Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Lehrplan des Aufbaulehrgangs der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik (einschließlich des Aufbaulehrgangs für Berufstätige), Fassung vom 16.08.2026

§ 0

Langtitel

Verordnung über den Lehrplan des Aufbaulehrgangs der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik (einschließlich des Aufbaulehrgangs für Berufstätige)
StF: BGBl. II Nr. 183/2023

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund

  1. Ziffer eins
    der Paragraphen 6, 68 a, sowie 79 Absatz eins, lit. 1b des Schulorganisationsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 242 aus 1962,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 37 aus 2023,, sowie
  2. Ziffer 2
    des Paragraph 7, Absatz eins, des Bundeslehrer-Lehrverpflichtungsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 244 aus 1965,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 153 aus 2020,,

wird verordnet:

§ 1

Text

Lehrplan

Paragraph eins,
  1. Absatz eins,Für den Aufbaulehrgang der Bildungsanstalt für Elementarpädagogik (einschließlich des Aufbaulehrgangs für Berufstätige) wird der in der Anlage enthaltene Lehrplan (mit Ausnahme der Lehrpläne für den Religionsunterricht) erlassen.
  2. Absatz 2,Soweit an einer Schule die erforderlichen schulautonomen Lehrplanbestimmungen nicht getroffen werden, sind diese von der Schulbehörde erster Instanz zu erlassen.

§ 2

Text

Lehrverpflichtungsgruppen

Paragraph 2,

Die Unterrichtsgegenstände des in der Anlage enthaltenen Lehrplanes werden, soweit sie nicht schon in den Anlagen 1 bis 6 des Bundeslehrer-Lehrverpflichtungsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 244 aus 1965,, erfasst sind, in die in der Rubrik „Lehrverpflichtungsgruppe“ der Stundentafel des Lehrplanes angeführten Lehrverpflichtungsgruppen eingereiht. Hinsichtlich jener Unterrichtsgegenstände, die bereits in den Anlagen 1 bis 6 des oben angeführten Bundesgesetzes erfasst sind, wird in der Stundentafel die Lehrverpflichtungsgruppe in Klammer gesetzt.

§ 3

Text

Inkrafttreten

Paragraph 3,

Diese Verordnung sowie die Anlage zu dieser Verordnung treten (mit Ausnahme der Lehrpläne für den Religionsunterricht) mit 1. September 2023 in Kraft.

Anl. 1

Text

Anlage AUFBAULEHRGANG DER BILDUNGSANSTALT FÜR ELEMENTARPÄDAGOGIK

(einschließlich des Aufbaulehrgangs für Berufstätige)

römisch eins. STUNDENTAFEL1

(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)

 

 

Wochenstunden

 

Lehrver-pflichtungs-gruppe

A.

Pflichtgegenstände, Verbindliche Übungen

Jahrgänge

 

 

römisch eins.

römisch zwei.

römisch drei.

 

 

Semester

 

 

 

 

1.

2.

3.

4.

5.

6.

Summe

 

A.1

Stammbereich2

 

 

 

 

 

 

 

 

1.

Religion/ Ethik3

2

2

2

2

2

2

12

römisch drei

2.

Sprachen und Kommunikation

2.1

Deutsch (einschließlich Sprecherziehung, Kinder- und Jugendliteratur)

3

3

3

3

3

3

18

römisch eins

2.2

Englisch

3

3

3

3

3

3

18

römisch eins

3.

Allgemeinbildung

3.1

Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung

1

1

1

1

1

1

6

römisch drei

3.2

Geografie und Wirtschaftskunde

1

1

2

2

 

 

6

römisch drei

3.3

Angewandte Mathematik

3

3

3

3

3

3

18

römisch eins

3.4

Physik

1

1

2

2

 

 

6

römisch drei

3.5

Chemie

1

1

1

1

 

 

4

römisch drei

3.6

Biologie und Ökologie (einschließlich Physiologische Grundlagen, Gesundheit und Ernährung)

1

1

2

2

 

 

6

römisch drei

3.7

Grundlagen der Informatik und Medien

 

 

 

 

1

1

2

römisch zwei

4.

Elementarpädagogik (unter 1 bis 6 Jahre) – Theorie und Praxis

4.1

Pädagogik (einschließlich

Psychologie, Soziologie)

2

2

3

3

3

3

16

römisch zwei

4.2

Inklusive Pädagogik

 

 

 

 

2

2

4

römisch zwei

4.3

Frühe sprachliche Bildung und Förderung

1

1

1

1

1

1

6

römisch zwei

4.4

Didaktik

3

3

2

2

3

3

16

römisch zwei

4.5

Praxis

4

5

5

6

5

4

29

römisch drei

4.6

Organisation, Management und Recht, wissenschaftliches Arbeiten

 

 

1

1

2

2

6

römisch zwei

5.

Ausdruck, Gestaltung und Bewegung

5.1

Künstlerisch-kreativer Bereich

 

 

 

 

 

 

 

 

5.1.1

Bildnerische Erziehung

2

2

1

1

1

1

8

römisch vier a

5.1.2

Werkerziehung

1

1

-

-

1

1

4

römisch vier

5.1.3

Textiles Gestalten

 

 

1

1

1

1

4

römisch vier

5.2

Musikalischer Bereich

 

 

 

 

 

 

 

 

5.2.1

Musikerziehung, Stimmbildung und Sprechtechnik4

2

2

1

1

1

1

8

römisch vier a

5.2.2

Instrumentalunterricht Gitarre

1

1

1

1

1

1

6

römisch vier

5.2.3

Rhythmisch-musikalische Erziehung

1

1

1

1

1

1

6

römisch vier

5.3

Bewegungserziehung; Bewegung und Sport

2

2

1

1

2

2

10

römisch vier a

Wochenstundenzahl Stammbereich

34

35

38

39

37

36

219

 

A.2

Verbindliche Übungen

 

 

 

 

 

 

 

 

2.1

Kommunikationspraxis und Gruppendynamik

 

 

 

 

1

1

2

römisch drei

2.2

Lerncoaching

1

1

-

-

-

-

2

römisch drei

Gesamtwochenstundenzahl

35

36

38

39

38

37

223

 

B.

Pflichtpraktikum

2 Wochen in den Ferien bis vor Beginn des römisch drei. Jahrgangs

C.

Freigegenstände und Unverbindliche Übungen5

C.1

Freigegenstände

Schulautonome Freigegenstände

C.2

Unverbindliche Übungen

Schulautonome unverbindliche Übungen

D.

Förderunterricht

______________________________

1 Die Stundentafel kann nach den Bestimmungen des Abschnittes römisch drei schulautonom geändert werden.

2 Die Pflichtgegenstände des Stammbereiches sind thematisch in Cluster gruppiert.

3 Pflichtgegenstand für Schülerinnen und Schüler, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes Ethik ist nicht veränderbar.

4 Mit Teilbereich Stimmbildung und Sprechtechnik im Ausmaß von einer Wochenstunde im 1. Semester.

5 Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen vergleiche Abschnitt römisch drei).

römisch zwei. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL

Der Aufbaulehrgang für Elementarpädagogik hat gemäß Paragraph 79, Absatz eins, lit. 1b des Schulorganisationsgesetzes – SchOG, Bundesgesetzblatt Nr. 242 aus 1962,, unter Bedachtnahme auf Paragraph 2, SchOG die Aufgabe, in einem dreijährigen Bildungsgang Absolventinnen und Absolventen von mittleren Schulen ergänzend das Bildungsgut eines Aufbaulehrgangs einer Bildungsanstalt für Elementarpädagogik zu vermitteln und sie zur Universitätsreife zu führen.

Die Ausbildung an einem Aufbaulehrgang einer Bildungsanstalt für Elementarpädagogik vermittelt folgende allgemeine und berufsspezifische sowie soziale und personale Kompetenzen:

Die Absolventinnen und Absolventen können

  • Strichaufzählung
    sich mit der Sinnfrage, mit ethischen und sozialen Werten sowie mit der religiösen Dimension des Lebens auseinandersetzen,
  • Strichaufzählung
    sich sensibel und offen mit philosophisch-existentiellen und religiösen Fragestellungen von Kindern (und Jugendlichen) auseinandersetzen,
  • Strichaufzählung
    sozial verantwortungsbewusst, respektvoll und wertschätzend handeln,
  • Strichaufzählung
    sensibel mit kultur-, geschlechter- und diversitätsrelevanten Aspekten von Erziehung und Bildung umgehen,
  • Strichaufzählung
    sich auf Innovationen, Flexibilität und Mobilität einstellen,
  • Strichaufzählung
    ein breites Spektrum an Kommunikationsformen (verbal, nonverbal) einsetzen,
  • Strichaufzählung
    Arbeits- und Lernkontexte leiten und beaufsichtigen, in denen auch nicht vorhersehbare Situationen auftreten,
  • Strichaufzählung
    Entwicklungsprozesse systematisch beobachten und unterstützen,
  • Strichaufzählung
    im Alltags- und Berufsleben in Wort und Schrift sprachlich korrekt in der Unterrichtssprache sowie im Ansatz in einer Fremdsprache situationsadäquat kommunizieren,
  • Strichaufzählung
    am Kulturschaffen und Kulturleben teilhaben,
  • Strichaufzählung
    politische Prozesse auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene überblicken und eine verantwortungsvolle Haltung für demokratische Prozesse, für das friedliche Zusammenleben unter Berücksichtigung von Interkulturalität und Diversität sowie für Umwelt und ökologisches Gleichgewicht einnehmen,
  • Strichaufzählung
    ihr umfassendes und vernetztes (pädagogisches) Wissen in Verbindung mit den praktischen Erfahrungen in ihrem beruflichen Handlungsfeld und ihrer persönlichen Lebenssituation reflektiert einsetzen,
  • Strichaufzählung
    besondere Kenntnisse berufsrechtlicher Grundlagen vor allem in den Bereichen Sicherheit, Haftung, Hygiene, Ausstattung, Erste Hilfe, Verkehrserziehung und (sexuelle) Gewalt situationsgerecht umsetzen,
  • Strichaufzählung
    mit Konflikten lösungsorientiert und selbstkontrolliert umgehen und Gewalt vermeiden,
  • Strichaufzählung
    im Team selbstkritisch und kooperativ agieren,
  • Strichaufzählung
    lebenslanges Lernen als immanenten Bestandteil der eigenen Lebens- und Karriereplanung umsetzen und entsprechende Einstellungen und Kompetenzen bei den von ihnen begleiteten Kindern und Jugendlichen fördern,
  • Strichaufzählung
    sensibel mit bewegungs- und gesundheitsbezogenen Aspekten von Bildung und Erziehung umgehen,
  • Strichaufzählung
    die eigene Leistung und die Leistung der von ihnen begleiteten Menschen überprüfen und weiterentwickeln,
  • Strichaufzählung
    Bildungsprozesse auf Basis einer inklusiven Grundhaltung der individuellen Entwicklungslage des Kindes entsprechend gestalten,
  • Strichaufzählung
    ein vielfältiges Methodenrepertoire, das unterschiedliche Arbeits-, Sozial- und Präsentationsformen umfasst, situationsadäquat einsetzen,
  • Strichaufzählung
    situationsgerechte Bildungskooperation in ihrer professionellen Arbeit initiieren und verantwortungsvoll wahrnehmen,
  • Strichaufzählung
    institutionelle Kinderbetreuungseinrichtungen unter Berücksichtigung von ökologischen und ökonomischen Zusammenhängen unter Einbeziehung moderner technischer Hilfsmittel sowie von Methoden des Qualitätsmanagements (Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung) bewerten und auswählen.

Die Ausbildung führt zu einer verantwortungsvollen Haltung im Umgang mit Menschen, mit der eigenen und mit anderen Kulturen und mit multikulturellen Gesellschaften sowie zu Gender- und Diversity-Kompetenz (Umgang mit geschlechter- und diversitätsrelevanten Unterschieden und mit Vielfalt). Die Absolventinnen und Absolventen können den Einfluss von Geschlechterbilderstereotypen auf die eigene persönliche Entwicklung reflektieren und dadurch den eigenen Handlungsspielraum erweitern. Die Ausbildung befähigt zur mündigen Teilnahme an einer demokratischen Gesellschaft. Sie fördert die Fähigkeit, offen, flexibel und kreativ persönliche, berufliche und gesellschaftliche Herausforderungen anzunehmen und aktiv zu gestalten. Die Qualifizierung zur frühen sprachlichen Bildung und Förderung ist durch die Ausbildung gegeben.

römisch drei. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN

Allgemeine Bestimmungen:

Schulautonome Lehrplanbestimmungen (Paragraph 6, Absatz eins, SchOG) eröffnen Freiräume durch die Gestaltung der Pflichtgegenstände (ausgenommen sind die Pflichtgegenstände „Religion“ sowie „Frühe sprachliche Bildung und Förderung“, im Hinblick auf die Erwartungen einer bundesweit einheitlichen Qualifizierung) und verbindlichen Übungen, der Freigegenstände und unverbindlichen Übungen sowie des Förderunterrichts. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfssituation am einzelnen Aufbaulehrgang oder im Jahrgang an einem einzelnen Standort eines Aufbaulehrgangs sowie an den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung der schulautonomen Freiräume bedarf eines an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, der Lehrerinnen und Lehrer sowie des schulischen Umfeldes orientierten Bildungsplanes.

Schulautonome Lehrplanbestimmungen haben auf das fachtheoretische und das fachpraktische Ausbildungsziel des Lehrplanes, die damit verbundenen Berechtigungen sowie auf die Erhaltung der Übertrittmöglichkeiten im Rahmen des Schulwesens Bedacht zu nehmen. Sie haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerinnen- und Lehrerwochenstunden und die durch den vorhandenen Raum und die vorhandene Ausstattung gegebenen Möglichkeiten des Aufbaulehrgangs zu beachten.

Bei Anwendung der schulautonomen Lehrplanbestimmungen ist das Bildungsziel des Aufbaulehrgangs für Elementarpädagogik zu beachten. Die Erreichung der im Lehrplan definierten Kompetenzen muss gesichert bleiben.

Schulautonome Abweichungen von der Stundentafel:

Die Stundentafel ist im Stammbereich der Pflichtgegenstände in fünf Cluster gegliedert, in welchen Unterrichtsgegenstände zusammengefasst sind, die sich inhaltlich und thematisch ergänzen. Für jeden der fünf Cluster ist ein Gesamtausmaß der Wochenstunden festgelegt, das schulautonom veränderbar ist, wobei jedoch folgende Bestimmungen zu beachten sind – ausgenommen von einer Veränderung sind die Pflichtgegenstände „Religion“ sowie, „Deutsch“, „Englisch“ und „Angewandte Mathematik“ (im Hinblick auf die standardisierte Form der abschließenden Prüfungen) sowie „Frühe sprachliche Bildung und Förderung“ (im Hinblick auf die Erwartungen einer bundesweit einheitlichen Qualifizierung):

Die schulautonome Stundentafel ist für einen gesamten Ausbildungsgang (1. bis 6. Semester, bzw. eine zeitliche Erstreckung dieser Dauer im Falle des Führens eines Aufbaulehrgangs für Berufstätige gemäß Paragraph 79, Absatz eins, lit. 1b dritter Satz SchOG) festzulegen und beizubehalten. Folgende Bestimmungen sind zu beachten:

  • Strichaufzählung
    Das Wochenstundenausmaß der einzelnen lehrplanmäßig festgelegten Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen kann im Verlauf eines Ausbildungsganges um höchstens je eine Semesterwochenstunde reduziert werden, wobei kein Pflichtgegenstand zur Gänze entfallen darf.
  • Strichaufzählung
    Maximal 15 Semesterwochenstunden können auf diese Weise zur Erhöhung anderer Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen sowie Freigegenstände und unverbindliche Übungen und für zusätzliche Pflichtgegenstände sowie Freigegenstände und unverbindliche Übungen verwendet werden.
  • Strichaufzählung
    Für jene Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen, die eine Reduzierung oder Erhöhung des Gesamtstundenausmaßes gegenüber der lehrplanmäßig festgelegten Stundentafel erfahren, sind die didaktischen Grundsätze, die Aufteilung der Bildungs- und Lehraufgaben und der Lehrstoffumschreibung zu adaptieren.
  • Strichaufzählung
    Die Summe der Wochenstunden der Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen pro Semester darf 39 Wochenstunden nicht überschreiten.
  • Strichaufzählung
    Die Gesamtwochenstundenzahl aller Pflichtgegenstände und verbindlichen Übungen von 223 darf nicht über- oder unterschritten werden.

Soweit im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen zusätzliche Pflichtgegenstände und verbindliche Übungen sowie Freigegenstände und unverbindliche Übungen eingeführt werden, haben die schulautonomen Lehrplanbestimmungen auch die Bildungs- und Lehraufgaben und den Lehrstoff zu enthalten.

Wenn eine lebende Fremdsprache oder eine Minderheitensprache auf einem niedrigeren Niveau als B2 angeboten wird, ist dies in der Bezeichnung eines solchen Pflichtgegenstandes, eines Freigegenstandes oder einer verbindlichen Übung anzuführen. Entsprechende Änderungen der Bildungs- und Lehraufgabe, der didaktischen Grundsätze und der Lehrstoffumschreibung sind vorzunehmen.

Aufbaulehrgang für Elementarpädagogik geführt als Schule für Berufstätige:

Gemäß Paragraph 79, Absatz eins, lit. 1b SchOG können Aufbaulehrgänge auch als Schulen für Berufstätige geführt werden; erforderlichenfalls auch unter Verlängerung der Ausbildungsdauer. Aufbaulehrgänge für Berufstätige sind in Semester zu gliedern und in Modulen zu organisieren.

Im Falle der Führung des Aufbaulehrgangs als Schule für Berufstätige finden die Bestimmungen des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige, Kollegs und Vorbereitungslehrgänge – SchUG-BKV, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 33 aus 1997,, Anwendung. In diesem Fall finden die in diesem Lehrplan auf Schülerinnen und Schüler abstellenden Bestimmungen sinngemäß auch auf Studierende Anwendung. Die Gliederung der Stundentafel erfolgt in Semestern statt in Jahrgängen. Die Ausbildungsdauer eines Aufbaulehrgangs für Berufstätige kann um bis zu zwei Semester verlängert werden; in diesem Fall sind die Gesamtwochenstunden auf sieben bzw. acht Semester aufzuteilen sowie die Aufteilung der Bildungs- und Lehraufgaben und der Lehrstoffumschreibung zu adaptieren. Wenn der Aufbaulehrgang mit dem Sommersemester beginnt, kann das unbegleitete Pflichtpraktikum auch ab dem 1. Semester bis zu Beginn des letzten Semesters absolviert werden.

Die Ausbildung kann unter Einbeziehung von Formen des Fernunterrichtes erfolgen, wobei das Ausmaß des Fernunterrichtes entsprechend den regionalen Gegebenheiten und fachlichen Erfordernissen festzulegen ist. Die Ausbildung mit Fernunterricht ist in einer Sozial- und in einer Individualphase so durchzuführen, dass die für den Bildungsgang erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben werden können und die Anzahl der Unterrichtseinheiten der Individualphase jene der Sozialphase nicht übertrifft. Die Individualphase hat grundsätzlich der selbstständigen Erarbeitung und Vertiefung des Lehrstoffes anhand der während der Sozialphase vorgestellten Materialien und Unterlagen in Form des Selbststudiums zu dienen, wobei die Studierenden fachlich und andragogisch zu betreuen sind. In hiefür geeigneten Fällen kann die Individualphase auch zur Vorbereitung der Sozialphase dienen.

römisch vier. ALLGEMEINE DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE

Die Auswahl des Lehrstoffes und erwachsenengerechter Unterrichtsmethoden gehört zu den verantwortungsvollen Aufgaben der Lehrerinnen und Lehrer.

Es ist von den Lehrerinnen und Lehrern ein ausgewogenes Verhältnis von deklarativem, prozeduralem und kontextuellem Wissen anzustreben.

Die kontinuierliche Zusammenarbeit aller Lehrerinnen und Lehrer zum Zwecke des zeitgerechten Bereitstellens von Vorkenntnissen, der Nutzung von Synergien, des fächerübergreifenden Unterrichtes im Sinne ganzheitlicher Bildung ist erforderlich.

Diese notwendige Zusammenarbeit wird durch pädagogische Konferenzen, Beratungen, Teambildungen und andere Kommunikationsformen ermöglicht.

Entsprechende schriftliche Aufzeichnungen wie zB Lehrstoffverteilungspläne und (in Teams zu erarbeitende) Unterrichtsvorbereitungen sind zu führen.

Um das allgemeine Bildungsziel zu erreichen, sind für die Unterrichtsarbeit folgende allgemeine didaktische Grundsätze zu berücksichtigen:

Lehr- und Lernziele:

Die Bildungs- und Lehraufgaben sind die Lehr- und Lernziele, die in Beziehung zur aktuellen Bildungsstufe und zum Lehrstoff zu setzen sind. Der Lehrplan ist als Rahmen zu sehen, der es ermöglicht, Neuerungen und Veränderungen im Berufsfeld der Elementar- und Hortpädagogik zu berücksichtigen und die einzelnen Lehrplaninhalte den schulspezifischen Zielsetzungen gemäß zu gewichten sowie auf regionale Besonderheiten und auf aktuelle Gegebenheiten einzugehen.

Dies verlangt auch, dass die Lehrerinnen und Lehrer ihre fachlichen sowie methodischen Kenntnisse und Fähigkeiten stets weiterentwickeln und ihren Aufgaben gerecht werden. Aktuelles im Fachgebiet sowie der Stand der Forschung im pädagogischen Bereich sind dabei zu berücksichtigen.

Der Lehrplan ist im Ansatz als Spirallehrplan gedacht, in dem zentrale Inhalte im Laufe der vier Semester in zunehmendem Detaillierungsgrad und aufsteigendem Komplexitätsniveau wiederholt behandelt werden. Dies erfolgt sowohl innerhalb eines Unterrichtsgegenstandes als auch fächerübergreifend.

Für die Vorbereitung auf die Diplomarbeit sind Methoden der wissenschaftlichen Informationsgewinnung, eine Einführung in die Grundzüge des wissenschaftlichen Arbeitens und eine korrekte Zitierweise von schriftlichen Quellen – unter Berücksichtigung der bereits erworbenen Kompetenzen aus dem vor dem Aufbaulehrgang zurückgelegten Bildungsgang – in allen betroffenen Unterrichtsgegenständen zu berücksichtigen.

Bewusster Umgang mit Sprache ist im Hinblick auf eine grundlegende bildungs- und gesellschaftspolitische Verantwortung in allen Unterrichtsgegenständen zu unterstützen.

Die Auseinandersetzung mit Fachliteratur ist als durchgängige Anforderung zu forcieren.

Unterrichtsplanung:

Basis für die Unterrichtsplanung sind das allgemeine Bildungsziel, die Bildungs- und Lehraufgaben sowie die Lehrstoffe der einzelnen Unterrichtsgegenstände.

Der Unterricht ist auf Lernergebnisse hin auszurichten. Der Kompetenzaufbau hat systematisch, vernetzt und nachhaltig zu erfolgen. Entsprechende Wiederholungs- und Übungsphasen sind zur Sicherung des Unterrichtsertrages vorzusehen.

Voraussetzung für fächerübergreifendes Denken und Verstehen soll die Zusammenarbeit und Absprache aller Lehrerinnen und Lehrer eines Semesters bei der Planung, Umsetzung und Evaluierung des Unterrichtsprozesses sein. Fächerübergreifende Unterrichtsplanungen und Reflexionen innerhalb der Cluster und Querverbindungen zu anderen Pflichtgegenständen, verbindlichen Übungen sowie Freigegenständen und unverbindlichen Übungen sollen nach Möglichkeit durchgeführt werden.

Die Individualität der Schülerinnen und Schüler ist nach Möglichkeit in allen Unterrichtsgegenständen bei der Unterrichtsplanung und -gestaltung zu berücksichtigen. Es soll dabei von den vorhandenen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler ausgegangen werden, um sicher zu stellen, dass diese ihre Verantwortung für den eigenen Lernprozess auch wahrnehmen können. Dies ist untrennbar mit der Umsetzung geschlechter- und chancengerechten Unterrichts verbunden (individuelle und diskriminierungsfreie Lern-, Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten).

Die Sicherstellung eines optimalen Theorie-Praxis-Transfers ist zu gewährleisten. Die unmittelbare Verknüpfung mit der Lebenssituation der Schülerinnen und Schüler fördert das Gelingen dieses Transfers.

Es ist sicher zu stellen, dass Korrekturhilfen, Wörterbücher und andere digitale und gedruckte Nachschlagewerke, Gesetzestexte, Formelsammlungen sowie andere Arbeitsbehelfe, wie sie in der Realität der Arbeits- und Berufswelt Verwendung finden und im Unterricht eingesetzt werden, auch in Prüfungssituationen gleichartig zur Verfügung stehen.

Nach Modulen gegliederte Lernziele sind in der Fachgruppe und im Team der Jahrgangsvorständinnen und Jahrgangsvorstände festzulegen, wobei die Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen über die Module systematisch, vernetzend und nachhaltig aufzubauen sind. Darüber hinaus obliegt es den Lehrerinnen und Lehrern, individuelle Teilfertigkeiten und Teilfähigkeiten für die jeweiligen Schülerinnen und Schüler der einzelnen Module festzulegen und dafür geeignete Unterrichtskonzepte zu entwickeln.

Neben der Vermittlung von Fachwissen, der Entwicklung und Förderung von Werthaltungen, wie sie in den allgemeinen Bildungszielen beschrieben sind, ist die Förderung von Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen (Empfehlung 2006/962/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Dezember 2006 zu Schlüsselkompetenzen für lebensbegleitendes Lernen, Amtsblatt L 394 vom 30.12.2006: Muttersprachliche Kompetenz, Fremdsprachliche Kompetenz, Mathematische Kompetenz und grundlegende naturwissenschaftlich-technische Kompetenz, Computerkompetenz, Lernkompetenz – „Lernen“, soziale Kompetenz und Bürgerkompetenz, Eigeninitiative und unternehmerische Kompetenz, Kulturbewusstsein und kulturelle Ausdrucksfähigkeit) von besonderer Bedeutung. Die Vermittlung des Lehrstoffes und die Persönlichkeitsentwicklung sind untrennbare Komponenten des Unterrichts. Die Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler ist in allen Unterrichtsgegenständen, vor allem bei gruppen- und projektorientierten Unterrichtsformen, zu unterstützen.

Um alle Schülerinnen und Schüler zu eigenverantwortlichem Lernen hinführen zu können, empfiehlt es sich, teambildende Maßnahmen zu treffen.

Sprachkompetenz in der Unterrichtssprache ist die Basis für Lehr- und Lernprozesse in allen Unterrichtsgegenständen. Für den situationsadäquaten Einsatz von Sprache und deren Weiterentwicklung in Wort (gehobene Umgangssprache) und Schrift (Standardsprache) sind alle Lehrerinnen und Lehrer verantwortlich. Schülerinnen und Schüler mit Defiziten in der Beherrschung des sprachlichen Registers (Textkompetenz, fachliche Diskurskompetenz) sind in allen Unterrichtsgegenständen angemessen zu fördern. Für die Beurteilung der Leistungen der einzelnen Unterrichtsgegenstände sind ausschließlich die lehrplanmäßigen Anforderungen (Bildungs- und Lehraufgabe, Lehrstoff) maßgeblich.

Unterrichtssituationen sind so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler individuelle Stärken zeigen, ihre Selbsteinschätzung sowie einen konstruktiven Umgang mit Fehlern entwickeln können. Die Möglichkeiten individueller Förderung sind auszuschöpfen. Diagnoseinstrumente zur Lernstandserhebung und Lernfortschrittsanalyse sind als Basis für die Planung weiterer Lernprozesse einzusetzen.

Die Unterrichtsprinzipien sind aktuell, vielfältig, kompetenzorientiert, situationsorientiert, prozessorientiert, projektorientiert, exemplarisch, ganzheitlich, individualisierend, berufsfeldbezogen, wissenschaftsorientiert und methodengerecht zu wählen.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Deutsch:

Die Bereiche (Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben, Reflexion, Sprachbewusstsein, Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation, Transfer in das pädagogische Berufsfeld) sind gleichwertig und ergänzen einander im Unterricht. Die Gewichtung erfolgt durch die Lehrerinnen und Lehrer und soll den Bedürfnissen und Interessen der Schülerinnen und Schüler gerecht werden.

Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schülern in allen Jahrgängen

das Bewusstsein ihrer sprachlichen Vorbildfunktion im beruflichen Kontext erlangen können. Im Deutschunterricht ist auf mögliche Schwerpunkte der Schulstandorte einzugehen, insbesondere ist dem künstlerisch-kreativen Bereich der Sprache ausreichend Platz einzuräumen.

durch grammatisches und orthographisches Wissen befähigt werden, bewusst mit Sprache umzugehen. Sprach- und Schreibnormen werden als bedeutende Faktoren der Sprachbeherrschung betrachtet.

ihre sprachlichen Kompetenzen für die Qualifizierung zur frühen sprachlichen Bildung und Förderung aufbauen können.

die Möglichkeit haben, die in literarischen Texten vorhandenen Frauen- und Männerbilder kritisch zu reflektieren und im jeweiligen gesellschaftshistorischen Kontext wahrzunehmen, sich mit gesellschaftlichen und (inter-)kulturellen Zusammenhängen, Wertvorstellungen und persönlichen Erfahrungen auseinanderzusetzen und analytisches und kritisches Denken zu üben. Das Lesen und Verstehen von Texten, die schriftlich oder durch andere Medien vermittelt werden, bilden einen Schwerpunkt des Deutschunterrichtes. Dabei ist die Lektüre von Ganztexten unerlässlich. Zum Verständnis literarischer Strömungen ist die Kenntnis eines literaturhistorischen Grundrasters unerlässlich. Schwerpunktsetzungen sind individuell möglich.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Englisch:

Die Gewichtung der gleichwertigen Kompetenzen (Hören, Lesen, Schreiben, zusammenhängend Sprechen und an Gesprächen teilnehmen, Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation, Transfer in das pädagogische Berufsfeld) erfolgt durch die Lehrerinnen und Lehrer und soll den Bedürfnissen und Interessen der Schülerinnen und Schüler gerecht werden.

Die verschiedenen Kompetenzbereiche sind vernetzt zu entwickeln. Das Prinzip der Kompetenzorientierung wird in allen Bereichen umgesetzt. Die Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen Module sind aufbauend und werden in ihrem Anspruchsniveau und in ihrer Komplexität gesteigert. Die behandelten Kommunikationssituationen bilden die Basis für die systematische Erweiterung des Umfangs und der Qualität des sprachlichen Repertoires.

Den Schülerinnen und Schüler soll weiters die Möglichkeit geboten werden, im Sinne einer individuellen Bildungsplanung nationale und internationale Zertifikate zu erwerben.

Im Sinne der gelebten Internationalität sollen Auslandskontakte wie Sprachwochen, Praktika, Schulpartnerschaften, Schüleraustauschprogramme, internationale Projekte etc. gefördert werden.

Didaktische Grundsätze des Clusters „Allgemeinbildung“:

Der Transfer von Inhalten für die Arbeit im (elementar)pädagogischen Berufsfeld ist in Abstimmung mit den Lehrerinnen und Lehrern der relevanten Unterrichtsgegenstände, insbesondere der Pflichtgegenstände „Frühe sprachliche Bildung und Förderung“, „Didaktik“ und „Praxis“ in jedem Gegenstand zu unterstützen.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Geschichte und Sozialkunde, Politische Bildung:

Durch exemplarischen Unterricht ist der Erwerb eines historischen Grundrasters sicherzustellen, wobei einerseits historische Vorgänge unter Beachtung ihrer Auswirkungen auf die Welt von heute betrachtet werden, andererseits werden ausgehend von Ereignissen der Gegenwart deren Ursachen aufgezeigt.

Die Vermittlung bzw. Verwendung von Fachsprache und unterschiedlichen Quellen und deren kritische Beurteilung ist Voraussetzung.

Bei historischen Längs-und Querschnitten sind lokale bis globale Dimensionen zu berücksichtigen.

Die Alltagsgeschichte ist unter besonderer Berücksichtigung der Situation der Geschlechter, der Familie und anderer sozialer und ethnischer Gruppen zu vermitteln, wobei der Geschichte der Kindheit entsprechend Raum geboten wird.

Die Schülerinnen und Schülern sind dabei zu unterstützen, Einsicht in politische Verhaltensweisen und Orientierungshilfe für persönliches politisches und soziales Engagement zu erlangen.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Geografie und Wirtschaftskunde:

Die Themenbereiche sind mit entsprechender topografischer Zuordnung zu behandeln.

Die sozialgeografischen und ökonomischen Themen sind geschlechtergerecht zu behandeln.

Der Bezug zum Naturraum ist nach Möglichkeit herzustellen.

Die Vielfalt von Kulturen ist als Bereicherung hervorzuheben.

Eine Zusammenarbeit mit dem Gegenstand „Angewandte Naturwissenschaften“ ist zu gewährleisten.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Angewandte Mathematik:

Die einzelnen Module sind aufeinander aufbauend.

Die Inhalte und erworbenen Kompetenzen eines absolvierten Moduls sind Grundlage für alle nachfolgenden Module und sind daher abzusichern und zu festigen.

Exaktes Arbeiten und Argumentieren, planmäßiges und konsequentes Vorgehen beim Lösen von Aufgaben, zweckmäßiges Umgehen mit technischen Hilfsmitteln, Entwickeln von logischen Denkstrukturen durch Lösen mathematischer Probleme sind durchgängig in den Unterricht zu integrieren. Der Unterricht soll insbesondere vermitteln,

  • Strichaufzählung
    dass mathematisches Grundwissen und Denken bereits im Kleinkindalter und bei Mädchen und Knaben in gleicher Weise erfolgen sollte,
  • Strichaufzählung
    dass Argumentieren und Kommunizieren in Angewandter Mathematik charakteristische Tätigkeiten sind,
  • Strichaufzählung
    dass das Lösen von Aufgaben Freude und Selbstvertrauen bringen kann,
  • Strichaufzählung
    dass mathematisches Denken und mathematische Erkenntnisse in den unterschiedlichen Lebens-, Wissens- und Berufsbereichen angewendet werden können.

Didaktische Grundsätze der naturwissenschaftlichen Pflichtgegenstände:

Naturwissenschaftliche Arbeitsweisen unterstützen ein Verstehen der Natur.

Exaktes Beobachten und fachlich richtiges Beschreiben soll konsequent geübt werden.

Für spezifische Themenstellungen können externe Fachleute zugezogen werden.

Ausgewogenheit zwischen der Vermittlung von fachlichen Inhalten und ihrer Umsetzungsmöglichkeit in der Praxis ist anzustreben.

Der Rhythmus der Jahreszeiten ist bei der Auswahl der Inhalte und Methoden im Unterricht zu berücksichtigen.

Nachhaltiges Handeln ist durch entsprechende Unterrichtsgestaltung im Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler zu verankern und nach Möglichkeit einzuüben.

Die Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Pflichtgegenstände „Ernährung mit praktischen Übungen“, „Chemie“, „Physik“, „Angewandte Naturwissenschaften“, „Frühe sprachliche Bildung und Förderung“, „Didaktik“ und „Praxis“ sowie gegebenenfalls der Pflichtgegenstände der Zusatzausbildung zur Erzieherin und zum Erzieher an Horten ist insbesondere bei der Erstellung der Lehrstoffverteilung anzustreben.

Im Unterricht soll der Bezug zum jeweils gültigen Bildungsplan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich und dessen Ergänzungen hergestellt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen an ein forschendes und entdeckendes Experimentieren (forschen, Versuche planen, dokumentieren, reflektieren, präsentieren) herangeführt werden, damit sie Kinder bei deren Auseinandersetzung mit Phänomenen der belebten und unbelebten Natur begleiten können.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Physik:

Die Physik hat für die Schülerinnen und Schüler in allen Modulen die Grundlagen für naturwissenschaftliche Beobachtung in anschaulichen Versuchen zu liefern.

Logisches Denken und Beobachtungsfähigkeit sind durch entsprechende Experimente und Aufgabenstellungen konsequent zu fördern.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Chemie:

Bezüge zu aktuellen Themen und Ereignissen sind nach Möglichkeit zu berücksichtigen.

Der Unterricht kann auch an außerschulischen Lernorten erfolgen.

Die chemischen Basiskonzepte „Stoff-Teilchen-Konzept“, „Struktur-Eigenschaften-Konzept“, „Akzeptor-Donator-Konzept“ und „Energie-Konzept“ sind im Unterricht aufzugreifen.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Biologie und Ökologie (einschließlich Physiologische Grundlagen, Gesundheit und Ernährung):

Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler

Sensibilität für ethische Fragen, insbesondere im Bereich der Biotechnologie und Reproduktionsmedizin entwickeln.

Eine persönliche Haltung entwickeln können und in biologischen Fragestellungen durch Argumente vertreten können.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Ernährung mit praktischen Übungen:

Über eigenes Erleben sollen die Schülerinnen und Schüler im Schulalltag zum bewussten Ernährungs- und Umweltverhalten (Nachhaltigkeit) hingeführt werden.

Die Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Pflichtgegenstände Biologie und Ökologie ist im Sinne von fächerübergreifendem Denken und Verstehen zu forcieren.

Blockunterricht ermöglicht eine handlungsorientierte Unterrichtsgestaltung.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Grundlagen der Informatik und Medien:

Der Lehrstoff in den einzelnen Jahrgängen (Semestern) ist in den jeweiligen Kompetenzbereichen durch die Tiefe und die ausgewählten Beispiele auf die Bedürfnisse und die Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler abzustimmen.

Ziel des Unterrichts ist es,

  • Strichaufzählung
    Regel- System- und Orientierungswissen bereit zu stellen, um den Schülerinnen und Schülern Perspektiven in einem sich rasch ändernden Bereich zu vermitteln.
  • Strichaufzählung
    besonderes Augenmerk auf Analyse und Lösung von Problemen zu legen, welche bei Medieneinsatz und -konsum für Schülerinnen und Schüler auftreten. Das umfasst sowohl technische als auch formale und inhaltliche Aspekte.
  • Strichaufzählung
    den kritischen und selbstbestimmten Gebrauch von Medien durch die Vermittlung von technischen, formalen und inhaltlichen Kompetenzen zu unterstützen.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Pädagogik (einschließlich Psychologie und Soziologie:

Erfahrungsorientiertes und forschendes Lernen begünstigt den Erwerb von Kompetenzen und die Aneignung des Lehrstoffs und ist daher laufend in den Unterricht zu integrieren.

Die begleitenden Unterrichtsprinzipien sind aktuell, kompetenzorientiert, situationsorientiert, prozessorientiert, exemplarisch, ganzheitlich und individualisierend umzusetzen.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Inklusive Pädagogik:

Wechselwirkungen zwischen individueller Entwicklung und Umwelt sind transparent zu machen und pädagogische Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten.

Das Einbringen aktueller Fragestellungen, die Auseinandersetzung mit Fachliteratur sowie Beobachtungen in konkreten Situationen durch die Schülerinnen und Schüler ist zu fördern.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Didaktik:

Persönlichkeitsbildung durch Transfer in Selbsterfahrung, Selbstwahrnehmung, (Selbst)Reflexion, Werteorientierung, Lebens- und Lernbiografie, Psychohygiene ist zu fördern.

Die Unterrichtsprinzipien sind aktuell, vielfältig, kompetenzorientiert, situationsorientiert, prozessorientiert, projektorientiert, exemplarisch, ganzheitlich, individualisierend, berufsfeldbezogen, wissenschaftsorientiert, methodengerecht umzusetzen.

