Landesrecht konsolidiert Steiermark: Gesamte Rechtsvorschrift für Durchführung der Fischerprüfungen, Fassung vom 16.07.2024

§ 0

Langtitel

Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 24. Jänner 2000 über die Durchführung der Fischerprüfungen

Stammfassung: LGBl. Nr. 7/2000

Änderung

Landesgesetzblatt Nr. 49 aus 2000,

Landesgesetzblatt Nr. 56 aus 2001,

Landesgesetzblatt Nr. 29 aus 2006,

Landesgesetzblatt Nr. 45 aus 2020,

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund des Paragraph 9, Absatz 3, des Steiermärkischen Fischereigesetzes 2000, Landesgesetzblatt Nr. 85 aus 1999,, wird verordnet:

§ 1

Text

Paragraph eins,

  1. Absatz einsPersonen, welche sich um die Zulassung zur Fischerprüfung bewerben, haben ihr Ansuchen bis spätestens 1. März unter Anschluss der Geburtsurkunde (Taufschein) bei der Bezirksverwaltungsbehörde ihres Hauptwohnsitzes, bei Personen ohne Hauptwohnsitz in Steiermark bei der für die Ausstellung der Fischerkarte zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde einzubringen. Nicht rechtzeitig eingelangte Zulassungsansuchen sind dem nächsten Prüfungstermin zuzuordnen.
  2. Absatz 2Der Prüfungswerber ist zur Fischerprüfung zuzulassen, wenn keine Hinderungsgründe im Sinne des Paragraph 10, des Steiermärkischen Fischereigesetzes 2000 vorliegen und die Prüfungstaxe in Höhe von 37 Euro entrichtet wurde. Tritt der Kandidat vor Beginn der Prüfung zurück, ist ihm die Prüfungstaxe rückzuerstatten. Die Prüfungstaxe für Jugendliche beträgt 18,50 Euro.

Anmerkung, in der Fassung Landesgesetzblatt Nr. 29 aus 2006,

§ 2

Text

Paragraph 2,

  1. Absatz einsDie Fischerprüfungen finden in Form eines schriftlichen Multiple Choice Tests statt. Die Prüfungen werden am ersten Freitagnachmittag im April an allen Prüfungsorten gleichzeitig abgehalten. Bei Bedarf kann am ersten Freitag im Oktober ein weiterer Prüfungstermin mit Bewerbungsfrist bis 1. September anberaumt werden. Den Prüfungskandidaten ist zwei Stunden Zeit zu gewähren, während welcher je zehn Fragen aus folgenden Prüfungsgebieten – insgesamt somit 40 Fragen – zu beantworten sind:
    1. Litera a
      Fischkunde und -hege,
    2. Litera b
      Gewässerkunde, Biotopkunde,
    3. Litera c
      Tierschutz, fischereiliche Praxis, Behandlung der gefangenen Fische,
    4. Litera d
      Rechtsvorschriften (Fischerei-, Wasserrechts-, Naturschutzgesetz, soweit Schutz, Erhaltung und Pflege standortgerechter Lebensgemeinschaften geregelt werden).
  2. Absatz 2Die Prüfung findet unter behördlicher Aufsicht statt. Die Bezirksverwaltungsbehörde hat für eine geeignete Prüfungsaufsicht Sorge zu tragen. Die Prüfungsdauer ist als Dienstzeit anzurechnen.
  3. Absatz 3Fällt der Prüfungstermin auf den Karfreitag, wird dieser Prüfungstermin auf den nächstfolgenden Freitagnachmittag verschoben. Kann der Prüfungstermin infolge einer Epidemie, Pandemie, Naturkatastrophe oder vergleichbaren Krisensituation nicht eingehalten werden, so hat die für Fischereiwesen zuständige Organisationseinheit des Amtes der Landesregierung den Bezirksverwaltungsbehörden einen anderen Freitagnachmittagstermin für die Prüfungsabhaltung mitzuteilen. Die Prüfungskandidatinnen/Prüfungskandidaten sind zumindest 2 Wochen davor von den Bezirksverwaltungsbehörden schriftlich über diesen Prüfungstermin zu informieren.

Anmerkung, in der Fassung Landesgesetzblatt Nr. 49 aus 2000,, Landesgesetzblatt Nr. 45 aus 2020,

§ 3

Text

Paragraph 3,

Die Auswertung der Prüfungsfragen erfolgt durch die Bezirksverwaltungsbehörde des Prüfungsortes. Die Prüfung ist bestanden, wenn mindestens 30 Fragen richtig beantwortet sind. Darüber hinaus dürfen in keinem Prüfungsgebiet fünf oder mehr Fragen nicht oder falsch beantwortet sein. Im Falle von Mehrfachantworten gilt die Frage als nicht beantwortet.

Anmerkung, in der Fassung Landesgesetzblatt Nr. 56 aus 2001,

§ 4

Text

Paragraph 4,

Hat der Prüfungswerber die Fischerprüfung bestanden, sind ihm von der Bezirksverwaltungsbehörde des Prüfungsortes ein Zeugnis und die Fischerkarte auszustellen.

Anmerkung, in der Fassung Landesgesetzblatt Nr. 56 aus 2001,

§ 5

Text

Paragraph 5,

  1. Absatz einsDiese Verordnung tritt mit dem ihrer Kundmachung folgenden Tag, das ist der 12. Februar 2000, in Kraft.
  2. Absatz 2Bis zum 31. Dezember 2001 lautet Paragraph eins, Absatz 2, wie folgt:
  3. Absatz 2Der Prüfungswerber ist zur Fischerprüfung zuzulassen, wenn keine Hinderungsgründe vorliegen und die Prüfungstaxe in Höhe von S 500,– entrichtet wurde. Tritt der Kandidat vor Beginn der Prüfung zurück, so ist ihm die Prüfungstaxe rückzuerstatten.“
  4. Absatz 3Die Änderung des Paragraph 2, Absatz eins, durch die Novelle Landesgesetzblatt Nr. 49 aus 2000, tritt mit dem der Kundmachung folgenden Tag, das ist der 29. Juli 2000, in Kraft.
  5. Absatz 4Die Änderung der Paragraphen 3 und 4 durch die Novelle Landesgesetzblatt Nr. 56 aus 2001, tritt mit dem der Kundmachung folgenden Tag, das ist der 4. Oktober 2001, in Kraft.
  6. Absatz 5Die Änderung des Paragraph eins, Absatz 2, durch die Novelle Landesgesetzblatt Nr. 29 aus 2006, tritt mit dem der Kundmachung folgenden Tag, das ist der 2. März 2006, in Kraft.
  7. Absatz 6In der Fassung der Verordnung Landesgesetzblatt Nr. 45 aus 2020, tritt Paragraph 2, Absatz 3, mit dem Tag der Kundmachung, das ist der 4. Mai 2020, in Kraft.

Anmerkung, in der Fassung Landesgesetzblatt Nr. 49 aus 2000,, Landesgesetzblatt Nr. 56 aus 2001,, Landesgesetzblatt Nr. 29 aus 2006,, Landesgesetzblatt Nr. 45 aus 2020,