4 Ob 507/92
    Veröff: ÖA 1992,57
  • 7 Ob 1610/92
    Entscheidungstext OGH 03.09.1992 7 Ob 1610/92
  • 1 Ob 122/97s
    Entscheidungstext OGH 25.11.1997 1 Ob 122/97s
    Beisatz: Dies deshalb, weil sich der ursprünglich und der nunmehr geltend gemachte Anspruch voneinander nur quantitativ, nicht aber auch qualitativ unterscheiden, liegt doch dem früheren und dem neuen Antrag derselbe anspruchsbegründende Sachverhalt mit der sich daraus ergebenden Rechtsfolge zugrunde. (T1)
  • 6 Ob 159/02d
    Entscheidungstext OGH 20.03.2003 6 Ob 159/02d
    Auch
  • 6 Ob 46/03p
    Entscheidungstext OGH 26.06.2003 6 Ob 46/03p
    Auch
  • 3 Ob 315/05b
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 3 Ob 315/05b
    Vgl; Beisatz: Einer weiteren Klage könnte die Rechtskraft einer Vorentscheidung nur entgegenstehen, wenn über einen Anspruch bereits abschließend entschieden wurde. (T2)
    Beisatz: Eine solche abschließende Regelung müsste sich aber aus der Entscheidung selbst ergeben, etwa aus der Abweisung eines Mehrbegehrens, aus der Tatsache, dass sich der ursprünglich und der dann geltend gemachte Anspruch voneinander nur quantitativ, nicht aber auch qualitativ unterscheiden, weil dem früheren und dem neuen (Unterhaltsherabsetzungs-)Antrag derselbe anspruchsbegründende Sachverhalt mit der sich daraus ergebenden Rechtsfolge zugrunde liegt oder aus der urteilsmäßigen Feststellung des Nichtbestehens einer (weiteren) Forderung. (T3)
    Veröff: SZ 2006/45
  • 4 Ob 87/07h
    Entscheidungstext OGH 13.11.2007 4 Ob 87/07h
    Auch; Veröff: SZ 2007/177
  • 2 Ob 90/09p
    Entscheidungstext OGH 18.12.2009 2 Ob 90/09p
    Veröff: SZ 2009/171
  • 5 Ob 264/09y
    Entscheidungstext OGH 22.06.2010 5 Ob 264/09y
    Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Diese Voraussetzung kann sich auch aus der Tatsache ergeben, dass sich der ursprünglich und der dann geltend gemachte Anspruch voneinander nur quantitativ, nicht aber auch qualitativ unterscheiden. (T4)
  • 6 Ob 178/13i
    Entscheidungstext OGH 24.10.2013 6 Ob 178/13i
    Vgl; Beis wie T2; Beis wie T3; Beisatz: Die Frage, ob die zweite Klage nach erfolgloser Einklagung eines ersten Teils der Forderung wegen rechtskräftiger Verneinung des Bestands einer „Sockelforderung“ zurückzuweisen ist, bedarf hier keiner abschließenden Klärung. (T5)
  • 7 Ob 16/14z
    Entscheidungstext OGH 26.02.2014 7 Ob 16/14z
    Auch; Veröff: SZ 2014/19

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0007165

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.03.2016

Dokumentnummer

JJR_19911119_OGH0002_0040OB00565_9100000_004

Rechtssatz für 4Ob507/92 8Ob1661/93 8O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0047505

Geschäftszahl

4Ob507/92; 8Ob1661/93; 8Ob2263/96v; 6Ob20/97b; 6Ob2362/96p; 6Ob382/97p; 6Ob16/98s; 2Ob319/99x; 6Ob176/00a; 10Ob115/07w; 1Ob209/08d; 3Ob10/09f; 4Ob127/11x; 8Ob124/15s; 1Ob59/16g; 7Ob172/16v

