Landesrecht konsolidiert Tirol: Gesamte Rechtsvorschrift für Landarbeitsordnung 2000 - LAO 2000, Fassung vom 18.07.2024

§ 0

Beachte für folgende Bestimmung

Aufgrund einer Kompetenzänderung mit 1.1.2020 (vgl. Art. 1 Z 6 und 8 der BVG-Novelle BGBl. I Nr. 14/2019) sind nur mehr jene Bestimmungen der Landarbeitsordnung 2000 aktuell abrufbar, welche – weiterhin in die Kompetenz des Landesgesetzgebers fallendes – Organisationsrecht enthalten. Die übrigen – vorerst als Bundesgesetz weitergeltenden – Bestimmungen bleiben jedoch aus dokumentationstechnischen Gründen in der Fassung vom 1.1.2020 historisch abrufbar.

Die Art. II und III des Gesetzes LGBl. Nr. 23/2001 lauten:

"Artikel II
(1) Ansprüche nach den §§ 27 bis 34c und 145 bis 147 stehen Eltern (Adoptiv- oder Pflegeeltern) nur zu, wenn das Kind nach dem 31. Dezember 2000 geboren wurde. Ansprüche von Eltern (Adoptiv- oder Pflegeeltern), deren Kind vor dem 1. Jänner 2001 geboren wurde, richten sich nach den Bestimmungen der Landarbeitsordnung 2000, LGBl. Nr. 27.
(2) Dienstgeber, die über die erforderlichen Fachkenntnisse nach § 126 Abs. 8 verfügen, dürfen in Arbeitsstätten mit bis 25 Dienstnehmern das Unternehmermodell ohne Nachweis ausreichender Kenntnisse durch eine Bescheinigung bis ein Jahr nach dem In-Kraft-Treten dieses Gesetzes anwenden.

Artikel III
(1) Dieses Gesetz tritt mit dem Ablauf des Tages der Kundmachung in Kraft, soweit im Abs. 2 nichts anderes bestimmt ist.
(2) § 7 Abs. 3 lit. b in der Fassung des Art. I Z. 2 dieses Gesetzes tritt mit 1. Jänner 2002 in Kraft."

Der Art. II des Gesetzes LGBl. Nr. 42/2002 lautet:

"Artikel II
(1) Die Bestimmungen des Art. I Z. 3 bis 7 gelten, sofern in den Abs. 2 bis 4 nichts anderes bestimmt ist, für die Eltern von Kindern, die nach dem 31. Dezember 2001 geboren werden.
(2) Mütter (Adoptiv- und Pflegemütter) und Väter (Adoptiv- und Pflegeväter), deren Kinder nach dem 30. Juni 2000, jedoch vor dem Tag der Kundmachung dieses Gesetzes geboren wurden, können, wenn sich entweder die Mutter oder der Vater am Tag der Kundmachung in Karenzurlaub befindet oder einen Teil des Karenzurlaubs aufgeschoben hat, binnen drei Monaten ab der Kundmachung ihrem Dienstgeber bekannt geben, ob sie Karenzurlaub bis zum Ablauf des zweiten Lebensjahres des Kindes in Anspruch nehmen.
(3) Mütter (Adoptiv- und Pflegemütter) und Väter (Adoptiv- und Pflegeväter), deren Kinder nach dem 30. Juni 2000, jedoch vor dem 1. Jänner 2002 geboren wurden, können ab 1. Jänner 2002 eine Beschäftigung im Sinne des § 33 Abs. 2 oder 3 in der Fassung des Art. I Z. 4 bzw. im Sinne des § 145e in Verbindung mit § 33 Abs. 2 oder 3 in der Fassung des Art. I Z. 4 vereinbaren.
(4) Vor dem 1. Jänner 2002 vereinbarte Teilzeitbeschäftigungen nach den bisher geltenden Bestimmungen bleiben aufrecht, soweit Dienstgeber und Dienstnehmerinnen oder Dienstnehmer nichts anderes vereinbaren."

