Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 1Ob279/60 8Ob268/64 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0061635

Geschäftszahl

1Ob279/60; 8Ob268/64; 8Ob557/77; 1Ob749/78; 5Ob761/79; 7Ob538/81; 2Ob533/79; 8Ob580/82; 6Ob770/83; 6Ob812/82; 6Ob4/84; 1Ob569/85; 1Ob567/90; 6Ob58/00y; 1Ob192/08d; 6Ob140/17g; 6Ob189/19s

Entscheidungsdatum

18.08.1960

Norm

ABGB §1188
HGB §109
HGB §124

Rechtssatz

Der einzelne Gesellschafter der OHG ist befugt, Sozialansprüche gegen einen anderen Gesellschafter im eigenen Namen geltend zu machen. Er kann jedoch nur Leistung an die Gesellschaft verlangen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 279/60
    Entscheidungstext OGH 18.08.1960 1 Ob 279/60
    Veröff: SZ 33/82
  • 8 Ob 268/64
    Entscheidungstext OGH 15.12.1964 8 Ob 268/64
    Beisatz: Klage auf Rückzahlung unbefugter Entnahmen einer Gesellschafterin; "aktiv legitimiert die Gesellschaft oder alle Gesellschafter". (T1)
  • 8 Ob 557/77
    Entscheidungstext OGH 15.02.1978 8 Ob 557/77
    Auch; Veröff: SZ 51/16 = EvBl 1978/204 S 632 = GesRZ 1978,79
  • 1 Ob 749/78
    Entscheidungstext OGH 19.01.1979 1 Ob 749/78
    Veröff: GesRZ 1979,118
  • 5 Ob 761/79
    Entscheidungstext OGH 04.03.1980 5 Ob 761/79
    Veröff: GesRZ 1980,214
  • 7 Ob 538/81
    Entscheidungstext OGH 09.04.1981 7 Ob 538/81
    Auch; Veröff: SZ 54/57 = GesRZ 1981,174
  • 2 Ob 533/79
    Entscheidungstext OGH 26.06.1979 2 Ob 533/79
  • 8 Ob 580/82
    Entscheidungstext OGH 20.01.1983 8 Ob 580/82
    nur: Der einzelne Gesellschafter der OHG ist befugt, Sozialansprüche gegen einen anderen Gesellschafter im eigenen Namen geltend zu machen. (T2) Beisatz: Hier: Unterlassung zugunsten der Gesellschaft. (T3)
  • 6 Ob 770/83
    Entscheidungstext OGH 20.10.1983 6 Ob 770/83
    Beisatz: Einzelklagebefugnis auch im Falle der Gesamtvertretung. (T4)
  • 6 Ob 812/82
    Entscheidungstext OGH 13.10.1983 6 Ob 812/82
    Veröff: GesRZ 1984,213 = NZ 1985,170
  • 6 Ob 4/84
    Entscheidungstext OGH 10.05.1984 6 Ob 4/84
    Auch; Beisatz: Hier: Kontrollrechte des Kommanditisten nach § 166 HGB bzw des von der Geschäftsführung ausgeschlossenen Gesellschafters gemäß § 118 HGB. (T5) Veröff: SZ 57/92 = EvBl 1985/15 S 50 = NZ 1985,210
  • 1 Ob 569/85
    Entscheidungstext OGH 26.06.1985 1 Ob 569/85
  • 1 Ob 567/90
    Entscheidungstext OGH 21.05.1990 1 Ob 567/90
    Auch
  • 6 Ob 58/00y
    Entscheidungstext OGH 13.04.2000 6 Ob 58/00y
    Vgl; Beisatz: Hier: Gesellschaft bürgerlichen Rechts. (T6)
  • 1 Ob 192/08d
    Entscheidungstext OGH 26.02.2009 1 Ob 192/08d
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Hier: GmbH und Co KG. (T7)
  • 6 Ob 140/17g
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 6 Ob 140/17g
    Vgl; Beis wie T6; Veröff: SZ 2017/123
  • 6 Ob 189/19s
    Entscheidungstext OGH 25.03.2020 6 Ob 189/19s

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1960:RS0061635

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

15.09.2020

Dokumentnummer

JJR_19600818_OGH0002_0010OB00279_6000000_001

Rechtssatz für 5Ob334/60 4Ob503/70 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0014394

Geschäftszahl

5Ob334/60; 4Ob503/70; 4Ob387/76; 1Ob567/90; 6Ob21/92; 6Ob26/97k; 7Ob183/03t; 7Ob50/04k

Entscheidungsdatum

04.10.1960

Norm

ABGB §863 EII
HGB §131

Rechtssatz

Die Fortsetzung einer aufgelösten Gesellschaft als werbende Gesellschaft bedarf eines einhelligen Gesellschafterbeschlusses, der unter Umständen auch konkludent (§ 863 ABGB) gefaßt werden kann.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 334/60
    Entscheidungstext OGH 04.10.1960 5 Ob 334/60
    Veröff: EvBl 1961/43 S 73
  • 4 Ob 503/70
    Entscheidungstext OGH 03.02.1970 4 Ob 503/70
    Veröff: EvBl 1970/205 S 349 = NZ 1971,157
  • 4 Ob 387/76
    Entscheidungstext OGH 08.02.1977 4 Ob 387/76
    Veröff: ÖBl 1977,71 = SZ 50/20
  • 1 Ob 567/90
    Entscheidungstext OGH 21.05.1990 1 Ob 567/90
    Veröff: GesRZ 1992,44
  • 6 Ob 21/92
    Entscheidungstext OGH 10.12.1992 6 Ob 21/92
  • 6 Ob 26/97k
    Entscheidungstext OGH 12.03.1997 6 Ob 26/97k
    nur: Die Fortsetzung einer aufgelösten Gesellschaft als werbende Gesellschaft bedarf eines einhelligen Gesellschafterbeschlusses. (T1) Veröff: SZ 70/43
  • 7 Ob 183/03t
    Entscheidungstext OGH 15.10.2003 7 Ob 183/03t
    Auch; Beisatz: Hier: Konkurs eines Kommanditisten, Fortsetzungsbeschluss nach Konkurseröffnung. (T2)
  • 7 Ob 50/04k
    Entscheidungstext OGH 28.07.2004 7 Ob 50/04k

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1960:RS0014394

Dokumentnummer

JJR_19601004_OGH0002_0050OB00334_6000000_001

Rechtssatz für 6Ob128/71 8Ob5/73 6Ob59...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0061815

Geschäftszahl

6Ob128/71; 8Ob5/73; 6Ob596/76; 5Ob761/79; 3Ob65/89; 1Ob567/90; 8Ob605/90; 8Ob92/02s; 6Ob28/18p

Entscheidungsdatum

30.06.1971

Norm

HGB §131
HGB §145
HGB §161 Abs2
KO §1 ff

Rechtssatz

Tritt eine Gesellschaft in den Stand der Liquidation, dann erlischt sie nicht schon dadurch, sondern unabhängig von ihrer Löschung oder ihrem Verbleib im Handelsregister erst mit der Beendigung der Liquidation, mag dies nun vom Masseverwalter nach konkursrechtlichen Grundsätzen oder ohne Konkurs nach den allgemeinen gesellschaftsrechtlichen Grundsätzen durchgeführt worden sein.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 128/71
    Entscheidungstext OGH 30.06.1971 6 Ob 128/71
    Veröff: SZ 44/107 = JBl 1973,376
  • 8 Ob 5/73
    Entscheidungstext OGH 06.03.1973 8 Ob 5/73
    nur: Tritt eine Gesellschaft in den Stand der Liquidation, dann erlischt sie nicht schon dadurch, sondern unabhängig von ihrer Löschung oder ihrem Verbleib im Handelsregister erst mit der Beendigung der Liquidation. (T1); Veröff: ÖBl 1973,65 = HS 8037
  • 6 Ob 596/76
    Entscheidungstext OGH 24.06.1976 6 Ob 596/76
    Veröff: GesRZ 1977,58
  • 5 Ob 761/79
    Entscheidungstext OGH 04.03.1980 5 Ob 761/79
    nur T1; Veröff: GesRZ 1980,214
  • 3 Ob 65/89
    Entscheidungstext OGH 30.07.1986 3 Ob 65/89
    nur T1; Veröff: SZ 59/138 = JBl 1986,796 = NZ 1987,184
  • 1 Ob 567/90
    Entscheidungstext OGH 21.05.1990 1 Ob 567/90
    Auch; nur T1; Veröff: GesRZ 1992,44
  • 8 Ob 605/90
    Entscheidungstext OGH 29.11.1990 8 Ob 605/90
    nur T1; Veröff: SZ 63/216
  • 8 Ob 92/02s
    Entscheidungstext OGH 28.11.2002 8 Ob 92/02s
    Vgl auch; Beisatz: Die Konkurseröffnung über das Vermögen einer KG führt zwar zufolge §161 Abs2 iVm §131 Z3 HGB, jene über das Vermögen des Kommanditisten gemäß Z5 der genannten Gesetzesstelle zur Auflösung der Gesellschaft, nicht aber zur sofortigen Beendigung des Gesellschaftsverhältnisses. Die Gesellschaft besteht vorerst weiter und kann zB im Falle des Abschlusses eines Zwangsausgleiches weiterleben. Wird hingegen das Massevermögen verwertet und verteilt und sodann der Konkurs aufgehoben, kommt es erst dadurch zur (Voll-)Beendigung der Gesellschaft. (T2); Veröff: SZ 2002/162
  • 6 Ob 28/18p
    Entscheidungstext OGH 28.02.2018 6 Ob 28/18p
    Auch; nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0061815

