Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Gesundheits- und Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung, Fassung vom 15.07.2024

§ 0

Langtitel

Verordnung der Bundesministerin für Gesundheit und Frauen über Sonderausbildungen für Spezialaufgaben in der Gesundheits- und Krankenpflege (Gesundheits- und Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung – GuK-SV)
StF: BGBl. II Nr. 452/2005

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund der Paragraphen 30 und 73 des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes – GuKG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 108 aus 1997,, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 69 aus 2005,, wird verordnet:

Inhaltsübersicht

1. Hauptstück

Paragraph eins,

Allgemeines

1. Abschnitt

Allgemeine Bestimmungen für Sonderausbildungen – Spezialaufgaben

Paragraph 2,

Ausbildungsziel – Evaluierung

Paragraph 3,

Lehrkräfte

Paragraph 4,

Lehrtätigkeit

Paragraph 5,

Fachkräfte

Paragraph 6,

Räumliche und sachliche Ausstattung

Paragraph 7,

Aufnahme in eine Sonderausbildung

Paragraph 8,

Ausschluss von einer Sonderausbildung

Paragraph 9,

Ausbildungszeit

Paragraph 10,

Teilnahmeverpflichtung

Paragraph 11,

Unterbrechung der Ausbildung

Paragraph 12,

Leitung

Paragraph 13,

Ausbildungsordnung

2. Abschnitt

Ausbildungsinhalte

Paragraphen 14 und 15

Theoretische Ausbildung

Paragraphen 16 und 17

Praktische Ausbildung

3. Abschnitt

Prüfungen und Beurteilungen

Paragraph 18,

Einzelprüfungen im Rahmen der theoretischen Ausbildung

Paragraph 19,

Beurteilung der theoretischen Ausbildung

Paragraph 20,

Dispensprüfung

Paragraph 21,

Beurteilung der praktischen Ausbildung

Paragraph 22,

Wiederholen einer Einzelprüfung oder Dispensprüfung

Paragraph 23,

Nichtantreten zu einer Prüfung

Paragraph 24,

Wiederholen eines Praktikums

Paragraph 25,

Ausscheiden aus der Ausbildung

4. Abschnitt

Kommissionelle Abschlussprüfung

Paragraph 26,

Allgemeines

Paragraph 27,

Zusammensetzung der Prüfungskommission

Paragraph 28,

Inhalt der kommissionellen Abschlussprüfung

Paragraph 29,

Schriftliche Abschlussarbeit

Paragraph 30,

Mündliche Abschlussprüfung

Paragraphen 31 und 32

Ablauf der mündlichen Abschlussprüfung

Paragraph 33,

Beurteilung der kommissionellen Abschlussprüfung

Paragraph 34,

Gesamtbeurteilung der kommissionellen Abschlussprüfung

Paragraph 35,

Abschlussprüfungsprotokoll

Paragraph 36,

Nichtantreten zu einer Prüfung im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung

Paragraph 37,

Wiederholen der kommissionellen Abschlussprüfung

Paragraph 38,

Negative Beurteilung der kommissionellen Abschlussprüfung

Paragraph 39,

Zeugnisse und Bestätigungen über die theoretische und praktische Ausbildung sowie die kommissionelle Abschlussprüfung

Paragraph 40,

Diplom

2. Hauptstück

1. Abschnitt

Nostrifikation

Paragraph 41,

Allgemeines

Paragraph 42,

Ergänzungsausbildung

Paragraph 43,

Wiederholen einer Ergänzungsprüfung, Dispensprüfung oder eines Praktikums, Abbruch der Ergänzungsausbildung

Paragraph 44,

Bestätigung über die Ergänzungsausbildung und -prüfung

2. Abschnitt

Kompensationsmaßnahmen – EWR und Schweizerische Eidgenossenschaft

Paragraph 45,

Allgemeines

Paragraph 46,

Anpassungslehrgang

Paragraph 47,

Eignungsprüfung

Paragraph 48,

Wiederholen des Anpassungslehrganges oder der Eignungsprüfung

Paragraph 49,

Bestätigung über den Anpassungslehrgang oder die Eignungsprüfung

3. Hauptstück

Schluss- und Übergangsbestimmungen

Paragraph 50,

Kommissionelle Abschlussprüfung für Personen gemäß Paragraph 108, Absatz 3, GuKG

Anlagen

Anlage 1

Sonderausbildung in der Kinder- und Jugendlichenpflege

Anlage 2

Sonderausbildung in der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege

Anlage 3

Basisausbildung in der Intensivpflege, Anästhesiepflege und Pflege bei Nierenersatztherapie

Anlage 4

Spezielle Zusatzausbildung in der Intensivpflege

Anlage 5

Spezielle Zusatzausbildung in der Kinderintensivpflege

Anlage 6

Spezielle Zusatzausbildung in der Anästhesiepflege

Anlage 7

Spezielle Zusatzausbildung in der Pflege bei Nierenersatztherapie

Anlage 8

Sonderausbildung in der Pflege im Operationsbereich

Anlage 9

Sonderausbildung in der Krankenhaushygiene

Anlage 10

Zeugnis/Sonderausbildung/Spezielle Zusatzausbildung

Anlage 11

Ausbildungsbestätigung/Basisausbildung in der Intensivpflege, Anästhesiepflege und Pflege bei Nierenersatztherapie

Anlage 12

Zeugnis über die kommissionelle Abschlussprüfung/§ 108 Absatz 3, GuKG

Anlage 13

Bestätigung über die Ergänzungsausbildung

Anlage 14

Bestätigung über den Anpassungslehrgang

Anlage 15

Bestätigung über die Eignungsprüfung

Anlage 16

Diplom

§ 1

Text

1. Hauptstück

Allgemeines

Paragraph eins,

Soweit in dieser Verordnung auf nachstehende Bundesgesetze verwiesen wird, sind sie in folgender Fassung anzuwenden:

  1. Ziffer eins
    Gesundheits- und Krankenpflegegesetz, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 108 aus 1997,, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 69 aus 2005,,
  2. Ziffer 2
    Kinderbetreuungsgeldgesetz, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 103 aus 2001,, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 100 aus 2005,,
  3. Ziffer 3
    Mutterschutzgesetz 1979, BGBl. Nr. 221, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 123 aus 2004,,
  4. Ziffer 4
    Väter-Karenzgesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 651 aus 1989,, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 124 aus 2004,,
  5. Ziffer 5
    Wehrgesetz 2001, BGBl. römisch eins Nr. 146, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 58 aus 2005,,
  6. Ziffer 6
    Zivildienstgesetz 1986, BGBl. Nr. 679, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 106 aus 2005,.

§ 2

Text

1. Abschnitt
Allgemeine Bestimmungen für Sonderausbildungen – Spezialaufgaben

Ausbildungsziel – Evaluierung

Paragraph 2,
  1. Absatz einsAusbildungsziel ist die Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten zur Übernahme und Durchführung sämtlicher Tätigkeiten, die für die Wahrnehmung der jeweiligen Spezialaufgabe erforderlich sind.
  2. Absatz 2Die Erreichung des Ausbildungsziels ist durch die Leitung der Sonderausbildung zu evaluieren.

§ 3

Text

Lehrkräfte

Paragraph 3,
  1. Absatz einsDer Rechtsträger der Sonderausbildung hat Personen, die die theoretische Ausbildung im Rahmen der Sonderausbildung durchführen, als Lehrkräfte zu bestellen.
  2. Absatz 2Als Lehrkräfte für das betreffende Unterrichtsfach bzw. Sachgebiet gemäß den Anlagen 1 bis 9 sind zu bestellen:
    1. Ziffer eins
      Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege, die zur Ausübung von Lehraufgaben berechtigt sind (Lehrer/Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege),
    2. Ziffer 2
      Ärzte/Ärztinnen für Allgemeinmedizin, Fachärzte/Fachärztinnen sowie Ärzte/Ärztinnen in Ausbildung zu Fachärzten/Fachärztinnen eines Sonderfaches,
    3. Ziffer 3
      Angehörige der gehobenen medizinisch-technischen Dienste,
    4. Ziffer 4
      Psychologen/Psychologinnen und Psychotherapeuten/Psychotherapeutinnen,
    5. Ziffer 5
      Personen, die ein fachspezifisches Studium an einer Universität oder Fachhochschule erfolgreich abgeschlossen haben, und
    6. Ziffer 6
      sonstige fachkompetente Personen.
  3. Absatz 3Lehrkräfte haben die für das betreffende Unterrichtsfach bzw. Sachgebiet erforderlichen speziellen Kenntnisse und Fertigkeiten nachzuweisen und pädagogisch geeignet zu sein.

§ 4

Text

Lehrtätigkeit

Paragraph 4,

Die Lehrtätigkeit umfasst die Durchführung des theoretischen Unterrichts und der praktischen Ausbildung. Hiezu zählen insbesondere folgende Tätigkeiten:

  1. Ziffer eins
    Erteilen von Unterricht in den jeweiligen Unterrichtsfächern bzw. Sachgebieten,
  2. Ziffer 2
    Vorbereitung und Durchführung von Prüfungen, Evaluierung von Prüfungen,
  3. Ziffer 3
    Planung, Vorbereitung, Nachbereitung und Evaluierung des Unterrichts,
  4. Ziffer 4
    Betreuung der praktischen Ausbildung in fachlicher, methodischer und didaktischer Hinsicht,
  5. Ziffer 5
    pädagogische Betreuung der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen.

§ 5

Text

Fachkräfte

Paragraph 5,
  1. Absatz einsFachkräfte sind
    1. Ziffer eins
      Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege,
    2. Ziffer 2
      Ärzte/Ärztinnen oder
    3. Ziffer 3
      qualifizierte Angehörige von anderen Gesundheits- oder Sozialberufen oder sonstigen für die jeweiligen Ausbildungsinhalte relevanten Berufen,
    die über die erforderliche fachliche und pädagogische Eignung verfügen.
  2. Absatz 2Fachkräften obliegt neben den Lehrkräften die fachliche Betreuung der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen.

Hiezu zählen insbesondere folgende Tätigkeiten:

  1. Ziffer eins
    Anleitung der und Aufsicht über die Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im Rahmen der praktischen Ausbildung und
  2. Ziffer 2
    Unterstützung der Lehrkräfte im Rahmen der theoretischen Ausbildung.

§ 6

Text

Räumliche und sachliche Ausstattung

Paragraph 6,

Jede Sonderausbildung hat eine ausreichende Anzahl an Unterrichtsräumen mit der für die Ausbildung erforderlichen technischen und fachspezifischen Ausstattung, die die Erreichung des Ausbildungsziels aus räumlicher und fachlicher Sicht gewährleistet, aufzuweisen.

§ 7

Text

Aufnahme in eine Sonderausbildung

Paragraph 7,
  1. Absatz einsPersonen, die sich um die Aufnahme in eine Sonderausbildung bewerben, haben eine Berufsberechtigung im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege nachzuweisen.
  2. Absatz 2Über die Aufnahme der Bewerber/Bewerberinnen entscheidet der Rechtsträger, der die Sonderausbildung veranstaltet, im Einvernehmen mit der Leitung der Sonderausbildung.
  3. Absatz 3Vor der Aufnahme kann ein Aufnahmegespräch oder ein Aufnahmetest mit den Bewerbern/Bewerberinnen durchgeführt werden.
  4. Absatz 4Die Auswahl der Bewerber/Bewerberinnen hat unter Bedachtnahme auf die Erfordernisse der angestrebten Tätigkeit zu erfolgen, wobei insbesondere die bisherige berufliche Tätigkeit und die Ergebnisse des Aufnahmegesprächs oder Aufnahmetests heranzuziehen sind.
  5. Absatz 5Nach Maßgabe vorhandener Plätze und unter Bedachtnahme auf die beruflichen Erfordernisse können auch Angehörige anderer Gesundheitsberufe in eine Sonderausbildung aufgenommen werden, sofern sie aus fachlicher Sicht auf Grund ihrer Vorbildung für die jeweilige Sonderausbildung oder Teile derselben geeignet sind. In diesen Fällen ist eine formlose Bestätigung über die absolvierten Ausbildungsinhalte auszustellen.

§ 8

Text

Ausschluss von einer Sonderausbildung

Paragraph 8,
  1. Absatz einsEin/Eine Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin ist vom weiteren Besuch der Sonderausbildung auszuschließen, wenn er/sie sich aus folgenden Gründen als untauglich erweist:
    1. Ziffer eins
      mangelnde Vertrauenswürdigkeit,
    2. Ziffer 2
      mangelnde gesundheitliche Eignung oder
    3. Ziffer 3
      schwerwiegende Pflichtverletzungen im Rahmen der theoretischen oder praktischen Ausbildung.
  2. Absatz 2Über den Ausschluss entscheidet der Rechtsträger, der die Sonderausbildung veranstaltet, im Einvernehmen mit der Leitung der Sonderausbildung. Vor Entscheidung über den Ausschluss ist dem/der Betroffenen Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben.

§ 9

Text

Ausbildungszeit

Paragraph 9,
  1. Absatz einsDer Ausbildungsbeginn ist von der Leitung der Sonderausbildung festzusetzen und spätestens zwei Monate vor Beginn der Sonderausbildung dem Landeshauptmann anzuzeigen.
  2. Absatz 2Eine Unterrichtsstunde im Rahmen der theoretischen Ausbildung dauert mindestens 45 Minuten und höchstens 50 Minuten. Eine Praktikumsstunde im Rahmen der praktischen Ausbildung dauert 60 Minuten.

§ 10

Text

Teilnahmeverpflichtung

Paragraph 10,

Die Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen sind verpflichtet, an der in den Anlagen 1 bis 9 angeführten theoretischen und praktischen Ausbildung im entsprechenden Stundenausmaß teilzunehmen.

