Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 92/14/0038

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

92/14/0038

Entscheidungsdatum

03.11.1992

Index

32/02 Steuern vom Einkommen und Ertrag

Norm

EStG 1972 §6 Z1;
EStG 1972 §6 Z2;
EStG 1972 §7 Abs1;

Rechtssatz

Der Firmenwert setzt sich aus einer Vielzahl von Wertfaktoren zusammen, aber dennoch stellt er ein einheitlich zu bewertendes Wirtschaftsgut dar, das je nach Art und Gewichtung seiner Wertfaktoren entweder zur Gänze als abnutzbares oder zur Gänze als nicht abnutzbares Wirtschaftsgut anzunehmen ist (Hinweis E 5.3.1986, 84/13/0062, VwSlg 6084 F/1986).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1992:1992140038.X01

Im RIS seit

19.03.2001

Zuletzt aktualisiert am

02.09.2010

Dokumentnummer

JWR_1992140038_19921103X01

Rechtssatz für 92/14/0038

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

92/14/0038

Entscheidungsdatum

03.11.1992

Index

32/02 Steuern vom Einkommen und Ertrag

Norm

EStG 1972 §6 Z1;
EStG 1972 §6 Z2;
EStG 1972 §7 Abs1;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 1839/76 E 4. März 1980 RS 1

Stammrechtssatz

Der Geschäftswert oder Firmenwert kann ein abnutzbares Wirtschaftsgut sein. Ob dies der Fall ist, hängt von dem im Einzelfall gegebenen Umständen ab (E 21.9.1976, 1270, 1361/76; E 12.9.1978, 1048/78 und E 5.10.1979, 500, 630/78).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1992:1992140038.X02

Im RIS seit

19.03.2001

Zuletzt aktualisiert am

02.09.2010

Dokumentnummer

JWR_1992140038_19921103X02

Rechtssatz für 92/14/0038

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

92/14/0038

Entscheidungsdatum

03.11.1992

Index

32/02 Steuern vom Einkommen und Ertrag
90/02 Kraftfahrgesetz

Norm

EStG 1972 §6 Z1;
EStG 1972 §6 Z2;
EStG 1972 §7 Abs1;
KFG 1967 §109 Abs1;
KFG 1967 §109 Abs2;
KFG 1967 §109 Abs5;

Rechtssatz

AusfzF, warum die Abgabenbehörde eine AfA vom Firmenwert einer Fahrschule nicht anerkannt hat. (Der vormalige Fahrschulinhaber adoptierte den nunmehrigen Fahrschulinhaber und Bf, wodurch er es diesem erst ermöglichte, die Fahrschulbewilligung zu erlangen, denn ohne diese Adoption wäre ein Eintritt in die "geschützten Wettbewerbsverhältnisse" nahezu ausgeschlossen gewesen. Deshalb vertrat die Abgabenbehörde zu Recht den Standpunkt, daß sowohl einer in fünf Jahren erzielten Umsatzerhöhung von rund 66 Prozent als auch dem Kundenstock als Wertkomponente des Firmenwertes gegenüber dem Erhalt der Fahrschulbewilligung untergeordnete Bedeutung zukomme).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1992:1992140038.X03

Im RIS seit

19.03.2001

Zuletzt aktualisiert am

02.09.2010

Dokumentnummer

JWR_1992140038_19921103X03