Landesrecht konsolidiert Niederösterreich: Gesamte Rechtsvorschrift für NÖ Landwirtschaftliche Schulorganisationsverordnung, Fassung vom 10.08.2022

§ 0

Langtitel

NÖ Landwirtschaftliche Schulorganisationsverordnung
StF: LGBl. 5025/1-0

Präambel/Promulgationsklausel

Die NÖ Landesregierung hat am 25. August 2020 aufgrund des § 3 des NÖ Landwirtschaftlichen Schulgesetzes, LGBl. 5025 in der Fassung LGBl. Nr. 68/2020, verordnet:

Abschnitt I

Inhaltsverzeichnis

Abschnitt I: Inhaltsverzeichnis

§§

Abschnitt II: Land- und forstwirtschaftliche Berufsschulen

 

Fachrichtungen

1

Unterrichtsausmaß

2

Übertrittsmöglichkeiten

3

Stundentafeln

4

Unterricht in Schülergruppen und Kursform;

 

Freigegenstände und Förderunterricht

5

Schulveranstaltungen

6

Abschnitt III: Land- und forstwirtschaftliche Fachschulen

 

Ausbildungsformen und Ausbildungsstufen

7

Fachrichtungen

8

Schulpflichtersetzende Fachschulen

10

Übertrittsmöglichkeiten

11

Pflichtpraxis

12

Unternehmerausbildung

13

Meisterfachschule, Fachrichtung Landwirtschaft

14

Meisterfachschule, Fachrichtung Gartenbau

15

Bauern- und Bäuerinnenschule

16

(entfällt)

17

Stundentafeln

18

Jahrgangs- und klassenübergreifender Unterricht; Wahlpflichtgegenstände, Freigegenstände und Förderunterricht

19

Schulveranstaltungen

20

Abschnitt IV: Abschlußprüfung zur Mittleren Reife

 

Abschlußprüfung zur Mittleren Reife

21

Prüfungskommission

22

Umfang

23

Prüfungsdauer

24

Prüfungsvorgang

25

Ergebnis

26

Abschnitt V: Schlußbestimmungen

 

Inkrafttreten; Aufhebung bisheriger Vorschriften; Übergangsbestimmungen

27

§ 1

Text

Abschnitt II
Land- und forstwirtschaftliche Berufsschulen

§ 1

Fachrichtungen

(1) In Niederösterreich bestehen folgende lehrgangsmäßige Berufsschulen, denen jeweils ein Schülerheim angegliedert ist, mit den angeführten Fachrichtungen:

1.

Berufsschule Edelhof:

Landwirtschaft mit Waldwirtschaft

Betriebs- und Haushaltsmanagement

Feldgemüsebau

Obstbau und Obstverwertung

Landwirtschaft einschließlich Kellerwirtschaft

Pferdewirtschaft

Geflügelwirtschaft

Imkerei

Biomasseproduktion und land- und forstwirtschaftliche Bioenergiegewinnung

2.

Berufsschule Langenlois:

Gartenbau

(2) Weiters besteht am Standort der Berufsschule Edelhof eine lehrgangsmäßige Berufsschule für Lehrlinge im Rahmen einer Anschlußlehre mit folgenden Fachrichtungen:

Landwirtschaft

Betriebs- und Haushaltsmanagement

Feldgemüsebau

Obstbau und Obstverwertung

Weinbau einschließlich Kellerwirtschaft

Pferdewirtschaft

Geflügelwirtschaft

Imkerei

Forstwirtschaft

Forstgarten- und Forstpflegewirtschaft

Landwirtschaftliche Lagerhaltung

Biomasseproduktion und land- und forstwirtschaftliche Bioenergiegewinnung

(3) Eine teilweise oder gänzliche Verlegung einzelner Lehrgänge ist mit Genehmigung der Schulbehörde aus pädagogischen, räumlichen, entfernungs- oder ausstattungsbedingten Umständen an den Standort einer entsprechenden landwirtschaftlichen Fachschule zulässig.

(4) Die Berufsschule Edelhof ist der Fachschule Edelhof angeschlossen.

(5) Die Berufsschule Langenlois ist der Fachschule Langenlois angeschlossen.

§ 2

Text

§ 2

Unterrichtsausmaß

(1) Der Unterricht an Berufsschulen hat in jeder Schulstufe zehn Wochen zu dauern.

(2) Der Unterricht an Berufsschulen für Lehrlinge im Rahmen einer Anschlusslehre hat zehn Wochen zu dauern.

(3) An Berufsschulen gemäß Abs. 1 und 3 ist der Unterricht auf 5 Tage in der Woche zusammenzuziehen.

(4) Der Schulleiter kann über Antrag oder von Amts wegen Berufsschulpflichtige innerhalb eines Schuljahres in zwei aufeinanderfolgende Klassen einer Berufsschule einteilen, wenn dadurch die ordnungsgemäße Erfüllung der Berufsschulpflicht oder der zeitgerechte Schulabschluß ermöglicht wird.

§ 3

Text

§ 3

Übertrittsmöglichkeiten

Ohne Ablegung einer Einstufungsprüfung ist folgender Übertritt zulässig:

-

nach erfolgreichem Abschluß der ersten Schulstufe einer Berufsschule in die zweite Schulstufe einer Berufsschule anderer Fachrichtung;

-

nach erfolgreichem Abschluss der zweiten Schulstufe einer Berufsschule in die zweite Schulstufe einer Berufsschule anderer Fachrichtung.

§ 4

Text

§ 4

Stundentafeln

Für den Unterricht an den Berufsschulen werden die in der Anlage enthaltenen Stundentafeln erlassen. Die nachstehenden Anlagen bilden einen Bestandteil dieser Verordnung:

1.

Berufsschulen:

A/1: Fachrichtung Landwirtschaft mit Waldwirtschaft

A/2: Fachrichtung Betriebs- und Haushaltsmanagement

A/3: Fachrichtung Feldgemüsebau

A/4: Fachrichtung Obstbau und Obstverwertung

A/5: Fachrichtung Landwirtschaft einschließlich Kellerwirtschaft

A/6: Fachrichtung Pferdewirtschaft

A/7: Fachrichtung Geflügelwirtschaft

A/8: Fachrichtung Imkerei

A/9: Fachrichtung Gartenbau

A/10: Biomasseproduktion und land- und forstwirtschaftliche Bioenergiegewinnung

2.

Berufsschulen für Lehrlinge im Rahmen einer Anschlußlehre:

B/1: Fachrichtung Landwirtschaft

B/2: Fachrichtung Betriebs- und Haushaltsmanagement

B/3: Fachrichtung Feldgemüsebau

B/4: Fachrichtung Obstbau und Obstverwertung

B/5: Fachrichtung Weinbau einschließlich Kellerwirtschaft

B/6: Fachrichtung Pferdewirtschaft

B/7: Fachrichtung Geflügelwirtschaft

B/8: Fachrichtung Imkerei

B/9: Fachrichtung Forstwirtschaft

B/10: Fachrichtung Forstgarten- und Forstpflegewirtschaft

B/11: Fachrichtung Landwirtschaftliche Lagerhaltung

B/12: Biomasseproduktion und land- und forstwirtschaftliche Bioenergiegewinnung

§ 5

Text

§ 5

Unterricht in Schülergruppen und Kursform; Freigegenstände und Förderunterricht

(1) Sofern pädagogische, personelle, sicherheitstechnische, räumliche oder ausstattungsbedingte Umstände dies erfordern, kann die Schulleitung Unterricht in Schülergruppen vorsehen.

(2) Eine Klasse darf im Unterrichtsgegenstand Englisch ab dem vierundzwanzigsten Schüler, im Unterrichtsgegenstand EDV ab dem neunzehnten Schüler und in den Unterrichtsgegenständen Deutsch und Rechnen ab dem einunddreißigsten Schüler geteilt werden.

(3) Der Unterricht in Bewegung und Sport ist grundsätzlich getrennt nach Geschlechtern zu erteilen; jedoch darf der Unterricht auch ohne Trennung der Geschlechter erteilt werden, wenn vom Standpunkt der unterschiedlichen Leistungsfähigkeit und der gemischtgeschlechtlichen Führung kein Einwand besteht oder wenn bei Trennung nach Geschlechtern wegen zu geringer Schülerzahl nicht für alle Schüler der lehrplanmäßige Unterricht erteilt werden könnte. Bei Übungsbereichen mit besonderen Sicherheitsanforderungen wie Schilauf oder Schwimmen ist der Unterricht in Schülergruppen zu erteilen.

(4) Jene Unterrichtsgegenstände oder Teile von Unterrichtsgegenständen (Lehrstoffkapitel), die in der jeweiligen Stundentafel des Lehrplanes durch den Vermerk “Unterricht in Kursform” gekennzeichnet sind, können als zusammengezogener Unterricht zeitlich geschlossen in Kursform unterrichtet werden. Darüberhinaus können aus organisatorischen oder pädagogischen Gründen auch einzelne oder mehrere Unterrichtsgegenstände in Kursform abgehalten werden.

(5) Die Anmeldung zu einem Freigegenstand ist in der zweiten und dritten Schulstufe nur möglich, wenn dieser Unterrichtsgegenstand auch in der ersten Schulstufe erfolgreich besucht worden ist.

(6) Für die Führung eines Freigegenstandes ist jedenfalls eine Mindestanmeldezahl von zwölf Schülern erforderlich. Bei Absinken der Teilnehmerzahl während eines Lehrganges ist eine Weiterführung nur dann zulässig, wenn mindestens acht Schüler ständig am Unterricht teilnehmen.

(7) Bei gleichzeitiger Führung zweier oder mehrerer Fachrichtungen derselben Schulstufe sind die Schüler in Unterrichtsgegenstände mit gleichartigen Lehrinhalten nach Möglichkeit zu einer Klasse zusammenzufassen.

(8) In den Pflichtgegenständen Deutsch, Rechnen und Englisch kann ein Förderunterricht eingerichtet werden; die Mindestschülerzahl hiefür beträgt acht. Je Schulstufe darf je Pflichtgegenstand nur ein Kurs geführt werden, wobei ein Schüler höchstens in zwei Pflichtgegenständen Kurse besuchen darf. Die Kursdauer darf je Pflichtgegenstand und Schulstufe höchstens zehn Unterrichtsstunden betragen.

§ 6

Beachte für folgende Bestimmung

Bei vor dem 1.1.2015 geänderten Rechtsvorschriften wird als Inkrafttretensdatum der Erfassungsstichtag 1.1.2015 angegeben.

Text

§ 6

Schulveranstaltungen

(1) An Berufsschulen können in jeder Schulstufe folgende Schulveranstaltungen durchgeführt werden: Lehrausgänge, Lehrfahrten und Sonderveranstaltungen (wie Theater- und Konzertbesuche, Vorträge schulfremder Personen, Wettbewerbe, Feiern) unter Verwendung von lehrplanmäßigem Unterricht von höchstens 36 Unterrichtsstunden.

(2) Schulveranstaltungen sind von Lehrern (Erziehern) zu leiten; für je 18 bis 25 teilnehmende Schüler ist die Mitwirkung je eines Lehrers (Erziehers) erforderlich. Bei Schulveranstaltungen mit besonderen Sicherheitsanforderungen ist je 14 bis 17 teilnehmender Schüler ein Lehrer (Erzieher) notwendig.

