Rechtssatz für 7Ob188/75 1Ob725/80

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0032018

Geschäftszahl

7Ob188/75; 1Ob725/80

Entscheidungsdatum

14.01.1981

Norm

ABGB §1336 E
  1. ABGB § 1336 heute
  2. ABGB § 1336 gültig ab 01.01.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2005
  3. ABGB § 1336 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Haftungsgrund der Vertragsstrafe - ein pauschalierter Schadenersatz an Stelle des Schadenersatzes wegen Nichterfüllung oder Schlechterfüllung - kann auch bloß objektiver, also unverschuldeter, Verzug sein.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 188/75
    Entscheidungstext OGH 23.10.1975 7 Ob 188/75
    Veröff: EvBl 1976/194 S 399
  • 1 Ob 725/80
    Entscheidungstext OGH 14.01.1981 1 Ob 725/80
    Ausdrücklich gegenteilig; Beisatz: Mit ausführlicher Begründung. (T1) Veröff: EvBl 1982/38 S 127 = SZ 54/4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0032018

Dokumentnummer

JJR_19751023_OGH0002_0070OB00188_7500000_003

Rechtssatz für 5Ob88/71 1Ob725/80 1Ob7...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0018618

Geschäftszahl

5Ob88/71; 1Ob725/80; 1Ob730/82; 4Ob523/82

Entscheidungsdatum

12.07.1983

Rechtssatz

Wer bei Zusage einer Leistungsfrist damit rechnet, diese aus bestimmten Gründen nicht einhalten zu können, kann sich bei Eintritt dieser Hinderungsgründe nicht mit Erfolg darauf berufen, von den Verhältnissen überrascht worden zu sein.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 88/71
    Entscheidungstext OGH 30.06.1971 5 Ob 88/71
    Veröff: RZ 1972,14
  • 1 Ob 725/80
    Entscheidungstext OGH 14.01.1981 1 Ob 725/80
    Auch; Veröff: EvBl 1982/38 S 127 = JBl 1982,431 = SZ 54/4
  • 1 Ob 730/82
    Entscheidungstext OGH 01.12.1982 1 Ob 730/82
    Vgl; Veröff: EvBl 1983/101 S 396 = SZ 55/185
  • 4 Ob 523/82
    Entscheidungstext OGH 12.07.1983 4 Ob 523/82
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0018618

Dokumentnummer

JJR_19710630_OGH0002_0050OB00088_7100000_006

Rechtssatz für 1Ob581/78 1Ob626/79 5Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0014359

Geschäftszahl

1Ob581/78; 1Ob626/79; 5Ob669/79; 1Ob725/80; 6Ob797/80; 5Ob40/85; 7Ob696/87

Entscheidungsdatum

21.01.1988

Rechtssatz

Die Vereinbarung, daß das Zustandekommen einer Kreditfinanzierung Bedingung für das wirksame Zustandekommen eines Kaufvertrages sei, muß ausdrücklich oder konkludent zustandegekommen sein; als Geschäftsgrundlage, d.h. als solche Selbstverständlichkeit, daß sie auch ohne Vereinbarung als Vertragsinhalt angesehen werden müßte kann sie hingegen in aller Regel nicht gelten.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 581/78
    Entscheidungstext OGH 12.04.1978 1 Ob 581/78
    Veröff: JBl 1981,30
  • 1 Ob 626/79
    Entscheidungstext OGH 13.06.1979 1 Ob 626/79
    nur: Die Vereinbarung, daß das Zustandekommen einer Kreditfinanzierung Bedingung für das wirksame Zustandekommen eines Kaufvertrages sei, muß ausdrücklich oder konkludent zustandegekommen sein. (T1)
  • 5 Ob 669/79
    Entscheidungstext OGH 04.12.1979 5 Ob 669/79
    nur T1; Veröff: NZ 1981,85
  • 1 Ob 725/80
    Entscheidungstext OGH 14.01.1981 1 Ob 725/80
    Beisatz: Die Beschaffung der Mittel für die Gegenleistung eines synallagmatischen Vertrages ist grundsätzlich Sache des Leistungspflichtigen und fällt allein in seinen Risikobereich. (T2) Veröff: JBl 1982,431 = SZ 54/4
  • 6 Ob 797/80
    Entscheidungstext OGH 03.06.1981 6 Ob 797/80
    Auch; nur T1
  • 5 Ob 40/85
    Entscheidungstext OGH 11.06.1985 5 Ob 40/85
    nur T1
  • 7 Ob 696/87
    Entscheidungstext OGH 21.01.1988 7 Ob 696/87
    Auch; nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0014359

Dokumentnummer

JJR_19780412_OGH0002_0010OB00581_7800000_001

Rechtssatz für 1Ob558/79 6Ob622/79 (6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0032056

Geschäftszahl

1Ob558/79; 6Ob622/79 (6Ob623/79); 5Ob683/79; 1Ob725/80; 7Ob503/82; 7Ob559/84; 14ObA82/87; 1Ob567/95; 4Ob2017/96p

Entscheidungsdatum

26.03.1996

Norm

ABGB §1336 E
  1. ABGB § 1336 heute
  2. ABGB § 1336 gültig ab 01.01.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2005
  3. ABGB § 1336 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Ein Vergütungsbetrag ist im Zweifel nur bei verschuldeter Nichterfüllung zu bezahlen (wie 2 Ob 251/49 ua). Die Entscheidung 7 Ob 188/75 = EvBl 1976/194 betraf den Fall einer für verspätete Erfüllung vereinbarten Vertragsstrafe, wofür ausnahmsweise objektiver Verzug ein Haftungsgrund ist.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 558/79
    Entscheidungstext OGH 16.05.1979 1 Ob 558/79
    Veröff: SZ 52/83
  • 6 Ob 622/79
    Entscheidungstext OGH 11.07.1979 6 Ob 622/79
    nur: Ein Vergütungsbetrag ist im Zweifel nur bei verschuldeter Nichterfüllung zu bezahlen (wie 2 Ob 251/49 ua). (T1)
  • 5 Ob 683/79
    Entscheidungstext OGH 23.10.1979 5 Ob 683/79
    nur T1
  • 1 Ob 725/80
    Entscheidungstext OGH 14.01.1981 1 Ob 725/80
    Ausdrücklich gegenteilig; nur: Die Entscheidung 7 Ob 188/75 = EvBl 1976/194 betraf den Fall einer für verspätete Erfüllung vereinbarten Vertragsstrafe, wofür ausnahmsweise objektiver Verzug ein Haftungsgrund ist. (T2) Beisatz: Mit ausführlicher Begründung. (T3) Veröff: SZ 54/4 = EvBl 1982/38 S 127 = JBl 1982,431
  • 7 Ob 503/82
    Entscheidungstext OGH 21.01.1982 7 Ob 503/82
    nur T1
  • 7 Ob 559/84
    Entscheidungstext OGH 10.05.1984 7 Ob 559/84
    nur T1
  • 14 ObA 82/87
    Entscheidungstext OGH 17.06.1987 14 ObA 82/87
    nur T1; Veröff: Arb 10669 = WBl 1987,341 = ZAS 1988/17 S 132 (Weilinger)
  • 1 Ob 567/95
    Entscheidungstext OGH 29.05.1995 1 Ob 567/95
    Auch; nur T1
  • 4 Ob 2017/96p
    Entscheidungstext OGH 26.03.1996 4 Ob 2017/96p
    Auch; nur T1; Veröff: SZ 69/78

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0032056

Dokumentnummer

JJR_19790516_OGH0002_0010OB00558_7900000_001

Rechtssatz für 3Ob187/53 2Ob256/58 5Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0031914

Geschäftszahl

3Ob187/53; 2Ob256/58; 5Ob48/65; 6Ob76/75; 5Ob660/76 (5Ob661/76, 5Ob662/76); 5Ob889/76; 5Ob724/79; 1Ob725/80; 7Ob789/82; 7Ob12/83; 3Ob623/86; 7Ob583/92; 7Ob600/92; 1Ob638/95; 1Ob19/97v

Entscheidungsdatum

29.04.1997

Rechtssatz

Um einen Anspruch auf eine über Verzugszinsen hinausgehende Schadensvergütung wegen Verzögerung zu begründen, genügt bei Handelsgeschäften jeder Grad des Verschuldens.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 187/53
    Entscheidungstext OGH 18.03.1953 3 Ob 187/53
    Veröff: VersSlg 46
  • 2 Ob 256/58
    Entscheidungstext OGH 03.09.1958 2 Ob 256/58
    Veröff: ZVR 1959/70 S 72
  • 5 Ob 48/65
    Entscheidungstext OGH 08.04.1965 5 Ob 48/65
    Veröff: HS 5242 = HS 5248
  • 6 Ob 76/75
    Entscheidungstext OGH 26.06.1975 6 Ob 76/75
    Beisatz: Ließ die beklagte Partei es auf einen Prozeß ankommen, so tat sie dies auf eigene Gefahr. (T1)
  • 5 Ob 660/76
    Entscheidungstext OGH 02.11.1976 5 Ob 660/76
    Veröff: GesRZ 1977,63
  • 5 Ob 889/76
    Entscheidungstext OGH 15.02.1977 5 Ob 889/76
    Auch
  • 5 Ob 724/79
    Entscheidungstext OGH 27.11.1979 5 Ob 724/79
    Vgl auch
  • 1 Ob 725/80
    Entscheidungstext OGH 14.01.1981 1 Ob 725/80
    nur: Um einen Anspruch auf eine über Verzugszinsen hinausgehende Schadensvergütung wegen Verzögerung zu begründen, genügt Verschulden. (T2) Veröff: JBl 1982,431 = SZ 54/4
  • 7 Ob 789/82
    Entscheidungstext OGH 02.12.1982 7 Ob 789/82
  • 7 Ob 12/83
    Entscheidungstext OGH 17.02.1983 7 Ob 12/83
  • 3 Ob 623/86
    Entscheidungstext OGH 11.11.1987 3 Ob 623/86
    Beisatz: Auch bei einseitigen Handelsgeschäften. (T3) Veröff: JBl 1988,243
  • 7 Ob 583/92
    Entscheidungstext OGH 09.07.1992 7 Ob 583/92
    nur T2; Beisatz: Hiebei hat der säumige Schuldner nach § 1298 ABGB den Beweis zu erbringen, daß ihn kein Verschulden trifft. (T4) Veröff: JBl 1993,394 = EvBl 1993/15 S 87
  • 7 Ob 600/92
    Entscheidungstext OGH 15.10.1992 7 Ob 600/92
    Beis wie T3; Beis wie T4
  • 1 Ob 638/95
    Entscheidungstext OGH 11.03.1996 1 Ob 638/95
    Auch; Beis wie T4; Veröff: ST 69/57
  • 1 Ob 19/97v
    Entscheidungstext OGH 29.04.1997 1 Ob 19/97v
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1953:RS0031914

Dokumentnummer

JJR_19530318_OGH0002_0030OB00187_5300000_001

Rechtssatz für 2Ob522/78 (2Ob523/78) 4O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0061166

Geschäftszahl

2Ob522/78 (2Ob523/78); 4Ob573/78; 6Ob513/79; 1Ob725/80; 1Ob40/81; 2Ob546/84; 8Ob640/93; 1Ob58/98f

Entscheidungsdatum

23.02.1999

Norm

HGB §1

Rechtssatz

Bauunternehmer sind nicht Kaufleute. Gegenstand ihrer Tätigkeit ist nicht die Weiterveräußerung der zu diesem Zwecke erworbenen eigenen oder die Bearbeitung fremder beweglicher Sachen, sondern die Lieferung eines unbeweglichen Bauwerkes (oder eines Teiles desselben) im Rahmen eines einheitlichen Werkvertrages.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 522/78
    Entscheidungstext OGH 01.06.1978 2 Ob 522/78
    Veröff: SZ 51/74
  • 4 Ob 573/78
    Entscheidungstext OGH 05.12.1978 4 Ob 573/78
    Beisatz: JB 223 alt und HGB überholt. (T1) Veröff: SZ 51/172
  • 6 Ob 513/79
    Entscheidungstext OGH 07.11.1979 6 Ob 513/79
    Beisatz: Falls sie keinen Baumaterialhandel betreiben, was aber nach dem allgemeinen Berufsbild eines Bauunternehmers durchaus nicht typisch ist. (T2)
  • 1 Ob 725/80
    Entscheidungstext OGH 14.01.1981 1 Ob 725/80
    Veröff: SZ 54/4 = EvBl 1982/38 S 127 = JBl 1982,431
  • 1 Ob 40/81
    Entscheidungstext OGH 06.11.1981 1 Ob 40/81
    nur: Bauunternehmer sind nicht Kaufleute. Gegenstand ihrer Tätigkeit ist nicht die Weiterveräußerung der zu diesem Zwecke erworbenen eigenen oder die Bearbeitung fremder beweglicher Sachen, sondern die Lieferung eines unbeweglichen Bauwerkes. (T3)
  • 2 Ob 546/84
    Entscheidungstext OGH 29.10.1985 2 Ob 546/84
  • 8 Ob 640/93
    Entscheidungstext OGH 30.11.1993 8 Ob 640/93
    Beis wie T1; Beis wie T2; Veröff: EvBl 1994/118 S 590
  • 1 Ob 58/98f
    Entscheidungstext OGH 23.02.1999 1 Ob 58/98f
    nur: Bauunternehmer sind nicht Kaufleute. (T4); Beisatz: Selbst dann nicht, wenn der Bauunternehmer als Generalunternehmer tätig wird. (T5) Veröff: SZ 72/25

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0061166

Dokumentnummer

JJR_19780601_OGH0002_0020OB00522_7800000_001

Rechtssatz für 3Ob532/76 1Ob725/80 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0040052

Geschäftszahl

3Ob532/76; 1Ob725/80; 1Ob40/81; 5Ob561/82; 1Ob555/94; 9Ob174/99z; 6Ob259/04p; 2Ob141/06h

Entscheidungsdatum

10.08.2006

Rechtssatz

Die Voraussetzungen des Vorliegens der Kaufmannseigenschaft hat derjenige zu beweisen, der sich auf die Kaufmannseigenschaft beruft und daraus Rechtsfolgen ableiten will.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 532/76
    Entscheidungstext OGH 29.06.1976 3 Ob 532/76
    Veröff: JBl 1977,543
  • 1 Ob 725/80
    Entscheidungstext OGH 14.01.1981 1 Ob 725/80
    Veröff: JBl 1982,431 = SZ 54/4
  • 1 Ob 40/81
    Entscheidungstext OGH 06.11.1981 1 Ob 40/81
    Auch
  • 5 Ob 561/82
    Entscheidungstext OGH 20.04.1982 5 Ob 561/82
  • 1 Ob 555/94
    Entscheidungstext OGH 03.05.1994 1 Ob 555/94
    Auch
  • 9 Ob 174/99z
    Entscheidungstext OGH 09.07.1999 9 Ob 174/99z
  • 6 Ob 259/04p
    Entscheidungstext OGH 17.02.2005 6 Ob 259/04p
  • 2 Ob 141/06h
    Entscheidungstext OGH 10.08.2006 2 Ob 141/06h

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0040052

Dokumentnummer

JJR_19760629_OGH0002_0030OB00532_7600000_006

Rechtssatz für 2Ob411/50 2Rv359/20 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0034443

Geschäftszahl

2Ob411/50; 2Rv359/20; 2Ob284/52; 1Ob346/46; 3Ob190/53; 1Ob262/54; 3Ob664/54; 2Ob467/55; 5Ob322/63; 5Ob109/71; 7Ob83/71; 4Ob602/73; 6Ob202/74; 1Ob110/75; 6Ob113/75; 4Ob524/78; 1Ob725/80; 5Ob741/81; 2Ob519/82; 1Ob520/96; 10Ob326/02t; 8Ob86/06i; 7Ob255/06k

Entscheidungsdatum

14.02.2007

Rechtssatz

Nur die vom Schuldner weder verschuldete noch vorhersehbare Unerschwinglichkeit der Leistung kann einer Unmöglichkeit im Sinne des Paragraph 1447, ABGB gleichgesetzt werden. Geldleistungen können grundsätzlich nicht als unerschwinglich angesehen werden (siehe auch 1 Ob 346/46, EvBl 1947,350).

