Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Befähigungsnachweis für das Gewerbe der Werbeagentur, Fassung vom 25.06.1996

§ 0

Beachte für folgende Bestimmung

Mit dem Wegfall der gesetzlichen Grundlage außer Kraft getreten (vgl. BGBl. I Nr. 63/1997).

Langtitel

Verordnung des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten über den Befähigungsnachweis für das Gewerbe der Werbeagentur
StF: BGBl. Nr. 331/1995

Änderung

Bundesgesetzblatt Nr. 285 aus 1996,

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund des Paragraph 22, Absatz 3 und 8 und des Paragraph 352, der Gewerbeordnung 1994, BGBl. Nr. 194, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Nr. 314 aus 1994, wird verordnet:

§ 1

Beachte für folgende Bestimmung

Mit dem Wegfall der gesetzlichen Grundlage außer Kraft getreten (vgl. BGBl. I Nr. 63/1997).

Text

Befähigungsnachweis

Paragraph eins,

Die Befähigung für die Ausübung des gebundenen Gewerbes der Werbeagentur gemäß Paragraph 124, Ziffer 27, der Gewerbeordnung 1994 (GewO 1994) ist durch das Zeugnis über die erfolgreich abgelegte Prüfung gemäß Paragraph 2, nachzuweisen.

§ 2

Beachte für folgende Bestimmung

Mit dem Wegfall der gesetzlichen Grundlage außer Kraft getreten (vgl. BGBl. I Nr. 63/1997).

Text

Prüfung

Paragraph 2,
  1. Absatz einsDie Prüfung besteht aus
    1. Ziffer eins
      dem schriftlichen Prüfungsteil gemäß Paragraph 3, und
    2. Ziffer 2
      dem mündlichen Prüfungsteil gemäß Paragraph 4,
  2. Absatz 2Der Zeitraum zwischen dem Ende des schriftlichen und dem Beginn des mündlichen Prüfungsteils darf 24 Stunden nicht unterschreiten und zwei Wochen nicht überschreiten.

§ 3

Beachte für folgende Bestimmung

Mit dem Wegfall der gesetzlichen Grundlage außer Kraft getreten (vgl. BGBl. I Nr. 63/1997).