§ 11

Text

Unterbrechung der Ausbildung

Paragraph 11,
  1. Absatz einsDie Sonderausbildungen sind vorbehaltlich Absatz 2, ohne Unterbrechung durchzuführen. Die zeitlich getrennte Abhaltung der Basisausbildung und der speziellen Zusatzausbildung gemäß den Anlagen 3 bis 6 gilt nicht als Unterbrechung der Sonderausbildung.
  2. Absatz 2Eine Unterbrechung ist zulässig:
    1. Ziffer eins
      für Zeiträume, für die das Mutterschutzgesetz 1979 Beschäftigungsverbote vorsieht, und zwar auch dann, wenn die Ausbildungsteilnehmerin nicht in einem Dienstverhältnis steht,
    2. Ziffer 2
      für Zeiträume, für die das Mutterschutzgesetz 1979, das Kinderbetreuungsgeldgesetz, das Väter-Karenzgesetz oder vergleichbare österreichische Rechtsvorschriften eine Karenz vorsehen, und zwar auch dann, wenn der/die Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin nicht in einem Dienstverhältnis steht,
    3. Ziffer 3
      für Zeiten des Präsenz- oder Ausbildungsdienstes nach dem Wehrgesetz 2001 oder des Zivildienstes gemäß Zivildienstgesetz 1986 oder
    4. Ziffer 4
      in anderen begründeten Fällen.
  3. Absatz 3Über das Vorliegen eines Grundes gemäß Absatz 2, Ziffer 4, entscheidet die Leitung der Sonderausbildung.
  4. Absatz 4Eine Unterbrechung gemäß Absatz 2, Ziffer 4, ist höchstens bis zur Dauer eines Jahres möglich.
  5. Absatz 5Ein/Eine Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin, der/die aus einem der in Absatz 2, genannten Gründe die Sonderausbildung unterbrochen hat, ist berechtigt, die Sonderausbildung zum ehest möglichen Zeitpunkt in jenem Stand fortzusetzen, in dem sie unterbrochen wurde. Der Zeitpunkt der Fortsetzung ist entsprechend den organisatorischen Möglichkeiten von der Leitung festzusetzen.

§ 12

Text

Leitung

Paragraph 12,
  1. Absatz einsDer Rechtsträger der Sonderausbildung hat eine gemäß Paragraph 65, Absatz 4, GuKG qualifizierte Person für die Leitung und für die stellvertretende Leitung zu bestellen.
  2. Absatz 2Der Leitung gemäß Absatz eins, obliegen insbesondere folgende Aufgaben:
    1. Ziffer eins
      Planung, Organisation, Koordination und Kontrolle der gesamten theoretischen und praktischen Ausbildung,
    2. Ziffer 2
      Sicherung der inhaltlichen und pädagogischen Qualität des Unterrichts in den einzelnen Sachgebieten,
    3. Ziffer 3
      Auswahl der Einrichtungen, an denen die praktische Ausbildung durchgeführt wird sowie Kontrolle und Sicherung der Qualität der praktischen Ausbildung,
    4. Ziffer 4
      Personalführung, Dienstaufsicht über die Lehrkräfte und das sonstige Personal der Sonderausbildung sowie Aufsicht über die Fachkräfte,
    5. Ziffer 5
      Organisation, Koordination und Mitwirkung bei der Aufnahme der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen sowie beim Ausschluss von der Sonderausbildung,
    6. Ziffer 6
      Aufsicht über die Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen sowie Zuweisung dieser an die Einrichtungen und Fachbereiche der praktischen Ausbildung,
    7. Ziffer 7
      Anrechnung von Prüfungen und Praktika,
    8. Ziffer 8
      Organisation und Koordination von sowie Mitwirkung an kommissionellen Prüfungen und
    9. Ziffer 9
      Evaluierung der Erreichung des Ausbildungsziels.

§ 13

Text

Ausbildungsordnung

Paragraph 13,
  1. Absatz einsDie Leitung der Sonderausbildung hat den im Rahmen der Sonderausbildung durchzuführenden Dienst- und Unterrichtsbetrieb durch eine Ausbildungsordnung festzulegen und für deren Einhaltung zu sorgen.
  2. Absatz 2Die Ausbildungsordnung hat insbesondere
    1. Ziffer eins
      die Rechte und Pflichten der Leitung der Sonderausbildung und der Lehr- und Fachkräfte,
    2. Ziffer 2
      das Verhalten sowie die Rechte und Pflichten der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im Rahmen der Sonderausbildung einschließlich Regelungen über das Versäumen von Ausbildungszeiten,
    3. Ziffer 3
      Maßnahmen zur Sicherheit der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im Rahmen der Sonderausbildung und
    4. Ziffer 4
      Vorschriften zur Ermöglichung eines ordnungsgemäßen Ausbildungsbetriebs
    festzulegen.
  3. Absatz 3Die Ausbildungsordnung ist spätestens drei Monate vor erstmaliger Aufnahme des Ausbildungsbetriebs dem Landeshauptmann zur Genehmigung vorzulegen. Wird die Genehmigung innerhalb von drei Monaten nicht bescheidmäßig versagt, so gilt sie als erteilt.
  4. Absatz 4Die Genehmigung der Ausbildungsordnung ist zu versagen, wenn diese
    1. Ziffer eins
      gegen gesetzliche Bestimmungen verstößt,
    2. Ziffer 2
      einem geordneten Ausbildungsbetrieb widerspricht,
    3. Ziffer 3
      die Sicherheit der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im Rahmen der Sonderausbildung nicht gewährleistet oder
    4. Ziffer 4
      nicht zur Erreichung des Ausbildungsziels beiträgt.
  5. Absatz 5Die Ausbildungsordnung ist den Ausbildungsteilnehmern/Ausbildungsteilnehmerinnen sowie den Lehr- und Fachkräften nachweislich zur Kenntnis zu bringen.

§ 14

Text

2. Abschnitt
Ausbildungsinhalte

Theoretische Ausbildung

Paragraph 14,
  1. Absatz einsDie theoretische Ausbildung im Rahmen von Sonderausbildungen beinhaltet die in den Anlagen 1 bis 9 für die jeweilige Sonderausbildung angeführten Unterrichtsfächer im festgelegten Stundenausmaß.
  2. Absatz 2Zeiten für Einzelprüfungen sind in die Stundenzahl der theoretischen Ausbildung gemäß Absatz eins, einzurechnen.

§ 15

Text

Paragraph 15,
  1. Absatz einsDer Unterricht ist von Lehrkräften durchzuführen, die über eine der in den Anlagen 1 bis 9 für das betreffende Unterrichtsfach festgelegten Qualifikationen verfügen.
  2. Absatz 2Lehrkräfte dürfen bei der Durchführung des Unterrichts
    1. Ziffer eins
      Fachkräfte und
    2. Ziffer 2
      andere fachkompetente Personen
    als Gastvortragende beiziehen, wenn dies zur Erreichung des Ausbildungsziels beiträgt.

§ 16

Text

Praktische Ausbildung

Paragraph 16,
  1. Absatz einsDie praktische Ausbildung im Rahmen von Sonderausbildungen beinhaltet die in den Anlagen 1 bis 9 für die jeweilige Sonderausbildung angeführten Fachbereiche in den betreffenden Ausbildungseinrichtungen im festgelegten Ausmaß.
  2. Absatz 2Die praktische Ausbildung in den in den Anlagen 1 bis 9 angeführten Fachbereichen ist in Form von Praktika an einer Ausbildungseinrichtung durchzuführen. Die organisatorische und zeitliche Einteilung der Praktika ist von der Leitung der Sonderausbildung festzulegen.
  3. Absatz 3Im Rahmen der praktischen Ausbildung sind die theoretischen Lehrinhalte in die berufliche Praxis umzusetzen, wobei eine umfassende Anleitung, Unterstützung und Kontrolle der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen gewährleistet sein muss.

§ 17

Text

Paragraph 17,
  1. Absatz einsDie praktische Ausbildung ist unter Anleitung und Aufsicht von Lehr- oder Fachkräften durchzuführen.
  2. Absatz 2Lehr- und Fachkräfte dürfen im Rahmen der praktischen Ausbildung höchstens drei

Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen gleichzeitig anleiten (Ausbildungsschlüssel 1:3).

  1. Absatz 3Bei der Zuteilung der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen an die Lehr- und Fachkräfte ist auf die besonderen Gegebenheiten der jeweiligen Sonderausbildung Bedacht zu nehmen.
  2. Absatz 4Im Rahmen der praktischen Ausbildung dürfen die Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen nur zu Tätigkeiten herangezogen werden, die
    1. Ziffer eins
      im unmittelbaren Zusammenhang mit der Sonderausbildung stehen und
    2. Ziffer 2
      zur Erreichung des Ausbildungsziels erforderlich sind.

§ 18

Text

3. Abschnitt
Prüfungen und Beurteilungen

Einzelprüfungen im Rahmen der theoretischen Ausbildung

Paragraph 18,
  1. Absatz einsIn jenen Unterrichtsfächern, in denen gemäß den Anlagen 1 bis 9 eine Einzelprüfung vorgesehen ist, ist diese in Form einer
    1. Ziffer eins
      mündlichen Prüfung,
    2. Ziffer 2
      schriftlichen Prüfung oder
    3. Ziffer 3
      Projektarbeit
    abzunehmen.
  2. Absatz 2Über eine Einzelprüfung ist von der Lehrkraft ein schriftliches Prüfungsprotokoll zu führen, welches insbesondere
    1. Ziffer eins
      die Prüfungsfragen und
    2. Ziffer 2
      die Prüfungsbeurteilung bzw. Aufzeichnungen über die schriftliche Prüfung oder Projektarbeit
    zu beinhalten hat.
  3. Absatz 3Der Termin einer Einzelprüfung ist den Ausbildungsteilnehmern/Ausbildungsteilnehmerinnen spätestens zwei Wochen vorher bekannt zu geben.

§ 19

Text

Beurteilung der theoretischen Ausbildung

Paragraph 19,
  1. Absatz einsIn jenen Unterrichtsfächern, in denen gemäß den Anlagen 1 bis 9 eine Einzelprüfung vorgesehen ist, haben die Lehrkräfte des betreffenden Unterrichtsfachs die theoretischen Kenntnisse der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen über die Lehrinhalte dieses Unterrichtsfachs und die entsprechenden praktischen Fertigkeiten zu überprüfen und zu beurteilen.
  2. Absatz 2In jenen Unterrichtsfächern, in denen gemäß den Anlagen 1 bis 9 keine Einzelprüfung abzunehmen, sondern nur die Teilnahme verpflichtend ist, haben die Lehrkräfte des betreffenden Unterrichtsfachs zu beurteilen, ob die Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen die Ausbildungsziele dieses Unterrichtsfachs erreicht haben.
  3. Absatz 3Die Lehr- und Fachkräfte haben schriftliche Aufzeichnungen über die Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen während der Ausbildung zu führen.
  4. Absatz 4Der Beurteilung gemäß Absatz eins, ist der Prüfungserfolg der Einzelprüfung zu Grunde zu legen. Der Beurteilung gemäß Absatz 2, ist die Mitarbeit während der Ausbildung zu Grunde zu legen.
  5. Absatz 5Bei der Beurteilung der Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen in den Unterrichtsfächern gemäß Absatz eins, sind folgende Beurteilungsstufen (Noten) anzuwenden:
    1. Ziffer eins
      „sehr gut“ (1),
    2. Ziffer 2
      „gut“ (2),
    3. Ziffer 3
      „befriedigend“ (3),
    4. Ziffer 4
      „genügend“ (4),
    5. Ziffer 5
      „nicht genügend“ (5).
  6. Absatz 6Die Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen in den Unterrichtsfächern gemäß Absatz 2, sind mit
    1. Ziffer eins
      „erfolgreich teilgenommen“ oder
    2. Ziffer 2
      „nicht genügend“ (5)
    zu beurteilen.
  7. Absatz 7Eine positive Beurteilung ist bei den Noten 1 bis 4 und „erfolgreich teilgenommen“ gegeben.

§ 20

Text

Dispensprüfung

Paragraph 20,
  1. Absatz einsWenn ein/eine

Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin in Unterrichtsfächern, in denen gemäß den Anlagen 1 bis 9 keine Einzelprüfung abzunehmen, sondern nur die Teilnahme verpflichtend ist,

  1. Ziffer eins
    an der Teilnahme von mehr als einem Drittel der vorgeschriebenen Unterrichtsstunden verhindert und das Unterrichtsfach mit „nicht beurteilt“ abschließt oder
  2. Ziffer 2
    trotz Teilnahme mit „nicht genügend“ beurteilt wurde,
hat der/die Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin im Rahmen einer Dispensprüfung den Erwerb der erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten nachzuweisen.
  1. Absatz 2Die Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im Rahmen einer Dispensprüfung sind mit
    1. Ziffer eins
      „erfolgreich teilgenommen“ oder
    2. Ziffer 2
      „nicht genügend“ (5)
    zu beurteilen.
  2. Absatz 3Über eine Dispensprüfung ist von der Lehrkraft ein schriftliches Prüfungsprotokoll zu führen, welches insbesondere die Prüfungsfragen und die Prüfungsbeurteilung zu beinhalten hat.

§ 21

Text

Beurteilung der praktischen Ausbildung

Paragraph 21,
  1. Absatz einsIn den Fachbereichen, in denen gemäß den Anlagen 1 bis 9 mindestens 160 Stunden Praktikum zu absolvieren sind, haben die Lehr- oder Fachkräfte des betreffenden Praktikums die in diesem Praktikum erbrachten Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen zu beurteilen.
  2. Absatz 2Die Lehr- oder Fachkräfte haben die Kenntnisse und Fertigkeiten der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im betreffenden Fachbereich laufend zu überprüfen. In den Fachbereichen gemäß Absatz eins, haben die Lehr- oder Fachkräfte schriftliche Aufzeichnungen über die Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen als Grundlage für die Beurteilung zu führen.
  3. Absatz 3Die Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen in den Praktika der Fachbereiche, in denen gemäß den Anlagen 1 bis 9 mindestens 160 Stunden zu absolvieren sind, sind mit
    1. Ziffer eins
      „ausgezeichnet bestanden“,
    2. Ziffer 2
      „gut bestanden“,
    3. Ziffer 3
      „bestanden“ oder
    4. Ziffer 4
      „nicht bestanden“
    zu beurteilen.
  4. Absatz 4Eine positive Beurteilung ist in den Fällen der Absatz 3, Ziffer eins bis 3 gegeben.
  5. Absatz 5In den Fachbereichen, in denen gemäß den Anlagen 1 bis 9 weniger als 160 Stunden Praktikum zu absolvieren sind, ist keine Beurteilung gemäß Absatz eins bis 3 durchzuführen, sondern die Absolvierung des Praktikums zu bestätigen.

§ 22

Text

Wiederholen einer Einzelprüfung oder Dispensprüfung

Paragraph 22,
  1. Absatz einsWährend der Ausbildung darf jede Einzelprüfung oder Dispensprüfung, die mit der Note „nicht genügend“ beurteilt wird, zweimal bei der betreffenden Lehrkraft wiederholt werden. Die Wiederholungsprüfung ist zum ehest möglichen Termin, frühestens jedoch nach zwei Wochen abzunehmen.
  2. Absatz 2Die Note der Wiederholungsprüfung tritt an die Stelle der Note „nicht genügend“.