Entscheidungstexte

  • 2 Rv 359/20
    Entscheidungstext OGH 09.12.1920 2 Rv 359/20
    Vgl; Veröff: SZ 2/133
  • 1 Ob 346/46
    Entscheidungstext OGH 21.12.1946 1 Ob 346/46
    nur: Geldleistungen können grundsätzlich nicht als unerschwinglich angesehen werden. (T1) Veröff: EvBl 1947,350
  • 2 Ob 411/50
    Entscheidungstext OGH 16.11.1950 2 Ob 411/50
    Veröff: SZ 23/335
  • 2 Ob 284/52
    Entscheidungstext OGH 17.04.1952 2 Ob 284/52
  • 3 Ob 190/53
    Entscheidungstext OGH 25.03.1953 3 Ob 190/53
    nur T1
  • 1 Ob 262/54
    Entscheidungstext OGH 30.06.1954 1 Ob 262/54
    nur T1
  • 3 Ob 664/54
    Entscheidungstext OGH 06.10.1954 3 Ob 664/54
    nur T1
  • 2 Ob 467/55
    Entscheidungstext OGH 05.10.1955 2 Ob 467/55
    nur T1
  • 5 Ob 322/63
    Entscheidungstext OGH 07.11.1963 5 Ob 322/63
  • 5 Ob 109/71
    Entscheidungstext OGH 19.05.1971 5 Ob 109/71
    nur: Nur die vom Schuldner weder verschuldete noch vorhersehbare Unerschwinglichkeit der Leistung kann einer Unmöglichkeit im Sinne des § 1447 ABGB gleichgesetzt werden. (T2) Veröff: SZ 44/77 = MietSlg 23223
  • 7 Ob 83/71
    Entscheidungstext OGH 09.06.1971 7 Ob 83/71
    nur T1; Beisatz: Hier: Benützungsentgelt wegen Verzögerung der Räumung des Bestandgegenstandes. (T3) Veröff: MietSlg 23169
  • 4 Ob 602/73
    Entscheidungstext OGH 29.01.1974 4 Ob 602/73
    nur T1; Veröff: SZ 47/8 = JBl 1974,479
  • 6 Ob 202/74
    Entscheidungstext OGH 19.12.1974 6 Ob 202/74
    nur T1
  • 1 Ob 110/75
    Entscheidungstext OGH 25.06.1975 1 Ob 110/75
    nur T1
  • 6 Ob 113/75
    Entscheidungstext OGH 06.11.1975 6 Ob 113/75
    nur T1
  • 4 Ob 524/78
    Entscheidungstext OGH 13.06.1978 4 Ob 524/78
    nur T2
  • 1 Ob 725/80
    Entscheidungstext OGH 14.01.1981 1 Ob 725/80
    Veröff: SZ 54/4 = JBl 1982,431
  • 5 Ob 741/81
    Entscheidungstext OGH 22.12.1981 5 Ob 741/81
    nur T1
  • 2 Ob 519/82
    Entscheidungstext OGH 25.10.1983 2 Ob 519/82
    nur T1
  • 1 Ob 520/96
    Entscheidungstext OGH 23.04.1996 1 Ob 520/96
    nur T1; Veröff: SZ 69/95
  • 10 Ob 326/02t
    Entscheidungstext OGH 10.12.2002 10 Ob 326/02t
  • 8 Ob 86/06i
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 8 Ob 86/06i
    Auch; nur: Nur die vom Schuldner weder verschuldete noch vorhersehbare Unerschwinglichkeit der Leistung kann einer Unmöglichkeit gleichgesetzt werden. (T4)
  • 7 Ob 255/06k
    Entscheidungstext OGH 14.02.2007 7 Ob 255/06k
    Vgl auch; Beisatz: Auch immerwährende Leistungsversprechen müssen nicht „ewig" dauern (Folgeentscheidung zu 6 Ob 70/00p). (T5); Veröff: SZ 2007/25

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1950:RS0034443

Zuletzt aktualisiert am

24.11.2009

Dokumentnummer

JJR_19501116_OGH0002_0020OB00411_5000000_004

Rechtssatz für 4Ob51/73 6Ob202/73 4Ob5...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0032161

Geschäftszahl

4Ob51/73; 6Ob202/73; 4Ob587/76; 2Ob539/78; 1Ob725/80; 1Ob40/81; 8Ob519/82; 8Ob506/82; 7Ob632/85; 3Ob558/94; 7Ob228/97y; 6Ob369/97a; 1Ob195/00h; 6Ob85/04z; 2Ob253/06d; 7Ob281/08m; 7Ob230/08m; 2Ob215/10x

Entscheidungsdatum

27.02.2012

Norm

ABGB §1336 F
ZPO §182
  1. ABGB § 1336 heute
  2. ABGB § 1336 gültig ab 01.01.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2005
  3. ABGB § 1336 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ZPO § 182 heute
  2. ZPO § 182 gültig ab 01.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  3. ZPO § 182 gültig von 01.05.1983 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983

Rechtssatz

Schon in der Bestreitung der Verpflichtung zur Zahlung der Konventionalstrafe liegt das Begehren auf Ermäßigung. Das Gericht ist dann im Sinne des Paragraph 182, ZPO verpflichtet, die Gründe für die Anwendung des Mäßigungsrechtes zur Erörterung zu stellen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 51/73
    Entscheidungstext OGH 26.06.1973 4 Ob 51/73
    Veröff: IndS 1975 H2,931
  • 6 Ob 202/73
    Entscheidungstext OGH 30.10.1973 6 Ob 202/73
    nur: Schon in der Bestreitung der Verpflichtung zur Zahlung der Konventionalstrafe liegt das Begehren auf Ermäßigung. (T1) Veröff: RZ 1974/42 S 82
  • 4 Ob 587/76
    Entscheidungstext OGH 19.10.1976 4 Ob 587/76
  • 2 Ob 539/78
    Entscheidungstext OGH 06.07.1978 2 Ob 539/78
    nur T1
  • 1 Ob 725/80
    Entscheidungstext OGH 14.01.1981 1 Ob 725/80
    nur T1; Veröff: SZ 54/4 = EvBl 1982/38 S 127 = JBl 1982,431
  • 1 Ob 40/81
    Entscheidungstext OGH 06.11.1981 1 Ob 40/81
  • 8 Ob 519/82
    Entscheidungstext OGH 01.07.1982 8 Ob 519/82
    Beisatz: Im Rechtsmittel ist das Ausmaß der begehrten Mäßigung anzuführen. (T2)
  • 8 Ob 506/82
    Entscheidungstext OGH 02.09.1982 8 Ob 506/82
  • 7 Ob 632/85
    Entscheidungstext OGH 03.10.1985 7 Ob 632/85
    Auch; Veröff: SZ 58/152 = RdW 1986,11 = JBl 1986,246
  • 3 Ob 558/94
    Entscheidungstext OGH 21.09.1994 3 Ob 558/94
    nur T1
  • 7 Ob 228/97y
    Entscheidungstext OGH 29.10.1997 7 Ob 228/97y
    Auch
  • 6 Ob 369/97a
    Entscheidungstext OGH 27.05.1998 6 Ob 369/97a
  • 1 Ob 195/00h
    Entscheidungstext OGH 29.05.2001 1 Ob 195/00h
  • 6 Ob 85/04z
    Entscheidungstext OGH 26.08.2004 6 Ob 85/04z
    Beisatz: Den Beklagten trifft aber die Behauptungs- und Beweislast dahin, dass die begehrte Konventionalstrafe unbillig hoch sei. Ein entsprechendes Tatsachenvorbringen ist notwendig. (T3); Veröff: SZ 2004/132
  • 2 Ob 253/06d
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 2 Ob 253/06d
    Auch; Beisatz: Die Mäßigung einer Konventionalstrafe nach § 1336 Abs 2 ABGB erfolgt nicht von Amts wegen, sondern bedarf der Einwendung. (T4); Beisatz: Nur wenn aber eine Konventionalstrafe Gegenstand des Verfahrens gewesen wäre, könnte konsequenterweise das Bestreiten dieses Anspruches (also gerichtet auf Zahlung einer Konventionalstrafe) unter Umständen auch das Verlangen nach Mäßigung beinhalten. (T5)
  • 7 Ob 281/08m
    Entscheidungstext OGH 29.04.2009 7 Ob 281/08m
    Beis wie T3; Beis wie T4
  • 7 Ob 230/08m
    Entscheidungstext OGH 13.05.2009 7 Ob 230/08m
  • 2 Ob 215/10x
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 2 Ob 215/10x
    nur T1
    Veröff: SZ 2012/20

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0032161

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

06.05.2014

Dokumentnummer

JJR_19730626_OGH0002_0040OB00051_7300000_003

Rechtssatz für 2Ob251/49 3Ob745/53 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0016558

Geschäftszahl

2Ob251/49; 3Ob745/53; 6Ob52/67; 7Ob188/75; 7Ob591/76; 4Ob587/76; 5Ob301/78; 1Ob558/79; 6Ob622/79 (6Ob623/79); 5Ob683/79; 1Ob725/80; 1Ob40/81; 7Ob503/82; 5Ob796/81; 6Ob675/82; 7Ob817/82; 1Ob520/84 (1Ob521/84, 1Ob522/84); 7Ob559/84; 5Ob531/84; 6Ob798/83; 1Ob12/87; 14ObA82/87; 8Ob511/87; 8Ob1573/92; 9ObA160/94; 1Ob567/95; 4Ob2017/96p; 1Ob2069/96p; 7Ob348/97w; 10Ob47/08x; 2Ob215/10x; 9Ob36/12b; 2Ob9/14h

Entscheidungsdatum

12.06.2014

Norm

ABGB §879 BIIb
ABGB §1336 E
  1. ABGB § 879 heute
  2. ABGB § 879 gültig ab 01.07.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 275/1992
  1. ABGB § 1336 heute
  2. ABGB § 1336 gültig ab 01.01.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2005
  3. ABGB § 1336 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Ein Vergütungsbetrag ist im Zweifel nur bei verschuldeter Nichterfüllung des Vertrages zu bezahlen. Der Verfall der Vertragsstrafe kann aber auch für den Fall vereinbart werden, dass kein allgemeiner Haftungsgrund vorliegt. Die Parteien müssen allerdings dann im Vertrag annähernd gleich behandelt werden, damit nicht Nichtigkeit wegen Verstoßes gegen die guten Sitten vorliegt.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 251/49
    Entscheidungstext OGH 06.02.1950 2 Ob 251/49
    Veröff: JBl 1950,241
  • 3 Ob 745/53
    Entscheidungstext OGH 02.12.1953 3 Ob 745/53
    Beisatz: Beweislast für Schuldlosigkeit trifft aber den Schuldner. (T1)
  • 6 Ob 52/67
    Entscheidungstext OGH 01.03.1967 6 Ob 52/67
    nur: Ein Vergütungsbetrag ist im Zweifel nur bei verschuldeter Nichterfüllung des Vertrages zu bezahlen. (T2)
  • 7 Ob 188/75
    Entscheidungstext OGH 23.10.1975 7 Ob 188/75
    Vgl aber; nur T2; Beisatz: Objektiver Verzug bereits Haftungsgrund. (T3)
  • 7 Ob 591/76
    Entscheidungstext OGH 01.07.1976 7 Ob 591/76
    nur T2
  • 4 Ob 587/76
    Entscheidungstext OGH 19.10.1976 4 Ob 587/76
    nur T2; Beisatz: Und bei verschuldeter Schlechterfüllung. (T4)
  • 5 Ob 301/78
    Entscheidungstext OGH 17.03.1978 5 Ob 301/78
    nur: Ein Vergüterungsbetrag ist im Zweifel nur bei verschuldeter Nichterfüllung des Vertrages zu bezahlen. Der Verfall der Vertragsstrafe kann aber auch für den Fall vereinbart werden, dass kein allgemeiner Haftungsgrund vorliegt. (T5)
  • 1 Ob 558/79
    Entscheidungstext OGH 16.05.1979 1 Ob 558/79
    nur T2; Beis wie T1; Beis wie T3; Beisatz: Im besonderen Fall einer verspätete Erfüllung vereinbarten Vertragsstrafe. (T6) Veröff: SZ 52/83
  • 6 Ob 622/79
    Entscheidungstext OGH 11.07.1979 6 Ob 622/79
    Beisatz: Die Vertragsstrafe ist nicht zu zahlen, wenn die Leistung durch einen vom Schuldner nicht zu vertretenden Umstand unmöglich geworden ist (hier: keine Gleichbehandlung, wenn dem einen Teil unter keinen wie immer gearteten Umständen ein Rücktritt vom Vertrag möglich ist. (T7)
  • 5 Ob 683/79
    Entscheidungstext OGH 23.10.1979 5 Ob 683/79
    Beis wie T1
  • 1 Ob 725/80
    Entscheidungstext OGH 14.01.1981 1 Ob 725/80
    nur T5; Beisatz: Kein Unterschied, ob die Erfüllung verspätet, oder wegen Aufhebung des Vertrages, überhaupt nicht erfolgt. (T8) Veröff: SZ 54/4 = EvBl 1982/38 S 127 = JBl 1982,431
  • 1 Ob 40/81
    Entscheidungstext OGH 06.11.1981 1 Ob 40/81
    Auch; nur T2; Beis wie T1
  • 7 Ob 503/82
    Entscheidungstext OGH 21.01.1982 7 Ob 503/82
    nur T2
  • 5 Ob 796/81
    Entscheidungstext OGH 20.04.1982 5 Ob 796/81
    nur T2; Beis wie T1
  • 6 Ob 675/82
    Entscheidungstext OGH 01.09.1982 6 Ob 675/82
    nur T2; Beis wie T1
  • 7 Ob 817/82
    Entscheidungstext OGH 27.01.1983 7 Ob 817/82
    nur T2; Beis wie T1
  • 1 Ob 520/84
    Entscheidungstext OGH 02.05.1984 1 Ob 520/84
    nur T2; Beis wie T1
  • 7 Ob 559/84
    Entscheidungstext OGH 10.05.1984 7 Ob 559/84
    nur T2; Beis wie T1
  • 5 Ob 531/84
    Entscheidungstext OGH 26.02.1985 5 Ob 531/84
    nur T2
  • 6 Ob 798/83
    Entscheidungstext OGH 03.10.1985 6 Ob 798/83
    Auch; nur T2; Beisatz: Die Regel ist die verschuldensabhängige Konventionsstrafe, sodass es ausreichender Anhaltspunkte bedarf, um eine Vertragsstrafenvereinbarung dahin auslegen zu können, dass sie eine solche mit garantieähnlicher Funktion sei. (T9)
  • 1 Ob 12/87
    Entscheidungstext OGH 27.04.1987 1 Ob 12/87
    Auch; Beisatz: Die Konventionalstrafe verfällt in Ermangelung einer anderen vertraglichen Vereinbarung nur, wenn die Leistungsstörung oder die sonstige Verletzung vertraglicher Pflichten nach schadenersatzrechtlichen Grundsätzen zu vertreten ist. (T10)
  • 14 ObA 82/87
    Entscheidungstext OGH 18.06.1987 14 ObA 82/87
    nur T2; Beis wie T1; Veröff: WBl 1987,341 = ZAS 1988/17 S 132 (Werlinger) = Arb 10669
  • 8 Ob 511/87
    Entscheidungstext OGH 08.07.1987 8 Ob 511/87
    nur T2
  • 8 Ob 1573/92
    Entscheidungstext OGH 29.05.1992 8 Ob 1573/92
    Vgl; nur T5; Beisatz: Eine Vereinbarung, wonach ein Pönale auch bei objektivem Verzug verfällt, wenn die nicht zu vertretende Verzögerung nicht binnen bestimmter Frist dem Auftraggeber schriftlich mitgeteilt wird, ist zulässig. (T11)
  • 9 ObA 160/94
    Entscheidungstext OGH 14.09.1994 9 ObA 160/94
    Auch; nur T2; Beisatz: § 48 ASGG (T12)
  • 1 Ob 567/95
    Entscheidungstext OGH 29.05.1995 1 Ob 567/95
    Auch; nur T2
  • 4 Ob 2017/96p
    Entscheidungstext OGH 26.03.1996 4 Ob 2017/96p
    Auch; nur T5
  • 1 Ob 2069/96p
    Entscheidungstext OGH 26.07.1996 1 Ob 2069/96p
    Auch; nur T5; Veröff: SZ 69/78
  • 7 Ob 348/97w
    Entscheidungstext OGH 26.03.1998 7 Ob 348/97w
    Vgl; nur T2
  • 10 Ob 47/08x
    Entscheidungstext OGH 26.06.2008 10 Ob 47/08x
    Vgl; Beisatz: Die Vertragsstrafe ist im Zweifel nur dann zu entrichten, wenn den Schuldner an der Nichterfüllung oder Schlechterfüllung ein Verschulden trifft. Es ist jedoch prinzipiell auch zulässig, für den Fall einer schuldlos herbeigeführten Vertragsverletzung eine Konventionalstrafe zu vereinbaren. (T13); Beisatz: Hier: Unzulässigkeit einer Klausel in AGB, durch die dem Bausparer die Zahlung einer Vertragsstrafe aufgebürdet wird, obwohl diesen kein Verschulden an der Beendigung des Vertragsverhältnisses trifft und er überdies auch gar keine Vertragsverletzung begangen hat. (T14)
  • 2 Ob 215/10x
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 2 Ob 215/10x
    Auch; nur T2
    Veröff: SZ 2012/20
  • 9 Ob 36/12b
    Entscheidungstext OGH 22.08.2012 9 Ob 36/12b
    Auch; Beis wie T1
  • 2 Ob 9/14h
    Entscheidungstext OGH 12.06.2014 2 Ob 9/14h
    Auch; nur T2; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1950:RS0016558

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

11.08.2014

Dokumentnummer

JJR_19500206_OGH0002_0020OB00251_4900000_001

Rechtssatz für 7Ob96/72 8Ob192/73 7Ob8...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0016345

Geschäftszahl

7Ob96/72; 8Ob192/73; 7Ob802/76 (7Ob803/76 -7Ob807/76); 7Ob809/76; 1Ob725/80; 7Ob783/81; 7Ob716/86; 7Ob211/99a; 2Ob67/14p

Entscheidungsdatum

09.07.2014

Rechtssatz

Der Wegfall der Geschäftsgrundlage berechtigt zur Anfechtung des Vertrages und führt als Rechtsfolge der Anfechtung zu seiner Aufhebung (ebenso RZ 1965,83; EvBl 1971/2 ua). Die Rechtsfolgen aller infolge Anfechtbarkeit aufgehobenen Verträge werden durch die Bestimmung des Paragraph 877, ABGB geregelt (ebenso in letzter Zeit ausdrücklich 5 Ob 224/71, vergleiche auch Gschnitzer in Klang 2 Auflage IV/1 S 155, SZ 23/159, EvBl 1957/348 ua).

