Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 1Ob42/55 1Ob268/56 1Ob5...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0032927

Geschäftszahl

1Ob42/55; 1Ob268/56; 1Ob571/56; 1Ob396/58; 2Ob355/65 (2Ob356/65); 2Ob164/67 (2Ob165/67); 8Ob132/70; 1Ob279/70; 2Ob113/75; 1Ob708/76; 4Ob120/76 (4Ob121/76); 1Ob1/78 (1Ob2/78); 6Ob508/78; 6Ob560/78; 6Ob572/78; 4Ob552/78 (4Ob553/78); 1Ob756/78; 1Ob40/79; 8Ob138/80; 7Ob704/80 (7Ob705/80); 1Ob570/80 (1Ob571/80); 7Ob702/80; 1Ob572/81; 6Ob507/83; 5Ob512/83; 1Ob587/84; 1Ob16/91; 1Ob616/91; 8Ob533/91; 8Ob502/95; 1Ob8/95; 1Ob20/94; 2Ob72/94 (2Ob1127/94); 4Ob2010/96h; 8Ob2275/96h; 1Ob272/99b; 10Ob40/00f; 6Ob150/01d; 5Ob155/03k; 7Ob242/05x; 10Ob103/07f; 2Ob191/07p; 7Ob193/11z; 7Ob28/18w

Entscheidungsdatum

22.02.1955

Norm

ABGB §1323 D

Rechtssatz

Der Entgang einer bestimmten Gewinnmöglichkeit gilt dann nicht als Entgang von Gewinn im Sinne der §§ 1293, 1323, 1324 ABGB, wenn das Bestehen der Gewinnmöglichkeit im Verkehr als selbständiger Wert angesehen wird; in diesem Fall liegt positiver Schaden vor. Der Entgang von Mietzins für eine vereitelte mögliche Weitervermietung ist positiver Schaden.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 42/55
    Entscheidungstext OGH 22.02.1955 1 Ob 42/55
  • 1 Ob 268/56
    Entscheidungstext OGH 06.06.1956 1 Ob 268/56
    Beisatz: Entgelt für die Vermietung eines vorenthaltenen Autos. (T1)
  • 1 Ob 571/56
    Entscheidungstext OGH 07.11.1956 1 Ob 571/56
    Zweiter Rechtsgang zu 1 Ob 268/56
  • 1 Ob 396/58
    Entscheidungstext OGH 21.11.1958 1 Ob 396/58
    Dritter Rechtsgang zu 1 Ob 268/56
  • 2 Ob 355/65
    Entscheidungstext OGH 11.11.1965 2 Ob 355/65
    Beisatz: Entgang der Miete für ein beschädigtes Auto. (T2)
  • 2 Ob 164/67
    Entscheidungstext OGH 08.02.1968 2 Ob 164/67
    nur: Der Entgang einer bestimmten Gewinnmöglichkeit gilt dann nicht als Entgang von Gewinn im Sinne der §§ 1293, 1323, 1324 ABGB, wenn das Bestehen der Gewinnmöglichkeit im Verkehr als selbständiger Wert angesehen wird; in diesem Fall liegt positiver Schaden vor. (T3) Beisatz: Verdienstentgang im Gastgewerbe durch Explosion einer Propangasflasche. (T4) Veröff: JBl 1968,473
  • 8 Ob 132/70
    Entscheidungstext OGH 09.06.1970 8 Ob 132/70
    Vgl; Beisatz: Hier: Zum Ersatz des Verdienstentgangs bei Enteignung. (T5)
  • 1 Ob 279/70
    Entscheidungstext OGH 28.01.1971 1 Ob 279/70
    Veröff: EvBl 1971/307 S 579 = JBl 1971,425 = MietSlg 23204
  • 2 Ob 113/75
    Entscheidungstext OGH 26.06.1975 2 Ob 113/75
    nur T3; Veröff: ZVR 1976/230 S 245
  • 1 Ob 708/76
    Entscheidungstext OGH 21.09.1976 1 Ob 708/76
    nur T3; Veröff: EvBl 1977/140 S 301
  • 4 Ob 120/76
    Entscheidungstext OGH 22.02.1977 4 Ob 120/76
    nur T3; Beisatz: Hier: Vorzeitige Alterspension nach § 253 b ASVG. (T6) Veröff: SZ 50/29 = ZAS 1978/17 S 107 (Schuhmacher) = Arb 9560 = DRdA 1977,236 (Apathy) = SozM IE,133
  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    nur T3; Veröff: SZ 51/7
  • 6 Ob 508/78
    Entscheidungstext OGH 09.03.1978 6 Ob 508/78
    Auch; Beisatz: Entgangener Pachtschilling (T7) Veröff: JBl 1979,203 (kritische Anmerkung von Koziol)
  • 6 Ob 560/78
    Entscheidungstext OGH 30.03.1978 6 Ob 560/78
    Auch; nur T3; Beisatz: Entgang des Honigs durch Vernichtung des Bienenvolkes. (T8) Veröff: EvBl 1978/190 S 603
  • 6 Ob 572/78
    Entscheidungstext OGH 11.05.1978 6 Ob 572/78
    Beisatz: Garagenvermietung (T9)
  • 4 Ob 552/78
    Entscheidungstext OGH 03.10.1978 4 Ob 552/78
    nur T3
  • 1 Ob 756/78
    Entscheidungstext OGH 06.12.1978 1 Ob 756/78
    Veröff: SZ 51/175
  • 1 Ob 40/79
    Entscheidungstext OGH 14.12.1979 1 Ob 40/79
    nur T3
  • 8 Ob 138/80
    Entscheidungstext OGH 02.10.1980 8 Ob 138/80
    nur T3
  • 7 Ob 704/80
    Entscheidungstext OGH 06.11.1980 7 Ob 704/80
    Auch; Beisatz: Entgang der Vermittlerprovision. (T10) Veröff: SZ 53/146
  • 1 Ob 570/80
    Entscheidungstext OGH 12.11.1980 1 Ob 570/80
    Veröff: SZ 53/148
  • 7 Ob 702/80
    Entscheidungstext OGH 12.02.1981 7 Ob 702/80
    nur T3
  • 1 Ob 572/81
    Entscheidungstext OGH 20.05.1981 1 Ob 572/81
    nur T3
  • 6 Ob 507/83
    Entscheidungstext OGH 13.01.1983 6 Ob 507/83
    nur T3; Beisatz: Mit ausführlicher Begründung - hier: "Toto". Sobald die Spielresultate entsprechend der eingegangenen Wette feststehen, hat der Spieler ein Recht gegen die Glücksspielmonopolverwaltung auf Auszahlung seines Gewinnes. (T11) Veröff: EvBl 1983/72 S 273
  • 5 Ob 512/83
    Entscheidungstext OGH 08.03.1983 5 Ob 512/83
    nur T3; Beisatz: Enteignungsentschädigung (T12)
  • 1 Ob 587/84
    Entscheidungstext OGH 14.11.1984 1 Ob 587/84
    nur T3; Veröff: SZ 57/173 = RdW 1985,107; hiezu Iro RdW 1985,106 = JBl 1986,98
  • 1 Ob 16/91
    Entscheidungstext OGH 05.06.1991 1 Ob 16/91
  • 1 Ob 616/91
    Entscheidungstext OGH 29.01.1992 1 Ob 616/91
    Auch; nur T3; Veröff: SZ 65/13 = JBl 1992,392
  • 8 Ob 533/91
    Entscheidungstext OGH 04.03.1993 8 Ob 533/91
    Auch; nur T3; Beisatz: Hier: Kaufpreisminderung durch vor Übergabe erfolgte Beschädigung des Kaufgegenstandes. (T13) Veröff: ImmZ 1993,178
  • 8 Ob 502/95
    Entscheidungstext OGH 26.01.1995 8 Ob 502/95
    Auch; nur T3; Beis wie T7
  • 1 Ob 8/95
    Entscheidungstext OGH 17.10.1995 1 Ob 8/95
    Auch; nur T3; Veröff: SZ 68/191
  • 1 Ob 20/94
    Entscheidungstext OGH 17.10.1995 1 Ob 20/94
    Auch; nur T3; Veröff: SZ 68/189
  • 2 Ob 72/94
    Entscheidungstext OGH 07.12.1995 2 Ob 72/94
    Auch; nur T3; Beisatz: Einer rechtlich gesicherten Erwerbsmöglichkeit bedarf es dann nicht, wenn der Verdienst mit hoher Wahrscheinlichkeit eingetreten wäre. Dieser Verdienst ist wertungsmäßig einer rechtlich gesicherten Erwerbsmöglichkeit gleichzustellen. (T14)
  • 4 Ob 2010/96h
    Entscheidungstext OGH 26.03.1996 4 Ob 2010/96h
    Auch; Beis wie T8
  • 8 Ob 2275/96h
    Entscheidungstext OGH 30.01.1997 8 Ob 2275/96h
    Auch; nur T3
  • 1 Ob 272/99b
    Entscheidungstext OGH 28.03.2000 1 Ob 272/99b
    Beisatz: Hat der Kläger bereits einen vertraglich abgesicherten Anspruch auf Zahlung von Bestandzins erworben, stellt die durch die Verwaltungsakte herbeigeführte Minderung des Zinses einen Verdienstentgang und somit einen positiven Schaden dar. (T15)
  • 10 Ob 40/00f
    Entscheidungstext OGH 05.09.2000 10 Ob 40/00f
    nur T3; Beis ähnlich T15; Beisatz: Rechtlich gesicherte Position durch Kaufvertrag mit konkreten Anspruch auf Bezahlung des Kaufpreises gegen die Verkäuferin. (T16)
  • 6 Ob 150/01d
    Entscheidungstext OGH 18.04.2002 6 Ob 150/01d
    Auch
  • 5 Ob 155/03k
    Entscheidungstext OGH 19.04.2004 5 Ob 155/03k
    Vgl auch; nur T3; Beis wie T14; Beisatz: Voraussetzung für einen entsprechenden Anspruch auf Verdienstentgang im Geschäftsbetrieb ist, dass der Geschädigte eine Gewinnchance nicht wahrnehmen konnte, deren Realisierung nach typischen Marktverhältnissen praktisch gewiss gewesen wäre. (T17); Beisatz: Dass die konkrete Gewinnchance im Sinn eines Verdienstes, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eingetreten wäre, bestand, hat der Geschädigte nach ganz allgemeinen Beweislastgrundsätzen nachzuweisen. (T18)
  • 7 Ob 242/05x
    Entscheidungstext OGH 09.11.2005 7 Ob 242/05x
    nur T3
  • 10 Ob 103/07f
    Entscheidungstext OGH 22.04.2008 10 Ob 103/07f
    Vgl auch; Beisatz: Der Verlust einer Erwerbschance ist jedenfalls dann positiver Schaden, wenn eine bindende Offerte oder sogar ein Vorvertrag vorliegt. Selbst wenn der Geschädigte aber noch keine rechtlich gesicherte Position gehabt hätte, wäre der Verlust der Erwerbschance dann als positiver Schaden zu qualifizieren, wenn deren Realisierung nach den typischen Marktverhältnissen praktisch gewiss gewesen, der Gewinn „im Verkehr" also schon als sicher angesehen worden wäre. (T19)
  • 2 Ob 191/07p
    Entscheidungstext OGH 14.08.2008 2 Ob 191/07p
    Vgl auch; Beis wie T19; Beis wie T18; Veröff: SZ 2008/106
  • 7 Ob 193/11z
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 7 Ob 193/11z
    Auch
  • 7 Ob 28/18w
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 7 Ob 28/18w
    Auch; nur T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1955:RS0032927

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.05.2018

Dokumentnummer

JJR_19550222_OGH0002_0010OB00042_5500000_001

Rechtssatz für 1Ob366/58 (1Ob367/58) 1O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0030338

Geschäftszahl

1Ob366/58 (1Ob367/58); 1Ob1/78 (1Ob2/78); 7Ob23/87

Entscheidungsdatum

19.11.1958

Norm

ABGB §1323 C1

Rechtssatz

Der Schätzwert macht bei Reparaturkosten jenen Betrag aus, zu welchem Gewerbetreibende solche Reparaturen gemeiniglich ausführen. Repariert der geschädigte Gewerbetreibende die beschädigte Sache selbst, so kann er daher den geschäftsüblichen Reingewinn und die ihm gewährten Rabatte behalten.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 366/58
    Entscheidungstext OGH 19.11.1958 1 Ob 366/58
    Veröff: EvBl 1959/54 S 100 = JBl 1959,209
  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    Gegenteilig; Beisatz: Hat er sie aber durchgeführt, sind nicht mehr die angemessenen Kosten fiktiv zu berechnen, sondern die tatsächlichen zu ersetzen. "Angemessene" Kosten sind daher nur dort zuzusprechen, wo die tatsächlichen noch nicht bekannt sind; soweit die Entscheidung JBl 1959,209 davon spricht, daß stets der Schätzungswert zu vergüten ist, kann ihr nicht gefolgt werden. (T1) Veröff: SZ 51/7
  • 7 Ob 23/87
    Entscheidungstext OGH 12.02.1987 7 Ob 23/87
    Gegenteilig; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0030338

Dokumentnummer

JJR_19581119_OGH0002_0010OB00366_5800000_001

Rechtssatz für 1Ob292/59 (1Ob305/59) 1O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0036324

Geschäftszahl

1Ob292/59 (1Ob305/59); 1Ob229/62 (1Ob245/62); 8Ob67/66; 1Ob206/66 (1Ob265/66); 6Ob326/68; 1Ob57/71; 5Ob112/73; 5Ob91/73; 6Ob157/73; 4Ob65/73; 5Ob140/73; 1Ob170/73; 1Ob169/73; 1Ob61/74 (1Ob62/74, 1Ob63/74); 4Ob31/74; 8Ob188/74; 1Ob197/74; 5Ob109/75; 1Ob185/75; 7Ob150/75; 2Ob507/76; 3Ob79/76; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 1Ob712/80; 1Ob707/82; 6Ob590/83; 2Ob502/85; 8Ob637/88; 7Ob669/88; 9ObA50/89; 10ObS82/91; 4Ob529/91 (4Ob1550/91); 6Ob645/91; 4Ob508/94; 3Ob213/99s; 9ObA255/99m; 7Ob291/00w; 9ObA294/00a; 3Ob28/02t; 3Ob69/02x; 3Ob183/02m; 1Ob6/03v; 1Ob117/03t; 3Ob253/03g; 7Ob120/04k; 8Ob136/05s; 2Ob8/06z; 8Ob136/08w; 7Ob49/10x; 5Ob145/09y; 8ObS8/10z; 4Ob44/12t; 10ObS91/12y; 2Ob138/12a; 9ObA35/13g (9ObA36/13d); 4Ob77/14y; 9ObA113/14d; 3Ob52/15s; 9ObA44/15h; 8ObA10/15a; 1Ob179/15b; 5Ob205/15f; 3Ob164/15m; 10ObS20/16p; 10ObS66/16b; 9Ob22/16z; 10Ob66/16b; 6Ob195/16v; 6Ob1/17s; 3Ob18/17v; 4Ob233/16t; 7Ob93/17b; 8Ob69/17f; 6Ob221/17v; 7Ob64/18i; 9Ob39/18b; 7Ob112/18y; 8Ob169/18p; 8Ob56/19x; 1Ob140/19y

Entscheidungsdatum

14.10.1959

Norm

ZPO §84 Abs2 Satz2 I
ZPO §261
ZPO §502 Abs3 Da1
ZPO §528 Abs1 Fall1 C2
AußStrG 2005 §45 IA
AußStrG 2005 §45 IB
AußStrG 2005 §45 IC1
AußStrG 2005 §62 A6

Rechtssatz

Das Vergreifen in der Entscheidungsform beeinflusst weder die Zulässigkeit noch die Behandlung des Rechtsmittels. Haben die Untergerichte mit konformen Urteilen (statt getrennt nach Urteil und Beschluss) die Klage zum Teil abgewiesen, zum anderen Teil aber zurückgewiesen, und übersteigt der sachlich beschiedene Teil des Klagsanspruchs nicht die Revisionsgrenze, so ist ein weiterer Rechtszug jedenfalls ausgeschlossen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 292/59
    Entscheidungstext OGH 14.10.1959 1 Ob 292/59
    Veröff: JBl 1960,260
  • 1 Ob 229/62
    Entscheidungstext OGH 17.10.1962 1 Ob 229/62
  • 8 Ob 67/66
    Entscheidungstext OGH 15.03.1966 8 Ob 67/66
  • 1 Ob 206/66
    Entscheidungstext OGH 13.10.1966 1 Ob 206/66
  • 6 Ob 326/68
    Entscheidungstext OGH 08.01.1969 6 Ob 326/68
  • 1 Ob 57/71
    Entscheidungstext OGH 16.04.1971 1 Ob 57/71
    nur: Das Vergreifen in der Entscheidungsform beeinflusst weder die Zulässigkeit noch die Behandlung des Rechtsmittels. (T1)
  • 5 Ob 112/73
    Entscheidungstext OGH 06.06.1973 5 Ob 112/73
    nur T1
  • 5 Ob 91/73
    Entscheidungstext OGH 27.06.1973 5 Ob 91/73
    nur T1; Beisatz: Erstgericht verwirft Einrede der Unzulässigkeit des Rechtsweges mit einem in sein Urteil aufgenommenen B BerG gibt der auch wegen Nichtigkeit infolge Unzulässigkeit des Rechtsweges erhobenen Berufung des Beklagten nicht Folge. OGH geht unter Hinweis auf § 528 ZPO auf die in Ausführung der Rechtsrüge in der Revision neuerlich aufgeworfene Frage der Zulässigkeit des Rechtsweges nicht mehr ein. (T2)
  • 6 Ob 157/73
    Entscheidungstext OGH 20.09.1973 6 Ob 157/73
  • 4 Ob 65/73
    Entscheidungstext OGH 09.10.1973 4 Ob 65/73
    nur T1; Beisatz: Revision als Rekurs zu behandeln. (T3)
  • 5 Ob 140/73
    Entscheidungstext OGH 17.10.1973 5 Ob 140/73
    nur T1
  • 1 Ob 170/73
    Entscheidungstext OGH 17.10.1973 1 Ob 170/73
    nur T1; Beisatz: BerG weist vorprozessuale Kosten mit Urteil ab, statt richtig mit Beschluss zurück; dies ändert nichts daran, dass es sich um eine gemäß § 528 ZPO unanfechtbare Kostenentscheidung handelt, die nicht die Hauptsache betrifft (hier daher Gegenstand der berufungsgerichtlichen Abänderung unter S 1000,-- im Sinne des § 502 Abs 2 Z 3 ZPO). (T4)
    Veröff: SZ 46/103
  • 1 Ob 169/73
    Entscheidungstext OGH 17.10.1973 1 Ob 169/73
  • 1 Ob 61/74
    Entscheidungstext OGH 10.04.1974 1 Ob 61/74
    nur T1; Beisatz: Erstgericht hat unrichtig Antrag abgewiesen, Rekursgericht hat Rekurs zurückgewiesen. (T5)
  • 4 Ob 31/74
    Entscheidungstext OGH 09.07.1974 4 Ob 31/74
    nur T1; Beis wie T3
  • 8 Ob 188/74
    Entscheidungstext OGH 01.10.1974 8 Ob 188/74
    Vgl auch; nur T1
  • 1 Ob 197/74
    Entscheidungstext OGH 18.12.1974 1 Ob 197/74
    nur T1
  • 5 Ob 109/75
    Entscheidungstext OGH 08.07.1975 5 Ob 109/75
    nur T1; Beisatz: Erstgericht hat (unrichtig) zurückgewiesen, Rekursgericht hat abgewiesen. (T6)
    Veröff: SZ 48/81 = NZ 1977,138
  • 1 Ob 185/75
    Entscheidungstext OGH 24.09.1975 1 Ob 185/75
    nur T1; Beisatz: Für die Beurteilung, ob ein Urteil oder ein Beschluss vorliegt, also nicht die tatsächlich gewählte, sondern die vom Gesetz vorgesehene Entscheidungsform maßgebend ist. (T7)
  • 7 Ob 150/75
    Entscheidungstext OGH 25.09.1975 7 Ob 150/75
    nur T1
  • 2 Ob 507/76
    Entscheidungstext OGH 27.02.1976 2 Ob 507/76
    nur T1
  • 3 Ob 79/76
    Entscheidungstext OGH 06.07.1976 3 Ob 79/76
    nur T1
  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    nur T1
  • 1 Ob 712/80
    Entscheidungstext OGH 26.11.1980 1 Ob 712/80
    nur T1
  • 1 Ob 707/82
    Entscheidungstext OGH 01.09.1982 1 Ob 707/82
    nur T1; Veröff: MietSlg 34813(26)
  • 6 Ob 590/83
    Entscheidungstext OGH 30.06.1983 6 Ob 590/83
    nur T1
  • 2 Ob 502/85
    Entscheidungstext OGH 15.01.1985 2 Ob 502/85
    nur T1
  • 8 Ob 637/88
    Entscheidungstext OGH 20.10.1988 8 Ob 637/88
    nur T1
  • 7 Ob 669/88
    Entscheidungstext OGH 20.10.1988 7 Ob 669/88
    nur T1
  • 9 ObA 50/89
    Entscheidungstext OGH 15.03.1989 9 ObA 50/89
    Auch
  • 10 ObS 82/91
    Entscheidungstext OGH 26.03.1991 10 ObS 82/91
    Beisatz: Erfolgt die Klagszurückweisung irrtümlich in Urteilsform und wird vom Rechtsmittelgericht bestätigt, so ist die dagegen erhobene Revision als (gemäß § 519 Abs 1 Z 1 ZPO zulässiger) Rekurs gegen eine Beschluss des Berufungsgerichts zu behandeln. (T8)
    Veröff: SSV-NF 5/35
  • 4 Ob 529/91
    Entscheidungstext OGH 18.06.1991 4 Ob 529/91
    Vgl auch; nur T1
  • 6 Ob 645/91
    Entscheidungstext OGH 23.01.1992 6 Ob 645/91
    nur T1
  • 4 Ob 508/94
    Entscheidungstext OGH 11.01.1994 4 Ob 508/94
    nur T1
  • 3 Ob 213/99s
    Entscheidungstext OGH 25.08.1999 3 Ob 213/99s
    nur T1
  • 9 ObA 255/99m
    Entscheidungstext OGH 17.11.1999 9 ObA 255/99m
    nur T1
  • 7 Ob 291/00w
    Entscheidungstext OGH 14.02.2001 7 Ob 291/00w
    nur T1; Beisatz: Wird ein unechtes Versäumungsurteil nicht ausgefertigt, sondern bloß in Form eines Urteilsvermerkes erlassen, so ist dieser Gerichtsfehler nur mit Berufung geltend zu machen. (T9)
  • 9 ObA 294/00a
    Entscheidungstext OGH 28.02.2001 9 ObA 294/00a
    nur T1; Beis wie T8
  • 3 Ob 28/02t
    Entscheidungstext OGH 24.05.2002 3 Ob 28/02t
    nur T1
  • 3 Ob 69/02x
    Entscheidungstext OGH 18.07.2002 3 Ob 69/02x
    Auch; nur T1
  • 3 Ob 183/02m
    Entscheidungstext OGH 18.12.2002 3 Ob 183/02m
    Auch; nur T1; Beisatz: Bestätigte das Rekursgericht den Beschluss des Erstgerichts ohne die Einschränkung einer "Maßgabe", verneinte aber in Wahrheit die Beschwer durch diesen Beschluss, so liegt in Wahrheit kein voll bestätigender Beschluss vor, weil die gebotene Zurückweisung des Rekurses (wegen fehlender Beschwer) keine Bestätigung ist. Der Revisionsrekurs ist daher zulässig. (T10)
  • 1 Ob 6/03v
    Entscheidungstext OGH 24.02.2003 1 Ob 6/03v
    nur T1
  • 1 Ob 117/03t
    Entscheidungstext OGH 27.05.2003 1 Ob 117/03t
    Auch; nur T1; Beis wie T7; Beisatz: Wenngleich sich das Gericht zweiter Instanz nicht der nach dem Gesetz gebotenen Entscheidungsform bedient (Urteil statt Beschluss), ist bei Beurteilung der Anfechtbarkeit dieser Entscheidung § 528 Abs 2 Z 2 ZPO (zur Gänze bestätigender Beschluss) anzuwenden. (T11)
  • 3 Ob 253/03g
    Entscheidungstext OGH 28.01.2004 3 Ob 253/03g
    nur T1
  • 7 Ob 120/04k
    Entscheidungstext OGH 16.06.2004 7 Ob 120/04k
    nur T1; Beis wie T7
  • 8 Ob 136/05s
    Entscheidungstext OGH 26.01.2006 8 Ob 136/05s
    nur T1
  • 2 Ob 8/06z
    Entscheidungstext OGH 31.08.2006 2 Ob 8/06z
    Auch; nur T1; Beis ähnlich wie T7
  • 8 Ob 136/08w
    Entscheidungstext OGH 16.12.2008 8 Ob 136/08w
    nur T1
  • 7 Ob 49/10x
    Entscheidungstext OGH 21.04.2010 7 Ob 49/10x
    Auch; nur T1
  • 5 Ob 145/09y
    Entscheidungstext OGH 20.04.2010 5 Ob 145/09y
    Vgl; Beisatz: Die Anfechtbarkeit eines Beschlusses bestimmt sich nicht nach dem tatsächlichen oder vermeintlichen Entscheidungswillen des Gerichts, sondern nach der gesetzlich vorgesehenen Entscheidungsform. (T12)
    Bem: Hier: Außerstreitiges Verfahren nach § 22 WGG. (T13)
  • 8 ObS 8/10z
    Entscheidungstext OGH 22.07.2010 8 ObS 8/10z
    Auch; nur T1; Beisatz: Das Vergreifen in der Entscheidungsform beeinflusst nicht die Rechtsmittelfrist, weil auch Gerichtsfehler nicht zur Verlängerung von Notfristen führen können. (T14)
  • 4 Ob 44/12t
    Entscheidungstext OGH 17.04.2012 4 Ob 44/12t
    Vgl; Beisatz: Die Umdeutung einer Entscheidung durch das Gericht zweiter Instanz beim Vergreifen in der Entscheidungsform durch das Gericht erster Instanz ist grundsätzlich möglich. (T15)
  • 10 ObS 91/12y
    Entscheidungstext OGH 26.06.2012 10 ObS 91/12y
    Auch
  • 2 Ob 138/12a
    Entscheidungstext OGH 07.08.2012 2 Ob 138/12a
    nur T1
  • 9 ObA 35/13g
    Entscheidungstext OGH 24.04.2013 9 ObA 35/13g
    nur T1
  • 4 Ob 77/14y
    Entscheidungstext OGH 20.05.2014 4 Ob 77/14y
    Vgl; nur T1; Beis wie T7; Beis ähnlich wie T14; Beis wie T15
  • 9 ObA 113/14d
    Entscheidungstext OGH 18.12.2014 9 ObA 113/14d
    Auch; Beis wie T7; Veröff: SZ 2014/132
  • 3 Ob 52/15s
    Entscheidungstext OGH 21.04.2015 3 Ob 52/15s
    Auch; Beis wie T14
  • 9 ObA 44/15h
    Entscheidungstext OGH 29.04.2015 9 ObA 44/15h
    Auch; nur T1
  • 8 ObA 10/15a
    Entscheidungstext OGH 30.07.2015 8 ObA 10/15a
    Auch; Beis wie T14
  • 1 Ob 179/15b
    Entscheidungstext OGH 17.09.2015 1 Ob 179/15b
    Beis wie T15
  • 5 Ob 205/15f
    Entscheidungstext OGH 30.10.2015 5 Ob 205/15f
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T12
  • 3 Ob 164/15m
    Entscheidungstext OGH 17.09.2015 3 Ob 164/15m
    Auch
  • 10 ObS 20/16p
    Entscheidungstext OGH 15.03.2016 10 ObS 20/16p
    Auch; Beis wie T7; Beis wie T14
  • 10 ObS 66/16b
    Entscheidungstext OGH 28.06.2016 10 ObS 66/16b
    Auch
  • 9 Ob 22/16z
    Entscheidungstext OGH 26.07.2016 9 Ob 22/16z
    Auch; nur T1, Beis wie T14
  • 10 Ob 66/16b
    Entscheidungstext OGH 11.10.2016 10 Ob 66/16b
    Auch; nur T1; Beis wie T7
  • 6 Ob 195/16v
    Entscheidungstext OGH 29.11.2016 6 Ob 195/16v
    Vgl; Beis wie T11
  • 6 Ob 1/17s
    Entscheidungstext OGH 30.01.2017 6 Ob 1/17s
    Vgl auch; Beisatz: Durch eine bloß unrichtige Entscheidungsform kann sich eine Partei nicht beschwert erachten (so bereits 16 Ok 2/16d ua). (T16)
  • 3 Ob 18/17v
    Entscheidungstext OGH 22.02.2017 3 Ob 18/17v
    Auch
  • 4 Ob 233/16t
    Entscheidungstext OGH 28.03.2017 4 Ob 233/16t
    Auch; Beis wie T14
  • 7 Ob 93/17b
    Entscheidungstext OGH 14.06.2017 7 Ob 93/17b
    Beis wie T7; nur T1
  • 8 Ob 69/17f
    Entscheidungstext OGH 28.09.2017 8 Ob 69/17f
    Auch
  • 6 Ob 221/17v
    Entscheidungstext OGH 21.11.2017 6 Ob 221/17v
    Vgl auch; Beis wie T16
  • 7 Ob 64/18i
    Entscheidungstext OGH 20.04.2018 7 Ob 64/18i
    Auch; Beis wie T14; Beisatz: Abweisung mit Urteil statt Zurückweisung mit Beschluss. (T17)
  • 9 Ob 39/18b
    Entscheidungstext OGH 28.06.2018 9 Ob 39/18b
    Auch; Beis wie T7
  • 7 Ob 112/18y
    Entscheidungstext OGH 04.07.2018 7 Ob 112/18y
    Auch
  • 8 Ob 169/18p
    Entscheidungstext OGH 25.01.2019 8 Ob 169/18p
    nur T1; Beis wie T14
  • 8 Ob 56/19x
    Entscheidungstext OGH 27.06.2019 8 Ob 56/19x
    nur T1; Beis wie T7; Beis wie T14; Beis wie T15
  • 1 Ob 140/19y
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 1 Ob 140/19y
    Beis wie T14; Beis wie T15

