Landesrecht konsolidiert Oberösterreich: Gesamte Rechtsvorschrift für Oö. Moorschutzverordnung, Fassung vom 23.04.2024

§ 0

Langtitel

Verordnung der Oö. Landesregierung, mit der Moore in den Gemeinden Bad Ischl und Gosau als Naturschutzgebiete festgestellt werden (Oö. Moorschutzverordnung)

StF: LGBl. Nr. 80/1998

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund des Paragraph 21, des Oö. Natur- und Landschaftsschutzgesetzes 1995 (Oö. NSchG 1995), LGBl. Nr. 37, zuletzt geändert durch die Kundmachung Landesgesetzblatt Nr. 147 aus 1997,, wird verordnet:

§ 1

Text

Paragraph eins,

  1. Absatz einsDie nachfolgend angeführten Moore in den Gemeinden Bad Ischl und Gosau, politischer Bezirk Gmunden, sind Naturschutzgebiet im Sinn des Paragraph 21, Oö. NSchG 1995:
    1. Ziffer eins
      im Gemeindegebiet von Bad Ischl das
      1. Litera a
        Leckenmoos (Löckermoos)
      2. Litera b
        Radriedlmoos (Winkelmoos)
      3. Litera c
        Große Langmoos (Roßstallmoos)
      4. Litera d
        Kleine Langmoos
      5. Litera e
        Pitzingmoos
      6. Litera f
        Atzmoos sowie
    2. Ziffer 2
      im Gemeindegebiet von Gosau das
      1. Litera a
        Kleine Löckenmoos (Niederes Löckenmoos)
      2. Litera b
        Große Löckenmoos (Großes Leckernmoos) und Grubenalmmoor
  2. Absatz 2Die Grenzen der einzelnen Zonen des Naturschutzgebietes sind durch Pläne im Maßstab 1:5.000 (Anlagen 1 bis 4) dargestellt.

§ 2

Text

Paragraph 2,

Gemäß Paragraph 21, Absatz 4, Oö. NSchG 1995 sind folgende Eingriffe gestattet:

  1. Ziffer eins
    Maßnahmen zur Erhaltung des Naturschutzgebietes und des Schutzzweckes;
  2. Ziffer 2
    das Betreten durch die Grundeigentümer, von diesen Beauftragte sowie durch Alpsweideberechtigte; weiters zu wissenschaftlichen Zwecken im Einvernehmen mit der Naturschutzbehörde und dem Grundeigentümer;
  3. Ziffer 3
    das Betreten im Bereich der hiefür vorgesehenen Wege;
  4. Ziffer 4
    die Nutzung von Grund und Boden im Rahmen bestehender Alpsweiderechte;
  5. Ziffer 5
    die rechtmäßige Ausübung der Jagd mit Ausnahme der Jagd auf Rauhfußhühner, der Wildfütterung sowie der Errichtung jagdlicher Einrichtungen;
  6. Ziffer 6
    auf Moorstandorten bei entsprechendem Bodenfrost die forstliche Nutzung in Form der Einzelstammentnahme außerhalb der mit Latschen und Erlen bestockten Bereiche;
  7. Ziffer 7
    außerhalb von Moorstandorten die forstliche Nutzung in Form der Einzelstammentnahme sowie des Femelhiebs mit Ausnahme der Nutzung der Latsche;
  8. Ziffer 8
    das Befahren im Rahmen der erlaubten forstwirtschaftlichen Nutzung im dafür notwendigen Ausmaß und auf Moorstandorten ausschließlich bei entsprechendem Bodenfrost;
  9. Ziffer 9
    forstliche Maßnahmen nach Kalamitätsereignissen im unbedingt notwendigen Ausmaß nach mindestens 14tägiger vorheriger Anzeige bei der Naturschutzbehörde;
  10. Ziffer 10
    Instandhaltungsmaßnahmen an bestehenden Hochständen und Wegen sowie Maßnahmen zur Besucherlenkung;
  11. Ziffer 11
    die Entnahme von Proben zu wissenschaftlichen Zwecken im Einvernehmen mit dem Grundeigentümer und der Naturschutzbehörde.

§ 3

Text

Paragraph 3,

Diese Verordnung tritt mit Ablauf des Tages ihrer Kundmachung im Landesgesetzblatt für Oberösterreich in Kraft.

Anl. 1

Text

Anlage 1

Plan der Naturschutzgebiete "Leckenmoos", "Radriedlmoos", "Großes Langmoos", "Kleines Langmoos"

Anmerkung, Anlage nicht darstellbar; siehe LGBl.Nr. 80/1998)

Anl. 2

Text

Anlage 2

Plan des Naturschutzgebietes "Atzmoos"

Anmerkung, Anlage nicht darstellbar; siehe LGBl.Nr. 80/1998)

Anl. 3

Text

Anlage 3

Plan des Naturschutzgebietes "Pitzingmoos"

Anmerkung, Anlage nicht darstellbar; siehe LGBl.Nr. 80/1998)

Anl. 4

Text

Anlage 4

Plan der Naturschutzgebiete "Kleines Löckenmoos", "Großes Löckenmoos u. Grubenalmmoor"

Anmerkung, Anlage nicht darstellbar; siehe LGBl.Nr. 80/1998)