§ 23

Text

Nichtantreten zu einer Prüfung

Paragraph 23,
  1. Absatz einsIst ein/eine

Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin

  1. Ziffer eins
    durch Krankheit oder
  2. Ziffer 2
    aus anderen berücksichtigungswürdigen Gründen, wie insbesondere Geburt eines Kindes, Erkrankung oder Tod eines Kindes, Wahl- oder Pflegekindes, schwere Erkrankung oder Tod eines/einer sonstigen nahen Angehörigen,
verhindert, zu Einzelprüfungen, Dispensprüfungen oder Wiederholungsprüfungen anzutreten, sind die betreffenden Prüfungen zum ehest möglichen Termin, spätestens jedoch innerhalb von vier Wochen nach Wegfall des Verhinderungsgrundes oder innerhalb von vier Wochen nach einem Todesfall, nachzuholen. Diese Frist kann bei Vorliegen der in Ziffer eins und 2 angeführten oder aus organisatorischen Gründen von der Leitung der Sonderausbildung einmal um höchstens vier Wochen verlängert werden.
  1. Absatz 2Tritt ein/eine Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin zu einer Einzelprüfung, Dispensprüfung oder Wiederholungsprüfung nicht an, ohne aus einem der in Absatz eins, Ziffer eins, oder 2 angeführten Gründe verhindert zu sein, ist die betreffende Prüfung mit der Note „nicht genügend“ zu beurteilen.
  2. Absatz 3Über das Vorliegen einer Verhinderung gemäß Absatz eins, Ziffer eins, oder 2 entscheidet die Leitung der Sonderausbildung nach Anhörung des/der Ausbildungsteilnehmers/Ausbildungsteilnehmerin.

§ 24

Text

Wiederholen eines Praktikums

Paragraph 24,
  1. Absatz einsWerden die Leistungen eines/einer Ausbildungsteilnehmers/Ausbildungsteilnehmerin in einem Praktikum mit „nicht bestanden“ beurteilt, ist das betreffende Praktikum zum ehest möglichen Termin zu wiederholen. Das zu wiederholende Praktikum ist nach Möglichkeit an einer anderen Organisationseinheit durchzuführen und durch eine andere Lehr- oder Fachkraft zu beurteilen.
  2. Absatz 2Ist ein Wiederholen während der Ausbildungszeit nicht möglich, kann die Ausbildung durch die Prüfungskommission verlängert werden.
  3. Absatz 3Die Beurteilung des wiederholten Praktikums tritt an die Stelle der Beurteilung „nicht bestanden“.
  4. Absatz 4Im Rahmen der Ausbildung dürfen höchstens zwei Praktika je einmal wiederholt werden.

§ 25

Text

Ausscheiden aus der Ausbildung

Paragraph 25,
  1. Absatz einsWerden die Leistungen eines/einer Ausbildungsteilnehmers/Ausbildungsteilnehmerin
    1. Ziffer eins
      in mehr als zwei Praktika mit „nicht bestanden“ beurteilt,
    2. Ziffer 2
      in einem Unterrichtsfach nach Ausschöpfen der Wiederholungsmöglichkeiten mit der Note „nicht genügend“ beurteilt,
    3. Ziffer 3
      in einem gemäß Paragraph 24, wiederholten Praktikum mit „nicht bestanden“ beurteilt oder
    4. Ziffer 4
      in einem Unterrichtsfach auf Grund wiederholten entschuldigten Nichtantretens zu einer Einzel-, Dispens- oder Wiederholungsprüfung gemäß Paragraph 23, Absatz eins bis zum Termin der Abschlussprüfung mit „nicht beurteilt“ abgeschlossen,
    scheidet der/die betreffende Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin aus der Ausbildung aus.
  2. Absatz 2Die absolvierten Ausbildungsinhalte der theoretischen und praktischen Ausbildung sind von der Leitung zu bestätigen.
  3. Absatz 3Nach dem Ausscheiden aus der Ausbildung gemäß Absatz eins, ist eine neuerliche Absolvierung der Sonderausbildung nach nochmaliger Aufnahme gemäß Paragraph 7, zulässig.

§ 26

Text

4. Abschnitt
Kommissionelle Abschlussprüfung

Allgemeines

Paragraph 26,
  1. Absatz einsNach erfolgreichem Abschluss der theoretischen und praktischen Ausbildung ist eine kommissionelle Abschlussprüfung vor der Prüfungskommission (Paragraph 27,) abzulegen.
  2. Absatz 2Die Prüfungskommission kann einen/eine Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin in begründeten Ausnahmefällen, sofern die Erreichung des Ausbildungsziels nicht gefährdet ist, vor Abschluss der praktischen Ausbildung zur kommissionellen Abschlussprüfung zulassen. Fehlende Praktika sind in diesem Fall ehest möglich nachzuholen.
  3. Absatz 3Im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung ist zu beurteilen, ob der/die Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin die für die fachgerechte Ausübung der entsprechenden Spezialaufgabe erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben hat.
  4. Absatz 4Zeiten für die Abnahme der kommissionellen Abschlussprüfung sind in die Stundenzahl der theoretischen Ausbildung gemäß Paragraph 14, Absatz eins, nicht einzurechnen.

§ 27

Text

Zusammensetzung der Prüfungskommission

Paragraph 27,
  1. Absatz einsDer Prüfungskommission gehören folgende Personen an:
    1. Ziffer eins
      eine vom Landeshauptmann entsandte fachkompetente Person als Vorsitzender/Vorsitzende,
    2. Ziffer 2
      die Leitung bzw. stellvertretende Leitung der Sonderausbildung,
    3. Ziffer 3
      ein/eine Vertreter/Vertreterin des Rechtsträgers der Sonderausbildung,
    4. Ziffer 4
      eine von der gesetzlichen Interessenvertretung der Dienstnehmer/Dienstnehmerinnen entsandte fachkundige Person aus dem Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege und
    5. Ziffer 5
      die Prüfer/Prüferinnen der betreffenden Prüfungsfächer.
  2. Absatz 2Bei Verhinderung eines Kommissionsmitglieds gemäß Absatz eins, Ziffer 5, hat die Leitung der Sonderausbildung für dieses einen/eine Stellvertreter/Stellvertreterin zu bestimmen.

§ 28

Text

Inhalt der kommissionellen Abschlussprüfung

Paragraph 28,

Die kommissionelle Abschlussprüfung setzt sich zusammen aus:

  1. Ziffer eins
    einer schriftlichen Abschlussarbeit (Paragraph 29,) und
  2. Ziffer 2
    einer mündlichen Abschlussprüfung (Paragraph 30,).

§ 29

Text

Schriftliche Abschlussarbeit

Paragraph 29,
  1. Absatz einsJeder/Jede Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin einer Sonderausbildung hat eine schriftliche Abschlussarbeit zu einem ausbildungsspezifischen Thema zu verfassen. Gruppenarbeiten sind zulässig, sofern einzelne Teile der Gruppenarbeit einzelnen Personen zugeordnet werden können, die diese eigenständig erarbeitet haben.
  2. Absatz 2Das Thema der Abschlussarbeit darf vom/von der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin frei gewählt werden und ist vor Beginn der Arbeit von der Leitung der Sonderausbildung schriftlich zu genehmigen.
  3. Absatz 3Eine Lehrkraft hat die Abschlussarbeit zu betreuen und zu beurteilen.
  4. Absatz 4Die Abschlussarbeit ist spätestens drei Wochen vor der mündlichen Abschlussprüfung zur Beurteilung vorzulegen.

§ 30

Text

Mündliche Abschlussprüfung

Paragraph 30,
  1. Absatz einsDie mündliche Abschlussprüfung ist vor der Prüfungskommission in jenen Unterrichtsfächern abzulegen, für die in den Anlagen 1 bis 9 eine kommissionelle Prüfung vorgesehen ist.
  2. Absatz 2Im Rahmen der mündlichen Abschlussprüfung ist auch ein Prüfungsgespräch über die schriftliche Abschlussarbeit zu führen.

§ 31

Text

Ablauf der mündlichen Abschlussprüfung

Paragraph 31,
  1. Absatz einsDer Termin der mündlichen Abschlussprüfung ist vorbehaltlich Paragraph 24, Absatz 2, nach erfolgreicher Absolvierung aller in den Anlagen 1 bis 9 vorgesehenen Unterrichtsfächer und Fachbereiche frühestens zwei Wochen vor dem Ende der Ausbildung festzusetzen.
  2. Absatz 2Die Leitung der Sonderausbildung hat dem/der Vorsitzenden der Prüfungskommission spätestens sechs Wochen vor dem in Aussicht genommenen Termin der mündlichen Abschlussprüfung
    1. Ziffer eins
      jene Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen, die zur kommissionellen Abschlussprüfung antreten,
    2. Ziffer 2
      Vorschläge für die Prüfungstermine und
    3. Ziffer 3
      die Namen der Prüfer/Prüferinnen der Prüfungsfächer
    bekannt zu geben.
  3. Absatz 3Der/Die Vorsitzende der Prüfungskommission hat im Einvernehmen mit der Leitung der Sonderausbildung die Prüfungstermine festzusetzen. Die Leitung der Sonderausbildung hat die Prüfungstermine den Ausbildungsteilnehmern/Ausbildungsteilnehmerinnen unverzüglich und nachweislich bekannt zu geben.
  4. Absatz 4Die Leitung der Sonderausbildung hat die Mitglieder der Prüfungskommission spätestens vier Wochen vor der mündlichen Prüfung schriftlich zu laden. Den Kommissionsmitgliedern ist vor Beginn der mündlichen Abschlussprüfung ein Verzeichnis der Prüfungskandidaten/Prüfungskandidatinnen auszufolgen.

§ 32

Text

Paragraph 32,
  1. Absatz einsDie mündliche Abschlussprüfung ist vor der Prüfungskommission durch die Lehrkräfte der betreffenden Unterrichtsfächer (Anlagen 1 bis 9), in denen eine kommissionelle Prüfung vorgesehen ist, abzunehmen.
  2. Absatz 2In Unterrichtsfächern, in denen der Unterricht im Rahmen der theoretischen Ausbildung von mehreren Lehrkräften durchgeführt wurde, ist die Abnahme der mündlichen Abschlussprüfung in diesen Unterrichtsfächern durch nur eine dieser Lehrkräfte ausreichend.
  3. Absatz 3Über das Ergebnis der Prüfung entscheidet die Prüfungskommission in nicht öffentlicher Sitzung mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der Vorsitzenden. Eine Stimmenthaltung ist unzulässig. Wird eine Teilprüfung der mündlichen Prüfung von mehreren Lehrkräften eines Unterrichtsfachs abgenommen, so kommt diesen Lehrkräften bei der Entscheidung der Prüfungskommission insgesamt nur eine Stimme zu, wobei nur eine einheitliche Note vorgeschlagen werden darf.
  4. Absatz 4Die Prüfungskommission ist beschlussfähig, wenn alle Kommissionsmitglieder geladen wurden (Paragraph 31, Absatz 4,) und neben dem/der Vorsitzenden mindestens drei weitere Kommissionsmitglieder oder deren Stellvertreter/Stellvertreterinnen anwesend sind.

§ 33

Text

Beurteilung der kommissionellen Abschlussprüfung

Paragraph 33,
  1. Absatz einsDie Prüfungskommission hat die Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im Rahmen
    1. Ziffer eins
      der schriftlichen Abschlussarbeit und des Prüfungsgesprächs und
    2. Ziffer 2
      der Teilprüfungen der mündlichen Abschlussprüfung zu beurteilen.
  2. Absatz 2Der Beurteilung der schriftlichen Abschlussarbeit sind
    1. Ziffer eins
      die Beurteilung gemäß Paragraph 29, Absatz 3, und
    2. Ziffer 2
      das Prüfungsgespräch gemäß Paragraph 30, Absatz 2,
    zu Grunde zu legen.
  3. Absatz 3Der Beurteilung der mündlichen Abschlussprüfung ist der Prüfungserfolg in den betreffenden Unterrichtsfächern zu Grunde zu legen, wobei jede Teilprüfung einzeln zu benoten ist.
  4. Absatz 4Bei der Beurteilung der Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im Rahmen der schriftlichen Abschlussarbeit und der mündlichen Abschlussprüfung sind folgende Beurteilungsstufen (Noten) anzuwenden:
    1. Ziffer eins
      „sehr gut“ (1),
    2. Ziffer 2
      „gut“ (2),
    3. Ziffer 3
      „befriedigend“ (3),
    4. Ziffer 4
      „genügend“ (4),
    5. Ziffer 5
      „nicht genügend“ (5).
  5. Absatz 5Eine positive Beurteilung ist bei den Noten 1 bis 4 gegeben.

§ 34

Text

Gesamtbeurteilung der kommissionellen Abschlussprüfung

Paragraph 34,
  1. Absatz einsAufgrund der Beurteilungen gemäß Paragraph 33, ist eine Gesamtbeurteilung der kommissionellen Abschlussprüfung durchzuführen.
  2. Absatz 2Bei der Beurteilung der Gesamtleistung der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung sind folgende Beurteilungsstufen anzuwenden:
    1. Ziffer eins
      „mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden“,
    2. Ziffer 2
      „mit gutem Erfolg bestanden“,
    3. Ziffer 3
      „mit Erfolg bestanden“ oder
    4. Ziffer 4
      „nicht bestanden“.
  3. Absatz 3Die Gesamtleistung ist „mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden“ zu beurteilen, wenn
    1. Ziffer eins
      der rechnerische Durchschnitt der Noten gemäß Paragraph 33, Absatz 2 bis 4 unter 1,5 liegt und
    2. Ziffer 2
      alle gemäß Paragraph 21, Absatz 3, zu beurteilenden Praktika der Sonderausbildung mit „ausgezeichnet bestanden“ beurteilt wurden.
  4. Absatz 4Die Gesamtleistung ist „mit gutem Erfolg bestanden“ zu beurteilen, wenn
    1. Ziffer eins
      der rechnerische Durchschnitt der Noten gemäß Paragraph 33, Absatz 2 bis 4 unter 2,1 liegt und
    2. Ziffer 2
      die gemäß Paragraph 21, Absatz 3, zu beurteilenden Praktika zumindest mit „gut bestanden“ beurteilt wurden.
  5. Absatz 5Eine Wiederholungsprüfung im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung schließt die Gesamtbeurteilung „mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden“ oder „mit gutem Erfolg bestanden“ aus.
  6. Absatz 6Die Gesamtleistung ist „mit Erfolg bestanden“ zu beurteilen, wenn
    1. Ziffer eins
      die Beurteilungen gemäß Paragraph 33, Absatz 2 bis 4 zumindest „genügend“ sind und
    2. Ziffer 2
      alle gemäß Paragraph 21, Absatz 3, zu beurteilenden Praktika der Sonderausbildung zumindest mit „bestanden“ beurteilt wurden.
  7. Absatz 7Die Gesamtbeurteilung gemäß Absatz 2, Ziffer eins bis 3 ist im Diplom (Paragraph 40,) einzutragen.