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.04.2018

Dokumentnummer

JJR_19710630_OGH0002_0060OB00128_7100000_001

Rechtssatz für 3Ob67/73 1Ob204/73 6Ob5...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0020398

Geschäftszahl

3Ob67/73; 1Ob204/73; 6Ob552/76; 7Ob512/79; 7Ob67/78; 1Ob551/79; 3Ob569/79; 7Ob745/79; 1Ob617/80; 1Ob598/80; 3Ob575/79 (3Ob576/79); 5Ob775/81; 7Ob729/82; 5Ob723/81; 6Ob858/82; 1Ob694/84; 2Ob575/85; 7Ob584/86; 1Ob626/86; 1Ob720/86; 7Ob502/87; 7Ob569/87; 6Ob671/85; 1Ob581/87; 1Ob626/87; 1Ob559/88; 6Ob612/89; 6Ob596/89; 8Ob667/89; 6Ob701/89; 3Ob581/87; 6Ob502/90; 2Ob591/89; 8Ob534/89; 1Ob549/90; 8Ob556/90; 1Ob567/90; 1Ob508/91; 1Ob583/91; 6Ob588/91; 7Ob531/92; 4Ob535/92; 1Ob584/92; 7Ob587/92 (7Ob588/92); 6Ob608/92; 1Ob548/94; 10Ob2033/96k; 3Ob536/95; 1Ob637/95; 6Ob2400/96a; 5Ob2383/96v; 5Ob46/97v; 7Ob141/97d; 1Ob2315/96i; 1Ob255/97z; 4Ob249/97i; 9Ob377/97z; 6Ob293/98a; 10Ob11/00s; 7Ob270/00g; 10Ob188/00w; 9Ob31/02b; 3Ob274/02v; 10Ob5/03p; 10Ob7/03g; 8Ob11/04g; 7Ob87/04a; 3Ob253/05k; 7Ob260/07x; 1Ob25/08w; 3Ob145/08g; 7Ob131/09d; 6Ob141/09t; 6Ob74/10s; 3Ob208/10z; 8Ob18/11x; 5Ob212/10b; 3Ob115/11z; 2Ob133/11i; 3Ob74/12x; 8Ob20/13v; 8Ob14/14p; 1Ob24/18p; 5Ob113/20h

Entscheidungsdatum

10.04.1973

Norm

ABGB §1091 A1

Rechtssatz

Eine Unternehmenspacht liegt im Allgemeinen vor, wenn ein lebendes Unternehmen Gegenstand des Bestandvertrages ist. Neben den Räumen muss dem Bestandnehmer vom Bestandgeber auch das beigestellt werden, was wesentlich zum Betrieb des Unternehmens und dessen wirtschaftlichen Fortbestand gehört: Betriebsmittel (Einrichtung und Warenlager), Kundenstock und Gewerbeberechtigung. Dies bedeutet aber nicht, dass im Einzelfall alle diese Merkmale gleichzeitig gegeben sein müssten. Das Fehlen einzelner Betriebsgrundlagen lässt noch nicht darauf schließen, dass Miete und nicht Pacht vorliegt, wenn nur die übrigen Betriebsgrundlagen vom Bestandgeber beigestellt werden und das lebende Unternehmen als rechtliche und wirtschaftliche Einheit fortbesteht (Ehrenzweig 2. Auflage II/1 434, Klang 2. Auflage V 28, MietSlg 23116, EvBl 1972/282).

