Landesrecht konsolidiert Oberösterreich: Gesamte Rechtsvorschrift für V Naturschutzgebiet "Teile des Toten Gebirges" in Weyer-Land, Rosenau am Hengstpaß und Spital am Pyhrn, Fassung vom 15.04.2024

§ 0

Langtitel

Verordnung der o.ö. Landesregierung, mit der Teile des Toten Gebirges als Naturschutzgebiet festgestellt werden

StF: LGBl.Nr. 10/1988

Änderung

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund des Paragraph 17, des Oberösterreichischen Natur- und Landschaftsschutzgesetzes 1982, Landesgesetzblatt Nr. 80, wird verordnet:

§ 1

Text

Paragraph eins,

  1. Absatz einsDie Teilgebiete des Toten Gebirges „Zeckerleithen“ (Zone A2) und „Fleischmäuer“ (Zone A3) in der Gemeinde Weyer-Land, politischer Bezirk Steyr-Land, „Kamper Mauer“ (Zone A4) in den Gemeinden Weyer-Land und Rosenau am Hengstpaß, politischer Bezirk Steyr-Land und Kirchdorf an der Krems, „Haller Mauern“ (Zone A5) in den Gemeinden Rosenau am Hengstpaß und Spital am Pyhrn, politischer Bezirk Kirchdorf an der Krems und „Bosruck“ (Zone A6) in der Gemeinde Spital am Pyhrn, politischer Bezirk Kirchdorf an der Krems, sind Naturschutzgebiet im Sinne des Paragraph 17, des Gesetzes.
  2. Absatz 2Die Grenzen der einzelnen Zonen des Naturschutzgebietes sind in der Beschreibung des Grenzverlaufes durch Koordinatenverzeichnisse der Vermessungspunkte (Anlagen 1a bis 1e) und durch Pläne im Maßstab 1:10.000 (Anlagen 2a bis 2e) dargestellt.

§ 2

Text

Paragraph 2,

Gemäß Paragraph 17, Absatz 4, des Gesetzes sind folgende Eingriffe gestattet:

  1. Ziffer eins
    In den Zonen A2 bis A6:
    1. Litera a
      das Betreten des Schutzgebietes;
    2. Litera b
      die rechtmäßige Ausübung der Jagd;
    3. Litera c
      die forstwirtschaftliche Nutzung in Form der Einzelstammentnahme;
    4. Litera d
      das Befahren im Rahmen der land- und forstwirtschaftlichen Bewirtschaftung;
  2. Ziffer 2
    In den Zonen A2, A5 und A6:
    der Neubau von im Rahmen der Almbewirtschaftung betriebsnotwendigen Bauten sowie der Zu- und Umbau zu bzw. von bestehenden Bauten jeweils im Einvernehmen mit der Landesnaturschutzbehörde;
  3. Ziffer 3
    In den Zonen A5 und A6:
    1. Litera a
      die Waldbewirtschaftung in Form des Femelschlages mit Kahlflächen bis zu einem flächenmäßigen Höchstausmaß von 2000 m2;
    2. Litera b
      die Ausübung des Tourenschilaufes;
    3. Litera c
      die zeitgemäße Weidenutzung;
  4. Ziffer 4
    In der Zone A2:
    die rechtmäßige Ausübung der Fischerei.

§ 3

Text

Paragraph 3,

  1. Absatz einsDiese Verordnung tritt mit dem Ablauf des Tages ihrer Kundmachung im Landesgesetzblatt für Oberösterreich in Kraft.
  2. Absatz 2Die in Paragraph eins, Absatz 2, genannten Anlagen 1a bis 1e und 2a bis 2e werden gemäß Paragraph 12, Absatz eins und 2 des O.ö. Verlautbarungsgesetzes 1977 verlautbart; sie sind während der Dauer der Wirksamkeit dieser Verordnung bei den Gemeindeämtern Weyer-Land, Rosenau am Hengstpaß und Spital am Pyhrn, bei den Bezirkshauptmannschaften Steyr-Land und Kirchdorf an der Krems sowie beim Amt der o.ö. Landesregierung während der Amtsstunden zur öffentlichen Einsicht aufzulegen.