Stundenblockungen und seminaristisches Arbeiten sind anzustreben.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Frühe sprachliche Bildung und Förderung:

Der Gegenstand zeichnet sich durch Eigenständigkeit bei gleichzeitiger Vernetzung mit anderen Gegenständen aus.

Praxisbezogenheit und Reflexionsfähigkeit sowie Feinfühligkeit für sprach- und kultursensibles Handeln und Bewusstsein für Erst- und Zweitspracherwerb sind durch die unterschiedlichen fachlichen Anteile zu stärken.

Die breite fachliche Auseinandersetzung soll zu einem ebenso breiten Repertoire an verschiedenen Methoden der individuellen Förderung führen.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Praxis:

Unter Miteinbeziehung regionaler Gegebenheiten sind Blockungen anzustreben.

Intensive und kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Fachpersonal in den Übungs- und Ausbildungseinrichtungen ist erforderlich.

Im Hinblick auf Sprachdiversität und Interkulturalität soll durch vielfältige und reflektierte Erfahrungen ein sensibler Zugang aufgebaut werden.

Praktizieren in unterschiedlichen Einrichtungen mit Kindern von unter 1 bis 6 Jahren ist im Laufe der Ausbildung unter Miteinbeziehung regionaler Gegebenheiten vielfältig zu organisieren; eine Praxiswoche ist ganz speziell der Begleitung des unter 1 bis 3-jährigen Kindes zu widmen.

Kontinuierliche Begleitung der Schülerinnen und Schüler in ihrer Sozialisation im Berufsfeld ist auch durch außerschulische Kontakte bzw. Schulveranstaltungen anzustreben.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Organisation, Management und Recht, wissenschaftliches Arbeiten:

Erfahrungsorientiertes und forschendes Lernen sind die Grundlagen des Unterrichts, wobei außerschulische Expertinnen und Experten aus dem Kommunikations-, Organisations-, Management- und Rechtsbereich diesen Prozess unterstützen sollen.

Didaktische Grundsätze des Clusters „Ausdruck, Gestaltung und Bewegung“:

Der Transfer von Inhalten für die Arbeit im (elementar)pädagogischen Berufsfeld erfolgt in Abstimmung mit den Lehrerinnen und Lehrern der relevanten Unterrichtsgegenstände, insbesondere der Pflichtgegenstände „Frühe sprachliche Bildung und Förderung“, „Didaktik“ und „Praxis“ (sowie allenfalls der Pflichtgegenstände der zusätzlichen Ausbildung zur Erzieherin und zum Erzieher an Horten (Zusatzausbildung Hortpädagogik) „Didaktik der Horterziehung“ und „Hortpraxis“.

Didaktische Grundsätze des künstlerisch-kreativen Bereichs:

Der Unterricht ist so zu gestalten, dass

durch Experimentieren und spielerisches Erproben die Freude am gestalterischen Tun geweckt wird.

die Schülerinnen und Schüler die eigene Arbeit in angemessener Fachterminologie mündlich und in verschiedenen Formen der Präsentation darstellen können.

Die theoretische Auseinandersetzung mit ästhetischen, technischen, ökonomischen, ökologischen und kulturhistorischen Aspekten von Architektur, Design und Umwelt soll von praktischer Tätigkeit ausgehen und sie begleiten.

Empfehlenswert ist dabei, wenn die Ergebnisse praktischer und theoretischer Auseinandersetzung jahrgangsgemäß und in repräsentativer Form zusammengestellt werden.

Auf ressourcenschonenden und ökologisch nachhaltigen Einsatz von Mitteln, Materialien und Werkzeugen ist zu achten, ebenso auf sicherheitstechnische Vorkehrungen.

Mehrstündige Unterrichtssequenzen in entsprechenden Fachunterrichtsräumen sind vorzusehen.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Bildnerische Erziehung:

In jedem Jahrgang ist nach Möglichkeit zumindest eine Exkursion (ein Lehrausgang) in fach- und inhaltverwandte Einrichtungen abzuhalten.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Werkerziehung:

Durch die Auseinandersetzung mit technischen Materialien, Techniken und Phänomenen ist problemlösendes Denken, flexibles Verhalten, Teamfähigkeit sowie manuelle Geschicklichkeit und Ausdauer zu fördern.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Textiles Gestalten:

Durch die Auseinandersetzung mit textilen Materialien, Techniken und Phänomenen ist problemlösendes Denken, flexibles Verhalten, Teamfähigkeit sowie manuelle Geschicklichkeit und Ausdauer zu fördern.

Formalistische Übungen, Arbeitsproben um ihrer selbst willen, sowie Mustervorlagen sind zu vermeiden.

Didaktische Grundsätze des musikalischen Bereichs:

Im Kleingruppenunterricht soll auf die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler unter aktiver Beteiligung der Gruppe Rücksicht genommen werden.

Schülerinnen und Schüler gleicher Leistungsstufe sind nach Möglichkeit in einer Gruppe zusammenzufassen.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Musikerziehung, Stimmbildung und Sprechtechnik:

Durch Projekte und den Besuch musikalischer Veranstaltungen sollen motivierende Impulse gesetzt werden.

Bei der Unterrichtsgestaltung sind folgende Aspekte besonders zu berücksichtigen: Sing- und Sprechtechnik für Praxis und Präsentationen, Haltung, Bewegung und Atem, Artikulation, Einsatz von Instrumenten in Wechselwirkung mit der Stimme, Wechselwirkung mit der chorischen Stimmbildung, Improvisation, Reflexion, Medien, geschlechts- und entwicklungsspezifische Fördermaßnahmen.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Rhythmisch-musikalische Erziehung:

Das Wahrnehmen, Verstehen und Ausdrücken der Wechselwirkung von Musik und Bewegung im künstlerisch-pädagogischen und kommunikativen Kontext stehen im Vordergrund. Ein wesentlicher Beitrag ist die Entwicklung und der Einsatz des individuellen künstlerischen Ausdrucks in Musik und Bewegung.

In diesem Zusammenhang sind Eigenerfahrungen, gruppendynamische Prozesse und Reflexion unverzichtbar. Dabei werden motorische, sozial-affektive und kognitive Lernprozesse vernetzt und bewusstgemacht.

Sowohl Projekte im musikalischen Bereich des Clusters „Ausdruck, Gestaltung und Bewegung“ (als auch fächerübergreifende Projekte jeder Form vernetzen die Lerninhalte einzelner Fächer und führen damit zu einer umfassenden humanistischen Gesamtbildung.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Bewegungserziehung; Bewegung und Sport:

Der Unterrichtsgegenstand Bewegungserziehung; Bewegung und Sport an den Bildungsanstalten für Elementarpädagogik hat die Aufgabe,

  • Strichaufzählung
    einerseits Schülerinnen und Schüler eine umfassende bewegungs- und sportbezogene Handlungskompetenz zu vermitteln und sie zu einer sportlich aktiven Lebensweise und zu einem verantwortungsbewussten Verständnis von Bewegung, Sport und Gesundheit zu befähigen,
  • Strichaufzählung
    andererseits die für das zukünftige Berufsfeld in elementaren Bildungseinrichtungen (und Hort) und für die persönliche Entwicklung notwendigen berufsbezogenen Kompetenzen zu entwickeln und sicherzustellen.

Die bewegungs- und berufsbezogenen Kompetenzen sollen bei den Schülerinnen und Schüler in folgenden Kompetenzbereichen entwickelt werden: „Bewegen: Grundlagen“, „Spielen“, „Leisten“, „Darstellen und Gestalten“, „Gesundheit“, „Erleben und Wagen“, „Selbstkompetenz – Interaktion – Kommunikation“ und „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“.

Eine nachhaltige Gesundheitserziehung und das Wecken von Freude an Bewegung bei Kindern und Jugendlichen ist besonders zu beachten.

Die berufsbezogenen Kompetenzen sind aufbauend von dem 1. bis 6. Semester zu entwickeln. Dabei ist vornehmlich an praktische Situationen anzuknüpfen und die besonders enge Verflechtung des Bereiches „Bewegung und Sport“ mit der berufsbezogenen didaktisch-methodischen Ausbildung („Bewegungserziehung“) zu beachten.

Im Hinblick auf die umfassende berufliche Handlungskompetenz kommen dem Sicherheitsbewusstsein, der Umsetzung von Aspekten der Sicherheit im Zusammenhang mit Bewegungsaktivitäten sowie der Erlangung eines sicheren Schwimmkönnens auf der Grundlage des österreichischen Schwimmabzeichens (Helferschein) besondere Bedeutung zu.

Im Rahmen der schulorganisatorischen Gegebenheiten – etwa Schulveranstaltungen, schulbezogene Veranstaltungen, Feste, Feiern – sind vor allem die Bewegungsangebote und sportlichen Schwerpunkte im Zusammenhang mit den berufsspezifischen Lerninhalten auszuwählen zB Kinderskilauf, Anfängerschwimmen, kreative Spiele zur psychomotorischen Förderung, kindgemäße Entspannungsübungen.

Nach Maßgabe der Möglichkeiten sollen vielfältige Bewegungsangebote im Freien (Park, Wasser, Wiese, Wald, Eis, Schnee) erfolgen.

Im Unterricht ist zu jeder Zeit ein höchstmögliches Maß an Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten.

Unterrichtsmethoden:

Ein breites Spektrum von Unterrichtsmethoden zwischen Instruktion und Konstruktion ist einzusetzen. Auf den Aufbau von Methodenkompetenz ist besonderer Wert zu legen.

Berufsfeldorientierte Aufgabenstellungen sowie problem- und handlungsorientierter Unterricht führen die Schülerinnen und Schüler zu logischem, kreativem und vernetztem Denken, zu genauem und ausdauerndem Arbeiten – in Einzel- und in Teamarbeit – sowie zu verantwortungsbewusstem Entscheiden und Handeln (kompetenzorientierter Unterricht). Dabei soll nicht nur Expertenwissen vermittelt, sondern es sollen vor allem individuelle und selbstgesteuerte Lernprozesse ermöglicht und beratend begleitet werden. Der gründlichen Erarbeitung und dem Training grundlegender Funktionen ist der Vorzug gegenüber einer oberflächlichen Vielfalt zu geben.

Thematische Schwerpunkte können nach den Anforderungen der Berufswelt, Wissenschaft und außerschulischen Bildungseinrichtungen festgelegt werden. Exkursionen, Lehrausgänge und sonstige Schulveranstaltungen sowie das Heranziehen von Fachleuten aus dem Berufsfeld tragen dazu bei, den Schülerinnen und Schüler Einblick in komplexe Zusammenhänge zu geben.

Bei der Auswahl der Lehr- und Lernformen sind folgende Punkte zu berücksichtigen:

Die Unterrichtsmethoden sind so zu wählen, dass durch ihren Einsatz Interesse bei Schülerinnen und Schüler geweckt und deren Eigenverantwortung gefördert wird.

Lernsettings sind so zu gestalten, dass aktuelle Erkenntnisse der Gehirnforschung einbezogen werden, sodass die Schülerinnen und Schüler individuelle Stärken zeigen, gehirngerecht lernen und ihre Selbsteinschätzungsfähigkeit weiter entwickeln können.

Individuelle Begabungen und Potenziale sind zu fördern.

In Ergänzung zum lehrplanmäßigen Unterricht und zur Vertiefung bestimmter Lehrplaninhalte sollen die Schülerinnen und Schüler zum Besuch von künstlerischen und kulturellen Veranstaltungen und zur Auseinandersetzung mit Kunst, Kultur sowie Bewegung und Sport motiviert werden.

Unterrichtsorganisation:

Die Unterrichtsorganisation ist pädagogisch sinnvoll zu gestalten. Sie hat fächerübergreifenden Unterricht, Blockunterricht, Projektunterricht und offene Lernformen zu ermöglichen. Außerschulische Lernorte im beruflichen Umfeld und schulfremde Expertinnen und Experten erhöhen den Berufsfeldbezug.

Das in der Stundentafel vorgesehene Stundenausmaß kann – wenn dies pädagogisch sinnvoll ist – ganz oder teilweise in Form von Blockunterricht erfüllt werden. Außerdem können verschiedene Themenbereiche eines Unterrichtsgegenstandes durch verschiedene Lehrerinnen und Lehrer unterrichtet werden, wobei eine enge Kooperation im Hinblick auf eine gemeinsame Beurteilung der Leistungen der Schülerinnen und Schüler erforderlich ist.

Der Pflichtgegenstand „Frühe sprachliche Bildung und Förderung“ setzt sich aus den Fachbereichen „Deutsch“, „Pädagogik“ „Inklusive Pädagogik“, „Didaktik“, „Praxis“, „Rhythmisch-musikalische Erziehung“, „Musikerziehung/Stimmbildung“ zusammen und soll von jenen Fachlehrpersonen anteilsmäßig unterrichtet werden.

In den Pflichtgegenständen „Praxis“ und „Hortpraxis“ sind die regionalen Gegebenheiten und die zur Verfügung stehenden Praxis- und Ausbildungseinrichtungen zu berücksichtigen.

Unterrichtsqualität und Evaluation:

Die Schülerinnen und Schüler als Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt. Ein wertschätzender und fördernder Umgang unter besonderer Berücksichtigung ihrer Stärken ist Grundvoraussetzung für kompetenzorientierten und nachhaltigen Unterricht.

Lernen und Lehren stellen den Kernprozess am Aufbaulehrgang dar. Unterrichtsentwicklung ist der zentrale Bestandteil der Schulentwicklung. Besonderes Augenmerk ist auf die Abstimmung zwischen Zielen, Maßnahmen, Indikatoren und Evaluation zu legen.

Zu Beginn jedes Semesters sind den Schülerinnen und Schüler die Lernziele und die geforderten Kompetenzbereiche sowie die Formen der Leistungsfeststellung und die Kriterien der Leistungsbeurteilung bekanntzugeben. Der individuelle Lernfortschritt und das erreichte Kompetenzniveau sind bewusst zu machen. Eine entsprechende Feedbackkultur ist für das Gelingen nachhaltiger Lernprozesse aufzubauen.

Unterrichtstechnologie:

Elemente des E-Learning und Blended Learning können die Unterrichtsorganisation und fakultativ auch Prüfungssituationen unterstützen und ergänzen.

Zur Optimierung der Unterrichtsqualität und des Unterrichtsertrages sowie zur Unterstützung des Lernprozesses sind unterschiedliche Medien einzusetzen. Auf den Aufbau der erforderlichen Medienkompetenz ist besonderer Wert zu legen.

Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien ist in allen Unterrichtsgegenständen anzustreben.

Praxis in elementaren Bildungseinrichtungen:

Die Praxis an einem Aufbaulehrgang für Elementarpädagogik ist als dislozierter Unterricht in ausgewählten Praxis- oder Ausbildungseinrichtungen wie Kindergärten und Krippen als Tagespraxis oder als Blockpraxis zu organisieren. Diese ist in Absprache mit den Pädagoginnen und Pädagogen der jeweiligen Einrichtung durch Praxislehrende zu begleiten und zu beurteilen. Die Schülerinnen und Schüler gehen kein Dienstverhältnis ein und erhalten keine Entschädigung (Bezahlung).

Die Praxis dient der Umsetzung der in den facheinschlägigen Unterrichtsgegenständen aufgebauten Kompetenzen.

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    erlangen jene Professionalität der Berufsausübung, die den Anforderungen des jeweiligen Berufsfeldes an Absolventinnen und Absolventen der Schulart entspricht,
  • Strichaufzählung
    können die in der Schule erworbenen Kompetenzen in der Berufsrealität umsetzen,
  • Strichaufzählung
    gewinnen einen umfassenden Einblick in die Organisation der entsprechenden Einrichtungen,
  • Strichaufzählung
    Wissen über Pflichten und Rechte der im pädagogischen Berufsfeld Tätigen Bescheid und können die unmittelbare berufliche Situation daraufhin überprüfen,
  • Strichaufzählung
    verhalten sich gegenüber der Leitung und den in der Einrichtung Beschäftigten korrekt,
  • Strichaufzählung
    gewinnen aus der Zusammenschau der Unterrichts- und Praxiserfahrung einen Zugang zum Arbeitsleben insgesamt und zum konkreten beruflichen Umfeld im Besonderen,
  • Strichaufzählung
    erlangen Einsicht in soziale Beziehungen sowie in betrieblich-organisatorische Zusammenhänge.

Die Praxis ist vorzubereiten und zu reflektieren.

Pflichtpraktikum:

Das Pflichtpraktikum ist in den entsprechenden Unterrichtsgegenständen ausführlich vor- und nachzubereiten. Dabei sind die Schülerinnen und Schüler auch hinsichtlich der Einsatzbereiche zu beraten. Die Schülerinnen und Schüler sind von den Lehrerinnen und Lehrern zu veranlassen, in geeigneter Weise Aufzeichnungen über ihre Tätigkeit als Praktikantin und Praktikant zu führen, die in den facheinschlägigen Unterrichtsgegenständen ausgewertet werden können. Die Durchführung des Pflichtpraktikums erfolgt ohne Begleitung durch eine Lehrperson.

Der einzelne Aufbaulehrgang soll Hilfestellung für das Auffinden geeigneter Praxisstellen anbieten; es ist jedoch nicht dafür verantwortlich, dass solche in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen.

Die Schülerinnen und Schüler sind vor dem Beginn des ersten Praktikums darüber zu informieren, welche Schritte sie bei gravierenden Problemen während des Praktikums setzen sollen.

Praktika können im Inland und auch im Ausland durchgeführt werden. Bei Auslandspraktika, welche auch im Hinblick auf fremdsprachliche Kompetenzen empfehlenswert sind, obliegt es dem Aufbaulehrgang, auf die damit verbundenen Besonderheiten hinzuweisen. Die Eignung von Praxisstellen ist dem einzelnen Aufbaulehrgang im Bedarfsfall mit geeigneten Unterlagen nachzuweisen.

römisch fünf. UNTERRICHTSPRINZIPIEN

Der Aufbaulehrgang hat Bildungs- und Erziehungsaufgaben, die nicht einzelnen Unterrichtsgegenständen zugeordnet sind. Diese sind als Unterrichtsprinzipien im Unterricht sämtlicher Unterrichtsgegenstände zu berücksichtigen. Die Unterrichtsprinzipien sind insbesondere:

  • Strichaufzählung
    Politische Bildung: Erziehung zu einem demokratischen und gesamteuropäischen Denken,
  • Strichaufzählung
    Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern (Gender Mainstreaming) sowie zur Weltoffenheit,
  • Strichaufzählung
    Europapolitische Bildungsarbeit: Thematisierung aktueller europäischer Entwicklungen und Initiativen im Bildungsbereich (Bildungsprogramme, Bildungsstandards, Qualifikationsrahmen, Anerkennungsrichtlinien, Qualitätssicherungsinstrumente, Transparenzinstrumente – insbesondere in Zusammenhang mit Mobilitätsaufenthalten),
  • Strichaufzählung
    Gesundheitserziehung: Erziehung zu gesundheitsbewusstem, eigenverantwortlichem Handeln,
  • Strichaufzählung
    Interkulturelles Lernen: gegenseitiges Verständnis zum Erkennen von Unterschieden und Gemeinsamkeiten und Abbau von Vorurteilen,
  • Strichaufzählung
    Leseerziehung: umfassende Förderung sprachlicher Kompetenzen, Textrezeption und Textproduktion,
  • Strichaufzählung
    Medienbildung: Umgang und kritische Auseinandersetzung mit Medien,
  • Strichaufzählung
    Sexualerziehung: durch Vertiefung von Wissen und das Hinführen zu persönlichen Wertvorstellungen werden die Schülerinnen und Schüler zu einer tief greifenden und nachhaltigen Bewusstseinsbildung geführt, wodurch Sexualität als wichtiger, natürlicher und positiver Aspekt unseres Menschseins erfahrbar wird,
  • Strichaufzählung
    Umweltbildung: Sensibilisierung für ökologische Anliegen und Erfordernisse unter Einbeziehung des Natur- und Umweltschutzes unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit,
  • Strichaufzählung
    Verkehrserziehung: die persönliche Verkehrsteilnahme unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten und rechtlichen Aspekten im Allgemeinen und die Gefahren von Alkoholisierung für sich und andere Verkehrsteilnehmer im Besonderen,
  • Strichaufzählung
    Wirtschaftserziehung sowie Verbraucherinnen- und Verbraucherbildung: kritische und reflektierte Auseinandersetzung mit wesentlichen Themen der Wirtschaft, unter besonderer Beachtung der Verbraucherinnen- und Verbraucherbildung,
  • Strichaufzählung
    Entrepreneurship Education: Aufbau von Kompetenzen und Haltungen zum unternehmerischen Denken,
  • Strichaufzählung
    Lebenslanges Lernen als immanenter Bestandteil der Lebens- und Karriereplanung.

römisch sechs. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT

1. Katholischer Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 571 aus 2003, in der geltenden Fassung.

2. Evangelischer Religionsunterricht

Siehe Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 395 aus 2019, in der jeweils geltenden Fassung.

3. Altkatholischer Religionsunterricht

Siehe Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Nr. 88 aus 1985,.

4. Islamischer Religionsunterricht

Siehe Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 234 aus 2011, in der geltenden Fassung.

5. Neuapostolischer Religionsunterricht

Siehe Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 108 aus 2016, in der geltenden Fassung.

6. Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Nr. 239 aus 1988, in der geltenden Fassung.

7. Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht

Siehe Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 114 aus 2016, in der geltenden Fassung.

8. Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 201 aus 2004, in der geltenden Fassung.

9. Buddhistischer Religionsunterricht

Siehe Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 241 aus 2008, in der geltenden Fassung.

10. Freikirchlicher Religionsunterricht

Siehe Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 194 aus 2014, in der geltenden Fassung.

11. Alevitischer Religionsunterricht

Siehe Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 14 aus 2014, in der geltenden Fassung.

römisch sieben. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN UND LEHRSTOFF DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE

A. Pflichtgegenstände, Verbindliche Übungen

1. ETHIK

Bildungs- und Lehraufgabe

Der Ethikunterricht ist den grundlegenden Menschen- und Freiheitsrechten verpflichtet. Er zielt auf begründetes Argumentieren und Reflektieren im Hinblick auf Fragen der Ethik und Moral ab.

Der Ethikunterricht soll Schülerinnen und Schüler zu selbstständiger Reflexion über gelingende Lebensgestaltung befähigen, ihnen Orientierungshilfen geben und sie zur fundierten Auseinandersetzung mit Grundfragen der eigenen Existenz und des Zusammenlebens anleiten.

In der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen philosophischen, weltanschaulichen, kulturellen und religiösen Traditionen und Menschenbildern leistet der Ethikunterricht einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Hierbei sollen die Fähigkeit und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden, die Würde des Menschen zu achten, Verantwortung für das eigene Leben und Handeln sowie das friedliche Zusammenleben zu übernehmen sowie eine Haltung von Toleranz und Offenheit zu praktizieren.

Der Ethikunterricht unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und fördert autonomes und selbstreflektiertes Urteilen und Handeln. Er stärkt die Bereitschaft zu argumentativer Prüfung eigener Haltungen und moralischer (Vor-)Urteile.

Grundlagenwissenschaft des Ethikunterrichts ist die Philosophie.

Bezugswissenschaften sind alle Wissenschaften, die das menschliche Handeln erforschen, insbesondere Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Anthropologie, Religionswissenschaft, Theologien verschiedener Religionsgemeinschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Medienwissenschaft, Genderforschung, Informatik, Biologie, Chemie und Medizin. Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.

Als Integrationswissenschaft vertieft die Ethik praktisch-philosophische Diskurse durch Erkenntnisse der einschlägigen Bezugswissenschaften und bindet die Ergebnisse an die Gegebenheiten der Lebenswelt zurück.

Zentrale fachliche Konzepte

Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.

Aus den im Lehrstoff abgebildeten Anwendungsbereichen (Themen) entwickelte, für die Lebensgestaltung relevante Problemfragen werden aus drei Perspektiven betrachtet, die einander ergänzen und durchdringen. Dabei wird die Verbindung zu den Bezugswissenschaften hergestellt.

Die Lebenswirklichkeit der Einzelnen – personale Perspektive:

Hier wird die Frage nach der Bedeutung des jeweiligen Themas für ein gutes und gelingendes Leben der Einzelnen gestellt. Dafür wird an die Alltagserfahrungen und existenziellen Grunderfahrungen der Schülerinnen und Schüler angeknüpft.

Das Zusammenleben in der Gesellschaft – gesellschaftliche Perspektive:

Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das Zusammenleben in lokalen bis hin zu globalen Kontexten betrachtet. Dabei wird auf die verschiedenen kulturellen, sozialen, ökonomischen und religiösen Hintergründe und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler Rücksicht genommen.

Wirkmächtige Leitvorstellungen und Ideen – ideengeschichtliche Perspektive:

Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das moralisch Gute und Gerechte im Lichte maßgeblicher ethischer Positionen und Begriffe sowie unter Bezugnahme auf kulturelle und religiöse Traditionen betrachtet und reflektiert.

Didaktische Grundsätze

Im Unterricht sind folgende Gestaltungsprinzipien anzuwenden:

Integration von Lebenswelt, Ethik und Bezugswissenschaften

Bei der Gestaltung des Ethikunterrichts ist an den Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Diese sind durch relevante Erkenntnisse der Bezugswissenschaften unter Zuhilfenahme ethisch-philosophischer Theorien und Methoden problemorientiert zu diskutieren und zu vertiefen.

Diskursorientierung

Mögliche Lösungen moralischer oder lebensgestalterischer Probleme sind diskursiv zu erarbeiten bzw. vorgeschlagene Antworten kritisch zu untersuchen. Dazu sind mannigfaltige (interaktive) Methoden und Gesprächs- und Diskussionsformate einzusetzen.

Diversitätsgebot

Auf die Vielfalt unterschiedlicher Weltanschauungen und Menschenbilder ist Rücksicht zu nehmen. Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Positionen ist ergebnisoffen und respektvoll zu gestalten. Der Unterricht ist so zu strukturieren, dass mehrere wohlbegründete, voneinander abweichende Positionierungen möglich sind.

Fachdidaktische Aufbereitung

Zur Gestaltung fachspezifischer Lerngelegenheiten sind von den Lehrerinnen und Lehrern Kompetenzbeschreibungen, Anwendungsbereiche und zentrale fachliche Konzepte zu verknüpfen.

Jedes Unterrichtsthema soll unter Berücksichtigung der drei Perspektiven des zentralen fachlichen Konzepts altersgerecht behandelt werden. Personale, gesellschaftliche und ideengeschichtliche Perspektive sind je nach Lerngruppe und Unterrichtsintention unterschiedlich zu gewichten, wobei eine im Vordergrund stehen kann.

Es können Exkursionen zu außerschulischen Lernorten durchgeführt und Gespräche, Begegnungen und Workshops mit Expertinnen und Experten ermöglicht werden.

Kompetenzmodell, Kompetenzbereiche, Kompetenzbeschreibungen

Das Kompetenzmodell gliedert sich in fünf Kompetenzbereiche, die für alle Schulstufen gelten. Die beschriebenen Kompetenzen sind in allen Schulstufen zu entwickeln. Ihr Ausprägungsgrad soll mit aufsteigender Schulstufe komplexer und differenzierter werden.

Wahrnehmen und Perspektiven einnehmen

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Strichaufzählung
    Situationen und Probleme der individuellen, sozialen und ökologischen Lebenswelt wahrnehmen, beschreiben und deuten und
  • Strichaufzählung
    sich mit Denkweisen, Wertvorstellungen und Lebenswelten anderer auseinandersetzen sowie die eigene Position einordnen.

Analysieren und Reflektieren

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Strichaufzählung
    ethisch-relevante Texte mit Hilfe fachspezifischer Terminologie und Methoden erschließen und verfassen und
  • Strichaufzählung
    Wissen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Fachgebieten und Lebensbereichen aufeinander beziehen und im Lichte ethischer Positionen reflektieren.

Argumentieren und Urteilen

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Strichaufzählung
    moralische und ethische Grundkonzepte darstellen, ihre historischen, sozioökonomischen und kulturellen Zusammenhänge verstehen und
  • Strichaufzählung
    Argumente kritisch prüfen sowie eigenständige und begründete ethische Urteile fällen.

Interagieren und Sich-Mitteilen

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Strichaufzählung
    eigene Gedankengänge und die anderer sachgemäß und sprachlich sensibel darstellen und
  • Strichaufzählung
    Auseinandersetzungen auf argumentativer Grundlage konsens- und dissensfähig führen und mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten gewaltfrei umgehen.

Handlungsoptionen entwickeln

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Strichaufzählung
    durch Handlungsentwürfe zu moralischen Problemen verantwortungsbewusst und ethisch reflektiert Stellung beziehen und
  • Strichaufzählung
    die erworbenen Kompetenzen zu eigenen Lebensentwürfen in Beziehung setzen.

Lehrstoff

Der Ethikunterricht soll Raum für aktuelle Themen bieten.

In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen. Dabei können weitere Bereichsethiken thematisiert oder Lehrstoffe behandelt werden.

1. und 2. Semester:

Grundlagen: Philosophische Ethik und Menschenrechte

Ethik und Moral, Freiheit und Verantwortung;

Grundrechte, Kinderrechte

Soziale Beziehungen

Formen von Familie, Partnerschaft und Freundschaft;

Autoritäten, Vorbilder, Jugendkultur

Glück

Glücksvorstellungen, Glücksethiken, Glücksforschung

Sucht und Selbstverantwortung

Suchtprävention, Abhängigkeit, Verantwortung des Einzelnen und der Gesellschaft

Natur und Wirtschaft

Globale und lokale Umweltthemen, globale Gerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung, Nachhaltigkeit, Klima, lebensdienliche Wirtschaft, Konsumentinnen- und Konsumentenethik

Religion und Weltanschauung

Religionsgemeinschaften und säkulare Weltanschauungen in Österreich;

Religion und Staat

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Prinzipien normativer Ethik

Zweck, Nutzen, guter Wille, Gerechtigkeit

Medien und Kommunikation

Pressefreiheit, digitale Welt, Wahrheit und Manipulation

Judentum, Christentum, Islam

Glaubensgrundlagen, moralische Richtlinien

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Umgang mit Tieren

Moralischer Status von Tieren, Tierrechte, Tierschutz

Liebe, Sexualität, Beginn des Lebens

Sex und Gender; moralische Dimensionen von Liebe und Sexualität;

Reproduktion

Konflikte und Konfliktbewältigung

Konfliktforschung, Konfliktlösung, gewaltfreie Kommunikation, Respekt und Toleranz

5. Semester– Kompetenzmodul 5:

Grundkonzepte der Ethik

Tugendethik, Pflichtethik, Nutzenethik

Menschenwürde, Menschenrechte, Menschenpflichten

Entwicklung und aktuelle Situation;

Diversität und Diskriminierung:

Integration und Inklusion; Umgang mit Behinderungen, Stereotypen, Fremdheit, interkulturellen Erfahrungen

Krankheit und Gesundheit, Ende des Lebens

Ärztliches und pflegerisches Berufsethos;

Gesundheitliche Aspekte des Sports;

Umgang mit Alter, Sterben und Tod

6. Semester – Kompetenzmodul 6:

Identitäten und Moralentwicklung

Konzepte von Identität, Theorien der Moralentwicklung

Wirtschaft und Technik

Markt und Moral, Unternehmensethik, Technikfolgenabschätzung und -bewertung

Fernöstliche Religionen und Weltanschauungen

Glaubensgrundlagen und moralische Richtlinien im Hinduismus, Buddhismus und Konfuzianismus

2. SPRACHEN UND KOMMUNIKATION

2.1 DEUTSCH, (einschließlich Sprecherziehung, Kinder- und Jugendliteratur)

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Hören“

  • Strichaufzählung
    Kerninformationen entnehmen und verstehen,
  • Strichaufzählung
    aktiv zuhören,
  • Strichaufzählung
    Redeabsichten benennen.

im Bereich „Sprechen“

  • Strichaufzählung
    situationsgemäß sprachlich reagieren,
  • Strichaufzählung
    Standardsprache und Umgangssprache unterscheiden und situationsgemäß einsetzen,
  • Strichaufzählung
    grundlegende Gesprächs- und Diskussionsformen anwenden.

im Bereich „Lesen“

  • Strichaufzählung
    still sinnerfassend lesen und laut gestaltend lesen sowie Texten Informationen entnehmen und Hauptaussagen benennen,
  • Strichaufzählung
    Texte subjektiv bewerten,
  • Strichaufzählung
    mögliche Intentionen und Aussagen erkennen und reflektieren,
  • Strichaufzählung
    relevante von irrelevanten Informationen unterscheiden,
  • Strichaufzählung
    epische Kurzformen und deren strukturelle Merkmale unterscheiden und einordnen.

im Bereich „Sprachbewusstsein“

  • Strichaufzählung
    verschiedene Satzarten und Satzstrukturen nennen, richtig anwenden und analysieren,
  • Strichaufzählung
    orthographische Regeln nennen und richtig anwenden,
  • Strichaufzählung
    Regeln der Zeichensetzung nennen und richtig anwenden,
  • Strichaufzählung
    häufige Fehler benennen und richtigstellen,
  • Strichaufzählung
    Wörterbücher und andere Nachschlagewerke verwenden,
  • Strichaufzählung
    den Sprachwandel in Beziehung zu gesellschaftlichen Entwicklungen setzen.

im Bereich „Schreiben“

  • Strichaufzählung
    Zusammenfassungen erstellen,
  • Strichaufzählung
    in Leserbriefen und offenen Briefen zu Themen Stellung nehmen,
  • Strichaufzählung
    Texte themen- und aufgabengerecht gestalten,
  • Strichaufzählung
    verschiedene Schreibhaltungen in Texten umsetzen,
  • Strichaufzählung
    Texte in entsprechendem situativem Kontext einbetten,
  • Strichaufzählung
    relevante Informationen entnehmen und mit eigenen Worten wiedergeben,
  • Strichaufzählung
    eigene und andere Meinungen darstellen und begründen,
  • Strichaufzählung
    Texte unter Einbeziehung von Informationstechnologien gestalten,
  • Strichaufzählung
    Texte geschlechtergerecht und sprachsensibel verfassen.

im Bereich „Reflexion“

  • Strichaufzählung
    epochentypische Merkmale und Motive der mittelalterlichen Literatur, der Reformation, des Humanismus und der Renaissance nennen und zuordnen,
  • Strichaufzählung
    literarische Werke in ihrem historischen Kontext beschreiben und erklären,
  • Strichaufzählung
    fiktionale und nicht fiktionale Texte unterscheiden.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    Feedbackregeln anwenden,
  • Strichaufzählung
    auf Gesprächsbeiträge angemessen reagieren,
  • Strichaufzählung
    sich sprachlich vorbildlich für Kinder ausdrücken.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

  • Strichaufzählung
    Märchen und Geschichten für den elementaren Bildungsbereich aufbereiten,
  • Strichaufzählung
    einfache Texte gut betont und situationsadäquat vorlesen und vortragen.

Lehrstoff:

Bereich „Hören“:

Rollenspiele, Gespräche, kontrollierter Dialog

Bereich „Sprechen“:

Gesprächsformen, die in den jeweiligen Fachschulen bereits erarbeitet wurden, weiterführen, Feedback geben und annehmen, Referieren unter Einbeziehung verschiedener Präsentationsmethoden (einzeln und in Gruppen), Paar- und Gruppengespräche, einfache Diskussionsformen, Rezitieren

Bereich „Lesen“:

Auseinandersetzung mit Werken aus verschiedenen Epochen im jeweiligen historischen und soziokulturellen Kontext, Übersicht über Gattungen und Epochen, literarische Epochen von den Anfängen bis zur Renaissance, Lesetechniken, lineare Texte, nicht-fiktionale und fiktionale Texte – insbesondere epische Kurzformen (Kurzgeschichte, Märchen, Sage, Novelle, Anekdote, Fabel, Parabel, ...), ausgewählte Werke der Literatur sowie der Kinder-und Jugendliteratur

Bereich „Sprachbewusstsein“:

Wiederholung der bereits erworbenen Kenntnisse im Bereich der Rechtschreibung und Grammatik, Entwicklung der Sprache von den Anfängen bis zur Gegenwart (Sprachwandel, Sprachgeschichte, Tendenzen der Gegenwartssprache), Satzanalyse, gängige Fremdwörter, ausgewählte Kapitel der Rechtschreibung und Grammatik, variantenreichen Wortschatz anwenden

Bereich „Schreiben“:

Formen kreativen Schreibens, Zusammenfassung, Leserbrief und offener Brief, prozessorientiertes Schreiben, Exzerpieren

Bereich „Reflexion“:

Ausgewählte Beispiele aus der Literatur des Mittelalters, der Reformation, des Humanismus und der Renaissance, Bezüge zur Gegenwart, Kinder und Jugendliteratur

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Feedbackkultur, Rollenspiele

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Bericht, Dramatisieren, szenische Darstellungen

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Sprechen“

  • Strichaufzählung
    Stil- und Sprachebenen unterscheiden und gezielt einsetzen,
  • Strichaufzählung
    Inhalte sprachlich angemessen vorbringen,
  • Strichaufzählung
    Inhalte mit Medienunterstützung präsentieren,
  • Strichaufzählung
    sachgerecht argumentieren und zielgerichtet appellieren,
  • Strichaufzählung
    Äußerungen durch para- und nonverbale Ausdrucksmittel unterstützen.

im Bereich „Lesen“

  • Strichaufzählung
    Texte in Kontexten verstehen,
  • Strichaufzählung
    Information aus unterschiedlichen Texten prüfen, vergleichen, verbinden,
  • Strichaufzählung
    sich mit Texten kritisch auseinandersetzen und diese bewerten,
  • Strichaufzählung
    Bezüge zu eigenem Wissens- und Erfahrungssystem herstellen.

im Bereich „Sprachbewusstsein“

  • Strichaufzählung
    die Rechtschreib- und Grammatikregeln richtig anwenden,
  • Strichaufzählung
    die Regeln der Zeichensetzung richtig anwenden,
  • Strichaufzählung
    Begriffe definieren und erläutern,
  • Strichaufzählung
    schultypen- und fachrelevante Fachbegriffe nennen und anwenden,
  • Strichaufzählung
    Varietäten des Deutschen unterscheiden.

im Bereich „Schreiben“

  • Strichaufzählung
    Erörterungen und Empfehlungen verfassen,
  • Strichaufzählung
    literarische Texte und Sachtexte analysieren,
  • Strichaufzählung
    Texte als Ausdruck strukturierten Denkens verfassen,
  • Strichaufzählung
    eigene bzw. fremde Texte formal und inhaltlich überarbeiten und bearbeiten.

im Bereich „Reflexion“

  • Strichaufzählung
    epochentypische Merkmale und Motive der Literatur des Barocks, der Aufklärung sowie des Sturm und Drangs nennen und zuordnen,
  • Strichaufzählung
    literarische Werke in ihrem historischen Kontext analysieren,
  • Strichaufzählung
    Stilfiguren erkennen und benennen,
  • Strichaufzählung
    über den Informationswert von Medien, Kunst und Literaturbetrieb reflektieren,
  • Strichaufzählung
    Einblick in andere Kulturen und Lebenswelten und ihr historisches und aktuelles Umfeld gewinnen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    im Team zielorientiert arbeiten,
  • Strichaufzählung
    sich sprachlich vorbildlich für Kinder ausdrücken.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    einfache Texte gut betont und situationsadäquat vorlesen und vortragen,
  • Strichaufzählung
    Literatur für Kinder nach ästhetischen und sprachlichen Kriterien beurteilen,
  • Strichaufzählung
    ihre sprachlichen und literarischen Kenntnisse auf das pädagogische Berufsfeld übertragen und kreativ anwenden.

