Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 3Ob416/54 1Ob308/56 3Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0018102

Geschäftszahl

3Ob416/54; 1Ob308/56; 3Ob87/57; 5Ob393/59; 5Ob97/61; 7Ob22/62; 5Ob184/63; 6Ob153/65; 1Ob250/66; 8Ob231/67 (8Ob232/67); 6Ob53/68; 5Ob200/69; 8Ob265/69; 1Ob204/71; 1Ob58/72; 5Ob84/73; 6Ob160/75; 4Ob520/76; 6Ob620/77; 1Ob707/77; 7Ob682/77; 7Ob548/78; 1Ob702/78; 7Ob747/79; 5Ob501/80; 7Ob789/79; 5Ob570/80; 6Ob567/81; 7Ob746/81; 5Ob625/82; 3Ob569/82; 5Ob575/82; 4Ob17/84; 7Ob535/85; 3Ob572/86; 2Ob698/86; 3Ob624/86; 7Ob505/88; 8Ob27/88; 3Ob540/92; 9ObA77/94 (9ObA78/94); 5Ob506/95; 6Ob515/96; 8Ob265/97x; 2Ob36/98b; 1Ob375/98y; 7Ob105/99p; 8Ob74/99m; 6Ob43/00t; 8Ob111/00g; 9Ob282/00m; 7Ob265/01y; 4Ob187/02g; 2Ob43/03t; 2Ob86/03s; 3Ob141/03m; 8Ob106/04b; 7Ob215/05a; 9Ob80/09v; 8Ob101/11b; 3Ob175/11y; 3Ob234/12a; 3Ob47/13b; 6Ob120/15p; 5Ob158/19z