Text

Schriftlicher Prüfungsteil

Paragraph 3,
  1. Absatz einsDer Prüfungsstoff des schriftlichen Prüfungsteiles hat sich auf die für die Ausübung des Gewerbes der Werbeagentur erforderlichen Kenntnisse auf folgenden Fachgebieten zu erstrecken:
    1. Ziffer eins
      Kundenabrechnung und innerbetriebliches Rechnungswesen (insbesondere Kosten- und Leistungsrechnung, Mediaabrechnung, Rabatt- und Provisionsgestaltung, Abrechnung von Anzeigen- und Ankündigungsabgaben, agentur- und kundenspezifische Kalkulation, Rechnungs- und Zahlungsabwicklung inklusive Mahnwesen, Werkvertrags- und Honorarabrechnung, Rechnungsprüfung, Reklamationsmöglichkeiten und Belegwesen),
    2. Ziffer 2
      Marketing und Absatzwirtschaft (insbesondere Instrumente des Marketings, Produktgestaltung, Vertriebswegeplanung, Marktforschung, Käuferverhalten, Preispolitik, Werbung, Sales Promotion, Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit und Absatzziel- und Absatzmittelplanung),
    3. Ziffer 3
      Beratungswesen und Interventionstechnik (insbesondere Beraterverhalten, Beratungspsychologie, Gestaltung der Berater-Kunden-Beziehung, Präsentations- und Moderationstechniken und Rhetorik),
    4. Ziffer 4
      Werbetechnik (insbesondere Werbemittelkunde, Werbemittelproduktion, Herstellungsverfahren, Werbemittelverteilung, Preise, Planungselemente erfolgreicher Werbemittelgestaltung, Anzeigenwerbung vom Entwurf bis zur Placierung, Plakatwerbung, Werbedrucksachen und Sponsoring),
    5. Ziffer 5
      Werbelehre und -planung (insbesondere Erscheinungsformen der Werbung, Festlegung von Werbezielen und Werbeerfolg, Werbeplanung, Kreativtechniken, copy-Strategien, Budgetierung, Erstellung von Mittel-, Zeit- und Kostenplänen, Werbeerfolgsmessung, Werbeerfolgskontrolle, Werbepolitik und Kommunikationsmanagement),
    6. Ziffer 6
      Recht in der Werbung (insbesondere Wettbewerbsrecht, Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, Wettbewerbs-Deregulierungsgesetz, Marken-, Muster- und Patentrecht, Urheberrecht, Medienrecht, Produkthaftungsgesetz, Produktsicherheitsgesetz, Preisauszeichnungsgesetz, die werberelevanten Bestimmungen des Lebensmittelrechts, Arzneimittelgesetzes und Chemikaliengesetzes, umweltschutzrechtliche Vorschriften insbesondere betreffend die Abfallvermeidung, Verpackungsverordnung, Haftung der Agentur und vergleichende Werbung, einschlägiges Gewerberecht, Konsumentenschutzgesetz und Datenschutzgesetz),
    7. Ziffer 7
      Angewandte Psychologie und Gesellschaftslehre (insbesondere Wirtschafts- und Werbepsychologie) und Grundkenntnisse im Bereich der österreichischen Sozial- und Konsumstatistik der privaten Haushalte und
    8. Ziffer 8
      Kommunikations- und Mediaplanung (insbesondere Medienkunde, Kommunikations- und Mediastrategien, qualitative und quantitative Aspekte der Kommunikations- und Mediaplanung, Mediaangebot, Mediaforschung, Selektionskriterien für die Auswahl von Medien, Planungs-, Meß- und Beurteilungskriterien, Auswahl der Werbemittel und Werbeträger, Ausarbeitung einschlägiger Dispositionsaufträge, Vergabe und Auftragserteilung von Einschaltungen, mediaspezifische Rahmenbedingungen der Mediaplanung, Rabattgestaltung und Sonderkonditionen, Überwachung der Auftragsabwicklung und Kontrolle).
  2. Absatz 2Im Rahmen des schriftlichen Prüfungsteiles hat der Prüfling aus den im Absatz eins, angeführten Fachgebieten vier Prüfungsaufgaben oder eine komplexe Gesamtaufgabe, bestehend aus mindestens vier der in Absatz eins, angeführten Fachgebiete, zu lösen.
  3. Absatz 3Die Erledigung der schriftlichen Prüfungsaufgaben muß vom Prüfling in sechs Stunden erwartet werden können. Der schriftliche Prüfungsteil ist nach acht Stunden zu beenden.

§ 4

Beachte für folgende Bestimmung

Mit dem Wegfall der gesetzlichen Grundlage außer Kraft getreten (vgl. BGBl. I Nr. 63/1997).

Text

Mündlicher Prüfungsteil

Paragraph 4,
  1. Absatz einsDer Prüfungsstoff des mündlichen Prüfungsteiles hat sich auf die für die Ausübung des Gewerbes der Werbeagentur erforderlichen Kenntnisse auf folgenden Fachgebieten zu erstrecken:
    1. Ziffer eins
      beruflich-fachliche Kenntnisse gemäß Paragraph 3, Absatz eins, und
    2. Ziffer 2
      beratungsrelevante Fähigkeiten und Fertigkeiten (insbesondere Rhetorik, Argumentation, Präsentationstechnik und -aufbau, Fragen- und Einwandbehandlung und Überzeugungsfähigkeit).
  2. Absatz 2Die Dauer des mündlichen Prüfungsteiles darf außer in begründeten Ausnahmefällen 30 Minuten nicht unterschreiten und 60 Minuten nicht überschreiten.

§ 5

Beachte für folgende Bestimmung

Mit dem Wegfall der gesetzlichen Grundlage außer Kraft getreten (vgl. BGBl. I Nr. 63/1997).