Entscheidungsdatum

14.01.1992

Norm

ABGB §140 Bd

Rechtssatz

Weder Unterhaltsrückstände noch Aufwendungen im Rahmen des üblichen Besuchsrechtes können die Unterhaltsbemessung schmälern.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 507/92
    Entscheidungstext OGH 14.01.1992 4 Ob 507/92
    Veröff: ÖA 1992,57
  • 8 Ob 1661/93
    Entscheidungstext OGH 30.11.1993 8 Ob 1661/93
  • 8 Ob 2263/96v
    Entscheidungstext OGH 13.02.1997 8 Ob 2263/96v
  • 6 Ob 20/97b
    Entscheidungstext OGH 27.02.1997 6 Ob 20/97b
    Beisatz: Aufwendungen im Rahmen des üblichen Besuchsrechtes können die Unterhaltsbemessung grundsätzlich nicht schmälern. (T1)
  • 6 Ob 2362/96p
    Entscheidungstext OGH 12.03.1997 6 Ob 2362/96p
    Beis wie T1
  • 6 Ob 382/97p
    Entscheidungstext OGH 15.01.1998 6 Ob 382/97p
    Beis wie T1
  • 6 Ob 16/98s
    Entscheidungstext OGH 29.01.1998 6 Ob 16/98s
    Beisatz: Unterhaltsrückstände. (T2)
  • 2 Ob 319/99x
    Entscheidungstext OGH 18.11.1999 2 Ob 319/99x
    Beis wie T1
  • 6 Ob 176/00a
    Entscheidungstext OGH 30.08.2000 6 Ob 176/00a
    Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Die Kosten für gemeinsame Urlaube des Vaters mit seinem Kind sind als Aufwendungen im Rahmen des Besuchsrechtes anzusehen, die den Unterhaltsanspruch des Kindes grundsätzlich nicht schmälern. (T3)
  • 10 Ob 115/07w
    Entscheidungstext OGH 15.01.2008 10 Ob 115/07w
    Auch; Beisatz: Auch bei Schulden, die auf einer Rückzahlungsverpflichtung des Vaters hinsichtlich des vom Scheinvater geleisteten Unterhalts beruhen, handelt es sich um Unterhaltsrückstände, die der Vater noch nicht beglichen hat, weshalb solche Schulden von der Bemessungsgrundlage nicht abzugsfähig sind. (T4)
  • 1 Ob 209/08d
    Entscheidungstext OGH 31.03.2009 1 Ob 209/08d
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 3 Ob 10/09f
    Entscheidungstext OGH 22.04.2009 3 Ob 10/09f
    Beis wie T1; Veröff: SZ 2009/51
  • 4 Ob 127/11x
    Entscheidungstext OGH 19.10.2011 4 Ob 127/11x
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Verpflichtet sich ein Elternteil vergleichsweise zur alleinigen Tragung der Kosten der Besuchsbegleitung, kommt eine Minderung der Bemessungsgrundlage für den Ehegattenunterhalt durch diese nicht in Betracht. (T5)
  • 8 Ob 124/15s
    Entscheidungstext OGH 19.02.2016 8 Ob 124/15s
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Zu diesen Aufwendungen gehören nicht nur übliche Fahrtkosten, sondern auch die Ausgaben für Zweit- und Ersatzkleidung, zusätzliche Spielsachen oder Freizeitunternehmungen. (T6)
    Bem: Bei exorbitant hohen Kosten der Besuchsrechtsausübung siehe RS0121100. (T7)
  • 1 Ob 59/16g
    Entscheidungstext OGH 30.08.2016 1 Ob 59/16g
    Vgl; Beis wie T1
  • 7 Ob 172/16v
    Entscheidungstext OGH 13.10.2016 7 Ob 172/16v
    Auch; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0047505

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.11.2016

Dokumentnummer

JJR_19920114_OGH0002_0040OB00507_9200000_001

Entscheidungstext 4Ob507/92

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Geschäftszahl

4Ob507/92

Entscheidungsdatum

14.01.1992

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Prof. Dr.Friedl als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof. Dr.Gamerith, Dr.Kodek, Dr.Niederreiter und Dr.Redl als weitere Richter in der Pflegschaftssache der mj. Daniela S*****, und Michele S*****, infolge außerordentlichen Revisionsrekurses der Minderjährigen, vertreten durch das Amt für Jugend und Familie 21.Bezirk als Unterhaltssachwalter, gegen den Beschluß des Landesgerichtes für ZRS Wien als Rekursgericht vom 9.Oktober 1991, GZ 44 R 637/91-67, womit der Beschluß des Bezirksgerichtes Floridsdorf vom 8.Februar 1991, GZ 3 P 373/87-60, abgeändert wurde, in nichtöffentlicher Sitzung den Beschluß

gefaßt:

Spruch

Dem Revisionsrekurs wird Folge gegeben.

