Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Gesundheits- und Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung, Fassung vom 12.12.2019

§ 0

Langtitel

Verordnung der Bundesministerin für Gesundheit und Frauen über Sonderausbildungen für Spezialaufgaben in der Gesundheits- und Krankenpflege (Gesundheits- und Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung – GuK-SV)
StF: BGBl. II Nr. 452/2005

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund der §§ 30 und 73 des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes – GuKG, BGBl. I Nr. 108/1997, in der Fassung BGBl. I Nr. 69/2005, wird verordnet:

Inhaltsübersicht

1. Hauptstück

§ 1

Allgemeines

1. Abschnitt

Allgemeine Bestimmungen für Sonderausbildungen – Spezialaufgaben

§ 2

Ausbildungsziel – Evaluierung

§ 3

Lehrkräfte

§ 4

Lehrtätigkeit

§ 5

Fachkräfte

§ 6

Räumliche und sachliche Ausstattung

§ 7

Aufnahme in eine Sonderausbildung

§ 8

Ausschluss von einer Sonderausbildung

§ 9

Ausbildungszeit

§ 10

Teilnahmeverpflichtung

§ 11

Unterbrechung der Ausbildung

§ 12

Leitung

§ 13

Ausbildungsordnung

2. Abschnitt

Ausbildungsinhalte

§§ 14 und 15

Theoretische Ausbildung

§§ 16 und 17

Praktische Ausbildung

3. Abschnitt

Prüfungen und Beurteilungen

§ 18

Einzelprüfungen im Rahmen der theoretischen Ausbildung

§ 19

Beurteilung der theoretischen Ausbildung

§ 20

Dispensprüfung

§ 21

Beurteilung der praktischen Ausbildung

§ 22

Wiederholen einer Einzelprüfung oder Dispensprüfung

§ 23

Nichtantreten zu einer Prüfung

§ 24

Wiederholen eines Praktikums

§ 25

Ausscheiden aus der Ausbildung

4. Abschnitt

Kommissionelle Abschlussprüfung

§ 26

Allgemeines

§ 27

Zusammensetzung der Prüfungskommission

§ 28

Inhalt der kommissionellen Abschlussprüfung

§ 29

Schriftliche Abschlussarbeit

§ 30

Mündliche Abschlussprüfung

§§ 31 und 32

Ablauf der mündlichen Abschlussprüfung

§ 33

Beurteilung der kommissionellen Abschlussprüfung

§ 34

Gesamtbeurteilung der kommissionellen Abschlussprüfung

§ 35

Abschlussprüfungsprotokoll

§ 36

Nichtantreten zu einer Prüfung im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung

§ 37

Wiederholen der kommissionellen Abschlussprüfung

§ 38

Negative Beurteilung der kommissionellen Abschlussprüfung

§ 39

Zeugnisse und Bestätigungen über die theoretische und praktische Ausbildung sowie die kommissionelle Abschlussprüfung

§ 40

Diplom

2. Hauptstück

1. Abschnitt

Nostrifikation

§ 41

Allgemeines

§ 42

Ergänzungsausbildung

§ 43

Wiederholen einer Ergänzungsprüfung, Dispensprüfung oder eines Praktikums, Abbruch der Ergänzungsausbildung

§ 44

Bestätigung über die Ergänzungsausbildung und -prüfung

2. Abschnitt

Kompensationsmaßnahmen – EWR und Schweizerische Eidgenossenschaft

§ 45

Allgemeines

§ 46

Anpassungslehrgang

§ 47

Eignungsprüfung

§ 48

Wiederholen des Anpassungslehrganges oder der Eignungsprüfung

§ 49

Bestätigung über den Anpassungslehrgang oder die Eignungsprüfung

3. Hauptstück

Schluss- und Übergangsbestimmungen

§ 50

Kommissionelle Abschlussprüfung für Personen gemäß § 108 Abs. 3 GuKG

Anlagen

Anlage 1

Sonderausbildung in der Kinder- und Jugendlichenpflege

Anlage 2

Sonderausbildung in der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege

Anlage 3

Basisausbildung in der Intensivpflege, Anästhesiepflege und Pflege bei Nierenersatztherapie

Anlage 4

Spezielle Zusatzausbildung in der Intensivpflege

Anlage 5

Spezielle Zusatzausbildung in der Kinderintensivpflege

Anlage 6

Spezielle Zusatzausbildung in der Anästhesiepflege

Anlage 7

Spezielle Zusatzausbildung in der Pflege bei Nierenersatztherapie

Anlage 8

Sonderausbildung in der Pflege im Operationsbereich

Anlage 9

Sonderausbildung in der Krankenhaushygiene

Anlage 10

Zeugnis/Sonderausbildung/Spezielle Zusatzausbildung

Anlage 11

Ausbildungsbestätigung/Basisausbildung in der Intensivpflege, Anästhesiepflege und Pflege bei Nierenersatztherapie

Anlage 12

Zeugnis über die kommissionelle Abschlussprüfung/§ 108 Abs. 3 GuKG

Anlage 13

Bestätigung über die Ergänzungsausbildung

Anlage 14

Bestätigung über den Anpassungslehrgang

Anlage 15

Bestätigung über die Eignungsprüfung

Anlage 16

Diplom

 

§ 1

Text

1. Hauptstück

Allgemeines

§ 1. Soweit in dieser Verordnung auf nachstehende Bundesgesetze verwiesen wird, sind sie in folgender Fassung anzuwenden:

1.

Gesundheits- und Krankenpflegegesetz, BGBl. I Nr. 108/1997, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 69/2005,

2.

Kinderbetreuungsgeldgesetz, BGBl. I Nr. 103/2001, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 100/2005,

3.

Mutterschutzgesetz 1979, BGBl. Nr. 221, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 123/2004,

4.

Väter-Karenzgesetz, BGBl. Nr. 651/1989, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 124/2004,

5.

Wehrgesetz 2001, BGBl. I Nr. 146, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 58/2005,

6.

Zivildienstgesetz 1986, BGBl. Nr. 679, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 106/2005.

§ 2

Text

1. Abschnitt

Allgemeine Bestimmungen für Sonderausbildungen – Spezialaufgaben

Ausbildungsziel – Evaluierung

§ 2. (1) Ausbildungsziel ist die Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten zur Übernahme und Durchführung sämtlicher Tätigkeiten, die für die Wahrnehmung der jeweiligen Spezialaufgabe erforderlich sind.

(2) Die Erreichung des Ausbildungsziels ist durch die Leitung der Sonderausbildung zu evaluieren.

§ 3

Text

Lehrkräfte

§ 3. (1) Der Rechtsträger der Sonderausbildung hat Personen, die die theoretische Ausbildung im Rahmen der Sonderausbildung durchführen, als Lehrkräfte zu bestellen.

(2) Als Lehrkräfte für das betreffende Unterrichtsfach bzw. Sachgebiet gemäß den Anlagen 1 bis 9 sind zu bestellen:

1.

Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege, die zur Ausübung von Lehraufgaben berechtigt sind (Lehrer/Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege),

2.

Ärzte/Ärztinnen für Allgemeinmedizin, Fachärzte/Fachärztinnen sowie Ärzte/Ärztinnen in Ausbildung zu Fachärzten/Fachärztinnen eines Sonderfaches,

3.

Angehörige der gehobenen medizinisch-technischen Dienste,

4.

Psychologen/Psychologinnen und Psychotherapeuten/Psychotherapeutinnen,

5.

Personen, die ein fachspezifisches Studium an einer Universität oder Fachhochschule erfolgreich abgeschlossen haben, und

6.

sonstige fachkompetente Personen.

(3) Lehrkräfte haben die für das betreffende Unterrichtsfach bzw. Sachgebiet erforderlichen speziellen Kenntnisse und Fertigkeiten nachzuweisen und pädagogisch geeignet zu sein.

§ 4

Text

Lehrtätigkeit

§ 4. Die Lehrtätigkeit umfasst die Durchführung des theoretischen Unterrichts und der praktischen Ausbildung. Hiezu zählen insbesondere folgende Tätigkeiten:

1.

Erteilen von Unterricht in den jeweiligen Unterrichtsfächern bzw. Sachgebieten,

2.

Vorbereitung und Durchführung von Prüfungen, Evaluierung von Prüfungen,

3.

Planung, Vorbereitung, Nachbereitung und Evaluierung des Unterrichts,

4.

Betreuung der praktischen Ausbildung in fachlicher, methodischer und didaktischer Hinsicht,

5.

pädagogische Betreuung der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen.

§ 5

Text

Fachkräfte

§ 5. (1) Fachkräfte sind

1.

Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege,

2.

Ärzte/Ärztinnen oder

3.

qualifizierte Angehörige von anderen Gesundheits- oder Sozialberufen oder sonstigen für die jeweiligen Ausbildungsinhalte relevanten Berufen,

die über die erforderliche fachliche und pädagogische Eignung verfügen.

(2) Fachkräften obliegt neben den Lehrkräften die fachliche Betreuung der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen.

Hiezu zählen insbesondere folgende Tätigkeiten:

1.

Anleitung der und Aufsicht über die Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im Rahmen der praktischen Ausbildung und

2.

Unterstützung der Lehrkräfte im Rahmen der theoretischen Ausbildung.

§ 6

Text

Räumliche und sachliche Ausstattung

§ 6. Jede Sonderausbildung hat eine ausreichende Anzahl an Unterrichtsräumen mit der für die Ausbildung erforderlichen technischen und fachspezifischen Ausstattung, die die Erreichung des Ausbildungsziels aus räumlicher und fachlicher Sicht gewährleistet, aufzuweisen.

§ 7

Text

Aufnahme in eine Sonderausbildung

§ 7. (1) Personen, die sich um die Aufnahme in eine Sonderausbildung bewerben, haben eine Berufsberechtigung im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege nachzuweisen.

(2) Über die Aufnahme der Bewerber/Bewerberinnen entscheidet der Rechtsträger, der die Sonderausbildung veranstaltet, im Einvernehmen mit der Leitung der Sonderausbildung.

(3) Vor der Aufnahme kann ein Aufnahmegespräch oder ein Aufnahmetest mit den Bewerbern/Bewerberinnen durchgeführt werden.

(4) Die Auswahl der Bewerber/Bewerberinnen hat unter Bedachtnahme auf die Erfordernisse der angestrebten Tätigkeit zu erfolgen, wobei insbesondere die bisherige berufliche Tätigkeit und die Ergebnisse des Aufnahmegesprächs oder Aufnahmetests heranzuziehen sind.

(5) Nach Maßgabe vorhandener Plätze und unter Bedachtnahme auf die beruflichen Erfordernisse können auch Angehörige anderer Gesundheitsberufe in eine Sonderausbildung aufgenommen werden, sofern sie aus fachlicher Sicht auf Grund ihrer Vorbildung für die jeweilige Sonderausbildung oder Teile derselben geeignet sind. In diesen Fällen ist eine formlose Bestätigung über die absolvierten Ausbildungsinhalte auszustellen.

§ 8

Text

Ausschluss von einer Sonderausbildung

§ 8. (1) Ein/Eine Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin ist vom weiteren Besuch der Sonderausbildung auszuschließen, wenn er/sie sich aus folgenden Gründen als untauglich erweist:

1.

mangelnde Vertrauenswürdigkeit,

2.

mangelnde gesundheitliche Eignung oder

3.

schwerwiegende Pflichtverletzungen im Rahmen der theoretischen oder praktischen Ausbildung.

(2) Über den Ausschluss entscheidet der Rechtsträger, der die Sonderausbildung veranstaltet, im Einvernehmen mit der Leitung der Sonderausbildung. Vor Entscheidung über den Ausschluss ist dem/der Betroffenen Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben.

§ 9

Text

Ausbildungszeit

§ 9. (1) Der Ausbildungsbeginn ist von der Leitung der Sonderausbildung festzusetzen und spätestens zwei Monate vor Beginn der Sonderausbildung dem Landeshauptmann anzuzeigen.

(2) Eine Unterrichtsstunde im Rahmen der theoretischen Ausbildung dauert mindestens 45 Minuten und höchstens 50 Minuten. Eine Praktikumsstunde im Rahmen der praktischen Ausbildung dauert 60 Minuten.

§ 10

Text

Teilnahmeverpflichtung

§ 10. Die Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen sind verpflichtet, an der in den Anlagen 1 bis 9 angeführten theoretischen und praktischen Ausbildung im entsprechenden Stundenausmaß teilzunehmen.

§ 11

Text

Unterbrechung der Ausbildung

§ 11. (1) Die Sonderausbildungen sind vorbehaltlich Abs. 2 ohne Unterbrechung durchzuführen. Die zeitlich getrennte Abhaltung der Basisausbildung und der speziellen Zusatzausbildung gemäß den Anlagen 3 bis 6 gilt nicht als Unterbrechung der Sonderausbildung.

(2) Eine Unterbrechung ist zulässig:

1.

für Zeiträume, für die das Mutterschutzgesetz 1979 Beschäftigungsverbote vorsieht, und zwar auch dann, wenn die Ausbildungsteilnehmerin nicht in einem Dienstverhältnis steht,

2.

für Zeiträume, für die das Mutterschutzgesetz 1979, das Kinderbetreuungsgeldgesetz, das Väter-Karenzgesetz oder vergleichbare österreichische Rechtsvorschriften eine Karenz vorsehen, und zwar auch dann, wenn der/die Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin nicht in einem Dienstverhältnis steht,

3.

für Zeiten des Präsenz- oder Ausbildungsdienstes nach dem Wehrgesetz 2001 oder des Zivildienstes gemäß Zivildienstgesetz 1986 oder

4.

in anderen begründeten Fällen.