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 67/73
    Entscheidungstext OGH 10.04.1973 3 Ob 67/73
    Veröff: MietSlg 25112 = HS 8059
  • 1 Ob 204/73
    Entscheidungstext OGH 05.12.1973 1 Ob 204/73
  • 6 Ob 552/76
    Entscheidungstext OGH 25.03.1976 6 Ob 552/76
    nur: Das Fehlen einzelner Betriebsgrundlagen lässt noch nicht darauf schließen, dass Miete und nicht Pacht vorliegt, wenn nur die übrigen Betriebsgrundlagen vom Bestandgeber beigestellt werden und das lebende Unternehmen als rechtliche und wirtschaftliche Einheit fortbesteht. (T1)
  • 7 Ob 512/79
    Entscheidungstext OGH 15.02.1979 7 Ob 512/79
  • 7 Ob 67/78
    Entscheidungstext OGH 15.02.1979 7 Ob 67/78
  • 1 Ob 551/79
    Entscheidungstext OGH 30.03.1979 1 Ob 551/79
  • 3 Ob 569/79
    Entscheidungstext OGH 03.10.1979 3 Ob 569/79
    nur T1
  • 7 Ob 745/79
    Entscheidungstext OGH 04.10.1979 7 Ob 745/79
  • 1 Ob 617/80
    Entscheidungstext OGH 04.06.1980 1 Ob 617/80
  • 1 Ob 598/80
    Entscheidungstext OGH 27.05.1980 1 Ob 598/80
  • 3 Ob 575/79
    Entscheidungstext OGH 29.10.1980 3 Ob 575/79
  • 5 Ob 775/81
    Entscheidungstext OGH 30.03.1982 5 Ob 775/81
    nur: Eine Unternehmenspacht liegt im allgemeinen vor, wenn ein lebendes Unternehmen Gegenstand des Bestandvertrages ist. Neben den Räumen muss dem Bestandnehmer vom Bestandgeber auch das beigestellt werden, was wesentlich zum Betrieb des Unternehmens und dessen wirtschaftlichen Fortbestand gehört: Betriebsmittel (Einrichtung und Warenlager), Kundenstock und Gewerbeberechtigung. Dies bedeutet aber nicht, dass im Einzelfall alle diese Merkmale gleichzeitig gegeben sein müssten. (T2)
  • 7 Ob 729/82
    Entscheidungstext OGH 27.01.1983 7 Ob 729/82
  • 5 Ob 723/81
    Entscheidungstext OGH 15.02.1983 5 Ob 723/81
    nur: Eine Unternehmenspacht liegt im allgemeinen vor, wenn ein lebendes Unternehmen Gegenstand des Bestandvertrages ist. Neben den Räumen muss dem Bestandnehmer vom Bestandgeber auch das beigestellt werden, was wesentlich zum Betrieb des Unternehmens und dessen wirtschaftlichen Fortbestand gehört: Betriebsmittel (Einrichtung und Warenlager), Kundenstock und Gewerbeberechtigung. (T3)
  • 6 Ob 858/82
    Entscheidungstext OGH 09.06.1983 6 Ob 858/82
    nur T2
  • 1 Ob 694/84
    Entscheidungstext OGH 16.01.1985 1 Ob 694/84
    nur T2; Veröff: SZ 58/8
  • 2 Ob 575/85
    Entscheidungstext OGH 10.12.1985 2 Ob 575/85
  • 7 Ob 584/86
    Entscheidungstext OGH 19.06.1986 7 Ob 584/86
    Veröff: RdW 1986,369
  • 1 Ob 626/86
    Entscheidungstext OGH 03.09.1986 1 Ob 626/86
    nur T3
  • 1 Ob 720/86
    Entscheidungstext OGH 28.01.1987 1 Ob 720/86
  • 7 Ob 502/87
    Entscheidungstext OGH 05.03.1987 7 Ob 502/87
    nur T3
  • 7 Ob 569/87
    Entscheidungstext OGH 14.05.1987 7 Ob 569/87
  • 6 Ob 671/85
    Entscheidungstext OGH 27.08.1987 6 Ob 671/85
    nur T1
  • 1 Ob 581/87
    Entscheidungstext OGH 15.07.1987 1 Ob 581/87
    nur T2
  • 1 Ob 626/87
    Entscheidungstext OGH 21.10.1987 1 Ob 626/87
  • 1 Ob 559/88
    Entscheidungstext OGH 15.06.1988 1 Ob 559/88
  • 6 Ob 612/89
    Entscheidungstext OGH 31.08.1989 6 Ob 612/89
  • 6 Ob 596/89
    Entscheidungstext OGH 31.08.1989 6 Ob 596/89
  • 8 Ob 667/89
    Entscheidungstext OGH 27.10.1989 8 Ob 667/89
    Auch
  • 6 Ob 701/89
    Entscheidungstext OGH 16.11.1989 6 Ob 701/89
  • 3 Ob 581/87
    Entscheidungstext OGH 27.05.1988 3 Ob 581/87
  • 6 Ob 502/90
    Entscheidungstext OGH 18.01.1990 6 Ob 502/90
  • 2 Ob 591/89
    Entscheidungstext OGH 28.02.1990 2 Ob 591/89
  • 8 Ob 534/89
    Entscheidungstext OGH 22.02.1990 8 Ob 534/89
    nur T3
  • 1 Ob 549/90
    Entscheidungstext OGH 04.04.1990 1 Ob 549/90
    nur T2
  • 8 Ob 556/90
    Entscheidungstext OGH 29.03.1990 8 Ob 556/90
    nur T3; Beisatz: Ein Unternehmenspachtvertrag liegt vor, wenn ein lebendes Unternehmen Gegenstand des Bestandvertrages ist, also eine organisierte Erwerbsgelegenheit mit allem was zum Begriff des "good will" gehört, übergeben wird (Würth in Rummel; ABGB, RdZ 2 zu § 1091). (T4)
  • 1 Ob 567/90
    Entscheidungstext OGH 21.05.1990 1 Ob 567/90
    Beis wie T4; Veröff: GesRZ 1992,44
  • 1 Ob 508/91
    Entscheidungstext OGH 16.01.1991 1 Ob 508/91
    Beis wie T4
  • 1 Ob 583/91
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 583/91
    Auch; nur T2; Beis wie T4
  • 6 Ob 588/91
    Entscheidungstext OGH 05.09.1991 6 Ob 588/91
  • 7 Ob 531/92
    Entscheidungstext OGH 19.03.1992 7 Ob 531/92
  • 4 Ob 535/92
    Entscheidungstext OGH 07.07.1992 4 Ob 535/92
  • 1 Ob 584/92
    Entscheidungstext OGH 25.08.1992 1 Ob 584/92
    Auch; Beis wie T4
  • 7 Ob 587/92
    Entscheidungstext OGH 03.09.1992 7 Ob 587/92
  • 6 Ob 608/92
    Entscheidungstext OGH 29.10.1992 6 Ob 608/92
  • 1 Ob 548/94
    Entscheidungstext OGH 11.10.1994 1 Ob 548/94
    nur T2
  • 10 Ob 2033/96k
    Entscheidungstext OGH 07.05.1996 10 Ob 2033/96k
    Vgl auch; Beis wie T4; Beisatz: Hier: Geschäftsraummiete: Es wurde ein Objekt in Bestand gegeben, das vorher lediglich als Wartehäuschen diente und nie einen gewerblichen Betrieb beherbergt hatte. Das Bestandobjekt eignete sich zunächst auch überhaupt nicht für die Einrichtung eines Lebensmittelgeschäftes oder Buffets und musste von der Beklagten erst durch kostspielige Umbau- und Sanierungsarbeiten in einen entsprechenden Zustand gebracht werden. Auch sämtliche Einrichtungsgegenstände mussten von der Beklagten angeschafft werden. Die Klägerin stellte auch keinen Gewerbeschein zur Verfügung, vielmehr war die Gewerbeberechtigung vertragsgemäß vom Bestandnehmer beizubringen. Da es an diesem Standort (Krankenhauseingang) bisher weder ein Lebensmittelgeschäft noch einen Buffetbetrieb gegeben hatte, kann auch nicht von einem "vorhandenen Kundenstock" gesprochen werden, auch wenn sich ein Großteil der künftigen Kunden aus Bediensteten, Patienten und Besuchern des Krankenhauses zusammensetzen wird. (T5)
  • 3 Ob 536/95
    Entscheidungstext OGH 10.09.1996 3 Ob 536/95
    nur T2; nur: Eine Unternehmenspacht liegt im allgemeinen vor, wenn ein lebendes Unternehmen Gegenstand des Bestandvertrages ist. (T6); Beis wie T4
  • 1 Ob 637/95
    Entscheidungstext OGH 22.08.1996 1 Ob 637/95
    Auch; nur T3; Beis wie T4
  • 6 Ob 2400/96a
    Entscheidungstext OGH 13.02.1997 6 Ob 2400/96a
    nur T3
  • 5 Ob 2383/96v
    Entscheidungstext OGH 10.12.1996 5 Ob 2383/96v
    Vgl auch; Beisatz: Ein wesentliches Begriffsmerkmal der Unternehmensveräußerung bzw Unternehmensverpachtung ist, dass das vom Erwerber betriebene Unternehmen mit dem des Veräußerers ident ist, es kommt aber immer nur auf die Umstände des Einzelfalls und ihre Gewichtung an, ob Unternehmenspacht oder Geschäftsraummiete anzunehmen ist. (T7)
  • 5 Ob 46/97v
    Entscheidungstext OGH 25.02.1997 5 Ob 46/97v
    Vgl auch; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Vorliegen deutlicher Indizien für eine Unternehmenspacht, wenn ein lebendes Unternehmen mit einem zwar nicht bedeutsamen, aber doch vorhandenen Kundenstock und der Vereinbarung einer Betriebspflicht übergeben wurde; dass die Betriebspflicht für ein früher vernachlässigtes Gasthaus nur die Erzielung höherer Mietzinseinnahmen verschleiern soll, ist keineswegs zwingend, weil dem Eigentümer eines Hauses an der Erhaltung eines Gaststättenstandortes gelegen sein kann. (T8)
  • 7 Ob 141/97d
    Entscheidungstext OGH 14.05.1997 7 Ob 141/97d
  • 1 Ob 2315/96i
    Entscheidungstext OGH 29.04.1997 1 Ob 2315/96i
    Auch; Beis wie T4
  • 1 Ob 255/97z
    Entscheidungstext OGH 27.08.1997 1 Ob 255/97z
    Auch; Beis wie T4
  • 4 Ob 249/97i
    Entscheidungstext OGH 23.09.1997 4 Ob 249/97i
    Vgl auch; Beis wie T4; Veröff: SZ 70/184
  • 9 Ob 377/97z
    Entscheidungstext OGH 26.11.1997 9 Ob 377/97z
    Beisatz: Hier: Im Vordergrund steht vielmehr die Lage des Lokals (in einem Schloss) und der vorhandene Kundenstock. (T9)
  • 6 Ob 293/98a
    Entscheidungstext OGH 22.04.1999 6 Ob 293/98a
    Beis wie T4
  • 10 Ob 11/00s
    Entscheidungstext OGH 15.02.2000 10 Ob 11/00s
    Auch; nur T2; Beis wie T4
  • 7 Ob 270/00g
    Entscheidungstext OGH 06.12.2000 7 Ob 270/00g
    nur T2; Beis wie T4
  • 10 Ob 188/00w
    Entscheidungstext OGH 05.12.2000 10 Ob 188/00w
    Beis wie T4; Beis wie T7 nur: Ein wesentliches Begriffsmerkmal der Unternehmensverpachtung ist, dass das vom Erwerber betriebene Unternehmen mit dem des Veräußerers ident ist. (T10)
  • 9 Ob 31/02b
    Entscheidungstext OGH 20.02.2002 9 Ob 31/02b
    Vgl auch
  • 3 Ob 274/02v
    Entscheidungstext OGH 27.11.2002 3 Ob 274/02v
    Auch; nur T2; Beis wie T4; Veröff: SZ 2002/160
  • 10 Ob 5/03p
    Entscheidungstext OGH 08.04.2003 10 Ob 5/03p
    Beis wie T4
  • 10 Ob 7/03g
    Entscheidungstext OGH 27.05.2003 10 Ob 7/03g
    Vgl auch
  • 8 Ob 11/04g
    Entscheidungstext OGH 29.03.2004 8 Ob 11/04g
  • 7 Ob 87/04a
    Entscheidungstext OGH 28.07.2004 7 Ob 87/04a
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 3 Ob 253/05k
    Entscheidungstext OGH 26.07.2006 3 Ob 253/05k
  • 7 Ob 260/07x
    Entscheidungstext OGH 12.03.2008 7 Ob 260/07x
  • 1 Ob 25/08w
    Entscheidungstext OGH 03.04.2008 1 Ob 25/08w
    Vgl auch; Beisatz: Bestandvertrag zum Betrieb einer Tabaktrafik in einem Krankenhaus - Geschäftsraummiete. (T11)
  • 3 Ob 145/08g
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 3 Ob 145/08g
  • 7 Ob 131/09d
    Entscheidungstext OGH 08.07.2009 7 Ob 131/09d
    Auch
  • 6 Ob 141/09t
    Entscheidungstext OGH 18.09.2009 6 Ob 141/09t
    Vgl; Beisatz: Nimmt jemand ein im „Edelrohbauzustand" befindliches Geschäftslokal in einem Einkaufszentrum zu einem nicht umsatzabhängigen Bestandzins in Bestand, das er unter beträchtlichem Aufwand und mit erheblichen Investitionen fertigstellt und bei Beendigung des Bestandverhältnisses wieder in den Zustand zu versetzen haben wird, in dem es sich zum Zeitpunkt der Übergabe befunden hat, und stellt ihm der Bestandgeber auch sonst keine Betriebsmittel wie etwa Einrichtung, Warenlager, Kundenstock oder Gewerbeberechtigung zur Verfügung, ist selbst dann von einem Miet- und nicht von einem Pachtverhältnis auszugehen, wenn die Vertragsparteien die Anwendbarkeit des Mietrechtsgesetzes ausgeschlossen haben, den Bestandnehmer gewisse Gemeinschaftsverpflichtungen wie etwa die Wahrung des Gesamtinteresses des Einkaufszentrums oder die Bezahlung eines Werbekostenbeitrags für Gemeinschaftswerbung treffen und der Bestandgeber dem Bestandnehmer die Infrastruktur des Einkaufszentrums und Kundenparkplätze zur Verfügung stellt. (T12)
  • 6 Ob 74/10s
    Entscheidungstext OGH 19.05.2010 6 Ob 74/10s
    Vgl auch; Beis wie T7 nur: Es kommt aber immer nur auf die Umstände des Einzelfalls und ihre Gewichtung an, ob Unternehmenspacht oder Geschäftsraummiete anzunehmen ist. (T13); Beisatz: Die Vereinbarung eines umsatzorientierten Bestandzinses kann für sich allein jedenfalls keine ausschlaggebende Bedeutung haben. (T14)
  • 3 Ob 208/10z
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 3 Ob 208/10z
    Auch; Beis wie T8 nur: Vorliegen deutlicher Indizien für eine Unternehmenspacht, wenn ein lebendes Unternehmen mit einem zwar nicht bedeutsamen, aber doch vorhandenen Kundenstock und der Vereinbarung einer Betriebspflicht übergeben wurde. (T15)
  • 8 Ob 18/11x
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 18/11x
    nur T3
  • 5 Ob 212/10b
    Entscheidungstext OGH 26.05.2011 5 Ob 212/10b
    Vgl auch
  • 3 Ob 115/11z
    Entscheidungstext OGH 12.10.2011 3 Ob 115/11z
    Auch
  • 2 Ob 133/11i
    Entscheidungstext OGH 22.12.2011 2 Ob 133/11i
  • 3 Ob 74/12x
    Entscheidungstext OGH 11.07.2012 3 Ob 74/12x
  • 8 Ob 20/13v
    Entscheidungstext OGH 04.03.2013 8 Ob 20/13v
    Auch
  • 8 Ob 14/14p
    Entscheidungstext OGH 29.09.2014 8 Ob 14/14p
    Auch
  • 1 Ob 24/18p
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 1 Ob 24/18p
    Beis wie T7; Beis wie T15
  • 5 Ob 113/20h
    Entscheidungstext OGH 21.10.2020 5 Ob 113/20h