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 96/72
    Entscheidungstext OGH 19.04.1972 7 Ob 96/72
    Veröff: MietSlg 24088
  • 8 Ob 192/73
    Entscheidungstext OGH 09.10.1973 8 Ob 192/73
  • 7 Ob 802/76
    Entscheidungstext OGH 02.12.1976 7 Ob 802/76
    Veröff: NZ 1980,37
  • 7 Ob 809/76
    Entscheidungstext OGH 13.01.1977 7 Ob 809/76
    Ähnlich; Beisatz: Keine Vertragskorrektur (T1) Veröff: ImmZ 1977,205
  • 1 Ob 725/80
    Entscheidungstext OGH 14.01.1981 1 Ob 725/80
    nur: Der Wegfall der Geschäftsgrundlage berechtigt zur Anfechtung des Vertrages und führt als Rechtsfolge der Anfechtung zu seiner Aufhebung. (T2) Beisatz: Oder zu seiner Anpassung in analoger Anwendung des § 872 ABGB. (T3) Veröff: SZ 54/4 = JBl 1982,431
  • 7 Ob 783/81
    Entscheidungstext OGH 03.12.1981 7 Ob 783/81
    nur T2
  • 7 Ob 716/86
    Entscheidungstext OGH 15.01.1987 7 Ob 716/86
    nur T2
  • 7 Ob 211/99a
    Entscheidungstext OGH 11.05.2000 7 Ob 211/99a
    nur T2; Beis wie T3
  • 2 Ob 67/14p
    Entscheidungstext OGH 09.07.2014 2 Ob 67/14p
    Auch; nur T2; Beis wie T3; Beisatz: Eine Anpassung des Treuhandvertrags (analog § 872 ABGB) aus dem Rechtsgrund des Wegfalls der Geschäftsgrundlage ist nach herrschender Auffassung mittels Klage oder Einrede geltend zu machen. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0016345

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.09.2014

Dokumentnummer

JJR_19720419_OGH0002_0070OB00096_7200000_001

Rechtssatz für 4Ob60/52; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0043297

Geschäftszahl

4Ob60/52; 1Ob103/53; 3Ob48/60 (3Ob49/60); 6Ob177/68 (6Ob178/68); 4Ob536/75 (4Ob537/75-4Ob539/75); 5Ob570/77; 1Ob725/80; 7Ob518/81 (7Ob519/81); 1Ob765/81; 4Ob40/83; 8Ob42/84; 4Ob584/87; 9ObA42/91; 8Ob622/90; 8Ob10/94; 3Ob223/97h; 9Ob11/18k

Entscheidungsdatum

25.04.2018

Rechtssatz

Für den Anspruch auf Verzögerungszinsen ist nur der objektive Verzug maßgebend; ob die Zahlung schuldhaft verzögert wurde, ist ohne Bedeutung (SZ 5/53).

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 60/52
    Entscheidungstext OGH 03.06.1952 4 Ob 60/52
    Veröff: Arb 5433
  • 1 Ob 103/53
    Entscheidungstext OGH 25.02.1953 1 Ob 103/53
  • 3 Ob 48/60
    Entscheidungstext OGH 26.04.1960 3 Ob 48/60
  • 6 Ob 177/68
    Entscheidungstext OGH 03.07.1968 6 Ob 177/68
    nur: Für den Anspruch auf Verzögerungszinsen ist nur der objektive Verzug maßgebend. (T1)
  • 4 Ob 536/75
    Entscheidungstext OGH 10.06.1975 4 Ob 536/75
  • 5 Ob 570/77
    Entscheidungstext OGH 21.06.1977 5 Ob 570/77
  • 1 Ob 725/80
    Entscheidungstext OGH 14.01.1981 1 Ob 725/80
    nur T1; Beisatz: Da Verzugszinsen ihre Wurzel nicht im Schadenersatz sondern im Bereicherungsrecht haben. (T2) Veröff: EvBl 1982/38 S 127 = JBl 1982,431 = SZ 54/4
  • 7 Ob 518/81
    Entscheidungstext OGH 09.07.1981 7 Ob 518/81
    nur T1
  • 1 Ob 765/81
    Entscheidungstext OGH 03.03.1982 1 Ob 765/81
    Vgl; Beisatz: Böser Absicht oder auffallender Sorglosigkeit steht eine auf Verzögerungsabsicht zurückgehende Prozeßführung gleich. (T3)
  • 4 Ob 40/83
    Entscheidungstext OGH 24.01.1984 4 Ob 40/83
    nur T1; Veröff: Arb 10311
  • 8 Ob 42/84
    Entscheidungstext OGH 06.09.1984 8 Ob 42/84
    Veröff: ZVR 1985/102 S 183
  • 4 Ob 584/87
    Entscheidungstext OGH 20.10.1987 4 Ob 584/87
    Auch; Beisatz: Diese verjähren gemäß § 1480 ABGB. (T4) Veröff: EvBl 1988/81 S 400 = WoBl 1989,90 = SZ 60/213 = JBl 1990,377
  • 9 ObA 42/91
    Entscheidungstext OGH 24.04.1991 9 ObA 42/91
    Auch; Beisatz: Mit diesen Zinsen wird nur der gewöhnliche, allgemein erzielbare Nutzen abgegolten, den auch der Empfänger der rückgeforderten Leistung erzielen konnte. (T5) Veröff: ecolex 1991,557 = SZ 64/47
  • 8 Ob 622/90
    Entscheidungstext OGH 23.05.1991 8 Ob 622/90
    Vgl auch; Beisatz: Verzugszinsen gebühren bereits ab dem Tag der objektiven Schadenszufügung. (T6)
  • 8 Ob 10/94
    Entscheidungstext OGH 24.02.1994 8 Ob 10/94
    Auch
  • 3 Ob 223/97h
    Entscheidungstext OGH 14.07.1999 3 Ob 223/97h
  • 9 Ob 11/18k
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 Ob 11/18k
    Ausdrücklich gegenteilig; Beisatz: Diese Rechtsprechung ist überholt. (T7)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1952:RS0043297

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.11.2023

Dokumentnummer

JJR_19520603_OGH0002_0040OB00060_5200000_001

Rechtssatz für 5Ob277/74 5Ob610/80 (5Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0032338

Geschäftszahl

5Ob277/74; 5Ob610/80 (5Ob611/80 -5Ob614/80); 1Ob725/80; 1Ob40/81; 7Ob786/81; 1Ob12/87; 1Ob167/00s; 1Ob227/18s

Entscheidungsdatum

05.03.2019

Norm

ABGB §1336 B
ABGB §1336 F
HGB §348
  1. ABGB § 1336 heute
  2. ABGB § 1336 gültig ab 01.01.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2005
  3. ABGB § 1336 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 1336 heute
  2. ABGB § 1336 gültig ab 01.01.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2005
  3. ABGB § 1336 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Auf die Anwendung des richterlichen Mäßigungsrechtes nach Paragraph 1336, Absatz 2, ABGB kann grundsätzlich im vorhinein nicht wirksam verzichtet werden (Koziol - Welser, Grundriß des bürgerlichen Rechts, Allgemeiner Teil Schuldrecht 1.Auflage 156; Wolff in Klang 2.Auflage römisch VI 190). Dies gilt zum Schutze aller Personen, auf die Paragraph 1336, Absatz 2, ABGB anwendbar ist, also auch für einen Minderkaufmann.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 277/74
    Entscheidungstext OGH 25.03.1975 5 Ob 277/74
    Veröff: JBl 1976,487
  • 5 Ob 610/80
    Entscheidungstext OGH 21.10.1980 5 Ob 610/80
    Vgl
  • 1 Ob 725/80
    Entscheidungstext OGH 14.01.1981 1 Ob 725/80
    nur: Auf die Anwendung des richterlichen Mäßigungsrechtes nach § 1336 Abs 2 ABGB kann grundsätzlich im vorhinein nicht wirksam verzichtet werden. (T1) Veröff: EvBl 1982/38 S 127 = SZ 54/4 = JBl 1982,431
  • 1 Ob 40/81
    Entscheidungstext OGH 06.11.1981 1 Ob 40/81
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 786/81
    Entscheidungstext OGH 10.12.1981 7 Ob 786/81
    Auch; nur: Dies gilt zum Schutze aller Personen, auf die § 1336 Abs 2 ABGB anwendbar ist, also auch für einen Minderkaufmann. (T2) Veröff: SZ 54/186
  • 1 Ob 12/87
    Entscheidungstext OGH 27.04.1987 1 Ob 12/87
    nur T1; Beisatz: Hier: Verzicht in AGB der Grazer Stadtwerke AG. (T3) Beisatz: Auch eine Vertragsbestimmung, daß der zu leistende Betrag keine Konventionalstrafe sei, steht dem nicht entgegen. (T4)
  • 1 Ob 167/00s
    Entscheidungstext OGH 25.07.2000 1 Ob 167/00s
    Vgl; Beisatz: Gemäß § 351 HGB kann jeder Minderkaufmann das richterliche Mäßigungsrecht nach § 1336 Abs 2 ABGB für sich in Anspruch nehmen. Insoweit ist zwischen einem Minderkaufmann mit dem Wissen enes Vollkaufmanns und einem Minderkaufmann ohne ein solches Wissen nicht zu unterscheiden. (T5)
  • 1 Ob 227/18s
    Entscheidungstext OGH 05.03.2019 1 Ob 227/18s
    nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0032338

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

22.07.2019

Dokumentnummer

JJR_19750325_OGH0002_0050OB00277_7400000_001

Rechtssatz für 4Ob587/76 4Ob586/76 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0032013

Geschäftszahl

4Ob587/76; 4Ob586/76; 7Ob513/79; 1Ob725/80; 6Ob820/80; 5Ob735/81; 7Ob518/83; 7Ob519/83; 1Ob581/83; 4Ob45/83; 3Ob579/83; 1Ob704/83; 7Ob559/84; 5Ob531/84; 7Ob632/85; 2Ob535/86; 4Ob139/85; 8Ob589/86; 3Ob510/86; 8Ob651/86; 7Ob716/86; 2Ob693/86; 2Ob151/88; 3Ob1549/92; 3Ob558/94; 1Ob567/95; 7Ob2344/96y; 3Ob87/99m; 9ObA136/05y; 2Ob215/10x; 9Ob36/12b; 10Ob54/13h; 2Ob9/14h; 9Ob16/16t; 7Ob67/17d; 9ObA87/18m; 8Ob119/19m

Entscheidungsdatum

24.01.2020

Norm

ABGB §1336 B
  1. ABGB § 1336 heute
  2. ABGB § 1336 gültig ab 01.01.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2005
  3. ABGB § 1336 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Die Vertragsstrafe ist ein pauschalierter Schadenersatz, der an die Stelle des Schadenersatzes wegen Nichterfüllung oder Schlechterfüllung tritt.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 587/76
    Entscheidungstext OGH 19.10.1976 4 Ob 587/76
    Veröff: EvBl 1977/83 S 181
  • 4 Ob 586/76
    Entscheidungstext OGH 30.11.1976 4 Ob 586/76
  • 7 Ob 513/79
    Entscheidungstext OGH 01.02.1979 7 Ob 513/79
    Veröff: EvBl 1979/170 S 461
  • 1 Ob 725/80
    Entscheidungstext OGH 14.01.1981 1 Ob 725/80
    Veröff: EvBl 1982/38 S 127 = JBl 1982,431 = SZ 54/4
  • 6 Ob 820/80
    Entscheidungstext OGH 30.03.1981 6 Ob 820/80
    Veröff: SZ 54/46
  • 5 Ob 735/81
    Entscheidungstext OGH 17.11.1981 5 Ob 735/81
    nur: Die Vertragsstrafe ist ein pauschalierter Schadenersatz. (T1)
  • 7 Ob 518/83
    Entscheidungstext OGH 17.02.1983 7 Ob 518/83
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 519/83
    Entscheidungstext OGH 24.03.1983 7 Ob 519/83
  • 1 Ob 581/83
    Entscheidungstext OGH 13.04.1983 1 Ob 581/83
    Auch; Veröff: JBl 1983,534 = SZ 56/62 = MietSlg 35084 = MietSlg 35093 = MietSlg 35261 (12)
  • 4 Ob 45/83
    Entscheidungstext OGH 10.05.1983 4 Ob 45/83
    Veröff: RdW 1983,84 = EvBl 1983/ 149 S 547 = Arb.10299 = ZAS 1984,107 (Kohlmaier) = SZ 56/75
  • 3 Ob 579/83
    Entscheidungstext OGH 28.09.1983 3 Ob 579/83
    nur T1
  • 1 Ob 704/83
    Entscheidungstext OGH 10.10.1983 1 Ob 704/83
    nur T1
  • 7 Ob 559/84
    Entscheidungstext OGH 10.05.1984 7 Ob 559/84
  • 5 Ob 531/84
    Entscheidungstext OGH 26.02.1985 5 Ob 531/84
  • 7 Ob 632/85
    Entscheidungstext OGH 03.10.1985 7 Ob 632/85
    Beisatz: Die Vertragsstrafe kann also für den Fall des gar nicht oder des nicht auf gehörige Art oder zu spät erfüllten Versprechens vereinbart werden. (T2) Veröff: RdW 1986,11 = JBl 1986,246 = RZ 1986/17 S 36 = SZ 58/152
  • 2 Ob 535/86
    Entscheidungstext OGH 17.06.1986 2 Ob 535/86
    Veröff: RdW 1987,10 = EvBl 1987/41 S 175
  • 4 Ob 139/85
    Entscheidungstext OGH 18.11.1986 4 Ob 139/85
    Beisatz: ... und die oft schwierigen Schadensfeststellungen vermeiden soll. (T3) Veröff: SZ 59/201
  • 8 Ob 589/86
    Entscheidungstext OGH 19.11.1986 8 Ob 589/86
    nur T1; Veröff: WBl 1987,93; hiezu Czermak, WBl 1987,83
  • 3 Ob 510/86
    Entscheidungstext OGH 17.12.1986 3 Ob 510/86
    nur T1
  • 8 Ob 651/86
    Entscheidungstext OGH 17.12.1986 8 Ob 651/86
  • 7 Ob 716/86
    Entscheidungstext OGH 15.01.1987 7 Ob 716/86
    Auch; Beisatz: Verschulden (T4)
  • 2 Ob 693/86
    Entscheidungstext OGH 12.05.1987 2 Ob 693/86
  • 2 Ob 151/88
    Entscheidungstext OGH 20.12.1988 2 Ob 151/88
    Veröff: SZ 61/279 = RZ 1989/74 S 213
  • 3 Ob 1549/92
    Entscheidungstext OGH 27.05.1992 3 Ob 1549/92
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Der Gläubiger muss aber die für die Entstehung des Anspruchs auf Konventionalstrafe entscheidenden Tatsachen, also die Nichterfüllung oder nicht gehörige oder verspätete Erfüllung dartun. (T5)
  • 3 Ob 558/94
    Entscheidungstext OGH 21.09.1994 3 Ob 558/94
  • 1 Ob 567/95
    Entscheidungstext OGH 29.05.1995 1 Ob 567/95
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 2344/96y
    Entscheidungstext OGH 18.12.1996 7 Ob 2344/96y
    Auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 87/99m
    Entscheidungstext OGH 29.01.2001 3 Ob 87/99m
  • 9 ObA 136/05y
    Entscheidungstext OGH 24.10.2005 9 ObA 136/05y
    Auch; Beisatz: Auch die Kürzung oder der Entfall eines sonst zustehenden Anspruchs kann eine Konventionalstrafe darstellen. (T6)
  • 2 Ob 215/10x
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 2 Ob 215/10x
    Auch; nur T1
    Veröff: SZ 2012/20
  • 9 Ob 36/12b
    Entscheidungstext OGH 22.08.2012 9 Ob 36/12b
    Auch; Beisatz: Diese soll einerseits den Schuldner zur korrekten Erfüllung seiner Vertragspflichten veranlassen und andererseits dem vereinfachten Ausgleich der dem Gläubiger aus einer trotzdem erfolgten Vertragsverletzung erwachsenden Nachteile durch Pauschalierung seines Schadenersatzanspruchs dienen. (T7)
  • 10 Ob 54/13h
    Entscheidungstext OGH 17.06.2013 10 Ob 54/13h
    Beis wie T3; Beis wie T7
  • 2 Ob 9/14h
    Entscheidungstext OGH 12.06.2014 2 Ob 9/14h
    Auch; Beis wie T7
  • 9 Ob 16/16t
    Entscheidungstext OGH 25.05.2016 9 Ob 16/16t
  • 7 Ob 67/17d
    Entscheidungstext OGH 05.07.2017 7 Ob 67/17d
    Veröff: SZ 2017/77
  • 9 ObA 87/18m
    Entscheidungstext OGH 27.09.2018 9 ObA 87/18m
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 8 Ob 119/19m
    Entscheidungstext OGH 24.01.2020 8 Ob 119/19m
    Vgl; Beis wie T7