Text

Prüfungskommission

Paragraph 5,
  1. Absatz einsDie Prüfungskommission hat zu bestehen aus:
    1. Ziffer eins
      zwei Fachleuten, die das Gewerbe der Werbeagentur als Gewerbeinhaber oder als Pächter ausüben oder in diesem Gewerbe als Geschäftsführer oder Filialgeschäftsführer tätig sind und den Befähigungsnachweis erbracht haben, und
    2. Ziffer 2
      zwei weiteren Fachleuten.
  2. Absatz 2Eines der Kommissionsmitglieder gemäß Absatz eins, Ziffer 2, muß in einem Beruf tätig sein, für dessen Ausübung einschlägige Kenntnisse auf dem Gebiet der branchenspezifischen Rechtskunde erforderlich sind, und eines muß in einem Beruf tätig sein, für dessen Ausübung einschlägige Kenntnisse auf dem Gebiet der Betriebswirtschaftslehre erforderlich sind.
  3. Absatz 3Eines der Kommissionsmitglieder gemäß Absatz eins, Ziffer eins, ist zum Vorsitzenden der Prüfungskommission zu bestellen.

§ 6

Beachte für folgende Bestimmung

Mit dem Wegfall der gesetzlichen Grundlage außer Kraft getreten (vgl. BGBl. I Nr. 63/1997).

Text

Ansuchen um Zulassung zur Prüfung

Paragraph 6,
  1. Absatz einsEin Ansuchen um Zulassung zur Prüfung ist spätestens sechs Wochen vor dem festgesetzten Prüfungstermin an die Prüfungsstelle zu richten.
  2. Absatz 2Dem Ansuchen um Zulassung zur Prüfung sind anzuschließen:
    1. Ziffer eins
      Urkunden über den Vor- und Familiennamen,
    2. Ziffer 2
      die erforderlichen Belege gemäß Paragraph 7, zum Nachweis der Erfüllung der Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung,
    3. Ziffer 3
      der Nachweis über die Entrichtung der Prüfungsgebühr,
    4. Ziffer 4
      gegebenenfalls die erforderlichen Belege zum Nachweis der Voraussetzungen für das Entfallen des Prüfungsteiles Ausbilderprüfung gemäß Paragraph 23 a, Absatz 2, GewO 1994.

§ 7

Text

Zulassungsvoraussetzungen

Paragraph 7, Zur Prüfung ist zuzulassen, wer durch Zeugnisse nachweist

  1. Ziffer eins
    1. Litera a
      die erfolgreiche Absolvierung eines Universitäts- oder Fachhochschulstudiums oder
    2. Litera b
      den erfolgreichen Besuch des österreichischen Universitätslehrganges für Werbung und Verkauf an der Wirtschaftsuniversität Wien oder
    3. Litera c
      den erfolgreichen Besuch des österreichischen Hochschullehrganges für Öffentlichkeitsarbeit an der Universität Wien oder
    4. Litera d
      den erfolgreichen Besuch des österreichischen Hochschullehrganges für Markt- und Meinungsforschung an der Universität Wien oder
    5. Litera e
      den erfolgreichen Besuch der Werbeakademie des Wirtschaftsförderungsinstitutes der Wirtschaftskammer Wien oder
    6. Litera f
      den erfolgreichen Besuch einer sonstigen einschlägigen Fachakademie oder gleichwertigen Bildungseinrichtung
und eine mindestens einjährige fachliche Tätigkeit gemäß Paragraph 22, Absatz 2, GewO 1994 oder 2. den erfolgreichen Besuch
  1. Litera a
    einer berufsbildenden höheren Schule, deren schwerpunktmäßige Ausbildung im graphischen Bereich oder im Bereich der Medienkommunikation und Werbung liegt, oder
  2. Litera b
    einer Handelsakademie oder einer Sonderform der Handelsakademie
und eine mindestens zweijährige fachliche Tätigkeit gemäß Paragraph 22, Absatz 2, GewO 1994 oder 3. den erfolgreichen Besuch
  1. Litera a
    einer berufsbildenden höheren Schule, deren schwerpunktmäßige Ausbildung im betriebswirtschaftlich-kaufmännischen Bereich liegt, oder
  2. Litera b
    einer allgemeinbildenden höheren Schule oder
  3. Litera c
    einer berufsbildenden mittleren Schule, deren schwerpunktmäßige Ausbildung im betriebswirtschaftlich-kaufmännischen Bereich liegt, oder
  4. Litera d
    die erfolgreich abgelegte Lehrabschlußprüfung in einem graphischen Lehrberuf oder in einem Lehrberuf mit kaufmännischem oder künstlerischem Schwerpunkt
und eine mindestens dreijährige fachliche Tätigkeit gemäß Paragraph 22, Absatz 2, GewO 1994 oder 4. eine mindestens fünfjährige fachliche Tätigkeit gemäß Paragraph 22, Absatz 2, GewO 1994.

