Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 7Ob621/84 6Ob546/85 3Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0084703

Geschäftszahl

7Ob621/84; 6Ob546/85; 3Ob543/85; 6Ob581/85 (6Ob582/85); 7Ob584/85; 2Ob581/85; 6Ob648/85; 7Ob651/85; 6Ob682/85; 8Ob645/85; 1Ob502/86; 1Ob532/86; 1Ob542/86; 8Ob538/86; 8Ob530/66; 7Ob547/86; 3Ob587/86; 2Ob640/86; 7Ob638/86; 7Ob653/86; 1Ob629/86; 6Ob660/86; 8Ob502/87; 8Ob550/87; 2Ob559/87; 2Ob591/87; 2Ob616/87; 4Ob611/87; 7Ob530/88; 6Ob732/87; 4Ob542/88; 4Ob543/88; 3Ob552/87; 1Ob584/88; 5Ob604/88; 2Ob576/88 (2Ob577/88, 2Ob578/88); 8Ob684/88; 8Ob687/88; 8Ob509/89; 2Ob527/89; 6Ob566/89; 8Ob564/89; 7Ob608/89; 8Ob628/89; 1Ob631/89; 2Ob578/89; 2Ob574/89; 4Ob575/89 (4Ob576/89, 4Ob577/89); 3Ob576/89; 8Ob523/90; 8Ob512/90; 6Ob516/90