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1959:RS0036324

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

30.09.2019

Dokumentnummer

JJR_19591014_OGH0002_0010OB00292_5900000_001

Rechtssatz für 2Ob612/59 6Ob86/63 1Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0027043

Geschäftszahl

2Ob612/59; 6Ob86/63; 1Ob14/70; 5Ob39/71; 1Ob49/73; 2Ob266/76; 4Ob120/76 (4Ob121/76); 2Ob56/77; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 6Ob677/78; 8Ob177/78; 4Ob42/79; 8Ob115/79; 1Ob570/80 (1Ob571/80); 8Ob206/80; 1Ob35/80; 8Ob24/81; 2Ob105/81; 1Ob588/83; 8Ob97/83; 8Ob29/85; 7Ob572/85; 2Ob19/87; 1Ob578/88; 2Ob2/89; 1Ob704/89; 4Ob41/95; 4Ob127/97y; 1Ob367/97w; 3Ob286/99a; 9Ob66/04b; 7Ob298/04f; 6Ob31/08i; 2Ob4/08i; 2Ob205/08y; 2Ob249/08v; 9Ob26/09b; 2Ob135/10g; 2Ob219/10k; 2Ob144/11g; 4Ob137/11t; 2Ob74/12i; 1Ob97/13s; 4Ob21/14p; 4Ob14/16m; 2Ob148/15a; 10Ob5/17h; 1Ob231/16a; 2Ob40/19z; 3Ob30/19m; 3Ob126/19d

Entscheidungsdatum

25.11.1959

Norm

ABGB §1304 A1

Rechtssatz

Aus dieser Gesetzesstelle ergibt sich die Verpflichtung des Geschädigten, den Schaden möglichst gering zu halten.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 612/59
    Entscheidungstext OGH 25.11.1959 2 Ob 612/59
    Veröff: RZ 1960,45
  • 6 Ob 86/63
    Entscheidungstext OGH 25.04.1963 6 Ob 86/63
    Beisatz: Bekämpfung der Vorschreibung einer Steuer, zu deren Tragung sich ein Dritter verpflichtete, im Interesse dieses Dritten. (T1)
  • 1 Ob 14/70
    Entscheidungstext OGH 12.02.1970 1 Ob 14/70
  • 5 Ob 39/71
    Entscheidungstext OGH 03.03.1971 5 Ob 39/71
  • 1 Ob 49/73
    Entscheidungstext OGH 04.04.1973 1 Ob 49/73
    Auch; Beisatz: Verpflichtung, einen zur Mittragung der zu entrichtenden Grundsteuer verpflichteten Vertragspartner durch Erhebung von Rechtsmitteln vor Zahlungen zu schützen, die nach eigenen Dafürhalten einer sachlichen Berechtigung entbehren. (T2)
  • 2 Ob 266/76
    Entscheidungstext OGH 13.01.1977 2 Ob 266/76
    Beisatz: Entgegen Koziol; Haftpflichtrecht I 203 ff. (T3)
  • 4 Ob 120/76
    Entscheidungstext OGH 22.02.1977 4 Ob 120/76
    Veröff: Arb 9560 = DRdA 1977,236 = SozM IE,133 = ZAS 1978/17 S 107 (Schuhmacher)
  • 2 Ob 56/77
    Entscheidungstext OGH 29.04.1977 2 Ob 56/77
  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    Beisatz: §§ 403, 1036, 1043, 1304, ABGB ua. (T4) Veröff: SZ 51/7
  • 6 Ob 677/78
    Entscheidungstext OGH 19.10.1978 6 Ob 677/78
  • 8 Ob 177/78
    Entscheidungstext OGH 21.11.1978 8 Ob 177/78
    Beis wie T4; Veröff: ZVR 1980/15 S 21
  • 4 Ob 42/79
    Entscheidungstext OGH 12.06.1979 4 Ob 42/79
    Beis wie T4
  • 8 Ob 115/79
    Entscheidungstext OGH 21.06.1979 8 Ob 115/79
    Veröff: ZVR 1980/153 S 154
  • 1 Ob 570/80
    Entscheidungstext OGH 12.11.1980 1 Ob 570/80
    Beis wie T4
  • 8 Ob 206/80
    Entscheidungstext OGH 04.12.1980 8 Ob 206/80
  • 1 Ob 35/80
    Entscheidungstext OGH 15.07.1981 1 Ob 35/80
    Auch; Veröff: SZ 54/108 = JBl 1982,259
  • 8 Ob 24/81
    Entscheidungstext OGH 23.04.1981 8 Ob 24/81
    Veröff: ZVR 1982/137 S 110
  • 2 Ob 105/81
    Entscheidungstext OGH 13.10.1981 2 Ob 105/81
  • 1 Ob 588/83
    Entscheidungstext OGH 13.04.1983 1 Ob 588/83
  • 8 Ob 97/83
    Entscheidungstext OGH 27.10.1983 8 Ob 97/83
    Veröff: ZVR 1984/281 S 284
  • 8 Ob 29/85
    Entscheidungstext OGH 23.05.1985 8 Ob 29/85
  • 7 Ob 572/85
    Entscheidungstext OGH 11.07.1985 7 Ob 572/85
    Auch; Veröff: SZ 58/127
  • 2 Ob 19/87
    Entscheidungstext OGH 08.09.1987 2 Ob 19/87
  • 1 Ob 578/88
    Entscheidungstext OGH 28.06.1988 1 Ob 578/88
  • 2 Ob 2/89
    Entscheidungstext OGH 10.05.1989 2 Ob 2/89
    Auch
  • 1 Ob 704/89
    Entscheidungstext OGH 29.11.1989 1 Ob 704/89
    Veröff: SZ 62/185 = JBl 1990,587
  • 4 Ob 41/95
    Entscheidungstext OGH 09.05.1995 4 Ob 41/95
    Beisatz: Der den Differenzschaden nach § 921 ABGB geltend machende Gläubiger hat die Obliegenheit, den Schaden möglichst gering zu halten. Das gleiche gilt selbstverständlich auch für Verspätungsschäden (oder Mangelfolgeschäden). (T4a)
  • 4 Ob 127/97y
    Entscheidungstext OGH 10.06.1997 4 Ob 127/97y
    Veröff: SZ 70/108
  • 1 Ob 367/97w
    Entscheidungstext OGH 28.04.1998 1 Ob 367/97w
    Auch
  • 3 Ob 286/99a
    Entscheidungstext OGH 31.01.2000 3 Ob 286/99a
    Vgl; Beisatz: Schadensminderungspflicht ist die Obliegenheit des Geschädigten, alles vorzukehren, um eine unnötige Vergrößerung des Schadens hintanzuhalten. (T5)
  • 9 Ob 66/04b
    Entscheidungstext OGH 15.09.2004 9 Ob 66/04b
    Auch; Beisatz: Die Beweislast für die Verletzung der Schadensminderungspflicht trifft den Schädiger. (T6)
  • 7 Ob 298/04f
    Entscheidungstext OGH 12.01.2005 7 Ob 298/04f
    Auch; Beis wie T6
  • 6 Ob 31/08i
    Entscheidungstext OGH 13.03.2008 6 Ob 31/08i
    Vgl; Beisatz: Der Geschädigte ist nicht zu Verfahrensschritten verpflichtet, die mit einem bedeutenden Kostenrisiko verbunden sind oder geringe Aussicht auf Erfolg haben. (T7)
    Beisatz: Ist die Rechtslage nicht unproblematisch, so ist es keine Verletzung der Schadensminderungspflicht, wenn der Rechtsweg nicht beschritten wird. (T8)
  • 2 Ob 4/08i
    Entscheidungstext OGH 24.09.2008 2 Ob 4/08i
  • 2 Ob 205/08y
    Entscheidungstext OGH 20.05.2009 2 Ob 205/08y
    Beisatz: Wenn und soweit ihm ein entsprechendes Verhalten möglich und zumutbar ist. (T9)
  • 2 Ob 249/08v
    Entscheidungstext OGH 28.09.2009 2 Ob 249/08v
    Beis wie T9
  • 9 Ob 26/09b
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 9 Ob 26/09b
    Auch
  • 2 Ob 135/10g
    Entscheidungstext OGH 07.04.2011 2 Ob 135/10g
    Veröff: SZ 2011/45
  • 2 Ob 219/10k
    Entscheidungstext OGH 22.06.2011 2 Ob 219/10k
    Vgl auch; Veröff: SZ 2011/76
    Bem: Zum 2. Rechtsgang siehe 2 Ob 148/15a. (T9a)
  • 2 Ob 144/11g
    Entscheidungstext OGH 30.08.2011 2 Ob 144/11g
  • 4 Ob 137/11t
    Entscheidungstext OGH 20.12.2011 4 Ob 137/11t
    Beis wie T9
  • 2 Ob 74/12i
    Entscheidungstext OGH 25.04.2013 2 Ob 74/12i
    Veröff: SZ 2013/42
  • 1 Ob 97/13s
    Entscheidungstext OGH 27.06.2013 1 Ob 97/13s
    Auch
  • 4 Ob 21/14p
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 21/14p
    Auch
  • 4 Ob 14/16m
    Entscheidungstext OGH 30.03.2016 4 Ob 14/16m
    Auch
  • 2 Ob 148/15a
    Entscheidungstext OGH 31.08.2016 2 Ob 148/15a
    Auch; Beisatz: Hier: Ablehnung medizinisch indizierter, lebenserhaltender Maßnahmen. (T10)
    Bem: Zweiter Rechtsgang zu 2 Ob 219/10k. (T11)
    Veröff: SZ 2016/85
  • 10 Ob 5/17h
    Entscheidungstext OGH 21.02.2017 10 Ob 5/17h
    Beis wie T9; Beisatz: Diese Obliegenheit besteht auch bei Verletzung vertraglicher Pflichten. (T12)
  • 1 Ob 231/16a
    Entscheidungstext OGH 16.03.2017 1 Ob 231/16a
    Beisatz: Es kann der Schädiger grundsätzlich verlangen, dass er Ersatz (nur) in angemessener Höhe leisten muss. (T13)
    Beisatz: Hier: Rettungsaufwand; Anwaltskosten nach Stundensatzvereinbarung übersteigen im konkreten Einzelfall den angemessenen Aufwand (nach den AHK) und sind daher im Rahmen der Schadensminderungspflicht zu kürzen. (T14)
  • 2 Ob 40/19z
    Entscheidungstext OGH 28.03.2019 2 Ob 40/19z
    Beis wie T9
  • 3 Ob 30/19m
    Entscheidungstext OGH 26.06.2019 3 Ob 30/19m
    Auch; Beis wie T13
  • 3 Ob 126/19d
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 3 Ob 126/19d
    Vgl; Beis wie T9

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1959:RS0027043

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.10.2019

Dokumentnummer

JJR_19591125_OGH0002_0020OB00612_5900000_001

Rechtssatz für 3Ob502/59 6Ob99/64 1Ob2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0009170

Geschäftszahl

3Ob502/59; 6Ob99/64; 1Ob292/67; 2Ob141/70; 1Ob87/71; 2Ob206/72 (2Ob207/72); 4Ob560/74 (4Ob561/74); 1Ob196/74; 3Ob508/76; 8Ob160/76; 8Ob569/76; 1Ob624/77; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 6Ob789/77 (6Ob790/77 - 6Ob798/77); 4Ob589/78; 1Ob663/79; 7Ob552/88

Entscheidungsdatum

07.01.1960

Norm

ABGB §26
ABGB §1313a IIa
ABGB §1315 I

Rechtssatz

Nach der überwiegenden Rechtsprechung und Lehre haften die juristischen Personen nur für die unerlaubten Handlungen derjenigen Vertreter, die unmittelbar durch ihre Verfassung zu ihrer Vertretung berufen sind, nicht aber für die Personen, deren sich diese zur Besorgung der Angelegenheiten der juristischen Personen bedienen, also nicht etwa für alle Angestellten. Der OGH folgt dieser Auslegung des Organbegriffes, weil nur sie der aus den §§ 26, 337 ABGB hervorgehenden Absicht des Gesetzes entspricht, juristische Personen grundsätzlich des pysischen gleichzustellen. Hingegen haftet die juristische Person für das Verschulden ihrer sonstigen Angestellten nur unter der Voraussetzung des § 1315 ABGB.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 502/59
    Entscheidungstext OGH 07.01.1960 3 Ob 502/59
  • 6 Ob 99/64
    Entscheidungstext OGH 15.10.1964 6 Ob 99/64
    Beisatz: Für den Bund haftet als Organ der zuständige Ressortminister. (T1) = JBl 1965,469
  • 1 Ob 292/67
    Entscheidungstext OGH 10.01.1968 1 Ob 292/67
    EvBl 1968/322 S 519 = SZ 41/2
  • 2 Ob 141/70
    Entscheidungstext OGH 11.06.1970 2 Ob 141/70
  • 1 Ob 87/71
    Entscheidungstext OGH 15.04.1971 1 Ob 87/71
    Vgl jedoch; Beisatz: Haftung auch für verfassungsmäßig nicht vertretungsbefugte Personen. (T2) = SZ 44/45 = RZ 1971,121 = ÖBl 1971,104 = JBl 1972,312 ( krit. Ostheim )
  • 2 Ob 206/72
    Entscheidungstext OGH 15.02.1973 2 Ob 206/72
    Ähnlich; Beisatz: Die juristische Person haftet für Organe unbeschränkt, für sonstige Angestellte nach § 1315 ABGB. (T3) = ZVR 1973/221 S 388 ( dort falsch mit 2 Ob 206, 207/73 zitiert )
  • 4 Ob 560/74
    Entscheidungstext OGH 01.10.1974 4 Ob 560/74
  • 1 Ob 196/74
    Entscheidungstext OGH 04.12.1974 1 Ob 196/74
    SZ 47/140
  • 3 Ob 508/76
    Entscheidungstext OGH 06.07.1976 3 Ob 508/76
    Beisatz: Die Haftung für die Organe wird auch durch die Bestellung eines tauglichen Besoldungsgehilfen nicht ausgeschlossen. (T4)
  • 8 Ob 160/76
    Entscheidungstext OGH 24.11.1976 8 Ob 160/76
    Beis wie T3; Beisatz: Eine Ausdehnung der Gehilfenhaftung der juristischen Person muß dort seine Grenze finden, wo die durch § 26 ABGB angeordnete Gleichstellung zwischen natürlichen und juristischen Personen zu Lasten der juristischen Person verletzt würde. (T5) = EvBl 1977/65 S 152 = JBl 1977,199 = SZ 49/144
  • 8 Ob 569/76
    Entscheidungstext OGH 26.01.1977 8 Ob 569/76
  • 1 Ob 624/77
    Entscheidungstext OGH 30.11.1977 1 Ob 624/77
    Beisatz: Organstellung kommt aber im Rahmen der Privatwirtschaftsverwaltung nur dem zuständigen Bundesminister zu. (T6) = JBl 1978,543
  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
  • 6 Ob 789/77
    Entscheidungstext OGH 20.04.1978 6 Ob 789/77
    Vgl auch
  • 4 Ob 589/78
    Entscheidungstext OGH 30.01.1979 4 Ob 589/78
    Auch
  • 1 Ob 663/79
    Entscheidungstext OGH 12.09.1979 1 Ob 663/79
    nur: Nach der überwiegenden Rechtsprechung und Lehre haften die juristischen Personen nur für die unerlaubten Handlungen derjenigen Vertreter, die unmittelbar durch ihre Verfassung zu ihrer Vertretung berufen sind. (T7)
  • 7 Ob 552/88
    Entscheidungstext OGH 14.04.1988 7 Ob 552/88
    Auch; nur T7

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1960:RS0009170

Dokumentnummer

JJR_19600107_OGH0002_0030OB00502_5900000_001

Rechtssatz für 2Ob292/67 2Ob123/76 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0030558

Geschäftszahl

2Ob292/67; 2Ob123/76; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 8Ob167/79; 2Ob81/83; 2Ob47/88; 6Ob191/04p; 6Ob163/05x; 2Ob165/08s

Entscheidungsdatum

10.11.1967

Norm

ABGB §1323 D
ABGB §1325 D2a

Rechtssatz

Jeder Geschädigte, der Zeit und Geld zur Behebung des Schadens aufwenden muss, kann den Ersatz dieses Mehraufwandes vom Schädiger begehren.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 292/67
    Entscheidungstext OGH 10.11.1967 2 Ob 292/67
    Veröff: SZ 40/144 = EvBl 1968/233 S 393 = JBl 1968,430 = ZVR 1969/85 S 73
  • 2 Ob 123/76
    Entscheidungstext OGH 25.06.1976 2 Ob 123/76
    Veröff: ZVR 1977/10 S 8
  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
  • 8 Ob 167/79
    Entscheidungstext OGH 22.11.1979 8 Ob 167/79
    Beisatz: Die Mühewaltung bei persönlicher berufsmäßiger Arbeitsleistung zur Verhinderung eines Verdienstentgangs. (T1)
  • 2 Ob 81/83
    Entscheidungstext OGH 12.04.1983 2 Ob 81/83
    Auch; Beis wie T1; Veröff: ZVR 1984/177 S 185
  • 2 Ob 47/88
    Entscheidungstext OGH 30.08.1988 2 Ob 47/88
    Veröff: ZVR 1989/86 S 142
  • 6 Ob 191/04p
    Entscheidungstext OGH 17.02.2005 6 Ob 191/04p
    Auch; Beisatz: Dazu zählen insbesondere auch Nachforschungskosten bei einem Eingriff in absolut geschützte Rechtsgüter wie im Fall einer Sachentziehung. (T2); Veröff: SZ 2005/16
  • 6 Ob 163/05x
    Entscheidungstext OGH 01.12.2005 6 Ob 163/05x
    Beisatz: Zu ersetzen sind die durch das schädigende Ereignis verursachten Aufwendungen und der Aufwand, der zur Abwehr der Schadensentstehung oder der Schadensvergrößerung zweckmäßig ist. (T3)
  • 2 Ob 165/08s
    Entscheidungstext OGH 30.10.2008 2 Ob 165/08s

