Landesrecht konsolidiert Steiermark: Gesamte Rechtsvorschrift für BHWZ - Naturschutzgebiet Fladnitz - "Latschen-Hochmoor" (Pflanzen- und Tierschutzgebiet), Fassung vom 22.06.2024

§ 0

Langtitel

Verordnung der Bezirkshauptmannschaft Weiz vom 20. Jänner 1993 über die Erklärung des sogenannten „Latschen Hochmoores“, Gemeinde Fladnitz an der Teichalm, zum Naturschutzgebiet (Pflanzen und Tierschutzgebiet)

Stammfassung: GZ S. 125/1993

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund des Paragraph 5, des Steiermärkischen Naturschutzgesetzes 1976, LGBl. Nr. 65, i. d. F. LGBI. Nr. 79/1985, wird verordnet:

§ 1

Text

Paragraph eins,

  1. Absatz einsDas sogenannte „Latschen-Hochmoor“ auf den Gst. Nr. 831/1 und 831/3, KG. Fladnitz, Gemeinde Fladnitz an der Teichalm, wird zur Erhaltung als Lebensraum von Tieren und Pflanzen in dem in der Anlage festgelegten Ausmaß zum Naturschutzgebiet (Pflanzen- und Tierschutzgebiet) erklärt.
  2. Absatz 2Die Anlage bildet einen Teil der Verordnung.

§ 2

Text

Paragraph 2,

Im Naturschutzgebiet sind folgende Handlungen verboten:

  1. Litera a
    das Errichten oder Aufstellen von Anlagen aller Art;
  2. Litera b
    das Verändern der Beschaffenheit oder Gestalt des Bodens;
  3. Litera c
    die Vornahmen von Anschüttungen oder Lagerungen aller Art;
  4. Litera d
    die Veränderungen des Wasserhaushaltes oder der Wassergüte;
  5. Litera e
    das Ablagern oder Zurücklassen von Abfällen aller Art;
  6. Litera f
    die Entnahme oder Schädigung von Pflanzen und Pflanzenteilen;
  7. Litera g
    das Befahren mit Fahrzeugen aller Art;
  8. Litera h
    das Begehen, ausgenommen durch Grundeigentümer und befugte Personen im Rahmen von Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen;
  9. Litera i
    die mutwillige Beunruhigung von Tieren;
  10. Litera j
    das Fangen, Töten und Aneignen von wirbellosen Tieren, Amphibien und Kriechtieren sowie Besatz der Gewässer mit Fischen;
  11. Litera k
    die Beweidung;
  12. Ziffer eins
    die Aufbringung von Düngern jeglicher Art.

§ 3

Text

Paragraph 3,

Ausnahmen von den im Paragraph 2, genannten Verbote können von der Bezirkshauptmannschaft Weiz bewilligt werden, wenn der Eingriff dem Zweck des Schutzes nicht widerspricht.

Anl. 1

Text

Anlage 1

Anmerkung, Der Plan ist als PDF dokumentiert.)