Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Forstliche Vermehrungsgutverordnung 2002, Fassung vom 10.12.2019

§ 0

Langtitel

Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft über forstliches Vermehrungsgut (Forstliche Vermehrungsgutverordnung 2002)
StF: BGBl. II Nr. 480/2002

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund der §§ 3 Abs. 4, 4 Abs. 2 und 4, 5 Abs. 3 und 5, 6 Abs. 4, 8 Abs. 3, 9 Abs. 3, 10 Abs. 5, 11 Abs. 1, 12 Abs. 6, 13 Abs. 3 und 5, 15 Abs. 2 und 4, 16 Abs. 3, 17 Abs. 6, 7, 9 und 11, 23 Abs. 8, 29 Abs. 3, 36 Abs. 6, 38 Abs. 3 und 40 des Forstlichen Vermehrungsgutgesetzes 2002, BGBl. I Nr. 110, wird verordnet:

§ 1

Text

Beschränkung zur Zulassung von Ausgangsmaterial für Generhaltungszwecke

§ 1. (1) Forstliches Vermehrungsgut von Baumarten, das gemäß §§ 1 und 3 des Forstlichen Vermehrungsgutgesetzes 2002 nur aus zugelassenem Ausgangsmaterial in Verkehr gebracht werden darf, kann zur lokalen Versorgung der Erhaltung der pflanzengenetischen Ressourcen auch aus nicht zugelassenem Ausgangsmaterial verwendet werden, wenn das Bundesamt für Wald auf Antrag des Forstsamen- und Forstpflanzenbetriebes oder des Waldeigentümers oder von Amts wegen eine Bewilligung erteilt hat.

(2) Die Bewilligung darf nur erteilt werden, wenn es eindeutig mit dem Vermerk „nur für Generhaltungszwecke zugelassen“ getrennt gehalten und gekennzeichnet ist, das In-Verkehr-Bringen des beantragten Vermehrungsgutes im Rahmen eines Generhaltungsprojektes des Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft erfolgt und überdies eine Ermächtigung der Kommission der Europäischen Gemeinschaft vorliegt.

§ 2

Text

Ausgangsmaterial für „Quellengesichertes Vermehrungsgut“

§ 2. (1) Die Zulassung von Ausgangsmaterial für „quellengesichertes Vermehrungsgut“ ist nur für folgende Baumarten möglich:

1.

Acer platanoides L.

2.

Alnus incana Moench.

3.

Betula pendula Roth

4.

Betula pubescens Ehrh.

5.

Carpinus betulus L.

6.

Castanea sativa Mill.

7.

Fraxinus angustifolia Vahl.

8.

Quercus cerris L.

9.

Robinia pseudoacacia L.

10.

Tilia platyphyllos Scop.

11.

Populus alba L.

12.

Populus nigra L.

13.

Populus tremula L.

14.

Populus x canescens

15.

Abies grandis

16.

Quercus pubescens.

(2) Die Anforderungen für die Zulassung von Ausgangsmaterial für „Quellengesichertes Vermehrungsgut“ sind im Anhang II festgelegt.

(3) Zulassungseinheiten für Ausgangsmaterial für „Quellengesichertes Vermehrungsgut“ sind Waldflächen im Sinne des Forstgesetzes 1975, die innerhalb einer Höhenstufe eines Herkunftsgebietes liegen.

§ 3

Text

Herkunftsgebiete und Höhenstufen von Ausgangsmaterial für „Quellengesichertes“ und „Ausgewähltes Vermehrungsgut“

§ 3. Die Herkunftsgebiete und Höhenstufen von Ausgangsmaterial für „Quellengesichertes Vermehrungsgut“ und „Ausgewähltes Vermehrungsgut“ sind im Anhang IX festgelegt.

§ 4

Text

Ausgangsmaterial für „Ausgewähltes Vermehrungsgut“

§ 4. (1) Die Anforderungen für die Zulassung von Ausgangsmaterial für „Ausgewähltes Vermehrungsgut“ sind im Anhang III festgelegt.

(2) Die Gewinnung von Wildlingen der Kategorie „ausgewählt“ ist nur für folgende Baumarten zulässig:

1.

Abies alba Mill

2.

Acer pseudoplatanus L.

3.

Fagus sylvatica L.

4.

Fraxinus excelsior L.

§ 5

Text

Ausgangsmaterial für „Qualifiziertes Vermehrungsgut“

§ 5. (1) Die Anforderungen für die Zulassung von Ausgangsmaterial für „Qualifiziertes Vermehrungsgut“ sind im Anhang IV festgelegt.

(2) Die Zulassung des Ausgangsmaterials von Klon und Klonmischungen der Kategorie „qualifiziert“ ist auf zehn Jahre befristet zu erteilen. Über eine Verlängerung hat das Bundesamt für Wald auf Antrag zu entscheiden. Die Zulassung von Ausgangsmaterial für die Gewinnung von Klonen und Klonmischungen gilt ausschließlich für die vom Verfügungsberechtigten beantragte Örtlichkeit.

§ 6

Text

Ausgangsmaterial für „Geprüftes Vermehrungsgut“

§ 6. (1) Die Anforderungen für die Zulassung von Ausgangsmaterial für „Geprüftes Vermehrungsgut“ sind im Anhang V festgelegt.

(2) Die Zulassung des Ausgangsmaterials von Klon und Klonmischung der Kategorie „geprüft“ ist auf fünfzehn Jahre befristet zu erteilen. Über eine Verlängerung hat das Bundesamt für Wald auf Antrag zu entscheiden. Die Zulassung von Ausgangsmaterial für die Gewinnung von Klonen und Klonmischungen gilt ausschließlich für die vom Verfügungsberechtigten beantragte Örtlichkeit.

(3) Bei Klon und Klonmischung, die für spezielle Standorte geprüft sind, ist auf dem Etikett der spezielle Standort, für welche die Klon und Klonmischung geprüft wurden, anzugeben.

(4) Die Festlegung von Standards hat durch das Bundesamt für Wald zu erfolgen. Vor Beginn der Vergleichsprüfungen ist das Bundesamt für Wald beizuziehen. Die Anforderungen sind im Anhang V Z 3 festgelegt.

§ 8

Text

Zulassungszeichen

§ 8. (1) Das Zulassungszeichen für eine Zulassungseinheit von Ausgangsmaterial für „Ausgewähltes Vermehrungsgut“ besteht aus der Kurzbezeichnung der Baumart, der Nummer des Bestandes, der Nummer des Herkunftsgebietes, der Kurzbezeichnung der Höhenstufe und dem Seehöhenbereich.

(2) Das Zulassungszeichen für eine Zulassungseinheit von Ausgangsmaterial für „Qualifiziertes und Geprüftes Vermehrungsgut“ besteht

1.

bei Samenplantagen aus der Kurzbezeichnung der Baumart, der Kurzbezeichnung „P“, der Nummer der Plantage, der Nummern der Herkunftsgebiete und der Kurzbezeichnung der Höhenstufen;

2.

bei Familieneltern aus der Kurzbezeichnung der Baumart, der Kurzbezeichnung „F“, der Nummer der Familieneltern und der Kurzbezeichnung des Gebietes, das für die Herkunft der Bäume kennzeichnend ist;

3.

bei Klonen aus dem Buchstaben „A“, der Kurzbezeichnung der Baumart, dem Namen des Klons, der laufenden Nummer, der Codenummer des Bundeslandes und dem Jahr der Zulassung;

4.

bei Klonmischungen aus dem Buchstaben „A“, der Kurzbezeichnung der Baumart, dem Namen der Klonmischung, der Codenummer des Bundeslandes und dem Jahr der Zulassung.

(3) Das Zulassungszeichen für eine Zulassungseinheit von Ausgangsmaterial für „Geprüftes Vermehrungsgut“ besteht bei Erntebeständen aus dem Zulassungszeichen des Ausgangsmaterials, das geprüft wurde.

(4) Das Zulassungszeichen für die Kategorie „quellengesichert“ besteht aus der Kurzbezeichnung der Baumart, der Nummer des Herkunftsgebietes und der Kurzbezeichnung der Höhenstufe.

(5) Das Zulassungszeichen für Wildlinge der Kategorie „quellengesichert“ besteht aus der Kurzbezeichnung der Baumart, dem Großbuchstabe „W“, der Nummer des Herkunftsgebietes und der Kurzbezeichnung der Höhenstufe.

(6) Das Zulassungszeichen für Wildlinge der Kategorie „ausgewählt“ besteht aus der Kurzbezeichnung der Baumart, dem Großbuchstabe „W“, der Nummer des zugelassenen Bestandes, der Nummer des Herkunftsgebietes und der Kurzbezeichnung der Höhenstufe.

§ 9

Text

Nationale Liste

§ 9. Die Nationale Liste hat folgende Angaben zu enthalten:

Mitgliedstaat, Baumart, Kategorie, Zulassungszeichen, Herkunftsgebiet, Breitengrad, Längengrad, Seehöhe, Ausgangsmaterial, Fläche, Ursprung, Ursprung für nicht autochthones Ausgangsmaterial, Verwendungszweck und Anmerkungen.

§ 10

Text

Mindesterfordernisse bei der Gewinnung von Saatgut

§ 10. (1) In Erntebeständen sind bei den Baumarten Abies alba, Fagus sylvatica, Larix decidua, Picea abies, Pinus cembra, Pinus nigra, Pinus sylvestris, Quercus petraea und Quercus robur mindestens je 20 Bäume, bei Saatgut mit der Zusatzbezeichnung „Erhöhte genetische Vielfalt“ mindestens je 50 Bäume zu beernten.

(2) In Erntebeständen und Saatgutquellen der nicht im Abs. 1 zitierten Baumarten sind mindestens je zehn Bäume, bei Saatgut mit der Zusatzbezeichnung „Erhöhte genetische Vielfalt“ mindestens je 25 Bäume zu beernten.

(3) In Klonsamenplantagen ist eine Beerntung nur zulässig, wenn mindestens die Hälfte der Klone fruchtet.

(4) In Sämlingssamenplantagen ist eine Beerntung nur zulässig, wenn die Hälfte der Sämlingsnachkommenschaften fruchtet.

(5) In Klonsamenplantagen sind mindestens 20 Klone, in Sämlingssamenplantagen mindestens 20 Einzelbaumnachkommenschaften, bei Familieneltern mindestens 20 Bäume zu beernten. Bei Saatgut mit der Zusatzbezeichnung „Erhöhte genetische Vielfalt“ erhöht sich diese Mindestanzahl auf 50.

§ 11

Text

Umfang und Beschaffenheit der Probe bei der Gewinnung von Saatgut

§ 11. (1) Anlässlich der Ernte von Saatgut in Erntebeständen der Kategorien „ausgewählt“ und „geprüft“ hat der Ernteunternehmer von jedem beernteten Baum der in Abs. 3 genannten Arten eine Probe zu nehmen und diese für jeden Baum getrennt mit dem Stammzertifikat an das Bundesamt für Wald einzusenden.

(2) Bei Klonsamenplantagen ist von jedem Klon eine Probe zu entnehmen, bei Sämlingssamenplantagen von je einem Individuum aller beernteten Einzelbaumnachkommenschaften.

(3) Die Mindestmenge der Probe je Baum hat zu betragen:

1.

Abies alba und Picea abies …………………………………………….

1

Zapfen

2.

Larix decidua, Pinus cembra, Pinus nigra, Pinus sylvestris und Pseudotsuga menziesii …………………………………………………

3

Zapfen

3.

Alnus glutinosa und Alnus incana ……………………………………..

5

Zäpfchen

4.

Quercus spp. und Castanea sativa……

10

Samen

5.

Acer platanoides, Acer pseudoplatanus, Carpinus betulus, Fagus sylvatica, Fraxinus angustifolia, Fraxinus excelsior, Prunus avium, Robinia pseudoacacia, Tilia cordata und Tilia platyphyllos…….……..

20

Samen

6.

Betula pendula und Betula pubescens…………………………..….….

5

Kätzchen

7.

Abies grandis…………………………………………………………..

1

Zapfen

 

§ 12

Text

Stammzertifikat

§ 12. (1) Inhalt und Form des Stammzertifikats sind in Anhang VIII Teil A, B und C festgelegt.

(2) Das Stammzertifikat ist für jede Sendung in vierfacher, verschiedenfarbiger Ausfertigung auszustellen:

1.

weiß für den ersten Bestimmungsort (Verarbeitungsbetrieb, Klenge),

2.

rosa für das Bundesamt für Wald,

3.

gelb für die Bezirksverwaltungsbehörde und

4.

blau für den Waldbesitzer.

§ 13

Text

In-Verkehr-Bringen von Klonmischungen mit festgelegten Anteilen von Klonen

§ 13. Die einzelnen Klone sind möglichst gut zu durchmischen. Der Mischungsanteil der einzelnen Klone darf höchstens um ein Zehntel seines angegebenen Mischungsanteils abweichen. Die Klonmischung darf auf dem Etikett keinen Hinweis auf die Einzelklone enthalten.

§ 14

Text

In-Verkehr-Bringen von Klonmischungen mit nicht festgelegten Anteilen von Klonen

§ 14. (1) Eine Krisenzeit der Unterversorgung mit zugelassenem Saatgut liegt vor, wenn der laufende Bedarf zur Versorgung eines oder mehrerer Herkunftsgebiete und Höhenstufen infolge ungenügender Fruktifikation der Waldbäume, fehlender Saatgutvorräte und mangelnder Eignung anderer verfügbarer Herkünfte nicht abgedeckt werden kann und dieser Mangel nicht durch Unterlassung rechtzeitiger Vorsorge (Saatgutbeerntung, Saatguteinlagerung) oder Veräußerung von Pflanzgut verursacht wurde.

(2) Vermehrungsgut darf als Klonmischung mit nicht festgelegten Anteilen von Klonen nur dann in Verkehr gebracht werden, wenn es mit dem Bewilligungsnachweis gekennzeichnet ist und in den Betriebsbüchern des Forstpflanzenbetriebes die vorgeschriebene Vermehrung lückenlos nachgewiesen wird.

§ 15

Text

Anforderungen an die äußere Beschaffenheit

§ 15. Die Anforderungen an die äußere Beschaffenheit sind im Anhang VII Teil A bis E festgelegt.

§ 16

Text

Verkehrsbeschränkungen

§ 16. „Quellengesichertes Vermehrungsgut“ aus anderen Mitgliedstaaten der Baumarten Abies alba, Acer pseudoplatanus, Alnus glutinosa, Fagus sylvatica, Fraxinus excelsior, Larix decidua, Larix kaempferi, Picea abies, Picea sitchensis, Pinus cembra, Pinus nigra, Pinus sylvestris, Prunus avium, Pseudotsuga menziesii, Quercus petraea, Quercus robur, Quercus rubra und Tilia cordata darf im Bundesgebiet nicht an den Endverbraucher abgegeben werden.

§ 17

Text

Verbringung von Vermehrungsgut mit „weniger strengen Anforderungen“ aus anderen Mitgliedstaaten

§ 17. (1) Vermehrungsgut, das nicht den Kategorien „quellengesichert“, „ausgewählt“, „qualifiziert“ oder „geprüft“ entspricht, darf nur mit Bewilligung des Bundesamtes für Wald in das Bundesgebiet verbracht werden.

(2) Für Vermehrungsgut gemäß Abs. 1 ist eine Bewilligung zu erteilen, wenn es

1.

der Behebung von vorübergehenden Schwierigkeiten mit der allgemeinen Versorgung von Vermehrungsgut der Kategorien „quellengesichert“, „ausgewählt“, „qualifiziert“ oder „geprüft“ dient und

2.

für den Anbau im Bundesgebiet oder in bestimmten Gebieten geeignet ist und keinen ungünstigen Einfluss auf den Wald oder die Forstwirtschaft im Bundesgebiet befürchten lässt.

(3) Die Erteilung einer Bewilligung gemäß Abs. 1 ist beim Bundesamt für Wald zu beantragen. Der Antrag hat die für die Entscheidung und für die Beurteilung der Sendung erforderlichen Angaben zu enthalten.

(4) Die Bewilligung ist befristet und mit Auflagen oder Bedingungen zu erteilen, wenn dies zur Sicherung der Einhaltung der Bestimmungen des Forstlichen Vermehrungsgutgesetzes 2002 erforderlich ist.

(5) Die Vorschreibungen gemäß Abs. 4 hat der Veräußerer des Vermehrungsgutes jedem Erwerber bei der Veräußerung nachweislich mitzuteilen.

(6) Liegen die Voraussetzungen für das Verbringen nicht vor, hat der Verfügungsberechtigte die Sendung aus dem Bundesgebiet zu verbringen. Ist das nicht möglich oder lehnt dies der Verfügungsberechtigte ab, so hat das Bundesamt für Wald die Sendung als verfallen zu erklären und, soweit eine den Vorschriften des Forstlichen Vermehrungsgutgesetzes 2002 entsprechende Verwertung nicht möglich ist, auf Kosten des Verfügungsberechtigten vernichten zu lassen.

§ 18

Text

Anforderungen an die Saatgutprüfung

§ 18. (1) Die Forstsaatgutprüfung muss von Labors durchgeführt werden, die vom Bundesamt für Wald mit Bescheid zugelassen wurden. Das Bundesamt für Wald führt das amtliche Register und weist dem Labor eine Registriernummer zu. Soweit dies zur Sicherung der Einhaltung der Vorschriften dieser Verordnung erforderlich ist, sind Bedingungen und Auflagen vorzuschreiben.

(2) Die Zulassung von Labors mit Sitz im Inland ist beim Bundesamt für Wald zu beantragen. Das Bundesamt für Wald hat Labors mit Bescheid zuzulassen, wenn die Voraussetzungen gemäß Abs. 4 vorliegen. Als zugelassen gelten Labors in Mitgliedstaaten, sofern es sich um amtliche oder amtlich zugelassene Labors handelt und die Forstsaatgutprüfung nach international anerkannten Verfahren (ISTA-Vorschriften) durchgeführt wird.

(3) Der Antrag hat mindestens zu enthalten:

1.

den Namen oder die Firma und die Anschrift des Antragssteller,

2.

Art und Umfang der Tätigkeiten, für die der Antragsteller die Zulassung oder Eintragung in das amtliche Register anstrebt,

3.

gegebenenfalls die Betriebsnummer nach dem Forstlichen Vermehrungsgutgesetz 2002, BGBl. I Nr. 110/2002, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 86/2009.

