Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Methodenverordnung Wasser, Fassung vom 09.12.2019

§ 0

Langtitel

Verordnung der Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus über Methodenvorschriften im Bereich Chemie für Abwasser, Oberflächengewässer und Grundwasser (Methodenverordnung Wasser – MVW)
StF: BGBl. II Nr. 129/2019 [CELEX-Nr.: 32000L0060, 32006L0118, 32008L0105, 32009L0090, 32010L0075, 32013L0039, 32014L0080, 32014L0101]

Präambel/Promulgationsklausel

Aufgrund der § 30a Abs. 2 Z 1 bis 3, § 30c Abs. 2 Z 1 bis 3, §§ 33b Abs. 3, 4, 5 und 7, § 59a Abs. 2 und 4, § 59c bis 59f des Wasserrechtsgesetzes 1959, BGBl. Nr. 215/1959, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 73/2018, wird verordnet:

§ 1

Text

Ziel

§ 1. Ziel dieser Verordnung ist eine einheitliche Festlegung von Methodenvorschriften für die Probenahme, Probebehandlung, soweit erforderlich Abwassermengenmessung, Analyse, Art der Messung von Abwasserparametern, Qualitätssicherung und sonstige Methoden und technische Normen betreffend Überwachung der Begrenzung für Abwasseremissionen und zur Messung von Emissionen aus Punktquellen sowie betreffend Überwachung der physikalischen und chemischen Grundparameter einschließlich der Schadstoffparameter im Bereich Chemie im Oberflächengewässer und im Grundwasser.

§ 2

Text

Geltungsbereich

§ 2. (1) Diese Verordnung gilt für

1.

die Überwachung der Begrenzungen für Abwasseremissionen in ein Fließgewässer und eine öffentliche Kanalisation,

2.

die Messung aller wesentlichen Belastungen von Oberflächenwasserkörpern durch Emissionen von Stoffen aus Punktquellen (Abwasserfrachten),

3.

die Überwachung des chemischen Zustandes und die Überwachung der chemischen und der physikalisch-chemischen Komponenten des ökologischen Zustandes der Oberflächengewässer und

4.

die Überwachung des chemischen Zustandes von Grundwasser.

(2) Diese Verordnung gilt nicht für Anforderungen an die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch.

§ 3

Text

Begriffsbestimmungen

§ 3. Im Sinne dieser Verordnung gilt als

1.

Bestimmungsgrenze: ein festgelegtes Vielfaches der Nachweisgrenze bei einer Konzentration des Analyten, die mit einem akzeptablen Maß an Richtigkeit und Genauigkeit bestimmt werden kann. Die Bestimmungsgrenze kann mithilfe eines geeigneten Standards oder einer Probe berechnet und anhand des untersten Kalibrierpunkts auf der Kalibrierkurve ohne Leerprobe bestimmt werden.

2.

Matrix: ein Bereich der aquatischen Umwelt, nämlich Wasser, Sediment oder Biota;

3.

Mindestbestimmungsgrenze (MBG): jene Bestimmungsgrenze, die zur Erfüllung der Anforderungen an eine Messung im gegebenen Kontext jedenfalls mindestens erreicht werden muss;

4.

Mischprobe: eine Mischung mehrerer Stichproben, die an einem definierten Probenahmeort über einen vorgegebenen Probenahmezeitraum verteilt mengen- oder zeitproportional gezogen werden. Die Mischung kann händisch oder in automatischen Probenahmegeräten erfolgen.

5.

Mischprobe, mengenproportional: Probenahme mit konstantem Volumen und variabler Zeit (durchflussproportionale Probenahme, die auf dem Sammeln von Einzelproben mit gleichem Volumen und in zeitlichen Abständen beruht, die proportional zum Durchfluss sind) oder Probenahme mit konstanter Zeit und variablem Volumen (durchflussproportionale Probenahme, bei der das Sammeln von Proben in festen Zeitintervallen stattfindet, aber das Probenvolumen sich proportional zum Durchfluss ändert)

6.

Mischprobe, zeitproportional: Probenahme mit konstanter Zeit und konstantem Volumen (gleiche Probenvolumen oder Teilprobenvolumen, die bei gleicher Zunahme der Zeit gesammelt werden)

7.

Nachweisgrenze: das Messsignal oder der Konzentrationswert, ab dem man bei einem festgelegten Vertrauensniveau aussagen kann, dass sich eine Probe von einer Leerprobe, die den zu bestimmenden Analyten nicht enthält, unterscheidet.

8.

Parameter: ein bestimmter Inhaltsstoff oder eine bestimmte Eigenschaft von Wasser oder Abwasser;

9.

Stichprobe: eine Einzelentnahme aus Wasser oder Abwasser zu einem vorgegebenen Probenahmezeitpunkt an einem definierten Probenahmeort.

10.

Tagesmischprobe: eine über die tatsächliche Abwasserablaufzeit innerhalb eines Zeitraumes von 24 Stunden mengenproportional gezogene Mischprobe.

§ 4

Text

Anforderungen an die Überwachung der Begrenzung für Abwasseremissionen und zur Messung von Emissionen aus Punktquellen

§ 4. (1) Die in Anlage A genannten Vorschriften legen methodische Anforderungen an die Überwachung der Begrenzung für Abwasseremissionen und zur Messung von Emissionen aus Punktquellen fest. Unter Methodenvorschriften werden insbesondere Vorschriften betreffend die Abwassermengenmessung sowie die Probenahme von Abwasser und Probenbehandlung (Probenkonservierung und -homogenisierung), die Analyse, die Art der Messung der Abwasserparameter und die Qualitätssicherung verstanden. Sie sind im Rahmen der Allgemeinen Abwasseremissionsverordnung (AAEV), BGBl. II Nr. 186/1996 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 63/2018, und der branchenspezifischen Abwasseremissionsverordnungen gemäß § 4 Abs. 3 AAEV sowie der Emissionsregisterverordnung 2017 (EmRegV-OW 2017), BGBl. II Nr. 207/2017 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 63/2018, anzuwenden.

(2) Die Abwassermengenmessung ist entsprechend der allgemeinen Vorgaben des Abschnittes I der Anlage A, die Probenahme von Abwasser und Probenbehandlung (Probenkonservierung und-homogenisierung) sind entsprechend der allgemeinen Vorgaben des Abschnittes I und der konkretisierten Vorgaben des Abschnittes II der Anlage A vorzunehmen, sofern nicht in Abschnitt V abweichende Bestimmungen festgelegt werden. Die Entnahme einer Abwasserprobe aus einem Abwasserstrom hat an einer Stelle zu erfolgen, an der die entnommene Probe repräsentativ ist für die Beschaffenheit des Gesamtabwassers oder an der durch äußere technische Maßnahmen die Repräsentativität der Probe für den Gesamtabwasserstrom sichergestellt werden kann. Für einen rasch veränderlichen Parameter, der nicht unmittelbar nach der Probenahme untersucht wird, sind Probenkonservierungsmaßnahmen vorzusehen.

(3) Die Art der Probenahme von Abwasser wird für jeden Parameter in Spalte 3 des Abschnittes II und des Abschnittes VI der Anlage A festgelegt:

1.

Die Konzentration und Fracht des Abwasserparameters sind an Hand einer mengenproportionalen nicht abgesetzten homogenisierten Tagesmischprobe (mit „M“ abgekürzt) zu bestimmen. Bei der diskontinuierlichen Entleerung eines Stapelbehälters gilt die Stichprobe als mengenproportionale Probenahme für das entleerte Abwasservolumen.

2.

Die Konzentration und Fracht des Abwasserparameters sind an Hand von Stichproben (mit „S“ abgekürzt) zu bestimmen. Die tägliche Häufigkeit und die Intervalle der Stichprobenahme sind in Abhängigkeit vom Abflussverhalten des Abwasserparameters festzulegen. Konzentration und Fracht sind mengenproportional (in Ausnahmefällen zeitproportional) zu ermitteln.

Für einzelne Parameter bestimmter branchenspezifischer Abwasseremissionsverordnungen werden von den in den Z 1 und 2 festgelegten Probenahmearten abweichende oder spezielle Bestimmungen zur Probenahme in Abschnitt V festgelegt.

(4) Die Analyse der Parameter zur Überwachung der Begrenzung für Abwasseremissionen und zur Messung von Emissionen aus Punktquellen ist entsprechend den Analysemethoden der Spalte 2 des Abschnittes II und des Abschnittes VI der Anlage A oder gleichwertigen Analysemethoden vorzunehmen:

1.

Im Rahmen der Eigenüberwachung gilt eine Analysemethode als gleichwertig, wenn ihre Bestimmungsgrenze bei höchstens 30% der zu überwachenden Emissionsbegrenzung liegt.

2.

Im Rahmen der Fremdüberwachung gilt eine Analysemethode als gleichwertig, wenn sie den Anforderungen der DIN 38402-71 (DEV A 71), „Gleichwertigkeit von zwei Analyseverfahren auf Grund des Vergleichs von Analyseergebnissen und deren statistischer Auswertung; Vorgehensweise für quantitative Merkmale mit kontinuierlichem Wertespektrum“, November 2002, entspricht.

Sind für einen Parameter in Spalte 2 des Abschnittes II und des Abschnittes VI der Anlage A mehrere Methoden angegeben, können diese alternativ angewendet werden. Die Analyse der Prioritären Stoffe im Abwasser im Rahmen der Messung von Emissionen aus Punktquellen gemäß EmRegV-OW 2017 ist mit jenen Analysemethoden vorzunehmen, die die in Spalte 5 des Abschnittes VI der Anlage A vorgegebenen MBG erreichen.

(5) Die Art der Messung der Abwasserparameter wird für jeden Parameter in Spalte 4 des Abschnittes II und des Abschnittes VI der Anlage A festgelegt:

1.

Der Abwasserparameter ist direkt im Abwasser oder aus der unfiltrierten Probe (mit „D“ abgekürzt) zu bestimmen. Schreibt eine bestimmte Methode aus gerätetechnischen Gründen die Filtration der Probe zur Entfernung störender Partikel vor, ist diesen Vorgaben zu entsprechen. In diesen Fällen darf die Filtration den Gehalt des Parameters nicht verändern.

2.

Der Abwasserparameter ist aus der unfiltrierten Probe nach Aufschluss (Gesamtgehalt – mit „G“ abgekürzt) zu bestimmen.

3.

Der Abwasserparameter ist aus der filtrierten Probe (mit „F“ abgekürzt) zu bestimmen. Die die Filtration betreffenden Angaben in der Methodenvorschrift des zu bestimmenden Abwasserparameters sind einzuhalten. Wenn solche Angaben fehlen, hat die Filtration über einen Membranfilter mit einer nominellen Porenweite von 0,45 µm zu erfolgen.

(6) Zur Sicherung einer gleichbleibend guten Qualität

1.

der Eigenüberwachung sind die Messungen von einer verantwortlichen Person durchzuführen, die verwendeten Messmethoden zu dokumentieren und in regelmäßig wiederkehrenden Intervallen von einem sachkundigen Institut oder einer sachkundigen Person, welche nachgewiesenermaßen über ein Qualitätssicherungssystem verfügt, zu überprüfen.

2.

der Fremdüberwachung haben sachkundige Institute oder sachkundige Personen, die Messungen der Abwasserbeschaffenheit durchführen, laufend ein Qualitätssicherungssystem zu betreiben. Das Qualitätssicherungssystem ist in einem Qualitätssicherungshandbuch festzuhalten. Die laufende Einhaltung der im Qualitätssicherungshandbuch getroffenen Festlegungen, insbesondere das Arbeiten nach validierten Analysemethoden, ist zu gewährleisten. Das Qualitätssicherungssystem hat den Anforderungen der in Spalte 2 des Abschnittes III der Anlage A genannten technischen Normen zu entsprechen.

3.

im Rahmen der Messung von Emissionen von prioritären Stoffen aus Punktquellen gemäß EmRegV-OW 2017 gelten die Anforderungen der Fremdüberwachung gemäß Z 2.

Institute, die über eine Akkreditierung gemäß Bundesgesetz über die Akkreditierung von Konformitätsbewertungsstellen (Akkreditierungsgesetz 2012), BGBl. I Nr. 28/2012 in der Fassung BGBl. I Nr. 40/2014, zur Durchführung von Probenahmen und Messungen gemäß § 2 Abs. 1 Z 1 und 2 verfügen, erfüllen für die jeweils akkreditierten Probenahme- und Messmethoden jedenfalls die in Z 1 und 2 genannten Voraussetzungen.

(7) Sonstige Methoden und technischen Normen sind entsprechend Spalte 2 des Abschnittes IV der Anlage A anzuwenden.

§ 5

Text

Anforderungen an die Überwachung von Oberflächengewässern

§ 5. (1) Die in Anlage B genannten Vorschriften legen methodische Anforderungen an die Überwachung von Oberflächengewässern in der Matrix Wasser, Sediment und Biota fest. Unter Methodenvorschriften werden Vorschriften betreffend die Probenahme und Probenkonservierung, die Analyse und die Qualitätssicherung verstanden. Sie sind im Rahmen der Qualitätszielverordnung Chemie Oberflächengewässer (QZV Chemie OG), BGBl. II Nr. 96/2006 zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 363/2016, der Qualitätszielverordnung Ökologie (QZV Ökologie), BGBl. II Nr. 99/2010 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 461/2010, und der Gewässerzustandsüberwachungsverordnung (GZÜV), BGBl. II Nr. 479/2006 zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 363/2016, anzuwenden.

(2) Die Probenahme und Probenkonservierung zur Überwachung der physikalischen und chemischen Grundparameter einschließlich der Schadstoffparameter in der Matrix Wasser sind entsprechend den Vorgaben des Abschnittes I der Anlage B vorzunehmen. Die entnommenen Proben sind gegebenenfalls zu stabilisieren und zu konservieren und umgehend ihrer Untersuchung zuzuführen. Rasch veränderliche Parameter aus dem Block der physikalischen und chemischen Grundparameter (Parameterblöcke 2.1.1. und 2.2.1. der Anlage 2 der GZÜV) sind vor Ort zu bestimmen.

(3) Die Art der Probenahme in der Matrix Wasser wird für jeden Parameter in Spalte 3 des Abschnittes II der Anlage B festgelegt. Die Parameter sind an Hand von Stichproben (mit „S“ abgekürzt) zu bestimmen.

(4) Die Analyse der physikalischen und chemischen Grundparameter einschließlich der Schadstoffparameter in der Matrix Wasser ist entsprechend den Vorgaben des Abschnittes II der Anlage B vorzunehmen. Sind für einen Parameter in Spalte 2 des Abschnittes II der Anlage B mehrere Methoden angegeben, können diese alternativ angewendet werden. Die angewendeten Analyseverfahren sind derart zu optimieren, dass die in Spalte 5 des Abschnittes II der Anlage B angeführten MBG jedenfalls erreicht werden. Alternativ zu den in Spalte 2 angeführten Methodenvorschriften können auch andere Methoden herangezogen werden, wenn deren Gleichwertigkeit mit den angegebenen Verfahren nachgewiesen wird und unter Verwendung der statistischen Testverfahren nach der DIN 38402-71 (DEV A 71), „Gleichwertigkeit von zwei Analyseverfahren auf Grund des Vergleichs von Analyseergebnissen und deren statistischer Auswertung; Vorgehensweise für quantitative Merkmale mit kontinuierlichem Wertespektrum“, November 2002, gezeigt werden kann, dass die angegebenen MBG erreicht werden.