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0032013

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.06.2020

Dokumentnummer

JJR_19761019_OGH0002_0040OB00587_7600000_001

Rechtssatz für 5Ob300/66; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0032156

Geschäftszahl

5Ob300/66; 6Ob44/69; 4Ob28/69; 5Ob269/69; 5Ob50/71; 1Ob31/73; 6Ob202/73; 1Ob333/75; 4Ob586/76; 7Ob513/79; 4Ob55/79; 7Ob691/80; 1Ob725/80; 1Ob40/81; 7Ob541/81; 4Ob138/82; 7Ob518/83; 1Ob12/87; 14ObA82/87; 9ObA346/89; 9ObA78/90 (9ObA79/90); 3Ob550/91; 9ObA72/92 (9ObA73/92); 8ObA271/01p; 9ObA140/02g; 1Ob268/03y; 8ObA21/04b; 2Ob85/05x; 8ObA72/13s; 9Ob16/16t; 6Ob219/20d

Entscheidungsdatum

25.11.2020

Norm

ABGB §1336 Abs2 F
  1. ABGB § 1336 heute
  2. ABGB § 1336 gültig ab 01.01.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2005
  3. ABGB § 1336 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Die Vertragsstrafe kann nicht unter die Höhe des tatsächlichen Schadens herabgesetzt werden.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 300/66
    Entscheidungstext OGH 24.11.1966 5 Ob 300/66
    Veröff: RZ 1967,105
  • 6 Ob 44/69
    Entscheidungstext OGH 05.03.1969 6 Ob 44/69
    Veröff: EvBl 1969/325 S 494 = ImmZ 1970,58
  • 4 Ob 28/69
    Entscheidungstext OGH 22.04.1969 4 Ob 28/69
    Veröff: SZ 42/57 = SozM IA/e,765
  • 5 Ob 269/69
    Entscheidungstext OGH 29.10.1969 5 Ob 269/69
  • 5 Ob 50/71
    Entscheidungstext OGH 10.03.1971 5 Ob 50/71
    Veröff: MietSlg 25176
  • 1 Ob 31/73
    Entscheidungstext OGH 07.03.1973 1 Ob 31/73
  • 6 Ob 202/73
    Entscheidungstext OGH 30.10.1973 6 Ob 202/73
    Veröff: RZ 1974/42 S 82
    GlRS Bühnen - Oberschiedsgericht vom 02.12.1969, OBW 1/66
    Veröff: EvBl 1971/206 S 357 = ÖBl 1975,46
  • 1 Ob 333/75
    Entscheidungstext OGH 14.01.1976 1 Ob 333/75
    Veröff: RZ 1976/90 S 179
  • 4 Ob 586/76
    Entscheidungstext OGH 30.11.1976 4 Ob 586/76
  • 7 Ob 513/79
    Entscheidungstext OGH 01.02.1979 7 Ob 513/79
    Veröff: EvBl 1979/170 S 461
  • 4 Ob 55/79
    Entscheidungstext OGH 25.09.1979 4 Ob 55/79
    Veröff: EvBl 1980/65 S 215
  • 7 Ob 691/80
    Entscheidungstext OGH 23.10.1980 7 Ob 691/80
    Beisatz: Dass aber die Strafe auf die Höhe des wirklichen Schadens herabgesetzt werden muss, kann keiner Bestimmung entnommen werden. (T1)
  • 1 Ob 725/80
    Entscheidungstext OGH 14.01.1981 1 Ob 725/80
    Veröff: SZ 54/4 = EvBl 1982/38 S 127 = JBl 1982,431
  • 1 Ob 40/81
    Entscheidungstext OGH 06.11.1981 1 Ob 40/81
  • 7 Ob 541/81
    Entscheidungstext OGH 18.02.1982 7 Ob 541/81
  • 4 Ob 138/82
    Entscheidungstext OGH 09.11.1982 4 Ob 138/82
    Veröff: Arb 10190
  • 7 Ob 518/83
    Entscheidungstext OGH 17.02.1983 7 Ob 518/83
  • 1 Ob 12/87
    Entscheidungstext OGH 27.04.1987 1 Ob 12/87
    Beisatz: Die Höhe der Vertragsstrafe ist vor allem dann unbillig, wenn der eingetretene Schaden unverhältnismäßig niedriger ist als das Pauschale. (T2)
  • 14 ObA 82/87
    Entscheidungstext OGH 17.06.1987 14 ObA 82/87
    Veröff: DRdA 1990,49 (W Holzer) = Arb 10669 = ZAS 1988/17 S 132 (Weilinger) = RdW 1988,20
  • 9 ObA 346/89
    Entscheidungstext OGH 20.12.1989 9 ObA 346/89
    Vgl auch; Beisatz: Die Vertragsstrafe darf den Schaden übersteigen, ohne dass sie aus diesem Grund gekürzt werden darf. Dieser - den Schaden übersteigende - Betrag hat funktionell die Aufgabe, das ex - ante - Gläubigerintersse auszugleichen. (T3)
    Veröff: RdW 1990,293
  • 9 ObA 78/90
    Entscheidungstext OGH 04.04.1990 9 ObA 78/90
    Veröff: Arb 10854 = JBl 1992,663
  • 3 Ob 550/91
    Entscheidungstext OGH 22.05.1991 3 Ob 550/91
  • 9 ObA 72/92
    Entscheidungstext OGH 08.04.1992 9 ObA 72/92
    Beisatz: § 48 ASGG (T4)
  • 8 ObA 271/01p
    Entscheidungstext OGH 15.11.2001 8 ObA 271/01p
  • 9 ObA 140/02g
    Entscheidungstext OGH 26.06.2002 9 ObA 140/02g
  • 1 Ob 268/03y
    Entscheidungstext OGH 10.02.2004 1 Ob 268/03y
    Veröff: SZ 2004/20
  • 8 ObA 21/04b
    Entscheidungstext OGH 15.04.2004 8 ObA 21/04b
    Beisatz: Die klagende Partei ist nicht damit behauptungsbelastet und beweisbelastet, dass der eingetretene Schaden die Konventionalstrafe erreiche. Vielmehr liegt es am Beklagten, einen tatsächlich eingetretenen niedrigeren Schaden zu behaupten und nachzuweisen. (T5)
    Veröff: SZ 2004/52
  • 2 Ob 85/05x
    Entscheidungstext OGH 06.10.2005 2 Ob 85/05x
  • 8 ObA 72/13s
    Entscheidungstext OGH 29.11.2013 8 ObA 72/13s
    Beisatz: Aus der Pauschalierungs- und Streitbereinigungsfunktion der Konventionalstrafe sowie aus der vom Gericht vorzunehmenden Billigkeitsüberprüfung folgt, dass der relevante Schaden nicht exakt, sondern grundsätzlich unter Heranziehung des § 273 Abs 1 ZPO zu erfolgen hat, wobei die Grundlagen für die Ermessensentscheidung durch ein Sachverständigengutachten zu ermitteln sind. (T6)
    Veröff: SZ 2013/121
  • 9 Ob 16/16t
    Entscheidungstext OGH 25.05.2016 9 Ob 16/16t
  • 6 Ob 219/20d
    Entscheidungstext OGH 25.11.2020 6 Ob 219/20d
    Beisatz wie T1; Beisatz wie T2; Beisatz wie T3; Beisatz wie T5
    Anm: Veröff: SZ 2020/104

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0032156

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.06.2023

Dokumentnummer

JJR_19661124_OGH0002_0050OB00300_6600000_001

Rechtssatz für 5Ob145/60 1Ob326/60 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0032167

Geschäftszahl

5Ob145/60; 1Ob326/60; 4Ob528/63; 8Ob187/66; 5Ob133/67; 1Ob109/70; 1Ob224/70; 6Ob202/73; 4Ob587/76; 6Ob674/76; 6Ob579/80; 1Ob649/80; 1Ob725/80; 3Ob554/84; 1Ob599/85; 9ObA78/90 (9ObA79/90); 1Ob567/95; 1Ob195/00h; 2Ob253/06d; 7Ob281/08m; 7Ob230/08m; 2Ob215/10x; 5Ob215/20h; 8Ob10/21k

Entscheidungsdatum

23.02.2021

Norm

ABGB §1336 F
  1. ABGB § 1336 heute
  2. ABGB § 1336 gültig ab 01.01.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2005
  3. ABGB § 1336 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Wohl hat der Beklagte die Übermäßigkeit des Vergütungsbetrages einzuwenden und zu beweisen; im Bestreiten des Anspruches an sich liegt aber auch schon das Bestreiten seiner Angemessenheit.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 145/60
    Entscheidungstext OGH 25.05.1960 5 Ob 145/60
    Veröff: JBl 1961,89 = ImmZ 1960,301
  • 1 Ob 326/60
    Entscheidungstext OGH 12.10.1960 1 Ob 326/60
    Veröff: JBl 1961,123 = ImmZ 1961,169
  • 4 Ob 528/63
    Entscheidungstext OGH 21.01.1964 4 Ob 528/63
    Veröff: SZ 37/13
  • 8 Ob 187/66
    Entscheidungstext OGH 12.07.1966 8 Ob 187/66
    Ähnlich; Veröff: SZ 39/128 = JBl 1966,625 = HS 5701
  • 5 Ob 133/67
    Entscheidungstext OGH 12.07.1967 5 Ob 133/67
  • 1 Ob 109/70
    Entscheidungstext OGH 14.05.1970 1 Ob 109/70
  • 1 Ob 224/70
    Entscheidungstext OGH 15.10.1970 1 Ob 224/70
  • 6 Ob 202/73
    Entscheidungstext OGH 30.10.1973 6 Ob 202/73
    Veröff: RZ 1974/42 S 82 = ImmZ 1975,38
  • 4 Ob 587/76
    Entscheidungstext OGH 19.10.1976 4 Ob 587/76
    Auch
  • 6 Ob 674/76
    Entscheidungstext OGH 16.12.1976 6 Ob 674/76
  • 6 Ob 579/80
    Entscheidungstext OGH 08.05.1980 6 Ob 579/80
  • 1 Ob 649/80
    Entscheidungstext OGH 17.09.1980 1 Ob 649/80
    Veröff: SZ 53/117
  • 1 Ob 725/80
    Entscheidungstext OGH 14.01.1981 1 Ob 725/80
    Veröff: SZ 54/4 = EvBl 1982/38 S 127 = JBl 1982,431
  • 3 Ob 554/84
    Entscheidungstext OGH 27.02.1985 3 Ob 554/84
    nur: Im Bestreiten des Anspruches an sich liegt aber auch schon das Bestreiten seiner Angemessenheit. (T1) Veröff: HS XVI/XVII/1
  • 1 Ob 599/85
    Entscheidungstext OGH 09.10.1985 1 Ob 599/85
    Veröff: JBl 1986,371
  • 9 ObA 78/90
    Entscheidungstext OGH 04.04.1990 9 ObA 78/90
    Veröff: Arb 10854
  • 1 Ob 567/95
    Entscheidungstext OGH 29.05.1995 1 Ob 567/95
    Auch; nur: Im Bestreiten des Anspruches an sich liegt aber auch schon das Bestreiten seiner Angemessenheit. (T2); Beisatz: Dem Schuldner obliegt es, darzutun, dass die Vertragsstrafe den Betrag des wirklichen Schadens übersteigt. (T3)
  • 1 Ob 195/00h
    Entscheidungstext OGH 29.05.2001 1 Ob 195/00h
    nur T1
  • 2 Ob 253/06d
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 2 Ob 253/06d
    Auch; Beisatz: Nur wenn aber eine Konventionalstrafe Gegenstand des Verfahrens gewesen wäre, könnte konsequenterweise das Bestreiten dieses Anspruches (also gerichtet auf Zahlung einer Konventionalstrafe) unter Umständen auch das Verlangen nach Mäßigung beinhalten. (T4)
  • 7 Ob 281/08m
    Entscheidungstext OGH 29.04.2009 7 Ob 281/08m
    Auch; Beisatz: An der grundsätzlichen Behauptungs- und Beweislast ändert dies aber nichts. (T5)
  • 7 Ob 230/08m
    Entscheidungstext OGH 13.05.2009 7 Ob 230/08m
    Auch
  • 2 Ob 215/10x
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 2 Ob 215/10x
    Auch; nur T2
    Veröff: SZ 2012/20
  • 5 Ob 215/20h
    Entscheidungstext OGH 02.02.2021 5 Ob 215/20h
    Vgl; Beisatz: Hier: Angeld. (T6)
  • 8 Ob 10/21k
    Entscheidungstext OGH 23.02.2021 8 Ob 10/21k
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1960:RS0032167

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.07.2021

Dokumentnummer

JJR_19600525_OGH0002_0050OB00145_6000000_001

Rechtssatz für 6Ob202/74; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0017504

Geschäftszahl

6Ob202/74; 7Ob8/75; 5Ob243/75; 1Ob566/76; 2Ob507/77; 7Ob564/77; 1Ob764/77; 1Ob581/78; 4Ob43/78; 5Ob553/79; 1Ob24/79; 1Ob770/79; 5Ob669/79; 7Ob549/80; 4Ob543/79; 6Ob777/80; 1Ob725/80; 6Ob514/81; 6Ob780/81; 1Ob504/82; 5Ob796/81; 1Ob778/81; 8Ob532/82; 1Ob575/83; 1Ob589/83 (1Ob590/83); 6Ob523/84; 1Ob34/84; 5Ob576/83; 2Ob505/85; 6Ob583/84; 3Ob598/85; 1Ob665/85; 7Ob542/86; 6Ob531/85 (6Ob532/85); 7Ob716/86; 3Ob502/87; 1Ob641/87; 7Ob696/87; 1Ob569/88; 2Ob509/89; 1Ob503/89; 8Ob684/89; 8Ob46/89; 6Ob571/91; 4Ob506/93; 3Ob2219/96m; 7Ob2189/96d; 4Ob255/97x; 7Ob348/97w; 8Ob112/99z; 7Ob163/00x; 7Ob211/99a; 3Ob98/00h; 8ObA72/03a; 1Ob95/08i; 7Ob192/12d; 5Ob152/14k; 1Ob67/23v

Entscheidungsdatum

13.07.2023

Rechtssatz

Eine Partei kann sich nicht auf das Nichtvorhandensein oder den Wegfall einer Vertragsvoraussetzung berufen, wenn diese sich auf Tatsachen der eigenen Sphäre (hier Kreditbeschaffung) bezieht; jeder Vertragspartner muss die Gefahr aller Umstände tragen, die sich in seinem Bereich ereignen (Koziol - Welser, Grundriss des bürgerlichen Rechts 3. Auflage, römisch eins 101).