(3) Eine Schulveranstaltung darf nach vorheriger Zustimmung des Schulleiters durchgeführt werden. Die Zustimmung ist zu erteilen, wenn

-

die Veranstaltung der Ergänzung des lehrplanmäßigen Unterrichtes dient

-

die Erfüllung des Lehrplanes nicht unvertretbar beeinträchtigt wird

-

der geordnete Ablauf des Unterrichtes für die an der Veranstaltung nicht teilnehmenden Schüler sichergestellt ist

-

die durch die Veranstaltung erwachsenden Kosten dem Grundsatz der Sparsamkeit und Angemessenheit entsprechen

-

die körperliche Sicherheit, die Sittlichkeit der Schüler und der ordnungsgemäße Ablauf der Veranstaltung nicht gefährdet sowie

-

für die Veranstaltung die finanzielle Bedeckung gegeben ist.

(4) Die Einbeziehung einer Klasse in eine mehrtägige Schulveranstaltung setzt die Teilnahme von zumindest 70 % der Schüler der Klasse voraus. Mit Bewilligung der Schulbehörde kann die Prozentzahl unterschritten werden, sofern wegen der gerechtfertigten Nichtteilnahme von Schülern die Durchführung der Veranstaltung nicht gewährleistet ist und kein Mehraufwand verursacht wird.

§ 7

Text

Abschnitt III
Land- und forstwirtschaftliche Fachschulen

§ 7

Ausbildungsformen und Ausbildungsstufen

Die Fachschulen werden in folgenden Ausbildungsformen und Ausbildungsstufen geführt:

1.

Schulpflichtersetzende Fachschule:

-

Fachrichtungen Betriebs- und Haushaltsmanagement sowie Landwirtschaft, mit drei Schulstufen. Die 1. und 2. Schulstufe wird ganzjährig und die 3. Schulstufe saisonmäßig in der Dauer von 8 Monaten geführt. Zwischen der 2. und 3. Schulstufe ist eine Pflichtpraxis in der Dauer von 4 Monaten zu absolvieren.

-

Fachrichtungen Gartenbau, Landwirtschaft mit dem bedeutsamen Fachgebiet Kleintierhaltung, Pferdewirtschaft und Weinbau einschließlich Kellerwirtschaft mit vier Schulstufen. Die 1., 2. und 4. Schulstufe wird ganzjährig geführt. Zwischen der 2. und 4. Schulstufe ist eine Pflichtpraxis in der Dauer von 12 Monaten zu absolvieren.

-

Fachrichtung Betriebs- und Haushaltsmanagement für Sozialbetreuungsberufe im ländlichen Raum mit vier Schulstufen. Die 1. und 2. Schulstufe wird ganzjährig, die 3. Schulstufe saisonmäßig in der Dauer von 8 Monaten und die 4. Schulstufe ganzjährig geführt. Zwischen der 2. und 3. Schulstufe ist eine Pflichtpraxis in der Dauer von 4 Monaten zu absolvieren.

-

alle übrigen Fachrichtungen mit einem bedeutsamen Fachgebiet mit vier Schulstufen. Die 1. und 2. Schulstufe wird ganzjährig, die 3. Schulstufe saisonmäßig in der Dauer von 8 Monaten und die 4. Schulstufe saisonmäßig in der Dauer von einem Monat geführt. Zwischen der 2. und 3. Schulstufe ist eine Pflichtpraxis in der Dauer von 4 Monaten und zwischen der 3. und 4. Schulstufe ist eine Pflichtpraxis in der Dauer von 10 Monaten zu absolvieren.

2.

Weiterführende Fachschule:

-

Unternehmerausbildung mit einem kaufmännisch-unternehmerischen Teil (mindestens 160 Stunden; Ersatz der Unternehmerprüfung) und einem Meisterprüfungs-Vorbereitungsteil und der Organisation einer saisonmäßigen Schule;

-

Meisterfachschule mit der Organisation einer saisonmäßigen Schule;

-

Bauern- und Bäuerinnenschule mit der Organisation einer saisonmäßigen Schule;

-

Berufsreifevorbereitungslehrgang mit der Organisation einer saisonmäßigen Schule.

§ 8

Text

§ 8

Fachrichtungen

(1) Die Fachschulen werden in folgenden Fachrichtungen an den angeführten Standorten geführt:

1.

Schulpflichtersetzende Fachschule:

a)

Fachrichtung Landwirtschaft an den Standorten Edelhof, Gießhübl, Hohenlehen, Hollabrunn, Mistelbach, Obersiebenbrunn, Pyhra und Warth

b)

Fachrichtung Landwirtschaft mit dem bedeutsamen Fachgebiet Kleintierhaltung in Hollabrunn und mit dem bedeutsamen Fachgebiet Einzelhandel in Pyhra

c)

Fachrichtung Betriebs- und Haushaltsmanagement an den Standorten Expositur Gaming der Fachschule Gießhübl, Gießhübl, Hollabrunn, Obersiebenbrunn, Expositur Poysdorf der Fachschule Mistelbach, Expositur Sooß der Fachschule Pyhra, Expositur Unterleiten der Fachschule Hohenlehen, Warth und Zwettl

d)

Fachrichtung Betriebs- und Haushaltsmanagement mit dem bedeutsamen Fachgebiet Einzelhandelskaufmann am Standort der Expositur Sooß der Fachschule Pyhra, mit dem bedeutsamen Fachgebiet Tourismus an den Standorten Expositur Ottenschlag der Fachschule Zwettl und Expositur Unterleiten der Fachschule Hohenlehen, mit dem bedeutsamen Fachgebiet Eco Design am Standort Expositur Unterleiten der Fachschule Hohenlehen

e)

Fachrichtung Betriebs- und Haushaltsmanagement für Sozialbetreuungsberufe im ländlichen Raum an den Standorten Expositur Poysdorf der Fachschule Mistelbach, Warth und Zwettl

f)

Fachrichtung Gartenbau am Standort Langenlois

g)

Fachrichtung Weinbau einschließlich Kellerwirtschaft am Standort Krems

h)

Fachrichtung Pferdewirtschaft am Standort Tullnerbach

2.

Weiterführende Fachschule:

a)

Unternehmerausbildung an allen Standorten gemäß Z 1

b)

Meisterfachschule, Fachrichtung Landwirtschaft, an allen Standorten gemäß Z 1 lit. a

c)

Meisterfachschule, Fachrichtung Gartenbau, am Standort Langenlois

d)

Bauern- und Bäuerinnenschule an allen Standorten gemäß Z 1

e)

Berufsreifevorbereitungslehrgang an den Standorten Hollabrunn und Gießhübl

(2) Allen Fachschulen (samt Exposituren) ist ein Schülerheim angegliedert, den Fachschulen Edelhof, Gießhübl, Hohenlehen, Hollabrunn (samt Außenstelle Retz), Krems, Langenlois, Mistelbach, Obersiebenbrunn (samt Expositur Tulln), Pyhra, Tullnerbach und Warth ein Lehr- und Versuchsbetrieb sowie den Fachschulen Gießhübl, Hollabrunn (samt Außenstelle Retz), Krems (samt Außenstelle Gumpoldskirchen), Langenlois, Mistelbach, Pyhra und Warth ein Labor.

§ 9

Beachte für folgende Bestimmung

Bei vor dem 1.1.2015 geänderten Rechtsvorschriften wird als Inkrafttretensdatum der Erfassungsstichtag 1.1.2015 angegeben.

Text

§ 9

(entfällt)

§ 10

Text

§ 10

Schulpflichtersetzende Fachschulen

(1) Schulpflichtersetzende Fachschulen sind berufsbildende mittlere landwirtschaftliche Schulen, durch deren Besuch das neunte Schuljahr der allgemeinen Schulpflicht und auch die landwirtschaftliche Berufsschulpflicht erfüllt werden können.

(2) Aufnahmevoraussetzung in das Modul 2 ist:

-

Fachrichtungen Landwirtschaft, Landwirtschaft mit Betriebs- und Haushaltsmanagement – Alternative Gegenstandsgruppe I, Weinbau einschließlich Kellerwirtschaft und Pferdewirtschaft: erfolgreicher Abschluß des Moduls 1 und Absolvierung einer fachrichtungsgemäßen Fremdpraxis von mindestens 4 Monaten

-

Fachrichtungen Ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement und Landwirtschaft mit Betriebs- und Haushaltsmanagement – Alternative Gegenstandsgruppe II: erfolgreicher Abschluß des Moduls 1 und Absolvierung einer hauswirtschaftlichen Praxis von mindestens 2 Monaten, davon mindestens 1 Monat Fremdpraxis

-

Fachrichtung Gartenbau: erfolgreicher Abschluß des Moduls 1 und Absolvierung einer gartenbaulichen Praxis oder Lehre von mindestens 12 Monaten

-

erfolgreiche Absolvierung der dritten Schulstufe einer landwirtschaftlichen Berufsschule (ausgenommen Fachrichtung Gartenbau)

-

Ablegung einer landwirtschaftlichen Facharbeiterprüfung oder

-

Fachrichtung Landwirtschaft: erfolgreicher Abschluß des Moduls 1 der Fachrichtung Ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement, Absolvierung einer landwirtschaftlichen Praxis von 3 Monaten (davon 1 Monat Fremdpraxis) und erfolgreiche Absolvierung eines Vorbereitungs- lehrganges in der Dauer von 144 Stunden

(3) In einer Klasse dürfen nur Schüler der gleichen Schulstufe unterrichtet werden. Alternative Pflichtgegenstände (Wahlpflichtgegenstände) und Projektwochen dürfen auch schul- und klassenübergreifend geführt werden; an den Projektwochen dürfen auch Personen, die eine landwirtschaftliche Spezialausbildung anstreben, teilnehmen.

(4) An schulpflichtersetzenden Fachschulen mit vollschulartigem Unterricht ist der Unterricht auf fünf Tage in der Woche zusammenzuziehen.

§ 11

Text

§ 11

Übertrittsmöglichkeiten

(1) Der Übertritt von einer schulpflichtersetzenden Fachschule mit einem bedeutsamen Fachgebiet in eine schulpflichtersetzende Fachschule ohne besonderem Fachgebiet ist am Ende jeder Schulstufe möglich.

(2) Der Übertritt in eine andere Fachrichtung ist nur in Verbindung mit einer Einstufungsprüfung zulässig.

§ 12

Text

§ 12

Pflichtpraxis

(1) Die Pflichtpraxis muss in einem geeigneten facheinschlägigen Betrieb absolviert werden. Die Eignung ist bei nicht landwirtschaftlichen Betrieben durch die Schulleitung zu überprüfen. Ein landwirtschaftlicher Betrieb ist geeignet, wenn

-

der Betrieb von der land- und forstwirtschaftlichen Lehrlings- und Fachausbildungsstelle als Lehrbetrieb und der Betriebsführer als Lehrberechtigter (Ausbilder) anerkannt wurden (§ 8 der NÖ Land- und forstwirtschaftlichen Berufsausbildungsordnung 1991, LGBl. 5030) oder

-

der Betriebsführer von der land- und forstwirtschaftlichen Lehrlings- und Fachausbildungsstelle als Lehrberechtigter (Ausbilder) anerkannt wurde oder selbst Absolvent einer landwirtschaftlichen Fachschule mit Facharbeiterabschluss ist oder eine mindestens gleichwertige Ausbildung besitzt und von der Land- und Forstwirtschaftsinspektion festgestellt wurde, dass der Betrieb den Arbeitsschutzvorschriften der NÖ Landarbeitsordnung 1973, LGBl. 9020, entspricht.