§ 35

Text

Abschlussprüfungsprotokoll

Paragraph 35,
  1. Absatz einsÜber die kommissionelle Abschlussprüfung ist ein Protokoll zu führen.
  2. Absatz 2Das Abschlussprüfungsprotokoll hat insbesondere zu enthalten:
    1. Ziffer eins
      Namen und Funktionen der Mitglieder der Prüfungskommission,
    2. Ziffer 2
      Datum der Prüfungen im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung,
    3. Ziffer 3
      Namen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen,
    4. Ziffer 4
      Prüfungsfächer,
    5. Ziffer 5
      Prüfungsfragen und
    6. Ziffer 6
      Beurteilung der Prüfungen.
  3. Absatz 3Das Abschlussprüfungsprotokoll ist von den Mitgliedern der Prüfungskommission zu unterzeichnen.
  4. Absatz 4Das Abschlussprüfungsprotokoll, ausgenommen die Prüfungsfragen gemäß Absatz 2, Ziffer 5,, ist
    1. Ziffer eins
      von der Leitung der Sonderausbildung oder
    2. Ziffer 2
      im Falle des Nichtfortbestehens der Sonderausbildung vom Rechtsträger der Sonderausbildung oder
    3. Ziffer 3
      im Falle des Nichtfortbestehens des Rechtsträgers vom örtlich zuständigen Landeshauptmann
    mindestens 45 Jahre nach Ablegung der kommissionellen Abschlussprüfung aufzubewahren.

§ 36

Text

Nichtantreten zu einer Prüfung im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung

Paragraph 36,
  1. Absatz einsIst ein/eine Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin
    1. Ziffer eins
      durch Krankheit oder
    2. Ziffer 2
      aus anderen berücksichtigungswürdigen Gründen, wie insbesondere Geburt eines Kindes, Erkrankung oder Tod eines Kindes, Wahl- oder Pflegekindes, schwere Erkrankung oder Tod eines/einer sonstigen nahen Angehörigen,
    verhindert, zu Prüfungen im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung anzutreten oder den Abgabetermin für die schriftliche Abschlussarbeit einzuhalten, sind die betreffenden Prüfungen zum ehest möglichen Termin nachzuholen bzw. ist ein neuer Abgabetermin von der Leitung der Sonderausbildung festzusetzen.
  2. Absatz 2Tritt ein/eine Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin zu einer Prüfung im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung nicht an oder gibt die schriftliche Abschlussarbeit nicht ab, obwohl keine Verhinderungsgründe gemäß Absatz eins, Ziffer eins und 2 vorliegen, ist die betreffende Prüfung bzw. die schriftliche Abschlussarbeit mit der Note „nicht genügend“ zu beurteilen.
  3. Absatz 3Über das Vorliegen einer Verhinderung gemäß Absatz eins, Ziffer eins und 2 entscheidet die Prüfungskommission nach Anhörung des/der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin.

§ 37

Text

Wiederholen der kommissionellen Abschlussprüfung

Paragraph 37,
  1. Absatz einsWerden eine oder höchstens zwei Teilprüfungen der mündlichen Abschlussprüfung mit „nicht genügend“ beurteilt, darf je eine Wiederholungsprüfung vor der Prüfungskommission abgelegt werden.
  2. Absatz 2Eine Teilprüfung der mündlichen Abschlussprüfung darf höchstens zweimal wiederholt werden.
  3. Absatz 3Die Wiederholungsprüfungen gemäß Absatz eins, sind frühestens zwei Wochen nach der mündlichen Abschlussprüfung abzulegen. Der Termin für die Wiederholungsprüfungen ist von der Prüfungskommission festzusetzen.
  4. Absatz 4Ist die schriftliche Abschlussarbeit und das Prüfungsgespräch über die schriftliche Abschlussarbeit mit der Gesamtnote „nicht genügend“ beurteilt, so ist dem/der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin durch die Prüfungskommission eine Frist von mindestens zwei Wochen nach der mündlichen Abschlussprüfung zur Überarbeitung oder Neuvorlage der schriftlichen Abschlussarbeit einzuräumen. Ist ein/eine Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin gemäß Paragraph 36, Absatz eins, Ziffer eins, oder 2 verhindert, die schriftliche Abschlussarbeit innerhalb der festgesetzten Frist neu vorzulegen, ist durch Beschluss der Prüfungskommission die Frist zu erstrecken.
  5. Absatz 5Die Beurteilung der überarbeiteten oder neu vorgelegten schriftlichen Abschlussarbeit hat durch die betreuende Lehrkraft zu erfolgen.
  6. Absatz 6Über eine gemäß Absatz 4, überarbeitete oder neu vorgelegte und positiv beurteilte schriftliche Abschlussarbeit ist innerhalb von vier Wochen ab deren Vorlage ein weiteres Prüfungsgespräch gemäß Paragraph 30, Absatz 2, zu führen. Der Termin ist von der Prüfungskommission festzusetzen.
  7. Absatz 7Das Prüfungsgespräch über die schriftliche Abschlussarbeit darf höchstens einmal wiederholt werden.

§ 38

Text

Negative Beurteilung der kommissionellen Abschlussprüfung

Paragraph 38,
  1. Absatz einsNach erfolglosem Ausschöpfen der Wiederholungsmöglichkeiten oder bei nicht fristgerechter Neuvorlage der schriftlichen Abschlussarbeit ohne Vorliegen einer gerechtfertigten Verhinderung gemäß Paragraph 36, Absatz eins, ist die Sonderausbildung mit „nicht bestanden“ zu beurteilen.
  2. Absatz 2In den Fällen des Absatz eins, ist nach neuerlicher Aufnahme gemäß Paragraph 7, eine nochmalige Absolvierung der Sonderausbildung zulässig.

§ 39

Text

Zeugnisse und Bestätigungen über die theoretische und praktische Ausbildung sowie die kommissionelle Abschlussprüfung

Paragraph 39,
  1. Absatz einsAm Ende einer Sonderausbildung hat die Leitung der Sonderausbildung den Ausbildungsteilnehmern/Ausbildungsteilnehmerinnen ein Zeugnis gemäß dem Muster der Anlage 10 über die im Rahmen der Sonderausbildung absolvierten Unterrichtsfächer und Praktika auszustellen.
  2. Absatz 2Nach Abschluss der Basisausbildung der Sonderausbildung in der Intensivpflege, Anästhesiepflege und Pflege bei Nierenersatztherapie gemäß der Anlage 3 hat die Leitung der Sonderausbildung den Ausbildungsteilnehmern/Ausbildungsteilnehmerinnen eine Ausbildungsbestätigung gemäß dem Muster der Anlage 11 über die absolvierten Unterrichtsfächer und Praktika auszustellen.
  3. Absatz 3Die in den Mustern der Anlagen 10 und 11 enthaltenen nicht zutreffenden geschlechtsspezifischen Bezeichnungen sind zu streichen oder wegzulassen. Die im Muster der Anlage 10 enthaltene Fußnote betreffend Ausbildungssparte ist wegzulassen und die Nummerierung der Fußnoten entsprechend anzupassen.
  4. Absatz 4Die Zeugnisse gemäß Absatz eins und die Ausbildungsbestätigungen gemäß Absatz 2, haben insbesondere
    1. Ziffer eins
      eine Bestätigung über die Teilnahme an der Ausbildung,
    2. Ziffer 2
      die Beurteilungen der Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen in den absolvierten Unterrichtsfächern und Praktika (Paragraph 19, Absatz 5 und 6 und Paragraph 21, Absatz 3,),
    3. Ziffer 3
      eine Bestätigung über die Teilnahme an jenen Unterrichtsfächern, in denen gemäß den Anlagen 1 bis 9 keine Einzelprüfung abzunehmen, sondern nur die Teilnahme verpflichtend ist sowie gegebenenfalls die Beurteilung gemäß Paragraph 20,,
    4. Ziffer 4
      eine Bestätigung über die Absolvierung jener Fachbereiche oder Praktika, die gemäß Paragraph 21, Absatz 5, nicht zu beurteilen sind,
    5. Ziffer 5
      eine Bestätigung über Anrechnungen von Prüfungen und Praktika gemäß Paragraph 65, Absatz 6, GuKG sowie
    6. Ziffer 6
      die Beurteilungen der Leistungen der Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerinnen im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung (Paragraph 33, Absatz 4,)
    zu enthalten.
  5. Absatz 5Die Zeugnisse gemäß Absatz eins und die Ausbildungsbestätigungen gemäß Absatz 2, sind von der Leitung der Sonderausbildung zu unterzeichnen und mit dem Rundsiegel der Ausbildungseinrichtung zu versehen.
  6. Absatz 6Die Ausstellung der Zeugnisse gemäß Absatz eins und der Ausbildungsbestätigungen gemäß Absatz 2, mittels automationsunterstützter Datenverarbeitung ist zulässig, wobei in diesem Fall das Datenverarbeitungsregister (DVR-Nummer) anzuführen ist.

§ 40

Text

Diplom

Paragraph 40,
  1. Absatz einsÜber eine erfolgreich abgelegte kommissionelle Abschlussprüfung ist ein Diplom gemäß dem Muster der Anlage 16 auszustellen. Die nicht zutreffenden geschlechtsspezifischen Bezeichnungen sind zu streichen oder wegzulassen. Die Fußnote betreffend Ausbildungssparte ist wegzulassen. Die Nummerierung der Fußnoten ist entsprechend anzupassen.
  2. Absatz 2Die Ausstellung des Diploms mittels automationsunterstützter Datenverarbeitung ist zulässig, wobei in diesem Fall das Datenverarbeitungsregister (DVR-Nummer) anzuführen ist.
  3. Absatz 3Das Diplom ist vom/von der Vorsitzenden der Prüfungskommission und von der Leitung der Sonderausbildung zu unterzeichnen und mit dem Rundsiegel der Ausbildungseinrichtung zu versehen.
  4. Absatz 4Das Diplom ist den Absolventen/Absolventinnen von der Leitung der Sonderausbildung spätestens zwei Wochen nach Abschluss der kommissionellen Abschlussprüfung auszufolgen. Die Übergabe des Diploms ist im Abschlussprüfungsprotokoll zu vermerken.
  5. Absatz 5Wurde ein/eine Ausbildungsteilnehmer/Ausbildungsteilnehmerin gemäß Paragraph 26, Absatz 2, vor Abschluss der praktischen Ausbildung zur kommissionellen Abschlussprüfung zugelassen, ist das Diplom erst nach erfolgreichem Abschluss der praktischen Ausbildung auszufolgen.

§ 41

Text

2. Hauptstück
1. Abschnitt

Nostrifikation

Allgemeines

Paragraph 41,

Für die Durchführung der Ergänzungsausbildung im Rahmen der Nostrifikation einer Urkunde über eine mit Erfolg abgeschlossene Ausbildung für Spezialaufgaben gemäß GuKG gelten vorbehaltlich der Paragraphen 42 bis 44 die Paragraphen 8,, 10, 11,19, 20, 21, 24, 27, 31 Absatz 3 und 4, 32, 33 Absatz 4,, 35 und 36.

§ 42

Text

Ergänzungsausbildung

Paragraph 42,
  1. Absatz einsBei der Festsetzung der Prüfungstermine und der Ladung der Mitglieder der Prüfungskommission ist entsprechend Paragraph 31, Absatz 3 und 4 vorzugehen.
  2. Absatz 2Jede Ergänzungsprüfung ist in deutscher Sprache abzulegen. Eine Ergänzungsprüfung ist als
    1. Ziffer eins
      mündliche Prüfung vor der Prüfungskommission oder
    2. Ziffer 2
      schriftliche Prüfung, die von der Prüfungskommission zu beurteilen ist,
    abzuhalten. Die Paragraphen 32,, 33 Absatz 4 und 35 sind anzuwenden.
  3. Absatz 3Der Beurteilung einer Ergänzungsprüfung ist der Prüfungserfolg im betreffenden Unterrichtsfach zu Grunde zu legen. Die Beurteilungsstufen gemäß Paragraph 33, Absatz 4, sind anzuwenden.
  4. Absatz 4Die Beurteilung einer oder mehrerer Ergänzungsprüfungen mit der Note „nicht genügend“ oder eines Praktikums mit „nicht bestanden“ nach Ausschöpfen der Wiederholungsmöglichkeiten schließt eine erfolgreiche Absolvierung der Ergänzungsausbildung aus.

§ 43

Text

Wiederholen einer Ergänzungsprüfung, Dispensprüfung oder eines Praktikums, Abbruch der Ergänzungsausbildung

Paragraph 43,
  1. Absatz einsJede Ergänzungsprüfung oder Dispensprüfung, die mit der Note „nicht genügend“ beurteilt wird, darf höchstens zweimal wiederholt werden. Jede Wiederholungsprüfung ist als mündliche Prüfung vor der Prüfungskommission abzulegen. Paragraph 42, Absatz eins und 2 Ziffer eins und Absatz 3, ist anzuwenden.
  2. Absatz 2Jedes Praktikum, das mit „nicht bestanden“ beurteilt wird, darf höchstens einmal wiederholt werden.
  3. Absatz 3Wird
    1. Ziffer eins
      die zweite Wiederholungsprüfung in einem Unterrichtsfach mit „nicht genügend“ oder
    2. Ziffer 2
      ein wiederholtes Praktikum mit „nicht bestanden“
    beurteilt, scheidet der/die Nostrifikant/Nostrifikantin automatisch aus der Ergänzungsausbildung aus. In diesem Fall ist die Ergänzungsausbildung ohne Erfolg absolviert.
  4. Absatz 4Scheidet ein/eine Nostrifikant/Nostrifikantin gemäß Absatz 3, aus der Ausbildung aus, so darf die Ergänzungsausbildung nicht wiederholt oder neu begonnen werden.
  5. Absatz 5Wird eine Ergänzungsausbildung durch den/die Nostrifikanten/Nostrifikantin abgebrochen und liegen nicht die in Absatz 3, genannten Gründen vor, so sind bei einer neuerlichen Zulassung zur Ergänzungsausbildung alle bisher gemäß dem Nostrifikationsbescheid mit und ohne Erfolg abgelegten Ergänzungsprüfungen und Praktika anzurechnen.