(3) Über das Vorliegen eines Grundes gemäß Abs. 2 Z 4 entscheidet die Leitung der Sonderausbildung.

(4) Eine Unterbrechung gemäß Abs. 2 Z 4 ist höchstens bis zur Dauer eines Jahres möglich.

(5) Ein/Eine Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin, der/die aus einem der in Abs. 2 genannten Gründe die Sonderausbildung unterbrochen hat, ist berechtigt, die Sonderausbildung zum ehest möglichen Zeitpunkt in jenem Stand fortzusetzen, in dem sie unterbrochen wurde. Der Zeitpunkt der Fortsetzung ist entsprechend den organisatorischen Möglichkeiten von der Leitung festzusetzen.

§ 12

Text

Leitung

§ 12. (1) Der Rechtsträger der Sonderausbildung hat eine gemäß § 65 Abs. 4 GuKG qualifizierte Person für die Leitung und für die stellvertretende Leitung zu bestellen.

(2) Der Leitung gemäß Abs. 1 obliegen insbesondere folgende Aufgaben:

1.

Planung, Organisation, Koordination und Kontrolle der gesamten theoretischen und praktischen Ausbildung,

2.

Sicherung der inhaltlichen und pädagogischen Qualität des Unterrichts in den einzelnen Sachgebieten,

3.

Auswahl der Einrichtungen, an denen die praktische Ausbildung durchgeführt wird sowie Kontrolle und Sicherung der Qualität der praktischen Ausbildung,

4.

Personalführung, Dienstaufsicht über die Lehrkräfte und das sonstige Personal der Sonderausbildung sowie Aufsicht über die Fachkräfte,

5.

Organisation, Koordination und Mitwirkung bei der Aufnahme der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen sowie beim Ausschluss von der Sonderausbildung,

6.

Aufsicht über die Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen sowie Zuweisung dieser an die Einrichtungen und Fachbereiche der praktischen Ausbildung,

7.

Anrechnung von Prüfungen und Praktika,

8.

Organisation und Koordination von sowie Mitwirkung an kommissionellen Prüfungen und

9.

Evaluierung der Erreichung des Ausbildungsziels.

§ 13

Text

Ausbildungsordnung

§ 13. (1) Die Leitung der Sonderausbildung hat den im Rahmen der Sonderausbildung durchzuführenden Dienst- und Unterrichtsbetrieb durch eine Ausbildungsordnung festzulegen und für deren Einhaltung zu sorgen.

(2) Die Ausbildungsordnung hat insbesondere

1.

die Rechte und Pflichten der Leitung der Sonderausbildung und der Lehr- und Fachkräfte,

2.

das Verhalten sowie die Rechte und Pflichten der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im Rahmen der Sonderausbildung einschließlich Regelungen über das Versäumen von Ausbildungszeiten,

3.

Maßnahmen zur Sicherheit der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im Rahmen der Sonderausbildung und

4.

Vorschriften zur Ermöglichung eines ordnungsgemäßen Ausbildungsbetriebs

festzulegen.

(3) Die Ausbildungsordnung ist spätestens drei Monate vor erstmaliger Aufnahme des Ausbildungsbetriebs dem Landeshauptmann zur Genehmigung vorzulegen. Wird die Genehmigung innerhalb von drei Monaten nicht bescheidmäßig versagt, so gilt sie als erteilt.

(4) Die Genehmigung der Ausbildungsordnung ist zu versagen, wenn diese

1.

gegen gesetzliche Bestimmungen verstößt,

2.

einem geordneten Ausbildungsbetrieb widerspricht,

3.

die Sicherheit der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im Rahmen der Sonderausbildung nicht gewährleistet oder

4.

nicht zur Erreichung des Ausbildungsziels beiträgt.

(5) Die Ausbildungsordnung ist den Ausbildungsteilnehmern/Ausbildungsteilnehmerinnen sowie den Lehr- und Fachkräften nachweislich zur Kenntnis zu bringen.

§ 14

Text

2. Abschnitt

Ausbildungsinhalte

Theoretische Ausbildung

§ 14. (1) Die theoretische Ausbildung im Rahmen von Sonderausbildungen beinhaltet die in den Anlagen 1 bis 9 für die jeweilige Sonderausbildung angeführten Unterrichtsfächer im festgelegten Stundenausmaß.

(2) Zeiten für Einzelprüfungen sind in die Stundenzahl der theoretischen Ausbildung gemäß Abs. 1 einzurechnen.

§ 15

Text

§ 15. (1) Der Unterricht ist von Lehrkräften durchzuführen, die über eine der in den Anlagen 1 bis 9 für das betreffende Unterrichtsfach festgelegten Qualifikationen verfügen.

(2) Lehrkräfte dürfen bei der Durchführung des Unterrichts

1.

Fachkräfte und

2.

andere fachkompetente Personen

als Gastvortragende beiziehen, wenn dies zur Erreichung des Ausbildungsziels beiträgt.

§ 16

Text

Praktische Ausbildung

§ 16. (1) Die praktische Ausbildung im Rahmen von Sonderausbildungen beinhaltet die in den Anlagen 1 bis 9 für die jeweilige Sonderausbildung angeführten Fachbereiche in den betreffenden Ausbildungseinrichtungen im festgelegten Ausmaß.

(2) Die praktische Ausbildung in den in den Anlagen 1 bis 9 angeführten Fachbereichen ist in Form von Praktika an einer Ausbildungseinrichtung durchzuführen. Die organisatorische und zeitliche Einteilung der Praktika ist von der Leitung der Sonderausbildung festzulegen.

(3) Im Rahmen der praktischen Ausbildung sind die theoretischen Lehrinhalte in die berufliche Praxis umzusetzen, wobei eine umfassende Anleitung, Unterstützung und Kontrolle der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen gewährleistet sein muss.

§ 17

Text

§ 17. (1) Die praktische Ausbildung ist unter Anleitung und Aufsicht von Lehr- oder Fachkräften durchzuführen.

(2) Lehr- und Fachkräfte dürfen im Rahmen der praktischen Ausbildung höchstens drei

Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen gleichzeitig anleiten (Ausbildungsschlüssel 1:3).

(3) Bei der Zuteilung der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen an die Lehr- und Fachkräfte ist auf die besonderen Gegebenheiten der jeweiligen Sonderausbildung Bedacht zu nehmen.

(4) Im Rahmen der praktischen Ausbildung dürfen die Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen nur zu Tätigkeiten herangezogen werden, die

1.

im unmittelbaren Zusammenhang mit der Sonderausbildung stehen und

2.

zur Erreichung des Ausbildungsziels erforderlich sind.

§ 18

Text

3. Abschnitt

Prüfungen und Beurteilungen

Einzelprüfungen im Rahmen der theoretischen Ausbildung

§ 18. (1) In jenen Unterrichtsfächern, in denen gemäß den Anlagen 1 bis 9 eine Einzelprüfung vorgesehen ist, ist diese in Form einer

1.

mündlichen Prüfung,

2.

schriftlichen Prüfung oder

3.

Projektarbeit

abzunehmen.

(2) Über eine Einzelprüfung ist von der Lehrkraft ein schriftliches Prüfungsprotokoll zu führen, welches insbesondere

1.

die Prüfungsfragen und

2.

die Prüfungsbeurteilung bzw. Aufzeichnungen über die schriftliche Prüfung oder Projektarbeit

zu beinhalten hat.

(3) Der Termin einer Einzelprüfung ist den Ausbildungsteilnehmern/Ausbildungsteilnehmerinnen spätestens zwei Wochen vorher bekannt zu geben.

§ 19

Text

Beurteilung der theoretischen Ausbildung

§ 19. (1) In jenen Unterrichtsfächern, in denen gemäß den Anlagen 1 bis 9 eine Einzelprüfung vorgesehen ist, haben die Lehrkräfte des betreffenden Unterrichtsfachs die theoretischen Kenntnisse der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen über die Lehrinhalte dieses Unterrichtsfachs und die entsprechenden praktischen Fertigkeiten zu überprüfen und zu beurteilen.

(2) In jenen Unterrichtsfächern, in denen gemäß den Anlagen 1 bis 9 keine Einzelprüfung abzunehmen, sondern nur die Teilnahme verpflichtend ist, haben die Lehrkräfte des betreffenden Unterrichtsfachs zu beurteilen, ob die Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen die Ausbildungsziele dieses Unterrichtsfachs erreicht haben.

(3) Die Lehr- und Fachkräfte haben schriftliche Aufzeichnungen über die Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen während der Ausbildung zu führen.

(4) Der Beurteilung gemäß Abs. 1 ist der Prüfungserfolg der Einzelprüfung zu Grunde zu legen. Der Beurteilung gemäß Abs. 2 ist die Mitarbeit während der Ausbildung zu Grunde zu legen.

(5) Bei der Beurteilung der Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen in den Unterrichtsfächern gemäß Abs. 1 sind folgende Beurteilungsstufen (Noten) anzuwenden:

1.

„sehr gut“ (1),

2.

„gut“ (2),

3.

„befriedigend“ (3),

4.

„genügend“ (4),

5.

„nicht genügend“ (5).

(6) Die Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen in den Unterrichtsfächern gemäß Abs. 2 sind mit

1.

„erfolgreich teilgenommen“ oder

2.

„nicht genügend“ (5)

zu beurteilen.

(7) Eine positive Beurteilung ist bei den Noten 1 bis 4 und „erfolgreich teilgenommen“ gegeben.

§ 20

Text

Dispensprüfung

§ 20. (1) Wenn ein/eine

Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin in Unterrichtsfächern, in denen gemäß den Anlagen 1 bis 9 keine Einzelprüfung abzunehmen, sondern nur die Teilnahme verpflichtend ist,

1.

an der Teilnahme von mehr als einem Drittel der vorgeschriebenen Unterrichtsstunden verhindert und das Unterrichtsfach mit „nicht beurteilt“ abschließt oder

2.

trotz Teilnahme mit „nicht genügend“ beurteilt wurde,

hat der/die Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin im Rahmen einer Dispensprüfung den Erwerb der erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten nachzuweisen.

(2) Die Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im Rahmen einer Dispensprüfung sind mit

1.

„erfolgreich teilgenommen“ oder

2.

„nicht genügend“ (5)

zu beurteilen.

(3) Über eine Dispensprüfung ist von der Lehrkraft ein schriftliches Prüfungsprotokoll zu führen, welches insbesondere die Prüfungsfragen und die Prüfungsbeurteilung zu beinhalten hat.

§ 21

Text

Beurteilung der praktischen Ausbildung

§ 21. (1) In den Fachbereichen, in denen gemäß den Anlagen 1 bis 9 mindestens 160 Stunden Praktikum zu absolvieren sind, haben die Lehr- oder Fachkräfte des betreffenden Praktikums die in diesem Praktikum erbrachten Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen zu beurteilen.

(2) Die Lehr- oder Fachkräfte haben die Kenntnisse und Fertigkeiten der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im betreffenden Fachbereich laufend zu überprüfen. In den Fachbereichen gemäß Abs. 1 haben die Lehr- oder Fachkräfte schriftliche Aufzeichnungen über die Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen als Grundlage für die Beurteilung zu führen.

(3) Die Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen in den Praktika der Fachbereiche, in denen gemäß den Anlagen 1 bis 9 mindestens 160 Stunden zu absolvieren sind, sind mit

1.

„ausgezeichnet bestanden“,

2.

„gut bestanden“,

3.

„bestanden“ oder

4.

„nicht bestanden“

zu beurteilen.

(4) Eine positive Beurteilung ist in den Fällen der Abs. 3 Z 1 bis 3 gegeben.

(5) In den Fachbereichen, in denen gemäß den Anlagen 1 bis 9 weniger als 160 Stunden Praktikum zu absolvieren sind, ist keine Beurteilung gemäß Abs. 1 bis 3 durchzuführen, sondern die Absolvierung des Praktikums zu bestätigen.

§ 22

Text

Wiederholen einer Einzelprüfung oder Dispensprüfung

§ 22. (1) Während der Ausbildung darf jede Einzelprüfung oder Dispensprüfung, die mit der Note „nicht genügend“ beurteilt wird, zweimal bei der betreffenden Lehrkraft wiederholt werden. Die Wiederholungsprüfung ist zum ehest möglichen Termin, frühestens jedoch nach zwei Wochen abzunehmen.

(2) Die Note der Wiederholungsprüfung tritt an die Stelle der Note „nicht genügend“.

§ 23

Text

Nichtantreten zu einer Prüfung

§ 23. (1) Ist ein/eine

Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin

1.

durch Krankheit oder

2.

aus anderen berücksichtigungswürdigen Gründen, wie insbesondere Geburt eines Kindes, Erkrankung oder Tod eines Kindes, Wahl- oder Pflegekindes, schwere Erkrankung oder Tod eines/einer sonstigen nahen Angehörigen,

verhindert, zu Einzelprüfungen, Dispensprüfungen oder Wiederholungsprüfungen anzutreten, sind die betreffenden Prüfungen zum ehest möglichen Termin, spätestens jedoch innerhalb von vier Wochen nach Wegfall des Verhinderungsgrundes oder innerhalb von vier Wochen nach einem Todesfall, nachzuholen. Diese Frist kann bei Vorliegen der in Z 1 und 2 angeführten oder aus organisatorischen Gründen von der Leitung der Sonderausbildung einmal um höchstens vier Wochen verlängert werden.