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 202/74
    Entscheidungstext OGH 19.12.1974 6 Ob 202/74
  • 7 Ob 8/75
    Entscheidungstext OGH 23.01.1975 7 Ob 8/75
    Beisatz: Hier: Fortdauernde Beistellung eines Betriebsortes und Betriebskonzession für gekaufte Getränkeautomaten. (T1) Veröff: JBl 1976,145
  • 5 Ob 243/75
    Entscheidungstext OGH 03.02.1976 5 Ob 243/75
    Beisatz: Insbesondere kann sich eine Partei in der Regel nicht auf das Nichtvorhandensein einer, wenngleich typischen, Voraussetzung berufen, die sich auf Tatsachen der eigenen persönlichen Sphäre bezieht. (T2) Veröff: SZ 49/13 = EvBl 1976/193 S 398
  • 1 Ob 566/76
    Entscheidungstext OGH 21.09.1976 1 Ob 566/76
    Veröff: EvBl 1977/68 S 155
  • 2 Ob 507/77
    Entscheidungstext OGH 31.03.1977 2 Ob 507/77
    Veröff: MietSlg 29102
  • 7 Ob 564/77
    Entscheidungstext OGH 12.05.1977 7 Ob 564/77
    Ähnlich
  • 1 Ob 764/77
    Entscheidungstext OGH 11.01.1978 1 Ob 764/77
    Beisatz: Grundsätzlich muss also jeder Vertragsteil das Risiko eines Fehlschlages seiner Erwartungen tragen. (T3) Veröff: EvBl 1978/137 S 435
  • 1 Ob 581/78
    Entscheidungstext OGH 12.04.1978 1 Ob 581/78
    Veröff: JBl 1981,30
  • 4 Ob 43/78
    Entscheidungstext OGH 27.06.1978 4 Ob 43/78
    Veröff: Ind 1978 6,1120 = ZAS 1979,145 (mit Anmerkung von Koziol) = DRdA 1979/8 S 128 (mit Anmerkung von Neuwirth)
  • 5 Ob 553/79
    Entscheidungstext OGH 22.05.1979 5 Ob 553/79
    Beis wie T2; Beis wie T3
  • 1 Ob 24/79
    Entscheidungstext OGH 13.07.1979 1 Ob 24/79
  • 1 Ob 770/79
    Entscheidungstext OGH 14.12.1979 1 Ob 770/79
    Beis wie T3; Veröff: SZ 52/189
  • 5 Ob 669/79
    Entscheidungstext OGH 04.12.1979 5 Ob 669/79
    Beisatz: Beschaffung der Kaufpreissumme ist Sache des Käufers. (T4) Veröff: NZ 1981,85
  • 7 Ob 549/80
    Entscheidungstext OGH 13.03.1980 7 Ob 549/80
    nur: Eine Partei kann sich nicht auf das Nichtvorhandensein oder den Wegfall einer Vertragsvoraussetzung berufen, wenn diese sich auf Tatsachen der eigenen Sphäre (hier Kreditbeschaffung) bezieht. (T5)
  • 4 Ob 543/79
    Entscheidungstext OGH 25.03.1980 4 Ob 543/79
    Beisatz: Müllabfuhrvertrag (T6)
  • 6 Ob 777/80
    Entscheidungstext OGH 17.12.1980 6 Ob 777/80
    Beisatz: Und zwar aus nach den Auffassungen des redlichen Verkehrs ihm zuzurechnenden Gründen (hier: Weinlieferungsvertrag als Dauerschuldverhältnis). (T7)
  • 1 Ob 725/80
    Entscheidungstext OGH 14.01.1981 1 Ob 725/80
    Beis wie T3; Veröff: SZ 54/4 = JBl 1982,431
  • 6 Ob 514/81
    Entscheidungstext OGH 20.05.1981 6 Ob 514/81
    nur T5
  • 6 Ob 780/81
    Entscheidungstext OGH 20.01.1982 6 Ob 780/81
    Auch; nur T5
  • 1 Ob 504/82
    Entscheidungstext OGH 17.03.1982 1 Ob 504/82
    Vgl
  • 5 Ob 796/81
    Entscheidungstext OGH 20.04.1982 5 Ob 796/81
    Auch
  • 1 Ob 778/81
    Entscheidungstext OGH 21.04.1982 1 Ob 778/81
    nur: Jeder Vertragspartner muss die Gefahr aller Umstände tragen, die sich in seinem Bereich ereignen. (T8) Veröff: SZ 55/51
  • 8 Ob 532/82
    Entscheidungstext OGH 02.12.1982 8 Ob 532/82
    nur T5
  • 1 Ob 575/83
    Entscheidungstext OGH 23.03.1983 1 Ob 575/83
    Auch
  • 1 Ob 589/83
    Entscheidungstext OGH 13.04.1983 1 Ob 589/83
    Vgl; Beis wie T3
  • 6 Ob 523/84
    Entscheidungstext OGH 10.05.1984 6 Ob 523/84
    nur T5; Beisatz: Um so weniger kann sie sich auf den Wegfall einer Vertragsvoraussetzung berufen, wenn sie selbst diesen Wegfall durch ihr Verhalten herbeigeführt hat. (T9)
  • 1 Ob 34/84
    Entscheidungstext OGH 12.12.1984 1 Ob 34/84
    nur T5
  • 5 Ob 576/83
    Entscheidungstext OGH 20.12.1984 5 Ob 576/83
    Beisatz: Hier: Eheschließung und Geburt eines Kindes. (T10) Veröff: SZ 57/208
  • 2 Ob 505/85
    Entscheidungstext OGH 11.06.1985 2 Ob 505/85
    nur T5; Beis wie T3
  • 6 Ob 583/84
    Entscheidungstext OGH 11.07.1985 6 Ob 583/84
    nur T5; Beisatz: Es gehört nicht zu den geschäftstypischen Voraussetzungen eines Fertigteilhauskaufes, dass dieses auf einem dem Besteller als Eigentümer gehörenden Grundstück, geschweige denn auf einem dem Besteller unentgeltlich zugewendeten Baugrundstück errichtet wird. (T11)
  • 3 Ob 598/85
    Entscheidungstext OGH 15.01.1986 3 Ob 598/85
    nur T5
  • 1 Ob 665/85
    Entscheidungstext OGH 28.01.1986 1 Ob 665/85
  • 7 Ob 542/86
    Entscheidungstext OGH 24.04.1986 7 Ob 542/86
    nur T5; Beisatz: Das Risiko, dass der Kaufgegenstand wie geplant verwendet werden kann, trägt, sofern vertraglich nichts anders vereinbart wurde, grundsätzlich der Käufer. (T12)
  • 6 Ob 531/85
    Entscheidungstext OGH 12.06.1986 6 Ob 531/85
    Auch
  • 7 Ob 716/86
    Entscheidungstext OGH 15.01.1987 7 Ob 716/86
  • 3 Ob 502/87
    Entscheidungstext OGH 07.10.1987 3 Ob 502/87
    nur T5
  • 1 Ob 641/87
    Entscheidungstext OGH 21.10.1987 1 Ob 641/87
    nur T8; Beisatz: Die Risikoverteilung ergibt sich dabei aus dem Vertrag, dem Vertragszweck und dem anzuwendenden dispositiven Recht. (T13) Veröff: SZ 60/218 = EvBl 1988/31 S 207
  • 7 Ob 696/87
    Entscheidungstext OGH 21.01.1988 7 Ob 696/87
    Auch
  • 1 Ob 569/88
    Entscheidungstext OGH 15.06.1988 1 Ob 569/88
    Beis wie T3; Veröff: SZ 61/148 = RdW 1988,419 = JBl 1988,723 = ÖBA 1989,901 (Aicher)
  • 2 Ob 509/89
    Entscheidungstext OGH 14.03.1989 2 Ob 509/89
    Beis wie T9; Beis wie T13 nur: Die Risikoverteilung ergibt sich dabei aus dem Vertrag. (T14) Veröff: JBl 1989,650 (Dullinger)
  • 1 Ob 503/89
    Entscheidungstext OGH 26.04.1989 1 Ob 503/89
    Beis wie T3
  • 8 Ob 684/89
    Entscheidungstext OGH 27.10.1989 8 Ob 684/89
    nur T5; Veröff: RdW 1990,249 = ecolex 1991,386 (Reich - Rohrwig)
  • 8 Ob 46/89
    Entscheidungstext OGH 11.04.1991 8 Ob 46/89
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Die grundverkehrsbehördliche Genehmigung des Kaufvertrages gehört nicht dem Risikobereich der beiden Parteien an, sie fällt in die neutrale Sphäre. (T15) Veröff: WBl 1991,243 = ÖBA 1991,759
  • 6 Ob 571/91
    Entscheidungstext OGH 06.06.1991 6 Ob 571/91
  • 4 Ob 506/93
    Entscheidungstext OGH 08.06.1993 4 Ob 506/93
    Veröff: SZ 66/70
  • 3 Ob 2219/96m
    Entscheidungstext OGH 19.06.1996 3 Ob 2219/96m
    nur T8
  • 7 Ob 2189/96d
    Entscheidungstext OGH 29.01.1997 7 Ob 2189/96d
    Beis wie T2
  • 4 Ob 255/97x
    Entscheidungstext OGH 07.10.1997 4 Ob 255/97x
    Auch; Beis wie T2
  • 7 Ob 348/97w
    Entscheidungstext OGH 26.03.1998 7 Ob 348/97w
    Vgl; Beisatz: Tatsachen der eigenen Sphäre sind kein wichtiger Grund, entgegen einem erklärten Kündigungsverzicht den Mietvertrag ohne Verstoß gegen Vertragspflichten vorzeitig aufzulösen; sie befreien auch nicht von der für den Fall vorzeitiger Kündigung vereinbarten Konventionalstrafe. (T16)
  • 8 Ob 112/99z
    Entscheidungstext OGH 09.09.1999 8 Ob 112/99z
    nur T5; Beis wie T9
  • 7 Ob 163/00x
    Entscheidungstext OGH 26.07.2000 7 Ob 163/00x
    Auch; nur: Eine Partei kann sich nicht auf das Nichtvorhandensein oder den Wegfall einer Vertragsvoraussetzung berufen, wenn diese sich auf Tatsachen der eigenen Sphäre bezieht; jeder Vertragspartner muss die Gefahr aller Umstände tragen, die sich in seinem Bereich ereignen. (T17)
  • 7 Ob 211/99a
    Entscheidungstext OGH 11.05.2000 7 Ob 211/99a
    Auch; nur: Eine Partei kann sich nicht auf das Nichtvorhandensein oder den Wegfall einer Vertragsvoraussetzung berufen, wenn diese sich auf Tatsachen der eigenen Sphäre bezieht. (T18); Beis wie T9; Beisatz: Ausgeschlossen sind auch Umstände, deren Wegfall vorhersehbar war. (T19)
  • 3 Ob 98/00h
    Entscheidungstext OGH 23.05.2001 3 Ob 98/00h
    Vgl auch; Beis wie T14; Beis wie T19; Beisatz: Hier: Durch Bürgerproteste frustrierte Aufwendung. (T20)
  • 8 ObA 72/03a
    Entscheidungstext OGH 18.09.2003 8 ObA 72/03a
    Beisatz: Hier: Es betrifft der Umstand der Betriebsfortführung, der mit den Erwartungen bei Abschluss des Sozialplanes nicht übereinstimmte, ausschließlich die Sphäre des Arbeitgebers. (T21)
  • 1 Ob 95/08i
    Entscheidungstext OGH 16.09.2008 1 Ob 95/08i
    Auch; nur T18
  • 7 Ob 192/12d
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 7 Ob 192/12d
    Auch; Veröff: SZ 2012/144
  • 5 Ob 152/14k
    Entscheidungstext OGH 18.11.2014 5 Ob 152/14k
    Vgl; Beisatz: Ein Rückforderungsanspruch nach § 1435 ABGB für Investitionen in das Bestandobjekt kommt nur dann in Frage, wenn die vorzeitige Auflösung des Dauerschuldverhältnisses ohne Verschulden des Mieters erfolgte. (T22)
  • 1 Ob 67/23v
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 13.07.2023 1 Ob 67/23v
    vgl; Beisatz wie T5; Beisatz wie T9; Beisatz wie T18
    Beisatz: Hier: Verlegung einer Wasserleitung, für die ein entgeltliches Leitungsrecht besteht. (T23)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0017504

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

26.09.2023

Dokumentnummer

JJR_19741219_OGH0002_0060OB00202_7400000_001

Rechtssatz für 6Ob79/62; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0017487

Geschäftszahl

6Ob79/62; 5Ob341/64; 6Ob71/70; 1Ob299/70; 1Ob193/71; 1Ob28/72; 5Ob190/72; 7Ob235/72 (7Ob236/72); 1Ob186/74; 1Ob113/75 (1Ob115/75); 1Ob764/77; 7Ob507/79; 4Ob593/78; 1Ob770/79; 1Ob725/80; 7Ob570/81; 7Ob783/81; 6Ob701/81; 8Ob588/83; 2Ob626/85; 7Ob716/86; 6Ob627/87; 8Ob585/88; 8Ob665/89; 3Ob502/94; 7Ob355/98a; 5Ob121/07s; 1Ob95/08i; 7Ob192/12d; 5Ob136/12d; 5Ob117/13m; 7Ob66/14b; 2Ob67/14p; 9Ob46/14a; 6Ob68/15s; 6Ob46/16g; 1Ob17/17g; 9ObA106/23p

Entscheidungsdatum

24.01.2024

Rechtssatz

Nur der Wegfall einer von beiden Parteien gemeinsam dem Vertragsabschluss unterstellten Voraussetzung kann als Wegfall der Geschäftsgrundlage gewertet werden.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 79/62
    Entscheidungstext OGH 09.05.1962 6 Ob 79/62
    Veröff: SZ 35/47
  • 5 Ob 341/64
    Entscheidungstext OGH 21.01.1965 5 Ob 341/64
  • 6 Ob 71/70
    Entscheidungstext OGH 22.04.1970 6 Ob 71/70
  • 1 Ob 299/70
    Entscheidungstext OGH 14.01.1971 1 Ob 299/70
    Veröff: MietSlg 23076
  • 1 Ob 193/71
    Entscheidungstext OGH 26.08.1971 1 Ob 193/71
    Veröff: MietSlg 23076 = MietSlg 23078
  • 1 Ob 28/72
    Entscheidungstext OGH 15.03.1972 1 Ob 28/72
    Beisatz: Mit der Möglichkeit des Anschlusses an die öffentliche Stromversorgung war auch bei Bedachtnahme auf die Nachkriegsepoche bei Abschluss eines Vertrages am 01.09.1946 zu rechnen (vergleiche JBl 1954,396). (T1)
  • 5 Ob 190/72
    Entscheidungstext OGH 07.11.1972 5 Ob 190/72
    Veröff: MietSlg 24089
  • 7 Ob 235/72
    Entscheidungstext OGH 13.12.1972 7 Ob 235/72
    Beisatz: Wegfall der beiderseitigen Erwartung, dass der herzustellende Film vom Besteller (ORF) gesendet werden wird. (T2)
  • 1 Ob 186/74
    Entscheidungstext OGH 20.11.1974 1 Ob 186/74
  • 1 Ob 113/75
    Entscheidungstext OGH 02.07.1975 1 Ob 113/75
    Veröff: SZ 48/77 = EvBl 1976/92 S 180
  • 1 Ob 764/77
    Entscheidungstext OGH 11.01.1978 1 Ob 764/77
    Veröff: EvBl 1978/137 S 435
  • 7 Ob 507/79
    Entscheidungstext OGH 19.04.1979 7 Ob 507/79
  • 4 Ob 593/78
    Entscheidungstext OGH 15.05.1979 4 Ob 593/78
    Beisatz: Es muss eine solche zumindest schlüssige Vereinbarung vorliegen. (T3)
  • 1 Ob 770/79
    Entscheidungstext OGH 14.12.1979 1 Ob 770/79
  • 1 Ob 725/80
    Entscheidungstext OGH 14.01.1981 1 Ob 725/80
    Veröff: SZ 54/4 = JBl 1982,431
  • 7 Ob 570/81
    Entscheidungstext OGH 26.03.1981 7 Ob 570/81
    Vgl; Beisatz: Beweggrund kann auch stillschweigend zur Bedingung gemacht werden. (T4)
  • 7 Ob 783/81
    Entscheidungstext OGH 03.12.1981 7 Ob 783/81
    Vgl; Beis wie T4; Beisatz: Auch der Eintritt einer auflösenden Bedingung (hier: Nichtvornahme der Übersiedlung) führt zum Erlöschen des bedingten Rechtsgeschäftes. (T5)
  • 6 Ob 701/81
    Entscheidungstext OGH 21.04.1982 6 Ob 701/81
    Vgl; Beisatz: Der Nichteintritt oder Wegfall der den Beweggrund bildenden Umstände führt nur dann zur Vertragsauflösung, wenn sie ausdrücklich oder stillschweigend (EvBl 1978/137 S 435; NZ 1979,172 und andere) zur Bedingung gemacht wurden. (T6)
  • 8 Ob 588/83
    Entscheidungstext OGH 10.05.1984 8 Ob 588/83
    Beis wie T4; Beis wie T6
  • 2 Ob 626/85
    Entscheidungstext OGH 09.09.1986 2 Ob 626/85
    Auch; Beisatz: Nichtaufnahme einer vereinbarten Lebensgemeinschaft. (T7)
  • 7 Ob 716/86
    Entscheidungstext OGH 15.01.1987 7 Ob 716/86
    Auch; Beis wie T4
  • 6 Ob 627/87
    Entscheidungstext OGH 25.06.1987 6 Ob 627/87
    Beisatz: Alpenland - Hotelanteil - Sparprogramm (T8)
  • 8 Ob 585/88
    Entscheidungstext OGH 20.07.1989 8 Ob 585/88
    Auch; Beisatz: Gehen die Parteien bei Vertragsabschluss vom Bestehen, Fortbestehen oder vom Eintritt bestimmter Umstände aus und machen sie diese nur deswegen nicht zur Bedingung (§ 901 ABGB), weil sie nicht an die Notwendigkeit einer ausdrücklichen Regelung denken, so soll bei Wegfall eines solchen von beiden Vertragsteilen vorausgesetzten Umstandes, zum Beispiel des Vertragszweckes, die Auflösung des Vertrages oder dessen Anpassung unter analoger Anwendung des § 872 ABGB möglich sein, das Institut des Wegfalls der Geschäftsgrundlage darf nur als letztes Mittel herangezogen werden. (T9)
  • 8 Ob 665/89
    Entscheidungstext OGH 13.12.1990 8 Ob 665/89
  • 3 Ob 502/94
    Entscheidungstext OGH 15.12.1993 3 Ob 502/94
    Vgl auch; Beis wie T9; Beisatz: Bei der Anpassung ist im Weg der ergänzenden Vertragsauslegung vorzugehen. (T10)
  • 7 Ob 355/98a
    Entscheidungstext OGH 28.05.1999 7 Ob 355/98a
    Vgl auch
  • 5 Ob 121/07s
    Entscheidungstext OGH 02.10.2007 5 Ob 121/07s
    Beisatz: Hier: Ungültigkeit einer fideikommissarischen Substitution. (T11)
  • 1 Ob 95/08i
    Entscheidungstext OGH 16.09.2008 1 Ob 95/08i
  • 7 Ob 192/12d
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 7 Ob 192/12d
    Veröff: SZ 2012/144
  • 5 Ob 136/12d
    Entscheidungstext OGH 17.12.2012 5 Ob 136/12d
    Auch
  • 5 Ob 117/13m
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 5 Ob 117/13m
  • 7 Ob 66/14b
    Entscheidungstext OGH 21.05.2014 7 Ob 66/14b
    Auch
  • 2 Ob 67/14p
    Entscheidungstext OGH 09.07.2014 2 Ob 67/14p
    Vgl; Beisatz: Hier aber Einwand nicht auf enttäuschte gemeinsame Erwartungen gestützt. (T12)
  • 9 Ob 46/14a
    Entscheidungstext OGH 25.09.2014 9 Ob 46/14a
    Auch
  • 6 Ob 68/15s
    Entscheidungstext OGH 29.06.2015 6 Ob 68/15s
    Auch
  • 6 Ob 46/16g
    Entscheidungstext OGH 30.03.2016 6 Ob 46/16g
  • 1 Ob 17/17g
    Entscheidungstext OGH 27.02.2017 1 Ob 17/17g
  • 9 ObA 106/23p
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 24.01.2024 9 ObA 106/23p