§ 44

Text

Bestätigung über die Ergänzungsausbildung und -prüfung

Paragraph 44,
  1. Absatz einsÜber die im Rahmen der Ergänzungsausbildung absolvierten Ergänzungsprüfungen und Praktika ist eine Bestätigung gemäß dem Muster der Anlage 13 auszustellen. Die nicht zutreffenden geschlechtsspezifischen Bezeichnungen sind zu streichen oder wegzulassen. Die Fußnote betreffend Ausbildungssparte ist

wegzulassen.

  1. Absatz 2Die Bestätigung gemäß Absatz eins, hat die Beurteilung der im Nostrifikationsbescheid vorgeschriebenen Ergänzungsprüfungen und Praktika zu enthalten. Sie ist vom/von der Vorsitzenden der Prüfungskommission und von der Leitung der Sonderausbildung zu unterzeichnen und mit dem Rundsiegel der Ausbildungseinrichtung zu versehen.
  2. Absatz 3Der Landeshauptmann, in dessen Bundesland die Ergänzungsausbildung absolviert worden ist, hat im Nostrifikationsbescheid einzutragen:
    1. Ziffer eins
      die erfolgreiche Absolvierung der Ergänzungsprüfungen und Praktika,
    2. Ziffer 2
      die gemäß Paragraph 43, Absatz 3, ohne Erfolg absolvierte Ergänzungsausbildung und
    3. Ziffer 3
      den Abbruch der Ergänzungsausbildung durch den/die Nostrifikanten/Nostrifikantin gemäß Paragraph 43, Absatz 5,
  3. Absatz 4Die Ausstellung der Bestätigung mittels automationsunterstützter Datenverarbeitung ist zulässig, wobei in diesem Fall das Datenverarbeitungsregister (DVR-Nummer) anzuführen ist.

§ 45

Text

2. Abschnitt
Kompensationsmaßnahmen – EWR und Schweizerische Eidgenossenschaft

Allgemeines

Paragraph 45,

Für die Durchführung eines Anpassungslehrgangs oder einer Eignungsprüfung im Rahmen der Zulassung zur Ausübung von Spezialaufgaben gemäß GuKG gelten vorbehaltlich der Paragraphen 46 bis 49 die Paragraphen 10,, 11,19, 20, 21, 24, 27, 31 Absatz 3 und 4, 33 Absatz 4,, 35 und 36.

§ 46

Text

Anpassungslehrgang

Paragraph 46,
  1. Absatz einsDer Anpassungslehrgang ist im Rahmen der praktischen Ausbildung einer Sonderausbildung zu absolvieren. Eine kontinuierliche und fachspezifische Anleitung und Aufsicht durch mindestens eine Fachkraft ist sicherzustellen.
  2. Absatz 2Die Zulassungswerber/Zulassungswerberinnen dürfen im Rahmen des Anpassungslehrgangs nur zu Tätigkeiten herangezogen werden, die in unmittelbarem Zusammenhang mit den zu erwerbenden Fähigkeiten und Fertigkeiten stehen.
  3. Absatz 3Zulassungswerber/Zulassungswerberinnen, die im Rahmen des Anpassungslehrgangs eine Zusatzausbildung zu absolvieren haben, sind zur Teilnahme am entsprechenden theoretischen Unterricht verpflichtet.
  4. Absatz 4Die Leistungen im Rahmen eines Anpassungslehrgangs sind gemäß Paragraph 21, Absatz 3, zu beurteilen. Eine allfällige Zusatzausbildung ist mit „erfolgreich teilgenommen“ oder „nicht genügend“ zu beurteilen. Bei negativer Beurteilung der Zusatzausbildung kann eine Dispensprüfung abgelegt werden, welche einmal mündlich vor der Prüfungskommission wiederholt werden darf.

§ 47

Text

Eignungsprüfung

Paragraph 47,
  1. Absatz einsDie Eignungsprüfung ist im Rahmen einer Sonderausbildung über die im Zulassungsbescheid angeführten Sachgebiete oder Unterrichtsfächer abzulegen.
  2. Absatz 2Bei der Festsetzung der Prüfungstermine und der Ladung der Mitglieder der Prüfungskommission ist gemäß Paragraph 31, Absatz 3 und 4 vorzugehen.
  3. Absatz 3Die Eignungsprüfung ist in deutscher Sprache abzulegen. Eine Eignungsprüfung ist als
    1. Ziffer eins
      mündliche Prüfung vor der Prüfungskommission oder
    2. Ziffer 2
      schriftliche Prüfung, die von der Prüfungskommission zu beurteilen ist,
    abzuhalten.
  4. Absatz 4Der Prüfungserfolg in den betreffenden Sachgebieten ist zu beurteilen. Die Beurteilungsstufen gemäß Paragraph 33, Absatz 4, sind anzuwenden.

§ 48

Text

Wiederholen des Anpassungslehrganges oder der Eignungsprüfung

Paragraph 48,
  1. Absatz einsEin Anpassungslehrgang, der mit „nicht bestanden“ beurteilt wird, darf höchstens einmal wiederholt werden.
  2. Absatz 2Eine Eignungsprüfung, die mit der Note „nicht genügend“ beurteilt wird, darf höchstens zweimal wiederholt werden. Jede Wiederholungsprüfung ist als mündliche Prüfung vor der Prüfungskommission abzulegen und gemäß Paragraph 47, Absatz 4, zu beurteilen.
  3. Absatz 3Wenn
    1. Ziffer eins
      die Wiederholungsprüfung der Eignungsprüfung mit der Note „nicht genügend“ oder
    2. Ziffer 2
      der wiederholte Anpassungslehrgang mit „nicht bestanden“
    beurteilt wird, ist der Anpassungslehrgang oder die Eignungsprüfung ohne Erfolg absolviert.
  4. Absatz 4Eine ohne Erfolg absolvierte Eignungsprüfung oder ein ohne Erfolg absolvierter Anpassungslehrgang darf nicht wiederholt oder neu begonnen werden.

§ 49

Text

Bestätigung über den Anpassungslehrgang oder die Eignungsprüfung

Paragraph 49,
  1. Absatz einsÜber den absolvierten Anpassungslehrgang oder die absolvierte Eignungsprüfung ist eine Bestätigung gemäß den Mustern der Anlagen 13 oder 14 auszustellen. Die nicht zutreffenden geschlechtsspezifischen Bezeichnungen sind zu streichen oder wegzulassen.
  2. Absatz 2Die Bestätigung gemäß Absatz eins, hat die Beurteilung des im Zulassungsbescheid vorgeschriebenen Anpassungslehrgangs oder der Eignungsprüfung zu enthalten. Die Bestätigung über die Eignungsprüfung ist vom/von der Vorsitzenden der Prüfungskommission und von der Leitung der Sonderausbildung zu unterzeichnen. Die Bestätigung über den Anpassungslehrgang ist von der Leitung der Sonderausbildung zu unterzeichnen. Die Bestätigung ist mit dem Rundsiegel der Ausbildungseinrichtung zu versehen.
  3. Absatz 3Die Ausstellung der Bestätigung mittels automationsunterstützter Datenverarbeitung ist zulässig, wobei in diesem Fall das Datenverarbeitungsregister (DVR-Nummer) anzuführen ist.

§ 50

Text

3. Hauptstück
Schluss- und Übergangsbestimmungen

Kommissionelle Abschlussprüfung für Personen gemäß Paragraph 108, Absatz 3, GuKG

Paragraph 50,
  1. Absatz einsFür Personen gemäß Paragraph 108, Absatz 3, GuKG entfällt die schriftliche Abschlussarbeit. Paragraph 30, Absatz 2, ist nicht anzuwenden.
  2. Absatz 2Personen gemäß Paragraph 108, Absatz 3, GuKG, die zur kommissionellen Abschlussprüfung antreten wollen, müssen sich bei einer Ausbildungseinrichtung, die Sonderausbildungen durchführt, zur kommissionellen Abschlussprüfung anmelden. Diese Personen können an den gemäß Paragraph 31, Absatz eins, festgelegten Terminen oder zu gesonderten Terminen, die ihnen von der Ausbildungseinrichtung zeitgerecht bekannt zu geben sind, geprüft werden.
  3. Absatz 3Die Leitung der Sonderausbildung hat dem Landeshauptmann spätestens sechs Wochen vor dem in Aussicht genommenen Termin der kommissionellen Abschlussprüfung
    1. Ziffer eins
      jene Personen gemäß Paragraph 108, Absatz 3, GuKG, die zur kommissionellen Abschlussprüfung antreten und
    2. Ziffer 2
      die Namen der Prüfer/Prüferinnen der Prüfungsfächer
    bekannt zu geben.
  4. Absatz 4Die Leitung der Sonderausbildung hat die Mitglieder der Prüfungskommission spätestens vier Wochen vor der kommissionellen Abschlussprüfung schriftlich zu laden. Den Kommissionsmitgliedern ist vor Beginn der kommissionellen Abschlussprüfung ein Verzeichnis der Prüfungskandidaten/Prüfungskandidatinnen auszufolgen.
  5. Absatz 5Die Teilprüfungen der mündlichen Abschlussprüfung können höchstens zweimal vor der Prüfungskommission wiederholt werden. Nach erfolglosem Ausschöpfen der Wiederholungsmöglichkeiten ist die kommissionelle Abschlussprüfung mit „nicht bestanden“ zu beurteilen. In diesem Fall ist die Absolvierung der Sonderausbildung zulässig.
  6. Absatz 6Personen, die gemäß Paragraph 108, Absatz 3, GuKG zur kommissionellen Abschlussprüfung antreten, ist ein Zeugnis gemäß dem Muster der Anlage 12 auszustellen. Die nicht zutreffenden geschlechtsspezifischen Bezeichnungen sind zu streichen oder wegzulassen. Die Fußnote betreffend Ausbildungssparte ist wegzulassen und die Nummerierung der Fußnoten entsprechend anzupassen.
  7. Absatz 7Das Zeugnis gemäß Absatz 6, hat insbesondere die Beurteilungen der Leistungen im Rahmen der kommissionellen Abschlussprüfung (Paragraph 33, Absatz 4,) zu enthalten. Das Zeugnis ist von der Leitung der Sonderausbildung und vom/von der Vorsitzenden der Prüfungskommission zu unterzeichnen und mit dem Rundsiegel der Ausbildungseinrichtung zu versehen. Die Ausstellung des Zeugnisses mittels automationsunterstützter Datenverarbeitung ist zulässig, wobei in diesem Fall das Datenverarbeitungsregister (DVR-Nummer) anzuführen ist.

Anl. 1

Text

Anlage 1

SONDERAUSBILDUNG IN DER KINDER- UND JUGENDLICHENPFLEGE
Theoretische Ausbildung

Unterrichtsfach

Lehrinhalte

Mindest-stunden

Lehrkraft

Leistungs-feststellung

1.

Berufsethik und Berufskunde

Berufsethik

20

Lehrer/in für Gesundheits- und Kranken-pflege (GuK)

Beurteilung der Teilnahme

Transkulturelle Aspekte der Pflege

Geschichte der Kinderkrankenpflege

Mitwirkung an Forschungsprojekten in der Kinder- und Jugendlichenpflege

2.

Gesundheits-
und Kranken-pflege von Kindern und Jugendlichen

Angewandte Gesundheitserziehung und Gesundheitsförderung

260

Lehrer/in für GuK

Komm. Prüfung

Ganzheitliche Pflege

Präventive Pflegemaßnahmen

Diagnostische, therapeutische und rehabilitative Pflegemaßnahmen bei akuten und chronischen Krankheits-bildern

Komplementäre Pflegemethoden

Pflege und Begleitung von chronisch kranken, terminalkranken und sterbenden Kindern und Jugendlichen

Schmerztherapie

3.

Pflege von Kindern und Jugendlichen in Krisen-
situationen

Entwicklungsbedingte Situationen

50

Lehrer/in für GuK / fach-
kompetente Person

Komm. Prüfung

Krankheitsbedingte Situationen

Sozialbedingte Situationen

Umweltbedingte Situationen

4.

Hauskranken-
pflege bei Kindern und Jugendlichen

Hauskrankenpflege in der integrierten Gesundheitsversorgung

15

Lehrer/in für GuK / fach-
kompetente Person

Einzel-
prüfung

Interdisziplinäre Zusammenarbeit der Gesundheits- und Sozialdienste

Spezifische pflegerische Maßnahmen

5.

Ernährung, Kranken- und Diätkost

Säuglingsernährung und Stillen

15

Diätologe/-in / Lehrer/in für GuK

Beurteilung der Teilnahme

Kranken- und Diätkost

6.

Spezielle Pathologie, Diagnose und Therapie einschließlich komplementär-medizinische Methoden bei Kindern und Jugendlichen

Spezielle Pathologie des Bewegungsapparats und der Organsysteme mit Diagnostik und Therapie

130

Facharzt/ -ärztin

Einzel-
prüfung

 

Respirationstrakt

 

 

 

 

Herz-Kreislaufsystem

 

Blut – Blut bildendes System

 

Verdauungstrakt

 

Urogenitaltrakt

 

Nervensystem

 

Endokrine Drüsen

 

Sinnesorgane

Psychopathologie

 

 

 

Psychosomatik

Komplementärmedizin

7.

Neonatologie

Spezielle Neonatologie

30

Facharzt/ -ärztin / Lehrer/in für GuK

Komm. Prüfung

Intermediate Care

Nachsorge

8.

Soziologie, Psychologie, Pädagogik und Sozialhygiene

Das Kind und der/die Jugendliche im Entwicklungs- und Beziehungsprozess

30

Psychologe/ -in / Psycho-therapeut/in / Pädagoge/-in / Soziologe/ -in / Lehrer/in für GuK

Beurteilung der Teilnahme

Das Kind und der/die Jugendliche im Kontinuum von Gesundheit, Krankheit und Behinderung

9.