Lehrstoff:

Bereich „Sprechen“:

Gesprächsformen vertiefen und weitere erarbeiten, Gesprächsrunden leiten, Präsentationstechniken, Recherche, Medieneinsatz, darstellerische Übungen, Diskussionen mit vorgegebenen Positionen

Bereich „Lesen“:

Literatur des Barock bis Sturm und Drang, ausgewählte Werke der Literatur sowie der Kinder- und Jugendliteratur, Recherche in Bibliotheken und Internet, Quellenkritik, Zeitungen, Zeitschriften, Massenmedien

Bereich „Sprachbewusstsein“:

Vertiefung der bereits erworbenen Kenntnisse im Bereich der Rechtschreibung und Grammatik und Bewusstmachen von Stilvarianten, vor allem in Bezug auf die eigene Sprachkompetenz, Verbesserung der Ausdrucksfähigkeit, Jugendsprache, regionale Umgangssprache, Sprachphänomene (Denglisch, ...)

Bereich „Schreiben“:

Handouts erstellen, Textgebundene, freie, literarische Erörterungen und Auseinandersetzung mit argumentativen Textsorten (zB Pro und Kontra – Argumentation, Begriffserläuterung), analytische Auseinandersetzung mit literarischen Texten, Empfehlung, Textüberarbeitungen, Rezensionen

Bereich „Reflexion“:

Reflexion der literarischen Epochen, Bezüge zur Gegenwart, Massenkultur, Hochkultur, Avantgarde

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Produktive Auseinandersetzung mit Medien unter Einsatz neuer Technologien, Sprechübungen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Einblick in mögliche Kriterien der Kinderliteratur, Dramatisieren von Texten (Bilderbüchern), Leitung einer Gesprächsrunde, fächerübergreifende Projekte

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Hören“

  • Strichaufzählung
    Redeabsichten erkennen und einordnen,
  • Strichaufzählung
    paraverbale und nonverbale Äußerungen wahrnehmen und reflektieren.

im Bereich „Lesen“

  • Strichaufzählung
    verschiedene Techniken der Texterfassung und –analyse anwenden,
  • Strichaufzählung
    Texte analysieren und interpretieren,
  • Strichaufzählung
    Korrelation der formalen Aspekte mit dem Textinhalt erkennen und benennen,
  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Weltsichten und Denkmodelle reflektieren,
  • Strichaufzählung
    sich mit Texten kritisch auseinandersetzen und diese bewerten.

im Bereich „Sprachbewusstsein“

  • Strichaufzählung
    die Rechtschreib- und Grammatikregeln anwenden.

im Bereich „Schreiben“

  • Strichaufzählung
    Textanalysen erstellen,
  • Strichaufzählung
    Interpretationen verfassen,
  • Strichaufzählung
    verschiedene Schreibhaltungen benennen und in Texten umsetzen,
  • Strichaufzählung
    Texte in entsprechendem situativem Kontext einbetten,
  • Strichaufzählung
    Texte themengerecht und ästhetischen Kriterien entsprechend gestalten,
  • Strichaufzählung
    eigene und fremde Texte formal und inhaltlich überarbeiten,
  • Strichaufzählung
    wissenschaftliche Techniken anwenden,
  • Strichaufzählung
    Texte anhand nichtsprachlicher Gestaltungsmittel verfassen.

im Bereich „Reflexion“

  • Strichaufzählung
    epochentypische Merkmale und Motive der Literatur der Klassik sowie Romantik nennen und zuordnen,
  • Strichaufzählung
    literarische Werke in ihrem historischen Kontext vergleichen,
  • Strichaufzählung
    den Kulturbegriff diskutieren.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    verschiedene Präsentationsmethoden anwenden,
  • Strichaufzählung
    Gesprächsrunden leiten,
  • Strichaufzählung
    Techniken und Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens anwenden.

Lehrstoff:

Bereich „Hören“:

Rezeption, Rollenspiele, Gespräche, kontrollierter Dialog

Bereich „Lesen“:

Literatur von der Klassik bis zur Romantik, themenbezogene Auseinandersetzung mit Werken aus verschiedenen Epochen im jeweiligen historischen und soziokulturellen Kontext, lineare und nichtlineare Texte (Infografiken, ...), fiktionale und nicht-fiktionale Texte, ausgewählte Werke der Literatur sowie der Kinder- und Jugendliteratur

Bereich „Sprachbewusstsein“:

Weitere Vertiefung der bereits erworbenen Kenntnisse im Bereich der Rechtschreibung und Grammatik, Übungsschwerpunkte im Hinblick allfälliger Defizite der Schülerinnen und Schüler sowie Sprachwandel und Sprachnorm, prozessorientiertes Schreiben

Bereich „Schreiben“:

Grundlagen zur Hinführung auf wissenschaftliches Arbeiten sowie die Erarbeitung der formalen Kriterien der Textgestaltung bei wissenschaftlichen Arbeiten, Textanalyse, Interpretation

Bereich „Reflexion“:

Ausgewählte Beispiele aus der Literatur der Klassik und Romantik, Bezüge zur Gegenwart

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Weiterführende Auseinandersetzung mit Medien (Film, Fernsehspiele, Hörspiele ua.), Diskussionen, Präsentationstechniken, Zitieren, Bibliographieren, Recherche

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Hören“

  • Strichaufzählung
    auch diffizile Gestaltungsmittel gesprochener Sprache (Satire, zynische oder sarkastische Bemerkungen) analysieren,
  • Strichaufzählung
    Redeabsichten in komplexeren Zusammenhängen erkennen und reflektieren.

im Bereich „Sprechen“

  • Strichaufzählung
    Sprechtechniken wirkungsvoll anwenden,
  • Strichaufzählung
    wirkungsvoll rezitieren,
  • Strichaufzählung
    Diskussionen kompetent leiten,
  • Strichaufzählung
    auf Gesprächsbeiträge angemessen reagieren.

im Bereich „Lesen“

  • Strichaufzählung
    Texte analysieren und interpretieren,
  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Weltsichten und Denkmodelle reflektieren,
  • Strichaufzählung
    sich mit Texten kritisch auseinandersetzen und diese bewerten.

im Bereich „Sprachbewusstsein“

  • Strichaufzählung
    Sprachnormen reflektiert und sicher anwenden.

im Bereich „Schreiben“

  • Strichaufzählung
    eine Meinungsrede verfassen,
  • Strichaufzählung
    Texte themengerecht und anspruchsvoll gestalten,
  • Strichaufzählung
    Texte medien- und situationsbezogen gestalten,
  • Strichaufzählung
    komplexe Inhalte überzeugend und schlüssig formulieren.

im Bereich „Reflexion“

  • Strichaufzählung
    epochentypische Merkmale und Motive der Literatur des Vormärz, Realismus, Naturalismus nennen und zuordnen,
  • Strichaufzählung
    literarische Werke in ihrem historischen Kontext reflektieren,
  • Strichaufzählung
    Aspekte der Berufs- und Arbeitswelt vergleichen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    gesellschaftspolitische und berufsbezogene Themen kompetent erläutern und kommentieren,
  • Strichaufzählung
    Techniken und Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens anwenden,
  • Strichaufzählung
    angemessene Fachsprache und -begriffe anwenden.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    die Kriterien politisch korrekter Inhalte benennen und anwenden,
  • Strichaufzählung
    Grundlagen der sprachlichen Frühförderung anwenden.

Lehrstoff:

Bereich „Hören“:

Satire, (politisches) Kabarett, Verbalstrategien, rhetorische Figuren

Bereich „Sprechen“:

Kreativer Umgang mit Lauten, Wörtern und Texten, Teambesprechungen, Elterngespräch

Bereich „Lesen“:

Literatur vom Biedermeier/Vormärz bis zum Naturalismus, Themenbezogene Auseinandersetzung mit Werken aus verschiedenen Epochen im jeweiligen historischen und soziokulturellen Kontext, ausgewählte Werke der Literatur sowie der Kinder- und Jugendliteratur

Bereich „Sprachbewusstsein“:

Kontextgebundene Rechtschreib- und Grammatikübungen, prozessorientiertes Schreiben

Bereich „Schreiben“:

Meinungsrede, Interpretationsmethoden und Literaturkritik

Bereich „Reflexion“:

Ausgewählte Beispiele aus der Literatur des Vormärz, Realismus, Naturalismus, Bezüge zur Gegenwart, Theaterbesuch

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Weiterführende Auseinandersetzung mit Medien, insbesondere Literaturverfilmungen, Vortrag, Präsentation

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Elternbrief, Beurteilungskriterien für Kinder- und Jugendliteratur, Übungen zur sprachlichen Frühförderung, Kritische Auseinandersetzung mit Medien in Bezug auf Anderssein, Inklusion, interkulturelles Lernen

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Hören“

  • Strichaufzählung
    komplexe mündliche Darstellungen erfassen,
  • Strichaufzählung
    Redeabsichten analysieren.

im Bereich „Sprechen“

  • Strichaufzählung
    passende Gesprächsformen in privaten, öffentlichen und beruflichen Situationen anwenden,
  • Strichaufzählung
    berufsbezogene Informationen einholen und geben.

im Bereich „Lesen“

  • Strichaufzählung
    verschiedene Techniken der Texterfassung und Textanalyse vertiefend anwenden,
  • Strichaufzählung
    intermediale und intertextuelle Bezüge herstellen.

im Bereich „Sprachbewusstsein“

  • Strichaufzählung
    sprachlichen Wandel in Texten benennen und erläutern,
  • Strichaufzählung
    Strategien zur Fehlervermeidung einsetzen.

im Bereich „Schreiben“

  • Strichaufzählung
    Kommentare erstellen,
  • Strichaufzählung
    schriftlich Stellung nehmen und kommentieren,
  • Strichaufzählung
    Texte themen- und adressatenadäquat verfassen.

im Bereich „Reflexion“

  • Strichaufzählung
    epochentypische Merkmale und Motive der Literatur der Jahrhundertwende nennen und zuordnen,
  • Strichaufzählung
    über den Informations-, Bildungs- und Unterhaltungswert von Medien, Kunst und Literaturbetrieb reflektieren,
  • Strichaufzählung
    Darstellungsmöglichkeiten unterschiedlicher Medien bewerten,
  • Strichaufzählung
    populärkulturelle Phänomene wahrnehmen, kommentieren und bewerten,
  • Strichaufzählung
    Medien, Kunst-und Literaturbetrieb als Institution und Wirtschaftsfaktoren verstehen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    sprachsensibel formulieren,
  • Strichaufzählung
    sich in angemessener Fachsprache ausdrücken.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    Fachartikel verstehen und analysieren.

Lehrstoff:

Bereich „Hören“:

Bewerbungstraining, aktuelle gesellschaftliche Themen, kontrollierter Dialog

Bereich „Sprechen“:

Beratungs-, Bewerbungs- und Beschwerdegespräch, Gespräche, Telefonate, Interviews, Vortrag, Rollenspiel, Moderation und Diskussionsleitung

Bereich „Lesen“:

Literatur von der Jahrhundertwende bis zur Nachkriegszeit, themenbezogene Auseinandersetzung mit Werken aus verschiedenen Epochen im jeweiligen historischen und soziokulturellen Kontext, verschiedene Formen der Gegenwartskunst (Film, Theater, Musical, Oper), Textvergleiche

Bereich „Sprachbewusstsein“:

Texte aus verschiedenen Epochen, Tendenzen der Gegenwartssprache, Übungen zur Sprachrichtigkeit

Bereich „Schreiben“:

Kommentar, Stellungnahmen, Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Motivationsschreiben

Bereich „Reflexion“:

Filmanalyse, Literaturverfilmungen, Theaterinszenierungen

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Geschlechter- und minderheitengerechte Formulierungen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Fachliteratur

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Hören“

  • Strichaufzählung
    Gestaltungsmittel gesprochener Sprache analysieren, reflektieren und anwenden.

im Bereich „Sprechen“

  • Strichaufzählung
    komplexe Inhalte monologisch und dialogisch präsentieren.

im Bereich „Lesen“

  • Strichaufzählung
    verschiedene Techniken der Texterfassung und Textanalyse vertiefend anwenden.

im Bereich „Sprachbewusstsein“

  • Strichaufzählung
    Strategien zur Fehlervermeidung einsetzen.

im Bereich „Schreiben“

  • Strichaufzählung
    Texte mit unterschiedlicher Intention eigenständig verfassen und die jeweils spezifischen Textmerkmale gezielt einsetzen.

im Bereich „Reflexion“

  • Strichaufzählung
    epochentypische Merkmale und Motive der Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts nennen und zuordnen,
  • Strichaufzählung
    literarische Werke in ihren historischen Kontexten reflektieren und in Beziehung setzen,
  • Strichaufzählung
    gesellschaftspolitische Phänomene zu Interessen und Wertvorstellungen in Beziehung setzen,
  • Strichaufzählung
    zu künstlerischen, insbesondere zu literarischen Werken und Erscheinungen sowie Entwicklungen Stellung nehmen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    Fachartikel verstehen und nützen,
  • Strichaufzählung
    Besonderheiten von Gesprächen mit Team, Eltern und öffentlichen Einrichtungen beschreiben.

Lehrstoff:

Bereich „Hören“:

Hörspiel, Rede, Gespräch, kontrollierter Dialog

Bereich „Sprechen“:

(Öffentliche) Präsentation, Videoanalyse

Bereich „Lesen“:

Literatur der Gegenwart, Themenbezogene Auseinandersetzung mit Werken aus verschiedenen Epochen im jeweiligen historischen und soziokulturellen Kontext, verschiedene Formen der Gegenwartskunst

Bereich „Sprachbewusstsein“:

Übungen zur Sprachrichtigkeit, Fehlerkategorien

Bereich „Schreiben“:

Vertiefung von Textsorten

Bereich „Reflexion“:

Ausgewählte Beispiele der Literatur des 20. und 21. Jahrhundert

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Fachliteratur, professionelle Gesprächsführung

Schularbeiten:

1. - 4. Semester: je 1 zweistündige Schularbeit

5. Semester: 1 dreistündige Schularbeit

6. Semester: 1 vierstündige Schularbeit

2.2 ENGLISCH

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich der rezeptiven Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“

  • Strichaufzählung
    aus einfachen Alltagstexten, literarischen Texten und unkomplizierten Sachtexten zu vertrauten Themen konkrete Informationen entnehmen,
  • Strichaufzählung
    Anweisungen verstehen und darauf adäquat reagieren,
  • Strichaufzählung
    die Hauptinhalte komplexerer Texte und Tonaufnahmen zu konkreten Situationen aus dem persönlichen und beruflichen Bereich verstehen,
  • Strichaufzählung
    bei der Behandlung eines Themas die Argumentation verstehen,
  • Strichaufzählung
    in klar geschriebenen argumentativen Texten die wesentlichen Schlussfolgerungen erkennen.

im Bereich der produktiven Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“

  • Strichaufzählung
    über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben und sich zu Plänen und Ansichten äußern und Erklärungen geben,
  • Strichaufzählung
    sich im eigenen Fachgebiet zu einem konkreten Themenspektrum klar ausdrücken und dazu Stellung nehmen,
  • Strichaufzählung
    höflich Überzeugungen und Meinungen, Zustimmung und Ablehnung ausdrücken,
  • Strichaufzählung
    eine Reihe von Mittel anwenden, um ein Gespräch zu beginnen, kurze Zeit in Gang zu halten und zu beenden,
  • Strichaufzählung
    persönliche Briefe schreiben und darin von Erfahrungen und Eindrücken berichten,
  • Strichaufzählung
    im eigenen Sachgebiet mit einer gewissen Sicherheit größere Mengen von Sachinformationen zusammenfassen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    die erworbenen sprachlichen und fachlichen Kompetenzen vernetzt anwenden,
  • Strichaufzählung
    ihre sprachlichen Fähigkeiten einschätzen und einige Strategien zum Spracherwerb anwenden,
  • Strichaufzählung
    die Erst- bzw. Umgebungssprachen und ihre Erfahrungen mit anderen Sprachen zur Entwicklung ihrer Mehrsprachigkeit nutzen,
  • Strichaufzählung
    sich mit der eigenen und mit anderen Kulturen auseinandersetzen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen und die Fähigkeit zur interkulturellen Kommunikation kontinuierlich entwickeln,
  • Strichaufzählung
    aktiv in einem Team mitarbeiten und ihren Beitrag zur Bewältigung der jeweiligen Aufgabenstellung leisten,
  • Strichaufzählung
    eine Aufgabenstellung mit Hilfe verschiedener Medien erarbeiten.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    Aktivitäten setzen, die für die Förderung von Sprachen und das Kennenlernen von Kulturen in der Kinderbetreuung besonders geeignet sind,
  • Strichaufzählung
    Lernumgebungen beschreiben.

Lehrstoff:

Themen aus dem persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler sowie aktuelle soziale, gesellschaftliche und berufliche Themen: zwischenmenschliche Beziehungen, Ernährung, Gesundheit, Lebenswirklichkeiten, Bildung, Erziehung, Lernbereiche in elementaren Bildungseinrichtungen, Kulturen und Länder des englischsprachigen Raums, Berufe in der Kinderbetreuung, politische und gesellschaftliche Strukturen, neue Technologien und Medien, Geschlechterbilder und Gender-Fragen, globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, Umwelt, kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie interkulturelle Beziehungen, Kunst und Kultur, Freizeitkultur

Bereich „Hören“:

Podcasts, Radionachrichten, Videos, Tonaufnahmen, Interviews

Bereich „Lesen“:

Vertiefung und Erweiterung: Anzeigen, Informationsbroschüren, narrative Texte, Gedichte, Spielanleitungen, Regeln, Alltagstexte, Sachtexte, Websites, Blogs, altersadäquate, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende literarische Texte

Bereich „Zusammenhängend Sprechen und an Gesprächen teilnehmen“:

Vertiefung und Erweiterung: Berichte über Ereignisse, persönliche Erlebnisse und Erfahrungen, Reisen und aktuelles Geschehen, Präsentationen, Buch-, Filmbesprechung; Diskussionen, persönliche und berufliche Pläne, Hoffnungen, Ziele, Träume, Gefühle, berufsbezogene Themen, Aktivitäten, die im Berufsfeld in Verbindung mit englischer Sprache besonders geeignet sind: Lieder, Reime, Bilderbücher, Spiel- und Bewegungsanleitungen, Alltagsabläufe in (elementaren) Bildungseinrichtungen, Räume und Ausstattung im elementaren Bildungsbereich

Bereich „Schreiben“:

Vertiefung und Erweiterung: Buch- und Filmbesprechungen, formelle und informelle E-Mails, Briefe, Einträge in soziale Netzwerke, Artikel, Bericht, Abläufe im Alltag von elementaren Bildungseinrichtungen, Räume und Ausstattung in elementaren Bildungseinrichtungen, einfache argumentative Texte

Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Basierend auf Kommunikationssituationen Vertiefung und Erweiterung von Grammatik, Arbeiten mit dem Wörterbuch, Methoden zur Wortschatzerweiterung, Einsatz digitaler Medien, Internetrecherchen, Mindmapping und Brainstorming, digitalen Medien bei Kurzpräsentationen, konstruktives Feedback, Instrumente zur Selbsteinschätzung, Umgang mit unterschiedlichen Medien, Regeln der Partner- und Teamarbeit, einfache Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt, wie Fremd- und Lehnwörter

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Übertragung der im Unterricht erarbeiteten Themen in das zukünftige Berufsfeld: Spielbereiche und tägliche Abläufe in elementaren Bildungseinrichtungen, Räume und Ausstattung, Gruppenstruktur

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich der rezeptiven Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“

  • Strichaufzählung
    die Hauptinhalte komplexerer Texte und Tonaufnahmen zu konkreten Situationen aus dem persönlichen, gesellschaftlichen und beruflichen Bereich verstehen,
  • Strichaufzählung
    bei der Behandlung eines Themas die Argumentation verstehen und zusammenfassen,
  • Strichaufzählung
    in klar geschriebenen argumentativen Texten die wesentlichen Schlussfolgerungen benennen,
  • Strichaufzählung
    Informationen aus verschiedenen Texten oder Textteilen zusammentragen, um eine einfache Aufgabe zu lösen.

im Bereich der produktiven Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“

  • Strichaufzählung
    sich im eigenen Fachgebiet mit einer gewissen Sicherheit zu vertrauten Themen klar ausdrücken und einen Standpunkt vertreten,
  • Strichaufzählung
    über Erfahrungen und Ereignisse detailliert berichten, Ziele und Erwartungen beschreiben, sich zu Plänen und Ansichten nachvollziehbar äußern und Erklärungen geben,
  • Strichaufzählung
    Überzeugungen und Meinungen, Zustimmung und Ablehnung zu einer Reihe von persönlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Themen ausdrücken,
  • Strichaufzählung
    eine Reihe von Mittel anwenden, um ein Gespräch zu beginnen, in Gang zu halten und zu beenden,
  • Strichaufzählung
    die für die betreffende Textsorte geltenden Kriterien adäquat anwenden.

im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    die erworbenen sprachlichen und fachlichen Kompetenzen vernetzt anwenden,
  • Strichaufzählung
    ihre sprachlichen Fähigkeiten einschätzen und einige Strategien zum Spracherwerb anwenden,
  • Strichaufzählung
    aus Texten und Quellen die wichtigsten Informationen zusammenfassen,
  • Strichaufzählung
    die Erst- bzw. Umgebungssprachen und ihre Erfahrungen mit anderen Sprachen zur Entwicklung ihrer Mehrsprachigkeit nutzen,
  • Strichaufzählung
    sich mit der eigenen und mit anderen Kulturen auseinandersetzen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen und benennen,
  • Strichaufzählung
    die Fähigkeit zur inter- und transkulturellen Kommunikation kontinuierlich entwickeln,
  • Strichaufzählung
    die Erweiterung ihrer sprachlichen Kompetenzen als persönliche Bereicherung und als Möglichkeit zum Verständnis anderer Denkweisen erfahren,
  • Strichaufzählung
    in einem Team Regeln aufstellen, Strukturen grob erarbeiten,
  • Strichaufzählung
    Abläufe im Überblick planen und Vereinbarungen einhalten.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    Aktivitäten setzen, die für die Förderung von Sprachen und das Kennenlernen von Kulturen in der Kinderbetreuung besonders geeignet sind,
  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Lernräume beschreiben und deren Bedeutung erklären,
  • Strichaufzählung
    Abläufe in elementaren Bildungseinrichtungen beschreiben.

Lehrstoff:

Themen aus dem persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler sowie aktuelle soziale, gesellschaftliche und berufliche Themen: Ernährung, Gesundheit, Lebenswirklichkeiten, Kulturen und Länder des englischsprachigen Raums, Berufe in der Kinderbetreuung, Lernbereiche in elementaren Bildungseinrichtungen, politische und gesellschaftliche Strukturen, neue Technologien und Medien, Geschlechterbilder und Gender-Fragen, globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, Umwelt, kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie inter- und transkulturelle Beziehungen, Kunst und Kultur, Freizeitkultur

Bereich „Hören“:

Podcasts, Radionachrichten, Videos, Reportagen, Live-Interviews

Bereich „Lesen“:

Vertiefung und Erweiterung: Alltagstexte, Sachtexte, Artikel, Berichte, kurze offizielle Dokumente, Informationsbroschüren, Websites, Blogs, Diagramme, altersadäquate, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende literarische Texte

Bereich „Zusammenhängend Sprechen und an Gesprächen teilnehmen“:

Vertiefung und Erweiterung: Buch-, Filmbesprechungen, Diskussionen, Alltagsabläufe in elementaren Bildungseinrichtungen, Spiel- und Bewegungsanleitungen

Bereich „Schreiben“:

Vertiefung und Erweiterung: Kommentare, Leserbriefe, Buch- und Filmbesprechungen, formelle und informelle E-Mails und Briefe, Bewerbungsschreiben, Artikel, Berichte

Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Basierend auf Kommunikationssituationen Vertiefung und Erweiterung von Grammatik, Arbeiten mit dem Wörterbuch, Methoden zur Wortschatzerweiterung, Einsatz digitaler Medien; Internetrecherchen, Mindmapping und Brainstorming, digitalen Medien bei Kurzpräsentationen, konstruktives Feedback, Instrumente zur Selbsteinschätzung, Umgang mit unterschiedlichen Medien, Regeln der Partner- und Teamarbeit, einfache Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt, wie Fremd- und Lehnwörter

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Übertragung der im Unterricht erarbeiteten Themen in das zukünftige Berufsfeld: Alltag in elementaren Bildungseinrichtungen

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich der rezeptiven Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“

  • Strichaufzählung
    in unterschiedlichen Arten von Texten die wesentlichen Informationen, Argumentationen, Standpunkte und Haltungen erfassen und benennen,
  • Strichaufzählung
    die Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexeren Texte und Tonaufnahmen aus dem persönlichen, gesellschaftlichen und beruflichen Bereich verstehen und zusammenfassen,
  • Strichaufzählung
    Informationen aus verschiedenen Texten oder Textteilen zusammentragen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen,
  • Strichaufzählung
    weitgehend selbstständig lesen sowie Lesestil und Tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen.

im Bereich der produktiven Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“

  • Strichaufzählung
    sich im eigenen Fachgebiet mit einer gewissen Sicherheit klar ausdrücken und einen Standpunkt vertreten,
  • Strichaufzählung
    über Erfahrungen und Ereignisse detailliert berichten, Ziele und Erwartungen strukturiert beschreiben, sich zu Plänen und Ansichten nachvollziehbar äußern und Erklärungen geben,
  • Strichaufzählung
    Informationen zu einem breiten Spektrum an Themen des eigenen Interessens- und Fachbereichs aus verschiedenen Quellen sinnerfassend und strukturiert zusammenfassen,
  • Strichaufzählung
    Gespräche über allgemeine Themen oder über ihre Interessensgebiete spontan führen, und dabei auch Standpunkte, Gefühle, Absichten oder Interessen zum Ausdruck bringen,
  • Strichaufzählung
    vorbereitete Präsentationen zu einem vertrauten Thema aus ihrem Fachgebiet klar vortragen und auf Nachfragen spontan reagieren,
  • Strichaufzählung
    in schriftlicher Kommunikation im privaten und öffentlichen Bereich weitgehend adressaten- und situationsadäquat reagieren.

im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    die erworbenen sprachlichen und fachlichen Kompetenzen vernetzt anwenden und Synergien mit anderen Fachgebieten nutzen,
  • Strichaufzählung
    ihre sprachlichen Fähigkeiten einschätzen und Strategien zum Spracherwerb anwenden,
  • Strichaufzählung
    die Erst- bzw. Umgebungssprachen und ihre Erfahrungen mit anderen Sprachen zur Entwicklung ihrer Mehrsprachigkeit nutzen,
  • Strichaufzählung
    sich mit der eigenen und mit anderen Kulturen auseinandersetzen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen und benennen; die Fähigkeit zur inter- und transkulturellen Kommunikation kontinuierlich entwickeln,
  • Strichaufzählung
    die Erweiterung ihrer sprachlichen Kompetenzen als persönliche Bereicherung und als Möglichkeit zum Verständnis anderer Denkweisen erfahren,
  • Strichaufzählung
    als Sprachmittlerinnen und Sprachmittler in begrenztem Ausmaß die Kommunikation zwischen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern, die einander nicht direkt verstehen können, ermöglichen,
  • Strichaufzählung
    in einem Team Regeln aufstellen, Strukturen erarbeiten, Abläufe im Überblick planen und Vereinbarungen einhalten,
  • Strichaufzählung
    Informations- und Kommunikationsmedien bewerten, nutzen und einsetzen sowie die grundlegenden Konventionen des Zitierens anwenden.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    Projekte planen, die für die Förderung von Sprachen und das Kennenlernen von Kulturen besonders geeignet sind,
  • Strichaufzählung
    die unterschiedlichen Lernräume beschreiben und deren Bedeutung erklären,
  • Strichaufzählung
    pädagogische Konzepte beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Entwicklungs- und Lernprozesse in elementaren Bildungseinrichtungen beobachten und beschreiben.

Lehrstoff:

Themen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler sowie gesellschaftliche, soziale und berufsbezogene Themen: Bildungskooperation, Transitionen, politische und gesellschaftliche Strukturen, neue Technologien und Medien, Geschlechterbilder und Gender-Fragen, globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, Umwelt, kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie inter- und transkulturelle Beziehungen, Medien, Kunst und Kultur, Freizeitkultur

Bereich „Hören“:

Themen aus dem persönlichen, gesellschaftspolitischen, sozialen und beruflichen Bereich, Originalaufnahmen von Nachrichten, Interviews, Vorträgen, Berichten und Präsentationen

Bereich „Lesen“:

Texte zu einem breiten Spektrum an allgemeinen, gesellschaftspolitischen, sozialen und berufsspezifischen Themen, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende literarische Texte

Bereich „Zusammenhängend Sprechen und an Gesprächen teilnehmen“:

Vertiefung und Erweiterung: Buch-, Filmbesprechung, Simulationen wie Bewerbungsgespräche und Diskussionen zu berufsbezogenen Themen, Bildungskooperation, Projekte

Bereich „Schreiben“:

Formelle und informelle E-Mails und Briefe, Bewerbungsschreiben, Motivationsschreiben, Leserbriefe, Beschwerden und Antworten auf Beschwerden, Anfragen, Antworten auf Anfragen, Artikel, Berichte, Blogs, Antrag, Broschüre, Bildungskooperation, Projekte, Vertiefung und Erweiterung: Graphs, Charts und Cartoons

Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Digitalen Medien bei Präsentationen, Internetrecherchen mit Zusammenfassung und Bewertung von unterschiedlichen Quellen, Graphs, Charts, Cartoons, Instrumente zur Selbsteinschätzung, Umgang mit unterschiedlichen Medien, Regeln der Partner- und Teamarbeit, Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt, interkulturelle Projekte

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Übertragung der im Unterricht erarbeiteten Themen in das zukünftige Berufsfeld, die Rolle der Pädagogin und des Pädagogen, Bildungskooperation, Entwicklungs- und Lernprozesse, Projekte

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im Bereich der rezeptiven Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“

  • Strichaufzählung
    in unterschiedlichen Arten von Texten die wesentlichen Informationen, Argumentationen, Standpunkte und Haltungen erfassen und benennen,
  • Strichaufzählung
    die Hauptaussagen von inhaltlich und sprachlich komplexen Texte und Tonaufnahmen aus dem persönlichen, gesellschaftlichen und beruflichen Bereich und Fachdiskussionen verstehen und zusammenfassen,
  • Strichaufzählung
    eine Vielfalt von Lesestrategien einsetzen, um das Verstehen zu sichern,
  • Strichaufzählung
    längere und komplexere Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen und Informationen aus verschiedenen Texten oder Textteilen zusammentragen, um Aufgaben zu lösen.

im Bereich der produktiven Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“

  • Strichaufzählung
    sich zu allgemeinen Themen und im eigenen Fachgebiet klar ausdrücken und einen Standpunkt vertreten, Alternativen einander gegenüberstellen und mögliche Lösungsansätze entwickeln,
  • Strichaufzählung
    über Erfahrungen und Ereignisse detailliert berichten, Ziele und Erwartungen beschreiben, sich zu Plänen und Ansichten nachvollziehbar äußern und deren persönliche Bedeutung hervorheben,
  • Strichaufzählung
    in schriftlicher und mündlicher Kommunikation im privaten und öffentlichen Bereich weitgehend adressaten- und situationsadäquat reagieren,
  • Strichaufzählung
    vorbereitete Präsentationen zu einem allgemeinen Thema klar vortragen und auf Nachfragen spontan reagieren,
  • Strichaufzählung
    Informationen zu einem breiten Spektrum an Themen des eigenen Interessens- und Fachbereichs aus verschiedenen Quellen sinnerfassend und strukturiert zusammenfassen,
  • Strichaufzählung
    klare, strukturierte Texte zu verschiedenen Themen aus dem eigenen Interessens- und Fachgebiet verfassen, dabei zentrale Punkte hervorheben, Standpunkte angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele stützen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    die erworbenen sprachlichen und fachlichen Kompetenzen vernetzt anwenden und Synergien mit anderen Fachgebieten nutzen,
  • Strichaufzählung
    ihre sprachlichen Fähigkeiten einschätzen und Strategien zum Spracherwerb anwenden,
  • Strichaufzählung
    die Erst- bzw. Umgebungssprachen und ihre Erfahrungen mit anderen Sprachen zur Entwicklung ihrer Mehrsprachigkeit nutzen,
  • Strichaufzählung
    sich mit der eigenen und mit anderen Kulturen auseinandersetzen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen und benennen; die Fähigkeit zur inter- und transkulturellen Kommunikation kontinuierlich entwickeln,
  • Strichaufzählung
    die Erweiterung ihrer sprachlichen Kompetenzen als persönliche Bereicherung und als Möglichkeit zum Verständnis anderer Denkweisen erfahren,
  • Strichaufzählung
    als Sprachmittlerinnen und Sprachmittler in begrenztem Ausmaß die Kommunikation zwischen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern, die einander nicht direkt verstehen können, ermöglichen,
  • Strichaufzählung
    in einem Team Regeln aufstellen, Strukturen erarbeiten, Abläufe im Überblick planen und Vereinbarungen einhalten,
  • Strichaufzählung
    Informations- und Kommunikationsmedien bewerten, nutzen und einsetzen sowie die grundlegenden Konventionen des Zitierens anwenden.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    das in den berufsspezifischen Fächern erworbene Wissen in der Fremdsprache anwenden,
  • Strichaufzählung
    die Rolle der Pädagogin und des Pädagogen analysieren,
  • Strichaufzählung
    pädagogische Konzepte beschreiben und erklären.

Lehrstoff:

Themen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler sowie gesellschaftliche, soziale und berufsbezogene Themen: Inklusive Pädagogik, Lernbereiche in elementaren Bildungseinrichtungen, politische und gesellschaftliche Strukturen, neue Technologien und Medien, Geschlechterbilder und Gender-Fragen, globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, Umwelt, kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie inter- und transkulturelle Beziehungen, Medien, Kunst und Kultur, Freizeitkultur

Bereich „Hören“:

Themen aus dem persönlichen, gesellschaftspolitischen, sozialen und beruflichen Bereich, Originalaufnahmen von Nachrichten, Interviews, Vorträgen, Berichten und Präsentationen

Bereich „Lesen“:

Texte zu einem breiten Spektrum an allgemeinen, gesellschaftspolitischen, sozialen und berufsspezifischen Themen, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende literarische Texte, Graphs und Charts

Bereich „Zusammenhängend Sprechen und an Gesprächen teilnehmen“:

Vertiefung und Erweiterung: Beschreibung von Institutionen, Organisationen, pädagogischen Konzepten, Graphs und Charts, Diskussionen, Simulationen wie Teamgespräche

Bereich „Schreiben“:

Formelle und informelle E-Mails und Briefe, Bewerbungsschreiben, Motivationsschreiben, Leserbriefe, Beschwerden und Antworten auf Beschwerden, Anfragen, Antworten auf Anfragen, Artikel, Berichte, Blogs, Antrag, Broschüre, Bildungskooperation, Projekte, Vertiefung und Erweiterung: Graphs, Charts und Cartoons

Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Instrumente zur Selbsteinschätzung, Umgang mit unterschiedlichen Medien, Regeln der Partner- und Teamarbeit, Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt, interkulturelle Projekte

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Übertragung der im Unterricht erarbeiteten Themen in das zukünftige Berufsfeld, Beschreibung und Diskussion zur Sprachförderung und zum Umgang mit Mehrsprachigkeit, Rolle von elementaren Bildungseinrichtungen und Aufgaben der Pädagogin und des Pädagogen und Vergleich mit anderen Ländern, Bildungskooperation, Entwicklungs- und Lernprozesse, Projekte

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich rezeptiver Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“

  • Strichaufzählung
    in unterschiedlichen Arten von Texten zu einem breiten Spektrum an allgemeinen, gesellschaftspolitischen, sozialen und berufsspezifischen Themen die wesentlichen Informationen, Argumentationen, Standpunkte und Haltungen verstehen,
  • Strichaufzählung
    inhaltlich und sprachlich komplexe mündliche Kommunikation und Präsentationen in einer Reihe von Situationen und zu einigermaßen vertrauten Themen aus dem persönlichen, gesellschaftspolitischen, sozialen und beruflichen Bereich verstehen, auch wenn diese von Muttersprachlern geführt werden,
  • Strichaufzählung
    selbstständig lesen sowie Lesestil und Tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen,
  • Strichaufzählung
    längere und komplexe Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen und Informationen aus verschiedenen Texten oder Textteilen zusammentragen, um Aufgaben zu lösen,
  • Strichaufzählung
    Fachartikel, die über das eigene Gebiet hinausgehen, lesen und im Wesentlichen verstehen, wenn sie ab und zu in Wörterbüchern nachschlagen können, um das Verständnis der verwendeten Terminologie zu überprüfen.

im Bereich produktiver Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“

  • Strichaufzählung
    sich zu einem breiten Themenspektrum klar ausdrücken und einen Standpunkt vertreten, Alternativen einander gegenüberstellen und mögliche Lösungsansätze entwickeln,
  • Strichaufzählung
    über Erfahrungen und Ereignisse detailliert berichten, Ziele und Erwartungen beschreiben, sich zu Plänen und Ansichten nachvollziehbar äußern und deren persönliche Bedeutung hervorheben,
  • Strichaufzählung
    in schriftlicher und mündlicher Kommunikation im privaten und öffentlichen Bereich größtenteils adressaten- und situationsadäquat reagieren,
  • Strichaufzählung
    sich so spontan und fließend verständigen, sodass ein normales Gespräch mit einem Muttersprachler recht gut möglich ist,
  • Strichaufzählung
    sich in vertrauten Situationen aktiv an einer Diskussion beteiligen und Ansichten begründen und verteidigen,
  • Strichaufzählung
    klare, strukturierte Texte zu verschiedenen Themen aus dem eigenen Interessens- und Fachgebiet verfassen, dabei zentrale Punkte hervorheben, Standpunkte angemessen darstellen und durch geeignete Beispiele und Argumente stützen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    die erworbenen sprachlichen und fachlichen Kompetenzen vernetzt anwenden und Synergien mit anderen Fachgebieten nutzen,
  • Strichaufzählung
    ihre sprachlichen Fähigkeiten einschätzen und Strategien zum Spracherwerb anwenden,
  • Strichaufzählung
    die Erst- bzw. Umgebungssprachen und ihre Erfahrungen mit anderen Sprachen zur Entwicklung ihrer Mehrsprachigkeit nutzen,
  • Strichaufzählung
    sich mit der eigenen und mit anderen Kulturen auseinandersetzen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen und reflektieren; die Fähigkeit zur inter- und transkulturellen Kommunikation kontinuierlich entwickeln,
  • Strichaufzählung
    die Erweiterung ihrer sprachlichen Kompetenzen als persönliche Bereicherung und als Möglichkeit zum Verständnis anderer Denkweisen erfahren,
  • Strichaufzählung
    als Sprachmittlerinnen und Sprachmittler die Kommunikation zwischen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern, die einander nicht direkt verstehen können, ermöglichen,
  • Strichaufzählung
    in einem Team Regeln aufstellen, Strukturen erarbeiten, Abläufe im Detail planen und Vereinbarungen einhalten,
  • Strichaufzählung
    Informations- und Kommunikationsmedien bewerten, nutzen und einsetzen sowie die Konventionen des Zitierens anwenden.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    das in den berufsspezifischen Fächern erworbene Wissen in der Fremdsprache anwenden,
  • Strichaufzählung
    die Rolle der Pädagogin und des Pädagogen analysieren und reflektieren,
  • Strichaufzählung
    nationale und internationale pädagogische Konzepte vergleichen.

