Landesrecht konsolidiert Salzburg: Gesamte Rechtsvorschrift für Zeller-See-Landschaftsschutzverordnung, Fassung vom 20.02.2019

§ 0

Beachte für folgende Bestimmung

Erfassungsstichtag: 1.3.1992

Langtitel

Verordnung der Salzburger Landesregierung vom 16. März 1981, mit
der Teile der Stadtgemeinde Zell am See und der Gemeinde
Maishofen zu einem Landschaftschutzgebiet erklärt werden
StF: LGBl Nr 28/1981

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund des § 16 des Salzburger Naturschutzgesetzes 1999, LGBl Nr 73, in der geltenden Fassung wird verordnet:

§ 1

Text

§ 1

 

(1) Das in den Gemeindegebieten von Maishofen und Zell am See liegende Gebiet zwischen der Bahnlinie im Westen, der Nordgrenze des Naturschutzgebietes im Süden sowie einer Linie im Norden und Osten, die 500 m landeinwärts parallel zum Ufer verläuft, wird einschließlich der Seefläche des Zeller Sees, jedoch mit Ausnahme zweier geschlossen verbauter Bereiche in Thumersbach und Schüttdorf sowie des Bereiches des Allgemeinen Öffentlichen Krankenhauses Zell am See zu einem Landschaftsschutzgebiet (‚Zeller-See-Landschaftsschutzgebiet’) erklärt.

 

(2) Die genauen Grenzen dieses Landschaftsschutzgebietes sind einem Übersichtsplan im Maßstab 1:10.000 zu entnehmen. Die beiden vom Landschaftsschutzgebiet ausgenommenen geschlossen verbauten Bereiche in Thumersbach und Schüttdorf sind in Lageplänen im Maßstab 1:5000 dargestellt. Diese Planunterlagen stellen einen wesentlichen Inhalt dieser Verordnung dar und liegen beim Amt der Salzburger Landesregierung, bei der Bezirkshauptmannschaft Zell am See und bei den Gemeinden Maishofen und Zell am See während der für den Parteienverkehr bestimmten Amtsstunden (§ 13 Abs. 5 AVG) zur allgemeinen Einsicht auf.

§ 1a

Text

 

§ 1a

 

Diese Verordnung dient der Erhaltung:

1.

der besonderen landschaftlichen Schönheit des im § 1 festgelegten Gebietes (lang gestreckter See mit teilweise ausgedehnten Verlandungsmooren);

2.

der besonderen Bedeutung für die Erholungsnutzung der charakteristischen Seenlandschaft sowie Uferbereiche mit reizvollen Ausblicksmöglichkeiten auf die Gletscherregion der Hohen Tauern und Kalkgrate der Kalkhochalpen.

§ 2

Text

§ 2

 

In dem gemäß § 1 festgelegten Landschaftsschutzgebiet findet die Allgemeine Landschaftsschutzverordnung Anwendung.

§ 3

Text

§ 3

(1) Diese Verordnung tritt mit Beginn des der Kundmachung folgenden Monats in Kraft.

(2) Mit diesem Zeitpunkt verliert gemäß § 49 Abs. 1 des Salzburger Naturschutzgesetzes 1977 die Seenschutzverordnung 1971, LGBl. Nr. 77, in der geltenden Fassung für den Zeller See ihre Wirksamkeit.

(3) Im übrigen wird die Geltung der Seenschutzverordnung 1971 im Sinne des § 3 Abs. 3 der Seenschutzverordnung 1980, LGBl. Nr. 93, durch diese Verordnung nicht berührt.

(4) § 1 Abs. 2 in der Fassung der Verordnung LGBl Nr 6/1992 tritt mit 1. März 1992 in Kraft. Die Lagepläne gemäß § 1 Abs. 2 der Zeller See-Landschaftsschutz-Verordnung werden durch die einen wesentlichen Bestandteil dieser Verordnung bildenden Lagepläne ersetzt.

(5) Die §§ 1a und 2 in der Fassung der Verordnung LGBl Nr 83/2003 treten mit 1. September 2003 in Kraft.

(6) § 1 Abs. 1 in der Fassung der Verordnung LGBl Nr 55/2006 tritt mit 1. Juli 2006 in Kraft. Die Lagepläne gemäß § 1 Abs. 2 werden durch die einen wesentlichen Bestandteil dieser Verordnung bildenden Lagepläne ersetzt.

(7) Die mit der Verordnung LGBl Nr 87/2011 vorgenommene Grenzänderung tritt mit 1. November 2011 in Kraft. Die Lagepläne gemäß § 1 Abs 2 werden durch einen wesentlichen Bestandteil dieser Verordnung bildenden Lagepläne ersetzt.