Entscheidungsdatum

30.08.1984

Norm

AußStrG §16 A1
AußStrG §236
SachwG BGBl 1983/136 allg

Rechtssatz

Auch im Verfahren zur Bestellung von Sachwaltern für behinderte Personen gilt § 16 AußStrG.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 621/84
    Entscheidungstext OGH 30.08.1984 7 Ob 621/84
    Veröff: ÖA 1986,53
  • 6 Ob 546/85
    Entscheidungstext OGH 28.03.1985 6 Ob 546/85
  • 3 Ob 543/85
    Entscheidungstext OGH 10.04.1985 3 Ob 543/85
    Auch
  • 6 Ob 581/85
    Entscheidungstext OGH 23.05.1985 6 Ob 581/85
  • 2 Ob 581/85
    Entscheidungstext OGH 11.06.1985 2 Ob 581/85
    Auch
  • 7 Ob 584/85
    Entscheidungstext OGH 13.06.1985 7 Ob 584/85
    Veröff: NZ 1986,71
  • 6 Ob 648/85
    Entscheidungstext OGH 03.10.1985 6 Ob 648/85
  • 7 Ob 651/85
    Entscheidungstext OGH 07.11.1985 7 Ob 651/85
  • 6 Ob 682/85
    Entscheidungstext OGH 14.11.1985 6 Ob 682/85
  • 8 Ob 645/85
    Entscheidungstext OGH 11.12.1985 8 Ob 645/85
    Veröff: NZ 1987,95
  • 1 Ob 502/86
    Entscheidungstext OGH 15.01.1986 1 Ob 502/86
  • 1 Ob 532/86
    Entscheidungstext OGH 05.03.1986 1 Ob 532/86
  • 1 Ob 542/86
    Entscheidungstext OGH 17.03.1986 1 Ob 542/86
  • 8 Ob 530/66
    Entscheidungstext OGH 19.03.1986 8 Ob 530/66
  • 8 Ob 538/86
    Entscheidungstext OGH 19.03.1986 8 Ob 538/86
  • 7 Ob 547/86
    Entscheidungstext OGH 24.04.1986 7 Ob 547/86
  • 3 Ob 587/86
    Entscheidungstext OGH 30.07.1986 3 Ob 587/86
    Beisatz: Hier: Bei Anwendung schweizer mat Rechts. (T1) Veröff: ZfRV 1988,41 (Hoyer)
  • 7 Ob 638/86
    Entscheidungstext OGH 11.09.1986 7 Ob 638/86
  • 7 Ob 653/86
    Entscheidungstext OGH 11.09.1986 7 Ob 653/86
  • 2 Ob 640/86
    Entscheidungstext OGH 16.09.1986 2 Ob 640/86
  • 1 Ob 629/86
    Entscheidungstext OGH 01.10.1986 1 Ob 629/86
  • 6 Ob 660/86
    Entscheidungstext OGH 06.11.1986 6 Ob 660/86
  • 8 Ob 502/87
    Entscheidungstext OGH 12.02.1987 8 Ob 502/87
  • 8 Ob 550/87
    Entscheidungstext OGH 09.04.1987 8 Ob 550/87
  • 2 Ob 559/87
    Entscheidungstext OGH 28.04.1987 2 Ob 559/87
  • 2 Ob 591/87
    Entscheidungstext OGH 16.06.1987 2 Ob 591/87
  • 2 Ob 616/87