Lehrstoff:

Themen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler sowie gesellschaftskritische, soziale und berufsbezogene Themen: politische und gesellschaftliche Strukturen, Geschlechterbilder und Gender-Fragen, globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, Umwelt, kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie inter- und transkulturelle Beziehungen, neue Technologien, Medien, Kunst und Kultur, Freizeitkultur

Bereich „Hören“:

Themen aus dem persönlichen, gesellschaftspolitischen, sozialen und beruflichen Bereich, Originalaufnahmen von Nachrichten, Reportagen, Spielfilmen, Interviews, Vorträgen, Berichten und Präsentationen

Bereich „Lesen“:

Texte zu einem breiten Spektrum an allgemeinen, gesellschaftspolitischen, sozialen und berufsspezifischen Themen wie Zeitungsartikel, Fachartikel, Berichte, Websites, Briefe, E-Mails, Anzeigen, Informationsbroschüren, Einträge in Soziale Netzwerke, Blogs, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende zeitgenössische literarische Texte, Bilder, Graphs und Charts

Bereich „Zusammenhängend Sprechen und an Gesprächen teilnehmen“:

Vertiefung und Erweiterung, mündliche Präsentation von Ideen, Institutionen, Organisationen, Dienstleistungen und pädagogischen Konzepten, Diskussionen, Teamgespräche, Elterngespräche

Bereich „Schreiben“:

Formelle und informelle E-Mails und Briefe, Bewerbungsschreiben, Motivationsschreiben, Leserbriefe, Beschwerden und Antworten auf Beschwerden, Anfragen, Antworten auf Anfragen, Artikel, Berichte, Blogs, Antrag, Broschüre, Bildungskooperation, Projekte, Bilder, Graphs und Charts

Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Instrumente zur Selbsteinschätzung, Umgang mit unterschiedlichen Medien, Regeln der Partner- und Teamarbeit, Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt, interkulturelle Projekte

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Übertragung der im Unterricht erarbeiteten Themen in das zukünftige Berufsfeld, Beschreibung und Diskussion zur Sprachförderung und zum Umgang mit Mehrsprachigkeit, Rolle elementarer Bildungseinrichtungen, und Erwartungen der Gesellschaft, Aufgaben der Pädagogin und des Pädagogen, Vergleich mit anderen Ländern, Bildungskooperation, Entwicklungs- und Lernprozesse, Projekte, Präsentation von Ideen, Institutionen, Organisationen, pädagogische Konzepte, Familienstrukturen, Kindheit im Medien- und Konsumzeitalter, Inklusion, Simulationen, Teamwork

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich rezeptiver Fertigkeiten „Hören“ und „Lesen“

  • Strichaufzählung
    in unterschiedlichen Arten von Texten zu konkreten und abstrakten Themen die wesentlichen Informationen, Argumentationen, Standpunkte und Haltungen verstehen,
  • Strichaufzählung
    inhaltlich und sprachlich komplexe mündliche Kommunikation, Präsentationen und Vorträgen zu konkreten und abstrakten Themen verstehen sowie Fachdiskussionen im eigenen Spezialgebiet, auch wenn diese von Muttersprachlern geführt werden,
  • Strichaufzählung
    sehr selbstständig lesen sowie Lesestil und Tempo verschiedenen Texten und Zwecken anpassen,
  • Strichaufzählung
    lange und komplexe Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen und Informationen aus verschiedenen Texten oder Textteilen zusammentragen, um Aufgaben zu lösen,
  • Strichaufzählung
    Fachartikel, die über das eigene Gebiet hinausgehen, lesen und verstehen, wenn sie ab und zu in Wörterbüchern nachschlagen können, um das Verständnis der verwendeten Terminologie zu überprüfen.

im Bereich produktiver Fertigkeiten „Zusammenhängend Sprechen, an Gesprächen teilnehmen“ und „Schreiben“

  • Strichaufzählung
    sich zu einem breiten Themenspektrum klar und strukturiert ausdrücken und einen Standpunkt vertreten, Alternativen einander gegenüberstellen und mögliche Lösungsansätze entwickeln,
  • Strichaufzählung
    über Erfahrungen und Ereignisse detailliert und strukturiert berichten, Ziele und Erwartungen beschreiben, sich zu Plänen und Ansichten nachvollziehbar äußern und deren persönliche Bedeutung hervorheben,
  • Strichaufzählung
    in schriftlicher und mündlicher Kommunikation im privaten und öffentlichen Bereich adressaten- und situationsadäquat reagieren,
  • Strichaufzählung
    sich spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit einem Muttersprachler recht gut möglich ist,
  • Strichaufzählung
    sich in vertrauten Situationen aktiv an einer Diskussion beteiligen und Ansichten begründen und verteidigen,
  • Strichaufzählung
    klare, strukturierte Texte zu verschiedenen Themen aus dem eigenen Interessens- und Fachgebiet verfassen, dabei zentrale Punkte hervorheben, Argumente und Gegenargumente für oder gegen einen bestimmten Standpunkt darlegen und durch geeignete Beispiele stützen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    die erworbenen sprachlichen und fachlichen Kompetenzen vernetzt anwenden und Synergien mit anderen Fachgebieten nutzen,
  • Strichaufzählung
    ihre sprachlichen Fähigkeiten einschätzen und Strategien zum Spracherwerb anwenden,
  • Strichaufzählung
    die Erst- bzw. Umgebungssprachen und ihre Erfahrungen mit anderen Sprachen zur Entwicklung ihrer Mehrsprachigkeit nutzen,
  • Strichaufzählung
    sich mit der eigenen und mit anderen Kulturen auseinandersetzen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen und reflektieren; die Fähigkeit zur inter- und transkulturellen Kommunikation kontinuierlich entwickeln,
  • Strichaufzählung
    die Erweiterung ihrer sprachlichen Kompetenzen als persönliche Bereicherung und als Möglichkeit zum Verständnis anderer Denkweisen erfahren,
  • Strichaufzählung
    als Sprachmittlerinnen und Sprachmittler die Kommunikation zwischen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern, die einander nicht direkt verstehen können, ermöglichen,
  • Strichaufzählung
    in einem Team Regeln aufstellen, Strukturen erarbeiten, Abläufe im Detail planen und Vereinbarungen einhalten,
  • Strichaufzählung
    Informations- und Kommunikationsmedien bewerten, nutzen und einsetzen sowie die Konventionen des Zitierens anwenden.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    das in den berufsspezifischen Fächern erworbene Wissen in der Fremdsprache anwenden,
  • Strichaufzählung
    die Rolle der Pädagogin und des Pädagogen analysieren und reflektieren,
  • Strichaufzählung
    nationale und internationale pädagogische Konzepte vergleichen.

Lehrstoff:

Themen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler sowie gesellschaftskritische, soziale und berufsbezogene Themen: politische und gesellschaftliche Strukturen, Geschlechterbilder und Gender-Fragen, globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, Umwelt, kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie (inter-)kulturelle Beziehungen, neue Technologien, Medien, Kunst und Kultur, Freizeitkultur

Bereich „Hören“:

Themen aus dem persönlichen, gesellschaftspolitischen, sozialen und beruflichen Bereich, Originalaufnahmen von Nachrichten, Reportagen, Spielfilmen, Interviews, Vorträgen, Berichten und Präsentationen

Bereich „Lesen“:

Texte zu einem breiten Spektrum an allgemeinen, gesellschaftspolitischen, sozialen und berufsspezifischen Themen wie Zeitungsartikel, Fachartikel, Berichte, Websites, Briefe, E-Mails, Anzeigen, Informationsbroschüren, Einträge in Soziale Netzwerke, Blogs, den Interessen der Schülerinnen und Schüler entsprechende zeitgenössische literarische Texte, Bilder, Graphs und Charts

Bereich „Zusammenhängend Sprechen und an Gesprächen teilnehmen“:

Vertiefung und Erweiterung: mündliche Präsentation von Ideen, Institutionen, Organisationen, Dienstleistungen und pädagogischen Konzepten, Diskussionen, Simulationen wie Teamgespräche, Elterngespräche, Bilder, Graphs und Charts

Bereich „Schreiben“:

Formelle und informelle E-Mails und Briefe, Motivationsschreiben, Leserbriefe, Beschwerden und Antworten auf Beschwerden, Anfragen, Antworten auf Anfragen, Artikel, Berichte, Blogs, Anträge, Broschüren, Bildungskooperation und Projekte, schriftliche Präsentation von Ideen, Institutionen, Organisationen, pädagogischen Konzepten, Bilder, Graphs und Charts

Bereich „Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Instrumente zur Selbsteinschätzung, Umgang mit unterschiedlichen Medien, Regeln der Partner- und Teamarbeit, Übungen zum Sprachbewusstsein und zur Sprachenvielfalt, interkulturelle Projekte

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Übertragung der im Unterricht erarbeiteten Themen in das zukünftige Berufsfeld, Beschreibung und Diskussion zur Sprachförderung und zum Umgang mit Mehrsprachigkeit, Rolle elementarer Bildungseinrichtungen, und Erwartungen der Gesellschaft, Aufgaben der Pädagogin und des Pädagogen, Vergleich mit anderen Ländern, Bildungskooperation, Entwicklungs- und Lernprozesse, Projekte, Präsentation von Ideen, Institutionen, Organisationen, pädagogische Konzepte, Familienstrukturen, Kindheit im Medien- und Konsumzeitalter, Inklusion, Simulationen, Teamwork, Erwartungen der Gesellschaft an elementare Bildungseinrichtungen

Schularbeiten:

1. - 4. Semester: je 1 zweistündige Schularbeit

5. - 6. Semester: je 1 zwei- oder dreistündige Schularbeit

3. ALLGEMEINBILDUNG

3.1 GESCHICHTE UND SOZIALKUNDE, POLITISCHE BILDUNG

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“

  • Strichaufzählung
    die Merkmale von Hochkulturen bzw. eigenständigen Kulturen benennen,
  • Strichaufzählung
    antike sowie frühmittelalterliche Staats- und Regierungsformen wiedergeben,
  • Strichaufzählung
    grundlegende gesellschaftliche Entwicklungen in einen Kontext einordnen,
  • Strichaufzählung
    politische Grundbegriffe erklären.

im Bereich „Kultur/Wissenschaft“

  • Strichaufzählung
    die fachspezifische Methodik beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Probleme der Periodisierung erkennen und beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Merkmale von Hochkulturen vergleichen,
  • Strichaufzählung
    kunst- und kulturhistorische Merkmale der Antike und des frühen Mittelalters erkennen und zuordnen,
  • Strichaufzählung
    die Entwicklung der Weltreligionen zusammenfassen und mit eigenen Worten erklären.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    demokratiepolitische Prozesse erkennen und vergleichen,
  • Strichaufzählung
    Diversitäten einzelner Völker, Staaten und Kulturen benennen und in eigenen Worten erklären,
  • Strichaufzählung
    fachspezifische Texte und Materialien zusammenfassen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    historische Erlebniswelten angemessen erfahrbar machen.

Lehrstoff:

Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“:

Vergleich von Herrschafts-, Staats- und Regierungsformen, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen, Quellen der Ur- und Frühgeschichte, der Antike

Bereich „Kultur/Wissenschaft“:

Methodik, Hochkulturen, Periodisierung, Weltreligionen

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Weltreligionen, Formen des Zusammenlebens, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen, Methodik, Quellenkunde in verschiedenen Facetten

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Ur- und Frühgeschichte, Antike, politische Bildung

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“

  • Strichaufzählung
    den Aufbau einer mittelalterlichen Gesellschaft bzw. Herrschaftsstrukturen benennen,
  • Strichaufzählung
    die gegenseitigen Abhängigkeiten innerhalb einer Gesellschaft analysieren.

im Bereich „Kultur/Wissenschaft“

  • Strichaufzählung
    kulturhistorische sowie wissenschaftliche Entwicklungen der mittelalterlichen Welt erkennen und diese zuordnen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    Abhängigkeiten innerhalb einer Gesellschaft ableiten.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    historische Erlebniswelten angemessen erfahrbar machen.

Lehrstoff:

Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“:

Mittelalter, Feudalismus

Bereich „Kultur/Wissenschaft“:

Romanik, Gotik

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Mittelalter, Feudalismus

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Mittelalter, Feudalismus

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“

  • Strichaufzählung
    konfessionelle Gegensätze und deren Auswirkungen in möglichen Zusammenhängen erklären,
  • Strichaufzählung
    die europäische Staatenwelt in ihrer Entstehung vertiefend erklären,
  • Strichaufzählung
    revolutionäre Prozesse und Gegenbewegungen beurteilen.

im Bereich „Kultur/Wissenschaft“

  • Strichaufzählung
    neuzeitliche Entwicklungen und Entdeckungen einer neuen Geisteshaltung zuordnen,
  • Strichaufzählung
    die fachspezifische Methodik selbstständig anwenden.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    fachspezifische Texte und Materialien vergleichen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    historische Erlebniswelten angemessen erfahrbar machen.

Lehrstoff:

Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“:

Politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen, revolutionäre Prozesse am Ende des 18. Jahrhunderts, Napoleon, Restauration

Bereich „Kultur/Wissenschaft“:

Aufklärung

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Absolutismus, Aufklärung, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Aufklärung, höfische Kultur, Erfindungen und Entdeckungen, Weltbild um 1500

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“

  • Strichaufzählung
    neue politische und gesellschaftliche Ideen bewerten,
  • Strichaufzählung
    Ursachen für den Ersten Weltkrieg identifizieren und begründen.

im Bereich „Kultur/Wissenschaft“

  • Strichaufzählung
    die industrielle Revolution und deren Auswirkungen interpretieren,
  • Strichaufzählung
    die fachspezifische Methodik erläutern,
  • Strichaufzählung
    den Aufbruch in die Moderne erläutern,
  • Strichaufzählung
    fachspezifische Texte und Materialien beurteilen.

Lehrstoff:

Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“:

Liberalismus, Nationalismus, Imperialismus, Kapitalismus, Sozialismus, Österreich im 19. Jahrhundert, der Weg in den Ersten Weltkrieg, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen

Bereich „Kultur/Wissenschaft“:

Österreich im 19. Jahrhundert, Wien als kulturelles Zentrum, Judentum und dessen kulturelle Manifestation

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“

  • Strichaufzählung
    Ideologien und Diktaturen der Zwischenkriegszeit gegenüberstellen,
  • Strichaufzählung
    Antisemitismus und Holocaust in ihrer Bedeutung erfassen,
  • Strichaufzählung
    Ursachen für den Zweiten Weltkrieg identifizieren und begründen,
  • Strichaufzählung
    den Verlauf des Zweiten Weltkriegs identifizieren.

im Bereich „Kultur/Wissenschaft“

  • Strichaufzählung
    die gewählte fachspezifische Methodik begründen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    neue Darstellungsformen untersuchen und interpretieren.

Lehrstoff:

Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“:

Erster Weltkrieg, Zwischenkriegszeit, Faschismus, Nationalsozialismus, Kommunismus, der Zweite Weltkrieg, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen

Bereich „Kultur/Wissenschaft“:

Kunst als Spiegel der Gesellschaft

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Kunst und Kultur rund um die Jahrhundertwende, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen, Mensch und Grundrechte

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“

  • Strichaufzählung
    die Welt nach 1945 (von der Multipolarität zur Bipolarität) darstellen,
  • Strichaufzählung
    Konflikte nach 1945 erklären,
  • Strichaufzählung
    gesellschaftspolitische Entwicklungen nach 1945 bewerten,
  • Strichaufzählung
    Entwicklungen in der 2. Republik interpretieren,
  • Strichaufzählung
    die Welt nach 1989 erörtern,
  • Strichaufzählung
    zu Grundlagen, Wesen und Instrumente der Demokratie Stellung beziehen,
  • Strichaufzählung
    die Vielfalt der sozialen Welt in möglichen Zusammenhängen darstellen.

im Bereich „Kultur/Wissenschaft“

  • Strichaufzählung
    Medien als meinungsbildenden Faktor benennen,
  • Strichaufzählung
    die Folgen einer technisierten Welt bewerten.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    fachspezifische Medieninhalte entwickeln,
  • Strichaufzählung
    Medieninhalte nach fachspezifischer Methodik bewerten.

Lehrstoff:

Bereich „Politik/Gesellschaft und Wirtschaft“:

Die Welt nach 1945, Kalter Krieg, Stellvertreterkriege, Ende des Kolonialismus, Globalisierung, EU als Friedensprojekt, aktuelles Zeitgeschehen als Wurzel für Zukünftiges, die Welt nach 1989, 2. Republik, soziale und politische Bewegungen seit 1945, Globalisierung, Wesen und Instrumente der Demokratie, die Vielfalt der sozialen Welt in möglichen Zusammenhängen

Bereich „Kultur/Wissenschaft“:

Moderne und Postmoderne, Medien als historischer Faktor, gesellschaftliche Diversität, politische Bildung sowie aktuelle fachspezifische Entwicklungen, zeitgenössische Kunst als mögliches Abbild der Gesellschaft, Chancen und Gefahren wissenschaftlicher Entwicklung

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Politische Modelle, die Welt nach 1945, Kalter Krieg, Stellvertreterkriege, Ende des Kolonialismus, fachspezifische Texte und Materialien, aktuelles Zeitgeschehen als Wurzel für Zukünftiges

3.2 GEOGRAFIE UND WIRTSCHAFTSKUNDE

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung“

  • Strichaufzählung
    kartografische Medien, geografisches Bildmaterial, Grafiken und Diagramme erläutern,
  • Strichaufzählung
    ökonomische Darstellungsformen bewerten.

im Bereich „Naturräume“

  • Strichaufzählung
    die Grundzüge der Plattentektonik und ihre Auswirkungen beschreiben,
  • Strichaufzählung
    die Entstehung von Jahreszeiten und Klimafaktoren begründen,
  • Strichaufzählung
    Klima- und Vegetationszonen und deren Nutzung in Beziehung setzen,
  • Strichaufzählung
    Nutzungen und Gefährdungen natürlicher Lebensräume durch den Menschen analysieren.

im Bereich „Gesellschaft“

  • Strichaufzählung
    regionale demografische Prozesse interpretieren,
  • Strichaufzählung
    Lebenswelten von Frauen und Männern beschreiben und stereotype Zuschreibungen hinterfragen.

im Bereich „Ökonomie“

  • Strichaufzählung
    Einteilungsmöglichkeiten und Merkmale von Staaten nach deren Entwicklung interpretieren.

im Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    einfache geografische Experimente durchführen,
  • Strichaufzählung
    aus der Beobachtung von Naturphänomenen Schlussfolgerungen ziehen,
  • Strichaufzählung
    aus alltäglichen Medien Schlüssel ziehen.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung“:

kartografische Hilfsmittel

Bereich „Naturräume“:

endogene und exogene Kräfte, Klima- und landschaftsökologische Zonen

Bereich „Gesellschaft“:

Gesellschaftlicher Wandel und Veränderung der Arbeitswelt, Berufsbilder, Stereotype

Bereich „Ökonomie“:

Wirtschaftspolitik unter besonderer Berücksichtigung Österreichs, Vertiefung in ökonomische Strukturen und Prozesse, Magische Vieleck der Volkswirtschaft, Wirtschafts- und Sozialpolitik, Sozialpartnerschaft, Steuer- und Budgetpolitik, Marktwirtschaft

Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“:

Geografische Hilfsmittel wie Globus und Karte, Pressemitteilungen zu berufsrelevanten Themen analysieren

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung“

  • Strichaufzählung
    kartografische Medien, geografisches Bildmaterial, Grafiken und Diagramme erläutern,
  • Strichaufzählung
    ökonomische Darstellungsformen bewerten.

im Bereich „Ökonomie“

  • Strichaufzählung
    Grundbegriffe der Ökonomie erklären,
  • Strichaufzählung
    die ökonomische Entwicklung ausgewählter Staaten mit Hilfe von Kennzahlen vergleichen,
  • Strichaufzählung
    Standortfaktoren und Wirtschaftsdaten analysieren,
  • Strichaufzählung
    wirtschaftspolitische Entscheidungen interpretieren.

im Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    die ökonomische und gesellschaftliche Bedeutung von sozialpädagogischen Einrichtungen begründen,
  • Strichaufzählung
    ökonomische und ökologische Prinzipien in den Berufsalltag übertagen.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung“:

Ökonomisches Bildmaterial, Grafiken, Statistiken, Tabellen und Diagramme

Bereich „Ökonomie“:

Wirtschaftliche Grundbegriffe, geschlechtsspezifische Aspekte von Arbeit und Wirtschaft, Veränderung der Bevölkerungsstruktur in Österreich und ihre Auswirkungen auf Raum und Gesellschaft bewerten

Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“:

Bedürfnisse, Werbung, Nachhaltigkeit

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung“

  • Strichaufzählung
    kartografische Medien, geografisches Bildmaterial, Grafiken, Statistiken und Diagramme systematisch analysieren.

im Bereich „Ökonomie“

  • Strichaufzählung
    die internationale Arbeitsteilung beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Chancen und Gefahren unterschiedlicher Arten der Globalisierung analysieren,
  • Strichaufzählung
    Arbeitsweisen des Kapitals erfassen,
  • Strichaufzählung
    Marktmodell und reale Wirtschaftssysteme vergleichen und ihre geschlechtsspezifischen Auswirkungen analysieren,
  • Strichaufzählung
    wirtschaftspolitische Entscheidungen und Wirtschaftsdaten interpretieren,
  • Strichaufzählung
    Auswege aus ökonomischen Divergenzen darstellen,
  • Strichaufzählung
    Konsumverhalten reflektieren.

im Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    lösungsorientiertes ökonomisches und ökologisches Bewusstsein entwickeln.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung“:

Weltwirtschaftsblöcke, Gewinner und Verlierer der Globalisierung

Bereich „Ökonomie“:

Globalisierung, Marktmodelle, Finanzmärkte

Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“:

Konsumethik, Werbung, Fairness im Handel

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung“

  • Strichaufzählung
    kartografische Darstellungsformen unterscheiden,
  • Strichaufzählung
    topografische Begriffe einordnen,
  • Strichaufzählung
    Arbeiten mit kartografischen Medien, geografischem Bildmaterial, Grafiken und Diagramme durchführen,
  • Strichaufzählung
    einfache geografische und ökonomische Darstellungsformen interpretieren.

im Bereich „Naturräume“

  • Strichaufzählung
    Nutzungen und Gefährdungen natürlicher Lebensräume durch den Menschen analysieren.

im Bereich „Gesellschaft“

  • Strichaufzählung
    die Bevölkerungsentwicklung der Erde beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Migrationsprozesse im globalen Kontext beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Umgang mit Ressourcen erklären,
  • Strichaufzählung
    regionale demografische Prozesse interpretieren,
  • Strichaufzählung
    Lebenswelten und unterschiedliche Rollen von Frauen und Männern in der Gesellschaft reflektieren,
  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Zugänge zu Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungspolitik erklären.

im Bereich „Ökonomie“

  • Strichaufzählung
    Einteilungsmöglichkeiten und Merkmale von Staaten nach deren Entwicklung interpretieren.

im Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    Medienberichte interpretieren,
  • Strichaufzählung
    aktuelle Phänomene erklären.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung“:

Kartografische Hilfsmittel, Zeitzonen, räumliche, ökologische soziale und ökonomische Disparitäten

Bereich „Naturräume“:

Landschaftsökologische Zonen, wirtschaftliche Nutzung

Bereich „Gesellschaft“:

Bevölkerungsgeografie, demografische Prozesse, Migration, Integration, Diversität, Entwicklungspolitik / -zusammenarbeit, Gender-Fragen, Rollen in der Gesellschaft

Bereich „Ökonomie“:

Entwicklungs-, Schwellen-, Industrieländer, Fragen der Migration

Bereich „Transfer in das sozialpädagogische Berufsfeld“:

Geografische Hilfsmittel wie Globus, Karte, Feste zur Multikulturalität

3.3 ANGEWANDTE MATHEMATIK

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Zahlen und Maße“

  • Strichaufzählung
    Verknüpfungen von Mengen (Durchschnitt, Vereinigung und Differenz) ermitteln, interpretieren und begründen; Mengendiagramme erstellen und interpretieren.

im Bereich „Algebra und Geometrie“

  • Strichaufzählung
    Potenzgesetze mit rationalen Exponenten anwenden,
  • Strichaufzählung
    Potenz- und Wurzelschreibweise ineinander überführen,
  • Strichaufzählung
    Formeln umformen und interpretieren,
  • Strichaufzählung
    quadratische Gleichungen aufstellen, lösen und verschiedene Lösungsfälle argumentieren,
  • Strichaufzählung
    zur Lösung von Gleichungen höheren Grades Technologie angemessen einsetzen.

im Bereich „Funktionale Zusammenhänge“

  • Strichaufzählung
    die Funktionsgleichung für die lineare Funktion modellieren und interpretieren, den Graphen im Koordinatensystem darstellen und die Parameter für Steigung und Ordinatenabschnitt rechnerisch und grafisch ermitteln,
  • Strichaufzählung
    die Umkehrfunktion rechnerisch und grafisch ermitteln,
  • Strichaufzählung
    die Nullstelle der linearen Funktion berechnen, grafisch bestimmen und als Lösung einer linearen Gleichung interpretieren,
  • Strichaufzählung
    den Schnittpunkt zweier linearer Funktionen rechnerisch und grafisch ermitteln und interpretieren,
  • Strichaufzählung
    quadratische Funktionen darstellen, sowie ihre Eigenschaften interpretieren,
  • Strichaufzählung
    Nullstellen einer quadratischen Funktion berechnen,
  • Strichaufzählung
    Schnittpunkte zweier Funktionen grafisch bestimmen und berechnen,
  • Strichaufzählung
    Potenzfunktionen (vom Typ mit ganzzahligem n), Polynomfunktionen und die Wurzelfunktion () darstellen sowie ihre Eigenschaften interpretieren und argumentieren,
  • Strichaufzählung
    anwendungsbezogene Problemstellungen mit geeigneten Funktionstypen (Polynomfunktion bis Grad 4) modellieren,
  • Strichaufzählung
    Nullstellen von Funktionen mit Technologieeinsatz bestimmen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    die in den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“ bereits erworbenen Kompetenzen bei der Bearbeitung von neuen Problemstellungen gezielt einsetzen und Querverbindungen argumentieren.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

frühe mathematische Bildung

  • Strichaufzählung
    Modelle für die Entwicklung des Zählens, Zählstrategien, Zählprinzipien im Kleinkindalter erklären,
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung von Sortieren und Klassifizieren für die Entwicklung der frühen mathematischen Bildung erklären,
  • Strichaufzählung
    Modelle für Seriation erklären.

Lehrstoff:

Bereich „Zahlen und Maße“:

Mengenlehre

Bereich „Algebra und Geometrie“:

Potenzen mit rationalen Exponenten

Bereich „Funktionale Zusammenhänge“:

Lineare Funktionen, Potenz- und Wurzelfunktionen, Polynomfunktionen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Lernfeld „Zahl“

Portfolio:

Portfolio zur frühen mathematischen Bildung

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Algebra und Geometrie“

  • Strichaufzählung
    die Definitionen von Vektor erklären,
  • Strichaufzählung
    zweidimensionale Vektoren im Koordinatensystem darstellen,
  • Strichaufzählung
    Addition, Subtraktion, Multiplikation mit einem Skalar durchführen,
  • Strichaufzählung
    zweidimensionale Vektoren geometrisch interpretieren und in praktischen Aufgabenstellungen anwenden,
  • Strichaufzählung
    Skalarprodukt von zweidimensionalen Vektoren berechnen und geometrisch interpretieren.

im Bereich „Stochastik“

  • Strichaufzählung
    Daten erheben und den Unterschied bei der Bearbeitung von qualitativen und quantitativen Merkmalen erklären,
  • Strichaufzählung
    Datenmanipulierbarkeit argumentieren,
  • Strichaufzählung
    die beschreibende Statistik auf berufsfeldbezogene Untersuchungen anwenden,
  • Strichaufzählung
    Häufigkeiten (absolut, relativ und prozentuell) berechnen, grafisch darstellen und interpretieren und die Auswahl einer bestimmten Darstellungsweise in Anwendungsaufgaben argumentieren,
  • Strichaufzählung
    Mittelwerte und Streuungsmaße berechnen und interpretieren (Arithmetisches Mittel, Median, Modus, Standardabweichung, Spannweite, Quartile und Quartilsabstand),
  • Strichaufzählung
    Regression und Korrelation von zweidimensionalen Datenmengen erklären.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    die in den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“ und „Stochastik“ bereits erworbenen Kompetenzen bei der Bearbeitung von neuen Problemstellungen gezielt einsetzen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

frühe mathematische Bildung

  • Strichaufzählung
    Materialien zu Formen und Mustern beschreiben und bewerten,
  • Strichaufzählung
    die Entwicklung von visuell-räumlichen Fähigkeiten erklären,
  • Strichaufzählung
    Muster und Strukturen zum Verständnis von geometrischen Begriffen einsetzen,
  • Strichaufzählung
    Modelle für räumliche Orientierung und Symmetrie anschaulich erklären.

Lehrstoff:

Bereich „Algebra und Geometrie“:

Exponentialgleichungen und Logarithmen; Trigonometrie

Bereich „Stochastik“:

Beschreibende Statistik, Regressionsanalyse

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Lehrstoff aus den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“, „Stochastik“

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Lernfeld „Raum und Form“

Portfolio:

Portfolio zur frühen mathematischen Bildung

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Algebra und Geometrie“

  • Strichaufzählung
    Sinus, Kosinus und Tangens eines Winkels im rechtwinkeligen Dreieck und im Einheitskreis als Seitenverhältnisse interpretieren und zugehörige Seiten und Winkel bestimmen,
  • Strichaufzählung
    rechtwinklige Dreiecke auflösen,
  • Strichaufzählung
    Exponentialgleichungen (vom Typ ax = b bzw. e λx = c, wobei a, b, λ, c reelle Zahlen sind) mit Logarithmieren lösen,
  • Strichaufzählung
    logarithmische Rechengesetze erklären und anwenden,
  • Strichaufzählung
    für das Lösen von komplexeren Exponentialgleichungen Technologie adäquat einsetzen.

im Bereich „Funktionale Zusammenhänge“

  • Strichaufzählung
    Graphen von Exponentialfunktionen (vom Typ ; b ist eine positive reelle Zahl oder ) darstellen, mit ihren charakteristischen Eigenschaften erkennen und im Kontext deuten,
  • Strichaufzählung
    „Halbwertszeit“ und „Verdoppelungszeit“ ermitteln und die Begriffe im Kontext deuten,
  • Strichaufzählung
    die Logarithmusfunktion als Umkehrfunktion der Exponentialfunktion darstellen,
  • Strichaufzählung
    anwendungsbezogene Aufgabenstellungen mithilfe der Logarithmusfunktionen zu den Basen e und 10 modellieren, lösen, grafisch darstellen und beschreiben,
  • Strichaufzählung
    lineare Funktionen und Exponentialfunktionen als Modelle für die Beschreibung von Zu- und Abnahmeprozessen vergleichen und sinnvoll einsetzen,
  • Strichaufzählung
    Berechnungen von praxisrelevanten Zu- und Abnahmeprozessen durchführen und die Ergebnisse dokumentieren und interpretieren,
  • Strichaufzählung
    das Bildungsgesetz von arithmetischen und geometrischen Folgen erklären und anwenden,
  • Strichaufzählung
    den Begriff der Reihe erklären,
  • Strichaufzählung
    den Zusammenhang von linearen Funktionen mit arithmetischen Folgen und von Exponentialfunktionen mit geometrischen Folgen bei der Beschreibung von Zu- und Abnahmevorgängen argumentieren.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    die in den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“ und „Stochastik“ bereits erworbenen Kompetenzen bei der Bearbeitung von neuen Problemstellungen gezielt einsetzen und verknüpfen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

frühe mathematische Bildung

  • Strichaufzählung
    die Bedeutung von Sortieren und Klassifizieren für die Entwicklung der frühen mathematischen Bildung erklären,
  • Strichaufzählung
    Modelle für Seriation erklären,
  • Strichaufzählung
    auf Basis des theoretischen Hintergrunds die Umsetzung im pädagogischen Berufsfeld beschreiben.

Lehrstoff:

Bereich „Algebra und Geometrie“:

Winkel und rechtwinkelige Dreiecke, logarithmische Rechengesetze, Technologieeinsatz

Bereich „Funktionale Zusammenhänge“:

Exponentialfunktion und Logarithmusfunktion, Modelle für Zu- und Abnahmeprozesse; Folgen und Reihen

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Lehrstoff aus den Bereichen „Zahlen und Maße“ und „Funktionale Zusammenhänge“

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Lernfeld „Muster und Reihenfolgen“, Lernfeld „Sortieren und Klassifizieren“

Portfolio:

Portfolio zur frühen mathematischen Bildung

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Algebra und Geometrie“

  • Strichaufzählung
    zweidimensionale Aufgabenstellungen mit Sinus- und Kosinussatz lösen und die Ergebnisse interpretieren.

im Bereich „Funktionale Zusammenhänge“

  • Strichaufzählung
    trigonometrische Funktionen (Grad- und Bogenmaß) darstellen und an Hand des Einheitskreises argumentieren.

im Bereich „Analysis“

  • Strichaufzählung
    Grenzwert und Stetigkeit von Funktionen auf der Basis eines intuitiven Begriffsverständnisses argumentieren,
  • Strichaufzählung
    die Begriffe Differenzenquotient (mittlere Änderungsrate) und Differentialquotient („momentane“ Änderungsrate) als Änderungsraten interpretieren und zur Lösung von Aufgaben einsetzen,
  • Strichaufzählung
    den Zusammenhang zwischen Funktion und Ableitungsfunktion erklären,
  • Strichaufzählung
    Potenz-, Polynom- und einfache Exponentialfunktionen differenzieren (Summen-, Faktor-, Produkt- und Kettenregel) und das Ergebnis interpretieren,
  • Strichaufzählung
    Monotonieverhalten, Steigung der Tangente und Steigungswinkel, lokale Extrema, Krümmungsverhalten, Wendepunkte von Funktionen am Graphen ablesen, mithilfe der Ableitungen modellieren, berechnen, interpretieren und argumentieren.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    die in den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“, „Analysis“ und „Stochastik“ bereits erworbenen Kompetenzen bei der Bearbeitung von neuen Problemstellungen gezielt einsetzen und verknüpfen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

frühe mathematische Bildung

  • Strichaufzählung
    Grunderfahrungen von Kleinkindern mit der Zeitdauer, zeitlicher Abfolgen und von Rhythmen verstehen, beschreiben, anwenden und präsentieren,
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung dieser Grunderfahrungen für die Entwicklung der frühen mathematischen Bildung erklären,
  • Strichaufzählung
    auf Basis des theoretischen Hintergrunds die Umsetzung im pädagogischen Berufsfeld reflektieren.

Lehrstoff:

Bereich „Algebra und Geometrie“:

Zweidimensionale Aufgabenstellungen

Bereich „Funktionale Zusammenhänge“:

Trigonometrische Funktionen

Bereich „Analysis“:

Differentialrechnung

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Lehrstoff aus den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Lernfeld „Zeit“

Portfolio:

Portfolio zur frühen mathematischen Bildung

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Analysis“

  • Strichaufzählung
    Funktionsgleichungen aus anwendungsbezogenen Kontexten aufstellen,
  • Strichaufzählung
    Extremwertprobleme modellieren und transferieren, Berechnungen durchführen und Ergebnisse argumentieren (Nebenbedingungen: Text, Ähnlichkeit und Pythagoreischer Lehrsatz).

im Bereich „Stochastik“

  • Strichaufzählung
    den klassischen und statistischen Wahrscheinlichkeitsbegriff anwenden und interpretieren,
  • Strichaufzählung
    die Additions- und Multiplikationsregel auf unabhängige Ereignisse anwenden,
  • Strichaufzählung
    bedingte Wahrscheinlichkeiten für einfache Sachverhalte über Baumdiagramme darstellen und berechnen,
  • Strichaufzählung
    den Begriff der Zufallsvariablen erklären und damit Modelle bilden,
  • Strichaufzählung
    Kenngrößen (Erwartungswert und Varianz) einer Zufallsvariable bestimmen und argumentieren,
  • Strichaufzählung
    die Binomialverteilung und die Normalverteilung erklären, anwenden und interpretieren,
  • Strichaufzählung
    mit der Wahrscheinlichkeitsdichte und der Verteilungsfunktion der Normalverteilung modellieren,
  • Strichaufzählung
    Zufallsexperimente mit Hilfe der Binomialverteilung oder Normalverteilung modellieren; Wahrscheinlichkeiten berechnen, graphisch darstellen und die Ergebnisse interpretieren, sowie die Wahl der Verteilung begründen,
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung von Erwartungswert und Standardabweichung in Bezug auf die Normalverteilungskurve erklären und veranschaulichen,
  • Strichaufzählung
    Kompetenzen aus dem Gebiet der Mengenlehre mit Kompetenzen aus dem Gebiet der Stochastik zusammenführen,
  • Strichaufzählung
    Kompetenzen aus dem Gebiet der Regressionsanalyse mit Kompetenzen aus dem Gebiet der funktionalen Zusammenhänge verknüpfen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

frühe mathematische Bildung

  • Strichaufzählung
    Erfahrung mit den Begriffen Zufall, Wahrscheinlichkeit und Häufigkeiten beschreiben, anwenden und präsentieren.

Lehrstoff:

Bereich „Analysis“:

Differentialrechnung, Umkehraufgaben, Extremwertprobleme

Bereich „Stochastik“:

Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsverteilung, Vertiefung der Wahrscheinlichkeitsverteilungen und der Regressionsanalyse

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Lernfeld „Häufigkeit und Zufall“

Portfolio:

Portfolio zur frühen mathematischen Bildung

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Algebra und Geometrie“

  • Strichaufzählung
    Zusammenhänge zwischen Vektoren und trigonometrischen Aufgabenstellungen erklären und die Erkenntnisse in Anwendungsaufgaben sinnvoll einsetzen.

im Bereich „Analysis“

  • Strichaufzählung
    den Begriff Stammfunktion erklären,
  • Strichaufzählung
    den Zusammenhang zwischen Funktion und Stammfunktion in deren grafischer Darstellung erkennen und beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Stammfunktionen von Potenz- und Polynomfunktionen berechnen,
  • Strichaufzählung
    das bestimmte Integral auf der Grundlage eines intuitiven Grenzwertbegriffes als Grenzwert einer Ober- und Untersumme interpretieren,
  • Strichaufzählung
    das bestimmte Integral von Potenz- und Polynomfunktionen als orientierten Flächeninhalt berechnen und interpretieren,
  • Strichaufzählung
    mit Hilfe der Differential- und Integralrechnung anwendungsbezogene Problemstellungen modellieren, berechnen, interpretieren und erklären,
  • Strichaufzählung
    Kompetenzen aus dem Gebiet der Funktionalen Zusammenhänge mit Kompetenzen aus dem Gebiet der Analysis zusammenführen.

im Bereich „Stochastik“

  • Strichaufzählung
    Kompetenzen aus dem Gebiet der Mengenlehre mit Kompetenzen aus dem Gebiet der Stochastik zusammenführen,
  • Strichaufzählung
    Kompetenzen aus dem Gebiet der Regressionsanalyse mit Kompetenzen aus dem Gebiet der funktionalen Zusammenhänge verknüpfen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    die in den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“, „Analysis“, „Stochastik“ „Selbstkompetenz, Kommunikation und Interaktion“ und „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“ erworbenen Kompetenzen bei der Bearbeitung von anwendungsbezogenen Problemstellungen verknüpfen und gezielt einsetzen sowie Querverbindungen argumentieren.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

frühe mathematische Bildung

  • Strichaufzählung
    Erfahrung mit den Begriffen Zufall, Wahrscheinlichkeit und Häufigkeiten beschreiben, anwenden und präsentieren.