(2) Der Betriebsführer hat den Beauftragten der Schule (Schulbehörde) den Zutritt zu den Betriebs- und Aufenthaltsräumen zu gestatten und sich zur Zusammenarbeit mit jenen bereitzuerklären.

(3) Während der gesamten Praxiszeit ist der Schüler verpflichtet,

-

Veranstaltungen der Schule nach vorheriger Einberufung zu besuchen,

-

Aufzeichnungen zu führen und

-

bei den Besuchen durch einen Beauftragten der Schule (Schulbehörde) mündlich über seine Tätigkeiten und seine Aufzeichnungen zu berichten.

(4) Der Schüler hat die Absolvierung der landwirtschaftlichen Praxis oder der gewerblichen Praxis/Lehre durch die Vorlage von Bestätigungen zu belegen.

§ 13

Beachte für folgende Bestimmung

Bei vor dem 1.1.2015 geänderten Rechtsvorschriften wird als Inkrafttretensdatum der Erfassungsstichtag 1.1.2015 angegeben.

Text

§ 13

Unternehmerausbildung

(1) Aufnahmevoraussetzung in die Unternehmerausbildung (Modul 3) ist:

-

die Vollendung des 18. Lebensjahres und eine abgeschlossene Berufsausbildung oder die erfolgreiche Absolvierung einer mittleren oder höheren Schule oder des Moduls 2 mit Facharbeiterabschluß oder

-

die Vollendung des 21. Lebensjahres

(2) Der Unterricht darf aus organisatorischen und pädagogischen Gründen sowie entsprechend den Bedürfnissen der Schüler auch am Abend und an schulfreien Tagen sowie in Kursform erfolgen.

§ 14

Text

§ 14

Meisterfachschule, Fachrichtung Landwirtschaft

(1) Die Meisterfachschule ist eine saisonmäßige weiterführende Fachschule mit zwei Schulstufen in der Dauer von jeweils acht Wochen; Ziel ist es, jenen Personen, die die Ablegung der Meisterprüfung anstreben, das hiefür notwendige Wissen anzubieten.

(2) Voraussetzungen für die Aufnahme sind:

a)

Absolvierung einer landwirtschaftlichen Berufsschule, ausgenommen Fachrichtung Gartenbau, oder

b)

Absolvierung einer landwirtschaftlichen Fachschule, ausgenommen Fachrichtungen Gartenbau oder

c)

Absolvierung der ersten beiden Schulstufen einer unter lit. b genannten Fachschule und Praxis in einem einschlägigen Betrieb in der Dauer von zwei Jahren oder

d)

Ablegung einer landwirtschaftlichen Facharbeiterprüfung

(3) Die Aufnahmevoraussetzungen sind durch die Vorlage der entsprechenden Zeugnisse bzw. durch eine Bestätigung über die absolvierte Pflichtpraxis nachzuweisen.

(4) Die Schulbehörde setzt den Unterrichtsbeginn und das Unterrichtsende in jeder Schulstufe nach pädagogischen und organisatorischen Kriterien fest.

§ 15

Text

§ 15

Meisterfachschule, Fachrichtung Gartenbau

(1) Die Meisterfachschule, Fachrichtung Gartenbau, ist eine saisonmäßige weiterführende Fachschule mit zwei Teilen in der Dauer von jeweils vier Monaten; Ziel ist es, jenen Personen, die die Ablegung der Meisterprüfung anstreben, das hiefür notwendige Wissen anzubieten.

(2) Voraussetzung für die Aufnahme ist die Ablegung einer Facharbeiterprüfung im Lehrberuf Gartenbau oder eine gleichwertige gartenbauliche Ausbildung.

(3) Die Schulleitung setzt den Fachzweig, den Unterrichtsbeginn und das Unterrichtsende jedes Teiles nach pädagogischen und organisatorischen Kriterien fest.

§ 16

Text

§ 16

Bauern- und Bäuerinnenschule

(1) Die Bauern- und Bäuerinnenschule ist eine saisonmäßige weiterführende Fachschule, um eine mehrberufliche Ausbildung zu ermöglichen. Aufnahmevoraussetzung ist:

-

die Vollendung des 18. Lebensjahres und eine abgeschlossene Berufsausbildung oder die erfolgreiche Absolvierung einer mittleren oder höheren Schule oder

-

die Vollendung des 20. Lebensjahres

(2) Der Unterricht darf aus organisatorischen und pädagogischen Gründen sowie entsprechend den Bedürfnissen der Schüler auch am Abend und an schulfreien Tagen sowie in Kursform erfolgen.

(3) (entfällt)

§ 17

Beachte für folgende Bestimmung

Bei vor dem 1.1.2015 geänderten Rechtsvorschriften wird als Inkrafttretensdatum der Erfassungsstichtag 1.1.2015 angegeben.

Text

§ 17

(entfällt)

§ 18

Text

§ 18

Stundentafeln

Für den Unterricht an den Fachschulen werden folgende in der Anlage enthaltenen Stundentafeln erlassen:

1.

Schulpflichtersetzende Fachschulen:

D/1: Fachrichtung Landwirtschaft

D/1a: Fachrichtung Landwirtschaft mit dem bedeutsamen Fachgebiet Kleintierhaltung

D/1b: Fachrichtung Landwirtschaft mit dem bedeutsamen Fachgebiet Einzelhandel

D/2: Fachrichtung Betriebs- und Haushaltsmanagement

D/2a: Fachrichtung Betriebs- und Haushaltsmanagement mit dem bedeutsamen Fachgebiet Tourismus

D/2b: Fachrichtung Betriebs- und Haushaltsmanagement mit dem bedeutsamen Fachgebiet Eco Design

D/2c: Fachrichtung Betriebs- und Haushaltsmanagement mit dem bedeutsamen Fachgebiet Einzelhandel

D/2d: Fachrichtung Betriebs- und Haushaltsmanagement für Sozialbetreuungsberufe im Ländlichen Raum

D/3: Fachrichtung Gartenbau

D/4: Fachrichtung Weinbau einschließlich Kellerwirtschaft

D/5: Fachrichtung Pferdewirtschaft

2.

Weiterführende Fachschulen:

E/1: Unternehmerausbildung

E/2: Meisterfachschule, Fachrichtung Landwirtschaft

E/3: Meisterfachschule, Fachrichtung Gartenbau

E/4: Bauern- und Bäuerinnenschule

E/5: Berufsreifevorbereitungslehrgang

§ 19

Text

§ 19

Jahrgangs- und klassenübergreifender Unterricht; Wahlpflichtgegenstände, Freigegenstände und Förderunterricht

(1) Bei jenen Unterrichtsgegenständen oder Teilen von Unterrichtsgegenständen, die in der jeweiligen Stundentafel des Lehrplanes durch den Vermerk “Unterricht in Schülergruppen” gekennzeichnet sind, ist der Unterricht statt für die gesamte Klasse in Schülergruppen zu erteilen. Die Schülerzahl einer Schülergruppe darf fünfzehn nicht überschreiten und acht nicht unterschreiten. Soferne pädagogische, personelle, sicherheitstechnische, räumliche oder ausstattungsbedingte Umstände dies erfordern, kann die Schulbehörde eine Über- oder Unterschreitung dieser Zahlen zulassen. Bei der Teilung in Schülergruppen ist anzustreben, daß möglichst wenig Schülergruppen gebildet werden.

(2) Eine Klasse darf in den Unterrichtsgegenständen Englisch und Schwerpunktfach (im Falle unterschiedlicher Lehrinhalte) ab dem vierundzwanzigsten Schüler, im Unterrichtsgegenstand Informationstechnologien ab dem neunzehnten Schüler und in den Unterrichtsgegenständen Deutsch und Kommunikation sowie Mathematik und Fachrechnen ab dem einunddreißigsten Schüler geteilt werden.

(3) Der Unterricht in Bewegung und Sport ist grundsätzlich getrennt nach Geschlechtern zu erteilen; jedoch darf der Unterricht auch ohne Trennung der Geschlechter erteilt werden, wenn vom Standpunkt der unterschiedlichen Leistungsfähigkeit und der gemischtgeschlechtlichen Führung kein Einwand besteht oder wenn bei Trennung nach Geschlechtern wegen zu geringer Schülerzahl nicht für alle Schüler der Unterricht erteilt werden könnte. Bei Übungsbereichen mit besonderen Sicherheitsanforderungen wie Schilauf oder Schwimmen ist der Unterricht in Schülergruppen zu erteilen.

(4) Jene Unterrichtsgegenstände oder Teile von Unterrichtsgegenständen (Lehrstoffkapitel), die im Lehrplan den selben Inhalt aufweisen, können zusammengezogen über mehrere Klassen unterrichtet werden.Darüberhinaus können aus organisatorischen oder pädagogischen Gründen auch einzelne oder mehrere Unterrichtsgegenstände in Kursform abgehalten werden.

(5) Die Führung zweier oder mehrerer Fachrichtungen innerhalb einer Klasse und die danach erforderliche Teilung des Unterrichtes in den lehrplanmäßig vorgesehenen Fachgegenständen ist zulässig.

(6) In alternativen Pflichtgegenständen (Wahlpflichtgegenständen) darf der Unterricht in Schülergruppen klassen- und jahrgangsübergreifend erteilt werden.

(7) Die Führung von Freigegenständen ist nach Maßgabe der der Schule zugeteilten Lehrpersonalressourcen möglich.

(8) In den Pflichtgegenständen Deutsch, Mathematik und Fachrechnen sowie Englisch kann in der Grundausbildung der schulpflichtersetzenden Fachschulen ein Förderunterricht eingerichtet werden; die Mindestschülerzahl hiefür beträgt acht. Je Semester darf je Pflichtgegenstand nur ein Kurs mit höchstens 16 Unterrichtsstunden geführt werden, wobei ein Schüler je Semester höchstens in zwei Pflichtgegenständen Kurse besuchen darf.

(9) Schüler des Moduls 2, die eine Aufnahme in eine dreijährige Sonderform einer höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalt anstreben, können einen Förderlehrgang im Ausmaß von 144 Stunden besuchen. Der Förderlehrgang kann auch schulübergreifend geführt werden.

§ 20

Beachte für folgende Bestimmung

Bei vor dem 1.1.2015 geänderten Rechtsvorschriften wird als Inkrafttretensdatum der Erfassungsstichtag 1.1.2015 angegeben.

Text

§ 20

Schulveranstaltungen

(1) An schulpflichtersetzenden Fachschulen können in jeder Schulstufe folgende Schulveranstaltungen durchgeführt werden: Lehrausgänge, Lehrfahrten und Sonderveranstaltungen (wie Theater- und Konzertbesuche, Vorträge schulfremder Personen, Wettbewerbe, Feiern) und ergänzende Bildungsprogramme unter Verwendung von lehrplanmäßigem Unterricht von höchstens 144 Unterrichtsstunden.