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0020398

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.12.2020

Dokumentnummer

JJR_19730410_OGH0002_0030OB00067_7300000_002

Rechtssatz für 3Ob67/73 3Ob581/76 7Ob5...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0031183

Geschäftszahl

3Ob67/73; 3Ob581/76; 7Ob591/78; 7Ob512/79; 7Ob67/78; 1Ob551/79; 3Ob610/78; 3Ob569/79; 5Ob602/79; 7Ob745/79; 1Ob617/80; 1Ob598/80; 3Ob575/79 (3Ob576/79); 5Ob775/81; 7Ob729/82; 5Ob723/81; 1Ob694/84; 2Ob575/85; 7Ob584/86; 1Ob626/86; 1Ob720/86; 1Ob581/87; 1Ob626/87; 1Ob559/88; 4Ob618/88; 8Ob636/89; 8Ob667/89; 8Ob659/89; 3Ob581/87; 6Ob502/90; 8Ob534/89; 7Ob529/90; 1Ob549/90; 8Ob556/90; 1Ob567/90; 8Ob577/89; 1Ob508/91; 6Ob595/91; 1Ob583/91; 5Ob1079/91; 3Ob1567/91; 3Ob1582/91; 7Ob531/92; 3Ob501/92; 1Ob584/92; 6Ob608/92; 8Ob1683/93; 7Ob595/94; 7Ob506/95; 1Ob548/94; 10Ob2033/96k; 1Ob637/95; 6Ob2400/96a; 7Ob141/97d; 1Ob255/97z; 4Ob249/97i; 9Ob377/97z; 6Ob293/98a; 6Ob106/99b; 10Ob11/00s; 7Ob120/00y; 7Ob270/00g; 10Ob188/00w; 6Ob33/02z; 9Ob31/02b; 3Ob274/02v; 6Ob36/03t; 10Ob5/03p; 10Ob7/03g; 8Ob11/04g; 7Ob87/04a; 7Ob179/04f; 6Ob182/04i; 3Ob324/04z; 7Ob267/05y; 3Ob253/05k; 6Ob123/05i; 7Ob137/06g; 10Ob30/07w; 7Ob260/07x; 6Ob119/08f; 7Ob131/09d; 3Ob208/10z; 8Ob18/11x; 5Ob212/10b; 5Ob76/11d; 3Ob115/11z; 2Ob129/11a; 2Ob133/11i; 3Ob74/12x; 8Ob20/13v; 1Ob177/16k; 1Ob24/18p