Lehrstoff:

Bereich „Algebra und Geometrie“:

Vertiefung der Vektorrechnung, Vertiefung der Trigonometrie

Bereich „Analysis“:

Integralrechnung, Vertiefung der Differentialrechnung

Bereich „Stochastik“:

Vertiefung der Wahrscheinlichkeitsverteilungen und der Regressionsanalyse

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Lehrstoff aus allen Kompetenzbereichen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Lernfeld „Häufigkeit und Zufall“, Zusammenschau der Lernfelder

Portfolio:

Portfolio zur frühen mathematischen Bildung

Schularbeiten:

1. - 3. Semester: je 1 zweistündige Schularbeit

4. - 5. Semester: je 1 zweistündige Schularbeit

6. Semester: 1 dreistündige Schularbeit

3.4 PHYSIK

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

  • Strichaufzählung
    physikalische Vorgänge und Erscheinungsformen in Natur und Technik beobachten und festhalten,
  • Strichaufzählung
    physikalische Größen beschreiben und Einheiten zuordnen,
  • Strichaufzählung
    die Maßzahl physikalischer Größen berechnen,
  • Strichaufzählung
    Ergebnisse auf Plausibilität prüfen.

im Bereich „Systeme“

  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Bewegungsformen beschreiben,
  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Energieformen beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Erhaltungsgrößen beschreiben.

im Bereich „Wechselwirkungen“

  • Strichaufzählung
    die Auswirkung von Kräften in alltäglichen Vorgängen qualitativ und quantitativ beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Vektoren als Werkzeuge zur Darstellung verwenden.

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

  • Strichaufzählung
    Energieumwandlungen beschreiben,
  • Strichaufzählung
    die Entwicklung von Weltbildern beschreiben.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    einfache Datenreihen darstellen,
  • Strichaufzählung
    einfache Diagramme erstellen und interpretieren,
  • Strichaufzählung
    physikalische Fachartikel lesen und den Inhalt wiedergeben.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    physikalische Erscheinungen altersgerecht darstellen,
  • Strichaufzählung
    praxisbezogene Experimente planen und durchführen.

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

Arbeitsweisen der Physik, Internationales Einheitensystem, Größenordnungen, Stoffeigenschaften

Bereich „Systeme“:

Bezugssysteme, Bewegungsformen, Energieformen, Energieerhaltung, weitere Erhaltungsgrößen

Bereich „Wechselwirkungen“:

Kräfte und ihre Wirkungen

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Energie, Energieumwandlung, Leistung, Astronomie und Kosmologie

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Energiebedarf, Energieproblematik

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Mögliche Beispiele der frühen naturwissenschaftlichen Bildung: Himmelskörper, Fortbewegung, Messungen, einfache Maschinen

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

  • Strichaufzählung
    physikalische Vorgänge der Thermodynamik beobachten und festhalten,
  • Strichaufzählung
    physikalische Größen der Thermodynamik beschreiben und den Einheiten zuordnen,
  • Strichaufzählung
    die Maßzahl thermodynamischer Größen berechnen.

im Bereich „Wechselwirkungen“

  • Strichaufzählung
    Zusammenhänge zwischen Temperatur und anderen physikalischen Größen erkennen.

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

  • Strichaufzählung
    die einzelnen Aggregatzustände und deren Änderungen darstellen und erläutern,
  • Strichaufzählung
    die Funktion von einfachen Wärmekraftmaschinen beschreiben,
  • Strichaufzählung
    die Entwicklung von Weltbildern beschreiben.

im Bereich „Systeme“

  • Strichaufzählung
    Änderungen von thermodynamischen Zustandsgrößen beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Zusammenhänge zwischen den thermodynamischen Zustandsgrößen beschreiben.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    die physikalischen Besonderheiten der Energieform Wärme und deren Auswirkungen für den Alltag und die Gesellschaft erklären.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    physikalische Phänomene in einfachen Experimenten darstellen,
  • Strichaufzählung
    Maßnahmen zur Unfallverhütung planen,
  • Strichaufzählung
    Aspekte des Strahlenschutzes beschreiben.

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

Temperatur, spezifische Wärme, Aggregatzustände

Bereich „Wechselwirkungen“:

Hauptsätze der Wärmelehre, Aggregatzustände

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Aggregatzustände, Hauptsätze der Wärmelehre, Wärmekraftmaschinen, Wetterkunde, Astronomie und Kosmologie

Bereich „Systeme“:

Gasgesetze

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Wärmeisolierung, Treibhauseffekt

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Mögliche Beispiele der frühen naturwissenschaftlichen Bildung: Verdunstung, Verdampfung, Wetter, Aspekte der modernen Physik, Kernenergie, Strahlenschutz

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

  • Strichaufzählung
    physikalische Größen der Wellenlehre den entsprechenden Naturerscheinungen zuordnen,
  • Strichaufzählung
    harmonische Schwingungen und Wellen beschreiben.

im Bereich „Wechselwirkungen“

  • Strichaufzählung
    die Interaktionen von Wellen mit Materie und die daraus resultierenden Erscheinungen erklären,
  • Strichaufzählung
    die Überlagerungen von Wellen und die daraus resultierenden Erscheinungen erklären.

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

  • Strichaufzählung
    ausgewählte Methoden der Informations- und Energieübertragung mittels Wellen erklären.

im Bereich „Systeme“

  • Strichaufzählung
    das Schallspektrum in natürlichen und technischen Vorkommen beschreiben,
  • Strichaufzählung
    das elektromagnetische Spektrum in einigen natürlichen und technischen Vorkommen erläutern.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    die Auswirkungen und Anwendungen der Wellenlehre auf die gesellschaftliche Entwicklung exemplarisch darstellen,
  • Strichaufzählung
    alltägliche Phänomene aus Akustik und Optik und deren physikalischen Grundlagen beschreiben.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    Phänomene aus Akustik und Optik durch Experimente altersgerecht darstellen.

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

Schwingungen und Wellen

Bereich „Wechselwirkungen“:

Akustik, Optik

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Übertragung von Informationen und Energie, akustische und optische Geräte

Bereich „Systeme“:

Schall-Spektrum, Elektromagnetisches Spektrum

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Gesellschaftliche Bedeutung der Wellenlehre und ihrer Anwendungen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Beispiele der frühen naturwissenschaftlichen Bildung: optische Effekte, Optische Geräte, Musikinstrumente, Sicherheitsvorkehrungen bei akustischen und optischen Experimenten

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

  • Strichaufzählung
    physikalische Größen der Elektrizitätslehre beschreiben und den entsprechenden Phänomenen zuordnen,
  • Strichaufzählung
    physikalische Vorgänge der Elektrizitätslehre beobachten und festhalten.

im Bereich „Wechselwirkungen“

  • Strichaufzählung
    die Erscheinungen von statischen und bewegten elektrischen Ladungen beschreiben,
  • Strichaufzählung
    den Zusammenhang zwischen Grundgrößen der Elektrizitätslehre beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Eigenschaften von Feldern beschreiben und vergleichen.

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

  • Strichaufzählung
    ausgewählte Methoden der Informationsübertragung erklären.

im Bereich „Systeme“

  • Strichaufzählung
    den Aufbau und die Wirkungsweise von elektrotechnischen Systemen beschreiben und erklären.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    aus unterschiedlichen Quellen fachspezifische Informationen auswählen und bewerten.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    Maßnahmen zur Unfallverhütung planen,
  • Strichaufzählung
    Aspekte des Strahlenschutzes beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Phänomene aus der Elektrizitätslehre mit Experimenten altersgerecht darstellen.

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

Elektrizitätslehre, Ladung, Leitfähigkeit, Widerstand

Bereich „Wechselwirkungen“:

Elektrostatik, Elektrodynamik, Elektromagnetismus

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Umwandlung von Materie, Verarbeitung, Übertragung und Speicherung von Informationen

Bereich „Systeme“:

Bereitstellung und Verwendung von elektrischer Energie, Halbleiter

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Aspekte der modernen Physik, Kernenergie, Strahlenschutz

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Unfallverhütung, Verhalten bei einem Unfall mit elektrischer Energie, Strahlenschutz, Beispiele der frühen naturwissenschaftlichen Bildung: einfacher Stromkreis, Magnetismus

3.5 CHEMIE

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

  • Strichaufzählung
    grundlegende Fachbegriffe, Symbole und die Formelsprache anwenden,
  • Strichaufzählung
    Atommodelle und Atombau beschreiben und erklären.

im Bereich „Wechselwirkungen“

  • Strichaufzählung
    den Massen-, Mengen- und Energieumsatz chemischer Reaktionen darstellen.

im Bereich „Entwicklung und Prozesse“

  • Strichaufzählung
    aufgrund des Atombaus eines Elements (nach Bohr´schen Atommodell) und Orbitalmodell mögliche Bindungsarten zuordnen.

im Bereich „Systeme“

  • Strichaufzählung
    das Ordnungsprinzip des Periodensystems beschreiben und im Periodensystem enthaltene Informationen anwenden,
  • Strichaufzählung
    die Gefahrensymbole des internationalen Gefahrenzeichen-Systems erkennen und beschreiben,
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung der Gefahrensymbole erläutern und Schlussfolgerungen für die Anwendung gefährlicher Stoffe im Haushalt und zukünftigen Berufsfeld ziehen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    Versuchsprotokolle verfassen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    einfache kindgerechte Experimente unter den Sicherheitsaspekten durchführen.

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

Einteilung von Stoffen, Stofftrennung von Gemengen, Aufbau der Atome und Elementarteilchen

Bereich „Wechselwirkungen“:

Gesetz von Erhaltung der Masse, exotherme, endotherme Reaktionen

Bereich „Entwicklung und Prozesse“:

Atombau, Elemente, Bindungsarten

Bereich „Systeme“:

Atommasse, molare Masse, Ordnungszahl, Metalle-Nichtmetalle, Abschätzen der Elektronegativität, Atomradien, Elektronenkonfiguration

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Erste Erfahrungen mit dem Experimentieren

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Experimente, Sicherheitsaspekte

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

  • Strichaufzählung
    bestimmten Strukturen Eigenschaften zuordnen.

im Bereich „Wechselwirkungen“

  • Strichaufzählung
    die Ursachen für das Zustandekommen chemischer Bindungen erklären,
  • Strichaufzählung
    die unterschiedlichen Bindungstypen beschreiben.

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

  • Strichaufzählung
    Beispiele für chemische Verbindungen und Reaktionen bezüglich deren praktischer Bedeutung in Alltag und Technik nennen und in Reaktionsgleichungen formulieren.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    einfache Experimente nennen,
  • Strichaufzählung
    die Ausführung von Experimente dokumentieren,
  • Strichaufzählung
    Versuchsergebnisse interpretieren.

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

Eigenschaften von Stoffen mit unterschiedlichen Gitterstrukturen

Bereich „Wechselwirkungen“:

Edelgaszustand, Ionenbindung, Elektronenpaarbindung, Metallbindung

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Wasser, Säuren-Basen, Neutralisation, Redox-Reaktionen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Experimente, Sicherheitsaspekte

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

  • Strichaufzählung
    den Aufbau von Kohlenstoffverbindungen erklären.

im Bereich „Wechselwirkungen“

  • Strichaufzählung
    Strukturen von Kohlenwasserstoffverbindungen bestimmte Eigenschaften zuordnen.

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

  • Strichaufzählung
    die Bedeutung der fossilen Rohstoffe begründen.

im Bereich „Systeme“

  • Strichaufzählung
    einfache Kohlenwasserstoffverbindungen benennen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    die mit der Nutzung der fossilen Brenn- und Rohstoffe verbundene Umweltproblematik beurteilen und über Alternativen reflektieren.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    Experimente für Kinder planen, durchführen, dokumentieren und sowohl kindgerecht als auch naturwissenschaftlich erklären.

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

Alkane, Alkene, Alkine, Isomerie, funktionelle Gruppen

Bereich „Wechselwirkungen“:

Funktionelle Gruppen, Reaktionen

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Erdöl, Kunststoffe, Treibstoffe

Bereich „Systeme“:

IUPAC-Regeln

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Umweltproblematik

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Experimente, Sicherheitsaspekte

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe und Teilchen“

  • Strichaufzählung
    den Derivaten der Kohlenwasserstoffe die funktionellen Gruppen zuordnen.

im Bereich „Wechselwirkungen“

  • Strichaufzählung
    die Anwendung von Stoffen im Alltag beispielhaft beschreiben.

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

  • Strichaufzählung
    die Herstellung von ausgewählten Nahrungs- und Genussmitteln durch mikrobiologische Prozesse darstellen und erläutern.

im Bereich „Systeme“

  • Strichaufzählung
    den Aufbau der Nahrungsbestandteile beschreiben.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit darlegen, begründen und beurteilen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    chemische Aspekte von Lebensmitteln beurteilen.

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe und Teilchen“:

Alkohole, Carbonsäuren, Aldehyde, Ketone, Ester, Kohlenhydrate

Bereich „Wechselwirkungen“:

Tenside, Enzyme, optische Aufheller, Wasserenthärter, Wasserhärte

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Alkoholische Gärung, Essiggärung, Milchsäuregärung

Bereich „Systeme“:

Kohlenhydrate, Fette, Proteine, Lebensmittel

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Bedeutung gesättigter und ungesättigter Fettsäuren sowie verschiedener Zucker in der Ernährung

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Lebensmittelkennzeichnung, Lebensmittelinhaltsstoffe

3.6 BIOLOGIE UND ÖKOLOGIE, (einschließlich Physiologische Grundlagen, Gesundheit und Ernährung)

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

  • Strichaufzählung
    Bau und Funktion von lebenden Systemen auf verschiedenen Ebenen beschreiben und erklären,
  • Strichaufzählung
    Organismengruppen hinsichtlich Strukturen und Funktion vergleichen.

im Bereich „Systeme“

  • Strichaufzählung
    das Zusammenspiel der Organsysteme erklären,
  • Strichaufzählung
    Bau und Funktion vom Herz-Kreislaufsystem/Organsystemen erklären und Fehlfunktionen ableiten.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    Fachbegriffe richtig aussprechen, schreiben und erklären,
  • Strichaufzählung
    biologische Strukturen auf einer Größenskala einordnen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    Kinderfragen reflektieren und altersgerecht beantworten.

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

Gewebe, Organ, Organsystem, Organismus, Zusammenspiel der einzelnen Organsysteme

Bereich „Systeme“:

Passiver und aktiver Bewegungsapparat, menschliche Organsysteme, Herz-Kreislaufsystem, Blutkreislauf

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Referat, Diskussion, Fachbegriffe

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Puls fühlen, Zusammenspiel Knochen und Muskulatur erklären, Analyse von Kinderbüchern

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Wechselwirkungen“

  • Strichaufzählung
    die Bedeutung von Mikroorganismen beschreiben,
  • Strichaufzählung
    einfache hygienische Maßnahmen erläutern und begründen.

im Bereich „Systeme“

  • Strichaufzählung
    Verhaltensweisen im Hinblick auf eine Gesunderhaltung des menschlichen Organismus bewerten,
  • Strichaufzählung
    Grundsätze einer ausgewogenen Ernährung beschreiben unter Bedachtnahme der Schwangerschaft und des unter 1 bis 3-jährigen Kindes.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    Fachbegriffe richtig aussprechen, schreiben und erklären,
  • Strichaufzählung
    Abbildungen mit Hilfe von Fachliteratur beschriften,
  • Strichaufzählung
    biologische Strukturen auf einer Größenskala einordnen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    Wissen über Hygienemaßnahmen in Alltagssituationen formulieren.

Lehrstoff:

Bereich „Wechselwirkungen“:

Einzeller, Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten beim Menschen, Immunisierung

Bereich „Systeme“:

Menschliche Organsysteme, Infektionskrankheiten, Ernährungsformen, Nahrungsbestandteile, Essstörungen, Ernährung des Säuglings, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Atmung, Verdauung, Ausscheidung, Nervensystem, Hygiene, Krankheiten und deren Vermeidung

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Referat, Diskussion, Fachbegriffe

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Hygienemaßnahmen

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“

  • Strichaufzählung
    den molekularen Aufbau und die Struktur der Nukleinsäuren darstellen und erläutern.

im Bereich „Wechselwirkungen“

  • Strichaufzählung
    Formen und Ursachen von genetischen Veränderungen des Erbmaterials nennen,
  • Strichaufzählung
    Auswirkungen von genetischen Veränderungen auf die Organismen ableiten.

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

  • Strichaufzählung
    grundlegende zellphysiologische Vorgänge mit Relevanz für das Erbgut erklären und bewerten,
  • Strichaufzählung
    Gesetzmäßigkeiten der Vererbung anhand ausgewählter Beispiele anwenden.

im Bereich „Naturwissenschaftliche Arbeitsweisen“

  • Strichaufzählung
    Methoden der Biotechnologie und Reproduktionsmedizin beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Methoden der Biotechnologie und Reproduktionsmedizin aus ethischer Sicht bewerten,
  • Strichaufzählung
    Konsequenzen der Biotechnologie und Reproduktionsmedizin für die Organismenwelt ableiten.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    ein komplexes Thema nach vorgegebenen Kriterien präsentieren,
  • Strichaufzählung
    ein Handout nach vorgegebenen Kriterien anfertigen,
  • Strichaufzählung
    zu einem Thema aktuellen Informationen sammeln, filtern und strukturieren,
  • Strichaufzählung
    auf der Grundlage von Fachinformationen eine eigene Meinung bilden und vertreten.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    mit Hilfe des erworbenen Fachwissens Verhaltensweisen im Umgang mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen beschreiben.

Lehrstoff:

Bereich „Stoffe, Teilchen und Strukturen“:

DNA, RNA, Chromosomen

Bereich „Wechselwirkungen“:

Mutationen, gonosomale Erbkrankheiten, autosomale Erbkrankheiten

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Proteinbiosynthese – der Weg vom Gen zum Merkmal, Genetischer Code, Mendel‘sche Regeln, Erbgänge, Stammbaumanalyse, Zwillingsforschung, Mitose, Meiose

Bereich „Naturwissenschaftliche Arbeitsweisen“:

Gentechnik (gentechnisch veränderte Stoffe), gesetzliche Grundlagen, Kennzeichnungspflicht, Klonen, In Vitro Fertilisation, Leihmutterschaft, Präimplantationsdiagnostik, Stammzellen, Gentherapie, Pränataldiagnostik

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Referat, Diskussion

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Ernährungsrichtlinien bei einem „Schmetterlingskind“

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Wechselwirkungen“

  • Strichaufzählung
    übergeordnete Verhaltenskreise beschreiben und erklären.

im Bereich „Entwicklungen und Prozesse“

  • Strichaufzählung
    Theorien zur Entstehung und Entwicklung des Lebens beschreiben.

im Bereich „Naturwissenschaftliche Arbeiten“

  • Strichaufzählung
    Verhaltensweisen von Tieren beobachten und ein Protokoll erstellen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    aus unterschiedlichen Quellen fachspezifische Informationen auswählen und bewerten.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    ein naturwissenschaftliches Thema altersgerecht aufbereiten und präsentieren.

Lehrstoff:

Bereich „Wechselwirkungen“:

Balzverhalten, Sozialverhalten, Sexualverhalten

Bereich „Entwicklungen und Prozesse“:

Evolution, Stammesgeschichte des Menschen, chemische und biologische Evolution, Fossilien, Urknalltheorie, Dinosaurier

Bereich „Naturwissenschaftliche Arbeiten“:

Beobachtung im Tiergarten, Ethnogramme, Zwillingsforschung, Altersbestimmung von Fossilien, Erforschung der Bienensprache, Analyse von Tierbehausungen

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Artgerechte Tierhaltung, menschliche Verhaltensweisen, Biographien bedeutsamer Verhaltensforscher

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Besuch eines Tiergartens, Tierbeobachtung, Dinosaurier, Kinderfragen, Experimente

3.7 GRUNDLAGEN DER INFORMATIK UND MEDIEN

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Textverarbeitung“

  • Strichaufzählung
    Formatierung und Layout von ein- und mehrseitigen Dokumenten nach definierten Standards erstellen und zweckmäßig gestalten.

im Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“

  • Strichaufzählung
    einfache Berechnungen mit Standardprogrammen durchführen,
  • Strichaufzählung
    Daten lesbar aufbereiten und in Diagrammen darstellen.

im Bereich „Grundlagen der EDV“

  • Strichaufzählung
    eine einfache Dateiorganisation erstellen,
  • Strichaufzählung
    Datensicherungen durchführen,
  • Strichaufzählung
    grundlegende Dateiformate und ihre Bedeutung erklären,
  • Strichaufzählung
    wesentliche Komponenten der Hardware benennen und bedienen,
  • Strichaufzählung
    Software grundlegend bedienen und verwenden.

im Bereich „Präsentation“

  • Strichaufzählung
    einfache Präsentationen mittels geeigneter Medien erstellen,
  • Strichaufzählung
    wesentliche Qualitätskriterien für Präsentationen benennen und anwenden,
  • Strichaufzählung
    Bilder für eine Präsentation bearbeiten.

im Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke)

  • Strichaufzählung
    Möglichkeiten der Suche im Internet nennen und ihre Grenzen berücksichtigen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    Texte zweckmäßig gestalten,
  • Strichaufzählung
    Ergebnisse ansprechend formatieren und präsentieren,
  • Strichaufzählung
    Computer und Medien zielführend und zweckmäßig verwenden.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    Fachinformationen im Internet finden und in ihrer Qualität bewerten,
  • Strichaufzählung
    umfangreiche Dokumente gestalten,
  • Strichaufzählung
    vorhandene Dokumente und Medien überarbeiten.

Lehrstoff:

Bereich „Textverarbeitung“:

Grundlagen der Typographie, Textverarbeitungsprogramm, zweckmäßiges Gestalten einfacher (Sach-) Texte, Titelblatt, Textblock, Inhaltsverzeichnis, Zitieren und Literaturverzeichnis, Graphiken und Tabellen, Verwendung von Formatvorlagen, Serienbriefe, Grundlagen der Gestaltung einer Facharbeit (zB Diplomarbeit)

Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“:

Dateneingabe und Formatierung, Sortierung, einfache Berechnungen, Auto-Ausfüllen Funktion, Verwendung von Formeln, Diagrammerstellung, Tabellenkalkulation

Bereich „Grundlagen der EDV“:

Speichern, Umbenennen, Löschen von Dateien, Anlegen von Ordnerstrukturen, Speichern im Netzwerk, Cloud, Backup, gängige Dateiformate, Umwandlungs- und Kompatibilitätsfragen, Speicherbedarf und Informationsverlust, Teile eines Computers (auch: Notebook – Tablet – Smartphone), GUI, Objekte und Eigenschaften, Eingabemedien und ihre Funktionen, Hilfefunktionen, technische Standards

Bereich „Präsentation“:

Grundlagen des Präsentierens, der Wahrnehmung und des Lernens, einfache Visualisierungen, Lesbarkeit, Strukturierung und Layout von Folien, Wahl der Schriftarten, Farbe und Weißraum, Unterschied Handout und Folie, Bilder für unterschiedliche Präsentationen

Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke):

Web, Internet, Netzwerke; Funktionsweise, Möglichkeiten und Grenzen von Suchmaschinen, Fundorte für Wissen, Qualitätsbewertung von Quellen für definierte Zwecke nach inhaltlichen und formalen Kriterien, Zitat und Plagiat

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Handouts, Unterlagen für Referate, Plakate, Arbeiten mit umfangreicheren Dokumenten, Darstellung von Ergebnissen in Diagrammen, Listen, Plakaten, Grundlagen des Erstellens von Präsentationen, einfache Berechnungen mit einer Tabellenkalkulation

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Recherche zu Themen aus dem Berufsfeld, Bewertung der gefundenen Materialien

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“

  • Strichaufzählung
    Daten zweckmäßig darstellen und präsentieren,
  • Strichaufzählung
    einfache Anwendungen im Bereich der Datenverarbeitung erstellen.

im Bereich „Grundlagen der EDV“

  • Strichaufzählung
    mit Daten verantwortungsvoll umgehen,
  • Strichaufzählung
    einfache Probleme mit Hard- und Software lösen.

im Bereich „Präsentation“

  • Strichaufzählung
    eine multimediale Präsentation erstellen und vorführen.

im Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke)

  • Strichaufzählung
    Plattformen für Kommunikation und Wissenserwerb nutzen,
  • Strichaufzählung
    Nutzen und Gefahren sozialer Netzwerke beurteilen.

im Bereich „Medien“

  • Strichaufzählung
    grundlegende Werkzeuge der Bildbearbeitung anwenden,
  • Strichaufzählung
    ein umfangreicheres Medienprojekt planen und durchführen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    Daten zielführend, verantwortlich und zweckmäßig verwenden.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    grundlegende Fragen des Datenschutzes im Berufsalltag berücksichtigen,
  • Strichaufzählung
    eine Präsentation zur Vermittlung von Informationen zielgruppenadäquat einsetzen,
  • Strichaufzählung
    Lern-, Spiel- und Anwendungsprogramme im beruflichen Alltag bewerten und nutzen.

Lehrstoff:

Bereich „Verwalten und Darstellen von Daten“:

Text, Liste, Diagramm, Schema, Darstellen finanzieller Vorgänge: Einnahmen- Ausgabenrechnung, erfassen und grafisches Darstellen von Daten, Arbeit mit unterschiedlichen Medien

Bereich „Grundlagen der EDV“:

Personenbezogene Daten, Datensicherheit, Datensicherung, einfache Hardware- und Softwareprobleme, Fehlermeldungen, Updates und Reparaturinstallation

Bereich „Präsentation“:

Layout und Formatierung von Präsentationen, Animationen und Steuerung des Ablaufs, Einbindung von Medien, fachgerechte Visualisierung von Inhalten, praktische Durchführung von Präsentationen, Feedback und Bewertung, Gestaltung und Verwendung von Präsentationsunterlagen, Technik (Geräte und Medien)

Bereich „Netzwerke“ (Web, Internet, Netzwerke):

Soziale Netzwerke (Cybermobbing, Netiquette), Datenschutz (gesetzlicher Rahmen, eigener Beitrag)

Bereich „Medien“:

Bildformate und ihre Bedeutung, Bearbeiten der Größe, Korrekturen und Filter, Markieren, Ebenen, Montage. Technische Voraussetzungen, notwendige Schritte, Ziele, formale Ansprüche, Grundlagen der Erstellung eines Projektes

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Erstellen von Präsentationen nach den Prinzipien der Zweckmäßigkeit und den Anforderungen des jeweiligen Mediums, Kenntnis der wesentlichen Elemente von Datensicherheit und Datenschutz

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Gestaltung von kleinen Broschüren und Informationsschriften, Erstellen bzw. Warten einer Webpage, (Fach-) Präsentation für den Elternabend, Videodokumentation, Info-Folder über eine Institution, Schutz der eigenen Daten, Umgang mit personenbezogenen Daten in Institutionen

4. ELEMENTARPÄDAGOGIK (UNTER 1 BIS 6 JAHRE) – THEORIE UND PRAXIS

4.1 PÄDAGOGIK, (einschließlich Psychologie, Soziologie)

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

  • Strichaufzählung
    die Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Erziehung darstellen,
  • Strichaufzählung
    den gesellschaftlichen Wandel als Bedingung für pädagogisches Handeln erläutern.

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

  • Strichaufzählung
    die Bedeutung der Selbststeuerung erklären.

im Bereich „Lernen“

  • Strichaufzählung
    psychologischen und lerntheoretische Aspekte des Spiels beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Grundsätze des Lernens wiedergeben,
  • Strichaufzählung
    Lernprozesse in Ansätzen reflektieren,
  • Strichaufzählung
    Lernstrategien benennen, anwenden und reflektieren,
  • Strichaufzählung
    die Anlage- und Umweltproblematik exemplarisch darstellen.

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

  • Strichaufzählung
    Texte sinnerfassend wiedergeben,
  • Strichaufzählung
    wissenschaftliche Methoden der Pädagogik erklären.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Grundlagen der menschlichen Entwicklung, des Verhaltens, der Erziehung, Bildung und Sozialisation, pädagogische Anthropologie

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Möglichkeiten der Selbststeuerung

Bereich „Lernen“:

Gedächtnis, Lernprozess, Lernstrategien, Lernform Spiel Anlage- Umwelt - Selbststeuerung

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

Texte, Artikel, natur- und geisteswissenschaftliche Methoden

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Lernen“

  • Strichaufzählung
    Lerntheorien erklären und einen Bezug zur Praxis und zum Alltag herstellen,

im Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“

  • Strichaufzählung
    die Bedeutung der Erziehung im pädagogischen Prozess reflektieren,
  • Strichaufzählung
    Erziehungsstile und Erziehungsmaßnahmen benennen und beschreiben.

Lehrstoff:

Bereich „Lernen“:

Lerntheorien, Erkenntnisse der Neurowissenschaften

Bereich „Organisation von Bildungsprozessen“:

Erziehungsstile und Erziehungsmaßnahmen

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

  • Strichaufzählung
    spezielle Interaktions- und Kommunikationsstrategien des unter 1 bis 3-jährigen Kindes einordnen, darstellen und erläutern.

im Bereich „Lernen“

  • Strichaufzählung
    die pränatale Entwicklung beschreiben,
  • Strichaufzählung
    entwicklungspsychologische Grundlagen des unter 1 bis 6-jährigen Kindes beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Kompetenzen für einen gelingenden Schuleintritt erläutern,
  • Strichaufzählung
    Faktoren für einen gelingenden Bindungs- und Beziehungsaufbau beschreiben.

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

  • Strichaufzählung
    Fachinhalte vergleichen,
  • Strichaufzählung
    korrektes Zitieren,
  • Strichaufzählung
    Fachliteratur recherchieren und anhand konkreter Aufgabenstellungen analysieren.

Lehrstoff:

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Beziehungsaufbau, Entwicklung und Förderung der Sprache

Bereich „Lernen“:

Pränatale Entwicklung, Entwicklungspsychologische Grundlagen des unter 1 bis 6-jährigen Kindes, Bindungstheorien, Resilienz

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

Wissenschaftliche Arbeitsweisen, unterschiedliche Quellen recherchieren, Zitieren, Exzerpieren

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Lebenswelten von Kindern reflektieren.

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Möglichkeiten zur Erhaltung der seelischen Gesundheit reflektieren,
  • Strichaufzählung
    Bedeutung unbewusster Prozesse für das Erleben und Verhalten verstehen.

im Bereich „Lernen“

  • Strichaufzählung
    wesentliche sozialpsychologische Grundlagen von Gruppenprozessen erläutern,
  • Strichaufzählung
    pädagogische Konzepte im Wandel der Zeit erläutern.

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

  • Strichaufzählung
    Texte analysieren und interpretieren,
  • Strichaufzählung
    fachspezifische Texte verfassen.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Familienformen, Flucht und Migration, Scheidung, Trennung, Tod

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Stress- und Zeitmanagement, Persönlichkeitstheorien

Bereich „Lernen“:

Grundlagen der Sozialpsychologie, Pädagogische Konzepte in Vergangenheit und Gegenwart,

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

Geisteswissenschaftliche Forschungsmethoden

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

  • Strichaufzählung
    das Wesen der Philosophie erklären,
  • Strichaufzählung
    Grundfragen der Philosophie beschreiben,
  • Strichaufzählung
    gesellschaftliche Veränderungen im historischen Kontext und deren Auswirkungen auf das pädagogische Handeln reflektieren,
  • Strichaufzählung
    den gesellschaftlichen Wandel als Bedingung für pädagogisches Handeln und die Auseinandersetzung mit dem unter 1 bis 6-jährigen Kind reflektieren.

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

  • Strichaufzählung
    ausgewählte Theorien der Kommunikationspsychologie und Prinzipien der Gesprächsführung reflektieren.

im Bereich „Intervention“

  • Strichaufzählung
    Maßnahmen zur Gewaltprävention erläutern.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Disziplinen, Grundlagen der Philosophie, philosophische Fragen, Werte und Normen im gesellschaftlichen Wandel, Zielsetzungen des pädagogischen Handelns, Menschenbild

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Sprache als Ausdrucksmöglichkeit und Kommunikationsmittel, Kommunikationsmodelle, Prinzipien der Gesprächsführung

Bereich „Intervention“:

Phänomen Gewalt

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

  • Strichaufzählung
    gesellschaftliche und historische Zusammenhänge und deren Auswirkungen auf die Pädagogik beschreiben,
  • Strichaufzählung
    verantwortliches Handeln für die Gesellschaft diskutieren.

im Bereich „Lernen“

  • Strichaufzählung
    Erkenntnisse aus unterschiedlichen Fachbereichen situationsadäquat vernetzen.

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

  • Strichaufzählung
    Fachliteratur vergleichen und analysieren.

im Bereich „Diversity“

  • Strichaufzählung
    interkulturelle Aspekte pädagogischen Handelns analysieren,
  • Strichaufzählung
    geschlechter- und diversitätsrelevante Aspekte pädagogischen Handelns analysieren.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Pädagogische Konzepte, Ethik- und Moralvorstellungen, Menschenrechte

Bereich „Lernen“:

Aktuelle entwicklungspsychologische und bildungstheoretische Forschungsergebnisse

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

Fachliteratur

Bereich „Diversity“:

Vorurteilsbewusste Erziehung, Integration, Migration, Flucht

Schularbeiten:

1. - 5. Semester: je 1 zweistündige Schularbeit

6. Semester: 1 dreistündige Schularbeit

4.2 INKLUSIVE PÄDAGOGIK

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

  • Strichaufzählung
    sich den eigenen Zugang zur Thematik Inklusion bewusstmachen und reflektieren,
  • Strichaufzählung
    die Auswirkungen verschiedener Rahmenbedingungen auf die Entwicklungschancen von Menschen erkennen und beschreiben.

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

  • Strichaufzählung
    Fachbegriffe und fachspezifische Inhalte definieren,
  • Strichaufzählung
    Fachsprache situationsadäquat anwenden.

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

  • Strichaufzählung
    Fachliteratur lesen und wesentliche Inhalte filtern und wiedergeben.

im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“

  • Strichaufzählung
    Rahmenbedingungen für Inklusion und Integration beschreiben,
  • Strichaufzählung
    die Wirkung von Raumstruktur und Medienangebot reflektieren und Veränderungen antizipieren,
  • Strichaufzählung
    geeignete Spielmaterialien, Sozialformen, Rahmenbedingungen für Kinder mit unterschiedlichen Bedürfnissen beschreiben.

im Bereich „Diversity“

  • Strichaufzählung
    Intentionen und Perspektiven der Inklusion und Integration beschreiben,
  • Strichaufzählung
    behindertenspezifische Barrieren erkennen und beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Auswirkungen unterschiedlicher familiärer, kultureller Lebensbedingungen erkennen und beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Institutionen und Möglichkeiten zur Unterstützung beschreiben.

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

  • Strichaufzählung
    Verhaltens- und Erscheinungsformen von Kindern mit unterschiedlichen Entwicklungs- und Lernvoraussetzungen bzw. Begabungen wahrnehmen und beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Methoden zur Unterstützung professionellen Handelns nennen und einfache sonderpädagogische Maßnahmen beschreiben.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Historische Entwicklung des Umgangs mit Menschen mit Behinderungen, Normen und Normabweichungen, Vergleich des Umgangs mit Menschen mit Behinderungen in anderen Kulturen, Wertgrundlagen, Menschenbild, Behindertenrechtskonvention als Grundlage gesellschaftspolitischer Interventionen

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Separation, Segregation, Integration, Inklusion – Exklusion, Normalisierung, Selbstbestimmung, Empowerment, Subsidiarität

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

Fachliteratur, Medienbeiträge.

Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:

Gesetzliche Grundlagen, gesellschaftspolitischer Auftrag, Umsetzungsmöglichkeiten, Modelle der Inklusion, Rahmenbedingungen. Personelle, zeitliche, räumliche Strukturen, Hilfs- und Assistenzmodelle, Kinder- und Jugendhilfe, verschiedene Träger und Organisationen

Bereich „Diversity“:

Modelle der Inklusion und Integration, Bio-Psycho-Soziales Bedingungsmodell,Gefährdung durch Armut, Gewalterfahrung, Intersektionalität, traumatische Erlebnisse, Ableismus, Resilienz

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Beobachtungsmethoden, Erscheinungsbilder und Verhalten von Kindern mit Auffälligkeiten. Einfache sonderpädagogische Maßnahmen

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

  • Strichaufzählung
    Klassifikationssysteme nennen und exemplarisch beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Formen von Entwicklungsverzögerung, Behinderung und deren Förderbedarf beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Begabungen und Fähigkeiten von Kindern mit Behinderungen reflektieren,
  • Strichaufzählung
    Aufgaben- und Verantwortungsbereiche der Pädagoginnen und Pädagogen nennen und von anderen Disziplinen abgrenzen,
  • Strichaufzählung
    Möglichkeiten der Psychohygiene benennen und anwenden.

im Bereich „Lernen“

  • Strichaufzählung
    Kenntnisse aus unterschiedlichen Fachbereichen lösungsorientiert und situationsadäquat vernetzen und einen Praxisbezug herstellen,
  • Strichaufzählung
    Interventionen planen und reflektieren.

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

  • Strichaufzählung
    Fachliteratur recherchieren und bewerten.

im Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“

  • Strichaufzählung
    die Aufgaben- und Verantwortungsbereiche unterschiedlicher Berufsgruppen in der interdisziplinären Arbeit beschreiben.

im Bereich „Intervention“

  • Strichaufzählung
    Prozesse der Wahrnehmungsverarbeitung und deren mögliche Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes beschreiben,
  • Strichaufzählung
    die spezielle Situation von Familien mit Kindern mit Behinderung reflektieren,
  • Strichaufzählung
    Unterstützungsmaßnahmen für Betroffene und Familien beschreiben.

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

  • Strichaufzählung
    Begriffe differenzieren und definieren.

Lehrstoff:

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Psychohygiene, ICD 10, DSM römisch fünf, Klassifikation der WHO, verschiedene Behinderungen (exemplarisch Down Syndrom, Autismus, Wahrnehmungsstörungen, usw.); Aufgaben der Sonderkindergartenpädagogin, des Sonderkindergartenpädagogen, Psychologin, gezielte Entwicklungsförderung, andere relevante Berufsgruppen; Krankheits- und Störungsbilder, Unterstützungsmaßnahmen für Betroffene und Angehörige, sowie Personal

Bereich „Lernen“:

Netzwerke in Theorie und Praxis, Therapieformen

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

Fachzeitschriften, Fachliteratur, Studien

Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:

Unterschiedliche Wissenschafts- und Berufsdisziplinen, Unterstützungsmaßnahmen im Alltag

Bereich „Intervention“:

Beobachtung, Dokumentation; Gestaltung der Interaktion im Alltag der elementaren Einrichtung mit betroffenen Familien und deren Umfeld, Barrieren und deren Beseitigung; Relevante Erkenntnisse der Neurowissenschaften; Entwicklungsgespräche, Selbsthilfegruppen, Therapiemöglichkeiten

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Fachbegriffe, zB Psychologie, Psychiatrie, Psychotherapie, Sonderpädagogik, Pädiatrie, Diagnostik, Prognose, Supervision, Coaching

4.3. FRÜHE SPRACHLICHE BILDUNG UND FÖRDERUNG

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Sprachbewusstsein/Deutsch“

  • Strichaufzählung
    die zentralen Funktionen der Sprache benennen und sie in Beziehung zu Gebrauchskontexten und Sprachregistern setzen,
  • Strichaufzählung
    zentrale, spracherwerbsrelevante Merkmale und Inhalte der sprachlichen Ebenen benennen und zuordnen.

im Bereich „Kommunikation und Sprache/Praxis“

  • Strichaufzählung
    kulturell bedingte Haltungen und Einstellungen von Familien zu (institutioneller) Bildung reflektieren,
  • Strichaufzählung
    Beobachtungsbögen zur Erfassung der Sprachkompetenz entsprechend der Vorgaben adäquat anwenden,
  • Strichaufzählung
    individuelle Sprachförderpläne entwickeln,
  • Strichaufzählung
    Alltagssituationen und Bildungsmittel für Sprachförderung gezielt einsetzen.