Kommunika-tion, Konflikt-
bewältigung, Supervision und Kreativitäts-training

Gesprächsführung

40

Psychologe/ -in / Psycho-therapeut/in / Lehrer/in für GuK / fach-kompetente Person

Beurteilung der Teilnahme

Arbeit mit und Anleitung von Bezugspersonen

Spielpädagogik

Praxisreflexion

10

Berufs-
spezifische Rechts-grundlagen

Grundlagen des Haftungsrechts

10

Jurist/in

Beurteilung der Teilnahme

Kinder- und Jugendwohlfahrtsrecht

GESAMT

 

600

 

 

Praktische Ausbildung

Ausbildungseinrichtung

Fachbereich

Mindeststunden

Fachabteilung einer Krankenanstalt

Allgemeine Kinderabteilung

360

Fachabteilung einer Krankenanstalt

Kinderchirurgische Abteilung

200

Fachabteilung einer Krankenanstalt

Früh- und Neugeborenenabteilung

280

Einrichtungen der Hauskrankenpflege, anderer Gesundheits- oder Sozialdienste

Extramurale Pflege, Betreuung und Beratung von Kindern und Jugendlichen

160

GESAMT

 

1 000

Anl. 2

Text

Anlage 2

SONDERAUSBILDUNG IN DER PSYCHIATRISCHEN GESUNDHEITS- UND KRANKENPFLEGE
Theoretische Ausbildung

Unterrichtsfach

Lehrinhalte

Mindest-stunden

Lehrkraft

Leistungs-feststellung

1. Psychiatrische und neurologische Gesundheits- und Krankenpflege

– Berufsbild

– Geschichte der Pflege

– Psychiatrie und Gesellschaft

– Transkulturelle Aspekte der Pflege

– Arbeitsfeld und Problembereiche der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege

– Der Pflegeprozess mit gesunden und kranken Menschen aller Altersstufen im stationären, teilstationären, ambulanten sowie im extramuralen und komplementären Versorgungsbereich

– Menschen in Krisensituationen und Notlagen

– Menschen mit akuten und chronischen psychischen Störungen, einschließlich untergebrachter Menschen

– Kinder- und Jugendpsychiatrie

– Menschen mit organischem Psychosyndrom

– Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen

– Neurologisch erkrankte Menschen

– Menschen mit Intelligenzminderungen

– Geistig abnorme Rechtsbrecher/innen

– Psychiatrische Hauskrankenpflege

440

Lehrer/in für GuK

Komm. Prüfung

2. Pflege von alten Menschen, Palliativpflege

– Lebensgeschichte und Lebenssituation von alten Menschen

– Alte Menschen in besonderen psychosozialen Notlagen:

  • Strichaufzählung
    Modelle der Betreuung und Pflege alter Menschen
  • Strichaufzählung
    Übergangspflege

40

Lehrer/in für GuK

Komm. Prüfung

3. Medizinische Grundlagen ein-schließlich Psy-chopathologie, psychiatrische und neurologische Krankheitslehre, Pharmakologie

– Anatomische, biologische, physiologische und pathologische Grundlagen des Nervensystems

– Medizinische Erklärungsmodelle von Behinderungen

– Menschen in Krisensituationen und besonderen Notlagen

– Menschen mit psychischen, psychosomatischen und neurologischen Erkrankungen, Diagnostik und Therapien

– Ethik

– Wirkungsspektrum und Nebenwirkungen der Arzneimittelhauptgruppen, allgemeine Arzneimittellehre

100

Arzt/Ärztin für Allge-meinmedizin / Facharzt/ -ärztin / Lehrer/in für GuK

Einzelprüfung

4. Gerontologie, Geriatrie und Gerontopsy-chiatrie

– Einführung in die Alterswissenschaften

– Körperliche und psychische Veränderungen im Alter

– Krankheitsbilder im Alter

10

Arzt/Ärztin für Allge-meinmedizin / Facharzt/ -ärztin / Lehrer/in für GuK

Komm. Prüfung

5. Soziologie, Psychologie, Pädagogik und Sozialhygiene

– Gesellschaftliches Gesundheits- und Krankheitsverständnis, Auseinander-setzung mit den Begriffen Normalität und Abweichung

– Verhalten und Erleben in Krankheit und Krise

– Selbst- und Fremdwahrnehmung

– Männliche und weibliche Sozialisation

– Burnout-Syndrom und Prophylaxe

90

fachkompe-tente Person / Lehrer/in für GuK

Einzelprüfung

6. Gesprächsfüh-rung, psychoso-ziale Betreuung und Angehöri-genarbeit

– Möglichkeiten und Grenzen der Kommunikation mit Menschen unterschiedlicher Behinderung und Erkrankung

40

fachkompe-tente Person / Lehrer/in für GuK

Beurteilung der Teilnahme

7. Supervision

– Selbst- und Fremdwahrnehmung

– Praxisreflexion

- Strategien für den Umgang mit Belastungs- und Konfliktpotenzialen

– Konfliktbewältigung

30

fachkompe-tente Person / Lehrer/in für GuK

Beurteilung der Teilnahme

8. Kreativitäts-training

– Grundzüge der Ergotherapie bei psychisch und neurologisch erkrankten Menschen

20

Lehrer/in für GuK / Ergo-therapeut/in / fachkompe-tente Person

Einzelprüfung

9. Strukturen und Einrichtungen der gesund-heitlichen und sozialen Versorgung, Organisations-lehre

– Strukturen und Einrichtungen der gesundheitlichen und sozialen Versorgung in Österreich, Finanzierung

– Allg. Grundlagen der Betriebsführung

– Organisationslehre und Betriebsführung im intra- und extramuralen Bereich

10

Lehrer/in für GuK / fach-kompetente Person

Beurteilung der Teilnahme

10. Berufsspezi-fische Rechts-grundlagen

– Pflegegeldgesetzgebung

– Unterbringungsgesetz

– Sachwalterschaft

– Rechtsgrundlagen zur Integration und Reintegration

20

Jurist/in

Einzelprüfung

Gesamt

 

800

 

 

Praktische Ausbildung

Ausbildungseinrichtung

Fachbereich

Mindeststunden

Fachabteilungen einer Krankenanstalt

Akut-, Subakut- und Langzeit-psychiatrie

240

Fachabteilungen einer Krankenanstalt

Neurologie, Neurochirurgie

200

Extramurale Einrichtungen der psychiatrischen Versorgung, anderer Gesundheitsdienste oder Sozialdienste

Extramurale Pflege, Betreuung und Beratung

200

nach Wahl der Leitung der Sonderausbildung:

  • Strichaufzählung
    Fachabteilungen einer Kranken-anstalt
  • Strichaufzählung
    Extramurale Einrichtungen der psychiatrischen Versorgung, anderer Gesundheits- oder Sozialdienste

Akutpflege / Langzeitpflege / rehabilitative Pflege / extramurale Pflege im Bereich der Psychiatrie

160

GESAMT

 

800

Anl. 3

Text

Anlage 3

BASISAUSBILDUNG IN DER INTENSIVPFLEGE, ANÄSTHESIEPFLEGE UND PFLEGE BEI NIERENERSATZTHERAPIE

Theoretische Ausbildung

Unterrichtsfach

Lehrinhalte

Mindest-stunden

Lehrkraft

Leistungs-feststellung

Pflegerisches Sachgebiet:

 

160

 

 

1. Pflege und Überwachung von Patienten/ -innen mit invasiven und nichtinvasiven Methoden

– Krankenbeobachtung und Überwachung

– Spezielle pflegerische Maßnahmen

– Dokumentation und Organisation

– Berufskunde

 

Lehrer/in für GuK / fachkompetente Person

Einzelprüfung

2. Angewandte Hygiene

– Infektionsverhindernde Maßnahmen

– Aktuelle Themen

– Nosokomiale Infektionen

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/ Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / Lehrer/in für GuK / Angehörige/r des gehobenen Dienstes für GuK (Kranken-haushygiene) / fachkompe-tente Person

Einzelprüfung

3. Biomedizini-sche Technik und Gerätelehre

– Grundlagen der biomedizinischen Technik und Gerätelehre

– Physikalische, chemische Grundlagen

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fachkompe-tente Person

Beurteilung der Teilnahme

4. Kommunika-tion und Ethik I

– Konfliktmanagement

– Gesprächsführung

– Fachbezogene Ethik (einschließlich ethischer Aspekte der Transplantationsmedizin)

 

Lehrer/in für GuK / fach-kompetente Person

Beurteilung der Teilnahme

Medizinisch-wissenschaft-liches Sachgebiet:

 

80

 

 

5. Enterale und parenterale Ernährung

– Grundlagen des Energiebedarfs

– Formen der Energiezufuhr

– Indikationen / Kontraindikationen

– Applikationsformen

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person / Lehrer/in für GuK

Beurteilung der Teilnahme

6. Reanimation und Schocktherapie

– Notfallmedizin extra- und intramural

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person mit Lehrschein für Erste Hilfe

Einzelprüfung

7. Spezielle Pharmakologie

– Pharmakokinetik – Pharmako-dynamik

– Spezielle Arzneimittel im Intensiv-, Anästhesie- und Nierenersatztherapie-bereich

– Transfusionsmedizin

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person / Pharma-zeut/in

Einzelprüfung

8. Physiologie und Pathophysiologie

– Physiologie und Pathophysiologie von Organen und Organsystemen

– Korrektur von Störungen des Elektrolyt-, Flüssigkeits- und Säure-/Basenhaushalts

– Grundlagen der Beatmung

– Grundlagen der Anästhesie

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person

Beurteilung der Teilnahme

GESAMT

 

240

 

 

Praktische Ausbildung

Ausbildungseinrichtung

Fachbereich

Mindeststunden

Fachabteilung einer Krankenanstalt

Pflege im Intensivbereich (operativ oder nicht operativ)

160

Fachabteilung einer Krankenanstalt

Pflege im Anästhesie- oder Nierenersatztherapiebereich

160

nach Wahl der Leitung der Sonderausbildung:

  • Strichaufzählung
    Fachabteilungen oder sonstige Organisationseinheiten einer Krankenanstalt
  • Strichaufzählung
    Einrichtungen, die der Betreuung pflegebedürftiger Menschen dienen

Pflege im Intensiv-, Anästhesie- oder Nierenersatztherapiebereich

40

GESAMT

 

360

Anl. 4

Text

Anlage 4

SPEZIELLE ZUSATZAUSBILDUNG IN DER INTENSIVPFLEGE

Theoretische Ausbildung

Unterrichtsfach

Lehrinhalte

Mindest-stunden

Lehrkraft

Leistungs-feststellung

Pflegerisches Sachgebiet:

 

160

 

 

1. Spezielle Pflege im Intensivbereich

– Pflegeprozess in der Intensivmedizin

– Überwachung und Pflege von Patienten/-innen postoperativ und bei speziellen Krankheitsbildern

– Überwachung und Pflege von beatmeten Patienten/-innen

– Überwachung und Pflege von Patienten/-innen mit extrakorporalem Kreislauf

– Dokumentation und Organisation

 

Lehrer/in für GuK / fachkompetente Person

Komm. Prüfung

2. Biomedizini-sche Technik und Gerätelehre

Gerätekunde (Funktion, Anwendung, Sicherheitsaspekte)

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person

Einzelprüfung

3. Kommunika-tion und Ethik II

– Konfliktmanagement

– Stressbewältigung

– Fachbezogene Ethik

– interdisziplinäre Zusammenarbeit

 

fachkompe-tente Person / Lehrer/in für GuK

Beurteilung der Teilnahme

4. Forschung

Analyse und Interpretation von Forschungsergebnissen

 

Lehrer/in für GuK / fach-kompetente Person

Beurteilung der Teilnahme

Medizinisch-wissenschaft-liches Sachgebiet:

 

80

 

 

5. Grundlagen der Intensivtherapie

– Anästhesiologischer Fachbereich

– Internistischer Fachbereich

– Neurologischer Fachbereich

– Chirurgischer Fachbereich

– Neonatologisch-pädiatrischer Fachbereich

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person

Komm. Prüfung

6. Beatmung und Beatmungs-therapie

– Pathophysiologische Grundlagen

– Beatmungsverfahren

– Entwöhnung

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin

Einzelprüfung

7. Anästhesiever-fahren

– Allgemeine Anästhesieverfahren

– Regionalanästhesieverfahren

– Gerätekunde

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin

Einzelprüfung

GESAMT

 

240

 

 

Praktische Ausbildung

Ausbildungseinrichtung

Fachbereich

Mindeststunden

Fachabteilung einer Krankenanstalt

Pflege im Intensivbereich (operativ oder nicht-operativ)1)

200

Fachabteilung einer Krankenanstalt

Pflege im Anästhesie- oder Nierener-satztherapiebereich2)

80

nach Wahl der Leitung der Sonderaus-bildung:

  • Strichaufzählung
    Fachabteilung oder sonstige Organisationseinheit einer Krankenanstalt
  • Strichaufzählung
    Einrichtungen, die der Betreuung pflegebedürftiger Menschen dienen

Pflege im intra- oder extramuralen Bereich (mit besonderem Bezug zum Intensivbereich)

80

GESAMT

 

360

_____________________________
1) Basis- und Zusatzausbildung müssen zumindest jeweils 160 Stunden im operativen und nicht operativen Intensivbereich umfassen.
2) Basis- und Zusatzausbildung müssen zumindest jeweils 80 Stunden im Anästhesie- und Nierenersatztherapiebereich umfassen.