Der angefochtene Beschluß wird dahin abgeändert, daß der Beschluß des Erstgerichtes wiederhergestellt wird.

Text

Begründung:

Die beiden Minderjährigen sind die ehelichen Kinder des Josef Wilhelm und der Evelyne Maria Theresia S*****. Die Ehe der Eltern wurde mit Beschluß des Bezirksgerichtes Floridsdorf vom 7.10.1987, 3 C 262/87-6, gemäß § 55 a EheG geschieden. Die einkommens- und vermögenslosen Kinder befinden sich in der Obsorge der Mutter in der früheren Ehewohnung. Die Mutter ist als Angestellte beschäftigt und seit 17.8.1990 wieder verheiratet; sie führt den Familiennamen G*****. Der Vater ist seit 20.6.1989 als Servicetechniker bei der Firma "c*****" beschäftigt und erzielt dort ein monatliches Durchschnittsnettoeinkommen von 14.611,80 S.

 

Infolge Antrages der Mutter vom 5.5.1989 (ON 17), modifziert durch den Antrag des Unterhaltssachwalters gemäß § 212 Abs 2 ABGB vom 2.8.1989 (ON 28) verpflichtete das Erstgericht mit Beschluß vom 10.1.1990 (ON 37), bestätigt durch den Beschluß des Rekursgerichtes vom 21.3.1990 (ON 47), den Vater ab 1.5.1989 zur Leistung eines monatlichen Unterhaltsbetrages von 1.850 S für die Tochter Daniela und von 1.630 S für den Sohn Michele. Der Antrag des Unterhaltssachwalters basierte auf einem angenommenen Nettoverdienst des Vaters von 10.887 S. Demgegenüber stellten das Erstgericht bzw das Rekursgericht ein durchschnittliches Monatseinkommen des Vaters von netto 13.000 S bzw von rund 14.600 S fest. Beide Vorinstanzen erachteten daher die begehrten Unterhaltsbeträge schon deshalb für angemessen, weil den Kindern nach dem festgestellten Einkommen des Vaters sogar höhere Ansprüche zustünden.

 

Am 22.8.1990 beantragte der Unterhaltssachwalter unter Bezugnahme auf ein monatliches Nettoeinkommen des Vaters von 14.611,80 S ab 1.8.1990 die Erhöhung der Unterhaltsleistung für die Tochter Daniela auf 2.500 S und für den Sohn Michele auf 2.200 S (ON 53).

 

Der Vater sprach sich dagegen aus, weil er die Kinder jedes zweite Wochenende und in den Ferien einen Monat bei sich habe, wodurch ihm erhöhte Ausgaben entstünden; auch habe er monatlich 1.000 S zur Begleichung des Unterhaltsrückstandes zu leisten.

 

Das Erstgericht gab mit Beschluß vom 8.2.1991, ON 60, diesem Erhöhungsantrag statt. Unter Anwendung der altersbedingten Prozentsatzkomponenten seien die begehrten Unterhaltsbeträge angemessen. Weder der Unterhaltsrückstand des Vaters noch dessen Aufwendungen im Rahmen seines Besuchsrechtes könnten den Unterhaltsanspruch der Kinder schmälern.

 

Infolge Rekurses des Vaters wies das Gericht zweiter Instanz den Erhöhungsantrag zur Gänze ab und sprach aus, daß der ordentliche Revisionsrekurs nicht zulässig sei. Die Verhältnisse hätten sich seit der letzten Unterhaltsbestimmung nicht geändert, so daß eine Neufestsetzung nicht in Betracht komme, zumal nicht einmal behauptet worden sei, daß die letzte Unterhaltsbestimmung etwa auf irrtümlichen und unwissentlich falschen bzw dem Antragsteller unbekannten Tatsachenannahmen beruht hätte.

