Beachte für folgende Bestimmung
Art. 1 bis 8 der Kundmachung
LGBl. Nr. 97/2022 lauten:
"Artikel 1
(1) Aufgrund des Art. 41 der Tiroler Landesordnung 1989, LGBl. Nr. 61/1988, zuletzt geändert durch das Landesverfassungsgesetz
LGBl. Nr. 36/2022, wird in der Anlage das Gemeindebeamtengesetz 1970, LGBl. Nr. 9/1970, unter Berücksichtigung der durch die Gesetze LGBl. Nr. 33/1980, 13/1985, 57/1985, 24/1986, 40/1988, 51/1990, 85/1993,
8/1995,
19/1998,
39/1999,
31/2000,
40/2001,
55/2002,
2/2003,
39/2003,
79/2003,
68/2004,
64/2006,
49/2007,
80/2007,
3/2009,
99/2009,
14/2010,
52/2010,
16/2011,
30/2011,
115/2011,
16/2012,
150/2012,
115/2013,
22/2014,
31/2015,
87/2015,
7/2016,
42/2016,
82/2016,
153/2016,
7/2017,
26/2017,
32/2017,
23/2018,
96/2018,
144/2018,
11/2019,
47/2019,
138/2019,
12/2020,
51/2020,
80/2020,
153/2020,
161/2020,
13/2021,
91/2021,
120/2021,
167/2021,
10/2022,
24/2022,
62/2022 und
67/2022 erfolgten Änderungen wieder verlautbart.
(2) Die wieder verlautbarte Rechtsvorschrift ist als „Gemeindebeamtengesetz 2022 – GBG 2022“ zu bezeichnen. Sie ist ab dem 1. Dezember 2022 anzuwenden.
Artikel 2
Das Gemeindebeamtengesetz, LGBl. Nr. 8/1949, wurde
a) mit der Kundmachung LGBl. Nr. 24/1962 unter Berücksichtigung der durch das Gesetz LGBl. Nr. 27/1961 erfolgten Änderung mit Wirkung ab dem 1. August 1962 als Gemeindebeamtengesetz 1961 und
b) mit der Kundmachung LGBl. Nr. 9/1970 unter Berücksichtigung der durch das Gesetz LGBl. Nr. 4/1970 erfolgten Änderung mit Wirkung ab dem 11. Februar 1970 als Gemeindebeamtengesetz 1970
jeweils wieder verlautbart.
Artikel 3
Die Übergangsbestimmung des Art. II Abs. 1 und 2 der Novelle
LGBl. Nr. 80/2007, die hinsichtlich des Abs. 1 mit 1. Jänner 2007 und des Abs. 2 mit 1. Jänner 2008 in Kraft getreten ist, lautet:
„(1) Für Ruhegenüsse, die erstmals im Jahr 2007 gebühren, beträgt der Kürzungsprozentsatz 0,25 Prozentpunkte.
(2) Auf Personen, die am 31. Dezember 2007 Anspruch auf eine monatlich wiederkehrende Leistung nach dem Pensionsgesetz 1965 in der für Gemeindebeamte am 31. Dezember 2007 geltenden Fassung haben, sind die Bestimmungen über die Bemessung von monatlich wiederkehrenden Leistungen und die §§ 9 und 20 des Pensionsgesetzes 1965, jeweils in der für Gemeindebeamte am 31. Dezember 2007 geltenden Fassung, weiterhin anzuwenden.“
Artikel 4
Die Übergangsbestimmung des Art. II Abs. 1 und 2 der Novelle
LGBl. Nr. 10/2022, die mit 1. Jänner 2022 in Kraft getreten ist, lautet:
„(1) Hat ein Beamter im Zeitraum vom 1. August 2018 bis zum 31. Dezember 2021 einen Anspruch auf Ausgleich oder Abgeltung von Zeiten einer zusätzlichen Dienstleistung nach § 24h Abs. 4 des Gemeindebeamtengesetzes 1970 in der Fassung des Gesetzes
LGBl. Nr. 18/2012 erworben, so ist dieser Anspruch bis zum Ablauf des 31. Dezember 2022 von Amts wegen nach den besoldungsrechtlichen Bestimmungen über die Abgeltung von Überstunden nach dem Gemeindebeamtengesetz 1970 in der Fassung dieses Gesetzes neu zu berechnen und dem bereits erworbenen Anspruch gegenüberzustellen. Ausschließlich in Freizeit ausgeglichene Überstunden sind dabei nach den zum Zeitpunkt des Anspruchserwerbs geltenden besoldungsrechtlichen Bestimmungen über die Abgeltung von Überstunden zu bewerten. Eine sich aus der Gegenüberstellung ergebende Differenz ist dem Beamten zum ehestmöglichen Termin auszuzahlen.
