Rechtssatz für 8Ob259/74 1Ob566/79

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0034098

Geschäftszahl

8Ob259/74; 1Ob566/79

Entscheidungsdatum

30.03.1979

Norm

ABGB §1444 De
KFG 1967 §59
KFG 1967 §60
  1. KFG 1967 § 59 heute
  2. KFG 1967 § 59 gültig ab 16.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2020
  3. KFG 1967 § 59 gültig von 01.07.2007 bis 15.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 37/2007
  4. KFG 1967 § 59 gültig von 01.09.1994 bis 30.06.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 651/1994
  5. KFG 1967 § 59 gültig von 10.07.1993 bis 31.08.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 456/1993
  6. KFG 1967 § 59 gültig von 01.08.1987 bis 09.07.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 296/1987
  1. KFG 1967 § 60 gültig von 01.08.1987 bis 01.08.1987 aufgehoben durch BGBl. Nr. 296/1987

Rechtssatz

Weder den Vorschriften des KFG und des VersVG noch den allgemeinen Vorschriften des ABGB, insbesonders des Schadenersatzrechtes, läßt sich ein zwingender Rechtssatz entnehmen, auf Grund dessen ein Verzicht auf Ansprüche generell wäre.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 259/74
    Entscheidungstext OGH 26.02.1975 8 Ob 259/74
    Veröff: EvBl 1975/134 S 265 = ZVR 1975/113 S 176 = SZ 48/22 = SZ 1975/45 S 89 = JBl 1975,421 = VersR 1975,723 = VJ 1975,14
  • 1 Ob 566/79
    Entscheidungstext OGH 30.03.1979 1 Ob 566/79
    Auch; Veröff: EvBl 1979/221 S 578 = SZ 52/57

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0034098

Dokumentnummer

JJR_19750226_OGH0002_0080OB00259_7400000_001

Rechtssatz für 1Ob566/79

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0016573

Geschäftszahl

1Ob566/79

Entscheidungsdatum

30.03.1979

Norm

ABGB §879 BIIc
  1. ABGB § 879 heute
  2. ABGB § 879 gültig ab 01.07.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 275/1992

Rechtssatz

Bei Übernahme von Jugendlichen in ein Heim zur sportlichen und sonstigen Betreuung durch mehrere Wochen ist ein generell vereinbarter Ausschluß der Haftung für die notwendige Betreuung und Aufsicht sittenwidrig.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 566/79
    Entscheidungstext OGH 30.03.1979 1 Ob 566/79
    Veröff: EvBl 1979/221 S 578 = SZ 52/57

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0016573

Dokumentnummer

JJR_19790330_OGH0002_0010OB00566_7900000_002

Rechtssatz für 1Ob566/79 1Ob614/79 3Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0033945

Geschäftszahl

1Ob566/79; 1Ob614/79; 3Ob39/91; 3Ob92/03f; 3Ob196/13i; 1Ob155/14x

Entscheidungsdatum

18.09.2014

Rechtssatz

Bei einem Verzicht auf künftige Rechte wird gefordert, dass sich die Rechtsverhältnisse, auf die sich der Verzicht bezieht, schon von vornherein übersehen lassen; soweit das nicht der Fall ist, ist der Verzicht unwirksam.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 566/79
    Entscheidungstext OGH 30.03.1979 1 Ob 566/79
    Veröff: EvBl 1979/221 S 578
  • 1 Ob 614/79
    Entscheidungstext OGH 16.05.1979 1 Ob 614/79
  • 3 Ob 39/91
    Entscheidungstext OGH 08.05.1991 3 Ob 39/91
  • 3 Ob 92/03f
    Entscheidungstext OGH 28.01.2004 3 Ob 92/03f
    Veröff: SZ 2004/12
  • 3 Ob 196/13i
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 3 Ob 196/13i
  • 1 Ob 155/14x
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 155/14x
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0033945

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

02.12.2014

Dokumentnummer

JJR_19790330_OGH0002_0010OB00566_7900000_004

Rechtssatz für 1Ob566/79 1Ob614/79 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0034024

Geschäftszahl

1Ob566/79; 1Ob614/79; 1Ob694/85; 3Ob196/13i; 1Ob155/14x

Entscheidungsdatum

18.09.2014

Rechtssatz

Als verzichtbar werden nur voraussehbare und kalkulierbare Risken angesehen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 566/79
    Entscheidungstext OGH 30.03.1979 1 Ob 566/79
    Veröff: SZ 52/57 = EvBl 1979/221 S 578
  • 1 Ob 614/79
    Entscheidungstext OGH 16.05.1979 1 Ob 614/79
  • 1 Ob 694/85
    Entscheidungstext OGH 15.01.1986 1 Ob 694/85
  • 3 Ob 196/13i
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 3 Ob 196/13i
  • 1 Ob 155/14x
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 155/14x

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0034024

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

02.12.2014

Dokumentnummer

JJR_19790330_OGH0002_0010OB00566_7900000_005

Rechtssatz für 8Ob182/66 8Ob254/68 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0016582

Geschäftszahl

8Ob182/66; 8Ob254/68; 2Ob227/69; 1Ob58/72; 4Ob540/73; 7Ob207/73; 1Ob215/73; 8Ob259/74; 7Ob826/76; 1Ob537/77; 6Ob529/78; 5Ob707/78; 1Ob566/79; 6Ob626/80; 1Ob627/82; 2Ob36/82; 8Ob103/83; 7Ob666/84; 6Ob836/83; 5Ob541/85; 7Ob685/87; 7Ob695/88; 1Ob16/90; 1Ob503/92; 1Ob503/96; 3Ob2004/96v; 1Ob2374/96s; 6Ob160/00y; 6Ob304/02b; 7Ob200/05w; 3Ob196/13i; 3Ob234/14d; 7Ob68/15y; 8Ob46/17y

Entscheidungsdatum

25.10.2017

Rechtssatz

Der Haftungsausschluss für vorsätzliche Schadenszufügung ist sittenwidrig und daher unbeachtlich, der Haftungsausschluss für leichte Fahrlässigkeit aber zulässig. Die ausdrückliche oder stillschweigende - Vereinbarung eines Haftungsausschlusses für grobe Fahrlässigkeit ist insoweit zulässig, als sie nicht sittenwidrig ist. Sittenwidrigkeit wird dann anzunehmen sein, wenn die unterlaufene Fahrlässigkeit so krass ist, dass mit einem derartigen Verhalten nach der Erfahrungen des täglichen Lebens und nach redlicher Verkehrsübung nicht gerechnet werden kann (SZ römisch XXXI 57), so dass, die grobe Fahrlässigkeit dem Vorsatz gleichzustellen, gerechtfertigt erscheint.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 182/66
    Entscheidungstext OGH 12.07.1966 8 Ob 182/66
    Veröff: QuHGZ 1966/12 S 33 = JBl 1967 S 369
  • 8 Ob 254/68
    Entscheidungstext OGH 22.10.1968 8 Ob 254/68
    Vgl aber; Beisatz: Kein Ausschluss der Haftung für grobe Fahrlässigkeit. (T1)
    Veröff: SZ 41/139 = EvBl 1969/99 S 157 = VersR 1970,46
  • 2 Ob 227/69
    Entscheidungstext OGH 02.10.1969 2 Ob 227/69
    Beisatz: Ausschluss zulässig bei Nichtbeachtung der Fahrbahn, die weder unter besonders gefährlichen Umständen erfolgt noch besonders lange dauert. (T2)
  • 1 Ob 58/72
    Entscheidungstext OGH 05.04.1972 1 Ob 58/72
    nur: Der Haftungsausschluss für vorsätzliche Schadenszufügung ist sittenwidrig und daher unbeachtlich. (T3)
  • 4 Ob 540/73
    Entscheidungstext OGH 26.06.1973 4 Ob 540/73
    nur T3; Veröff: JBl 1974,261
  • 7 Ob 207/73
    Entscheidungstext OGH 12.12.1973 7 Ob 207/73
  • 1 Ob 215/73
    Entscheidungstext OGH 13.03.1974 1 Ob 215/73
    Veröff: JBl 1974,477
  • 8 Ob 259/74
    Entscheidungstext OGH 26.02.1975 8 Ob 259/74
    nur T3; Beisatz: Spalttarif (T4)
    Veröff: SZ 48/22 = EvBl 1975/134 S 265 = JBl 1975,421 = VersR 1975,723 = VJ 1975,14 = ZVR 1975/113 S 176 = RZ 1975/45 S 89
  • 7 Ob 826/76
    Entscheidungstext OGH 20.01.1977 7 Ob 826/76
    Ähnlich
  • 1 Ob 537/77
    Entscheidungstext OGH 27.04.1977 1 Ob 537/77
    Vgl auch
  • 6 Ob 529/78
    Entscheidungstext OGH 09.03.1978 6 Ob 529/78
    Auch
  • 5 Ob 707/78
    Entscheidungstext OGH 28.11.1978 5 Ob 707/78
    Beis wie T1; Veröff: SZ 51/169
  • 1 Ob 566/79
    Entscheidungstext OGH 30.03.1979 1 Ob 566/79
    nur: Kein Ausschluss der Haftung für grobe Fahrlässigkeit. (T5)
    Veröff: EvBl 1979/221 S 578
  • 6 Ob 626/80
    Entscheidungstext OGH 05.11.1980 6 Ob 626/80
    Auch; Veröff: SZ 53/143
  • 1 Ob 627/82
    Entscheidungstext OGH 03.11.1982 1 Ob 627/82
    nur: Der Haftungsausschluss für vorsätzliche Schadenszufügung ist sittenwidrig und daher unbeachtlich, der Haftungsausschluss für leichte Fahrlässigkeit aber zulässig. (T6)
    Beis wie T1
  • 2 Ob 36/82
    Entscheidungstext OGH 12.07.1983 2 Ob 36/82
    Vgl auch
  • 8 Ob 103/83
    Entscheidungstext OGH 19.01.1984 8 Ob 103/83
    Vgl; Beis wie T1
    Veröff: ZVR 1984/318 S 338
  • 7 Ob 666/84
    Entscheidungstext OGH 22.11.1984 7 Ob 666/84
    Veröff: SZ 57/184 = EvBl 1985/98 S 495 = RdW 1985,73 = JBl 1986,168; hiezu kritisch Jabornegg JBl 1986,144
  • 6 Ob 836/83
    Entscheidungstext OGH 09.05.1985 6 Ob 836/83
    nur T5; nur: Sittenwidrigkeit wird dann anzunehmen sein, wenn die unterlaufene Fahrlässigkeit so krass ist, dass mit einem derartigen Verhalten nach der Erfahrungen des täglichen Lebens und nach redlicher Verkehrsübung nicht gerechnet werden kann (SZ XXXI 57), so dass, die grobe Fahrlässigkeit dem Vorsatz gleichzustellen, gerechtfertigt erscheint. (T7)
    Beisatz: Dieser Leitsatz konkretisiert den Rechtsbegriff "besonders krasse Fahrlässigkeit" nur in den Fällen, in welchen der allgemeine Rechtssatz angewendet wurde und die im Sachverhalt gleichartig mit dem zu entscheidenden sind. Andernfalls ist ein Vergleich mit dem bisher entscheidenden, nur ähnlichen Fällen vorzunehmen (hier. krasse Sorglosigkeit bei Erteilung einer Auskunft durch eine Auskunftei an ihren Kunden insbesonders wegen Nichterhebung des aktuellen Registerstandes. (T8)
    Veröff: RdW 1985,306
  • 5 Ob 541/85
    Entscheidungstext OGH 04.06.1985 5 Ob 541/85
    Veröff: RdW 1986,10 = JBl 1986,373
  • 7 Ob 685/87
    Entscheidungstext OGH 04.02.1988 7 Ob 685/87
    Veröff: VersR 1989,503
  • 7 Ob 695/88
    Entscheidungstext OGH 19.01.1989 7 Ob 695/88
    Auch; nur T6; Veröff: WBl 1989,131
  • 1 Ob 16/90
    Entscheidungstext OGH 21.05.1990 1 Ob 16/90
    Auch; nur T6
  • 1 Ob 503/92
    Entscheidungstext OGH 19.02.1992 1 Ob 503/92
    Auch; nur: Haftungsausschluss für leichte Fahrlässigkeit aber zulässig. (T9)
    Beisatz: Eine Haftungsbeschränkung für leichtes Verschulden in Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist, zumal gegenüber einem Kaufmann, jedenfalls wirksam. (T10)
    Veröff: ÖBA 1992,841 = JBl 1992,713 (Iro)
  • 1 Ob 503/96
    Entscheidungstext OGH 04.06.1996 1 Ob 503/96
    Auch; nur T9; Veröff: SZ 69/134
  • 3 Ob 2004/96v
    Entscheidungstext OGH 29.05.1996 3 Ob 2004/96v
    Auch; Beisatz: Wenn Haftung für grobe Fahrlässigkeit schlechthin ausgeschlossen wurde. (T11)
    Veröff: SZ 69/127
  • 1 Ob 2374/96s
    Entscheidungstext OGH 15.07.1997 1 Ob 2374/96s
    Auch; nur T9; Beisatz: Der Haftungsausschluss für künftige Schadenersatzforderungen ist bei leichter Fahrlässigkeit grundsätzlich wirksam, sofern dadurch nicht auf den Ersatz gänzlich unvorhersehbarer oder atypischer Schäden verzichtet wird, mit denen nicht gerechnet werden konnte. (T12)
    Veröff: SZ 70/142
  • 6 Ob 160/00y
    Entscheidungstext OGH 22.02.2001 6 Ob 160/00y
    Auch; nur T9; Beis wie T12
  • 6 Ob 304/02b
    Entscheidungstext OGH 23.01.2003 6 Ob 304/02b
    Vgl; Beis wie T12
  • 7 Ob 200/05w
    Entscheidungstext OGH 28.09.2005 7 Ob 200/05w
    Auch; nur T9; Beis wie T12
  • 3 Ob 196/13i
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 3 Ob 196/13i
    Auch; nur T7
  • 3 Ob 234/14d
    Entscheidungstext OGH 18.03.2015 3 Ob 234/14d
    Auch
  • 7 Ob 68/15y
    Entscheidungstext OGH 20.05.2015 7 Ob 68/15y
    Auch
  • 8 Ob 46/17y
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 8 Ob 46/17y
    Auch; nur T6; Beis wie T12