Lehrstoff:

Bereich „Sprachbewusstsein/Deutsch“:

Funktionen der Sprache, Sprachregister: Alltags-/Bildungssprache; sprachliche Ebenen, zentrale Inhalte und Funktionen mit Relevanz für den Spracherwerb; Sprachsystem: Phonetik, Phonologie, Morphologie, Syntax, Lexikon/Semantik, Sprachhandlung: Pragmatik, Diskurs; ko-konstruktive Lernprozesse

Bereich „Kommunikation und Sprache/Praxis“:

Frühe institutionelle Bildung, Haltung, kulturelle Wertesysteme; Instrumente zur Sprachstandserhebung, zB BESK (DaZ) KOMPAKT; Sprachkonzepte, pädagogische Impulse, Beobachtung; Spielbereiche, Kinderliteratur: inhaltliche sowie sprachliche Aspekte, dialogische Bilderbuchbetrachtung, Lernspiele, Sprechanlässe

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Kommunikation und Sprache/Deutsch als Zweitsprache“

  • Strichaufzählung
    sprachliche Äußerungen von Kindern in Beziehung zu den Erwerbsphasen von Deutsch als Zweitsprache einschätzen,
  • Strichaufzählung
    die Besonderheiten der deutschen Sprache hinsichtlich Grammatik und Wortschatz in Bezug auf den DaZ-Erwerb reflektieren,
  • Strichaufzählung
    individuelle Sprachkompetenzen zwei- und mehrsprachiger Kinder aufgrund der sprachlichen Biografie differenziert erfassen und Schlussfolgerungen für die pädagogische Arbeit ableiten,
  • Strichaufzählung
    Mehrsprachigkeit als durchgehendes Prinzip für das pädagogische Bildungsgeschehen reflektieren,
  • Strichaufzählung
    die bildungspolitische Diskussion in Bezug auf Mehrsprachigkeit und Migration in der Gesellschaft reflektieren.

Lehrstoff:

Bereich „Kommunikation und Sprache/Deutsch als Zweitsprache“:

Deutsch als Zweitsprache, Spracherwerbsphasen der Zweitsprache Deutsch in der frühen Kindheit, Phasenmodell; Besonderheiten der deutschen Sprache, individuelle Sprachkompetenzen, Sprach(en)biografie; Mehrsprachigkeit als Entwicklungsaufgabe von Kindern, Konzepte zur Mehrsprachigkeit, mehrsprachige Projekte; Wertediskussion unterschiedlicher Sprachen, bildungspolitische Diskussion zur Mehrsprachigkeit, Minderheitensprachen in Österreich, Migration

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Kommunikation und Sprache/Didaktik“

  • Strichaufzählung
    die eigene sprachliche Sozialisation reflektieren,
  • Strichaufzählung
    förderliche Bedingungen des Erst- und Zweitspracherwerbs beschreiben und Schlussfolgerungen für die pädagogische Arbeit in elementaren Bildungseinrichtungen ableiten,
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung früher sprachlicher Bildung und Förderung von mehrsprachigen Kindern erklären.

im Bereich „Kommunikation und Sprache/Praxis“

  • Strichaufzählung
    Spiel- und Bildungsmittel zur Anregung der Sprache gezielt einsetzen,
  • Strichaufzählung
    logische Denkprozesse im Freispiel und Alltagssituation durch Sprache aktivieren,
  • Strichaufzählung
    Kinder im Alltag sprachsensibel begleiten und Sprachanlässe anregen,
  • Strichaufzählung
    mehrsprachige Kinder in Orientierung auf einen gelingenden Schuleintritt in der Sprache des Bildungssystems unterstützen.

Lehrstoff:

Bereich „Kommunikation und Sprache/Didaktik“:

Kulturelle, sprachliche und familiäre Wurzeln; Sprach(en)biografie; Qualitätskriterien, Bedeutung des Sprachvorbilds: Entwicklungsorientiertheit unter dem Blickwinkel der Ganzheitlichkeit; Sprache als Querschnittsdomäne, Bedingungen des Zweitspracherwerbs, sprachanregendes Umfeld: frühe Sprachenbildung als Basis der Bildungsbiografie

Bereich „Kommunikation und Sprache/Praxis“:

Bildungs- und Spielmittel, mehrsprachige Lieder, rhythmische Sprachspiele; Denkprozesse, Freispiel, Alltagssituationen, logische Abfolge; sprachanregendes Klima, alltagsintegrierte sprachliche Bildung, Literacy; Sprachkompetenzen, Schuleingangsphase, pädagogische Impulse

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Entwicklungs- und Bildungsprozesse/Pädagogik“

  • Strichaufzählung
    sprachliche Äußerungen von Kindern in der Erstsprache Deutsch einschätzen,
  • Strichaufzählung
    die Notwendigkeit realer, gegenständlicher Erfahrungen mit allen Sinnen in den ersten Lebensjahren für das Wortverständnis und die Wortbedeutung erklären,
  • Strichaufzählung
    Aspekte der Migration reflektieren.

im Bereich „Kommunikation und Sprache/Didaktik“

  • Strichaufzählung
    pädagogische Feinfühligkeit für sprach- und kultursensibles Handeln nützen,
  • Strichaufzählung
    Aspekte der sprachlichen Vielfalt reflektieren,
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung der Bildungskooperation im Zusammenhang mit Sprachentwicklung und Sprachförderung argumentieren,
  • Strichaufzählung
    die Ressource der Erstsprachen für den Erwerb einer weiteren Sprache argumentieren,
  • Strichaufzählung
    Methoden zur Förderung von rezeptiven und produktiven Sprachkompetenzen diskutieren,
  • Strichaufzählung
    verschiedene Disziplinen beschreiben und die eigene Zuständigkeit gegenüber anderen Fachbereichen abgrenzen.

Lehrstoff:

Bereich „Entwicklungs- und Bildungsprozesse/Pädagogik“:

Meilensteine und Spracherwerbsprozesse in der Erstsprache Deutsch; Begriffsbildung, Wortverständnis, sensomotorische Erfahrungen; Migration, kulturelle Vielfalt, Transkulturalität

Bereich „Kommunikation und Sprache/Didaktik“:

Sensitive Responsivität als förderliche Rahmenbedingung für den (Zweit-) Spracherwerb sprachliche Vielfalt als Chance, Kinder mit Fluchterfahrung, eigene Haltung; Kooperation mit mehrsprachigen Eltern bzw. Erziehungsberechtigten, Erstsprache als Basis für den Zweitspracherwerb; Methoden zur Sprachförderung, Codierungsformen von Bildungsmitteln (vom Gegenständlichen zum Abstrakten), rezeptive und produktive Sprachkompetenz; Expertinnen und Experten aus anderen Fachbereichen, Beratung.

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Entwicklungs- und Bildungsprozesse/Inklusive Pädagogik“

  • Strichaufzählung
    biologische, kognitive und soziale Ursachen sowie zentrale Indikatoren einer Sprachentwicklungsstörung nennen,
  • Strichaufzählung
    Sprachfördermaßnahmen bei individuellen Auffälligkeiten bei Bedarf in Kooperation mit Expertinnen und Experten und Eltern bzw. Erziehungsberechtigten entwickeln und adäquate Maßnahmen ableiten,
  • Strichaufzählung
    interkulturelle Sprachspiele im pädagogischen Alltag adäquat einsetzen bzw. selbst entwickeln,
  • Strichaufzählung
    Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung erkennen und adäquate Maßnahmen für das pädagogische Handlungsfeld ableiten.

im Bereich „Kommunikation und Sprache/Praxis“

  • Strichaufzählung
    Bildungsangebote insbesondere zur Entwicklung der Sprachkompetenz im Rahmen der Bildungskooperation mit der Schule auswählen,
  • Strichaufzählung
    Ergebnisse der Spracheinschätzung auswerten, als Grundlage für die Planung auf Gruppen- und individueller Ebene heranziehen und auf dieser Grundlage entsprechende Maßnahmen ableiten,
  • Strichaufzählung
    Hospitationen an Volksschulen hinsichtlich der sprachlichen Bildung reflektieren,
  • Strichaufzählung
    Möglichkeiten der Kommunikation zu Ergebnissen der Sprachstandfeststellung im Rahmen der Bildungskooperation reflektieren.

Lehrstoff:

Bereich „Entwicklungs- und Bildungsprozesse/Inklusive Pädagogik“:

Merkmale und Ursachen von Sprachentwicklungsstörungen (Bereiche Grammatik und Wortschatz), Spracherwerbstheorien; Sprachfördermaßnahmen, Bildungskooperation; interkulturelle Materialien, Spiel- und Bildungsmittel; Auffälligkeiten in der Sprech- bzw. Sprachentwicklung, Meilensteine der Sprachentwicklung, interdisziplinäre Kooperation, Beobachtung

Bereich „Kommunikation und Sprache/Praxis“:

Transition, Kooperation mit Schule, Angebote am Übergang, Literacy; Spracheinschätzung, Interpretation, Bildungsangebote für die individuelle Ebene und auf der Gruppenebene; Beratung, Entwicklungsgespräche, Bildungskooperation mit Eltern bzw. Erziehungsberechtigten und der Schule, Übergangsbrief bzw. Übergangsblatt, Übergangsportfolio

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Kommunikation und Sprache/Didaktik“

  • Strichaufzählung
    Sprachprojekte vergleichen,
  • Strichaufzählung
    Modelle des begleitenden Übergangs von der elementaren Bildungseinrichtung in die Schule insbesondere zur sprachlichen Bildung beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Codierungsformen von gegenständlichen bis hin zu abstrakten Spiel- und Bildungsmitteln zur sprachlichen Bildung unterscheiden und deren Einsatz für Spiel- und Lernprozesse reflektieren,
  • Strichaufzählung
    Software/Apps zur Unterstützung der sprachlichen Bildung und Förderung für den Einsatz im Bildungsgeschehen evaluieren.

im Bereich „Hören und Erfassen/Rhythmisch-musikalische Erziehung, Musikerziehung/Stimmbildung“

  • Strichaufzählung
    förderliche Faktoren für Sprache und Sprechen und ihr Zusammenwirken beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Rhythmikeinheiten zur Sprachbildung entwickeln,
  • Strichaufzählung
    Lieder hinsichtlich Stereotypen und Diskriminierung bewerten,
  • Strichaufzählung
    das Potential für die Förderung der phonologischen Entwicklung und Bewusstheit beschreiben und zielgerichtet einsetzen.

Lehrstoff:

Bereich „Kommunikation und Sprache/Didaktik“:

Sprachprojekte, Fachliteratur; Modelle am Übergang, Bildungskooperation, Transition; Codierungsformen: Gegenständliche, modellhafte, abbildhafte, symbolische Bildungsmittel; Software/Apps, digitale Bilderbücher, digitale Spiele

Bereich „Hören und Erfassen/Rhythmisch-musikalische Erziehung, Musikerziehung/Stimmbildung“:

Unterschiedliche Entwicklungsbereiche, Ganzheitlichkeit, holistische Zugangsweise; Planung von Stundenbildern, prosodische Elemente; Beobachtung, Planung und Durchführung sprachfördernder rhythmischer Sequenzen und Rhythmikeinheiten; mehrsprachige Lieder, Musikrichtungen, Weltmusik, Instrumente; Sprüche, Reime, phonologische Bewusstheit

4.4 DIDAKTIK

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

  • Strichaufzählung
    das aktuelle Bild vom Kind skizzieren bzw. im Wandel der Zeit reflektieren,
  • Strichaufzählung
    das aktuelle Bildungsverständnis Elementarer Bildungseinrichtungen diskutieren,
  • Strichaufzählung
    Einstellungen und Haltungen zur außerfamiliären Betreuung vergleichen,
  • Strichaufzählung
    Rechte des Kindes formulieren.

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

  • Strichaufzählung
    die Zeitstruktur des Alltags und die Bedeutung der Phasen in elementaren Bildungseinrichtungen darstellen.

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

  • Strichaufzählung
    Fachbegriffe beschreiben und anhand von Beispielen erklären.

im Bereich „Lernen“

  • Strichaufzählung
    Bedeutung der Sozialform für unterschiedliche Bildungsangebote erklären,
  • Strichaufzählung
    Sozialformen für die Gestaltung von Lernprozessen für das unter 1 bis 6-jährige Kind begründen,
  • Strichaufzählung
    Bildungsangebote didaktisch aufbauen.

im Bereich Basistechniken und wissenschaftlichen Arbeitens

  • Strichaufzählung
    Fachinhalte kennenlernen, verstehen und wiedergeben.

im Bereich Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen

  • Strichaufzählung
    die Organisation elementarer Bildungseinrichtungen in Österreich erklären.

im Bereich Intervention

  • Strichaufzählung
    Bedeutung von Beobachtung für Bildungsprozesse fachliche begründen.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Das kompetente Kind, Wechselprozesse zwischen Kind und seiner Lebenswelt – kindliche Lebenswelten der Gegenwart, Bildungsverständnis, UN-Kinderrechte

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Zeitstruktur und Phasen in elementaren Bildungseinrichtungen

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Fachbegriffe der Didaktik unter der Elementarpädagogik

Bereich „Lernen“:

Ausdrucksformen des Kindes in den Bereichen Alltagssituationen, Sozialformen und die Rolle der pädagogischen Fachkraft, lernförderliche Lernumgebung und Lernarrangements

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

Fachliteratur

Bereich „Organisation von Bildungs- und Entwicklungsprozessen“:

Organisation elementarer Bildungseinrichtungen in Österreich

Bereich „Intervention“:

Methoden der Beobachtung, Bedeutung, systematische Beobachtung

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

  • Strichaufzählung
    Prinzipien für Bildungsprozesse in elementaren Bildungseinrichtungen erklären.

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

  • Strichaufzählung
    die Entwicklung des Kindergartens zu einer elementaren Bildungseinrichtung für das unter 1 bis 6-jährige Kind reflektieren.

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

  • Strichaufzählung
    das Kompetenzmodell erklären.

im Bereich „Lernen“

  • Strichaufzählung
    Lernformen der frühen Kindheit darstellen, insbesondere das Spiel und seine Bedeutung, als Lernform für das unter 1 bis 6-jährige Kind,
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung von kreativen Ausdrucksformen des Kindes für die Kompetenzentwicklung aufzeigen bzw. reflektieren,
  • Strichaufzählung
    Bedingungs- und Entscheidungsfelder für Bildungsprozesse für das unter 1 bis 6-jährige Kind beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Einflussfaktoren auf frühkindlichen Lernprozesse nennen.

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

  • Strichaufzählung
    aktuelle Fachliteratur nennen und eigenständig verwenden.

im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“

  • Strichaufzählung
    Modelle zur ganzheitlichen Förderung von Kompetenzen in unterschiedlichen Bildungsbereichen beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Entwicklungs- und Bildungsprozesse im Alltag analysieren.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Prinzipien für Bildungsprozesse in elementaren Bildungseinrichtungen, Bedürfnislage des unter 1 bis 3-jährigen Kindes

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Geschichte elementarer Bildungseinrichtungen, geschichtliche Entwicklung und gesellschaftliche Einflüsse

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Kompetenz und Kompetenzmodell

Bereich „Lernen“:

Einflussfaktoren frühkindlicher Lernprozesse, ko-konstruktive Lernprozesse, entdeckendes, forschendes und ganzheitliches Lernen, Spiel, Freispiel, Qualitätskriterien für Bildungsmittel, Ausdrucksformen des Kindes in den Bereichen Bewegung, Musik, Gestaltung

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

(inter-) nationale Fachliteratur

Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:

Dynamische Umgebung unter besonderer Berücksichtigung des unter 1 bis 3-jährigen Kindes, Bildungsbereiche, Bildungsrahmenplan, Kompetenzen, Entwicklungsziele. Planungskonzepte

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

  • Strichaufzählung
    Förderung von kreativen Prozessen in unterschiedlichen Zusammenhängen beschreiben.

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

  • Strichaufzählung
    aktuelle Fachliteratur sinnerfassend wiedergeben.

im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“

  • Strichaufzählung
    sich mit Konzepten für Bildungsprozesse auseinandersetzen.

im Bereich „Intervention“

  • Strichaufzählung
    Bedeutung von Beobachtung für Bildungs- und Gruppenprozesse darstellen.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Divergente Denkprozesse, Kompetenz(en) des kreativen Denkens und Handelns

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

Fachliteratur

Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:

Planungskonzepte

Bereich „Intervention“:

Beobachtung, systematische Beobachtung, Methoden der Beobachtung, pädagogisches Handeln aufgrund von Beobachtungen

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

  • Strichaufzählung
    die Bedeutung früher Bildung für die Bildungsbiographie eines Kindes erklären.

im Bereich „Lernen“

  • Strichaufzählung
    Handlungskonzepte für das unter 1 bis 3-jährige Kind diskutieren.

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

  • Strichaufzählung
    Fachtexte exzerpieren.

im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“

  • Strichaufzählung
    Entwicklung emotionaler Kompetenz beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Planungsformen entwerfen,
  • Strichaufzählung
    Eingewöhnungsmodelle in elementaren Bildungseinrichtungen beschreiben.

im Bereich „Intervention“

  • Strichaufzählung
    Bedeutung der Bildungskooperation argumentieren.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Frühe Bildung als Basis der Bildungsbiographie des Kindes

Bereich „Lernen“:

Bildungsprozesse, Pflege, Räume, Ausstattung, Rolle der pädagogischen Fachkraft bei der Begleitung des unter 1 bis 3-jährigen Kindes

Bereich „Basistechnik wissenschaftlichen Arbeitens“:

Vergleichende Analyse von Fachliteratur

Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:

Emotionale Kompetenz, besondere Beachtung des unter 1 bis 3-jährigen Kindes, Formen von Planung, Projekte, Eingewöhnung, Bildungskooperation hinsichtlich des unter 1 bis 6-jährigen Kindes

Bereich „Interventionen“:

Verfahren zur Entwicklungseinschätzung, Bildungskooperation in elementaren Bildungseinrichtungen

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

  • Strichaufzählung
    die bildungspolitische Diskussion elementarer Bildungseinrichtungen reflektieren.

im Bereich „Lernen“

  • Strichaufzählung
    Kompetenzentwicklung der Kinder im letzten Jahr vor dem Schuleintritt, in unterschiedlichen Bildungsbereichen, unterstützen und analysieren,
  • Strichaufzählung
    die Entwicklung lernmethodischer Kompetenz erklären.

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

  • Strichaufzählung
    sich mit Fachliteratur nach vorgegebenen Kriterien kritisch auseinandersetzen und präsentieren,
  • Strichaufzählung
    Texte zielgruppenorientiert verfassen.

im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“

  • Strichaufzählung
    Strategien zur konstruktiven Konfliktbewältigung entwickeln.

im Bereich „Intervention“

  • Strichaufzählung
    Dokumentationsformen kindlicher Entwicklungs- und Lernprozessen darstellen.

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

  • Strichaufzählung
    Prinzipien für Bildungsprozesse in elementaren Bildungseinrichtungen verstehen und Konsequenzen für das pädagogische Handeln ableiten.

im Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“

  • Strichaufzählung
    das Konzept der Transition für den Übertritt in die Schule beschreiben.

im Bereich „Diversity“

  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Lernvoraussetzungen reflektieren,
  • Strichaufzählung
    Herausforderungen der Diversität im Kontext der elementaren Bildung reflektieren.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Bildungspolitische Diskussion im Kontext früher Bildung

Bereich „Lernen“:

Kompetenzentwicklung mit Fokus auf den Schuleintritt in allen Bildungsbereichen, mathematische, naturwissenschaftliche und technische Bildung, Sprache, Literacy

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

Vergleichende Analyse von Fachliteratur

Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:

Konstruktive Konfliktbewältigung, Bildungskooperation hinsichtlich des unter 1 bis 6-jährigen Kindes

Bereich „Intervention“:

Beobachtung, Dokumentationsformen für Entwicklungs- und Lernprozesse, Gruppendynamik, Portfolio, Lerngeschichte, Logbuch, Bildungskooperation in elementaren Bildungseinrichtungen

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Handlungsleitende Prinzipien

Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:

Transition, Transitionskompetenz, Kooperation zwischen Elementar- und Primarstufe im Rahmen der Schuleingangsphase

Bereich „Diversität“:

Ressourcenorientierter Ansatz, Begabten- und Begabungsförderung, Gender und Geschlechtsrelevante Aspekte

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

  • Strichaufzählung
    die Vielfalt kindlicher Lebenswelten im Wandel der Zeit beschreiben und reflektieren.

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

  • Strichaufzählung
    den Stellenwert elementarer Bildung argumentieren,
  • Strichaufzählung
    das Rollenverständnis reflektieren,
  • Strichaufzählung
    professionelles Handeln in der Begleitung speziell für das unter 1 bis 3-jährige Kind begründen.

im Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“

  • Strichaufzählung
    Handlungsmöglichkeiten für Bildungskooperationen nennen,
  • Strichaufzählung
    Aspekte der Teamarbeit erläutern.

im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“

  • Strichaufzählung
    Dimensionen pädagogischer Qualität in elementaren Bildungseinrichtungen argumentieren.

im Bereich „Diversität“

  • Strichaufzählung
    internationale (Forschung) Projekte der elementaren Bildung vergleichen,
  • Strichaufzählung
    interkulturelle Konzepte in der elementaren Bildung reflektieren.

im Bereich „Intervention“

  • Strichaufzählung
    ressourcenorientierte Konzepte zur Förderung kindlicher Kompetenzen besprechen.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Kindliche Lebenswelten der Gegenwart, Familienstrukturen, Armut, Konsum, Verinselung, Arbeitsplatzgestaltung, Ergonomie, Gestaltung von Spielobjekten

Bereich „Selbstmanagement und beruflichen Sozialisation“:

Professionalität, Stellenwert elementarer Bildungseinrichtungen in der Öffentlichkeit, Rolle und Kompetenzen der Pädagogin und des Pädagogen, Qualitätskriterien professionellen Handelns

Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:

Teamarbeit

Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:

Dimensionen pädagogischer Qualität, Einschätzverfahren

Bereich „Diversity“:

Internationale (Forschungs-) Projekte der elementaren Bildung, interkulturelle Konzepte unter Einbeziehung der Bildungskooperation

Bereich „Intervention“:

Ressourcenorientierte Förderung, Interdisziplinarität

Schularbeiten:

1. - 4. Semester: je 1 zweistündige Schularbeit

5. - 6. Semester: je 1 dreistündige Schularbeit

4.5 PRAXIS

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

  • Strichaufzählung
    die Individualität der kindlichen Persönlichkeit wahrnehmen und mit dem Kind wertschätzend interagieren.

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

  • Strichaufzählung
    mit Kindern in Beziehung treten.

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

  • Strichaufzählung
    die Standardsprache gebrauchen,
  • Strichaufzählung
    Gespräche mitgestalten.

im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“

  • Strichaufzählung
    Spiel- und Lernprozesse hospitieren und kindorientiert begleiten,
  • Strichaufzählung
    Bildungsprozesse beobachten und beschreiben.

im Bereich „Lernen“

  • Strichaufzählung
    Situation der elementaren Bildungseinrichtung erheben.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Persönlichkeit des Kindes, Individualität, wertschätzender Umgang, Entwicklung von situationsorientierter Handlungskompetenz

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Beziehungsaufbau zum Kind, bewusste Selbstwahrnehmung und Methoden der Praxisreflexion, Nähe und Distanz

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Standardsprache, Rolle der Praktikantin und des Praktikanten, Modelle der Kommunikation im pädagogischen Feld, Aufgabenbereiche des pädagogischen Teams im Kindergarten

Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:

Spiel- und Lernprozesse, Mitwirken im pädagogischen Alltag, Teilnahme an Spielprozessen, Hospitieren mit gezielten Aufgabenstellungen, Analyse der Bedingungs- und Entscheidungsfelder der Bildungs- und Erziehungsarbeit, praktisches Arbeiten in verschiedenen Sozialformen, Einsatz von Medien, kurz-, mittel-, und langfristige Planungsmodelle, aufbauende Vorgangsweise: Planung – Umsetzung – Reflexion

Bereich „Lernen“:

Bedingungs- und Entscheidungsfelder

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

  • Strichaufzählung
    Interaktionen reflektieren,
  • Strichaufzählung
    Modelle zur Transparenz der Bildungsarbeit anwenden,
  • Strichaufzählung
    personenspezifisch und situationsgerecht kommunizieren.

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

  • Strichaufzählung
    mit Kindern in unterschiedlichen Sozialformen in Beziehung treten.

im Bereich „Lernen“

  • Strichaufzählung
    Unterstützung zur emotionalen Entwicklung des Kindes reflektieren,
  • Strichaufzählung
    Bildungsprozesse und Lernarrangements planen und begleiten,
  • Strichaufzählung
    Kompetenzentwicklung des Kindes in Lernprozessen beschreiben.

im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“

  • Strichaufzählung
    Bildungsangebote in verschiedenen Bildungsbereichen und Sozialformen umsetzen.

im Bereich „Intervention“

  • Strichaufzählung
    Beobachtung als Ausgangslage für prozessorientiertes Planen anwenden.

Lehrstoff:

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Non- und paraverbale sowie verbale Aspekte der Kommunikation, Modelle der Transparenz der Bildungsarbeit planen, durchführen und reflektieren, bewusste Selbstwahrnehmung, Persönlichkeit des Kindes, Individualität, wertschätzender Umgang, Entwicklung von situationsorientierter Handlungskompetenz, Rolle der Praktikantin und des Praktikanten, Modelle der Kommunikation im pädagogischen Feld, Aufgabenbereiche des pädagogischen Teams im Kindergarten

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Bewusste Selbstwahrnehmung und Reflexionsmodelle, Entwicklung einer situationsorientierten Handlungskompetenz, Nähe und Distanz, Ko-Konstruktion

Bereich „Lernen“:

Emotionen des Kindes, Planung, Reflexion, Beobachtung, Kompetenzentwicklung, Freispiel, Bildungsmittel, Situationsanalyse

Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:

Pädagogische Impulse und Bildungsangebote zu Bildungsbereichen, methodischer Aufbau, Besuche von berufsbezogenen Institutionen

Bereich „Intervention“:

Beobachtung und Dokumentation, Darstellung von Beobachtungsergebnissen

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

  • Strichaufzählung
    auf Basis von Beobachtungen auf Bedürfnisse des Kind reagieren,
  • Strichaufzählung
    die speziellen Bedürfnisse des unter 1 bis 3-jährigen Kindes benennen,
  • Strichaufzählung
    Lernsituationen erkennen und das pädagogische Handeln danach ausrichten,
  • Strichaufzählung
    Selbst- und Fremdwahrnehmung vergleichen,
  • Strichaufzählung
    kindliche Lern- und Bildungsprozesse im Alltag bewusst begleiten.

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

  • Strichaufzählung
    personenspezifisch und situationsgerecht kommunizieren,
  • Strichaufzählung
    Fachbegriffe anwenden,
  • Strichaufzählung
    Sprachkompetenz des unter 1 bis 6-jährigen Kindes fördern.

im Bereich „Lernen“

  • Strichaufzählung
    Situation der elementaren Bildungseinrichtung erheben,
  • Strichaufzählung
    Bildungsprozesse planen und begleiten,
  • Strichaufzählung
    Strategien im Umgang mit konstruktiver Konfliktbewältigung erproben.

im Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“

  • Strichaufzählung
    im Bildungsgeschehen kooperativ mitarbeiten.

im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“

  • Strichaufzählung
    Planen, Durchführen und Reflektieren als fortlaufenden Prozess beschreiben,
  • Strichaufzählung
    entwicklungsangemessene Bildungs- und Spielmittel bzw. Medien zur Unterstützung von Lernprozessen einsetzen.

im Bereich „Intervention“

  • Strichaufzählung
    Beobachtungen durchführen,
  • Strichaufzählung
    in Pflegesituationen altersadäquat auf die Bedürfnisse des Kindes eingehen,
  • Strichaufzählung
    Autonomiebestrebungen des Kindes unterstützen,
  • Strichaufzählung
    gruppendynamische Prozesse reflektieren.

Lehrstoff:

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Vorbildwirkung, Reflexion von Kontakten und Beziehungen, Bedürfnisse des unter 1 bis 3-jährigen Kindes, Alltag, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Spiel- und Lernprozesse, Alltag, Tagesablauf, Freispiel, Ko-Konstruktion

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Reflexion des Sprachgebrauchs, Kommunikation mit Erwachsenen und Kindern, Planungs- und Reflexionsgespräch, Sprachförderung im Bildungsgeschehen einschließlich Alltag, Fachsprache

Bereich „Lernen“:

Bedingungs- und Entscheidungsfelder, Spiel- und Arbeitsbereiche, didaktische Kriterien zur Planung von Bildungsprozessen, emotionale Entwicklung, konstruktive Konfliktbewältigung

Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:

Mitarbeit im Team

Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:

Zusammenhang zwischen Planung und Reflexion, Bildungs- und Spielmittel bzw. Medien

Bereich „Intervention“:

Beobachtung und Dokumentation, Hygienestandards, Unterstützung in Pflegesituation, Sauberkeitserziehung, Sicherheits-und Autonomiebestrebung des Kindes

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

  • Strichaufzählung
    Sequenzen des Bildungsgeschehens gestalten,
  • Strichaufzählung
    Spiel- und Lernprozesse im Freispiel reflektieren,
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung des Freispiels speziell für das unter 1 bis 3-jährige Kind beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Bildungsgeschehen zeitlich strukturieren und flexibel gestalten.

im Bereich „Lernen“

  • Strichaufzählung
    Bildungsprozesse zur Förderung von Kompetenzen in Orientierung auf den Schuleintritt unterstützen und gestalten,
  • Strichaufzählung
    Bildungsprozesse zur Förderung lernmethodischer Kompetenzen anregen.

im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“

  • Strichaufzählung
    Lernumgebung für pädagogische Prozesse gestalten,
  • Strichaufzählung
    längerfristige Planungszeiträume gestalten und reflektieren,
  • Strichaufzählung
    Entscheidungs- und Handlungsfreiräume für Kinder benennen,
  • Strichaufzählung
    Formen der Bildungskooperation im Team planen und durchführen,
  • Strichaufzählung
    pädagogisches Handeln theoriegeleitet reflektieren.

im Bereich „Diversity“

  • Strichaufzählung
    pädagogisches Handeln unter Berücksichtigung kultureller Vielfalt reflektieren,
  • Strichaufzählung
    pädagogisches Verhalten hinsichtlich geschlechtergerechter Bildung reflektieren.

im Bereich „Intervention“

  • Strichaufzählung
    Entwicklungsbereiche einschätzen und Interventionen ableiten.

Lehrstoff:

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Tagesorganisation, Übergänge im Tagesablauf, Freispiel, Bildungsgeschehen, Alltag, Freispiel, Zeitstruktur, Orientierung am Kind

Bereich „Lernen“:

Kompetenzerwerb, Transitionskompetenzen, Schuleingangsphase, lernmethodische Kompetenzen, Metakompetenz

Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:

Lernarrangements, Projekte, Pädagogische Handlungskonzepte, Bildungskooperation, Partizipation, Begleitung von Konflikten

Bereich „Diversity“:

Pädagogische Haltung zu Interkulturalität, interkulturelle Medien und Materialien, kulturelle Vielfalt als Chance, geschlechtergerechtes Handeln, Raumgestaltung

Bereich „Intervention“:

Einschätzung von Entwicklung, Entwicklungsbereiche, Ausdrucksformen des unter 1 bis 3-jährigen Kindes, pädagogisches Handeln

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

  • Strichaufzählung
    Gruppenleitung im Team gestalten.

im Bereich „Lernen“

  • Strichaufzählung
    Möglichkeiten der Partizipation im Bildungsgeschehen reflektieren.

im Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“

  • Strichaufzählung
    Transitionskompetenzen für den Übertritt in die Schule fördern.

im Bereich „Diversity“

  • Strichaufzählung
    die Vielfalt differenzierter Lebenswelten in das Bildungsgeschehen einbeziehen,
  • Strichaufzählung
    Entwicklungsbereiche systematisch einschätzen und entsprechende Fördermaßnahmen reflektieren.

im Bereich „Intervention“

  • Strichaufzählung
    Entwicklungs- und Bildungsprozesse nach inklusiven Gesichtspunkten gestalten,
  • Strichaufzählung
    Formen der Bildungskooperation umsetzen.

Lehrstoff:

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Gruppenleitung im Team, Bildungsgeschehen, Theorie-Praxis-Transfer

Bereich „Lernen“:

Partizipation von Kindern und Eltern, Situationsorientierung, Lernprozesse dokumentieren

Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:

Modelle der Transitionsgestaltung in der Schuleingangsphase, Formen der institutionenübergreifenden Bildungskooperation

Bereich „Diversity“:

Kindliche Lebenswelten, Lernbereiche, Einschätzen des Entwicklungsstands, individuelle Förderung

Bereich „Intervention“:

Förderkonzepte einschließlich Begabungs- und Begabtenförderung, Bildungskooperation

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

  • Strichaufzählung
    Einstellung und Haltung im erzieherischen Prozess analysieren.

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

  • Strichaufzählung
    das pädagogische Handeln theoriegeleitet reflektieren.

im Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“

  • Strichaufzählung
    Rolle der Gruppenleitung als Teil des Teams reflektieren.

im Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“

  • Strichaufzählung
    Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung benennen,
  • Strichaufzählung
    Öffentlichkeitsarbeit mitgestalten.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Werte, Wertepluralismus, Normen, Einstellungen und Haltungen

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Pädagogische Orientierung, Bild vom Kind, Rollenverständnis, Verständnis von Bildung, Prinzipien, Bildungsinhalte

Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:

Gruppenleitung, verschiedene Funktionen und Rollen im Team

Bereich „Organisation von Entwicklungs- und Bildungsprozessen“:

Pädagogische Qualität, Qualitätskriterien für das unter 1 bis 3-jährige Kind, Qualitätssicherung, Qualitätsentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit

Praxiswochen:

Praxis umfasst Unterricht am Standort des Aufbaulehrgangs und dislozierten Unterricht (Tages- und Blockpraktika) in ausgewählten elementarpädagogischen Einrichtungen.

Für die Blockung der Praxis sind ausschließlich die in der Stundentafel ausgewiesenen Wochenstunden heranzuziehen:

6 Praxiswochen: Praktizieren in unterschiedlichen Einrichtungen mit Kindern von unter 1 bis 6 Jahren ist im Laufe der Ausbildung unter Miteinbeziehung regionaler Gegebenheiten vielfältig zu organisieren; zwei Praxiswochen davon sind ganz speziell der Begleitung des unter 1 bis 3-jährigen Kindes zu widmen. In jedem Fall ist mindestens eine Praxiswoche pro Semester in einer elementaren Bildungseinrichtung zu absolvieren.

Pflichtpraktikum:

2 Wochen sind unbegleitet ab dem 2. Semester bis zu Beginn des letzten Semesters zu absolvieren.

(siehe auch die Ausführungen zu den

  • Strichaufzählung
    didaktischen Grundsätzen zum Pflichtgegenstand „Praxis“ und zum
  • Strichaufzählung
    „Pflichtpraktikum“ – Teil C)

4.6 ORGANISATION, MANAGEMENT UND RECHT, WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Basistechniken des wissenschaftlichen Arbeitens“

  • Strichaufzählung
    themenbezogene Fachliteratur aus unterschiedlichen Quellen recherchieren und zitieren,
  • Strichaufzählung
    Fachtexte zu einem Themenbereich vergleichend gegenüberstellen,
  • Strichaufzählung
    eine Rezension zu einem Fachbuch verfassen.

im Bereich „Forschungsmethoden“

  • Strichaufzählung
    wissenschaftlichen Methoden vergleichen.

im Bereich „Präsentieren“

  • Strichaufzählung
    Methoden der medialen Aufbereitung vergleichen.

Lehrstoff:

Bereich „Basistechniken des wissenschaftlichen Arbeitens“:

Zitierregeln, Fachliteratur unterschiedlicher Quellen, Kurztexte aus Fachzeitschriften und Handbüchern, Fachbücher unterschiedlicher Disziplinen

Bereich „Forschungsmethoden“:

Fragebogen, Leitfrageninterview, Experteninterview, Beobachtung, Dokumentenanalyse, einfache quantitative und qualitative Methoden der Datenanalyse

Bereich „Präsentieren“:

Traditionelle und neue Medien, Grafik

4. Semester (Kompetenzmodule 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Basistechniken des wissenschaftlichen Arbeitens“

  • Strichaufzählung
    Fachliteratur exzerpieren,
  • Strichaufzählung
    einen Fachtext strukturiert gestalten.

im Bereich „Forschungsmethoden“

  • Strichaufzählung
    eine sozialpädagogische Fragestellung ansatzweise mit sozialwissenschaftlichen Methoden bearbeiten.

im Bereich „Präsentieren“

  • Strichaufzählung
    fachspezifische Inhalte medial unterstützt präsentieren.

Lehrstoff:

Bereich „Basistechniken des wissenschaftlichen Arbeitens“:

Zitierregeln, Fachliteratur unterschiedlicher Quellen, Kurztexte aus Fachzeitschriften und Handbüchern, Fachbücher unterschiedlicher Disziplinen

Bereich „Forschungsmethoden“:

Fragebogen, Leitfrageninterview, Experteninterview, Beobachtung, Dokumentenanalyse, einfache quantitative und qualitative Methoden der Datenanalyse

Bereich „Präsentieren“:

Traditionelle und neue Medien

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“

  • Strichaufzählung
    Kennzeichen eines Projektes nennen,
  • Strichaufzählung
    den Ablauf eines Projektes in seinen Phasen darstellen,
  • Strichaufzählung
    Elemente und Methoden des Projektmanagements darlegen.

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

  • Strichaufzählung
    Grundsätze und Instrumente der Kommunikation innerhalb des Projektteams, mit dem Projektauftraggeber und mit der Projektumwelt beschreiben.

Lehrstoff:

Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:

Klassifizierung von Projekten, Projektarten, Projektmerkmale, Phasenkonzept, Projektkreislauf, Kreativitätstechniken, Projektauftrag, Meilensteinplan, Projektstrukturplan, Projektablaufplan, Aktionsplan, Ressourcenplan, Projektcontrolling, Projektbericht, Projektportfolio, Projektevaluation, Kostenkalkulation, Einnahmen- und Ausgabenrechnung

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Sitzungsprotokolle, Kommunikationsmittel innerhalb und außerhalb des Projekts, Rollen und Funktionen im Projektteam

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

  • Strichaufzählung
    grundlegende gesetzliche Bestimmungen aus dem Berufsfeld veranschaulichen.

im Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“

  • Strichaufzählung
    den Begriff „Organisation“ in seinen verschiedenen Bedeutungen definieren und erklären,
  • Strichaufzählung
    organisationstheoretische Grundbegriffe darlegen,
  • Strichaufzählung
    Führungskompetenzen beschreiben,
  • Strichaufzählung
    ausgewählte Management- und Führungsaufgaben im elementaren Bildungsbereich nennen und veranschaulichen,
  • Strichaufzählung
    Steuerungstätigkeiten identifizieren und vergleichen,
  • Strichaufzählung
    Phasen und Elemente eines Projekts reflektieren.