(2) Tritt ein/eine Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin zu einer Einzelprüfung, Dispensprüfung oder Wiederholungsprüfung nicht an, ohne aus einem der in Abs. 1 Z 1 oder 2 angeführten Gründe verhindert zu sein, ist die betreffende Prüfung mit der Note „nicht genügend“ zu beurteilen.

(3) Über das Vorliegen einer Verhinderung gemäß Abs. 1 Z 1 oder 2 entscheidet die Leitung der Sonderausbildung nach Anhörung des/der Ausbildungsteilnehmers/Ausbildungsteilnehmerin.

§ 24

Text

Wiederholen eines Praktikums

§ 24. (1) Werden die Leistungen eines/einer Ausbildungsteilnehmers/Ausbildungsteilnehmerin in einem Praktikum mit „nicht bestanden“ beurteilt, ist das betreffende Praktikum zum ehest möglichen Termin zu wiederholen. Das zu wiederholende Praktikum ist nach Möglichkeit an einer anderen Organisationseinheit durchzuführen und durch eine andere Lehr- oder Fachkraft zu beurteilen.

(2) Ist ein Wiederholen während der Ausbildungszeit nicht möglich, kann die Ausbildung durch die Prüfungskommission verlängert werden.

(3) Die Beurteilung des wiederholten Praktikums tritt an die Stelle der Beurteilung „nicht bestanden“.

(4) Im Rahmen der Ausbildung dürfen höchstens zwei Praktika je einmal wiederholt werden.

§ 25

Text

Ausscheiden aus der Ausbildung

§ 25. (1) Werden die Leistungen eines/einer Ausbildungsteilnehmers/Ausbildungsteilnehmerin

1.

in mehr als zwei Praktika mit „nicht bestanden“ beurteilt,

2.

in einem Unterrichtsfach nach Ausschöpfen der Wiederholungsmöglichkeiten mit der Note „nicht genügend“ beurteilt,

3.

in einem gemäß § 24 wiederholten Praktikum mit „nicht bestanden“ beurteilt oder

4.

in einem Unterrichtsfach auf Grund wiederholten entschuldigten Nichtantretens zu einer Einzel-, Dispens- oder Wiederholungsprüfung gemäß § 23 Abs. 1 bis zum Termin der Abschlussprüfung mit „nicht beurteilt“ abgeschlossen,

scheidet der/die betreffende Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin aus der Ausbildung aus.

(2) Die absolvierten Ausbildungsinhalte der theoretischen und praktischen Ausbildung sind von der Leitung zu bestätigen.

(3) Nach dem Ausscheiden aus der Ausbildung gemäß Abs. 1 ist eine neuerliche Absolvierung der Sonderausbildung nach nochmaliger Aufnahme gemäß § 7 zulässig.

§ 26

Text

4. Abschnitt

Kommissionelle Abschlussprüfung

Allgemeines

§ 26. (1) Nach erfolgreichem Abschluss der theoretischen und praktischen Ausbildung ist eine kommissionelle Abschlussprüfung vor der Prüfungskommission (§ 27) abzulegen.

(2) Die Prüfungskommission kann einen/eine Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin in begründeten Ausnahmefällen, sofern die Erreichung des Ausbildungsziels nicht gefährdet ist, vor Abschluss der praktischen Ausbildung zur kommissionellen Abschlussprüfung zulassen. Fehlende Praktika sind in diesem Fall ehest möglich nachzuholen.

(3) Im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung ist zu beurteilen, ob der/die Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin die für die fachgerechte Ausübung der entsprechenden Spezialaufgabe erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben hat.

(4) Zeiten für die Abnahme der kommissionellen Abschlussprüfung sind in die Stundenzahl der theoretischen Ausbildung gemäß § 14 Abs. 1 nicht einzurechnen.

§ 27

Text

Zusammensetzung der Prüfungskommission

§ 27. (1) Der Prüfungskommission gehören folgende Personen an:

1.

eine vom Landeshauptmann entsandte fachkompetente Person als Vorsitzender/Vorsitzende,

2.

die Leitung bzw. stellvertretende Leitung der Sonderausbildung,

3.

ein/eine Vertreter/Vertreterin des Rechtsträgers der Sonderausbildung,

4.

eine von der gesetzlichen Interessenvertretung der Dienstnehmer/Dienstnehmerinnen entsandte fachkundige Person aus dem Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege und

5.

die Prüfer/Prüferinnen der betreffenden Prüfungsfächer.

(2) Bei Verhinderung eines Kommissionsmitglieds gemäß Abs. 1 Z 5 hat die Leitung der Sonderausbildung für dieses einen/eine Stellvertreter/Stellvertreterin zu bestimmen.

§ 28

Text

Inhalt der kommissionellen Abschlussprüfung

§ 28. Die kommissionelle Abschlussprüfung setzt sich zusammen aus:

1.

einer schriftlichen Abschlussarbeit (§ 29) und

2.

einer mündlichen Abschlussprüfung (§ 30).

§ 29

Text

Schriftliche Abschlussarbeit

§ 29. (1) Jeder/Jede Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin einer Sonderausbildung hat eine schriftliche Abschlussarbeit zu einem ausbildungsspezifischen Thema zu verfassen. Gruppenarbeiten sind zulässig, sofern einzelne Teile der Gruppenarbeit einzelnen Personen zugeordnet werden können, die diese eigenständig erarbeitet haben.

(2) Das Thema der Abschlussarbeit darf vom/von der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin frei gewählt werden und ist vor Beginn der Arbeit von der Leitung der Sonderausbildung schriftlich zu genehmigen.

(3) Eine Lehrkraft hat die Abschlussarbeit zu betreuen und zu beurteilen.

(4) Die Abschlussarbeit ist spätestens drei Wochen vor der mündlichen Abschlussprüfung zur Beurteilung vorzulegen.

§ 30

Text

Mündliche Abschlussprüfung

§ 30. (1) Die mündliche Abschlussprüfung ist vor der Prüfungskommission in jenen Unterrichtsfächern abzulegen, für die in den Anlagen 1 bis 9 eine kommissionelle Prüfung vorgesehen ist.

(2) Im Rahmen der mündlichen Abschlussprüfung ist auch ein Prüfungsgespräch über die schriftliche Abschlussarbeit zu führen.

§ 31

Text

Ablauf der mündlichen Abschlussprüfung

§ 31. (1) Der Termin der mündlichen Abschlussprüfung ist vorbehaltlich § 24 Abs. 2 nach erfolgreicher Absolvierung aller in den Anlagen 1 bis 9 vorgesehenen Unterrichtsfächer und Fachbereiche frühestens zwei Wochen vor dem Ende der Ausbildung festzusetzen.

(2) Die Leitung der Sonderausbildung hat dem/der Vorsitzenden der Prüfungskommission spätestens sechs Wochen vor dem in Aussicht genommenen Termin der mündlichen Abschlussprüfung

1.

jene Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen, die zur kommissionellen Abschlussprüfung antreten,

2.

Vorschläge für die Prüfungstermine und

3.

die Namen der Prüfer/Prüferinnen der Prüfungsfächer

bekannt zu geben.

(3) Der/Die Vorsitzende der Prüfungskommission hat im Einvernehmen mit der Leitung der Sonderausbildung die Prüfungstermine festzusetzen. Die Leitung der Sonderausbildung hat die Prüfungstermine den Ausbildungsteilnehmern/Ausbildungsteilnehmerinnen unverzüglich und nachweislich bekannt zu geben.

(4) Die Leitung der Sonderausbildung hat die Mitglieder der Prüfungskommission spätestens vier Wochen vor der mündlichen Prüfung schriftlich zu laden. Den Kommissionsmitgliedern ist vor Beginn der mündlichen Abschlussprüfung ein Verzeichnis der Prüfungskandidaten/Prüfungskandidatinnen auszufolgen.

§ 32

Text

§ 32. (1) Die mündliche Abschlussprüfung ist vor der Prüfungskommission durch die Lehrkräfte der betreffenden Unterrichtsfächer (Anlagen 1 bis 9), in denen eine kommissionelle Prüfung vorgesehen ist, abzunehmen.

(2) In Unterrichtsfächern, in denen der Unterricht im Rahmen der theoretischen Ausbildung von mehreren Lehrkräften durchgeführt wurde, ist die Abnahme der mündlichen Abschlussprüfung in diesen Unterrichtsfächern durch nur eine dieser Lehrkräfte ausreichend.

(3) Über das Ergebnis der Prüfung entscheidet die Prüfungskommission in nicht öffentlicher Sitzung mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der Vorsitzenden. Eine Stimmenthaltung ist unzulässig. Wird eine Teilprüfung der mündlichen Prüfung von mehreren Lehrkräften eines Unterrichtsfachs abgenommen, so kommt diesen Lehrkräften bei der Entscheidung der Prüfungskommission insgesamt nur eine Stimme zu, wobei nur eine einheitliche Note vorgeschlagen werden darf.

(4) Die Prüfungskommission ist beschlussfähig, wenn alle Kommissionsmitglieder geladen wurden (§ 31 Abs. 4) und neben dem/der Vorsitzenden mindestens drei weitere Kommissionsmitglieder oder deren Stellvertreter/Stellvertreterinnen anwesend sind.

§ 33

Text

Beurteilung der kommissionellen Abschlussprüfung

§ 33. (1) Die Prüfungskommission hat die Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im Rahmen

1.

der schriftlichen Abschlussarbeit und des Prüfungsgesprächs und

2.

der Teilprüfungen der mündlichen Abschlussprüfung zu beurteilen.

(2) Der Beurteilung der schriftlichen Abschlussarbeit sind

1.

die Beurteilung gemäß § 29 Abs. 3 und

2.

das Prüfungsgespräch gemäß § 30 Abs. 2

zu Grunde zu legen.

(3) Der Beurteilung der mündlichen Abschlussprüfung ist der Prüfungserfolg in den betreffenden Unterrichtsfächern zu Grunde zu legen, wobei jede Teilprüfung einzeln zu benoten ist.

(4) Bei der Beurteilung der Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im Rahmen der schriftlichen Abschlussarbeit und der mündlichen Abschlussprüfung sind folgende Beurteilungsstufen (Noten) anzuwenden:

1.

„sehr gut“ (1),

2.

„gut“ (2),

3.

„befriedigend“ (3),

4.

„genügend“ (4),

5.

„nicht genügend“ (5).

(5) Eine positive Beurteilung ist bei den Noten 1 bis 4 gegeben.

§ 34

Text

Gesamtbeurteilung der kommissionellen Abschlussprüfung

§ 34. (1) Aufgrund der Beurteilungen gemäß § 33 ist eine Gesamtbeurteilung der kommissionellen Abschlussprüfung durchzuführen.

(2) Bei der Beurteilung der Gesamtleistung der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung sind folgende Beurteilungsstufen anzuwenden:

1.

„mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden“,

2.

„mit gutem Erfolg bestanden“,

3.

„mit Erfolg bestanden“ oder

4.

„nicht bestanden“.

(3) Die Gesamtleistung ist „mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden“ zu beurteilen, wenn

1.

der rechnerische Durchschnitt der Noten gemäß § 33 Abs. 2 bis 4 unter 1,5 liegt und

2.

alle gemäß § 21 Abs. 3 zu beurteilenden Praktika der Sonderausbildung mit „ausgezeichnet bestanden“ beurteilt wurden.

(4) Die Gesamtleistung ist „mit gutem Erfolg bestanden“ zu beurteilen, wenn

1.

der rechnerische Durchschnitt der Noten gemäß § 33 Abs. 2 bis 4 unter 2,1 liegt und

2.

die gemäß § 21 Abs. 3 zu beurteilenden Praktika zumindest mit „gut bestanden“ beurteilt wurden.

(5) Eine Wiederholungsprüfung im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung schließt die Gesamtbeurteilung „mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden“ oder „mit gutem Erfolg bestanden“ aus.

(6) Die Gesamtleistung ist „mit Erfolg bestanden“ zu beurteilen, wenn

1.

die Beurteilungen gemäß § 33 Abs. 2 bis 4 zumindest „genügend“ sind und

2.

alle gemäß § 21 Abs. 3 zu beurteilenden Praktika der Sonderausbildung zumindest mit „bestanden“ beurteilt wurden.

(7) Die Gesamtbeurteilung gemäß Abs. 2 Z 1 bis 3 ist im Diplom (§ 40) einzutragen.

§ 35

Text

Abschlussprüfungsprotokoll

§ 35. (1) Über die kommissionelle Abschlussprüfung ist ein Protokoll zu führen.

(2) Das Abschlussprüfungsprotokoll hat insbesondere zu enthalten:

1.

Namen und Funktionen der Mitglieder der Prüfungskommission,

2.

Datum der Prüfungen im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung,

3.

Namen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen,

4.

Prüfungsfächer,

5.

Prüfungsfragen und

6.

Beurteilung der Prüfungen.

(3) Das Abschlussprüfungsprotokoll ist von den Mitgliedern der Prüfungskommission zu unterzeichnen.

(4) Das Abschlussprüfungsprotokoll, ausgenommen die Prüfungsfragen gemäß Abs. 2 Z 5, ist

1.

von der Leitung der Sonderausbildung oder

2.

im Falle des Nichtfortbestehens der Sonderausbildung vom Rechtsträger der Sonderausbildung oder

3.

im Falle des Nichtfortbestehens des Rechtsträgers vom örtlich zuständigen Landeshauptmann

mindestens 45 Jahre nach Ablegung der kommissionellen Abschlussprüfung aufzubewahren.

