Landesrecht konsolidiert Steiermark: Gesamte Rechtsvorschrift für Bau-Übertragungsverordnung 2013, Fassung vom 18.11.2019

§ 0

Langtitel

Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 20. Dezember 2012, mit der für bestimmte Gemeinden die Besorgung einzelner Angelegenheiten des eigenen Wirkungsbereiches auf dem Gebiet der örtlichen Baupolizei auf staatliche Behörden des Landes übertragen wird (Bau-Übertragungsverordnung 2013)

Stammfassung: LGBl. Nr. 1/2013

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund des § 40 Abs. 5 der Steiermärkischen Gemeindeordnung 1967, LGBl. Nr. 115, zuletzt in der Fassung LGBl. Nr. 15/2012, wird über Antrag der unter § 1 bezeichneten Gemeinden verordnet:

§ 1

Text

§ 1

Gemeindeverzeichnis

(1) Die Besorgung der in § 2 genannten Angelegenheiten der örtlichen Baupolizei, betreffend gewerbliche Betriebsanlagen, wird in folgenden Gemeinden auf die folgenden Bezirkshauptmannschaften übertragen:

A

Bezirk Bruck-Mürzzuschlag:

Gemeinderatsbeschluss vom

 1.

Gemeinde Spital am Semmering

19. Oktober 2011

 

B

Bezirk Deutschlandsberg:

Gemeinderatsbeschluss vom

 1.

Marktgemeinde Pölfing-Brunn

12. September 2016

 2.

Gemeinde Sankt Peter im Sulmtal

24. Februar 2017

 

C

Bezirk Graz-Umgebung:

Gemeinderatsbeschluss vom

 1.

Gemeinde Sankt Oswald bei Plankenwarth

3. Juli 2000

 2.

Gemeinde Weinitzen

10. Juli 2000

 3.

Gemeinde Kainbach bei Graz

27. September 2000

 4.

Marktgemeinde Lieboch

23. Oktober 2000

 5.

Marktgemeinde Kumberg

4. Dezember 2000

 6.

Marktgemeinde Thal

15. März 2001

 7.

Gemeinde Nestelbach bei Graz

13. Mai 2015

 8.

Marktgemeinde Gratwein-Straßengel

28. Mai 2015

 9.

Marktgemeinde Dobl-Zwaring

11. Juni 2015

10.

Marktgemeinde Hitzendorf

28. Juni 2018

 

D

Bezirk Hartberg-Fürstenfeld:

Gemeinderatsbeschluss vom

 1.

Gemeinde Lafnitz

13. November 1998

 2.

Marktgemeinde Neudau

21. Dezember 1998

 3.

Gemeinde Sankt Johann in der Haide

10. Jänner 1999

 4.

Gemeinde Sankt Lorenzen am Wechsel

9. Juli 1999

 5.

Gemeinde Stubenberg

9. Juli 1999

 6.

Stadtgemeinde Friedberg

14. Februar 2002

 7.

Gemeinde Hartberg-Umgebung

27. Februar 2002

 8.

Gemeinde Dechantskirchen

5. April 2002

 9.

Gemeinde Schäffern

30. Juni 2005

10.

Gemeinde Pöllauberg

7. Juli 2006

11.

Gemeinde Buch-St. Magdalena

14. Juni 2013

12.

Marktgemeinde Bad Waltersdorf

23. Juli 2015

13.

Gemeinde Waldbach-Mönichwald

06. Mai 2015

14.

Gemeinde Rohrbach an der Lafnitz

13. Mai 2015

15.

Gemeinde Ottendorf an der Rittschein

19. November 2015

16.

Marktgemeinde Grafendorf bei Hartberg

14. Dezember 2015

17.

Gemeinde Feistritztal

19. Juli 2017

18.

Marktgemeinde Pöllau

16. November 2017

19.

Gemeinde Wenigzell

17. Mai 2018

 

E

Bezirk Leibnitz:

Gemeinderatsbeschluss vom

 1.

Gemeinde Allerheiligen bei Wildon

17. Oktober 2002

 2.

Marktgemeinde Arnfels

12. Juni 2003

 3.

Gemeinde Oberhaag

24. Juni 2003

 4.

Gemeinde Sankt Andrä-Höch

2. Juli 2003

 5.

Marktgemeinde Großklein

3. Juli 2003

 6.

Gemeinde Ragnitz

7. Juli 2003

 7.

Gemeinde Sankt Johann im Saggautal

10. Juli 2003

 8.

Gemeinde Empersdorf

11. Juli 2003

 9.