(2) § 6 Abs. 2 bis 4 ist anzuwenden.

§ 21

Text

Abschnitt IV
Abschlußprüfung zur Mittleren Reife

§ 21

Abschlußprüfung zur Mittleren Reife

(1) Die schulpflichtersetzende Fachschule ist durch die Abschlussprüfung zur Mittleren Reife zu beenden.

(2) Die Schulbehörde hat einen Haupttermin (in den letzten zwei Wochen), einen ersten Nebentermin (im folgenden September) und einen zweiten Nebentermin (im folgenden Februar) zu bestimmen.

(3) Zur Ablegung im Haupttermin sind alle Prüfungskandidaten berechtigt, die den Abschlussjahrgang erfolgreich abgeschlossen haben oder die – ungeachtet der Bestimmung des § 41 des NÖ Landwirtschaftlichen Schulgesetzes, LGBl. 5025, – in höchstens einem Pflichtgegenstand mit “Nicht genügend” beurteilt worden sind. Jene Prüfungskandidaten, die eine Wiederholungsprüfung (§ 41 des NÖ Landwirtschaftlichen Schulgesetzes, LGBl. 5025) in zwei Pflichtgegenständen erfolgreich abgelegt haben, sind zur Ablegung im ersten Nebentermin berechtigt.

§ 22

Beachte für folgende Bestimmung

Bei vor dem 1.1.2015 geänderten Rechtsvorschriften wird als Inkrafttretensdatum der Erfassungsstichtag 1.1.2015 angegeben.

Text

§ 22

Prüfungskommission

(1) Vorsitzender der Prüfungskommission ist der Landesschulinspektor für das Landwirtschaftliche Schulwesen oder ein von ihm bestellter Vertreter. Im Falle einer unvorhergesehenen Verhinderung des Vorsitzenden vertritt ihn der Schulleiter.

(2) Weitere Mitglieder der Prüfungskommission sind der Schulleiter und drei Prüfer. Die Prüfer werden vom Landesschulinspektor bestellt.

(3) Die Prüfungskommission entscheidet in nichtöffentlicher Sitzung mit Stimmenmehrheit, wobei der Vorsitzende, der Schulleiter und die Lehrer stimmberechtigt sind. Für einen gültigen Beschluß ist die Anwesenheit des Vorsitzenden und von mindestens zwei stimmberechtigten Mitgliedern erforderlich. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Stimmenthaltungen sind unzulässig.

(4) Als Vorsitzender oder Mitglied der Prüfungskommission ist im Einzelfall ausgeschlossen:

-

wer Lehrberechtigter oder Dienstgeber des Prüfungskandidaten war oder ist

-

wer mit dem Prüfungskandidaten verheiratet ist oder in einer eingetragenen Partnerschaft lebt, in auf- oder absteigender Linie verwandt oder verschwägert, dessen Geschwisterkind oder mit ihm noch näher verwandt oder im gleichen Grad verschwägert ist

-

wer Wahl- oder Pflegeelternteil oder gesetzlicher Vertreter des Prüfungskandidaten ist

-

wenn sonstige wichtige Gründe vorliegen, die geeignet sind, seine volle Unbefangenheit gegenüber dem Prüfungskandidaten in Zweifel zu ziehen

§ 23

Text

§ 23

Umfang

(1) Die Abschlußprüfung zur Mittleren Reife hat zu umfassen:

1.

eine schriftliche Abschlußarbeit,

2.

eine mündliche Prüfung,

3.

eine praktische Prüfung und

4.

eine schriftliche Klausurarbeit in Deutsch.

(2) Die schriftliche Abschlußarbeit kann entweder von einem Schüler oder als Gruppenarbeit von zwei Schülern erstellt werden. Die Themenstellung zu einem Thema aus dem Berufsfeld des angestrebten Facharbeiters unter Einbringung persönlicher Erfahrungen hat innerhalb der ersten sechs Wochen des Unterrichtsjahres in Abstimmung mit der Lehrkraft zu erfolgen. Sie bedarf der Zustimmung durch die Schulleitung. Die Abschlußarbeit ist der Lehrkraft bis spätestens sechs Wochen vor Ende des Unterrichtsjahres vorzulegen. Die Lehrkraft hat die korrigierte Abschlußarbeit binnen drei Wochen dem Vorsitzenden mit einem Beurteilungsantrag vorzulegen.

(3) Die mündliche Prüfung umfasst die Präsentation der Abschlußarbeit und eine Aufgabe zum angestrebten Berufsfeld.

(4) Bei der praktischen Prüfung sind typische Arbeitsaufgaben durchzuführen.

(5) Die Klausurarbeit darf frühestens acht Wochen und spätestens sechs Wochen vor Ende des Unterrichtsjahres durchgeführt werden.

§ 24

Text

§ 24

Prüfungsdauer

(1) Die Abschlußprüfung zur Mittleren Reife darf an einem Tag durchgeführt werden; sie darf nicht vor 7.00 Uhr beginnen und muß spätestens um 18.00 Uhr beendet sein.

(2) Die mündliche Prüfung soll nicht länger als 45 Minuten dauern, die praktische Prüfung nicht länger als 60 Minuten.

(3) Die Klausurarbeit dauert drei Stunden.

§ 25

Text

§ 25

Prüfungsvorgang

(1) Die Abschlussprüfung zur Mittleren Reife ist öffentlich und vor der Prüfungskommission abzuhalten, wobei während der Prüfung mindestens zwei Mitglieder der Prüfungskommission anwesend zu sein haben.

(2) Dem Vorsitzenden obliegt die Leitung der Prüfung; er hat Zuhörer von der weiteren Teilnahme auszuschließen, wenn durch diese eine Störung des Prüfungsablaufes eintritt.

(3) Von einem Mitglied der Prüfungskommission ist eine Prüfungsniederschrift zu führen; diese hat jedenfalls zu enthalten:

-

den Tag der Prüfung

-

die Zusammensetzung der Prüfungskommission

-

die Personaldaten des Prüfungskandidaten

-

die (drei) Beurteilungen

-

das Gesamtergebnis

-

die Unterschrift des Vorsitzenden

§ 26

Text

§ 26

Ergebnis

(1) Die Prüfungskommission hat festzusetzen, ob der Kandidat die Abschlußprüfung zur Mittleren Reife “Mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden”, “Mit gutem Erfolg bestanden”, “Bestanden” oder “Nicht bestanden” hat:

-

“Mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden” liegt vor, wenn der Durchschnitt der vier Einzelnoten kleiner gleich 1,5 ist.

-

“Mit gutem Erfolg bestanden” liegt vor, wenn der Durchschnitt der vier Einzelnoten kleiner gleich zwei ist und keine Einzelnote auf “Genügend“ oder “Nicht Genügend“ lautet.

-

“Nicht bestanden” liegt vor, wenn mindestens eine Beurteilung mit “Nicht genügend” festgesetzt wurde.“

(2) Wenn die Abschlußarbeit für die Abschlußprüfung zur Mittleren Reife mit “Nicht genügend” beurteilt wird, hat der Schulleiter mit dem Kandidaten ein neues Thema festzulegen. Die neue Abschlußarbeit hat jedenfalls als Einzelarbeit zu erfolgen und ist drei Wochen vor dem ersten Nebentermin beim Lehrer abzugeben. Der Lehrer hat die Abschlußarbeit binnen zwei Wochen dem Vorsitzenden mit einem Beurteilungsantrag zu übergeben. Die Abschlußarbeit darf höchstens einmal wiederholt werden. Die positive Bewertung der Abschlußarbeit ist Voraussetzung für die Zulassung zur mündlichen und praktischen Prüfung.

(2a) Wenn die schriftliche Klausurarbeit mit “Nicht genügend“ beurteilt wird, ist im Rahmen der mündlichen Prüfung eine Kompensationsprüfung durchzuführen, wodurch sich die maximale Prüfungsdauer der mündlichen Prüfung gemäß § 24 Abs. 2 auf 60 Minuten verlängert.

(3) Wenn die Beurteilung bei der mündlichen und/oder praktischen Prüfung mit “Nicht genügend” festgesetzt wurde, darf der Kandidat zum ersten Nebentermin antreten. Im Falle einer neuerlichen Beurteilung mit “Nicht genügend” darf der Kandidat zum zweiten Nebentermin antreten. Eine “Nicht bestandene” Prüfung darf höchstens zweimal wiederholt werden.

(4) Das Ergebnis der Abschlussprüfung zur Mittleren Reife ist im Jahres- und Abschlusszeugnis festzuhalten.

§ 27

Text

Abschnitt V
Schlußbestimmungen

§ 27

Inkrafttreten; Aufhebung bisheriger Vorschriften; Übergangsbestimmungen

(1) Diese Verordnung tritt am 1. September 1997 in Kraft.

(2) Mit Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Verordnung über die Organisation und die Lehrpläne der öffentlichen land- und forstwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen, LGBl. 5025/1–11, außer Kraft.

(3) Bereits vor dem im Abs. 1 bezeichneten Zeitpunkt begonnene Ausbildungsgänge sind nach den bisher geltenden Bestimmungen zu Ende zu führen.

Anl. 1

Text

Anlage A/1

LANDWIRTSCHAFTLICHE BERUFSSCHULE

Fachrichtung Landwirtschaft mit Waldwirtschaft

Wochenstunden

 

1.

2.

3.

 

Schulstufe

Pflichtgegenstände

 

Religion

2

2

2

Deutsch

2

2

2

Rechnen

2

2

2

Politische Bildung

2

2

2

Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

-

2

4

Lebenskunde und Persönlichkeitsbildung

3

-

-

Bewegung und Sport

2

2

2

Ökologie und Umweltgestaltung

-

3

-

Englisch

2

-

-

EDV

2

-

2

Pflanzenbau

6

6

6

Nutztierhaltung

5

5

5

Waldwirtschaft

3

3

2

Landtechnik und Baukunde

3

3

3

Obstbau

-

2

-

Praktischer Unterricht*

4

4

6

Gesamt

38

38

38

* Unterricht in Schülergruppen bzw. Kursform

Anlage A/2

LANDWIRTSCHAFTLICHE BERUFSSCHULE

Fachrichtung Ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement

Wochenstunden

 

1.

2.

3.

 

Schulstufe

Pflichtgegenstände

 

Religion

2

2

2

Deutsch

2

2

2

Rechnen

2

2

2

Politische Bildung

2

2

2

Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

-

2

4

Lebenskunde und Persönlichkeitsbildung

3

-

-

Bewegung und Sport

2

2

2

Ökologie und Umweltgestaltung

-

3

-

Englisch

2

-

-

EDV

2

-

2

Haushaltsführung

2

3

2

Ernährung und Vorratswirtschaft

3

2

2

Textilgestaltung und Warenkunde

-

3

-

Kinder- und Krankenpflege

2

2

-

Nutztierhaltung

-

2

4

Pflanzenbau

2

-

-

Gartenbau und Zierpflanzenbau

3

2

2

Praktischer Unterricht*

9

9

12

Gesamt

38

38

38

* Unterricht in Schülergruppen bzw. Kursform

Anlage A/3

LANDWIRTSCHAFTLICHE BERUFSSCHULE

Fachrichtung Feldgemüsebau

Wochenstunden

 

1.