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0016582

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.01.2018

Dokumentnummer

JJR_19660712_OGH0002_0080OB00182_6600000_001

Rechtssatz für 6Ob72/58 6Ob324/58 6Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0038178

Geschäftszahl

6Ob72/58; 6Ob324/58; 6Ob159/59; 6Ob147/60; 6Ob217/60; 6Ob361/60; 6Ob184/62; 6Ob30/63; 8Ob182/66; 6Ob209/66; 6Ob258/68; 2Ob227/69; 7Ob40/70; 1Ob58/72; 1Ob108/73; 6Ob164/73; 8Ob259/74; 2Ob108/74; 1Ob537/77; 6Ob620/77; 5Ob707/78; 1Ob566/79; 6Ob666/80; 8Ob530/81; 8Ob103/83; 7Ob666/84; 1Ob694/85; 2Ob516/91; 6Ob630/94 (6Ob1653/94); 1Ob503/96; 3Ob2004/96v; 2Ob2288/96a; 2Ob41/94; 1Ob2374/96s; 6Ob98/00f; 7Ob259/03v; 7Ob200/05w; 2Ob212/08b; 6Ob108/07m; 2Ob222/09z; 2Ob13/10s; 3Ob196/13i; 7Ob143/13z; 1Ob155/14x; 3Ob138/14m; 3Ob234/14d; 7Ob68/15y; 7Ob164/15s; 8Ob46/17y; 2Ob206/16g

Entscheidungsdatum

14.12.2017

Rechtssatz

Vereinbarungen über den Ausschluss oder die Beschränkung der Haftung sind nur insoweit wirksam, als ihr Abschluss oder doch ihre Anwendung im Einzelfall nicht gegen die guten Sitten verstößt. Absichtliche Schadenszufügung kann hiedurch niemals gedeckt werden. Es kommt darauf an, ob es sich um einen Schaden aus den für das Rechtsverhältnis typischen oder wenigstens im Einzelfall nach dessen besonderen Verhältnissen voraussehbaren Gefahren handelt. Ansprüche, an welche die Parteien überhaupt nicht denken konnten, sei es, dass der Schaden aus einer nicht voraussehbaren Gefahrenquelle entstanden ist, sei es, dass der Schaden auf einem so krassen Verschulden beruht, dass gesagt werden muss, mit einem derartigen Verhalten könne nach den Erfahrungen des Lebens nicht gerechnet werden, fallen nicht unter derartige Vereinbarungen.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 72/58
    Entscheidungstext OGH 11.04.1958 6 Ob 72/58
    Veröff: SZ 31/57
  • 6 Ob 324/58
    Entscheidungstext OGH 17.12.1958 6 Ob 324/58
  • 6 Ob 159/59
    Entscheidungstext OGH 10.06.1959 6 Ob 159/59
    Beisatz: Freizeichnungsklausel (T1)
  • 6 Ob 147/60
    Entscheidungstext OGH 23.11.1960 6 Ob 147/60
    Beisatz: Ein Verzicht auf die Gewährleistung ist jedoch gemäß § 929 ABGB grundsätzlich möglich und daher auch die Vereinbarung einer Einschränkung der Gewährleistungsanspruches. (T2)
    Veröff: EvBl 1961/95 S 151
  • 6 Ob 217/60
    Entscheidungstext OGH 14.12.1960 6 Ob 217/60
  • 6 Ob 361/60
    Entscheidungstext OGH 01.03.1961 6 Ob 361/60
    Zweiter Rechtsgang zu 6 Ob 72/58
  • 6 Ob 184/62
    Entscheidungstext OGH 05.09.1962 6 Ob 184/62
  • 6 Ob 30/63
    Entscheidungstext OGH 13.03.1963 6 Ob 30/63
    Beisatz: Schaden erfolge Überschreitung des Liefertermins - typischer Schaden. (T3)
  • 8 Ob 182/66
    Entscheidungstext OGH 12.07.1966 8 Ob 182/66
    Veröff: QuHGZ 1966/12 S 33 = JBl 1967,369
  • 6 Ob 209/66
    Entscheidungstext OGH 30.12.1966 6 Ob 209/66
  • 6 Ob 258/68
    Entscheidungstext OGH 09.10.1968 6 Ob 258/68
    nur: Es kommt darauf an, ob es sich um einen Schaden aus den für das Rechtsverhältnis typischen oder wenigstens im Einzelfall nach dessen besonderen Verhältnissen voraussehbaren Gefahren handelt. Ansprüche, an welche die Parteien überhaupt nicht denken konnten, fallen nicht unter derartige Vereinbarungen. (T4)
    Veröff: SZ 41/131 = EvBl 1969/98 S 156
  • 2 Ob 227/69
    Entscheidungstext OGH 02.10.1969 2 Ob 227/69
    Beisatz: Ausschluss zulässig bei Nichtbeachtung der Fahrbahn, die weder unter besonders gefährlichen Umständen erfolgt noch besonders lange dauert. (T5)
  • 7 Ob 40/70
    Entscheidungstext OGH 08.04.1970 7 Ob 40/70
    Veröff: SZ 41/69 = EvBl 1970/312 S 547
  • 1 Ob 58/72
    Entscheidungstext OGH 05.04.1972 1 Ob 58/72
    nur: Vereinbarung über den Ausschluss oder die Beschränkung der Haftung sind nur insoweit wirksam, als ihr Abschluss oder doch ihre Anwendung im Einzelfall nicht gegen die guten Sitten verstößt. Absichtliche Schadenszufügung kann hiedurch niemals gedeckt werden. (T6)
  • 1 Ob 108/73
    Entscheidungstext OGH 04.07.1973 1 Ob 108/73
    Auch; Beis wie T2
    Veröff: SZ 46/69
  • 6 Ob 164/73
    Entscheidungstext OGH 13.09.1973 6 Ob 164/73
    nur T6; Beisatz: § 1167 ABGB sittenwidrig, nur durch Vertrag den Minderungsanspruch des Bestellers für unbehebbare Mängel auszuschließen. (T7)
  • 8 Ob 259/74
    Entscheidungstext OGH 26.02.1975 8 Ob 259/74
    nur T6; Beisatz: Spalttarif (T8)
    Veröff: SZ 48/22 = EvBl 1975/134 S 265 = ZVR 1975/113 S 176 = RZ 1975/45 S 89 = JBl 1975,421 = VersR 1975,723 = VJ 1975,14
  • 2 Ob 108/74
    Entscheidungstext OGH 13.06.1975 2 Ob 108/74
    nur T4; Beisatz: Haftungsausschluss für grobe Fahrlässigkeit - § 63 lit a AÖSp. (T9)
    Veröff: SZ 48/67
  • 1 Ob 537/77
    Entscheidungstext OGH 27.04.1977 1 Ob 537/77
    nur T6
  • 6 Ob 620/77
    Entscheidungstext OGH 30.06.1977 6 Ob 620/77
    Auch; nur T4; Beisatz: Bürgschaft für ausfallende zedierte Forderungen. (T10)
    Veröff: HS X/XI/9
  • 5 Ob 707/78
    Entscheidungstext OGH 28.11.1978 5 Ob 707/78
    Vgl; Beisatz: Verzicht auf Mangelfolgeschäden ist voraussehbar und kalkulierbar. Dieser Verzicht gilt im Zweifel auch für Dritte, die sich mangels einer solchen Vereinbarung auf eine vertragliche Schutzwirkung zu ihren Gunsten berufen könnten, und zwar auch dann, wenn sie darauf vertraut haben, dass zwischen den Vertragsparteien kein Haftungsausschluss vereinbart wurde. (T11)
    Veröff: SZ 51/169
  • 1 Ob 566/79
    Entscheidungstext OGH 30.03.1979 1 Ob 566/79
    nur T4; nur T6; Veröff: SZ 52/57 = EvBl 1979/221 S 578
  • 6 Ob 666/80
    Entscheidungstext OGH 26.11.1980 6 Ob 666/80
    Vgl auch; nur T6; Beisatz: Bankbedingungen (T12)
  • 8 Ob 530/81
    Entscheidungstext OGH 03.12.1981 8 Ob 530/81
    nur T6; nur T4; Beisatz: Haftungsausschluss in Reitschule. (T13)
    Veröff: JBl 1983,255 = ZVR 1982/266 S 236
  • 8 Ob 103/83
    Entscheidungstext OGH 19.01.1984 8 Ob 103/83
    Auch; Beisatz: Hier: Haftungsausschluss für Benützung eines Fahrzeugtestgeländes; wohl wurde die Gefährdung durch hohe Geschwindigkeiten geradezu in kauf genommen, doch durfte der Testfahrer bei Beachtung der ihm durch die Prüfgeländeordnung auferlegten Verpflichtungen damit rechnen, dass seine Testfahrt unbeeinträchtigt von anderen Fahrzeugen erfolgen werde. (T14) Veröff: ZVR 1984/318 S 338
  • 7 Ob 666/84
    Entscheidungstext OGH 22.11.1984 7 Ob 666/84
    Auch; nur T6; Veröff: SZ 57/184 = EvBl 1985/98 S 495 = RdW 1984,73 = JBl 1986,168; hiezu kritisch Jabornegg JBl 1986,144
  • 1 Ob 694/85
    Entscheidungstext OGH 15.01.1986 1 Ob 694/85
    nur T6
  • 2 Ob 516/91
    Entscheidungstext OGH 13.03.1991 2 Ob 516/91
    nur T6; nur T4; Beis wie T13
    Veröff: SZ 64/29
  • 6 Ob 630/94
    Entscheidungstext OGH 21.12.1994 6 Ob 630/94
    Vgl auch
  • 1 Ob 503/96
    Entscheidungstext OGH 04.06.1996 1 Ob 503/96
    Auch; Veröff: SZ 69/134
  • 3 Ob 2004/96v
    Entscheidungstext OGH 29.05.1996 3 Ob 2004/96v
    Auch; nur T4; Veröff: SZ 69/127
  • 2 Ob 2288/96a
    Entscheidungstext OGH 31.10.1996 2 Ob 2288/96a
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Haftungsausschluss bei einem Eislaufplatz. (T15)
  • 2 Ob 41/94
    Entscheidungstext OGH 30.01.1997 2 Ob 41/94
    Auch; Beisatz: Hier: Bei einem Mountain-Bike-Marathon wurden die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen grob fahrlässig nicht eingehalten - der vereinbarte Haftungsausschluss ist daher unwirksam. (T16)
  • 1 Ob 2374/96s
    Entscheidungstext OGH 15.07.1997 1 Ob 2374/96s
    Auch; Beisatz: Der Haftungsausschluss für künftige Schadenersatzforderungen ist bei leichter Fahrlässigkeit grundsätzlich wirksam, sofern dadurch nicht auf den Ersatz gänzlich unvorhersehbarer oder atypischer Schäden verzichtet wird, mit denen nicht gerechnet werden konnte. (T17)
    Veröff: SZ 70/142
  • 6 Ob 98/00f
    Entscheidungstext OGH 17.01.2001 6 Ob 98/00f
    Auch; nur: Vereinbarungen über den Ausschluss oder die Beschränkung der Haftung sind nur insoweit wirksam, als ihr Abschluss oder doch ihre Anwendung im Einzelfall nicht gegen die guten Sitten verstößt. (T18)
    Beisatz: Die Privatautonomie gestattet den Vertragspartnern in den durch § 879 ABGB gezogenen Grenzen die im Gesetz geregelten Haftungsbestimmungen vertraglich zu erweitern oder einzuschränken. Dazu enthalten die für die Baupraxis ausgehandelten ÖNormen vom Gesetz abweichende Schadenersatzregeln und Gefahrtragungsregeln, die, sofern die Anwendung der entsprechenden ÖNorm ausdrücklich vereinbart wird, zum Vertragsinhalt werden. (T19)
  • 7 Ob 259/03v
    Entscheidungstext OGH 14.01.2004 7 Ob 259/03v
  • 7 Ob 200/05w
    Entscheidungstext OGH 28.09.2005 7 Ob 200/05w
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T17
  • 2 Ob 212/08b
    Entscheidungstext OGH 22.01.2009 2 Ob 212/08b
    Vgl; nur: Ansprüche, an welche die Parteien überhaupt nicht denken konnten, sei es, dass der Schaden aus einer nicht voraussehbaren Gefahrenquelle entstanden ist, sei es, dass der Schaden auf einem so krassen Verschulden beruht, dass gesagt werden muss, mit einem derartigen Verhalten könne nach den Erfahrungen des Lebens nicht gerechnet werden, fallen nicht unter derartige Vereinbarungen. (T20)
  • 6 Ob 108/07m
    Entscheidungstext OGH 27.02.2009 6 Ob 108/07m
    Vgl; Beisatz: Der deliktische Anspruch des geschädigten Dritten kann durch Vereinbarung des Produzenten mit seinem Abnehmer nicht abbedungen werden. (T21)
  • 2 Ob 222/09z
    Entscheidungstext OGH 17.02.2010 2 Ob 222/09z
    Vgl; nur T4; Beisatz: Ein sittenwidriger Haftungsausschluss liegt vor, wenn dadurch etwa nicht vorhersehbare und nicht kalkulierbare Schadenrisiken von der Haftung ausgeschlossen würden. (T22)
  • 2 Ob 13/10s
    Entscheidungstext OGH 24.08.2010 2 Ob 13/10s
    Vgl auch; Beisatz: Der Haftungsverzicht eines Teilnehmers am Wettbewerb beschränkt sich im Zweifel auf typische Unfälle im Zuge eines Rennens, nicht aber auf grob fahrlässig verursachte rennfremde Einwirkungen. (T23)
    Beisatz: Hier: „Auto‑Crash‑Rennen“. (T24)
  • 3 Ob 196/13i
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 3 Ob 196/13i
    Auch; nur T4
  • 7 Ob 143/13z
    Entscheidungstext OGH 13.11.2013 7 Ob 143/13z
  • 1 Ob 155/14x
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 155/14x
    Auch; nur T4; Beisatz: Darauf, ob die Parteien tatsächlich an einen solchen Schadenseintritt gedacht haben, kommt es nicht an. (T25)
  • 3 Ob 138/14m
    Entscheidungstext OGH 22.10.2014 3 Ob 138/14m
    Auch; Beisatz: Hier: Provisionsverzicht in einem Agenturvertrag eines Versicherungsvertreters. (T26); Veröff: SZ 2014/98
  • 3 Ob 234/14d
    Entscheidungstext OGH 18.03.2015 3 Ob 234/14d
    Auch; nur T18
  • 7 Ob 68/15y
    Entscheidungstext OGH 20.05.2015 7 Ob 68/15y
  • 7 Ob 164/15s
    Entscheidungstext OGH 16.10.2015 7 Ob 164/15s
  • 8 Ob 46/17y
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 8 Ob 46/17y
    Auch; Beis wie T17; Beis wie T25
  • 2 Ob 206/16g
    Entscheidungstext OGH 14.12.2017 2 Ob 206/16g
    nur T18; Beis wie T17; Beisatz: Die in der Ö-Norm B2110 (nunmehr in Punkt 12.3.1) enthaltene Haftungsbeschränkung bei leichter Fahrlässigkeit ist insoweit wirksam, als dadurch nicht auf den Ersatz gänzlich unvorhersehbarer oder atypischer Schäden verzichtet wird, mit denen nicht gerechnet werden konnte (ähnlich bereits 8 Ob 46/17y; im Ergebnis auch 1 Ob 127/17h). (T27)