Entscheidungsdatum

07.07.1954

Norm

ABGB §879 BIIm
ABGB §1295 Abs2 III
ABGB §1438 D
ABGB §1440 G
AÖSp §32
HGB §414 Abs3

Rechtssatz

Vertragsmäßiger Ausschluss der Aufrechnung ist nicht sittenwidrig.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 416/54
    Entscheidungstext OGH 07.07.1954 3 Ob 416/54
    Ähnlich bereits; Veröff: SZ 5/106 = SZ 27/197
  • 1 Ob 308/56
    Entscheidungstext OGH 06.06.1956 1 Ob 308/56
    Veröff: EvBl 1956/275 S 508
  • 3 Ob 87/57
    Entscheidungstext OGH 20.02.1957 3 Ob 87/57
    Beisatz: Kompensationsverzicht (T1)
  • 5 Ob 393/59
    Entscheidungstext OGH 21.10.1959 5 Ob 393/59
    Beis wie T1
  • 5 Ob 97/61
    Entscheidungstext OGH 19.04.1961 5 Ob 97/61
    Veröff: HS 599
  • 7 Ob 22/62
    Entscheidungstext OGH 10.01.1962 7 Ob 22/62
    Veröff: EvBl 1962/184 S 213
  • 5 Ob 184/63
    Entscheidungstext OGH 20.06.1963 5 Ob 184/63
  • 6 Ob 153/65
    Entscheidungstext OGH 11.06.1965 6 Ob 153/65
    Veröff: JBl 1966,203 = MietSlg 17217
  • 1 Ob 250/66
    Entscheidungstext OGH 10.11.1966 1 Ob 250/66
    Veröff: QuHGZ 1967,51
  • 8 Ob 231/67
    Entscheidungstext OGH 19.09.1967 8 Ob 231/67
    Vgl; Beisatz: Dieses Verbot gilt mangels einer entgegenstehenden Vereinbarung so lange, als eine von diesem Verbot begünstigte Forderung besteht. (T2)
  • 6 Ob 53/68
    Entscheidungstext OGH 05.06.1968 6 Ob 53/68
    Veröff: SZ 41/68 = EvBl 1969/17 S 42 = JBl 1970,251
  • 5 Ob 200/69
    Entscheidungstext OGH 22.10.1969 5 Ob 200/69
  • 8 Ob 265/69
    Entscheidungstext OGH 13.01.1970 8 Ob 265/69
    Veröff: SZ 43/7 = EvBl 1970/247 S 434 = QuHGZ 1970 3/74
  • 1 Ob 204/71
    Entscheidungstext OGH 14.10.1971 1 Ob 204/71
    Veröff: HS 8335
  • 1 Ob 58/72
    Entscheidungstext OGH 05.04.1972 1 Ob 58/72
  • 5 Ob 84/73
    Entscheidungstext OGH 13.06.1973 5 Ob 84/73
  • 6 Ob 160/75
    Entscheidungstext OGH 04.03.1976 6 Ob 160/75
  • 4 Ob 520/76
    Entscheidungstext OGH 06.04.1976 4 Ob 520/76
    Beisatz: Aufwertungsbetrag mit Zinsminderung gemäß § 1096 ABGB. (T3)
    Veröff: ImmZ 1976,187
  • 6 Ob 620/77
    Entscheidungstext OGH 30.06.1977 6 Ob 620/77
    Veröff: HS X/XI/9
  • 1 Ob 707/77
    Entscheidungstext OGH 09.11.1977 1 Ob 707/77
    Veröff: Anschluß der Kompensation. (T4)
    Veröff: JBl 1978,266
  • 7 Ob 682/77
    Entscheidungstext OGH 10.11.1977 7 Ob 682/77
    Auch
  • 7 Ob 548/78
    Entscheidungstext OGH 06.04.1978 7 Ob 548/78
  • 1 Ob 702/78
    Entscheidungstext OGH 13.09.1978 1 Ob 702/78
  • 7 Ob 747/79
    Entscheidungstext OGH 07.11.1979 7 Ob 747/79
    Ähnlich
  • 5 Ob 502/80
    Entscheidungstext OGH 11.03.1980 5 Ob 502/80
  • 7 Ob 789/79
    Entscheidungstext OGH 31.01.1980 7 Ob 789/79
  • 5 Ob 570/80
    Entscheidungstext OGH 08.07.1980 5 Ob 570/80
    Veröff: SZ 53/103 = ImmZ 1981,268
  • 6 Ob 567/81
    Entscheidungstext OGH 17.06.1981 6 Ob 567/81
    Beisatz: Einschränkungen bestehen nur gemäß § 6 Abs 1 Z 8 KschG. (T5)
  • 7 Ob 746/81
    Entscheidungstext OGH 14.01.1982 7 Ob 746/81
    Auch
  • 5 Ob 625/82
    Entscheidungstext OGH 15.06.1982 5 Ob 625/82
    Beis wie T5
  • 3 Ob 569/82
    Entscheidungstext OGH 14.07.1982 3 Ob 569/82
  • 5 Ob 575/82
    Entscheidungstext OGH 26.04.1983 5 Ob 575/82
    Beisatz: Hier: Wurde der Vertrag vor Inkrafttreten des KSchG abgeschlossen. (T6)
  • 4 Ob 17/84
    Entscheidungstext OGH 03.04.1984 4 Ob 17/84
  • 7 Ob 535/85
    Entscheidungstext OGH 28.03.1985 7 Ob 535/85
    Veröff: JBl 1985,547
  • 3 Ob 572/86
    Entscheidungstext OGH 22.10.1986 3 Ob 572/86
    Veröff: RdW 1987,49 = WBl 1987,11 (Wilhelm) = ÖBA 1986,641
  • 2 Ob 698/86
    Entscheidungstext OGH 10.02.1987 2 Ob 698/86
    Veröff: WBl 1987,242 = ZfRV 1990,121 (Hoyer)
  • 3 Ob 624/86
    Entscheidungstext OGH 28.01.1987 3 Ob 624/86
    Beis wie T6; Veröff: SZ 60/15 = MietSlg XXXIX/9
  • 7 Ob 505/88
    Entscheidungstext OGH 24.03.1988 7 Ob 505/88
    Beisatz: Die Aufrechnungseinrede ist daher abzuweisen. (T7)
  • 8 Ob 27/88
    Entscheidungstext OGH 18.08.1988 8 Ob 27/88
    Auch
  • 3 Ob 540/92
    Entscheidungstext OGH 26.08.1992 3 Ob 540/92
  • 9 ObA 77/94
    Entscheidungstext OGH 13.07.1994 9 ObA 77/94
  • 5 Ob 506/95
    Entscheidungstext OGH 21.02.1995 5 Ob 506/95
    Vgl auch; Beisatz: Das in § 32 AÖSp normierte Aufrechnungsverbot ist unbedenklich. (T8)
  • 6 Ob 515/96
    Entscheidungstext OGH 26.04.1996 6 Ob 515/96
  • 8 Ob 265/97x
    Entscheidungstext OGH 13.11.1997 8 Ob 265/97x
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 2 Ob 36/98b
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 2 Ob 36/98b
  • 1 Ob 375/98y
    Entscheidungstext OGH 23.02.1999 1 Ob 375/98y
    Vgl
  • 7 Ob 105/99p
    Entscheidungstext OGH 09.06.1999 7 Ob 105/99p
    Vgl
  • 8 Ob 74/99m
    Entscheidungstext OGH 26.08.1999 8 Ob 74/99m
  • 6 Ob 43/00t
    Entscheidungstext OGH 28.06.2000 6 Ob 43/00t
    Auch; Beisatz: Vertragliche Aufrechnungsverbote sind grundsätzlich zulässig. (T9)
  • 8 Ob 111/00g
    Entscheidungstext OGH 07.09.2000 8 Ob 111/00g
    Beis wie T5
  • 9 Ob 282/00m
    Entscheidungstext OGH 08.11.2000 9 Ob 282/00m
    Vgl auch; Beis wie T9
  • 7 Ob 265/01y
    Entscheidungstext OGH 07.12.2001 7 Ob 265/01y
    Beisatz: Der Ausschluss der Kompensation bildet auch keinen Verstoß gegen die guten Sitten, weil dem Beklagten die abgesonderte Geltendmachung der Gegenansprüche im Klagswege oder Widerklagswege offen bleibt. (T10)
  • 4 Ob 187/02g
    Entscheidungstext OGH 15.10.2002 4 Ob 187/02g
    Auch
  • 2 Ob 43/03t
    Entscheidungstext OGH 27.03.2003 2 Ob 43/03t
  • 2 Ob 86/03s
    Entscheidungstext OGH 08.05.2003 2 Ob 86/03s
  • 3 Ob 141/03m
    Entscheidungstext OGH 25.06.2003 3 Ob 141/03m
    Vgl auch; Beisatz: Dies gilt - außerhalb des Anwendungsbereichs des § 6 Abs 1 Z 8 KSchG - auch, wenn der Kompensationsausschluss in AGB oder Vertragsformblättern enthalten ist, solange der Unternehmer, der diese verwendet, keine marktbeherrschende Sellung einnimmt und der schwächere Vertragsteil unter mehreren möglichen Vertragspartnern wählen kann. (T11)
  • 8 Ob 106/04b
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 8 Ob 106/04b
    Beis ähnlich wie T10
  • 7 Ob 215/05a
    Entscheidungstext OGH 19.10.2005 7 Ob 215/05a
  • 9 Ob 80/09v
    Entscheidungstext OGH 28.07.2010 9 Ob 80/09v
    Vgl
  • 8 Ob 101/11b
    Entscheidungstext OGH 24.10.2011 8 Ob 101/11b
    Beis wie T5
  • 3 Ob 175/11y
    Entscheidungstext OGH 12.10.2011 3 Ob 175/11y
    Auch; Beis wie T10
  • 3 Ob 234/12a
    Entscheidungstext OGH 13.03.2013 3 Ob 234/12a
    Auch; Beisatz wie T6; Beis wie T10; Veröff: SZ 2013/28
  • 3 Ob 47/13b
    Entscheidungstext OGH 19.06.2013 3 Ob 47/13b
    Auch
  • 6 Ob 120/15p
    Entscheidungstext OGH 20.07.2016 6 Ob 120/15p
    Vgl auch; Beis wie T10
  • 5 Ob 158/19z
    Entscheidungstext OGH 22.10.2019 5 Ob 158/19z
    Vgl; Beis wie T10