Der Art. II des Gesetzes LGBl. Nr. 28/2003 lautet:

"Artikel II
Übergangsbestimmungen
(1) § 22 Abs. 1 in der Fassung des Art. I Z. 6 dieses Gesetzes ist erst auf Dienstverhinderungen anzuwenden, die nach dem der Kundmachung dieses Gesetzes folgenden Dienstjahr eintreten.
(2) Die verlängerte Anspruchsdauer nach § 22 Abs. 1 in der Fassung des Art. I Z. 6 dieses Gesetzes bewirkt keine Verlängerung einer in Kollektivverträgen, Betriebsvereinbarungen oder Dienstverträgen vorgesehenen längeren Anspruchsdauer.
(3) Die Gesamtdauer der Ansprüche nach § 22 Abs. 1 in der Fassung des Art. I Z. 6 dieses Gesetzes wird nicht dadurch verlängert, dass Kollektivverträge, Betriebsvereinbarungen oder Dienstverträge einen zusätzlichen Anspruch im Anschluss an den Anspruch nach § 22 Abs. 1 vorsehen.
(4) Die §§ 49f bis 49n in der Fassung des Art. I Z. 13 dieses Gesetzes gelten für Dienstverhältnisse, deren vertraglich vereinbarter Beginn nach dem In-Kraft-Treten dieses Gesetzes liegt.
(5) Die Aufhebung des § 88 (Art. I Z. 15) sowie die neue Bestimmung des § 89 (Art. I Z. 16) gelten ab dem Urlaubsjahr, das nach der Kundmachung dieses Gesetzes beginnt.
(6) Die neuen Präventionszeiten nach § 131b (Art. I Z. 30) treten mit 1. Jänner 2004 in Kraft. Im Jahre 2003 haben in Arbeitsstätten mit mehr als fünfzig Dienstnehmern mindestens zwei Begehungen durch eine Sicherheitsfachkraft und einen Arbeitsmediziner, wenn möglich gemeinsam, zu erfolgen."

Die Art. II und III des Gesetzes LGBl. Nr. 61/2005 lauten:

"Artikel II
Übergangsbestimmungen
(1) Die Bestimmungen der §§ 27 Abs. 3, 28 Abs. 1, 30 Abs. 4, 31 Abs. 4, 32 Abs. 1, 34 bis 34 k, 43 Abs. 5 lit. b, 6 und 8 lit. c, 49a Abs. 3, 49 l Abs. 2, 145d Abs. 3, 146 bis 146i und 147 gelten für Eltern (Adoptiv- oder Pflegeeltern), deren Kinder ab dem In-Kraft-Treten dieses Gesetzes geboren werden.
(2) Für Eltern (Adoptiv- oder Pflegeeltern), deren Kinder vor dem In-Kraft-Treten dieses Gesetzes geboren wurden, gelten weiterhin die Bestimmungen der §§ 34, 34a oder 146 in der Fassung vor dem In-Kraft-Treten dieses Gesetzes.
(3) Abweichend vom Abs. 2 kann eine Teilzeitbeschäftigung oder eine Änderung der Lage der Arbeitszeit nach den Bestimmungen der §§ 34 bis 34h und 146 bis 146h verlangt werden von
a) Eltern (Adoptiv- oder Pflegeeltern), wenn sich einer der Elternteile zum Zeitpunkt des In-Kraft-Tretens dieses Gesetzes in Karenzurlaub nach diesem Gesetz, gleichartigen österreichischen Rechtsvorschriften oder einer gleichartigen Rechtsvorschrift eines Mitgliedstaates des Europäischen Wirtschaftsraumes befindet, wobei eine Teilzeitbeschäftigung oder eine Änderung der Lage der Arbeitszeit nach diesem Gesetz frühestens nach dem Ablauf des Karenzurlaubes angetreten werden kann;
b) Eltern (Adoptiv- oder Pflegeeltern), wenn sich einer der Elternteile zum Zeitpunkt des In-Kraft-Tretens dieses Gesetzes in
einer Teilzeitbeschäftigung nach diesem Gesetz, gleichartigen österreichischen Rechtsvorschriften oder einer gleichartigen Rechtsvorschrift eines Mitgliedstaates des Europäischen Wirtschaftsraumes befindet, wobei eine Teilzeitbeschäftigung oder eine Änderung der Lage der Arbeitszeit nach diesem Gesetz frühestens nach dem Ablauf der ursprünglich vereinbarten Teilzeitbeschäftigung angetreten werden kann;
c) Eltern, wenn sich die Mutter des Kindes zum Zeitpunkt des In-Kraft-Tretens dieses Gesetzes in einem Beschäftigungsverbot nach § 138 Abs. 1 und 2, gleichartigen österreichischen Rechtsvorschriften oder einer gleichartigen Rechtsvorschrift eines Mitgliedstaates des Europäischen Wirtschaftsraumes befindet;
d) Eltern, wenn die Mutter des Kindes zum Zeitpunkt des In-Kraft-Tretens dieses Gesetzes im Anschluss an die Frist nach § 138 Abs. 1 und 2, gleichartigen österreichischen Rechtsvorschriften oder einer gleichartigen Rechtsvorschrift eines Mitgliedstaates des Europäischen Wirtschaftsraumes einen Gebührenurlaub verbraucht oder durch Krankheit oder Unglücksfall an der Dienstleistung verhindert ist und einen Karenzurlaub oder eine Teilzeitbeschäftigung nach diesem Gesetz, gleichartigen österreichischen Rechtsvorschriften oder einer gleichartigen Rechtsvorschrift eines Mitgliedstaates des Europäischen Wirtschaftsraumes bereits geltend gemacht hat, wobei eine Teilzeitbeschäftigung oder eine Änderung der Lage der Arbeitszeit nach diesem Gesetz frühestens nach dem Ablauf des Karenzurlaubes bzw. der ursprünglich vereinbarten Teilzeitbeschäftigung angetreten werden kann.