§ 36

Text

Nichtantreten zu einer Prüfung im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung

§ 36. (1) Ist ein/eine Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin

1.

durch Krankheit oder

2.

aus anderen berücksichtigungswürdigen Gründen, wie insbesondere Geburt eines Kindes, Erkrankung oder Tod eines Kindes, Wahl- oder Pflegekindes, schwere Erkrankung oder Tod eines/einer sonstigen nahen Angehörigen,

verhindert, zu Prüfungen im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung anzutreten oder den Abgabetermin für die schriftliche Abschlussarbeit einzuhalten, sind die betreffenden Prüfungen zum ehest möglichen Termin nachzuholen bzw. ist ein neuer Abgabetermin von der Leitung der Sonderausbildung festzusetzen.

(2) Tritt ein/eine Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin zu einer Prüfung im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung nicht an oder gibt die schriftliche Abschlussarbeit nicht ab, obwohl keine Verhinderungsgründe gemäß Abs. 1 Z 1 und 2 vorliegen, ist die betreffende Prüfung bzw. die schriftliche Abschlussarbeit mit der Note „nicht genügend“ zu beurteilen.

(3) Über das Vorliegen einer Verhinderung gemäß Abs. 1 Z 1 und 2 entscheidet die Prüfungskommission nach Anhörung des/der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin.

§ 37

Text

Wiederholen der kommissionellen Abschlussprüfung

§ 37. (1) Werden eine oder höchstens zwei Teilprüfungen der mündlichen Abschlussprüfung mit „nicht genügend“ beurteilt, darf je eine Wiederholungsprüfung vor der Prüfungskommission abgelegt werden.

(2) Eine Teilprüfung der mündlichen Abschlussprüfung darf höchstens zweimal wiederholt werden.

(3) Die Wiederholungsprüfungen gemäß Abs. 1 sind frühestens zwei Wochen nach der mündlichen Abschlussprüfung abzulegen. Der Termin für die Wiederholungsprüfungen ist von der Prüfungskommission festzusetzen.

(4) Ist die schriftliche Abschlussarbeit und das Prüfungsgespräch über die schriftliche Abschlussarbeit mit der Gesamtnote „nicht genügend“ beurteilt, so ist dem/der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin durch die Prüfungskommission eine Frist von mindestens zwei Wochen nach der mündlichen Abschlussprüfung zur Überarbeitung oder Neuvorlage der schriftlichen Abschlussarbeit einzuräumen. Ist ein/eine Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin gemäß § 36 Abs. 1 Z 1 oder 2 verhindert, die schriftliche Abschlussarbeit innerhalb der festgesetzten Frist neu vorzulegen, ist durch Beschluss der Prüfungskommission die Frist zu erstrecken.

(5) Die Beurteilung der überarbeiteten oder neu vorgelegten schriftlichen Abschlussarbeit hat durch die betreuende Lehrkraft zu erfolgen.

(6) Über eine gemäß Abs. 4 überarbeitete oder neu vorgelegte und positiv beurteilte schriftliche Abschlussarbeit ist innerhalb von vier Wochen ab deren Vorlage ein weiteres Prüfungsgespräch gemäß § 30 Abs. 2 zu führen. Der Termin ist von der Prüfungskommission festzusetzen.

(7) Das Prüfungsgespräch über die schriftliche Abschlussarbeit darf höchstens einmal wiederholt werden.

§ 38

Text

Negative Beurteilung der kommissionellen Abschlussprüfung

§ 38. (1) Nach erfolglosem Ausschöpfen der Wiederholungsmöglichkeiten oder bei nicht fristgerechter Neuvorlage der schriftlichen Abschlussarbeit ohne Vorliegen einer gerechtfertigten Verhinderung gemäß § 36 Abs. 1 ist die Sonderausbildung mit „nicht bestanden“ zu beurteilen.

(2) In den Fällen des Abs. 1 ist nach neuerlicher Aufnahme gemäß § 7 eine nochmalige Absolvierung der Sonderausbildung zulässig.

§ 39

Text

Zeugnisse und Bestätigungen über die theoretische und praktische Ausbildung sowie die kommissionelle Abschlussprüfung

§ 39. (1) Am Ende einer Sonderausbildung hat die Leitung der Sonderausbildung den Ausbildungsteilnehmern/Ausbildungsteilnehmerinnen ein Zeugnis gemäß dem Muster der Anlage 10 über die im Rahmen der Sonderausbildung absolvierten Unterrichtsfächer und Praktika auszustellen.

(2) Nach Abschluss der Basisausbildung der Sonderausbildung in der Intensivpflege, Anästhesiepflege und Pflege bei Nierenersatztherapie gemäß der Anlage 3 hat die Leitung der Sonderausbildung den Ausbildungsteilnehmern/Ausbildungsteilnehmerinnen eine Ausbildungsbestätigung gemäß dem Muster der Anlage 11 über die absolvierten Unterrichtsfächer und Praktika auszustellen.

(3) Die in den Mustern der Anlagen 10 und 11 enthaltenen nicht zutreffenden geschlechtsspezifischen Bezeichnungen sind zu streichen oder wegzulassen. Die im Muster der Anlage 10 enthaltene Fußnote betreffend Ausbildungssparte ist wegzulassen und die Nummerierung der Fußnoten entsprechend anzupassen.

(4) Die Zeugnisse gemäß Abs. 1 und die Ausbildungsbestätigungen gemäß Abs. 2 haben insbesondere

1.

eine Bestätigung über die Teilnahme an der Ausbildung,

2.

die Beurteilungen der Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen in den absolvierten Unterrichtsfächern und Praktika (§ 19 Abs. 5 und 6 und § 21 Abs. 3),

3.

eine Bestätigung über die Teilnahme an jenen Unterrichtsfächern, in denen gemäß den Anlagen 1 bis 9 keine Einzelprüfung abzunehmen, sondern nur die Teilnahme verpflichtend ist sowie gegebenenfalls die Beurteilung gemäß § 20,

4.

eine Bestätigung über die Absolvierung jener Fachbereiche oder Praktika, die gemäß § 21 Abs. 5 nicht zu beurteilen sind,

5.

eine Bestätigung über Anrechnungen von Prüfungen und Praktika gemäß § 65 Abs. 6 GuKG sowie

6.

die Beurteilungen der Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung (§ 33 Abs. 4)

zu enthalten.

(5) Die Zeugnisse gemäß Abs. 1 und die Ausbildungsbestätigungen gemäß Abs. 2 sind von der Leitung der Sonderausbildung zu unterzeichnen und mit dem Rundsiegel der Ausbildungseinrichtung zu versehen.

(6) Die Ausstellung der Zeugnisse gemäß Abs. 1 und der Ausbildungsbestätigungen gemäß Abs. 2 mittels automationsunterstützter Datenverarbeitung ist zulässig, wobei in diesem Fall das Datenverarbeitungsregister (DVR-Nummer) anzuführen ist.

§ 40

Text

Diplom

§ 40. (1) Über eine erfolgreich abgelegte kommissionelle Abschlussprüfung ist ein Diplom gemäß dem Muster der Anlage 16 auszustellen. Die nicht zutreffenden geschlechtsspezifischen Bezeichnungen sind zu streichen oder wegzulassen. Die Fußnote betreffend Ausbildungssparte ist wegzulassen. Die Nummerierung der Fußnoten ist entsprechend anzupassen.

(2) Die Ausstellung des Diploms mittels automationsunterstützter Datenverarbeitung ist zulässig, wobei in diesem Fall das Datenverarbeitungsregister (DVR-Nummer) anzuführen ist.

(3) Das Diplom ist vom/von der Vorsitzenden der Prüfungskommission und von der Leitung der Sonderausbildung zu unterzeichnen und mit dem Rundsiegel der Ausbildungseinrichtung zu versehen.

(4) Das Diplom ist den Absolventen/Absolventinnen von der Leitung der Sonderausbildung spätestens zwei Wochen nach Abschluss der kommissionellen Abschlussprüfung auszufolgen. Die Übergabe des Diploms ist im Abschlussprüfungsprotokoll zu vermerken.

(5) Wurde ein/eine Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin gemäß § 26 Abs. 2 vor Abschluss der praktischen Ausbildung zur kommissionellen Abschlussprüfung zugelassen, ist das Diplom erst nach erfolgreichem Abschluss der praktischen Ausbildung auszufolgen.

§ 41

Text

2. Hauptstück

1. Abschnitt

Nostrifikation

Allgemeines

§ 41. Für die Durchführung der Ergänzungsausbildung im Rahmen der Nostrifikation einer Urkunde über eine mit Erfolg abgeschlossene Ausbildung für Spezialaufgaben gemäß GuKG gelten vorbehaltlich der §§ 42 bis 44 die §§ 8, 10, 11,19, 20, 21, 24, 27, 31 Abs. 3 und 4, 32, 33 Abs. 4, 35 und 36.

§ 42

Text

Ergänzungsausbildung

§ 42. (1) Bei der Festsetzung der Prüfungstermine und der Ladung der Mitglieder der Prüfungskommission ist entsprechend § 31 Abs. 3 und 4 vorzugehen.

(2) Jede Ergänzungsprüfung ist in deutscher Sprache abzulegen. Eine Ergänzungsprüfung ist als

1.

mündliche Prüfung vor der Prüfungskommission oder

2.

schriftliche Prüfung, die von der Prüfungskommission zu beurteilen ist,

abzuhalten. Die §§ 32, 33 Abs. 4 und 35 sind anzuwenden.

(3) Der Beurteilung einer Ergänzungsprüfung ist der Prüfungserfolg im betreffenden Unterrichtsfach zu Grunde zu legen. Die Beurteilungsstufen gemäß § 33 Abs. 4 sind anzuwenden.

(4) Die Beurteilung einer oder mehrerer Ergänzungsprüfungen mit der Note „nicht genügend“ oder eines Praktikums mit „nicht bestanden“ nach Ausschöpfen der Wiederholungsmöglichkeiten schließt eine erfolgreiche Absolvierung der Ergänzungsausbildung aus.

§ 43

Text

Wiederholen einer Ergänzungsprüfung, Dispensprüfung oder eines Praktikums, Abbruch der Ergänzungsausbildung

§ 43. (1) Jede Ergänzungsprüfung oder Dispensprüfung, die mit der Note „nicht genügend“ beurteilt wird, darf höchstens zweimal wiederholt werden. Jede Wiederholungsprüfung ist als mündliche Prüfung vor der Prüfungskommission abzulegen. § 42 Abs. 1 und 2 Z 1 und Abs. 3 ist anzuwenden.

(2) Jedes Praktikum, das mit „nicht bestanden“ beurteilt wird, darf höchstens einmal wiederholt werden.

(3) Wird

1.

die zweite Wiederholungsprüfung in einem Unterrichtsfach mit „nicht genügend“ oder

2.

ein wiederholtes Praktikum mit „nicht bestanden“

beurteilt, scheidet der/die Nostrifikant/Nostrifikantin automatisch aus der Ergänzungsausbildung aus. In diesem Fall ist die Ergänzungsausbildung ohne Erfolg absolviert.

(4) Scheidet ein/eine Nostrifikant/Nostrifikantin gemäß Abs. 3 aus der Ausbildung aus, so darf die Ergänzungsausbildung nicht wiederholt oder neu begonnen werden.

(5) Wird eine Ergänzungsausbildung durch den/die Nostrifikanten/Nostrifikantin abgebrochen und liegen nicht die in Abs. 3 genannten Gründen vor, so sind bei einer neuerlichen Zulassung zur Ergänzungsausbildung alle bisher gemäß dem Nostrifikationsbescheid mit und ohne Erfolg abgelegten Ergänzungsprüfungen und Praktika anzurechnen.

§ 44

Text

Bestätigung über die Ergänzungsausbildung und -prüfung

§ 44. (1) Über die im Rahmen der Ergänzungsausbildung absolvierten Ergänzungsprüfungen und Praktika ist eine Bestätigung gemäß dem Muster der Anlage 13 auszustellen. Die nicht zutreffenden geschlechtsspezifischen Bezeichnungen sind zu streichen oder wegzulassen. Die Fußnote betreffend Ausbildungssparte ist

wegzulassen.

(2) Die Bestätigung gemäß Abs. 1 hat die Beurteilung der im Nostrifikationsbescheid vorgeschriebenen Ergänzungsprüfungen und Praktika zu enthalten. Sie ist vom/von der Vorsitzenden der Prüfungskommission und von der Leitung der Sonderausbildung zu unterzeichnen und mit dem Rundsiegel der Ausbildungseinrichtung zu versehen.

(3) Der Landeshauptmann, in dessen Bundesland die Ergänzungsausbildung absolviert worden ist, hat im Nostrifikationsbescheid einzutragen:

1.

die erfolgreiche Absolvierung der Ergänzungsprüfungen und Praktika,

2.

die gemäß § 43 Abs. 3 ohne Erfolg absolvierte Ergänzungsausbildung und

3.

den Abbruch der Ergänzungsausbildung durch den/die Nostrifikanten/Nostrifikantin gemäß § 43 Abs. 5.

(4) Die Ausstellung der Bestätigung mittels automationsunterstützter Datenverarbeitung ist zulässig, wobei in diesem Fall das Datenverarbeitungsregister (DVR-Nummer) anzuführen ist.

§ 45

Text

2. Abschnitt

Kompensationsmaßnahmen – EWR und Schweizerische Eidgenossenschaft

Allgemeines

§ 45. Für die Durchführung eines Anpassungslehrgangs oder einer Eignungsprüfung im Rahmen der Zulassung zur Ausübung von Spezialaufgaben gemäß GuKG gelten vorbehaltlich der §§ 46 bis 49 die §§ 10, 11,19, 20, 21, 24, 27, 31 Abs. 3 und 4, 33 Abs. 4, 35 und 36.