Schlagworte

Auto

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0038178

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

22.03.2018

Dokumentnummer

JJR_19580411_OGH0002_0060OB00072_5800000_001

Rechtssatz für 6Ob83/68 12Ns9/72 7Ob81...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht, Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0033976

Geschäftszahl

6Ob83/68; 12Ns9/72; 7Ob819/76 (7Ob820/76); 1Ob533/79; 1Ob566/79; 9Os9/83; 1Ob791/83; 1Ob694/85; 1Ob561/87 (1Ob562/87); 3Ob39/91; 3Ob1082/92; 7Ob209/97d; 3Ob92/03f; 5Ob151/06a; 5Ob219/16s; 5Ob55/19b

Entscheidungsdatum

31.07.2019

Rechtssatz

Grundsätzlich kann auf jedes Recht verzichtet werden, sofern es nicht nach seiner Zweckbestimmung unverzichtbar sein muss oder der Verzicht durch positive Gesetzesanordnung ausgeschlossen ist.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 83/68
    Entscheidungstext OGH 20.03.1968 6 Ob 83/68
    Veröff: SZ 41/33 = EvBl 1968/395 S 628 = JBl 1969,147
  • 12 Ns 9/72
    Entscheidungstext OGH 08.05.1972 12 Ns 9/72
  • 7 Ob 819/76
    Entscheidungstext OGH 03.02.1977 7 Ob 819/76
    Veröff: JBl 1978,318
  • 1 Ob 533/79
    Entscheidungstext OGH 21.02.1979 1 Ob 533/79
    Veröff: EvBl 1979/128 S 391
  • 1 Ob 566/79
    Entscheidungstext OGH 30.03.1979 1 Ob 566/79
    Beisatz: Auch bei Verzicht auf künftige Rechte, insbesondere bei Freizeichnung. (T1)
    Veröff: SZ 52/57 = EvBl 1979/221 S 578
  • 9 Os 9/83
    Entscheidungstext OGH 22.03.1983 9 Os 9/83
    Veröff: EvBl 1983/178 S 668 = RZ 1984/54 S 154 = SSt 54/24
  • 1 Ob 791/83
    Entscheidungstext OGH 11.01.1984 1 Ob 791/83
    Beis wie T1
  • 1 Ob 694/85
    Entscheidungstext OGH 15.01.1986 1 Ob 694/85
    Beis wie T1
  • 1 Ob 561/87
    Entscheidungstext OGH 27.04.1987 1 Ob 561/87
    Beis wie T1 nur: Auch bei Verzicht auf künftige Rechte. (T2)
  • 3 Ob 39/91
    Entscheidungstext OGH 08.05.1991 3 Ob 39/91
    Beisatz: Doch ist ein Verzicht im Zweifel einschränkend auszulegen. (T3)
  • 3 Ob 1082/92
    Entscheidungstext OGH 21.10.1992 3 Ob 1082/92
    Beis wie T3
  • 7 Ob 209/97d
    Entscheidungstext OGH 28.08.1997 7 Ob 209/97d
  • 3 Ob 92/03f
    Entscheidungstext OGH 28.01.2004 3 Ob 92/03f
    Beis wie T3; Veröff: SZ 2004/12
  • 5 Ob 151/06a
    Entscheidungstext OGH 29.08.2006 5 Ob 151/06a
  • 5 Ob 219/16s
    Entscheidungstext OGH 23.01.2017 5 Ob 219/16s
  • 5 Ob 55/19b
    Entscheidungstext OGH 31.07.2019 5 Ob 55/19b

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1968:RS0033976

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.09.2019

Dokumentnummer

JJR_19680320_OGH0002_0060OB00083_6800000_002

Rechtssatz für 1Ob566/79 5Ob538/81 5Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0016591

Geschäftszahl

1Ob566/79; 5Ob538/81; 5Ob746/81 (5Ob747/81); 6Ob100/10i; 9ObA107/10s; 8ObA85/10y; 6Ob18/17s; 7Ob155/18x; 6Ob124/20h

Entscheidungsdatum

15.09.2020

Norm

ABGB §879 BIId
ABGB §914 I
HGB §346 B
  1. ABGB § 879 heute
  2. ABGB § 879 gültig ab 01.07.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 275/1992
  1. ABGB § 914 heute
  2. ABGB § 914 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Eine weitergehende einseitige Abweichung vom dispositiven Gesetz, das für den "Durchschnittsfall" eine ausgewogene gerechte Rechtslage anstrebt, kann unter den besonderen Verhältnissen allgemeiner Geschäftsbedingungen rechtlich nicht toleriert werden und ist im Zweifel auch nicht als vereinbart anzusehen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 566/79
    Entscheidungstext OGH 30.03.1979 1 Ob 566/79
    Veröff: SZ 52/57 = EvBl 1979/221 S 578
  • 5 Ob 538/81
    Entscheidungstext OGH 23.06.1981 5 Ob 538/81
    Veröff: JBl 1982,652
  • 5 Ob 746/81
    Entscheidungstext OGH 15.12.1981 5 Ob 746/81
  • 6 Ob 100/10i
    Entscheidungstext OGH 24.06.2010 6 Ob 100/10i
    Vgl auch
  • 9 ObA 107/10s
    Entscheidungstext OGH 21.01.2011 9 ObA 107/10s
    Vgl auch; Beisatz: Im Rahmen der Prüfung einer vertraglichen Regelung unter dem Aspekt eines sittenwidrigen massiven Missverhältnisses der Berücksichtigung der Interessen iSd § 879 Abs 1 ABGB wird auch auf die Ausgestaltung durch das dispositive Recht Bedacht genommen. (T1)
  • 8 ObA 85/10y
    Entscheidungstext OGH 22.02.2011 8 ObA 85/10y
    Vgl auch; Beis auch wie T1
  • 6 Ob 18/17s
    Entscheidungstext OGH 07.07.2017 6 Ob 18/17s
    Auch; ähnlich Beis wie T1; Beisatz: Hier: Gerichtsstandsklausel in der Satzung einer Aktiengesellschaft. (T2)
    Veröff: SZ 2017/79
  • 7 Ob 155/18x
    Entscheidungstext OGH 26.09.2018 7 Ob 155/18x
    Auch
  • 6 Ob 124/20h
    Entscheidungstext OGH 15.09.2020 6 Ob 124/20h
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0016591

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.11.2020

Dokumentnummer

JJR_19790330_OGH0002_0010OB00566_7900000_003

Rechtssatz für 2Ob97/58 2Ob125/69 2Ob9...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0022560

Geschäftszahl

2Ob97/58; 2Ob125/69; 2Ob92/72; 2Ob2/73; 8Ob142/74 (8Ob143/74); 2Ob182/74; 2Ob35/75; 8Ob186/75; 6Ob708/76; 8Ob227/76 (8Ob228/76); 8Ob239/76; 8Ob109/77; 8Ob191/77; 8Ob25/78; 8Ob43/78; 8Ob52/78; 8Ob84/78; 8Ob510/78; 8Ob127/78; 8Ob130/78; 8Ob163/78; 8Ob173/78; 8Ob178/78; 8Ob201/78; 2Ob205/78; 8Ob230/78; 8Ob192/78; 8Ob232/78; 7Ob15/79; 1Ob566/79; 8Ob57/79; 8Ob79/79; 8Ob42/79; 8Ob112/79; 8Ob156/79; 8Ob163/79; 8Ob166/79; 8Ob272/79; 8Ob284/79; 8Ob252/79; 8Ob305/79; 4Ob593/79; 8Ob35/80; 2Ob39/80; 8Ob32/80; 8Ob53/80; 8Ob73/80; 8Ob107/80; 8Ob235/80; 8Ob254/80; 8Ob243/80; 8Ob32/81; 8Ob13/81; 8Ob285/80; 8Ob57/81; 8Ob21/81; 8Ob155/81; 8Ob288/81; 8Ob21/82; 8Ob5/82; 8Ob56/82; 8Ob290/81; 8Ob101/82; 8Ob60/82; 8Ob121/82; 8Ob20/82; 8Ob59/82; 8Ob266/82; 8Ob151/82; 8Ob252/82; 8Ob24/83; 6Ob749/82; 8Ob291/82; 8Ob104/83; 8Ob122/83; 8Ob133/83; 8Ob31/84; 8Ob12/84; 8Ob48/85; 8Ob53/85; 8Ob31/85; 8Ob87/85; 8Ob75/85; 8Ob538/85; 8Ob43/86; 8Ob5/87; 8Ob12/87; 8Ob42/87; 8Ob560/87 (8Ob561/87); 6Ob542/88 (6Ob453/88); 2Ob36/88; 1Ob554/88; 2Ob92/88; 2Ob82/88; 2Ob54/89; 2Ob70/89; 2Ob34/90; 2Ob52/90; 2Ob13/90; 2Ob7/91; 2Ob11/91; 2Ob14/91; 5Ob519/92; 2Ob526/93; 1Ob520/93 (1Ob521/93); 9Ob41/97p; 2Ob216/97x; 4Ob299/98v; 1Ob214/98x; 2Ob119/99k; 1Ob75/00m; 6Ob220/00x; 10Ob170/00y; 7Ob289/00a; 9Ob66/02z; 6Ob79/04t; 3Ob171/05a; 4Ob230/06m; 2Ob18/08y; 2Ob49/09h; 2Ob237/09f; 2Ob107/10i; 2Ob41/10h; 1Ob119/11y; 2Ob152/11h; 1Ob154/12x; 2Ob235/15w; 2Ob116/17y; 1Ob4/18x; 9Ob20/20m; 2Ob72/20g; 2Ob16/21y; 8Ob102/20p; 2Ob183/21g

Entscheidungsdatum

25.11.2021

Rechtssatz

So wie die Behauptungslast und Beweislast für ein Verschulden des Beklagten den Kläger trifft, so trifft den Beklagten die Behauptungslast und Beweislast für ein allfälliges Mitverschulden des Klägers. Hat der Beklagte keinen Mitverschuldenseinwand erhoben, so steht ein allfälliges Mitverschulden des Klägers überhaupt nicht zur Debatte.