Artikel III
Dieses Gesetz tritt mit dem Ablauf des Tages der Kundmachung in
Kraft."

Die Art. II und III des Gesetzes LGBl. Nr. 1/2007 lauten:

"Artikel II
Übergangsbestimmungen
(1) Eine Änderung der Zahlungsweise nach § 49f Abs. 1a in der Fassung des Art. I Z. 8 kann erst für Beitragszeiträume nach dem 31. Dezember des Jahres wirksam werden, in dem dieses Gesetz in Kraft getreten ist.
(2) § 49p in der Fassung des Art. I Z. 13 gilt für eine Begleitung schwerst erkrankter Kinder, die nach dem In-Kraft-Treten dieses Gesetzes verlangt wird. Dienstnehmer und Dienstgeber können jedoch bei einer Begleitung von schwerst erkrankten Kindern, die vor dem In-Kraft-Treten dieses Gesetzes verlangt wurde, vereinbaren, dass die Maßnahme bei ihrem Ablauf von sechs Monaten auf insgesamt höchstens neun Monate verlängert wird.
(3) § 195 Abs. 1 in der Fassung des Art. I Z. 18 ist auf Wahlen anzuwenden, bei denen die Wahlausschreibung nach dem In-Kraft-Treten dieses Gesetzes erfolgt.

Artikel III
(1) Dieses Gesetz tritt mit Ausnahme des Art. I Z. 19 und 20 mit dem Ablauf des Tages der Kundmachung in Kraft.
(2) (Landesverfassungsbestimmung) Art. I Z. 19 und 20 tritt mit dem Ablauf des Tages der Kundmachung in Kraft."

Der Art. III Abs. 2 des Gesetzes LGBl. Nr. 1/2007 wurde mit Wirkung vom 1. Juli 2017 als nicht mehr geltend festgestellt (Art. III Abs. 1 Z 9des Landesverfassungsgesetzes vom 17. Mai 2017, mit dem die Landesordnung geändert und eine Bereinigung des Landesverfassungsrechts durchgeführt wird, LGBl. Nr. 53/2017).

Die Art. II und III des Gesetzes LGBl. Nr. 49/2008 lauten:

"Artikel II
(1) Dienstnehmer und Dienstgeber, die bereits vor dem 1. August 2008 eine Bildungskarenz vereinbart haben, können eine neuerliche Bildungskarenz frühestens drei Jahre nach der Rückkehr aus dieser Bildungskarenz vereinbaren.
(2) § 49g Abs. 1 LAO 2000 in der Fassung des Art. I Z. 8 gilt nur für Auslandseinsatzpräsenzdienste nach § 19 Abs. 1 Z. 9 WG 2001, die nach dem 31. Dezember 2008 angetreten werden.
(3) Auf zum 31. Dezember 2008 bestehende freie Dienstverhältnisse von Personen im Sinn des § 49o LAO 2000 findet § 49f Abs. 1 zweiter Satz LAO 2000 in der Fassung des Art. I Z. 8 keine Anwendung.
(4) Auf zum 31. Dezember 2008 bestehende freie Dienstverhältnisse mit vertraglich festgelegten Abfertigungsansprüchen und auf diesen unmittelbar nachfolgende, mit demselben Dienstgeber oder einem Dienstgeber im Konzern (§ 46 Abs. 3 Z. 2 BMSVG) abgeschlossene freie Dienstverhältnisse mit solchen Abfertigungsansprüchen findet § 49o LAO 2000 keine Anwendung.