Marktgemeinde Sankt Georgen an der Stiefing

9. Oktober 2003

10.

Marktgemeinde Lebring-Sankt Margarethen

25. März 2004

11.

Gemeinde Heimschuh

12. Juli 2006

12.

Gemeinde Hengsberg

10. August 2006

13.

Gemeinde Lang

5. Oktober 2006

14.

Marktgemeinde Straß-Spielfeld

21. Mai 2015

15.

Marktgemeinde Schwarzautal

1. Juni 2015

16.

Marktgemeinde Gamlitz

23. Juni 2015

17.

Marktgemeinde Sankt Veit in der Südsteiermark

23. Juni 2015

18.

Marktgemeinde Leutschach an der Weinstraße

25. Juni 2015

19.

Marktgemeinde Ehrenhausen an der Weinstraße

1. Juli 2015

20.

Marktgemeinde Wildon

7. Juli 2015

21.

Marktgemeinde Gleinstätten

12. Mai 2015

22.

Marktgemeinde Sankt Nikolai im Sausal

03. März 2016

23.

Gemeinde Tillmitsch

11. April 2019

 

F

Bezirk Leoben:

Gemeinderatsbeschluss vom

 1.

Stadtgemeinde Eisenerz

30. Juni 2003

 2.

Marktgemeinde Vordernberg

29. September 2003

 3.

Gemeinde Radmer

14. November 2003

 4.

Gemeinde Sankt Stefan ob Leoben

15. Dezember 2010

 

G

Bezirk Liezen:

Gemeinderatsbeschluss vom

 1.

Stadtgemeinde Trieben

24. März 2010

 2.

Marktgemeinde Gröbming

29. September 2011

 3.

Marktgemeinde Irdning-Donnersbachtal

23. Juni 2015

 4.

Marktgemeinde Gaishorn am See

24. Juni 2015

 

H

Bezirk Murau:

Gemeinderatsbeschluss vom

 1.

Gemeinde Schöder

26. März 1999

 2.

Gemeinde Niederwölz

2. Juli 1999

 3.

Marktgemeinde St. Peter am Kammersberg

27. April 2001

 4.

Marktgemeinde Mühlen

21. März 2002

 5.

Stadtgemeinde Oberwölz

29. April 2015

 6.

Marktgemeinde Sankt Lambrecht

7. Mai 2015

 7.

Marktgemeinde Scheifling

13. Mai 2015

 8.

Gemeinde Stadl-Predlitz

13. Mai 2015

 9.

Gemeinde Sankt Georgen am Kreischberg

28. Mai 2015

10.

Marktgemeinde Neumarkt in der Steiermark

16. Juni 2015

11.

Gemeinde Teufenbach-Katsch

26. Juni 2015

12.

Stadtgemeinde Murau

19. November 2015

13.

Gemeinde Ranten

06. November 2015

14.

Gemeinde Krakau

12. März 2016

 

I

Bezirk Murtal:

Gemeinderatsbeschluss vom

 1.

Marktgemeinde Obdach

23. Februar 2017

 2.

Gemeinde Sankt Margarethen bei Knittelfeld

29. Mai 2017

3.

Gemeinde Lobmingtal

27. Februar 2019

 

J

Bezirk Südoststeiermark:

Gemeinderatsbeschluss vom

 1.

Gemeinde Eichkögl

12. Juni 2002

 2.

Marktgemeinde Halbenrain

16. Dezember 2003

 3.

Marktgemeinde Klöch

17. Juni 2008

 4.

Gemeinde Deutsch Goritz

21. Mai 2015

 5.

Gemeinde Bad Gleichenberg

8. Juni 2015

 6.

Marktgemeinde Straden

22. Juni 2015

 7.

Marktgemeinde Sankt Peter am Ottersbach

3. Juli 2015

 8.

Stadtgemeinde Mureck

30. Juni 2015

 9.

Marktgemeinde Sankt Anna am Aigen

16. Juni 2016

 10.

Marktgemeinde Tieschen

28. September 2016

 11.

Marktgemeinde Gnas

16. Februar 2017

12.

Gemeinde Pirching am Traubenberg

12. März 2019

 

K

Bezirk Voitsberg:

Gemeinderatsbeschluss vom

 1.

Gemeinde Sankt Martin am Wöllmißberg

30. Juni 2011

 2.

Gemeinde Krottendorf-Gaisfeld

23. September 2011

 3.

Gemeinde Söding-Sankt Johann

1. Juni 2015

 4.

Marktgemeinde Edelschrott

17. März 2016

 

L

Bezirk Weiz:

Gemeinderatsbeschluss vom

 1.