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0018102

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.11.2019

Dokumentnummer

JJR_19540707_OGH0002_0030OB00416_5400000_001

Rechtssatz für 8Ob265/69 5Ob84/73 6Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0016592

Geschäftszahl

8Ob265/69; 5Ob84/73; 6Ob160/75; 3Ob268/75; 7Ob585/77; 7Ob637/77; 4Ob531/81; 7Ob746/81; 5Ob696/81; 5Ob524/83; 6ob561/84; 7Ob535/85; 1Ob702/86 (1Ob703/86); 3Ob540/92; 1Ob277/98m; 1Ob101/00k; 8Ob37/04f; 7Ob215/05a; 6Ob107/08s; 9Ob80/09v

Entscheidungsdatum

13.01.1970

Norm

ABGB §879 BIId
ABGB §879 BIIm
ABGB §879 BIIn
ABGB §922
ABGB §932 IIIc
ABGB §1438 D

Rechtssatz

Zulässigkeit einer Vereinbarung, wonach der Käufer nicht Zahlungen wegen Gewährleistungsansprüche oder vom Verkäufer nicht anerkannten Gegenansprüchen zurückhalten darf.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 265/69
    Entscheidungstext OGH 13.01.1970 8 Ob 265/69
    Veröff: SZ 43/7 = EvBl 1970/247 S 434 = QuHGZ 1970 3/74
  • 5 Ob 84/73
    Entscheidungstext OGH 13.06.1973 5 Ob 84/73
    Beisatz: Hier: Gegenforderungen (T1) Veröff: HS 8225
  • 6 Ob 160/75
    Entscheidungstext OGH 04.03.1976 6 Ob 160/75
  • 3 Ob 268/75
    Entscheidungstext OGH 19.03.1976 3 Ob 268/75
  • 7 Ob 585/77
    Entscheidungstext OGH 23.06.1977 7 Ob 585/77
    Vgl
  • 7 Ob 637/77
    Entscheidungstext OGH 22.09.1977 7 Ob 637/77
  • 4 Ob 531/81
    Entscheidungstext OGH 19.05.1981 4 Ob 531/81
  • 7 Ob 746/81
    Entscheidungstext OGH 14.01.1982 7 Ob 746/81
  • 5 Ob 696/81
    Entscheidungstext OGH 02.03.1982 5 Ob 696/81
    nur: Zulässigkeit einer Vereinbarung, wonach der Käufer nicht Zahlungen wegen Gewährleistungsansprüche zurückhalten darf. (T2) Beisatz: Ebenso beim Werkvertrag. Sittenwidirg ist es aber, sich auf diese Vereinbarung zu berufen, wenn nach gerichtlichem Sachverständigenbefund bereits feststeht, dass die Ware beziehungsweise das Werk mangelhaft ist und die Gewährleistungsansprüche begründet sind. (T3) Veröff: SZ 55/27 = JBl 1984,147
  • 5 Ob 524/83
    Entscheidungstext OGH 14.02.1984 5 Ob 524/83
  • 6 Ob 561/84
    Entscheidungstext OGH 24.05.1984 6 Ob 561/84
    Vgl; nur T2; Beisatz: Klausel, dass Reklamationen nicht zur Zurückhaltung des Werklohnes berechtigten, ist dem Verbraucher gegenüber ungewöhnlich. (T4)
  • 7 Ob 535/85
    Entscheidungstext OGH 28.03.1985 7 Ob 535/85
    Veröff: JBl 1985,547
  • 1 Ob 702/86
    Entscheidungstext OGH 14.01.1987 1 Ob 702/86
  • 3 Ob 540/92
    Entscheidungstext OGH 26.08.1992 3 Ob 540/92
  • 1 Ob 277/98m
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 277/98m
    nur T2
  • 1 Ob 101/00k
    Entscheidungstext OGH 06.10.2000 1 Ob 101/00k
    Vgl; Beisatz: Steht fest, dass ein Werk dermaßen unverbesserbar mangelhaft ist, dass damit dessen Unbrauchbarkeit verbunden ist, ist die Berufung des gewährleistungspflichtigen Unternehmers auf die vertraglich festgelegte Vorleistungspflicht des Werkbestellers sittenwidrig und unbeachtlich. (T5)
  • 8 Ob 37/04f
    Entscheidungstext OGH 27.05.2004 8 Ob 37/04f
    Vgl aber; nur T2; Beis ähnlich wie T3 nur: Sittenwidirg ist es aber, sich auf diese Vereinbarung zu berufen, wenn nach gerichtlichem Sachverständigenbefund bereits feststeht, dass die Ware beziehungsweise das Werk mangelhaft ist und die Gewährleistungsansprüche begründet sind. (T6)
  • 7 Ob 215/05a
    Entscheidungstext OGH 19.10.2005 7 Ob 215/05a
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 6 Ob 107/08s
    Entscheidungstext OGH 14.05.2009 6 Ob 107/08s
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 9 Ob 80/09v
    Entscheidungstext OGH 28.07.2010 9 Ob 80/09v
    Vgl; nur T2; Beis ähnlich wie T5; Beisatz: Hier kein an die Unbrauchbarkeit heranreichender gravierender Mangel. (T7)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0016592