Artikel III
(1) Dieses Gesetz tritt, soweit in den Abs. 2 und 3 nichts anderes bestimmt ist, mit dem Ablauf des Tages der Kundmachung in Kraft.
(2) Art. I Z. 5, 6 und 7 sowie Art. II Abs. 1 treten mit 1. August 2008 in Kraft.
(3) Art. I Z. 1 bis 4, 8 bis 14, 26 und 42 sowie Art. II Abs. 2, 3 und 4 treten mit 1. Jänner 2009 in Kraft."

Der Art. II des Gesetzes LGBl. Nr. 77/2011 lautet:

Artikel II
(1) Dieses Gesetz tritt mit dem Ablauf des Tages der Kundmachung in Kraft.
(2) Auf im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes bereits vereinbarte Kurzarbeiten nach § 27 Abs. 1 lit. b des Arbeitsmarktförderungsgesetzes ist § 49j Abs. 4 in der Fassung des Gesetzes LGBl. Nr. 30/2011 weiterhin anzuwenden.
(3) Auf im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes bereits vereinbarte Bildungskarenzen ist § 49a Abs. 1 und 2 in der Fassung des Gesetzes LGBl. Nr. 30/2011 weiterhin anzuwenden.
(4) Auf ab dem 1. Jänner 2012 vereinbarte Bildungskarenzen ist § 49a Abs. 1 und 2 in der Fassung des Gesetzes LGBl. Nr. 30/2011 weiterhin anzuwenden.
(5) Auf im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes bereits eröffnete Sanierungs- und Konkursverfahren ist § 46 Abs. 2 in der Fassung des Gesetzes LGBl. Nr. 30/2011 weiterhin anzuwenden. Dies gilt nicht im Fall einer Wiederaufnahme."

Die Art. II und III des Gesetzes LGBl. Nr. 52/2014 lauten:

"Artikel II
(1) § 49f Abs. 4 in der Fassung des Art. I Z 16 ist, soweit er sich auf die Herabsetzung der Normalarbeitszeit nach den §§ 49p, 49q oder 49t bezieht, auf ab dem Inkrafttreten dieses Gesetzes beginnende Herabsetzungen der Normalarbeitszeit anzuwenden. Für zu diesem Zeitpunkt bereits laufende Herabsetzungen gilt § 49f Abs. 4 in der Fassung vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes.
(2) Die §§ 30, 31, 32 Abs. 1 lit. b, 34g, 34i Abs. 1 und 2, 145c, 145d und 146g in der Fassung des Art. I Z 5, 6, 8, 9, 10, 20 und 22 gelten für Eltern, deren Kinder nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes adoptiert oder in unentgeltliche Pflege genommen wurden.

Artikel III
Dieses Gesetz tritt mit dem Ablauf des Tages der Kundmachung in Kraft."

Art. II des Gesetzes LGBl. Nr. 106/2015 lautet:

"Artikel II
(1) Dieses Gesetz tritt, soweit in den Abs. 2 und 3 nichts anderes bestimmt ist, mit dem Ablauf des Tages der Kundmachung in Kraft.
(2) Art. I Z 1 bis 4 treten mit 1. Jänner 2017 in Kraft und sind für Beitragszeiträume nach dem 1. Jänner 2017 anzuwenden.
(3) Art. I Z 5 und 20 hinsichtlich des Verweises auf das Versicherungsaufsichtsgesetz 2016 treten mit 1. Jänner 2016 in Kraft."