Entscheidungsdatum

10.04.1973

Norm

ABGB §1091 A1
ZPO §502 Abs1 HI2
ZPO §502 Abs1 HIII4

Rechtssatz

Bei der Unterscheidung zwischen Geschäftslokalmiete und Unternehmenspacht kommt es immer auf die Gesamtheit der Umstände des Einzelfalles an.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 67/73
    Entscheidungstext OGH 10.04.1973 3 Ob 67/73
    Veröff: HS 8059 = MietSlg 25112
  • 3 Ob 581/76
    Entscheidungstext OGH 29.06.1976 3 Ob 581/76
    Veröff: MietSlg 28121
  • 7 Ob 591/78
    Entscheidungstext OGH 22.06.1978 7 Ob 591/78
    Beisatz: Allgemeine Regeln lassen sich nicht aufstellen. (T1)
  • 7 Ob 512/79
    Entscheidungstext OGH 15.02.1979 7 Ob 512/79
  • 7 Ob 67/78
    Entscheidungstext OGH 15.02.1979 7 Ob 67/78
  • 1 Ob 551/79
    Entscheidungstext OGH 30.03.1979 1 Ob 551/79
  • 3 Ob 610/78
    Entscheidungstext OGH 13.06.1979 3 Ob 610/78
  • 3 Ob 569/79
    Entscheidungstext OGH 03.10.1979 3 Ob 569/79
  • 5 Ob 602/79
    Entscheidungstext OGH 25.09.1979 5 Ob 602/79
    Beisatz: Inbestandnahme weiterer Räumlichkeiten. (T2)
  • 7 Ob 745/79
    Entscheidungstext OGH 04.10.1979 7 Ob 745/79
  • 1 Ob 617/80
    Entscheidungstext OGH 04.06.1980 1 Ob 617/80
  • 1 Ob 598/80
    Entscheidungstext OGH 27.05.1980 1 Ob 598/80
  • 3 Ob 575/79
    Entscheidungstext OGH 29.10.1980 3 Ob 575/79
  • 5 Ob 775/81
    Entscheidungstext OGH 30.03.1982 5 Ob 775/81
  • 7 Ob 729/82
    Entscheidungstext OGH 27.01.1983 7 Ob 729/82
  • 5 Ob 723/81
    Entscheidungstext OGH 15.02.1983 5 Ob 723/81
    Beis wie T1
  • 1 Ob 694/84
    Entscheidungstext OGH 16.01.1985 1 Ob 694/84
    Beis wie T1; Veröff: SZ 58/8 = MietSlg 37125 = MietSlg 37762 = MietSlg 37775(7)
  • 2 Ob 575/85
    Entscheidungstext OGH 10.12.1985 2 Ob 575/85
    Beis wie T1
  • 7 Ob 584/86
    Entscheidungstext OGH 19.06.1986 7 Ob 584/86
    Veröff: RdW 1986,369
  • 1 Ob 626/86
    Entscheidungstext OGH 03.09.1986 1 Ob 626/86
    Beis wie T1
  • 1 Ob 720/86
    Entscheidungstext OGH 28.01.1987 1 Ob 720/86
    Auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 581/87
    Entscheidungstext OGH 15.07.1987 1 Ob 581/87
  • 1 Ob 626/87
    Entscheidungstext OGH 21.10.1987 1 Ob 626/87
  • 1 Ob 559/88
    Entscheidungstext OGH 15.06.1988 1 Ob 559/88
    Beis wie T1; Veröff: JBl 1989,310
  • 4 Ob 618/88
    Entscheidungstext OGH 13.12.1988 4 Ob 618/88
    Beis wie T1
  • 8 Ob 636/89
    Entscheidungstext OGH 07.09.1989 8 Ob 636/89
  • 8 Ob 667/89
    Entscheidungstext OGH 27.10.1989 8 Ob 667/89
  • 8 Ob 659/89
    Entscheidungstext OGH 23.11.1989 8 Ob 659/89
    Beisatz: Hier: Fußpflegesalon in Kurhaus. (T3)
  • 3 Ob 581/87
    Entscheidungstext OGH 27.05.1988 3 Ob 581/87
  • 6 Ob 502/90
    Entscheidungstext OGH 18.01.1990 6 Ob 502/90
  • 8 Ob 534/89
    Entscheidungstext OGH 22.02.1990 8 Ob 534/89
  • 7 Ob 529/90
    Entscheidungstext OGH 08.03.1990 7 Ob 529/90
  • 1 Ob 549/90
    Entscheidungstext OGH 04.04.1990 1 Ob 549/90
    Beis wie T1
  • 8 Ob 556/90
    Entscheidungstext OGH 29.03.1990 8 Ob 556/90
  • 1 Ob 567/90
    Entscheidungstext OGH 21.05.1990 1 Ob 567/90
    Beis wie T1; Veröff: GesRZ 1992,44
  • 8 Ob 577/89
    Entscheidungstext OGH 27.09.1990 8 Ob 577/89
    Veröff: EvBl 1991,163 (Würth)
  • 1 Ob 508/91
    Entscheidungstext OGH 16.01.1991 1 Ob 508/91
    Beis wie T1
  • 6 Ob 595/91
    Entscheidungstext OGH 12.09.1991 6 Ob 595/91
  • 1 Ob 583/91
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 583/91
    Beis wie T1
  • 5 Ob 1079/91
    Entscheidungstext OGH 12.11.1991 5 Ob 1079/91
    Beisatz: Für die Abgrenzung zwischen Geschäftsraummiete und Unternehmenspacht lassen sich keine festen, allgemein anwendbaren Regeln aufstellen, jeweils die Umstände des Einzelfalls geben in ihrer Gesamtheit den Ausschlag. (T4)
  • 3 Ob 1567/91
    Entscheidungstext OGH 13.11.1991 3 Ob 1567/91
  • 3 Ob 1582/91
    Entscheidungstext OGH 18.12.1991 3 Ob 1582/91
  • 7 Ob 531/92
    Entscheidungstext OGH 19.03.1992 7 Ob 531/92
  • 3 Ob 501/92
    Entscheidungstext OGH 10.06.1992 3 Ob 501/92
    Beisatz: Dies macht aber deutlich, dass der Lösung der Frage im allgemeinen keine erhebliche Bedeutung im Sinn des § 502 Abs 1 ZPO zukommt. (T5)
  • 1 Ob 584/92
    Entscheidungstext OGH 25.08.1992 1 Ob 584/92
    Beis wie T4
  • 6 Ob 608/92
    Entscheidungstext OGH 29.10.1992 6 Ob 608/92
  • 8 Ob 1683/93
    Entscheidungstext OGH 30.11.1993 8 Ob 1683/93
    Auch; Beis wie T5
  • 7 Ob 595/94
    Entscheidungstext OGH 05.10.1994 7 Ob 595/94
    Beis wie T5
  • 7 Ob 506/95
    Entscheidungstext OGH 18.01.1995 7 Ob 506/95
  • 1 Ob 548/94
    Entscheidungstext OGH 11.10.1994 1 Ob 548/94
  • 10 Ob 2033/96k
    Entscheidungstext OGH 07.05.1996 10 Ob 2033/96k
    Beis wie T4; Beisatz: Von Grenzfällen abgesehen, ist die rechtliche Qualifikation durch die Parteien bedeutungslos. (T6)
  • 1 Ob 637/95
    Entscheidungstext OGH 22.08.1996 1 Ob 637/95
  • 6 Ob 2400/96a
    Entscheidungstext OGH 13.02.1996 6 Ob 2400/96a
  • 7 Ob 141/97d
    Entscheidungstext OGH 14.05.1997 7 Ob 141/97d
  • 1 Ob 255/97z
    Entscheidungstext OGH 27.08.1997 1 Ob 255/97z
    Beis wie T4
  • 4 Ob 249/97i
    Entscheidungstext OGH 23.09.1997 4 Ob 249/97i
    Beis wie T1; Veröff: SZ 70/184
  • 9 Ob 377/97z
    Entscheidungstext OGH 26.11.1997 9 Ob 377/97z
  • 6 Ob 293/98a
    Entscheidungstext OGH 22.04.1999 6 Ob 293/98a
    Beis wie T4
  • 6 Ob 106/99b
    Entscheidungstext OGH 10.06.1999 6 Ob 106/99b
    Beisatz: Das wirtschaftliche Interesse des Bestandgebers (hier einer Gebietskörperschaft im Rahmen der Privatwirtschaftsverwaltung) an Bestehen und Art des Betriebes unterliegt - genauso wie die Frage, ob die Notwendigkeit von Investitionen des Bestandnehmers eine Unternehmenspacht hindert - der Beurteilung im Einzelfall. Eine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO ist nicht zu erkennen. (T7)
  • 10 Ob 11/00s
    Entscheidungstext OGH 15.02.2000 10 Ob 11/00s
    Beis wie T1; Beis wie T4; Beis wie T5; Beisatz: Die Notwendigkeit von Investitionen spricht nicht gegen ein Pachtverhältnis, weil ein solches auch dann vorliegen kann, wenn sich das Unternehmen bei Vertragsabschluss in einem sehr schlechten Zustand befindet. (T8)
  • 7 Ob 120/00y
    Entscheidungstext OGH 26.07.2000 7 Ob 120/00y
  • 7 Ob 270/00g
    Entscheidungstext OGH 06.12.2000 7 Ob 270/00g
    Beis ähnlich wie T8
  • 10 Ob 188/00w
    Entscheidungstext OGH 05.12.2000 10 Ob 188/00w
    Beis wie T4
  • 6 Ob 33/02z
    Entscheidungstext OGH 21.02.2002 6 Ob 33/02z
    Beis wie T5
  • 9 Ob 31/02b
    Entscheidungstext OGH 20.02.2002 9 Ob 31/02b
    Beis wie T5
  • 3 Ob 274/02v
    Entscheidungstext OGH 27.11.2002 3 Ob 274/02v
    Veröff: SZ 2002/160
  • 6 Ob 36/03t
    Entscheidungstext OGH 20.03.2003 6 Ob 36/03t
    Beis wie T4; Beis wie T8
  • 10 Ob 5/03p
    Entscheidungstext OGH 08.04.2003 10 Ob 5/03p
  • 10 Ob 7/03g
    Entscheidungstext OGH 27.05.2003 10 Ob 7/03g
    Beis wie T4; Beis wie T5; Beisatz: Das wirtschaftliche Interesse des Bestandgebers an Bestehen und Art des Betriebes unterliegt genauso wie die Frage der Rückgabeverpflichtung der Beurteilung im Einzelfall. (T9)
  • 8 Ob 11/04g
    Entscheidungstext OGH 29.03.2004 8 Ob 11/04g
    Beis wie T5
  • 7 Ob 87/04a
    Entscheidungstext OGH 28.07.2004 7 Ob 87/04a
  • 7 Ob 179/04f
    Entscheidungstext OGH 08.09.2004 7 Ob 179/04f
  • 6 Ob 182/04i
    Entscheidungstext OGH 15.12.2004 6 Ob 182/04i
  • 3 Ob 324/04z
    Entscheidungstext OGH 30.06.2005 3 Ob 324/04z
  • 7 Ob 267/05y
    Entscheidungstext OGH 28.11.2005 7 Ob 267/05y
    Beisatz: Die Bezeichnung als „Mietvertrag" (unter Verwendung eines „Standardmietvertrages") schließt die Qualifizierung als Pachtvertrag (auch im Rahmen eines Bestandvertrages in einem Einkaufszentrum) nicht aus. (T10)
  • 3 Ob 253/05k
    Entscheidungstext OGH 26.07.2006 3 Ob 253/05k
    Beis wie T10; Beisatz: Jedenfalls können inhaltliche Regelungen in einem Bestandvertrag, die einen Zusammenhang mit dem MRG (früher MG) herstellen, einen wesentlichen Gesichtspunkt für die rechtliche Qualifikation eines Bestandvertrags als Miet- oder Pachtvertrag nach der Gesamtheit der Umstände des Einzelfalls bilden, weil in solchen nicht allein eine Rechtsvorstellung zum Ausdruck gebracht wird, sondern die Rechte und Pflichten der Vertragspartner bestimmt werden, etwa wenn bestimmte Kündigungsgründe nach dem MRG angesprochen werden. (T11); Beisatz: Ausführliche Darstellung von Judikatur und Literatur. (T12)
  • 6 Ob 123/05i
    Entscheidungstext OGH 31.08.2006 6 Ob 123/05i
    Beisatz: Spielhalle im Wiener Prater. (T13)
  • 7 Ob 137/06g
    Entscheidungstext OGH 30.08.2006 7 Ob 137/06g
    Beisatz: Restaurantbetrieb im Prater - siehe auch 9 Ob 53/04s (Vorentscheidung dasselbe Objekt betreffend). (T14)
  • 10 Ob 30/07w
    Entscheidungstext OGH 20.03.2007 10 Ob 30/07w
  • 7 Ob 260/07x
    Entscheidungstext OGH 12.03.2008 7 Ob 260/07x
    Beisatz: Hier: Wie in der Entscheidung 3 Ob 253/05k steht auch hier die Feststellung im Vordergrund, dass es dem Vertreter der Bestandnehmerin darauf ankam, dass die zwingenden Bestimmungen des MRG (zumindest in der jeweils gültigen Fassung) jetzt und auch in Zukunft Anwendung finden sollten. (T15)
  • 6 Ob 119/08f
    Entscheidungstext OGH 07.07.2008 6 Ob 119/08f
    Beis wie T7
  • 7 Ob 131/09d
    Entscheidungstext OGH 08.07.2009 7 Ob 131/09d
    Beis wie T1; Beisatz: Hier: „traditioneller" Hotelbetrieb. (T16)
  • 3 Ob 208/10z
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 3 Ob 208/10z
    Beis wie T4; Beis wie T5
  • 8 Ob 18/11x
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 18/11x
    Beis wie T5
  • 5 Ob 212/10b
    Entscheidungstext OGH 26.05.2011 5 Ob 212/10b
    Vgl auch
  • 5 Ob 76/11d
    Entscheidungstext OGH 25.08.2011 5 Ob 76/11d
    Auch; Beis ähnlich wie T4; Auch Beis wie T5
  • 3 Ob 115/11z
    Entscheidungstext OGH 12.10.2011 3 Ob 115/11z
  • 2 Ob 129/11a
    Entscheidungstext OGH 30.08.2011 2 Ob 129/11a
    Vgl; Beis wie T5
  • 2 Ob 133/11i
    Entscheidungstext OGH 22.12.2011 2 Ob 133/11i
  • 3 Ob 74/12x
    Entscheidungstext OGH 11.07.2012 3 Ob 74/12x
  • 8 Ob 20/13v
    Entscheidungstext OGH 04.03.2013 8 Ob 20/13v
  • 1 Ob 177/16k
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 1 Ob 177/16k
    Auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 24/18p
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 1 Ob 24/18p
    Beis wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0031183