(4) Dem Antrag sind alle Unterlagen anzuschließen, mit denen ein Labor glaubhaft machen kann, dass die von seinem Personal angewandten technischen Verfahren und Methoden geeignet sind, die nach dem Forstlichen Vermehrungsgutgesetz 2002, BGBl. I Nr. 110/2002, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 86/2009, erforderlichen Untersuchungen durchzuführen, und es über eine technische Mindestausstattung verfügt, die dem aktuellen Stand der Labortechnik entspricht. Beabsichtigt ein Labor eine andere Tätigkeit als jene auszuüben, für die die Zulassung erteilt wurde, so ist ein neuerlicher Antrag auf Zulassung zu stellen.

(5) Das Forstsamenlabor im Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft gilt als zugelassen.

§ 20

Text

Meldeverpflichtung bei Verbringen in einen anderen Mitgliedstaat

§ 20. Forstsamen- und Forstpflanzenbetriebe haben das Verbringen von forstlichem Vermehrungsgut in einen anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union innerhalb von einem Monat nach durchgeführter Lieferung durch Übersendung einer Kopie des Dokuments des Lieferanten an das Bundesamt für Wald zu melden.

§ 21

Text

Betriebskontrollen

§ 21. (1) Die Forstsamen- und Forstpflanzenbetriebe sowie Ernteunternehmer sind wie folgt zu kontrollieren:

1.

Verarbeitungsbetriebe mindestens einmal jährlich;

2.

Forstpflanzenbetriebe mindestens einmal innerhalb von drei Jahren;

3.

Forstsamenhandlungen mindestens einmal jährlich,

4.

Forstpflanzenhandlungen mindestens einmal jährlich und

5.

Ernteunternehmer je nach Beerntungsintensität.

(2) Bei der Kontrolle sind Kontrollberichte anzufertigen und standardisierte Prüflisten zu verwenden. Die Prüflisten werden vom Bundesamt für Wald erstellt.

§ 22

Text

Anwendbarkeit der Bestimmungen anderer Rechtsvorschriften

§ 22. Verweise in dieser Verordnung auf andere Rechtsvorschriften sind als Verweis auf die jeweils geltende Fassung zu verstehen.

§ 23

Text

Aufhebung von Rechtsvorschriften

§ 23. Mit In-Kraft-Treten dieser Verordnung werden die Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft über forstliches Vermehrungsgut, BGBl. Nr. 512/1996, und die Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft über forstliches Vermehrungsgut (Forstsaatgutverordnung), BGBl. Nr. 627/1975, aufgehoben.

§ 24

Text

In-Kraft-Treten

§ 24. Diese Verordnung tritt mit 1. Jänner 2003 in Kraft.

Anl. 1

Text

Anhang I

LISTE DER BAUMARTEN UND KÜNSTLICHEN HYBRIDEN

 

Abies alba Mill.

Pinus canariensis C. Smith

Abies cephalonica Loud.

Pinus cembra L.

Abies grandis Lindl.

Pinus contorta Loud.

Abies pinsapo Boiss.

Pinus halepensis Mill.

Acer platanoides L.

Pinus leucodermis Antoine

Acer pseudoplatanus L.

Pinus nigra Arnold

Alnus glutinosa Gaertn.

Pinus pinaster Ait.

Alnus incana Moench.

Pinus pinea L.

Betula pendula Roth

Pinus radiata D. Don

Betula pubescens Ehrh.

Pinus sylvestris L.

Carpinus betulus L.

Populus spp. und künstliche Hybriden zwischen diesen Arten

Castanea sativa Mill.

Prunus avium L.

Cedrus atlantica Carr.

Pseudotsuga menziesii Franco

Cedrus libani A. Richard

Quercus cerris L.

Fagus sylvatica L.

Quercus ilex L.

Fraxinus angustifolia Vahl.

Quercus petraea Liebl.

Fraxinus excelsior L.

Quercus pubescens Willd.

Larix decidua Mill.

Quercus robur L.

Larix x eurolepis Henry

Quercus rubra L.

Larix kaempferi Carr.

Quercus suber L.

Larix sibirica Ledeb.

Robinia pseudoacacia L.

Picea abies Karst.

Tilia cordata Mill.

Picea sitchensis Carr.

Tilia platyphyllos Scop

Pinus brutia Ten.

 

 

Anl. 2

Text

Anhang II

MINDESTANFORDERUNGEN FÜR DIE ZULASSUNG VON AUSGANGSMATERIAL, DAS ZUR ERZEUGUNG VON VERMEHRUNGSGUT BESTIMMT IST, DAS ALS „QUELLENGESICHERT“ ZERTIFIZIERT WERDEN SOLL

1.

Bei dem Ausgangsmaterial muss es sich um eine Saatgutquelle oder einen Erntebestand in einem einzigen Herkunftsgebiet handeln.

2.

Die Saatgutquelle oder der Erntebestand müssen die vorgeschriebenen Kriterien erfüllen.

3.

Das Herkunftsgebiet, die Lage und die Höhenlage oder Höhezone des Ortes (der Orte), an dem (denen) das Vermehrungsgut gewonnen wird, sind anzugeben.

Es ist anzugeben, ob es sich bei dem Ausgangsmaterial um autochthones oder nichtautochthones Material oder um Material unbekannten Ursprungs handelt. Bei nichtautochthonem Ausgangsmaterial ist der Ursprung anzugeben, sofern er bekannt ist.

Anl. 3

Text

Anhang III

MINDESTANFORDERUNGEN FÜR DIE ZULASSUNG VON AUSGANGSMATERIAL, DAS ZUR ERZEUGUNG VON VERMEHRUNGSGUT BESTIMMT IST, DAS ALS „AUSGEWÄHLT“ ZERTIFIZIERT WERDEN SOLL

Allgemeines: Der Erntebestand wird im Hinblick auf den genannten besonderen Zweck, für den das Vermehrungsgut bestimmt sein soll, beurteilt, wobei den Kriterien 1 bis 11 je nach dem besonderen Zweck in gebührender Weise Rechnung zu tragen ist.

1.

Ursprung: Anhand von Dokumenten aus früherer Zeit oder anderer geeigneter Mittel ist festzustellen, ob es sich bei dem Erntebestand um autochthones, nichtautochthones Material oder um Material unbekannten Ursprungs handelt; bei nichtautochthonem Ausgangsmaterial ist der Ursprung anzugeben, falls er bekannt ist.

2.

Isolierung: Erntebestände müssen in ausreichender Entfernung von schlecht veranlagten Beständen derselben Arten oder von Beständen verwandter Arten oder Sorten stehen, die bei den betreffenden Arten einkreuzen können. Besondere Beachtung verdient diese Anforderung, wenn es sich bei den die autochthonen Bestände umgebenden Bestände um nichtautochthone Bestände oder um Bestände unbekannten Ursprungs handelt.

3.

Tatsächliche Bestandsgröße: Erntebestände müssen aus einer oder mehreren Gruppen von gut verteilten Bäumen bestehen, die so zahlreich sind, dass eine ausreichende gegenseitige Bestäubung gewährleistet ist. Zur Vermeidung unerwünschter Inzuchteffekte müssen ausgewählte Bestände eine hinreichende Anzahl und Verteilung von Einzelbäumen auf einer bestimmten Fläche aufweisen.

4.

Alter und Entwicklungsstand: Erntebestände müssen sich aus Bäumen zusammensetzen, deren Alter und Entwicklungsstand ohne weiteres die Ansprache der Auslesekriterien ermöglicht.

5.

Homogenität: Erntebestände müssen einen normalen Grad der individuellen Variation morphologischer Merkmale zeigen. Schlecht veranlagte Bäume sollten erforderlichenfalls entfernt werden.

6.

Angepasstheit: Die Angepasstheit an die im Herkunftsgebiet und in der Höhenstufe herrschenden ökologischen Bedingungen muss offensichtlich sein.

7.

Gesundheit und Widerstandsfähigkeit: Bäume in Erntebeständen müssen im allgemeinen frei von Schaderregerbefall und widerstandsfähig gegen ungünstige standörtliche und klimatische Bedingungen – ausgenommen Schäden durch Umweltverschmutzung – am Ort des Vorkommens sein.

8.

Volumenzuwachs: Für die Zulassung ausgewählter Erntebestände muss der Holzvolumenzuwachs normalerweise höher sein als der unter vergleichbaren ökologischen und Bewirtschaftungsbedingungen geltende Mittelwert.

9.

Holzqualität: Der Holzqualität ist Rechnung zu tragen; in einigen Fällen kann sie als wesentliches Kriterium herangezogen werden.

10.

Form und Habitus: Bäume in Erntebeständen müssen besonders gute morphologische Merkmale aufweisen, insbesondere Geradschaftigkeit und Schaftrundheit, guter Verzweigungsaufbau, Feinastigkeit und gute natürliche Astreinigung. Darüber hinaus muss der Anteil von Bäumen mit Zwieseln oder Drehwuchs gering sein.

11.

Zusatzbezeichnung „erhöhte genetische Vielfalt“: Bestände mit dieser Zusatzbezeichnung müssen hinsichtlich Größe, Gesundheit und Widerstandsfähigkeit, Natürlichkeit der Bestockung, Angepasstheit, Isolation und Bestäubungsverhältnisse besondere Anforderungen erfüllen.

Anl. 4

Text

Anhang IV

MINDESTANFORDERUNGEN FÜR DIE ZULASSUNG VON AUSGANGSMATERIAL, DAS ZUR ERZEUGUNG VON VERMEHRUNGSGUT BESTIMMT IST, DAS ALS „QUALIFIZIERT“ ZERTIFIZIERT WERDEN SOLL

1.

Samenplantagen

a)

Art, Ziel, Anzahl der Klone oder Familien, Kreuzungsplan und Anlageschema, Komponenten, Isolierung und Lage müssen gewährleisten, dass das erzeugte Saatgut der durchschnittlichen genetischen Qualität des Ausgangsmaterials, dem die Samenplantage entstammt, weitgehend entspricht. Diese Parameter sowie Änderung(en) sind vom Bundesamt für Wald zu genehmigen und zu registrieren.

2.

Familieneltern

a)

Die Eltern sind auf Grund ihrer überragenden Merkmale auszuwählen, wobei den Kriterien gemäß Z 1 b) besonders Rechnung zu tragen ist, oder aber wegen ihrer Kombinationseignung.

b)

Ziel, Kreuzungsplan und Bestäubungsmethode, Komponenten, Isolierung und Ort sowie jedwede Änderung dieser Parameter sind vom Bundesamt für Wald zu genehmigen und zu registrieren.

c)

Identität, Anzahl und Anteile der Eltern in einer Mischung sind vom Bundesamt für Wald zu genehmigen und zu registrieren.

d)

Bei Eltern, die zur Erzeugung künstlicher Hybriden bestimmt sind, ist der prozentuale Anteil von Hybriden am Vermehrungsgut in einer Analyse nachzuweisen.

3.

Klone

a)

Klone müssen anhand von Unterscheidungsmerkmalen, die vom Bundesamt für Wald zugelassen wurden, identifizierbar sein.

b)

Der Anbauwert von Einzelklonen ist anhand von Erfahrungswerten oder der Ergebnisse hinreichend langer Versuche festzusetzen.

c)

Ausgangsindividuen (Ortet) zur Erzeugung von Klonen sind auf Grund ihrer überragenden Merkmale auszuwählen, wobei den Kriterien gemäß Z 1 b) besonders Rechnung zu tragen ist.

(Anm.: lit. d aufgehoben durch BGBl. II Nr. 27/2012)

4.

Klonmischungen

a)

Die Klone der Mischung müssen einzeln beschrieben und bezeichnet werden.

b)

Klonmischungen müssen die Anforderungen der vorstehenden Ziffer 3 erfüllen.

c)

Identität, Anzahl und Anteile der enthaltenen Klone einer Mischung sowie die Auslesemethode und die Ausgangsklone sind vom Bundesamt für Wald zu genehmigen und zu registrieren.

d)

Die Mindestanzahl je Klonmischung hat zu betragen:

1.

für Abies alba, Acer pseudoplatanus, Alnus glutinosa, Fagus sylvatica, Fraxinus excelsior, Larix decidua, Picea abies, Pinus cembra, Pinus nigra, Pinus sylvestris, Quercus petraea, Quercus robur und Tilia cordata

40 Klone

2.

für Betula pendula, Betula pubescens, Prunus avium und Robinia pseudoacacia

3 Klone

3.

für weitere im Anhang I angeführte Baumarten mit Ausnahme von Populus spp. und künstlichen Hybriden zwischen diesen Arten

20 Klone

 

Anl. 5

Text

Anhang V

MINDESTANFORDERUNGEN FÜR DIE ZULASSUNG VON AUSGANGSMATERIAL, DAS ZUR ERZEUGUNG VON VERMEHRUNGSGUT BESTIMMT IST, DAS ALS „GEPRÜFT“ ZERTIFIZIERT WERDEN SOLL

1.

ANFORDERUNGEN FÜR ALLE PRÜFUNGEN

a)

Allgemeines

Das Ausgangsmaterial muss die entsprechenden Anforderungen gemäß den Anhängen III oder IV erfüllen.

Die Prüfungen für die Zulassung von Ausgangsmaterial werden gemäß international anerkannten Verfahren vorbereitet, konzipiert, durchgeführt und ausgewertet. Bei Vergleichsprüfungen ist das zu prüfende Vermehrungsgut mit einer oder möglichst mit einem oder besser mehreren zugelassenen oder vorausgewählten Standards zu vergleichen.

b)

Prüfmerkmale

i)

Die Prüfungen müssen zur Bewertung bestimmter Merkmale konzipiert sein, die für jede Prüfung anzugeben sind;

ii)

Kriterien wie Angepasstheit, Wüchsigkeit, biotische und abiotische Faktoren ist besonders Rechnung zu tragen. Darüber hinaus sind noch weitere Merkmale, die im Hinblick auf den geplanten besonderen Zweck als wichtig erachtet werden, in bezug auf die am Ort der Prüfung herrschenden ökologischen Bedingungen zu bewerten.

c)

Dokumentation

Über die Prüforte sind Aufzeichnungen zu führen, die Aufschluss geben über standörtliche und klimatische Bedingungen, Boden, Vornutzung, Bestandsbegründung, Bewirtschaftung und Schäden durch abiotische/biotische Faktoren; diese Aufzeichnungen sind dem Bundesamt für Wald zur Verfügung zu stellen. Das Alter des Materials und die Ergebnisse zum Zeitpunkt der Prüfung sind beim Bundesamt für Wald aufzuzeichnen.

d)

Versuchsanstellung

i)

Jede Stichprobe von Vermehrungsgut muss, soweit es die Art des Pflanzguts gestattet, in derselben Weise angezogen, ausgepflanzt und gepflegt werden.

ii)

Jeder Versuch ist nach einem anerkannten statistischen Prinzip unter Verwendung einer hinreichenden Zahl von Bäumen anzulegen, damit die individuellen Merkmale jeder zu prüfenden Komponente gemessen werden können.

e)

Auswertung und Gültigkeit der Ergebnisse

i)

Die Versuchsergebnisse werden mit Hilfe international anerkannter statistischer Verfahren ausgewertet; die Ergebnisse sind für jedes geprüfte Merkmal anzugeben.

ii)

Die Versuchsmethode und die erzielten Einzelergebnisse sind frei zugänglich zu machen.

iii)

Zu dem Gebiet der mutmaßlichen Angepasstheit innerhalb des Landes, in dem der Versuch durchgeführt wurde, sowie zu den Merkmalen, die möglicherweise seinen Anbauwert begrenzen, ist ebenfalls Stellung zu nehmen.

iv)

Stellt sich bei dem Versuch heraus, dass das Vermehrungsgut nicht mindestens die Merkmalausprägungen des Ausgangsmaterials oder die gleiche Widerstandsfähigkeit gegenüber Schaderregern mit wirtschaftlicher Bedeutung aufweist wie das Ausgangsmaterial, so ist solches Vermehrungsgut zu verwerfen.

2.

ANFORDERUNGEN AN DIE GENETISCHE PRÜFUNG DER KOMPONENTEN DES AUSGANGSMATERIALS

a)

Die Komponenten des folgenden Ausgangsmaterials können einer genetischen Prüfung unterzogen werden: Samenplantagen, Familieneltern, Klone und Klonmischungen.

b)

Dokumentation

Für die Zulassung von Ausgangsmaterial ist folgende zusätzliche Dokumentation erforderlich:

i)

Identität, Ursprung und Abstammung der bewerteten Komponenten;

ii)

Kreuzungsplan zur Erzeugung des der Prüfung unterzogenen Vermehrungsguts.

c)

Prüfverfahren

Folgende Anforderungen sind zu erfüllen:

i)

Der genetische Wert jeder Komponente ist an zwei oder mehr Prüforten zu schätzen, von denen mindestens einer Umweltbedingungen aufweist, die für die vorgesehene Verwendung des Vermehrungsguts relevant sind.

ii)

Die geschätzte Überlegenheit des in den Verkehr zu bringenden Vermehrungsguts ist auf der Grundlage dieses genetischen Werts und des speziellen Kreuzungsplans zu ermitteln.

iii)

Bewertungsprüfungen und genetische Bewertungen sind vom Bundesamt für Wald zuzulassen.

d)

Auswertung

i)

Die geschätzte Überlegenheit des Vermehrungsguts ist im Verhältnis zu einem Standard für ein Merkmal oder eine Gruppe von Merkmalen zu berechnen.

ii)

Für jedes wichtige Merkmal ist festzustellen, ob der geschätzte genetische Wert des Vermehrungsguts niedriger ist als der des Standards.

3.