Anmerkung

Bem: Der Rechtssatz wird wegen der Häufigkeit seiner Zitierung ("überlanger RS") nicht bei jeder einzelnen Bezugnahme, sondern nur fallweise mit einer Gleichstellungsindizierung versehen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 97/58
    Entscheidungstext OGH 10.09.1958 2 Ob 97/58
    Veröff: JBl 1958,603
  • 2 Ob 125/69
    Entscheidungstext OGH 22.05.1969 2 Ob 125/69
    nur: So wie die Behauptungslast und Beweislast für ein Verschulden des Beklagten den Kläger trifft, so trifft den Beklagten die Behauptungslast und Beweislast für ein allfälliges Mitverschulden des Klägers. (T1)
    Veröff: ZVR 1970/33 S 45
  • 2 Ob 92/72
    Entscheidungstext OGH 15.06.1972 2 Ob 92/72
  • 2 Ob 2/73
    Entscheidungstext OGH 18.01.1973 2 Ob 2/73
  • 8 Ob 142/74
    Entscheidungstext OGH 09.07.1974 8 Ob 142/74
    nur T1
  • 2 Ob 182/74
    Entscheidungstext OGH 04.07.1974 2 Ob 182/74
  • 2 Ob 35/75
    Entscheidungstext OGH 06.03.1975 2 Ob 35/75
    nur T1
  • 8 Ob 186/75
    Entscheidungstext OGH 01.10.1975 8 Ob 186/75
    nur T1; Beisatz: Daraus folgt, dass hinsichtlich des Mitverschuldens des Klägers sich ergebende Unklarheiten im erhobenen Sachverhalt zu Lasten des Beklagten gehen. (T2)
    Veröff: ZVR 1976/194 S 210
  • 6 Ob 708/76
    Entscheidungstext OGH 17.12.1976 6 Ob 708/76
    nur T1
  • 8 Ob 227/76
    Entscheidungstext OGH 22.12.1976 8 Ob 227/76
    nur T1
  • 8 Ob 239/76
    Entscheidungstext OGH 19.01.1977 8 Ob 239/76
    Veröff: ZVR 1977/251 S 326
  • 8 Ob 109/77
    Entscheidungstext OGH 05.10.1977 8 Ob 109/77
    nur T1; Beis wie T2
  • 8 Ob 191/77
    Entscheidungstext OGH 21.12.1977 8 Ob 191/77
  • 8 Ob 25/78
    Entscheidungstext OGH 14.03.1978 8 Ob 25/78
    nur T1; Beis wie T2
  • 8 Ob 43/78
    Entscheidungstext OGH 14.03.1978 8 Ob 43/78
    nur T1
  • 8 Ob 52/78
    Entscheidungstext OGH 29.03.1978 8 Ob 52/78
    nur T1
  • 8 Ob 84/78
    Entscheidungstext OGH 17.05.1978 8 Ob 84/78
    nur T1; Veröff: ZVR 1979/10 S 13
  • 8 Ob 510/78
    Entscheidungstext OGH 14.06.1978 8 Ob 510/78
    nur T1
  • 8 Ob 127/78
    Entscheidungstext OGH 12.07.1978 8 Ob 127/78
    nur T1; Beis wie T2; Veröff: ZVR 1979/40 S 51
  • 8 Ob 130/78
    Entscheidungstext OGH 12.07.1978 8 Ob 130/78
    Beisatz: Mitverschuldenseinwand nicht entsprechend substantiiert. (T3)
  • 8 Ob 163/78
    Entscheidungstext OGH 25.10.1978 8 Ob 163/78
    nur T1; Veröff: ZVR 1979/298 S 361
  • 8 Ob 173/78
    Entscheidungstext OGH 08.11.1978 8 Ob 173/78
    nur T1; Beis wie T2
  • 8 Ob 178/78
    Entscheidungstext OGH 08.11.1978 8 Ob 178/78
    nur T1; Beis wie T2
  • 8 Ob 201/78
    Entscheidungstext OGH 21.11.1978 8 Ob 201/78
    nur T1; Beis wie T2; Veröff: ZVR 1979/252 S 305
  • 2 Ob 205/78
    Entscheidungstext OGH 07.12.1978 2 Ob 205/78
    nur T1
  • 8 Ob 230/78
    Entscheidungstext OGH 20.12.1978 8 Ob 230/78
    nur T1; Beis wie T2
  • 8 Ob 192/78
    Entscheidungstext OGH 20.12.1978 8 Ob 192/78
    Beis wie T2; Veröff: ZVR 1980/10 S 17
  • 8 Ob 232/78
    Entscheidungstext OGH 20.12.1978 8 Ob 232/78
    nur T1; Beis wie T2
  • 7 Ob 15/79
    Entscheidungstext OGH 15.02.1979 7 Ob 15/79
    Beisatz: Bloße Bestreitung der Schadenersatzforderung ohne Anführung konkreter Tatsachen genügt nicht. (T4)
  • 1 Ob 566/79
    Entscheidungstext OGH 30.03.1979 1 Ob 566/79
    nur T1; Veröff: SZ 52/57
  • 8 Ob 57/79
    Entscheidungstext OGH 10.05.1979 8 Ob 57/79
    Beis wie T2; Veröff: ZVR 1980/251 S 265
  • 8 Ob 79/79
    Entscheidungstext OGH 25.05.1979 8 Ob 79/79
    nur T1; Beis wie T2
  • 8 Ob 42/79
    Entscheidungstext OGH 25.05.1979 8 Ob 42/79
    nur T1; Veröff: SZ 52/84 = ZVR 1980/155 S 157
  • 8 Ob 112/79
    Entscheidungstext OGH 07.06.1979 8 Ob 112/79
    Beis wie T3
  • 8 Ob 156/79
    Entscheidungstext OGH 02.07.1979 8 Ob 156/79
    nur T1
  • 8 Ob 163/79
    Entscheidungstext OGH 14.09.1979 8 Ob 163/79
    nur T1; Beis wie T2
  • 8 Ob 166/79
    Entscheidungstext OGH 18.10.1979 8 Ob 166/79
    Beisatz: Verschuldensbeweis bei Verletzung einer Schutznorm trifft ihn die Beweislast an ihrer Übertragung. (T5)
    Beis wie T2
    Veröff: ZfRV 1981,27 (kritisch Schwind)
  • 8 Ob 272/79
    Entscheidungstext OGH 06.12.1979 8 Ob 272/79
    nur T1
  • 8 Ob 284/79
    Entscheidungstext OGH 31.01.1980 8 Ob 284/79
    nur T1
  • 8 Ob 252/79
    Entscheidungstext OGH 31.01.1980 8 Ob 252/79
    nur T1
  • 8 Ob 305/79
    Entscheidungstext OGH 21.02.1980 8 Ob 305/79
    nur T1
  • 4 Ob 593/79
    Entscheidungstext OGH 04.03.1980 4 Ob 593/79
    nur T1; Beis wie T2; Beisatz: Schleppliftunfall (T6)
    Veröff: ZVR 1980/321 S 338
  • 8 Ob 35/80
    Entscheidungstext OGH 10.04.1980 8 Ob 35/80
    nur T1
  • 2 Ob 39/80
    Entscheidungstext OGH 15.04.1980 2 Ob 39/80
    nur T1
  • 8 Ob 32/80
    Entscheidungstext OGH 24.04.1980 8 Ob 32/80
    Auch; nur T1; Beis wie T2
    Veröff: ZVR 1981/45 S 56
  • 8 Ob 53/80
    Entscheidungstext OGH 08.05.1980 8 Ob 53/80
    nur T1; Beis wie T2
    Veröff: ZVR 1981/28 S 45
  • 8 Ob 73/80
    Entscheidungstext OGH 12.06.1980 8 Ob 73/80
    nur T1; Beis wie T2
    Veröff: ZVR 1981/84 S 109
  • 8 Ob 107/80
    Entscheidungstext OGH 11.09.1980 8 Ob 107/80
    Beis wie T2
  • 8 Ob 235/80
    Entscheidungstext OGH 04.12.1980 8 Ob 235/80
    nur T1; Beisatz: Der Geschädigte hat - sein Mitverschulden betreffend - im Falle der Verletzung einer Schutznorm zu beweisen, dass der Schaden auch ohne seinen Verstoß gegen die Schutznorm in gleicher Weise eingetreten wäre. (T7)
    Veröff: ZVR 1982/17 S 13
  • 8 Ob 254/80
    Entscheidungstext OGH 29.01.1981 8 Ob 254/80
    nur T1: Beisatz: Verbleibende Unklarheiten gehen zu Lasten dessen, der ein Verschulden des Gegners behauptet. (T8)
  • 8 Ob 243/80
    Entscheidungstext OGH 29.01.1981 8 Ob 243/80
    Beis wie T2; Veröff: ZVR 1982/16 S 12
  • 8 Ob 32/81
    Entscheidungstext OGH 12.03.1981 8 Ob 32/81
    nur T1; Beis wie T8
  • 8 Ob 13/81
    Entscheidungstext OGH 12.03.1981 8 Ob 13/81
    nur T1; Beis wie T8
  • 8 Ob 285/80
    Entscheidungstext OGH 12.03.1981 8 Ob 285/80
    nur T1; Beis wie T2
    Veröff: ZVR 1982/159 S 140
  • 8 Ob 57/81
    Entscheidungstext OGH 26.03.1981 8 Ob 57/81
  • 8 Ob 21/81
    Entscheidungstext OGH 23.04.1981 8 Ob 21/81
    nur T1; Beis wie T8
  • 8 Ob 155/81
    Entscheidungstext OGH 15.10.1981 8 Ob 155/81
    nur T1
  • 8 Ob 288/81
    Entscheidungstext OGH 11.02.1982 8 Ob 288/81
    Beis wie T2
  • 8 Ob 21/82
    Entscheidungstext OGH 25.03.1982 8 Ob 21/82
    Veröff: ZVR 1983/161 S 208
  • 8 Ob 5/82
    Entscheidungstext OGH 25.03.1982 8 Ob 5/82
  • 8 Ob 56/82
    Entscheidungstext OGH 15.04.1982 8 Ob 56/82
    nur T1; Beis wie T2
  • 8 Ob 290/81
    Entscheidungstext OGH 13.05.1982 8 Ob 290/81
    nur T1; Beis wie T8
  • 8 Ob 101/82
    Entscheidungstext OGH 29.04.1982 8 Ob 101/82
    Beis wie T8
  • 8 Ob 60/82
    Entscheidungstext OGH 13.05.1982 8 Ob 60/82
    nur T1; Beis wie T7; Beis wie T8
  • 8 Ob 121/82
    Entscheidungstext OGH 17.06.1982 8 Ob 121/82
    nur T1; Beis wie T2
    Veröff: ZVR 1983/255 S 293
  • 8 Ob 20/82
    Entscheidungstext OGH 01.07.1982 8 Ob 20/82
    nur T1; Veröff: ZVR 1982/20 S 36
  • 8 Ob 59/82
    Entscheidungstext OGH 30.09.1982 8 Ob 59/82
    nur T1
  • 8 Ob 266/82
    Entscheidungstext OGH 20.01.1983 8 Ob 266/82
    Beis wie T2; Beis wie T7
    Veröff: ZVR 1984/109 S 105
  • 8 Ob 151/82
    Entscheidungstext OGH 10.03.1983 8 Ob 151/82
    nur T1; Beis wie T2
  • 8 Ob 252/82
    Entscheidungstext OGH 21.04.1983 8 Ob 252/82
    Auch; Beis wie T7
  • 8 Ob 24/83
    Entscheidungstext OGH 09.06.1983 8 Ob 24/83
    Auch; Beis wie T2
  • 6 Ob 749/82
    Entscheidungstext OGH 01.09.1983 6 Ob 749/82