§ 46

Text

Anpassungslehrgang

§ 46. (1) Der Anpassungslehrgang ist im Rahmen der praktischen Ausbildung einer Sonderausbildung zu absolvieren. Eine kontinuierliche und fachspezifische Anleitung und Aufsicht durch mindestens eine Fachkraft ist sicherzustellen.

(2) Die Zulassungswerber/Zulassungswerberinnen dürfen im Rahmen des Anpassungslehrgangs nur zu Tätigkeiten herangezogen werden, die in unmittelbarem Zusammenhang mit den zu erwerbenden Fähigkeiten und Fertigkeiten stehen.

(3) Zulassungswerber/Zulassungswerberinnen, die im Rahmen des Anpassungslehrgangs eine Zusatzausbildung zu absolvieren haben, sind zur Teilnahme am entsprechenden theoretischen Unterricht verpflichtet.

(4) Die Leistungen im Rahmen eines Anpassungslehrgangs sind gemäß § 21 Abs. 3 zu beurteilen. Eine allfällige Zusatzausbildung ist mit „erfolgreich teilgenommen“ oder „nicht genügend“ zu beurteilen. Bei negativer Beurteilung der Zusatzausbildung kann eine Dispensprüfung abgelegt werden, welche einmal mündlich vor der Prüfungskommission wiederholt werden darf.

§ 47

Text

Eignungsprüfung

§ 47. (1) Die Eignungsprüfung ist im Rahmen einer Sonderausbildung über die im Zulassungsbescheid angeführten Sachgebiete oder Unterrichtsfächer abzulegen.

(2) Bei der Festsetzung der Prüfungstermine und der Ladung der Mitglieder der Prüfungskommission ist gemäß § 31 Abs. 3 und 4 vorzugehen.

(3) Die Eignungsprüfung ist in deutscher Sprache abzulegen. Eine Eignungsprüfung ist als

1.

mündliche Prüfung vor der Prüfungskommission oder

2.

schriftliche Prüfung, die von der Prüfungskommission zu beurteilen ist,

abzuhalten.

(4) Der Prüfungserfolg in den betreffenden Sachgebieten ist zu beurteilen. Die Beurteilungsstufen gemäß § 33 Abs. 4 sind anzuwenden.

§ 48

Text

Wiederholen des Anpassungslehrganges oder der Eignungsprüfung

§ 48. (1) Ein Anpassungslehrgang, der mit „nicht bestanden“ beurteilt wird, darf höchstens einmal wiederholt werden.

(2) Eine Eignungsprüfung, die mit der Note „nicht genügend“ beurteilt wird, darf höchstens zweimal wiederholt werden. Jede Wiederholungsprüfung ist als mündliche Prüfung vor der Prüfungskommission abzulegen und gemäß § 47 Abs. 4 zu beurteilen.

(3) Wenn

1.

die Wiederholungsprüfung der Eignungsprüfung mit der Note „nicht genügend“ oder

2.

der wiederholte Anpassungslehrgang mit „nicht bestanden“

beurteilt wird, ist der Anpassungslehrgang oder die Eignungsprüfung ohne Erfolg absolviert.

(4) Eine ohne Erfolg absolvierte Eignungsprüfung oder ein ohne Erfolg absolvierter Anpassungslehrgang darf nicht wiederholt oder neu begonnen werden.

§ 49

Text

Bestätigung über den Anpassungslehrgang oder die Eignungsprüfung

§ 49. (1) Über den absolvierten Anpassungslehrgang oder die absolvierte Eignungsprüfung ist eine Bestätigung gemäß den Mustern der Anlagen 13 oder 14 auszustellen. Die nicht zutreffenden geschlechtsspezifischen Bezeichnungen sind zu streichen oder wegzulassen.

(2) Die Bestätigung gemäß Abs. 1 hat die Beurteilung des im Zulassungsbescheid vorgeschriebenen Anpassungslehrgangs oder der Eignungsprüfung zu enthalten. Die Bestätigung über die Eignungsprüfung ist vom/von der Vorsitzenden der Prüfungskommission und von der Leitung der Sonderausbildung zu unterzeichnen. Die Bestätigung über den Anpassungslehrgang ist von der Leitung der Sonderausbildung zu unterzeichnen. Die Bestätigung ist mit dem Rundsiegel der Ausbildungseinrichtung zu versehen.

(3) Die Ausstellung der Bestätigung mittels automationsunterstützter Datenverarbeitung ist zulässig, wobei in diesem Fall das Datenverarbeitungsregister (DVR-Nummer) anzuführen ist.

§ 50

Text

3. Hauptstück

Schluss- und Übergangsbestimmungen

Kommissionelle Abschlussprüfung für Personen gemäß § 108 Abs. 3 GuKG

§ 50. (1) Für Personen gemäß § 108 Abs. 3 GuKG entfällt die schriftliche Abschlussarbeit. § 30 Abs. 2 ist nicht anzuwenden.

(2) Personen gemäß § 108 Abs. 3 GuKG, die zur kommissionellen Abschlussprüfung antreten wollen, müssen sich bei einer Ausbildungseinrichtung, die Sonderausbildungen durchführt, zur kommissionellen Abschlussprüfung anmelden. Diese Personen können an den gemäß § 31 Abs. 1 festgelegten Terminen oder zu gesonderten Terminen, die ihnen von der Ausbildungseinrichtung zeitgerecht bekannt zu geben sind, geprüft werden.

(3) Die Leitung der Sonderausbildung hat dem Landeshauptmann spätestens sechs Wochen vor dem in Aussicht genommenen Termin der kommissionellen Abschlussprüfung

1.

jene Personen gemäß § 108 Abs. 3 GuKG, die zur kommissionellen Abschlussprüfung antreten und

2.

die Namen der Prüfer/Prüferinnen der Prüfungsfächer

bekannt zu geben.

(4) Die Leitung der Sonderausbildung hat die Mitglieder der Prüfungskommission spätestens vier Wochen vor der kommissionellen Abschlussprüfung schriftlich zu laden. Den Kommissionsmitgliedern ist vor Beginn der kommissionellen Abschlussprüfung ein Verzeichnis der Prüfungskandidaten/Prüfungskandidatinnen auszufolgen.

(5) Die Teilprüfungen der mündlichen Abschlussprüfung können höchstens zweimal vor der Prüfungskommission wiederholt werden. Nach erfolglosem Ausschöpfen der Wiederholungsmöglichkeiten ist die kommissionelle Abschlussprüfung mit „nicht bestanden“ zu beurteilen. In diesem Fall ist die Absolvierung der Sonderausbildung zulässig.

(6) Personen, die gemäß § 108 Abs. 3 GuKG zur kommissionellen Abschlussprüfung antreten, ist ein Zeugnis gemäß dem Muster der Anlage 12 auszustellen. Die nicht zutreffenden geschlechtsspezifischen Bezeichnungen sind zu streichen oder wegzulassen. Die Fußnote betreffend Ausbildungssparte ist wegzulassen und die Nummerierung der Fußnoten entsprechend anzupassen.

(7) Das Zeugnis gemäß Abs. 6 hat insbesondere die Beurteilungen der Leistungen im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung (§ 33 Abs. 4) zu enthalten. Das Zeugnis ist von der Leitung der Sonderausbildung und vom/von der Vorsitzenden der Prüfungskommission zu unterzeichnen und mit dem Rundsiegel der Ausbildungseinrichtung zu versehen. Die Ausstellung des Zeugnisses mittels automationsunterstützter Datenverarbeitung ist zulässig, wobei in diesem Fall das Datenverarbeitungsregister (DVR-Nummer) anzuführen ist.

Anl. 1

Text

Anlage 1

SONDERAUSBILDUNG IN DER KINDER- UND JUGENDLICHENPFLEGE

Theoretische Ausbildung

 

Unterrichtsfach

Lehrinhalte

Mindest-stunden

Lehrkraft

Leistungs-feststellung

1.

Berufsethik und Berufskunde

Berufsethik

20

Lehrer/in für Gesundheits- und Kranken-pflege (GuK)

Beurteilung der Teilnahme

Transkulturelle Aspekte der Pflege

Geschichte der Kinderkrankenpflege

Mitwirkung an Forschungsprojekten in der Kinder- und Jugendlichenpflege

2.

Gesundheits-
und Kranken-pflege von Kindern und Jugendlichen

Angewandte Gesundheitserziehung und Gesundheitsförderung

260

Lehrer/in für GuK

Komm. Prüfung

Ganzheitliche Pflege

Präventive Pflegemaßnahmen

Diagnostische, therapeutische und rehabilitative Pflegemaßnahmen bei akuten und chronischen Krankheits-bildern

Komplementäre Pflegemethoden

Pflege und Begleitung von chronisch kranken, terminalkranken und sterbenden Kindern und Jugendlichen

Schmerztherapie

3.

Pflege von Kindern und Jugendlichen in Krisen-
situationen

Entwicklungsbedingte Situationen

50

Lehrer/in für GuK / fach-
kompetente Person

Komm. Prüfung

Krankheitsbedingte Situationen

Sozialbedingte Situationen

Umweltbedingte Situationen

4.

Hauskranken-
pflege bei Kindern und Jugendlichen

Hauskrankenpflege in der integrierten Gesundheitsversorgung

15

Lehrer/in für GuK / fach-
kompetente Person

Einzel-
prüfung

Interdisziplinäre Zusammenarbeit der Gesundheits- und Sozialdienste

Spezifische pflegerische Maßnahmen

5.

Ernährung, Kranken- und Diätkost

Säuglingsernährung und Stillen

15

Diätologe/-in / Lehrer/in für GuK

Beurteilung der Teilnahme

Kranken- und Diätkost

6.

Spezielle Pathologie, Diagnose und Therapie einschließlich komplementär-medizinische Methoden bei Kindern und Jugendlichen

Spezielle Pathologie des Bewegungsapparats und der Organsysteme mit Diagnostik und Therapie

130

Facharzt/ -ärztin

Einzel-
prüfung

 

Respirationstrakt

 

 

 

 

Herz-Kreislaufsystem

 

Blut – Blut bildendes System

 

Verdauungstrakt

 

Urogenitaltrakt

 

Nervensystem

 

Endokrine Drüsen

 

Sinnesorgane

Psychopathologie

 

 

 

Psychosomatik

Komplementärmedizin

7.

Neonatologie

Spezielle Neonatologie

30

Facharzt/ -ärztin / Lehrer/in für GuK

Komm. Prüfung

Intermediate Care

Nachsorge

8.

Soziologie, Psychologie, Pädagogik und Sozialhygiene

Das Kind und der/die Jugendliche im Entwicklungs- und Beziehungsprozess

30

Psychologe/ -in / Psycho-therapeut/in / Pädagoge/-in / Soziologe/ -in / Lehrer/in für GuK

Beurteilung der Teilnahme

Das Kind und der/die Jugendliche im Kontinuum von Gesundheit, Krankheit und Behinderung

9.

Kommunika-tion, Konflikt-
bewältigung, Supervision und Kreativitäts-training

Gesprächsführung

40

Psychologe/ -in / Psycho-therapeut/in / Lehrer/in für GuK / fach-kompetente Person

Beurteilung der Teilnahme

Arbeit mit und Anleitung von Bezugspersonen

Spielpädagogik

Praxisreflexion

10

Berufs-
spezifische Rechts-grundlagen

Grundlagen des Haftungsrechts

10

Jurist/in

Beurteilung der Teilnahme

Kinder- und Jugendwohlfahrtsrecht

GESAMT

 

600

 

 

 

Praktische Ausbildung

 

Ausbildungseinrichtung

Fachbereich

Mindeststunden

Fachabteilung einer Krankenanstalt

Allgemeine Kinderabteilung

360

Fachabteilung einer Krankenanstalt

Kinderchirurgische Abteilung

200

Fachabteilung einer Krankenanstalt

Früh- und Neugeborenenabteilung

280

Einrichtungen der Hauskrankenpflege, anderer Gesundheits- oder Sozialdienste

Extramurale Pflege, Betreuung und Beratung von Kindern und Jugendlichen

160

GESAMT

 

1 000

 

Anl. 2

Text

Anlage 2

SONDERAUSBILDUNG IN DER PSYCHIATRISCHEN GESUNDHEITS- UND KRANKENPFLEGE

Theoretische Ausbildung

 

Unterrichtsfach

Lehrinhalte

Mindest-stunden

Lehrkraft

Leistungs-feststellung

1. Psychiatrische und neurologische Gesundheits- und Krankenpflege

– Berufsbild

– Geschichte der Pflege

– Psychiatrie und Gesellschaft

– Transkulturelle Aspekte der Pflege

– Arbeitsfeld und Problembereiche der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege

– Der Pflegeprozess mit gesunden und kranken Menschen aller Altersstufen im stationären, teilstationären, ambulanten sowie im extramuralen und komplementären Versorgungsbereich

– Menschen in Krisensituationen und Notlagen

– Menschen mit akuten und chronischen psychischen Störungen, einschließlich untergebrachter Menschen

– Kinder- und Jugendpsychiatrie

– Menschen mit organischem Psychosyndrom

– Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen

– Neurologisch erkrankte Menschen

– Menschen mit Intelligenzminderungen

– Geistig abnorme Rechtsbrecher/innen

– Psychiatrische Hauskrankenpflege

440

Lehrer/in für GuK

Komm. Prüfung

2. Pflege von alten Menschen, Palliativpflege

– Lebensgeschichte und Lebenssituation von alten Menschen

– Alte Menschen in besonderen psychosozialen Notlagen:

Modelle der Betreuung und Pflege alter Menschen

Übergangspflege

40

Lehrer/in für GuK

Komm. Prüfung

3. Medizinische Grundlagen ein-schließlich Psy-chopathologie, psychiatrische und neurologische Krankheitslehre, Pharmakologie

– Anatomische, biologische, physiologische und pathologische Grundlagen des Nervensystems

– Medizinische Erklärungsmodelle von Behinderungen

– Menschen in Krisensituationen und besonderen Notlagen

– Menschen mit psychischen, psychosomatischen und neurologischen Erkrankungen, Diagnostik und Therapien

– Ethik

– Wirkungsspektrum und Nebenwirkungen der Arzneimittelhauptgruppen, allgemeine Arzneimittellehre

100

Arzt/Ärztin für Allge-meinmedizin / Facharzt/ -ärztin / Lehrer/in für GuK

Einzelprüfung

4. Gerontologie, Geriatrie und Gerontopsy-chiatrie

– Einführung in die Alterswissenschaften

– Körperliche und psychische Veränderungen im Alter

– Krankheitsbilder im Alter

10

Arzt/Ärztin für Allge-meinmedizin / Facharzt/ -ärztin / Lehrer/in für GuK

Komm. Prüfung

5. Soziologie, Psychologie, Pädagogik und Sozialhygiene

– Gesellschaftliches Gesundheits- und Krankheitsverständnis, Auseinander-setzung mit den Begriffen Normalität und Abweichung

– Verhalten und Erleben in Krankheit und Krise

– Selbst- und Fremdwahrnehmung

– Männliche und weibliche Sozialisation

– Burnout-Syndrom und Prophylaxe

90

fachkompe-tente Person / Lehrer/in für GuK

Einzelprüfung

6. Gesprächsfüh-rung, psychoso-ziale Betreuung und Angehöri-genarbeit

– Möglichkeiten und Grenzen der Kommunikation mit Menschen unterschiedlicher Behinderung und Erkrankung

40

fachkompe-tente Person / Lehrer/in für GuK

Beurteilung der Teilnahme

7. Supervision

– Selbst- und Fremdwahrnehmung

– Praxisreflexion

- Strategien für den Umgang mit Belastungs- und Konfliktpotenzialen

– Konfliktbewältigung

30

fachkompe-tente Person / Lehrer/in für GuK

Beurteilung der Teilnahme

8. Kreativitäts-training

– Grundzüge der Ergotherapie bei psychisch und neurologisch erkrankten Menschen

20

Lehrer/in für GuK / Ergo-therapeut/in / fachkompe-tente Person

Einzelprüfung

9. Strukturen und Einrichtungen der gesund-heitlichen und sozialen Versorgung, Organisations-lehre

– Strukturen und Einrichtungen der gesundheitlichen und sozialen Versorgung in Österreich, Finanzierung

– Allg. Grundlagen der Betriebsführung

– Organisationslehre und Betriebsführung im intra- und extramuralen Bereich

10

Lehrer/in für GuK / fach-kompetente Person

Beurteilung der Teilnahme

10. Berufsspezi-fische Rechts-grundlagen

– Pflegegeldgesetzgebung

– Unterbringungsgesetz

– Sachwalterschaft

– Rechtsgrundlagen zur Integration und Reintegration

20

Jurist/in

Einzelprüfung

Gesamt

 

800

 

 

 

Praktische Ausbildung

 

Ausbildungseinrichtung

Fachbereich

Mindeststunden

Fachabteilungen einer Krankenanstalt

Akut-, Subakut- und Langzeit-psychiatrie

240

Fachabteilungen einer Krankenanstalt

Neurologie, Neurochirurgie

200

Extramurale Einrichtungen der psychiatrischen Versorgung, anderer Gesundheitsdienste oder Sozialdienste

Extramurale Pflege, Betreuung und Beratung

200

nach Wahl der Leitung der Sonderausbildung:

Fachabteilungen einer Kranken-anstalt

Extramurale Einrichtungen der psychiatrischen Versorgung, anderer Gesundheits- oder Sozialdienste

Akutpflege / Langzeitpflege / rehabilitative Pflege / extramurale Pflege im Bereich der Psychiatrie

160

GESAMT

 

800

 

Anl. 3

Text

Anlage 3

BASISAUSBILDUNG IN DER INTENSIVPFLEGE, ANÄSTHESIEPFLEGE UND PFLEGE BEI NIERENERSATZTHERAPIE

Theoretische Ausbildung

 

Unterrichtsfach

Lehrinhalte

Mindest-stunden

Lehrkraft

Leistungs-feststellung

Pflegerisches Sachgebiet:

 

160

 

 

1. Pflege und Überwachung von Patienten/ -innen mit invasiven und nichtinvasiven Methoden

– Krankenbeobachtung und Überwachung

– Spezielle pflegerische Maßnahmen

– Dokumentation und Organisation

– Berufskunde

 

Lehrer/in für GuK / fachkompetente Person

Einzelprüfung

2. Angewandte Hygiene

– Infektionsverhindernde Maßnahmen

– Aktuelle Themen

– Nosokomiale Infektionen

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/ Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / Lehrer/in für GuK / Angehörige/r des gehobenen Dienstes für GuK (Kranken-haushygiene) / fachkompe-tente Person

Einzelprüfung

3. Biomedizini-sche Technik und Gerätelehre

– Grundlagen der biomedizinischen Technik und Gerätelehre

– Physikalische, chemische Grundlagen

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fachkompe-tente Person

Beurteilung der Teilnahme

4. Kommunika-tion und Ethik I

– Konfliktmanagement

– Gesprächsführung

– Fachbezogene Ethik (einschließlich ethischer Aspekte der Transplantationsmedizin)

 

Lehrer/in für GuK / fach-kompetente Person

Beurteilung der Teilnahme

Medizinisch-wissenschaft-liches Sachgebiet:

 

80

 

 

5. Enterale und parenterale Ernährung

– Grundlagen des Energiebedarfs

– Formen der Energiezufuhr

– Indikationen / Kontraindikationen

– Applikationsformen

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person / Lehrer/in für GuK

Beurteilung der Teilnahme

6. Reanimation und Schocktherapie

– Notfallmedizin extra- und intramural

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person mit Lehrschein für Erste Hilfe

Einzelprüfung

7. Spezielle Pharmakologie

– Pharmakokinetik – Pharmako-dynamik

– Spezielle Arzneimittel im Intensiv-, Anästhesie- und Nierenersatztherapie-bereich

– Transfusionsmedizin

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person / Pharma-zeut/in

Einzelprüfung

8. Physiologie und Pathophysiologie

– Physiologie und Pathophysiologie von Organen und Organsystemen

– Korrektur von Störungen des Elektrolyt-, Flüssigkeits- und Säure-/Basenhaushalts

– Grundlagen der Beatmung

– Grundlagen der Anästhesie

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person

Beurteilung der Teilnahme

GESAMT

 

240

 

 

 

Praktische Ausbildung

 

Ausbildungseinrichtung

Fachbereich

Mindeststunden

Fachabteilung einer Krankenanstalt

Pflege im Intensivbereich (operativ oder nicht operativ)

160

Fachabteilung einer Krankenanstalt

Pflege im Anästhesie- oder Nierenersatztherapiebereich

160

nach Wahl der Leitung der Sonderausbildung:

Fachabteilungen oder sonstige Organisationseinheiten einer Krankenanstalt

Einrichtungen, die der Betreuung pflegebedürftiger Menschen dienen

Pflege im Intensiv-, Anästhesie- oder Nierenersatztherapiebereich

40

GESAMT

 

360

 

Anl. 4

Text

Anlage 4

SPEZIELLE ZUSATZAUSBILDUNG IN DER INTENSIVPFLEGE

Theoretische Ausbildung

 

Unterrichtsfach

Lehrinhalte

Mindest-stunden

Lehrkraft

Leistungs-feststellung

Pflegerisches Sachgebiet:

 

160

 

 

1. Spezielle Pflege im Intensivbereich

– Pflegeprozess in der Intensivmedizin

– Überwachung und Pflege von Patienten/-innen postoperativ und bei speziellen Krankheitsbildern

– Überwachung und Pflege von beatmeten Patienten/-innen

– Überwachung und Pflege von Patienten/-innen mit extrakorporalem Kreislauf

– Dokumentation und Organisation

 

Lehrer/in für GuK / fachkompetente Person

Komm. Prüfung

2. Biomedizini-sche Technik und Gerätelehre

Gerätekunde (Funktion, Anwendung, Sicherheitsaspekte)

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person

Einzelprüfung

3. Kommunika-tion und Ethik II

– Konfliktmanagement

– Stressbewältigung

– Fachbezogene Ethik

– interdisziplinäre Zusammenarbeit

 

fachkompe-tente Person / Lehrer/in für GuK

Beurteilung der Teilnahme

4. Forschung

Analyse und Interpretation von Forschungsergebnissen

 

Lehrer/in für GuK / fach-kompetente Person

Beurteilung der Teilnahme

Medizinisch-wissenschaft-liches Sachgebiet:

 

80

 

 

5. Grundlagen der Intensivtherapie

– Anästhesiologischer Fachbereich

– Internistischer Fachbereich

– Neurologischer Fachbereich

– Chirurgischer Fachbereich

– Neonatologisch-pädiatrischer Fachbereich

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person

Komm. Prüfung

 

 

 

6. Beatmung und Beatmungs-therapie

– Pathophysiologische Grundlagen

– Beatmungsverfahren

– Entwöhnung

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin

Einzelprüfung

7. Anästhesiever-fahren

– Allgemeine Anästhesieverfahren

– Regionalanästhesieverfahren

– Gerätekunde

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin

Einzelprüfung

GESAMT

 

240

 

 

 

Praktische Ausbildung

 

Ausbildungseinrichtung

Fachbereich

Mindeststunden

Fachabteilung einer Krankenanstalt

Pflege im Intensivbereich (operativ oder nicht-operativ)1)

200

Fachabteilung einer Krankenanstalt

Pflege im Anästhesie- oder Nierener-satztherapiebereich2)

80

nach Wahl der Leitung der Sonderaus-bildung:

Fachabteilung oder sonstige Organisationseinheit einer Krankenanstalt

Einrichtungen, die der Betreuung pflegebedürftiger Menschen dienen

Pflege im intra- oder extramuralen Bereich (mit besonderem Bezug zum Intensivbereich)

80

GESAMT

 

360

 

_____________________________

1) Basis- und Zusatzausbildung müssen zumindest jeweils 160 Stunden im operativen und nicht operativen Intensivbereich umfassen.

2) Basis- und Zusatzausbildung müssen zumindest jeweils 80 Stunden im Anästhesie- und Nierenersatztherapiebereich umfassen.

Anl. 5

Text

Anlage 5

SPEZIELLE ZUSATZAUSBILDUNG IN DER KINDERINTENSIVPFLEGE

Theoretische Ausbildung

 

Unterrichtsfach

Lehrinhalte

Mindest-stunden

Lehrkraft

Leistungs-feststellung

Pflegerisches Sachgebiet:

 

120

 

 

1. Spezielle Pflege von Früh- und Neuge-borenen sowie Kindern und Jugendlichen im Intensivbereich

– Pflegeprozess in der Kinderintensivpflege

– Überwachung und Pflege postoperativ und bei speziellen Krankheitsbildern

– Überwachung und Pflege von beatmeten Früh- und Neugeborenen

– Überwachung und Pflege von Kindern und Jugendlichen mit extrakorporalem Kreislauf

– Dokumentation und Organisation

 

Lehrer/in für GuK / fach-kompetente Person

Komm. Prüfung

2. Biomedizini-sche Technik und Gerätelehre

Gerätekunde (Funktion, Anwendung, Sicherheitsaspekte)

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person / Lehrer/in für GuK

Einzelprüfung

3. Kommunika-tion und Ethik II

– Konfliktmanagement

– Stressbewältigung

– Angehörigenbetreuung

– Fachbezogene Ethik

– interdisziplinäre Zusammenarbeit

 

fachkompe-tente Person / Lehrer/in für GuK

Beurteilung der Teilnahme

4. Forschung

Analyse und Interpretation von Forschungsergebnissen

 

Lehrer/in für GuK / fach-kompetente Person

Beurteilung der Teilnahme

Medizinisch-wissenschaft-liches Sachgebiet:

 

80

 

 

5. Grundlagen der Intensivtherapie

– Internistischer Fachbereich

– Chirurgischer Fachbereich

– Neonatologisch-pädiatrischer Fachbereich

– Neurologischer Fachbereich

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person

Komm. Prüfung

6. Beatmung und Beatmungs-therapie

– Pathophysiologische Grundlagen

– Beatmungsverfahren

– Entwöhnung

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person

Einzelprüfung

GESAMT

 

200

 

 

 

Praktische Ausbildung

 

Ausbildungseinrichtung

Fachbereich

Mindeststunden

Fachabteilung einer Krankenanstalt

Pflege im Intensivbereich (operativ oder nicht operativ)

100

Fachabteilung einer Krankenanstalt

Pflege im Intensivbereich (neonatologisch)

100

GESAMT

 

200

 

Anl. 6

Text

Anlage 6

SPEZIELLE ZUSATZAUSBILDUNG IN DER ANÄSTHESIEPFLEGE

Theoretische Ausbildung

 

Unterrichtsfach

Lehrinhalte

Mindest-stunden

Lehrkraft

Leistungs-feststellung

Pflegerisches Sachgebiet:

 

80

 

 