(2) Für Beamte nach Abs. 1, deren Dienstverhältnis bis zum Ablauf des 31. Dezember 2021 geendet hat, hat eine Neuberechnung nur auf Antrag zu erfolgen. Ein solcher Antrag ist bis zum Ablauf des 31. Dezember 2024 zu stellen.“
Artikel 5
Die Übergangsbestimmung des Art. III Abs. 2 der Novelle
LGBl. Nr. 10/2022, die mit 1. Jänner 2022 in Kraft getreten ist, lautet:
„(2) Art. I Z 3 und 4 dieses Gesetzes ist auf vorzeitige Versetzungen in den Ruhestand durch Erklärung nach § 45b anzuwenden, die mit dem Ablauf des 31. August 2022 oder später wirksam werden. Soll eine vorzeitige Versetzung in den Ruhestand durch Erklärung nach § 45b vor dem Ablauf des 31. August 2022 wirksam werden, so findet § 45 Abs. 2, 3 und 4 des Gemeindebeamtengesetzes 1970 in der am 31. Dezember 2021 geltenden Fassung weiter Anwendung.“
Artikel 6
Die Übergangsbestimmung des Art. 10 Abs. 1 lit. c der Novelle
LGBl. Nr. 67/2022, die mit 1. August 2022 in Kraft getreten ist, lautet:
„Die Informationen nach § 11a des Gemeindebeamtengesetzes 1970 in der Fassung des Art. 3 Z 2 dieses Gesetzes sind einem Beamten, dessen Dienstverhältnis vor dem 1. August 2022 begonnen hat, nur auf dessen Verlangen zur Verfügung zu stellen.“
Artikel 7
Nach Art. 41 Abs. 2 lit. c der Tiroler Landesordnung 1989 werden folgende Bestimmungen als nicht mehr geltend festgestellt, weil sie gegenstandslos geworden sind:
a) Art. II der Novelle LGBl. Nr. 13/1985;
b) Art. II der Novelle LGBl. Nr. 24/1986;
c) Art. III der Novelle LGBl. Nr. 85/1993, in der Fassung des Art. II der Novelle
LGBl. 8/1995, des Art. VI der Novelle
LGBl. Nr. 19/1998, des Art. II der Novelle
LGBl. Nr. 39/1999, des Art. II der Novelle
LGBl. Nr. 31/2000, des Art. II der Novelle
LGBl. Nr. 40/2001, des Art. II der Novelle
LGBl. Nr. 55/2002 und des Art. II der Novelle
LGBl. Nr. 39/2003;
d) die Art. IV und V der Novelle LGBl. Nr. 85/1993 sowie Art. Va der Novelle LGBl. Nr. 85/1993 in der Fassung des Art. II Z 5 der Novelle
LGBl. Nr. 8/1995;
e) die Art. II der Novelle
LGBl. Nr. 8/1995, und Art. III der Novelle
LGBl. Nr. 8/1995, in der Fassung des Art. VII der Novelle
LGBl. Nr. 19/1998;
f) die Art. II bis VII der Novelle
LGBl. Nr. 19/1998;
g) Art. II der Novelle
LGBl. Nr. 39/1999;
h) Art. II der Novelle
LGBl. Nr. 31/2000;
i) Art. II der Novelle
LGBl. Nr. 40/2001;
j) Art. II der Novelle
LGBl. Nr. 55/2002;
k) die Art. II bis IV der Novelle
LGBl. Nr. 2/2003;
l) Art. II der Novelle
LGBl. Nr. 39/2003;
m) Art. II der Novelle
LGBl. Nr. 68/2004;
n) Art. II der Novelle
LGBl. Nr. 64/2006;
o) Art. II Abs. 3 und 4 der Novelle
LGBl. Nr. 80/2007;
p) Art. II des Gesetzes
LGBl. Nr. 99/2009;
q) Art. II der Novelle
LGBl. Nr. 115/2011;
r) Art. 97 Abs. 6 lit. c der Novelle
LGBl. Nr. 150/2012;
s) Art. II der Novelle
LGBl. Nr. 153/2020.