Anl. 5

Text

Anlage 5

SPEZIELLE ZUSATZAUSBILDUNG IN DER KINDERINTENSIVPFLEGE

Theoretische Ausbildung

Unterrichtsfach

Lehrinhalte

Mindest-stunden

Lehrkraft

Leistungs-feststellung

Pflegerisches Sachgebiet:

 

120

 

 

1. Spezielle Pflege von Früh- und Neuge-borenen sowie Kindern und Jugendlichen im Intensivbereich

– Pflegeprozess in der Kinderintensivpflege

– Überwachung und Pflege postoperativ und bei speziellen Krankheitsbildern

– Überwachung und Pflege von beatmeten Früh- und Neugeborenen

– Überwachung und Pflege von Kindern und Jugendlichen mit extrakorporalem Kreislauf

– Dokumentation und Organisation

 

Lehrer/in für GuK / fach-kompetente Person

Komm. Prüfung

2. Biomedizini-sche Technik und Gerätelehre

Gerätekunde (Funktion, Anwendung, Sicherheitsaspekte)

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person / Lehrer/in für GuK

Einzelprüfung

3. Kommunika-tion und Ethik II

– Konfliktmanagement

– Stressbewältigung

– Angehörigenbetreuung

– Fachbezogene Ethik

– interdisziplinäre Zusammenarbeit

 

fachkompe-tente Person / Lehrer/in für GuK

Beurteilung der Teilnahme

4. Forschung

Analyse und Interpretation von Forschungsergebnissen

 

Lehrer/in für GuK / fach-kompetente Person

Beurteilung der Teilnahme

Medizinisch-wissenschaft-liches Sachgebiet:

 

80

 

 

5. Grundlagen der Intensivtherapie

– Internistischer Fachbereich

– Chirurgischer Fachbereich

– Neonatologisch-pädiatrischer Fachbereich

– Neurologischer Fachbereich

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person

Komm. Prüfung

6. Beatmung und Beatmungs-therapie

– Pathophysiologische Grundlagen

– Beatmungsverfahren

– Entwöhnung

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person

Einzelprüfung

GESAMT

 

200

 

 

Praktische Ausbildung

Ausbildungseinrichtung

Fachbereich

Mindeststunden

Fachabteilung einer Krankenanstalt

Pflege im Intensivbereich (operativ oder nicht operativ)

100

Fachabteilung einer Krankenanstalt

Pflege im Intensivbereich (neonatologisch)

100

GESAMT

 

200

Anl. 6

Text

Anlage 6

SPEZIELLE ZUSATZAUSBILDUNG IN DER ANÄSTHESIEPFLEGE

Theoretische Ausbildung

Unterrichtsfach

Lehrinhalte

Mindest-stunden

Lehrkraft

Leistungs-feststellung

Pflegerisches Sachgebiet:

 

80

 

 

1. Spezielle Pflege im Anästhesie-bereich

– Pflegeprozess im Bereich der Anästhesie

– Spezielle Pflege prae-, intra- und postoperativ im Rahmen der Anästhesie bei allen Altersgruppen

– Dokumentation und Organisation

 

Lehrer/in für GuK / fach-kompetente Person

Komm. Prüfung

2. Biomedizini-sche Technik und Gerätelehre

Gerätekunde (Funktion, Anwendung, Sicherheitsaspekte)

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Fachärztin / fachkompe-tente Person

Einzelprüfung

3. Kommunika-tion und Ethik II

– Konfliktmanagement

– Stressbewältigung

– Fachbezogene Ethik

– interdisziplinäre Zusammenarbeit

 

fachkompe-tente Person / Lehrer/in für GuK

Beurteilung der Teilnahme

4. Forschung

Analyse und Interpretation von Forschungsergebnissen

 

Lehrer/in für GuK / fach-kompetente Person

Beurteilung der Teilnahme

Medizinisch-wissenschaft-liches Sachgebiet:

 

60

 

 

5. Anästhesiever-fahren

– Allgemeine und spezielle Anästhesieverfahren in den verschiedenen Fachdisziplinen und allen Altersgruppen

– Schmerztherapie

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person

Komm. Prüfung

GESAMT

 

140

 

 

Praktische Ausbildung

Ausbildungseinrichtung

Fachbereich

Mindeststunden

Fachabteilung einer Krankenanstalt

Pflege im Anästhesiebereich

180

nach Wahl der Leitung der Sonderaus-bildung:

Fachabteilung oder sonstige Organisationseinheit einer Krankenanstalt

Pflege im intra- oder extramuralen Bereich (mit besonderem Bezug zum Anästhesiebereich)

80

GESAMT

 

260

Anl. 7

Text

Anlage 7

SPEZIELLE ZUSATZAUSBILDUNG IN DER PFLEGE BEI NIERENERSATZTHERAPIE

Theoretische Ausbildung

Unterrichtsfach

Lehrinhalte

Mindest-stunden

Lehrkraft

Leistungs-feststellung

Pflegerisches Sachgebiet:

 

90

 

 

1. Spezielle Pflege bei Nierenersatz-therapie

– Pflegeprozess im Bereich der Nierenersatztherapie

– Überwachung und Pflege von Patienten/-innen aller Altersgruppen mit den verschiedensten Eliminationsverfahren

– Dokumentation und Organisation

 

fachkompetente Person / Lehrer/in für GuK

Komm. Prüfung

2. Biomedizini-sche Technik und Gerätelehre

Gerätekunde (Funktion, Anwendung, Sicherheitsaspekte)

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person

Einzelprüfung

3. Kommunika-tion und Ethik II

– Psychologie (Verhalten im Umgang mit chronisch Kranken)

– Interdisziplinäre Zusammenarbeit

– Konfliktmanagement

– Stressbewältigung

– Fachbezogene Ethik

 

fachkompe-tente Person / Lehrer/in für GuK

Beurteilung der Teilnahme

4. Forschung

Analyse und Interpretation von Forschungsergebnissen

 

Lehrer/in für GuK / fach-kompetente Person

Beurteilung der Teilnahme

Medizinisch-wissenschaft-liches Sachgebiet:

 

70

 

 

5. Akute und chronische Niereninsuffi-zienz bei Patienten/-innen aller Altersgruppen

– Spezielle Physiologie und Pathophysiologie

– Pharmakologie

– Transplantation

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person

Komm. Prüfung

6. Eliminations-verfahren

– Haemodialyse

– Haemofiltration

– Peritonealdialyse

– Aphereseverfahren

 

Facharzt/ -ärztin / Arzt/Ärztin in Ausbildung zum/zur Facharzt/ -ärztin / fach-kompetente Person

Einzelprüfung

GESAMT

 

160

 

 

Praktische Ausbildung

Ausbildungseinrichtung

Fachbereich

Mindeststunden

Fachabteilung einer Krankenanstalt

Pflege im Bereich der Nierenersatz-therapie

160

nach Wahl der Leitung der Sonderaus-bildung:

  • Strichaufzählung
    Fachabteilung oder sonstige Organisationseinheit einer Krankenanstalt
  • Strichaufzählung
    Einrichtungen, die der Betreuung pflegebedürftiger Menschen dienen

intra- oder extramurale Pflege im Nierenersatztherapiebereich

80

GESAMT

 

240

Anl. 8

Text

Anlage 8

SONDERAUSBILDUNG IN DER PFLEGE IM OPERATIONSBEREICH

Theoretische Ausbildung

Unterrichtsfach

Lehrinhalte

Mindest-stunden

Lehrkraft

Leistungs-feststellung

Pflegerisches Sachgebiet:

 

230

 

 

1. Spezielle Pflege im Operations-bereich

– Perioperative Pflege

– Instrumenten- und Materialkunde

– Pflegedokumentation/EDV

– Berufskunde

 

Lehrer/in für GuK / Ange-hörige/r des gehobenen Dienstes für GuK (Pflege im Opera-tionsbereich) / fachkompe-tente Person

Komm. Prüfung

2. Planung und Organisation im Operations-bereich

– Organisation der Rahmenbedin-gungen für den Eingriff (prä-, intra- und postoperative Maßnahmen)

– Zeitmanagement

– Personalplanung, Personaleinsatz

– Dienstplangestaltung, Betriebs-führung

 

Lehrer/in für GuK / Ange-hörige/r des gehobenen Dienstes für GuK (Pflege im Opera-tionsbereich) / fachkompe-tente Person

Beurteilung der Teilnahme

3. Grundlagen der Pflegeforschung

– Möglichkeiten der Umsetzung

– Analyse und Interpretation von Forschungsergebnissen

 

Lehrer/in für GuK / Ange-hörige/r des gehobenen Dienstes für GuK (Pflege im Opera-tionsbereich) / fachkompe-tente Person

Beurteilung der Teilnahme

4. Kommunika-tion und Ethik

– Interdisziplinäre Zusammenarbeit

– Konfliktmanagement

– Stressbewältigung

– fachbezogene Ethik (einschließlich ethischer Aspekte der Transplantationsmedizin)

 

Lehrer/in für GuK / fach-kompetente Person

Beurteilung der Teilnahme

Medizinisch-wissenschaft-liches Sachgebiet:

 

270

 

 

5. Hygiene – Organisation der Krankenhaus-hygiene

– Krankenhausinfektionen

– Desinfektion und Sterilisation

– Allgemeine Hygienemaßnahmen

– Hygieneprobleme spezieller Abteilungen

 

Facharzt/ -ärztin für Hygiene / Lehrer/in für GuK / Ange-hörige/r des gehobenen Dienstes für GuK (Kranken-haushygiene) / fachkompe-tente Person

Einzelprüfung

6. Medizin-technik

– Grundlagen der Elektrotechnik

– Medizintechnische Geräte

– Sicherheitstechnische Maßnahmen

 

fachkompe-tente Person

Einzelprüfung

7. Chirurgische Anatomie

– topographische und funktionale Anatomie

 

Facharzt/ -ärztin

Einzelprüfung

8. Allgemeine chirurgische Gebiete

– allgemeinchirurgische und unfallchirurgische Fachbereiche

 

Facharzt/ -ärztin

Komm. Prüfung

9. Spezielle chirurgische Gebiete

– andere chirurgische Fachbereiche

 

Facharzt/ -ärztin

Einzelprüfung

10. Grundlagen der Anästhesie und Pharmakologie

– Präoperative Maßnahmen bei Patienten/-innen

– Überwachungsgeräte, Funktionskontrollen und perioperative Überwachungsmaßnahmen

– Zusammensetzung, Wirkung, Anwendung und Dosierung von Arzneimitteln

– Schock-Notfallmedizin

 

Facharzt/ -ärztin für Anästhesio-logie und Intensiv-medizin

Einzelprüfung

GESAMT

 

500

 

 

Praktische Ausbildung

Ausbildungseinrichtung

Fachbereich

Mindeststunden

Fachabteilung einer Krankenanstalt

Pflege im Operationsbereich (allgemein-/ unfallchirurgische Bereiche)

240

Fachabteilung einer Krankenanstalt

Pflege im Operationsbereich (mindestens zwei spezielle chirurgische Bereiche)

260

GESAMT

 

500

Anl. 9

Text

Anlage 9

SONDERAUSBILDUNG IN DER KRANKENHAUSHYGIENE

Theoretische Ausbildung

Unterrichtsfach

Lehrinhalte

Mindest-stunden

Lehrkraft

Leistungs-feststellung

1. Epidemiologie, Mikrobiologie und Immunologie

– Epidemiologie der Krankenhausinfektionen

– Bakteriologie, Virologie, Parasitologie, Mykologie

– Immunprophylaxe

60

Facharzt/ -ärztin für Hygiene und Mikrobio-logie

komm. Prüfung

2. Pflegerisch-organisatorische und pflegerisch-technische Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von Krankenhausinfektionen

– Allg. und spezielle Hygienemaß-nahmen

– Hygiene und infektiologische Aspekte ausgewählter Bereiche einschl. Arbeitnehmerschutz und Gesundheitsvorsorge

– Isolierung von Patienten/-innen

– Hygiene bei der Wartung und Aufbereitung von Geräten

– Desinfektion, Sterilisation

– Entwesung, Ver- und Entsorgung

– Raumlufttechnik

– Anforderung an Wasser, Wartung von medizinischen Geräten und medizinischen Gasen sowie deren Anforderungen

– Organisation der Infektionserfassung

– Organisation der Krankenhaus-hygiene

– Ökonomische Aspekte der Kranken-haushygiene

110

fachkompe-tente Person

komm. Prüfung

3. Organisation und Betriebsführung

– Organisations- und Gruppenpsycho-logie

– Führungsmittel, Führungsverhalten

– Marketing, Beschaffungswesen, Controlling, EDV

50

fachkompe-tente Person

Einzelprüfung

4. Kommunika-tion, Angewandte Pädagogik, Ge-sprächsführung und Konfliktbe-wältigung

– Grundlagen für die Schulung und Unterweisung

– Kommunikationstraining (Rhetorik und Gesprächsführung)

– Konfliktmanagement und Argumentation

– Moderation, Präsentation

– Psychohygiene, Stressmanagement

60

Lehrer/in für GuK / Soziologe/-in / Psycho-loge/-in / Pädagoge/-in

Beurteilung der Teilnahme

5. Projekt- und Qualitätsmana-gement in der Krankehaus-hygiene

– Prozessorientierte Projektbegleitung und Präsentation

– Methoden und Statistik in der Epidemiologie

– Umgang mit wissenschaftlicher Literatur und Methodik

– Projektmanagement

50

Lehrer/in für GuK / Soziologe/-in / Psycho-loge/-in / geprüfte/r Qualitäts-manager/in

Einzelprüfung

6. Gesetzliche Grundlagen der Krankenhaus-hygiene

– Bundesgesetz über Krankenan-stalten- und Kuranstalten, Landes-krankenanstaltengesetze

– Sanitätsrecht

– Datenschutz

– Dienstnehmerschutz

– Medizinproduktegesetz

– EU/ISO/ÖNORMEN

20

Jurist/in

Einzelprüfung

GESAMT

 

350

 

 

Praktische Ausbildung

Ausbildungseinrichtung

Fachbereich

Mindeststunden

Krankenanstalt

Hygieneteam

210

Krankenanstalt

Zentralsterilisation

40

Klinisch-mikrobiologisches Labor

Klinisch-mikrobiologische Labordiagnostik

40

nach Wahl der Leitung der Sonderaus-bildung:

Fachabteilungen oder sonstige Organisationseinheiten einer Krankenanstalt

Operationsbereich / Intensivbereich / Nierenersatztherapiebereich / Endosko-piebereich / Transplantationsbereich / Pflege im internen, chirurgischen, pädiatrischen und geriatrischen Bereich

160

GESAMT

 

450

Anl. 10

Text

Anlage 10

Bezeichnung, Adresse und Rechtsträger der

Ausbildungseinrichtung sowie DVR-Nummer

 

ZEUGNIS

 

Herr/Frau ...............................................................................................................................................

geboren am......................................................... in ...............................................................................

hat an der Sonderausbildung / speziellen Zusatzausbildung1) in der...................................................

............................................................................................................2) gemäß der Gesundheits- und

Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung – GuK-SV, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 452 aus 2005,, in der Zeit von

.........................................................bis ............................................teilgenommen und nachstehende

Beurteilungen erlangt:

 

Theoretische Ausbildung

Einzelprüfung – Teilnahme – Dispensprüfung

 

Unterrichtsfach

Stunden

Beurteilung3)

1. Wh.4)

2. Wh.4)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praktische Ausbildung

 

Fachbereich / Praktikum

Stunden

Beurteilung5)

Wh.6)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommissionelle Abschlussprüfung / Schriftliche Abschlussarbeit

 

Thema der Abschlussarbeit

Beurteilung7)

Wh.8)

 

 

 

 

Kommissionelle Abschlussprüfung / Mündliche Abschlussprüfung

 

Unterrichtsfach

Beurteilung7)

1.Wh.9)

2. Wh.9)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Sonderausbildung wurde nicht bestanden.10)

Dieses Zeugnis berechtigt nicht zur Ausübung der .......................................................................11)

 

.........................................., am .......................................