    Entscheidungstext OGH 08.09.1987 2 Ob 616/87
  • 4 Ob 611/87
    Entscheidungstext OGH 12.01.1988 4 Ob 611/87
  • 6 Ob 732/87
    Entscheidungstext OGH 28.01.1988 6 Ob 732/87
  • 7 Ob 530/88
    Entscheidungstext OGH 25.02.1988 7 Ob 530/88
  • 3 Ob 552/87
    Entscheidungstext OGH 20.04.1988 3 Ob 552/87
  • 4 Ob 542/88
    Entscheidungstext OGH 26.04.1988 4 Ob 542/88
  • 4 Ob 543/88
    Entscheidungstext OGH 10.05.1988 4 Ob 543/88
  • 1 Ob 584/88
    Entscheidungstext OGH 28.06.1988 1 Ob 584/88
  • 5 Ob 604/88
    Entscheidungstext OGH 20.09.1988 5 Ob 604/88
  • 2 Ob 576/88
    Entscheidungstext OGH 27.09.1988 2 Ob 576/88
  • 8 Ob 684/88
    Entscheidungstext OGH 07.12.1988 8 Ob 684/88
  • 8 Ob 687/88
    Entscheidungstext OGH 15.12.1988 8 Ob 687/88
  • 8 Ob 509/89
    Entscheidungstext OGH 26.01.1989 8 Ob 509/89
  • 2 Ob 527/89
    Entscheidungstext OGH 29.03.1989 2 Ob 527/89
  • 6 Ob 566/89
    Entscheidungstext OGH 13.04.1989 6 Ob 566/89
  • 8 Ob 564/89
    Entscheidungstext OGH 19.04.1989 8 Ob 564/89
  • 7 Ob 608/89
    Entscheidungstext OGH 15.06.1989 7 Ob 608/89
  • 8 Ob 628/89
    Entscheidungstext OGH 20.07.1989 8 Ob 628/89
  • 1 Ob 631/89
    Entscheidungstext OGH 06.09.1989 1 Ob 631/89
  • 2 Ob 574/89
    Entscheidungstext OGH 12.09.1989 2 Ob 574/89
  • 2 Ob 578/89
    Entscheidungstext OGH 12.09.1989 2 Ob 578/89
  • 4 Ob 575/89
    Entscheidungstext OGH 10.10.1989 4 Ob 575/89
  • 3 Ob 576/89
    Entscheidungstext OGH 18.10.1989 3 Ob 576/89
  • 8 Ob 512/90
    Entscheidungstext OGH 25.01.1990 8 Ob 512/90
  • 6 Ob 516/90
    Entscheidungstext OGH 08.02.1990 6 Ob 516/90
  • 8 Ob 523/90
    Entscheidungstext OGH 15.02.1990 8 Ob 523/90

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0084703

Dokumentnummer

JJR_19840830_OGH0002_0070OB00621_8400000_001

Rechtssatz für 8Ob543/85 1Ob542/86 8Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0049088

Geschäftszahl

8Ob543/85; 1Ob542/86; 8Ob652/87; 1Ob584/88; 8Ob618/88; 4Ob2299/96h; 10Ob1519/96; 2Ob15/97p; 9Ob189/97b; 3Ob208/06v; 3Ob107/08v; 1Ob146/08i; 3Ob154/08f; 3Ob146/10g; 3Ob209/10x; 5Ob160/13k; 9Ob51/14m; 6Ob147/14g; 1Ob119/15d; 5Ob204/15h