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

  • Strichaufzählung
    die Kommunikationsaufgaben der Führung anhand eines Modelles veranschaulichen.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Grundzüge der Rechtsordnung, Haftung, Schadenersatz, Jugendschutzgesetz, Kinder- und Jugendhilfegesetz, Dienstrecht, Familienrecht, Kinderbetreuungsgesetz, Aufsichtspflicht

Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:

Begriffsklärung: Organisation als Instrument – Funktion – Institution bzw. als Tätigkeit – Struktur – Unternehmen, Hierarchie, Organigramm, Organisationsformen, Merkmale einer Organisation, Kompetenzmodelle, Basis- und Führungskompetenzen, Anforderungsprofil, administrative Abläufe, Aufgabengebiete: Personalplanung und –entwicklung, Informationsmanagement, Qualitätsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Controlling, Beziehungsmanagement, Unternehmenskultur, Corporate Identity (CI), normative, strategische und operative Steuerungstätigkeiten im integrierten Management, verschiedene Projektarten, eigene Projekterfahrungen

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Themenzentrierte Interaktion, Moderation, Informationskultur, -management, Kommunikationsstile, Werte

5. AUSDRUCK, GESTALTUNG UND BEWEGUNG

5.1 Künstlerisch-kreativer Bereich

5.1.1 BILDNERISCHE ERZIEHUNG

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Bild/Produkt erfassen“

  • Strichaufzählung
    Bilder und Bildinhalte erkennen und mit eigenen Worten beschreiben,
  • Strichaufzählung
    bildnerische Mittel und Techniken erkennen und benennen,
  • Strichaufzählung
    Fachbegriffe aus dem bildnerischen Bereich erklären.

im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“

  • Strichaufzählung
    Material, Technik und bildnerische Mittel zielgerichtet einsetzen,
  • Strichaufzählung
    Sachverhalte bildlich umsetzen,
  • Strichaufzählung
    eine eigene Bildsprache entwickeln,
  • Strichaufzählung
    Arbeitsplätze für sich oder eine Gruppe einrichten.

im Bereich „Bild/Produkt verwenden“

  • Strichaufzählung
    Gesehenes, Erlebtes und Gefühltes mit vorhandenen Bildern in elementarer Form vermitteln.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    eigene Arbeitsergebnisse in der Gruppe vorstellen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    Bild/Produkt situationsadäquat und Zielgruppen orientiert beschreiben.

Lehrstoff:

Bereich „Bild/Produkt erfassen“:

Bildbetrachtung, grundlegende Kompositions- und Gestaltungslehre, Farbe und Farbtheorien

Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“:

Grunderfahrungen mit Material und Werkzeug, grundlegende grafische und malerische Techniken, Studien vor dem Objekt, nichtkonstruktive Raumdarstellung, Skizze, Studie und Entwurf

Bereich „Bild/Produkt verwenden“:

Elementare Druckgrafik, einfache malerische und druckgrafische Techniken und Materialien (Zufallstechniken) im pädagogischen Berufsfeld

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Präsentationsformen, Dokumentation des eigenen Arbeitsprozesses, Kunstvermittlung-Museum

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Vermittlungskonzepte

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Bild/Produkt erfassen“

  • Strichaufzählung
    Ordnung, Struktur und Komposition in Bildern erkennen und benennen,
  • Strichaufzählung
    Bildgattungen erkennen und beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Fachsprache gezielt anwenden.

im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“

  • Strichaufzählung
    Bildlösungen auch mittels Kreativitätstechniken finden und fachgerecht umsetzen.

im Bereich „Bild/Produkt verwenden“

  • Strichaufzählung
    Bilder in unterschiedlichen Kontexten erklären.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    Arbeitsprozesse allein und in der Gruppe planen und durchführen,
  • Strichaufzählung
    Arbeitsergebnisse argumentieren.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    Bilder situationsadäquat und Zielgruppen orientiert einsetzen.

Lehrstoff:

Bereich „Bild/Produkt erfassen“:

Ordnungsprinzipien, Bildorganisation, Ornament, Muster, Bildgattungen, Kunstbetrachtung

Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“:

Bildgeschichte, Collage, Montage, Assemblage, Decollage, Ready Made, Object trouvé

Bereich „Bild/Produkt verwenden“:

Bild-Text-Bezug, Bild im Kontext

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Arbeitsprozess und –ergebnis, Dokumentation, Mappe, Portfolio

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Vermittlung einfacher bildnerischer, druckgraphischer Techniken und Materialien

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Bild/Produkt erfassen“

  • Strichaufzählung
    Kunst als Teil der Bildproduktion erkennen und unterscheiden,
  • Strichaufzählung
    Bilder in kunsthistorische und gesellschaftliche Zusammenhänge stellen.

im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“

  • Strichaufzählung
    zur Lösung von Gestaltungsaufgaben gezielt analoge oder digitale Medien einsetzen,
  • Strichaufzählung
    experimentelle Verfahren als Impuls nutzen und selbstständige Bildlösungen finden,
  • Strichaufzählung
    Bildfolgen generieren.

im Bereich „Bild/Produkt verwenden“

  • Strichaufzählung
    Bildmaterial für die Illustration von Inhalten gezielt einsetzen und performativ darstellen,
  • Strichaufzählung
    Zusammenhänge in Bildfolgen erklären und neue herstellen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    Konzepte in der Gruppe diskutieren und abstimmen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    methodische Schritte zur Umsetzung von Bildthemen planen,
  • Strichaufzählung
    anlassbezogen mit Blick auf das pädagogische Berufsfeld gestalten.

Lehrstoff:

Bereich „Bild/Produkt erfassen“:

Kunstbetrachtung, exemplarische stilistische Einordnungen, Zusammenhänge zwischen Kultur, Kunst, Geschichte und Gesellschaft

Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“:

Bildgeschichten, Bilderbuchanalysen, Digitale Medien, Video, kinetische Objekte, optische Täuschungen

Bereich „Bild/Produkt verwenden“:

Performative Darstellung, Zootrop, Foto und Film

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Ideenfindungsprozesse

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Visuelle Aufbereitung von Themen zu den Bildungsbereichen, Fest- und Feiergestaltungen, Plakate, Aushänge, Phänomenologie der bildnerischen Repräsentation beim Kind

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Bild/Produkt erfassen“

  • Strichaufzählung
    Bilder und Bildinhalte in ihren künstlerischen und außerkünstlerischen Zusammenhängen kritisch hinterfragen,
  • Strichaufzählung
    Merkmale der Kinderzeichnung benennen.

im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“

  • Strichaufzählung
    nach selbstgewähltem Thema prozessorientiert und begleitend dokumentierend arbeiten,
  • Strichaufzählung
    Arbeitsprozessen reflektieren und Querverbindungen zu anderen Disziplinen herstellen.

im Bereich „Bild/Produkt verwenden“

  • Strichaufzählung
    Bilder als Impuls für eigenes Tun nutzen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    experimentelle Abläufe beschreiben und kommunizieren.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    einen Bezug herstellen zwischen der eigenen bildnerischen Praxis und dem Gestalten im pädagogischen Berufsfeld.

Lehrstoff:

Bereich „Bild/Produkt erfassen“:

Kunstbetrachtung, Phänomene und Entwicklungsformen der Kinderzeichnung

Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. herstellen“:

Experimentelle Verfahren, Körper und Raum, räumliche Konstruktionen (Perspektiven), Design, Architektur

Bereich „Bild/Produkt verwenden“:

Bildrecherche, Bildarchive, Sammlungen, Museen, Urheberrecht, Original und Kopie

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Selbstorganisation, Themenfindung, Präsentationsformen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Gestaltungsaufgaben im Berufsfeld, unabhängig von konkreten Anlässen, Entwicklung der Bildsprache der Kinder, individuelle Ausprägungen

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Bild/Produkt erfassen“

  • Strichaufzählung
    eigenständig im Bildumfeld recherchieren und Bezüge ableiten.

im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“

  • Strichaufzählung
    eigenständige und selbstverantwortlich projektorientierte Arbeiten zu selbst gewählten Themen herstellen.

im Bereich „Bild/Produkt verwenden“

  • Strichaufzählung
    Prozesse mit Bildern dokumentieren.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    Fachbegriffe zielgruppenorientiert erklären.

Lehrstoff:

Bereich „Bild/Produkt erfassen“:

Interpretationsvergleich

Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“:

Prozessorientiertes und begleitend dokumentierendes Arbeiten nach selbstgewähltem Thema, Querverbindungen zu anderen Disziplinen

Bereich „Bild/Produkt verwenden“:

Transformationen

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Selbstorganisation, Themenfindung

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Bild/Produkt erfassen“

  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Sichtweisen zur Relativierung eigener Positionen nutzen.

im Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“

  • Strichaufzählung
    eigene Arbeiten weiterentwickeln.

im Bereich „Bild/Produkt verwenden“

  • Strichaufzählung
    Präsentationsformen entwickeln.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    Arbeitsprozesse und Ergebnisse der eigenen Arbeit präsentieren.

Lehrstoff:

Bereich „Bild/Produkt erfassen“:

Vertiefung und Vernetzung der behandelten Inhalte und Überblick über die Themenbereiche

Bereich „Bild/Produkt konzipieren bzw. machen“:

Schwerpunkt prozessorientiertes Arbeiten, selbst gewähltes Thema, Transformation

Bereich „Bild/Produkt verwenden“:

Ausstellung, Präsentationsformen, Performance

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Präsentationsformen

5.1.2 WERKERZIEHUNG

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Produkt erfassen“

  • Strichaufzählung
    Werkzeuge benennen,
  • Strichaufzählung
    allgemeine Sicherheitsbestimmungen beachten,
  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Materialien zuordnen und beschreiben und unter ökologischen Aspekten betrachten,
  • Strichaufzählung
    Aufgabenstellungen verstehen und umsetzen.

im Bereich „Produkt konzipieren bzw. herstellen“

  • Strichaufzählung
    grundlegende Gestaltungs- und Konstruktionsprinzipien erproben,
  • Strichaufzählung
    Grundtechniken und Verfahren zur Herstellung und Gestaltung dreidimensionaler Objekte anwenden.

im Bereich „Produkt verwenden“

  • Strichaufzählung
    formale, funktionale und materielle Qualitäten untersuchen, überprüfen und experimentell-spielerisch einsetzen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    Gestaltungsprozesse beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Zusammenhänge zwischen Gestalt, Funktion und Ausdruck mit Fachbegriffen erklären,

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    Werkmaterialien und Werkzeuge situationsadäquat und Zielgruppen orientiert beschreiben und anwenden.

Lehrstoff:

Bereich „Produkt erfassen“:

Werkzeugkunde, Unfallverhütung, Materialkunde und Werkstoffkunde

Bereich „Produkt konzipieren bzw. herstellen“:

Konstruktionsprinzipien, Gestaltungstechniken mit leicht formbaren Materialien, körperhafte Gestaltung, Spielfiguren, Bühnengestaltung- und Dekoration, Fest- und Feiergestaltung

Bereich „Produkt verwenden“:

Materialexperimente, Zerlegewerkstatt

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Präsentationsformen, Dokumentation des eigenen Arbeitsprozesses

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Anwendungskonzepte, Arbeitsplatzgestaltung, Ergonomie, Gestaltung von Spielobjekten

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Produkt erfassen“

  • Strichaufzählung
    Werkzeuge und Maschinen anwendungsspezifisch systematisch zuordnen,
  • Strichaufzählung
    Umwelt, Kunst und Kultur als Erfahrungsquelle für gestalterische Prozesse erkennen und beschreiben,
  • Strichaufzählung
    einfache physikalische Gesetze und mechanische Phänomene darstellen,
  • Strichaufzählung
    Konstruktionsprinzipien differenzieren.

im Bereich „Produkt konzipieren bzw. herstellen“

  • Strichaufzählung
    Grundtechniken und Werkzeuge für die Gestaltung dreidimensionaler Objekte selbstständig anwenden,
  • Strichaufzählung
    Aufgabenstellungen in einfacher Form weiterentwickeln.

im Bereich „Produkt verwenden“

  • Strichaufzählung
    formale, funktionale und materielle Qualitäten unterscheiden.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    Fachbegriffe anwenden.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    altersgerechte und Zielgruppen orientierte Anwendungsbereiche für die Praxis finden und vermitteln.

Lehrstoff:

Bereich „Produkt erfassen“:

Materialrecherchen, Wahrnehmungsspiele, Produktanalysen, Grundprinzipien der Mechanik, Optik, Spiele, Spielobjekte

Bereich „Produkt konzipieren bzw. herstellen“:

Gestaltungstechniken mit leicht formbaren Materialien, Montageverfahren, Gussverfahren, Abdruckverfahren, Möglichkeiten der körperhaften Gestaltung, Spielfiguren, Charakterstudien, Puppenbau, Masken, Bühnengestaltung und Dekoration, Objektkunst Design, Produktionstechniken, Raumelemente, Wohnelemente

Bereich „Produkt verwenden“:

Materialexperimente, Zweckentfremdung, kinetische Kunst, Materialaufbewahrung, Umfunktionieren, Wühlkiste, Experiment, spielerisches Arbeiten, Aufbewahrungssysteme, Materialsammlungen, Werkzeugsammlungen

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Reflektierende Gespräche und Diskussionen zu Gestaltungsprozessen, Aufführungen, Vorführungen, Präsentationen, Ausstellungen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Projektplanung, Spiel

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Produkt erfassen“

  • Strichaufzählung
    Produkte analysieren und bewerten,
  • Strichaufzählung
    themenbezogen recherchieren.

im Bereich „Produkt konzipieren bzw. machen“

  • Strichaufzählung
    selbstverantwortlich eine Projektarbeit planen und umsetzen,
  • Strichaufzählung
    Zeitraster erstellen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    ein Projekt dokumentieren und reflektieren.

Lehrstoff:

Bereich „Produkt erfassen“:

Produktanalyse, Kunsthandwerk, Design, Alltagsästhetik, gestalterische, ökologische und soziale Kriterien, Literatur

Bereich „Produkt konzipieren bzw. machen“:

Materialproben, Bildmaterial, Zeitraster, Kalkulation

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Portfolio, Präsentationstechniken, Dokumentation des eigenen Arbeitsprozesses

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Produkt konzipieren bzw. machen“

  • Strichaufzählung
    eine Präsentation gestalten.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    Aspekte einer praktischen und theoretischen Arbeit vermitteln.

Lehrstoff:

Bereich „Produkt konzipieren bzw. machen“:

Digitale oder analoge Präsentationsformen, Rechercheergebnisse, Arbeitsabläufe, Objektfotografie der Werkstücke, Bildauswahl

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Feedback, Reflexion

5.1.3 TEXTILES GESTALTEN

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Produkt erfassen“

  • Strichaufzählung
    Faserarten benennen,
  • Strichaufzählung
    die Grundzüge der Gewinnung von Fasern und flächen- und körperbildende Verfahren beschreiben.

im Bereich „Produkt konzipieren“

  • Strichaufzählung
    Methoden zur Ideenfindung anwenden.

im Bereich „Produkt herstellen“

  • Strichaufzählung
    der Aufgabenstellung entsprechende unterschiedliche Verfahren anwenden.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    ihre Arbeitsergebnisse mit erworbenen Fachbegriffen in der Gruppe vorstellen,
  • Strichaufzählung
    ihre Arbeit protokollieren.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    den Einsatz einfacher textiler Techniken planen,
  • Strichaufzählung
    die Materialauswahl und Arbeitsplatzgestaltung altersgerecht organisieren.

Lehrstoff:

Bereich „Produkt erfassen“:

Materialkunde, vom Schaf zur Wolle, sinnliches Erfassen, Erproben und Erleben von Material, Textil und Körper, ökologische Aspekte von Materialien und Prozessen

Bereich „Produkt konzipieren“:

Ideenskizze, Entwurf, Werk- und Schnittzeichnen

Bereich „Produkt herstellen“:

Fadenbildende, fadenverstärkende, flächenbildende, flächenverbindende und körperbildende Verfahren, Zusammenfügen von Flächen, Be- und Verkleiden

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Beschreibung eines Arbeitsprozesses, Fachsprache, Selbst- und Fremdeinschätzung des Werkstücks, Fotodokumentation, Skizzen, Arbeitsprotokoll

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit, natürliche Fasern, flächenbildende Techniken, Ordnungssysteme, Materialorganisation

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Produkt erfassen“

  • Strichaufzählung
    flächengestaltende Verfahren unterscheiden.

im Bereich „Produkt konzipieren“

  • Strichaufzählung
    Flächengestaltungen experimentell und spielerisch erproben.

im Bereich „Produkt herstellen“

  • Strichaufzählung
    flächengestaltende Verfahren anwenden.

im Bereich „Produkt verwenden“

  • Strichaufzählung
    Flächengestaltung und Flächenveränderung in der Produktgestaltung einsetzen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    über ihre Arbeitsergebnisse diskutieren.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    gelerntes zielgruppenorientiert aufbereiten.

Lehrstoff:

Bereich „Produkt erfassen“:

Flächengestaltende und flächenverändernde Verfahren, Materialkunde, Analyse von Produkten und Produktionsprozessen, Berücksichtigung von Funktionszusammenhängen

Bereich „Produkt konzipieren“:

Muster, Ornamente, Motiv, Streuung, Raster, Rapport, Proportionen

Bereich „Produkt herstellen“:

Flächengestaltende Verfahren wie Stoffmal- und Stoffdrucktechniken, Textilfärbetechniken, Stickerei, Mola, Applikation, Patchwork, Mode und Accessoires, Schmuck, textile Spiele, Behältnisse

Bereich „Produkt verwenden“:

Materialcollage, Modedesign, Produktdesign, Motivgestaltung, Techniktransfer

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Reflexion, Erklärung, fachliche Begründung

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Aufbereitung von Umsetzungsmöglichkeiten, Feste, Theater, Kleidung im Alltag des Kindes

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Produkt erfassen“

  • Strichaufzählung
    selbstständig eine Themenstellung nach bestimmten Kriterien finden und formulieren.

im Bereich „Produkt konzipieren“

  • Strichaufzählung
    selbstständig Strategien entwickeln und die Umsetzung planen,
  • Strichaufzählung
    eine Themenwahl begründen,
  • Strichaufzählung
    ihren Arbeitsplatz selbstständig organisieren.

im Bereich „Produkt machen“

  • Strichaufzählung
    passende Techniken für die Umsetzung eines Projektes auswählen,
  • Strichaufzählung
    ihr eigenverantwortlich geplantes Projekt unter Hilfestellung im vorgesehenen Zeitraum umsetzen.

Lehrstoff:

Bereich „Produkt erfassen“:

Fachtheoretische Bezüge: kulturhistorische Bereiche, Textilkunst, Vernetzung, Vertiefung und Überblick der behandelten Inhalte

Bereich „Produkt konzipieren“:

Argumentation, Materialbeschaffung, Arbeitsbedingungen schaffen

Bereich „Produkt machen“:

Forschendes Arbeiten, wissenschaftliches Arbeiten, digitale und analoge Medien für Recherche

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Produkt machen“

  • Strichaufzählung
    eine Präsentation zu einem Projekt mit passenden Medien gestalten.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    wesentliche Aspekte einer praktischen und theoretischen Arbeit vermitteln.

Lehrstoff:

Bereich „Produkt machen“:

Präsentationtechniken, Handout, interaktive digitale Präsentationsformen

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Evaluierung, Feedback

5.2 Musikalischer Bereich

5.2.1 MUSIKERZIEHUNG, STIMMBILDUNG UND SPRECHTECHNIK

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

  • Strichaufzählung
    die Stimme entwickeln, einstimmig a cappella und mit Begleitung singen,
  • Strichaufzählung
    ein Vokalrepertoire unter besonderer Berücksichtigung des Kinderliedes melodisch und rhythmisch richtig sowie stilgerecht und textsicher singen,
  • Strichaufzählung
    elementares Instrumentarium benennen und handhaben,
  • Strichaufzählung
    einfache Notentexte erfassen und umsetzen sowie einfache Motive finden.

im Bereich „Bewegen und Darstellen“

  • Strichaufzählung
    die Wechselwirkung zwischen Musik und Bewegung wahrnehmen und darauf reagieren,
  • Strichaufzählung
    ein Metrum in Bewegung umsetzen.

„Stimmbildung und Sprechtechnik“

  • Strichaufzählung
    die stimmliche Qualität durch Bewegung und Darstellung unterstützen.

im Bereich „Hören und Erfassen“

  • Strichaufzählung
    Musik emotional-assoziativ hören und sich differenziert darüber äußern,
  • Strichaufzählung
    einfache formale Abläufe benennen.

„Stimmbildung und Sprechtechnik“

  • Strichaufzählung
    Defizite benennen und verbessern,
  • Strichaufzählung
    Intonationssensibilität entwickeln.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    selbstständig mit Medien umgehen,
  • Strichaufzählung
    beim Singen und Musizieren einander zuhören und sich differenziert darüber äußern.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    berufsbezogenes Liedrepertoire systematisch ordnen,
  • Strichaufzählung
    elementare Musikinstrumente fachgerecht handhaben.

„Stimmbildung und Sprechtechnik“

  • Strichaufzählung
    eine Auswahl an Liedern und rhythmischen Sprachspielen präsentieren.

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Chorische Stimmbildung, Schulung des Gehörs, vokale Einstimmigkeit, Blattsingen im Fünftonraum, Kinderliedrepertoire, altersadäquates Vokalrepertoire, Üben und Festigen der Kenntnisse aus dem Bereich der allgemeinen Musiklehre: Metrum, Takt, Rhythmus, Tonsysteme, Intervall

Bereich „Bewegen und Darstellen“ inkl. „Stimmbildung und Sprechtechnik“:

Einfache Kinder- und Kreistänze, Bewegungsimprovisationen

Bereich „Hören und Erfassen“ inkl. „Stimmbildung und Sprechtechnik“:

Grundlegende musikalische Parameter, Hören von Musikwerken aus verschiedenen musikalischen Epochen

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Aktuelle und traditionelle musikalische Medien

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“ inkl. „Stimmbildung und Sprechtechnik“:

Liedsammlung, Orff-Instrumentarium, Klanggeschichten, Improvisation mit elementaren Musikinstrumenten

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

  • Strichaufzählung
    die Stimme weiterentwickeln,
  • Strichaufzählung
    ein Vokalrepertoire verschiedener Genres singen,
  • Strichaufzählung
    komplexere Notentexte erfassen und umsetzen.

im Bereich „Hören und Erfassen“

  • Strichaufzählung
    Musik unterschiedlicher Stile emotional-assoziativ hören und sich differenziert darüber äußern,
  • Strichaufzählung
    einfache formale und melodisch-harmonische Abläufe in Musikstücken unterschiedlicher Genres benennen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Musikbeispiele unter Anwendung von Fachsprache verbalisieren.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    situationsbezogenes Liedrepertoire singen.

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Chorische Stimmbildung, Schulung des Gehörs, vokale einfache Mehrstimmigkeit, Erweiterung des Liedrepertoires, Transposition, Intervalle, Dreiklänge

Bereich „Hören und Erfassen“:

Grundlegende musikalische Parameter, Hören von Musikwerken unterschiedlicher Epochen und Stile

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Anwendung musikalischer Fachsprache

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Liedsammlung, Jahreskreis, Orff-Instrumentarium, Klanggeschichten, Improvisation mit elementaren Musikinstrumenten

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

  • Strichaufzählung
    ihre Stimme unter Anwendung stimmbildnerischer Grundlagen einsetzen,
  • Strichaufzählung
    mehrstimmig a cappella und mit Begleitung singen,
  • Strichaufzählung
    mit elementaren Instrumenten improvisieren.

im Bereich „Bewegen und Darstellen“

  • Strichaufzählung
    Wechselwirkungen zwischen Musik und Bewegung wahrnehmen, verstehen und ausdrücken,
  • Strichaufzählung
    einfache Taktarten in Bewegung umsetzen.

im Bereich „Hören und Erfassen“

  • Strichaufzählung
    Musik emotional-assoziativ hören und sich differenziert darüber äußern.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    beim Singen und Musizieren einander zuhören, und das Gehörte verbalisieren,
  • Strichaufzählung
    kritisch zu Musik Stellung nehmen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    verschiedene Notationsformen in der Praxis einsetzen,
  • Strichaufzählung
    Musizieren anleiten.

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Vokales Musizieren mit gesteigerten Anforderungen, Stimmbildung und Atemtechnik, ein- und mehrstimmige Chorliteratur, Kinderliedrepertoire, Stimmimprovisationen, Sprachspiele. Vertiefende Auseinandersetzung mit musiktheoretischen Kenntnissen des 1. und 2. Semesters, Liedharmonisierung, Pentatonik, Grundprinzipien der Improvisation

Bereich „Bewegen und Darstellen“:

Körperinstrumente, Bewegungsimprovisationen

Bereich „Hören und Erfassen“:

Gehörbildung im Oktavraum, einfache Liedformen, Fachsprache, Formen und Gattungen der Musik

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Auswendiges Singen und Musizieren, Einsätze geben und Musik anleiten

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Fachliteratur, Programmmusik, Filmmusik, funktionale Musik, Materialsammlung für das pädagogische Berufsfeld

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

  • Strichaufzählung
    unter Anwendung stimmbildnerischer Grundlagen in einem erweiterten Tonumfang mehrstimmig singen,
  • Strichaufzählung
    Liedrepertoire unterschiedlicher Kulturen singen und begleiten.

im Bereich „Hören und Erfassen“

  • Strichaufzählung
    einfache Rhythmen erkennen und notieren,
  • Strichaufzählung
    Instrumente klanglich unterscheiden und deren Bauweise beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Werke aus einem ausgewählten Hörrepertoire wiedererkennen, vergleichen und musikgeschichtlich zuordnen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    sich mit einem vielfältigen und interkulturellen Musikangebot kritisch auseinandersetzen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    berufsbezogenes Liedrepertoire singen und begleiten,
  • Strichaufzählung
    selbstständig Kinderlieder erarbeiten.

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Erarbeiten von mehrstimmigen Liedern, Liedbegleitung

Bereich „Hören und Erfassen“:

Instrumentenkunde, Rhythmusschulung

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Interkulturelle Musik, ausgewählte Werke unterschiedlicher Stilrichtungen und Epochen, Urheberrechte und Vermarktung

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Methodenvielfalt bei der Liederarbeitung

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

  • Strichaufzählung
    Liedrepertoire unterschiedlicher Kulturen singen und begleiten.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    berufsbezogenes Liedrepertoire singen und begleiten.

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Repertoirekunde

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Methodenvielfalt bei der Liederarbeitung

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

  • Strichaufzählung
    unter Anwendung stimmbildnerischer Grundlagen in einem erweiterten Tonumfang mehrstimmig singen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    selbstständig Kinderlieder erarbeiten.

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Erarbeiten von mehrstimmigen Liedern, Liedbegleitung

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Methodenvielfalt bei der Liederarbeitung

5.2.2 INSTRUMENTALUNTERRICHT GITARRE

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

  • Strichaufzählung
    das Instrument erklären, handhaben und warten,
  • Strichaufzählung
    einfache Notentexte und Akkordsymbole erfassen und korrekt umsetzen,
  • Strichaufzählung
    einfache Lieder singen und begleiten.

im Bereich „Bewegen und Darstellen“

  • Strichaufzählung
    ihre Körperhaltung während des Musizierens reflektierend beobachten und gegebenenfalls korrigieren.

im Bereich „Hören und Erfassen“

  • Strichaufzählung
    Dur- und Mollakkorde hörend unterscheiden,
  • Strichaufzählung
    einfache Lieder nach dem Gehör singen und begleiten.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    einfache Kinderlieder singen und begleiten.

im Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    elementar improvisatorisch agieren,
  • Strichaufzählung
    ihre Übetätigkeit reflektieren,
  • Strichaufzählung
    gemeinsam musizieren.

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Instrumentenkunde, Stimmen, Saitenwechsel, Pflege der Gitarre, grundlegende Noten- und Rhythmuslehre, grundlegende Anschlagsarten, Technik der Greifhand, einfache Schlagmuster, Zerlegungen

Bereich „Bewegen und Darstellen“:

Korrekte Haltung, Körperwahrnehmung

Bereich „Hören und Erfassen“:

Elementare Intervalllehre, Akkordgriffe Dur und Moll, einstimmige Melodien

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Anlegen einer praxisrelevanten Liedersammlung

Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“:

Anleitung zum zielführenden Üben, Improvisationsspiele

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

  • Strichaufzählung
    Lieder singen und abwechslungsreich begleiten,
  • Strichaufzählung
    einfache Sololiteratur vortragen.

im Bereich „Hören und Erfassen“

  • Strichaufzählung
    einfache Lieder nach dem Gehör singen, spielen und begleiten.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    einfache Lieder selbstständig erarbeiten und präsentieren,
  • Strichaufzählung
    einfache Vorspiele gestalten.

im Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    beim gemeinsamen Spiel sicher agieren und aufeinander hören,
  • Strichaufzählung
    Stärken und Schwächen im Hinblick auf das instrumentale Spiel beschreiben,

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Weiterführung der Technik beider Hände, Ausweitung der Begleittechnik, einfache Sololiteratur mit leeren Bässen, Septakkorde, Sololiteratur, Lieder

Bereich „Hören und Erfassen“:

Kadenzen, Tonleitern

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Erweiterung des praxisorientierten Liedrepertoires, Improvisation mit Klängen, perkussive Elementen, Einführung in die Methodik der Liedvermittlung

Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“:

Einfache Ensembleliteratur, verschiedene Übetechniken, Melodiespiel in der römisch eins. Lage, die Töne der Stammtonreihe C-Dur auf allen 6 Saiten

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

  • Strichaufzählung
    einstimmige Melodien in verschiedenen Lagen oder mit Lagenwechsel spielen,
  • Strichaufzählung
    Solo- und Ensembleliteratur unter Umsetzung grundlegender dynamischer Vortragsbezeichnungen spielen,
  • Strichaufzählung
    Lieder auswendig singen, spielen und begleiten.

im Bereich „Hören und Erfassen“

  • Strichaufzählung
    Lieder unter Anleitung nach dem Gehör und analytisch mit Hilfe des Notentextes mit Hauptstufen harmonisieren.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    Lieder unterschiedlicher Stilistik selbstständig erarbeiten und praxisbezogen vermitteln,
  • Strichaufzählung
    Vorspiele harmonisch gestalten.

im Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    Übetechniken erläutern und zielführend anwenden,
  • Strichaufzählung
    beim gemeinsamen Spiel sicher und rücksichtsvoll agieren und reagieren,
  • Strichaufzählung
    audiovisuelle Medien reflektiert nutzen.

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Einfache Sololiteratur mit gegriffenen Bässen, Lieder, grundlegende Barrégriffe, Fachtermini zu Lautstärke, Tempo, Artikulation

Bereich „Hören und Erfassen“:

Akkordfolgen mit Nebenstufen, erweiterte Kadenz, Grundlagen des Harmonisierens

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Grundlegende Barrétechnik, Tonleitern in verschiedenen Lagen, Lagenwechsel, Anwendung des Kapodasters, Erweiterung des Repertoires an Zupf- und Schlagmustern in unterschiedlichen Taktarten, Erweiterung der Methodik der Liedvermittlung

Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“:

Übetechniken, Problemanalyse, Ensembleliteratur, Einführung in die Nutzung audiovisueller Medien

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

  • Strichaufzählung
    fortgeführtes Tirandospiel im Solostil umsetzen,
  • Strichaufzählung
    einfache Notentexte prima vista spielen,
  • Strichaufzählung
    Solo- und Ensembleliteratur unter Umsetzung grundlegender dynamischer Vortragsbezeichnungen spielen.

im Bereich „Hören und Erfassen“

  • Strichaufzählung
    Anfangstöne oktavieren,
  • Strichaufzählung
    Lieder in praxisrelevante Tonarten transponieren.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    eigenständig musikalische Aktivitäten zielgruppenorientiert planen,
  • Strichaufzählung
    Vorspiele harmonisch und improvisatorisch gestalten.

im Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    weitere Verfeinerung möglicher Schlagmuster einsetzen,
  • Strichaufzählung
    weitere Zerlegungs-Patterns einsetzen.

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Sololiteratur und Ensembleliteratur unterschiedlicher Stilistik, kontinuierliche Erweiterung des Liedrepertoires, Beginn mit Folk-Pickings

Bereich „Hören und Erfassen“:

Tonleitern und Kadenzen in Dur und Moll, Harmonisieren mit den Hauptstufen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Ausbau der Barrétechnik, Transponieren von Melodien und Akkorden, Lieder adaptieren, komponieren, notieren, Methodik der Musikvermittlung

Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“:

Festigung der rhythmischen Fähigkeiten, selbstständiges Finden kindgerechter Tonarten

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

  • Strichaufzählung
    Sololiteratur in fortgeführtem Tirandospiel umsetzen,
  • Strichaufzählung
    Lieder selbständig erlernen und abwechslungsreich begleiten,
  • Strichaufzählung
    kindgerechte Tonarten selbstständig finden.

im Bereich „Hören und Erfassen“

  • Strichaufzählung
    eigenständig Lieder nach dem Gehör und analytisch mit Hilfe des Notentextes harmonisieren.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    eigenständig musikalische Aktivitäten zielgruppenorientiert planen und umsetzen.

im Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    selbstständig passende Begleitmuster – je nach vorgegebenem Takt - finden.

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Gitarretypische Techniken wie Aufschlags- und Abzugsbindungen, Einsatz von leichten Barrégriffen in Solostücken, Lagenwechsel und Lagenspiel

Bereich „Hören und Erfassen“:

Tonleitern und Kadenzen in Dur und Moll, Harmonisieren mit den Hauptstufen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Transponieren von Melodien und Akkorden, Lieder adaptieren, komponieren, notieren, Methodik der Musikvermittlung

Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“:

Begleitmuster, erweitertes Repertoire von Kindeliedern: Tonhöhe, Tempo etc.

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

  • Strichaufzählung
    Sololiteratur verschiedener Stilrichtungen und Epochen musikalisch gestalten,
  • Strichaufzählung
    Lieder unterschiedlicher Stilistik singen, spielen und abwechslungsreich begleiten.

im Bereich „Hören und Erfassen“

  • Strichaufzählung
    eigenständig Lieder nach dem Gehör und analytisch mit Hilfe des Notentextes harmonisieren.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    eigenständig musikalische Aktivitäten zielgruppenorientiert planen, umsetzen und reflektieren.

im Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    Musizieren als Mittel der Kommunikation anwenden,
  • Strichaufzählung
    sich instrumental vor anderen selbstbewusst präsentieren.

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Mehrstimmige Sololiteratur unterschiedlicher Stilrichtungen und Epochen, kontinuierliche Erweiterung des Liedrepertoires

Bereich „Hören und Erfassen“:

Tonleitern und Kadenzen in Dur und Moll, Harmonisieren mit den Hauptstufen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Transponieren von Melodien und Akkorden, Methodik der Musikvermittlung

Bereich „Selbstkompetenz-Interaktion-Kommunikation“:

Vorspielpraxis, verschiedene improvisatorischer Bausteine

5.2.3 RHYTHMISCH-MUSIKALISCHE ERZIEHUNG

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

  • Strichaufzählung
    ihre Stimme wahrnehmen und gestaltend einsetzen,
  • Strichaufzählung
    mit Stimme, Klang- und Geräuscherzeugern und Instrumenten elementar improvisieren,
  • Strichaufzählung
    Bewegung begleiten.

im Bereich „Hören und Erfassen“

  • Strichaufzählung
    Metrum, Takt, Rhythmus, Form, Dynamik ausdrücken,
  • Strichaufzählung
    Geräusche und Klänge beschreiben und zuordnen.

im Bereich „Bewegen und Darstellen“

  • Strichaufzählung
    ihren eigenen Körper bewusst wahrnehmen,
  • Strichaufzählung
    Wahrnehmungsbereiche differenzieren,
  • Strichaufzählung
    sich mit Musik und Bewegung ausdrücken,
  • Strichaufzählung
    Rhythmikmaterialien benennen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    sich an vereinbarte Regeln halten,
  • Strichaufzählung
    einander zuhören,
  • Strichaufzählung
    den anderen beachten und sich einfühlen,
  • Strichaufzählung
    das eigene Tun reflektieren.

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Sprach- und Klangspiele mit Stimme, Instrumenten und Klangerzeugern, Alltagsgegenstände, Materialien, Eigenbauinstrumente, Klangteppich, Improvisationsspiele, Bewegungsbegleitung

Bereich „Hören und Erfassen“:

Puls- und Rhythmusspiele, Notationsformen, Dirigentenspiele, Geräusche und Klänge, Höraufgaben, Stilleübungen

Bereich „Bewegen und Darstellen“:

Gruppendynamische Bewegungsspiele und wahrnehmungsfördernde Übungen, sensomotorische Übungen, Massagespiele und –geschichten, Spannung – Entspannung als rhythmisches Prinzip, Parameter von Musik und Bewegung, Materialien in der Rhythmik

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Soziales Lernen, Gesprächsführung

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

  • Strichaufzählung
    das elementare Instrumentarium richtig benennen, handhaben, warten, pflegen und spielen,
  • Strichaufzählung
    musikalische Parameter ausdrücken.

im Bereich „Hören und Erfassen“

  • Strichaufzählung
    Musik emotional-assoziativ hören und sich darüber kritisch äußern.

im Bereich „Bewegen und Darstellen“

  • Strichaufzählung
    Beziehung und Wechselwirkung von Musik und Bewegung erfassen,
  • Strichaufzählung
    mit den Mitteln der Rhythmik unter Anleitung improvisieren und gestalten,
  • Strichaufzählung
    sich zu Tanzformen bewegen,
  • Strichaufzählung
    einfache Choreografien in verschiedenen Sozialformen entwickeln.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    verschiedene Rollen in kreativen und pädagogischen Prozessen einnehmen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    Ziele und Inhalte der Rhythmik erklären,
  • Strichaufzählung
    unter Anleitung Rhythmikeinheiten reflektieren.

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Elementare musikalische Formen, erweitertes Orff-Instrumentarium, Alltagsgegenstände, Materialien, Stimme, Klang- und Geräuscherzeuger, Instrumente

Bereich „Hören und Erfassen“:

Hörbeispiele aus verschiedenen Epochen und Kulturbereichen

Bereich „Bewegen und Darstellen“:

Musikalische Bewegungsspiele, Mitteln der Rhythmik und ihre Verbindung mit den Parametern von Musik und Bewegung, Improvisationsaufgaben, Fortbewegungsarten, elementare Tanzschritte, freien und gebundenen Tanzformen, Verbindung von musikalischer Form und Bewegungsform

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Gruppendynamische Spiele und Rollenspiele, Führen und Folgen, Anleiten einer Gruppe, nonverbale Kommunikation, Sozialformen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Ziele der Rhythmik, Fachsprache

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

  • Strichaufzählung
    außermusikalische Inhalte gestaltend umsetzen,
  • Strichaufzählung
    elementare Bewegungsbegleitung anleiten.

im Bereich „Bewegen und Darstellen“

  • Strichaufzählung
    Bewegungsformen zu unterschiedlicher Musik differenziert ausführen,
  • Strichaufzählung
    Klanggeschichten, Klangszenen und Improvisationen notieren.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    elementare Musikinstrumente und Rhythmikmaterialien zur Förderung der Interaktion und nonverbalen Kommunikation einsetzen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    verschiedene Materialien zielgruppenorientiert und situationsadäquat auswählen,
  • Strichaufzählung
    Rhythmikeinheiten im Hinblick auf die Ziele reflektieren,
  • Strichaufzählung
    kurze Rhythmiksequenzen selbstständig planen, durchführen und reflektieren.