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1962:RS0017487

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.02.2024

Dokumentnummer

JJR_19620509_OGH0002_0060OB00079_6200000_001

Rechtssatz für 8Ob60/70; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0017593

Geschäftszahl

8Ob60/70; 6Ob92/71; 1Ob193/71; 8Ob307/71; 7Ob201/73; 5Ob64/74; 5Ob243/75; 4Ob102/76 (4Ob103/76-4Ob105/76); 2Ob507/77; 1Ob764/77; 3Ob505/78 (3Ob506/78-3Ob514/78); 7Ob544/79; 1Ob770/79; 1Ob725/80; 1Ob687/82; 5Ob39/81; 1Ob517/83 (1Ob518/83); 8Ob615/84; 5Ob576/83; 3Ob609/85; 5Ob537/86; 7Ob656/86; 2Ob613/86; 4Ob542/87; 8Ob585/88; 8Ob684/89; 8Ob46/89; 3Ob513/94; 4Ob255/97x; 1Ob2342/96k; 5Ob285/98t; 1Ob340/98a; 2Ob47/99x; 7Ob355/98a; 4Ob270/99f; 1Ob234/99i; 8ObA30/00w; 6Ob154/02v; 1Ob47/05a; 6Ob148/07v; 5Ob121/07s; 6Ob68/15s; 6Ob225/19k; 7Ob14/22t; 4Ob217/21x; 9ObA106/23p

Entscheidungsdatum

24.01.2024

Rechtssatz

Ein Vertragspartner kann sich auf eine Änderung der Sachlage, deren Fortdauer eine typische Voraussetzung des Geschäftes bildet, nicht berufen, wenn die Änderung keine unvorhersehbare ist, wenn also mit der Möglichkeit einer Änderung gerechnet werden musste; wer angesichts einer solchen Möglichkeit vorbehaltlos ein Geschäft schließt, trägt das Risiko des Wegfalles der Geschäftsgrundlage.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 60/70
    Entscheidungstext OGH 17.03.1970 8 Ob 60/70
    Veröff: NZ 1971,92 = SZ 43/63 = JBl 1970,420 = EvBl 1971/2 S 14 = MietSlg 22538(13) = MietSlg 22541 = MietSlg 22560 = MietSlg 22611
  • 6 Ob 92/71
    Entscheidungstext OGH 11.06.1971 6 Ob 92/71
    Veröff: MietSlg 23076 = MietSlg 23077
  • 1 Ob 193/71
    Entscheidungstext OGH 26.08.1971 1 Ob 193/71
    Veröff: MietSlg 23076 = MietSlg 23078
  • 8 Ob 307/71
    Entscheidungstext OGH 23.11.1971 8 Ob 307/71
    nur: Ein Vertragspartner kann sich auf eine Änderung der Sachlage, deren Fortdauer eine typische Voraussetzung des Geschäftes bildet, nicht berufen, wenn die Änderung keine unvorhersehbare ist, und wenn sich die Änderung auf Tatsachen in der eigenen persönlichen Sphäre bezieht. (T1)
  • 7 Ob 201/73
    Entscheidungstext OGH 17.10.1973 7 Ob 201/73
    Beisatz: Dies trifft aber nur dann zu, wenn die Möglichkeit der Änderung der Sachlage nur der Partei bekannt war, die sich wegen Wegfalles der typischen Geschäftsgrundlage an den abgeschlossenen Vertrag nicht mehr gebunden erachtet. Ist hingegen die Möglichkeit einer Änderung der Sachlage beiden Vertragsparteien bekannt, so bildet dieser Umstand ein von bei den Parteien ihrem Vertragsabschluss zugrunde gelegtes Risiko (MietSlg 23077). Es kann sich dann keine der Vertragsparteien darauf berufen, dass der Wegfall der Geschäftsgrundlage vorhersehbar gewesen sei. (T2) Veröff: RZ 1974/59 S 101 = MietSlg 25.078
  • 5 Ob 64/74
    Entscheidungstext OGH 03.04.1974 5 Ob 64/74
    Beisatz: Mit einer Änderung der Warenpreise und mit einer Minderung der Kaufkraft einer Valuta muss jeder rechnen. (T3)
  • 5 Ob 243/75
    Entscheidungstext OGH 03.02.1976 5 Ob 243/75
    nur T1; Veröff: SZ 49/13 = EvBl 1976/193 S 398
  • 4 Ob 102/76
    Entscheidungstext OGH 21.09.1976 4 Ob 102/76
    Beisatz: Bei den Erfahrungen mit der Entwicklung des Sozialrechtes und Arbeitsrechtes ist geradezu eine Änderung im Sinne einer Besserstellung der Dienstnehmer zu erwarten (hier EFZG). (T4) Veröff: Arb 9520
  • 2 Ob 507/77
    Entscheidungstext OGH 31.03.1977 2 Ob 507/77
    Vgl; Beis wie T3; Beisatz: Verkleinerung des Betriebes beim Wegfall der Geschäftsgrundlage. (T5)
  • 1 Ob 764/77
    Entscheidungstext OGH 11.01.1978 1 Ob 764/77
    Vgl; Veröff: EvBl 1978/137 S 435
  • 3 Ob 505/78
    Entscheidungstext OGH 21.02.1978 3 Ob 505/78
    Beis wie T2
  • 7 Ob 544/79
    Entscheidungstext OGH 15.03.1979 7 Ob 544/79
    Beisatz: Fortschreitender Geldwertverfall seit Ende des zweiten Weltkrieges ist bei unvalorisiertem Wiederkaufsrecht ein von den Vertragsparteien zugrunde gelegtes Risiko. (T6) Veröff: JBl 1979,651
  • 1 Ob 770/79
    Entscheidungstext OGH 14.12.1979 1 Ob 770/79
    Beisatz: Das gilt auch für die Annahme, zur Führung eines Betriebes berechtigt zu sein. (T7)
  • 1 Ob 725/80
    Entscheidungstext OGH 14.01.1981 1 Ob 725/80
    Auch; nur T1; Beis wie T6 nur: Fortschreitender Geldwertverfall ist bei unvalorisiertem Wiederkaufsrecht ein von den Vertragsparteien zugrunde gelegtes Risiko. (T8) Beisatz: Erhöhung von Baukosten. (T9) Veröff: SZ 54/4 = JBl 1982,431
  • 1 Ob 687/82
    Entscheidungstext OGH 03.11.1982 1 Ob 687/82
  • 5 Ob 39/81
    Entscheidungstext OGH 19.04.1983 5 Ob 39/81
    Auch; Beisatz: Die von einem Vertragspartner angestrebte Vertragsanpassung infolge wesentlicher Änderung der Geschäftsgrundlage kann keine Erfolg haben, wenn sich diese Änderung ausschließlich in seiner eigenen Sphäre ereignete, von ihm selbst herbeigeführt worden ist und vorsehbar war. (T10)
  • 1 Ob 517/83
    Entscheidungstext OGH 13.04.1983 1 Ob 517/83
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 615/84
    Entscheidungstext OGH 25.01.1985 8 Ob 615/84
  • 5 Ob 576/83
    Entscheidungstext OGH 20.12.1984 5 Ob 576/83
    Beisatz: Bei Ehelosigkeit oder Eheschließung handelt sich nicht um Vorkommnisse, die von vornherein überhaupt nicht überschaubar sind. (T11) Veröff: SZ 57/208
  • 3 Ob 609/85
    Entscheidungstext OGH 22.01.1986 3 Ob 609/85
    Veröff: SZ 59/17
  • 5 Ob 537/86
    Entscheidungstext OGH 08.07.1986 5 Ob 537/86
    Auch; Beis wie T2
  • 7 Ob 656/86
    Entscheidungstext OGH 06.11.1986 7 Ob 656/86
  • 2 Ob 613/86
    Entscheidungstext OGH 07.07.1987 2 Ob 613/86
    Vgl auch; Beisatz: Auch bei begehrter Vertragsanpassung, wobei bei einem vereinbarten Pauschalpreis die Unzumutbarkeit der Vertragszuhaltung weitere Voraussetzung ist. (T12) Veröff: EvBl 1987/176 S 653
  • 4 Ob 542/87
    Entscheidungstext OGH 15.09.1987 4 Ob 542/87
    nur: Wer angesichts einer solchen Möglichkeit vorbehaltlos ein Geschäft schließt, trägt das Risiko des Wegfalles der Geschäftsgrundlage. (T13)
  • 8 Ob 585/88
    Entscheidungstext OGH 20.07.1989 8 Ob 585/88
    nur: Ein Vertragspartner kann sich auf eine Änderung der Sachlage, deren Fortdauer eine typische Voraussetzung des Geschäftes bildet, nicht berufen, wenn die Änderung keine unvorhersehbare ist, wenn also mit der Möglichkeit einer Änderung gerechnet werden musste. (T14)
  • 8 Ob 684/89
    Entscheidungstext OGH 27.10.1989 8 Ob 684/89
    Auch; Veröff: RdW 1990,249 = ecolex 1991,386 (Reich - Rohrwig)
  • 8 Ob 46/89
    Entscheidungstext OGH 11.04.1991 8 Ob 46/89
    Auch; Beis wie T2; Veröff: WBl 1991,243 = ÖBA 1991,759
  • 3 Ob 513/94
    Entscheidungstext OGH 25.05.1994 3 Ob 513/94
  • 4 Ob 255/97x
    Entscheidungstext OGH 07.10.1997 4 Ob 255/97x
  • 1 Ob 2342/96k
    Entscheidungstext OGH 15.12.1997 1 Ob 2342/96k
    Vgl; Beisatz: Ein Vertragspartner kann selbst dann, wenn es sich beim Wegfall der Geschäftsgrundlage um eine typische Voraussetzung handelte, sich nicht mit Erfolg darauf berufen, wenn diese Änderung auf Tatsachen der eigenen Sphäre zurückzuführen ist. (T15); Beisatz: Aufhebung der Wohngemeinschaft durch die Klägerin, bloß weil sie sich "in Gesellschaft der Beklagten nicht mehr wohl fühlte". (T16)
  • 5 Ob 285/98t
    Entscheidungstext OGH 22.12.1998 5 Ob 285/98t
    Vgl auch
  • 1 Ob 340/98a
    Entscheidungstext OGH 23.03.1999 1 Ob 340/98a
    Vgl; Beisatz: Hier: § 1117f ABGB. (T17)
  • 2 Ob 47/99x
    Entscheidungstext OGH 11.03.1999 2 Ob 47/99x
    Vgl auch; nur T1
  • 7 Ob 355/98a
    Entscheidungstext OGH 28.05.1999 7 Ob 355/98a
    nur T1; Beisatz: Oder wenn die Zweckverfehlung vorhersehbar war. (T18)
  • 4 Ob 270/99f
    Entscheidungstext OGH 19.10.1999 4 Ob 270/99f
    Auch; Beis wie T15 nur: Ein Vertragspartner kann selbst dann, wenn es sich beim Wegfall der Geschäftsgrundlage um eine typische Voraussetzung handelte, sich nicht mit Erfolg darauf berufen. (T19)
  • 1 Ob 234/99i
    Entscheidungstext OGH 22.10.1999 1 Ob 234/99i
    Vgl auch; nur T14; Beisatz: Bei Ehen ist die Möglichkeit einer Scheidung, also eine Änderung der Verhältnisse, jedenfalls vorhersehbar, weshalb sich die Ehepartner nicht auf einen Wegfall der Geschäftsgrundlage berufen könnten. (T20)
  • 8 ObA 30/00w
    Entscheidungstext OGH 09.11.2000 8 ObA 30/00w
    Auch; nur T14
  • 6 Ob 154/02v
    Entscheidungstext OGH 20.02.2003 6 Ob 154/02v
    Auch
  • 1 Ob 47/05a
    Entscheidungstext OGH 24.06.2005 1 Ob 47/05a
    Beisatz: Wenn abweichend von den subjektiven Vorstellungen der Verkäufer ein größerer Teil der verkauften Liegenschaft in Bauland umgewidmet oder mit mehr Gewinn als erwartet weiterverkauft wird, liegt darin keine unvorhersehbare Änderung. (T21)
  • 6 Ob 148/07v
    Entscheidungstext OGH 13.07.2007 6 Ob 148/07v
    Ähnlich; Beis wie T3; Beis wie T21; Beisatz: Der Umstand, dass der Wert der verkauften Sachen in der Folge steigt, ist im Regelfall vorhersehbar. (T22)
  • 5 Ob 121/07s
    Entscheidungstext OGH 02.10.2007 5 Ob 121/07s
    Beisatz: Hier: Ungültigkeit einer fideikommissarischen Substitution. (T23)
  • 6 Ob 68/15s
    Entscheidungstext OGH 29.06.2015 6 Ob 68/15s
  • 6 Ob 225/19k
    Entscheidungstext OGH 25.06.2020 6 Ob 225/19k
    nur T14
  • 7 Ob 14/22t
    Entscheidungstext OGH 28.04.2022 7 Ob 14/22t
    Beis wie T3; Beis wie T22
  • 4 Ob 217/21x
    Entscheidungstext OGH Verstärkter Senat 28.03.2023 4 Ob 217/21x
    Beisatz wie T3; Beisatz wie T22
    Beisatz: Hier: Die Vereinbarung sollte erkennbar gerade für diesen Fall der Auflösung der Lebensgemeinschaft gelten. Auch die Änderung der Grundstückspreise war im vorliegenden Fall nicht unvorhersehbar. Den Parteien war das Risiko einer Wertveränderung durchaus
    bewusst, wie die für den Kaufpreis vereinbarte Wertsicherung zeigt. Tatsächlich hat sich der Wert des Kaufgegenstands innerhalb von nicht ganz zehn Jahren nicht einmal verdoppelt. (T24)
  • 9 ObA 106/23p
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 24.01.2024 9 ObA 106/23p
    nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0017593

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.02.2024

Dokumentnummer

JJR_19700317_OGH0002_0080OB00060_7000000_003

Rechtssatz für 1Ob725/80; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0017471

Geschäftszahl

1Ob725/80; 7Ob503/82; 6Ob675/82; 1Ob692/83; 6Ob583/84; 7Ob539/86; 1Ob12/87; 2Ob693/86; 14ObA82/87; 1Ob566/88; 8Ob1573/92; 3Ob558/94; 4Ob2017/96p; 5Ob149/08k; 2Ob199/09t; 2Ob215/10x; 9Ob36/12b; 2Ob9/14h; 9Ob4/23p