  • 8 Ob 291/82
    Entscheidungstext OGH 03.11.1983 8 Ob 291/82
    nur T1; Beis wie T2
  • 8 Ob 104/83
    Entscheidungstext OGH 24.11.1983 8 Ob 104/83
    nur T1; Beis wie T2
    Veröff: ZVR 1985/32 S 53
  • 8 Ob 122/83
    Entscheidungstext OGH 15.12.1983 8 Ob 122/83
    nur T1; Veröff: ZVR 1984/337 S 368
  • 8 Ob 133/83
    Entscheidungstext OGH 01.03.1984 8 Ob 133/83
    nur T1; Beis wie T2
  • 8 Ob 31/84
    Entscheidungstext OGH 04.07.1984 8 Ob 31/84
    Auch; Beis wie T4
  • 8 Ob 12/84
    Entscheidungstext OGH 22.11.1984 8 Ob 12/84
    nur T1; Beis wie T2
  • 8 Ob 48/85
    Entscheidungstext OGH 12.09.1985 8 Ob 48/85
    nur T1; Beis wie T2
    Veröff: ZVR 1987/24 S 93
  • 8 Ob 53/85
    Entscheidungstext OGH 12.09.1985 8 Ob 53/85
    nur T1; Beis wie T2
  • 8 Ob 31/85
    Entscheidungstext OGH 24.10.1985 8 Ob 31/85
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 87/85
    Entscheidungstext OGH 23.01.1986 8 Ob 87/85
    Beis wie T8
  • 8 Ob 75/85
    Entscheidungstext OGH 27.02.1986 8 Ob 75/85
    nur T1; Beis wie T2
  • 8 Ob 538/85
    Entscheidungstext OGH 03.04.1986 8 Ob 538/85
    nur T1; Beis wie T2
  • 8 Ob 43/86
    Entscheidungstext OGH 28.08.1986 8 Ob 43/86
    nur T1
  • 8 Ob 5/87
    Entscheidungstext OGH 26.03.1987 8 Ob 5/87
    Beis wie T8
  • 8 Ob 12/87
    Entscheidungstext OGH 08.07.1987 8 Ob 12/87
    Auch; nur T1
    Veröff: ZVR 1988/68 S 146
  • 8 Ob 42/87
    Entscheidungstext OGH 19.11.1987 8 Ob 42/87
    nur T1
  • 8 Ob 560/87
    Entscheidungstext OGH 25.02.1988 8 Ob 560/87
    Auch; nur: Die Behauptungslast und Beweislast für ein Verschulden des Beklagten den Kläger trifft. (T9)
  • 6 Ob 542/88
    Entscheidungstext OGH 24.03.1988 6 Ob 542/88
    Vgl auch; Beisatz: Das Vorbringen, die Gegenforderung des Beklagten bestehe nicht zu Recht, die Kläger treffen kein Verschulden, kann nicht als Einwand eines Verschuldens des Beklagten angesehen werden. (T10)
  • 2 Ob 36/88
    Entscheidungstext OGH 27.04.1988 2 Ob 36/88
    nur T1; Beis wie T2
  • 1 Ob 554/88
    Entscheidungstext OGH 15.06.1988 1 Ob 554/88
    nur T1
  • 2 Ob 92/88
    Entscheidungstext OGH 12.07.1988 2 Ob 92/88
    nur T1
  • 2 Ob 82/88
    Entscheidungstext OGH 10.01.1989 2 Ob 82/88
    nur T9; Beis wie T8
    Veröff: ZVR 1989/195 S 364
  • 2 Ob 54/89
    Entscheidungstext OGH 30.08.1989 2 Ob 54/89
    Beis wie T2
  • 2 Ob 70/89
    Entscheidungstext OGH 26.09.1989 2 Ob 70/89
    nur T1; Beis wie T8
  • 2 Ob 34/90
    Entscheidungstext OGH 25.04.1990 2 Ob 34/90
    Beis wie T2
  • 2 Ob 52/90
    Entscheidungstext OGH 06.06.1990 2 Ob 52/90
  • 2 Ob 13/90
    Entscheidungstext OGH 23.05.1990 2 Ob 13/90
    nur T1; Beis wie T2
  • 2 Ob 7/91
    Entscheidungstext OGH 27.02.1991 2 Ob 7/91
    nur T9; Beis wie T8
  • 2 Ob 11/91
    Entscheidungstext OGH 10.04.1991 2 Ob 11/91
    nur T9; Veröff: ZVR 1991/130 S 337
  • 2 Ob 14/91
    Entscheidungstext OGH 26.04.1991 2 Ob 14/91
    Veröff: ZVR 1991/128 S 335
  • 5 Ob 519/92
    Entscheidungstext OGH 10.11.1992 5 Ob 519/92
    Vgl; Beisatz: Für die Prüfung eines allfälligen Mitverschuldens des Klägers an der ihm zugefügten Verletzung, sind allein die vom Schädiger (hier Beklagten) vorgebrachten Tatsachen maßgeblich. (T11)
  • 2 Ob 526/93
    Entscheidungstext OGH 23.03.1993 2 Ob 526/93
    Beis wie T2; Veröff: SZ 66/40 = ZVR 1994/29 S 77
  • 1 Ob 520/93
    Entscheidungstext OGH 22.06.1993 1 Ob 520/93
    Auch; Beis wie T8; Veröff: ZfRV 1994,249; hiezu Kletecka ZfRV 1994,232
  • 9 Ob 41/97p
    Entscheidungstext OGH 12.02.1997 9 Ob 41/97p
    Auch; nur: Hat der Beklagte keinen Mitverschuldenseinwand erhoben, so steht ein allfälliges Mitverschulden des Klägers überhaupt nicht zur Debatte. (T12)
  • 2 Ob 216/97x
    Entscheidungstext OGH 26.05.1997 2 Ob 216/97x
    Auch; nur T1; Beis wie T8; Beisatz: Nur die geringste der innerhalb eines festgestellten Spielraumes angenommenen Ausgangsgeschwindigkeiten ist der rechtlichen Beurteilung zugrundezulegen. (T13)
  • 4 Ob 299/98v
    Entscheidungstext OGH 26.01.1999 4 Ob 299/98v
    Auch; nur T1; Beis wie T2
    Veröff: SZ 72/8
  • 1 Ob 214/98x
    Entscheidungstext OGH 19.01.1999 1 Ob 214/98x
    Vgl auch; Beisatz: Der Einwand des Mitverschuldens des Geschädigten muss nicht ausdrücklich erhoben werden, es genügt, wenn sich dem Vorbringen des Schädigers eine entsprechende Behauptung entnehmen lässt. (T14)
    Veröff: SZ 72/4
  • 2 Ob 119/99k
    Entscheidungstext OGH 24.06.1999 2 Ob 119/99k
    Auch; nur: Den Beklagten trifft die Behauptungslast und Beweislast für ein allfälliges Mitverschulden des Klägers. (T15)
    Beisatz: Die Beweislast für das Vorliegen der Voraussetzungen der Gurtenanlegepflicht trifft den Schädiger. (T16)
  • 1 Ob 75/00m
    Entscheidungstext OGH 28.04.2000 1 Ob 75/00m
    Auch; Beisatz: Bei Einwendung eines Mitverschuldens trägt der Schädiger die Behauptungslast und Beweislast für das dem Sturz vorausgegangene Fehlverhalten des Geschädigten. (T17)
  • 6 Ob 220/00x
    Entscheidungstext OGH 05.10.2000 6 Ob 220/00x
    Auch; nur: Hat der Beklagte keinen Mitverschuldenseinwand erhoben, so steht ein allfälliges Mitverschulden des Klägers überhaupt nicht zur Debatte. (T18)
  • 10 Ob 170/00y
    Entscheidungstext OGH 03.10.2000 10 Ob 170/00y
    nur T1; Beis wie T17; Beisatz: Die Prüfung des Mitverschuldens hat sich auf jene tatsächlichen Umstände zu beschränken, die vom Schädiger eingewendet wurden. (T19)
  • 7 Ob 289/00a
    Entscheidungstext OGH 14.02.2001 7 Ob 289/00a
    nur T15; Beis wie T2; Beis wie T8
  • 9 Ob 66/02z
    Entscheidungstext OGH 08.05.2002 9 Ob 66/02z
  • 6 Ob 79/04t
    Entscheidungstext OGH 24.06.2004 6 Ob 79/04t
    Auch
  • 3 Ob 171/05a
    Entscheidungstext OGH 20.10.2005 3 Ob 171/05a
    nur T15
  • 4 Ob 230/06m
    Entscheidungstext OGH 19.12.2006 4 Ob 230/06m
    Vgl auch; Beis wie T14
  • 2 Ob 18/08y
    Entscheidungstext OGH 24.09.2008 2 Ob 18/08y
    Auch; nur T9; Beis wie T8; Beis wie T13
    Veröff: SZ 2008/138
  • 2 Ob 49/09h
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 2 Ob 49/09h
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 237/09f
    Entscheidungstext OGH 28.01.2010 2 Ob 237/09f
    Vgl; nur T9; Beisatz: Im deliktischen Bereich trifft den Geschädigten die Beweislast für alle Anspruchsvoraussetzungen nämlich für ein ursächliches, adäquates, rechtswidriges und schuldhaftes Verhalten des Schädigers. (T20)
  • 2 Ob 107/10i
    Entscheidungstext OGH 08.07.2010 2 Ob 107/10i
    Vgl; nur T9; Vgl Beis wie T20
  • 2 Ob 41/10h
    Entscheidungstext OGH 07.10.2010 2 Ob 41/10h
    Vgl auch; Beis wie T14
  • 1 Ob 119/11y
    Entscheidungstext OGH 21.07.2011 1 Ob 119/11y
    nur T15
  • 2 Ob 152/11h
    Entscheidungstext OGH 20.10.2011 2 Ob 152/11h
    Auch; nur T1; Auch Beis wie T8; Beis wie T13
  • 1 Ob 154/12x
    Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 154/12x
    Auch
  • 2 Ob 235/15w
    Entscheidungstext OGH 31.08.2016 2 Ob 235/15w
    Auch; nur T15; Veröff: SZ 2016/86
  • 2 Ob 116/17y
    Entscheidungstext OGH 20.06.2017 2 Ob 116/17y
    Auch; nur T15; Beis wie T8
  • 1 Ob 4/18x
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 1 Ob 4/18x
    nur T1; Beis wie T2
  • 9 Ob 20/20m
    Entscheidungstext OGH 25.06.2020 9 Ob 20/20m
    Vgl; Beis wie T20
  • 2 Ob 72/20g
    Entscheidungstext OGH 17.09.2020 2 Ob 72/20g
    Vgl
  • 2 Ob 16/21y
    Entscheidungstext OGH 25.02.2021 2 Ob 16/21y
    Vgl; Beisatz: Negativfeststellungen über das Mitverschulden betreffende Umstände gehen zu Lasten des Schädigers. (T21)
  • 8 Ob 102/20p
    Entscheidungstext OGH 25.03.2021 8 Ob 102/20p
    Vgl
  • 2 Ob 183/21g
    Entscheidungstext OGH 25.11.2021 2 Ob 183/21g