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.09.2010

Dokumentnummer

JJR_19700113_OGH0002_0080OB00265_6900000_001

Rechtssatz für 4Ob596/73 1Ob55/74 7Ob8...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0017787

Geschäftszahl

4Ob596/73; 1Ob55/74; 7Ob833/76; 6Ob810/77; 7Ob751/82; 7Ob535/85; 1Ob633/85; 3Ob631/85; 3Ob573/85; 3Ob539/85; 8Ob542/87; 1Ob658/90; 4Ob296/97a; 6Ob231/05x; 4Ob101/08v; 2Ob138/08w; 4Ob119/09t; 6Ob202/10i; 2Ob209/10i; 8Ob19/14y; 3Ob73/14b; 8ObA12/19a

Entscheidungsdatum

05.02.1974

Norm

ABGB §914 I

Rechtssatz

Im Zweifel hat die Auslegung den Vorzug, die eine wirksame und sinnvolle Anwendung der strittigen Bestimmung ermöglicht.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 596/73
    Entscheidungstext OGH 05.02.1974 4 Ob 596/73
    Veröff: HS 9681/2
  • 1 Ob 55/74
    Entscheidungstext OGH 24.04.1974 1 Ob 55/74
  • 7 Ob 833/76
    Entscheidungstext OGH 20.01.1977 7 Ob 833/76
  • 6 Ob 810/77
    Entscheidungstext OGH 19.01.1978 6 Ob 810/77
    Veröff: MietSlg 30127
  • 7 Ob 751/82
    Entscheidungstext OGH 28.10.1982 7 Ob 751/82
  • 7 Ob 535/85
    Entscheidungstext OGH 28.03.1985 7 Ob 535/85
    Auch; Beisatz: Im Zweifel ist nicht anzunehmen, dass eine vertragliche Bestimmung nur deklarative und keine normative Wirkung hat. (T1) Veröff: JBl 1985,547
  • 1 Ob 633/85
    Entscheidungstext OGH 16.09.1985 1 Ob 633/85
    Veröff: JBl 1986,38
  • 3 Ob 631/85
    Entscheidungstext OGH 04.12.1985 3 Ob 631/85
  • 3 Ob 573/85
    Entscheidungstext OGH 04.12.1985 3 Ob 573/85
    Veröff: JBl 1987,378
  • 3 Ob 539/85
    Entscheidungstext OGH 04.12.1985 3 Ob 539/85
  • 8 Ob 542/87
    Entscheidungstext OGH 25.11.1987 8 Ob 542/87
  • 1 Ob 658/90
    Entscheidungstext OGH 19.12.1990 1 Ob 658/90
  • 4 Ob 296/97a
    Entscheidungstext OGH 28.10.1997 4 Ob 296/97a
    Auch
  • 6 Ob 231/05x
    Entscheidungstext OGH 03.11.2005 6 Ob 231/05x
  • 4 Ob 101/08v
    Entscheidungstext OGH 10.06.2008 4 Ob 101/08v
    Beisatz: Hier hatten die Parteien vereinbart: „Die Ausführung erfolgt gemäß den Richtlinien der ÖNORM", was in Widerspruch zur konkreten Leistungsbeschreibung stand. (T2)
  • 2 Ob 138/08w
    Entscheidungstext OGH 14.08.2008 2 Ob 138/08w
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Satzungsbestimmung des Gesellschaftsvertrages einer GmbH. (T3)
  • 4 Ob 119/09t
    Entscheidungstext OGH 20.10.2009 4 Ob 119/09t
  • 6 Ob 202/10i
    Entscheidungstext OGH 13.10.2011 6 Ob 202/10i
    Veröff: SZ 2011/125
  • 2 Ob 209/10i
    Entscheidungstext OGH 10.11.2011 2 Ob 209/10i
    Auch; Vgl Beis wie T3
  • 8 Ob 19/14y
    Entscheidungstext OGH 24.03.2014 8 Ob 19/14y
  • 3 Ob 73/14b
    Entscheidungstext OGH 21.05.2014 3 Ob 73/14b
    Auch
  • 8 ObA 12/19a
    Entscheidungstext OGH 29.04.2019 8 ObA 12/19a