ANFORDERUNGEN AN VERGLEICHSPRÜFUNGEN VON VERMEHRUNGSGUT

a)

Beprobung von Vermehrungsgut

i)

Die Stichprobe des Vermehrungsguts für Vergleichsprüfungen muss hinreichend repräsentativ sein für das von dem zugelassenen Ausgangsmaterial stammenden Vermehrungsgut.

ii)

Generativ erzeugtes Vermehrungsgut für Vergleichsprüfungen muss

-

in Jahren mit ausreichender Blüte und gutem Frucht-/Samenansatz geerntet worden sein; künstliche Bestäubung ist zulässig;

-

mit Methoden geerntet worden sein, bei denen sichergestellt ist, dass die gewonnenen Stichproben repräsentativ sind.

b)

Standards

i)

Die Leistungsfähigkeit der zu Vergleichsprüfungen verwendeten Standards sollte nach Möglichkeit bereits lange genug in dem Prüfungsgebiet bekannt sein. Die Standards sollen im Prinzip für Material repräsentativ sein, das sich bei Versuchsbeginn und unter den ökologischen Bedingungen, für das es zur Zertifizierung vorgeschlagen wurde, bereits als nützlich für die Forstwirtschaft erwiesen hat. Sie sollen nach Möglichkeit aus Beständen stammen, die nach dem Kriterium des Anhangs III ausgewählt wurden, oder aber von Ausgangsmaterial, das zur Erzeugung von Ausgangsmaterial der Kategorie „geprüft“ durch das Bundesamt für Wald zugelassen wurde.

ii)

Zur Vergleichsprüfung künstlicher Hybriden müssen nach Möglichkeit beide Eltern durch Standards vertreten sein.

iii)

Nach Möglichkeit sind verschiedene Standards zu verwenden. Soweit möglich und gerechtfertigt, können Standards durch das am besten geeignete in der Prüfung vertretene Material oder einen Mittelwert der in der Prüfung vertretenen Komponenten ersetzt werden.

iv)

Die gleichen Standards sollen in allen Prüfungen über eine möglichst große Vielfalt von Standortbedingungen verwendet werden.

c)

Auswertung

i)

Für mindestens ein wichtiges Merkmal ist eine statistisch signifikante Überlegenheit gegenüber den Standards nachzuweisen.

ii)

Es ist eindeutig erkennbar anzugeben, ob es wichtige wirtschaftliche oder ökologische Merkmale gibt, bei denen erheblich schlechtere Ergebnisse erzielt werden als im Falle der Standards; ihre Auswirkungen müssen durch vorteilhafte Merkmale ausgeglichen werden.

4.

VORLÄUFIGE ZULASSUNG

Die frühzeitige Bewertung junger Versuchsstadien kann als Grundlage für die vorläufige Zulassung dienen. Die auf Grund einer frühzeitigen Bewertung angenommene Überlegenheit ist innerhalb von längstens zehn Jahren zu überprüfen.

5.

FRÜHTESTS

Für die vorläufige oder die endgültige Zulassung kann das Bundesamt für Wald Versuche in Baumschulen, Gewächshäusern und Laboratorien anerkennen, wenn nachgewiesen werden kann, dass zwischen dem gemessenen Merkmal und den Merkmalen, wie sie normalerweise in forstlichen Feldversuchen geprüft worden wären, ein enger Zusammenhang besteht. Die anderen zu prüfenden Merkmale müssen die Anforderungen von Ziffer 3 erfüllen.

Anl. 6

Text

Anhang VI

KATEGORIEN FÜR DAS IN-VERKEHR-BRINGEN VON VERMEHRUNGSGUT VON VERSCHIEDENEN ARTEN VON AUSGANGSMATERIAL

 

Art des Ausgangsmaterials

Kategorien forstlichen Vermehrungsguts (Etikettfarbe, wenn farbiges Etikett oder farbiges Dokument verwendet wird)

Quellengesichert
(gelb)

Ausgewählt
(grün)

Qualifiziert
(rosa)

Geprüft
(blau)

Saatgutquelle

×

 

 

 

Erntebestand

×

×

 

×

Samenplantage

 

 

×

×

Familieneltern

 

 

×

×

Klon

 

 

×

×

Klonmischung

 

 

×

×

 

Anl. 7

Text

Anhang VII

TEIL A

Anforderungen an Partien von Früchten und Samen der in Anhang I angeführten Arten

1.

Partien von Früchten und Samen der in Anhang I angeführten Arten dürfen nur in den Verkehr gebracht werden, wenn die Partien von Früchten bzw. Samen eine Artreinheit von mindestens 99% aufweisen.

2.

Unbeschadet der Ziffer 1 ist im Falle eng verwandter, in Anhang I angeführter Arten mit Ausnahme künstlicher Hybriden die Artreinheit der Partie von Früchten oder Samen anzugeben, wenn sie weniger als 99% beträgt.

TEIL B

Anforderungen an Pflanzenteile der in Anhang I angeführten Arten und künstlicher Hybriden

Pflanzenteile der in Anhang I angeführten Arten und künstlichen Hybriden müssen von handelsüblicher Beschaffenheit sein. Die handelsübliche Beschaffenheit wird anhand der allgemeinen Merkmale, des Gesundheitszustands und der geeigneten Größe bestimmt. Im Falle von Populus spp. kann angegeben werden, dass die in Anhang VII Teil C angeführten Zusatzanforderungen erfüllt sind.

TEIL C

Mindestanforderungen an die äußere Qualität von Vermehrungsgut von Populus spp., das durch Steckhölzer oder Setzstangen vermehrt wird

1.

Steckhölzer

a)

Steckhölzer, die einen der folgenden Mängel aufweisen, gelten nicht als von handelsüblicher Beschaffenheit:

ihr Holz ist über zwei Jahre alt;

sie tragen weniger als zwei gut ausgeprägte Knospen;

sie weisen Nekrosen oder andere schaderregerbedingte Schäden auf;

sie zeigen Anzeichen von Dürre, Überhitzung, Fäulnis oder Welke.

b)

Mindestabmessungen von Steckhölzern

Mindestlänge: 20 cm,

Mindestdurchmesser der Spitze                           EG-Klasse 1: 8 mm

                                                                      EG-Klasse 2: 10 mm

2.

Setzstangen

a)

Setzstangen, die einen der folgenden Mängel aufweisen, gelten nicht als von handelsüblicher Beschaffenheit:

ihr Holz ist über drei Jahre alt,

sie tragen weniger als fünf gut ausgeprägte Knospen,

sie weisen Nekrosen oder andere schaderregerbedingte Schäden auf,

sie zeigen Anzeichen von Dürre, Überhitzung, Fäulnis oder Welke,

sie weisen andere Verletzungen als Schnittwunden vom Formschnitt auf,

sie umfassen mehrere Triebe,

sie zeigen eine zu starke Triebkrümmung.

b)

Größenklassen für Setzstangen

 

Klasse

Minimaler Mittendurchmesser
(mm)

Mindesthöhe
(m)

nichtmediterrane Gebiete

N1

6

1,5

N2

15

3,00

mediterrane Gebiete

S1

25

3,00

S2

30

4,00

 

TEIL D

Anforderungen an Pflanzgut der in Anhang I angeführten Arten und künstlichen Hybriden

Das Pflanzgut muss von handelsüblicher Beschaffenheit sein. Die handelsübliche Beschaffenheit wird bestimmt anhand der allgemeinen Merkmale, des Gesundheitszustands, der Wüchsigkeit und der physiologischen Qualität.

TEIL E

Anforderungen an Pflanzgut, das in Regionen mit mediterranem Klima an den Endverbraucher abgegeben werden soll

Das Pflanzgut wird nur dann in Verkehr gebracht, wenn 95% jeder Partie von handelsüblicher Beschaffenheit sind.

1.

Pflanzgut, das einen der folgenden Mängel aufweist, gilt nicht als von handelsüblicher Beschaffenheit:

a)

Verletzungen außer Schnittwunden vom Auslichten oder Verletzungen auf Grund einer Beschädigung beim Ausheben,

b)

Mangel an Knospen, die einen Haupttrieb bilden könnten,

c)

mehrere Triebe,

d)

missgebildetes Wurzelsystem,

e)

Zeichen von Dürre, Überhitzung, Fäulnis, Welke oder sonstiger Schaderreger,

f)

ungleichmäßiger Wuchs.

2.

Größe der Pflanzen

 

Arten

Höchstalter
(Jahre)

Mindesthöhe
(cm)

maximale Höhe
(cm)

minimaler
Wurzelhals-
durchmesser
(mm)

Pinus halepensis

1
2

8
12

25
40

2
3

Pinus leucodermis

1
2

8
10

25
35

2
3

Pinus nigra

1
2

8
10

15
20

2
3

Pinus pinaster

1
2

7
15

30
45

2
3

Pinus pinea

1
2

10
15

30
40

3
4

Quercus ilex

1
2

8
15

30
50

2
3

Quercus suber

1

13

60

3

3.

Größe des Containers, sofern verwendet

 

Arten

Mindestvolumen des Topfes
(cm3)

Pinus pinaster

120

Sonstige Arten

200

 

Anl. 8a

Text

 

Anhang VIII A

STAMMZERTIFIKAT

für Vermehrungsgut von SAATGUTQUELLEN und ERNTEBESTÄNDEN

ÖSTERREICH

Zertifikat-Nr. EG: A/Bundesland/BFI

Nr./Jahr

Es wird bestätigt, dass das nachstehend beschriebene forstliche Vermehrungsgut erzeugt wurde:

1.

Baumart: ................................... botanischer Name: ......................................

2.

Art des Vermehrungsguts:

3. Vermehrungsgut – Kategorie:

4. Art des Ausgangsmaterials:

Saatgut

quellengesichert

Saatgutquelle

Pflanzenteile

ausgewählt

Erntebestand

Pflanzgut

geprüft

 

5.

Verwendungszweck:

forstlich ◻

nicht forstlich ◻

6.

ZULASSUNGSZEICHEN: ........................................................................................

7.

Autochthonie:

autochthon ◻

nicht autochthon ◻

unbekannt ◻

8.

Ursprung bei nicht autochthonem Material, falls bekannt: ........................................

9.

Herkunftsgebiet: ........................................................................................................

10.

Seehöhe in Meter: ..............................................................

11.

Reifejahr: ............................................................................

12.

Menge des Vermehrungsguts: ..... Anteil des reinen Saatguts an der Gesamtmenge: ca.....%

13.

Ist das Material, für das dieses Zertifikat ausgestellt wurde, Ergebnis der Teilung einer größeren Partie, für die bereits zuvor ein EG-Zertifikat ausgestellt wurde?

◻ ja

◻ nein

 

Nr. des Vorläufer-Zertifikats:

Menge der Anfangspartie:

 

14.

Dauer der Anzucht in einer Baumschule:

15.

Wurde bereits aus Samen erwachsenes Material nachfolgend vegetativ vermehrt?

ja ◻ nein ◻

 

Vermehrungsmethode: ....................... Anzahl der Vermehrungszyklen: ..............

16.

andere sachdienliche Angaben: ....................................................................

 

 

17.

Eigentümer der Zulassungseinheit:

18.

Katastralgemeinde:

19.

Revier/Waldort:

Abteilung/Parzellennr.:

20.

Anzahl der beernteten Bäume:

21.

Angaben zur genetischen Vielfalt:

erhöht

nicht erhöht

22.

Name und Anschrift des Ernteunternehmers:

23. erster Bestimmungsort
(Verarbeitungsbetrieb/Klenge):

Name und Anschrift
der amtlichen Stelle:

Stempel der amtlichen Stelle:

Name des zuständigen Beamten:

 

 

Datum:

Unterschrift:

 

Anl. 8b

Text

 

Anhang VIII B

STAMMZERTIFIKAT

für Vermehrungsgut von SAMENPLANTAGEN oder FAMILIENBESTÄNDEN

ÖSTERREICH

Zertifikat-Nr. EG: A/Bundesland/BFI

Nr./Jahr

Es wird bestätigt, dass das nachstehend beschriebene forstliche Vermehrungsgut erzeugt wurde:

1.

a) Botanischer Name: …………………………………………………..…………..……

 

b) Name des Ausgangsmaterials: ………………………………..………………..…….

 

(entsprechend der Angabe im Register)

2.

Art des Vermehrungsguts:

3. Vermehrungsgut – Kategorie:

4. Art des Ausgangsmaterials:

Saatgut

qualifiziert

Samenplantage

Pflanzenteile

geprüft

Familieneltern

Pflanzgut

 

 

5.

Verwendungszweck:

forstlich ◻

nicht forstlich ◻

6.

ZULASSUNGSZEICHEN: .........................................................................................................

7.

Autochthonie:

autochthon ◻

nicht autochthon ◻

unbekannt ◻

8.

Ursprung für nicht autochthones Material, falls bekannt: ..............................................................

9.

Herkunftsgebiet: ...................................................................................................................

10.

Saatgut aus:

offener Abblüte ◻

Zusatzbestäubung ◻

kontrollierte Bestäubung ◻

11.

Reifejahr: ............................................................................

12.

Menge des Vermehrungsguts: ........ Anteil des reinen Saatguts an der Gesamtmenge: ca. ......%

13.

Ist das Material, für das dieses Zertifikat ausgestellt wurde, Ergebnis der Teilung einer größeren Partie, für die bereits zuvor ein EG-Zertifikat ausgestellt wurde?

◻ ja

◻ nein

 

Nr. des Vorläufer-Zertifikats:

Menge der Anfangspartie:

 

14.

Dauer der Anzucht in einer Baumschule:

15. Anzahl der vertretenen Komponenten:

 

Familien …………………………………….

 

Klone ………………………….…………….

16.

Höhenlage bzw. Höhenzone des Standorts des Ausgangsmaterials: ..........................................

17.

Wurde das Ausgangsmaterial mit Hilfe gentechnischer Verfahren erzeugt? ja ◻ nein ◻

18.

Eigentümer der Zulassungseinheit:

 

Kreuzungsmethode ........

Prozentuale Zusammensetzung von Komponentenfamilien: ....

 

 

19.

Wurde bereits aus Samen erwachsenes Material weitervermehrt? ja ◻ nein ◻

 

Vermehrungsmethode: ...........................

Anzahl der Vermehrungszyklen: ..............

20.

andere sachdienliche Angaben:

21.

Eigentümer der Zulassungseinheit:

22.

Anzahl der beernteten Klone bzw. Einzelbaumnachkommenschaften:
(Ergebnisse der Blühbeobachtungen lt. Beilage)

22.

Name und Anschrift des Ernteunternehmers:

24. erster Bestimmungsort
(Verarbeitungsbetrieb/Klenge):

Name und Anschrift
der amtlichen Stelle:

Stempel der amtlichen Stelle:

Name des zuständigen Beamten:

 

 

Datum:

Unterschrift:

 

Anl. 8c

Text

 

Anhang VIII C

STAMMZERTIFIKAT

für Vermehrungsgut von KLONEN oder KLONMISCHUNGEN

ÖSTERREICH

Zertifikat-Nr. EG: A/Bundesland/BFI

-

Nr./Jahr

Es wird bestätigt, dass das nachstehend beschriebene forstliche Vermehrungsgut erzeugt wurde:

1.

a) Botanischer Name: .................................................................................................

 

b) Bezeichnung des Klons oder der Klonmischung: ………………………………

2.

Art des Vermehrungsguts:

3. Vermehrungsgut – Kategorie:

4. Art des Ausgangsmaterials:

Pflanzenteile

qualifiziert

Klon

Pflanzgut

geprüft

Klonmischung

5.

Verwendungszweck:

forstlich ◻

nicht forstlich ◻

6.

ZULASSUNGSZEICHEN: .............................................................................................

7.

Autochthonie:

autochthon ◻

nicht autochthon ◻

unbekannt ◻

8.

Ursprung des Ausgangsmaterials (für nicht autochthones Material, falls bekannt):...............

9.

Land und Gebiet der Herkunft oder des Standorts von Ausgangsmaterial: .....................

 

Herkunft: .........................................................................................................................

 

(Kurzbezeichnung)

10.

Wurde das Ausgangsmaterial mit Hilfe gentechnischer Verfahren erzeugt? ja ◻ nein ◻

11.

a) Vermehrungsmethode: …………………………….………………………………….

 

b) Zahl der Vermehrungszyklen: ……………………………………………………….

12.

Menge des Vermehrungsguts: …………………………………………………………...

13.

Ist das Material, für das dieses Zertifikat ausgestellt wurde, Ergebnis der Teilung einer größeren Partie, für die bereits zuvor ein EG-Zertifikat ausgestellt wurde?

◻ ja

◻ nein

 

Nr. des Vorläufer-Zertifikats:

Menge der Anfangspartie:

14.

Dauer der Anzucht in einer Baumschule:…………………………………………..

15.

für Klonmischungen:

 

Anzahl der Klone in der Mischung: ............. prozentualer Anteil der einzelnen Klone: .....

16.

andere sachdienliche Angaben: .

 

 

17.

Name und Anschrift des Lieferanten:

 

Name und Anschrift der amtlichen Stelle:

Stempel der amtlichen Stelle:

Name des zuständigen Beamten:

 

 

Datum:

Unterschrift:

 

Anl. 9

Text

ANHANG IX

HERKUNFTSGEBIETE ÖSTERREICHS

A. Allgemeines

Die Herkunftsgebiete entsprechen den nach forstökologischen Gesichtspunkten gefassten Wuchsgebieten des österreichischen Waldes, die Herkunftsregionen den Hauptwuchsgebieten.

Höhenstufen sind vertikale Klima- und Vegetationsgürtel und repräsentieren die höhenzonale Abfolge der natürlichen Waldgesellschaften. Ihre Abgrenzung erfolgt nach klimatisch-pflanzensoziologischen Merkmalen. Für statistische Zwecke werden Höhenstufen zu Höhengürtel zusammengefasst.

B. Höhengürtel und Höhenstufen

Höhengürtel

Höhenstufe

Tieflage

kollin (planar)
submontan

Mittellage

tiefmontan
mittelmontan
hochmontan

Hochlage

Tiefsubalpin
hochsubalpin

Kollin (planare) Stufe: Eichen-Hainbuchen- und Eichenwälder untergeordnet mit Buche, planar ohne Buche.

Submontane Stufe: Übergangsbereich zwischen kolliner und montaner Stufe. Eichen-Hainbuchenwälder mit Buche bzw. Buchenwälder mit Eiche und Hainbuche gemischt.

Montane Stufe: Im außeralpinen Bereich und in den Randalpen Buchen- und Fichten-Tannen-Buchenwälder.

Die Grenze zur subalpinen Stufe ist durch die obere Verbreitungsgrenze von Buche und Tanne markiert, wo diese Baumarten regional fehlen (Innenalpen) durch die Obergrenze des bestandesbildenden Auftretens von Bergahorn und Weißkiefer.

Die montane Stufe wird untergliedert in:

Tiefmontane Stufe: Buche befindet sich innerhalb ihres Verbreitungsgebietes im Optimum bzw. ist im Zwischenalpenbereich auf diese Stufe beschränkt. Tanne, Weißkiefer und Eiche sind beigemischt.

Mittelmontane Stufe: Im außeralpinen Bereich und in den Randalpen Kernzone des Fichten-Tannen-Buchenwaldes. Fichte ist mit natürlichen Mischungsanteilen vertreten.

Esche und Sommerlinde nahe ihrer oberen Verbreitungsgrenze.