Entscheidungsdatum

18.04.1985

Norm

ABGB idF SWRÄG 2006 §268 Abs2
ABGB §273
SWRÄG 2006 allg

Rechtssatz

Die Bestellung des Sachwalters hat subsidiären Charakter und darf nur dann erfolgen, wenn der Betroffene nicht anders, nämlich durch die im § 273 Abs 2 ABGB erwähnten Möglichkeiten, in die Lage versetzt werden kann, seine Angelegenheiten im erforderlichen Ausmaß zu besorgen; dies darf aber nicht zur völligen Verdrängung des dem Sachwalterrecht innewohnenden Schutzgedankens führen.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 543/85
    Entscheidungstext OGH 18.04.1985 8 Ob 543/85
    Veröff: SZ 58/61 = EvBl 1986/25 S 107 = NZ 1987,12 = ÖA 1987,17
  • 1 Ob 542/86
    Entscheidungstext OGH 17.03.1986 1 Ob 542/86
    nur: Die Bestellung des Sachwalters hat subsidiären Charakter und darf nur dann erfolgen, wenn der Betroffene nicht anders, nämlich durch die im § 273 Abs 2 ABGB erwähnten Möglichkeiten, in die Lage versetzt werden kann, seine Angelegenheiten im erforderlichen Ausmaß zu besorgen. (T1)
  • 8 Ob 652/87
    Entscheidungstext OGH 21.10.1987 8 Ob 652/87
    Ähnlich; nur T1; Beisatz: Hier: Substituierung der fehlerhaften Willensbildung einer Person infolge psychischer Krankheit oder geistiger Behinderung durch einen (einstweiligen) Sachwalter. (T2)
    Veröff: EvBl 1988/85 S 403
  • 1 Ob 584/88
    Entscheidungstext OGH 28.06.1988 1 Ob 584/88
    nur T1
  • 8 Ob 618/88
    Entscheidungstext OGH 10.11.1988 8 Ob 618/88
    Auch
  • 4 Ob 2299/96h
    Entscheidungstext OGH 15.10.1996 4 Ob 2299/96h
    nur T1; Beisatz: Die Sachwalterbestellung setzt voraus, dass überhaupt Angelegenheiten zu besorgen sind. (T3)
  • 10 Ob 1519/96
    Entscheidungstext OGH 30.07.1996 10 Ob 1519/96
  • 2 Ob 15/97p
    Entscheidungstext OGH 30.01.1997 2 Ob 15/97p
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Die zu Besachwaltende ist zwar durchaus zu einer eigenen Willensbildung fähig, gerade aus ihren eigenen Willensentscheidungen drohen ihr aber Nachteile für ihr Vermögen. (T4)
  • 9 Ob 189/97b
    Entscheidungstext OGH 25.06.1997 9 Ob 189/97b
    Ähnlich; Beis wie T2
  • 3 Ob 208/06v
    Entscheidungstext OGH 19.10.2006 3 Ob 208/06v
    nur T1; Beis wie T3; Beisatz: Es sind konkrete Feststellungen darüber zu treffen, welche Angelegenheiten zu besorgen sind (Feststellung der Einkommenssituation und Vermögenssituation sowie der Lebensverhältnisse). (T5)
  • 3 Ob 107/08v
    Entscheidungstext OGH 11.06.2008 3 Ob 107/08v
    nur T1; Beis wie T3; Beisatz: Mit den am 1. Juli 2007 in Kraft getretenen neuen Bestimmungen im Sachwalterrecht sollten das Subsidiaritätsprinzip und die Selbstbestimmung der behinderten Person gestärkt werden. (T6)
  • 1 Ob 146/08i
    Entscheidungstext OGH 16.09.2008 1 Ob 146/08i
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Das bereits nach der alten Rechtslage bestehende Subsidiäritätsprinzip wurde mit dem am 1. 7. 2007 in Kraft getretenen SWRÄG 2006, nunmehr im § 268 Abs 2 ABGB formuliert, insofern verstärkt, als die Bestellung eines Sachwalters auch unzulässig ist, soweit Angelegenheiten der behinderten Person im erforderlichen Ausmaß durch einen gesetzlichen Vertreter oder im Rahmen einer anderen Hilfe, besonders in der Familie, in Pflegeeinrichtungen, in Einrichtungen der Behindertenhilfe oder im Rahmen sozialer oder psychosozialer Dienste besorgt werden können. Auch wenn eine ausreichende Vollmacht, insbesondere eine Vorsorgevollmacht oder eine verbindliche Patientenverfügung vorliegt, darf ein Sachwalter nicht bestellt werden. (T7)
    Beisatz: Die Bestellung eines Sachwalters ist nur dann unzulässig, wenn der Betroffene sich der Hilfe anderer Personen in rechtlich einwandfreier Weise bedienen kann. (T8)
  • 3 Ob 154/08f
    Entscheidungstext OGH 03.10.2008 3 Ob 154/08f
    Auch; nur T1
  • 3 Ob 146/10g
    Entscheidungstext OGH 13.10.2010 3 Ob 146/10g
    Auch; nur T1; Beis wie T3; Beis wie T6; Beis wie T7
  • 3 Ob 209/10x
    Entscheidungstext OGH 11.11.2010 3 Ob 209/10x
    nur T1; Beis wie T3; Beis wie T5
  • 5 Ob 160/13k
    Entscheidungstext OGH 20.09.2013 5 Ob 160/13k
    nur T1
  • 9 Ob 51/14m
    Entscheidungstext OGH 22.07.2014 9 Ob 51/14m
    Auch; nur: Die Bestellung eines Sachwalters darf grundsätzlich nur dann erfolgen, wenn Betroffene nicht anders in die Lage versetzt werden können, ihre Angelegenheiten im erforderlichen Ausmaß zu besorgen. (T9)
  • 6 Ob 147/14g
    Entscheidungstext OGH 17.09.2014 6 Ob 147/14g
    Auch; Beisatz: Konkrete Hinweise, wonach der Patient bei der Errichtung seiner Patientenverfügung nicht frei von Willensmängeln war, entkräften diese, womit im Hinblick auf den klaren Wortlaut des § 268 Abs 2 Satz 2 ABGB eine Patientenverfügung die Bestellung eines Sachwalters (auch) für medizinische Belange selbst dann nicht hindert, wenn diese (noch) als beachtlich angesehen wird. (T10)
    Beisatz: Eine bindende Entscheidung über die Beachtlichkeit einer Patientenverfügung kommt im Sachwalterbestellungsverfahren nicht in Betracht. (T11)
  • 1 Ob 119/15d
    Entscheidungstext OGH 08.07.2015 1 Ob 119/15d
    nur T9
  • 5 Ob 204/15h
    Entscheidungstext OGH 20.04.2016 5 Ob 204/15h
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0049088