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1967:RS0030558

Zuletzt aktualisiert am

18.02.2009

Dokumentnummer

JJR_19671110_OGH0002_0020OB00292_6700000_001

Rechtssatz für 2Ob210/70 2Ob297/71 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0027787

Geschäftszahl

2Ob210/70; 2Ob297/71; 2Ob140/72; 2Ob177/72 (2Ob178/72); 1Ob173/73; 2Ob118/74; 1Ob40/74; 2Ob115/74 (2Ob116/74); 2Ob230/74; 2Ob254/74; 2Ob242/74; 2Ob291/74; 2Ob45/75; 7Ob83/75; 5Ob501/76; 2Ob139/76; 2Ob129/76; 2Ob176/76; 8Ob188/76; 2Ob266/76; 5Ob884/76; 8Ob244/76; 4Ob120/76 (4Ob121/76); 1Ob556/77; 2Ob56/77; 8Ob49/77; 8Ob80/77; 7Ob586/77; 2Ob130/77; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 8Ob18/78; 8Ob69/78; 2Ob540/78; 6Ob677/78; 2Ob180/78; 8Ob177/78; 2Ob167/78; 1Ob628/78; 4Ob42/79; 2Ob528/79; 8Ob115/79; 8Ob126/79 (8Ob127/79); 2Ob131/79; 1Ob570/80 (1Ob571/80); 8Ob206/80; 8Ob232/80; 8Ob24/81; 2Ob105/81; 4Ob29/82 (4Ob30/82); 8Ob148/82; 2Ob155/82; 1Ob737/82; 5Ob725/81; 7Ob582/83 (7Ob583/83); 8Ob198/83; 8Ob220/83; 8Ob40/84; 8Ob67/84; 8Ob29/85; 2Ob59/86; 8Ob33/87; 8Ob78/86; 2Ob19/87; 2Ob94/88; 2Ob2/89; 1Ob626/89; 1Ob704/89; 2Ob74/90; 1Ob601/92; 8Ob504/94; 2Ob71/94; 4Ob127/97y; 2Ob147/98a; 1Ob9/00f; 2Ob288/00t; 2Ob324/00m; 8Ob93/01m; 3Ob17/02z; 7Ob247/02b; 6Ob2/03t; 2Ob143/03y; 3Ob120/05a; 9Ob50/06b; 8Ob85/06t; 7Ob131/07a; 6Ob31/08i; 10Ob94/08h; 2Ob51/09b; 2Ob249/08v; 1Ob141/09f; 9Ob26/09b; 1Ob192/09f; 2Ob100/10k; 8Ob6/10f; 4Ob214/10i; 2Ob135/10g; 8Ob118/10a; 2Ob219/10k; 2Ob144/11g; 6Ob201/11v; 3Ob115/12a; 7Ob122/12k; 2Ob74/12i; 4Ob230/13x; 4Ob21/14p; 9Ob22/15y; 4Ob167/15k; 10Ob5/17h; 6Ob4/17g; 4Ob24/18k

Entscheidungsdatum

25.06.1970

Norm

ABGB §1304 A1
ABGB §1325 D7

Rechtssatz

Was dem Geschädigten im Rahmen der Schadensminderungspflicht zumutbar ist, bestimmt sich nach den Interessen beider Teile und den Grundsätzen des redlichen Verkehrs. Es kommt daher wesentlich auf die Umstände des Einzelfalles an.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 210/70
    Entscheidungstext OGH 25.06.1970 2 Ob 210/70
  • 2 Ob 297/71
    Entscheidungstext OGH 25.05.1972 2 Ob 297/71
    Veröff: EvBl 1972/318 S 605
  • 2 Ob 140/72
    Entscheidungstext OGH 27.10.1972 2 Ob 140/72
  • 2 Ob 177/72
    Entscheidungstext OGH 11.01.1973 2 Ob 177/72
    nur: Was dem Geschädigten im Rahmen der Schadensminderungspflicht zumutbar ist, bestimmt sich nach den Interessen beider Teile und den Grundsätzen des redlichen Verkehrs. (T1)
    Veröff: ZVR 1973/110 S 144
  • 1 Ob 173/73
    Entscheidungstext OGH 31.10.1973 1 Ob 173/73
  • 2 Ob 118/74
    Entscheidungstext OGH 04.04.1974 2 Ob 118/74
    Veröff: ZVR 1975/61 S 81
  • 1 Ob 40/74
    Entscheidungstext OGH 08.05.1974 1 Ob 40/74
  • 2 Ob 115/74
    Entscheidungstext OGH 30.05.1974 2 Ob 115/74
    Veröff: SZ 47/69 = EvBl 1975/45 S 96 = ZVR 1975/145 S 207
  • 2 Ob 230/74
    Entscheidungstext OGH 03.10.1974 2 Ob 230/74
    Beisatz: Keine Verletzung der Schadenminderungspflicht, wenn sich die Verletzte statt eines zweckmäßigen achttägigen stationären Krankenhausaufenthaltes der Pflege ihrer Kinder widmet und hiedurch länger dauernde Schmerzen erleidet. (T2)
  • 2 Ob 254/74
    Entscheidungstext OGH 21.11.1974 2 Ob 254/74
  • 2 Ob 242/74
    Entscheidungstext OGH 28.11.1974 2 Ob 242/74
  • 2 Ob 291/74
    Entscheidungstext OGH 16.01.1975 2 Ob 291/74
    nur T1; Veröff: ZVR 1975/165 S 242
  • 2 Ob 45/75
    Entscheidungstext OGH 20.03.1975 2 Ob 45/75
    Veröff: ZVR 1976/12 S 16
  • 7 Ob 83/75
    Entscheidungstext OGH 06.05.1975 7 Ob 83/75
  • 5 Ob 501/76
    Entscheidungstext OGH 20.01.1976 5 Ob 501/76
  • 2 Ob 139/76
    Entscheidungstext OGH 11.06.1976 2 Ob 139/76
  • 2 Ob 129/76
    Entscheidungstext OGH 01.07.1976 2 Ob 129/76
    Veröff: ZVR 1977/43 S 52
  • 2 Ob 176/76
    Entscheidungstext OGH 08.10.1976 2 Ob 176/76
    Beisatz: Umschulung von Verkäuferin auf Heimarbeiterin unzumutbar. (T3)
    Veröff: ZVR 1977/132 S 181
  • 8 Ob 188/76
    Entscheidungstext OGH 10.11.1876 8 Ob 188/76
    Veröff: ZVR 1978/77 S 114
  • 2 Ob 266/76
    Entscheidungstext OGH 13.01.1977 2 Ob 266/76
  • 5 Ob 884/76
    Entscheidungstext OGH 18.01.1977 5 Ob 884/76
    Veröff: EvBl 1977/159 S 353 = JBl 1978,377
  • 8 Ob 244/76
    Entscheidungstext OGH 16.02.1977 8 Ob 244/76
  • 4 Ob 120/76
    Entscheidungstext OGH 22.02.1977 4 Ob 120/76
    Veröff: SZ 50/29 = ZAS 1978/17 S 107 (Schuhmacher) = Arb 9560 = DRdA 1977,236 (Apathy) = SozM IE,133
  • 1 Ob 556/77
    Entscheidungstext OGH 30.03.1977 1 Ob 556/77
    nur T1
  • 2 Ob 56/77
    Entscheidungstext OGH 29.04.1977 2 Ob 56/77
  • 8 Ob 49/77
    Entscheidungstext OGH 30.03.1977 8 Ob 49/77
    nur T1; Beisatz: Auf die bisherige berufliche Tätigkeit und die persönlichen Verhältnisse des Geschädigten ist Betracht zu nehmen. (T4)
  • 8 Ob 80/77
    Entscheidungstext OGH 25.05.1977 8 Ob 80/77
    nur T1; Veröff: ZVR 1978/45 S 49
  • 7 Ob 586/77
    Entscheidungstext OGH 02.06.1977 7 Ob 586/77
    Veröff: ZVR 1978/20 S 19
  • 2 Ob 130/77
    Entscheidungstext OGH 14.10.1977 2 Ob 130/77
    nur T1; Veröff: ZVR 1978/197 S 221
  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    Veröff: SZ 51/7
  • 8 Ob 18/78
    Entscheidungstext OGH 15.02.1978 8 Ob 18/78
    Veröff: ZVR 1978/325 S 374
  • 8 Ob 69/78
    Entscheidungstext OGH 14.06.1978 8 Ob 69/78
    nur T1; Veröff: SZ 51/91
  • 2 Ob 540/78
    Entscheidungstext OGH 21.09.1978 2 Ob 540/78
  • 6 Ob 677/78
    Entscheidungstext OGH 19.10.1978 6 Ob 677/78
  • 2 Ob 180/78
    Entscheidungstext OGH 09.11.1978 2 Ob 180/78
    nur T1; Veröff: ZVR 1979/305 S 367
  • 8 Ob 177/78
    Entscheidungstext OGH 21.11.1978 8 Ob 177/78
    nur T1; Veröff: ZVR 1980/15 S 21
  • 2 Ob 167/78
    Entscheidungstext OGH 09.11.1978 2 Ob 167/78
    nur T1
  • 1 Ob 628/78
    Entscheidungstext OGH 10.01.1979 1 Ob 628/78
    Veröff: EFSlg 33801
  • 4 Ob 42/79
    Entscheidungstext OGH 12.06.1979 4 Ob 42/79
    Veröff: Arb 9799 = ZAS 1981,23 (mit Anmerkung von Schrank)
  • 2 Ob 528/79
    Entscheidungstext OGH 26.06.1979 2 Ob 528/79
    nur T1
  • 8 Ob 115/79
    Entscheidungstext OGH 21.06.1979 8 Ob 115/79
    Veröff: ZVR 1980/153 S 154
  • 8 Ob 126/79
    Entscheidungstext OGH 27.09.1979 8 Ob 126/79
  • 2 Ob 131/79
    Entscheidungstext OGH 02.10.1979 2 Ob 131/79
    nur T1
  • 1 Ob 570/80
    Entscheidungstext OGH 12.11.1980 1 Ob 570/80
    Veröff: SZ 53/148
  • 8 Ob 206/80
    Entscheidungstext OGH 04.12.1980 8 Ob 206/80
  • 8 Ob 232/80
    Entscheidungstext OGH 12.02.1981 8 Ob 232/80
  • 8 Ob 24/81
    Entscheidungstext OGH 23.04.1981 8 Ob 24/81
    Veröff: ZVR 1982/137 S 110
  • 2 Ob 105/81
    Entscheidungstext OGH 13.10.1981 2 Ob 105/81
  • 4 Ob 29/82
    Entscheidungstext OGH 04.05.1982 4 Ob 29/82
    nur T1
  • 8 Ob 148/82
    Entscheidungstext OGH 01.07.1982 8 Ob 148/82
    Veröff: SZ 55/104 = ZVR 1983/36 S 49
  • 2 Ob 155/82
    Entscheidungstext OGH 28.09.1982 2 Ob 155/82
  • 1 Ob 737/82
    Entscheidungstext OGH 12.01.1983 1 Ob 737/82
  • 5 Ob 725/81
    Entscheidungstext OGH 15.02.1983 5 Ob 725/81
  • 7 Ob 582/83
    Entscheidungstext OGH 14.04.1983 7 Ob 582/83
  • 8 Ob 198/83
    Entscheidungstext OGH 24.11.1983 8 Ob 198/83
  • 8 Ob 220/83
    Entscheidungstext OGH 15.12.1983 8 Ob 220/83
  • 8 Ob 40/84
    Entscheidungstext OGH 20.06.1984 8 Ob 40/84
    nur T1
  • 8 Ob 67/84
    Entscheidungstext OGH 08.11.1984 8 Ob 67/84
    nur T1; Beisatz: Keine Pflicht eines Taxiunternehmers, der für sein Unternehmen immer nur Neufahrzeuge angeschafft hatte, entgegen dieser Gepflogenheit das Risiko eines Gebrauchtwagenkaufes auf sich zu nehmen, um den Schädiger den Ersatz des Verdienstentganges infolge einer längeren Zeit bis zur Lieferung des Neuwagens zu ersparen. (T5)
    Veröff: ZVR 1985/114 S 212 = JBl 1985,426
  • 8 Ob 29/85
    Entscheidungstext OGH 23.05.1985 8 Ob 29/85
  • 2 Ob 59/86
    Entscheidungstext OGH 10.02.1987 2 Ob 59/86
    nur T1
  • 8 Ob 33/87
    Entscheidungstext OGH 21.05.1987 8 Ob 33/87
    Beisatz: Keine Pflicht des Geschädigten, sich vor Abwicklung seines Schadens mit seinem Kaskoversicherer mit dem Bestehen und allenfalls dem Umfang der Haftung der Lenker, Halter und damit auch Haftpflichtversicherer der anderen am Unfall beteiligten ausländischen Kraftfahrzeuge bis ins Detail auseinanderzusetzen. (T6)
    Veröff: JBl 1987,723 = ZVR 1988/55 S 119
  • 8 Ob 78/86
    Entscheidungstext OGH 04.06.1987 8 Ob 78/86
    Beisatz: Voraussetzung der Schadensminderungspflicht ist Zumutbarkeit der Schadensabwehr. (T7)
  • 2 Ob 19/87
    Entscheidungstext OGH 08.09.1987 2 Ob 19/87
    nur T1
  • 2 Ob 94/88
    Entscheidungstext OGH 30.08.1988 2 Ob 94/88
    Auch; Beisatz: Die Beförderung mit einem Personenkraftwagen eines infolge eines Unfalles pflegebedürftigen Minderjährigen zur Behandlung ins Krankenhaus und zurück zu den Eltern kann unter Berücksichtigung der allgemeinen Üblichkeit dieses Verkehrsmittels nicht als Verletzung einer Schadensminderungspflicht beurteilt werden. (T8)
  • 2 Ob 2/89
    Entscheidungstext OGH 10.05.1989 2 Ob 2/89
  • 1 Ob 626/89
    Entscheidungstext OGH 06.09.1989 1 Ob 626/89
  • 1 Ob 704/89
    Entscheidungstext OGH 29.11.1989 1 Ob 704/89
    nur T1; Veröff: SZ 62/185 = JBl 1990,587
  • 2 Ob 74/90
    Entscheidungstext OGH 21.11.1990 2 Ob 74/90
  • 1 Ob 601/92
    Entscheidungstext OGH 26.11.1992 1 Ob 601/92
    Auch
  • 8 Ob 504/94
    Entscheidungstext OGH 25.11.1994 8 Ob 504/94
    Auch; Beisatz: Hier: Frage, inwieweit im Unterlassen einer Prozessführung oder im Nichtergreifen eines Rechtsmittels eine Verletzung der Schadensminderungspflicht liegt. (T9)
  • 2 Ob 71/94
    Entscheidungstext OGH 10.11.1994 2 Ob 71/94
  • 4 Ob 127/97y
    Entscheidungstext OGH 10.06.1997 4 Ob 127/97y
    nur T1; Beisatz: Das Nichtergreifen eines Rechtsmittels kann Verletzung der Schadensminderungspflicht sein. Der Geschädigte ist aber nicht zu gerichtlichen Schritten verpflichtet, die mit einem bedeutenden Kostenrisiko verbunden sind oder geringe Aussicht auf Erfolg haben. (T10)
    Veröff: SZ 70/108
  • 2 Ob 147/98a
    Entscheidungstext OGH 25.06.1998 2 Ob 147/98a
    nur T1; Beisatz: Ist die konkret vom Schädiger angebotene Beschäftigung nicht offensichtlich unzumutbar, hat der Geschädigte darzutun, weshalb dies der Fall sein soll. (T11)
  • 1 Ob 9/00f
    Entscheidungstext OGH 28.03.2000 1 Ob 9/00f
    Beisatz: Der Geschädigte verletzt seine Schadensminderungspflicht, wenn er schuldhaft Handlungen unterlässt, die von einem verständigen Durchschnittsmenschen gesetzt worden und geeignet wären, den Schaden abzuwehren oder zu verringern. (T12)
  • 2 Ob 288/00t
    Entscheidungstext OGH 09.11.2000 2 Ob 288/00t
    Beis wie T12
  • 2 Ob 324/00m
    Entscheidungstext OGH 07.12.2000 2 Ob 324/00m
    nur T1; Beisatz: Die Verletzung der Schadensminderungspflicht muss schuldhaft erfolgen, damit dies zum Nachteil des Geschädigten führen kann. (T13)
  • 8 Ob 93/01m
    Entscheidungstext OGH 10.05.2001 8 Ob 93/01m
    Beisatz: Hier: Kosten der versuchten Heilung eines auch für die Zucht verwendeten Rasse-Jagdhundes (kein Nutztier). (T14)
  • 3 Ob 17/02z
    Entscheidungstext OGH 27.02.2002 3 Ob 17/02z
    Auch
  • 7 Ob 247/02b
    Entscheidungstext OGH 13.11.2002 7 Ob 247/02b
    Auch
  • 6 Ob 2/03t
    Entscheidungstext OGH 24.04.2003 6 Ob 2/03t
  • 2 Ob 143/03y
    Entscheidungstext OGH 12.09.2003 2 Ob 143/03y
    Veröff: SZ 2003/106
  • 3 Ob 120/05a
    Entscheidungstext OGH 26.04.2006 3 Ob 120/05a
    Beis wie T10 nur: Der Geschädigte ist nicht zu gerichtlichen Schritten verpflichtet, die mit einem bedeutenden Kostenrisiko verbunden sind oder geringe Aussicht auf Erfolg haben. (T15)
  • 9 Ob 50/06b
    Entscheidungstext OGH 04.05.2006 9 Ob 50/06b
  • 8 Ob 85/06t
    Entscheidungstext OGH 30.11.2006 8 Ob 85/06t
    Beisatz: Im Nichtergreifen eines Rechtsmittels oder der Unterlassung einer Prozessführung kann eine Verletzung der Schadensminderungspflicht liegen. (T16)
    Beisatz: Hier: Unterlassung einer erfolgversprechenden Löschungsklage. (T17)
  • 7 Ob 131/07a
    Entscheidungstext OGH 20.06.2007 7 Ob 131/07a
  • 6 Ob 31/08i
    Entscheidungstext OGH 13.03.2008 6 Ob 31/08i
  • 10 Ob 94/08h
    Entscheidungstext OGH 04.11.2008 10 Ob 94/08h
    Auch; Beisatz: Die Frage, was dem Geschädigten im Rahmen der Schadensminderungspflicht zumutbar ist, hängt grundsätzlich von den Umständen des Einzelfalls ab und ist daher keine erhebliche Rechtsfrage. (T18)
  • 2 Ob 51/09b
    Entscheidungstext OGH 25.06.2009 2 Ob 51/09b
    Auch; Beis wie T18; Vgl Beis wie T9; Vgl Beis wie T15
  • 2 Ob 249/08v
    Entscheidungstext OGH 28.09.2009 2 Ob 249/08v
    nur T1
  • 1 Ob 141/09f
    Entscheidungstext OGH 08.09.2009 1 Ob 141/09f
    Auch
  • 9 Ob 26/09b
    Entscheidungstext OGH 29.10.2009 9 Ob 26/09b
    Auch
  • 1 Ob 192/09f
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 1 Ob 192/09f
    Auch; nur T1; Beis wie T12; Beis wie T13
  • 2 Ob 100/10k
    Entscheidungstext OGH 08.07.2010 2 Ob 100/10k
    Beisatz: Hier: Die Prüfung der Zumutbarkeit einer Umschulung oder der Annahme einer anderen als der bisher ausgeübten Erwerbstätigkeit (als Spezialfall der Schadensminderungspflicht) kann nur einzelfallbezogen erfolgen. (T19)
  • 8 Ob 6/10f
    Entscheidungstext OGH 21.12.2010 8 Ob 6/10f
    Auch; Beis wie T7; Beisatz: Voraussetzung für die Bejahung einer Schadenminderungspflicht ist die Zumutbarkeit der Schadensabwehr, die sich nach den Interessen beider Teile im Einzelfall und den Grundsätzen des redlichen Verkehrs bestimmt. (T20)
    Veröff: SZ 2010/160
  • 4 Ob 214/10i
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 4 Ob 214/10i
    Auch
  • 2 Ob 135/10g
    Entscheidungstext OGH 07.04.2011 2 Ob 135/10g
    nur T1; Veröff: SZ 2011/45
  • 8 Ob 118/10a
    Entscheidungstext OGH 25.05.2011 8 Ob 118/10a
    Beis wie T12; Beis wie T18
  • 2 Ob 219/10k
    Entscheidungstext OGH 22.06.2011 2 Ob 219/10k
    Vgl; Veröff: SZ 2011/76
    Bem: Zum 2. Rechtsgang siehe 2 Ob 148/15a. (T20a)
  • 2 Ob 144/11g
    Entscheidungstext OGH 30.08.2011 2 Ob 144/11g
    nur T1
  • 6 Ob 201/11v
    Entscheidungstext OGH 14.09.2011 6 Ob 201/11v
  • 3 Ob 115/12a
    Entscheidungstext OGH 11.07.2012 3 Ob 115/12a
    Auch; Beis wie T18
  • 7 Ob 122/12k
    Entscheidungstext OGH 29.08.2012 7 Ob 122/12k
    Beis wie T15
  • 2 Ob 74/12i
    Entscheidungstext OGH 25.04.2013 2 Ob 74/12i
    nur T1; Veröff: SZ 2013/42
  • 4 Ob 230/13x
    Entscheidungstext OGH 17.02.2014 4 Ob 230/13x
  • 4 Ob 21/14p
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 21/14p
  • 9 Ob 22/15y
    Entscheidungstext OGH 29.07.2015 9 Ob 22/15y
    Vgl auch; Beis wie T4; nur: Der Geschädigte verletzt seine Schadensminderungspflicht, wenn er schuldhaft Handlungen unterlässt, die von einem verständigen Durchschnittsmenschen gesetzt worden und geeignet wären, den Schaden abzuwehren oder zu verringern. (T21)
    Beisatz: Maßgebend ist, ob der Geschädigte jene Sorgfalt außer Acht gelassen hat, die ein verständiger Betroffener in seiner Lage angewendet hätte, um eine Schädigung nach Möglichkeit abzuwenden. (T22)
    Beisatz: Ergreift der Geschädigte kein Rechtsmittel obwohl es geeignet gewesen wäre, den Schaden ganz oder teilweise abzuwenden, so handelt er sorglos in eigenen Angelegenheiten und verletzt die ihm obliegende Rettungspflicht. (T23)
  • 4 Ob 167/15k
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 4 Ob 167/15k
    Auch; nur T1; Beis wie T12; Beis wie T18
  • 10 Ob 5/17h
    Entscheidungstext OGH 21.02.2017 10 Ob 5/17h
    nur T21
  • 6 Ob 4/17g
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 6 Ob 4/17g
    Beis wie T18
  • 4 Ob 24/18k
    Entscheidungstext OGH 25.09.2018 4 Ob 24/18k
    Beis wie T23; Beisatz: Im Nichtergreifen eines Rechtsbehelfs liegt aber dann keine Verletzung der Schadensminderungsobliegenheit, wenn der Entschluss des Verletzten durch den haftungsbegründenden Vorgang herausgefordert wurde, er also erst durch das pflichtwidrige Verhalten des Schädigers in die Lage kam, eine solche Entscheidung treffen zu müssen. (T24); Beisatz: Hier: Umschuldung eines rechtswidrig aufgekündigten Kredits vor Entscheidung über die Darlehensklage. (T25)

Schlagworte

Auto Pkw Kfz

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0027787

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.11.2018

Dokumentnummer

JJR_19700625_OGH0002_0020OB00210_7000000_002

Rechtssatz für 2Ob137/70 2Ob236/70 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0030285