Entscheidungsdatum

24.01.2024

Rechtssatz

Wurde eine Konventionalstrafe nicht ausdrücklich auch für den Fall unverschuldeter Nichterfüllung vereinbart, ist sie nur bei Verschulden zu zahlen; mangelndes Verschulden hat der Nichterfüllende zu beweisen; er handelt schuldhaft, wenn er seine Verpflichtung unbedingt einging, obwohl er die Ungewissheit der Erfüllbarkeit kannte oder kennen musste (hier: Bewilligung öffentlicher Wohnbauförderungsgelder).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 725/80
    Entscheidungstext OGH 14.01.1981 1 Ob 725/80
    Veröff: SZ 54/4 = EvBl 1982/38 S 127 = JBl 1982,431
  • 7 Ob 503/82
    Entscheidungstext OGH 21.01.1982 7 Ob 503/82
    nur: Wurde eine Konventionalstrafe nicht ausdrücklich auch für den Fall unverschuldeter Nichterfüllung vereinbart, ist sie nur bei Verschulden zu zahlen. (T1)
  • 6 Ob 675/82
    Entscheidungstext OGH 01.09.1982 6 Ob 675/82
    Auch; nur: Mangelndes Verschulden hat der Nichterfüllende zu beweisen; er handelt schuldhaft, wenn er seine Verpflichtung unbedingt einging, obwohl er die Ungewissheit der Erfüllbarkeit kannte oder kennen musste. (T2)
  • 1 Ob 692/83
    Entscheidungstext OGH 31.08.1983 1 Ob 692/83
  • 6 Ob 583/84
    Entscheidungstext OGH 11.07.1985 6 Ob 583/84
    Auch; nur T2
  • 7 Ob 539/86
    Entscheidungstext OGH 15.05.1986 7 Ob 539/86
    Auch; nur T2; Beisatz: Wer sich zu einer Leistung unbedingt verpflichtet, muss bereits vor Abschluss des Vertrages beurteilen, ob er zu dieser Leistung zum Zeitpunkt der vereinbarten Erfüllung auch in der Lage sein wird. (T3) Veröff: WBl 1987,189
  • 1 Ob 12/87
    Entscheidungstext OGH 27.04.1987 1 Ob 12/87
    Auch; nur T1; Beisatz: Die Konventionalstrafe verfällt in Ermangelung einer anderen vertraglichen Vereinbarung nur, wenn die Leistungsstörung oder die sonstige Verletzung vertraglicher Pflichten nach schadenersatzrechtlichen Grundsätzen zu vertreten ist. (T4)
  • 2 Ob 693/86
    Entscheidungstext OGH 12.05.1987 2 Ob 693/86
    nur: Wurde eine Konventionalstrafe nicht ausdrücklich auch für den Fall unverschuldeter Nichterfüllung vereinbart, ist sie nur bei Verschulden zu zahlen; mangelndes Verschulden hat der Nichterfüllende zu beweisen. (T5)
  • 14 ObA 82/87
    Entscheidungstext OGH 17.06.1987 14 ObA 82/87
    nur T5; Veröff: DRdA 1990,49 (W Holzer) = Arb 10669 = ZAS 1988/17 S 132 (Werlinger) = WBl 1987,341
  • 1 Ob 566/88
    Entscheidungstext OGH 15.06.1988 1 Ob 566/88
    nur T5
  • 8 Ob 1573/92
    Entscheidungstext OGH 29.05.1992 8 Ob 1573/92
    Vgl; nur T1; Beisatz: Eine Vereinbarung, wonach ein Pönale auch bei objektivem Verzug verfällt, wenn die nicht zu vertretende Verzögerung nicht binnen bestimmter Frist dem Auftraggeber schriftlich mitgeteilt wird, ist zulässig. (T6)
  • 3 Ob 558/94
    Entscheidungstext OGH 21.09.1994 3 Ob 558/94
    nur T1
  • 4 Ob 2017/96p
    Entscheidungstext OGH 26.03.1996 4 Ob 2017/96p
    nur T1; Veröff: SZ 69/78
  • 5 Ob 149/08k
    Entscheidungstext OGH 26.08.2008 5 Ob 149/08k
    nur T2
  • 2 Ob 199/09t
    Entscheidungstext OGH 27.05.2010 2 Ob 199/09t
    nur T1
  • 2 Ob 215/10x
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 2 Ob 215/10x
    Auch; nur T5; Beisatz: Hier: Beweislast des (ehemaligen) Mieters für sein fehlendes Verschulden an einer verzögerten Rückstellung des Bestandobjekts. (T7)
    Veröff: SZ 2012/20
  • 9 Ob 36/12b
    Entscheidungstext OGH 22.08.2012 9 Ob 36/12b
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 9/14h
    Entscheidungstext OGH 12.06.2014 2 Ob 9/14h
    Auch; nur T5
  • 9 Ob 4/23p
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.01.2024 9 Ob 4/23p
    Beisatz: Hier: Klausel "Überdies hat der Mieter bei Mietzinsrückständen Verzugszinsen in Höhe von 1,2% pro Monat zu bezahlen" stellt Vertragsstrafe dar, die gröblich benachteiligend ist, da sie auch zur Zahlung von Schadenersatz verpflichtet, wenn kein Verschulden vorliegt. (T8)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0017471

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

26.04.2024

Dokumentnummer

JJR_19810114_OGH0002_0010OB00725_8000000_001

Entscheidungstext 1Ob725/80

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

1Ob725/80

Entscheidungsdatum

14.01.1981

Kopf

SZ 54/4

Spruch

Eine Konventionalstrafe, die nicht ausdrücklich auch für den Fall unverschuldeter Nichterfüllung vereinbart wurde, ist nur bei Verschulden zu zahlen; mangelndes Verschulden hat der Nichterfüllende zu behaupten und zu beweisen; er handelte schuldhaft, wenn er seine Verpflichtung unbedingt einging, obwohl er die Ungewißheit der Erfüllbarkeit kannte oder kennen mußte

OGH 14. Jänner 1981, 1 Ob 725/80 (LGZ Wien 42 R 447/80; BG Innere Stadt Wien 36 C 416/78)

Text

Der Kläger war Alleineigentümer der Liegenschaft, EZ 8 KG G, Grundstück 855, im 21. Wiener Gemeindebezirk. Mit Kaufvertrag vom 20. August 1975 verkaufte er 789/1748 Anteile an Josef römisch fünf und 809/1748 Anteile an den Beklagten. Der Kläger blieb Miteigentümer von 150/1748 Anteilen dieser Liegenschaft. Als Kaufpreis wurde mit dem Beklagten und Josef römisch fünf ein Betrag von 1 385 000 S vereinbart; 500 000 S wurden vor Vertragsunterfertigung bar berichtigt, der restliche Betrag von 885 000 S war durch Übernahme der Baukosten für ein 135 m2 großes Geschäftslokal und eine 15 m2 große Garage zum Baukostensatz der Wohnbauförderung, d. s. 5900 S je m2 Nutzfläche, zu berichtigen. Bei den Vertragsverhandlungen war von Josef römisch fünf die Rede, daß auf dem Grundstück mit Hilfe der Wohnbauförderung ein Wohnhaus errichtet werde. Das Geschäftslokal des Klägers sollte frei finanziert werden. An den mit Hilfe der Wohnbauförderung erbauten Wohnungen sollte Wohnungseigentum begrundet werden. Der Beklagte und Josef römisch fünf zogen nicht ins Kalkül, was zu geschehen habe, wenn die beantragte Wohnbauförderung nicht genehmigt werde, da bis dahin die Darlehensgewährung für jedes ihrer Projekte innerhalb eines Jahres erfolgt war. Darüber wurde daher zwischen den Vertragsparteien nichts gesprochen; ebensowenig wurde des Falles gedacht, daß sich die Baukosten für das zu errichtende Geschäftslokal erhöhen sollten. Der Kläger legte größten Wert darauf, daß ihm das zu errichtende Geschäftslokal so bald als möglich zur Verfügung stehe. Er wollte die Miteigentumsanteile nur dann verkaufen, wenn sich Josef römisch fünf und der Beklagte für den Fall der nicht rechtzeitigen Fertigstellung des Geschäftslokals zu einer Pönalezahlung von 10 000 S monatlich verpflichteten. Am 20. August 1975 unterfertigten Josef römisch fünf und der Beklagte ein an den Kläger gerichtetes Schreiben, mit dem sie sich verpflichteten, das Geschäftslokal bis zum 31. August 1977 zu übergeben. Sollten sie diesen Termin nicht einhalten, verpflichteten sie sich zur ungeteilten Hand, dem Kläger eine dem richterlichen Mäßigungsrecht nicht unterliegende Konventionalstrafe in der Höhe von 10 000 S pro Monat zu bezahlen.

Am 15. Dezember 1975 wurde für das zu errichtende Haus die Baubewilligung erteilt. Eine Antragstellung der Streitteile und Josef römisch fünf an das Amt der Wiener Landesregierung vom 3. Feber 1976, ihnen nach dem Wiener Wohnbauförderungsgesetz Darlehen und Annuitätszuschüsse zu gewähren, blieb trotz Bemühungen des Beklagten und des Josef römisch fünf darunter Interventionen bei Politikern, erfolglos. In einem Schreiben an Vizebürgermeister Hubert P vom 2. Dezember 1977 führte Josef römisch fünf u. a. aus, daß er und der Beklagte dem Vorbesitzer versprochen hätten, das genannte Geschäftslokal im August 1977 fertigzustellen. Nach der Situation der Jahre 1975 und 1976 wäre es ohne weiteres möglich gewesen, diese Frist einzuhalten. Durch die Nichterfüllung ihrer Verbindlichkeit hätten sie nun ein monatliches Pönale zu bezahlen.

Der Kläger begehrte zuletzt den Zuspruch des Betrages von 205 000 S samt Anhang als Konventionalstrafe für die Zeit vom Dezember 1975 bis April 1978 (monatlich 5000 S) und vom Mai 1978 bis einschließlich Oktober 1979 (monatlich 10 000 S). Zwischen den Streitteilen sei weder vereinbart worden noch davon die Rede gewesen, die Gültigkeit des Vertrages vom 20. August 1975 davon abhängig zu machen, daß das zu errichtende Gebäude mit Mitteln der Wohnbauförderung finanziert werden könne. Der Kläger habe auf die Finanzierung dieses Bauvorhabens keine Einflußnahme gehabt. Ihn treffe daher nicht das Risiko, wenn ein Wohnbauförderungsdarlehen nicht gewährt werde. Die Verpflichtung des Klägers, Erklärungen abzugeben und Unterschriften zu leisten, sei lediglich eine Folge der gewählten Vertragskonstruktion gewesen. Der Kläger hätte keinerlei Ingerenz auf die Wohnungsvergabe und Preisgestaltung gehabt, ein allfälliger Gewinn wäre ihm nicht zugestanden. Daß die Baukosten gestiegen und bei der Auszahlung von Förderungsmitteln Verzögerungen und Schwierigkeiten eingetreten seien, könne den Kläger nicht berühren. Der Beklagte sei nicht mit dem nötigen Nachdruck tätig geworden, damit das Projekt bewilligt und die Förderungsmittel ausgezahlt werden. Der dem Kläger erwachsene Schaden liege jedenfalls weit über der vereinbarten Pönalforderung.

Der Beklagte wendete ein, daß auch der Kläger als Bauherr und als Förderungswerber aufzutreten hatte und aufgetreten sei. Die Errichtung des Wohnhauses mit Hilfe von Darlehen nach dem Wohnbauförderungsgesetz 1968 sei Vertragsgrundlage gewesen. Man sei davon ausgegangen, daß so wie bisher spätestens ein Jahr nach der Einreichung das Darlehen bewilligt werde. Auch den Kläger sollte das Bauherrenrisiko treffen. Die Zusage, das Geschäftslokal bis 31. August 1977 zu übergeben, sei in der Annahme erfolgt, daß sich der Wohnbauförderungssatz nicht erhöhen werde. Tatsächlich betrage jedoch der im Kaufvertrag angenommene Baukostenersatz nicht mehr 5900 S, sondern 6900 S je m2 Nutzfläche. Wenn überhaupt eine Verpflichtung des Beklagten zur Herstellung des Geschäftslokales bestehen sollte, hätte der Kläger den Differenzbetrag auf die erhöhten Baukosten zu tragen. Da der Kläger dazu nicht bereit sei, könne er auch nicht die Bezahlung einer Konventionalstrafe begehren. Die Erklärung, das Geschäftslokal mit 31. August 1977 zu übergeben, sei unter dem Vorbehalt abgegeben worden, daß die geplante Finanzierung bewilligt werde und die Baukosten zu diesem Zeitpunkt noch ausreichten, das Geschäftslokal zu errichten. Da sich die Vertragsgrundlage sohin wesentlich geändert habe und die seinerzeitigen Voraussetzungen nicht eingetreten seien, könne das Geschäftslokal des Klägers erst dann errichtet werden, wenn die Kreditmittel hiefür bewilligt seien. Das Ansuchen um Kreditbewilligung sei positiv begutachtet worden; wegen der durch die wirtschaftlichen Verhältnisse bedingten Verknappung der Darlehensmittel habe sich aber die Bewilligung des Darlehens verzögert. Der Kaufvertrag sei auch wegen Dissenses nicht gültig zustande gekommen. Nach der Textierung des Vertrages seien lediglich 885 000 S für die Errichtung eines Geschäftslokales aufzuwenden. Die Baukosten seien aber in der Zwischenzeit um 300 000 S bis 400 000 S gestiegen. Der Kläger vertrete den Standpunkt, daß die Baukosten als Teil des Kaufpreises ohne Rücksicht auf deren tatsächliche Höhe vom Beklagten und Josef römisch fünf zu tragen seien. Der Beklagte hätte einen Kaufvertrag mit dem Inhalt, daß die Baukosten des Lokales ohne Limit von den Käufern zu tragen seien, nicht abgeschlossen.

Das Erstgericht wies das Klagebegehren ab. Die Konventionalstrafe verfalle im Zweifel nur bei verschuldeter Nichterfüllung. Der Beklagte und Josef römisch fünf hätten sich redlich bemüht, die Wohnbauförderung zu erlangen. Die Errichtung eines Wohnhauses ohne Mittel der Wohnbauförderung sei ihnen unzumutbar, da nicht geförderte Wohnungen nicht bzw. nur äußerst schwer verkäuflich seien. Mangels Verschuldens bestehe der Anspruch auf Zahlung einer Konventionalstrafe daher nicht zu Recht. Ein Dissens liege allerdings nicht vor; es sei auch dem Beklagten bewußt gewesen, er habe sich verpflichtet, ein Geschäftslokal zu errichten und nicht nur dessen Baukosten zu übernehmen.

Der Berufung des Klägers gab das Berufungsgericht nicht Folge. Sei die Leistung durch einen Umstand unmöglich geworden, den der Schuldner nicht zu vertreten habe, so sei im Zweifel eine Vertragsstrafe nicht zu zahlen. Es könne der Verpflichtung vom 20. August 1975 nicht entnommen werden, daß auch für den Fall der nicht verschuldeten Leistungsverzögerung eine Konventionalstrafe vereinbart worden wäre. Eine Zwischenfinanzierung auf dem freien Kapitalmarkt wäre nur zumutbar gewesen, wenn über die Ausschüttung der Wohnbauförderungsmittel eine verbindliche Zusage vorgelegen wäre. Der Beklagte habe alles in seinem Bereich Liegende unternommen, die Mittel zu erlangen. Es könne als gerichtsbekannt vorausgesetzt werden, daß frei finanzierte Wohnungen zu einem wesentlich höheren Preis als geförderte Wohnungen angeboten werden müssen. Diese Kostensteigerung rechtfertige es, daß der Beklagte mit der Leistung zuwarte.

Über Revision des Klägers hob der Oberste Gerichtshof die Urteile der Vorinstanzen auf und verwies die Rechtssache an das Prozeßgericht zur neuerlichen Verhandlung und Entscheidung zurück.

Rechtliche Beurteilung

Aus der Begründung:

Zunächst ist klarzustellen, daß für die Verpflichtung des Beklagten vom 20. August 1975, eine Konventionalstrafe zu bezahlen, die Geschäftsgrundlage nicht weggefallen ist. Die Parteien können beim Abschluß eines Vertrages mit Selbstverständlichkeit vom Bestehen, Fortbestehen oder vom Eintritt bestimmter Umstände ausgehen und sie nur deswegen nicht zur Bedingung eines Geschäftes (Paragraph 901, ABGB) machen, weil niemand an die Notwendigkeit einer ausdrücklichen Regelung denkt (EvBl. 1978/137; EvBl. 1974/29; SZ 43/63; Koziol - Welser[5] römisch eins, 112). Bei Wegfall dieses von beiden Teilen vorausgesetzten Vertragszweckes besteht die Möglichkeit, den Vertrag aufzulösen oder ihn in analoger Anwendung des Paragraph 872, ABGB anzupassen (EvBl. 1977/68; RZ 1973/197; MietSlg. 23 079; 1 Ob 24/79; Koziol - Welser a.a.O., 114). Es ist aber auch herrschende Auffassung, daß sich grundsätzlich niemand auf das Vorhandensein einer Vertragsvoraussetzung berufen kann, wenn diese ausschließlich in der eigenen Interessensphäre gelegen ist. In diesem Fall trägt das Risiko eines Fehlschlagens der Erwartungen diese Vertragspartei allein (EvBl. 1978/137; EvBl. 1977/68; SZ 49/13; SZ 43/63; Koziol - Welser a.a.O.; Gschnitzer in Klang[2] IV/1, 340). Eine Vereinbarung, daß ohne eine bestimmte Art der Finanzierung ein Geschäft nicht wirksam zustandekommen solle, ist zwar möglich und zulässig. Daß diese Finanzierungsart aber Bedingung für das wirksame Zustandekommen eines Vertrages sein sollte, ist in aller Regel keineswegs selbstverständlich. Eine solche Bedingung müßte daher ausdrücklich oder konkludent Vertragsinhalt geworden sein. Die Beschaffung der Mittel für die Gegenleistung eines synallagmatischen Vertrages ist grundsätzlich Sache des Leistungspflichtigen und fällt allein in seinen Risikobereich (1 Ob 626/79; 5 Ob 669/79; 1 Ob 581/78; vergleiche Bydlinski in Klang[2] IV/2, 386). Das Risiko einer Vermögensdisposition, bei der mit einer bestimmten zukünftigen Entwicklung gerechnet wurde, hat der Disponierende allein zu tragen (Larenz, Allgemeiner Teil des deutschen bürgerlichen Rechts[5], 356). Eine gewisse Geldentwertung und die Erhöhung von Baukosten liegen im zu unterstellenden Erwartungsbereich der Vertragsschließenden und stellen daher keine Änderung der Geschäftsgrundlage dar vergleiche JBl. 1979, 651). Der Beklagte und Josef römisch fünf gaben dem Vertreter des Klägers zwar ihr Motiv bekannt; daß dieses Motiv zum Kaufabschluß Inhalt der Verträge vom 20. August 1975 wurde, steht aber nicht fest. Das Risiko, Mittel aus der Wohnbauförderung zu erhalten, traf daher ausschließlich den Beklagten und Josef römisch fünf. Der rechtlichen Beurteilung der Vorinstanzen, eine Verpflichtung zur Bezahlung einer Konventionalstrafe bestehe schon deshalb nicht, weil dem Beklagten ein Verschulden an der nicht rechtzeitigen Erfüllung nicht angelastet werden könne, kann nicht gefolgt werden.