2.

3.

 

Schulstufe

Pflichtgegenstände

 

Religion

2

2

2

Deutsch

2

2

2

Rechnen

2

2

2

Politische Bildung

2

2

2

Betriebswirtschaft und Buchführung

-

2

4

Lebenskunde und Persönlichkeitsbildung

3

-

-

Bewegung und Sport

2

2

2

Ökologie und Umweltgestaltung

3

-

-

Englisch

-

3

-

EDV

2

1

-

Allgemeine Pflanzenbaugrundlagen

6

6

6

Gemüsebau

6

6

6

Landtechnik und Baukunde

4

4

4

Praktischer Unterricht*

4

6

8

Gesamt

38

38

38

* Unterricht in Schülergruppen bzw. Kursform

Anlage A/4

LANDWIRTSCHAFTLICHE BERUFSSCHULE

Fachrichtung Obstbau und Obstverwertung

Wochenstunden

 

1.

2.

3.

 

Schulstufe

Pflichtgegenstände

 

Religion

2

2

2

Deutsch

2

2

2

Rechnen

2

2

2

Politische Bildung

2

2

2

Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

-

2

4

Lebenskunde und Persönlichkeitsbildung

3

-

-

Bewegung und Sport

2

2

2

Ökologie und Umweltgestaltung

-

3

-

Englisch

2

-

-

EDV

2

-

2

Pflanzenbau

3

3

2

Obstbau einschließlich Obstverwertung

9

9

10

Weinbau

2

2

1

Landtechnik und Baukunde

3

3

3

Praktischer Unterricht*

4

6

6

Gesamt

38

38

38

* Unterricht in Schülergruppen bzw. Kursform

Anlage A/5

LANDWIRTSCHAFTLICHE BERUFSSCHULE

Fachrichtung Weinbau einschl. Kellerwirtschaft

Wochenstunden

 

1.

2.

3.

 

Schulstufe

Pflichtgegenstände

 

Religion

2

2

2

Deutsch

2

2

2

Rechnen

2

2

2

Politische Bildung

2

2

2

Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

-

2

4

Lebenskunde und Persönlichkeitsbildung

3

-

-

Bewegung und Sport

2

2

2

Ökologie und Umweltgestaltung

-

3

-

Englisch

2

-

-

EDV

2

-

2

Pflanzenbau

3

3

2

Weinbau

5

5

5

Kellerwirtschaft

4

4

5

Obstbau

2

2

1

Landtechnik und Baukunde

3

3

3

Praktischer Unterricht *

4

6

6

Gesamt

38

38

38

* Unterricht in Schülergruppen bzw. Kursform

Anlage A/6

LANDWIRTSCHAFTLICHE BERUFSSCHULE

Fachrichtung Pferdewirtschaft

Wochenstunden

 

1.

2.

3.

 

Schulstufe

Pflichtgegenstände

 

Religion

2

2

2

Deutsch und Lebenskunde

2

2

2

Rechnen

2

2

2

Politische Bildung

2

2

2

Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

2

2

2

Bewegung und Sport

1

1

1

Ökologie und Umweltgestaltung

1

1

1

Englisch

1

1

1

EDV

1

1

1

Pflanzenbau

2

2

2

Pferdehaltung

4

4

4

Veterinärkunde

4

4

4

Landtechnik und Baukunde

1

1

1

Reittheorie

3

3

3

Fahrtheorie

2

2

2

Praktischer Unterricht *

8

8

8

Gesamt

38

38

38

* Unterricht in Schülergruppen bzw. Kursform

Anlage A/7

LANDWIRTSCHAFTLICHE BERUFSSCHULE

Fachrichtung Geflügelwirtschaft

Wochenstunden

 

1.

2.

3.

 

Schulstufe

Pflichtgegenstände

 

Religion

2

2

2

Deutsch

2

2

2

Rechnen

2

2

2

Politische Bildung

2

2

2

Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

-

2

4

Lebenskunde und Persönlichkeitsbildung

3

-

-

Bewegung und Sport

2

2

2

Ökologie und Umweltgestaltung

-

3

-

Englisch

2

-

-

EDV

2

-

2

Pflanzenbau

2

2

-

Geflügelhaltung

8

10

13

Landtechnik und Baukunde

2

3

3

Praktischer Unterricht *

9

8

6

Gesamt

38

38

38

* Unterricht in Schülergruppen bzw. Kursform

Anlage A/8

LANDWIRTSCHAFTLICHE BERUFSSCHULE

Fachrichtung Imkerei

Wochenstunden

 

1.

2.

3.

 

Schulstufe

Pflichtgegenstände

 

Religion

2

2

2

Deutsch

2

2

2

Rechnen

2

2

2

Politische Bildung

2

2

2

Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

-

2

4

Lebenskunde und Persönlichkeitsbildung

3

-

-

Bewegung und Sport

2

2

2

Ökologie und Umweltgestaltung

-

3

-

Englisch

2

-

-

EDV

2

-

2

Pflanzenbau

2

2

-

Obstbau

2

2

2

Bienenwirtschaft

5

7

7

Kellerwirtschaft

2

2

2

Landtechnik und Baukunde

2

2

3

Praktischer Unterricht *

8

8

8

Gesamt

38

38

38

* Unterricht in Schülergruppen bzw. Kursform

Anlage A/9

LANDWIRTSCHAFTLICHE BERUFSSCHULE

Landwirtschaftlicher Gartenbau

 

Wochenstunden

Landwirtschaftlicher

Gärtner

10+10+10 Wochen

 

1.

2.

3.

 

Jahrgang

        Pflichtgegenstände

 

 

 

370

         Religion

2

2

2

60

         Bewegung und Sport

2

2

2

60

         Politische Bildung

2

2

2

60

         Deutsch und Kommunikation

2

3

3

80

         Lebenskunde 1. Hilfe

1

-

1

20

         Informationstechnologie

2

1

-

30

Berufsbezogene Fremdsprache
Englisch

2

2

2

60

Betriebswirtschaft

Angewandte Betriebswirtschaftslehre

-

-

3

30

30

         Fachunterricht

 

 

 

710

Fachrechnen

3

3

-

60

         Botanik

4

-

-

40

         Bodenkunde und Pflanzenernährung

-

4

-

40

         Pflanzenschutz

-

-

4

40

         Zierpflanzenbau

3

3

3

90

Baumschule

3

3

3

90

Gemüse- und Kräuterproduktion

1

2

2

50

         Gartenbautechnik

2

2

2

60

         Fachpraktikum

8

8

8

240

Alternativer Pflichtgegenstand

(entweder / oder)

Floristik / Garten- und Landschaftsbau

3

3

3

90

90

Gesamt

40

40

40

1200

Anlage A/10

LANDWIRTSCHAFTLICHE BERUFSSCHULE

Fachrichtung Biomasseproduktion und land- und forstwirtschaftliche Bioenergiegewinnung

Wochenstunden

 

1.

2.

3.

 

Schulstufe

1. Pflichtgegenstände

 

Religion

2

2

2

Deutsch

2

2

2

Rechnen

2

2

2

Politische Bildung

2

2

2

Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

-

2

4

Lebenskunde und Persönlichkeitsbildung

3

-

-

Bewegung und Sport

2

2

2

Ökologie und Umweltgestaltung

-

3

-

Englisch

2

-

-

EDV

2

-

2

Grundlagen der Energiewirtschaft

4

2

-

Energieanlagentechnik

6

6

6

Forstwirtschaftliche Biomasseproduktion

2

3

3

Landwirtschaftliche Biomasseproduktion

3

6

4

Technologie und Logistik

2

2

3

Praktischer Unterricht *

4

4

6

Gesamt

38

38

38

* Unterricht in Schülergruppen bzw. Kursform

Anl. 2

Beachte für folgende Bestimmung

Bei vor dem 1.1.2015 geänderten Rechtsvorschriften wird als Inkrafttretensdatum der Erfassungsstichtag 1.1.2015 angegeben.

Text

Anlage B/1

LANDWIRTSCHAFTLICHE BERUFSSCHULE - ANSCHLUSSLEHRE

Fachrichtung Landwirtschaft

Wochenstunden

Pflichtgegenstände

 

Religion

2

Deutsch

2

Rechnen

2

Bewegung und Sport

2

EDV

2

Betriebswirtschaft und Marktkunde

2

Pflanzenbau

5

Nutztierhaltung

4

Waldwirtschaft

2

Landtechnik und Baukunde

5

Praktischer Unterricht *

10

Gesamt

38

* Unterricht in Schülergruppen bzw. Kursform

Anlage B/2

LANDWIRTSCHAFTLICHE BERUFSSCHULE - ANSCHLUSSLEHRE

Fachrichtung Ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement

Wochenstunden

Pflichtgegenstände

 

Religion

2

Deutsch

2

Rechnen

2

Bewegung und Sport

2

EDV

2

Betriebswirtschaft und Marktkunde

2

Ernährungslehre und Vorratswirtschaft

5

Haushaltsführung

5

Textilgestaltung und Warenkunde

3

Garten- und Zierpflanzenbau

3

Praktischer Unterricht *

10

Gesamt

38

* Unterricht in Schülergruppen bzw. Kursform

Anlage B/3

LANDWIRTSCHAFTLICHE BERUFSSCHULE - ANSCHLUSSLEHRE

Fachrichtung Feldgemüsebau

Wochenstunden

Pflichtgegenstände

 

Religion

2

Deutsch

2

Rechnen

2

Bewegung und Sport

2

EDV

2

Spezieller Pflanzenbau

4

Gemüsebau einschließlich Verwertung und Vermarktung

8

Landtechnik und Baukunde

4

Praktischer Unterricht *

12

Gesamt

38

* Unterricht in Schülergruppen bzw. Kursform

Anlage B/4

LANDWIRTSCHAFTLICHE BERUFSSCHULE - ANSCHLUSSLEHRE

Fachrichtung Obstbau und Obstverwertung

Wochenstunden

Pflichtgegenstände

 

Religion

2

Deutsch

2

Rechnen

2

Bewegung und Sport

2

EDV

2

Betriebswirtschaft und Marktkunde

2

Obstbau einschl. Obstverwertung

11

Landtechnik und Baukunde

5

Praktischer Unterricht *

10

Gesamt

38

* Unterricht in Schülergruppen bzw. Kursform

Anlage B/5

LANDWIRTSCHAFTLICHE BERUFSSCHULE - ANSCHLUSSLEHRE

Fachrichtung Weinbau einschl. Kellerwirtschaft

Wochenstunden

Pflichtgegenstände

 

Religion

2

Deutsch

2

Rechnen

2

Bewegung und Sport

2

EDV

2

Betriebswirtschaft und Marktkunde

2

Weinbau

5

Kellerwirtschaft

5

Landtechnik und Baukunde

6

Praktischer Unterricht *

10

Gesamt

38

* Unterricht in Schülergruppen bzw. Kursform

Anlage B/6

LANDWIRTSCHAFTLICHE BERUFSSCHULE - ANSCHLUSSLEHRE

Fachrichtung Pferdewirtschaft

Wochenstunden

Pflichtgegenstände

 