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0022560

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

22.02.2022

Dokumentnummer

JJR_19580910_OGH0002_0020OB00097_5800000_002

Rechtssatz für 1Ob98/71; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0027048

Geschäftszahl

1Ob98/71; 2Ob172/71; 2Ob243/71; 8Ob193/72; 2Ob39/72; 2Ob164/72; 2Ob165/72; 4Ob520/74; 3Ob117/74 (3Ob118/74); 6Ob90/74; 8Ob133/74; 8Ob232/74; 2Ob279/74; 8Ob164/75; 4Ob619/75; 8Ob54/76; 8Ob535/76; 1Ob554/77; 1Ob651/77; 2Ob28/78; 1Ob566/79; 8Ob61/79 (8Ob62/79); 5Ob641/79; 7Ob502/82; 1Ob629/82; 6Ob649/84; 8Ob31/85; 2Ob20/87; 7Ob55/87; 2Ob132/88; 7Ob36/88; 2Ob56/92; 2Ob51/94; 7Ob55/99k; 2Ob168/12p; 2Ob61/23v

Entscheidungsdatum

20.04.2023

Rechtssatz

Unmündige, ja unter Umständen selbst Kinder unter sieben Jahren, sind nicht unter allen Umständen deliktsunfähig. Ihre Verantwortlichkeit ist vielmehr unter Berücksichtigung des Maßes an Einsicht, das bei ihnen zur Zeit des Unfalles vorhanden war, und der Art ihres für den Unfall ursächlichen Verhaltens in jedem Einzelfall zu prüfen; bei Feststellung des Verschuldens ist zu berücksichtigen, ob und inwieweit dem Unmündigen nach seinem Alter und seiner geistigen Entwicklung sein Verhalten als Verschulden anzurechnen ist.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 98/71
    Entscheidungstext OGH 30.04.1971 1 Ob 98/71
  • 2 Ob 172/71
    Entscheidungstext OGH 21.10.1971 2 Ob 172/71
    Veröff: ZVR 1972/192 S 369
  • 2 Ob 243/71
    Entscheidungstext OGH 27.01.1972 2 Ob 243/71
  • 8 Ob 193/72
    Entscheidungstext OGH 10.10.1972 8 Ob 193/72
    nur: Unmündige, ja unter Umständen selbst Kinder unter sieben Jahren, sind nicht unter allen Umständen deliktsunfähig. Ihre Verantwortlichkeit ist vielmehr unter Berücksichtigung des Maßes an Einsicht, das bei ihnen zur Zeit des Unfalles vorhanden war, und der Art ihres für den Unfall ursächlichen Verhaltens in jedem Einzelfall zu prüfen. (T1) Beisatz: Sechseinhalb Jahre alter Knabe. (T2)
  • 2 Ob 39/72
    Entscheidungstext OGH 09.11.1972 2 Ob 39/72
    nur T1; Veröff: ZVR 1974/39 S 49
  • 2 Ob 164/72
    Entscheidungstext OGH 07.12.1972 2 Ob 164/72
  • 2 Ob 165/72
    Entscheidungstext OGH 25.01.1973 2 Ob 165/72
  • 4 Ob 520/74
    Entscheidungstext OGH 02.04.1974 4 Ob 520/74
    nur T1; Beisatz: Hier: Neunjähriger Knabe. (T3)
  • 3 Ob 117/74
    Entscheidungstext OGH 11.06.1974 3 Ob 117/74
    nur T1
  • 6 Ob 90/74
    Entscheidungstext OGH 20.06.1974 6 Ob 90/74
  • 8 Ob 133/74
    Entscheidungstext OGH 09.07.1974 8 Ob 133/74
    nur T1; Beisatz: Sechseinhalbjähriges Mädchen (T4)
  • 8 Ob 232/74
    Entscheidungstext OGH 26.11.1974 8 Ob 232/74
    nur T1; Veröff: ZVR 1975/170 S 245
  • 2 Ob 279/74
    Entscheidungstext OGH 19.12.1974 2 Ob 279/74
    Beisatz: Sonderschulen (T5) Veröff: ZVR 1975/197 S 277
  • 8 Ob 164/75
    Entscheidungstext OGH 03.09.1975 8 Ob 164/75
    Auch; Beisatz: Hier: Zwölfjähriger Radfahrer (T6) Veröff: ZVR 1976/140 S 140
  • 4 Ob 619/75
    Entscheidungstext OGH 18.11.1975 4 Ob 619/75
    nur T1; Beisatz: Sechsjähriges Kind streichelt Wachhund - kein Verschulden. (T7)
  • 8 Ob 54/76
    Entscheidungstext OGH 28.04.1976 8 Ob 54/76
    Beisatz: Zehneinhalbjähriger Bub läuft einer Kundin über die Straße nach, die im Geschäft versehentlich sein Wechselgeld eingesteckt hatte. (T8)
  • 8 Ob 535/76
    Entscheidungstext OGH 22.09.1976 8 Ob 535/76
    nur T1
  • 1 Ob 554/77
    Entscheidungstext OGH 30.03.1977 1 Ob 554/77
    nur T1
  • 1 Ob 651/77
    Entscheidungstext OGH 16.11.1977 1 Ob 651/77
    Beisatz: Siebenjähriger Knabe (T9)
  • 2 Ob 28/78
    Entscheidungstext OGH 30.03.1978 2 Ob 28/78
    nur T1
  • 1 Ob 566/79
    Entscheidungstext OGH 30.03.1979 1 Ob 566/79
    nur T1; Veröff: SZ 52/57
  • 8 Ob 61/79
    Entscheidungstext OGH 25.05.1979 8 Ob 61/79
    nur T1; Veröff: EFSlg 33748 = EFSlg 33758
  • 5 Ob 641/79
    Entscheidungstext OGH 20.11.1979 5 Ob 641/79
    nur T1; Veröff: EFSlg 33757
  • 7 Ob 502/82
    Entscheidungstext OGH 18.03.1982 7 Ob 502/82
    nur T1; Beisatz: Sechseinhalb Jahre alter Knabe wirft brennendes Zündholz auf Motorhaube. (T10) Veröff: RZ 1982/67 S 268
  • 1 Ob 629/82
    Entscheidungstext OGH 30.06.1982 1 Ob 629/82
  • 6 Ob 649/84
    Entscheidungstext OGH 04.10.1984 6 Ob 649/84
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 31/85
    Entscheidungstext OGH 24.10.1985 8 Ob 31/85
    Auch
  • 2 Ob 20/87
    Entscheidungstext OGH 07.04.1987 2 Ob 20/87
    Veröff: ZVR 1988/39 S 105
  • 7 Ob 55/87
    Entscheidungstext OGH 10.12.1987 7 Ob 55/87
    Beisatz: Grundsätzlich sind Kinder gemäß § 153 ABGB nicht deliktsfähig, die Haftung für deliktisches Verhalten ist die Ausnahme. (T11) Veröff: EvBl 1988/95 S 460 = VersR 1989,426
  • 2 Ob 132/88
    Entscheidungstext OGH 06.12.1988 2 Ob 132/88
    Auch; nur: Ihre Verantwortlichkeit ist vielmehr unter Berücksichtigung des Maßes an Einsicht, das bei ihnen zur Zeit des Unfalles vorhanden war, und der Art ihres für den Unfall ursächlichen Verhaltens in jedem Einzelfall zu prüfen; bei Feststellung des Verschuldens ist zu berücksichtigen, ob und inwieweit dem Unmündigen nach seinem Alter und seiner geistigen Entwicklung sein Verhalten als Verschulden anzurechnen ist. (T12) Veröff: ZVR 1989/121 S 208
  • 7 Ob 36/88
    Entscheidungstext OGH 20.10.1988 7 Ob 36/88
    Beis wie T11; Beisatz: Die Haftung der Unmündigen mit oder ohne Verschulden ist gegenüber der Haftung ihrer Aufsichtsperson bloß subsidiär. (T13) Veröff: VersR 1989,1111 = VersRdSch 1989,355
  • 2 Ob 56/92
    Entscheidungstext OGH 16.12.1992 2 Ob 56/92
    Beisatz: Den Beweis für Verschulden eines Kindes hat der Gegner zu erbringen. (T14) Veröff: EvBl 1993/124 S 524 = ZVR 1993/166 S 370 (König/Fuith, Klee, Riess) = ZVR 1993/137 S 315 = JBl 1993,660
  • 2 Ob 51/94
    Entscheidungstext OGH 16.06.1994 2 Ob 51/94
    Beisatz: Hier: Sechsdreivierteljährige Radfahrerin (einviertel Mitverschulden) (T15)
  • 7 Ob 55/99k
    Entscheidungstext OGH 09.03.1999 7 Ob 55/99k
    Vgl auch
  • 2 Ob 168/12p
    Entscheidungstext OGH 20.09.2012 2 Ob 168/12p
    Vgl
  • 2 Ob 61/23v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 20.04.2023 2 Ob 61/23v
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0027048

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

06.06.2023

Dokumentnummer

JJR_19710430_OGH0002_0010OB00098_7100000_001

Rechtssatz für 1Ob566/79; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0016567

Geschäftszahl

1Ob566/79; 5Ob541/85; 2Ob516/91; 6Ob160/00y; 9Ob15/05d; 4Ob221/06p; 10Ob70/07b; 5Ob42/11d; 7Ob84/12x; 1Ob105/14v; 2Ob20/15b; 1Ob191/16v; 1Ob243/16s; 7Ob217/16m; 4Ob228/17h; 10Ob60/17x; 9Ob4/23p

Entscheidungsdatum

24.01.2024

Rechtssatz

Freizeichenerklärungen als Vorausverzicht auf Schadenersatzansprüche werden, wenn sie generell erfolgen, als anstößig empfunden. Eine weitergehende Abweichung vom dispositiven Gesetz kann unter den besonderen Verhältnissen allgemeiner Geschäftsbedingungen rechtlich nicht toleriert werden und ist im Zweifel auch nicht als vereinbart anzusehen bzw. einschränkend auszulegen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 566/79
    Entscheidungstext OGH 30.03.1979 1 Ob 566/79
    Veröff: SZ 52/57 = EvBl 1979/221 S 578
  • 5 Ob 541/85
    Entscheidungstext OGH 04.06.1985 5 Ob 541/85
    Veröff: RdW 1986,10 = JBl 1986,373
  • 2 Ob 516/91
    Entscheidungstext OGH 13.03.1991 2 Ob 516/91
    Veröff: SZ 64/29
  • 6 Ob 160/00y
    Entscheidungstext OGH 22.02.2001 6 Ob 160/00y
    Vgl auch; Beisatz: Die Freizeichnung von der Haftung für Personenschäden in AGBs ist auch insoweit, als sie sich auf leichte Fahrlässigkeit bezieht, schon ganz allgemein als Verstoß gegen die guten Sitten zu beurteilen, sie war deshalb auch schon vor dem Inkrafttreten des § 6 Abs 1 Z 9 KSchG als gröbliche Benachteiligung des anderen Teils unwirksam (so bereits 1 Ob 400/97y). (T1) Beisatz: Hier: Haftungsfreizeichnung in der Badeordnung eines Schwimmbadbetreibers. (T2)
  • 9 Ob 15/05d
    Entscheidungstext OGH 04.05.2006 9 Ob 15/05d
    Vgl auch
  • 4 Ob 221/06p
    Entscheidungstext OGH 20.03.2007 4 Ob 221/06p
    Beisatz: Hier: Unzulässiger Haftungsausschluss der Bank bei Missbrauch von Fernabfragecodes. (Klausel 38) (T3)
  • 10 Ob 70/07b
    Entscheidungstext OGH 28.01.2009 10 Ob 70/07b
    Auch; Beisatz: Freizeichnungserklärungen als Vorausverzicht auf Schadenersatzansprüche, wenn sie zB eine generelle Freizeichnung der Bank für Schadenersatzansprüche „jeglicher Art" darstellen, sind nicht zu rechtfertigen. (T4)
    Beisatz: Hier: Die Klausel in AGB eines Kreditkartenunternehmens, die dem Konsumenten die „volle Haftung" für „alle Schäden" durch die Benutzung der Karte nach Verlust oder Diebstahl auferlegt, wenn er die Karte als Karteninhaber nicht sofort nach „Erhalt" an der dafür vorgesehenen Stelle unterschreibt, verstößt gegen § 879 Abs 3 ABGB, weil - bei kundenfeindlichster Auslegung - eine Haftung des beklagten Kreditkartenunternehmens generell ausgeschlossen werden soll (Klausel 2). (T5)
    Beisatz: Hier: Klausel, nach der das beklagte Kreditunternehmen keine Haftung übernimmt für den Fall, dass sich ein Vertragsunternehmen aus irgendwelchen Gründen weigert, die Karte zu akzeptieren, oder die Karte infolge technischer Störungen an Transaktionsverarbeitungsgeräten nicht einsetzbar ist (Klausel 6). (T6)
  • 5 Ob 42/11d
    Entscheidungstext OGH 07.06.2011 5 Ob 42/11d
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 7 Ob 84/12x
    Entscheidungstext OGH 14.11.2012 7 Ob 84/12x
    Beisatz: Hier: AGB eines Anbieters von Leistungen im Bereich Internet/Telekommunikation/Kabelfernsehen - Verbandsprozess. (T7) Veröff: SZ 2012/115
  • 1 Ob 105/14v
    Entscheidungstext OGH 24.07.2014 1 Ob 105/14v
    Auch; Beis wie T4; Beisatz: Wird in einer Klausel unabhängig von der Ursache und damit auch bei Verletzung vertraglicher Hauptpflichten die Haftung des Kreditkartenunternehmens (einer Bank) für leicht fahrlässig verursachte reine Vermögensschäden, (nicht näher konkretisierte und daher unklare) „Folgeschäden“ und entgangenen Gewinn ausgeschlossen, liegt ein Verstoß gegen § 879 Abs 3 ABGB vor. Der gänzliche Ausschluss der Haftung jedenfalls für reine Vermögensschäden ist sehr erheblich, weil die Freizeichnung auch bei Verletzung vertraglicher Hauptpflichten zum Tragen kommt und die hier verursachten Schäden mit hoher Wahrscheinlichkeit gerade solche im bloßen Vermögen des Kunden sind. Eine sachliche Rechtfertigung für einen solchen weitgehenden Haftungsausschluss ist nicht zu erkennen. (T8)
    Veröff: SZ 2014/71
  • 2 Ob 20/15b
    Entscheidungstext OGH 25.02.2016 2 Ob 20/15b
    Beis ähnlich wie T8; Beisatz: Hier: Auch die vertragliche Hauptleistungspflicht ‑ dem Kunden das Funknetz samt technischer Einrichtungen zum Gebrauch zur Verfügung zu stellen ‑ ist in einem „technisch komplexen Geschäftsfeld“ zu erbringen. (T9);
    Veröff: SZ 2016/22
  • 1 Ob 191/16v
    Entscheidungstext OGH 23.11.2016 1 Ob 191/16v
    vgl; Beisatz: Bewirkt eine Klausel (hier: AGB-Klauseln im Reisevermittlungsvertrag; Verbandsklage) eine generelle Haftungsbefreiung, die – im verbraucherfeindlichsten Sinn ausgelegt – nicht nur die Verantwortlichkeit für leichte Fahrlässigkeit ausschließt, verstößt diese gegen § 6 Abs 1 Z 9 KSchG. Ebenso wenn sie die Haftung für Personenschäden unzulässigerweise beschränkt. (T10)
  • 1 Ob 243/16s
    Entscheidungstext OGH 10.02.2017 1 Ob 243/16s
    Vgl auch; Beis wie T4
  • 7 Ob 217/16m
    Entscheidungstext OGH 26.04.2017 7 Ob 217/16m
    Beisatz. Hier: Partnervermittlungsvertrag (Klausel 5). (T11)
  • 4 Ob 228/17h
    Entscheidungstext OGH 21.12.2017 4 Ob 228/17h
  • 10 Ob 60/17x
    Entscheidungstext OGHOGH 20.02.2018 10 Ob 60/17x
    Vgl auch; Beis wie T4; Veröff: SZ 2018/10
  • 9 Ob 4/23p
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.01.2024 9 Ob 4/23p
    Beisatz: Hier: Verbandsklage wegen Mietvertragsklauseln; Vermieter soll nur für den Ersatz des Vermögensschadens aufgrund einer Vertragsverletzung haften, soweit sie oder eine Person, für die er einzustehen hat, den Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig verschuldet hat [Klausel 31]. (T12)

Schlagworte

Haftungsfreizeichnung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0016567

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

26.04.2024

Dokumentnummer

JJR_19790330_OGH0002_0010OB00566_7900000_001

Rechtssatz für 1Ob58/72; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0016561

Geschäftszahl

1Ob58/72; 6Ob2/73; 1Ob566/79; 8Ob530/81; 8Ob654/86; 9Ob3/09w; 2Ob176/10m; 9Ob41/13i; 3Ob196/13i; 6Ob125/14x; 1Ob155/14x; 3Ob238/15v; 8Ob9/19k; 1Ob79/23h; 5Ob60/23v; 1Ob77/23i; 2Ob243/23h