Art. II des Gesetzes LGBl. Nr. 73/2018 lautet:

"Artikel II
(1) Dieses Gesetz tritt mit dem Ablauf des Tages der Kundmachung in Kraft.
(2) § 22 Abs. 1 und 4 in der Fassung des Art. I Z 1 und 2 des Gesetzes LGBl. Nr. 73/2018 ist auf Dienstverhinderungen anzuwenden, die in Arbeitsjahren eintreten, die nach dem Inkrafttretens dieses Gesetzes beginnen. Auf zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes laufende Dienstverhinderungen, ist § 22 Abs. 1 und 4 in der Fassung des Art. I Z 1 und 2 des Gesetzes LGBl. Nr. 73/2018 ab dem Beginn des darauffolgenden Arbeitsjahres anzuwenden.
(3) § 25 in der Fassung des Art. I Z 3 des Gesetzes LGBl. Nr. 73/2018 ist auf einvernehmliche Beendigungen des Dienstverhältnisses anzuwenden, die eine Auflösung des Dienstverhältnisses nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes bewirken.
(4) § 36 in der Fassung des Art. I Z 4 des Gesetzes LGBl. Nr. 73/2018 ist auf Beendigungen des Dienstverhältnisses anzuwenden, die nach dem 31. Dezember 2020 ausgesprochen werden."

Artikel II des Gesetzes LGBl. Nr. 65/2019 lautet:

"Artikel II
(1) § 7a der Landarbeitsordnung 2000 in der Fassung des Art. I Z 2 dieses Gesetzes ist auf Pauschalentgeltvereinbarungen anzuwenden, die nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes neu abgeschlossen wurden.
(2) Die §§ 34 Abs. 1, 34a, 34b Abs. 5, 6 und 10, 34c Abs. 1 und 34d Abs. 1 der Landarbeitsordnung 2000 in der Fassung des Art. I Z 13 bis 19 dieses Gesetzes gelten für Väter (Adoptiv- oder Pflegeväter) und die §§ 146 Abs. 1, 146a, 146b Abs. 5, 6 und 11, 146c Abs. 1 und 146d Abs. 1 der Landarbeitsordnung 2000 in der Fassung des Art. I Z 80, 81 und 83 bis 86 dieses Gesetzes gelten für Mütter (Adoptiv- oder Pflegemütter), deren Kinder ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes geboren (adoptiert oder in unentgeltlicher Pflege genommen) werden.
(3) Binnen drei Monaten nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes können Dienstnehmer einen Zeitpunkt für den Urlaubsantritt wählen, ohne die Frist nach § 83 Abs. 2 der Landarbeitsordnung 2000 in der Fassung des Art. I Z 43 dieses Gesetzes einzuhalten. In diesem Fall haben Dienstnehmer den Zeitpunkt des Urlaubsantrittes frühestmöglich, spätestens aber zwei Wochen vor diesem Zeitpunkt dem Dienstgeber bekannt zu geben.
(4) Bestimmungen in Normen der kollektiven Rechtsgestaltung, die nur für Dienstnehmer, die den evangelischen Kirchen AB und HB, der Altkatholischen Kirche oder der Evangelisch-methodistischen Kirche angehören, Sonderregelungen für den Karfreitag vorsehen, sind unwirksam und künftig unzulässig."


Artikel II des Gesetzes LGBl. Nr. 142/2019 lautet:

"Artikel II

(1) Dieses Gesetz tritt mit dem Ablauf des Tages der Kundmachung in Kraft.
(2) Die §§ 49s Abs. 5 und 49t Abs. 5 in der Fassung des Art. I Z 1 und 2 gelten für Pflegekarenzen und Zeiten einer Pflegeteilzeit, die nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes angetreten werden."

Der § 13 Abs. 1 und 2 des Gesetzes LGBl. Nr. 61/2021 und der § 1 der Verordnung LGBl. Nr. 69/2021 lauten:
"§ 13
Inkrafttreten, Außerkrafttreten, Übergangsbestimmung
(1) Dieses Gesetz tritt gleichzeitig mit dem Landarbeitsgesetz 2021 des Bundes in Kraft. Die Landesregierung hat den Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes mit Verordnung festzustellen.
(2) Mit dem Inkrafttreten dieses Gesetzes tritt die Landarbeitsordnung 2000, LGBl. Nr. 27/2000, zuletzt geändert durch das Gesetz LGBl. Nr. 142/2019, mit Ausnahme jener Bestimmungen, die seit dem 1. Jänner 2020 als Bundesrecht gelten, außer Kraft."
"§ 1
Feststellung des Inkrafttretens des LAOG und des LAOG-Begleitgesetzes
Das Landarbeitsrecht-Organisationsgesetz, LGBl. Nr. 61/2021, und das LAOG-Begleitgesetz, LGBl. Nr. 62/2021, treten mit 1. Juli 2021 in Kraft."