Geschäftszahl

2Ob137/70; 2Ob236/70; 2Ob146/70; 2Ob69/72; 8Ob213/72; 8Ob228/72; 2Ob235/72; 8Ob69/73; 7Ob151/73; 2Ob146/74; 8Ob124/74; 8Ob256/74; 8Ob20/75; 2Ob93/76; 8Ob187/76; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 1Ob760/77; 8Ob93/78; 8Ob167/78; 8Ob42/80; 8Ob138/80; 2Ob226/82; 8Ob535/82; 2Ob153/83; 8Ob220/83; 2Ob13/84; 8Ob8/84; 2Ob65/84; 8Ob82/85; 2Ob35/86; 2Ob40/87; 1Ob40/87; 2Ob19/89; 4Ob525/90; 2Ob128/89; 2Ob53/90; 6Ob565/92; 4Ob1554/95; 1Ob620/94; 4Ob2088/96d; 1Ob331/98b; 8Ob318/98t; 1Ob358/98y; 6Ob246/02y; 6Ob139/04s; 6Ob70/05w; 2Ob158/07k; 6Ob134/08m; 1Ob103/08s; 2Ob116/08k; 1Ob16/09y; 2Ob249/08v; 4Ob80/12m; 2Ob18/13f; 4Ob157/13m; 1Ob62/19b

Entscheidungsdatum

22.10.1970

Norm

ABGB §933a
ABGB §1323 A
ABGB §1323 B
ABGB §1323 C1

Rechtssatz

Ersatz der Reparaturkosten, wenn Reparatur möglich und wirtschaftlich ("tunlich") ist, ohne Rücksicht, ob der Geschädigte die Reparatur vornehmen ließ oder das Fahrzeug im beschädigten Zustand veräußerte und welchen Erlös er dabei erzielte.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 137/70
    Entscheidungstext OGH 22.10.1970 2 Ob 137/70
    Veröff: SZ 43/186 = JBl 1971,364 = ZVR 1971/155 S 210
  • 2 Ob 236/70
    Entscheidungstext OGH 05.11.1970 2 Ob 236/70
    Veröff: ZVR 1971/125 S 157
  • 2 Ob 146/70
    Entscheidungstext OGH 22.10.1970 2 Ob 146/70
    Veröff: ZVR 1971/100 S 129
  • 2 Ob 69/72
    Entscheidungstext OGH 02.11.1972 2 Ob 69/72
  • 8 Ob 213/72
    Entscheidungstext OGH 14.11.1972 8 Ob 213/72
  • 8 Ob 228/72
    Entscheidungstext OGH 28.11.1972 8 Ob 228/72
    Veröff: ZVR 1974/69 S 113
  • 2 Ob 235/72
    Entscheidungstext OGH 29.12.1972 2 Ob 235/72
  • 8 Ob 69/73
    Entscheidungstext OGH 15.05.1973 8 Ob 69/73
    Veröff: ZVR 1974/55 S 85
  • 7 Ob 151/73
    Entscheidungstext OGH 05.09.1973 7 Ob 151/73
    nur: Ohne Rücksicht welchen Erlös er dabei erzielte. (T1)
    Veröff: EvBl 1974/2 S 13 = VersR 1974,1041
  • 2 Ob 146/74
    Entscheidungstext OGH 30.05.1974 2 Ob 146/74
    Beisatz: Es kann für die Entscheidung nicht von Bedeutung sein, wenn der Kläger Ersatz der Reparaturkosten und der merkantilen Wertminderung mit der unrichtigen Prozessbehauptung verlangt, er habe das Fahrzeug reparieren lassen, wenn nur feststeht, dass die Reparatur den behaupteten Betrag gekostet hätte und dass das Fahrzeug auch im Falle der durchgeführten Reparatur noch eine merkantile Wertminderung aufgewiesen hätte. (T2)
  • 8 Ob 124/74
    Entscheidungstext OGH 09.07.1974 8 Ob 124/74
    Veröff: ZVR 1975/79 S 116
  • 8 Ob 256/74
    Entscheidungstext OGH 21.01.1975 8 Ob 256/74
    Vgl auch; Beisatz: Es ist Sache des Geschädigten, wie er den ihm als Schadensgutmachung zugekommenen Betrag verwendet. (T3)
  • 8 Ob 20/75
    Entscheidungstext OGH 12.03.1975 8 Ob 20/75
  • 2 Ob 93/76
    Entscheidungstext OGH 08.07.1976 2 Ob 93/76
  • 8 Ob 187/76
    Entscheidungstext OGH 24.11.1976 8 Ob 187/76
    Veröff: ZVR 1978/115 S 183
  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    Beisatz: Hat er sie aber durchgeführt, sind nicht mehr die angemessenen Kosten fiktiv zu berechnen, sondern die tatsächlichen zu ersetzen. "Angemessene" Kosten sind daher nur dort zuzusprechen, wo die tatsächlichen noch nicht bekannt sind; soweit die Entscheidung JBl 1959,209 davon spricht, dass stets der Schätzungswert zu vergüten ist, kann ihr nicht gefolgt werden. (T4)
    Veröff: SZ 51/7
  • 1 Ob 760/77
    Entscheidungstext OGH 07.06.1978 1 Ob 760/77
    Veröff: SZ 51/78
  • 8 Ob 93/78
    Entscheidungstext OGH 28.06.1978 8 Ob 93/78
    Beisatz: Wird der zur Reparatur erforderliche Betrag nicht zur Instandsetzung, sondern für die Anschaffung eines Ersatzfahrzeuges verwendet, dient der Anspruch auf Ersatz der Umsatzsteuer in diesem Umfange dem Ausgleich des Substanzverlustes durch die Beschädigung. (T5)
    Veröff: ZVR 1979/132 S 143
  • 8 Ob 167/78
    Entscheidungstext OGH 21.11.1978 8 Ob 167/78
    Veröff: SZ 51/163
  • 8 Ob 42/80
    Entscheidungstext OGH 12.06.1980 8 Ob 42/80
    Veröff: ZVR 1981/95 S 114
  • 8 Ob 138/80
    Entscheidungstext OGH 02.10.1980 8 Ob 138/80
    nur: Ersatz der Reparaturkosten, wenn Reparatur möglich und wirtschaftlich ("tunlich") ist. (T6)
  • 2 Ob 226/82
    Entscheidungstext OGH 19.10.1982 2 Ob 226/82
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 8 Ob 535/82
    Entscheidungstext OGH 02.12.1982 8 Ob 535/82
    Auch
  • 2 Ob 153/83
    Entscheidungstext OGH 13.09.1983 2 Ob 153/83
    Beis wie T4 nur: Hat er sie aber durchgeführt, sind nicht mehr die angemessenen Kosten fiktiv zu berechnen, sondern die tatsächlichen zu ersetzen. (T7)
  • 8 Ob 220/83
    Entscheidungstext OGH 15.12.1983 8 Ob 220/83
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Beisatz: Dies gilt auch bei nur leichter Fahrlässigkeit des Schädigers. (T8)
  • 2 Ob 13/84
    Entscheidungstext OGH 10.04.1984 2 Ob 13/84
    Vgl; Beis wie T7; Beisatz: Wenn sie geringer waren als die fiktiven Reparaturkosten. (T9)
    Veröff: JBl 1985,41 (zustimmend Apathy) = ZVR 1985/344 S 375 = RZ 1984/86 S 255
  • 8 Ob 8/84
    Entscheidungstext OGH 10.05.1984 8 Ob 8/84
    nur T1
  • 2 Ob 65/84
    Entscheidungstext OGH 21.05.1985 2 Ob 65/84
    nur T1; Veröff: ZVR 1986/38 S 124
  • 8 Ob 82/85
    Entscheidungstext OGH 09.01.1986 8 Ob 82/85
    nur T6
  • 2 Ob 35/86
    Entscheidungstext OGH 09.09.1986 2 Ob 35/86
    Auch; Beis wie T4
  • 2 Ob 40/87
    Entscheidungstext OGH 28.10.1987 2 Ob 40/87
    Anm: Beisatz T10 wurde wegen missverständlichem Inhalt gelöscht. - Juli 2019 (T10)
    Veröff: JBl 1988,249
  • 1 Ob 40/87
    Entscheidungstext OGH 20.01.1988 1 Ob 40/87
    nur: Ersatz der Reparaturkosten, wenn Reparatur möglich und wirtschaftlich ("tunlich") ist, ohne Rücksicht, ob der Geschädigte die Reparatur vornehmen ließ. (T11)
    Beis wie T7
    Veröff: ZVR 1988/129 S 281
  • 2 Ob 19/89
    Entscheidungstext OGH 29.03.1989 2 Ob 19/89
  • 4 Ob 525/90
    Entscheidungstext OGH 03.04.1990 4 Ob 525/90
    Vgl auch; Beis wie T9
  • 2 Ob 128/89
    Entscheidungstext OGH 28.03.1990 2 Ob 128/89
    Veröff: SZ 63/46 = VersR 1991,721 (Huber)
  • 2 Ob 53/90
    Entscheidungstext OGH 05.09.1990 2 Ob 53/90
    nur T11; Beis wie T5
  • 6 Ob 565/92
    Entscheidungstext OGH 04.02.1993 6 Ob 565/92
    nur T11; Veröff: SZ 66/17 = JBl 1993,786
  • 4 Ob 1554/95
    Entscheidungstext OGH 28.03.1995 4 Ob 1554/95
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 1 Ob 620/94
    Entscheidungstext OGH 29.05.1995 1 Ob 620/94
    Vgl; nur T11; Beis wie T3; Beisatz: Der Geschädigte hat Anspruch auf Ersatz der bloß fiktiven Wiederherstellungskosten, das sind die zur Wiederherstellung notwendigen und angemessenen Kosten, gleichgültig, ob er die Schadensbehebung tatsächlich durchführen lässt oder sonst wie verwendet. (T12)
    Veröff: SZ 68/101
  • 4 Ob 2088/96d
    Entscheidungstext OGH 30.04.1996 4 Ob 2088/96d
    Auch; Beis wie T12; Beisatz: Daher kann nur maßgebend sein, wie hoch diese Kosten sein werden und nicht wie hoch sie im Schädigungszeitpunkt gewesen wären. (T13)
  • 1 Ob 331/98b
    Entscheidungstext OGH 23.02.1999 1 Ob 331/98b
    Vgl auch; Beis wie T12; Beisatz: Fiktive Schadensbehebungskosten sind nur bis zur Höhe der Minderung des gemeinen Werts der beschädigten Sache zu ersetzen, weil eine darüber hinausgehende Leistung gleichfalls eine den Aufgaben des Schadenersatzrechts widersprechende Bereicherung des Geschädigten auf Kosten des Schädigers bewirken würde. (T14)
  • 8 Ob 318/98t
    Entscheidungstext OGH 18.03.1999 8 Ob 318/98t
    Vgl auch; Beis wie T7; Beis wie T9
  • 1 Ob 358/98y
    Entscheidungstext OGH 25.05.1999 1 Ob 358/98y
    Ähnlich; Beisatz: Wie der Beschädigte den nach der Differenzmethode ermittelten Ersatzbetrag verwendet, ist für die rechtliche Beurteilung ebenso unerheblich wie die Frage, welchen Erlös er in der Folge für die Sache erzielen konnte. (T15)
  • 6 Ob 246/02y
    Entscheidungstext OGH 11.09.2003 6 Ob 246/02y
    Vgl; Beis wie T7; Beis wie T4
  • 6 Ob 139/04s
    Entscheidungstext OGH 25.11.2004 6 Ob 139/04s
    Auch
  • 6 Ob 70/05w
    Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 70/05w
    Auch; Beisatz: Der tatsächliche Aufwand ist für die Höhe des Ersatzes maßgebend. Der Ersatz ist der Höhe nach mit jenem des notwendigen Aufwands begrenzt. (T16)
  • 2 Ob 158/07k
    Entscheidungstext OGH 26.06.2008 2 Ob 158/07k
    Auch; Beis wie T12; Beisatz: Voraussetzung für die Berechnung des Schadens nach den fiktiven Reparaturkosten ist, dass eine technisch einwandfreie Reparatur möglich und nicht untunlich ist. (T17)
    Veröff: SZ 2008/91
  • 6 Ob 134/08m
    Entscheidungstext OGH 07.07.2008 6 Ob 134/08m
    Vgl; Beis wie T14; Beisatz: Auf dem Boden schadenersatzrechtlicher Grundsätze wird die Ersatzfähigkeit rein fiktiver Aufwendungen zur Schadensbehebung, denen eine reale Vermögenseinbuße nicht gegenübersteht, verneint. Anders ist die Rechtslage dagegen bei Sachschäden, die jedenfalls eine reale Vermögenseinbuße verursachen. Nur bei derartigen Schäden kann der Geschädigte den Ersatz bloß fiktiver Wiederherstellungskosten beanspruchen, mag er die Schadensbehebung schließlich tatsächlich durchführen oder über den Ersatzbetrag sonstwie verfügen, ist doch dessen Verwendung allein Sache des Geschädigten (1 Ob 331/98b). (T18)
    Beisatz: Warum für § 933a ABGB anderes gelten soll, ist nicht ersichtlich. Wird - wie im vorliegenden Fall - der Mangel nicht behoben, so hat der Übernehmer nur Anspruch auf Ersatz der Wertminderung und des daraus resultierenden sonstigen Nichterfüllungsschadens. Hier ist etwa an den Fall zu denken, dass ein Schaden dadurch entsteht, dass sich die mangelhafte Sache nicht oder nur zu einem schlechteren Preis weiter veräußern ließ. (T19)
  • 1 Ob 103/08s
    Entscheidungstext OGH 21.10.2008 1 Ob 103/08s
    Vgl auch; Beis wie T12; Beisatz: Steht aber fest, dass die Reparatur nicht durchgeführt wird, ist ein über die objektive Wertminderung hinausgehendes Begehren grundsätzlich abzuweisen. (T20)
  • 2 Ob 116/08k
    Entscheidungstext OGH 17.12.2008 2 Ob 116/08k
    nur T6
  • 1 Ob 16/09y
    Entscheidungstext OGH 05.05.2009 1 Ob 16/09y
    Vgl auch; nur T11; Beis wie T20; Beisatz: Hier: Aus Vertrag abgeleiteter Schadenersatzanspruch auf Ersatz von Mängelbehebungskosten. (T21)
  • 2 Ob 249/08v
    Entscheidungstext OGH 28.09.2009 2 Ob 249/08v
  • 4 Ob 80/12m
    Entscheidungstext OGH 10.07.2012 4 Ob 80/12m
    Vgl auch; Beisatz: Der Schädiger hat auf Verlangen einen zweckgebundenen und verrechenbaren Vorschuss zu leisten. (T22)
  • 2 Ob 18/13f
    Entscheidungstext OGH 14.03.2013 2 Ob 18/13f
    Vgl; nur T6; Vgl Beis wie T20
  • 4 Ob 157/13m
    Entscheidungstext OGH 22.10.2013 4 Ob 157/13m
    Veröff: SZ 2013/97
  • 1 Ob 62/19b
    Entscheidungstext OGH 25.09.2019 1 Ob 62/19b
    Vgl; Beis wie T20

Schlagworte

Auto

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0030285

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.10.2019

Dokumentnummer

JJR_19701022_OGH0002_0020OB00137_7000000_002

Rechtssatz für 2Ob232/71 (2Ob233/71) 8O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0030345

Geschäftszahl

2Ob232/71 (2Ob233/71); 8Ob190/73; 6Ob712/76; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 1Ob756/78; 8Ob287/81; 1Ob18/95 (1Ob19/95)

Entscheidungsdatum

13.04.1972

Norm

ABGB §1323 A

Rechtssatz

Der Schädiger hat den Geschädigten so zu stellen, wie er ohne die Beschädigung gestellt wäre, und ihn daher auch für alles in der Zwischenzeit Entbehrte zu entschädigen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 232/71
    Entscheidungstext OGH 13.04.1972 2 Ob 232/71
    Veröff: SZ 45/48
  • 8 Ob 190/73
    Entscheidungstext OGH 06.11.1973 8 Ob 190/73
    Beisatz: Verpflichtung des Schädigers zum Ersatz dessen, was dem Beschädigten dadurch entgangen ist, daß die natürliche Entwicklung vom Zeitpunkt der Schädigung an durch diese unterbunden worden war. (T1)
  • 6 Ob 712/76
    Entscheidungstext OGH 17.02.1977 6 Ob 712/76
    nur: Der Schädiger hat den Geschädigten so zu stellen, wie er ohne die Beschädigung gestellt wäre. (T2) Veröff: SZ 50/26 = EvBl 1977/170 S 394
  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    nur T2; Veröff: SZ 51/7
  • 1 Ob 756/78
    Entscheidungstext OGH 06.12.1978 1 Ob 756/78
    nur T2; Beisatz: Nicht der Verkaufswert, sondern der Ankaufswert ist maßgebend. (T3) Veröff: SZ 51/175
  • 8 Ob 287/81
    Entscheidungstext OGH 14.01.1982 8 Ob 287/81
    nur T2
  • 1 Ob 18/95
    Entscheidungstext OGH 27.07.1995 1 Ob 18/95
    nur T2; Beisatz: Auch im Rahmen der Amtshaftung. (T4) Veröff: SZ 68/133

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0030345

Dokumentnummer

JJR_19720413_OGH0002_0020OB00232_7100000_003

Rechtssatz für 2Ob177/72 (2Ob178/72) 2O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0026965

Geschäftszahl

2Ob177/72 (2Ob178/72); 2Ob291/74; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 2Ob180/78; 8Ob97/83

Entscheidungsdatum

11.01.1973

Norm

ABGB §1304 A1

Rechtssatz

Die bloße Verzögerung der Schadensregulierung durch den Schädiger hebt die Verpflichtung des Geschädigten zur Schadensminderung nicht auf.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 177/72
    Entscheidungstext OGH 11.01.1973 2 Ob 177/72
    Veröff: ZVR 1973/110 S 144
  • 2 Ob 291/74
    Entscheidungstext OGH 16.01.1975 2 Ob 291/74
    Veröff: ZVR 1975/165 S 242
  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    Auch; Veröff: SZ 51/7
  • 2 Ob 180/78
    Entscheidungstext OGH 09.11.1978 2 Ob 180/78
    Veröff: ZVR 1979/305 S 367
  • 8 Ob 97/83
    Entscheidungstext OGH 27.10.1983 8 Ob 97/83
    Auch; Veröff: ZVR 1984/281 S 284

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0026965

Dokumentnummer

JJR_19730111_OGH0002_0020OB00177_7200000_001

Rechtssatz für 2Ob177/72 (2Ob178/72) 2O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0027015

Geschäftszahl

2Ob177/72 (2Ob178/72); 2Ob291/74; 2Ob9/76; 2Ob139/76; 5Ob884/76; 2Ob266/76; 1Ob556/77; 2Ob56/77; 8Ob80/77; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 6Ob677/78; 2Ob180/78; 8Ob177/78; 4Ob42/79; 2Ob528/79; 1Ob9/80; 2Ob131/80; 1Ob570/80 (1Ob571/80); 8Ob206/81; 2Ob38/81; 8Ob24/81; 6Ob623/81 (6Ob624/81 -6Ob626/81); 2Ob105/81; 2Ob12/82; 8Ob148/82; 8Ob97/83; 8Ob220/83; 8Ob67/84; 2Ob19/87; 1Ob367/97w; 1Ob148/99t; 1Ob9/00f; 9Ob104/00k; 2Ob3/07s; 9Ob138/06v; 2Ob74/12i; 4Ob21/14p; 1Ob144/14d; 1Ob118/16h; 4Ob59/18g

Entscheidungsdatum

11.01.1973

Norm

ABGB §1304 A1

Rechtssatz

Der Geschädigte muss die zur Schadensminderung erforderlichen, ihm zumutbaren Maßnahmen von sich aus und ohne Rücksicht auf das Verhalten des Schädigers treffen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 177/72
    Entscheidungstext OGH 11.01.1973 2 Ob 177/72
    Veröff: ZVR 1973/110 S 144
  • 2 Ob 291/74
    Entscheidungstext OGH 16.01.1975 2 Ob 291/74
    Veröff: ZVR 1975/165 S 242
  • 2 Ob 9/76
    Entscheidungstext OGH 12.03.1976 2 Ob 9/76
  • 2 Ob 139/76
    Entscheidungstext OGH 11.06.1976 2 Ob 139/76
    Veröff: ZVR 1977/229 S 271
  • 5 Ob 884/76
    Entscheidungstext OGH 18.01.1977 5 Ob 884/76
    Ähnlich; Beisatz: Zur Annahme des Mitverschuldens genügt Sorglosigkeit gegenüber den eigenen Vermögensinteressen; rechtswidriges Verhalten ist nicht erforderlich. (T1) Veröff: EvBl 1977/159 S 353 = JBl 1978,377
  • 2 Ob 266/76
    Entscheidungstext OGH 13.01.1977 2 Ob 266/76
    Beisatz: Etwa, weil ein Ersatzteil nicht gleich beschafft werden kann. (T2)
  • 1 Ob 556/77
    Entscheidungstext OGH 30.03.1977 1 Ob 556/77
  • 2 Ob 56/77
    Entscheidungstext OGH 29.04.1977 2 Ob 56/77
  • 8 Ob 80/77
    Entscheidungstext OGH 25.05.1977 8 Ob 80/77
    Veröff: ZVR 1978/45 S 49
  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
  • 6 Ob 677/78
    Entscheidungstext OGH 19.10.1978 6 Ob 677/78
  • 2 Ob 180/78
    Entscheidungstext OGH 09.11.1978 2 Ob 180/78
    Veröff: ZVR 1979/305 S 367
  • 8 Ob 177/78
    Entscheidungstext OGH 21.11.1978 8 Ob 177/78
    Veröff: ZVR 1980/15 S 21
  • 4 Ob 42/79
    Entscheidungstext OGH 12.06.1979 4 Ob 42/79
    Veröff: Arb 9799 = ZAS 1981,23 (mit Anmerkung von Schrank)
  • 2 Ob 528/79
    Entscheidungstext OGH 26.06.1979 2 Ob 528/79
  • 1 Ob 9/80
    Entscheidungstext OGH 16.04.1980 1 Ob 9/80
    Veröff: SZ 53/61
  • 2 Ob 131/80
    Entscheidungstext OGH 04.11.1980 2 Ob 131/80
    Beisatz: Bei einer besonders starken Beschädigung muss der Geschädigte in diesem Sinne beispielsweise Überlegungen darüber anstellen, ob die Reparatur bzw Überstellung des Fahrzeuges (nach Griechenland) noch wirtschaftlich ist oder nicht. (T3)
  • 1 Ob 570/80
    Entscheidungstext OGH 12.11.1980 1 Ob 570/80
    Veröff: SZ 53/148
  • 8 Ob 206/81
    Entscheidungstext OGH 04.12.1980 8 Ob 206/81
  • 2 Ob 38/81
    Entscheidungstext OGH 10.03.1981 2 Ob 38/81
    Beis wie T3; Beisatz: Erstattungspflichtig sind auch Abschleppkosten vom Unfallsort zu einer auch sonst ständig beauftragten Reparaturwerkstätte, wenn die dadurch bedingten Kosten zu den Reparaturkosten in einem angemessenen Verhältnis stehen (Geigel 17. Auflage 4,50) (hier: Überstellung von Knittelfeld - nach Graz, Wirtschaftlichkeit bejaht - kein Totalschaden). (T4)
  • 8 Ob 24/81
    Entscheidungstext OGH 23.04.1981 8 Ob 24/81
    Veröff: ZVR 1982/137 S 110
  • 6 Ob 623/81
    Entscheidungstext OGH 27.05.1981 6 Ob 623/81
    Vgl auch
  • 2 Ob 105/81
    Entscheidungstext OGH 13.10.1981 2 Ob 105/81
  • 2 Ob 12/82
    Entscheidungstext OGH 09.02.1982 2 Ob 12/82
  • 8 Ob 148/82
    Entscheidungstext OGH 01.07.1982 8 Ob 148/82
    Veröff: ZVR 1983/36 S 49 = SZ 55/104
  • 8 Ob 97/83
    Entscheidungstext OGH 27.10.1983 8 Ob 97/83
    Beisatz: Was dem Geschädigten hiebei zugemutet werden kann, bestimmt sich nach den Interessen beider Teile im Einzelfall und nach den Grundsätzen des redlichen Verkehrs. (T5) Veröff: ZVR 1984/281 S 284
  • 8 Ob 220/83
    Entscheidungstext OGH 15.12.1983 8 Ob 220/83
  • 8 Ob 67/84
    Entscheidungstext OGH 08.11.1984 8 Ob 67/84
    Veröff: JBl 1985,426 = ZVR 1985/114 S 212
  • 2 Ob 19/87
    Entscheidungstext OGH 08.09.1987 2 Ob 19/87
  • 1 Ob 367/97w
    Entscheidungstext OGH 28.04.1998 1 Ob 367/97w
    Auch; Beisatz: Ihm objektiv und subjektiv zumutbaren Maßnahmen, die ein verständiger Durchschnittsmensch ergriffen hätte. (T6)
    Beisatz: Was im jeweiligen Einzelfall dem Geschädigten zuzumuten ist, bestimmt sich nach den Interessen beider Teile - nicht etwa bloß nach den einseitig ausgerichteten Interessen des Schädigers - und nach den Grundsätzen des redlichen Verkehrs. (T7)
  • 1 Ob 148/99t
    Entscheidungstext OGH 05.08.1999 1 Ob 148/99t
    Vgl auch; Beisatz: Der Geschädigte muss alle Schritte unternehmen, die ein verständiger Durchschnittsmenschen setzen würde, um eine nachteilige Veränderung des eigenen Vermögens hintanzuhalten. (T8)
    Beisatz: Einen Prozess mit zweifelhaften Erfolgsaussichten muss er jedenfalls nicht führen; er ist auch nicht verpflichtet, Schritte einzuleiten, die mit Kostenrisken verbunden sind. (T9)
  • 1 Ob 9/00f
    Entscheidungstext OGH 28.03.2000 1 Ob 9/00f
    Auch; Beis wie T8; Beisatz: Maßgebend ist, ob der Geschädigte jene Sorgfalt außer Acht gelassen hat, die ein verständiger Teilnehmer in seiner Lage angewandt hätte, um eine Schädigung nach Möglichkeit abzuwenden. (T10)
  • 9 Ob 104/00k
    Entscheidungstext OGH 11.04.2001 9 Ob 104/00k
    Beis wie T5
  • 2 Ob 3/07s
    Entscheidungstext OGH 23.03.2007 2 Ob 3/07s
    Vgl auch; Beis wie T7
  • 9 Ob 138/06v
    Entscheidungstext OGH 09.05.2007 9 Ob 138/06v
    Auch; Beis wie T8; Veröff: SZ 2007/70
  • 2 Ob 74/12i
    Entscheidungstext OGH 25.04.2013 2 Ob 74/12i
    Auch; Beis wie T5; Auch Beis wie T6; Auch Beis wie T8; Auch Beis wie T10; Veröff: SZ 2013/42
  • 4 Ob 21/14p
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 21/14p
  • 1 Ob 144/14d
    Entscheidungstext OGH 22.10.2014 1 Ob 144/14d
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T7
  • 1 Ob 118/16h
    Entscheidungstext OGH 18.10.2016 1 Ob 118/16h
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T8; Beis wie T10; Beisatz: Hier: Zur Verkaufsobliegenheit des geschädigten Anlegers. (T11)
  • 4 Ob 59/18g
    Entscheidungstext OGH 25.09.2018 4 Ob 59/18g
    Auch