Entscheidungsdatum

21.03.2024

Norm

ABGB §879 BIIc
ABGB §914 IIIh
ABGB §929
ABGB §933 II
ABGB §1295 Ia6
  1. ABGB § 879 heute
  2. ABGB § 879 gültig ab 01.07.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 275/1992
  1. ABGB § 914 heute
  2. ABGB § 914 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 933 heute
  2. ABGB § 933 gültig ab 01.01.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 175/2021
  3. ABGB § 933 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 48/2001
  4. ABGB § 933 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 1295 heute
  2. ABGB § 1295 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Vereinbarungen über die Beschränkung oder den Ausschluss der Haftung sind nach der Absicht der Parteien und der Übung des redlichen Verkehrs (Paragraph 914, ABGB) auszulegen vergleiche SZ 31/57). Bei einem Haftungsausschluss für die Dauer der Garantiefrist muss der Parteiwille dahin interpretiert werden, dass für die genannten Schäden auch nach Ablauf der Garantiefrist eine Haftung ausgeschlossen bleiben sollte.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 58/72
    Entscheidungstext OGH 05.04.1972 1 Ob 58/72
  • 6 Ob 2/73
    Entscheidungstext OGH 18.01.1973 6 Ob 2/73
    nur: Vereinbarungen über die Beschränkung oder den Ausschluss der Haftung sind nach der Absicht der Parteien und der Übung des redlichen Verkehrs (§ 914 ABGB) auszulegen (vgl SZ 31/57). (T1)
  • 1 Ob 566/79
    Entscheidungstext OGH 30.03.1979 1 Ob 566/79
    nur T1; Beisatz: Einschränkende Auslegung. (T2)
    Veröff: SZ 52/57 = EvBl 1979/221 S 578
  • 8 Ob 530/81
    Entscheidungstext OGH 03.12.1981 8 Ob 530/81
    Vgl; Beis wie T2; Veröff: JBl 1983,255 = ZVR 1982/266 S 236
  • 8 Ob 654/86
    Entscheidungstext OGH 22.01.1987 8 Ob 654/86
    nur T1; Beis wie T2; Veröff: ImmZ 1987,216
  • 9 Ob 3/09w
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 9 Ob 3/09w
    nur T1; Beisatz: Bei Auslegung des Gewährleistungsverzichts ist nicht nur am Wortlaut (hier "... Gewährleistung absolut ausgeschlossen ...") zu haften, sondern für die Erforschung der Parteienabsicht sind auch die Umstände des Vertragsschlusses, nämlich das sonstige Verhalten der Parteien und deren Erklärungen, von wesentlicher Bedeutung. (T3)
    Beisatz: Hier: Auslegung eines beim Privat-Verkauf eines Gebraucht-PKW abgegebenen Gewährleistungsverzichts. (T4)
  • 2 Ob 176/10m
    Entscheidungstext OGH 22.06.2011 2 Ob 176/10m
    nur T1; Auch Beis wie T3
  • 9 Ob 41/13i
    Entscheidungstext OGH 25.06.2013 9 Ob 41/13i
    nur T1; Beisatz: Zur Frage, ob der Haftungsausschluss eines Generalunternehmers auch für den Subunternehmer als Erfüllungsgehilfen gilt. (T5)
  • 3 Ob 196/13i
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 3 Ob 196/13i
    Auch; Beis wie T2
  • 6 Ob 125/14x
    Entscheidungstext OGH 17.09.2014 6 Ob 125/14x
    Auch
  • 1 Ob 155/14x
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 155/14x
    Auch; nur: Vereinbarungen über die Beschränkung oder den Ausschluss der Haftung sind nach § 914 ABGB auszulegen. (T6)
  • 3 Ob 238/15v
    Entscheidungstext OGH 20.01.2016 3 Ob 238/15v
    Auch
  • 8 Ob 9/19k
    Entscheidungstext OGH 25.03.2019 8 Ob 9/19k
    Beis wie T3
  • 1 Ob 79/23h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.05.2023 1 Ob 79/23h
    Beisatz: Hier: Gewährleistungsausschluss in einem Liegenschaftskaufvertrag iZm einer Vertragsbestimmung, wonach die Käufer den Vertragsgegenstand besichtigt haben. Beurteilung der Vorinstanzen, wonach sich dieser Ausschluss nur auf Mängel beziehe, die für die Käufer bei sorgfältiger Besichtigung erkennbar gewesen wären, nicht korrekturbedürftig. (T7)
    Beisatz: Für den inhaltlichen Zusammenhang zwischen dem Hinweis auf die Besichtigung und dem Haftungsausschluss ist nicht zwingend ein „Verbindungswort“ („demnach“; „daher“) erforderlich. (T8)
  • 5 Ob 60/23v
    Entscheidungstext OGH 31.05.2023 5 Ob 60/23v
    Beisatz wie T3
  • 1 Ob 77/23i
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 20.09.2023 1 Ob 77/23i
    nur T1; Beisatz wie T3
  • 2 Ob 243/23h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 21.03.2024 2 Ob 243/23h
    vgl; Beisatz nur wie T3

Schlagworte

Besichtigungsklausel

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0016561

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

30.04.2024

Dokumentnummer

JJR_19720405_OGH0002_0010OB00058_7200000_001

Entscheidungstext 1Ob566/79

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Geschäftszahl

1Ob566/79

Entscheidungsdatum

30.03.1979

Kopf

SZ 52/57

Spruch

Ein Vorausverzicht auf Schadenersatzansprüche (eine "Freizeichnungserklärung") im Rahmen allgemeiner Geschäftsbedingungen ist, soweit er zulässig ist, einschränkend auszulegen

Bei Übernahme von Jugendlichen in ein Heim zur sportlichen und sonstigen Betreuung durch mehrere Wochen ist ein generell vereinbarter Ausschluß der Haftung für die notwendige Betreuung und Aufsicht sittenwidrig

OGH 30. März 1979, 1 Ob 566/79 (OLG Innsbruck 1 R 331/78; LG Innsbruck 5 Cg 439/77)

Text

Die Zweitbeklagte betreibt in römisch fünf eine Reitschule, die auch die am 12. November 1962 geborene Klägerin, eine amerikanische Staatsangehörige, die ihrer Mutter, die in zweiter Ehe mit einem Österreicher verheiratet ist, vom zuständigen amerikanischen Gericht in Pflege und Erziehung übergeben wurde, meist an den Wochenenden besuchte. Sie war eine gute Reiterin, hatte aber noch keine Bergtouren und Wanderungen gemacht.

Die Zweitbeklagte veranstaltet auch Reitkurse für Jugendliche, bei denen sie den Teilnehmern auch Unterkunft und Verpflegung sowie Betreuung und Beaufsichtigung, auch am Montag, dem Ruhetag, bietet. Die Mutter der Klägerin, eines aufgeweckten und intelligenten Mädchens, meldete dieses für einen am 12. Juli 1975 beginnenden Reitkurs an und hatte vorher ein nicht näher mit ihr erörtertes Merkblatt erhalten, das u. a. unter der Überschrift "Unfall- und Haftpflicht" folgende Bestimmungen enthielt: "Die Pferde selbst sind haftpflichtversichert. Eine Haftpflicht- oder Unfallversicherung für die Teilnehmer besteht seitens der Reitschule nicht und ist Sache der einzelnen Teilnehmer selbst. Eine Haftung der Reitschule für Ansprüche der Teilnehmer auf Schadenersatz, gleich aus welchem Rechtsgrund, insbesondere für Haftungsschäden oder Unfallschäden der Teilnehmer persönlich oder der Teilnehmer Dritten gegenüber ist ausdrücklich ausgeschlossen. Eltern haften für ihre Kinder." Unter der Überschrift "Ausflüge" ist festgehalten, daß am Ruhetag Wanderungen und Ausflüge geschlossen mit einer Begleitperson unternommen werden. An Kleidung waren u. a. kräftige Halbschuhe zur Stallarbeit und zum Wandern mitzubringen.

Im Jahre 1975 nahm die Zweitbeklagte die am 30. Dezember 1950 geborene Erstbeklagte, die zuvor ein halbes Jahr in einem Kinderheim und anschließend etwa ein Jahr in England gearbeitet hatte, als Aufsichtsperson in ihren Dienst. Am 14. Juli 1975, einem Montag, wurde eine Wanderung zur Kellerjochhütte unternommen, die in etwa einer Stunde von der Bergstation eines Sesselliftes von Schwaz auf den Arbeser über einen auch von zahlreichen Jugend- und Kindergruppen und hunderten auch nicht bergerfahrenen und - ausgerüsteten Wanderern begangenen, das Nebeneinandergehen von zwei Personen ermöglichenden Weg führt. Die Erstbeklagte, die bei der Betreuung der Jugendlichen auch von der Studentin Erika M unterstützt wurde, machte bereits vor dem Frühstück eine Schuhkontrolle und stellte fest, daß die Klägerin hinten offene Holzpantoffel mit Gummisohlen trug. Da andere Schuhe, auch solche der Erstbeklagten, nicht paßten und die Klägerin sowie andere Mädchen der Gruppe der Erstbeklagten versicherten, daß man in den Schuhen der Klägerin sicher gehen könne, wurde die Klägerin mit den Holzpantoffeln auf die Wanderung mitgenommen. Die Gruppe lagerte dann etwas oberhalb der Kellerjochhütte in einer Mulde, um eine Jause zu verzehren. Im Anschluß daran fragte eines der Mädchen aus der Gruppe die Erstbeklagte, ob sie auf dem Weg, der oberhalb der Hütte um einen Bergrücken herum nach links flach, ohne größere Unebenheiten und gut ausgetreten weiterführte, weitergehen dürfe. Die Erstbeklagte ging nun mit diesem Mädchen den Weg etwas weiter um die Bergnase bzw. den Bergrücken herum; ihr schlossen sich noch zwei andere Mädchen, darunter die Klägerin, und zwei Buben an. Etwas hinter dem Bergrücken hielt die Gruppe auf dem Weg an. Die Buben setzten sich auf Steine am Rand des Weges. Die Mädchen hielten sich gleichfalls noch im flachen Teil des Weges bzw. unmittelbar neben diesem auf. Die Erstbeklagte wollte nun zum Rest der Gruppe sehen und erklärte den vorausgegangenen Kindern, daß sie aufpassen und den Weg nicht verlassen sollten.

Sie ging dann um den Bergrücken bis zu einem Mädchen, das etwas abseits der Gruppe in der Nähe des Beginnes des Weges lagerte. Erika M kam gleichfalls zu diesem Mädchen. Beide sollten dann um den Bergrücken herum zu den fünf Kindern gehen. Einige, darunter auch die Klägerin, hatten in der Zwischenzeit den Weg verlassen und waren den steilen, mit Geröll durchsetzten Hang direkt nach oben gegangen. Der Klägerin entglitt dabei ein Pantoffel; sie verlor den Halt und rutschte, auf dem Bauch liegend, den Hang herunter und kam auch auf dem Weg nicht zum Stillstand, sondern stürzte, sich überschlagend, weiter den Abhang hinunter, wo sie oberhalb eines Schneefeldes liegenblieb. Die Klägerin erlitt ein schweres lebensbedrohendes Schädelhirntrauma, das einen Dauerschaden zur Folge hat. Mit Strafverfügung des Bezirksgerichtes Schwaz vom 16. Jänner 1976, U 750/75, wurde die Erstbeklagte rechtskräftig wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt, weil sie als Leiterin eines Ausfluges einer Jugendgruppe dadurch, daß sie die Klägerin, die lediglich mit Holzpantoffeln ausgerüstet war, mit auf eine Bergtour nahm, fahrlässig deren Verletzungen herbeigeführt hatte.

Die Klägerin begehrt von den Beklagten mit der Behauptung, die Erstbeklagte habe sie ohne entsprechende Ausrüstung auf eine Bergtour mitgenommen und ihr nicht die erforderliche Aufmerksamkeit gewidmet, die Zweitbeklagte hafte nach Paragraph 1313 a, ABGB, ein der Höhe nach nicht bestrittenes Schmerzengeld von 200 000 S samt Anhang sowie die Feststellung der Haftung für die künftigen Schäden aus dem Unfall. Die Beklagten beriefen sich auf dem mit der Überreichung des Merkblattes mit der Mutter der Klägerin vereinbarten Haftungsausschluß und wendeten im übrigen ein Mitverschulden der Klägerin von drei Vierteln ein, wogegen wiederum die Klägerin behauptete, der Haftungsausschluß habe sich nicht auf die Obsorge außerhalb des Reitkurses bezogen, sei sittenwidrig und außerdem ohne die erforderliche Zustimmung des Pflegeschaftsgerichtes vereinbart worden.

Das Erstgericht verurteilte die Beklagte zur ungeteilten Hand zur Bezahlung von 150 000 S samt Anhang und stellte fest, daß die Beklagten zur ungeteilten Hand für drei Viertel des künftigen Schadens aus dem Bergunfall vom 14. Juli 1975 haften; das Mehrbegehren wies es ab. Der Haftungsausschluß könne, da im Merkblatt immer von der Reitschule die Rede sei, nur so verstanden werden, daß er sich auf den Reitunterricht beziehe. Das Verschulden der Erstbeklagten sei strafgerichtlich und damit bindend festgestellt, die Zweitbeklagte habe hiefür nach Paragraph 1313 a, ABGB einzustehen. Der Erstbeklagten sei der Vorwurf zu machen, die Fünfergruppe, bei der sich die Klägerin befunden hatte, auf dem Weg in unwegsamen Gelände allein gelassen zu haben; in einer solchen Situation, noch dazu bei einer mangelhaft ausgerüsteten Teilnehmerin, bedürfe es ganz besonderer Aufmerksamkeit. Die Klägerin treffe aber ein Mitverschulden zu einem Viertel. Sie sei über zwölf Jahre alt, geistig aufgeweckt und intelligent gewesen. Daß sie mit ihrem Schuhwerk gewisse Gefahren eingehe, habe ihr spätestens bei Aufbruch der Gruppe klar sein müssen. Die Möglichkeit von Gefahren bei Verlassen des Weges und Betreten des freien unwegsamen Geländes sei für sie erkennbar gewesen.