Artikel 8
Nach Art. 41 Abs. 2 lit. c der Tiroler Landesordnung 1989 werden folgende Bestimmungen des Gemeindebeamtengesetzes 1970, LGBl. Nr. 9/1970, zuletzt geändert durch das Gesetz
LGBl. Nr. 67/2022, als nicht mehr geltend festgestellt, weil sie gegenstandslos geworden sind:
a) § 113;
b) § 117 Abs. 1."
Art. 9 der 2. Dienstrechts-Novelle 2023,
LGBl. Nr. 61/2023 lautet:
„Artikel 9
Übergangsbestimmung zu den Art. 1 Z 10, 2 Z 3, 3 Z 2 und 4 Z 9
Liegt der Beginn der Gültigkeitsdauer des zu erstattenden Jahrestickets für den öffentlichen Personennahverkehr vor dem 1. Oktober 2023 und das Ende der Gültigkeitsdauer nach dem 30. September 2023, so entsteht ab dem 1. Oktober 2023 ein Anspruch auf Erstattung, wenn das Ansuchen spätestens bis zum Ablauf des 31. Oktober 2023 gestellt wird. Im Fall eines späteren Ansuchens entsteht der Anspruch erst mit dem Beginn des dem Ansuchen folgenden Kalendermonats, wenn das Ansuchen an einem Monatsersten gestellt wird, ab diesem Tag, sofern das Jahresticket ab diesem Zeitpunkt noch gültig ist.“
Art. 12 Abs. 2 und 4 der Dienstrechts-Novelle 2026,
LGBl. Nr. 66/2026, lauten:
"(2) Art. 1 Z 2, Art. 2 Z 10, Art. 3 Z 8, Art. 4 Z 13, Art. 5 Z 9 und Art. 6 Z 14 sind, soweit es sich um Zeiten handelt, in denen sich der Beamte im Ruhestand befindet bzw. Zeiten, in denen der Vertragsbedienstete eine Pension aus einer gesetzlichen Pensionsversicherung aufgrund des Alters zur Gänze in Anspruch nimmt, erstmals für das Kalenderjahr 2027 anzuwenden, sofern es sich nicht um Vertragsbedienstete handelt, die an Kinderbetreuungseinrichtungen verwendet werden; für diese Vertragsbediensteten kommen diese Bestimmungen ab dem 1. September 2026 zur Anwendung."
"(4) Art. 1 Z 29, Art. 3 Z 3, Art. 5 Z 4 und Art. 10 Z 11 und 12 betreffend die Aufhebung der Bestimmungen über die Mitwirkung von fachkundigen Laienrichtern in dienst- und disziplinarrechtlichen Verfahren sowie in Verfahren über Ansprüche aus der Kranken- oder Unfallfürsorge der Landesbeamten sind auf Verfahren anwendbar, die beim Landesverwaltungsgericht ab dem 1. September 2026 neu anhängig werden."