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0017787

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.06.2019

Dokumentnummer

JJR_19740205_OGH0002_0040OB00596_7300000_001

Rechtssatz für 4Ob596/73 4Ob330/76 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0017902

Geschäftszahl

4Ob596/73; 4Ob330/76; 4Ob571/78; 8Ob588/78; 7Ob688/81; 8Ob505/82; 1Ob1/82; 7Ob610/82; 5Ob768/82; 7Ob817/82; 7Ob547/83; 8Ob64/83; 6Ob675/83; 7Ob535/85; 6Ob527/84; 8Ob609/86; 6Ob579/87; 7Ob692/86; 8Ob578/88; 2Ob628/87; 2Ob557/89; 1Ob537/91; 6Ob571/91; 4Ob296/97a; 9ObA319/98x; 4Ob293/01v; 7Ob113/05a; 17Ob5/08x; 4Ob113/13s; 3Ob26/17w

Entscheidungsdatum

05.02.1974

Norm

ABGB §914 I

Rechtssatz

Bei der Beurteilung, was der Übung des redlichen Verkehrs entspricht, kommt es entscheidend auf den Geschäftszweck des Vertrages an, wobei die einzelnen Bestimmungen des Vertrages im Zusammenhang mit dem übrigen Vertragsinhalt unter Berücksichtigung aller Umstände, aus denen Schlüsse auf die Absicht der Parteien gezogen werden können, zu beurteilen sind.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 596/73
    Entscheidungstext OGH 05.02.1974 4 Ob 596/73
    Veröff: HS 9681/2
  • 4 Ob 330/76
    Entscheidungstext OGH 25.05.1976 4 Ob 330/76
  • 4 Ob 571/78
    Entscheidungstext OGH 19.12.1978 4 Ob 571/78
  • 8 Ob 588/78
    Entscheidungstext OGH 26.01.1979 8 Ob 588/78
    Vgl
  • 7 Ob 688/81
    Entscheidungstext OGH 26.11.1981 7 Ob 688/81
    Vgl; nur: Bei der Beurteilung, was der Übung des redlichen Verkehrs entspricht, kommt es entscheidend auf den Geschäftszweck des Vertrages an. (T1)
  • 8 Ob 505/82
    Entscheidungstext OGH 15.04.1982 8 Ob 505/82
    nur T1
  • 1 Ob 1/82
    Entscheidungstext OGH 21.04.1982 1 Ob 1/82
    Beisatz: Insbesondere ist auch auf den Inhalt der Vorverhandlungen Bedacht zu nehmen. (T2)
  • 7 Ob 610/82
    Entscheidungstext OGH 27.05.1982 7 Ob 610/82
    nur T1
  • 5 Ob 768/82
    Entscheidungstext OGH 18.01.1983 5 Ob 768/82
  • 7 Ob 817/82
    Entscheidungstext OGH 27.01.1983 7 Ob 817/82
    nur T1
  • 7 Ob 547/83
    Entscheidungstext OGH 16.06.1983 7 Ob 547/83
    nur T1
  • 8 Ob 64/83
    Entscheidungstext OGH 06.10.1983 8 Ob 64/83
    nur T1
  • 6 Ob 675/83
    Entscheidungstext OGH 12.07.1984 6 Ob 675/83
    Auch
  • 7 Ob 535/85
    Entscheidungstext OGH 28.03.1985 7 Ob 535/85
    nur T1; Veröff: JBl 1985,547
  • 6 Ob 527/84
    Entscheidungstext OGH 30.10.1985 6 Ob 527/84
    Auch; nur: Berücksichtigung aller Umstände, aus denen Schlüsse auf die Absicht der Parteien gezogen werden können. (T3)
  • 8 Ob 609/86
    Entscheidungstext OGH 23.10.1986 8 Ob 609/86
    Auch
  • 6 Ob 579/87
    Entscheidungstext OGH 23.07.1987 6 Ob 579/87
    nur T1; Veröff: JBl 1988,38
  • 7 Ob 692/86
    Entscheidungstext OGH 09.07.1987 7 Ob 692/86
    nur T3
  • 8 Ob 578/88
    Entscheidungstext OGH 16.06.1988 8 Ob 578/88
    nur T1; Beisatz: Hier: "Ambulatoriumsvereinbarung" betreffend Zahnarzt - Behandlungsstühle (T4)
  • 2 Ob 628/87
    Entscheidungstext OGH 25.10.1988 2 Ob 628/87
    nur T1
  • 2 Ob 557/89
    Entscheidungstext OGH 17.10.1989 2 Ob 557/89
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 537/91
    Entscheidungstext OGH 10.04.1991 1 Ob 537/91
    nur T1
  • 6 Ob 571/91
    Entscheidungstext OGH 06.06.1991 6 Ob 571/91
  • 4 Ob 296/97a
    Entscheidungstext OGH 28.10.1997 4 Ob 296/97a
    Auch; Beisatz: Für die Beurteilung der Übung des redlichen Verkehrs sind die Umstände der Erklärung und die im Verkehr geltenden Gewohnheiten und Gebräuche heranzuziehen. (T5)
  • 9 ObA 319/98x
    Entscheidungstext OGH 14.04.1999 9 ObA 319/98x
  • 4 Ob 293/01v
    Entscheidungstext OGH 29.01.2002 4 Ob 293/01v
    nur T1; Veröff: SZ 2002/10
  • 7 Ob 113/05a
    Entscheidungstext OGH 09.11.2005 7 Ob 113/05a
  • 17 Ob 5/08x
    Entscheidungstext OGH 08.04.2008 17 Ob 5/08x
    nur T3
  • 4 Ob 113/13s
    Entscheidungstext OGH 19.11.2013 4 Ob 113/13s
    Vgl auch; nur T1
  • 3 Ob 26/17w
    Entscheidungstext OGH 07.06.2017 3 Ob 26/17w
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0017902