Rechtliche Beurteilung

Der dagegen vom Unterhaltssachwalter erhobene ao Revisionsrekurs ist gemäß § 14 Abs 1 AußStrG zulässig, weil die angefochtene Entscheidung von der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes zu der hier maßgeblichen Frage, unter welchen Voraussetzungen ohne Änderung der Verhältnisse die Erhöhung eines gerichtlichen festgesetzten Unterhaltsbetrages verlangt werden kann, abweicht; er ist auch berechtigt.

 

Aus § 18 AußStrG folgt, daß auch Entscheidungen im außerstreitigen Verfahren der materiellen und formellen Rechtskraft fähig sind (JBl 1974, 268; SZ 44/82; EFSlg 44.706 uva). Einem im außerstreitigen Verfahren gefaßten, durch ein Rechtsmittel nicht mehr anfechtbaren Unterhaltsbemessungsbeschluß kommt sohin die gleiche Rechtskraftwirkung zu wie einem nach den Vorschriften der ZPO ergangenen Urteil oder Beschluß (§ 411 ZPO). Nachträglichen Änderungen des rechtserzeugenden Sachverhaltes hält die materielle Rechtskraft allerdings nicht stand (Fasching, Zivilprozeßrecht2 Rz 1531; SZ 40/120; SZ 41/179; EFSlg 43.112, 46.668 uva); solche Änderungen ermöglichen vielmehr einen neuen Antrag (eine neue Klage). Das ist gerade bei Unterhaltsentscheidungen von großer Bedeutung, gilt doch für jede Unterhaltsverpflichtung grundsätzlich - soweit nicht eine davon abweichende Vereinbarung vorliegt - die Umstandsklausel (Pichler in Rummel, ABGB2, Rz 10 a zu § 94, Rz 15 b zu § 140; EFSlg 43.108, 59.479 uva). Dem Begehren, die Unterhaltsverpflichtung im Hinblick auf eine (wesentliche) Änderung der Verhältnisse in anderer Weise festzusetzen, steht demnach nicht die Rechtskraft der vorangegangenen Unterhaltsbemessung entgegen. Wurde über den (gesamten) Unterhaltsanspruch rechtskräftig erkannt, dann ist hingegen ein Antrag, die Unterhaltsbemessung trotz unverändert gebliebener Verhältnisse zu ändern, wegen Rechtskraft zurückzuweisen (LGZ Wien in EFSlg 44.707, 61.574, 61.575 uva).

 

Davon zu unterscheiden ist ein neuer Antrag, mit dem ein Anspruch geltend gemacht wird, der - wie es auf den hier zu beurteilenden Erhöhungsantrag zutrifft - noch nicht Gegenstand der vorangegangenen Entscheidung war. Über dieses (Mehr-)Begehren konnte das Gericht - da trotz der Untersuchungsmaxime (§ 2 AußStrG) auch im außerstreitigen Unterhaltsbemessungsverfahren der Dispositionsgrundsatz gilt (Pichler-Cap, Grundzüge des Außerstreitverfahrens für die Praxis des Amtsvormundes, ÖA 1977, 29 ff (31); Edlbacher, Verfahren außer Streitsachen Anm 4 zu § 2) - daher nicht entscheiden (vgl § 405 ZPO); ein Anspruch, den die Minderjährigen gar nicht geltend gemacht hatten, konnte aber - ungeachtet der Tatsache, daß der frühere Antrag nicht als Teilantrag bezeichnet und eine Nachforderung nicht ausdrücklich vorbehalten worden war - nicht in Rechtskraft erwachsen (Fasching aaO Rz 1516; Wit, Probleme der Teileinklagung und Rechtskraft, JBl 1981, 404 ff (409 ff, 416 f); Pichler, Gedanken zum Unterhalt für die Vergangenheit, ÖA 1988, 68 ff (69 f); SZ 22/190; SZ 48/113; SZ 49/114; 1 Ob 546/87; ÖA 1988, 18). Ist doch Voraussetzung der materiellen Rechtskraftwirkung die Identität der Ansprüche (Fasching aaO Rz 1515). An dieser Identität mangelt es aber bei einem Begehren auf Unterhaltsleistungen für die Zukunft oder - wie nach nunmehriger Rechtsprechung zulässig (SZ 61/143) - für die Vergangenheit, wenn mit der Behauptung, die Leistungsfähigkeit des Unterhaltsschuldners sei höher als ursprünglich angenommen, ein höherer Betrag begehrt wird.