Hochmontane Stufe: Buche innerhalb ihres Verbreitungsgebietes mit wechselnder Vitalität noch enthalten.

Tiefsubalpine Stufe: Fichtenwälder, mit Lärche und in den Innenalpen auch Zirbe gemischt. Wälder häufig aufgelockert mit charakteristischer Rottenstruktur. In den Innenalpen Weißkiefer vereinzelt noch vertreten.

In den Randalpen nur fragmentarisch ausgebildet und durch Latschenbestände ersetzt.

Hochsubalpine Stufe: In den Innen- und Zwischenalpen Lärchen-Zirbenwälder. In den Randalpen zumeist durch Latschengebüsche vertreten.

C. Herkunftsgebiete und Höhenstufen

Es werden 22 Herkunftsgebiete unterschieden, die zu statistischen Zwecken in neun Herkunftsregionen zusammengefasst sind.

Die Angaben der Seehöhen dienen der Information über die vorwiegende Spanne der vertikalen Erstreckung der Höhenstufen im bezeichneten Herkunftsgebiet, können jedoch nicht als alleiniges Kriterium für die Abgrenzung verwendet werden.

1.

Herkunftsregion Innenalpen

1.1

Herkunftsgebiet Innenalpen-Kontinentale Kernzone

Lage: Oberinntal von der Staatsgrenze bis Mötz, Kaunertal, Pitztal, Ötztal.

Umgrenzung:

Staatsgrenze – Kammlinie Samnaungruppe über Giggler Spitze – Talüberquerung westl. Tobadill, Parseierspitze – Kammlinie Lechtaler Alpen über Großbergjoch, Roßkarscharte, Steinkarspitze, Gr. Schlenkersp. – Muttekopf – Hahntennjoch – Falschkogel – Kammlinie bis Ostgipfel – Heiterwandhütte – Schafkopf – Sinnesjoch – Sinnesegg – Unterer Sießekopf – Talüberquerung südl. Nassereith – entlang Bundesstraße bis Kt. 828 – Rauhtal – Sternanger – Auf dem Horn – Grünberg – Mötz – Staudach – Stadligerberg – Predigtstuhl – Pirchkogel – Kühtai – Gaiskogel – Hauptkamm Stubaier Alpen – Staatsgrenze.

Höhenstufen:

 

Tieflage

submontan

- 900 (1 000) m

Mittellage

tiefmontan

900-1 100 m

 

 

mittelmontan

1 100-1 400 m

 

 

hochmontan

1 400-1 700 (1 850) m

Hochlage

tiefsubalpin

(1 500) 1 700-2 000 (2 100) m

 

hochsubalpin

(1 750) 2 000-2 300 m

 

 

1.2

Herkunftsgebiet Subkontinentale Innenalpen – Westteil

Lage:

Areal 1:

Panzen – Stanzertal.

 

Areal 2:

Nordtiroler Zentralalpen östlich ab Stubaital, Osttiroler Zentralalpen, Oberes Mölltal.

Umgrenzung:

Areal 1:

Staatsgrenze, Gr. Piz Buin – Bielerhöhe – Landesgrenze – Schindlerspitze – Lisunspitze – Kammlinie Lechtaler Alpen – Parseierspitze – Talübergang westl. Tobadill – Giggler Spitze – Kammlinie Samnaungruppe – Staatsgrenze;

Areal 2:

Staatsgrenze, Zuckerhüttl – Hauptkamm Stubaier Alpen – Gaiskogel – Kühtai – Pirchkogel – Predigtstuhl – Stadligerberg – Staudach – Mötz – Sassberg – Fiechter Köpfl – Überquerung Inn südwestl. Telfs – südl. Pfaffenhofen – Lände – Fritzens – Pollingberg – Kt. 879 – südl. Eben – westl. Rangger Wiesen – Völsinger Wiesen – Berchtesgaden Ailing – Überquerung Melach bei Au – Trogerhof – Pafnitz – Kalchgruben – südl. Götzens – südl. Raitis – entlang Sill flussaufwärts – Überquerung Brennerautobahn A13 nördl. Ahrn/Gde. Patsch – Igls – südl. Sistrans – südl. Rinn – südl. Tulfes – südl. Volders – südl. Wattens – südl. Weer – Kt. 667 – Zalln – Nonsberg – Gilfert – Rastkogel – Penken – Obere Stalleben – nördl. Finkenberg – südl. Mayrhofen – Steinerkogelhaus – Laberg – Hochfeld – Heimjoch – Überquerung Gerlosbach – Erlach – Karspitze – Kreuzjoch – Hauptkamm Kitzbüheler Alpen bis Ochsenkopf – Landesgrenze nach Süden bis Staatsgrenze;

Areal 3:

Staatsgrenze, Dreiherrnspitze – Landesgrenze (Venediger Gruppe) bis Hoher Sonnblick – Alteck – Weißseekopf – Sonnkopf – Schobertörl – Sadnig – Hochgrubenkopf – Hochnase – Haselwand – Ledererwiesen – Steiner Wand – Talüberquerung nördl. Winklern – Auernig – Straßkopf – Roßbichl – Mitteregg – Überquerung Debanbach nördl. Nußdorfer Alm – Schleinitz – Alkuser Rotspitze – Hochschober – Kegelstein – Klauskofel – Überquerung Iseltal bei Unterpeischlach/Kt. 797 – Rudnig – Bockstein – Beim Kreuz – Gölbner – Kropfkarscharte – Glinzzipf – Überquerung Villgratenbach – Thurntaler – Hochrast, Staatsgrenze.

 

Höhenstufen:

Tieflage

submontan

- 850 (950) m

 

Mittellage

tiefmontan

850-1 100 m

 

 

mittelmontan

1 100-1 400 m

 

 

hochmontan

1 400-1 700 (1 850) m

Hochlage

tiefsubalpin

(1 500) 1 700-1 950 (2 050) m

 

hochsubalpin

(1 650) 1 950-2 200 (2 300) m

 

1.3

Herkunftsgebiet Subkontinentale Innenalpen – Ostteil

Lage:

Hohe Tauern (Salzburger Seite zur Gänze, Kärntner Seite ab Schareck), Lungau, oberes Murtal.

Umgrenzung:

Staatsgrenze, Dreiecker – Landesgrenze bis Geißstein – Leitenkogel – Sommertor – Kammlinie Kitzbüheler Alpen bis Schmittenhöhe – Dürnberger Eck – Dürnberg – Überquerung Salzach bei Fürth – Maiskogel – Schoppachhöhe – Eder Grundalm/Kt. 1420 – Gletscherbahnen Kaprun – Roßkopf – Brandlscharte – Kammlinie bis Brennstein – Peilstein – Walcher Grundalm – Überquerung Fuscher Ache bei Ferleiten – Foislhütte Hochgamsburg – Kasereck – Guteben – Wasserfall Sulzbach – Langweidkogel – Auf der Scheiben – Kösslriß – entlang Südseite Salzachtal flussabwärts (Thannberg, Höf, Kt. 978) – entlang Landesstr. bis Rauris – Grubereck – Bernkogel – Rauchkögerl – Drei Waller Kapelle – Überquerung Gasteiner Ache – Lindlreit – flussabwärts entlang Salzachtal – südl. Niederuntersberg – Obergaßalm/Kt. 1553 – Sonntagskogel – Gabel – Penkkopf, Gründegg – Draugstein – Scheibenkogel – Raucheck – Kammlinie Radstädter Tauern, Wildkarkopf bis Gamsleitenspitz – Obertauern – Plattenspitz – Hundskogel – Roßkogel – Meregg – Landesgrenze bis Waldhorn – Wildlochhöhe, Spateck – Hopfgarteneben – Überquerung Schwarzenseebach – Kleine Kesselspitze – Kt. 1774 – Kleiner Knallstein – Großer Knallstein – Steinkarlscharte – Badstubenspitz – Scheiben – Überquerung des Großsölkbaches – Mitterkar – Ahornkogel – Überquerung Donnersbach – Kollerriegel – Karlspitze – Großer Rotbühel – Kreuzberg – Breiteckkoppe – Gangkogel – Eiskarspitz Kammlinie Wölzer Tauern über Großhansl, Steineck, Grillerlucke, Hohe Zinken, Schönberg – Moarköpfl – Lercheck – Bauernalpl – Schwarzkogel – Stierzipf – Lind bei Scheifling – Steinberg – Kreuzeck – Hoferdorf – westl. Neumarkt – Rain – Graserkopf – Grober Berg – Landesgrenze – Reisenberg – St. Stefan – Pirkerkogel – Moschitzberg – Priegertrate – Saumarkt Salzerkopf – Schmaritzerkogel – Mödringberg – Ettingerkögele Eselberg – Dolzerkogel – Dorferecken – Kuster – Haidnerhöhe Weißes Kreuz – Kegel – Kruckenspitze – Eggenriegel – Auf der Schön – Ronachriegel – Kt. 1563 – südöstl. St. Margarethen – Burgstallerhütte – Lichteben – Pfaffeneck – Wöllaner Nock – Strohsack – Kolmnock – Pridröf – Zödl – Lammersdorfer Berg – Kamplnock – Tschiernock – Messneralm – Trebesing – Sparberkopf Gmeineck – Hohe Leier – Dürriegel – Meisslhütte – Zandlach, Unterkolbnitz – Speicher Roßwiese – Koppen – Kammlinie Kreuzeckgruppe Damerkopf – Landesgrenze bis Straßkopf – Auernig – Talüberquerung nördl. Winklern – Steiner Wand – Ledererwiesen – Haselwand – Hochnase – Hochgrubenkopf – Sadnig Schobertörl – Sonnkopf – Weißseekopf – Alteck – Landesgrenze (Venediger Gruppe) – Dreiherrenspitze – Staatsgrenze.

Höhenstufen:

 

Tieflage

submontan

- 850 (1 000) m

Mittellage

tiefmontan

850-1 100 (1 150) m

 

mittelmontan

1 100-1 400 m

 

 

hochmontan

1 400-1 650 (1 700) m

Hochlage

tiefsubalpin

(1 400) 1 650-1 900 (2 000) m

 

hochsubalpin

(1 600) 1 900-2 100 (2 250) m

 

2.

Herkunftsregion Nördliche Zwischenalpen

2.1

Herkunftsgebiet Nördliche Zwischenalpen – Westteil

Lage:

Südliches Vorarlberg und oberes Lechtal, Südabdachung der Kalkalpen ab Telfs – Inntal – vorderes Zillertal – Nordabdachung der Kitzbüheler Alpen bis zum Paß Thurn.

Umgrenzung:

Staatsgrenze – Kammlinie über Schafgafall, Brandner Mittagsspitze, Zimba, Großer und Kleiner Valkastiel – Ostabfall Steinwandecks – nördl. St. Anton im Montafon/Kt. 607 – Kammlinie Davenna, Itonskopf – Fallbachwand – Überquerung Klostertal bei Ghf. Engel – Roggelskopf – Geisköpfe – Rote Wand – Schwarze Wand – Hochlichtspitze – Butzenspitze – Alpele – Körbersee – Hirschgehrenalpe – Kt. 1562 – Grenzzeichen 148 – Staatsgrenze bis Kastenkopf – Kammlinie Steinkarspitze – Leilachspitze – Überquerung Lechtal/Kt. 918 bis Mahdspitze – Kammlinie Knittelkarspitzgruppe über Abendspitze – Überquerung Rotlechtal (Stausee) – Thaneller – Achseljoch – Überquerung Zwischentoren nordwestl. Bichlbach – Kammlinie Kohlberg, Plattberg, Daniel – Kapelle „St. Anna“/Kt. 1000 – nördl. Ehrwald – Schneefernerkopf – Staatsgrenze – Untere Wettersteinspitze – Überquerung Leutaschtal bei Lochlehn/Kt. 1059 – Zwirchkopf – Große Arnspitze – Zunteregg – Simmlberg – Kt. 1134 – Hochegg – Kammlinie über Seefelder Spitze, Reither Spitze, Erlspitze – Überquerung Erlalm – Gr. Solstein – Kammlinie Nordkette – Stempeljochspitze – Gr. Lafatscher – Speckkarspitze – Überquerung Hallerangeralm/Kt. 1912 – Kammlinie Vomper Kette – Hauptkamm Karwendel über Weihnachtsegg – Eben am Achensee – Ebner Joch – Rofanspitze – Labeggalm/Kt. 1545 – Kt. 1508 – Dristenkopf – Überquerung Brandenberger Ache südl. Pinegg – Einkehralm – Blessenberg – Schusterloch – Buchackeralm – Hundsalmjoch – westl. Marienstein – Kastengstatt/Angath – Bruckhäusl – Kammlinie Pölven – Lengfeldenalm – Stegen – St. Johann in Tirol – Fieberbrunner Ache flussaufwärts bis Fieberbrunn – Hochfilzen – Grießenpaß – Landesgrenze nach Westen bis Ochsenkopf – Pallscharte – Kammlinie Kitzbüheler Alpen bis Kreuzjoch – Karspitze – Erlach – Überquerung Gerlosbach – Heimjoch – Hochfeld – Laberg – Steinerkogelhaus – südl. Mayrhofen – nördl. Finkenberg – Obere Stalleben – Penken – Rastkogel Gilfert – Nonsberg – Zalln – südl. Weer/Kt. 667 – südl. Wattens – südl. Volders – südl. Tulfes – südl. Rinn – südl. Sistrans – Igls – Überquerung Brennerautobahn A 13 nördl. Ahrn/Gde. Patsch – entlang Sill flussabwärts bis Mutters – südl. Raitis – südl. Götzens – Kalchgruben – Pafnitz – Trogerhof – Überquerung Melach bei Au – Berchtesgaden, Ailing – Völsinger Wiesen – westl. Rangger Wiesen – südl. Eben – Kt. 879 – Pollingberg – Fritzens – Lände – südl. Pfaffenhofen – Überquerung Inn südwestl. Telfs – Fiechter Köpfl – Sassberg – Mötz – Grünberg – Auf dem Horn – Sternanger – Rauhtal – Kt. 828 – Talüberquerung südl. Nassereith – Unterer Sießekopf – Sinnesegg – Sinnesjoch – Schafkopf – Heiterwandhütte – Kammlinie bis Falschkogel – Hahntennjoch – Muttekopf – Kammlinie Lechtaler Alpen nach Südwesten bis Knoppenjochspitze – Schindlerspitze – Landesgrenze – Bielerhöhe – Gr. Piz Buin – Staatsgrenze.

Höhenstufen:

Tieflage

submontan

- 750 (850) m

 

Mittellage

tiefmontan

750-1 000 m

 

 

mittelmontan

1 000-1 300 (1 400) m

 

hochmontan

(1 100) 1 300-1 600 (1 700) m

Hochlage

tiefsubalpin

(1 450) 1 600-1 800 (1 900) m

 

hochsubalpin

(1 700) 1 800-2 050 (2 150) m

 

2.2

Herkunftsgebiet Nördliche Zwischenalpen – Ostteil

Lage:

Kitzbüheler Alpen und Niedere Tauern, zT Hohe Tauern sowie die Südeinhänge der nördlichen Kalkalpen zu den zentralalpinen Längstälern.

Umgrenzung:

Geißstein – Schusterkogel – Saaljoch – Sonnspitze – Spieleckkogel – Hochalmspitze – Reiterkogel – Spielberghorn – Grießner Höhe – Grießenpaß/Kt. 969 – Grießenbach flussabwärts – Leoganger Ache flussabwärts – Saalfelden – Maria Alm – Natrun – Primbachkögerl – Hinterthal – Mußbachalm – Lausköpfe – Kammlinie über Lamkopf, Hochkönig – Mitterfeldalm, Grünmaißalm – Jagerköpfl – Überquerung des Salzachtales in Bischofshofen – Pöham – Überquerung Tauernautobahn A10 – Donneregg – Weyerberg – Helferalm – St. Martin/Bichlberg – Kammlinie über Platten, Gerzkopf, Gsengplatte, Langeggsattel, Predigtstuhl – Bischofsmütze – Gosaustein – Eiskarlspitz – Torstein – Simonyscharte – Taubenkogel – Hoher Rumpler – Hoher Krippenstein – Däumelkogel – Speikberg – Hirschberg – Neualm/Kt. 1610 – Kt. 1773 – Hochfinitz – Lämmereck – Zellerkogel – Hochmühleck – Fahrnrinnkogel – südl. Rasslalm – Klausgrabenwände – Lackenberg/Kt. 1316 und Kt. 1364 – Überquerung Salzastausee über Kreuzrücken – Kammlinie Grimming – Multereck – Klachau/Girtstatt – Tauplitz/Furt – Bergerwand – Brenntenmöserhütte – Linzer Tauplitzhaus/Kt. 1638 – Sturzhahn – Großes Tragl – Sigistalhöhe – Landesgrenze bis Arlingsattel – Ardningalm – Plesch – Leichenberg – Kt. 1025 – Oberhall – Admont – Scheibleggerniederalm – Scheibleggerhochalm – Riffel – Sparafeld – Vordere Flitzenalm/Kt. 1221 – Flitzenbachgraben talauswärts bis Gaishorn im Paltental – Untersonnberg – St. Lorenzen im Paltental – Kirchbergeralm – Pettaler Alm – Kirchbacheralm – Almspitz – Kammlinie Rottenmanner Tauern über Gr. Bösenstein, Zinkenkogel, Hochschwung, Schrattnerkogel, Breiteckkoppe, Kreuzberg, Gr. Rotbühel, Karlspitze, Kollerriegel – Überquerung Donnersbachtal – Ahornkogl – Mitterkar – Überquerung Großsölkbach – Scheiben – Badstubenspitz – Steinkarlscharte – Gr. und Kl. Knallstein – Kt. 1774 – Kleine Kesselspitze – Überquerung Schwarzenseebach – Hopfgarteneben – Spateck – Wildlochhöhe – Waldhorn – Landesgrenze bis Meregg – Roßkogel – Hundskogel – Plattenspitz – Obertauern – Hauptkamm Radstädter Tauern bis Weißgrubenkopf – Raucheck – Scheibenkogel – Draugstein – Penkkopf – Gabel – Sonntagskogel – Obergaßalm/Kt. 854 – südl. Niederuntersberg, flussaufwärts entlang Salzachtal – Lindlreit – Überquerung Gasteiner Ache – Drei Waller Kapelle – Rauchkögerl – Bernkogel – Grubereck – Rauris – Rauriser Tal talauswärts bis Taxenbach – Taxenbach/Höf und Thannberg – Kösslriß – Auf der Scheiben – Langweidkogel – Wasserfall Sulzbach – Guteben – Kt. 1885 – Kasereck – Hochgamsburg – Foislhütte/Kt. 1617 – Überquerung Fuscher Ache bei Ferleiten – Walcher Grundalm – Peilstein – Brennstein – Brandlscharte – Roßkopf – Gletscherbahnen Kaprun – Eder Grundalm/Kt. 1420 – Schoppachhöhe – Maiskogel – Überquerung Salzachtal bei Piesendorf/Fürth – Dürnberg – Dürnberger Eck – Schmittenhöhe – Hauptkamm Kitzbüheler Alpen bis Geißstein.