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

12.06.2018

Dokumentnummer

JJR_19730410_OGH0002_0030OB00067_7300000_003

Rechtssatz für 3Ob21/74 5Ob85/75 6Ob55...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0026618

Geschäftszahl

3Ob21/74; 5Ob85/75; 6Ob559/81; 8Ob614/85 (8Ob615/85); 1Ob713/85; 2Ob671/85; 8Ob535/87; 1Ob567/90; 9Ob104/00k

Entscheidungsdatum

19.02.1974

Norm

ABGB §1302 A

Rechtssatz

Bei vorsätzlicher Schadenszufügung besteht gemäß § 1302 2. Satz erster Fall ABGB die Solidarhaftung aller am Erfolg irgendwie beteiligter Schädiger ohne Rücksicht auf ihren allfälligen Anteil an der Schadenszufügung (vgl Wolff in Klang 2. Auflage VI, 55, insbesondere FN 5, SZ 43/141 ua).

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 21/74
    Entscheidungstext OGH 19.02.1974 3 Ob 21/74
  • 5 Ob 85/75
    Entscheidungstext OGH 10.06.1975 5 Ob 85/75
  • 6 Ob 559/81
    Entscheidungstext OGH 18.11.1981 6 Ob 559/81
    Auch; Veröff: EvBl 1982/188 S 639
  • 8 Ob 614/85
    Entscheidungstext OGH 11.12.1985 8 Ob 614/85
  • 1 Ob 713/85
    Entscheidungstext OGH 15.01.1986 1 Ob 713/85
    Veröff: JBl 1986,579 = SZ 59/7 = EvBl 1986/118 S 462
  • 2 Ob 671/85
    Entscheidungstext OGH 18.02.1986 2 Ob 671/85
  • 8 Ob 535/87
    Entscheidungstext OGH 27.08.1987 8 Ob 535/87
  • 1 Ob 567/90
    Entscheidungstext OGH 21.05.1990 1 Ob 567/90
    Auch; Veröff: GesRZ 1992,44
  • 9 Ob 104/00k
    Entscheidungstext OGH 11.04.2001 9 Ob 104/00k

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0026618

Dokumentnummer

JJR_19740219_OGH0002_0030OB00021_7400000_001

Rechtssatz für 8Ob193/76 2Ob68/81 1Ob5...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0040256

Geschäftszahl

8Ob193/76; 2Ob68/81; 1Ob567/90

Entscheidungsdatum

24.11.1976

Norm

ZPO §268 IIID4c

Rechtssatz

Der Zivilrichter ist für die Abwägung der Verschuldensanteile nicht an das Urteil des Strafgerichtes gebunden (Fasching Kommentar III, 259).

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 193/76
    Entscheidungstext OGH 24.11.1976 8 Ob 193/76
    Veröff: ZVR 1978/30 S 27
  • 2 Ob 68/81
    Entscheidungstext OGH 19.10.1982 2 Ob 68/81
    Veröff: EvBl 1983/34 S 130 = ZVR 1984/107 S 103 = SZ 55/154
  • 1 Ob 567/90
    Entscheidungstext OGH 21.05.1990 1 Ob 567/90
    Veröff: GesRZ 1992,44

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0040256

Dokumentnummer

JJR_19761124_OGH0002_0080OB00193_7600000_001

Rechtssatz für 1Ob590/80 1Ob567/90 3Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0061409