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.08.2017

Dokumentnummer

JJR_19740205_OGH0002_0040OB00596_7300000_002

Rechtssatz für 1Ob158/74 1Ob558/78 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0017859

Geschäftszahl

1Ob158/74; 1Ob558/78; 1Ob658/78 (1Ob660/78); 1Ob736/78; 1Ob614/79; 7Ob535/85; 14ObA26/87; 6Ob579/87; 8Ob578/88; 3Ob556/90; 1Ob234/97m; 6Ob146/08a; 3Ob186/14w

Entscheidungsdatum

07.10.1974

Norm

ABGB §914 I
ABGB §914 II

Rechtssatz

Der Begriff "Treu und Glauben", der der im § 914 ABGB erwähnten Übung des redlichen Verkehrs entspricht, beherrscht ganz allgemein das bürgerliche Recht; der rechtsgeschäftliche Verkehr darf nicht dazu mißbraucht werden, einen anderen hineinzulegen, sondern soll sich ehrlich abspielen (HS 2398/69).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 158/74
    Entscheidungstext OGH 07.10.1974 1 Ob 158/74
    Veröff: SZ 47/104 = VersR 1976,202
  • 1 Ob 558/78
    Entscheidungstext OGH 17.03.1978 1 Ob 558/78
    nur: Der Begriff "Treu und Glauben", der der im § 914 ABGB erwähnten Übung des redlichen Verkehrs entspricht, beherrscht ganz allgemein das bürgerliche Recht. (T1)
  • 1 Ob 658/78
    Entscheidungstext OGH 28.06.1978 1 Ob 658/78
    Veröff: SZ 51/103
  • 1 Ob 736/78
    Entscheidungstext OGH 25.10.1978 1 Ob 736/78
    nur: Der rechtsgeschäftliche Verkehr darf nicht dazu mißbraucht werden, einen anderen hineinzulegen, sondern soll sich ehrlich abspielen. (T2)
  • 1 Ob 614/79
    Entscheidungstext OGH 16.05.1979 1 Ob 614/79
    nur T2
  • 7 Ob 535/85
    Entscheidungstext OGH 28.03.1985 7 Ob 535/85
    nur T2; Veröff: JBl 1985,547
  • 14 ObA 26/87
    Entscheidungstext OGH 20.05.1987 14 ObA 26/87
    Vgl auch
  • 6 Ob 579/87
    Entscheidungstext OGH 23.07.1987 6 Ob 579/87
    Veröff: JBl 1988,38
  • 8 Ob 578/88
    Entscheidungstext OGH 16.06.1988 8 Ob 578/88
    Beisatz: Hier: "Ambulatoriumsvereinbarung" betreffend Zahnarzt - Behandlungsstühle. (T3)
  • 3 Ob 556/90
    Entscheidungstext OGH 29.08.1990 3 Ob 556/90
    Vgl aber; Veröff: JBl 1991,250
  • 1 Ob 234/97m
    Entscheidungstext OGH 14.10.1997 1 Ob 234/97m
    Auch
  • 6 Ob 146/08a
    Entscheidungstext OGH 07.08.2008 6 Ob 146/08a
    Auch; nur T2
  • 3 Ob 186/14w
    Entscheidungstext OGH 21.01.2015 3 Ob 186/14w
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0017859

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2015

Dokumentnummer

JJR_19741007_OGH0002_0010OB00158_7400000_003

Rechtssatz für 6Ob203/74 (6Ob213/74) 5O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0026540