Höhenstufen:

Tieflage

submontan

- 700 m

 

Mittellage

tiefmontan

700- 900 m

 

 

mittelmontan

900-1 200 m

 

 

hochmontan

(1 100) 1 200-1 500 (1 550) m

Hochlage

tiefsubalpin

(1 400) 1 500-1 800 m

 

 

hochsubalpin

(1 700) 1 800-2 050 (2 150) m

 

3.

Herkunftsregion Östliche und südliche Zwischenalpen

3.1

Herkunftsgebiet Östliche Zwischenalpen – Nordteil

Lage:              Einhänge zum Liesingtal – Mur- und Mürztal vom Schoberpaß bis Semmering.

Umgrenzung:

Kammlinie Rottenmanner Tauern, Kleiner Bösenstein, Großer Bösenstein bis Almspitz – Kirchbacheralm – Pettaler Alm – Kirchberger Alm – St. Lorenzen/Paltental – Untersonnberg – Gaishorn im Paltental – Flitzenbachtal taleinwärts – Vordere Flitzenalm/Kt. 1221 – Sparafeld – Kammlinie Reichenstein – Pfarrmauer – Talenge Silberreith – Johnsbachtal bis Zosseggalm – Pleschkogel – Radmertal talauswärts bis Radmer an der Stube – Kammlinie Böse Mauer – Kaiserschild – Donnersalpe – Hochalm – Schwarzenstein – Kammlinie Eisenerzer Alpen bis Rössel – Präbichl – Hirscheggsattel – Kammlinie Trenchtling – Grüner See – Meßnerin – Kammlinie Hahnkogel, Weißmauer, Ilgner Hocheck, Alspitz, Gaiberg – Büchsengut – Thörl – Stübmingbach flussaufwärts bis Flugfeld Göriach – Göriach – Kammlinie Hörsterkogel, Hochanger, Göriacher Alm, Feistereck, Schottenkogel, Turntaler Kogel, Teufelssteig, Hohe Veitsch, Sperrkogel, Hirschensitz, Draxlerkogel, Veitschbachtörl, Arzbachhöhe – Lechen/Gde. Neuberg an der Mürz – nördl. Kapellen – Koglergraben – Preiner Gscheid – Landesgrenze über Semmeringpaß bis südl. Fröschnitzsattel – Harterkogel – Großer Pfaff – Pfaffensattel – Kammlinie über Stuhleck, Pretul, Steinriegel, Hauereck – Alpler Schanz – Ghf. Schlagobersbauer – Waldheimat/Kt. 1081 – Kt. 1126 – Ziesler Wald/Kt. 1315 – Teufelstein – Heuberg/Kt. 1374 – Hochpürschtling – Bärenbach – Fochnitzgraben talauswärts bis Einmündung in Stanzbachtal – Kammlinie Hollersbach – Serkogel – Überquerung Jasnitztal bei Eibeggwirt/Kapelle Brandnerberg – Kammlinie über Brandnerberg, Bucheck, Rennfeld – Mötschlmoaralm – Überquerung Murstausee nördl. „In der Gruben“ – Kammlinie über Karnerberg, Dürreck, Eisenpaß – Bei den drei Pfarren – Kammlinie Hochalpe – Hochalm/Almwirt-Kt. 1170 – Kammlinie Gleinalpe bis Fensteralm – Kammlinie über Erdegg, Hofstatt, Ochsenkogel, Hochegg, Schinninger, Flaterberg – Überquerung Murtal in St. Michael – Liesingberg – Kammlinie über Schwarzkogel, Weigelmoaralm, Ochsenboden, Steineck, Hennerkogel, Rannachtörl, Finsterwald – Überquerung Feistritzbachgraben – Hauptkamm Seckauer Alpen – Hauptkamm Triebener Tauern bis Knaudachkogel – Frattental querend – Sonntagskogel – Geierkogel – Kainzenboden – westl. Wirtsgupf – Überquerung Bundesstr. 114 südl. Hohentauern/Ghf. Steinkogler – Großer Hengst – Kleiner Bösenstein.

Höhenstufen:

Tieflage

submontan

- 650 m

 

Mittellage

tiefmontan

650- 900 (1 000) m

 

 

mittelmontan

900-1 200 m

 

 

hochmontan

1 200-1 400 (1 500) m

Hochlage

tiefsubalpin

1 400-1 700 m

 

 

hochsubalpin

1 700-1 900 m

 

 

3.2

Herkunftsgebiet Östliche Zwischenalpen – Südteil

Lage:

Seckauer Tauern, Murtal von Unzmarkt bis St. Michael, Lavanttal, Seetaler Alpen, Saualpe, Gurktal.

Umgrenzung:

Eiskarspitz – Pustereckjoch – Gangkogel – Kreuzkogel – Große und Kleine Windlucken – Hauptkamm Rottenmanner Tauern über Schrattnerkogel, Hochschwung, Zinkenkogel, Kleiner Bösenstein, Großer Hengst – Überquerung Bundesstr. 114 südl. Hohentauern/Ghf. Steinkogler – westl. Wirtsgupf – Kainzenboden – Hauptkamm Triebener Tauern über Geierkogel, Sonntagskogel,Knaudachkogel bis Grieskogel – Hauptkamm Seckauer Alpen bis Hochalm – Überquerung Feistritzbachgraben – Finsterwald – Kammlinie über Rannachtörl, Hennerkogel, Steineck, Ochsenboden, Weigelmoaralm, Schwarzkogel, Liesingberg – Überquerung Murtal in St. Michael – Kammlinie über Flaterberg, Schinninger, Hochegg, Ochsenkogel, Hofstatt, Erdegg, Fensteralm – Hauptkamm Gleinalpe über Eiblkogel, Kreuzsattel, Lärchkogel, Speikkogel, Gleinalmsattel, Roßbachkogel, Terenbachalm, Stierkreuz – Turneralm – Scherzberg – Ofnerkogel – Plankogel – Gaberl – Kammlinie Stubalpe über Wölkerkogel, Schwarzkogel, Rappoldkogel – Hirschegger Sattel – (Speikkogel) – Kt. 1455 – Peterer Riegel – Kammlinie Hirschegger Alm über Bernsteinhütte/Kt. 1559, Lahnofen – Kt. 1390 – Gantschniggkogel – Packsattel – Kalcherkogel – Klementkogel – Hebalm/Ghf. Steinbauer – Lubachkogel – Kampelekogel – Hauptkamm Koralpe – Jauksattel – Kleinalpl – Berensteinerofen/Kt. 1447 – Goßeck – Hirschkogel – Koglereck/Kt. 1347 – St. Magdalena – Hornigkreuz – östl. Lavamünd über Burgstallkogel – Ettendorf – Fransdorf/Gde. St. Georgen – St. Georgen – Unterhaus – Ragglbach/Gde. St. Georgen – St. Ulrich/Gde. Eitweg – Schloß Reideben/Gde. St. Stefan – Rieding/Gde. St. Stefan – östl. und nördl. Wolfsberg – Pfaffendorf/Gde. St. Margarethen – westl. Hattendorf, Eselsdorf/ Gde. St. Michael – Siegelsdorf/KG. Thürn – Winkling/Gde. Fischering – westl. St. Andrä – A2-Autobahnknoten-St. Andrä – Schönweg-St. Andrä – Griffner Berg – Rausch/Gde. Griffen – Griffen/Schloßberg – Stift Griffen – Enzelsdorf – Haimburg – St. Stefan – Gattersdorf – nördl. Obertrixen – Buchberg – Petritschkogel – Bildstock/Kt. 1017 – östl. Brückl – St. Walburgen – östl. Görtschitztal – nördl. Eberstein – Gutschenkogel – Kt. 899 – Wittma/Gde. Eberstein – Kammlinie KG.Sittenberg – Fuchsofen – Steinbruch Wietersdorf – Überquerung Rabachboden – nördl. Silberegg – Kammlinie Dachberg/Gde. Althofen – Kurzentrum Althofen – Weindorf/Gde. Althofen – Muraniberg/Gde. Althofen – Überquerung Krappfeld südl. Pockstein/Kt. 723 – Brugga – Kt. 689 – Tschatschg/Gde. Rabing – Drasenberg/Gde. Meiselding – Krieblberg – Kulm – Freiberg – Lorenziberg – Buchberg – Steinerkofel – Kulmberg – Deblacher Berg – Krobather Berg – St. Urbaner Berg – Kleingradenegger Höhe – Lantschnig – Hinterwachsenberg/Kitzelkapelle – Zedlitzberg/Gde. Himmelberg – nördl. und westl. Himmelberg – Saurachberg/Gde. Himmelberg – Kt. 819 und Kt. 999 – Manessen/Gde. Himmelberg – Ossiachberg – Winkl Ossiachberg – Deutschberg – Siedlung „Reiner“/Kt. 1042 – Gerlitzen – Kt. 1524 – Sauerwald – Kt. 858 – Berg ob Arriach – Buchskopf – Kammlinie über Vorderer Wöllaner Nock, Pfaffeneck, Lichteben – Burgstallerhütte – südöstl. St. Margarethen – Kt. 1563 – Ronachriegel – Auf der Schön – Eggenriegel – Kruckenspitze – Kegel – Haidnerhöhe – Kuster – Dorferecken – Dolzerkogel – Eselberg – Ettingerkögele – Mödringberg – Kt. 1535, Kt. 1446 – Schmaritzerkogel – Salzerkopf – Saumarkt – Prigertrate – Moschitzberg – Pirkerkogel – St. Stefan – Reisenberg – Landesgrenze – Grober Berg – Graserkopf – Rain – westl. Neumarkt – Hoferdorf – Kreuzeck – Steinberg – Lind bei Scheifling – Stierzipf – Schwarzkogel – Bauernalpl – Lercheck – Moarköpfl – Kammlinie Wölzer Tauern über Schönberg, Hoher Zinken, Grillerlucke, Steineck, Großhansl bis Eiskarspitz.

Höhenstufen:

Tieflage

submontan

- 650 m

 

Mittellage

tiefmontan

650-1 000 m

 

 

mittelmontan

1 000-1 300 m

 

 

hochmontan

1 300-1 500 (1 650) m

Hochlage

tiefsubalpin

(1 450) 1 500-1 750 (1 800) m

 

hochsubalpin

1 750-1 900 (2 050) m

 

3.3

Herkunftsgebiet Südliche Zwischenalpen

Lage:

Westlichste Karnische Alpen – Nordhang der Gailtaler Alpen – Südhang der Deferegger-, Schober- und Reißeckgruppe, Kreuzeckgruppe – Millstätter Alpen bis Katschberg.

Umgrenzung:

Staatsgrenze – Hochrast – Thurntaler – Überquerung Villgratenbach – Glinzzipf – Kopfkarscharte – Gölbner – Beim Kreuz – Bockstein – Rudnig – Überquerung Iseltal bei Unterpeischlach/Kt. 797 – Klauskofel – Kegelstein – Hochschober – Alkuser Rotspitze – Schleinitz – Überquerung Debanbach nördl. Nußdorfer Alm – Mitteregg – Roßbichl – Straßkopf – Landesgrenze bis Damerkopf – Hauptkamm Kreuzeckgruppe über Kreuzeck, Annaruhe, Hoher Bolz, Kleiner Salzkofel – Speicher Roßwiese – Unterkolbnitz, Zandlach – Meisslhütte – Dürriegel – Kammlinie über Hohe Leier, Gmeineck, Sparberkopf – Trebesing – Messneralm – Kammlinie über Tschiernock, Kamplnock, Lammersdorfer Berg, – Radenthein/Zödl – Priedröf – Kolmnock – Strohsack – Wöllaner Nock – Buchskopf – Berg ob Arriach – Kt. 858 – Sauerwald – Kt. 1524 – Gerlitzen – Siedlung „Reiner“/Kt. 1042 – Ossiachberg/Gde.Treffen – Kt. 1025 – Seespitz/Gde.Treffen – Oswaldiberg – Oberwollanig – nördl. Weißenbach – Spitzeck – Hauptkamm Gailtaler Alpen über Mittagsnock bis Sparberwipfel – Kreuzen – Nockwiese – Kt. 1591 – Riednock – Golsernock – Gassen/Bichlkirche – Kt. 1723 – Kammlinie Goldeck – Staff – Kammlinie über Kopasnock, Latschur, Hühnerspitz – Fellkofel – Mühlwand – Kammlinie Plentelitz, Hochtraten, Nockberg – Tschabitscher – Urschitz – Kreuzwirt – Grafenwegerhöhe – Waisacher Alm – Pfarreben – Sattelnock – Kt. 1930 – Reißkofel – Ranzkofel – Spitzkofel – Kammlinie Jaukenhöhe, Kaserlahnkopf, Hocheck – Gailberg Sattel – Guck – Kammlinie über Auf der Mussen, Kt. 1950, Schatzbichl, Schartenkopf, Tscheltscher Alpe, Joch, Millnazenkofel, Riebenkofel, Böses Weibele – Landesgrenze bis Eisenschuß – Hauptkamm Lienzer Dolomiten über Kreuzkofel, Sandegg, Kofelpaß, Frauentalegg – Schönfeldjoch – Sonntagsrast – Kt. 2591 – Kt. 1953 – Kofelspitz – Connyalm – Überquerung Lesachtal östl. Obertilliach – Kammlinie über Kt. 1775, Spitzköfele bis Kesselscharte/Kt. 2370 – Staatsgrenze.

Höhenstufen:

Tieflage

submontan

- 800 (950) m

 

Mittellage

tiefmontan

800-1 100 (1 300) m

 

mittelmontan

1 100-1 400 (1 450) m

 

hochmontan

1 400-1 650 (1 800) m

Hochlage

tiefsubalpin

(1 500) 1 650-1 900 (2 100) m

 

hochsubalpin

(1 750) 1 900-2 100 (2 200) m

 

4.

Herkunftsregion Nördliche Randalpen

4.1

Herkunftsgebiet Nördliche Randalpen – Westteil

Lage:

Nördliches Vorarlberg – Außerfern – ab Karwendel Nordabdachung ostwärts – Tiroler und Salzburger Kalkalpen – Salzkammergut – Totes Gebirge und Flyschzone bis zum Steyrtal.

Umgrenzung:

Areal 1:

Staatsgrenze – Kirchlispitzen/Rätikon – Staatsgrenze – Grenzzeichen 148 – Hirschgehrenalpe – Kt. 1562 – Körbersee – Alpele – Butzenspitze – Hochlichtspitze – Schwarze Wand – Rote Wand – Gaisköpfe – Roggelskopf – Überquerung Klostertal bei Ghf. Engel/westl. Dalaas – Fallbachwand – Itonskopf – Davenna – Davennakopf Westabfall – Überquerung Montafoner Tal nördl. St. Anton/Kt. 607 – Steinwandeck Ostabfall – Kammlinie über Kleinen- und Großen Valkastiel, Zimba, Brandner Mittagsspitze, Schafgafall, Zaluandakopf – Kirchlispitzen – Staatsgrenze;

Areal 2:

Staatsgrenze – Schneefernerkopf – nördl. Ehrwald – Kapelle „St. Anna“/Kt. 1000 – Daniel – Kammlinie Plattberg, Kt. 738, Kohlberg – Überquerung Zwischentoren westl. Bichlbach – Achseljoch – Thaneller – Überquerung Rotlechtal (Stausee) – Kammlinie Knittelkarspitzgruppe bis Mahdspitze – Überquerung Lechtal/Kt. 918 – Leilachspitze – Kammlinie Steinkarspitze bis Kastenkopf – Staatsgrenze;

Areal 3:

Staatsgrenze – Grenzzeichen 441 an der Saalach – südl. Käferheim – Walserberg – Überquerung Autobahn A1 – südl. Walser Wiesen – Kleingmainberg – Fürstenbrunn – Glanegg – Grödig – Gartenau – Au/Gde. Hallein – Hallein/Überquerung Salzach – Haunsberg/Gde. Hallein (2× Überquerung Autobahn A10) – Puch – Elsbethen – Aigen – Kühberg – Heuberg – Esch-Mayrwies – Rappenwang – Kt. 800 – Pabenwang – Kt. 645 – Nockstein über Kt. 738 – Weißbach – Gaisbergau/Gde. Koppl – Koppl – Kt. 694 – Plainfeld – Oberdorf/Gde. Thalgau – östl. Thalgau – Überquerung Autobahn A1 – Enzersberg/Gde.Thalgau – Ziefanken – Henndorf/Schöllenberg – Haslach – östl. Pfongau/Gde.Neumarkt am Wallersee – Irrsberg/Irrsdorf – Vielweg – Laiten – Obernberg – südl. Hochfeld – Reitzing – Jagdhub/Gde. Straßwalchen – Giga/Gde. Weißenkirchen – Rehberg – Weißenkirchen – Hag – Kt. 604/Kapelle „Ahberg“ – Überquerung Autobahn A1 – Roißroith/Gde. Straß – Winterleithen/Gde. Attersee – Attersee – Buchberg – Litzlberg – Überquerung Attersee – südl. Schörfling – südl. Oberhehenfeld/Gde. Schörfling – Schiefgrubberg – Halbmoos/Gde. Aurach/Kt. 527 – nach NO bis Autobahn A1 – Autobahnknoten Vöcklabruck/Gmunden – Wiesen – Gmunden – Überquerung des Traunsees südl. Schloß Orth/Gmunden – Grünberg – Flachberg – Kt. 501 – Kaltenmarkt/Gde. Kirchham – südl. Kirchham – Danzlau/ Kt. 483 – östl. Feichtenberg – Überquerung Almtal bei ÖBB-Hst. Steinbachbrücke – Kt. 717 – Dörfl/Gde. Oberschlierbach – Pernecker Kogel – südwestl. Inzersdorf im Kremstal – Kirchdorf/Erb – Ottsdorf – Kremsdorf – Kirchdorf an der Krems – Schlierbach – Wimberg – Nußbach – Waldneukirchen – Untergrünburg – Obergrünburg – Steyrleithen – westl. Molln – Schnitzlhub – ÖBB-Hst. Frauenstein – Klaus an der Pyhrnbahn – Bhf. Steyrling – Bhf. Hinterstoder – St. Pankraz – Pießling – südl. Windischgarsten – Gleinkerau – Spital am Pyhrn – Kitzstein – Landesgrenze – Sigistalhöhe – Großes Tragl – Sturzhahn – Linzer Tauplitzhaus/Kt. 1638 – Brenntenmöserhütte – Bergerwand – Tauplitz/Furt – Klachau/Girtstatt – Multereck – Kammlinie Grimming – Überquerung Salzastausee über Kreuzrücken – Lackenberg/Kt. 1316 und Kt. 1364 – Klausgrabenwände – südl. Rasslalm – Fahrnrinnkogel – Hochmühleck – Zellerkogel – Lämmereck – Hochfinitz – Neualm/Kt. 1610 – Hirschberg – Speikberg – Däumelkogel – Hoher Krippenstein – Hoher Rumpler – Taubenkogel – Simonyhütte – Wildlochhöhe – Waldhorn – Landesgrenze – Steirische Kalkspitze – Oberhüttensattel – Roßkogel – Gosaustein – Bischofsmütze – Predigtstuhl – Langeggsattel – Gsengplatte – Gerzkopf – Platten – St. Martin/Bichlberg – Helferalm – Weyerberg – Donneregg – Überquerung Tauernautobahn A10 – Pöham – Überquerung des Salzachtales in Bischofshofen – Jagerköpfl – Hochkönigmassiv über Grünmaißalm, Mitterfeldalm – Kammlinie Hochkönig bis Lamkopf – Lausköpfe – Mußbachalm – Hinterthal – Primbachkögerl – Natrun – Maria Alm – Saalfelden – Leoganger Ache flussaufwärts – Grießenbach flussaufwärts – Grießenpaß – Hochfilzen – Fieberbrunn – Fieberbrunner Ache flussabwärts bis St. Johann in Tirol – Rettenbach – Stangl – Going am Wilden Kaiser – Ellmau – Blaiken – Stockach – Stegen – Lengenfeldenalm – Kl. und Gr. Pölven – Bruckhäusl – Brugger Mühle – Kastengstatt/Angath – westl. Mariastein – Hundsalmjoch – Buchackeralm – Schusterloch – Kammlinie Blessenberg – Einkehralm – Überquerung Branderberger Ache südl. Pinegg – Dristenkopf – Kt. 1508 – Labeggalm/Kt. 1545 – Rofanspitze – Ebner Joch – Eben am Achensee – Weihnachtsegg – Hauptkamm Karwendel über Rauher Knöll – Kammlinie Vomper Kette bis Grubenkarspitze – Gamskarspitze – Überquerung Hallerangeralm bei Überschalljoch/Kt. 1912 – Speckkarspitze – Großer Lafatscher – Stempeljochspitze – Kammlinie Nordkette – Gr. Solstein – Überquerung Erlalm – Erlspitze – Kammlinie über Freiungspitzen, Reither Spitze, Seefelder Joch – Hochegg – Kt. 1134 – Simmlberg – Zunteregg – Große Arnspitze – Zwirchkopf – Überquerung Leutaschtal bei Lochlehn – Untere Wettersteinspitze – Staatsgrenze.

Höhenstufen:

Tieflage

submontan

- 600 (700) m

 

Mittellage

tiefmontan

600- 800 (1 000) m

 

mittelmontan

800-1 200 (1 300) m

 

hochmontan

(1 100) 1 200-1 450 (1 600) m

Hochlage

tiefsubalpin

(1 300) 1 450-1 650 (1 700) m

 

hochsubalpin

1 650-1 950 (2 000) m

 

4.2

Herkunftsgebiet Nördliche Randalpen – Ostteil

Lage:

Flyschzone, Kalkvor- und -hochalpen ab Steyrtal bis zum östlichen Wienerwald bzw. Rax und Schneeberg.

Umgrenzung:

Bosruck/Kitzstein – Spital am Pyhrn – Gleinkerau – südl. Windischgarsten – Pießling – St. Pankraz – Bhf. Hinterstoder – Bhf. Steyrling – Klaus an der Pyhrnbahn – ÖBB-Hst. Frauenstein – Schnitzlhub – westl. Molln – Steyrleithen – Steinbach an der Steyr – ÖBB-Hst. Sommerhubermühle – Leithen/Gde. Pichlern – Saaß – Garsten – Sand/Gde. Garsten – Enns überquerend – Kleinraming – nördl. Plattenberg – Seitenstetten – Biberbach – Kröllendorf – Neuhofen an der Ybbs – Schnotzendorf/ Gde. Euratsfeld – Steinakirchen am Forst – Purgstall – südl. Oberndorf an der Melk – Kirnberg an der Mank – Maierhöfen – Freyen/Gde. Kilb – Christenberg/Gde. Teufelsdorf – nördl. Steinleiten – Edlitz/Gde. Weinburg – Waasen – Heuberg – nördl. Wilhelmsburg – Leithen/Gde. St. Georgen am Steinfelde – Heuberg/Gde. Pyhra – Dürnhag/Gde. Böheimkirchen – Eichberg – Aschberg/Gde. Kirchstetten – Waasen – Oberdambach/Gde. Tausendblum – nördl. St. Christophen – östl. Neulengbach – Almersberg/Gde. Neulengbach – Buchberg – Johannesberg – Starzing, Hagenau/Gde. Johannesberg – Geigelberg/Gde. Johannesberg – Koglbach flussaufwärts bis nördl. Rekawinkel – Am Hagen/Gde. Rekawinkel – Großer Stiefelberg – Hinterer Steinberg – Irenental bis Untertullnerbach – östl. Wienerwaldsee – Überquerung Autobahn A1 bei Brandstadl – Kammlinie über Roppersberg, Dreihufeisenberg, Bärenberg – Überquerung Laaber Bach östl. Laab im Walde – Hundskehle – Breitenfurt Ost/Eigenheimsiedlung – Lattermaißberg – nördl. Schneiderkogel – Hinterer Langenberg – Kreuzsattel – Speckkammerl/Kt. 540 – Höppelberg – Sittendorf – Gaaden – Heiligenkreuz – südl. Preinsfeld – Mayerling – westl. Alland – Alland/Heilstätte – Windhag – Altenmarkt an der Triesting – Thenneberg – Hocheck – Kammlinie Rotes Kreuz, Hochriegel – Überquerung Further Bach – Hofgrabengupf – Kammlinie über Reingupf, Kieneck, Kirchwaldberg, Unterberg, Brunntaler Höhe – Haselrast – Kammlinie Winsakogel, Rohrer Berg – Rohrer Sattel – Kammlinie Streimling, Winsaberg – Hutbauerkapelle – Hutberg/Kt. 1170 – östl. Klostertaler Gscheid/Putzenhof – Dürre Leiten/Sparbacherhütte – Hochschneeberg über Kaiserstein und Klosterwappen – Krenkenkogel – Höllental – Schwarza flussabwärts bis Kaiserbrunn – Kammlinie Brandschneide bis Bergstation Raxseilbahn – Sängerkogel – Knappenberg Edlach/Dörfl – Prein an der Rax – Preiner Gscheid – Koglergraben nördl. Kapellen – Lechen/Gde. Neuberg an der Mürz – Arzbachhöhe – Kammlinie über Veitschbachtörl, Draxlerkogel, Hirschensitz, Sperrkogel, Hohe Veitsch, Teufelssteig, Turntaler Kogel, Schottenkogel, Feistereck, Göriacher Alm, Hochanger, Hörsterkogel – Göriach – südl. Döllach – Stübmingbach flussabwärts bis Thörl – Büchsengut – Gaiberg – Alspitz – Kammlinie über Ilgner Hocheck, Weißmauer, Hahnkogel, Meßnerin – Grüner See – Kammlinie Trenchtling – Hirscheggsattel – Präbichl – Rössel – Eisenerzer Reichenstein – Kammlinie Eisenerzer Alpen bis Stadelstein – Schwarzenstein – Hochalm – Donnersalpe – Kaiserschild – Kammlinie bis Böse Mauer – Radmer an der Stube – Stubbachtal taleinwärts bis Radmer an der Hasel – Pleschkogel – Johnsbachtal bis Talenge Silberreith – Kammlinie Reichenstein, Sparafeld – Scheibleggerhochalm – Scheibleggerniederalm – Admont – Oberhall – Kt. 1025 – Leichenberg – Pleschberg – Ardningalm – Arlingsattel – Kammlinie Bosruck – Bosruck/Kitzstein.

Höhenstufen:

Tieflage

submontan

- 600 (700) m

 

Mittellage

tiefmontan

(550) 600- 800 (900) m

 

 

mittelmontan

(700) 800-1 200 (1 400) m

 

hochmontan

(1 100) 1 200-1 450 (1 500) m

Hochlage

tiefsubalpin

(1 300) 1 450-1 600 (1 750) m

 

hochsubalpin

(1 500) 1 600-1 900 (2 000) m

 

5.

Herkunftsregion Östliche Randalpen

5.1

Herkunftsgebiet Niederösterreichischer Alpenostrand

Lage: Östlicher Wienerwald und Thermenalpen.

Umgrenzung:

Edlach, Dörfl/Gde. Reichenau – Knappenberg/Gde. Reichenau – Sängerkogel – Bergstation Raxseilbahn – Kammlinie Brandschneide – Schwarza flussaufwärts bis Kreuztal bzw. Größingtal – Krenkenkogel – Hochschneeberg – Fadensteig, Dürre Leiten – östl. Klostertaler Gscheid/Putzenhof – Hutberg/Kt. 1170 – Hutbauerkapelle – Winsaberg – Streimling – Rohrer Sattel – Rohrer Berg – Winsakogel – Haselrast – Brunntaler Höhe – Kt. 1056 – Unterberg – Kirchwaldberg – Kieneck – Reingupf – Hofgrabengupf – Überquerung Further Bach – Hochriegel – Hocheck – Thenneberg – Altenmarkt an der Triesting – Windhag – Alland- Heilstätte – westl. Alland – Mayerling – südl. Preinsfeld – Heiligenkreuz – Gaaden – Sittendorf – Höppelberg – Speckkammerl/Kt. 540 – Kreuzsattel – Hinterer Langenberg – nördl. Schneiderkogel – Lattermaißberg – Breitenfurt Ost/Eigenheimsiedlung – Hundskehle – Überquerung Laaber Bach östl. Laab im Walde – Bärenberg – Dreihufeisenberg – Kt. 530 – Roppersberg – Überquerung Autobahn A1 bei Brandstadl – östl. Wienerwaldsee – Irenental bis „Hinterer Steinberg“ – Großer Stiefelberg – Am Hagen/Gde. Rekawinkel – Koglbach flussabwärts bis Geigelberg/Gde. Johannesberg – Kogl – Gerersdorf/Gde. Sieghartskirchen – Elsbach – Ried am Riederberg – Ollern – Grillparz – südl. Königsstetten – Schloß Altenberg/St. Andrä-Wördern – Altenberg – Greifenstein – Höflein an der Donau – Kritzendorf – Klosterneuburg – Leopoldsberg – Kahlenberg – nördl. Krapfenwaldl – Kobenzl – Am Himmel – Häuserl am Roan – Michaelerberg – Schafberg – Neuwaldegg – Heuberg – Wilhelminenberg – Steinhofgründe – nördl. Satzberg/Kordonsiedlung – Jägerwaldsiedlung – Hadersdorf – Weidlingau – Mauer Lainzer Tiergarten – Kalksburg – Zugberg – Perchtoldsdorfer Heide – Tirolerhofsiedlung/Gde. Kaltenleutgeben – Gießhübl/Gde. Mödling – Hinterbrühl/Gde. Mödling – Mödling / Kalenderberg – Prießnitztal – Richardshof – Pfaffstättner Kogel – Baden / Rauhenstein, Rauheneck – Harzberg – Gainfarn/Gde.Bad Vöslau – östl. Großau – östl. Hirtenberg – Enzesfeld – Hölles – Steinabrückl – Bad Fischau – Winzendorf – Dörfles/Gde.Willendorf – Willendorf – Würflach – Raglitz – Mahrersdorf/Gde. Ternitz – Ternitz – Putzmannsdorf/Gde. Pottschach – Köttlach/Gde. Gloggnitz – Gloggnitz – Reichenau an der Rax – Edlach an der Rax.

Höhenstufen:

Tieflage

kollin

- 350 (400) m

 

 

submontan

(300) 350- 600 (700) m

 

Mittellage

tiefmontan

600- 800 (900) m

 

 

mittelmontan

800-1 200 m

 

 

hochmontan

(1 100) 1 200-1 400 (1 500) m

Hochlage

tiefsubalpin

1 400-1 600 (1 700) m

 

hochsubalpin

1 600-1 900 m

 

 

5.2

Herkunftsgebiet Bucklige Welt

Lage: Wechsel-Nordabdachung, Bucklige Welt, Rosaliengebirge, Ödenburger Gebirge.

Umgrenzung:

Staatsgrenze – Oswaldikapelle – Rabenkopf – Ritzing/Zollhaus – Hasenberg – Lackenbach – südl. Weppersdorf – Markt St. Martin – Kaisersdorf – Weingraben – südl. Karl – Radigundenstein – Landesgrenze – südl. Habich – Schafriegel – Kt. 848 – Hutwisch – Hochneukirchen – Hattmannsdorf – Kagerriegel – Stübegg/Gde. Zöbern – Kt. 826 – Überquerung Autobahn A2 – Hotel Ocherbauer/Gde. Tauchen/Kt. 759 – Hartberg – Kt. 851 – Mönichkirchen – Kogel – Mönichkirchner Schwaig – Landesgrenze über Semmering bis Preiner Gscheid – Prein an der Rax – Edlach an der Rax – Reichenau an der Rax – Gloggnitz – Köttlach/Gde. Gloggnitz – St. Valentin/Landschach – Oberdanegg – Unterdanegg – Wartmannstetten – Ramplach – A2-Autobahnknoten Seebenstein – Guntrams – Schwarzau am Steinfeld – Föhrenau – Haderswörth/Gde.Lanzenkirchen – Erlach – Walpersdorf – Ofenbach – Frohsdorf – Eichenbüchl – östl. Katzelsdorf – südl. Neudörfl – Bad Sauerbrunn – Wiesen – Forchtenstein, Hausberg – südl. Mattersburg – südl. Marz – südl. Rohrbach bei Mattersburg – Waldrand Rohrbacher Wald – Staatsgrenze.

Höhenstufen:

Tieflage

submontan

- 600 (700) m

 

Mittellage

tiefmontan

600- 800 (900) m

 

 

mittelmontan

800-1 100 (1 200) m

 

hochmontan

1 100-1 400 (1 500) m

Hochlage

tiefsubalpin

1 400-1 650 (1 700) m

 

hochsubalpin

(1 600) 1 650-1 750 m

 

 

5.3

Herkunftsgebiet Ost- und Mittelsteirisches Bergland

Lage:

Günser Gebirge – Wechsel – Oststeirisches und Grazer Bergland – Südost-Abdachung der Gleinalpe.

Umgrenzung:

Staatsgrenze – Satzenstein – Point/Gde.Rechnitz – Markt Neuhodis – südl. Weinberg – Unterpodgoria – Rumpersdorf – Mönchmeierhof – nördl. Stadtschlaining/Sandgrube-Kt. 339 – Kerschgrabenwald – südl. Mariasdorf – Kt. 438 – östl. Willersdorf – Überquerung Willersdorfer Schlucht nördl. Oberweinberg – Schreibersdorf – südl. Sinnersdorf – nördl. Mühlriegel – Überquerung Autobahn A2 – Ehrenschachen – Ackerhäuser – Waldjokl/Kt. 436 – Kogl/Gde. Neustift – Neustift an der Lafnitz – Grafenberg/Gde. Grafendorf – Grafendorf – Siebenbirken/Gde. Staudach – Hartberg/Ortsteil Ring – Löffelberg/Gde. Löffelbach – Winzendorf – Tutten/Gde. Winzendorf – Safental/Gde. Schönau bei Pöllau – Burgstall – Schönauberg – Vockenberg/ Gde. Hofkirchen bei Hartberg – Stubenberg am See – westl. Stubenbergsee – Kalch/Gde. Siegersdorf bei Herberstein – Kulmingberg/Gde. Kulming – Unterlangegg/Gde. Reichendorf – Elz – Puch bei Weiz – Hinterkulm/Gde. Höfling – Oberharing/Gde. Floing – Floing – Dunsteck/Gde. Baierdorf – Rohrach/Gde. Anger – Hart/Gde. Viertelfeistritz – ÖBB-Hst. Hart-Puch – nördl. Weiz – Göttelsberg – Hafningberg/Gde. Steinberg bei Weiz – Hohenkogl/Koglkapelle-Kt. 554 – Pölzenkapelle/Kt. 530 – östl. Niederschöckl – Kt. 512/Sternwirt – Mariatrost – Rettenbach – Ferdinandshöhe – Mariagrün – südl. Unterer Weizberg – Andritz – St. Veit – Gösting – Plabutsch – Gaisberg – östl. Ölberg und Buchkogel – Webling – Strassgang – Seiersberg/Gde. Pirka – Pirka – Windorf – Tobelbad/Gde. Unterpremstätten – Badegg/Gde. Haselsdorfberg, Haselsdorfberg – Ghf. Hammer/Kt. 464 – Bischofgraben/Gde. Hitzendorf – Steinberg/Gde. Rohrbach – Krainbach/Gde. St. Oswald bei Plankenwarth – Raßberg – Schloß Münichhof – Stallhofen – Bernau – Muggau/Gde. Hausdorf – Köppling/Gde. St. Johann ob Hohenburg – Krottendorf bei Ligist – Voitsberg – Köflach – Bundesstr. 77 bis Salla – Kt. 993 – Sallabach flussaufwärts – Gaberl – Plankogel – Kammlinie über Ofnerkogel, Scherzberg, Turneralm, Stierkreuz, Terenbachalm, Roßbachkogel – Gleinalmsattel – Speikkogel – Lärchkogel – Kreuzsattel – Eiblkogel – Gleinalpe Hauptkamm – Adamssattel – Hochalm/Almwirt-Kt. 1170 – Kammlinie Hochalpe – Bei den drei Pfarren – Kammlinie über Eisenpaß, Dürreck, Karnerberg – Überquerung Murstausee nördl. „In der Gruben“ – Mötschlmoaralm – Kammlinie über Rennfeld, Bucheck, Brandnerberg – Überquerung Jasnitztal bei Eibeggwirt – Serkogel – Kammlinie Hollersbach – Fochnitzgraben taleinwärts bis Einmündung Bärenbach – Bärenbach – Hochpürschtling – Heuberg/Kt. 1374 – Teufelstein – Ziesler Wald/Kt. 1315 – Kt. 1126 – Waldheimat/Kt. 1081 – Ghf. Schlagobersbauer – Alpler Schanz – Kammlinie über Hauereck, Steinriegel, Pretul, Stuhleck – Pfaffensattel – Großer Pfaff – Harterkogel – Landesgrenze über Feistritzsattel bis Mönichkirchner Schwaig – Kogel – Mönichkirchen – Kt. 851 – Hartberg – Hotel Ocherbauer/Gde. Tauchen/Kt. 759 – Überquerung Autobahn A2 – Kt. 826 – Stübegg/Gde. Zöbern – Kagerriegel – Hattmannsdorf – Hochneukirchen – Hutwisch – Kt. 848 – Schafriegel – südl. Habich – Landesgrenze bis Radigundenstein – südl. Karl – Oberrabnitz – Kogelberg – Dörfl – Steinberg – Oberloisberg – Schneeweiß – südl. Mannersdorf – Klostermarienberg – Staatsgrenze.