Geschäftszahl

1Ob590/80; 1Ob567/90; 3Ob175/01h

Entscheidungsdatum

14.05.1980

Norm

EVHGB Art7 Nr9
EVHGB Art7 Nr10
HGB §105
HGB §146
HGB §149
HGB §150

Rechtssatz

Die gesamthänderische Bindung des Vermögens der Personalgesellschaft besteht grundsätzlich auch im Liquidationsstadium fort. Auch in diesem ist daher das Vermögen der Gesellschaft der Verfügung des einzelnen Gesellschafters entzogen. Über das Vermögen der Gesellschaft verfügen nunmehr sämtliche Gesellschafter - auch die Kommanditisten - als geborene Liquidatoren, die grundsätzlich nur gemeinschaftlich handeln können. Ist jedoch auf Antrag eines Beteiligten vom Gericht ein Liquidator bestellt worden, stehen die Liquidationsbefugnisse diesem zu.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 590/80
    Entscheidungstext OGH 14.05.1980 1 Ob 590/80
    Veröff: SZ 53/77 = GesRZ 1980,212 (Anmerkung von Ostheim)
  • 1 Ob 567/90
    Entscheidungstext OGH 21.05.1990 1 Ob 567/90
    nur: Die gesamthänderische Bindung des Vermögens der Personalgesellschaft besteht grundsätzlich auch im Liquidationsstadium fort. Auch in diesem ist daher das Vermögen der Gesellschaft der Verfügung des einzelnen Gesellschafters entzogen. (T1) Veröff: ecolex 1991,167 (Reich - Rohrwig) = GesRZ 1992,44
  • 3 Ob 175/01h
    Entscheidungstext OGH 19.09.2002 3 Ob 175/01h
    Auch; nur: Die gesamthänderische Bindung des Vermögens der Personalgesellschaft besteht grundsätzlich auch im Liquidationsstadium fort. Auch in diesem ist daher das Vermögen der Gesellschaft der Verfügung des einzelnen Gesellschafters entzogen. Über das Vermögen der Gesellschaft verfügen nunmehr sämtliche Gesellschafter - auch die Kommanditisten - als geborene Liquidatoren, die grundsätzlich nur gemeinschaftlich handeln können. (T2) Beisatz: Die gemeinschaftliche Führung der Geschäfte erfordert im Ergebnis, dass alle Liquidatoren jedem einzelnen Geschäft zustimmen müssen. (T3) Beisatz: Hier: KEG. (T4); Veröff: SZ 2002/119

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0061409

Dokumentnummer

JJR_19800514_OGH0002_0010OB00590_8000000_001

Rechtssatz für 1Ob698/80 1Ob567/90

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0061866

Geschäftszahl

1Ob698/80; 1Ob567/90

Entscheidungsdatum

17.12.1980

Norm

HGB §131

Rechtssatz

Die Vereinbarung des Eintrittes einer auflösenden Bedingung als Beendigungsgrund eines Gesellschaftsverhältnisses ist möglich, ebenso auch die Vereinbarung der Endigung des Gesellschaftsverhältnisses bei Eintritt einer bestimmten Bedingung, spätestens aber zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 698/80
    Entscheidungstext OGH 17.12.1980 1 Ob 698/80
  • 1 Ob 567/90
    Entscheidungstext OGH 21.05.1990 1 Ob 567/90
    nur: Die Vereinbarung des Eintrittes einer auflösenden Bedingung als Beendigungsgrund eines Gesellschaftsverhältnisses ist möglich. (T1) Veröff: GesRZ 1992,44 = ecolex 1991,167 (Resch - Rohrwig)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0061866

Dokumentnummer

JJR_19801217_OGH0002_0010OB00698_8000000_001

Rechtssatz für 7Ob607/82 8Ob580/82 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0061582

Geschäftszahl

7Ob607/82; 8Ob580/82; 6Ob770/83; 1Ob567/90; 6Ob190/08x

Entscheidungsdatum

27.05.1982

Norm

HGB §109
UGB §108

Rechtssatz

Aus der Treuepflicht ergibt sich positiv die Pflicht, die Interessen der Gesellschaft wahrzunehmen, und negativ die Pflicht, alles zu unterlassen, was dieses Interesse schädigt.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 607/82
    Entscheidungstext OGH 27.05.1982 7 Ob 607/82
    Veröff: SZ 55/78 = GesRZ 1982,249
  • 8 Ob 580/82
    Entscheidungstext OGH 20.01.1983 8 Ob 580/82
    Veröff: HS XIV/XV/2
  • 6 Ob 770/83
    Entscheidungstext OGH 20.10.1983 6 Ob 770/83
    Beisatz: Pflicht, an der Erreichung des Gesellschaftszweckes mitzuwirken. (T1)
  • 1 Ob 567/90
    Entscheidungstext OGH 21.05.1990 1 Ob 567/90
    Veröff: GesRZ 1992,44
  • 6 Ob 190/08x
    Entscheidungstext OGH 01.10.2008 6 Ob 190/08x
    Vgl; Beisatz: Aus der - im Liquidationsstadium der Gesellschaft abgeschwächten - allgemeinen Treuepflicht unter Gesellschaftern ist nicht abzuleiten, diese müssten im Interesse der übrigen Gesellschafter besondere Sorgfalt und Rücksichtnahme bei der Verfolgung ihres Anteils am Liquidationserlös walten lassen. Demzufolge hat ein Gesellschafter vor Erstattung einer Strafanzeige gegen einen oder mehrere Mitgesellschafter im Liquidationsstadium der Gesellschaft keiner besonderen, über allgemeine Anforderungen hinausgehenden Sorgfaltspflicht zu entsprechen, wenn er aufgrund bestehender Verdachtsgründe eine strafgesetzwidrige Verkürzung seines Anspruchs auf Beteiligung am Liquidationserlös befürchtet. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0061582

Zuletzt aktualisiert am

23.01.2009

Dokumentnummer

JJR_19820527_OGH0002_0070OB00607_8200000_001

Rechtssatz für 1Ob694/84 1Ob720/86 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0020521

Geschäftszahl

1Ob694/84; 1Ob720/86; 7Ob502/87; 1Ob581/87; 1Ob626/87; 1Ob559/88; 4Ob618/88; 6Ob701/89; 8Ob659/89; 2Ob591/89; 1Ob549/90; 1Ob567/90; 1Ob508/91; 1Ob583/91; 7Ob531/92; 4Ob535/92; 1Ob584/92; 7Ob587/92 (7Ob588/92); 6Ob608/92; 8Ob1683/93; 1Ob548/94; 10Ob2033/96k; 1Ob637/95; 1Ob255/97z; 4Ob249/97i; 6Ob293/98a; 6Ob106/99b; 10Ob11/00s; 7Ob270/00g; 10Ob188/00w; 3Ob274/02v; 10Ob5/03p; 10Ob7/03g; 8Ob11/04g; 7Ob87/04a; 8Ob108/04x; 3Ob253/05k; 10Ob30/07w; 7Ob260/07x; 3Ob145/08g; 7Ob131/09d; 6Ob141/09t; 8Ob18/11x; 3Ob115/11z; 1Ob24/18p