Schlagworte

Auto Pkw Kfz

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0027015

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

26.11.2018

Dokumentnummer

JJR_19730111_OGH0002_0020OB00177_7200000_003

Rechtssatz für 1Ob120/73 8Ob514/77 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0021551

Geschäftszahl

1Ob120/73; 8Ob514/77; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 6Ob627/89

Entscheidungsdatum

04.07.1973

Norm

ABGB §1096 E
ABGB §1109
ABGB §1323 B

Rechtssatz

Wenn sich der Beschädiger seiner Pflicht zur - wenn auch tunlichen - Herstellung entzieht, ist die Selbstherstellung durch den Beschädigten zulässig; dieser kann die Wiederherstellung auf seine Kosten vornehmen und vorher Vorschuß, hinterher Ersatz verlangen (SZ 32/5; Wolff in Klang 2. Auflage VI 121). Das gilt insbesondere für den Fall, in dem ein vom ehemaligen Mieter bereits geräumter Bestandgegenstand wieder herzustellen ist (SZ 32/5; SZ 6/50), aber auch dann, wenn das Bestandverhältnis zwar noch aufrecht besteht, der Mieter aber durch sein Verhalten bewiesen hat, daß er seiner Verpflichtung nicht nachkommen will.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 120/73
    Entscheidungstext OGH 04.07.1973 1 Ob 120/73
    Veröff: ImmZ 1973,270 = MietSlg 25175
  • 8 Ob 514/77
    Entscheidungstext OGH 29.06.1977 8 Ob 514/77
    Vgl
  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    nur: Wenn sich der Beschädiger seiner Pflicht zur - wenn auch tunlichen - Herstellung entzieht, ist die Selbstherstellung durch den Beschädigten zulässig; dieser kann die Wiederherstellung auf seine Kosten vornehmen und vorher Vorschuß, hinterher Ersatz verlangen (SZ 32/5; Wolff in Klang 2. Auflage VI 121). (T1) Beisatz: Trifft er solche Vorkehrungen, ist der Geschäftsführer ohne Auftrag. (T2) Veröff: SZ 51/7
  • 6 Ob 627/89
    Entscheidungstext OGH 13.07.1989 6 Ob 627/89

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0021551

Dokumentnummer

JJR_19730704_OGH0002_0010OB00120_7300000_003

Rechtssatz für 1Ob225/75 1Ob10/76 1Ob2...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0045600

Geschäftszahl

1Ob225/75; 1Ob10/76; 1Ob21/77; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 1Ob25/80; 1Ob27/80 (1Ob28/80); 1Ob42/81; 1Ob17/82; 1Ob32/83; 1Ob25/84; 1Ob27/84 (1Ob28/84); 1Ob2/85; 1Ob3/87; 1Ob8/89; 1Ob41/97d; 1Ob111/06i

Entscheidungsdatum

05.11.1975

Norm

AHG §8
JN §1 BIIb
JN §1 CXIXa

Rechtssatz

1. Die Aufforderung an den Rechtsträger ist ein Formalakt, ohne dessen Einhaltung der Rechtsweg unzulässig ist.

2. Da das Aufforderungsverfahren bezweckt, dem Rechtsträger die Prüfung des Ersatzanspruchs im eigenen Bereich sowie eine Sichtung der wirklich strittigen Rechtsfälle zu ermöglichen, sind im Aufforderungsschreiben bezifferbare Ansprüche genau zu beziffern.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 225/75
    Entscheidungstext OGH 05.11.1975 1 Ob 225/75
  • 1 Ob 10/76
    Entscheidungstext OGH 30.06.1976 1 Ob 10/76
    nur: Die Aufforderung an den Rechtsträger ist ein Formalakt, ohne dessen Einhaltung der Rechtsweg unzulässig ist. (T1) Veröff: EvBl 1977/52 S 128 = JBl 1977,270
  • 1 Ob 21/77
    Entscheidungstext OGH 31.08.1977 1 Ob 21/77
    nur T1
  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    nur: Das Aufforderungsverfahren bezweckt, dem Rechtsträger die Prüfung des Ersatzanspruchs im eigenen Bereich sowie eine Sichtung der wirklich strittigen Rechtsfälle zu ermöglichen. (T2) Veröff: SZ 51/7
  • 1 Ob 25/80
    Entscheidungstext OGH 31.10.1980 1 Ob 25/80
    nur T1
  • 1 Ob 27/80
    Entscheidungstext OGH 03.12.1980 1 Ob 27/80
    nur T1
  • 1 Ob 42/81
    Entscheidungstext OGH 14.10.1981 1 Ob 42/81
    Veröff: SZ 54/143 = EvBl 1982/84 S 298
  • 1 Ob 17/82
    Entscheidungstext OGH 16.06.1982 1 Ob 17/82
    nur T1
  • 1 Ob 32/83
    Entscheidungstext OGH 30.11.1983 1 Ob 32/83
    Veröff: JBl 1984,559
  • 1 Ob 25/84
    Entscheidungstext OGH 12.11.1984 1 Ob 25/84
    Veröff: RZ 1985/78 S 225 = JBl 1986,441 (Schantl)
  • 1 Ob 27/84
    Entscheidungstext OGH 12.12.1984 1 Ob 27/84
  • 1 Ob 2/85
    Entscheidungstext OGH 29.01.1985 1 Ob 2/85
    Veröff: RZ 1986/5 S 10
  • 1 Ob 3/87
    Entscheidungstext OGH 04.03.1987 1 Ob 3/87
    nur T2; Veröff: SZ 60/36 = JBl 1987,529
  • 1 Ob 8/89
    Entscheidungstext OGH 14.06.1989 1 Ob 8/89
    nur T1
  • 1 Ob 41/97d
    Entscheidungstext OGH 15.12.1997 1 Ob 41/97d
    nur T2; Veröff: SZ 70/260
  • 1 Ob 111/06i
    Entscheidungstext OGH 20.06.2006 1 Ob 111/06i
    Auch; Beisatz: Nach der alten Rechtslage war das Aufforderungsverfahren gemäß §8 AHG obligatorisch. Ohne die Durchführung eines solchen Verfahrens war der Rechtsweg unzulässig. Auf Grund der geltenden Rechtslage kann die Unterlassung eines Aufforderungsverfahrens - nach Erfüllung der in §8 Abs2AHG normierten Voraussetzung - nur mehr Anlass für einen Kostenzuspruch an den klageweise in Anspruch genommenen Rechtsträger sein. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0045600

Dokumentnummer

JJR_19751105_OGH0002_0010OB00225_7500000_001

Rechtssatz für 2Ob139/76 1Ob1/78 (1Ob2/...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0027072

Geschäftszahl

2Ob139/76; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 6Ob677/78; 2Ob180/78; 8Ob97/83; 1Ob144/14d

Entscheidungsdatum

11.06.1976

Norm

ABGB §1304 A1
ABGB §1323 A

Rechtssatz

Ein Reparaturauftrag muß, wenn sich aus der verzögerten Erteilung eines solchen Auftrages eine Vergrößerung des Schadens ergeben wird, so schnell wie möglich erteilt werden.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 139/76
    Entscheidungstext OGH 11.06.1976 2 Ob 139/76
    Veröff: ZVR 1977/229 S 271
  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    Auch; Veröff: SZ 51/7
  • 6 Ob 677/78
    Entscheidungstext OGH 19.10.1978 6 Ob 677/78
    Beisatz: Hier: Haftung für grob schuldhaftes Verhalten eines Betriebsleiters nach irrtümlicher Einfüllung von Bitumen in einen Heizöltank. (T1)
  • 2 Ob 180/78
    Entscheidungstext OGH 09.11.1978 2 Ob 180/78
    Veröff: ZVR 1979/305 S 367
  • 8 Ob 97/83
    Entscheidungstext OGH 27.10.1983 8 Ob 97/83
    Veröff: ZVR 1984/281 S 284
  • 1 Ob 144/14d
    Entscheidungstext OGH 22.10.2014 1 Ob 144/14d
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0027072

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.12.2014

Dokumentnummer

JJR_19760611_OGH0002_0020OB00139_7600000_002

Rechtssatz für 1Ob708/76 1Ob1/78 (1Ob2/...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0030153

Geschäftszahl

1Ob708/76; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 1Ob642/79; 1Ob636/80; 1Ob729/80; 7Ob702/80; 1Ob572/81; 8Ob287/81; 4Ob406/81; 6Ob610/83; 6Ob597/84; 7Ob613/84; 6Ob620/85; 2Ob664/85; 2Ob590/86; 8Ob528/88; 1Ob36/89; 8Ob544/91; 1Ob620/94; 1Ob18/95 (1Ob19/95); 1Ob20/94; 7Ob2062/96b; 2Ob569/95; 10Ob113/98k; 7Ob103/98t; 6Ob201/98x; 1Ob272/99b; 8ObA271/01p; 1Ob15/02s; 3Ob304/02f; 7Ob149/03t; 8Ob123/05d; 7Ob176/06t; 5Ob275/06m; 6Ob104/06x; 10Ob103/07f; 1Ob233/07g; 7Ob81/08z; 5Ob217/08k; 4Ob197/08m; 1Ob213/09v; 4Ob28/10m; 9Ob85/09d; 4Ob193/10a; 6Ob219/10i; 6Ob231/10d; 6Ob8/11m; 6Ob91/10s; 7Ob77/10i; 4Ob62/11p; 4Ob200/10f; 7Ob77/11s; 7Ob8/12w; 6Ob28/12d; 9Ob56/11t; 9Ob50/11k; 4Ob19/12s; 4Ob67/12z; 4Ob140/12k; 3Ob220/12t; 3Ob230/12p; 4Ob212/12y; 10Ob7/12w; 10Ob58/12w; 10Ob56/12a; 3Ob231/12k; 7Ob178/11v; 1Ob184/12h; 7Ob33/13y; 8Ob66/12g; 7Ob221/13w; 9Ob2/14f; 7Ob161/14y; 6Ob7/15w; 3Ob44/15i; 2Ob235/14v; 1Ob192/15i; 8Ob98/15t; 10Ob62/15p; 1Ob21/16v; 4Ob1/17a; 2Ob99/16x; 2Ob110/16i; 1Ob86/17d; 1Ob112/17b; 3Ob167/17f; 8Ob2/17b; 7Ob38/17i; 6Ob241/17k; 1Ob208/17w; 9Ob81/17b; 1Ob75/18p; 1Ob73/18v; 9Ob22/19d; 3Ob109/19d