Höhenstufen:

Tieflage

submontan

- 700 m

 

Mittellage

tiefmontan

700- 900 (1 000) m

 

mittelmontan

(800) 900-1 100 (1 200) m

 

hochmontan

1 100-1 400 (1 500) m

Hochlage

tiefsubalpin

1 400-1 700 (1 800) m

 

hochsubalpin

1 700-1 800 (1 850) m

 

5.4

Herkunftsgebiet Weststeirisches Bergland

Lage: Südostabfall der Kor-, Stub- und Packalpe, Poßruck.

Umgrenzung:

Staatsgrenze, Rabenstein/Gde.Lavamünd – Hornigkreuz – St. Magdalena – Koglereck/Kt. 1347 – Hirschkogel – Goßeck – Kt. 1447 – Kleinalpl – Jauksattel – Kammlinie Koralpe über Kampelekogel – Lubachkogel – Hebalm – Klementkogel – Kalcherkogel – Packsattel – Gantschniggkogel – Kt. 1390 – Lahnofen, Bernsteinhütte/Kt. 1559 – Kammlinie Hirschegger Alm – Peterer Riegel – Kt. 1455 – (Speikkogel) – Hirschegger Sattel – Kammlinie Stubalpe über Rappoldkogel, Schwarzkogel, Wölkerkogel – Gaberl – Sallabach flussabwärts – Kt. 993 – Salla – Bundesstr.77 bis Köflach – Voitsberg – Krottendorf bei Ligist – Dietenberg/Gde. Ligist – Ligist – Steinberg/Autobahn A2 – Loreith/Gde. Stögersdorf – Überquerung Autobahn A2 bei Gundersdorf – westl. Grubberg – Hochgrail/Gde. Greisdorf – Sierling – östl. Stainzer Warte – Bad Gams – Blumau/Gde. Wildbach – Burg Landsberg/Deutschlandsberg – Oberneuberg/Gde. Hollenegg – Schwanberg/Schloß Limberg – östl. Limberg – Steyeregg/Gde. Wernersdorf – Etzendorf – Oberkraß – Kt. 436 – Guntschenberg/ Gde. Wernersdorf – Ghf. Bachseppl/Kt. 396 – südl. Eibiswald – Feisternitz – südl. Oberhaag – Arnfels – Schloßberg/Gde. Leutschach – Großwalz – Staatsgrenze.

Höhenstufen:

Tieflage

submontan

- 700 m

 

Mittellage

tiefmontan

700- 900 m

 

 

mittelmontan

900-1 300 m

 

 

hochmontan

(1 150) 1 300-1 500 (1 600) m

Hochlage

tiefsubalpin

(1 450) 1 500-1 750 (1 850) m

 

hochsubalpin

1 750-2 050 m

 

 

6.

Herkunftsregion Südliche Randalpen

6.1

Herkunftsgebiet Südliches Randgebirge

Lage: Karawanken, Karnische und Gailtaler Alpen, Lienzer Dolomiten.

Umgrenzung:

Staatsgrenze, Kesselscharte/Kt. 2370 bis Spitzköfele – Kammlinie über Kt. 1775 – Überquerung Lesachtal östl. Obertilliach – Connyalm – Kofelspitz – Kt. 1953 – Kt. 2591 – Sonntagsrast – Schönfeldjoch – Hauptkamm Lienzer Dolomiten über Frauentalegg, Kofelpaß, Sandegg, Kreuzkofel, Eisenschuß – Landesgrenze bis Grubenspitz – Böses Weibele – Kammlinie über Riebenkofel, Millnazenkofel, Joch, Tscheltscher Alpe, Schartenkopf, Schatzbichl, Kt. 1950, Auf der Mussen, Guck – Gailberg Sattel – Hocheck – Kammlinie über Kaserlahnkopf, Jaukenhöhe – Spitzkofel – Ranzkofel – Kammlinie Reißkofel bis Kt. 1930 – Sattelnock – Pfarreben – Waisacher Alm – Grafenwegerhöhe – Kreuzwirt – Urschitz – Tschabitscher – Nockberg – Kammlinie über Hochtraten, Plentelitz, Mühlwand – Fellkofel – Kammlinie über Hühnerspitz, Latschur, Kopasnock, Staff, Goldeck, Kt. 1723 – Gassen/Bichlkirche – Golsernock – Riednock – Kt. 1591 – Nockwiese – Kreuzen – Hauptkamm Gailtaler Alpen über Sparbergipfel bis Mittagsnock – Spitzeck – nördl. Weißenbach – östl. Buchberg – St. Georgen/Gde.Villach – Möltschach/Gde. Villach – Tscheltschnigkogel – südl. Storfhöhe – Turnberg – Tschau, Korpitsch/Gde. Arnoldstein – Ghf. Baumgartner/Altfinkenstein, Outschena, Ghf. Türkenkopf, nördl. Gratschenitzen/Rasburg – Überquerung Autobahn A11 nördl. Kraftwerk-Bärental – Kapelle „Maria Elend“ – Greuth/Gde. Maria Elend – Kt. 599/Kozian – Feistritz im Rosental – St. Johann im Rosental – Dornach, Unterbergen/Gde. Ferlach – südl. Ferlach – Seidolach/Gde. Unterferlach – Sabosach/Gde. St. Margarethen im Rosental – südl. Niederdörfl – Kt. 728 – Raspotnik – Kt. 745 – Kt. 631/Krajnzonik – Ghf. Hazar/Kt. 511 – Dobrowa/Kt. 495 – Rechberg/Gde. Vellach – Kt. 638 – Jaunstein – Globasnitz – Wackendorf, Unterbergen/Gde. Globasnitz – Feistritz ob Bleiburg – Winkl/Gde. Bleiburg – Loibach-Süd/Gde. Bleiburg – Bleiburg – Schilterndorf – Oberdorf/Gde. Schwabegg – Kt. 442 – Unterpudlach/Gde. Lavamünd – Bach/Gde. Lavamünd – Leifling/Zollhaus – Staatsgrenze.

Höhenstufen:

Tieflage

submontan

- 700 (800) m

 

Mittellage

tiefmontan

700-1 000 (1 100) m

 

mittelmontan

1 000-1 250 (1 300) m

 

hochmontan

(1 000) 1 250-1 550 (1 700) m

Hochlage

tiefsubalpin

(1 500) 1 550-1 750 (1 950) m

 

hochsubalpin

(1 700) 1 750-2 000 (2 100) m

 

6.2

Herkunftsgebiet Klagenfurter Becken

Lage:

Klagenfurter Becken und Jauntal bis zum Fuß der Karawanken, St. Veiter Becken, Feldkirchner Becken, unteres Lavanttal einschließlich der zwischen diesen Becken liegenden Höhenzüge (Sattnitz, Ossiacher Tauern) und der im Norden und Osten angrenzenden Hanglagen.

Umgrenzung:

Staatsgrenze, Leifling/Zollhaus – Bach/Gde. Lavamünd – Oberpudlach/Gde. Lavamünd – Kt. 442 – Schilterndorf – Bleiburg – Loibach-Süd/Gde. Bleiburg – Feistritz ob Bleiburg – Unterbergen, Wackendorf/Gde. Globasnitz – Globasnitz – Jaunstein – Kt. 638 – Rechberg/Gde. Vellach – Dobrowa/Kt. 495 – Ghf. „Hazar“/Kt. 511 – Kt. 631/Krajnzonik – Kt. 745 – Raspotnik – Kt. 728 – südl. Niederdörfl – Sabosach/Gde. St. Margarethen im Rosental – Seidolach/Gde. Unterferlach – südl. Ferlach – Unterbergen, Dornach/Gde. Ferlach – St. Johann im Rosental – Kt. 599/Kozian – Greuth/Gde. Maria Elend – Kapelle „Maria Elend“ – Überquerung Autobahn A11 nördl. Kraftwerk Bärental – nördl. Gratschenitzen/Rasburg, Ghf. Türkenkopf, Outschena, Ghf. Baumgartner/Altfinkenstein, Korpitsch, Tschau/Gde. Arnoldstein – Turnberg – südl. Storfhöhe – Tscheltschnigkogel – Villach/Möltschach – St. Georgen/Stadt Villach – östl. Buchberg – Oberwollanig – Oswaldiberg – Seespitz/Gde. Treffen – Kt. 1025 – Ossiachberg/Gde. Treffen – Siedlung „Reiner“ – Deutschberg – Winkl Ossiachberg – Ossiachberg bis Manessen/ Gde. Himmelberg – Kt. 999 und Kt. 819 – Saurachberg/Gde. Himmelberg – westl. und nördl. Himmelberg – Zedlitzberg/Gde. Himmelberg – Hinterwachsenberg/Kitzelkapelle – Lantschnig – Kleingradenegger Höhe – St. Urbaner Berg – Krobather Berg – Deblacher Berg – Kulmberg – Steinerkofel – Buchberg – Lorenziberg – Freiberg – Kulm – Krieblberg – Drasenberg/Gde. Meiselding – Tschatschg/Gde. Rabing – Kt. 689 – Brugga – Überquerung Krappfeld südl. Pockstein/Kt. 723 – Muraniberg/Gde. Althofen – Weindorf/Gde. Althofen – Kammlinie Dachberg – Kurzentrum/Gde. Althofen – nördl. Silberegg – Überquerung Rabachboden – Steinbruch Wietersdorf – Fuchsofen – Kammlinie KG Sittenberg – Wittma/Gde. Eberstein – Kt. 899 – Gutschenkogel – nördl. Eberstein – östl. Görtschitztal – St. Walburgen – östl. Brückl/Kt. 1017-Bildstock – Petritschkogel – Buchberg – nördl. Obertrixen – Gattersdorf – St. Stefan – Haimburg – Enzelsdorf – Stift Griffen – Griffen/Schloßberg – Rausch/Gde. Griffen – Griffner Berg – Schönweg-St. Andrä – A2-Autobahnknoten St. Andrä – westl. St. Andrä – Winkling/Gde. Fischering – Siegelsdorf, Eselsdorf/Gde. St. Michael – westl. Hattendorf – Pfaffendorf/Gde. St. Margarethen – nördl. und östl. Wolfsberg – Rieding/Gde. St. Stefan – Schloß Reideben/St. Stefan – St. Ulrich/Gde. Eitweg – Ragglbach/Gde. St. Georgen – Unterhaus – St. Georgen – Fransdorf/Gde. St. Georgen – Ettendorf – östl. Lavamünd über Burgstallkogel – Kt. 636 – KG Rabenstein/Gde. Lavamünd – Staatsgrenze.

Höhenstufen:

Tieflage

submontan

- 700 m

Mittellage

tiefmontan

700-1 000 m

 

mittelmontan

1 000-1 100 m

 

7.

Herkunftsregion Nördliches Alpenvorland

7.1

Herkunftsgebiet Nördliches Alpenvorland – Westteil

Lage: Flachgau – Innviertel – Hausruck bis zum Rand der Traun-Enns-Platte.

Umgrenzung:

Staatsgrenze, Schärding/Allerheiligen – Gopperding – Allerding – Bundesstr. 129 bis Unterjechtenham/Gde. Taufkirchen an der Pram – nördl. Sigharting – Angsüß – Enzenkirchen – Ghf. „zum Roten Kreuz“ – Wamprechtsham – Geitzedt – Oberantlang/ Gde. St. Willibald – Oberbubenberg – Langenpeuerbach – Asing/Gde. Steegen – Peuerbach – Unterheuberg – Niederweiding/Gde. Bruck – Waasen – Buch – Heiligenberg – Maiden/Gde. Heiligenberg – Scheiblberg – Schabetsberg – Gmein/Gde. St. Agatha – Kollerbichl/Gde. Waizenkirchen – Prambach flussabwärts bis Schottergrube nördl. Prambachkirchen – Gföll/Gde. Waizenkirchen – nördl. Unterprambach/Gde. Prambachkirchen – Obere Lengau – Wieshof – Polsenz/Gde. St. Marienkirchen – Egg/Gde. Pollham – Holzwiesen/Gde. St. Marienkirchen – Magdalenaberg/Gde. Bad Schallerbach – nördl. Tolleterau – wenig – Weyr – südl. Grieskirchen – Schlüßlberg – Sulzbach/Gde. Pichl – nördl. und westl. Kematen – Weilbach/Gde. Pichl bei Wels – Holzhäuser – Pöschlberg – Waldenberg – Dorf – Holzing/Gde. Gunskirchen – Holzmanning/Gde. Edt – westl. Lambach – südl. Stadl-Paura – Mitterbachloh/Gde. Wimsbach – Fischlham – Steinhaus – Lindenhof/Gde. Thalhof – Sipbachzell – Schönau/ Gde. Kremsmünster – Kremstal nach Süden bis ÖBB-Hst. Ried-Diepersdorf – Guntendorf – Egendorf/Gde. Kremsmünster – nördl. Bad Hall – Ödt – Drioßendorf/Gde. Schiedlberg – Schwarzenthal – Oberwolfern/Gde. Wolfern – Sierning – Waldneukirchen – Nußbach – Wimberg – Schlierbach – Kirchdorf an der Krems – Kremsdorf – Ottsdorf/Gde.Micheldorf – Erb/Gde. Kirchdorf an der Krems – südwestl. Inzersdorf im Kremstal – nördl. Pernecker Kogel – Dörfl/Gde. Oberschlierbach – Kt. 717 – Überquerung Almtal bei ÖBB-Hst. Steinbachbrücke – nördl. und östl. Feichtenberg – Danzlau/Kt. 483 – südl. Kirchham – Kaltenmarkt/Gde. Kirchham – Kt. 501 – Flachberg – Grünberg – Überquerung Traunsee – südl. Schloß Orth/Gmunden – Gmunden – Wiesen – A1-Autobahnknoten Vöcklabruck/Gmunden – Autobahn A1 Richtung Salzburg – Kt. 527/Halbmoos/Gde. Aurach – Schiefgrubberg – südl. Oberhehenfeld/Gde. Schörfling – südl. Schörfling – Überquerung Attersee – Litzlberg – Buchberg – Attersee – Winterleithen/Gde. Attersee – Roißroith/Gde. Straß – Überquerung Autobahn A1 – Kt. 604/Ahbergkapelle – Hag – Weißenkirchen – Rehberg – Giga/Gde. Weißenkirchen im Attergau – Jagdhub/Gde. Straßwalchen – Reitzing – südl. Hochfeld – Obernberg – Laiten – Vielweg – Irrsdorf/Irrsberg – östl. Pfongau – Haslach/Gde. Neumarkt am Wallersee – Schöllenberg/Henndorf am Wallersee – Ziefanken – Enzersberg/Gde. Thalgau – Überquerung Autobahn A1 – östl. Thalgau – Oberdorf/Gde. Thalgau – Plainfeld – Kt. 694 – Koppl – Gaisbergau – Weißbach/Gde. Koppl – Nockstein über Kt. 738 – Kt. 645 – Pabenwang – Kt. 800 – Rappenwang – Esch/Mayrwies – Heuberg – Kühberg – Aigen – Elsbethen – Puch – Überquerung Autobahn A10 – Haunsberg/Gde. Hallein – Überquerung A10 – Hallein/Überquerung Salzach – Au/Gde. Hallein – Gartenau – Grödig – Glanegg – Fürstenbrunn – Kleingmainberg – südl. Walser Wiesen – Überquerung Autobahn A1 – Walserberg – südl. Käferheim – Grenzzeichen 441 an der Saalach, Staatsgrenze.

Höhenstufen:

Tieflage

submontan

- 600 m

Mittellage

tiefmontan

600- 800 m

 

7.2

Herkunftsgebiet Nördliches Alpenvorland – Ostteil

Lage:

Alpenvorland ab Traun-Enns-Platte, Eferdinger Becken, Molassezone bis zum Rand des Tullner Feldes.