Entscheidungsdatum

16.01.1985

Norm

ABGB §1091 A1

Rechtssatz

Fehlt es an einzelnen für die Unternehmensüberlassung charakteristischen Merkmalen, so kommt es bei der Abgrenzung zwischen Unternehmenspacht und Geschäftsraummiete darauf an, welchen Umständen die größere wirtschaftliche Bedeutung zukommt.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 694/84
    Entscheidungstext OGH 16.01.1985 1 Ob 694/84
    Veröff: SZ 58/8 = MietSlg 37125 = MietSlg 37762 = MietSlg 37775(7)
  • 1 Ob 720/86
    Entscheidungstext OGH 28.01.1987 1 Ob 720/86
  • 7 Ob 502/87
    Entscheidungstext OGH 05.03.1987 7 Ob 502/87
  • 1 Ob 581/87
    Entscheidungstext OGH 15.07.1987 1 Ob 581/87
  • 1 Ob 626/87
    Entscheidungstext OGH 21.10.1987 1 Ob 626/87
  • 1 Ob 559/88
    Entscheidungstext OGH 15.06.1988 1 Ob 559/88
    Veröff: JBl 1989,311
  • 4 Ob 618/88
    Entscheidungstext OGH 13.12.1988 4 Ob 618/88
  • 6 Ob 701/89
    Entscheidungstext OGH 16.11.1989 6 Ob 701/89
  • 8 Ob 659/89
    Entscheidungstext OGH 23.11.1989 8 Ob 659/89
  • 2 Ob 591/89
    Entscheidungstext OGH 28.02.1990 2 Ob 591/89
  • 1 Ob 549/90
    Entscheidungstext OGH 04.04.1990 1 Ob 549/90
  • 1 Ob 567/90
    Entscheidungstext OGH 21.05.1990 1 Ob 567/90
    Veröff: GesRZ 1992,44
  • 1 Ob 508/91
    Entscheidungstext OGH 16.01.1991 1 Ob 508/91
  • 1 Ob 583/91
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 583/91
  • 7 Ob 531/92
    Entscheidungstext OGH 19.03.1992 7 Ob 531/92
  • 4 Ob 535/92
    Entscheidungstext OGH 07.07.1992 4 Ob 535/92
  • 1 Ob 584/92
    Entscheidungstext OGH 25.08.1992 1 Ob 584/92
    Auch
  • 7 Ob 587/92
    Entscheidungstext OGH 03.09.1992 7 Ob 587/92
  • 6 Ob 608/92
    Entscheidungstext OGH 29.10.1992 6 Ob 608/92
  • 8 Ob 1683/93
    Entscheidungstext OGH 30.11.1993 8 Ob 1683/93
  • 1 Ob 548/94
    Entscheidungstext OGH 11.10.1994 1 Ob 548/94
    Beisatz: Es kann das Warenlager gänzlich fehlen, die Gewerbeberechtigung vom Bestandnehmer selbst zu besorgen oder der Kundenstock nur klein sein. (T1)
  • 10 Ob 2033/96k
    Entscheidungstext OGH 07.05.1996 10 Ob 2033/96k
  • 1 Ob 637/95
    Entscheidungstext OGH 22.08.1996 1 Ob 637/95
    Auch
  • 1 Ob 255/97z
    Entscheidungstext OGH 27.08.1997 1 Ob 255/97z
    Beis wie T1
  • 4 Ob 249/97i
    Entscheidungstext OGH 23.09.1997 4 Ob 249/97i
    Veröff: SZ 70/184
  • 6 Ob 293/98a
    Entscheidungstext OGH 22.04.1999 6 Ob 293/98a
    Beis wie T1
  • 6 Ob 106/99b
    Entscheidungstext OGH 10.06.1999 6 Ob 106/99b
  • 10 Ob 11/00s
    Entscheidungstext OGH 15.02.2000 10 Ob 11/00s
    Beis wie T1
  • 7 Ob 270/00g
    Entscheidungstext OGH 06.12.2000 7 Ob 270/00g
    Beis wie T1
  • 10 Ob 188/00w
    Entscheidungstext OGH 05.12.2000 10 Ob 188/00w
  • 3 Ob 274/02v
    Entscheidungstext OGH 27.11.2002 3 Ob 274/02v
    Auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 2002/160
  • 10 Ob 5/03p
    Entscheidungstext OGH 08.04.2003 10 Ob 5/03p
    Beis wie T1
  • 10 Ob 7/03g
    Entscheidungstext OGH 27.05.2003 10 Ob 7/03g
    Auch; Beisatz: (Fehlende Rückstellungsverpflichtung hier nicht ausschlaggebend). (T2)
  • 8 Ob 11/04g
    Entscheidungstext OGH 29.03.2004 8 Ob 11/04g
  • 7 Ob 87/04a
    Entscheidungstext OGH 28.07.2004 7 Ob 87/04a
  • 8 Ob 108/04x
    Entscheidungstext OGH 20.01.2005 8 Ob 108/04x
  • 3 Ob 253/05k
    Entscheidungstext OGH 26.07.2006 3 Ob 253/05k
    nur: Es kommt bei der Abgrenzung zwischen Unternehmenspacht und Geschäftsraummiete darauf an, welchen Umständen die größere wirtschaftliche Bedeutung zukommt. (T3)
  • 10 Ob 30/07w
    Entscheidungstext OGH 20.03.2007 10 Ob 30/07w
    Auch
  • 7 Ob 260/07x
    Entscheidungstext OGH 12.03.2008 7 Ob 260/07x
    nur T3
  • 3 Ob 145/08g
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 3 Ob 145/08g
  • 7 Ob 131/09d
    Entscheidungstext OGH 08.07.2009 7 Ob 131/09d
  • 6 Ob 141/09t
    Entscheidungstext OGH 18.09.2009 6 Ob 141/09t
    Vgl aber; nur T3; Beisatz: Das Interesse der Klägerin an einem entsprechenden Branchenmix im Einkaufszentrum ist allein für sich nicht ausschlaggebend. (T4)
  • 8 Ob 18/11x
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 18/11x
  • 3 Ob 115/11z
    Entscheidungstext OGH 12.10.2011 3 Ob 115/11z
  • 1 Ob 24/18p
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 1 Ob 24/18p
    nur T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0020521

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

12.06.2018

Dokumentnummer

JJR_19850116_OGH0002_0010OB00694_8400000_002

Rechtssatz für 1Ob567/90

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0020411

Geschäftszahl

1Ob567/90

Entscheidungsdatum

21.05.1990

Norm

ABGB §1092

Rechtssatz

Die mittels Bestandvertrages überlassene Nutzung eines Blumenkiosks auf einem Bahnhof durch den Eisenbahnunternehmer ist nicht Geschäftsraummiete, auch wenn der Bestandnehmer einen Teil der Geschäftseinrichtung angeschafft hat und das Gewerbe (Blumenbinder und Blumenhändlergewerbe) aufgrund eigenen Gewerbescheines betreibt, sondern Unternehmenspacht; das gilt umso mehr dann, wenn Betriebspflicht vereinbart wurde. (vgl 1 Ob 549/90).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 567/90
    Entscheidungstext OGH 21.05.1990 1 Ob 567/90

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0020411

Dokumentnummer

JJR_19900521_OGH0002_0010OB00567_9000000_001

Rechtssatz für 1Ob567/90

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0027575

Geschäftszahl

1Ob567/90

Entscheidungsdatum

21.05.1990

Norm

ABGB §1304 A

Rechtssatz

Haben sowohl Schädiger als auch Geschädigter vorsätzlich gehandelt, ist schon wegen des gleichen Verschuldensgrades Schadensteilung im Sinne des § 1304 ABGB geboten.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 567/90
    Entscheidungstext OGH 21.05.1990 1 Ob 567/90
    Veröff: GesRZ 1992,44

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0027575

Dokumentnummer

JJR_19900521_OGH0002_0010OB00567_9000000_002

Rechtssatz für 1Ob567/90 4Ob71/15t

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0061694

Geschäftszahl

1Ob567/90; 4Ob71/15t

Entscheidungsdatum

21.05.1990

Norm

HGB §112

Rechtssatz

Das Wettbewerbsverbot besteht grundsätzlich nur bis zur Auflösung der Gesellschaft, und im allgemeinen sind selbst Vorbereitungshandlungen für eine konkurrierende Erwerbstätigkeit sogar schon unmittelbar vor Auflösung der Gesellschaft zulässig. Im Liquidationsstadium besteht das Konkurrenzverbot nur ausnahmsweise fort, wenn sonst das Liquidationsergebnis gefährdet wäre, insbesondere die Veräußerung des Unternehmens der Gesellschaft als ganzes in Frage kommen könnte.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 567/90
    Entscheidungstext OGH 21.05.1990 1 Ob 567/90
    Veröff: ecolex 1991,167 (Reich-Rohrwig) = GesRZ 1992,44
  • 4 Ob 71/15t
    Entscheidungstext OGH 11.08.2015 4 Ob 71/15t
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0061694

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.10.2015

Dokumentnummer

JJR_19900521_OGH0002_0010OB00567_9000000_003

Rechtssatz für 1Ob567/90 6Ob28/18p 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0062180

Geschäftszahl

1Ob567/90; 6Ob28/18p; 6Ob162/19w

Entscheidungsdatum

21.05.1990

Norm

HGB §145

Rechtssatz

Die Liquidation (einer Personenhandelsgesellschaft) ist jedenfalls dann entbehrlich, wenn überhaupt kein gemeinsames Aktivvermögen oder sonstige gemeinschaftliche Beziehungen vorhanden sind. Hat die Gesellschaft nur mehr Verbindlichkeiten oder steht bloß noch der innere Ausgleich zwischen den Gesellschaftern aus, kann die Liquidation entfallen, weil die Befriedigung der Gesellschaftsgläubiger aus dem Privatvermögen der Gesellschafter nicht Aufgabe der Liquidatoren ist und der Ausgleich zwischen den Gesellschaftern entweder einvernehmlich erfolgt oder im Prozessweg auszutragen ist.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 567/90
    Entscheidungstext OGH 21.05.1990 1 Ob 567/90
    Veröff: ecolex 1991,167 (Resch-Rohrwig) = GesRZ 1992,44
  • 6 Ob 28/18p
    Entscheidungstext OGH 28.02.2018 6 Ob 28/18p
  • 6 Ob 162/19w
    Entscheidungstext OGH 24.10.2019 6 Ob 162/19w
    Vgl; Beisatz: Der innere Ausgleich zwischen den Gesellschaftern wird jedoch nicht mehr zur Liquidation gezählt, weil er entweder einvernehmlich erfolgt oder im Prozessweg auszutragen ist. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0062180

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.11.2019

Dokumentnummer

JJR_19900521_OGH0002_0010OB00567_9000000_004