Entscheidungsdatum

21.09.1976

Norm

ABGB §1323 A
ABGB §1323 D

Rechtssatz

Der Schädiger hat den Geschädigten grundsätzlich so zu stellen, wie er ohne schuldhaftes Verhalten gestellt wäre. Der Schaden ist durch eine Differenzrechnung zu ermitteln; es ist zunächst der hypothetische heutige Vermögensstand ohne das schädigende Ereignis zu ermitteln und von diesem Betrag der heutige tatsächliche Vermögenswert abzuziehen (Koziol, Österreichisches Haftpflichtrecht I 12).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 708/76
    Entscheidungstext OGH 21.09.1976 1 Ob 708/76
    Veröff: EvBl 1977/140 S 301 = GesRZ 1977,23
  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    Veröff: SZ 51/7
  • 1 Ob 642/79
    Entscheidungstext OGH 27.06.1979 1 Ob 642/79
  • 1 Ob 636/80
    Entscheidungstext OGH 27.08.1980 1 Ob 636/80
    Veröff: SZ 53/107 = EvBl 1981/59 S 206 = NZ 1981,105
  • 1 Ob 729/80
    Entscheidungstext OGH 17.12.1980 1 Ob 729/80
    nur: Der Schaden ist durch eine Differenzrechnung zu ermitteln; es ist zunächst der hypothetische heutige Vermögensstand ohne das schädigende Ereignis zu ermitteln und von diesem Betrag der heutige tatsächliche Vermögenswert abzuziehen. (T1)
    Veröff: JBl 1981,537 (teilweise kritisch Koziol)
  • 7 Ob 702/80
    Entscheidungstext OGH 12.02.1981 7 Ob 702/80
    Vgl; Veröff: SZ 53/173
  • 1 Ob 572/81
    Entscheidungstext OGH 20.05.1981 1 Ob 572/81
    Vgl
  • 8 Ob 287/81
    Entscheidungstext OGH 14.01.1982 8 Ob 287/81
  • 4 Ob 406/81
    Entscheidungstext OGH 02.03.1982 4 Ob 406/81
    nur T1; Beisatz: Berechnung bei Verstoß nach §§ 78, 87 Abs 1 UrhG. (T2)
    Veröff: EvBl 1983/66 S 242 = ÖBl 1983,118 = GRuRInt 1984,367; hiezu Nowakowski ÖBl 1983,97
  • 6 Ob 610/83
    Entscheidungstext OGH 23.06.1983 6 Ob 610/83
    Auch; nur: Der Schädiger hat den Geschädigten grundsätzlich so zu stellen, wie er ohne schuldhaftes Verhalten gestellt wäre. (T3) Veröff: RdW 1983,106
  • 6 Ob 597/84
    Entscheidungstext OGH 24.05.1984 6 Ob 597/84
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Ungerechtfertigte Verweigerung einer vergleichsweise übernommenen Verpflichtung zur Mitwirkung an einem konkret vorgeschlagenen Kaufabschluss durch einen der beiden Verkäufer einer Liegenschaft. (T4)
  • 7 Ob 613/84
    Entscheidungstext OGH 30.08.1984 7 Ob 613/84
    nur T1; Beisatz: Auch der Aufwand für eine unfallsbedingt verlängerte Berufsausbildung ist mit Hilfe der Differenzmethode zu berechnen. (T5)
  • 6 Ob 620/85
    Entscheidungstext OGH 28.08.1985 6 Ob 620/85
    Auch; Beisatz: Hier: Wiederinstandsetzungsaufwand und Ersatz des Verzögerungsschadens auf Grund von Planungsfehler eines Architekten. (T6)
  • 2 Ob 664/85
    Entscheidungstext OGH 17.12.1985 2 Ob 664/85
    Auch; Veröff: SZ 58/210
  • 2 Ob 590/86
    Entscheidungstext OGH 28.10.1986 2 Ob 590/86
    nur T1; Veröff: MietSlg 38/45
  • 8 Ob 528/88
    Entscheidungstext OGH 20.10.1988 8 Ob 528/88
    Beisatz: Dieser Grundsatz kommt auch im Falle der vorsätzlichen Schadenszufügung voll zum Tragen. (T7)
  • 1 Ob 36/89
    Entscheidungstext OGH 10.04.1991 1 Ob 36/89
    nur T1; Veröff: SZ 64/36 = JBl 1991,796 = ÖBl 1991,161
  • 8 Ob 544/91
    Entscheidungstext OGH 10.10.1991 8 Ob 544/91
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 620/94
    Entscheidungstext OGH 29.05.1995 1 Ob 620/94
    Auch; Beisatz: Da sämtliche Auswirkungen auf das Vermögen des Geschädigten berücksichtigt werden müssen, ist die Schadensfeststellung nicht im Zeitpunkt der Schädigung abzuschließen, vielmehr müssen spätere Auswirkungen, vor allem der entgangene Gewinn in die Betrachtung einbezogen werden. (T8)
    Veröff: SZ 68/101
  • 1 Ob 18/95
    Entscheidungstext OGH 27.07.1995 1 Ob 18/95
    Veröff: SZ 68/133
  • 1 Ob 20/94
    Entscheidungstext OGH 17.10.1995 1 Ob 20/94
    Beis wie T3; Veröff: SZ 68/189
  • 7 Ob 2062/96b
    Entscheidungstext OGH 11.06.1996 7 Ob 2062/96b
    nur T1; Beis wie T8
  • 2 Ob 569/95
    Entscheidungstext OGH 10.07.1997 2 Ob 569/95
    nur T1
  • 10 Ob 113/98k
    Entscheidungstext OGH 09.06.1998 10 Ob 113/98k
    Vgl auch; Beis wie T8
  • 7 Ob 103/98t
    Entscheidungstext OGH 13.07.1998 7 Ob 103/98t
    Auch
  • 6 Ob 201/98x
    Entscheidungstext OGH 25.03.1999 6 Ob 201/98x
    Veröff: SZ 72/55
  • 1 Ob 272/99b
    Entscheidungstext OGH 28.03.2000 1 Ob 272/99b
    nur T3; Beisatz: Dies gilt auch für den Schadenersatz im Amtshaftungsprozess. (T9)
  • 8 ObA 271/01p
    Entscheidungstext OGH 15.11.2001 8 ObA 271/01p
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 15/02s
    Entscheidungstext OGH 26.02.2002 1 Ob 15/02s
    Beis wie T8; Beisatz: Hier: Nachbarrechtliche Ausgleichsansprüche. (T10)
  • 3 Ob 304/02f
    Entscheidungstext OGH 24.06.2003 3 Ob 304/02f
  • 7 Ob 149/03t
    Entscheidungstext OGH 05.08.2003 7 Ob 149/03t
  • 8 Ob 123/05d
    Entscheidungstext OGH 23.02.2006 8 Ob 123/05d
    nur T1; Beis wie T8 nur: Da sämtliche Auswirkungen auf das Vermögen des Geschädigten berücksichtigt werden müssen, ist die Schadensfeststellung nicht im Zeitpunkt der Schädigung abzuschließen, vielmehr müssen spätere Auswirkungen in die Betrachtung einbezogen werden. (T11)
    Veröff: SZ 2006/28
  • 7 Ob 176/06t
    Entscheidungstext OGH 29.11.2006 7 Ob 176/06t
    Beisatz: Der Umstand, dass die Klägerin den Versicherungsvertrag nicht aufgelöst hat, sondern - in Erfüllung ihrer Schadensminderungspflicht - nur prämienfrei stellte, kann ihr nicht zum Nachteil gereichen; in beiden Fällen hat ihr nämlich die Beklagte den bereits eingetretenen Vermögensschaden zu ersetzen. (T12)
  • 5 Ob 275/06m
    Entscheidungstext OGH 17.04.2007 5 Ob 275/06m
    nur T1; nur T3
  • 6 Ob 104/06x
    Entscheidungstext OGH 24.01.2008 6 Ob 104/06x
    Auch
  • 10 Ob 103/07f
    Entscheidungstext OGH 22.04.2008 10 Ob 103/07f
    Auch
  • 1 Ob 233/07g
    Entscheidungstext OGH 10.06.2008 1 Ob 233/07g
    Auch
  • 7 Ob 81/08z
    Entscheidungstext OGH 09.07.2008 7 Ob 81/08z
  • 5 Ob 217/08k
    Entscheidungstext OGH 04.11.2008 5 Ob 217/08k
    Auch; Beisatz: Es wäre sachfremd, auf die Berechnung eines Vermögensschadens die Grundsätze der pauschalen Berechnung von Schmerzengeld anzuwenden, welches ganz anderen Zwecken dient. (T13)
  • 4 Ob 197/08m
    Entscheidungstext OGH 15.12.2008 4 Ob 197/08m
    Auch
  • 1 Ob 213/09v
    Entscheidungstext OGH 15.12.2009 1 Ob 213/09v
    nur: Der Schädiger hat den Geschädigten grundsätzlich so zu stellen, wie er ohne schuldhaftes Verhalten gestellt wäre. Der Schaden ist durch eine Differenzrechnung zu ermitteln. (T14)
    Beis wie T11
  • 4 Ob 28/10m
    Entscheidungstext OGH 11.03.2010 4 Ob 28/10m
  • 9 Ob 85/09d
    Entscheidungstext OGH 11.05.2010 9 Ob 85/09d
    Vgl auch; Veröff: SZ 2010/53
  • 4 Ob 193/10a
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 4 Ob 193/10a
  • 6 Ob 219/10i
    Entscheidungstext OGH 28.01.2011 6 Ob 219/10i
    Vgl
  • 6 Ob 231/10d
    Entscheidungstext OGH 28.01.2011 6 Ob 231/10d
    Beisatz: Maßgeblich für die Ermittlung des hypothetischen heutigen Vermögensstands sind die konkreten Umstände und Vereinbarungen bei Abschluss des Beratungsvertrags, insbesondere die erklärten Veranlagungsziele des Anlegers, nicht jedoch objektive Vergleichsparameter. (T15)
    Bem: Unter Verweis auf 4 Ob 28/10m. (T16)
  • 6 Ob 8/11m
    Entscheidungstext OGH 24.02.2011 6 Ob 8/11m
    Beis wie T15
  • 6 Ob 91/10s
    Entscheidungstext OGH 22.04.2011 6 Ob 91/10s
    nur T1; Beisatz: Im Zusammenhang mit einer punktuellen Anlageberatung durch den Vermögensverwalter kommt es für die Schadensermittlung nicht auf die Entwicklung des gesamten von ihm verwalteten Portfolios ‑ der Veranlagung in ihrer Gesamtheit ‑ an. (T17)
  • 7 Ob 77/10i
    Entscheidungstext OGH 30.03.2011 7 Ob 77/10i
    Auch; nur T1; Beis wie T11; Beisatz: Dies gilt auch im Rahmen der Naturalrestitution, denn schon aus Kausalitätsgründen ist die Berücksichtigung des hypothetischen Verlaufs der Disposition des Anlegers ohne die Fehlberatung und der weiteren Entwicklung seines Vermögens geboten. (T18)
    Beisatz: Auch bei der Berechnung des von der Klägerin begehrten Geldersatzes im Rahmen der Naturalrestitution muss daher auf den hypothetischen Verlauf Bedacht genommen werden, weil ein Zustand herbeizuführen ist, wie er ohne das schädigende Ereignis im Zeitpunkt der Beurteilung der Ersatzleistung, also bei Schluss der mündlichen Verhandlung erster Instanz, bestanden hätte. (T19)
    Beisatz: Es ist daher im Zuge der Kausalitätsprüfung zu klären, wie der ordnungsgemäß informierte/aufgeklärte Anleger disponiert hätte. (T20)
    Veröff: SZ 2011/40
  • 4 Ob 62/11p
    Entscheidungstext OGH 05.07.2011 4 Ob 62/11p
    Vgl auch; Beisatz: Hat der Anleger die Wertpapiere verkauft, ist der Schaden durch eine Differenzrechnung zu ermitteln, bei der der tatsächliche Vermögensstand jenem gegenüberzustellen ist, der sich bei einer korrekten Beratung ergeben hätte. (T21)
    Veröff: SZ 2011/84
  • 4 Ob 200/10f
    Entscheidungstext OGH 05.07.2011 4 Ob 200/10f
    Vgl auch; Vgl Beis wie T18
  • 7 Ob 77/11s
    Entscheidungstext OGH 07.09.2011 7 Ob 77/11s
  • 7 Ob 8/12w
    Entscheidungstext OGH 25.01.2012 7 Ob 8/12w
    Vgl auch; Beis wie T21
  • 6 Ob 28/12d
    Entscheidungstext OGH 15.03.2012 6 Ob 28/12d
    Vgl; Beisatz: Bei fehlerhafter Anlageberatung sind hypothetische Alternativanlagen zu berücksichtigen. (T22)
    Veröff: SZ 2012/35
  • 9 Ob 56/11t
    Entscheidungstext OGH 29.05.2012 9 Ob 56/11t
    Beisatz: Hier: Schaden des Erstehers durch eine unrichtige Liegenschaftsbewertung im Zwangsversteigerungsverfahren. (T23)
    Veröff: SZ 2012/58
  • 9 Ob 50/11k
    Entscheidungstext OGH 29.05.2012 9 Ob 50/11k
    Auch
  • 4 Ob 19/12s
    Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 19/12s
    Vgl auch; Vgl auch Beis wie T15; Beisatz: Wollte der Anleger eine bestehende Anlage veräußern und nicht zugleich neu veranlagen, und unterließ er diese Veräußerung aufgrund einer rechtswidrigen und schuldhaften Fehlberatung zunächst, liegt der rechnerische Schaden in der Differenz des möglichen Verkaufserlöses im Zeitpunkt der Fehlberatung zu jenem der späteren tatsächlichen Veräußerung; auf eine hypothetische Alternativveranlagung kommt es in einem solchen Fall mangels vorgefasstem Anlageentschluss nicht an. (T24)
  • 4 Ob 67/12z
    Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 67/12z
    Vgl; Beis ähnlich wie T20; Beis ähnlich wie T22; Beisatz: Die Behauptungs‑ und Beweislast für die Wahl und Entwicklung einer hypothetischen Alternativanlage trifft den klagenden Anleger unter der Voraussetzung, dass er bei korrekter Beratung überhaupt veranlagt hätte, wovon bei einem vorgefassten Anlageentschluss auszugehen ist. (T25)
    Beisatz: An diese sind keine zu strengen Anforderungen zu richten. (T26)
    Bem: Mit umfassender Darstellung von Rsp und Lehre zur hypothetischen Alternativveranlagung. (T27)
  • 4 Ob 140/12k
    Entscheidungstext OGH 18.10.2012 4 Ob 140/12k
    Vgl auch; Beisatz: Beim Vermögensschaden unterscheidet man einerseits den realen Schaden, der in der tatsächlichen negativen Veränderung der Vermögensgüter des Geschädigten liegt und auf dessen Ausgleich die Naturalherstellung (§ 1323 ABGB) ausgerichtet ist. Für diese ist eine in Geld messbare Vermögenseinbuße nicht entscheidend. Unter rechnerischem Schaden hingegen versteht man die in Geld messbare Verminderung des Vermögens oder eines Vermögensgutes des Geschädigten. Der rechnerische Schaden wird stets durch eine Differenzberechnung ermittelt. (T28)
  • 3 Ob 220/12t
    Entscheidungstext OGH 23.01.2013 3 Ob 220/12t
    Auch; Beis wie T24
  • 3 Ob 230/12p
    Entscheidungstext OGH 23.01.2013 3 Ob 230/12p
    Auch; Beisatz: Hier: Haftung des Abschlussprüfers. (T29)
    Veröff: SZ 2013/3
  • 4 Ob 212/12y
    Entscheidungstext OGH 12.02.2013 4 Ob 212/12y
    Auch; Beis wie T21; Beisatz: Hier: Anrechnung einer Kompensationszahlung eines (Mit‑)Schädigers. (T30)
  • 10 Ob 7/12w
    Entscheidungstext OGH 29.01.2013 10 Ob 7/12w
  • 10 Ob 58/12w
    Entscheidungstext OGH 26.02.2013 10 Ob 58/12w
    Auch
  • 10 Ob 56/12a
    Entscheidungstext OGH 26.02.2013 10 Ob 56/12a
    Auch
  • 3 Ob 231/12k
    Entscheidungstext OGH 20.02.2013 3 Ob 231/12k
    Auch; Beis wie T29
  • 7 Ob 178/11v
    Entscheidungstext OGH 18.02.2013 7 Ob 178/11v
    Vgl auch; Auch Beis wie T28; Beisatz: Hier: Pflichtwidrige Anlageberatung. (T31)
  • 1 Ob 184/12h
    Entscheidungstext OGH 11.04.2013 1 Ob 184/12h
    Auch; nur T3
  • 7 Ob 33/13y
    Entscheidungstext OGH 27.03.2013 7 Ob 33/13y
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Prospekthaftung/Genussscheine: ist von der endgültigen Wertlosigkeit der Anlage auszugehen, ist ein Verkauf des Produkts zur Ermittlung des Differenzschadens weder möglich noch erforderlich. (T32)
  • 8 Ob 66/12g
    Entscheidungstext OGH 05.04.2013 8 Ob 66/12g
    nur T3; Beisatz: Hier: Schäden aus einer Umschuldung auf einen Fremdwährungskredit mit Tilgungsträger. (T33)
    Beisatz: Einzelne aus der Umschuldung resultierende Vorteile, wie ein einmaliger Kursgewinn und eine Senkung der laufenden Aufwendungen, sind mangels Gleichartigkeit nicht geeignet, den systemimmanenten realen Schaden zu kompensieren. Diese Vorteile und Ersparnisse können erst bei der Ermittlung des derzeit noch ungewissen rechnerischen Schadens nach Abwicklung und Tilgung der umgeschuldeten Verbindlichkeiten als mindernd in Anschlag gebracht werden. (T34)
    Veröff: SZ 2013/33
  • 7 Ob 221/13w
    Entscheidungstext OGH 29.01.2014 7 Ob 221/13w
    Auch; nur T1; Beisatz: Unter dem „heutigen Vermögensstand“ ist jener zum Schluss der mündlichen Verhandlung erster Instanz zu verstehen. (T35)
    Beisatz: Den Anleger trifft die Behauptungs‑ und Beweislast dafür, wie er sich bei korrekter Information hypothetisch alternativ verhalten und sich so sein Vermögen entwickelt hätte. (T36)
    Beisatz: Es genügt die überwiegende Wahrscheinlichkeit, dass der Schaden auf das Unterlassen des pflichtgemäßen Handelns zurückzuführen ist. (T37)
    Beis wie T25; Beis wie T26
    Beisatz: Der Anleger hat den Schaden nur „plausibel“ zu machen, dem Berater steht dann der Beweis offen, dass ein anderer Verlauf wahrscheinlicher ist. (T38)
  • 9 Ob 2/14f
    Entscheidungstext OGH 27.05.2014 9 Ob 2/14f
    Auch
  • 7 Ob 161/14y
    Entscheidungstext OGH 29.10.2014 7 Ob 161/14y
    nur T1; Beis wie T35
  • 6 Ob 7/15w
    Entscheidungstext OGH 19.02.2015 6 Ob 7/15w
    Beis wie T28; Beisatz: Durch die schadenersatzrechtliche Naturalrestitution wird eine Vertragsaufhebung nachgebildet. In der Erhebung eines Anspruchs auf Rückerstattung des Kaufpreises Zug um Zug gegen Rückgabe der erworbenen Wertpapiere liegt auch das Begehren, in die Vertragsaufhebung einzuwilligen. (T39)
  • 3 Ob 44/15i
    Entscheidungstext OGH 21.04.2015 3 Ob 44/15i
    Auch; Beis wie T32
  • 2 Ob 235/14v
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 2 Ob 235/14v
    Auch
  • 1 Ob 192/15i
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 192/15i
  • 8 Ob 98/15t
    Entscheidungstext OGH 19.02.2016 8 Ob 98/15t
    Veröff: SZ 2016/10
  • 10 Ob 62/15p
    Entscheidungstext OGH 28.06.2016 10 Ob 62/15p
    Auch; nur T1; Beis ähnlich wie T11
  • 1 Ob 21/16v
    Entscheidungstext OGH 27.09.2016 1 Ob 21/16v
    Auch; Beis wie T24
  • 4 Ob 1/17a
    Entscheidungstext OGH 24.01.2017 4 Ob 1/17a
    Auch
  • 2 Ob 99/16x
    Entscheidungstext OGH 27.04.2017 2 Ob 99/16x
    Auch; Beisatz: Den Beweis für die Entwicklung der Alternativveranlagung hat der Kläger zu führen. (T40); Veröff: SZ 2017/53
  • 2 Ob 110/16i
    Entscheidungstext OGH 16.05.2017 2 Ob 110/16i
  • 1 Ob 86/17d
    Entscheidungstext OGH 30.08.2017 1 Ob 86/17d
    Auch; Beis wie T39
  • 1 Ob 112/17b
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 1 Ob 112/17b
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T20; Beis ähnlich wie T22; Beis ähnlich wie T26; Beisatz: Es liegt in der Natur der Sache, dass ein Anleger, der auf die Angaben des Ablageberaters vertraut hat, im Nachhinein häufig nicht ganz konkret angeben kann, welche andere Vermögensanlage er gewählt hätte, wenn er sich nicht für das ihm vorgeschlagene Anlageprodukt entschieden hätte. Im Nachhinein wird er regelmäßig nur in der Lage sein, eine gewisse „Gruppe“ von möglichen Anlageprodukten, etwa im Sinn einer bestimmten „Risikoklasse“, zu nennen, die seinen Anlagezielen entsprochen hätte und aus der er letztlich – häufig nach den Empfehlungen des Beraters – ein konkretes ausgewählt hätte. (T41)
    Beisatz: In Fällen, in denen konkrete Angaben des Anlegers und (daher) Feststellungen zur alternativen Veranlagung nur schwer möglich sind, reicht es aus, festzustellen, für welche „Anlageart“ sich der Geschädigte bei ordnungsgemäßer Beratung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit entschieden hätte. Maßgebend für den Schadenersatzanspruch [in Geld] ist dann die typische Entwicklung solcher Anlagen, wobei Ausreißer nach oben oder unten unbeachtlich sind; gegebenenfalls kann auf § 273 ZPO zurückgegriffen werden (so schon 4 Ob 67/12z). (T42)
  • 3 Ob 167/17f
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 3 Ob 167/17f
    Auch; Beis wie T19; Beis wie T20; Beis wie T25; Beis wie T32
  • 8 Ob 2/17b
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 8 Ob 2/17b
    Auch; nur T1; Beis wie T36; Beis wie T37; Beis wie T38
  • 7 Ob 38/17i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2017 7 Ob 38/17i
  • 6 Ob 241/17k
    Entscheidungstext OGH 17.01.2018 6 Ob 241/17k
    Auch, nur T3; Beisatz: Bei schuldhafter Nichterfüllung einer Stop-Loss-Vereinbarung bei einem Fremdwährungskredit durch eine Bank ist der Geschädigte so zu stellen, wie er stünde, wenn zum vereinbarten Limit konvertiert worden wäre. Solange das Kreditverhältnis aufrecht ist, steht der rechnerische Schaden allerdings nicht fest, sodass in diesem Fall eine auf Naturalrestitution gerichtete Leistungsklage möglich ist. (T43)
  • 1 Ob 208/17w
    Entscheidungstext OGH 27.02.2018 1 Ob 208/17w
    Vgl auch; Beis wie T28; Beisatz: Die Aussage aus Beisatz T39 bezieht sich auf den Vertragspartner, von dem der Anleger die Wertpapiere erworben hat. Ein Begehren auf Vertragsaufhebung kommt dem Anlageberater gegenüber im Zusammenhang mit der Rückgabe der erworbenen Papiere nicht in Betracht. (T44)
  • 9 Ob 81/17b
    Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 Ob 81/17b
    Vgl auch; Beis wie T28
  • 1 Ob 75/18p
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 1 Ob 75/18p
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Bei fehlerhafter Aufklärung über die Heizkosten durch den Immobilienmakler liegt der zu ersetzende Schaden mangels Verursachung nicht in den überhöhten Heizkosten. (T45)
  • 1 Ob 73/18v
    Entscheidungstext OGH 19.06.2018 1 Ob 73/18v
    Vgl auch; Beis wie T25; Beis wie T26; Beis wie T42
  • 9 Ob 22/19d
    Entscheidungstext OGH 15.05.2019 9 Ob 22/19d
  • 3 Ob 109/19d
    Entscheidungstext OGH 04.11.2019 3 Ob 109/19d
    Beis wie T25; Beisatz: Die dem Anleger auferlegte Behauptungs‑ und Beweislast knüpft an eine hypothetische Veranlagung am Kapitalmarkt an. Sie kommt also nicht zur Anwendung, wenn ‑ wie hier ‑ feststeht, dass der Anleger das zur Verfügung stehende Geld bei korrekter Beratung anders verwendet hätte. (T46)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0030153

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.01.2020

Dokumentnummer

JJR_19760921_OGH0002_0010OB00708_7600000_004

Rechtssatz für 4Ob68/76 1Ob1/78 (1Ob2/7...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0030228

Geschäftszahl

4Ob68/76; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 2Ob528/79; 2Ob225/81; 6Ob600/83; 8Ob220/83; 2Ob32/87; 3Ob565/88; 5Ob65/88; 1Ob620/94; 1Ob195/03p; 1Ob38/05b; 2Ob104/05s; 2Ob162/06x; 2Ob176/07g; 1Ob103/08s; 1Ob46/11p; 3Ob216/13f; 6Ob176/16z; 8Ob43/17g

Entscheidungsdatum

16.11.1976

Norm

ABGB §1323 A
ABGB §1323 B

Rechtssatz

Der Schadenersatzanspruch geht primär auf Naturalersatz. Dem Wiederherstellungsbefehl ist Genüge getan, wenn eine im wesentlichen gleiche Lage (Ersatzlage) hergestellt wird.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 68/76
    Entscheidungstext OGH 16.11.1976 4 Ob 68/76
    Veröff: SZ 49/139 = ZAS 1978/1 S 15
  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    nur: Der Schadenersatzanspruch geht primär auf Naturalersatz. (T1)
    Beisatz: Nur, wenn der Naturalersatz unmöglich oder untunlich ist, muss der Schätzwert vergütet werden. (T2)
    Veröff: SZ 51/7
  • 2 Ob 528/79
    Entscheidungstext OGH 26.06.1979 2 Ob 528/79
    Beisatz: Naturalersatz ist grundsätzlich durch den Beschädiger zu leisten. (T3)
  • 2 Ob 225/81
    Entscheidungstext OGH 26.01.1982 2 Ob 225/81
    nur T1; Beis wie T2; Veröff: ZVR 1982/328 S 278
  • 6 Ob 600/83
    Entscheidungstext OGH 08.09.1983 6 Ob 600/83
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 220/83
    Entscheidungstext OGH 15.12.1983 8 Ob 220/83
    Beis wie T2; Beisatz: Dies gilt auch bei nur leichter Fahrlässigkeit des Schädigers. (T4)
  • 2 Ob 32/87
    Entscheidungstext OGH 11.12.1987 2 Ob 32/87
    nur T1; Beis wie T2; Veröff: JBl 1988,319 = ZVR 1988/126 S 276
  • 3 Ob 565/88
    Entscheidungstext OGH 14.12.1988 3 Ob 565/88
    Veröff: EvBl 1989/103 S 374
  • 5 Ob 65/88
    Entscheidungstext OGH 20.06.1989 5 Ob 65/88
    Beisatz: Würde durch die Wiederherstellung eine Werterhöhung eintreten, wäre deshalb die Naturalherstellung abzulehnen. (T5)
  • 1 Ob 620/94
    Entscheidungstext OGH 29.05.1995 1 Ob 620/94
    Auch; nur T1; Beis wie T4; Veröff: SZ 68/101
  • 1 Ob 195/03p
    Entscheidungstext OGH 14.10.2003 1 Ob 195/03p
    Veröff: SZ 2003/119
  • 1 Ob 38/05b
    Entscheidungstext OGH 24.06.2005 1 Ob 38/05b
  • 2 Ob 104/05s
    Entscheidungstext OGH 01.09.2005 2 Ob 104/05s
    Auch; Beisatz: Neben den regelmäßigen Aufwendungen des Verletzten können auch einmalige Kosten zu ersetzen sein, sofern durch diesen Aufwand der erhöhte Bedarf für die Zukunft - zumindest für einen gewissen Zeitraum - in ausreichendem Maße befriedigt werden kann. (T6)
    Veröff: SZ 2005/123
  • 2 Ob 162/06x
    Entscheidungstext OGH 23.03.2007 2 Ob 162/06x
    Auch; Beis auch wie T2
  • 2 Ob 176/07g
    Entscheidungstext OGH 29.05.2008 2 Ob 176/07g
    nur T1; Auch Beis wie T2; Veröff: SZ 2008/73
  • 1 Ob 103/08s
    Entscheidungstext OGH 21.10.2008 1 Ob 103/08s
    Auch; nur T1; Beisatz: Der Geschädigte ist demnach primär so zu stellen, wie er ohne das schädigende Ereignis gestellt wäre. (T7)
  • 1 Ob 46/11p
    Entscheidungstext OGH 21.06.2011 1 Ob 46/11p
    Beis wie T7
  • 3 Ob 216/13f
    Entscheidungstext OGH 19.02.2014 3 Ob 216/13f
    Beis wie T7
  • 6 Ob 176/16z
    Entscheidungstext OGH 24.10.2016 6 Ob 176/16z
    Auch; nur T1; Beis wie T7
  • 8 Ob 43/17g
    Entscheidungstext OGH 30.05.2017 8 Ob 43/17g
    Auch; Beis wie T7; Beisatz: Der Geschädigte hat auch Anspruch auf den Ersatz fiktiver Wiederherstellungskosten, soweit sie objektiv notwendig und angemessen sind. Nur dann, wenn bereits fest steht, dass eine Wiederherstellung nicht unternommen wird, ist ein über die objektive Wertminderung hinausgehendes Begehren abzuweisen. (T8)

Schlagworte

Naturalrestitution

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0030228

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.08.2017

Dokumentnummer

JJR_19761116_OGH0002_0040OB00068_7600000_005

Rechtssatz für 1Ob624/77 1Ob1/78 (1Ob2/...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0009102

Geschäftszahl

1Ob624/77; 1Ob1/78 (1Ob2/78); 1Ob8/85; 4Ob109/90 (4Ob110/90); 9ObA241/94

Entscheidungsdatum

30.11.1977

Norm

ABGB §26
ABGB §1313 IIa
ABGB §1315 I

Rechtssatz

Die juristische Person ist verschuldensunfähig, es kann ihr selbst ein Verschulden nicht zur Last fallen, sondern nur den für sie handelnden natürlichen Personen, wobei dann zu untersuchen ist, ob der juristischen Person dieses Verhalten der für die handelnden physischen Person rechtlich zuzurechnen ist.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 624/77
    Entscheidungstext OGH 30.11.1977 1 Ob 624/77
    Veröff: EvBl 1978/112 S 322 = JBl 1978,543
  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    Veröff: SZ 51/7
  • 1 Ob 8/85
    Entscheidungstext OGH 27.02.1985 1 Ob 8/85
    Auch
  • 4 Ob 109/90
    Entscheidungstext OGH 11.09.1990 4 Ob 109/90
    nur: Die juristische Person ist verschuldensunfähig, es kann ihr selbst ein Verschulden nicht zur Last fallen, sondern nur den für sie handelnden natürlichen Personen. (T1)
  • 9 ObA 241/94
    Entscheidungstext OGH 25.01.1995 9 ObA 241/94
    Auch; nur T1; Veröff: SZ 68/14

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0009102

Dokumentnummer

JJR_19771130_OGH0002_0010OB00624_7700000_001

Rechtssatz für 1Ob1/78 (1Ob2/78) 2Ob32/...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0019784

Geschäftszahl

1Ob1/78 (1Ob2/78); 2Ob32/87

Entscheidungsdatum

25.01.1978

Norm

ABGB §1036

Rechtssatz

Den Aufwand bilden alle Werte, die zum Zwecke der Geschäftsführung verbraucht wurden (Auslagen, Verbindlichkeiten, Zeitversäumnis), darüber hinaus auch Entlohnung für Mühewaltung bei persönlichen berufsmäßigen Arbeitsleistungen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    Veröff: SZ 51/7
  • 2 Ob 32/87
    Entscheidungstext OGH 11.12.1987 2 Ob 32/87
    nur: Den Aufwand bilden alle Werte, die zum Zwecke der Geschäftsführung verbraucht wurden (Auslagen, Verbindlichkeiten, Zeitversäumnis). (T1) Beisatz: Demnach auch angemessene Kosten einer Vorsorgehaltung für Schadensfälle; die bloße Zurverfügungstellung von Gleisanlagen bedeutet aber für sich allein noch keinen getätigten Aufwand. (T2) Veröff: ZVR 1988/126 S 276 = JBl 1988,319

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0019784

Dokumentnummer

JJR_19780125_OGH0002_0010OB00001_7800000_001

Rechtssatz für 1Ob1/78 (1Ob2/78) 8Ob93/...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0022586

Geschäftszahl

1Ob1/78 (1Ob2/78); 8Ob93/78; 1Ob642/79; 1Ob636/80; 1Ob729/80; 1Ob814/81; 7Ob613/84; 7Ob1/85; 2Ob2/89; 1Ob701/89; 6Ob201/98x; 2Ob234/05h; 1Ob97/07g; 4Ob193/10a; 9Ob50/11k; 10Ob27/16t; 1Ob70/18b

Entscheidungsdatum

25.01.1978

Norm

ABGB §1293
ABGB §1323 A

Rechtssatz

Der Schadenersatzanspruch hat den Zweck, einen Ausgleich für die erlittene Einbuße zukommen zu lassen. Die primäre Funktion des gesamten Haftpflichtrechtes liegt in der Verwirklichung dieses Ausgleichsgedankens.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    Veröff: SZ 51/7
  • 8 Ob 93/78
    Entscheidungstext OGH 28.06.1978 8 Ob 93/78
    Vgl
  • 1 Ob 642/79
    Entscheidungstext OGH 27.06.1979 1 Ob 642/79
  • 1 Ob 636/80
    Entscheidungstext OGH 27.08.1980 1 Ob 636/80
    Veröff: SZ 53/107 = NZ 1981,105 = JBl 1982,486; hiezu kritisch Berger JBl 1982,464
  • 1 Ob 729/80
    Entscheidungstext OGH 17.12.1980 1 Ob 729/80
    nur: Die primäre Funktion des gesamten Haftpflichtrechtes liegt in der Verwirklichung dieses Ausgleichsgedankens. (T1) Veröff: SZ 53/173 = JBl 1981,537 (hiezu teilweise kritisch Koziol)
  • 1 Ob 814/81
    Entscheidungstext OGH 03.03.1982 1 Ob 814/81
    Veröff: SZ 55/28 = MietSlg 34037
  • 7 Ob 613/84
    Entscheidungstext OGH 30.08.1984 7 Ob 613/84
    nur T1
  • 7 Ob 1/85
    Entscheidungstext OGH 31.01.1985 7 Ob 1/85
    Veröff: VersR 1985,894
  • 2 Ob 2/89
    Entscheidungstext OGH 10.05.1989 2 Ob 2/89
    nur: Der Schadenersatzanspruch hat den Zweck, einen Ausgleich für die erlittene Einbuße zukommen zu lassen. (T2)
  • 1 Ob 701/89
    Entscheidungstext OGH 21.02.1990 1 Ob 701/89
    Zweiter Rechtsgang zu 1 Ob 814/81; Veröff: JBl 1990,718 (hiezu Huber)
  • 6 Ob 201/98x
    Entscheidungstext OGH 25.03.1999 6 Ob 201/98x
    nur T1; Veröff: SZ 72/55
  • 2 Ob 234/05h
    Entscheidungstext OGH 07.02.2006 2 Ob 234/05h
  • 1 Ob 97/07g
    Entscheidungstext OGH 29.11.2007 1 Ob 97/07g
  • 4 Ob 193/10a
    Entscheidungstext OGH 15.12.2010 4 Ob 193/10a
  • 9 Ob 50/11k
    Entscheidungstext OGH 29.05.2012 9 Ob 50/11k
    Auch; nur T2
  • 10 Ob 27/16t
    Entscheidungstext OGH 11.10.2016 10 Ob 27/16t
    Auch
  • 1 Ob 70/18b
    Entscheidungstext OGH 17.10.2018 1 Ob 70/18b