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.05.2016

Dokumentnummer

JJR_19850418_OGH0002_0080OB00543_8500000_004

Rechtssatz für 1Ob542/86 1Ob584/88 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0048997

Geschäftszahl

1Ob542/86; 1Ob584/88; 7Ob598/91; 8Ob503/93; 10Ob1519/96; 3Ob9/97p; 2Ob15/97p; 6Ob196/97k; 10Ob63/05w; 3Ob208/06v; 3Ob107/08v; 1Ob146/08i; 3Ob154/08f; 3Ob146/10g; 3Ob209/10x; 7Ob98/12f; 5Ob160/13k; 5Ob160/13k; 1Ob119/15d

Entscheidungsdatum

17.03.1986

Norm

ABGB §273 Abs2 Satz1
ABGB idF SWRÄG 2006 §268 Abs2

Rechtssatz

Die Bestellung eines Sachwalters ist dann unzulässig, wenn der Betroffene sich der Hilfe anderer in rechtlich einwandfreier Weise bedienen kann, zum Beispiel durch Vollmachtserteilung, Genehmigung einer Geschäftsführung und dergleichen, was nur dann möglich ist, wenn er zumindest zeitweise nicht psychisch oder geistig behindert ist.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 542/86
    Entscheidungstext OGH 17.03.1986 1 Ob 542/86
  • 1 Ob 584/88
    Entscheidungstext OGH 28.06.1988 1 Ob 584/88
    nur: Die Bestellung eines Sachwalters ist dann unzulässig, wenn der Betroffene sich der Hilfe anderer in rechtlich einwandfreier Weise bedienen kann. (T1)
  • 7 Ob 598/91
    Entscheidungstext OGH 26.09.1991 7 Ob 598/91
    nur T1; Veröff: EvBl 1992/12 S 55
  • 8 Ob 503/93
    Entscheidungstext OGH 04.02.1993 8 Ob 503/93
    nur: Die Bestellung eines Sachwalters ist dann unzulässig, wenn der Betroffene sich der Hilfe anderer in rechtlich einwandfreier Weise bedienen kann, zum Beispiel durch Vollmachtserteilung. (T2)
  • 10 Ob 1519/96
    Entscheidungstext OGH 30.07.1996 10 Ob 1519/96
    nur T2
  • 3 Ob 9/97p
    Entscheidungstext OGH 26.03.1997 3 Ob 9/97p
    nur T2
  • 2 Ob 15/97p
    Entscheidungstext OGH 30.01.1997 2 Ob 15/97p
    nur T1
  • 6 Ob 196/97k
    Entscheidungstext OGH 19.06.1997 6 Ob 196/97k
    nur T1
  • 10 Ob 63/05w
    Entscheidungstext OGH 28.06.2005 10 Ob 63/05w
    Auch
  • 3 Ob 208/06v
    Entscheidungstext OGH 19.10.2006 3 Ob 208/06v
    Beisatz: Im Lichte der mit dem noch nicht in Kraft getretenen Sachwalterrechts-Änderungsgesetz 2006 verfolgten Absicht des Gesetzgebers, dem Ansteigen der Sachwalterschaften entgegenzuwirken, das Subsidiaritätsprinzip stärker zu betonen und hiefür das Institut einer Vorsorgevollmacht an eine Person des Vertrauens als künftiger Vertreter des Betroffenen zu schaffen ist § 273 Abs 2 ABGB jedenfalls nicht restriktiv dahin auszulegen, dass schon jede fehlende Fähigkeit eines Betroffenen, die Eignung eines Bevollmächtigten in fachlicher und charakterlicher Hinsicht verlässlich feststellen zu können, zwingend die Zulässigkeit einer Sachwalterbestellung auslöst. (T3)
  • 3 Ob 107/08v
    Entscheidungstext OGH 11.06.2008 3 Ob 107/08v
    Auch
  • 1 Ob 146/08i
    Entscheidungstext OGH 16.09.2008 1 Ob 146/08i
    nur T1
  • 3 Ob 154/08f
    Entscheidungstext OGH 03.10.2008 3 Ob 154/08f
    Auch; nur T2; Beisatz: Für eine Anerkennung der Bevollmächtigung als „andere Hilfe" im Sinn des § 268 ABGB muss auch feststehen, dass der Bevollmächtigte die im Bevollmächtigungsvertrag genannten Aufgaben auch auftragsgemäß übernommen hat. (T4)
  • 3 Ob 146/10g
    Entscheidungstext OGH 13.10.2010 3 Ob 146/10g
    Beis wie T3
  • 3 Ob 209/10x
    Entscheidungstext OGH 11.11.2010 3 Ob 209/10x
    nur: Die Bestellung eines Sachwalters ist dann unzulässig, wenn der Betroffene sich der Hilfe anderer in rechtlich einwandfreier Weise bedienen kann, zum Beispiel durch Vollmachtserteilung, Genehmigung einer Geschäftsführung. (T5)
  • 7 Ob 98/12f
    Entscheidungstext OGH 28.06.2012 7 Ob 98/12f
    Beisatz: Hier: „schlichte“ Vollmacht. (T6)
  • 5 Ob 160/13k
    Entscheidungstext OGH 20.09.2013 5 Ob 160/13k
    nur T5
  • 1 Ob 119/15d
    Entscheidungstext OGH 08.07.2015 1 Ob 119/15d
    nur T5; Beisatz: Allein der Hinweis, dass sich eine betroffene Person einer anwaltlichen Vertretung bedienen kann, macht eine Sachwalterschaftsbestellung aber nicht entbehrlich. (T7)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0048997

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.09.2015

Dokumentnummer

JJR_19860317_OGH0002_0010OB00542_8600000_002