1. Spezielle Pflege im Anästhesie-bereich

– Pflegeprozess im Bereich der Anästhesie

– Spezielle Pflege prae-, intra- und postoperativ im Rahmen der Anästhesie bei allen Altersgruppen

– Dokumentation und Organisation

 

Lehrer/in für GuK / fach-kompetente Person

Komm. Prüfung

2. Biomedizini-sche Technik und Gerätelehre

Gerätekunde (Funktion, Anwendung, Sicherheitsaspekte)

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Fachärztin / fachkompe-tente Person

Einzelprüfung

3. Kommunika-tion und Ethik II

– Konfliktmanagement

– Stressbewältigung

– Fachbezogene Ethik

– interdisziplinäre Zusammenarbeit

 

fachkompe-tente Person / Lehrer/in für GuK

Beurteilung der Teilnahme

4. Forschung

Analyse und Interpretation von Forschungsergebnissen

 

Lehrer/in für GuK / fach-kompetente Person

Beurteilung der Teilnahme

Medizinisch-wissenschaft-liches Sachgebiet:

 

60

 

 

5. Anästhesiever-fahren

– Allgemeine und spezielle Anästhesieverfahren in den verschiedenen Fachdisziplinen und allen Altersgruppen

– Schmerztherapie

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person

Komm. Prüfung

GESAMT

 

140

 

 

 

Praktische Ausbildung

 

Ausbildungseinrichtung

Fachbereich

Mindeststunden

Fachabteilung einer Krankenanstalt

Pflege im Anästhesiebereich

180

nach Wahl der Leitung der Sonderaus-bildung:

Fachabteilung oder sonstige Organisationseinheit einer Krankenanstalt

Pflege im intra- oder extramuralen Bereich (mit besonderem Bezug zum Anästhesiebereich)

80

GESAMT

 

260

 

Anl. 7

Text

Anlage 7

SPEZIELLE ZUSATZAUSBILDUNG IN DER PFLEGE BEI NIERENERSATZTHERAPIE

Theoretische Ausbildung

 

Unterrichtsfach

Lehrinhalte

Mindest-stunden

Lehrkraft

Leistungs-feststellung

Pflegerisches Sachgebiet:

 

90

 

 

1. Spezielle Pflege bei Nierenersatz-therapie

– Pflegeprozess im Bereich der Nierenersatztherapie

– Überwachung und Pflege von Patienten/-innen aller Altersgruppen mit den verschiedensten Eliminationsverfahren

– Dokumentation und Organisation

 

fachkompetente Person / Lehrer/in für GuK

Komm. Prüfung

2. Biomedizini-sche Technik und Gerätelehre

Gerätekunde (Funktion, Anwendung, Sicherheitsaspekte)

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person

Einzelprüfung

3. Kommunika-tion und Ethik II

– Psychologie (Verhalten im Umgang mit chronisch Kranken)

– Interdisziplinäre Zusammenarbeit

– Konfliktmanagement

– Stressbewältigung

– Fachbezogene Ethik

 

fachkompe-tente Person / Lehrer/in für GuK

Beurteilung der Teilnahme

4. Forschung

Analyse und Interpretation von Forschungsergebnissen

 

Lehrer/in für GuK / fach-kompetente Person

Beurteilung der Teilnahme

Medizinisch-wissenschaft-liches Sachgebiet:

 

70

 

 

5. Akute und chronische Niereninsuffi-zienz bei Patienten/-innen aller Altersgruppen

– Spezielle Physiologie und Pathophysiologie

– Pharmakologie

– Transplantation

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person

Komm. Prüfung

6. Eliminations-verfahren

– Haemodialyse

– Haemofiltration

– Peritonealdialyse

– Aphereseverfahren

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person

Einzelprüfung

GESAMT

 

160

 

 

 

Praktische Ausbildung

 

Ausbildungseinrichtung

Fachbereich

Mindeststunden

Fachabteilung einer Krankenanstalt

Pflege im Bereich der Nierenersatz-therapie

160

nach Wahl der Leitung der Sonderaus-bildung:

Fachabteilung oder sonstige Organisationseinheit einer Krankenanstalt

Einrichtungen, die der Betreuung pflegebedürftiger Menschen dienen

intra- oder extramurale Pflege im Nierenersatztherapiebereich

80

GESAMT

 

240

 

Anl. 8

Text

Anlage 8

SONDERAUSBILDUNG IN DER PFLEGE IM OPERATIONSBEREICH

Theoretische Ausbildung

 

Unterrichtsfach

Lehrinhalte

Mindest-stunden

Lehrkraft

Leistungs-feststellung

Pflegerisches Sachgebiet:

 

230

 

 

1. Spezielle Pflege im Operations-bereich

– Perioperative Pflege

– Instrumenten- und Materialkunde

– Pflegedokumentation/EDV

– Berufskunde

 

Lehrer/in für GuK / Ange-hörige/r des gehobenen Dienstes für GuK (Pflege im Opera-tionsbereich) / fachkompe-tente Person

Komm. Prüfung

2. Planung und Organisation im Operations-bereich

– Organisation der Rahmenbedin-gungen für den Eingriff (prä-, intra- und postoperative Maßnahmen)

– Zeitmanagement

– Personalplanung, Personaleinsatz

– Dienstplangestaltung, Betriebs-führung

 

Lehrer/in für GuK / Ange-hörige/r des gehobenen Dienstes für GuK (Pflege im Opera-tionsbereich) / fachkompe-tente Person

Beurteilung der Teilnahme

3. Grundlagen der Pflegeforschung

– Möglichkeiten der Umsetzung

– Analyse und Interpretation von Forschungsergebnissen

 

Lehrer/in für GuK / Ange-hörige/r des gehobenen Dienstes für GuK (Pflege im Opera-tionsbereich) / fachkompe-tente Person

Beurteilung der Teilnahme

4. Kommunika-tion und Ethik

– Interdisziplinäre Zusammenarbeit

– Konfliktmanagement

– Stressbewältigung

– fachbezogene Ethik (einschließlich ethischer Aspekte der Transplantationsmedizin)

 

Lehrer/in für GuK / fach-kompetente Person

Beurteilung der Teilnahme

Medizinisch-wissenschaft-liches Sachgebiet:

 

270

 

 

5. Hygiene – Organisation der Krankenhaus-hygiene

– Krankenhausinfektionen

– Desinfektion und Sterilisation

– Allgemeine Hygienemaßnahmen

– Hygieneprobleme spezieller Abteilungen

 

Facharzt/ -ärztin für Hygiene / Lehrer/in für GuK / Ange-hörige/r des gehobenen Dienstes für GuK (Kranken-haushygiene) / fachkompe-tente Person

Einzelprüfung

6. Medizin-technik

– Grundlagen der Elektrotechnik

– Medizintechnische Geräte

– Sicherheitstechnische Maßnahmen

 

fachkompe-tente Person

Einzelprüfung

7. Chirurgische Anatomie

– topographische und funktionale Anatomie

 

Facharzt/ -ärztin

Einzelprüfung

8. Allgemeine chirurgische Gebiete

– allgemeinchirurgische und unfallchirurgische Fachbereiche

 

Facharzt/ -ärztin

Komm. Prüfung

9. Spezielle chirurgische Gebiete

– andere chirurgische Fachbereiche

 

Facharzt/ -ärztin

Einzelprüfung

10. Grundlagen der Anästhesie und Pharmakologie

– Präoperative Maßnahmen bei Patienten/-innen

– Überwachungsgeräte, Funktionskontrollen und perioperative Überwachungsmaßnahmen

– Zusammensetzung, Wirkung, Anwendung und Dosierung von Arzneimitteln

– Schock-Notfallmedizin

 

Facharzt/ -ärztin für Anästhesio-logie und Intensiv-medizin

Einzelprüfung

GESAMT

 

500

 

 

 

Praktische Ausbildung

 

Ausbildungseinrichtung

Fachbereich

Mindeststunden

Fachabteilung einer Krankenanstalt

Pflege im Operationsbereich (allgemein-/ unfallchirurgische Bereiche)

240

Fachabteilung einer Krankenanstalt

Pflege im Operationsbereich (mindestens zwei spezielle chirurgische Bereiche)

260

GESAMT

 

500

 

Anl. 9

Text

Anlage 9

SONDERAUSBILDUNG IN DER KRANKENHAUSHYGIENE

Theoretische Ausbildung

 

Unterrichtsfach

Lehrinhalte

Mindest-stunden

Lehrkraft

Leistungs-feststellung

1. Epidemiologie, Mikrobiologie und Immunologie

– Epidemiologie der Krankenhausinfektionen

– Bakteriologie, Virologie, Parasitologie, Mykologie

– Immunprophylaxe

60

Facharzt/ -ärztin für Hygiene und Mikrobio-logie

komm. Prüfung

2. Pflegerisch-organisatorische und pflegerisch-technische Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von Krankenhausinfektionen

– Allg. und spezielle Hygienemaß-nahmen

– Hygiene und infektiologische Aspekte ausgewählter Bereiche einschl. Arbeitnehmerschutz und Gesundheitsvorsorge

– Isolierung von Patienten/-innen

– Hygiene bei der Wartung und Aufbereitung von Geräten

– Desinfektion, Sterilisation

– Entwesung, Ver- und Entsorgung

– Raumlufttechnik

– Anforderung an Wasser, Wartung von medizinischen Geräten und medizinischen Gasen sowie deren Anforderungen

– Organisation der Infektionserfassung

– Organisation der Krankenhaus-hygiene

– Ökonomische Aspekte der Kranken-haushygiene

110

fachkompe-tente Person

komm. Prüfung

3. Organisation und Betriebsführung

– Organisations- und Gruppenpsycho-logie

– Führungsmittel, Führungsverhalten

– Marketing, Beschaffungswesen, Controlling, EDV

50

fachkompe-tente Person

Einzelprüfung

4. Kommunika-tion, Angewandte Pädagogik, Ge-sprächsführung und Konfliktbe-wältigung

– Grundlagen für die Schulung und Unterweisung

– Kommunikationstraining (Rhetorik und Gesprächsführung)

– Konfliktmanagement und Argumentation

– Moderation, Präsentation

– Psychohygiene, Stressmanagement

60

Lehrer/in für GuK / Soziologe/-in / Psycho-loge/-in / Pädagoge/-in

Beurteilung der Teilnahme

5. Projekt- und Qualitätsmana-gement in der Krankehaus-hygiene

– Prozessorientierte Projektbegleitung und Präsentation

– Methoden und Statistik in der Epidemiologie

– Umgang mit wissenschaftlicher Literatur und Methodik

– Projektmanagement

50

Lehrer/in für GuK / Soziologe/-in / Psycho-loge/-in / geprüfte/r Qualitäts-manager/in

Einzelprüfung

6. Gesetzliche Grundlagen der Krankenhaus-hygiene

– Bundesgesetz über Krankenan-stalten- und Kuranstalten, Landes-krankenanstaltengesetze

– Sanitätsrecht

– Datenschutz

– Dienstnehmerschutz

– Medizinproduktegesetz

– EU/ISO/ÖNORMEN

20

Jurist/in

Einzelprüfung

GESAMT

 

350

 

 

 

Praktische Ausbildung

 

Ausbildungseinrichtung

Fachbereich

Mindeststunden

Krankenanstalt

Hygieneteam

210

Krankenanstalt

Zentralsterilisation

40

Klinisch-mikrobiologisches Labor

Klinisch-mikrobiologische Labordiagnostik

40

nach Wahl der Leitung der Sonderaus-bildung:

Fachabteilungen oder sonstige Organisationseinheiten einer Krankenanstalt

Operationsbereich / Intensivbereich / Nierenersatztherapiebereich / Endosko-piebereich / Transplantationsbereich / Pflege im internen, chirurgischen, pädiatrischen und geriatrischen Bereich

160

GESAMT

 

450

 

Anl. 10

Text

 

Anlage 10

Bezeichnung, Adresse und Rechtsträger der

Ausbildungseinrichtung sowie DVR-Nummer

 

ZEUGNIS

 

Herr/Frau ...............................................................................................................................................

geboren am......................................................... in ...............................................................................

hat an der Sonderausbildung / speziellen Zusatzausbildung1) in der...................................................

............................................................................................................2) gemäß der Gesundheits- und

Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung – GuK-SV, BGBl. II Nr. 452/2005, in der Zeit von

.........................................................bis ............................................teilgenommen und nachstehende

Beurteilungen erlangt:

 

Theoretische Ausbildung

Einzelprüfung – Teilnahme – Dispensprüfung

 

Unterrichtsfach

Stunden

Beurteilung3)

1. Wh.4)

2. Wh.4)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praktische Ausbildung

 

Fachbereich / Praktikum

Stunden

Beurteilung5)

Wh.6)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommissionelle Abschlussprüfung / Schriftliche Abschlussarbeit

 

Thema der Abschlussarbeit

Beurteilung7)

Wh.8)

 

 

 

 

Kommissionelle Abschlussprüfung / Mündliche Abschlussprüfung

 

Unterrichtsfach

Beurteilung7)

1.Wh.9)

2. Wh.9)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Sonderausbildung wurde nicht bestanden.10)

Dieses Zeugnis berechtigt nicht zur Ausübung der .......................................................................11)

 

.........................................., am .......................................

 

Der Leiter / Die Leiterin der Sonderausbildung:

 

Rundsiegel der

Ausbildungseinrichtung

 

_________________________________

1) Nicht Zutreffendes streichen oder weglassen.

2) Kinder- und Jugendlichenpflege, psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege, Intensivpflege, Kinderintensivpflege, Anästhesiepflege, Pflege bei Nierenersatztherapie, Pflege im Operationsbereich, Krankenhaushygiene – Zutreffendes einfügen.