Die überwiegende Rechtsprechung und Lehre geht allerdings davon aus, daß auch ein Vergütungsbetrag im Zweifel nur bei verschuldeter Nichterfüllung oder verschuldeter Schlechterfüllung zu bezahlen sei. Dies wird von der älteren Lehre vor allem daraus abgeleitet, daß die Bestimmung des Paragraph 1336, ABGB im 30. Hauptstück (Von dem Rechte des Schadenersatzes und der Genugtuung) enthalten ist (Hasenöhrl, Das österreichische Obligationenrecht[2] römisch eins, 557 FN 20; Randa, Zur Lehre von den Zinsen und der Konventionalstrafe, 33; Schöndorf in ZBl. 1919, 338; Stubenrauch[8] römisch II, 731). Dagegen wendete sich schon früh de Griez, Über die Konventionalstrafe, ZBl. 1885, 193 ff., unter Hinweis auf das Zustandekommen der Vorschrift des Paragraph 1336, ABGB, die in den Vorläufern des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches, dem Codex Theresianus und dem Westgalizischen Gesetzbuch, im Kapitel über die Nebengebühren enthalten war vergleiche hiezu auch Paragraph 912, ABGB und dessen Redaktionsgeschichte bei Gschnitzer in Klang[2] IV/1, 393 f.), ohne daß seine Argumente später beachtet wurden. Ehrenzweig[2] II/1, 191 kommt auf Grund eines Umkehrschlusses vielmehr zum Ergebnis, daß die Verpflichtung zur Entrichtung der Vertragsstrafe, die eine abhängige Verbindlichkeit darstelle, erlösche, wenn die Hauptverbindlichkeit wegen zufälliger Unmöglichkeit der Leistung (Paragraphen 911,, 1311, 1447 ABGB) wegfalle. Daraus folge, daß der Verfall der Vertragsstrafe, wenn nichts anderes bedungen war, Verschulden voraussetze. Die im Anschluß an Paragraph 339, BGB von Krasnopolski, Österreichisches Obligationenrecht, 118, vertretene Ansicht, unverschuldete Zuwiderhandlungen genügten, wenn die geschuldete Leistung in einer Unterlassung bestehe, wird von Ehrenzweig als unbegrundete Behauptung abgelehnt. Pisko, Lehrbuch des österreichischen Handelsrechtes, 177, vertritt die Ansicht, daß selbst für das Handelsrecht der Verfall einer Konventionalstrafe Verschulden voraussetze. Koziol - Welser[5] römisch eins, 176 bezeichnen als Zweck einer Vertragsstrafe den Ausgleich von Nachteilen, die dem Gläubiger aus einer Vertragsverletzung entstehen können; die Vertragsstrafe sei damit pauschalierter Schadenersatz, der an die Stelle des Schadenersatzes wegen Nichterfüllung oder Schlechterfüllung trete. Da die Konventionalstrafe ihrem Inhalte nach eine Art Schadenersatz darstelle, sei sie daher nur dann zu entrichten, wenn den Schuldner an der Nichterfüllung oder Schlechterfüllung ein Verschulden treffe. Wolff in Klang[2] römisch VI, 186

f. geht davon aus, die Konventionalstrafe trete an die Stelle des zu vergütenden Nachteiles. Voraussetzung für den Verfall eines Vergütungsbetrages sei daher, daß der Schuldner zum Ersatz des eingetretenen Schadens nach allgemeinen Grundsätzen verpflichtet sei; es müsse also ein Haftungsgrund vorliegen. Ein Haftungsgrund werde regelmäßig bei Verschulden gegeben sein; dazu kämen aber auch alle anderen Haftungsgrunde wie etwa die Haftung nach Paragraph 1313 a, ABGB oder (bei Verspätungsschaden), wie sich aus der Vorschrift des Paragraph 1333, ABGB ergebe, objektiver Verzug.

Die Rechtsprechung vertritt nahezu einhellig die Ansicht, daß eine Konventionalstrafe nur bei verschuldeter Nichterfüllung oder verschuldeter Schlechterfüllung zu leisten sei (EvBl. 1977/83 u. a.), wobei regelmäßig kein Unterschied dahin gemacht wurde, ob die Erfüllung bloß verspätet (GlU 8002; GlU 6821; GlU 5570) oder, z.B. wegen Aufhebung des Vertrages, überhaupt nicht erfolgte (JBl. 1950, 241; ZBl. 1921/181; GlUNF 3754; GlUNF 2377; JBl. 1983, 529; 7 Ob 591/76; 5 Ob 301/78; 5 Ob 683/79). Nur in der Entscheidung EvBl. 1976/194, die den Fall eines täglichen Pönales für die nicht rechtzeitige Bezahlung eines Restkaufpreises betraf, wurde unter ausdrücklichem Hinweis auf die Lehre Wolffs a.a.O. die Ansicht vertreten, daß die Behauptung der beklagten Partei, sie treffe kein Verschulden, fehl gehe, weil auch objektiver, also unverschuldeter Verzug einen Haftungsgrund bilde und den Schuldner zur Zahlung der Konventionalstrafe verpflichte. Diese Ansicht folgend wurde der Entscheidung 1 Ob 558/79, die den Fall einer Stornogebühr betraf, ausgesprochen, daß zwar grundsätzlich ein Vergütungsbetrag nur bei verschuldeter Nichterfüllung zu bezahlen, für den Fall einer bloß verspäteten Erfüllung für den Verfall der Vertragsstrafe ausnahmsweise objektiver Verzug ausreichender Haftungsgrund sei.

Die in den Entscheidungen EvBl. 1976/194 und 1 Ob 558/79 vertretene Rechtsansicht, daß bei Geltendmachung einer Konventionalstrafe wegen verspäteter Erfüllung ausnahmsweise objektiver Verzug genüge, wird nicht aufrecht erhalten. Gewiß kann zwischen den Vertragsparteien vereinbart werden, daß der Vergütungsbetrag selbst bei unverschuldeter Nichterfüllung oder unverschuldeter Schlechterfüllung verfalle (MietSlg. 31 259; RZ 1974/42; JBl. 1974, 368; EvBl. 1961/362; Koziol - Welser a.a.O.; Ehrenzweig a.a.O., 191 f.; Hasenöhrl, a.a.O., 558; vergleiche auch Windscheid, Lehrbuch des Pandektenrechtes[7] römisch II, 98 FN 10). Auch kann im Hinblick auf die gewichtigen Argumente von de Griez aus der bloßen Einordnung der Konventionalstrafe in das 30. Hauptstück des ABGB schon wegen der Aufzählung der Vertragsstrafe unter den Nebengebühren in der Bestimmung des Paragraph 912, ABGB noch nicht der Schluß gezogen werden, daß sie nur bei Verschulden verfallen könnte. Da aber nach österreichischem Recht die Konventionalstrafe eine Hauptverbindlichkeit voraussetzt und an die Stelle des Schadenersatzes wegen Nichterfüllung oder Schlechterfüllung tritt, ist mangels anderer vertraglicher Regelung auch der anstelle des Interesses begehrte Vergütungsbetrag davon abhängig, daß der Schuldner die Nichterfüllung oder Schlechterfüllung zu verantworten hat, d. h. daß er sie verschuldete. Der Hinweis Wolffs a.a.O., 187 auf Paragraph 1333, ABGB ist nicht überzeugend. Wohl ist es seit dem Gutachten SZ 5/53 unbestritten, daß für einen Anspruch auf Verzugszinsen objektiver Verzug genügt. Das liegt aber daran, daß Verzugszinsen ihre Wurzel nicht im Schadenersatzrecht, sondern im Bereicherungsrechthaben (Koziol - Welser[5] römisch eins, 187; Wilburg, Zur Lehre von der Vorteilsausgleichung in JherJB 82, 51 ff. insbesondere 147 f.). Schon wegen dieser verschiedenen Anknüpfungen kann daraus, daß objektiver Verzug für die Geltendmachung von gesetzlichen Verzugszinsen genügt, nicht der Schluß gezogen werden, daß eine in der Regel viel höhere Konventionalstrafe, die pauschalierter Interessensersatz und damit Schadenersatz sein soll, gleichfalls objektiver Verzug hinreichend ist. Ein über die Verzugszinsen hinausgehender Schaden kann vielmehr nur nach den allgemeinen Regeln des Schadenersatzes geltend gemacht werden, die Verschulden voraussetzen (Koziol - Welser a.a.O., 187).

Damit ist aber für den Beklagten nichts gewonnen. Nach der Beweislastregel des Paragraph 1298, ABGB obliegt es nämlich ihm, zu behaupten und zu beweisen, daß ein Verschulden und damit ein Haftungsgrund (subjektiver Verzug) nicht vorliege (Gschnitzer, Schuldrecht, Allgemeiner Teil 27; Ehrenzweig a.a.O., 191; Schey, Die Obligationsverhältnisse römisch eins, 107). Dieser Beweis wird bei Übernahme einer vertraglichen Verpflichtung, deren Erfüllung von einer Bedingung abhängt, ohne daß diese zum Vertragsinhalt gemacht wurde, in aller Regel unerbringlich sein, weil derjenige, der sich zu einer vertraglichen Leistung unbedingt verpflichtet, bereits bei Abschluß des Vertrages beurteilt haben muß, ob er zu dieser Leistung im Zeitpunkt der vereinbarten Erfüllung auch in der Lage sein wird, also schon schuldhaft handelt, wenn er diese Verpflichtung eingeht, obwohl er die Ungewißheit der Erfüllbarkeit kennt oder kennen muß vergleiche RZ 1972, 14; SZ 5/53 u. a.; Koziol, Österr.

Haftpflichtrecht[2] römisch eins, 332; Reischauer in ZVR 1978, 129, 138). Tritt also die Bedingung nicht ein, hat er es zu vertreten, daß er sie nicht zum Vertragsinhalt machte (Paragraph 920, ABGB). Dies gilt natürlich besonders dann, wenn die Zahlung einer Vertragsstrafe bei nicht zeitgerechter Erfüllung vereinbart wurde, also eindeutig erkennbar war, daß der Vertragspartner allergrößten Wert auf genaue Einhaltung des Vertrages legt und möglicherweise überhaupt nur deswegen mit dem Abschluß des Vertrages einverstanden war, weil er weiß, daß entweder zeitgerecht erfüllt oder bei nicht zeitgerechter Erfüllung sein Schaden auf Grund der vereinbarten Vertragsstrafe ersetzt wird. Es ist daher auch einhellige Rechtslehre, daß der bloße vom Schuldner allenfalls nicht vorhergesehene Mangel an Geldmitteln, die er zur Erfüllung seiner Verbindlichkeit aufwenden müßte, als Entschuldigungsgrund nicht ausreicht (Ehrenzweig a.a.O., 301; Gschnitzer in Klang[2] IV/1, 484).

Vom Verpflichteten ist nur der zufällige gänzliche Untergang im Sinne des Paragraph 1447, ABGB nicht mehr zu vertreten (Gschnitzer in Klang[2] IV/1, 484, 494; vergleiche EvBl. 1974/162). Der bloße Mangel an Zahlungsmitteln ist aber regelmäßig nicht als endgültige Leistungsunmöglichkeit zu werten (1 Ob 580/79; Koziol - Welser a. a.O., 185; Pisko - Gschnitzer in Klang[2] römisch VI, 549 f.). Ein Haftungsgrund im Sinne des Paragraph 1336, ABGB ist daher gegeben. Dies gilt auch hier: Der Beklagte verfügte bei Vertragsabschluß nicht über die zur Herstellung des von ihm zu errichtenden Bauwerkes erforderlichen Mittel. Er hoffte, sich diese wie in anderen Fällen im Wege der öffentlichen Wohnbauförderung verschaffen zu können. Er unterließ es aber, die tatsächliche Erlangung der Förderungsmittel zur Bedingung des Vertrages zu machen, obwohl die Gewißheit der Erlangung nicht bestand. Er übernahm damit das Risiko, daß die im Ermessen einer Gebietskörperschaft stehende Gewährung von billigen Wohnbaukrediten infolge Anspannung der Finanzlage sich verzögern kann, in seinen vertraglichen Haftungsbereich und erreichte möglicherweise erst dadurch die Zustimmung des Klägers zum Vertragsabschluß. Er wußte schließlich, daß der Kläger größten Wert darauf legte, daß das zu errichtende Geschäftslokal ihm möglichst bald zur Verfügung stand; es mußte ihm aber auch klar sein, daß durch eine Verzögerung der Übergabe für den Kläger finanzielle Nachteile entstehen mußten. Der Beklagte hat daher durch Zahlung einer Vertragsstrafe dafür einzustehen, daß er, obwohl er die Gewährung der öffentlichen Wohnbauförderung nicht zur Bedingung für die zeitgerechte Vertragserfüllung gemacht hatte, sich nicht rechtzeitig die Mittel zur termingerechten Erfüllung des Vertrages, die unter Umständen auch durch bloße Herstellung der Geschäftsräume, die ohnehin nicht gefördert werden konnte, geschehen hätte können, verschaffte.

Die Rechtssache ist aber noch nicht spruchreif. Der Beklagte, ein Baumeister, ist kein Kaufmann. Gegenstand der Tätigkeit eines Bauunternehmers ist nicht die Weiterveräußerung der zu diesem Zweck erworbenen eigenen oder die Bearbeitung fremder beweglicher Sachen, sondern die Lieferung eines unbeweglichen Bauwerkes (6 Ob 513/79; 2 Ob 522/78; Brunner, Sind Bauunternehmer Kaufleute? in JBl. 1963, 28 ff.; Schlegelberger - Hildebrandt - Steckhan, HGB[5] römisch eins, 22; Brüggemann in GroßkommHGB[3] römisch eins, 124; Hämmerle - Wünsch, Handelsrecht[3], 116 FN 14). Daß dem Beklagten etwa als Baumaterialienhändler dennoch Kaufmannseigenschaft zukomme, wurde von dem dafür beweispflichtigen Kläger (HS 5245; SZ 39/128 u. a.) nicht vorgebracht und von den Tatsacheninstanzen nicht festgestellt. Die Vorschrift des Paragraph 348, HGB findet daher auf den Beklagten keine Anwendung. Der Beklagte bestritt den Anspruch auf Bezahlung eines Vergütungsbetrages dem Gründe nach. Darin liegt aber nach ständiger Rechtsprechung auch das Begehren auf Mäßigung der Konventionalstrafe nach Paragraph 1336, Absatz 2, ABGB, die bei Vertragsabschluß nicht abbedungen werden kann (JBl. 1976, 487; RZ 1974/42; SZ 37/13 u. a.; Koziol - Welser a.a.O., 176). Eine solche Herabsetzung ist möglich, wenn dem Beklagten der Beweis gelingt, daß der dem Kläger erwachsene Schaden unverhältnismäßig geringer ist als der bedungene Vergütungsbetrag (RZ 1976/90; SZ 42/57 u. a.). Die Untergrenze des Mäßigungsrechtes ist dabei immer die Höhe des tatsächlich entstandenen Schadens (EvBl. 1980/65; RZ 1976/90; SZ 42/57; SZ 32/28 u. a.).

Zur Prüfung, ob die tatsächlichen Voraussetzungen für eine Herabsetzung der Konventionalstrafe gegeben sind, ist eine Verhandlung in erster Instanz notwendig.

Anmerkung

Z54004

Schlagworte

Konventionalstrafe, Beweislast für Verschulden, keine - bei unverschuldeter Nichterfüllung, Verschulden bei Ungewißheit der Erfüllbarkeit der Verpflichtung, Verschulden, s. a. Vertragsstrafe

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:0010OB00725.8.0114.000

Dokumentnummer

JJT_19810114_OGH0002_0010OB00725_8000000_000