 

Der Leiter / Die Leiterin der Sonderausbildung:

 

Rundsiegel der

Ausbildungseinrichtung

_________________________________

1) Nicht Zutreffendes streichen oder weglassen.

2) Kinder- und Jugendlichenpflege, psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege, Intensivpflege, Kinderintensivpflege, Anästhesiepflege, Pflege bei Nierenersatztherapie, Pflege im Operationsbereich, Krankenhaushygiene – Zutreffendes einfügen.

3) „sehr gut“ (1), „gut“ (2), „befriedigend“ (3), „genügend“ (4), „nicht genügend“ (5) gemäß Paragraph 19, Absatz 5, GuK-SV; „erfolgreich teilgenommen“, „nicht genügend“ gemäß Paragraph 19, Absatz 6 und Paragraph 20, Absatz 2, GuK-SV; „angerechnet“ gemäß Paragraph 65, Absatz 6, GuKG – Zutreffendes einfügen.

4) 1. bzw. 2. Wiederholungsprüfung gemäß Paragraph 22, GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.

5) „ausgezeichnet bestanden“, „gut bestanden“, „bestanden“, „nicht bestanden“ gemäß Paragraph 21, Absatz 3, GuK-SV; „absolviert“ gemäß Paragraph 21, Absatz 5, GuK-SV; „angerechnet“ gemäß Paragraph 65, Absatz 6, GuKG – Zutreffendes einfügen.

6) Wiederholung gemäß Paragraph 24, GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.

7) „sehr gut“ (1), „gut“ (2), „befriedigend“ (3), „genügend“ (4), „nicht genügend“ (5) gemäß Paragraph 33, Absatz 4, GuK-SV – Zutreffendes einfügen.

8) Wiederholungsprüfung gemäß Paragraph 37, Absatz 4 bis 7 GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.

9) 1. bzw. 2. Wiederholungsprüfung gemäß Paragraph 37, Absatz eins bis 3 GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.

10) Bei Zutreffen gemäß Paragraph 38, Absatz eins, einfügen. Bei Nichtzutreffen Zeile streichen oder weglassen.

11) Kinder- und Jugendlichenpflege, psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege, Intensivpflege, Anästhesiepflege, Pflege bei Nierenersatztherapie, Pflege im Operationsbereich, Krankenhaushygiene – Zutreffendes einfügen.

Anl. 11

Text

Anlage 11

Bezeichnung, Adresse und Rechtsträger der

Ausbildungseinrichtung sowie DVR-Nummer

 

Ausbildungsbestätigung

 

Herr/Frau ...............................................................................................................................................

geboren am......................................................... in ...............................................................................

hat an der Basisausbildung in der Intensivpflege, Anästhesiepflege und Pflege bei Nierenersatztherapie gemäß der Gesundheits- und Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung – GuK-SV, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 452 aus 2005,, in der Zeit von ..........................................bis.................................................teilgenommen und nachstehende Beurteilungen erlangt:

 

Einzelprüfung –Teilnahme – Dispensprüfung

 

Unterrichtsfach

Stunden

Beurteilung1)

1. Wh.2)

2. Wh.2)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praktische Ausbildung

 

Fachbereich / Praktikum

Stunden

Beurteilung3)

Wh.4)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Bestätigung berechtigt nicht zur Ausübung der Intensivpflege, Anästhesiepflege und Pflege bei Nierenersatztherapie.

 

.........................................., am .......................................

 

Der Leiter / Die Leiterin der Sonderausbildung:

 

Rundsiegel der

Ausbildungseinrichtung

_________________________________

1) „sehr gut“ (1), „gut“ (2), „befriedigend“ (3), „genügend“ (4), „nicht genügend“ (5) gemäß Paragraph 19, Absatz 5, oder „nicht beurteilt“ gemäß Paragraph 20, Absatz eins, Ziffer eins, GuK-SV; „erfolgreich teilgenommen“, „nicht genügend“ gemäß Paragraphen 19, Absatz 6, oder 20 Absatz 2, GuKSV; „angerechnet“ gemäß Paragraph 65, Absatz 6, GuKG – Zutreffendes einfügen.

2) 1. bzw. 2. Wiederholungsprüfung gemäß Paragraph 22, GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.

3) „ausgezeichnet bestanden“, „gut bestanden“, „bestanden“, „nicht bestanden“ gemäß Paragraph 21, Absatz 3, GuK-SV; „absolviert“ gemäß Paragraph 21, Absatz 5, GuK-SV; „angerechnet“ gemäß Paragraph 65, Absatz 6, GuKG – Zutreffendes einfügen.

4) Wiederholung gemäß Paragraph 24, GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.

Anl. 12

Text

Anlage 12

Bezeichnung, Adresse und Rechtsträger der

Ausbildungseinrichtung sowie DVR-Nummer

 

Zeugnis über die kommissionelle Abschlussprüfung

 

Herr/Frau ...............................................................................................................................................

geboren am......................................................... in ...............................................................................

hat gemäß Paragraph 108, Absatz 3, Gesundheits- und Krankenpflegesetz – GuKG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 108 aus 1997,, idgF, in Verbindung mit der Gesundheits- und Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung – GuK-SV, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 452 aus 2005,, an der kommissionellen Abschlussprüfung der Sonderausbildung ..................................... ......................................................................................................................................................................1) teilgenommen und nachstehende Beurteilungen erlangt:

 

 

Prüfungsfach

Beurteilung2)

1. Wh.3)

2. Wh.3)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die kommissionelle Abschlussprüfung der Sonderausbildung in der...................................................1) wurde bestanden/ nicht bestanden.4)

 

Dieses Zeugnis berechtigt gemäß Paragraph 108, Absatz 3, GuKG zur Ausübung der................................................1) 5)

 

.........................................., am .......................................

 

Für die Prüfungskommission:

 

Der/Die Vorsitzende:

Der Leiter / Die Leiterin

 

der Sonderausbildung:

 

Rundsiegel der

Ausbildungseinrichtung

_________________________________

1) Intensivpflege, Anästhesiepflege, Pflege bei Nierenersatztherapie, Pflege im Operationsbereich, Krankenhaushygiene – Zutreffendes einfügen.

2) „sehr gut“ (1), „Gut“(2), „befriedigend“ (3), „genügend“ (4), „nicht genügend“ (5) gemäß Paragraph 33, Absatz 4, GuK-SV – Zutreffendes einfügen.

3) 1. bzw. 2. Wiederholungsprüfung gemäß Paragraph 50, Absatz 5, GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.

4) Nicht Zutreffendes gemäß Paragraph 33, Absatz 5, in Verbindung mit Paragraph 50, Absatz 5, streichen oder weglassen.

5) Bei Nichtzutreffen (nicht bestandener kommissioneller Abschlussprüfung) Zeile streichen oder weglassen.

Anl. 13

Text

Anlage 13

Bezeichnung, Adresse und Rechtsträger der

Ausbildungseinrichtung sowie DVR-Nummer

 

Bestätigung über die Ergänzungsausbildung

 

Herr/Frau .........................................................................................................................................................

geboren am................................................................... in ...............................................................................

hat an der im Bescheid des/der Landeshauptmannes/-frau..............................................................................

vom .........................................................................., Zahl......................................................................,

vorgeschriebenen Ergänzungsausbildung gemäß der Gesundheits- und Krankenflege-Spezialaufgaben-Verordnung – GuK-SV, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 452 aus 2005,, in der Zeit von ............................... bis .......................... teilgenommen und nachstehende Beurteilungen erlangt:

 

Ergänzungsprüfung – Teilnahme – Dispensprüfung

 

Unterrichtsfach

Beurteilung1)

1. Wh.2)

2. Wh.2)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praktika

 

Fachbereich

Stunden

Beurteilung3)

Wh.4)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ergänzungsausbildung wurde mit – ohne Erfolg absolviert/abgebrochen.5)

 

Diese Bestätigung berechtigt nicht zur Ausübung der...........................................................................6)

 

.........................................., am .......................................

 

Für die Prüfungskommission:

 

Der/Die Vorsitzende:

Der Leiter / Die Leiterin

 

der Sonderausbildung:

 

Rundsiegel der

Ausbildungseinrichtung

_________________________________

1) „sehr gut“ (1), „gut“ (2), „befriedigend“ (3), „genügend“ (4), „nicht genügend“ (5) gemäß Paragraph 33, Absatz 4, GuK-SV; „erfolgreich teilgenommen“, „nicht genügend“ gemäß Paragraph 19, Absatz 6, oder Paragraph 20, Absatz 2, oder „nicht beurteilt“ gemäß Paragraph 20, Absatz eins, Ziffer eins, GuK-SV – Zutreffendes einfügen.

2) 1. bzw. 2. Wiederholungsprüfung gemäß Paragraph 43, Absatz eins, GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.

3) „ausgezeichnet bestanden“, „gut bestanden“, „bestanden“, „nicht bestanden“ gemäß Paragraph 21, Absatz 3, GuK-SV – Zutreffendes einfügen.

4) Wiederholung gemäß Paragraph 43, Absatz 2, GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.

5) Nicht Zutreffendes streichen oder weglassen gemäß Paragraph 43, Absatz 3 und 5 GuK-SV.

6) Kinder- und Jugendlichenpflege, psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege, Intensivpflege, Anästhesiepflege, Pflege bei Nierenersatztherapie, Pflege im Operationsbereich, Krankenhaushygiene – Zutreffendes einfügen.

Anl. 14

Text

Anlage 14

Bezeichnung, Adresse und Rechtsträger der

Ausbildungseinrichtung sowie DVR-Nummer

 

Bestätigung über den Anpassungslehrgang

 

Herr/Frau .........................................................................................................................................................

geboren am................................................................... in ...............................................................................

hat den im Bescheid des/der Bundesministers/Bundesministerin für .............................................................................vom..................................................................................., Zahl................................................................................., vorgeschriebenen Anpassungslehrgang gemäß der Gesundheits- und Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung – GuK-SV, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 452 aus 2005,,

 

mit – ohne1) Erfolg

 

absolviert und nachstehende Beurteilungen erlangt:

 

Fachbereich / Unterrichtsfach

Stunden

Beurteilung/Teilnahme2)

Wh.3)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

.........................................., am .......................................

 

Der Leiter / Die Leiterin der Sonderausbildung:

 

Rundsiegel der

Ausbildungseinrichtung

_________________________________

1) Nicht Zutreffendes streichen oder weglassen.

2) „ausgezeichnet bestanden“, „gut bestanden“, „bestanden“, „nicht bestanden“, „erfolgreich teilgenommen“, „nicht genügend“ gemäß Paragraph 46, Absatz 4, GuK-SV – Zutreffendes einfügen.

3) Wiederholung gemäß Paragraph 48, Absatz eins, GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.

Anl. 15

Text

Anlage 15

Bezeichnung, Adresse und Rechtsträger der

Ausbildungseinrichtung sowie DVR-Nummer

 

Bestätigung über die Eignungsprüfung

 

Herr/Frau .........................................................................................................................................................

geboren am................................................................... in ...............................................................................

hat die gemäß Bescheid des Bundesministers für....................................................................................... vom .................................................................., Zahl....................................................................................., vorgeschriebene Eignungsprüfung gemäß der Gesundheits- und Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung – GuK-SV, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 452 aus 2005,,

 

mit – ohne1) Erfolg

 

bestanden und nachstehende Beurteilungen erlangt:

 

Sachgebiet / Unterrichtsfach

Beurteilung2)

1. Wh.3)

2. Wh.3)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

.........................................., am .......................................

 

Für die Prüfungskommission:

 

Rundsiegel der

Ausbildungseinrichtung

_________________________________

1) Nicht Zutreffendes streichen oder weglassen.

2) „sehr gut“ (1), „gut“ (2), „befriedigend“ (3), „genügend“ (4), „nicht genügend“ (5) gemäß Paragraph 33, Absatz 4, GuK-SV – Zutreffendes einfügen.

3) 1. bzw. 2. Wiederholungsprüfung gemäß Paragraph 48, Absatz 2, GuK-SV – Bei Zutreffen ankreuzen.

Anl. 16

Text

Anlage 16

Bezeichnung, Adresse und Rechtsträger der

Ausbildungseinrichtung sowie DVR-Nummer

 

DIPLOM

 

Herr/Frau .........................................................................................................................................................

geboren am................................................................... in ...............................................................................

hat die ..........................................................................................................................................................1) gemäß der Gesundheits- und Krankenpflege-Spezialaufgaben-Verordnung – GuK-SV, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 452 aus 2005,, absolviert und die kommissionelle Abschlussprüfung

 

mit .................................................. Erfolg2) bestanden.

 

Er/Sie hat hiemit die Berechtigung zur Ausübung der Spezialaufgabe

 

......................................................................................................................................................................3)

erlangt und ist zur Führung der Zusatzbezeichnung

 

......................................................................................................................................................................4)

berechtigt.

 

.........................................., am .......................................

 

Der/Die Vorsitzende:

Der Leiter / Die Leiterin

 

der Sonderausbildung:

 

Rundsiegel der

Ausbildungseinrichtung

_________________________________

1) Sonderausbildung in der Kinder- und Jugendlichenpflege, Sonderausbildung in der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege, Sonderausbildung in der Intensivpflege, Spezielle Sonderausbildung in der Kinderintensivpflege, Sonderausbildung in der Anästhesiepflege, Sonderausbildung in der Pflege bei Nierenersatztherapie, Sonderausbildung in der Pflege im Operationsbereich, Sonderausbildung in der Krankenhaushygiene – Zutreffendes einfügen.

2) Zutreffendes (ausgezeichnetem/gutem/ – ) einfügen.

3) Kinder- und Jugendlichenpflege, psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege, Intensivpflege, Intensivpflege eingeschränkt auf Intensivpflege von Früh- und Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen, Anästhesiepflege, Pflege bei Nierenersatztherapie, Pflege im Operationsbereich, Krankenhaushygiene – Zutreffendes einfügen.

4) „(Kinder- und Jugendlichenpflege)“, „(Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege)“, „(Intensivpflege)“, „(Kinderintensivpflege)“, „(Anästhesiepflege)“, „(Pflege bei Nierenersatztherapie)“, „(Pflege im Operationsbereich)“, „(Krankenhaushygiene)“ – Zutreffendes einfügen.