3) „sehr gut“ (1), „gut“ (2), „befriedigend“ (3), „genügend“ (4), „nicht genügend“ (5) gemäß § 19 Abs. 5 GuK-SV; „erfolgreich teilgenommen“, „nicht genügend“ gemäß § 19 Abs. 6 und § 20 Abs. 2 GuK-SV; „angerechnet“ gemäß § 65 Abs. 6 GuKG – Zutreffendes einfügen.

4) 1. bzw. 2. Wiederholungsprüfung gemäß § 22 GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.

5) „ausgezeichnet bestanden“, „gut bestanden“, „bestanden“, „nicht bestanden“ gemäß § 21 Abs. 3 GuK-SV; „absolviert“ gemäß § 21 Abs. 5 GuK-SV; „angerechnet“ gemäß § 65 Abs. 6 GuKG – Zutreffendes einfügen.

6) Wiederholung gemäß § 24 GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.

7) „sehr gut“ (1), „gut“ (2), „befriedigend“ (3), „genügend“ (4), „nicht genügend“ (5) gemäß § 33 Abs. 4 GuK-SV – Zutreffendes einfügen.

8) Wiederholungsprüfung gemäß § 37 Abs. 4 bis 7 GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.

9) 1. bzw. 2. Wiederholungsprüfung gemäß § 37 Abs. 1 bis 3 GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.

10) Bei Zutreffen gemäß § 38 Abs. 1 einfügen. Bei Nichtzutreffen Zeile streichen oder weglassen.

11) Kinder- und Jugendlichenpflege, psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege, Intensivpflege, Anästhesiepflege, Pflege bei Nierenersatztherapie, Pflege im Operationsbereich, Krankenhaushygiene – Zutreffendes einfügen.

Anl. 11

Text

 

Anlage 11

Bezeichnung, Adresse und Rechtsträger der

Ausbildungseinrichtung sowie DVR-Nummer

 

Ausbildungsbestätigung

 

Herr/Frau ...............................................................................................................................................

geboren am......................................................... in ...............................................................................

hat an der Basisausbildung in der Intensivpflege, Anästhesiepflege und Pflege bei Nierenersatztherapie gemäß der Gesundheits- und Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung – GuK-SV, BGBl. II Nr. 452/2005, in der Zeit von ..........................................bis.................................................teilgenommen und nachstehende Beurteilungen erlangt:

 

Einzelprüfung –Teilnahme – Dispensprüfung

 

Unterrichtsfach

Stunden

Beurteilung1)

1. Wh.2)

2. Wh.2)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praktische Ausbildung

 

Fachbereich / Praktikum

Stunden

Beurteilung3)

Wh.4)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Bestätigung berechtigt nicht zur Ausübung der Intensivpflege, Anästhesiepflege und Pflege bei Nierenersatztherapie.

 

.........................................., am .......................................

 

Der Leiter / Die Leiterin der Sonderausbildung:

 

Rundsiegel der

Ausbildungseinrichtung

 

_________________________________

1) „sehr gut“ (1), „gut“ (2), „befriedigend“ (3), „genügend“ (4), „nicht genügend“ (5) gemäß § 19 Abs. 5 oder „nicht beurteilt“ gemäß § 20 Abs. 1 Z 1 GuK-SV; „erfolgreich teilgenommen“, „nicht genügend“ gemäß §§ 19 Abs. 6 oder 20 Abs. 2 GuKSV; „angerechnet“ gemäß § 65 Abs. 6 GuKG – Zutreffendes einfügen.

2) 1. bzw. 2. Wiederholungsprüfung gemäß § 22 GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.

3) „ausgezeichnet bestanden“, „gut bestanden“, „bestanden“, „nicht bestanden“ gemäß § 21 Abs. 3 GuK-SV; „absolviert“ gemäß § 21 Abs. 5 GuK-SV; „angerechnet“ gemäß § 65 Abs. 6 GuKG – Zutreffendes einfügen.

4) Wiederholung gemäß § 24 GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.

Anl. 12

Text

 

Anlage 12

Bezeichnung, Adresse und Rechtsträger der

Ausbildungseinrichtung sowie DVR-Nummer

 

Zeugnis über die kommissionelle Abschlussprüfung

 

Herr/Frau ...............................................................................................................................................

geboren am......................................................... in ...............................................................................

hat gemäß § 108 Abs. 3 Gesundheits- und Krankenpflegesetz – GuKG, BGBl. I Nr. 108/1997, idgF, in Verbindung mit der Gesundheits- und Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung – GuK-SV, BGBl. II Nr. 452/2005, an der kommissionellen Abschlussprüfung der Sonderausbildung ..................................... ......................................................................................................................................................................1) teilgenommen und nachstehende Beurteilungen erlangt:

 

 

Prüfungsfach

Beurteilung2)

1. Wh.3)

2. Wh.3)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die kommissionelle Abschlussprüfung der Sonderausbildung in der...................................................1) wurde bestanden/ nicht bestanden.4)

 

Dieses Zeugnis berechtigt gemäß § 108 Abs. 3 GuKG zur Ausübung der................................................1) 5)

 

.........................................., am .......................................

 

Für die Prüfungskommission:

 

Der/Die Vorsitzende:

Der Leiter / Die Leiterin

 

der Sonderausbildung:

 

Rundsiegel der

Ausbildungseinrichtung

 

_________________________________

1) Intensivpflege, Anästhesiepflege, Pflege bei Nierenersatztherapie, Pflege im Operationsbereich, Krankenhaushygiene – Zutreffendes einfügen.

2) „sehr gut“ (1), „Gut“(2), „befriedigend“ (3), „genügend“ (4), „nicht genügend“ (5) gemäß § 33 Abs. 4 GuK-SV – Zutreffendes einfügen.

3) 1. bzw. 2. Wiederholungsprüfung gemäß § 50 Abs. 5 GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.

4) Nicht Zutreffendes gemäß § 33 Abs. 5 iVm § 50 Abs. 5 streichen oder weglassen.

5) Bei Nichtzutreffen (nicht bestandener kommissioneller Abschlussprüfung) Zeile streichen oder weglassen.

Anl. 13

Text

 

Anlage 13

Bezeichnung, Adresse und Rechtsträger der

Ausbildungseinrichtung sowie DVR-Nummer

 

Bestätigung über die Ergänzungsausbildung

 

Herr/Frau .........................................................................................................................................................

geboren am................................................................... in ...............................................................................

hat an der im Bescheid des/der Landeshauptmannes/-frau..............................................................................

vom .........................................................................., Zahl......................................................................,

vorgeschriebenen Ergänzungsausbildung gemäß der Gesundheits- und Krankenflege-Spezialaufgaben-Verordnung – GuK-SV, BGBl. II Nr. 452/2005, in der Zeit von ............................... bis .......................... teilgenommen und nachstehende Beurteilungen erlangt:

 

Ergänzungsprüfung – Teilnahme – Dispensprüfung

 

Unterrichtsfach

Beurteilung1)

1. Wh.2)

2. Wh.2)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praktika

 

Fachbereich

Stunden

Beurteilung3)

Wh.4)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ergänzungsausbildung wurde mit – ohne Erfolg absolviert/abgebrochen.5)

 

Diese Bestätigung berechtigt nicht zur Ausübung der...........................................................................6)

 

.........................................., am .......................................

 

Für die Prüfungskommission:

 

Der/Die Vorsitzende:

Der Leiter / Die Leiterin

 

der Sonderausbildung:

 

Rundsiegel der

Ausbildungseinrichtung

 

_________________________________

1) „sehr gut“ (1), „gut“ (2), „befriedigend“ (3), „genügend“ (4), „nicht genügend“ (5) gemäß § 33 Abs. 4 GuK-SV; „erfolgreich teilgenommen“, „nicht genügend“ gemäß § 19 Abs. 6 oder § 20 Abs. 2 oder „nicht beurteilt“ gemäß § 20 Abs. 1 Z 1 GuK-SV – Zutreffendes einfügen.

2) 1. bzw. 2. Wiederholungsprüfung gemäß § 43 Abs. 1 GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.

3) „ausgezeichnet bestanden“, „gut bestanden“, „bestanden“, „nicht bestanden“ gemäß § 21 Abs. 3 GuK-SV – Zutreffendes einfügen.

4) Wiederholung gemäß § 43 Abs. 2 GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.

5) Nicht Zutreffendes streichen oder weglassen gemäß § 43 Abs. 3 und 5 GuK-SV.

6) Kinder- und Jugendlichenpflege, psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege, Intensivpflege, Anästhesiepflege, Pflege bei Nierenersatztherapie, Pflege im Operationsbereich, Krankenhaushygiene – Zutreffendes einfügen.

Anl. 14

Text

 

Anlage 14

Bezeichnung, Adresse und Rechtsträger der

Ausbildungseinrichtung sowie DVR-Nummer

 

Bestätigung über den Anpassungslehrgang

 

Herr/Frau .........................................................................................................................................................

geboren am................................................................... in ...............................................................................

hat den im Bescheid des/der Bundesministers/Bundesministerin für .............................................................................vom..................................................................................., Zahl................................................................................., vorgeschriebenen Anpassungslehrgang gemäß der Gesundheits- und Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung – GuK-SV, BGBl. II Nr. 452/2005,

 

mit – ohne1) Erfolg

 

absolviert und nachstehende Beurteilungen erlangt:

 

Fachbereich / Unterrichtsfach

Stunden

Beurteilung/Teilnahme2)

Wh.3)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

.........................................., am .......................................

 

Der Leiter / Die Leiterin der Sonderausbildung:

 

Rundsiegel der

Ausbildungseinrichtung

 

_________________________________

1) Nicht Zutreffendes streichen oder weglassen.

2) „ausgezeichnet bestanden“, „gut bestanden“, „bestanden“, „nicht bestanden“, „erfolgreich teilgenommen“, „nicht genügend“ gemäß § 46 Abs. 4 GuK-SV – Zutreffendes einfügen.

3) Wiederholung gemäß § 48 Abs. 1 GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.

Anl. 15

Text

 

Anlage 15

Bezeichnung, Adresse und Rechtsträger der

Ausbildungseinrichtung sowie DVR-Nummer

 

Bestätigung über die Eignungsprüfung

 

Herr/Frau .........................................................................................................................................................

geboren am................................................................... in ...............................................................................

hat die gemäß Bescheid des Bundesministers für....................................................................................... vom .................................................................., Zahl....................................................................................., vorgeschriebene Eignungsprüfung gemäß der Gesundheits- und Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung – GuK-SV, BGBl. II Nr. 452/2005,

 

mit – ohne1) Erfolg

 

bestanden und nachstehende Beurteilungen erlangt:

 

Sachgebiet / Unterrichtsfach

Beurteilung2)

1. Wh.3)

2. Wh.3)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

.........................................., am .......................................

 

Für die Prüfungskommission:

 

Rundsiegel der

Ausbildungseinrichtung

 

_________________________________

1) Nicht Zutreffendes streichen oder weglassen.

2) „sehr gut“ (1), „gut“ (2), „befriedigend“ (3), „genügend“ (4), „nicht genügend“ (5) gemäß § 33 Abs. 4 GuK-SV – Zutreffendes einfügen.

3) 1. bzw. 2. Wiederholungsprüfung gemäß § 48 Abs. 2 GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.

Anl. 16

Text

 

Anlage 16

Bezeichnung, Adresse und Rechtsträger der

Ausbildungseinrichtung sowie DVR-Nummer

 

DIPLOM

 

Herr/Frau .........................................................................................................................................................

geboren am................................................................... in ...............................................................................

hat die ..........................................................................................................................................................1) gemäß der Gesundheits- und Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung – GuK-SV, BGBl. II Nr. 452/2005, absolviert und die kommissionelle Abschlussprüfung

 

mit .................................................. Erfolg2) bestanden.

 

Er/Sie hat hiemit die Berechtigung zur Ausübung der Spezialaufgabe

 

......................................................................................................................................................................3)

erlangt und ist zur Führung der Zusatzbezeichnung

 

......................................................................................................................................................................4)

berechtigt.

 

.........................................., am .......................................

 

Der/Die Vorsitzende:

Der Leiter / Die Leiterin

 

der Sonderausbildung:

 

Rundsiegel der

Ausbildungseinrichtung

 

_________________________________

1) Sonderausbildung in der Kinder- und Jugendlichenpflege, Sonderausbildung in der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege, Sonderausbildung in der Intensivpflege, Spezielle Sonderausbildung in der Kinderintensivpflege, Sonderausbildung in der Anästhesiepflege, Sonderausbildung in der Pflege bei Nierenersatztherapie, Sonderausbildung in der Pflege im Operationsbereich, Sonderausbildung in der Krankenhaushygiene – Zutreffendes einfügen.

2) Zutreffendes (ausgezeichnetem/gutem/ – ) einfügen.

3) Kinder- und Jugendlichenpflege, psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege, Intensivpflege, Intensivpflege eingeschränkt auf Intensivpflege von Früh- und Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen, Anästhesiepflege, Pflege bei Nierenersatztherapie, Pflege im Operationsbereich, Krankenhaushygiene – Zutreffendes einfügen.

4) „(Kinder- und Jugendlichenpflege)“, „(Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege)“, „(Intensivpflege)“, „(Kinderintensivpflege)“, „(Anästhesiepflege)“, „(Pflege bei Nierenersatztherapie)“, „(Pflege im Operationsbereich)“, „(Krankenhaushygiene)“ – Zutreffendes einfügen.