Religion

2

Deutsch

2

Rechnen

2

Bewegung und Sport

2

EDV

2

Betriebswirtschaft und Marktkunde

2

Pflanzenbau

4

Nutztierhaltung

5

Waldwirtschaft

2

Landtechnik und Baukunde

2

Pferdezucht und Pferdehaltung

4

Reiten und Fahren

3

Praktischer Unterricht *

6

Gesamt

38

* Unterricht in Schülergruppen bzw. Kursform

Anlage B/7

LANDWIRTSCHAFTLICHE BERUFSSCHULE - ANSCHLUSSLEHRE

Fachrichtung Geflügelwirtschaft

Wochenstunden

Pflichtgegenstände

 

Religion

2

Deutsch

2

Rechnen

2

Bewegung und Sport

2

EDV *

2

Betriebswirtschaft und Marktkunde

2

Pflanzenbau

2

Geflügelwirtschaft

12

Landtechnik und Baukunde

2

Praktischer Unterricht *

10

Gesamt

38

* Unterricht in Schülergruppen bzw. Kursform

Anlage B/8

LANDWIRTSCHAFTLICHE BERUFSSCHULE - ANSCHLUSSLEHRE

Fachrichtung Imkerei

Wochenstunden

Pflichtgegenstände

 

Religion

2

Deutsch

2

Rechnen

2

Bewegung und Sport

2

EDV *

2

Betriebswirtschaft und Marktkunde

2

Pflanzenbau

3

Obstbau

4

Bienenwirtschaft

7

Kellerwirtschaft

2

Landtechnik und Baukunde

2

Praktischer Unterricht *

8

Gesamt

38

* Unterricht in Schülergruppen bzw. Kursform

Anlage B/9

LANDWIRTSCHAFTLICHE BERUFSSCHULE - ANSCHLUSSLEHRE

Fachrichtung Forstwirtschaft

Wochenstunden

Pflichtgegenstände

 

Religion

2

Deutsch

2

Rechnen

2

Bewegung und Sport

2

EDV

2

Betriebswirtschaft und Marktkunde

2

Waldökologie und Standortkunde

3

Waldbau und Forstschutz

5

Arbeitslehre und Arbeitstechnik

2

Forsttechnik und Baukunde

2

Wildbiologie und Jagdbetrieb

2

Praktischer Unterricht *

12

Gesamt

38

* Unterricht in Schülergruppen bzw. Kursform

Anlage B/10

LANDWIRTSCHAFTLICHE BERUFSSCHULE - ANSCHLUSSLEHRE

Fachrichtung Forstgarten- und Forstpflegewirtschaft

Wochenstunden

Pflichtgegenstände

 

Religion

2

Deutsch

2

Rechnen

2

Bewegung und Sport

2

EDV

2

Betriebswirtschaft und Marktkunde

2

Waldbau und Forstschutz

2

Forstgartenbetrieb

3

Waldökologie und Standortslehre

3

Arbeitslehre und Arbeitstechnik

2

Forstgartentechnik und Baukunde

2

Wildbiologie und Jagdbetrieb

2

Praktischer Unterricht *

12

Gesamt

38

* Unterricht in Schülergruppen bzw. Kursform

Anlage B/11

LANDWIRTSCHAFTLICHE BERUFSSCHULE - ANSCHLUSSLEHRE

Fachrichtung Landwirtschaftliche Lagerhaltung

Wochenstunden

Pflichtgegenstände

 

Religion

2

Deutsch

2

Rechnen

2

Bewegung und Sport

2

EDV

2

Betriebswirtschaft und Marktkunde

2

Warenkunde

4

Wareneinkauf

3

Warenlagerung und Absatz

3

Organisationskunde und rechtliche Grundbegriffe

2

Betriebliches Rechnungswesen

2

Praktischer Unterricht *

12

Gesamt

38

* Unterricht in Schülergruppen bzw. Kursform

Anlage B/12

LANDWIRTSCHAFTLICHE BERUFSSCHULE - ANSCHLUSSLEHRE

Fachrichtung Biomasseproduktion und land- und forstwirtschaftliche Bioenergiegewinnung

Wochenstunden

1. Pflichtgegenstände

 

Religion

2

Deutsch

2

Rechnen

2

Bewegung und Sport

2

EDV

2

Betriebswirtschaft und Marktkunde

2

Grundlagen der Energiewirtschaft

2

Energieanlagentechnik

4

Forstwirtschaftliche Biomasseproduktion

3

Landwirtschaftliche Biomasseproduktion

3

Technologie und Logistik

2

Praktischer Unterricht

12

Gesamt

38

* Unterricht in Schülergruppen bzw. Kursform

Anl. 3

Beachte für folgende Bestimmung

Bei vor dem 1.1.2015 geänderten Rechtsvorschriften wird als Inkrafttretensdatum der Erfassungsstichtag 1.1.2015 angegeben.

Text

Anlage C/1

(entfällt)

Anl. 4

Text

Anlage D/1

SCHULPFLICHTERSETZENDE FACHSCHULE

Fachrichtung Landwirtschaft

 

Wochenstunden

Mindest-

wochen-stunden

 

1.

2.

3.

 

Jahrgang

A.       Allgemeinbildung

 

 

 

 

         Religion

2

2

2

6

         Deutsch

2

2

2

6

         Politische Bildung und Rechtskunde

1

1

1

3

         Bewegung und Sport

2

2

2

6

         Humanökologie

2

-

-

2

         Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

2

2

2

6

         Informationstechnologie

2

1

1

4

         Mathematik

2

2

1 bis 2

5

         Englisch

2

2

2

6

B.       Fachspezifische Bildung

 

 

 

 

         Pflanzenbau

2 bis 3

1 bis 3

2 bis 4

5

         Landtechnik und Baukunde

2 bis 3

1 bis 3

1 bis 3

4

         Tierhaltung

2 bis 3

1 bis 3

2 bis 3

5

         Waldwirtschaft

0 bis 2

0 bis 2

0 bis 3

1

         Wein- und/oder Obst- und/oder

         Gemüsebau

0 bis 3

0 bis 3

0 bis 3

1

Landwirtschaftliche Unternehmensführung

-

1 bis 2

2 bis 4

3

Digitale Landwirtschaft

-

0 bis 2

0 bis 2

1

         Praktischer Unterricht

8

12

8

28

         Wahlpflichtgegenstand

0 bis 5

0 bis 6

0 bis 7

4

Gesamt

36

36

36

 

Freigegenstand Fahrschule

0 bis 1

0 bis 1

0 bis 1

 

Anlage D/1a

SCHULPFLICHTERSETZENDE FACHSCHULE

Fachrichtung Landwirtschaft mit dem bedeutsamen Fachgebiet Kleintierhaltung

 

Wochenstunden

Mindest-

wochen-stunden

 

1.

2.

4.

 

Jahrgang

A.       Allgemeinbildung

 

 

 

 

         Religion

2

2

2

6

         Deutsch

2

2

2

6

         Politische Bildung und Rechtskunde

1

1

1

3

         Bewegung und Sport

2

2

2

6

         Humanökologie

2

-

-

2

         Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

2

2

2

6

         Informationstechnologie

2

1

1

4

         Mathematik

2

2

1 bis 2

5

         Englisch

2

2

2

6

B.       Fachspezifische Bildung

 

 

 

 

         Pflanzenbau

1 bis 3

1 bis 3

1 bis 4

3

         Landtechnik und Baukunde

1 bis 3

1 bis 3

1 bis 3

3

         Tierhaltung

1 bis 4

1 bis 3

1 bis 3

3

         Obstbau und Waldwirtschaft

0 bis 2

0 bis 2

0 bis 3

1

Spezielle Tierhaltung und Zootierpflege

1 bis 2

1 bis 2

1 bis 2

3

Spezielle Unternehmensführung

-

1 bis 2

2 bis 4

3

Verhaltens- und Trainingslehre

1 bis 2

0 bis 2

0 bis 2

1

Veterinärkunde

-

1 bis 2

1bis 2

2

Tierärztliche Ordinationsassistenz

-

-

1 bis 2

1

         Praktischer Unterricht

8

12

8

28

         Wahlpflichtgegenstand

-

0 bis 2

0 bis 2

1

Gesamt

36

36

36

 

Freigegenstand Fahrschule

0 bis 1

0 bis 1

0 bis 1

 

Anlage D/1b

SCHULPFLICHTERSETZENDE FACHSCHULE

Fachrichtung Landwirtschaft mit dem bedeutsamen Fachgebiet Einzelhandel

 

Wochenstunden

Mindest-

wochen- stunden

 

1.

2.

3.

4.

 

Jahrgang

A.       Allgemeinbildung

 

 

 

 

 

         Religion

2

2

2

2

8

         Deutsch

2

2

2

2

8

         Politische Bildung und Rechtskunde

1

1

1

1

4

         Bewegung und Sport

2

2

2

2

8

         Humanökologie

2

-

-

-

2

         Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

2

2

2

2

8

         Informationstechnologie

2

1

1

1

5

         Mathematik

2

2

1 bis 2

2

7

         Englisch

2

2

2

2

8

B.       Fachspezifische Bildung

 

 

 

 

 

         Pflanzenbau

2 bis 3

1 bis 3

2 bis 4

-

5

         Landtechnik und Baukunde

2 bis 3

1 bis 3

1 bis 3

-

4

         Tierhaltung

2 bis 3

1 bis 3

2 bis 3

-

5

         Waldwirtschaft

0 bis 2

0 bis 2

0 bis 3

-

1

         Obst- und/oder Gemüsebau

0 bis 3

0 bis 3

0 bis 3

-

1

Landwirtschaftliche Unternehmensführung

-

1 bis 2

1 bis 4

-

2

Digitale Landwirtschaft

-

0 bis 2

0 bis 2

-

1

Firmenmanagement

Angewandte Wirtschaftslehre

Verkaufskompetenz und -förderung

-

-

-

-

-

-

1

-

-

2

4

4

3

4

4

         Praktischer Unterricht

8

12

8

8

28

         Wahlpflichtgegenstand

0 bis 5

0 bis 6

0 bis 7

4

6

Gesamt

36

36

36

36

 

Freigegenstand Fahrschule

0 bis 1

0 bis 1

0 bis 1

 

 

Anlage D/2

SCHULPFLICHTERSETZENDE FACHSCHULE

Fachrichtung Betriebs- und Haushaltsmanagement

 

Wochenstunden

Mindest-

wochen-stunden

 

1.

2.

3.

 

Jahrgang

A.       Allgemeinbildung

 

 

 

 

         Religion

2

2

2

6

         Deutsch

2

2

2

6

         Politische Bildung und Rechtskunde

1

1

1

3

         Bewegung und Sport

2

2

2

6

         Humanökologie

2

-

-

2

         Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

2

2

2

6

         Informationstechnologie

2

1

1

4

         Mathematik

2

2

1 bis 2

5

         Englisch

2

2

2

6

B.       Fachspezifische Bildung

 

 

 

 

         Betriebs- und Haushaltsmanagement

3

1 bis 2

0 bis 2

4

         Ernährung

2 bis 3

2

0 bis 3

4

         Gesundheit

2

1

0 bis 1

3

         Landwirtschaft und Gartenbau

2

1 bis 2

0 bis 1

3

         Hauswirtschaftliche Unternehmensführung

-

1 bis 2

2 bis 4

3

Angewandte Informationstechnologie

-

-

1

1

         Praktischer Unterricht

8

12

8

28

         Wahlpflichtgegenstand

1 bis 2

1 bis 4

2 bis 12

4

Gesamt

36

36

36

 

Freigegenstand Fahrschule

0 bis 1

0 bis 1

0 bis 1

 

Anlage D/2a

SCHULPFLICHTERSETZENDE FACHSCHULE

Fachrichtung Betriebs- und Haushaltsmanagement mit dem bedeutsamen Fachgebiet Tourismus

 

Wochenstunden

Mindest-

wochen-stunden

 

1.