Umgrenzung:

Sierning – Oberwolfern, Schwarzenthal/Gde. Wolfern – Droißendorf – Ödt/Gde. Schiedlberg – nördl. Bad Hall – Egendorf – Guntendorf/Gde. Kremsmünster – ÖBB-Hst. Ried-Diepersdorf – Kremstal nach Norden bis Schönau/Gde. Kremsmünster – Sipbachzell – Lindenhof/Gde. Thalhof – Steinhaus – Fischlham – Mitterbachloh/Gde. Wimsbach – südl. Stadl-Paura – westl. Lambach – Holzmanning/Gde. Edt – Holzing – Dorf – Waldenberg – Pöschlberg/Gde. Gunskirchen – Holzhäuser – Weilbach/Gde. Pichl bei Wels – westl. und nördl. Kematen – Sulzbach/Gde. Pichl – Schlüßlberg – südl. Grieskirchen – Weyr – Weng – südl. Obertrattnach – nördl. Tolleterau – Magdalenaberg/Gde. Bad Schallerbach – Holzwiesen/Gde. St. Marienkirchen – Egg/Gde. Pollham – Polsenz – Wieshof – Obere Lengau/Gde. St. Marienkirchen – nördl. Unterprambach/Gde. Prambachkirchen – Gföll/Gde. Waizenkirchen – Schottergrube nördl. Prambachkirchen – Untereschlbach – Uttenthal/Gde. Prambachkirchen – westl. Kirnberg – Untergallsbach/Gde. Prambachkirchen – Oberrudling/Gde. Hinzenbach – Hinzenbach – Seebach – Rienberg/Gde. Hartkirchen – Hörmannsedt, Haizing/Gde. Hartkirchen – Aschach-Donaubrücke – Oberlandshaag – Rosenleiten – Pösting/Gde. St. Gotthard im Mühlkreis – Große Rodl bis ÖBB-Bhf. Rottenegg – Gehöft Amesberger – Walding – Überquerung Donau bei ÖBB-Hst. Dürnberg – Wilhering – Mühlbach – Dörnbach – Rufling – Alharting/Gde. Leonding – Überquerung Donau bei ÖBB-Hst. Schiffmühle – Stadtgebiet Linz – Pöstlingberg – Bachlberg – Gründberg – Kt. 301 am Haselbach – nördl. St. Magdalena/Stadtgebiet Linz – Überquerung Autobahn A7 – Plesching – Donau stromabwärts – Steyregg – Pulgarn/Gde. Steyregg – Luftenberg – ÖBB-Bhf. St. Georgen an der Gusen – Langenstein – Mauthausen – Oberzirking/ Gde. Ried in der Riedmark – Schwertberg – Aisthofen – Perg – Arbing – Baumgartenberg – Hofkirchen – Dornach/Gde. Grein – nördl. Ardagger Stift – Illersdorf – Stiefelberg/KG Kollmitzberg – KG Windpassing – Unterholz/KG Kleinwolfstein – Schlögelwiese/Blindenmarkt – Hubertendorf/Gde. Blindenmarkt – Mehlberg/Gde. Ennsbach – St. Martin am Ybbsfelde – Ybbs – Persenbeug – Donau stromabwärts bis Emmersdorf an der Donau – Hub/Gde. Schönbühel an der Donau – Ursprung/Gde. Mauer bei Melk – Lerchfeld/Gde. Gerolding – Eichberg/Gde. Hafnerbach – Windschnur/Gde. Sasendorf – Hausenbach – Weyersdorf – Landersdorf – Oberwölbling – Rottersdorf – Oberndorf/Herzogenburg – nördl. Graßberg – westl. Kapelln – Maria Jeutendorf – Untergrafendorf – nördl. Böheimkirchen – Haspelwald – Raipoltenbachhöhe/Kt. 314 – Raipoltenbach – Almersberg – Neulengbach – nördl. St Christophen – Oberdambach/Gde. Tausendblum – Waasen – Aschberg/Gde. Kirchstetten – Eichberg – Dürnhag/Gde. Böheimkirchen – Heuberg/Gde. Pyhra – Leithen/Gde. St. Georgen am Steinfelde – nördl. Wilhemsburg – Heuberg – Waasen – Edlitz/Gde. Weinburg – nördl. Steinleiten – Christenberg/Gde. Teufelsdorf – Freyen/Gde. Kilb – Maierhöfen – Kirnberg an der Mank – südl. Oberndorf an der Melk – Purgstall – Steinakirchen am Forst – Schnotzendorf/Gde. Euratsfeld – Neuhofen an der Ybbs – Kröllendorf – Biberbach – südl. Seitenstetten – nördl. Plattenberg – Kleinraming – Enns überquerend – Sand/Gde. Garsten – Garsten – Saaß – Leithen/Gde. Pichlern – ÖBB-Hst. Sommerhubermühle – Unter- und Oberwallern – Sierning.

Höhenstufen:

Tieflage

kollin

- 300 m

 

submontan

(250) 300- 550 m

 

8.

Herkunftsregion Sommerwarmer Osten

8.1

Herkunftsgebiet Pannonisches Tief- und Hügelland

Lage:

Weinviertel einschließlich Horner Bucht, Tullner Becken, Marchfeld, Wiener Becken und kleine ungarische Tiefebene bis zum Günser Gebirge, einschließlich Leithagebirge, Hainburger Berge und Becken von Oberpullendorf-Deutschkreuz.

Umgrenzung:

Areal 1:

Staatsgrenze – Rohrbacher Wald – südl. Marz – südl. Mattersburg – Forchtenstein – Hausberg – Wiesen – Bad Sauerbrunn – südl. Neudörfl – östl. Katzelsdorf – Eichbüchl – Frohsdorf – Ofenbach – Walpersbach – Erlach – Haderswörth – Föhrenau – Schwarzau am Steinfeld – Guntrams – Überquerung A2-Autobahnknoten Seebenstein – Ramplach – Wartmannstetten – Unterdanegg – Oberdanegg – Landschach – St. Valentin – Köttlach/Gde. Gloggnitz – Putzmannsdorf/Gde. Pottschach – Ternitz – Mahrersdorf/Gde. Ternitz – Raglitz – Würflach – Willendorf – Dörfles/Gde. Willendorf – Winzendorf – Bad Fischau – Steinabrückl – Hölles – Enzesfeld – östl. Hirtenberg – östl. Großau – Gainfarn/Gde.Bad Vöslau – Harzberg – Baden/Rauheneck, Rauhenstein – Pfaffstättner Kogel – Richardshof – Prießnitztal – Mödling/Kalenderberg – Hinterbrühl/Gde. Mödling – Gießhübl/Gde. Mödling – Tirolerhofsiedlung/Gde. Kaltenleutgeben – Perchtoldsdorfer Heide – Zugberg – Kalksburg – Mauer Lainzer Tiergarten – Weidlingau – Hadersdorf – Jägerwaldsiedlung – nördl. Satzberg/Kordonsiedlung – Steinhofgründe – Wilhelminenberg – Heuberg – Neuwaldegg – Schafberg – Michaelerberg – Häuserl am Roan – Am Himmel – Kobenzl – nördl. Krapfenwaldl – Kahlenberg – Leopoldsberg – Klosterneuburg – Kritzendorf – Höflein an der Donau – Altenberg – Schloß Altenberg/St. Andrä-Wördern – St. Andrä vor dem Hagentale – nördl. Wolfpassinger Berg – nördl. Dopplerhütte – nördl. Tulbinger Kogel/Tiergartenkogel – Grillparz – Ollern – Ried am Riederberg – Elsbach – Gerersdorf/Gde. Sieghartskirchen – Kogl – Starzing/Gde. Johannesberg – Johannesberg – Almersberg/Gde. Neulengbach – Raipoltenbach – Raipoltenbachhöhe/Kt. 314 – Haspelwald – nördl. Böheimkirchen – Schildberg – Untergrafendorf – Maria Jeutendorf – westl. Kapelln – Graßberg – Oberndorf/Gde. Herzogenburg – Rottersdorf – Hörfarth/Gde. Paudorf – Furth bei Göttweig – Baumgarten – Unterbergern – Donauleiten – Rossatzbach – St. Lorenz – Rührsdorf – Rossatz – Dürnstein – Förthof/ Krems-Stein – Braunsdorfer Berg – westl. Egelsee – Imbach – westl. Senftenberg – westl. Droß – Galgenberg – Spießberg – Spießberggraben – Mittelberg – südl. Neumühle – Marterl/Kt. 374 – südl. Reitberg – Hiesberg – Klopfhartsberg – Stiefern – Überquerung Kamptal bei ÖBB-Hst. Stiefern – Schönberg am Kamp – Kt. 317, Kt. 295 – Ruine Falkenberg – Manhartsberg über Elsarn, Bösendürnbach, Eggendorf und Kriegenreith – südl. Maiersch – Gars am Kamp – Rotes Kreuz/Kt. 354 – Überquerung Bundesstraße 34 nördl. Rosenburg – südl. Mühlfeld – Bildstock „Die Rast“/Kt. 353 – Pfarrhof bei Strögen – Neubau – westl. Neukirchen an der Wild – Poigen – Roseneck – Mödring – Schneiderberg – Maria Dreieichen – Mörtersdorf – Ostrand Geiersdorfer Wald – Kt. 423 – Kreuz „Donati“ westl. Eggenburg – Klein Meiseldorf – Maigen – Missingdorf – Pulkau/Bründltal – Leodagger – Waitzendorf – Rosenau/KG Obermarkersdorf, westl. Parapluiberg – Heidbergen/Oberretzbach – Köhlnerberg – Staatsgrenze;

Areal 2:

Staatsgrenze – Klostermarienberg – südl. Mannersdorf – Schneeweiß – Oberloisdorf – Steinberg – Dörfl – Kogelberg – Oberrabnitz – südl. Karl – Weingraben – Kaisersdorf – Markt St. Martin – südl. Weppersdorf – Lackenbach – Hasenberg – Ritzing/Zollhaus – Rabenkopf – Oswaldikapelle – Staatsgrenze.

Höhenstufen:

Tieflage

kollin-planar

- 350 (400) m

 

submontan

(150) 350- 500 m

 

 

8.2

Herkunftsgebiet Subillyrisches Hügel- und Terrassenland

Lage:

Oststeirisch-Südburgenländisches Hügelland zwischen südöstlichen Randalpen und Staatsgrenze.

Umgrenzung:

Staatsgrenze – Großwalz – Schloßberg/Gde. Leutasch – Arnfels – südl. Oberhaag – Feisternitz – südl. Eibiswald – Ghf. Bachseppl/Kt. 396 – Guntschenberg – Kt. 436 – Oberkraß – Etzendorf – Steyeregg/Gde. Wernersdorf – östl. Limberg – Schwanberg/ Schloß Limberg – Oberneuberg/Gde.Hollenegg – Burg Landsberg/ Deutschlandsberg – Blumau/Gde. Wildbach – Bad Gams – östl. Stainzer Warte – Sierling – Hochgrail/Gde. Greisdorf – westl. Grubberg – Überquerung Autobahn A2 bei Gundersdorf – Loreith/ Gde. Stögersdorf – Steinberg/Autobahn A2 – Ligist – Dietenberg/Gde. Ligist – St. Johann ob Hohenburg – Köppling/Gde. St. Johann ob Hohenburg – Muggau/Gde. Hausdorf – Bernau – Stallhofen – Schloß Münichhof – Raßberg – Krainbach/Gde. St. Oswald bei Plankenwarth – Steinberg/Gde. Rohrbach – Bischofgraben/ Gde. Hitzendorf – Ghf. Hammer/Kt. 464 – Haselsdorfberg, Badegg/Gde. Haselsdorfberg – Tobelbad/Gde. Unterpremstätten – Windorf – Pirka – Seiersberg/Gde. Pirka – Strassgang – Webling/Stadtgebiet Graz – östl. Buchkogel und Ölberg – Gaisberg – Plabutsch – Gösting – St. Veit – Andritz – südl. Unterer Weizberg – Mariagrün – Ferdinandshöhe – Rettenbach – Mariatrost – Kt. 512/Sternwirt – östl. Niederschöckl – Pölzenkapelle/Kt. 530 – Frindorf/Gde. Kumberg – Hohenkogl/Koglkapelle-Kt. 554 – Hafningberg/Gde. Steinberg bei Weiz – Göttelsberg – nördl. Weiz – ÖBB-Hst. Hart-Puch – Hart/Gde. Viertelfeistritz – Rohrach/Gde. Anger – Dunsteck/Gde. Baierdorf – Floing – Oberharing/Gde. Floing – Hinterkulm/Gde. Höfling – Puch bei Weiz – Elz – Unterlangegg/Gde. Reichendorf – Kulmingberg/Gde. Kulming – Kalch/Gde. Siegersdorf bei Herberstein – westl. Stubenbergsee – Stubenberg am See – Vockenberg/Gde. Hofkirchen bei Hartberg – Schönauberg – Burgstall – Safental/Gde. Schönau bei Pöllau – Tutten/Gde.Winzendorf – Winzendorf – Löffelberg/Gde. Löffelbach – Hartberg/Ortsteil Ring – Siebenbirken/Gde. Staudach – Grafendorf – Grafenberg/Gde. Grafendorf – Neustift an der Lafnitz – Kogl/Gde. Neustift – Waldjokl/Kt. 436 – Ackerhäuser – Ehrenschachen – Überquerung Autobahn A2 – nördl. Mühlriegel – Sinnersdorf Süd – Schreibersdorf – Überquerung Willersdorfer Schlucht nördl. Oberweinberg – östl. Willersdorf – Kt. 438 – südl. Mariasdorf – Kerschgrabenwald – Sandgrube/Kt. 339/nördl. Stadtschlaining – Mönchmeierhof – Rumpersdorf – Unterpodgoria – Althodis – südl. Weinberg – Markt Neuhodis – Point/Gde. Rechnitz – Satzenstein – Staatsgrenze.

Höhenstufen:

Tieflage

kollin

- 300 m

 

submontan

(250) 300- 700 m

 

9.

Herkunftsregion Mühl- und Waldviertel

9.1

Herkunftsgebiet Mühlviertel

Lage:

Böhmische Masse in Oberösterreich, auch rechtsufrig der Donau: Mühlviertel mit Westteil des Weinsberger Waldes, Sauwald, Kürnberg; mit Strudengau auch kleine Bereiche in Niederösterreich.

Umgrenzung:

Schärding/Allerheiligen – Staatsgrenze – Sepplberg – Landesgrenze bis ÖBB-Hst. Hirschenau – Donau flussabwärts – Persenbeug – Ybbs – St. Martin am Ybbsfelde – Mehlberg/Gde. Ennsbach – Hubertendorf/Gde. Blindenmarkt – Schlögelwiese/KG Kottingburgstall – Oberholz/KG Kleinwolfstein – KG Windpassing – Illersdorf/KG Ardagger Stift – nördl. Ardagger Stift – ÖBB-Hst. Dornach – Hofkirchen – Baumgartenberg – Arbing – Perg – Aisthofen – Schwertberg – Oberzirking – Heinrichsbrunn – Mauthausen – Landesstr. bis St. Georgen an der Gusen – ÖBB-Bhf. St. Georgen an der Gusen – Luftenberg – Pulgarn – Steyregg – Donau stromaufwärts – Plesching – Überquerung Autobahn A7 – St. Magdalena/Stadtgebiet Linz – entlang Hauptsiedlungsrand über Kt. 301 am Haselbach, Gründberg, Bachlberg, Pöstlingberg – Überquerung Donau bei ÖBB-Hst. Schiffmühle – Alharting/Gde. Leonding – Rufling – Dörnbach – Mühlbach – Wilhering – Überquerung Donau bei ÖBB-Hst. Dürnberg – Niederrottensheim – Walding bis Gehöft Amesberger – Große Rodl bis ÖBB-Bhf. Rottenegg – Pösting/Gde. St. Gotthard im Mühlkreis – Oberlandshaag – Donau stromaufwärts – Haizing/Gde. Hartkirchen – Hörmannsedt – Rienberg/Gde. Hartkirchen – Seebach – Hinzenbach – Oberrudling/Gde. Hinzenbach – Untergallsbach/Gde. Prambachkirchen – westl. Kirnberg – Bundesstr. 129 – Untereschlbach/Gde. Prambachkirchen – Prambachkirchen – Kollerbichl/Gde. Waizenkirchen – Gmein – Scheiblberg/Gde. St. Agatha – Maiden/ Gde. Heiligenberg – Heiligenberg – Buch – Niederweiding – Unterheuberg/Gde. Bruck – Waasen – Peuerbach – Asing – Langenpeuerbach – Oberbubenberg/Gde. Steegen – Oberantlang – Geitzedt – Wamprechtsham/Gde. St. Willibald – Ghf. Zum roten Kreuz – Enzenkirchen – Angsüß – nördl. Sigharting – Bundessstr. 129 bis Unterjechtenham/Gde. Taufkirchen an der Pram – Allerding – Gopperding – Schärding/Allerheiligen.

Höhenstufen:

Tieflage

submontan

- 500 (700) m

 

Mittellage

tiefmontan

500- 800 (950) m

 

 

mittelmontan

(650) 800-1 000 (1 100) m

 

hochmontan

1 000-1 200 (1 300) m

Hochlage

tiefsubalpin

(1 100) 1 200-1 400 m

 

 

9.2

Herkunftsgebiet Waldviertel

Lage:

Niederösterreichischer Teil der Böhmischen Masse, einschließlich Dunkelsteiner Wald, jedoch ohne Horner Bucht und Strudengau.

Umgrenzung:

Staatsgrenze – Köhlerberg – Heidbergen/Oberretzbach – westl. Parapluiberg – Rosenau/KG. Obermarkersdorf – Waitzendorf – Leodagger – Pulkau/Bründltal – Missingdorf – Maigen – Klein Meiseldorf – Kreuz „Donati“ westl. Eggenburg – Kt. 423 – Geiersdorfer Wald – Mörtersdorf – Maria Dreieichen – Schneiderberg – Mödring – Roseneck – Poigen – westl. Neukirchen an der Wild – Neubau – Pfarrhof bei Strögen – Bildstock „Die Rast“/Kt. 353 – südl. Mühlfeld – Überquerung Bundesstr. 34 nördl. Rosenburg – Rotes Kreuz/Kt. 354 – Gars am Kamp – südl. Maiersch – Manhartsberg über Kriegenreith, Eggendorf, Bösendürnbach, Elsarn – Ruine Falkenberg – Kt. 295 und Kt. 317 – Schönberg am Kamp – Überquerung Kamptal bei ÖBB-Hst. Stiefern – nördl. Stiefern – Klopfhartsberg – Hiesberg – Reitberg – Marterl/Kt. 374 – südl. Neumühle – Mittelberg – Spießberggraben – Spießberg – Galgenberg – westl. Droß – Senftenberg – Imbach – westl. Egelsee – Braunsdorfer Berg – Förthof/Krems-Stein – Dürnstein – Rossatz – Rührsdorf – St. Lorenz – Rossatzbach – Donauleiten – Unterbergern – südl. Mauternbach – Baumgarten – Furth bei Göttweig – Landesstr. bis Kl. Anzingerberg – Oberwölbling – Landersdorf – Weyersdorf – Hausenbach – Windschnur/Gde. Sasendorf, Eichberg/Gde. Hafnerbach – Lerchfeld/ Gde. Gerolding – Ursprung/Gde. Mauer bei Melk – Hub/Gde. Schönbühel an der Donau – Donau stromaufwärts bis ÖBB-Hst. Hirschenau-Nöchling – Landesgrenze – Sepplberg, Staatsgrenze.

Höhenstufen:

Tieflage

kollin

- 300 (350) m

 

submontan

(200) 300- 500 (650) m

Mittellage

tiefmontan

500- 750 (900) m

 

mittelmontan

(600) 750-1 000 m

 

 

hochmontan

(950) 1 000-1 060 m