 

Anders läge der Fall nur dann, wenn schon in der vorangegangenen Entscheidung - wie es vor allem bei einer (Teil-)Abweisung eines überhöhten Unterhaltsbegehrens zum Ausdruck gebracht wird - über den Unterhaltsanspruch abschließend (auf der Grundlage der festgestellten Verhältnisse) rechtskräftig erkannt worden ist; in diesem Fall stünde auch einem höheren Unterhaltsbegehren - sofern nicht geänderte Verhältnisse behauptet werden - die Rechtskraft entgegen, weil der ursprünglich und der nunmehr geltend gemachte Anspruch sich nur quantitativ, nicht aber qualitativ unterscheiden, liegt doch hier der gleiche anspruchsbegründende Sachverhalt mit der sich daraus ergebenden gleichen Rechtsfolge vor (Wit aaO 408).

 

Im vorliegenden Fall hatten die Vorinstanzen in ihren dem Antrag der Minderjährigen vollinhaltlich stattgebenden Beschlüssen ausdrücklich angeführt, daß den Kindern ein höherer Anspruch zustünde (ON 37 und 47); daß mit dem Zuspruch von 1.850 S und 1.630 S über den gesamten Unterhaltsanspruch der Minderjährigen rechtskräftig entschieden worden wäre, kann somit keinesfalls gesagt werden. Die Rechtsmeinung, daß ein Erhöhungsantrag, soweit die Unterhaltsfestsetzung - wie hier - auf der Parteiendisposition beruht, nur dann zulässig sei, wenn in der letzten Unterhaltsfestsetzung der Durchschnittsbedarf des Unterhaltsberechtigten nicht annähernd erreicht wurde (LGZ Wien in EFSlg 35.797, 40.594, 50.595, 50.998 ua), ist mangels gesetzlicher Grundlage nicht zu billigen, zumal im Unterlassen der Geltendmachung eines (höheren) Anspruches auch noch kein schlüssiger Verzicht auf diesen (höheren) Anspruch zu erblicken ist (ÖA 1991, 18 mwN; 4 Ob 565/91).

 

Ist aber über den geltend gemachten Anspruch noch keine rechtskräftige Entscheidung ergangen, dann kommt es entgegen der Meinung des Rekursgerichtes nicht darauf an, ob sich die Verhältnisse seit der letzten Unterhaltsbemessung geändert haben (4 Ob 565/91); vielmehr war über den Unterhaltserhöhungsantrag sachlich zu entscheiden. Im Hinblick auf die festgestellten Einkommensverhältnisse des Vaters steht den Kindern auch der jeweils begehrte erhöhte Unterhaltsanspruch zu. Nach der vom Obersten Gerichtshof gebilligten Rechtsprechung der Gerichte zweiter Instanz sind Ausgaben des täglichen Lebens - und damit auch die Raten zur Rückzahlung von Krediten zur Bestreitung solcher Aufwendungen - grundsätzlich nicht abzugsfähig (vgl die Nachweise bei Schlemmer-Schwimann, ABGB I, § 140 Rz 65). Weder Unterhaltsrückstände noch Aufwendungen im Rahmen des üblichen Besuchsrechtes (Schlemmer-Schwimann aaO Rz 75) noch - wie vom Vater im Rekurs als zulässige Neuerung (§ 10 AußStrG) geltend gemacht - Rückzahlungen von Wohnungskrediten oder der Mietzins können daher die Unterhaltsbemessung schmälern (RZ 1991/70 unter Berufung auf 6 Ob 566/90; 7 Ob 1520/90; 7 Ob 549/90; 4 Ob 1568/91). Nur Kredite zur Bestreitung unabwendbarer außergewöhnlicher Belastungen sind grundsätzlich als abzugsfähige Aufwendungen anzuerkennen (RZ 1991/70); solche hat der Vater jedoch gar nicht ins Treffen geführt.

 

Es war somit in Stattgebung des Revisionsrekurses der dem Unterhaltserhöhungsantrag zur Gänze stattgebende Beschluß des Erstgerichtes wiederherzustellen.

Anmerkung

E27736

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:0040OB00507.92.0114.000

Dokumentnummer

JJT_19920114_OGH0002_0040OB00507_9200000_000