Das Berufungsgericht bestätigte die Entscheidung des Erstgerichtes und sprach aus, daß der Wert des Streitgegenstandes 60 000 S übersteige. Es trat der Auffassung des Erstgerichtes bei und ergänzte, daß das Verhalten der Erstbeklagten nicht mehr als leichte Fahrlässigkeit angesehen werden könne und ein Haftungsausschluß überdies nur insoweit wirksam sei, als der Vertragspartner im Zeitpunkt der Vereinbarung überhaupt mit der Möglichkeit eines Schadens rechnen konnte, was zwar im Zusammenhang mit dem Reiten, nicht aber bei Wanderungen und Ausflügen der Fall gewesen sei. Eine Wanderung oder ein Ausflug sei im allgemeinen kaum mit einer Gefahr verbunden. Die Begehung von alpinem Gelände - und das sei auf jeden Fall der Hangweg, den die Fünfergruppe von der Kellerjochhütte aus betreten hatte, gewesen - könne jedenfalls nicht mehr dem Begriff "Wanderung" oder "Ausflug" unterstellt werden, so daß die Mutter der Klägerin nicht damit rechnen hatte müssen, daß ein Unfallschaden im alpinen Gelände eintreten könnte. Als Erzieherin habe die Erstbeklagte die Erfahrung haben müssen, daß Kinder im Berggelände unternehmungslustig sind, ohne die Gefahren voll abschätzen zu können; das treffe besonders zu, wenn mehrere Kinder beisammen seien und sich gegenseitig imponieren wollen. Auch ein Mitverschulden der Klägerin zu einem Viertel sei zu bejahen. Daß zwölfjährigen Kindern die geistige Eignung zuerkannt werde, Gefahrensituationen zu erkennen, ergebe sich aus Paragraph 65, StVO, welche Bestimmung ein zwölfjähriges Kind berechtige, als Lenker eines Fahrrades am Straßenverkehr teilzunehmen. Es sei für die Klägerin aber auch erkennbar gewesen, daß die hinten offenen Holzpantoffel die Trittsicherheit erheblich herabsetzen und das Verlassen des Weges, der in einem Steilhang verlief, eine Gefahr bedeutete; sie habe zudem eine Anweisung der Erstbeklagten mißachtet.

Der Oberste Gerichtshof gab den Revisionen der Klägerin und der Beklagten nicht Folge.

Rechtliche Beurteilung

Aus den Entscheidungsgründen:

Was den durch die Empfangnahme des von der Zweitbeklagten aufgelegten Merkblattes durch die Mutter der Klägerin angeblich vereinbarten Haftungsausschluß der Beklagten betrifft, behauptet die Revision der Beklagten weiterhin, daß er nicht nur das Reiten an sich, sondern auch andere Veranstaltungen im Rahmen von Reitkursen und damit auch die an Ruhetagen vorgesehenen Wanderungen und Ausflüge betroffen habe. Grundsätzlich kann auf jedes Recht verzichtet werden, sofern es nicht nach seiner Zweckbestimmung unverzichtbar oder aber der Verzicht durch positive Anordnung des Gesetzes ausgeschlossen ist (SZ 41/33 u. a.; Klang in seinem Komm.[2] römisch VI, 528); das gilt auch für künftige Rechte (Klang a. a. O., 527) und insbesondere für den Vorausverzicht auf Schadenersatzansprüche, die sogenannte Freizeichnung (SZ 48/22 u. a.). Solche Verzichtserklärungen sind aber als Ausschaltung von grundsätzlich zustehenden Rechten eher einschränkend auszulegen, werden sie doch, wenn sie generell erfolgen, mit Recht als anstößig empfunden (SZ 48/22; Bydlinski in Kastner-Festschrift, 63). Eine weitgehende einseitige Abweichung vom dispositiven Gesetz, das für den "Durchschnittsfall" eine ausgewogene gerechte Rechtslage anstrebt, kann nämlich unter den besonderen Verhältnissen allgemeinerGeschäftsbedingungen, wie sie auch von der Zweitbeklagten durch die Auflegung des Merkblattes aufgestellt worden waren, rechtlich nicht toleriert werden (Bydlinski a. a. O., 63) und ist im Zweifel auch nicht als vereinbart anzusehen. In diesem Sinne vertrat der OGH etwa die Auffassung, daß bei Mitnahme auf der Ladefläche eines LKW eine vor dem Antritt der Fahrt abgegebene Erklärung, auf Ersatzansprüche aus einem etwaigen Unfall zu verzichten, im Zweifel dahin zu verstehen ist, daß der Erklärende nur das Risiko eines Schadens, wie er aus dem Mitfahren auf der Ladefläche bei normalem Verlauf der Fahrt eintreten könnte, auf sich nehmen wollte; hingegen sei an den Fall, daß ein Schaden durch alleiniges strafrechtliches Verschulden des Lenkers entstehen könnte, fraglos nicht gedacht worden, so daß sich auch der vereinbarte Haftungsausschluß darauf nicht beziehe (SZ 22/159). Es kann auch im vorliegenden Fall nicht angenommen werden, daß bei Unterfertigung des Merkblattes überhaupt an Unfälle außerhalb der Reitsportausübung und insbesondere bei Wanderungen und Ausflügen gedacht war. Auf keinen Fall kann aber davon ausgegangen werden, daß durch die widerspruchslose Empfangnahme des Merkblattes auch eine Haftung für die Vernachlässigung der immerhin ausdrücklich angebotenen Betreuung und Beaufsichtigung der Jugendlichen, die bei einer längeren Heimaufenthalt auch eine Selbstverständlichkeit sein muß, ausgeschlossen werden sollte. Es ist jedenfalls herrschende Auffassung, daß Vereinbarungen über den Ausschluß der Haftung nur insoweit als wirksam angesehen werden können, als die Vertragspartner bei ihrem Abschluß überhaupt mit der Möglichkeit einer Schadensverursachung rechnen konnten; es kommt darauf an, ob es sich um einen Schaden aus den für das Rechtsverhältnis typischen oder wenigstens im Einzelfall nach dessen besonderen Verhältnissen voraussehbaren Gefahren handelt (SZ 41/131 u. a.), Bei einem Verzicht auf künftige Rechte wird demgemäß gefordert, daß sich die Rechtsverhältnisse, auf die sich der Verzicht bezieht, schon im vorhinein übersehen lassen; soweit das nicht der Fall ist, ist der Verzicht unwirksam (SZ 31/57). Als verzichtbar werden nur voraussehbare und kalkulierbare Risiken angesehen (JBl. 1979, 483). Für andere Fälle ist ein Verzicht hingegen schon deshalb zu verneinen, weil auch Vereinbarungen über die Beschränkung und den Ausschluß der Haftung nach der Übung des redlichen Verkehrs(Paragraph 914, ABGB) auszulegen sind und diese Auslegung ergibt, daß diese Fälle von der Ausschlußvereinbarung nicht erfaßt sind (SZ 41/131 u, a.). Bei Übernahme von Jugendlichen in ein Heim zur sportlichen und sonstigen Betreuung durch mehrere Wochen muß ein Ausschluß der Haftung für die notwendige Aufsicht und Betreuung aber auch als sittenwidrig im Sinne des Paragraph 879, Absatz eins, ABGB und damit als nichtig angesehen werden. Wenn im Merkblatt nur ganz allgemein von Wanderungen und Ausflügen mit einer Begleitperson die Rede war und für das Wandern die Mitnahme von schon für den Fall des plötzlichen Einbruches von Schlechtwetter erforderlichen kräftigen Halbschuhen empfohlen war, mußte man jedenfalls nicht mit Gefahren unter den Voraussetzungen, unter denen die Klägerin verunglückte, rechnen. Dem Berufungsgericht ist beizupflichten, daß eine Wanderung oder ein Ausflug im allgemeinen mit weniger Gefahren verbunden ist als das Reiten, weshalb die Mutter der Klägerin nicht annehmen konnte, mit der Anerkennung des Haftungsausschlusses auch auf Schadenersatzansprüche, wie sie sich aus Unfällen beim Begehen von alpinem Gelände wegen mangelnder Beaufsichtigung ergeben könnten, zu verzichten. Davon, daß die Mutter der Klägerin und die Zweitbeklagte die Freizeichnung im vollen Bewußtsein auch dieser Gefahren oder unter ausdrücklichem Einschluß selbst unvorhersehbarer Folgen vereinbart hätten, in welchem Fall die Freizeichnung auch für den eingetretenen Schadensfall gelten soll (so Edlbacher in ZVR 1965, 117), kann imvorliegenden Fall keine Rede sein. Bei grundsätzlicher Bejahung der Haftung der Beklagten kommt es aber darauf, ob die Erstbeklagte grob fahrlässig handelte, nicht an.

Entgegen den Auffassungen beider Revisionen trifft sowohl die Erstbeklagte als auch die Klägerin ein Verschulden an dem Unfall. Schon gemäß Paragraph 268, ZPO sind die Zivilgerichte an die strafgerichtliche Feststellung gebunden, daß die Erstbeklagte durch die Mitnahme der nur mit Holzpantoffeln ausgerüsteten Klägerin auf die Bergtour schuldhaft handelte. Das mag, wie die Revision der Beklagten meint, für die Mitnahme der Klägerin bis zur Kellerjochhütte, zu der ein verhältnismäßig breiter, von nicht bergerfahrenen Personen und auch von Kindern und Jugendgruppen vielfach begangener ausreichend breiter Weg führt, möglicherweise nur in geringem Maße gelten. Auf keinen Fall hätte es aber die Erstbeklagte dulden dürfen, daß die Klägerin mit vier anderen Kindern den weiteren, den Steilhang querenden Weg, in dessen Bereich sich dann der Unfall ereignete, betrat. Schon ein Blick auf die im Strafakt befindliche Photographie läßt erkennen, daß hier die geringste Unachtsamkeit oder Ungeschicklichkeit schwere Folgen haben konnte, vor allem mit mangelhaftem Schuhwerk. Wenn die Erstbeklagte aber schon die Klägerin mitgehen ließ, hätte sie sie nicht aus den Augen lassen und sich nicht mit Belehrungen begnügen dürfen, zumal sie als Erzieherin wissen mußte, daß Kinder in der Gruppe häufig besonders unvernünftig und wagemutig sind; mit solchem Verhalten mußte auch bei einem fast dreizehnjährigen an sich intelligenten Mädchen gerechnet werden. Wenn die Erstbeklagte meinte, auch die übrige Gruppe beaufsichtigen zu müssen, was durchaus richtig war, hätte sie die vorausgeeilten Kinder zurückberufen müssen; ihr stand aber ohnehin noch Erika M als weitere Aufsichtsperson zur Verfügung, so daß auch eine Arbeitsteilung hätte vereinbart werden können. Den Beklagten ist aber auch der ihnen obliegende Beweis einer Mitschuld der Klägerin (JBl. 1967, 36 u. a.) gelungen. Der Unmundige ist nicht unter allen Umständen deliktsunfähig. Seine Verantwortlichkeit ist vielmehr unter Berücksichtigung des Maßes an Einsicht, das bei ihm zur Zeit des Unfalles nach seinem Alter und seiner geistigen Entwicklung vorhanden war, und der Art seines unfallursächlichen Verhaltens zu prüfen; dies gilt auch für die Feststellung eines Mitverschuldens (SZ 25/318 u. a.). Die Klägerin wußte bereits aus der Beanstandung vor dem Abmarsch, daß ihre Schuhe an sich für eine Bergwanderung ungeeignet waren. Sie konnte auch selbst die Gefährlichkeit des den Steilhang querenden Weges, vor allem aber die Unverantwortlichkeit seines Verlassens und des Betretens des mit Geröll durchsetzten Hanges erkennen. Daß die Klägerin dann noch über den Weg hinaus abrutschte, war ein besonderes Mißgeschick, aber auch bei Berücksichtigung ihres jugendlichen Alters durchaus mit voraussehbar. Wenn auch die Klägerin durch das nicht ohne weiteres zu erwartende Verlassen des Weges trotz vorheriger Warnung die eigentliche Unfallursache setzte, muß doch der Erstbeklagten, die dafür verantwortlich ist, daß die Klägerin überhaupt in eine solche Gefahrenlage geriet, das überwiegende Verschulden zur Last fallen, weil sie als Aufsichtsperson dafür verantwortlich war, die Klägerin vor ihrer eigenen, bei ihrem jugendlichen Alter nicht auszuschließenden Unvorsichtigkeit zu schützen. Die von den Vorinstanzen vorgenommene Verschuldensteilung im Verhältnis 3 : 1 zu Lasten der Beklagten ist nicht zu beanstanden.

Anmerkung

Z52057

Schlagworte

Freizeichnungserklärung, Vorausverzicht auf Schadenersatzansprüche

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:0010OB00566.79.0330.000

Dokumentnummer

JJT_19790330_OGH0002_0010OB00566_7900000_000