2.

3.

4.

 

Jahrgang

A.       Allgemeinbildung

 

 

 

 

 

         Religion

2

2

2

2

8

         Deutsch

2

2

2

1

7

         Politische Bildung und Rechtskunde

1

1

1

-

3

         Bewegung und Sport

2

2

2

2

8

         Humanökologie

2

-

-

-

2

         Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

2

2

2

1

7

         Informationstechnologie

2

1

1

1

5

         Mathematik

2

2

1 bis 2

1

6

         Englisch

2

2

2

1

7

B.       Fachspezifische Bildung

 

 

 

 

 

Betriebs- und Haushaltsmanagement

Restaurant- und Küchenmanagement

3

-

2

-

-

2

-

4

5

6

Ernährung & Warenkunde

2

1

2

4

9

Gesundheit

2

1

-

-

3

Landwirtschaft und Gartenbau

2

2

-

-

4

Hauswirtschaftliche

Unternehmensführung

-

1

2

-

3

Angewandte Informationstechnologie

-

-

1

-

1

Wirtschaftsrechnen

Getränkekunde

Önologie

-

-

-

-

1

-

1

1

1

3

-

-

4

2

1

         Praktischer Unterricht

8

12

8

16

44

         Wahlpflichtgegenstand

2

2

4 bis 5

-

8

Gesamt

36

36

36

36

 

Freigegenstand Fahrschule

0 bis 1

0 bis 1

0 bis 1

0

 

Anlage D/2b

SCHULPFLICHTERSETZENDE FACHSCHULE

Fachrichtung Betriebs- und Haushaltsmanagement mit dem bedeutsamen Fachgebiet Eco Design

 

Wochenstunden

Mindest-

wochen- stunden

 

1.

2.

3.

4.

 

Jahrgang

A.       Allgemeinbildung

 

 

 

 

 

         Religion

2

2

2

2

8

         Deutsch

2

2

2

2

8

         Politische Bildung und Rechtskunde

1

1

1

1

4

         Bewegung und Sport

2

2

2

2

8

         Humanökologie

2

-

-

-

2

         Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

2

2

2

3

9

         Informationstechnologie

2

1

1

-

4

         Mathematik

2

2

1 bis 2

-

5

         Englisch

2

2

2

-

6

B.       Fachspezifische Bildung

 

 

 

 

 

         Betriebs- und Haushaltsmanagement

3

2

-

-

5

Raumdesign und Gestaltungslehre

-

-

2

4

6

         Ernährung

2

1

1

-

4

         Gesundheit

2

1

-

-

3

Landwirtschaft und Gartenbau

2

2

-

-

4

Grundlagen der Floristik

-

-

1

4

5

         Hauswirtschaftliche Unternehmensführung

-

1

2

-

3

Angewandte Informationstechnologie

-

-

1

2

3

Wirtschaftsrechnen

-

-

1

2

3

Fachzeichnen

-

-

1

2

3

Pflanzenkunde

-

1

1

2

4

         Praktischer Unterricht

8

12

8

10

38

         Wahlpflichtgegenstand

2

2

4 bis 5

-

8

Gesamt

36

36

36

36

 

Freigegenstand Fahrschule

0 bis 1

0 bis 1

0 bis 1

 

 

Anlage D/2c

SCHULPFLICHTERSETZENDE FACHSCHULE

Fachrichtung Betriebs- und Haushaltsmanagement mit dem bedeutsamen Fachgebiet Einzelhandel

 

Wochenstunden

Mindest-

wochen- stunden

 

1.

2.

3.

4.

 

Jahrgang

A.       Allgemeinbildung

 

 

 

 

 

         Religion

2

2

2

2

8

         Deutsch

2

2

2

2

8

         Politische Bildung und Rechtskunde

1

1

1

1

4

         Bewegung und Sport

2

2

2

2

8

         Humanökologie

2

-

-

-

2

         Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

2

2

2

2

8

         Informationstechnologie

2

1

1

1

5

         Mathematik

2

2

1 bis 2

2

7

         Englisch

2

2

2

2

8

B.       Fachspezifische Bildung

 

 

 

 

 

         Betriebs- und Haushaltsmanagement

3

1

2

-

6

         Ernährung

3

2

1

-

6

         Gesundheit

2

1

1

-

4

         Landwirtschaft und Gartenbau

2

2

1

-

5

         Hauswirtschaftliche Unternehmensführung

-

1

1 bis 2

-

2

Angewandte Informationstechnologie

Firmenmanagement

-

-

-

-

1

1

-

2

1

3

Angewandte Wirtschaftslehre

-

-

-

4

4

Verkaufskompetenz und -förderung

-

-

-

4

4

         Praktischer Unterricht

8

12

8

8

36

         Wahlpflichtgegenstand

1

3

5 bis 7

4

13

Gesamt

36

36

36

36

 

Freigegenstand Fahrschule

0 bis 1

0 bis 1

0 bis 1

 

 

Anlage D/2d

SCHULPFLICHTERSETZENDE FACHSCHULE

Fachrichtung Betriebs- und Haushaltsmanagement mit Sozialbetreuungsberufe im Ländlichen Raum

 

Wochenstunden

Mindest-

wochen-

stunden

 

1.

2.

3.

4.

 

Jahrgang

A.       Allgemeinbildung

 

 

 

 

 

         Religion

2

2

2

-

6

         Deutsch

2

2

2

-

6

         Politische Bildung und Rechtskunde

1

1

-

-

2

         Bewegung und Sport

2

2

1

1

6

         Humanökologie

2

-

-

-

2

         Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

2

2

2

-

6

         Informationstechnologie

2

1

1

-

4

         Mathematik

2

2

1

-

5

         Englisch

2

2

1

1

6

B. Fachspezifische Bildung

 

 

 

 

 

Kommunikation

 

-

1

1

2

Aktivierung und kreativer Ausdruck

-

-

1

1

2

Sozialbetreuung als Beruf

-

-

1

1

2

Gerontologie

-

-

1

-

1

Green Care

-

-

-

4

4

Humanwissenschaftliche Grundbildung

-

-

1

1

2

Geschichte und Recht

-

-

1

-

1

Gesundheits- und Krankenpflege

-

-

3

5

8

Gesundheits- und Krankheitslehre

-

-

1

3

4

Haushalt Ernährung und Diät

-

-

1

2

3

Management und Organisation

-

-

-

1

1

         Betriebs- und Haushaltsmanagement

3

1 bis 2

-

-

4

         Ernährung

2

2

-

-

4

         Gesundheit

2

1

-

-

3

         Landwirtschaft und Gartenbau

2

1

-

-

3

         Hauswirtschaftliche Unternehmensführung

-

1 bis 2

1

-

2

Angewandte Informationstechnologie

-

-

1

-

1

C. Ausbildungsschwerpunkt

 

 

 

 

 

Altenarbeit

-

-

3

4

7

Behindertenarbeit

-

-

2

2

4

D. Verbindliche Übungen

 

 

 

 

 

Psychohygiene und Supervision

-

-

-

1

1

Lebens- Sterbe- und Trauerbegleitung

-

-

-

1

1

Theorie- und Praxis- Transfer

-

-

-

1

1

         Praktischer Unterricht

8

12

8

6

34

         Wahlpflichtgegenstand

2

2 bis 4

4

4

12

Gesamt

36

36

40

40

 

Pflichtpraktikum SOB – AA, BA und Pflegeassistenz 1360 Stunden

 

 

 

 

 

Anlage D/3

SCHULPFLICHTERSETZENDE FACHSCHULE

Fachrichtung Gartenbau

 

Wochenstunden

Mindest-

wochen-stunden

 

1.

2.

4.

 

Jahrgang

A.       Allgemeinbildung

 

 

 

 

         Religion

2

2

2

6

         Deutsch

2

2

2

6

         Politische Bildung und Rechtskunde

1

1

1

3

         Bewegung und Sport

2

2

2

6

         Humanökologie

2

-

-

2

         Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

2

2

2

6

         Informationstechnologie

2

1

1

4

         Mathematik

2

2

1 bis 2

5

         Englisch

2

2

2

6

B.       Fachspezifische Bildung

 

 

 

 

         Gärtnerische Grundlagen

5

2

2

9

         Unternehmensführung und Marketing im

Gartenbau

-

0 bis 1

2 bis 3

2

         Gartenbautechnik

0 bis 1

0 bis 1

0 bis 2

1

         Staudenkunde

-

0 bis 1

0 bis 1

0

         Zierpflanzenbau

-

0 bis 1

0 bis 3

1

         Gemüse- und Kräuterproduktion

1

-

0 bis 3

1

         Baumschule und Obstbau

-

0 bis 2

0 bis 3

1

         Floristik

0 bis 1

0 bis 1

0 bis 3

0

         Garten- und Landschaftsbau

0 bis 2

0 bis 1

0 bis 3

0

         Naturraumgestaltung

0 bis 1

0 bis 2

0 bis 3

0

         Ökologische Pflanzenproduktion

0 bis 2

0 bis 3

0 bis 3

0

         Zukunftsweisende Umweltkunde

-

0 bis 2

0 bis 3

0

         Wahlpflichtgegenstand

1 bis 2

0 bis 2

0 bis 4

2

         Praktischer Unterricht

8

12

8

28

Gesamt

36

36

36

 

Freigegenstand Fahrschule

0 bis 1

0 bis 1

0 bis 1

 

Anlage D/4

SCHULPFLICHTERSETZENDE FACHSCHULE

Fachrichtung Weinbau einschließlich Kellerwirtschaft

 

Wochenstunden

Mindest-

wochen-stunden

 

1.

2.

4.

 

Jahrgang

A.       Allgemeinbildung

 

 

 

 

         Religion

2

2

2

6

         Deutsch

2

2

2

6

         Politische Bildung und Rechtskunde

1

1

1

3

         Bewegung und Sport

2

2

2

6

         Humanökologie

2

-

-

2

         Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

2

2

2

6

         Informationstechnologie

2

1

1

4

         Mathematik

2

2

1 bis 2

5

         Englisch

2

2

2

6

B.       Fachspezifische Bildung

 

 

 

 

         Weinbau

3 bis 4

3

2 bis 3

8

         Kellerwirtschaft

2 bis 3

2 bis 3

3 bis 4

7

         Landtechnik

2

1 bis 2

1 bis 2

4

Obstbau und Obstverarbeitung

1 bis 2

1

2

4

Unternehmensführung Weinbau

0 bis 1

0 bis 1

2

2

         Wahlpflichtgegenstand

0 bis 3

1 bis 3

2 bis 5

3

         Praktischer Unterricht

8

12

8

28

Gesamt

36

36

36

 

Freigegenstand Fahrschule

0 bis 1

0 bis 1

0 bis 1

 

Anlage D/5

SCHULPFLICHTERSETZENDE FACHSCHULE

Fachrichtung Pferdewirtschaft

 

Wochenstunden

Mindest-

wochen-stunden

 

1.