(5) Die Art der Messung in der Matrix Wasser wird für jeden Parameter in Spalte 4 des Abschnittes II der Anlage B festgelegt:

1.

Der Inhaltsstoff bzw. die Wassereigenschaft ist direkt im Oberflächenwasser oder aus der unfiltrierten Probe (mit „D“ abgekürzt) zu bestimmen. Schreibt eine bestimmte Methode aus gerätetechnischen Gründen die Filtration der Probe zur Entfernung störender Partikel vor, ist diesen Vorgaben zu entsprechen. In diesen Fällen darf die Filtration den Gehalt des Parameters nicht verändern.

2.

Der Inhaltsstoff bzw. die Wassereigenschaft ist aus der unfiltrierten Probe nach Aufschluss (Gesamtgehalt – mit „G“ abgekürzt) zu bestimmen.

3.

Der Inhaltsstoff bzw. die Wassereigenschaft ist aus der filtrierten Probe (mit „F“ abgekürzt) zu bestimmen. Die die Filtration betreffenden Angaben in der Methodenvorschrift des zu bestimmenden Parameters sind einzuhalten. Wenn solche Angaben fehlen, hat die Filtration über einen Membranfilter mit einer nominellen Porenweite von 0,45 µm so zu erfolgen, dass die in der Probe vorliegende Konzentration und Verteilung des zu messenden Stoffes nicht verändert wird.

(6) Die Probenahme, Probenbehandlung (Probenkonservierung und –vorbereitung) und Analyse der physikalischen und chemischen Grundparameter einschließlich der Schadstoffparameter in der Matrix Sediment zur langfristigen Trendermittlung bezüglich der Konzentrationen von prioritären Stoffen sind entsprechend den Vorgaben des Abschnittes III und IV der Anlage B vorzunehmen. Die angewendeten Analyseverfahren sind derart zu optimieren, dass die in Spalte 3 des Abschnittes IV der Anlage B angeführten MBG jedenfalls erreicht werden. Alternativ zu den in Spalte 2 angeführten Methodenvorschriften können auch andere Methoden herangezogen werden, wenn deren Gleichwertigkeit mit den angegebenen Verfahren nachgewiesen wird und unter Verwendung der statistischen Testverfahren nach der DIN 38402-71 (DEV A 71), November 2002, gezeigt werden kann, dass die angegebenen MBG erreicht werden. Die Art der Messung in der Matrix Sediment hat so zu erfolgen, dass der Inhaltsstoff aus der <63µm-Kornfraktion des Sediments zu bestimmen ist. Die Abtrennung der zu untersuchenden Kornfraktion hat je nach Problemstellung durch Nass- oder Trockensiebung zu erfolgen. Die Wahl des Beprobungszeitraumes zur langfristigen Trendermittlung bezüglich der Konzentrationen von prioritären Stoffen in der Matrix Sediment hat nach allgemein anerkannten, konventionellen Methoden zu erfolgen.

(7) Die Analyse der physikalischen und chemischen Grundparameter einschließlich der Schadstoffparameter in der Matrix Biota (Fische) zur langfristigen Trendermittlung bezüglich der Konzentrationen von prioritären Stoffen ist entsprechend den Vorgaben des Abschnittes V der Anlage B vorzunehmen. Die angewendeten Analyseverfahren sind derart zu optimieren, dass die in Spalte 3 des Abschnittes V der Anlage B angeführten MBG jedenfalls erreicht werden. Die Art der Messung in der Matrix Biota hat so zu erfolgen, dass für die Bestimmung der Parameter der Gesamtfisch heranzuziehen ist. Die Probenahme und die Wahl des Beprobungszeitraumes zur langfristigen Trendermittlung bezüglich der Konzentrationen von prioritären Stoffen in der Matrix Biota (Fische) haben nach allgemein anerkannten, konventionellen Methoden zu erfolgen.

(8) Das Qualitätssicherungssystem hat den in Spalte 2 des Abschnittes VI der Anlage B angeführten technischen Normen zu entsprechen. Das Qualitätssicherungssystem hat jedenfalls folgende Maßnahmen der internen Qualitätskontrolle durch die Stelle (§ 9 Abs. 8, § 12, § 15 Abs. 7, § 18 GZÜV), die die Probenahme bzw. analytische Messung durchführt, zu umfassen:

1.

Erarbeitung einer Standardarbeitsanweisung (SAA) für Probenahme (einschließlich Konservierung), Gebindevorbereitung und Transport; für den Probenehmer hat aus dieser SAA ersichtlich zu sein, welche Probenvolumina für die Analytik/Rückstellproben benötigt werden, welche Gebinde (Größe und Art) abzufüllen sind, welche Vor-Ort-Manipulationen (Filtrationen, luftblasenfreies Abfüllen, Konservierung) mit welchen Hilfsmitteln (Filterart, Reagenzien) durchzuführen sind und was beim Transport der Proben zu berücksichtigen ist (Kühlung, Lichtausschluss).

2.

Durchführung von Probenahme und Analytik durch qualifiziertes Personal;

3.

vollständige Erhebung des Ortsbefundes einschließlich der Ablesung des nächstgelegenen Pegels, Anfertigung einer Lageskizze, zumindest bei der Erstaufnahme sowie zur Dokumentation von zeitlich begrenzten oder dauernden Veränderungen an der Messstelle, sofern diese einen möglichen Einfluss auf die Repräsentativität der Probenahme haben;

4.

genaue Beschreibung der angewandten Analyseverfahren unter Verweis auf die angewendete technische Verfahrensnorm bzw. Verfahrensvorschrift. Bei der Analyse eines Schadstoffes, für den in Abschnitt II keine Basisnormmethode angegeben ist, sind alle Analyseschritte jederzeit nachvollziehbar zu dokumentieren;

5.

Durchführung problemorientierter Kalibrierungen unter Einbeziehung sämtlicher Probenvorbereitungsschritte im Sinne der DIN 38402-51 (DEV A 51), „Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser und Schlammuntersuchung – Allgemeine Angaben (Gruppe A) – Teil 51: Kalibrierung von Analysenverfahren – Lineare Kalibrierfunktion (A 51)“, Mai 2017;

6.

Ermittlung der Verfahrenskenndaten des Routinebetriebes im Sinne der ÖNORM DIN 32645, „Chemische Analytik – Nachweis-, Erfassungs- und Bestimmungsgrenze unter Wiederholbedingungen – Begriffe, Verfahren, Auswertung“, April 2011, insbesondere:

a)

analytische Nachweisgrenze unter Einbeziehung sämtlicher Probenvorbereitungsschritte,

b)

analytische Bestimmungsgrenze für das Gesamtverfahren (Probenvorbereitung und Analyse),

c)

95%-Vertrauensbereich der analytischen Bestimmungsgrenze,

d)

obere Grenze des Arbeitsbereiches des Verfahrens,

e)

Steigung der Kalibriergeraden,

f)

Reststandardabweichung,

g)

relative Verfahrensstandardabweichung in der Mitte des Kalibrierbereiches;

7.

bei Verfahren mit gesonderter Probenvorbereitung die Ermittlung der mittleren Wiederfindungsraten;

8.

regelmäßige Durchführung von Blindwertüberprüfungen;

9.

regelmäßige Überprüfung der Wiederfindungsraten;

10.

regelmäßige Kontrolle der analytischen Verfahren mit zertifizierten Standards oder Referenzmaterialien (Rückführbarkeit und Richtigkeit);

11.

laufende Kontrolle der Gleichmäßigkeit der analytischen Verfahren durch Messung von Kontrollstandards im Bereich der am häufigsten gemessenen Konzentrationen in Realproben.

12.

Führen entsprechender Kontroll- und Regelkarten und Dokumentation aller ergriffenen Maßnahmen im Falle der Überschreitung der definierten Eingriffsgrenzen;

13.

laufende Durchführung von Mehrfachbestimmungen;

14.

laufende Durchführung von Plausibilitätskontrollen: erscheint ein Messwert, insbesondere im Vergleich mit bereits vorliegenden Datenreihen der betreffenden Messstelle unplausibel, sind geeignete Maßnahmen zur Aufklärung zu ergreifen, die von einer Stellungnahme des Probennehmers bzw. des Analysenlabors bis zu einer Laborüberprüfung reichen können. Ist der Grund für das unplausible Ergebnis nicht feststellbar, kann eine Nachmessung oder Nachbeprobung notwendig sein.

15.

laufende erfolgreiche Teilnahme an einschlägigen anerkannten Ringversuchen und Laborvergleichstests; die unter Beachtung der Anforderungen der ÖNORM ISO/IEC 17043, „Konformitätsbewertung — Allgemeine Anforderungen an Eignungsprüfungen“ vom 1. Mai 2010 bzw. der ISO 13528, „ Statistical methods for use in proficiency testing by interlaboratory comparison (Corrected version 2016-10-15)“ vom 1. August 2015 oder anderer gleichwertiger international anerkannter technischerNormen durchgeführt bzw. ausgewertet werden;

16.

laufende Überprüfung der Vollständigkeit der bearbeiteten Proben und der beauftragten Untersuchungen;

17.

schriftliche Dokumentation von Probenahme und Probelauf einschließlich näherer Informationen über Eingang der Proben, Zeitpunkt der Analysen, allfällige aufgetretene Störungen, und weitere verfahrenstypische systematisch geordnete Informationen.

§ 6

Text

Anforderungen an die Überwachung von Grundwasser

§ 6. (1) Die in Anlage C genannten Vorschriften legen methodische Anforderungen an die Überwachung von Grundwasser fest. Unter Methodenvorschriften werden Vorschriften betreffend die Probenahme und Probenkonservierung, die Analyse und die Qualitätssicherung verstanden. Sie sind im Rahmen der Qualitätszielverordnung Chemie Grundwasser (QZV Chemie GW), BGBl. II Nr. 98/2010 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 461/2010, und der GZÜV anzuwenden.

(2) Die Probenahme und Probenkonservierung zur Überwachung der in Anlage C angeführten Parameter sind entsprechend den Vorgaben der Spalte 2 des Abschnittes I dieser Anlage vorzunehmen. Die entnommenen Proben sind gegebenenfalls zu stabilisieren und zu konservieren und umgehend ihrer Untersuchung zuzuführen. Die Parameter des Punktes 1.1. des Abschnittes II in Anlage C sind unmittelbar vor Ort zu bestimmen.

(3) Die Art der Probenahme wird in Spalte 3 des Abschnittes II der Anlage C festgelegt. Die Parameter sind an Hand von Stichproben (mit „S“ abgekürzt) zu bestimmen.

(4) Die Analyse der in Anlage C angeführten Parameter ist entsprechend den Vorgaben der Spalte 2 des Abschnittes II dieser Anlage vorzunehmen. Sind für einen Parameter in Spalte 2 des Abschnittes II der Anlage C mehrere Methoden angegeben, können diese alternativ angewendet werden. Die angewendeten Analyseverfahren sind derart zu optimieren, dass die in Spalte 5 des Abschnittes II der Anlage C angeführten MBG jedenfalls erreicht werden. Alternativ zu den in Spalte 2 angeführten Methodenvorschriften können auch andere Methoden herangezogen werden, wenn deren Gleichwertigkeit mit den angegebenen Verfahren nachgewiesen wird und unter Verwendung der statistischen Testverfahren nach der DIN 38402-71 (DEV A 71), „Gleichwertigkeit von zwei Analyseverfahren auf Grund des Vergleichs von Analyseergebnissen und deren statistischer Auswertung; Vorgehensweise für quantitative Merkmale mit kontinuierlichem Wertespektrum“, November 2002, gezeigt werden kann, dass die angegebenen MBG erreicht werden.

(5) Die Art der Messung wird für jeden Parameter in Spalte 4 des Abschnittes II der Anlage C festgelegt:

1.

Der Inhaltsstoff bzw. die Wassereigenschaft ist direkt in oder aus der unfiltrierten Grundwasserprobe (mit „D“ abgekürzt) zu bestimmen. Schreibt eine bestimmte Methode aus gerätetechnischen Gründen die Filtration der Probe zur Entfernung störender Partikel vor, ist diesen Vorgaben zu entsprechen. In diesen Fällen darf die Filtration den Gehalt des Parameters nicht verändern.

2.

Der Inhaltsstoff bzw. die Wassereigenschaft ist aus der filtrierten Probe (mit „F“ abgekürzt) zu bestimmen. Die die Filtration betreffenden Angaben in der Methodenvorschrift des zu bestimmenden Parameters sind einzuhalten. Wenn solche Angaben fehlen, hat die Filtration über einen Membranfilter mit einer nominellen Porenweite von 0,45 µm so zu erfolgen, dass die in der Probe vorliegende Konzentration und Verteilung des zu messenden Stoffes nicht verändert wird.

(6) Das Qualitätssicherungssystem hat den in Spalte 2 des Abschnittes III der Anlage C angeführten technischer Normen zu entsprechen. Das Qualitätssicherungssystem hat jedenfalls folgende Maßnahmen der internen Qualitätskontrolle durch die befugten (§ 24 Abs. 3, § 27 GZÜV) bzw. akkreditierten Personen bzw. Institutionen, die die Probenahme bzw. Analysen durchführen, zu umfassen:

1.

Erarbeitung einer Standardarbeitsanweisung (SAA) für Probenahme (einschließlich Konservierung), Gebindevorbereitung und Transport; für den Probenehmer hat aus dieser SAA ersichtlich zu sein, welche Probenvolumina für die Analytik/Rückstellproben benötigt werden, welche Gebinde (Größe und Art) abzufüllen sind, welche Vor-Ort-Manipulationen (Filtrationen, luftblasenfreies Abfüllen, Konservierung) mit welchen Hilfsmitteln (Filterart, Reagenzien) durchzuführen sind und was beim Transport der Proben zu berücksichtigen ist (Kühlung, Lichtausschluss).

2.

Durchführung von Probenahme und Analytik durch qualifiziertes Personal;

3.

vollständige Erhebung des Ortsbefundes einschließlich der Anfertigung einer Lageskizze, zumindest bei der Erstaufnahme sowie zur Dokumentation von zeitlich begrenzten oder dauernden Veränderungen an der Messstelle, sofern diese einen möglichen Einfluss auf die Repräsentativität der Probenahme haben;

4.

genaue Beschreibung der angewandten Analyseverfahren unter Verweis auf die angewendete Verfahrensnorm bzw. Verfahrensvorschrift. Bei der Analyse eines Schadstoffes, für den in Abschnitt II keine Basisnormmethode angegeben ist, sind alle Analyseschritte jederzeit nachvollziehbar zu dokumentieren;

5.

Durchführung problemorientierter Kalibrierungen unter Einbeziehung sämtlicher Probenvorbereitungsschritte im Sinne der DIN 38402-51 (DEV A 51), „Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser und Schlammuntersuchung – Allgemeine Angaben (Gruppe A) – Teil 51: Kalibrierung von Analysenverfahren – Lineare Kalibrierfunktion (A 51)“, Mai 2017;

6.