Geschäftszahl

6Ob203/74 (6Ob213/74); 5Ob184/75; 5Ob305/56; 1Ob502/77; 1Ob759/77; 1Ob522/79; 4Ob564/79; 7Ob702/80; 1Ob730/82; 7Ob582/83 (7Ob583/83); 7Ob535/85; 8Ob13/85 (8Ob14/85); 4Ob521/87; 6Ob549/86; 7Ob632/90; 7Ob6/91; 3Ob2295/96p; 2Ob300/97z; 8Ob70/07p; 2Ob262/07d; 5Ob120/10y; 4Ob18/15y; 1Ob79/19b

Entscheidungsdatum

17.10.1974

Norm

ABGB §1298

Rechtssatz

Wer behauptet, an der Erfüllung seiner vertragsmäßigen Verbindlichkeit ohne sein Verschulden verhindert worden zu sein, ist dafür beweispflichtig, weil das Gesetz verhindern will, dass der Gläubiger, für den die Lebensverhältnisse in der Sphäre des Schuldners nicht durchschaubar sind, in Beweisnotstand gerät.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 203/74
    Entscheidungstext OGH 17.10.1974 6 Ob 203/74
  • 5 Ob 184/75
    Entscheidungstext OGH 07.10.1975 5 Ob 184/75
    Veröff: SZ 48/100 = EvBl 1976/63 S 126
  • 5 Ob 305/56
    Entscheidungstext OGH 19.10.1976 5 Ob 305/56
  • 1 Ob 502/77
    Entscheidungstext OGH 02.03.1977 1 Ob 502/77
    Veröff: NZ 1980,73
  • 1 Ob 759/77
    Entscheidungstext OGH 28.06.1978 1 Ob 759/77
    Veröff: SZ 51/99
  • 1 Ob 522/79
    Entscheidungstext OGH 31.01.1979 1 Ob 522/79
  • 4 Ob 564/79
    Entscheidungstext OGH 12.11.1979 4 Ob 564/79
  • 7 Ob 702/80
    Entscheidungstext OGH 12.02.1981 7 Ob 702/80
  • 1 Ob 730/82
    Entscheidungstext OGH 01.12.1982 1 Ob 730/82
    Veröff: SZ 55/185
  • 7 Ob 582/83
    Entscheidungstext OGH 14.04.1983 7 Ob 582/83
    nur: Wer behauptet, an der Erfüllung seiner vertragsmäßigen Verbindlichkeit ohne sein Verschulden verhindert worden zu sein, ist dafür beweispflichtig. (T1)
  • 7 Ob 535/85
    Entscheidungstext OGH 28.03.1985 7 Ob 535/85
    Auch; Veröff: JBl 1985,547
  • 8 Ob 13/85
    Entscheidungstext OGH 24.10.1985 8 Ob 13/85
    Auch; nur T1; Beisatz: Nachweis zu erbringen, dass die Nichteinhaltung der objektiv gebotenen Sorgfalt auf nicht zu vertretende subjektive Gründe zurückzuführen ist. (T2)
  • 4 Ob 521/87
    Entscheidungstext OGH 16.06.1987 4 Ob 521/87
    nur T1
  • 6 Ob 549/86
    Entscheidungstext OGH 30.11.1987 6 Ob 549/86
    nur T1; Beis wie T2
  • 7 Ob 632/90
    Entscheidungstext OGH 22.11.1990 7 Ob 632/90
    Auch; Beisatz: Hier: Schuldlosigkeit am Unterbleiben der Verbesserung. (T3)
  • 7 Ob 6/91
    Entscheidungstext OGH 23.05.1991 7 Ob 6/91
    Auch; Beis wie T2; Veröff: VersR 1992,520 = VR 1992,124
  • 3 Ob 2295/96p
    Entscheidungstext OGH 18.12.1996 3 Ob 2295/96p
    nur T1; Veröff: SZ 69/287
  • 2 Ob 300/97z
    Entscheidungstext OGH 02.09.1999 2 Ob 300/97z
    nur T1; Beisatz: Die Beweislastumkehr des § 1298 ABGB gilt sowohl bei Verletzung einer vertraglichen Nebenverpflichtung als auch bei Verletzung einer vertraglichen Schutz- und Sorgfaltspflicht. (T4)
  • 8 Ob 70/07p
    Entscheidungstext OGH 30.07.2007 8 Ob 70/07p
  • 2 Ob 262/07d
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 2 Ob 262/07d
    Auch; nur T1; Beis wie T4
  • 5 Ob 120/10y
    Entscheidungstext OGH 15.07.2010 5 Ob 120/10y
    nur T1
  • 4 Ob 18/15y
    Entscheidungstext OGH 22.04.2015 4 Ob 18/15y
    Auch; Beis wie T4
  • 1 Ob 79/19b
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 1 Ob 79/19b
    nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0026540

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

01.10.2019

Dokumentnummer

JJR_19741017_OGH0002_0060OB00203_7400000_001

Rechtssatz für 5Ob683/79 5Ob610/80 (5Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0016560