2.

4.

 

Jahrgang

A.       Allgemeinbildung

 

 

 

 

         Religion

2

2

2

6

         Deutsch

2

2

2

6

         Politische Bildung und Rechtskunde

1

1

1

3

         Bewegung und Sport

2

2

2

6

         Humanökologie

2

-

-

2

         Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

2

2

2

6

         Informationstechnologie

2

1

1

4

         Mathematik

2

2

1 bis 2

5

         Englisch

2

2

2

6

B.       Fachspezifische Bildung

 

 

 

 

         Pflanzenbau

1

1

1

3

         Landtechnik und Baukunde

1

1

1

3

         Pferdezucht

1

1

1

3

         Reit- und Fahrtheorie

2

1

2

5

Veterinärkunde

0 bis 1

0 bis 1

2

2

Pferdefütterung und Pferdehaltung

1 bis 2

1 bis 2

1

3

Didaktik der Reit- und Fahrausbildung

-

-

1

1

Pferdewirtschaftliche Unternehmensführung

-

2

1

3

Digitale Landwirtschaft

-

-

1

1

         Wahlpflichtgegenstand

4

2

3 bis 4

9

         Praktischer Unterricht

8

12

8

28

Gesamt

36

36

36

 

Freigegenstand Fahrschule

0 bis 1

0 bis 1

0 bis 1

 

Anl. 5

Text

Anlage E/1

WEITERFÜHRENDE FACHSCHULE - UNTERNEHMERAUSBILDUNG

Fachrichtungen

Landwirtschaft

(Anlage D/1)

Betriebs- und Haushalts-

management (Anlage D/2)

Gartenbau

(Anlage D/3)

Weinbau

einschließlich

Kellerwirtschaft

(Anlage D/4)

Pferdewirtschaft

(Anlage D/5)

 

 

 

 

 

 

Religion

26

26

26

26

26

Politische Bildung und Rechtskunde

8 bis 40

8 bis 40

8 bis 40

8 bis 40

8 bis 40

Mathematik und Fachrechnen

0 bis 14

0 bis 14

0 bis 14

0 bis 14

0 bis 14

Ökologie

0 bis 10

0 bis 10

0 bis 10

0 bis 10

0 bis 10

Pflanzenbau bzw. Weinbau

0 bis 40

0

0

0 bis 60

0 bis 60

Landtechnik und Baukunde

0 bis 30

0 bis 30

0 bis 30

0 bis 30

0 bis 30

Kellerwirtschaft

0

0

0

20 bis 60

0

Weinpräsentation

0

0

0

20 bis 40

0

Nutztierhaltung

30

0

0

0

30 bis 50

Waldwirtschaft

0 bis 40

0

0

0

0

Gartenbau (Erwerbsgartenbau oder Garten- und Landschaftsbau oder Floristik)

0

0

210 bis 245

 

0

Haushaltsmanagement

0

100

0

0

0

Unternehmerpersönlichkeit

40

40

10

40

40

Marketing und Management

70

70

32

70

70

Betriebswirtschaft und

Rechnungswesen

100

100

72

100

100

Mitarbeiterführung

32

32

32

32

32

Unternehmensrecht

35 bis 60

35 bis 60

35 bis 60

35 bis 60

35 bis 60

Projektunterricht *

35 bis 40

35 bis 40

35 bis 40

35 bis 40

35 bis 40

Praktischer Unterricht

0 bis 80

0 bis 80

0 bis 80

0 bis 80

0 bis 80

Gesamt

500

500

500

500

500

* samt Betreuung der Hausarbeit

Anlage E/2

WEITERFÜHRENDE FACHSCHULE - MEISTERFACHSCHULE

 

Fachrichtung Landwirtschaft

Wochenstunden

 

1.

2.

 

Schulstufe

Pflichtgegenstände

 

 

Religion

-

1

Deutsch/Schriftverkehr

1

1

Mathematik und betriebliches

Rechnungswesen inklusive EDV

4

3

Politische Bildung

1

1

Rechtskunde

1

2

Bewegung und Sport

1

1

Pflanzenbau

5

6

Waldwirtschaft oder Weinbau

1

1

Nutztierhaltung

7

7

Landtechnik, Baukunde einschließlich

einer landtechnischen Woche

7

6

Betriebswirtschaft und Buchführung

7

7

Vermarktung landwirtschaftlicher

Produkte

2

1

Ausbildungsmethodik

1

1

Gesamt

38

38

Anlage E/3

WEITERFÜHRENDE FACHSCHULE - MEISTERFACHSCHULE

 

Fachrichtung Gartenbau

Wochenstunden

 

1.

2.

Pflichtgegenstände

 

 

Religion

1

1

Bewegung und Sport

1

1

Ökologie

2

0

Pflanzenkunde

2

0

Pflanzenschutz

0

2

Bodenkunde und Pflanzenernährung

2

0

Unternehmerisches Handeln und Kommunikation

2

0

Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

5

2

Unternehmerische Rechtskunde

3

0

Marketing

2

0

Organisation im Unternehmen

2

0

Mitarbeiterführung und Personalmanagement

1

0

Lehrlingsausbildung

0

2

Fachenglisch

2

2

EDV

2

3

Projektarbeit

0

4

Alternative Gegenstandsgruppe I (Baumschule/Landschaftsgärnterei):

 

Vermessungstechnik

0

2

Bautechnik und Materialkunde

0

4

Vegetationstechnik und Sportplatzbau

2

3

Maschinenkunde und Gartenbautechnik

0

4

Baumschule und Gehölzkunde

3

2

Sommerblumen und Staudenkunde

2

2

Fachzeichnen und Gartenplanung

2

2

Fachrechnen

1

2

Friedhofsgärtnerei

1

0

Alternative Gegenstandsgruppe II (Zierpflanzenbau und Endverkauf):

 

Innengrüngestaltung

2

1

Floristik

4

5

Gartenbautechnik

0

4

Zierpflanzenbau

2

3

Sommerblumen und Staudenkunde

2

3

Fachzeichnen

1

2

Fachrechnen

0

2

Friedhofsgärtnerei und Gehölzkunde

0

1

Gesamt

38

38

Anlage E/4

WEITERFÜHRENDE FACHSCHULE- BAUERN- UND BÄUERINNENSCHULE

Fachrichtung Landwirtschaft

Gegenstand

Stunden

Religion

10

Pflanzenbau*

60

Nutztierhaltung*

60

Landtechnik*

60

Unternehmensführung*

80

Politische Bildung

10

Wahlschwerpunkt*

70

Praktischer Unterricht

150

*Gegenstand mit praktischem Unterricht

Fachrichtung Ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement

Gegenstand

Stunden

Religion

10

Haushaltsmanagement*

45

Ernährung*

45

Landwirtschaft*

45

Gartenbau*

35

Gesundheitsmanagement*

30

Unternehmensführung*

60

Politische Bildung

10

Wahlschwerpunkt*

70

Praktischer Unterricht

150

*Gegenstand mit praktischem Unterricht

Fachrichtung Gartenbau

Gegenstand

Stunden

Religion

10

Gartenbauliche Grundlagen*

90

Gartenbautechnik*

60

Floristik*

0-40

Garten- und Landschaftsbau*

0-40

Unternehmensführung*

80

Politische Bildung

10

Wahlschwerpunkt*

60

Praktischer Unterricht

150

*Gegenstand mit praktischem Unterricht

Fachrichtung Pferdewirtschaft

Gegenstand

Stunden

Religion

10

Pflanzenbau*

30

Landtechnik und Baukunde*

25

Pferdehaltung und -fütterung*

85

Pferdezucht*

25

Veterinärkunde*

55

Reit- und Fahrtheorie*

50

Unternehmensführung*

60

Politische Bildung

10

Praktischer Unterricht

150

*Gegenstand mit praktischem Unterricht

Fachrichtung Weinbau und Kellerwirtschaft

Gegenstand

Stunden

Religion

10

Weinbau*

80

Kellerwirtschaft*

80

Landtechnik*

60

Unternehmensführung*

60

Politische Bildung

10

Wahlschwerpunkt* (Sensorik, Weinpräsentation)

50

Praktischer Unterricht

150

*Gegenstand mit praktischem Unterricht

Fachrichtung Forstwirtschaft

Gegenstand

Stunden

Religion

10

Forstliche Produktion (Waldbau und Forstschutz)*

65

Waldarbeitslehre und Arbeitstechnik*

40

Arbeitsgestaltung, Arbeitssicherheit und Erste Hilfe*

40

Maschinen- und Baukunde (Forsttechnik)*

40

Unternehmensführung*

75

Politische Bildung

10

Praktischer Unterricht

220

*Gegenstand mit praktischem Unterricht

Fachrichtung Obstbau und Obstverarbeitung

Gegenstand

Stunden

Religion

10

Obstbau*

80

Obstverarbeitung*

80

Landtechnik*

60

Unternehmensführung*

60

Politische Bildung

10

Wahlschwerpunkt*

50

Praktischer Unterricht

150

*Gegenstand mit praktischem Unterricht

Fachrichtung Feldgemüse

Gegenstand

Stunden

Religion

10

Pflanzenbau*

40

Feldgemüsebau*

60

Lagerhaltung

10

Landtechnik*

60

Unternehmensführung*

80

Politische Bildung

10

Wahlschwerpunkt*

80

Praktischer Unterricht

150

*Gegenstand mit praktischem Unterricht

Fachrichtung Biomasseproduktion und Bioenergiegewinnung

Gegenstand

Stunden

Religion

10

Grundlagen der Energiewirtschaft

8

Landwirtschaftliche Biomasseproduktion*

35

Forstwirtschaftliche Biomasseproduktion*

35

Technologie der Biomassebereitstellung*

40

Anlagentechnik*

80

Arbeitssicherheit und Erste Hilfe

8

Projektarbeit

4

Unternehmensführung*

60

Politische Bildung

10

Wahlschwerpunkt*

60

Praktischer Unterricht

150

*Gegenstand mit praktischem Unterricht

Fachrichtung Geflügelhaltung

Gegenstand

Stunden

Religion

10

Züchtung und Vermehrung*

20

Haltung und Produktion*

60

Stallbau und Technik*

50

Futter und Fütterung*

50

Hygiene und Tiergesundheit

30

Unternehmensführung*

60

Politische Bildung

10

Wahlschwerpunkt*

60

Praktischer Unterricht

150

*Gegenstand mit praktischem Unterricht

Fachrichtung Bienenwirtschaft

Gegenstand

Stunden

Religion

10

Bienenkunde*

80

Bienenprodukte*

60

Bienengesundheit*

40

Genetik und Bienenzucht*

30

Trachtpflanzen

10

Unternehmensführung*

70

Politische Bildung

10

Wahlschwerpunkt*

40

Praktischer Unterricht

150

*Gegenstand mit praktischem Unterricht

Anlage E/5

WEITERFÜHRENDE FACHSCHULE

Berufsreifevorbereitungslehrgang

         Deutsch

160

         Mathematik

160

         Englisch

160

         Fachbereich

120

         Gesamt

600