Ermittlung der Verfahrenskenndaten des Routinebetriebes im Sinne der ÖNORM DIN 32645, „Chemische Analytik – Nachweis-, Erfassungs- und Bestimmungsgrenze unter Wiederholbedingungen – Begriffe, Verfahren, Auswertung“, April 2011, insbesondere:

a)

analytische Nachweisgrenze unter Einbeziehung sämtlicher Probenvorbereitungsschritte;

b)

analytische Bestimmungsgrenze für das Gesamtverfahren (Probenvorbereitung und Analyse);

c)

95%-Vertrauensbereich der analytischen Bestimmungsgrenze;

d)

obere Grenze des Arbeitsbereiches des Verfahrens;

e)

Steigung der Kalibriergeraden;

f)

Reststandardabweichung;

g)

relative Verfahrensstandardabweichung in der Mitte des Kalibrierbereiches;

7.

bei Verfahren mit gesonderter Probenvorbereitung die Ermittlung der mittleren Wiederfindungsraten;

8.

regelmäßige Durchführung von Blindwertüberprüfungen;

9.

regelmäßige Überprüfung der Wiederfindungsraten;

10.

regelmäßige Kontrolle der analytischen Verfahren mit zertifizierten Standards oder Referenzmaterialien (Rückführbarkeit und Richtigkeit);

11.

laufende Kontrolle der Gleichmäßigkeit der analytischen Verfahren durch Messung von Kontrollstandards im Bereich der am häufigsten gemessenen Konzentrationen in Realproben;

12.

Führen entsprechender Kontroll- und Regelkarten und Dokumentation aller ergriffenen Maßnahmen im Falle der Überschreitung der definierten Eingriffsgrenzen;

13.

laufende Durchführung von Mehrfachbestimmungen;

14.

laufende Durchführung von Plausibilitätskontrollen: erscheint ein Messwert, insbesondere im Vergleich mit bereits vorliegenden Datenreihen der betreffenden Messstelle unplausibel, sind geeignete Maßnahmen zur Aufklärung zu ergreifen, die von einer Stellungnahme des Probennehmers bzw. des Analysenlabors bis zu einer Laborüberprüfung reichen können. Ist der Grund für das unplausible Ergebnis nicht feststellbar, so hat eine Nachbeprobung bzw. Nachmessung zu erfolgen, sofern nicht ohnehin aufgrund des laufenden Überwachungsprogramms zwischenzeitlich ein plausibles Ergebnis vorliegt bzw. unmittelbar zu erwarten ist.

15.

laufende erfolgreiche Teilnahme an einschlägigen anerkannten Ringversuchen und Laborvergleichstests; die unter Beachtung der Anforderungen der ÖNORM ISO/IEC 17043, „Konformitätsbewertung — Allgemeine Anforderungen an Eignungsprüfungen“ vom 1. Mai 2010 bzw. der ISO 13528, „ Statistical methods for use in proficiency testing by interlaboratory comparison (Corrected version 2016-10-15)“ vom 1. August 2015 oder anderer gleichwertiger international anerkannter technischer Normen durchgeführt bzw. ausgewertet werden;

16.

laufende Überprüfung der Vollständigkeit der bearbeiteten Proben und der beauftragten Untersuchungen;

17.

schriftliche Dokumentation von Probenahme und Probelauf einschließlich näherer Informationen über Eingang der Proben, Zeitpunkt der Analysen, allfällige aufgetretene Störungen, und weitere verfahrenstypische systematisch geordnete Informationen.

§ 7

Text

Methoden und technische Normen

§ 7. Die in den Anlagen A, B und C angeführten Methodenvorschriften und technischen Normen sind bei Austrian Standards International, Heinestraße 38, A-1021 Wien, erhältlich und in den Wirtschaftskammern bzw. in den Wirtschaftsförderungsinstituten der Wirtschaftskammern einsehbar. Anlage D enthält sowohl ein Verzeichnis aller gemäß Anlagen A, B und C anzuwendenden Methodenvorschriften und technischen Normen (D.1) als auch den Abdruck der gemäß den Anlagen A, B und C anzuwendenden nationalen österreichischen Methodenvorschriften und technischen Normen (D.2).

§ 8

Text

Übergangsbestimmung

§ 8. Für eine bei Inkrafttreten dieser Verordnung bestehende Abwassereinleitung gemäß §§ 32 und 32b WRG 1959 sind die in Anlagen A bis C beschriebenen Methoden und technischen Normen anzuwenden. Dabei ist für den Parameter „Fischtoxizität“ die Methode des Parameters „Fischeitoxizität“ und für den Parameter „Summe der Kohlenwasserstoffe“ die Methode des Parameters „Kohlenwasserstoff-Index“ heranzuziehen.

§ 9

Text

Inkrafttreten

§ 9. (1) Diese Verordnung tritt zum gleichen Zeitpunkt wie die Methodenanpassungsverordnung Wasser, BGBl. II Nr. 128/2019, in Kraft.

(2) Die Anlagen A bis D in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 133/2019, treten am 24. Mai 2019 in Kraft.

(3) Anlage A Abschnitt V in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 332/2019 tritt mit dem der Kundmachung folgenden Tag in Kraft.

§ 10

Text

Bezugnahme auf Unionsrecht

§ 10. Durch diese Verordnung werden die Vorgaben folgender Rechtsakte der Europäischen Union hinsichtlich Analysemethoden umgesetzt:

1.

Richtlinie 2000/60/EG zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik (ABl. Nr. L 327 vom 22. Dezember 2000, S 1) zuletzt geändert durch die Richtlinie 2014/101/EU (ABl. L 311 vom 31.10.2014 S. 32);

2.

die Richtlinie 2006/118/EG zum Schutz des Grundwassers vor Verschmutzung und Verschlechterung (ABl. L 372 vom 27. Dezember 2006, S 19, berichtigt durch ABl. Nr. L 53 vom 22.02.2007 S. 30, und ABl. Nr. L 139 vom 31.05.2007 S. 39) geändert durch die Richtlinie 2014/80/EU (ABl. L 182 vom 21.06.2014 S. 52);

3.

Richtlinie 2008/105/EG über Umweltqualitätsnormen im Bereich der Wasserpolitik und zur Änderung und anschließenden Aufhebung der Richtlinien des Rates 82/176/EWG, 83/513/EWG, 84/156/EWG, 84/491/EWG und 86/280/EWG sowie zur Änderung der Richtlinie 2000/60/EG (ABl. L 348 vom 24.12.2008 S. 84) geändert durch die Richtlinie 2013/39/EU (ABl. L 226 vom 24.08.2013 S. 1);

4.

Richtlinie 2009/90/EG zur Festlegung technischer Spezifikationen für die chemische Analyse und die Überwachung des Gewässerzustands gemäß der Richtlinie 2000/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 201 vom 01.08.2009 S. 36);

5.

Richtlinie 2010/75/EU über Industrieemissionen (integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung) (im Folgenden: IE-Richtlinie) (ABl. Nr. L 334 vom 17.12.2010 S. 17, in der Fassung der Berichtigung ABl. Nr. L 158 vom 19.06.2012 S. 25).

Anl. 1

Text

Anlage A

Methodenvorschriften für Emissionsmessungen

Die Methoden und technischen Normen der nachstehenden Listen sind im Rahmen der Allgemeinen Abwasseremissionsverordnung (AAEV) und der branchenspezifischen Abwasseremissionsverordnungen (AEV) gemäß § 4 Abs. 3 AAEV sowie der Emissionsregisterverordnung Oberflächenwasserkörper (EmRegV-OW) anzuwenden.

Abschnitt I

Abwassermengenmessung, Probenahme, Probenbehandlung (Probenkonservierung und –homogenisierung)

 

1

2

 

Parameter

Methode

 

Abwassermengenmessung – offene Gerinne und Freispiegelleitungen

DIN 19559-1

1983-07-01

 

DIN 19559-2

1983-07-01

Abwassermengenmessung – Venturigerinne – magnetisch induktive Durchflussmessgeräte Rohrleitungen

ÖNORM M 5880

1998-02-01

Abwassermengenmessung – magnetisch induktive Durchflussmessgeräte Rohrleitungen

ÖNORM EN ISO 6817

1996-04-01

Abwassermengenmessung – Ultraschalldurchflussmessung Rohrleitungen

VDI/VDE 2642

1996-12-01

Probenahme – Probenahmeprogramme und Probenahmetechnik

ÖNORM EN ISO 5667-1

2007-04-01

Probenentnahme von Abwasser

ÖNORM M 6258

1992-01-01

Probenahme von Abwasser

DIN 38402-11 (DEV A 11)

2009-02-01

Probenahme – Automatisierte Entnahme

ÖNORM EN 16479

2014-10-01

Probenahme – Biologische Testverfahren

ÖNORM EN ISO 5667-16

2018-02-01

Probenkonservierung

ÖNORM EN ISO 5667-3

2013-04-15

Homogenisierung von Wasserproben

DIN 38402-30 (DEV A 30) a)

1998-07-01

 

a)

Die Homogenisierung ist im geschlossenen und gekühlten Gefäß durchzuführen, wenn leicht flüchtige Substanzen in der Wasserprobe enthalten sind.

 

Abschnitt II

Analysemethoden

1. Allgemeine Parameter

 

1

2

 

3

4

Parameter

Methode

 

Probe

Messung

Abbaubarkeit – DOC-Verfahren (Bestimmung der leichten, vollständigen aeroben biologischen Abbaubarkeit organischer Stoffe in einem wässrigen Medium)

ÖNORM EN ISO 7827

2013-04-15

M

F

Abbaubarkeit – Zahn-Wellens-Verfahren (Bestimmung der aeroben biologischen Abbaubarkeit organischer Stoffe in einem wässrigen Medium – Zahn-Wellens-Verfahren) a)

ÖNORM EN ISO 9888

1999-09-01

M

F

Abfiltrierbare Stoffe

ÖNORM EN 872

2005-04-01

S

D

 

DIN 38409-2 (DEV H 2) b)

1987-03-01

S

D

Absetzbare Stoffe

DIN 38409-9 (DEV H 9)

1980-07-01

S

D

 

ÖNORM M 6271

1985-05-01

S

D

Färbung

ÖNORM EN ISO 7887 c)

2012-04-15

M

F

Oberflächenspannung

ÖNORM EN 14370 d)

2004-11-01

S

D

 

ÖWAV-Arbeitsbehelf 38

2016-01-01

 

 

pH-Wert

ÖNORM EN ISO 10523

2012-04-15

S

D

Temperatur

DIN 38404-4 (DEV C 4)

1976-12-01

S

D

 

ÖNORM M 6616

1994-03-01

S

D

Toxizität – Algentoxizität GA e)

DIN 38412-33 (DEV L 33)

1991-03-01

M

D

 

ÖNORM EN ISO 8692

2012-04-15

M

D

Toxizität – Bakterientoxizität GL e)

ÖNORM EN ISO 11348-1

2009-04-15

M

D

 

ÖNORM EN ISO 11348-2

2009-04-15

M

D

Toxizität – Daphnientoxizität GD e)

ÖNORM EN ISO 6341

2013-05-15

M

D

Toxizität – Erbgut veränderndes
Potential GM

DIN 38415-3 (DEV T 3)

1996-12-01

M

D

Toxizität – Fischeitoxizität GF,Ei e)

ÖNORM EN ISO 15088

2009-05-01

M

D

Beeinträchtigung biologischer Abbauvorgänge f)

 

 

 

 

Toxizität – Hemmung der Nitrifikation

ÖNORM EN ISO 9509

2006-11-01

M

D

Toxizität – Hemmung des Sauerstoffverbrauchs

ÖNORM EN ISO 8192

2007-06-01

M

D

 

a)

Die Prüfung des Parameters „Bestimmung der aeroben biologischen Abbaubarkeit“ hat mittels des Parameters DOC oder CSB an der filtrierten mengenproportionalen Tagesmischprobe zu erfolgen. Als Inoculum ist die Biomasse der von der Einleitung betroffenen Abwasserreinigungsanlage mit 1 g/L Trockenmasse im Testansatz zu verwenden. Die Anfangskonzentration für DOC oder CSB (filtriert) zu Testbeginn ist gemäß Kap. 4 einzustellen. Die Abbaubarkeit (Wirkungsgrad der Elimination) bezieht sich auf die Anfangs- bzw. Endkonzentration für DOC oder CSB (filtriert) zu Testbeginn bzw. zu Testende; ausgeblasene Stoffanteile werden im Ergebnis nicht berücksichtigt.

b)

Die Bestimmung ist gemäß Abschnitt 5.2 der Norm (Membranfilter 0,45 µm) oder gemäß Abschnitt 5.3 der Norm (Glasfaserfilter 0,3 bis 1 µm) durchzuführen.

c)

Die Färbung ist nach dem Verfahren B der Norm zu bestimmen (Spektraler Absorptionskoeffizient bei 436 nm, 525 nm und 620 nm).

d)

Die Bestimmung der Oberflächenspannung ist unter Beachtung der Angaben des ÖWAV-Arbeitsbehelfes 38 durchzuführen.

e)

Bei der Auswahl des Toxizitätstests für die Überwachung ist darauf zu achten, dass mit dem eingesetzten Testorganismus die empfindlichste Gruppe von Wasserorganismen berücksichtigt wird, die durch die Inhaltsstoffe des Abwassers geschädigt werden kann.

f)

Bei der Durchführung einer Prüfung auf Beeinträchtigung biologischer Abbauvorgänge durch eine Abwassereinleitung ist auf das Mischungsverhältnis in der öffentlichen Kanalisation bzw. der öffentlichen Abwasserreinigungsanlage sowie auf die Leistungsfähigkeit, das Adaptionsvermögen und das Abbauvermögen für Hemmstoffe der von der Abwassereinleitung betroffenen Biozönose der öffentlichen Abwasserreinigungsanlage Bedacht zu nehmen. Die Durchführung der Probenahme hat gemäß ÖNORM EN ISO 5667-16:1999-07-01 zu erfolgen. Für die Bestimmung des Parameters „Beeinträchtigung der biologischen Abbauvorgänge“ kann eine abweichende Methode verwendet werden, wenn dargelegt wird, dass diese Methode bezüglich des Nachweises der Beeinträchtigung biologischer Abbauvorgänge eine gleichwertige Aussagekraft besitzt wie die genormten Methoden.

2. Anorganische Parameter – Metalle, Halbmetalle

 

1

2

 

3

4

Parameter

Methode

 

Probe

Messung

Aluminium a)

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

Antimon a)

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

Arsen a)

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 11969

1997-01-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

Barium a)

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

Blei a)

ÖNORM ISO 8288

1988-01-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

Bor a)

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

Cadmium a), b)

ÖNORM ISO 8288

1988-01-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 5961 c)

1995-07-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

Chrom – Gesamt a)

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

Chrom(VI)

ÖNORM M 6288

1991-10-01

S

F

 

DIN 38405-4 (DEV D 4)

1985-07-01

S

F

 

ÖNORM EN ISO 10304-3

1998-05-01

S

F

Cobalt a)

ÖNORM ISO 8288

1988-01-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

Eisen a)

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

Eisen – Gelöst

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

M

F

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

M

F

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

Gold a)

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

Kupfer a)

ÖNORM ISO 8288

1988-01-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

Mangan a)

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

Molybdän a), d)

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

Nickel a)

ÖNORM ISO 8288

1988-01-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

Palladium a)

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

Platin a)

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

Quecksilber

ÖNORM EN ISO 12846

2012-07-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 17852

2008-03-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 17294-2 a)

2017-01-15

M

G

Rhodium a)

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

Selen a), d)

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

M

G

 

DIN 38405 – D 23-2 (DEV D 23-2)

1994-10-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

Silber a)

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

Strontium a)

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

Thallium a)

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

M

G

 

DIN 38406-26 (DEV E 26)

1997-07-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

Vanadium a)

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

Wismut a)

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

Wolfram a)

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

Zink a)

ÖNORM ISO 8288

1988-01-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

Zinn

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

 

a)

Der Aufschluss ist gemäß ÖNORM EN ISO 15587-1 „Wasserbeschaffenheit – Aufschluss für die Bestimmung ausgewählter Elemente in Wasser – Teil 1: Königswasser-Aufschluss (ISO 15587-1:2002)“ vom 1. Juli 2002 durchzuführen. Eine andere Aufschlussmethode ist zulässig, wenn gezeigt wird, dass für das untersuchte Abwasser kein Minderbefund im Vergleich zum Königswasseraufschluss auftritt.

b)

Sofern für diesen Parameter in einer Verordnung keine Emissionsbegrenzung als Konzentrationswert festgelegt ist, sondern eine produktionsspezifische Fracht vorgegeben wird, ist mit den angegebenen oder gleichwertigen Methoden eine Mindestbestimmungsgrenze von 0,01 mg/L zu erreichen.

c)

Es ist das Verfahren nach Abschnitt 3 der Norm (Bestimmung von Cadmium durch elektrothermische Atomisierung) anzuwenden.

d)

Sofern für diesen Parameter in einer Verordnung keine Emissionsbegrenzung als Konzentrationswert festgelegt ist, sondern eine produktionsspezifische Fracht vorgegeben wird, ist mit den angegebenen oder gleichwertigen Methoden eine Mindestbestimmungsgrenze von 0,05 mg/L zu erreichen.

3. Anorganische Parameter – Sonstige

 

1

2

 

3

4

Parameter

Methode

 

Probe

Messung

Ammoniak (berechnet)

UBA-BE-076

1996-11-01

-

-

Ammonium

DIN 38406-5 (DEV E 5)

1983-10-01

M

D

 

ÖNORM ISO 5664

1986-12-01

M

D

 

ÖNORM ISO 7150-1

1987-12-01

M

D

 

ÖNORM EN ISO 14911

1999-11-01

M

D

 

ÖNORM EN ISO 11732

2005-06-01

M

D

Bromid

ÖNORM EN ISO 10304-1

2016-03-01

M

D

Chlor – Freies Chlor

ÖNORM EN ISO 7393-1

2000-06-01

S

D

 

ÖNORM EN ISO 7393-2

2000-06-01

S

D

Chlor – Gesamtchlor

ÖNORM EN ISO 7393-1

2000-06-01

S

D

 

ÖNORM EN ISO 7393-2

2000-06-01

S

D

 

ÖNORM EN ISO 7393-3

2000-06-01

S

D

Chlordioxid/Brom

DIN 38408-5 (DEV G 5) a)

1990-06-01

S

D

Chlorid

ÖNORM EN ISO 10304-1

2016-03-01

M

D

 

ÖNORM EN ISO 15682

2002-01-01

M

D

Cyanid – Gesamt b), c)

ÖNORM M 6285 d)

1988-12-01

S

D

 

DIN 38405-13 (DEV D 13)

2011-04-01

S

D

 

ÖNORM EN ISO 14403-1

2012-10-15

S

D

 

ÖNORM EN ISO 14403-2

2012-10-15

S

D

Cyanid – leicht freisetzbar b)

ÖNORM M 6285 d)

1988-12-01

S

D

 

DIN 38405-13 (DEV D 13)

2011-04-01

S

D

 

ÖNORM EN ISO 14403-1

2012-10-15

S

D

 

ÖNORM EN ISO 14403-2

2012-10-15

S

D

Fluorid

DIN 38405-D4-1 (DEV D 4-1)

1985-07-01

M

D

 

ÖNORM EN ISO 10304-1

2016-03-01

M

D

Fluorid – Gesamt

DIN 38405-D4-2 (DEV D 4-2)

1985-07-01

M

G

Hydrazin

DIN 38413-1 (DEV P 1)

1982-03-01

S

D

Kohlenstoffdisulfid

DIN 38413-4 (DEV P 4)

(zurückgezogen)

1986-09-01

S

D

Nitrat

ÖNORM EN ISO 10304-1

2016-03-01

M

D

 

ÖNORM EN ISO 13395

1997-01-01

M

D

Nitrit

ÖNORM EN 26777

1993-05-01

S

D

 

ÖNORM EN ISO 10304-1

2016-03-01

S

D

 

ÖNORM EN ISO 13395

1997-01-01

S

D

Phosphor – Gesamt

ÖNORM EN ISO 6878 e)

2004-09-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 15681-1

2005-04-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 15681-2

2005-04-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 11885 f)

2009-11-01

M

G

 

ÖNORM EN ISO 17294-2 f)

2017-01-15

M

G

Phosphor – Orthophosphat

ÖNORM EN ISO 6878 g)

2004-09-01

M

F

 

ÖNORM EN ISO 10304-1

2016-03-01

M

F

 

ÖNORM EN ISO 15681-1

2005-04-01

M

F

 

ÖNORM EN ISO 15681-2

2005-04-01

M

F

Stickstoff – Gesamter gebundener Stickstoff (TNb) h)

ÖNORM EN 12260 i)

2003-12-01

M

D

 

ÖNORM EN ISO 11905-1

1998-10-01

M

D

Sulfat

ÖNORM EN ISO 10304-1

2016-03-01

M

D

Sulfid

ÖNORM M 6615

1994-03-01

S

F

 

DIN 38405-27 (DEV 27)

2017-10-01

S

F

Sulfid – leicht freisetzbar

ÖNORM M 6615

1994-03-01

S

D

 

DIN 38405-27 (DEV D 27)

2017-10-01

S

D

Sulfit

ÖNORM EN ISO 10304-3

1998-05-01

S

D

Thiocyanat

ÖNORM EN ISO 10304-3

1998-05-01

S

D

 

a)

Die Störungsbehebung für andere oxidierende Stoffe ist nicht durchzuführen.

b)

Bei der Bestimmung der Parameter Gesamtcyanid und Leicht freisetzbares Cyanid ist eine der angegebenen Methoden für die Bestimmung beider Parameter anzuwenden.

c)

Sofern für diesen Parameter in einer Verordnung keine Emissionsbegrenzung als Konzentrationswert festgelegt ist, sondern eine produktionsspezifische Fracht vorgegeben wird, ist mit den angegebenen oder gleichwertigen Methoden eine Mindestbestimmungsgrenze von 0,05 mg/L (ber. als CN) zu erreichen.

d)

Die Bestimmung der Cyanidionen ist nach Abschnitt 5 der Norm durchzuführen (photometrisches Verfahren).

e)

Die Bestimmung ist nach Abschnitt 7 der Norm durchzuführen (Aufschluss mit Kaliumperoxodisulfat).

f)

Der Aufschluss ist gemäß ÖNORM EN ISO 15587-1:2002 07 01 durchzuführen (Königswasseraufschluss). Eine andere Aufschlussmethode ist zulässig, wenn gezeigt wird, dass für das untersuchte Abwasser kein Minderbefund im Vergleich zum Königswasseraufschluss auftritt.

g)

Die Bestimmung ist nach Abschnitt 4 der Norm durchzuführen.

h)

Sofern für diesen Parameter in einer Verordnung keine Emissionsbegrenzung als Konzentrationswert festgelegt ist, sondern eine Mindestabbauleistung oder eine Emissionsbegrenzung als produktionsspezifische Fracht vorgegeben wird, ist mit den angegebenen oder gleichwertigen Methoden eine Mindestbestimmungsgrenze von 1 mg/L (ber. als N) zu erreichen.

i)

Zur Erreichung einer vollständigen Mineralisation ist eine Verbrennungstemperatur von größer 700°C zu gewährleisten.

4. Summen- und Gruppenparameter zur Bestimmung organischer Stoffe

 

1

2

 

3

4

Parameter

Methode a)

 

Probe

Messung

Adsorbierbare organisch gebundene Halogene (AOX)

ÖNORM EN ISO 9562 b)

2004-12-01

M

D

Ausblasbare organisch gebundene Halogene (POX)

DEV-H 25 (Vorschlag)

1989-01-01

S

D

Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB5) mit Nitrifikationshemmung c)

ÖNORM EN 1899-1 d)

1998-08-01

M

D

 

ÖNORM EN 1899-2 d), e)

1998-08-01

M

D

 

DEV H 55 (Vorschlag) f)

2000-01-01

M

D

Bromierte Diphenylether g)

EPA Methode 1614A

2010-05-01

M

D

C10-C13-Chloralkane h)

ÖNORM EN ISO 12010

2014-05-15

M

D

Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB)

ÖNORM M 6265

1991-03-01

M

D

 

DIN 38409-41 (DEV H 41)

1980-12-01

M

D

 

DIN 38409-44 (DEV H 44)

1992-05-01

M

D

 

ÖNORM ISO 15705 i)

2003-06-01

M

D

Dioxine und Furane j)

ISO 18073

2004-04-15

M

D

Direkt abscheidbare lipophile Leichtstoffe

DIN 38409-19 (DEV H 19) k) (zurückgezogen)

1986-02-01

M

D

Extrahierbare organisch gebundenen Halogene (EOX)

ÖNORM M 6614

2001-06-01

M

D

Gesamter organisch gebundener Kohlenstoff (TOC)

ÖNORM EN 1484 l)

1997-08-01

M

D

Kohlenwasserstoff-Index (KW-Index)

ÖNORM EN ISO 9377-2 m)

2001-06-01

M

D

Lineare Alkylbenzolsulfonate (LAS)

n)

-

M

D

Phenolindex

ÖNORM M 6286 o)

1988-09-01

M

D

 

DIN 38409-H16-2 (DEV H 16-2)

1984-06-01

M

D

 

ÖNORM EN ISO 14402 p)

2000-06-01

M

D

Polychlorierte Biphenyle (PCB) p)

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

M

D

 

EPA 1668B

2008-11-01

M

D

Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) q)

ÖNORM EN ISO 17993

2004-02-01

M

D

 

DIN 38407-39 (DEV F 39)

2011-09-01

M

D

Schwerflüchtige lipophile Stoffe (SLS)

DIN ISO 11349 (DEV H 56) m)

2015-12-01

M

D

Summe der flüchtigen aromatischen Kohlenwasserstoffe Benzol, Toluol, Xylole (BTX) bzw. Benzol, Toluol, Xylole und Ethylbenzol (BTXE) h)

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

 

ISO 11423-1

1997-06-15

S

D

 

ÖNORM EN ISO 15680

2004-03-01

S

D

Summe der leichtflüchtigen halogenierten Kohlenwasserstoffe (LHKW) s)

ÖNORM EN ISO 10301

1998-02-01

S

D

 

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

Tenside – Anionische Tenside

ÖNORM EN 903 t)

1994-03-01

M

D

 

ÖNORM EN ISO 16265 t)

2012-04-15

M

D

Tenside – Kationische Tenside

DIN 38409-20 (DEV H 20)

(zurückgezogen)

1989-07-01

M

D

Tenside – Nichtionische Tenside

DIN 38409-23 (DEV H 23)

2010-12-01

M

D

 

ÖNORM M 6253-2

1986-09-01

M

D

Toxaphen h)

EPA Methode 608

2007-07-10

M

D

 

a)

Sofern für einen Parameter kein Verfahren angegeben ist, ist eine international anerkannte Methode zu wählen. Die Methode ist zu dokumentieren.

b)

Sofern für ein Abwasser durch Verdünnung eine Chloridkonzentrationen < 1000 mg/L und eine DOC-Konzentration < 100 mg/L bei gleichzeitig ausreichender Quantifizierbarkeit des AOX nicht erreicht werden kann, ist die SPE-Methode gemäß Anhang A der Norm anzuwenden.

c)

Sofern für diesen Parameter in einer Verordnung keine Emissionsbegrenzung als Konzentrationswert festgelegt ist, sondern eine Mindestabbauleistung oder eine Emissionsbegrenzung als produktionsspezifische Fracht vorgegeben wird, ist mit den angegebenen oder gleichwertigen Methoden eine Mindestbestimmungsgrenze von 0,5 mg/L (ber. als O2) zu erreichen.

d)

Zur Bestimmung des gelösten Sauerstoffs ist neben dem iodometrischen und dem elektrochemischen Verfahren die Bestimmung mit einem optischen Sensor zulässig (DIN ISO 17289:2014 12 01 „Wasserbeschaffenheit – Bestimmung des gelösten Sauerstoffs – Optisches Sensorverfahren (ISO 17289)“).

e)

Die Bestimmung ist mit Nitrifikationshemmung nach Anhang B der Norm durchzuführen.

f)

Die Bestimmung des BSB5 mit der manometrischen/respirometrischen Methode ist jedenfalls im Rahmen der Eigenüberwachung zulässig. Die Bestimmung ist mit Nitrifikationshemmung nach Abschnitt 5 c) der Norm durchzuführen. Im Rahmen der Fremdüberwachung ist der Nachweis der Gleichwertigkeit zur ÖNORM EN 1899-1 im Sinne des § 4 Abs. 4 Z 2 zu erbringen.

g)

Die zu bestimmenden Einzelstoffe dieses Gruppenparameters werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt. Die wichtigsten Einzelstoffe dieses Gruppenparameters sind 2,4,4´-Tribromdiphenylether (PBDE-28), 2,2´,4,4´- Tetrabromdiphenylether (PBDE-47), 2,2´,4,4´,5- Pentabromdiphenylether (PBDE-99), 2,2´,4,4´,6- Pentabromdiphenylether (PBDE-100), 2,2´,4,4´,5,5´- Hexabromdiphenylether (PBDE-153), 2,2´,4,4´,5,6´- Hexabromdiphenylether (PBDE-154).

h)

Für diesen Gruppenparameter können keine Einzelstoffe angegeben werden. Die erfassten Einzelstoffe werden durch die Analysenmethode definiert.

i)

Die Bestimmung des CSB mit Küvettentest ist jedenfalls im Rahmen der Eigenüberwachung zulässig. Im Rahmen der Fremdüberwachung ist der Nachweis der Gleichwertigkeit zur ÖNORM M 6265: 1991 03 01 im Sinne des § 4 Abs. 4 Z 2 zu erbringen.

j)

Die zu bestimmenden Einzelstoffe dieses Gruppenparameters werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt. Einzelstoffe dieses Gruppenparameters sind zB 2,3,7,8-Tetrachlordibenzo-p-dioxin (2,3,7,8-T4CDD) oder 2,3,7,8-Tetrachlordibenzofuran (2,3,7,8-T4CDF).

k)

Als Extraktionsmittel ist Hexan anstelle von 1,1,2-Trichlortrifluorethan zu verwenden. Für die Bildung des arithmetischen Mittels der Messwerte sind abweichend von DIN 38409-19 drei Proben zu analysieren.

l)

Für die Bestimmung ist ein Gerät mit thermisch – katalytischer Verbrennung (Mindesttemperatur 670°C) zu verwenden. Bei Untersuchung von partikelhaltigen Proben sind Kontrollmessungen nach Anhang C durchzuführen.

m)

Als Extraktionsmittel ist Hexan zu verwenden.

n)

Lineare Alkybenzolsufonate können zB mittels Hochdruckflüssigkeitschromatographie mit UV-Detektion (HPLC/UV) nach Festphasenanreicherung bestimmt werden.

o)

Es ist das Verfahren gemäß Abschnitt 3 der Norm anzuwenden (Methode A: direkte spektrophotometrische Methode).

p)

Es ist das Verfahren gemäß Abschnitt 4 der Norm anzuwenden (Phenolindex nach Destillation).

q)

Die zu bestimmenden Einzelstoffe dieses Gruppenparameters werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt. Einzelstoffe dieses Gruppenparameters sind zB 3,3‘,4,4’-Tetrachlorbiphenyl (PCB 77) oder 2,2′,4,4′,5,5′-Hexachlorbiphenyl (PCB 153).

r)

Die zu bestimmenden Einzelstoffe dieses Gruppenparameters werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt. Die wichtigsten Einzelstoffe dieses Gruppenparameters sind Acenaphthen, Acenaphthylen, Anthracen, Benzo[a]anthracen, Benzo[a]pyren, Benzo[b]fluoranthen, Benzo[ghi]perylen, Benzo[k]fluoranthen, Chrysen, Dibenzo[a,h]anthracen, Fluoranthen, Fluoren, Indeno[1,2,3-cd]pyren, Naphthalin, Phenanthren, Pyren.

s)

Die zu bestimmenden Einzelstoffe dieses Gruppenparameters werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt. Bei der Bestimmung der Einzelstoffe sind mit der angegebenen oder einer gleichwertigen Methode folgenden Mindestbestimmungsgrenzen zu erreichen: Dichlormethan 5 µg/L; 1,1,1-Trichlorethan 0,1 µg/L; 1,2-Dichlorethan 2 µg/L; Trichlorethen 0,1 µg/L, Tetrachlorethen 0,1 µg/L; andere Einzelsubstanzen 1 µg/L.

t)

Das Ergebnis der MBAS-Bestimmung ist auf die Kalibriersubstanz Dodecylbenzolsulfonsäure-Natriumsalz zu beziehen. Bei Einsatz anderer zulässiger Kalibriersubstanzen ist auf die Kalibriersubstanz Dodecylbenzolsulfonsäure-Natriumsalz umzurechnen (Umrechnungsfaktoren siehe Tabelle 1 in Abschnitt 7.3 der Norm).

5. Organische Einzelstoffe

 

1

2

 

3

4

Parameter

Methode a)

 

Probe

Messung

Aclonifen

-

 

M

D

Alachlor

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

M

D

 

ÖNORM EN ISO 10695

2000-11-01

M

D

 

DIN 38407-36 (DEV F 36)

2014-09-01

M

D

Aldrin

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

M

D

 

ÖNORM EN ISO 27108

2013-11-15

M

D

Atrazin

ÖNORM EN ISO 10695

2000-11-01

M

D

 

ÖNORM EN ISO 27108

2013-11-15

M

D

 

DIN 38407-36 (DEV F 36)

2014-09-01

M

D

Benzidin

EPA Methode 605

1984-01-01

M

D

Benzol

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

 

ISO 11423-1

1997-06-15

S

D

 

ÖNORM EN ISO 15680

2004-03-01

S

D

Benzylchlorid

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

M

D

Bifenox

-

 

M

D

Bisphenol A

ÖNORM EN ISO 18857-2

2011-12-15

M

D

Chlordan

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

M

D

 

cis-Chlordan

 

 

 

 

 

trans-Chlordan

 

 

 

 

Chlordecon

-

-

M

D

Chloressigsäure

ÖNORM EN ISO 23631

2008-01-01

M

D

Chlorfenvinphos

ÖNORM EN 12918

1999-11-01

M

D

 

DIN 38407-36 (DEV F 36)

2014-09-01

M

D

 

cis-Chlorfenvinphos

 

 

 

 

 

trans-Chlorfenvinphos

 

 

 

 

Chlorpyrifos

ÖNORM EN 12918

1999-11-01

M

D

 

DIN 38407-36 (DEV F 36)

2014-09-01

M

D

Cybutryn

-

 

M

D

Cypermethrin

-

 

M

D

 

α-Cypermethrin

 

 

 

 

 

β-Cypermethrin

 

 

 

 

 

θ-Cypermethrin

 

 

 

 

 

ζ-Cypermethrin

 

 

 

 

Deltamethrin

-

-

M

D

Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP)

ÖNORM EN ISO 18856

2005-11-01

M

D

Dibutylzinnverbindungen (DBT)

ÖNORM EN ISO 17353

2005-10-01

M

D

1,2-Dichlorethan

ÖNORM EN ISO 10301

1998-02-01

S

D

 

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

1,2-Dichlorethen

ÖNORM EN ISO 10301

1998-02-01

S

D

 

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

 

cis-1,2-Dichlorethen

 

 

 

 

 

trans-1,2-Dichlorethen

 

 

 

 

Dichlormethan

ÖNORM EN ISO 10301

1998-02-01

S

D

 

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

2,4-Dichlorphenol

ÖNORM EN 12673

1999-04-01

M

D

2,5-Dichlorphenol

ÖNORM EN 12673

1999-04-01

M

D

1,3-Dichlorpropan-2-ol

BVL B 80.56-2

2002-09-01

M

D

Dichlorprop-p

ÖNORM EN ISO 15913

2003-05-01

M

D

 

DIN 38407-35 (DEV F 35)

2010-10-01

M

D

Dichlorvos

-

 

M

D

Dicofol

-

 

M

D

Dichlordiphenyltrichlorethan
(DDT) b)

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

M

D

 

 

 

 

 

Dieldrin

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

M

D

 

ÖNORM EN ISO 27108

2013-11-15

M

D

Dimethylamin

-

-

M

D

Diuron

ÖNORM EN ISO 11369 c)

1998-05-01

M

D

 

DIN 38407-35 (DEV F 35)

2010-10-01

M

D

 

DIN 38407-36 (DEV F 36)

2014-09-01

M

D

Endosulfan

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

M

D

 

α-Endosulfan

 

 

 

 

 

β-Endosulfan

 

 

 

 

Endrin

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

M

D

Ethylbenzol

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

 

ISO 11423-1

1997-06-15

S

D

 

ÖNORM EN ISO 15680

2004-03-01

S

D

Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA)

ÖNORM EN ISO 16588

2005-08-01

M

D

Ethylenoxid

-

-

S

D

Fenpropidin

-

-

M

D

Glyphosat

DIN 38407-22 (DEV F 22)

2001-10-01

M

D

Heptachlor und Heptachlorepoxid

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

M

D

 

ÖNORM EN ISO 27108

2013-11-15

M

D

Hexabrombiphenyl

-

-

M

D

Hexabromcyclododecan (HBCDD)
(1,2,5,6,9,10- HBCDD)

-

-

M

D

 

(+/-)-α- HBCDD

 

 

 

 

 

(+/-)-β- HBCDD

 

 

 

 

 

(+/-)-γ- HBCDD

 

 

 

 

Hexachlorbenzol

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

M

D

Hexachlorbutadien

ÖNORM EN ISO 10301

1998-02-01

M

D

 

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

Hexachlorcyclohexan

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

M

D

 

 

ÖNORM EN ISO 27108

2013-11-15

M

D

 

α-HCH

 

 

 

 

 

β-HCH

 

 

 

 

 

γ-HCH (Lindan)

 

 

 

 

 

δ-HCH

 

 

 

 

Isodrin

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

M

D

Isopropylbenzol

ÖNORM EN ISO 15680

2004-03-01

M

D

 

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

Isoproturon

ÖNORM EN ISO 11369

1998-05-01

M

D

 

DIN 38407-35 (DEV F 35)

2010-10-01

M

D

Mecoprop (MCPP)

ÖNORM EN ISO 15913

2003-05-01

M

D

 

DIN 38407-35 (DEV F 35)

2010-10-01

 

 

Methoxychlor

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

M

D

Mevinphos

ÖNORM EN 12918

1999-11-01

M

D

 

cis-Mevinphos

 

 

 

 

 

trans-Mevinphos

 

 

 

 

Mirex

-

-

M

D

Nitrilotriessigsäure (NTA)

ÖNORM EN ISO 16588

2005-08-01

M

D

4-Nonylphenol technisch

(Summe der quantifizierbaren Isomeren des 2- und 4-Nonylphenol)

ÖNORM EN ISO 18857-1

2006-11-01

M

D

Octylphenol

(4-(1,1,3,3-Tetramethylbutyl)-phenol)

ÖNORM EN ISO 18857-1

2006-11-01

M

D

Omethoat

ÖNORM EN 12918

1999-11-01

M

D

Pentachlorbenzol

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

M

D

Pentachlornitrobenzol

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

M

D

Pentachlorphenol

ÖNORM EN 12673

1999-04-01

M

D

Perfluoroctansulfonsäure

DIN 38407-42 (DEV F 42)

2011-03-01

M

D

Phenmedipham

-

-

M

D

Phosalon

ÖNORM EN 12918

1999-11-01

M

D

Propazin

ÖNORM EN ISO 10695

2000-11-01

M

D

Quinoxyfen

DIN 38407-36 (DEV F 36)

2014-09-01

M

D

Sebuthylazin

ÖNORM EN ISO 10695

2000-11-01

M

D

Simazin

ÖNORM EN ISO 10695

2000-11-01

M

D

 

DIN 38407-36 (DEV F 36)

2014-09-01

M

D

 

ÖNORM EN ISO 27108

2013-11-15

M

D

Spiroxamin

-

-

M

D

Terbutryn

ÖNORM EN ISO 27108

2013-11-15

M

D

Tetrabutylzinn (TTBT)

ÖNORM EN ISO 17353

2005-10-01

M

D

Tetrachlorethen

ÖNORM EN ISO 10301

1998-02-01

S

D

 

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

Tetrachlorkohlenstoff

ÖNORM EN ISO 10301

1998-02-01

S

D

 

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

Toluol

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

 

ISO 11423-1

1997-06-15

S

D

 

ÖNORM EN ISO 15680

2004-03-01

S

D

Tributylzinnverbindungen (TBT)

ÖNORM EN ISO 17353

2005-10-01

M

D

Trichlorbenzole

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

M

D

 

1,2,3-Trichlorbenzol

 

 

 

 

 

1,2,4-Trichlorbenzol

 

 

 

 

 

1,3,5-Trichlorbenzol

 

 

 

 

Trichlorethen

ÖNORM EN ISO 10301

1998-02-01

S

D

 

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

Trichlorfon

-

-

S

D

Trichlormethan (Chloroform)

ÖNORM EN ISO 10301

1998-02-01

S

D

 

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

Trifluralin

ÖNORM EN ISO 10695

2000-11-01

M

D

Triphenylzinnverbindungen

ÖNORM EN ISO 17353

2005-10-01

M

D

Vinylchlorid

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2011-06-01

S

D

Xylole

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

 

ISO 11423-1

1997-06-15

S

D

 

ÖNORM EN ISO 15680

2004-03-01

S

D

 

o-Xylol

 

 

 

 

 

m-Xylol

 

 

 

 

 

p-Xylol

 

 

 

 

 

a)

Sofern für einen Parameter kein Verfahren angegeben ist, ist eine international anerkannte Methode zu wählen. Die Methode ist zu dokumentieren.

b)

Die zu bestimmenden Einzelstoffe (Isomere bzw. Abbauprodukte) von DDT werden in der Verordnung angegeben, welche die Messverpflichtung festlegt.

c)

In Abweichung von der Norm ist zur Vermeidung falsch positiver Befunde von Diuron anstelle des Reversed-Phase-C18-Festphasenmaterials ein schwach polares Material (zB polar modifiziertes Polystyrol-Divinylbenzol-Copolymer) zu verwenden.

 

Abschnitt III

Qualitätssicherung

 

1

2

 

Parameter

Methode

 

Wasserbeschaffenheit, Richtlinie zur analytischen Qualitätssicherung in der Wasseranalytik

ÖNORM ISO/TS 13530

2016-06-15

Allgemeine Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien

ÖVE/ÖNORM EN ISO/IEC 17025

2018-02-15

 

Abschnitt IV

Sonstige Methoden und technische Normen

 

1

2

 

Parameter

Methode

 

Ausführung von Kanalanlagen

ÖNORM B 2503

2017-11-01

Glühverlust – Schlämme

ÖNORM EN 15935

2012-10-01

Hydrologie – Hydrographische Fachausdrücke und Zeichen

ÖNORM B 2400

2016-03-01

Korngrößenverteilung

ÖNORM EN ISO 17892-4

2017-05-01

Probenahme – Schlämme

ÖNORM EN ISO 5667-13

2011-10-01

Trockenmasse – Schlämme

ÖNORM EN 12880

2000-12-01

 

Abschnitt V

Folgende branchenspezifische Abwasseremissionsverordnungen enthalten von Anlage A Abschnitt I abweichende Bestimmungen zur Abwassermengenmessung und von Anlage A Abschnitt II Spalte 3 abweichende oder spezielle Bestimmungen zur Probenahme:

(1) Allgemeine Abwasseremissionsverordnung – AAEV

Für die AAEV, BGBl. Nr. 186/1996 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 332/2019 gilt:

Die Parameter schwerflüchtige lipophile Stoffe (SLS), pH-Wert, absetzbare Stoffe und abfiltrierbare Stoffe sind bei Anwendungen, insbesondere im Gastgewerbe, wo unter Berücksichtigung der Kriterien des § 12a WRG 1959 Schwerkraft-Fettabscheider als Hauptreinigungsschritt den Stand der Technik darstellen, an der qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

(2) 1. AEV für kommunales Abwasser

Für die 1. AEV für kommunales Abwasser, BGBl. Nr. 210/1996 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 128/2019, gilt:

Bei einer Abwasserreinigungsanlage der Größenklasse I oder der Größenklasse II nicht größer als 1 000 EW60 gemäß Anlage A der 1. AEV für kommunales Abwasser sind die Abwasserparameter anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Zweistundenmischprobe oder qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

(3) 3. AEV für kommunales Abwasser

Für die 3. AEV für kommunales Abwasser, BGBl. II Nr. 249/2006 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 128/2019, gilt:

1.

Der Parameter Absetzbare Stoffe ist

a)

anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Stichprobe zu bestimmen, sofern die Probenahme aus einer Speichereinrichtung erfolgen kann, in welcher das gesamte gereinigte Abwasser vor der Ableitung gespeichert wird und zu Folge des verfügbaren Speichervolumens ein Tagesausgleich der Konzentrationsschwankungen erzielt wird oder

b)

sofern eine Speichereinrichtung gemäß lit. a nicht vorhanden ist, anhand von mindestens fünf Stichproben zu bestimmen, die über einen Messzeitraum von mindestens zwei Stunden entnommen werden. Dabei haben die Entnahme der ersten Stichprobe am Beginn des Messzeitraums, die Entnahme der letzten Stichprobe am Ende des Messzeitraums und die Entnahmen der restlichen Stichproben zeitlich gleichmäßig verteilt über den Messzeitraum zu erfolgen. Der Messzeitraum ist derart festzulegen, dass durch die in ihm erfolgenden Stichprobennahmen eine Situation mit hoher Belastung der Abwasserreinigungsanlage erfasst wird.

2.

Die Parameter Ammonium, Phosphor-Gesamt, Gesamter org. geb. Kohlenstoff (TOC), Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB) und Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB5) sind

a)

anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Stichprobe zu bestimmen, sofern die Probenahme aus einer Speichereinrichtung erfolgen kann, in welcher das gesamte gereinigte Abwasser vor der Ableitung gespeichert wird und zu Folge des verfügbaren Speichervolumens ein Tagesausgleich der Konzentrationsschwankungen erzielt wird oder

b)

anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen, sofern eine Speichereinrichtung gemäß lit. a nicht vorhanden ist. Die qualifizierte Stichprobe ist als Mischung aus mindestens fünf gleichvolumigen Stichproben, die über einen Messzeitraum von mindestens zwei Stunden entnommen werden, herzustellen. Dabei haben die Entnahme der ersten Stichprobe am Beginn des Messzeitraums, die Entnahme der letzten Stichprobe am Ende des Messzeitraums und die Entnahmen der restlichen Stichproben zeitlich gleichmäßig verteilt über den Messzeitraum zu erfolgen. Der Messzeitraum ist derart festzulegen, dass durch die in ihm erfolgenden Stichprobennahmen eine Situation mit hoher Belastung der Abwasserreinigungsanlage erfasst wird.

3.

Die am Tag der Probenahme (Z 1 und 2) abfließende Abwassermenge kann durch

a)

Ablesung eines im Zulauf zur Wasserversorgungsanlage des Einzelobjekts angeordneten Wasserzählers oder

b)

eine andere gleichwertige Messmethode, sofern sie genau und nachvollziehbar beschrieben ist und entsprechend der Beschreibung ausgeführt wird,

ermittelt werden.

(4) AEV Aquakultur

Für die AEV Aquakultur, BGBl. II Nr. 397/2004 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 128/2019, gilt:

Die Parameter Ges. geb. Stickstoff (TNb), Phosphor-Gesamt, Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB5) und Ges. org. geb. Kohlenstoff (TOC) sind anhand nicht abgesetzter homogenisierter Stichproben zu bestimmen.

(5) AEV Fahrzeugtechnik

Für die AEV Fahrzeugtechnik, BGBl. II Nr. 265/2003 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 128/2019, gilt:

1.

Die Parameter Toxizität, Blei, Cadmium, Chrom-Gesamt, Eisen, Kupfer, Nickel, Quecksilber, Zink, Phosphor-Gesamt, Sulfat, Ges. org. geb. Kohlenstoff (TOC), Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB), Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB5), Adsorb. Org. geb. Halogene (AOX), Schwerflüchtige lipophile Stoffe, Kohlenwasserstoff-Index und Summe anion. und nichtion. Tenside sind anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

2.

Ein gemäß § 4 Abs. 3 AAEV zusätzlich vorgeschriebener Parameter nach Anhang A der AAEV ist an Hand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

(6) AEV Industrieminerale

Für die AEV Industrieminerale, BGBl. II Nr. 347/1997 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 128/2019, gilt:

1.

Die Parameter Fischeitoxizität, Aluminium, Blei, Cadmium, Chrom-Gesamt, Cobalt, Eisen, Kupfer, Nickel, Zink, Ammonium, Fluorid, Sulfat, Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB), Adsorb. Org. geb. Halogene (AOX), Kohlenwasserstoff-Index und Phenolindex sind anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Zweistundenmischprobe oder qualifizierten Stichprobe zu bestimmen. Bei diskontinuierlicher Entleerung eines Stapelbehälters gilt die Stichprobe als Zweistundenmischprobe oder qualifizierte Stichprobe für das entleerte Abwasservolumen.

2.

Ein gemäß § 4 Abs. 3 AAEV zusätzlich vorgeschriebener Abwasserparameter ist anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Zweistundenmischprobe oder qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

(7) AEV Kühlsysteme und Dampferzeuger

Für die AEV Kühlsysteme und Dampferzeuger, BGBl. II Nr. 266/2003 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 128/2019, gilt:

1.

Die Parameter Toxizität, Blei, Cadmium, Chrom-Gesamt, Eisen, Kupfer, Nickel, Vanadium, Zink, Ammonium, Phosphor-Gesamt, Ges. org. geb. Kohlenstoff (TOC), Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB), Adsorb. Org. geb. Halogene (AOX) und Kohlenwasserstoff-Index sind anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen. Bei Entleerung eines Stapelbehälters oder einer Chargenbehandlungsanlage gilt die Stichprobe als qualifizierte Stichprobe.

2.

Ein bei Abwasser gemäß § 1 Abs. 3 (offene Umlaufkühlsysteme) oder 4 (Kesselanlagen) der AEV Kühlsysteme und Dampferzeuger gemäß § 4 Abs. 3 AAEV zusätzlich vorgeschriebener Parameter ist anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

3.

Bei einer Einleitung gemäß § 1 Abs. 5 (geschlossene Umlaufkühlsysteme) der AEV Kühlsysteme und Dampferzeuger ist ein Parameter des Anhangs A der AAEV anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen. Bei Entleerung eines Stapelbehälters oder einer Chargenbehandlungsanlage gilt die Stichprobe als qualifizierte Stichprobe.

(8) AEV Soda

Für die AEV Soda, BGBl. Nr. 92/1996 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 128/2019, gilt:

Der Abwasserparameter Abfiltrierbare Stoffe ist anhand einer mengenproportionalen nicht abgesetzten Tagesmischprobe zu bestimmen.

(9) AEV Wasch- und Chemischreinigungsprozesse

Für die AEV Wasch- und Chemischreinigungsprozesse, BGBl. II Nr. 267/2003 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 128/2019, gilt:

1.

Die Parameter Adsorbierbare org. geb. Halogene (AOX) und Ausblasbare org. geb. Halogene (POX) des Anhangs B der AEV Wasch- und Chemischreinigungsprozesse sind anhand nicht abgesetzter homogenisierter qualifizierter Stichproben zu bestimmen. Tägliche Häufigkeit und Intervalle der Stichprobenahmen sind in Abhängigkeit vom Abflussverhalten der Abwasserinhaltsstoffe (Eigenschaften) festzulegen.

2.

Ein gemäß § 4 Abs. 3 AAEV zusätzlich vorgeschriebener Parameter ist anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

(10) AEV Wasseraufbereitung

Für die AEV Wasseraufbereitung, BGBl. Nr. 892/1995 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 128/2019, gilt:

1.

Die Parameter Fischeitoxizität, Aluminium, Arsen, Blei, Cadmium, Eisen, Kupfer, Mangan, Quecksilber, Zink, Chlorid, Ges. geb. Stickstoff, Phosphor-Gesamt, Sulfat, Ges. org. geb. Kohlenstoff (TOC), Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB), Biochemischer Sauerstoffbedarf (BSB5), Adsorb. Org. geb. Halogene (AOX), Summe anion. und nichtion. Tenside sind anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Zweistundenmischprobe oder qualifizierten Stichprobe zu bestimmen; bei biologischer Behandlung des Abwassers ist der Parameter Ges. geb. Stickstoff anhand einer mengenproportionalen nicht abgesetzten homogenisierten Mischprobe zu bestimmen, die über einen Zeitraum von bis zu 24 Stunden gezogen wird.

2.

Ein gemäß § 4 Abs. 3 AAEV zusätzlich vorgeschriebener Abwasserparameter ist anhand einer nicht abgesetzten homogenisierten Zweistundenmischprobe oder qualifizierten Stichprobe zu bestimmen.

(11) Indirekteinleiterverordnung

Für die Indirekteinleiterverordnung (IEV), BGBl. II Nr. 222/1998 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 332/2019, gilt:

Es wird auf die Bestimmung zur erleichterten Überwachung von wasserrechtlich nicht bewilligungspflichtigen Indirekteinleitungen gemäß § 4 Abs. 4 IEV hingewiesen.

Abschnitt VI

Die Analyse der Prioritären Stoffe im Abwasser im Rahmen der Messung von Emissionen aus Punktquellen gemäß EmRegV-OW ist mit folgenden Analysenmethoden vorzunehmen:

 

1

2

 

3

4

5

Parameter

Methode a)

 

Probe

Messung

MBG

Aclonifen

-

 

M

D

0,05 µg/L b)

Alachlor

ÖNORM EN ISO 6468 c)

1997-07-01

M

D

0,2 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 10695 c)

2000-11-01

M

D

0,2 µg/L

Atrazin

ÖNORM EN ISO 10695 c)

2000-11-01

M

D

1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 27108

2013-11-15

M

D

1 μg/L

Benzol

ISO 11423-1 c)

1997-06-15

S

D

1 µg/L

 

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

1 µg/L

Bifenox

-

 

M

D

0,05 µg/L d)

Blei e)

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

1 µg/L

Bromierte Diphenylether

EPA 1614A

2010-05-01

M

D

 

 

2,4,4´-Tribromdiphenylether
(PBDE-28)

 

 

 

 

0,1 μg/L

 

2,2´,4,4´- Tetrabromdiphenylether
(PBDE-47)

 

 

 

 

0,1 μg/L

 

2,2´,4,4´,5- Pentabromdiphenylether
(PBDE-99)

 

 

 

 

0,1 μg/L

 

2,2´,4,4´,6- Pentabromdiphenylether
(PBDE-100)

 

 

 

 

0,1 μg/L

 

2,2´,4,4´,5,5´- Hexabromdiphenylether
(PBDE-153)

 

 

 

 

0,1 μg/L

 

2,2´,4,4´,5,6´- Hexabromdiphenylether
(PBDE-154)

 

 

 

 

0,1 μg/L

Cadmium e)

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

1 µg/L

C10-C13-Chloralkane f)

ÖNORM EN ISO 12010

2014-05-15

M

D

1 μg/L

Chlorfenvinphos

ÖNORM EN 12918

1999-11-01

M

D

 

 

cis-Chlorfenvinphos

 

 

 

 

0,5 μg/L

 

trans-Chlorfenvinphos

 

 

 

 

0,5 µg/L

Chlorpyrifos

ÖNORM EN 12918

1999-11-01

M

D

0,25 μg/L

Cybutryn

-

 

M

D

0,02 µg/L b)

Cypermethrin

-

 

M

D

 

 

α-Cypermethrin

 

 

 

 

0,05 µg/L d)

 

β-Cypermethrin

 

 

 

 

0,05 µg/L d)

 

θ-Cypermethrin

 

 

 

 

0,05 µg/L d)

 

ζ-Cypermethrin

 

 

 

 

0,05 µg/L d)

Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP)

ÖNORM EN ISO 18856

2005-11-01

M

D

0,5 µg/L

1,2-Dichlorethan (DCE)

ÖNORM EN ISO 10301 g)

1998-02-01

S

D

2 μg/L

Dichlormethan (DCM)

ÖNORM EN ISO 10301 g)

1998-02-01

S

D

5 μg/L

Dichlorvos

-

 

M

D

0,05 µg/L b)

Dicofol

-

 

M

D

0,5 µg/L d)

Dioxine und dioxinähnliche

ISO 18073

2004-04-15

M

D

 

Verbindungen

EPA 1668B

2008-11-01

M

D

 

 

Polychlorierte Dibenzo-p-dioxine (PCDD)

 

 

 

 

 

 

2,3,7,8-T4CDD

 

 

 

 

4 pg/L

 

1,2,3,7,8-P5CDD

 

 

 

 

4 pg/L

 

1,2,3,4,7,8- H6CDD

 

 

 

 

10 pg/L

 

1,2,3,6,7,8-H6CDD

 

 

 

 

10 pg/L

 

1,2,3,7,8,9-H6CDD

 

 

 

 

10 pg/L

 

1,2,3,4,6,7,8-H7CDD

 

 

 

 

20 pg/L

 

1,2,3,4,6,7,8,9-O8CDD

 

 

 

 

20 pg/L

 

Polychlorierte Dibenzofurane (PCDF)

 

 

 

 

 

 

2,3,7,8-T4CDF

 

 

 

 

4 pg/L

 

1,2,3,7,8-P5CDF

 

 

 

 

4 pg/L

 

2,3,4,7,8-P5CDF

 

 

 

 

4 pg/L

 

1,2,3,4,7,8-H6CDF

 

 

 

 

10 pg/L

 

1,2,3,6,7,8-H6CDF

 

 

 

 

10 pg/L

 

1,2,3,7,8,9-H6CDF

 

 

 

 

10 pg/L

 

2,3,4,6,7,8-H6CDF

 

 

 

 

10 pg/L

 

1,2,3,4,6,7,8-H7CDF

 

 

 

 

20 pg/L

 

1,2,3,4,7,8,9-H7CDF

 

 

 

 

20 pg/L

 

1,2,3,4,6,7,8,9-O8CDF

 

 

 

 

20 pg/L

 

Polychlorierte Biphenyle (PCB)

 

 

 

 

 

 

3,3‘,4,4’-T4CB (PCB 77)

 

 

 

 

200 pg/L

 

3,3‘,4‘,5-T4CB (PCB 81)

 

 

 

 

200 pg/L

 

2,3,3‘,4,4’-P5CB (PCB 105)

 

 

 

 

300 pg/L

 

2,3,4,4‘,5-P5CB (PCB 114)

 

 

 

 

300 pg/L

 

2,3‘,4,4‘,5-P5CB (PCB 118)

 

 

 

 

500 pg/L

 

2,3‘,4,4’,5’-P5CB (PCB 123)

 

 

 

 

300 pg/L

 

3,3‘,4,4‘,5-P5CB (PCB 126)

 

 

 

 

100 pg/L

 

2,3,3‘,4,4‘,5-H6CB (PCB 156)

 

 

 

 

300 pg/L

 

2,3,3‘,4,4’,5’-H6CB (PCB 157)

 

 

 

 

300 pg/L

 

2,3‘,4,4‘,5,5’-H6CB (PCB 167

 

 

 

 

300 pg/L

 

3,3‘,4,4‘,5,5’-H6CB (PCB 169)

 

 

 

 

200 pg/L

 

2,3,3‘,4,4‘,5,5’-H7CB (PCB 189)

 

 

 

 

300 pg/L

Diuron

ÖNORM EN ISO 11369 h)

1998-05-01

M

D

0,3 μg/L

Endosulfan

ÖNORM EN ISO 6468 c)

1997-07-01

M

D

 

 

α-Endosulfan

 

 

 

 

0,2 μg/L

 

β-Endosulfan

 

 

 

 

0,2 μg/L

Heptachlor und Heptachlorepoxid

ÖNORM EN ISO 6468 c)

1997-07-01

M

D

 

 

(+/-)-Heptachlor

 

 

 

 

0,01 μg/L

 

(+/-)-Heptachlorepoxid

 

 

 

 

0,05 μg/L

Hexabromcyclododecan (HBCDD)
(1,2,5,6,9,10- HBCDD)

-

 

M

D

 

 

(+/-)-α- HBCDD

 

 

 

 

0,05 μg/L i)

 

(+/-)-β- HBCDD

 

 

 

 

0,05 μg/L i)

 

(+/-)-γ- HBCDD

 

 

 

 

0,05 μg/L i)

Hexachlorbenzol (HCB)

ÖNORM EN ISO 6468 c)

1997-07-01

M

D

0,01 μg/L

Hexachlorbutadien (HCBD)

ÖNORM EN ISO 10301 g)

1998-02-01

M

D

0,02 μg/L

Hexachlorcyclohexan (HCH)

ÖNORM EN ISO 6468 c)

1997-07-01

M

D

 

 

α-HCH

 

 

 

 

0,02 µg/L

 

β-HCH

 

 

 

 

0,02 µg/L

 

γ-HCH (Lindan)

 

 

 

 

0,02 µg/L

 

δ-HCH

 

 

 

 

0,02 µg/L

Isoproturon

ÖNORM EN ISO 11369

1998-05-01

M

D

0,3 μg/L

Nickel e)

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

5 µg/L

4-Nonylphenol technisch

(Summe der quantifizierbaren Isomeren des 2- und 4-Nonylphenol)

ÖNORM EN ISO 18857-1

2006-11-01

M

D

0,1 μg/L

Octylphenol

(4-(1,1,3,3-Tetramethylbutyl)-phenol)

ÖNORM EN ISO 18857-1

2006-11-01

M

D

0,1 μg/L

Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)

DIN 38407-39 (DEV F 39)

2011-09-01

M

D

 

 

Acenaphthen

 

 

 

 

0,03 µg/L

 

Acenaphthylen

 

 

 

 

0,03 µg/L

 

Anthracen

 

 

 

 

0,01 μg/L

 

Benzo[a]anthracen

 

 

 

 

0,05 µg/L

 

Benzo[a]pyren

 

 

 

 

0,03 µg/L

 

Benzo[b]fluoranthen

 

 

 

 

0,04 µg/L

 

Benzo[ghi]perylen

 

 

 

 

0,05µg/L

 

Benzo[k]fluoranthen

 

 

 

 

0,04 µg/L

 

Chrysen

 

 

 

 

0,05 µg/L

 

Dibenzo[a,h]anthracen

 

 

 

 

0,03 µg/L

 

Fluoranthen

 

 

 

 

0,03 μg/L

 

Fluoren

 

 

 

 

0,04 µg/L

 

Indeno[1,2,3-cd]pyren

 

 

 

 

0,05 µg/L

 

Naphthalin

 

 

 

 

0,2 μg/L

 

Phenanthren

 

 

 

 

0,03 µg/L

 

Pyren

 

 

 

 

0,03 µg/L

Pentachlorbenzol

ÖNORM EN ISO 6468 c)

1997-07-01

M

D

0,02 μg/L

Pentachlorphenol (PCP)

ÖNORM EN 12673

1999-04-01

M

D

0,2 μg/L

Perfluoroctansulfonsäure

DIN 38407-42 (DEV F 42)

2011-03-01

M

D

0,001 µg/L

Quecksilber

ÖNORM EN ISO 12846

2012-07-01

M

G

0,05 µg/L

 

ÖNORM EN ISO 17852

2008-03-01

M

G

0,05 µg/L

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

M

G

0,05 µg/L

Quinoxyfen

DIN 38407-36 (DEV F 36)

2014-09-01

M

D

0,05 µg/L

Simazin

ÖNORM EN ISO 10695

2000-11-01

M

D

1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 27108

2013-11-15

M

D

1 μg/L

Terbutryn

ÖNORM EN ISO 27108

2013-11-15

M

D

1 μg/L

Tributylzinnverbindungen

ÖNORM EN ISO 17353

2005-10-01

M

D

0,01 μg/L

Trichlorbenzole (TCB)

ÖNORM EN ISO 6468 c)

1997-07-01

M

D

 

 

1,2,3-Trichlorbenzol

 

 

 

 

0,1 μg/L

 

1,2,4-Trichlorbenzol

 

 

 

 

0,1 μg/L

 

1,3,5-Trichlorbenzol

 

 

 

 

0,1 μg/L

Trichlormethan (Chloroform)

ÖNORM EN ISO 10301 g)

1998-02-01

S

D

0,3 μg/L

Trifluralin

ÖNORM EN ISO 10695 c)

2000-11-01

M

D

0,1 μg/L

 

a)

Sofern für einen Parameter keine genormte Methode angegeben ist, ist eine international anerkannte Methode anzuwenden. Die Methode ist zu dokumentieren.

b)

Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze kann zB mit Flüssigkeitschromatographie-Tandemmassenspektrometrie-Kopplung (LC-MS/MS) mit Direktinjektion erreicht werden.

c)

Bestimmung mit massenspektrometrischem Detektor.

d)

Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze kann zB mit Gaschromatographie-Tandem-massenspektrometrie-Kopplung (GC-MS/MS) nach Anreicherung durch Flüssig-Flüssig-Extraktion erreicht werden.

e)

Der Aufschluss ist gemäß ÖNORM EN ISO 15587-1:2002 07 01 durchzuführen (Königswasseraufschluss). Eine andere Aufschlussmethode ist zulässig, wenn gezeigt wird, dass für das untersuchte Abwasser kein Minderbefund im Vergleich zum Königswasseraufschluss auftritt.

f)

Für die Stoffgruppe können keine Indikatorsubstanzen angegeben werden. Die erfassten Einzelstoffe werden durch die Analysenmethode definiert.

g)

Dampfraumanalyse mit massenspektrometrischem Detektor.

h)

In Abweichung von der Norm ist zur Vermeidung falsch positiver Befunde von Diuron anstelle des Reversed-Phase-C18-Festphasenmaterials ein schwach polares Material (zB polar modifiziertes Polystyrol-Divinylbenzol-Copolymer) zu verwenden.

i)

Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze kann zB mit Gaschromatographie-Hochauflösungsmassenspektrometrie-Kopplung (GC-HRMS) nach Anreicherung durch Flüssig-Flüssig-Extraktion erreicht werden.

Anl. 2

Text

Anlage B

Methodenvorschriften für Immissionsmessungen in Oberflächengewässern

Die folgenden Methoden sind im Rahmen der Qualitätszielverordnung Chemie Oberflächengewässer (QZV Chemie OG) und der Gewässerzustandsüberwachungsverordnung (GZÜV) anzuwenden.

Abschnitt I

Probenahme und Probenkonservierung für die Matrix Wasser

 

1

2

 

Parameter

Methode

 

Probenahme -

Probenahmeprogramme und
Probenahmetechnik

ÖNORM EN ISO 5667-1

2007-04-01

Probenahme – Seen

ÖNORM ISO 5667-4

2015-01-01

Probenahme – Fließgewässer

ÖNORM EN ISO 5667-6

2017-01-15

Probenkonservierung

ÖNORM EN ISO 5667-3

2013-04-15

Probenahme – Qualitätssicherung

ÖNORM EN ISO 5667-14

2016-11-15

 

Abschnitt II

Analysemethoden für die Matrix Wasser

 

1

2

 

3

4

5

Parameter

Methode

 

Probe

Messung

MBG

Abfiltrierbare Stoffe

DIN 38409-2 (DEV H 2) a)

1987-03-01

S

D

1 mg/L

 

ÖNORM M 6274 b)

1985-09-01

S

D

1 mg/L

Aclonifen

-

 

S

D

0,05 µg/L c)

Alachlor

ÖNORM EN ISO 10695

2000-11-01

S

D

0,09 μg/L

 

DIN 38407-36 (DEV F 36)

2014-09-01

S

D

0,09 μg/L

Aldrin

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

S

D

0,003 μg/L

Aluminium – filtriert

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

F

10 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

F

10 μg/L

Aluminium – gesamt

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

G

10 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

G

10 μg/L

Ammonium-Stickstoff

ÖNORM ISO 7150-1

1987-12-01

S

D

0,01 mg N/L

 

DIN 38406-5 (DEV E 5)

1983-10-01

S

D

0,01 mg N/L

 

ÖNORM EN ISO 11732

2005-06-01

S

D

0,01 mg N/L

Anthracen

ÖNORM EN ISO 17993

2004-02-01

S

D

0,03 μg/L

 

DIN 38407-39 (DEV F 39)

2011-09-01

S

D

0,03 μg/L

AOX (adsorbierbare organisch
gebundene Halogene, als Chlorid)

ÖNORM EN ISO 9562

2004-12-01

S

D

10 μg/L

Arsen – filtriert

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

F

1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

S

F

1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

F

1 μg/L

Arsen – gesamt

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

G

1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

S

G

1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

G

1 μg/L

Atrazin

ÖNORM EN ISO 10695

2000-11-01

S

D

0,05 µg/L

 

DIN 38407-36 (DEV F 36)

2014-09-01

S

D

0,05 µg/L

Benzidin

EPA 605

1984-01-01

S

D

0,1 μg/L

Benzol

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 15680

2004-03-01

S

D

1 μg/L

Benzylchlorid

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

S

D

0,1 μg/L

Bifenox

-

 

S

D

0,01 µg/L d)

Biochemischer Sauerstoffbedarf nach fünf Tagen ohne Nitrifikationshemmung (BSB5)

ÖNORM EN 1899-2 e)

1998-08-01

S

D

0,5 mg/L

Bisphenol A

ÖNORM EN ISO 18857-2

2011-12-15

S

D

0,05 μg/L

Blei – filtriert

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

F

1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

S

F

1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

F

1 μg/L

Blei – gesamt

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

G

1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

S

G

1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

G

1 μg/L

Bromierte Diphenylether

EPA 1614A

2010-05-01

S

D

 

 

2,4,4´-Tribromdiphenylether (PBDE-28)

 

 

 

 

0,05 μg/L

 

2,2´,4,4´- Tetrabromdiphenylether (PBDE-47)

 

 

 

 

0,05 μg/L

 

2,2´,4,4´,5- Pentabromdiphenylether (PBDE-99)

 

 

 

 

0,05 μg/L

 

2,2´,4,4´,6- Pentabromdiphenylether (PBDE-100)

 

 

 

 

0,05 μg/L

 

2,2´,4,4´,5,5´- Hexabromdiphenyl-ether (PBDE-153)

 

 

 

 

0,05 μg/L

 

2,2´,4,4´,5,6´- Hexabromdiphenyl-ether (PBDE-154)

 

 

 

 

0,1 μg/L

C10-C13-Chloralkane

ÖNORM EN ISO 12010

2014-05-15

S

D

0,3 µg/L

Cadmium – filtriert

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

F

0,1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 5961

1995-07-01

S

F

0,1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

S

F

0,1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

F

0,1 μg/L

Cadmium – gesamt

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

G

0,1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 5961

1995-07-01

S

G

0,1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

S

G

0,1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

G

0,1 μg/L

Calcium – filtriert

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

F

1 mg/L

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

F

1 mg/L

 

ÖNORM EN ISO 14911

1999-11-01

S

F

1 mg/L

Chlordan

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

S

D

 

 

cis-Chlordan

 

 

 

 

0,05 μg/L

 

trans-Chlordan

 

 

 

 

0,05 μg/L

Chloressigsäure

ÖNORM EN ISO 23631

2008-01-01

S

D

0,5 μg/L

Chlorfenvinphos

ÖNORM EN ISO 10695

2000-11-01

S

D

 

 

DIN 38407-36 (DEV F 36)

2014-09-01

S

D

 

 

cis-Chlorfenvinphos

 

 

 

 

0,02 μg/L

 

trans-Chlorfenvinphos

 

 

 

 

0,02 μg/L

Chlorid

ÖNORM EN ISO 10304-1

2016-03-01

S

D

1 mg/L

Chlorophyll-a

DIN 38412-16 (DEV L 16)

1985-12-01

S

D

1 μg/L

Chlorpyrifos

ÖNORM EN ISO 10695

2000-11-01

S

D

0,01 μg/L

 

DIN 38407-36 (DEV F 36)

2014-09-01

S

D

0,01 μg/L

Chrom – filtriert

Summe aller Oxidationsstufen

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

F

1 μg/L

 

ÖNORM EN 1233

1996-11-01

S

F

1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

S

F

1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

F

1 μg/L

Chrom – gesamt

Summe aller Oxidationsstufen

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

G

1 μg/L

 

ÖNORM EN 1233

1996-11-01

S

G

1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

S

G

1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

G

1 μg/L

Chronischer Daphnientest

ISO 10706

2000-04-01

S

D

-

Cyanid (leicht freisetzbares Cyanid,
als CN)

ÖNORM M 6285

1988-12-01

S

D

2 μg/L

Cybutryn

-

 

S

D

0,02 µg/L c)

Cypermethrin

-

 

S

D

 

 

α-Cypermethrin

 

 

 

 

0,001 µg/L d)

 

β-Cypermethrin

 

 

 

 

0,001 µg/L d)

 

θ-Cypermethrin

 

 

 

 

0,001 µg/L d)

 

ζ-Cypermethrin

 

 

 

 

0,001 µg/L d)

DDT

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

S

D

 

 

p,p´-DDT

 

 

 

 

0,003 μg/L

 

o,p´-DDT

 

 

 

 

0,003 μg/L

 

p,p´-DDE

 

 

 

 

0,003 μg/L

 

p,p´-DDD

 

 

 

 

0,003 μg/L

Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP)

ÖNORM EN ISO 18856

2005-11-01

S

D

0,4 μg/L

Dibutylzinnverbindungen (als Kation)

ÖNORM EN ISO 17353

2005-10-01

S

D

0,003 μg/L

1,3-Dichlor-2-propanol

BVL B 80.56-2

2002-09-01

S

D

2 μg/L

1,2-Dichlorethan

ÖNORM EN ISO 10301

1998-02-01

S

D

2 μg/L

 

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

2 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 15680

2004-03-01

S

D

2 μg/L

1,2-Dichlorethen

ÖNORM EN ISO 10301

1998-02-01

S

D

 

 

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

 

 

ÖNORM EN ISO 15680

2004-03-01

S

D

 

 

cis-1,2-Dichlorethen

 

 

 

 

2 μg/L

 

trans-1,2-Dichlorethen

 

 

 

 

2 μg/L

Dichlormethan

ÖNORM EN ISO 10301

1998-02-01

S

D

5 μg/L

 

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

5 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 15680

2004-03-01

S

D

5 μg/L

Dichlorvos

-

 

S

D

0,05 µg/L c)

Dicofol

-

 

S

D

0,001 µg/L d)

2,4-Dichlorphenol

ÖNORM EN 12673

1999-04-01

S

D

0,05 μg/L

2,5-Dichlorphenol

ÖNORM EN 12673

1999-04-01

S

D

0,05 μg/L

Dieldrin

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

S

D

0,003 μg/L

Dimethylamin

f)

 

S

D

2 μg/L

Diuron

ÖNORM EN ISO 11369

1998-05-01

S

D

0,03 μg/L

 

DIN 38407-35 (DEV F 35)

2010-10-01

S

D

0,03 μg/L

 

DIN 38407-36 (DEV F 36)

2014-09-01

S

D

0,03 μg/L

DOC, organischer Kohlenstoff – gelöst

ÖNORM EN 1484

1997-08-01

S

F

0,5 mg/L

EDTA (als H4EDTA)

ÖNORM EN ISO 16588

2005-08-01

S

D

1 μg/L

Eisen – filtriert

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

F

0,01 mg/L

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

F

0,01 mg/L

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

F

0,01 mg/L

Eisen – gesamt

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

G

0,01 mg/L

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

G

0,01 mg/L

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

G

0,01 mg/L

Elektrische Leitfähigkeit (bei 25 °C)

ÖNORM EN 27888

1993-12-01

S

D

-

Endosulfan

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

S

D

 

 

α-Endosulfan

 

 

 

 

0,005 μg/L

 

β-Endosulfan

 

 

 

 

0,005 μg/L

Endrin

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

S

D

0,003 μg/L

Ethylbenzol

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

5 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 15680

2004-03-01

S

D

5 μg/L

Fluorid

ÖNORM EN ISO 10304-1

2016-03-01

S

D

200μg/L

 

ÖNORM M 6607 g)

1992-09-01

S

D

200μg/L/L

 

DIN 38405-4 (DEV D 4)

1985-07-01

S

D

200μg/L

Gesamthärte (in mg CaCO3/L) h)

ÖNORM M 6268

2004-01-01

S

D

1 °dH

 

DIN 38406-3 (DEV E 3)

2002-03-01

S

D

1 °dH

Heptachlor und Heptachlorepoxid

ÖNORM EN ISO 6468 i)

1997-07-01

S

D

 

 

(+/-)-Heptachlor

 

 

 

 

0,01 μg/L

 

(+/-)-Heptachlorepoxid

 

 

 

 

0,05 μg/L

Hexabromcyclododecan (HBCDD)
(1,2,5,6,9,10- HBCDD)

-

 

S

D

 

 

(+/-)-α- HBCDD

 

 

 

 

0,05 μg/L j)

 

(+/-)-β- HBCDD

 

 

 

 

0,05 μg/L j)

 

(+/-)-γ- HBCDD

 

 

 

 

0,05 μg/L j)

Hexachlorbenzol

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

S

D

0,01 μg/L

Hexachlorbutadien

ÖNORM EN ISO 10301

1998-02-01

S

D

0,01 μg/L

 

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

0,01 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 15680

2004-03-01

S

D

0,01 μg/L

Hexachlorcyclohexan (HCH)

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

S

D

 

 

α-HCH

 

 

 

 

0,006 μg/L

 

β-HCH

 

 

 

 

0,006 μg/L

 

γ-HCH (Lindan)

 

 

 

 

0,006 μg/L

 

δ-HCH

 

 

 

 

0,006 μg/L

Isodrin

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

S

D

0,003 μg/L

Isopropylbenzol

ÖNORM EN ISO 15680

2004-03-01

S

D

5 μg/L

 

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

5 μg/L

Isoproturon

ÖNORM EN ISO 11369

1998-05-01

S

D

0,05 μg/L

 

DIN 38407-35 (DEV F 35)

2010-10-01

S

D

0,05 μg/L

Kalium – filtriert

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

F

1 mg/L

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

F

1 mg/L

 

ÖNORM EN ISO 14911

1999-11-01

S

F

1 mg/L

Kupfer – filtriert

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

F

1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

S

F

1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

F

1 μg/L

Kupfer – gesamt

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

G

1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

S

G

1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

G

1 μg/L

LAS (Lineare Alkylbenzolsulfonate)

k)

 

S

D

50 μg/L

Magnesium – filtriert

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

F

1 mg/L

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

F

1 mg/L

 

ÖNORM EN ISO 14911

1999-11-01

S

F

1 mg/L

Mangan – filtriert

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

F

0,01 mg/L

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

F

0,01 mg/L

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

F

0,01 mg/L

Mangan – gesamt

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

G

0,01 mg/L

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

G

0,01 mg/L

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

G

0,01 mg/L

Mevinphos

ÖNORM EN ISO 10695

2000-11-01

S

D

 

 

cis-Mevinphos

 

 

 

 

0,01 μg/L

 

trans-Mevinphos

 

 

 

 

0,01 μg/L

Naphthalin

ÖNORM EN ISO 17993

2004-02-01

S

D

0,2 μg/L

 

DIN 38407-39 (DEV F 39)

2011-09-01

S

D

0,2 μg/L

Natrium – filtriert

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

F

1 mg/L

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

F

1 mg/L

 

ÖNORM EN ISO 14911

1999-11-01

S

F

1 mg/L

Nickel – filtriert

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

F

1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

S

F

1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

F

1 μg/L

Nickel – gesamt

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

G

1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

S

G

1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

G

1 μg/L

Nitrat-Stickstoff (als NO3-N)

ÖNORM EN ISO 10304-1

2016-03-01

S

D

0,06 mg/L

Nitrit-Stickstoff (als NO2-N)

ÖNORM EN 26777

1993-05-01

S

D

0,003 mg/L

 

ÖNORM EN ISO 13395

1997-01-01

S

D

0,003 mg/L

4-Nonylphenol technisch

(Summe der quantifizierbaren Isomeren des 2- und 4-Nonylphenol)

ÖNORM EN ISO 18857-1

2006-11-01

S

D

0,1 μg/L

NTA (Nitrilotriessigsäure)

ÖNORM EN ISO 16588

2005-08-01

S

D

0,5 μg/L

Octylphenol

(4-(1,1,3,3-Tetramethylbutyl)-phenol)

ÖNORM EN ISO 18857-1

2006-11-01

S

D

0,02 μg/L

Omethoat

ÖNORM EN ISO 10695

2000-11-01

S

D

0,01 μg/L

Polycyclische aromatische

ÖNORM EN ISO 17993

2004-02-01

S

D

 

Kohlenwasserstoffe (PAK)

DIN 38407-39 (DEV F 39)

2011-09-01

S

D

 

 

Fluoranthen

 

 

 

 

0,01 μg/L

 

Benzo[a]pyren

 

 

 

 

0,002 μg/L

 

Benzo[b]fluoranthen

 

 

 

 

0,01 μg/L

 

Benzo[k]fluoranthen

 

 

 

 

0,01 μg/L

 

Benzo[ghi]perylen

 

 

 

 

0,002 μg/L

 

Indeno[1,2,3-cd]pyren

 

 

 

 

0,01 μg/L

Pentachlorbenzol

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

S

D

0,002 μg/L

Pentachlornitrobenzol

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

S

D

0,02 μg/L

Pentachlorphenol

ÖNORM EN 12673

1999-04-01

S

D

0,1 μg/L

Perfluoroctansulfonsäure

DIN 38407-42 (DEV F 42)

2011-03-01

S

D

0,001 µg/L

Phosalon

ÖNORM EN ISO 10695

2000-11-01

S

D

0,01 μg/L

Phosphor – Gesamtphosphor

ÖNORM EN ISO 6878

2004-09-01

S

G

0,005
mg P/L

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

G

0,005
mg P/L

Phosphor – Gesamtphosphor filtriert

ÖNORM EN ISO 6878

2004-09-01

S

G

0,005
mg P/L

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

G

0,005
mg P/L

Phosphor – Orthophosphat-Phosphor

ÖNORM EN ISO 6878

2004-09-01

S

F

0,005
mg P/L

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

F

0,005
mg P/L

 

ÖNORM EN ISO 15681-2

2005-04-01

S

F

0,005
mg P/L

pH-Wert

ÖNORM EN ISO 10523

2012-04-15

S

D

-

Quecksilber filtriert

ÖNORM EN ISO 17852

2008-03-01

S

F

0,05 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 12846

2012-07-01

S

F

0,05 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

F

0,05 μg/L

Quecksilber gesamt

ÖNORM EN ISO 17852

2008-03-01

S

G

0,05 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 12846

2012-07-01

S

G

0,05 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

G

0,05 μg/L

Quinoxyfen

DIN 38407-36 (DEV F 36)

2014-09-01

S

D

0,05 µg/L

Sauerstoff – gelöst

ÖNORM EN ISO 5814

2013-05-15

S

D

0,2 mg O2/L

 

DIN ISO 17289

2014-12-01

S

D

0,2 mg O2/L

Sauerstoff – Sättigung

ÖNORM EN ISO 5814

2013-05-15

S

D

-

 

DIN ISO 17289

2014-12-01

S

D

-

Säurekapazität (pH 4,3)

DIN 38409-7 (DEV H 7)

2005-12-01

S

D

0,05
mmol/L

Sebuthylazin

ÖNORM EN ISO 10695

2000-11-01

S

D

0,01 μg/L

Selen – filtriert

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

F

1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

S

F

1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

F

1 μg/L

Selen – gesamt

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

G

1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

S

G

1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

G

1 μg/L

Silber – filtriert

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

F

0,1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

S

F

0,1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

F

0,1 μg/L

Simazin

ÖNORM EN ISO 10695

2000-11-01

S

D

0,1 μg/L

 

DIN 38407-36 (DEV F 36)

2014-09-01

S

D

0,1 μg/L

Sulfat

ÖNORM EN ISO 10304-1

2016-03-01

S

D

1 mg SO4/L

Temperatur Wasser

ÖNORM M 6616

1994-03-01

S

D

- °C

 

DIN 38404-4 (DEV C 4)

1976-12-01

S

D

- °C

Terbutryn

EN ISO 10695

2000-11-01

S

D

0,05 μg/L

Tetrachlorethen

ÖNORM EN ISO 10301

1998-02-01

S

D

0,2 μg/L

 

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

0,2 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 15680

2004-03-01

S

D

0,2 μg/L

Tetrachlormethan

ÖNORM EN ISO 10301

1998-02-01

S

D

0,1 μg/L

 

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

0,1 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 15680

2004-03-01

S

D

0,1 μg/L

TOC, organischer Kohlenstoff –
gesamt

ÖNORM EN 1484

1997-08-01

S

G

0,5 mg/L

Tributylzinn-Kation

ÖNORM EN ISO 17353

2005-10-01

S

D

0,0002 μg/L

Trichlorbenzole

ÖNORM EN ISO 6468

1997-07-01

S

D

 

 

1,2,3-Trichlorbenzol

 

 

 

 

0,02 μg/L

 

1,2,4-Trichlorbenzol

 

 

 

 

0,02 μg/L

 

1,3,5-Trichlorbenzol

 

 

 

 

0,02 μg/L

Trichlorethen

ÖNORM EN ISO 10301

1998-02-01

S

D

0,2 μg/L

 

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

0,2 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 15680

2004-03-01

S

D

0,3 μg/L

Trichlorfon

l)

 

S

D

0,07 μg/L

Trichlormethan

ÖNORM EN ISO 10301

1998-02-01

S

D

0,3 μg/L

 

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

0,3 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 15680

2004-03-01

S

D

0,3 μg/L

Trifluralin

ÖNORM EN ISO 10695

2000-11-01

S

D

0,03 μg/L

Xylole

ÖNORM EN ISO 15680

2004-03-01

S

D

 

 

DIN 38407-43 (DEV F 43)

2014-10-01

S

D

 

 

o-Xylol

 

 

 

 

0,5 μg/L

 

m-Xylol

 

 

 

 

0,5 μg/L

 

p-Xylol

 

 

 

 

0,5 μg/L

Zink – filtriert

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

F

3 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

S

F

3 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

F

3 μg/L

Zink – gesamt

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

S

G

3 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 15586

2004-02-01

S

G

3 μg/L

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

S

G

3 μg/L

 

a)

Die Bestimmung ist gemäß Abschnitt 5.2 der Norm (Membranfilter 0,45 µm) oder gemäß Abschnitt 5.3 der Norm (Glasfaserfilter 0,3 bis 1 µm) durchzuführen.

b)

Die Bestimmung ist gemäß Abschnitt 3.2 der Norm (Glasfaserfilter 0,3 bis 1 µm) durchzuführen.

c)

Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze kann zB mit Flüssigkeitschromatographie-Tandemmassenspektrometrie-Kopplung (LC-MS/MS) mit Direktinjektion erreicht werden.

d)

Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze kann zB mit Gaschromatographie-Tandem-massenspektrometrie-Kopplung (GC-MS/MS) nach Anreicherung durch Flüssig-Flüssig-Extraktion erreicht werden.

e)

Zur Bestimmung des gelösten Sauerstoffs ist neben dem iodometrischen und dem elektrochemischen Verfahren die Bestimmung mit einem optischen Sensor zulässig (DIN ISO 17289:2014 12 01 „Wasserbeschaffenheit – Bestimmung des gelösten Sauerstoffs – Optisches Sensorverfahren (ISO 17289)“).

f)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB mittels Derivatisierung und GC-MS bestimmt werden.

g)

Die Bestimmung von Fluorid ist nach dem Verfahren gemäß Punkt 6.1 oder 6.2 der Norm durchzuführen.

h)

Alternativ zur Ermittlung der Gesamthärte auf Grundlage der angegebenen Normen kann die Gesamthärte auch aus den mit anderen Methoden gemessenen Konzentrationen von Calcium und Magnesium berechnet werden (siehe Parameter Calcium und Magnesium in dieser Tabelle). Für die Berechnung der Gesamthärte sind die Angaben in Abschnitt 8 und Anhang A der ÖNORM M 6268 zu beachten.

i)

Bestimmung mit massenspektrometrischem Detektor.

j)

Die angegebene Mindestbestimmungsgrenze kann zB mit Gaschromatographie-Hochauflösungsmassenspektrometrie-Kopplung (GC-HRMS) nach Anreicherung durch Flüssig-Flüssig-Extraktion erreicht werden.

k)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB mittels Hochdruckflüssigkeitschromatographie und UV-Detektor (HPLC-UV) bestimmt werden.

l)

Der Parameter mit der angegebenen MBG kann zB mittels Hochdruckflüssigkeitschromatographie und MS-Detektor (LC-MS/MS) bestimmt werden.

Abschnitt III

Probenahme, Probenbehandlung (Probenkonservierung und –vorbereitung) für die
Matrix Sediment

 

1

2

 

Parameter

Methode

 

Probenahme – Sediment

ISO 5667-12

2017-07-01

Probenahme – Schlämme

ÖNORM EN ISO 5667-13

2011-10-01

Probenkonservierung

Schlamm- und Sedimentproben

ÖNORM EN ISO 5667-15

2010 02 01

Probenvorbereitung – Gefriertrocknung

ÖNORM EN ISO 16720

2007-05-01

 

Abschnitt IV

Analysemethoden für die Matrix Sediment

1

2

 

3

Parameter

Methode

 

MBG a)

Blei b)

ÖNORM EN ISO 17294-2

2017-01-15

5 mg/kg

 

ÖNORM EN ISO 11885

2009-11-01

5 mg/kg

Cadmium b)

ÖNORM EN ISO 17294-2