Gemeinde Strallegg

26. Mai 2000

 2.

Gemeinde St. Kathrein am Hauenstein

23. März 2001

 3.

Gemeinde Miesenbach bei Birkfeld

7. Februar 2003

 4.

Gemeinde Mortantsch

18. März 2004

 

(2) Die Übertragung erfolgt auf die Landesregierung, wenn für die Anlage eine gewerberechtliche Genehmigung des Landeshauptmannes in erster Instanz erforderlich ist.

Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 136/2013, LGBl. Nr. 120/2014, LGBl. Nr. 78/2015, LGBl. Nr. 7/2016, LGBl. Nr. 78/2016, LGBl. Nr. 14/2017, LGBl. Nr. 91/2017, LGBl. Nr. 28/2018, LGBl. Nr. 3/2019, LGBl. Nr. 73/2019

§ 2

Text

§ 2

Übertragene Angelegenheiten

(1) Die Übertragung umfasst

die Verfahren zur Erteilung der Baubewilligung und zur Baufreistellung,

die Angelegenheiten der Baudurchführung und Bauaufsicht und

die baupolizeilichen Maßnahmen.

Von der Übertragung ausgenommen sind die Angelegenheiten nach § 7 Abs. 3 und Abs. 6, § 11 Abs. 4 und § 18 des Steiermärkischen Baugesetzes – Stmk. BauG, LGBl. Nr. 59/1995.

(2) Die Übertragung gilt nur für bauliche Anlagen, für die eine gewerbebehördliche Genehmigung erforderlich ist.

(3) Bei einer Mischnutzung gilt die Übertragung nur, wenn die erfassten baulichen Anlagen überwiegend gewerblichen Zwecken dienen. Die überwiegende Zweckwidmung ist anhand der beabsichtigten Nutzflächen, bei gleichen Nutzflächen anhand der Kubaturen, zu beurteilen.

Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 28/2018

§ 3

Text

§ 3

Mitteilungspflicht des Bürgermeisters

Der Gemeinde gemeldete oder von ihr wahrgenommene Missstände sind vom Bürgermeister unverzüglich der Bezirkshauptmannschaft mitzuteilen, wenn sie von der Übertragung erfasste bauliche Anlagen betreffen.

§ 4

Text

§ 4

Verweise

Verweise in dieser Verordnung auf Landesgesetze sind als Verweise auf die jeweils geltende Fassung zu verstehen.

§ 5

Text

§ 5

Übergangsbestimmungen

(1) Die im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung anhängigen Verfahren sind nach den bisher geltenden Bestimmungen zu Ende zu führen.

(2) Die im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Novelle LGBl. Nr. 120/2014 bei der Bezirkshauptmannschaft anhängigen Verfahren sind von dieser zu Ende zu führen.

(3) Die im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Novelle LGBl. Nr. 78/2015 bei den zuständigen Behörden anhängigen Verfahren sind von diesen zu Ende zu führen.

(4) Die im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Novelle LGBl. Nr. 7/2016 bei den zuständigen Behörden anhängigen Verfahren sind von diesen zu Ende zu führen.

(5) Die im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Novelle LGBl. Nr. 78/2016 bei den zuständigen Behörden anhängigen Verfahren sind von diesen zu Ende zu führen.

(6) Die im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Novelle LGBl. Nr. 14/2017 bei den bis zum Tag der Kundmachung dieser Verordnung zuständigen Behörden anhängigen Verfahren sind von diesen zu Ende zu führen.

(7) Die im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Novelle LGBl. Nr. 91/2017 bei den bis zum Tag der Kundmachung dieser Verordnung zuständigen Behörden anhängigen Verfahren sind von diesen zu Ende zu führen.

(8) Die im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Novelle LGBl. Nr. 28/2018 bei den bis zum Tag der Kundmachung dieser Verordnung zuständigen Behörden anhängigen Verfahren sind von diesen zu Ende zu führen.

(9) Die im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Novelle LGBl. Nr. 3/2019 bei den bis zum Tag der Kundmachung dieser Verordnung zuständigen Behörden anhängigen Verfahren sind von diesen zu Ende zu führen.

(10) Die im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Novelle LGBl. Nr. 73/2019 bei den bis zum Tag der Kundmachung dieser Verordnung zuständigen Behörden anhängigen Verfahren sind von diesen zu Ende zu führen.

Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 120/2014, LGBl. Nr. 78/2015, LGBl. Nr. 7/2016, LGBl. Nr. 78/2016, LGBl. Nr. 14/2017, LGBl. Nr. 91/2017, LGBl. Nr. 28/2018, LGBl. Nr. 73/2019

§ 6

Text

§ 6

Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt mit 1. Jänner 2013 in Kraft.

§ 7

Text

§ 7

Außerkrafttreten

Mit Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 14. Juni 1999, LGBl. Nr. 58, zuletzt in der Fassung LGBl. Nr. 38/2012, außer Kraft.

§ 8

Text

§ 8

Inkrafttreten von Novellen

(1) Die Änderung des § 1 Abs. 1 lit. B bis L sowie die Einfügung des § 1 Abs. 1 lit. D Z 28, des § 1 Abs. 1 lit. G Z 6 und 7, des § 1 Abs. 1 lit. J Z 15 und des § 1 Abs. 1 lit. K Z 7 und 8 durch die Novelle LGBl. Nr. 136/2013 treten mit 1. Jänner 2014 in Kraft.

(2) In der Fassung der Verordnung LGBl. Nr. 120/2014 treten § 1 Abs. 1 lit. C bis H und J bis L sowie § 5 Abs. 2 mit 1. Jänner 2015 in Kraft.

(3) In der Fassung der Verordnung LGBl. Nr. 78/2015 treten in Kraft:

1.

§ 1 Abs. 1 lit. C, D, E, F, G Z. 1 und 2, H, J, K und L sowie § 5 Abs. 3 mit dem der Kundmachung folgenden Tag, das ist der 7. Oktober 2015;

2.

§ 1 Abs. 1 lit. G Z. 3 mit 1. Jänner 2016.

(4) In der Fassung der Verordnung LGBl. Nr. 7/2016 treten § 1 Abs. 1 lit. D Z. 13 und 14, § 1 Abs. 1 lit. E. Z. 9, § 1 Abs. 1 lit. E Z. 21, § 1 Abs. 1 lit. H Z. 12, § 1 Abs. 1 lit. J Z. 8, § 5 Abs. 4 und § 8 Abs. 3, mit dem der Kundmachung folgenden Tag, das ist der 26. Jänner 2016, in Kraft.

(5) In der Fassung der Verordnung, LGBl. Nr. 78/2016 treten § 1 Abs. 1 lit. D Z. 15 und 16, § 1 Abs. 1 lit. E Z. 22, § 1 Abs. 1 lit. H Z. 13 und 14, § 1 Abs. 1 lit. K Z. 4 mit dem der Kundmachung folgenden Tag, das ist der 12. Juli 2016, in Kraft.

(6) In der Fassung der Verordnung LGBl. Nr. 14/2017 treten § 1 Abs. 1 lit. B Z. 1 und § 1 Abs. 1 lit. J Z. 9 und 10 sowie § 5 Abs. 6 mit dem der Kundmachung folgenden Tag, das ist der 28. Jänner 2017, in Kraft.

(7) In der Fassung der Verordnung LGBl. Nr. 91/2017 tritt § 1 Abs. 1 lit. B Z. 2, § 1 Abs. 1 lit. I Z. 1 und 2 und § 1 Abs. 1 lit. J Z. 11 mit dem der Kundmachung folgenden Tag, das ist der 12. Oktober 2017, in Kraft.

(8) In der Fassung der Verordnung LGBl. Nr. 28/2018 tritt § 1 Abs. 1 lit. D Z 17 und 18 sowie § 2 Abs. 1 letzter Satz mit dem der Kundmachung folgenden Tag, das ist der 21. März 2018, in Kraft.

(9) In der Fassung der Verordnung, LGBl. Nr. 3/2019, tritt § 1 Abs. 1 lit. C Z 10 und § 1 Abs. 1 lit. D Z 19 mit dem der Kundmachung folgenden Tag, das ist der 30. Jänner 2019, in Kraft.

(10) In der Fassung der Verordnung LGBl. Nr. 73/2019 tritt § 1 Abs. 1 lit. E Z 23, § 1 Abs. 1 lit. I Z 3, § 1 Abs. 1 lit. J Z 12 und § 5 Abs. 10 mit dem der Kundmachung folgenden Tag, das ist der 3. Oktober 2019, in Kraft.

Anm.: in der Fassung LGBl. Nr. 136/2013, LGBl. Nr. 120/2014, LGBl. Nr. 78/2015, LGBl. Nr. 7/2016, LGBl. Nr. 78/2016, LGBl. Nr. 14/2017, LGBl. Nr. 91/2017, LGBl. Nr. 28/2018, LGBl. Nr. 3/2019, LGBl. Nr. 73/2019