Langtitel

Gesetz vom 15. März 2000 über das Arbeitsrecht in der Land- und Forstwirtschaft (Landarbeitsordnung 2000 - LAO 2000)

StF: LGBl. Nr. 27/2000 - Landtagsmaterialien: 90/00

Änderung

Landesgesetzblatt Nr. 23 aus 2001, - Landtagsmaterialien: 475/00

Landesgesetzblatt Nr. 42 aus 2002, - Landtagsmaterialien: 4/02

Landesgesetzblatt Nr. 28 aus 2003, - Landtagsmaterialien: 479/02

Landesgesetzblatt Nr. 61 aus 2005, - Landtagsmaterialien: 154/05

Landesgesetzblatt Nr. 1 aus 2007, - Landtagsmaterialien: 353/06

Landesgesetzblatt Nr. 75 aus 2007, - Landtagsmaterialien: 315/07

Landesgesetzblatt Nr. 21 aus 2008, - Landtagsmaterialien: 484/07

Landesgesetzblatt Nr. 49 aus 2008, - Landtagsmaterialien: 155/08

Landesgesetzblatt Nr. 38 aus 2009, - Landtagsmaterialien: 96/09

Landesgesetzblatt Nr. 30 aus 2011, - Landtagsmaterialien: 4/11

Landesgesetzblatt Nr. 77 aus 2011, - Landtagsmaterialien: 242/11

Landesgesetzblatt Nr. 92 aus 2012, - Landtagsmaterialien: 239/12

Landesgesetzblatt Nr. 150 aus 2012, - Landtagsmaterialien: 559/12

Landesgesetzblatt Nr. 12 aus 2013, - Landtagsmaterialien: 669/12

Landesgesetzblatt Nr. 39 aus 2013, - Landtagsmaterialien: 122/13

Landesgesetzblatt Nr. 130 aus 2013, - Landtagsmaterialien: 388/13

Landesgesetzblatt Nr. 52 aus 2014, - Landtagsmaterialien: 39/14

Landesgesetzblatt Nr. 106 aus 2015, - Landtagsmaterialien: 344/15

Landesgesetzblatt Nr. 89 aus 2016, - Landtagsmaterialien: 313/16

Landesgesetzblatt Nr. 26 aus 2017, - Landtagsmaterialien: 624/16

Landesgesetzblatt Nr. 32 aus 2017, - Landtagsmaterialien: 625/16

Landesgesetzblatt Nr. 58 aus 2017, - Landtagsmaterialien: 145/17

Landesgesetzblatt Nr. 58 aus 2018, - Landtagsmaterialien: 72/18

Landesgesetzblatt Nr. 73 aus 2018, - Landtagsmaterialien: 68/18

Landesgesetzblatt Nr. 144 aus 2018, - Landtagsmaterialien: 375/18

Landesgesetzblatt Nr. 65 aus 2019, - Landtagsmaterialien: 172/19

Landesgesetzblatt Nr. 138 aus 2019, - Landtagsmaterialien: 410/19

Landesgesetzblatt Nr. 142 aus 2019, - Landtagsmaterialien: 502/19

Präambel/Promulgationsklausel

Inhaltsverzeichnis

Art / Paragraf

Gegenstand / Bezeichnung

Paragraph 15 c,

Zeitlicher Anwendungsbereich der Paragraphen 15, Absatz 2,, 15a und 15b

Paragraph 175,

Land- und forstwirtschaftliche Lehrlings- und Fachausbildungsstelle

ABSCHNITT X
Behörden und Verfahren

Paragraph 312,

Einigungskommission

Paragraph 314,

Obereinigungskommission

Paragraph 316,

Gleichbehandlungskommission

Paragraph 317,

Geschäftsführung

Paragraph 318,

Aufgaben

Paragraph 319,

Zuständigkeit

Paragraph 320,

Anwältin für Gleichbehandlungsfragen

Paragraph 321,

Land- und forstwirtschaftliche Schlichtungsstelle

Paragraph 322,

Beisitzer

Der Landtag hat beschlossen: