Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Bezirksgerichte-Verordnung Salzburg 2016, Fassung vom 31.01.2099

§ 0

Langtitel

Verordnung der Bundesregierung über die Zusammenlegung von Bezirksgerichten und über die Sprengel der verbleibenden Bezirksgerichte im Bundesland Salzburg (Bezirksgerichte-Verordnung Salzburg 2016)
StF: BGBl. II Nr. 7/2016

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund des § 8 Abs. 5 lit. d des Übergangsgesetzes vom 1. Oktober 1920, BGBl. Nr. 368/1925, in der Fassung des Bundesverfassungsgesetzes BGBl. I Nr. 64/1997, der Kundmachung BGBl. I Nr. 194/1999 und des Bundesverfassungsgesetzes BGBl. I Nr. 77/2014 wird mit Zustimmung der Salzburger Landesregierung verordnet:

§ 1

Text

Zusammenlegung von Bezirksgerichten

§ 1.

Folgende im Bundesland Salzburg gelegenen Bezirksgerichte werden – unter Neuerrichtung des Bezirksgerichts Seekirchen am Wallersee – zusammengelegt:

 

Aufnehmendes Bezirksgericht

1. Neumarkt bei Salzburg

Seekirchen am Wallersee

2. Oberndorf

3. Thalgau

§ 2

Text

Sprengel der Bezirksgerichte

§ 2.

Im Bundesland Salzburg bestehen folgende Bezirksgerichte, deren Sprengel nachgenannte Gemeinden umfassen:

Bezirksgericht

Gemeinden

1. Seekirchen am Wallersee

Anthering, Bergheim, Berndorf bei Salzburg, Bürmoos, Dorfbeuern, Ebenau, Elixhausen, Eugendorf, Faistenau, Fuschl am See, Göming, Hallwang, Henndorf am Wallersee, Hintersee, Hof bei Salzburg, Koppl, Köstendorf, Lamprechtshausen, Mattsee, Neumarkt am Wallersee, Nußdorf am Haunsberg, Oberndorf bei Salzburg, Obertrum am See, Plainfeld, Sankt Georgen bei Salzburg, Sankt Gilgen, Schleedorf, Seeham, Seekirchen am Wallersee, Straßwalchen, Strobl, Thalgau.

2. Hallein

Abtenau, Adnet, Annaberg-Lungötz, Golling an der Salzach, Hallein, Krispl, Kuchl, Oberalm, Puch bei Hallein, Rußbach am Paß Gschütt, Sankt Koloman, Scheffau am Tennengebirge, Vigaun.

3. Salzburg

Anif, Elsbethen, Grödig, Großgmain, Salzburg, Wals-Siezenheim.

4. Sankt Johann im Pongau

Altenmarkt im Pongau, Bad Gastein, Bad Hofgastein, Bischofshofen, Dorfgastein, Eben im Pongau, Filzmoos, Flachau, Forstau, Goldegg, Großarl, Hüttau, Hüttschlag, Kleinarl, Mühlbach am Hochkönig, Pfarrwerfen, Radstadt, Sankt Johann im Pongau, Sankt Martin am Tennengebirge, Sankt Veit im Pongau, Schwarzach im Pongau, Untertauern, Wagrain, Werfen, Werfenweng.

5. Tamsweg

Göriach, Lessach, Mariapfarr, Mauterndorf, Muhr, Ramingstein, Sankt Andrä im Lungau, Sankt Margarethen im Lungau, Sankt Michael im Lungau, Tamsweg, Thomatal, Tweng, Unternberg, Weißpriach, Zederhaus.

6. Zell am See

Bramberg am Wildkogl, Bruck an der Großglocknerstraße, Dienten am Hochkönig, Fusch an der Großglocknerstraße, Hollersbach im Pinzgau, Kaprun, Krimml, Lend, Leogang, Lofer, Maishofen, Maria Alm am Steinernen Meer, Mittersill, Neukirchen am Großvenediger, Niedernsill, Piesendorf, Rauris, Saalbach-Hinterglemm, Saalfelden am Steinernen Meer, Sankt Martin bei Lofer, Stuhlfelden, Taxenbach, Unken, Uttendorf, Viehhofen, Wald im Pinzgau, Weißbach bei Lofer, Zell am See.

§ 3

Text

Inkrafttreten und Übergangsregelungen

§ 3.

(1) Diese Verordnung tritt mit 1. Juli 2022 in Kraft.

(2) Die Verordnung der Bundesregierung über die Zusammenlegung von Bezirksgerichten und über die Sprengel der verbleibenden Bezirksgerichte im Bundesland Salzburg (Bezirksgerichte-Verordnung Salzburg 2015), BGBl. II Nr. 321/2015, tritt mit Ablauf des 30. Juni 2022 außer Kraft.

(3) § 3 Abs. 1 und 2 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 290/2018 treten mit dem der Kundmachung folgenden Tag in Kraft.