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0022586

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.11.2018

Dokumentnummer

JJR_19780125_OGH0002_0010OB00001_7800000_002

Rechtssatz für 1Ob1/78 (1Ob2/78) 8Ob167...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0022593

Geschäftszahl

1Ob1/78 (1Ob2/78); 8Ob167/79; 2Ob141/82; 8Ob22/85 (8Ob23/85)

Entscheidungsdatum

25.01.1978

Norm

ABGB §1293
ABGB §1323 B
ABGB §1323 D

Rechtssatz

Die Republik Österreich (Bundesstraßenverwaltung), die Schäden an einer Bundesstraße selbst behob, darf vom Schädiger den Ersatz ihrer Personalkosten und Kraftfahrzeugkosten begehren, nicht aber Umsatzsteuer, die sie selbst nicht tragen muß, oder Kosten für Ersatzteile, die ihr nicht selbst erwuchsen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    Veröff: SZ 51/7
  • 8 Ob 167/79
    Entscheidungstext OGH 22.11.1979 8 Ob 167/79
    Vgl; Beisatz: Die Mühewaltung bei persönlicher berufsmäßiger Arbeitsleistung zur Verhinderung eines Verdienstentganges. (T1)
  • 2 Ob 141/82
    Entscheidungstext OGH 22.11.1983 2 Ob 141/82
    Auch
  • 8 Ob 22/85
    Entscheidungstext OGH 24.10.1985 8 Ob 22/85
    Ähnlich; nur: Die Republik Österreich (Bundesstraßenverwaltung), die Schäden an einer Bundesstraße selbst behob, darf vom Schädiger den Ersatz ihrer Personalfahrzeugkosten und Kraftfahrzeugkosten begehren. (T2)

Schlagworte

Auto Kfz Pkw

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0022593

Dokumentnummer

JJR_19780125_OGH0002_0010OB00001_7800000_003

Rechtssatz für 1Ob1/78 (1Ob2/78) 6Ob677...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0026978

Geschäftszahl

1Ob1/78 (1Ob2/78); 6Ob677/78; 2Ob32/87

Entscheidungsdatum

25.01.1978

Norm

ABGB §1304 A1
ABGB §1323 A
ABGB §1323 B

Rechtssatz

Da der Schaden häufig umso größer ist, je länger der durch die Beschädigung herbeigeführte Zustand dauert, kann der Geschädigte unter Umständen verpflichtet sein, selbst alles zur Wiederherstellung Nötige zu tun etwa einen Reparaturauftrag möglichst rasch zu erteilen. Der Geschädigte muß dann aber auch, wenn die Naturalherstellung möglich und tunlich und der Schädiger zur Naturalrestitution verpflichtet ist, berechtigt sein, die Wiederherstellung selbst zu besorgen oder besorgen zu lassen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    Veröff: SZ 51/7
  • 6 Ob 677/78
    Entscheidungstext OGH 19.10.1978 6 Ob 677/78
    nur: Da der Schaden häufig umso größer ist, je länger der durch die Beschädigung herbeigeführte Zustand dauert, kann der Geschädigte unter Umständen verpflichtet sein, selbst alles zur Wiederherstellung Nötige zu tun etwa einen Reparaturauftrag möglichst rasch zu erteilen. (T1)
  • 2 Ob 32/87
    Entscheidungstext OGH 11.12.1987 2 Ob 32/87
    nur T1; Beisatz: Die Selbstherstellung durch den Geschädigten ist dann zulässig, wenn der Schädiger sich seiner Pflicht zur Leistung des Naturalersatzes entzieht und wenn der Schädiger infolge eines komplizierten Schadensbehebungsvorganges im Gegensatz zum entsprechend ausgerüsteten Geschädigten selbst nicht in der Lage ist, dies zu tun. (T2) Veröff: JBl 1988,319 = ZVR 1988/126 S 276

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0026978

Dokumentnummer

JJR_19780125_OGH0002_0010OB00001_7800000_004

Rechtssatz für 1Ob1/78 (1Ob2/78)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0027373

Geschäftszahl

1Ob1/78 (1Ob2/78)

Entscheidungsdatum

25.01.1978

Norm

ABGB §1304 A
AHG §8

Rechtssatz

Die verfahrensrechtlichen Sonderregelungen des AHG gelten nicht für einen Mitverschuldenseinwand gegenüber dem klagenden Rechtsträger.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    Veröff: SZ 51/7

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0027373

Dokumentnummer

JJR_19780125_OGH0002_0010OB00001_7800000_005

Rechtssatz für 1Ob1/78 (1Ob2/78) 1Ob8/8...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0027578

Geschäftszahl

1Ob1/78 (1Ob2/78); 1Ob8/82

Entscheidungsdatum

25.01.1978

Norm

ABGB §1304 A
ABGB §1338 IA2
AHG §1 Bb
AHG §1 Cd10
AHG §1 H
AHG §8

Rechtssatz

Tritt ein Rechtsträger im Sinne des § 1 AHG als Kläger auf, kann ihm in diesem Rechtsstreit ein Mitverschuldenseinwand des Beklagten ohne Einhaltung der Verfahrensbestimmungen des AHG auch dann entgegengehalten werden, wenn der Rechtsträger als Träger der Privatwirtschaftsverwaltung klagt und der Mitverschuldenseinwand sich aus einer Tätigkeit in Vollziehung der Gesetze ableitet.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    Veröff: SZ 51/7
  • 1 Ob 8/82
    Entscheidungstext OGH 17.02.1982 1 Ob 8/82
    Auch; Veröff: EvBl 1982/103 S 352 = RZ 1983/6 S 48 = SZ 55/18 = EuGRZ 1983,130 (teilweise zustimmend Schantl)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0027578

Dokumentnummer

JJR_19780125_OGH0002_0010OB00001_7800000_006

Rechtssatz für 1Ob1/78 (1Ob2/78) 8Ob220...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0030115

Geschäftszahl

1Ob1/78 (1Ob2/78); 8Ob220/83; 7Ob613/84; 8Ob33/86; 2Ob49/98i; 8Ob318/98t; 5Ob50/99k; 9Ob66/04b; 6Ob70/05w

Entscheidungsdatum

25.01.1978

Norm

ABGB §1323 A
ABGB §1332

Rechtssatz

Keine objektiv - abstrakte Berechnung bei Schäden, die in Aufwendungen bestehen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    Veröff: SZ 51/7
  • 8 Ob 220/83
    Entscheidungstext OGH 15.12.1983 8 Ob 220/83
    Beisatz: Dies gilt auch bei nur leichter Fahrlässigkeit des Schädigers. (T1)
  • 7 Ob 613/84
    Entscheidungstext OGH 30.08.1984 7 Ob 613/84
    Beisatz: Berechnung mit der Differenzmethode. (T2)
  • 8 Ob 33/86
    Entscheidungstext OGH 06.06.1986 8 Ob 33/86
    Auch; Beisatz: Hier: Pflegekosten eines Verletzten. (T3) Veröff: ZVR 1987/128 S 376
  • 2 Ob 49/98i
    Entscheidungstext OGH 26.02.1998 2 Ob 49/98i
    Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T3; Beisatz: Vom Geschädigten kann jedoch im Rahmen der Schadensminderungspflicht nicht verlangt werden, daß er sich in ein Pflegeheim begibt und nur dessen Kosten vom Schädiger ersetzt werden. (T4)
  • 8 Ob 318/98t
    Entscheidungstext OGH 18.03.1999 8 Ob 318/98t
    Auch; Beisatz: Eine objektiv-abstrakte Schadensberechnung kommt dann nicht mehr in Betracht, wenn die Reparatur vom Geschädigten vorgenommen wurde. Der Geschädigte kann dann nur den eigenen konkreten Aufwand ersetzt verlangen. (T5)
  • 5 Ob 50/99k
    Entscheidungstext OGH 26.05.1999 5 Ob 50/99k
    Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 9 Ob 66/04b
    Entscheidungstext OGH 15.09.2004 9 Ob 66/04b
    Auch; Beis wie T5
  • 6 Ob 70/05w
    Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 70/05w
    Auch; Beisatz: Der tatsächliche Aufwand ist für die Höhe des Ersatzes maßgebend. Der Ersatz ist der Höhe nach mit jenem des notwendigen Aufwands begrenzt. (T6)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0030115

Dokumentnummer

JJR_19780125_OGH0002_0010OB00001_7800000_007

Rechtssatz für 1Ob1/78 (1Ob2/78) 8Ob138...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0030412

Geschäftszahl

1Ob1/78 (1Ob2/78); 8Ob138/80; 4Ob1554/95

Entscheidungsdatum

25.01.1978

Norm

ABGB §1323 D
AHG §1 Cd10
BStG §5

Rechtssatz

Während bei einem geschädigten Unternehmer davon ausgegangen werden muß, daß er, hätte er die Reparatur nicht selbst durchgeführt, einen Gewinn durch andere Reparaturen erzielt hätte, sodaß der Schaden eben in den Reparaturkosten einschließlich Gewinn und allfälligen Vorteilen aus einer Rabattgewährung besteht, kann dies von der Bundesstraßenverwaltung nicht gesagt werden, da diese - anders auch als die Österreichischen Bundesbahnen - kein "Unternehmer" und auch nicht in der Lage ist, an Stelle der notwendigen Reparaturen durch ihre sonst entfaltete Tätigkeit Gewinne zu erzielen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    Veröff: SZ 51/7
  • 8 Ob 138/80
    Entscheidungstext OGH 02.10.1980 8 Ob 138/80
    nur: Bei einem geschädigten Unternehmer davon ausgegangen werden muß, daß er, hätte er die Reparatur nicht selbst durchgeführt, einen Gewinn durch andere Reparaturen erzielt hätte, sodaß der Schaden eben in den Reparaturkosten einschließlich Gewinn und allfälligen Vorteilen besteht. (T1)
  • 4 Ob 1554/95
    Entscheidungstext OGH 28.03.1995 4 Ob 1554/95
    Auch; nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0030412

Dokumentnummer

JJR_19780125_OGH0002_0010OB00001_7800000_008

Rechtssatz für 1Ob1/78 (1Ob2/78) 2Ob32/...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0030654

Geschäftszahl

1Ob1/78 (1Ob2/78); 2Ob32/87

Entscheidungsdatum

25.01.1978

Norm

ABGB §1323 B

Rechtssatz

Der Naturalersatz ist grundsätzlich durch den Beschädiger zu leisten. Einen gesonderten Anspruch auf Leistung der für eine Naturalherstellung nötigen Kosten kennt das Gesetz nicht.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    Veröff: SZ 51/7
  • 2 Ob 32/87
    Entscheidungstext OGH 11.12.1987 2 Ob 32/87
    nur: Der Naturalersatz ist grundsätzlich durch den Beschädiger zu leisten. (T1) Veröff: JBl 1988,319 = ZVR 1988/126 S 276

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0030654

Dokumentnummer

JJR_19780125_OGH0002_0010OB00001_7800000_009

Rechtssatz für 1Ob1/78 (1Ob2/78) 1Ob34/...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0050058

Geschäftszahl

1Ob1/78 (1Ob2/78); 1Ob34/82 (1Ob35/82); 1Ob38/87; 1Ob1/89; 1Ob31/94; 1Ob407/97b; 1Ob272/99b; 1Ob318/01y; 1Ob239/13y

Entscheidungsdatum

25.01.1978

Norm

AHG §1 Ba
AHG §1 Cc
AHG §11
B-VG Art18 Abs2
B-VG Art89

Rechtssatz

Auch eine Verordnung kann als haftungsbegründendes Ereignis angesehen werden; das Gericht hat dann allerdings Art 89 B - VG zu beachten.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    Veröff: SZ 51/7
  • 1 Ob 34/82
    Entscheidungstext OGH 15.02.1983 1 Ob 34/82
    nur: Auch eine Verordnung kann als haftungsbegründendes Ereignis angesehen werden. (T1) Veröff: SZ 55/190
  • 1 Ob 38/87
    Entscheidungstext OGH 21.10.1987 1 Ob 38/87
    nur T1; Beisatz: Das gilt auch dann, wenn die Verordnungen der Konkretisierung durch individuelle Akte der Vollziehung bedürfen; auf gesetzwidrigen Verordnungen beruhende individuelle Verwaltungsakte sind dann gleichfalls rechtswidrig. (T2) Veröff: SZ 60/217 = EvBl 1988/30 S 205 = JBl 1988,176
  • 1 Ob 1/89
    Entscheidungstext OGH 26.04.1989 1 Ob 1/89
    Beisatz: Trotz allfälliger Bedenken gegen die Gesetzmäßigkeit der Verordnung ist das Amtshaftungsbegehren dennoch abzuweisen, wenn dem Organ bei der Erlassung kein Verschulden zur Last gefallen ist. (T3) Veröff: SZ 62/72 = JBl 1991,177
  • 1 Ob 31/94
    Entscheidungstext OGH 25.04.1995 1 Ob 31/94
    nur T1; Beis wie T3
  • 1 Ob 407/97b
    Entscheidungstext OGH 28.04.1998 1 Ob 407/97b
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Erlaß vom 28.Februar 1990, GZ 54.340/61-4.10/90, über den Gehörschutz beim Scharfschießen mit Feuerwaffen sowie bei Lärmexposition. (T4) Veröff: SZ 71/79
  • 1 Ob 272/99b
    Entscheidungstext OGH 28.03.2000 1 Ob 272/99b
    Auch; Beisatz: Die Erlassung genereller Verwaltungsakte (Verordnungen) ist Verwaltungshandeln in Vollziehung der Gesetze (Art 18 Abs 2 B-VG), aus dem Amtshaftungsansprüche abgeleitet werden können. (T5)
  • 1 Ob 318/01y
    Entscheidungstext OGH 30.09.2002 1 Ob 318/01y
    Ähnlich; Beisatz: Hier: Sollten Organe der Beklagten vor dem 1. 1. 1987 wegen des Beschlusses des verfassungs- bzw gesetzwidrigen § 11 Abs 1 BUO haftbar gemacht werden, kann nicht unbeachtet bleiben, dass gemäß § 58 ÄrzteG 1984 (nunmehr: § 93 ÄrzteG 1998) rückständige Umlagen und Beiträge nach den §§ 56 und 57 (nunmehr §§ 91 und 92 ÄrzteG 1998) nach dem Verwaltungsvollstreckungsgesetz eingebracht werden können. Die gemäß § 13 BUO auszustellenden Rückstandsausweise stellen Exekutionstitel dar. Selbst wenn daher die Beklagte in der Zeit bis 1. 1. 1987 die Einhebung nicht im Wege des Sozialversicherungsträgers durchgeführt hätte, wären die Beiträge und Umlagen von ihr doch - letztlich - im Wege des Vollstreckungsverfahrens eingetrieben worden, sodass ein ersatzfähiger Schaden jedenfalls nicht in diesen Beiträgen selbst oder in Teilen davon gelegen sein kann. (T6)
  • 1 Ob 239/13y
    Entscheidungstext OGH 06.03.2014 1 Ob 239/13y
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0050058

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.05.2014

Dokumentnummer

JJR_19780125_OGH0002_0010OB00001_7800000_010

Rechtssatz für 1Ob1/78 (1Ob2/78) 2Ob54/...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0053789

Geschäftszahl

1Ob1/78 (1Ob2/78); 2Ob54/97y; 2Ob54/05p

Entscheidungsdatum

25.01.1978

Norm

B-VG Art89
StVO §43 Abs1 litb Z2
StVO §44 Abs1 lita

Rechtssatz

Bei der Vorschreibung eines bestimmten Verhaltens an die Straßenbenützer wie bei der, den Benützern einer anderen Straße Vorrang zu geben, handelt es sich um eine Verordnung, die durch Anbringen des entsprechenden Straßenverkehrszeichens kundgemacht wird.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 1/78
    Entscheidungstext OGH 25.01.1978 1 Ob 1/78
    Veröff: SZ 51/7
  • 2 Ob 54/97y
    Entscheidungstext OGH 20.03.1997 2 Ob 54/97y
    Auch
  • 2 Ob 54/05p
    Entscheidungstext OGH 14.06.2005 2 Ob 54/05p

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0053789

Dokumentnummer

JJR_19780125_OGH0002_0010OB00001_7800000_011

Entscheidungstext 1Ob1/78 (1Ob2/78)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Geschäftszahl

1Ob1/78 (1Ob2/78)

Entscheidungsdatum

25.01.1978

Norm

ABGB §1036 Abs2
ABGB §1293 Abs2
ABGB §1304 Abs1. 2
ABGB §1323 Abs2
ABGB §1332 Abs2
ABGB §1338 Abs1
Amtshaftungsgesetz §1 Abs1. 2
Amtshaftungsgesetz §8 Abs1
Amtshaftungsgesetz §11 Abs1. 2
Bundesstraßengesetz 1971 §5 Abs2
B-VG Art89 Abs1. 2
Straßenverkehrsordnung §43 Abs1 litb Z2
Straßenverkehrsordnung §43 Abs2
Straßenverkehrsordnung §44 Abs1 lita
Straßenverkehrsordnung §44

Kopf

SZ 51/7

Spruch

Einem als Kläger auftretenden Rechtsträger im Sinne des § 1 AHG kann eine Mitverschuldenseinwendung des Beklagten aus einer Tätigkeit in Vollziehung der Gesetze ohne Einhaltung der Verfahrensbestimmungen des Amtshaftungsgesetzes entgegengehalten werden

Einem Geschädigten, der, ohne gewerblicher Unternehmer zu sein, eine Reparatur bereits selbst durchgeführt hat, ist vom zum Schadenersatz Verpflichteten nur der tatsächliche Aufwand zu ersetzen; dies gilt auch für die Republik Österreich (Bundesstraßenverwaltung), die Schäden an einer Bundesstraße selbst behob

OGH 25. Jänner 1978, 1 Ob 1, 2/78 (OLG Linz 1 R 93/77; LG Salzburg; Cg 39/76)

Text

Am 7. Jänner 1975 gegen 10.40 Uhr ereignete sich beim Autobahndreieck, in dem der von Linz kommende Autobahnast, dem durch ein Straßenverkehrszeichen "Achtung Vorrangverkehr" (§ 50 Z. 5 StVO in der damals geltenden Fassung, die auch im folgenden zitiert wird) der Vorrang genommen war, in den von Walserberg kommenden Autobahnast einmundet, ein Verkehrsunfall, an dem ein vom Zweitbeklagten gelenkter Tankwagen, dessen Halter der Erstbeklagte war, ein von Erich S gelenkter LKW der Firma M sowie ein von Helmut K gelenkter Sattelschlepper beteiligt waren. Der von Erich S gelenkte LKW näherte sich bei Baukilometer 1700, aus Richtung Linz kommend, der Einmundung des von Walserberg kommenden Autobahnastes mit einer Geschwindigkeit von etwa 70 bis 80 km/h, verringerte diese auf etwa 50 km/h, beschleunigte in der Folge wieder etwas und bremste schließlich bei Ansichtigwerden des Sattelschleppers stärker, um diesem den Vorrang einzuräumen. Der Beklagte, der mit seinem Tankwagen hinter dem LKW der Firma M fuhr, nahm die Bremsung zu spät wahr bzw. reagierte zu langsam auf dieses Verhalten und hielt auch nicht einen für eine ausreichende Reaktion genügenden Sicherheitsabstand ein. Um ein Auffahren auf den LKW zu vermeiden, wich der Zweitbeklagte nach rechts aus; sein Fahrzeug streifte dabei den Tieflader des Sattelschleppers und wurde dabei gegen das Fahrzeug der Firma M zurückgeschleudert. Bei diesem Unfall gerieten die drei beteiligten Fahrzeuge außer Kontrolle und beschädigten die Leitschienen erheblich; überdies flossen etwa 2000 l Benzin aus.

Die klagende Partei, die Republik Österreich (Bundesstraßenverwaltung), begehrt von den beklagten Parteien unter Behauptung eines ihr entstandenen Schadens für Wiederherstellungsarbeiten, Materialkosten und Pflanzenmaterial einschließlich eines 10%igen Verwaltungszuschlages 89 365.75 S, wovon sie 53 415 S aus einem Erlag des Haftpflichtversicherers des Erstbeklagten abzog. Die Beklagten wendeten insbesondere ein, daß sich die klagende Partei ein Mitverschulden von mindestens 50% anrechnen lassen müsse, weil das Verkehrszeichen "Achtung Vorrangverkehr" unrichtig angebracht worden sei, da die zwei Fahrbahnen aufweisende Richtungsfahrbahn ab der Einmundung auf mindestens 200 m durch eine Sperrlinie abgeteilt sei und daher eine Vorrangregelung nicht in Frage gekommen sei. Der Anspruch wurde auch der Höhe nach bestritten.

Das Erstgericht verurteilte die Beklagten zur ungeteilten Hand zur Bezahlung von 18 995.41 S samt Anhang und wies das Mehrbegehren von 16 955.34 S samt Anhang ab. Es stellte fest, daß die klagende Partei die Schäden durch eigenes Personal behoben habe, wofür für den Einsatz des Personals bei Berücksichtigung von Kosten von 90 S pro Stunde und einesLKWs die Anerkennung eines Aufwandes von 25 106.50 S einschließlich Verwaltungskosten angemessen sei, wozu 4017.04 S an 16%iger Umsatzsteuer kämen. Zur Behebung der Unfallschäden hätten 30 Leitschienen, 17 Steher, 2 Blendlinsen, 32 Dämpfungselemente und 10 Zwischenstücke ersetzt werden müssen. Der klagenden Partei sei hiedurch bei Berücksichtigung eines für die Leitschienen gewährten Rabattes von 22% ein Materialaufwand von 25 834.42 S unter Hinzurechnung von 16% Umsatzsteuer und 10% Verwaltungskostenzuschlag von 32 551.37 S entstanden. Unter Hinzuzählung von Kosten für den Pflanzenersatz von 9760 S (einschließlich Umsatzsteuer) und eines Verwaltungskostenzuschlages von 10% hiefür von 976 S ergebe sich damit ein Gesamtschaden von 72 410.41 S (richtig: 72 410.91 S), so daß die Beklagten unter Berücksichtigung der Teilzahlung von 53 415 S 18 995.41 S samt Anhang zu bezahlen hätten. Die klagende Partei, die eigene Arbeitskräfte eingesetzt habe, um den Schaden zu beheben, könne den dadurch verursachten Mehraufwand ersetzt begehren, ebenso den Verwaltungsaufwand. Der Schaden sei jedoch nur in der Höhe eingetreten, in der eine Vermögensminderung auf Seite der klagenden Partei eingetreten sei; die klagende Partei habe daher den ihr gewährten Rabatt weiterzugeben. Die Hinterlegung der Versicherungssumme durch die Haftpflichtversicherung könne für die weitere Haftungspflicht keine befreiende Wirkung haben; auch der Erstbeklagte hafte gemäß § 19 Abs. 2 EKHG.