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Improvisationen, Klanggeschichten, Klangszenen und Bilderbuchgestaltungen, Rhythmisieren und Gestalten von Texten, Stimme, Klang- und Geräuscherzeuger, (Percussions)Instrumente, Alltagsmaterialien, rhythmische Bausteine, Bewegungsbegleitung der Grundbewegungsarten

Bereich „Bewegen und Darstellen“:

Grundbewegungsarten, Improvisationsaufgaben, Rollenspiele, Bewegungsimpulse, freie und gebundenen Bewegungsformen, Tänze, Notationsformen

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Improvisationen mit allen Mitteln der Rhythmik und in unterschiedlichen Sozialformen, musikalische Kommunikation

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Materialerfahrungen, Rhythmikmaterialsammlung, Rhythmiksequenzen, Spiel- und Angebotsvariationen

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

  • Strichaufzählung
    ausgewählte Lieder auswendig anwenden,
  • Strichaufzählung
    Prinzipien der Bewegungsbegleitung auf Stimme, Klang- und Geräuscherzeuger und Instrumente übertragen und anwenden,
  • Strichaufzählung
    musikalische Verläufe anleiten.

im Bereich „Hören und Erfassen“

  • Strichaufzählung
    die Wirkung von Klängen, Geräuschen und Instrumenten einschätzen und diese situationsadäquat einsetzen,
  • Strichaufzählung
    Musik emotional-assoziativ hören, umsetzen und darstellen.

im Bereich „Bewegen und Darstellen“

  • Strichaufzählung
    Tänze aus unterschiedlichen Kulturen selbstständig erarbeiten und durchführen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    sich ausdauernd, differenziert und konzentriert mit rhythmisch-musikalischen Aufgaben auseinandersetzen,
  • Strichaufzählung
    mit einführender Fachliteratur umgehen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    Grundlagen, Ziele und Mittel der rhythmisch-musikalischen Erziehung verstehen und begründen,
  • Strichaufzählung
    Rhythmikeinheiten exemplarisch planen,
  • Strichaufzählung
    Wechselbeziehung von Musik und Bewegung in Rhythmikeinheiten integrieren,
  • Strichaufzählung
    methodische Grundkenntnisse zum Erarbeiten von Liedern, Klanggeschichten und Tänzen exemplarisch anwenden.

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Interkulturelle Liedangebote, Rhythmusbausteine, musikalische Motive, Parameter von Musik und Bewegung, Dirigentenspiele

Bereich „Hören und Erfassen“:

Differenzierte Klang- und Geräuschwahrnehmung, Klang- und Geräuschspiele, Musik und Werbung, Choreographien, Malen zur Musik

Bereich „Bewegen und Darstellen“:

Tänze aus unterschiedlichen Kulturen

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Rhythmikeinheiten, Reflexionen, Fachliteratur

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Fachliteratur, das unter 1 bis 3-jährige Kind, Methoden der Rhythmik, kritische Musik-, Text- und Liedauswahl

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

  • Strichaufzählung
    verschiedene Notationsformen benennen, umsetzen und zielgruppenadäquat einsetzen.

im Bereich „Bewegen und Darstellen“

  • Strichaufzählung
    das eigene kreative Potential improvisatorisch und gestaltend bewusst einsetzen und reflektieren,
  • Strichaufzählung
    Bewegung in Musik umsetzen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    sich mit Fachliteratur eigenständig auseinandersetzen, diese kritisch beurteilen und adäquat einsetzen,
  • Strichaufzählung
    empathisch und wertschätzend agieren,
  • Strichaufzählung
    kooperativ, kommunikativ und teamorientiert handeln und Verantwortung übernehmen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    eine Rhythmikeinheit zielgruppenadäquat planen, durchführen und präsentieren.

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Unterschiedlicher Notationsformen, Erfinden von Musik, Rhythmusdiktate, Ensemblespiel

Bereich „Bewegen und Darstellen“:

Sprach- und Bewegungsaktivitäten mit und ohne Musik, Material, musikalische Begleitung von vorgegebener Bewegung

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Fachliteratur, Projektorientiertes Arbeiten, Anwendung sozialer und personaler Fähigkeiten

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Verhaltensdispositionen, Begabungen und Defizite, integrative Rhythmik oder fächerübergreifende Rhythmik, angrenzende Fachbereiche der Rhythmik, Methoden der Rhythmik

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“

  • Strichaufzählung
    Metrum, Takt, Rhythmus, Form, Dynamik unterscheiden, interpretieren und umsetzen.

im Bereich „Bewegen und Darstellen“

  • Strichaufzählung
    themenbezogene Choreographien entwickeln, umsetzen und präsentieren.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    interkulturelle Elemente aus Musik, Bewegung und Sprache bewusst einsetzen,
  • Strichaufzählung
    rhythmisch-musikalische Schwerpunkte unter Einbeziehung der Mittel, Ziele und Parameter von Musik und Bewegung planen, durchführen und präsentieren.

Lehrstoff:

Bereich „Vokales und instrumentales Musizieren“:

Gestaltungen mit Musik und Bewegung

Bereich „Bewegen und Darstellen“:

Tanz- und Bewegungschoreographien mit und ohne Materialien

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Rhythmische Angebote

5.3 BEWEGUNGSERZIEHUNG; BEWEGUNG UND SPORT

1. Semester (Kompetenzmodul 1):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Bewegen: Grundlagen“

  • Strichaufzählung
    konditionelle und koordinative Voraussetzungen,
  • Strichaufzählung
    konditionelle Fähigkeiten benennen,
  • Strichaufzählung
    grundlegende Bewegungsfertigkeiten an Boden und Geräten selbst durchführen,
  • Strichaufzählung
    über eine Dauer von einem Monat eine Bewegungseinheit in einem frei gewählten Bereich durchführen und das eigene Bewegungshandeln reflektieren.

Bewegungsvielfalt und Kreativität

  • Strichaufzählung
    die Bedeutung von vielfältigen Bewegungserfahrungen und Bewegungsmustern für die Entwicklung der Kinder beschreiben.

im Bereich „Spielen“

Spielen können

  • Strichaufzählung
    die zentrale Spielidee bewegungsorientierter Spiele beschreiben,
  • Strichaufzählung
    an Kleinen Spielen erfolgreich teilnehmen.

Spiele vermitteln können

  • Strichaufzählung
    methodische Übungs- und Spielreihen zu unterschiedlichen Spielen entwickeln,
  • Strichaufzählung
    bewegungsorientierte Spiele alters- und entwicklungsgemäß vorbereiten und situationsadäquat durchführen sowie dafür notwendigen Regeln erklären.

im Bereich „Leisten“

  • Strichaufzählung
    schwimmorientierte Bewegungshandlungen umsetzen,
  • Strichaufzählung
    die Anforderungen Tauchen und Rettungsgriffe des Helferscheins wahrnehmen und beschreiben,
  • Strichaufzählung
    die Lage Brustschwimmen technisch richtig erfassen und Fehlerbilder des Brustschwimmens benennen.

im Bereich „Erleben und Wagen“

Erleben und Erfahren

  • Strichaufzählung
    sich auf Bewegungs- und Sportaktivitäten in verschiedenen Räumen und Elementen, in unterschiedlichen Situationen, mit verschiedenen Geräten einlassen und ihre Erfahrungen beschreiben.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    die Begrifflichkeiten Motivation (intrinsisch und extrinsisch), Motiv (primär und sekundär) und Motivierung voneinander trennen und definieren,
  • Strichaufzählung
    eigenes Bewegungshandeln sowie die Anleitung von Bewegungshandeln reflektieren.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    Bewegungsorientierte Spiele anleiten und eine Gruppe in diesem Bereich führen,
  • Strichaufzählung
    Aufstellungsformen richtig benennen und während der Anleitung eines Spiels anwenden,
  • Strichaufzählung
    die Fachsprache richtig anwenden.

Lehrstoff:

Bereich „Bewegen: Grundlagen“:

Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Differenzierung, Gleichgewicht, Orientierung, Rhythmus, Reaktion, motorische Grundfertigkeiten im Boden- und Gerätturnen

Bereich „Spielen“:

Kleine Spiele, freies Spiel, Trendspiele, kooperative Spiele, allgemeine Spielfähigkeit, Regel- und Materialkunde, Spiele in unterschiedlicher Umgebung mit Aufstellungs- und Sozialformen, die variieren, Spielgeräte, Vermittlungskompetenz von Kleinen Sportspielen

Bereich „Leisten“:

Spiele zur Wassergewöhnung, Schwimmen im Rahmen des Helferscheins, unterschiedliche Schwimmlagen kennenlernen

Bereich „Erleben und Wagen“:

Abenteuerspiele, Spiele im Jahreskreis, Klettern, Schaukeln, Schwingen, Springen, Zirkuskünste, spielerische Formen des Kräftemessens und Kämpfens, freizeitrelevante Spiel- und Sportarten

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Gruppenstrukturen und Gruppendynamiken, Rollen innerhalb der Gruppe

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Gerätebezeichnungen, Materialkunde, Körperpositionen, Bewegungsmerkmale

2. Semester (Kompetenzmodul 2):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Bewegen: Grundlagen“

konditionelle und koordinative Voraussetzungen

  • Strichaufzählung
    die motorischen Fähigkeiten Ausdauer und Kraft genau definieren,
  • Strichaufzählung
    Trainingsmöglichkeiten für die motorischen Fähigkeiten Ausdauer und Kraft entwickeln.

Wahrnehmung und Bewegung

  • Strichaufzählung
    die Wechselwirkung von Wahrnehmung und Bewegung erklären.

im Bereich „Spielen“

  • Strichaufzählung
    Bewegungs- und Sportspiele zu unterschiedlichen Themen im Jahreskreis entwickeln,
  • Strichaufzählung
    Spielideen variieren und unterschiedliche Fähigkeiten und Fertigkeiten durch Bewegungsspiele fördern.

im Bereich „Leisten“

Ausdauertraining am Beispiel einer zyklischen Sportart

  • Strichaufzählung
    eine konstante Leistung erbringen und diese dokumentieren,
  • Strichaufzählung
    grundlegende motorische Fertigkeiten in einem der Bereiche Boden- und Gerätturnen, Leichtathletik oder Schneesport vermitteln.

Schneesport

  • Strichaufzählung
    grundlegende methodische Anweisungen im Anfängerunterricht verstehen,
  • Strichaufzählung
    grundlegende Kenntnisse wie Pflugbogen selbst durchführen,
  • Strichaufzählung
    Freude an der Sportart wahrnehmen und vermitteln.

Boden- und Gerätturnen

  • Strichaufzählung
    Boden und Geräte sicher aufbauen und diese absichern,
  • Strichaufzählung
    grundlegende Fertigkeiten am Boden und auf den Geräten Balken, Barren, Reck und Sprung durchführen.

Leichtathletik

  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Anforderungen in der Disziplin erreichen.

im Bereich „Gesundheit“

  • Strichaufzählung
    anatomisch-physiologische Grundlagen benennen,
  • Strichaufzählung
    ihr Wissen über den Aufbau des menschlichen Skeletts und der Funktion der Muskulatur erweitern,
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung der Herzfrequenz für sportliches Training definieren und an sich selbst eine Pulsmessung durchführen.

im Bereich „Erleben und Wagen“

Wagen und Bewältigen

  • Strichaufzählung
    sich auf herausfordernde Situationen einlassen und dabei ihre Grenzen einschätzen und reflektieren,
  • Strichaufzählung
    das Erlebnis „Schnee“ wahrnehmen und die Bedeutung des Erlebnisses erfassen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    Verantwortung für sich selbst, für andere und für ihr Handeln übernehmen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    die Steigerung der motorischen Fähigkeiten bei Kindern unterstützen,
  • Strichaufzählung
    Sicherheitsbestimmungen und -mängel in Bewegungsräumen ansprechen und können in Spiel- und Sportsituationen richtig sichern und helfen.

Lehrstoff:

Bereich „Bewegen: Grundlagen“:

Vielseitige Bewegungsangebote, selbst- und fremdbestimmte Angebote, Förderorientierung, motorische Testverfahren, Pulsmessung, Kenntnis über die koordinativen und konditionellen Fähigkeiten, deren Trainierbarkeit und mögliche Beispiele, Förderung der Kraft- und Ausdauerfähigkeit von unter 1 bis 6-jährigen Kindern

Bereich „Spielen“:

Bewegungs- und Sportspiele zu unterschiedlichen Themen im Jahresverlauf

Bereich „Leisten“:

Freie Bewegungsformen und Fertigkeiten des Boden- und Gerätturnens, Bewegungslandschaft, Bewegungsbaustelle, Bewegungsstation, Laufen/Springen/Werfen, Geschicklichkeitsparcours, Groß- und Kleingeräte

Bereich „Gesundheit“:

Pulsmessung, Haltungsschulung, Rückengymnastik, Fehlstellungen, Haltungsschäden vorbeugen

Bereich „Erleben und Wagen“:

Naturerlebnis Wintersport, Mut tut gut, Abenteuerspiele im Turnsaal

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Selbsteinschätzung, Fair Play, Sicherheit, Planung, Organisation, Durchführung und Reflexion eines Bewegungsangebotes

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Materialien- und Gerätekunde, Sicherheitshinweise, methodisch-didaktische Hinweise, Kenntnisse über den Verlauf der Bewegungsentwicklung, Internetportale und Fachliteratur

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Bewegen: Grundlagen“

  • Strichaufzählung
    motorische Fähigkeiten benennen und grundlegende Trainingsmöglichkeiten anbieten,
  • Strichaufzählung
    grundlegende Gesetzmäßigkeiten die Motivierung von Kindern betreffend verstehen und anwenden,
  • Strichaufzählung
    ein Stundenbild zum Thema „psychomotorische Arbeitsweisen“ gestalten und dieses Angebot durchführen.

im Bereich „Leisten“

Schwimmorientierte Bewegungshandlungen

  • Strichaufzählung
    Rettungsgriffe sowie die Technik des Bergens ausführen,
  • Strichaufzählung
    Rückenkraulen technisch richtig zeigen,
  • Strichaufzählung
    Tauchen in unterschiedlichen Variationen zeigen.

im Bereich „Gesundheit“

  • Strichaufzählung
    die Bedeutung der Motorik im Kindesalter erklären,
  • Strichaufzählung
    unterschiedliche motorische Förderungsmöglichkeiten anbieten.

im Bereich „Erleben und Wagen“

  • Strichaufzählung
    die Begriffe Risiko und Wagnis voneinander unterscheiden,
  • Strichaufzählung
    im Turnsaal eine Bewegungslandschaft in sicherem Rahmen mit Geräten aufbauen,
  • Strichaufzählung
    Abenteuer im Turnsaal thematisieren und anbieten.

im Bereich „Darstellen und Gestalten“

  • Strichaufzählung
    Kinder zum Bewegen motivieren,
  • Strichaufzählung
    einfache Tänze für den Kindergarten entwickeln und anwenden,
  • Strichaufzählung
    unterschiedliche einfach Tanzschritte und Aufstellungsformen beim Tanzen durchführen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    Betriebsformen und Aufstellungsformen in unterschiedlichen Bewegungsräumen (bzw. Turnsaal, Gruppenraum, Outdoor) benennen und die Fachsprache richtig anwenden,
  • Strichaufzählung
    ein Stundenbild thematisch aufarbeiten und eine Planung mit Formulierung von konkreten Zielen auf allen vier Kompetenzbereichen (Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Selbstkompetenz, Sozialkompetenz) verfassen.

Lehrstoff:

Bereich „Bewegen: Grundlagen“:

Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Differenzierung, Gleichgewicht, Orientierung, Rhythmus, Reaktion, motorische Grundfertigkeiten im Boden- und Gerätturnen

Bereich „Leisten“:

Freie Bewegungsformen und Fertigkeiten des Boden- und Gerätturnens, Bewegungslandschaft, Bewegungsbaustelle, Bewegungsstation, Ziegel Tauchen, Ringe Tauchen, Rettungsgriffe

Bereich „Gesundheit“:

Psychomotorik, Motopädagogik, Kenntnisse über den Verlauf der Bewegungsentwicklung des unter 1 bis 6-jährigen Kindes, vielseitige Bewegungsangebote, selbst- und fremdbestimmte Angebote, Förderorientierung

Bereich „Erleben und Wagen“:

Klettern, Schaukeln, Schwingen, Springen, Zirkuskünste, spielerische Formen des Kräftemessens und Kämpfens, Zieh- und Schiebewettkämpfe, Selbstverteidigung, Trendsportarten, Outdoor Aktivitäten, Erlebnispädagogik, freizeitrelevante Spiel- und Sportarten, Bewegungstage, Sportwochen, Sportfest, Ausrüstung, Ausstattung, Prophylaxe, Baderegeln, Pistenregeln, Sichern und Helfen, Erlebnispädagogik, Spiele im Jahreskreis, Bewegung und Spiel im Freien, im Wasser

Bereich „Darstellen und Gestalten“:

Darstellungsaufgaben, Bewegungsgeschichte, rhythmische Bewegungsformen, Übungsformen mit Alltagsmaterialien und Kleingeräten, Akrobatik, Tanz, Jonglagen, Körpertheater, Alltagssituationen, -handlungen mit und ohne Materialien, Bewegungsräume, Improvisation, kreatives Tanzen, Körpertheater

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Bewegungsangebote, Fachsprache, Fachliteratur

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Bewegen: Grundlagen“

  • Strichaufzählung
    geschlechtsspezifische Unterschiede im Körperbewusstsein und Raumaneignungsverhalten erkennen,
  • Strichaufzählung
    die motorischen Fähigkeiten benennen und in koordinative und konditionelle Fähigkeiten differenzieren.

im Bereich „Spielen“

  • Strichaufzählung
    Fairplay als Verhalten während einem Bewegungs- oder Sportspiel anwenden,
  • Strichaufzählung
    Fairplay erkennen und Regelverstöße auch benennen,
  • Strichaufzählung
    Werte des Sportspiels ausleben.

im Bereich „Leisten“

Schneesport

  • Strichaufzählung
    methodische Wege des Anfängerschiunterrichts erklären,
  • Strichaufzählung
    Pistenregeln anwenden und alpine Gefahrenschilder richtig deuten.

Sommersportart

  • Strichaufzählung
    eine gelernte Sportart auf der Sommersportwoche reflektieren,
  • Strichaufzählung
    den methodischen Aufbau einer Gelernten Sommersportart beschreiben.

im Bereich „Gesundheit“

  • Strichaufzählung
    mit Hilfe von Sport Aggressionen bewusst ausleben,
  • Strichaufzählung
    Übungen durchführen, die zur Förderung der Konzentration, Aufmerksamkeit und Merkfähigkeit dienen.

im Bereich „Erleben und Wagen“

  • Strichaufzählung
    methodisch- didaktische Wege an der Erarbeitung von Outdoor Sportarten reflektieren.

im Bereich „Darstellen und Gestalten“

  • Strichaufzählung
    unterschiedliche kognitive Aufgaben mit Tanz und Musik verknüpfen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    exekutive Funktionen im Sport nutzen und diesen Bereich in den Alltag übertragen,
  • Strichaufzählung
    im Laufe der Sommersportwoche unterschiedliche Bewegungsangebote kennenlernen und dadurch kognitive Fähigkeiten fördern.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    schaffen den Transfer des Fairplay-Verhaltens im Spiel für das Leben im Alltag,
  • Strichaufzählung
    einen Spielplatz oder Bewegungsraum beobachten und einzelne Geräte in Hinblick auf Ihre Sinnhaftigkeit und Übungsmöglichkeiten für Kinder beurteilen,
  • Strichaufzählung
    zu unterschiedlichen Themen Planungen erarbeiten, welche Kinder zum zielgerichteten Bewegungshandeln motivieren.

Lehrstoff:

Bereich „Bewegen: Grundlagen“:

Kleine Spiele, Alltagsmaterialien und Kleingeräten, Bewegungslandschaft, Bewegungsbaustelle, Bewegungsgeschichte, Vielseitigkeitsparcours vielseitige Bewegungsangebote, selbst- und fremdbestimmte Angebote, Förderorientierung, Klettern, Rutschen, Springen, Rollen, Verstecken, Tragen, Schieben

Bereich „Spielen“:

Kleine Spiele, freies Spiel, Trendspiele, kooperative Spiele, allgemeine Spielfähigkeit, Regelkunde, Materialkunde, Spiele in unterschiedlichen Umgebungen und Sozialformen, Spielgeräte

Bereich „Leisten“:

Freie Bewegungsformen und Fertigkeiten des Boden- und Gerätturnens, Bewegungslandschaft, Bewegungsbaustelle, Bewegungsstation, Laufen/Springen/Werfen, Schneesport, gleitende und rollende Geräte

Bereich „Gesundheit“:

Übungen zur Förderung der Konzentration, Entspannungstechniken, Mobilisation, Kräftigung, Dehnen, Präventionsmaßnahmen, Beobachtung, Haltungsschulung, Übungsprogramme, Stabilisierung, kindgerechte motorische Testverfahren, Bewegungstagebuch, Zusammenhang zwischen Ursachen und Folgen

Bereich „Erleben und Wagen“:

Bewegungstage, Sportwochen, Naturerfahrung, Bewegung und Sport in Kombination mit Naturerlebnis

Bereich „Darstellen und Gestalten“:

Kindertänze, Musik als Stilmittel, Einsatz zur Ablenkung vor körperlicher Leistung

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Exekutive Funktionen

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Geschlechtergerechter Unterricht, Bewegungszugänge, Sozialisation, Interessen, Spiele, Bewegungsräume, Sprache, Auswahl der Inhalte, Themen und Materialien, selbst- und fremdbestimmte Angebote, methodische Wege, offene und angeleitete Bewegungseinheiten, Strukturen einer Bewegungseinheit, Phasenaufbau, Stundenbild, Ordnungs- und Betriebsformen Ziele und Aufgaben von Bewegung und Sport im pädagogischen Berufsfeld, Sinnzuschreibungen, Bewegtes Lernen, bewegter Kindergarten, exekutive Funktionen, Bewegungsfehler

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Bewegen: Grundlagen“

  • Strichaufzählung
    Unterschiede zwischen methodischen Spielreihen und methodischen Übungsreihen erarbeiten, um diese situationsadäquat anwenden zu können,
  • Strichaufzählung
    auf ausgewählte Muskelgruppen zielgerichtetes Krafttraining durchführen und dieses dokumentieren,
  • Strichaufzählung
    grundlegende Kräftigung der Rumpf-, Arm- und Beinmuskulatur anwenden.

im Bereich „Leisten“

Boden- und Gerätturnen

  • Strichaufzählung
    an ihre Leistungen aus den vorigen Modulen anschließen und ihre Fertigkeiten erweitern,
  • Strichaufzählung
    größen- und massenangepasst sichern und helfen an Sportgeräten.

Sportspiele

  • Strichaufzählung
    in einem Sportspiel notwendige Zielfertigkeiten erlernen, um das Sportspiel in seiner Gänze zu erfassen,
  • Strichaufzählung
    ein Sportspiel gemeinsam spielen und dabei notwendige Reglementierungen einhalten.

im Bereich „Gesundheit“

  • Strichaufzählung
    Übungen, welche für die Schulung der Haltung relevant sind, durchführen,
  • Strichaufzählung
    Rückenmuskulatur und Bauchmuskulatur kräftigen.

im Bereich „Darstellen und Gestalten“

  • Strichaufzählung
    Differenzen und Gemeinsamkeiten innerhalb der Gruppe während der Bewegungsausführung erkennen,
  • Strichaufzählung
    auf Unterschiede innerhalb der Gruppe Bezug nehmen, sodass die Schülerinnen und Schüler optimal gefördert und gefordert werden.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    durch Bewegung und kooperative Spiele soziale Kompetenzen wie „Aufeinander Hören“, „Einander Respektieren“ erweitern,
  • Strichaufzählung
    durch Kooperationsspiele Grenzen der eigenen Person erkennen und lernen die Grenzen der anderen Personen zu erkennen,
  • Strichaufzählung
    gruppendynamische Prozesse während dem Unterricht wahrnehmen.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    bewegungsfreundliche Angebote und Räume für Kinder definieren, um optimale Bewegungsangebote setzen,
  • Strichaufzählung
    das Wissen zum Themenkomplex „Motiv-Motivation-Motivierung“ im Kindergarten so umsetzen, dass sie Kinder optimal motivieren.

Lehrstoff:

Bereich „Bewegen: Grundlagen“:

Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Differenzierung, Gleichgewicht, Orientierung, Rhythmus, Reaktion, grundlegende motorische Fertigkeiten in ausgewählten Sportarten (Sportspiele, Tanz und Gestaltung, Boden- und Gerätturnen, Leichtathletik)

Bereich „Leisten“:

Ausgewählte motorische Fertigkeiten aus dem Bereich Boden- und Gerätturnen, Leichtathletik, Sportspiele beherrschen

Bereich „Gesundheit“:

Übungen zur Förderung der Konzentration, Entspannungstechniken, Mobilisation, Kräftigung, Dehnen, Präventionsmaßnahmen, Beobachtung, Haltungsschulung, Übungsprogramme, Stabilisierung, Zusammenhang zwischen Ursachen und Folgen

Bereich „Darstellen und Gestalten“:

Kindertänze, Musik als Stilmittel, Einsatz zur Ablenkung vor körperlicher Leistung

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Ordnungsrahmen, Gruppenbildungsprozesse, Gruppenstrukturprozesse, Teamfindung

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Geschlechtergerechter Unterricht, Bewegungszugänge, Sozialisation, Interessen, Spiele, Bewegungsräume, Sprache, Auswahl der Inhalte, Themen und Materialien, selbst- und fremdbestimmte Angebote, methodische Wege, offene und angeleitete Bewegungseinheiten, Strukturen einer Bewegungseinheit, Phasenaufbau, Stundenbild, Ordnungs- und Betriebsformen Ziele und Aufgaben von Bewegung und Sport im pädagogischen Berufsfeld, Sinnzuschreibungen, Bewegtes Lernen, bewegter Kindergarten, exekutive Funktionen, Bewegungsfehler

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Spielen“

  • Strichaufzählung
    an den unterschiedlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten der letzten Module anknüpfen, um ein Spielfest zu entwickeln.

im Bereich „Leisten“

Schwimmorientierte Bewegungshandlungen

  • Strichaufzählung
    die Anforderungen des Helferscheins erreichen,
  • Strichaufzählung
    alle vier Schwimmstile kennenlernen,
  • Strichaufzählung
    Tauchen in unterschiedlichen Variationen ausführen,
  • Strichaufzählung
    Rettungsgriffe und deren Anwendungen reflektieren.

im Bereich „Gesundheit“

  • Strichaufzählung
    Haltungsschwächen erkennen,
  • Strichaufzählung
    Übungen zur Haltungsschulung durchführen und Fehlerbilder erkennen,
  • Strichaufzählung
    unterschiedliche physiologische und anatomische Grundlagen des menschlichen Körpers beschreiben. In diesem Zusammenhang sind vor allem die Skelettmuskulatur und muskuläre Strukturen gemeint.

im Bereich „Erleben und Wagen“

  • Strichaufzählung
    sich auf Bewegungs- und Sportaktivitäten in verschiedenen Räumen und Elementen, in unterschiedlichen Situationen, mit verschiedenen Geräten einlassen und ihre Erfahrungen beschreiben.

im Bereich „Darstellen und Gestalten“

  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Tänze kennenlernen,
  • Strichaufzählung
    einen Rhythmus erkennen und einen Tanzschritt im Rhythmus und im Takt zur Musik nachmachen.

im Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

  • Strichaufzählung
    die Bedeutung des Umgangs von Erfolg und Misserfolg verstehen,
  • Strichaufzählung
    durch Sportspiele in Teams Misserfolg und Erfolg erleben und darauf angemessen reagieren.

im Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“

  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Partnern und Partnerinnen in der Erziehungsarbeit nennen,
  • Strichaufzählung
    die Bedeutung der Bewegung für eine Kindergartenpädagogin, einen Kindergartenpädagogen nennen,
  • Strichaufzählung
    Kinder zu einem aktiven Alltag motivieren.

Lehrstoff:

Bereich „Spielen“:

Kleine Spiele, Sportspiele, Trendspiele, Rückschlagspiele, Neue Spiele, Anleitung von Sportspielen, Fair Play

Bereich „Leisten“:

Spiele zur Wassergewöhnung, Schwimmtechniken, Springen, Tauchen, Rettungsschwimmen, persönliche Zielsetzung, Feedback und Reflexion, Anforderungen des Helferscheins

Bereich „Gesundheit“:

Bewegungsorientierte, gesundheitswirksame Maßnahmen, bewegte Pause, bewegtes Umfeld, bewegter Kindergarten, Pausenspiele, Spielen im Freien, aktives Lernen, Bewegungspausen, Bewegung in der Freizeitgestaltung

Bereich „Darstellen und Gestalten“:

Darstellungsaufgaben, Bewegungsgeschichte, rhythmische Bewegungsformen, Übungsformen mit Alltagsmaterialien und Kleingeräten, Akrobatik, Tanz, Jonglagen, Körpertheater, Alltagssituationen, -handlungen mit und ohne Materialien, Bewegungsräume, Improvisation, kreatives Tanzen, Körpertheater

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Beobachtungsinstrumente, Gruppenarbeit, Emotionsregulation, Verantwortung, Rolle, Funktion, Aufgabe und Kompetenz in jeder Gruppe

Bereich „Transfer in das pädagogische Berufsfeld“:

Geschlechtergerechter Unterricht, Bewegungszugänge, Sozialisation, Interessen, Spiele, Bewegungsräume, Sprache, Auswahl der Inhalte, Themen und Materialien, selbst- und fremdbestimmte Angebote, methodische Wege, offene und angeleitete Bewegungseinheiten, Strukturen einer Bewegungseinheit, Phasenaufbau, Stundenbild, Ordnungs- und Betriebsformen Ziele und Aufgaben von Bewegung und Sport im pädagogischen Berufsfeld, Sinnzuschreibungen, Bewegtes Lernen, bewegter Kindergarten, exekutive Funktionen, Bewegungsfehler

A.2 Verbindliche Übungen

2.1 KOMMUNIKATIONSPRAXIS UND GRUPPENDYNAMIK

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Perspektiven beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Kommunikationsformen zielgruppengerecht anwenden.

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

  • Strichaufzählung
    Kritik annehmen und konstruktiv geben,
  • Strichaufzählung
    Stärken und Lernbedarf erkennen und benennen,
  • Strichaufzählung
    einen Standpunkt argumentativ vertreten,
  • Strichaufzählung
    Möglichkeiten zur Stressbewältigung nennen.

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

  • Strichaufzählung
    Gesprächssituationen reflektieren,
  • Strichaufzählung
    Gesprächssituationen im beruflichen Umfeld professionell gestalten,
  • Strichaufzählung
    Kommunikationsmodelle situationsadäquat erläutern.

im Bereich „Diversity“

  • Strichaufzählung
    Sensibilität für situationsangepassten Sprachgebrauch.

im Bereich „Intervention“

  • Strichaufzählung
    grundlegende Aspekte zum Konfliktmanagement beschreiben,
  • Strichaufzählung
    Konflikte analysieren,
  • Strichaufzählung
    Konfliktlösungsstrategien darstellen,
  • Strichaufzählung
    professionelle Unterstützungsmaßnahmen zielgruppenorientiert und situationsadäquat erläutern.

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Präsentationstechniken reflektieren,
  • Strichaufzählung
    Fachliteratur kriterienorientiert beurteilen.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Sprache und ihre Funktionen, Verbale- nonverbale Kommunikation, Kongruenz, unterschiedliche Wirklichkeiten, Perspektivenwechsel, Werte, Normen, Haltungen, neue Medien als Kommunikationsmittel

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Selbst- und Fremdwahrnehmung, Grundlagen und Techniken des Miteinander- Redens, Methoden der Reflexion, Feedback, Zeit- und Selbstmanagement, kompensatorische Maßnahmen zur Stressbewältigung

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Kommunikationsmittel, -modelle, -techniken, Kommunikationssituationen im beruflichen Umfeld, freie Rede

Bereich „Diversity“:

Gender- und diversitygerechte Aspekte in Kommunikations- und Gruppenprozessen

Bereich „Intervention“:

Konfliktlösungsmodelle Konfliktkultur, Konflikttheorie, Konfliktmanagement, Deeskalation

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

Präsentationstechniken, schriftliche und mündliche Präsentation, Einsatz verschiedener Medien, Fachliteratur

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Orientierung an Werten und Normen“

  • Strichaufzählung
    Kommunikationsformen zielgruppengerecht anwenden und weiterentwickeln.

im Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“

  • Strichaufzählung
    einen Standpunkt argumentativ vertreten und verteidigen,
  • Strichaufzählung
    grundlegende Verfahren der Psychohygiene reflektieren,
  • Strichaufzählung
    Entspannungsmethoden für unterschiedliche Zielgruppen vergleichen.

im Bereich „Kooperation, Sozial – und Projektmanagement“

  • Strichaufzählung
    Gruppen- und Teambildungsphasen und -prozesse reflektieren,
  • Strichaufzählung
    Führungsaufgaben im Team einordnen,
  • Strichaufzählung
    Rollenpositionen im Team analysieren.

im Bereich „Kommunikation und Sprache“

  • Strichaufzählung
    Gesprächssituationen im beruflichen Umfeld professionell gestalten und dafür förderliche Rahmenbedingungen schaffen,
  • Strichaufzählung
    eine freie Rede entwerfen und gestalten.

im Bereich „Diversity“

  • Strichaufzählung
    gender- und diversitygerechte Aspekte in Kommunikations- und Gruppenprozessen analysieren,
  • Strichaufzählung
    interkulturelle Unterschiede in Kommunikations- und Gruppenprozessen vergleichen.

im Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“

  • Strichaufzählung
    unterschiedliche Präsentationstechniken reflektieren und anwenden.

Lehrstoff:

Bereich „Orientierung an Werten und Normen“:

Wahrnehmung, Selbstreflexion, Achtsamkeit

Bereich „Selbstmanagement und berufliche Sozialisation“:

Psychohygiene, Entspannungsverfahren, Salutogenese

Bereich „Kooperation, Sozial- und Projektmanagement“:

Transfer in Bildungsinstitutionen unterschiedlicher Altersstufen hinsichtlich Modellen der Gruppenbildung, Phasen von Gruppenbildungsprozessen, Mechanismen in Gruppen- und Teambildungsprozessen, Rollenposition

Bereich „Kommunikation und Sprache“:

Planung, Durchführung und Reflexion von Gesprächssituationen, situations- und mediengerechte Gestaltung von Mitteilungen, Öffentlichkeitsarbeit, zielgruppenbezogene Interaktion und Kommunikation, Moderation, Supervision, Coaching, Mentoring, Mediation

Bereich „Diversity“:

Transfer in Bildungsinstitutionen unterschiedlicher Altersstufen, gender- und diversitygerechte Kommunikation, Sensibilität für interkulturelle Prozesse, bildhafte Kommunikationsmittel, Psychohygiene, Entspannungsverfahren, Salutogenese, Phasen von Gruppenbildungsprozessen, Mechanismen in Gruppen- und Teambildungsprozessen, Rollenposition

Bereich „Basistechniken wissenschaftlichen Arbeitens“:

Präsentationstechniken, schriftliche und mündliche Präsentation, Einsatz verschiedener Medien, Fachliteratur

2.2 LERNCOACHING

1. und 2. Semester (Kompetenzmodul 1 und 2):

Bildungs- und Lehraufgaben:

Die Schülerinnen und Schüler können

im Bereich „Organisation des Lernprozesses“:

  • Strichaufzählung
    ihre Selbstkompetenz in Bezug auf die Gestaltung ihres Lernprozesses entwickeln,
  • Strichaufzählung
    ihre Lernleistung erhöhen und Lernschwächen bewältigen,
  • Strichaufzählung
    durch eine sinnvolle Planung und Gestaltung beim Lernen ihre eigenen Ressourcen optimal nützen.

im Bereich „Lern- und kreative Arbeitstechniken“:

  • Strichaufzählung
    sich selbst Ziele setzen und ihren Lernprozess selbstständig organisieren,
  • Strichaufzählung
    sich verschiedene ihrem Lerntyp entsprechende Lernmethoden aneignen,
  • Strichaufzählung
    Teamfähigkeit erwerben und umsetzen.

im Bereich „Kennenlernen und Erarbeiten einzelner Schritte zum selbständigen Lernen“:

  • Strichaufzählung
    konsequent ihre Ziele verfolgen,
  • Strichaufzählung
    mit Zeitdruck und Stress umgehen,
  • Strichaufzählung
    Eigeninitiative ergreifen und Aufgabenstellungen allein und gemeinsam mit anderen erfolgreich bearbeiten und lösen,
  • Strichaufzählung
    selbständig Problemlösung finden.

Lehrstoff:

Bereich „Organisation des Lernprozesses“:

Lerntypen und praktische Konsequenzen, Arbeitsziele, Stressmanagement und Angstbewältigungsstrategien, Entspannungstechniken, Konzentrationstraining, Kalenderführung, Arbeitsplatzgestaltung, Unterrichts- und Arbeitsmaterialien, Ablagetechniken

Bereich „Lern- und kreative Arbeitstechniken“:

Selbstmotivation, Arbeitsunterlagen, systematische Aufzeichnungen, Exzerpieren und Strukturieren von Texten, Erfassen von wesentlichen Inhalten, eigenständiges Formulieren, Wiederholungs- und Übungstechniken, neue Lehr- und Lernformen

Bereich „Kennenlernen und Erarbeiten einzelner Schritte zum selbständigen Lernen“:

Zielsetzung und Planung, Selbstüberwindung und Durchhaltevermögen, Vorwissen aktivieren, Suche von Informationen: Bibliotheken, Internet, CD-Rom, Strukturen, vertiefte Lernarbeit, systemisches Denken, Selbstkontrolle, Lernergebnis, Verantwortung für Handlungen

B. Pflichtpraktikum

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler

  • Strichaufzählung
    erlangen jene Professionalität der Berufsausübung, die den Anforderungen des jeweiligen Berufsfeldes an Absolventinnen und Absolventen der Schulart entspricht,
  • Strichaufzählung
    können die in der Schule erworbenen Kompetenzen in der Berufsrealität umsetzen,
  • Strichaufzählung
    gewinnen einen umfassenden Einblick in die Organisation der entsprechenden Einrichtungen,
  • Strichaufzählung
    wissen über Pflichten und Rechte der im pädagogischen Berufsfeld Tätigen Bescheid und können die unmittelbare berufliche Situation daraufhin überprüfen,
  • Strichaufzählung
    verhalten sich gegenüber der Leitung und den in der Einrichtung Beschäftigten korrekt und selbstsicher,
  • Strichaufzählung
    gewinnen aus der Zusammenschau der Unterrichts- und Praxiserfahrung eine positive Grundhaltung zum Arbeitsleben insgesamt und zum konkreten beruflichen Umfeld im Besonderen,
  • Strichaufzählung
    erlangen Einsicht in soziale Beziehungen sowie in betrieblich-organisatorische Zusammenhänge.

Zeitlicher und sachlicher Rahmen:

Ab dem 2. Semester bis vor Beginn des 5. Semesters im Ausmaß von mindestens 2 Wochen, im selben zeitlichen Umfang wie eine Praxiswoche, in einer elementaren Bildungseinrichtung.

Es sind auch Praktika in den Semesterferien oder in anderen Ferienzeiten zulässig.

C. Freigegenstände und Unverbindliche Übungen

Bildungs- und Lehraufgabe, didaktische Grundsätze:

Freigegenstände und Unverbindliche Übungen können bestehende Pflichtgegenstände ergänzen oder Inhalte anderer Fachgebiete vermitteln. Um das Unterrichtsprogramm auch für die Lernenden und Erziehungsberechtigten deutlich erkennbar zu machen, ist gegebenenfalls eine eindeutige Bezeichnung festzulegen.

Eine Blockung in bestimmten Teilen des Unterrichtsjahres ist möglich.

C.1 Freigegenstände
Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen. Siehe Abschnitt III.

C.2 Unverbindliche Übungen
Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen. Siehe Abschnitt III.

D. Förderunterricht

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die von einem Leistungsabfall betroffene Schülerinnen und Schüler sollen jene Kompetenzen entwickeln, die ihnen die Erfüllung der Bildungs- und Lehraufgabe des betreffenden Gegenstandes ermöglichen.

Lehrstoff:

Wie im jeweiligen Semesters des entsprechenden Pflichtgegenstandes unter Beschränkung auf jene Lehrinhalte, bei denen Wiederholungen und Übungen erforderlich sind.