Geschäftszahl

5Ob683/79; 5Ob610/80 (5Ob611/80 - 5Ob614/80); 7Ob786/81; 7Ob541/81; 5Ob796/81; 8Ob506/82; 5Ob677/82; 7Ob817/82; 7Ob518/83; 5Ob736/82; 7Ob515/85; 7Ob535/85; 1Ob566/88; 6Ob614/89; 6Ob223/99h; 1Ob188/04k; 3Ob121/06z; 5Ob149/08k

Entscheidungsdatum

23.10.1979

Norm

ABGB §879 BIIb
ABGB §1336 B
ABGB §1336 C
HGB §348

Rechtssatz

Eine Konventionalstrafvereinbarung verstößt nur dann gegen die guten Sitten, wenn ihre Zahlung das wirtschaftliche Verderben des Schuldners herbeiführen oder seine wirtschaftliche Bewegungsfreiheit übermäßig beeinträchtigen könnte oder wenn, schon bei einer nur geringfügigen Fristüberschreitung eine hohe Strafe verwirkt sein sollte. Es muss ein offensichtlich unbegründeter Vermögensvorteil für den Gläubiger vorliegen, der dem Rechtsgefühl aller billig und gerecht Denkenden widerspricht oder gegen oberste Rechtsgrundsätze verstößt.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 683/79
    Entscheidungstext OGH 23.10.1979 5 Ob 683/79
  • 5 Ob 610/80
    Entscheidungstext OGH 21.10.1980 5 Ob 610/80
  • 7 Ob 786/81
    Entscheidungstext OGH 10.12.1981 7 Ob 786/81
    Auch; Beisatz: Hier: Kaufmann (T1) Veröff: SZ 54/186
  • 7 Ob 541/81
    Entscheidungstext OGH 18.02.1982 7 Ob 541/81
    nur: Eine Konventionalstrafvereinbarung verstößt nur dann gegen die gute Sitten, wenn ihre Zahlung das wirtschaftliche Verderben des Schuldners herbeiführen oder seine wirtschaftliche Bewegungsfreiheit übermäßig beeinträchtigen könnte. (T2)
  • 5 Ob 796/81
    Entscheidungstext OGH 20.04.1982 5 Ob 796/81
  • 8 Ob 506/82
    Entscheidungstext OGH 02.09.1982 8 Ob 506/82
    nur: Es muss ein offensichtlich unbegründeter Vermögensvorteil für den Gläubiger vorliegen, der dem Rechtsgefühl aller billig und gerecht Denkenden widerspricht oder gegen oberste Rechtsgrundsätze verstößt. (T3)
  • 5 Ob 677/82
    Entscheidungstext OGH 14.09.1982 5 Ob 677/82
    Auch; Beisatz: Hier: Vollkaufmann - Kfz Leasing (T4)
  • 7 Ob 817/82
    Entscheidungstext OGH 27.01.1983 7 Ob 817/82
    Auch
  • 7 Ob 518/83
    Entscheidungstext OGH 17.02.1983 7 Ob 518/83
  • 5 Ob 736/82
    Entscheidungstext OGH 01.03.1983 5 Ob 736/82
    nur: Eine Konventionalstrafvereinbarung verstößt nur dann gegen die gute Sitten, wenn ihre Zahlung das wirtschaftliche Verderben des Schuldners herbeiführen oder seine wirtschaftliche Bewegungsfreiheit übermäßig beeinträchtigen könnte oder wenn schon bei einer nur geringfügigen Fristüberschreitung eine hohe Strafe verwirkt sein sollte. (T5)
  • 7 Ob 515/85
    Entscheidungstext OGH 28.03.1985 7 Ob 515/85
    nur T2
  • 7 Ob 535/85
    Entscheidungstext OGH 28.03.1985 7 Ob 535/85
    Veröff: JBl 1985,547
  • 1 Ob 566/88
    Entscheidungstext OGH 15.06.1988 1 Ob 566/88
  • 6 Ob 614/89
    Entscheidungstext OGH 13.07.1989 6 Ob 614/89
  • 6 Ob 223/99h
    Entscheidungstext OGH 21.10.1999 6 Ob 223/99h
    Vgl auch; Beisatz: Im Zusammenhang mit Mietverträgen über Fernsprechanlagen (Fernsprechnebenstellenanlagen) ist ein Kündigungsverzicht auf zehn Jahre verbunden mit einer Vertragsstrafenvereinbarung in Höhe der Hälfte der bis zum Ende des Kündigungstermins fälligen Restmieten nicht sittenwidrig. (T6); Beisatz: Das Auftreten technischer Neuerungen gerade im Bereich der Telekommunikation musste beiden Streitteilen als Kaufleuten ohne Zweifel bewusst sein. (T7)
  • 1 Ob 188/04k
    Entscheidungstext OGH 23.11.2004 1 Ob 188/04k
  • 3 Ob 121/06z
    Entscheidungstext OGH 30.05.2006 3 Ob 121/06z
    Vgl auch; Beis wie T6; Beisatz: Hier: Mietvertrag zwischen Unternehmer und Verbraucher. (T8); Veröff: SZ 2006/82
  • 5 Ob 149/08k
    Entscheidungstext OGH 26.08.2008 5 Ob 149/08k

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0016560

Zuletzt aktualisiert am

09.01.2009

Dokumentnummer

JJR_19791023_OGH0002_0050OB00683_7900000_001