Über Berufung beider Streitteile änderte das Berufungsgericht das erstgerichtliche Urteil mit Teilurteil dahin ab, daß es die Beklagten zur ungeteilten Hand zur Bezahlung von 14 978.37 S samt Anhang verurteilte und ein Mehrbegehren von 17 388.78 S samt Anhang abwies; soweit auch ein Betrag von 3583.60 S abgewiesen worden war sowie im Kostenausspruch hob das Berufungsgericht das erstgerichtliche Urteil ohne Rechtskraftvorbehalt auf und verwies die Rechtssache in diesem Umfang an das Erstgericht zur ergänzenden Verhandlung und neuerlichen Entscheidung zurück. Die durch den Unfall notwendig gewordenen Arbeiten der Dienstnehmer der klagenden Partei hätten es verhindert, daß während dieser Zeit andere Arbeiten erledigt werden konnten. Der Arbeitsaufwand müsse daher ersetzt werden. Umsomehr gelte dies für den unfallbedingten Aufwand durch Verwendung betriebseigener Fahrzeuge und Geräte der klagenden Partei, die damit einer weiteren Abnützung unterlegen und bei denen hiedurch weitere Betriebskosten aufgelaufen seien. Die klagende Partei müsse sich den 22%igen Rabatt anläßlich der Beschaffung der Leitschienen und ihres Zubehörs anrechnen lassen, da sie sonst ungerechtfertigt bereichert wäre. Die klagende Partei sei auch nicht berechtigt, für den in Eigenregie getätigten Personal-, Fahrzeug- und Geräteaufwand 16% Umsatzsteuer zu verrechnen, da sie nicht umsatzsteuerpflichtig sei; bei einem Schadenersatzanspruch liege auch kein Leistungsaustausch vor. Hiedurch verringere sich der Anspruch der klagenden Partei um 4017.04 S. Der Erstbeklagte sei durch den Gerichtserlag der Haftpflichtversicherungssumme nicht haftungsfrei geworden, da bei Verschulden des Fahrers der Halter auch für den über die Haftpflichtversicherungssumme hinaus entstandenen Schaden einzustehen habe. Ein 50%iges Mitverschulden sei der klagenden Partei nicht anzulasten, weil für die behördliche Anordnung der Aufstellung von Verkehrszeichen die klagende Partei gar nicht verantwortlich zu machen sei; im übrigen sei es für den Fall, daß die Bodenmarkierungen und die Sperrlinie durch Eis oder Schnee verdeckt sein sollten, unbedingt notwendig gewesen, auf dem von Linz kommenden Autobahnast ein negatives Vorrangzeichen aufzustellen; ein haftungsbegrundendes Mitverschulden der klagenden Partei könne darin nicht gelegen sein. Soweit die klagende Partei einen 20%igen Zuschlag zum Stundensatz für die Personalkosten der in Eigenregie arbeitenden klagenden Partei begehre, sei das Verfahren noch ergänzungsbedürftig.

Der Oberste Gerichtshof, der auch unzulässige Rekurse gegen den ohne Rechtskraftvorbehalt ergangenen Teilaufhebungsbeschluß des Berufungsgerichtes zurückwies, gab den Revisionen beider Parteien gegen dessen Teilurteil nicht Folge.

Rechtliche Beurteilung

Aus den Entscheidungsgründen:

Grundsatz des Schadenersatzrechtes ist es, daß jeder Nachteil, welcher jemandem an Vermögen, an Rechten oder an seiner Person zugefügt worden ist, ersetzt werde (§ 1293 ABGB). Der Schadenersatzanspruch hat also den Zweck, dem Geschädigten einen Ausgleich für die erlittene Einbuße zukommen zu lassen. Die primäre Funktion des gesamten Haftpflichtrechtes liegt in der Verwirklichung dieses Ausgleichsgedankens (Koziol, Österreichisches Haftpflichtrecht I, 3). Der Schädiger hat den Geschädigten grundsätzlich so zu stellen, wie er ohne die Beschädigung gestellt wäre (JBl. 1977, 322 und die dort angeführte Literatur und weitere Judikatur). Der Schaden ist also grundsätzlich durch eine Differenzrechnung zu ermitteln; es ist zunächst der hypothetische heutige Vermögensstand ohne das schädigende Ereignis festzustellen und von diesem Betrag der heutige tatsächliche Vermögenswert abzuziehen (EvBl. 1977/140; Koziol a. a. O. I, 12), wobei § 1324 ABGB nur für die Art der Berechnung einen Unterschied nach dem Grad des Verschuldens trifft.

Um den Ersatz eines verursachten Schadens zu leisten, muß gemäß § 1323 ABGB alles in den vorigen Zustand zurückversetzt oder, wenn dieses nicht tunlich ist, der Schätzungswert vergütet werden. Das Gesetz steht damit grundsätzlich auf dem Standpunkt, daß der Ersatz eines verursachten Schadens in Natur zu geschehen habe, nur wenn der Naturalersatz unmöglich oder untunlich ist, muß der Schätzwert vergütet werden (Wolff in Klang[2] VI, 118 f.). Der Naturalersatz ist grundsätzlich durch den Beschädiger zu leisten. Einen gesonderten Anspruch auf Leistung der für eine Naturalherstellung nötigen Kosten kennt das Gesetz nicht (Koziol a. a. O. I, 132). Nach ständiger Rechtsprechung ist der Geschädigte nach der sich aus den §§ 403, 1036, 1043, 1304 ABGB und anderen gesetzlichen Bestimmungen ergebenden Schadensminderungspflicht jedoch verhalten, seinen Schaden möglichst gering zu halten, wenn und soweit ihm ein konkretes Verhalten zugemutet werden kann (SZ 45/5; SZ 39/110 u. a.). Der Geschädigte hat daher die zur Schadensminderung erforderlichen, ihm zumutbaren Maßnahmen von sich aus und ohne Rücksicht auf das Verhalten des Schädigers zu treffen (ZVR 1975/165 u. a.). Was zugemutet werden kann, bestimmt sich nach den Interessen beider Teile im Einzelfall nach den Grundsätzen des redlichen Verkehrs (ZVR 1973/110 u. a.). Da der Schaden häufig umso größer ist, je länger der durch die Beschädigung herbeigeführte Zustand dauert, kann der Geschädigte unter Umständen verpflichtet sein, selbst alles zur Wiederherstellung Nötige zu tun und etwa einen Reparaturauftrag möglichst rasch zu erteilen (ZVR 1975/165; SZ 41/154 u. a.). Der Geschädigte muß dann aber auch, wenn die Naturalherstellung möglich und tunlich und der Schädiger zur Naturalrestitution verpflichtet ist (Koziol a. a. O. I, 132), berechtigt sein, die Wiederherstellung selbst zu besorgen oder besorgen zu lassen (Wolf f a. a. O., 121). Der OGH hat ausgesprochen, daß die Selbstherstellung durch den Geschädigten zulässig ist, wenn der Schädiger sich seiner Pflicht zur Leistung des Naturalersatzes, etwa durch Bestreiten der Schadenersatzforderung dem Gründe nach, entzieht; der Geschädigte kann vorher Vorschuß, hinterher Ersatz verlangen (MietSlg. 25 175; SZ 32/5 u. a.). Trifft er solche Vorkehrungen, ist er Geschäftsführer ohne Auftrag (§§ 1035 ff. ABGB) für den Haftpflichtigen (SZ 45/137; Koziol a. a. O. I, 132 und in JBl. 1972, 234; Wolff a. a. O., 121). Der Geschädigte hat damit Anspruch darauf, daß ihm der notwendig und zweckmäßig gemachte Aufwand ersetzt werde (§ 1036 ABGB). Den Aufwand bilden alle Werte, die zum Zwecke der Geschäftsführung verbraucht wurden (Auslagen, Verbindlichkeiten, Zeitversäumnis), darüber hinaus auch Entlohnung für Mühewaltung bei persönlichen berufsmäßigen Arbeitsleistungen (Stanzl in Klang[2] IV/1, 898 f., 904; EvBl. 1968/39 u. a.).

Im vorliegenden Fall wurde die notwendige Reparatur von der klagenden Partei selbst vorgenommen. Sie kann daher grundsätzlich ihren eigenen Aufwand ersetzt begehren, nicht aber mehr; insbesondere kommt eine objektiv-abstrakte Berechnung, wie sie § 1332 ABGB vorsieht, nicht in Betracht. Wenn der Schaden in Aufwendungen besteht, ist er vielmehr konkret zu berechnen (Koziol a. a. O. I, 146). Gewiß bleibt es dem Geschädigten an sich überlassen, ob er eine Reparatur durchführen läßt; tut er dies nicht, kann er die angemessenen Kosten der Reparatur, zu denen auch die Umsatzsteuer gehört, verlangen (JBl. 1976, 44; SZ 43/186 u. a.). Hat er sie aber durchgeführt, sind nicht mehr die angemessenen Kosten fiktiv zu berechnen, sondern die tatsächlichen zu ersetzen "Angemessene" Kosten sind daher nur dort zuzusprechen, wo die tatsächlichen noch nicht bekannt sind; soweit die Entscheidung JBl. 1959, 209 davon spricht, daß stets der Schätzungswert zu vergüten ist, kann ihr nicht gefolgt werden.

Bei einem gewerblichen Unternehmer, der den Schaden selbst behoben hat, anerkennt die Rechtsprechung, wie der Revision der klagenden Partei an sich beizupflichten ist, allerdings, daß er dem Schädiger nicht nur seinen handelsüblichen Gewinn anrechnen, sondern auch ihm gewährte Rabatte behalten dürfe, weil ein Gewerbetreibender ohne Reingewinn nicht arbeiten kann und kein Grund besteht, den Beschädiger besser zu stellen, weil der geschädigte Gewerbetreibende selbst den Schaden behoben hat und ihn nicht von einem anderen Unternehmer hat beheben lassen (JBl. 1959, 209). Die Rechtsprechung hat auch bereits anerkannt, daß nicht nur jeder Unternehmer, der Arbeitskräfte seines Betriebes freistellt, um den Schaden selbst zu beheben, den Mehraufwand ersetzt verlangen kann, sondern daß auch jeden andere Geschädigte, der Zeit und Geld im Zusammenhang mit der Behebung des Schadens aufwenden muß, den Ersatz dieses Mehraufwandes vom Schädiger begehren kann (SZ 40/144). Der Revision der Beklagten, daß der klagenden Partei kein Ersatzanspruch zustehe, weil Straßenmeistereien als ständige Einrichtungen im öffentlichen Interesse mit Bereitschaftsdienst bei Behebung von Unfallsschäden keinen zusätzlichen Aufwand an Personal und an finanziellen Kosten hätten, ist daher nicht beizupflichten. Gewiß muß die klagende Partei einen bestimmten Stand an Personal und Kraftfahrzeugen halten, um ihren Aufgaben im öffentlichen Interesse nachkommen zu können; dieser Stand müßte aber nicht so groß sein, wenn nur ohne Verschuldenverursachte Schäden zu beheben wären; nur die Erfüllung solcher Aufgaben muß kostenmäßig endgültig von der klagenden Partei (bzw. vom Steuerzahler) getragen werden. Der Aufwand an Personal und Kraftfahrzeugkosten, der zur Behebung schuldhaft herbeigeführter Schäden erforderlich ist, ist aber vom Schädiger zu tragen. Die Beklagten können sich also nicht darauf berufen, daß die klagende Partei in der Lage war, die Reparatur mit dem Stand an Personal und Kraftfahrzeugen durchzuführen, den sie auch ohne den Unfall gehabt hätten.

Es kann aber auch der Revision der klagenden Partei nicht beigepflichtet werden, daß ihr mehr als der tatsächliche Kostenaufwand und ein 10%iger Zuschlag für Verwaltungsaufwendungen, der von den Untergerichten bereits anerkannt wurde, zuzusprechen wäre. Während nämlich bei einem Unternehmer davon ausgegangen werden muß, daß er, hätte er die Reparatur nicht selbst durchgeführt, einen Gewinn durch andere Reparaturen erzielt hätte, so daß der Schaden, da der Entgang einer bestimmten Gewinnmöglichkeit im Verkehr als selbständiger Vermögenswert angesehen wird (SZ 40/2 u. a.), eben in den Reparaturkosten einschließlich Gewinn und allfälligen Vorteilen aus einer Rabattgewährung besteht, kann dies von der Bundesstraßenverwaltung nicht gesagt werden, da diese - anders auch als die Österreichischen Bundesbahnen (SZ 40/144) - kein "Unternehmer" ist und auch nicht in der Lage gewesen wäre, an Stelle der notwendigen Reparaturen als Folge des schuldhaften Verhaltens des Zweitbeklagten durch ihre sonst entfaltete Tätigkeit Gewinne zu erzielen. Es kann der klagenden Partei daher nicht zuerkannt werden, daß ihr die für Ersatzteile gewährten Rabatte verbleiben und ihr damit aus der Beschädigung ein Vorteil erwüchse. Ebensowenig können ihr aber Umsatzsteuerbeträge zugesprochen werden, die sie tatsächlich nicht entrichten muß. Daß die klagende Partei als Bundesstraßenverwaltung - soweit es sich nicht um Entgelt für die Benützung von Bundesstraßen handelt - nicht umsatzsteuerpflichtig ist, ergibt sich nicht nur aus § 2 Umsatzsteuergesetz 1972, sondern wird auch von der Revision nicht bestritten. Folgte man der Auffassung der Revision der klagenden Partei, hätte die Schadenszufügung zur Folge, daß der klagenden Partei ein Vorteil zukäme, der ihr ohne den Schadensfall nicht zugekommen wäre, was den gesetzlichen Grundsätzen über Schadenersatz widerspräche. Ob der Zweitbeklagte den Unfall grob fahrlässig verursachte, ist rechtlich ohne Belang, da der klagenden Partei nach ihrer Funktion kein Gewinn entgangen sein kann.

Zu Unrecht wehrt sich der Erstbeklagte dagegen, daß er gemeinsam zur Haftung mit dem Zweitbeklagten verurteilt wurde, obwohl der Haftpflichtversicherer keine Leistung mehr zu erbringen hat. Es genügt, auf § 19 Abs. 2 EKHG zu verweisen, wonach auch dort, wo die Ersatzansprüche für einen durch einen Unfall beim Betrieb eines Kraftfahrzeuges verursachten Schaden nach den allgemeinen Vorschriften des bürgerlichen Rechtes zu beurteilen sind, der Halter für das Verschulden der Personen haftet, die mit seinem Willen beim Betrieb des Kraftfahrzeuges tätig waren. Diese Voraussetzungen sind im vorliegenden Fall gegeben, da der Zweitbeklagte schuldhaft handelte und der Erstbeklagte gar nicht behauptet, der Zweitbeklagte sei gegen seinen Willen beim Betrieb des Kraftfahrzeuges tätig gewesen. Ein eigenes Verschulden des Erstbeklagten fordert das Gesetz für die Inanspruchnahme seiner Haftung keineswegs.

Die Beklagten halten in der Revision die Behauptung, sie könnten gegen den Anspruch der klagenden Partei als haftungsminderndes Verschulden einwenden, daß Organe der klagenden Partei in Ausübung der Hoheitsverwaltung (EvBl. 1958/290 u. a.) den Unfall durch die rechtswidrige Anordnung der Aufstellung des Gefahrenzeichens „Achtung Vorrangverkehr" an der Kreuzung der beiden Autobahnäste mitveranlaßt hätten, aufrecht. Die klagende Partei vertritt auch noch in ihrer Revisionsbeantwortung die Auffassung, daß der Vollzug von Agenden der Straßenbehörden Landessache sei und dem eingewendeten "Behördenverschulden" ein Aufforderungsverfahren nach § 8 AHG vorausgehen müßte.

Zu Unrecht vertreten zunächst das Berufungsgericht und die Revisionsbeantwortung der klagenden Partei die Auffassung, daß die klagende Partei bei Erlassung einer Verordnung, die Autobahnen (§ 43 Abs. 3 lit. a StVO) betrifft, nicht Rechtsträger sei; das Gegenteil ergibt sich aus § 94 Z. 2 StVO. Damit ist die Frage zu beurteilen, inwieweit eine juristische Person, die für das Verschulden ihrer Organe haftet, bei einer von der juristischen Person erhobenen Klage ein Mitverschuldenseinwand nach § 1304 ABGB erhoben werden kann und ob bejahendenfalls dieser Mitverschuldenseinwand auch gegen einen Rechtsträger im Sinne des § 1 AHG außerhalb eines Amtshaftungsverfahrens zulässig ist.

Auszugehen ist davon, daß eine juristische Person zwar selbst verschuldensunfähig ist und auch selbst keine unerlaubten Handlungen setzen kann, aber für das schuldhafte Handeln anderer Personen in ihrem Rechtskreis, das ihr haftungsrechtlich zugerechnet wird, einzustehen hat (EvBl. 1978/112 = JBl. 1978, 543; Ostheim in JBl. 1972, 315). Nach ständiger Rechtsprechung hat die juristische Person jedenfalls - vgl. zur weitergehenden Auffassung Koziol a. a. O. II, 296 sowie die dort in Fußnote 192 a angegebene Literatur - für unerlaubte Handlungen derjenigen Vertreter zu haften, die unmittelbar durch ihre Verfassung oder sonstige Satzung zu ihrer Vertretung berufen sind (JBl. 1977, 199; SZ 44/45; SZ 41/2; Wolff in Klang[2] I/1, 200; Ehrenzweig[2] I/1, 208). Diese Haftungsverpflichtung läßt sich einerseits aus § 26 ABGB ableiten, der die Gleichstellung der juristischen Person mit der natürlichen Person anordnet, die nur erreicht werden kann, wenn jene für das Verhalten ihrer Organe so einzustehen hat wie die natürliche Person für ihr eigenes, andererseits aus § 337 ABGB (Koziol a. a. O. II, 295 f.), Das verfassungsmäßige Organ der klagenden Partei für die Erlassung von Verordnungen betreffend Autobahnen ist der Bundesminister (das Bundesministerium) für Verkehr (§ 94 Z. 2 StVO), dessen Mitverschulden sich die klagende Partei also grundsätzlich so entgegenhalten lassen muß wie eine natürliche Person ihr eigenes. Die Gleichstellung der juristischen Person mit der natürlichen Person erfordert darüber hinaus, daß nicht nur der im Amtshaftungsprozeß beklagte Rechtsträger ein Mitverschulden des ihn belangenden Klägers einwenden kann (Loebenstein - Kaniak, Kommentar zum Amtshaftungsgesetz, 69, 74), sondern auch ein Rechtsträger im Sinne des § 1 AHG sich einen Mitverschuldenseinwand nach § 1304 ABGB entgegenhalten lassen muß, wenn er selbst als Kläger auftritt; daß er dies als Träger der Privatwirtschaftsverwaltung tut, ist gleichgültig, weil dadurch die Identität nicht verändert wird. Der aufgezeigten Möglichkeit steht § 1 Abs. 1 AHG nicht entgegen, sagt diese Bestimmung doch sogar ausdrücklich, daß der Rechtsträger nach den Bestimmungen des bürgerlichen Rechtes zu haften hat. Gewiß tritt die Haftung des Rechtsträgers gegen ihn erhobene Schadenersatzansprüche nur bei Einhaltung der Verfahrensbestimmungen des Amtshaftungsgesetzes ein. Bei diesen handelt es sich aber um Ausnahmeregelungen, so daß sie nur insoweit zu gelten haben, als es sich um Ansprüche handelt, die dort genannt sind. Sowohl § 2 als auch § 8 AHG sprechen jedoch nur von Ersatzansprüchen gegen den Rechtsträger; auch die Bestimmungen über die Zuständigkeit für Amtshaftungsklagen des § 9 AHG gelten nur für Klagen des Geschädigten gegen den Rechtsträger auf Schadenersatz, also nur für Rechtsstreitigkeiten, in denen der Rechtsträger beklagte Partei ist. Gelten damit aber die verfahrensrechtlichen Sonderregelungen des Amtshaftungsgesetzes für einen Mitverschuldenseinwand gegenüber dem klagenden Rechtsträger nicht, muß dem Beklagten das Recht zustehen, ihm gegenüber auch ein Verschulden einwenden zu dürfen, das sich aus seiner Tätigkeit "in Vollziehung der Gesetze" ableitet. Auch das rechtspolitische Motiv des § 8 AHG, den Rechtsträger in die Lage zu versetzen, den Ersatzanspruch zunächst im eigenen Bereich zu prüfen und eine Sichtung der wirklich streitigen Rechtsfälle zu ermöglichen (Bericht und Antrag des Ausschusses zur Verwaltungsreform zum AHG,515 BlgNR, V. GP bei Loebenstein - Kaniak a. a. O., 166; SZ 43/78; SZ 34/48), kommt in einem solchen Fall nicht zum Tragen, weil der Rechtsträger, der einen privatrechtlichen Anspruch geltend machen will, schon vor diesem Zeitpunkt abzuwägen (und allenfalls zu erheben) hat, ob er seinen Anspruch wegen eines mitwirkenden Eigenverschuldens zu reduzieren hätte.

Entgegen der Auffassung der klagenden Partei waren daher die Beklagten berechtigt, der klagenden Partei gegenüber einen Mitverschuldenseinwand in der Richtung zu erheben, daß sie gesetzwidrig ein Straßenverkehrszeichen angebracht habe. Bei der Vorschreibung eines bestimmten Verhaltens an die Straßenbenützer wie bei der, den Benützern einer anderen Straße Vorrang zu geben, handelt es sich allerdings um eine Verordnung nach § 43 Abs. 1 lit. b Z. 2 StVO (Kammerhofer, StVO[5], 199 Anm. 7), die durch Anbringung des entsprechenden Straßenverkehrszeichens auch gehörig kundgemacht wurde (§ 44 Abs. 1 lit. a StVO). Die Prüfung einer gehörig kundgemachten Verordnung steht den Gerichten nicht zu (Art. 89 Abs. 1 B-VG). Es bestunde allerdings, weil grundsätzlich auch eine Verordnung als schädigendes Ereignis angesehen werden kann (Loebenstein - Kaniak a. a. O., 125) die Möglichkeit, gemäß Art. 89 Abs. 2 B-VG einen Antrag auf Aufhebung der Verordnung beim VfGH zu stellen, wenn gegen die Anwendung der Verordnung aus dem Grund der Gesetzwidrigkeit Bedenken bestunden. Solche Bedenken hat der OGH gegen die von den Beklagten bekämpfte Verordnung aber nicht. Der Auffassung der Beklagten, die klagende Partei als Behörde wäre nicht berechtigt gewesen, an der Kreuzung zweier Autobahnen einer von ihnen den Vorrang zu nehmen, vermag der OGH vielmehr nicht zu folgen. Da Autobahnen Straßen zu sein haben, die sich mit anderen Straßen nicht überschneiden und über besondere Anschlußstellen für die Zu- und Abfahrt verfügen, muß der Benützer einer Autobahn grundsätzlich nicht damit rechnen, daß eine rechts einmundende Straße Vorrang haben könnte, da dies nur für eine andere Autobahn gelten dürfte. Es war daher zweifellos im Sinne des § 43 Abs. 1 lit. b StVO, gerechtfertigt, bei Kreuzung zweier Autobahnen einer der beiden den Vorrang zu nehmen. Gemäß § 50 Z. 5 StVO durfte das Zeichen "Achtung Vorrangverkehr" aber höchstens 50 m vor der Kreuzung mit der Vorrangstraße angebracht werden; Kreuzung ist aber die Stelle, an der die andere Straße einmundet (§ 2 Z. 17 StVO). Auch wenn daher zur weiteren Absicherung des Verkehrs noch nach der Einmundung der zweiten Autobahn eine Sperrlinie (§§ 9 Abs. 1, 55 Abs. 2 StVO) angebracht war, durfte das Zeichen "Achtung Vorrangverkehr" an keiner anderen Stelle angebracht werden. Die Revision der Beklagten kann auch nicht darauf hinweisen, welche konkrete Gesetzesbestimmung durch Organe der beklagten Partei verletzt worden wäre.

Schlagworte

Haftpflichtrecht, Grundgedanke, Mitverschuldenseinwand des Rechtsträgers, Naturalersatz, Tatsachenfeststellung, Bekämpfung, verfahrensrechtliche Sonderregelungen des AHG, Verordnung als haftbegrundendes Ereignis

Anmerkung

Z51007

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:0010OB00001.78.0125.000

Dokumentnummer

JJT_19780125_OGH0002_0010OB00001_7800000_000