§ 8

Beachte für folgende Bestimmung

Mit dem Wegfall der gesetzlichen Grundlage außer Kraft getreten (vgl. BGBl. I Nr. 63/1997).

Text

Einladung zur Prüfung

Paragraph 8,
  1. Absatz einsWenn der Prüfungswerber zur Prüfung zugelassen worden ist, so ist er von der Prüfungsstelle mindestens drei Wochen vor dem Prüfungstermin zur Prüfung einzuladen.
  2. Absatz 2In der Einladung sind dem Prüfungswerber bekanntzugeben:
    1. Ziffer eins
      Zeit und Ort der Prüfung,
    2. Ziffer 2
      die Gegenstände des schriftlichen und des mündlichen Prüfungsteiles und
    3. Ziffer 3
      jene Unterlagen und Hilfsmittel, welche er zur Prüfung mitzubringen hat.

§ 9

Beachte für folgende Bestimmung

Mit dem Wegfall der gesetzlichen Grundlage außer Kraft getreten (vgl. BGBl. I Nr. 63/1997).

Text

Prüfungsgebühr

Paragraph 9,
  1. Absatz einsDer Prüfungswerber hat als Kostenbeitrag zur Durchführung der Prüfung eine Prüfungsgebühr zu bezahlen.
  2. Absatz 2Die Höhe der Prüfungsgebühr beträgt 15 Prozent des Gehaltes eines Beamten der Dienstklasse römisch fünf, Gehaltsstufe 2, gemäß Paragraph 28, Absatz 3, des Gehaltsgesetzes 1956, Bundesgesetzblatt Nr. 54, in der jeweils geltenden Fassung einschließlich einer allfälligen Teuerungszulage gemäß Paragraph 88, des Gehaltsgesetzes 1956. Die Prüfungsgebühr ist auf einen durch 50 teilbaren Schillingbetrag aufzurunden.
  3. Absatz 3Die Höhe der Prüfungsgebühr beträgt zehn Prozent der im Absatz 2, angeführten Bemessungsgrundlage, wenn eine Ergänzungsprüfung gemäß Paragraph 13, oder Paragraph 14, abgelegt wird.
  4. Absatz 4Wenn der Prüfungswerber die Prüfungsgebühr selbst zu tragen hat und nachweist, daß die Entrichtung der Prüfungsgebühr in der sich aus Absatz 2, oder Absatz 3, ergebenden Höhe wegen seiner Einkommensverhältnisse oder Sorgepflichten eine erhebliche wirtschaftliche Härte darstellt, ist die Prüfungsgebühr entsprechend den Einkommensverhältnissen und Sorgepflichten des Prüfungswerbers bis auf zwei Fünftel des sich aus Absatz 2, oder Absatz 3, ergebenden Betrages zu ermäßigen.

§ 10

Beachte für folgende Bestimmung

Mit dem Wegfall der gesetzlichen Grundlage außer Kraft getreten (vgl. BGBl. I Nr. 63/1997).

Text

Entschädigung und Verwaltungsaufwand

Paragraph 10,

Die Prüfungsstelle hat 90 Prozent der Prüfungsgebühr zu gleichen Teilen an die Mitglieder der Prüfungskommission als angemessene Entschädigung zu entrichten. Die verbleibenden zehn Prozent der Prüfungsgebühren sind zur Abdeckung des durch die Abhaltung der Prüfung entstandenen sonstigen besonderen Verwaltungsaufwandes zu verwenden.

§ 11

Beachte für folgende Bestimmung

Mit dem Wegfall der gesetzlichen Grundlage außer Kraft getreten (vgl. BGBl. I Nr. 63/1997).

Text

Prüfungsgebühr-Rückerstattung

Paragraph 11,

Die Prüfungsgebühr ist dem Prüfungswerber von der Prüfungsstelle zur Gänze zurückzuerstatten, wenn der Prüfungswerber

  1. Ziffer eins
    zur Prüfung nicht zugelassen wird oder
  2. Ziffer 2
    spätestens zehn Tage vor dem Prüfungstermin die Bekanntgabe, vom Prüfungstermin zurückzutreten, zur Post gegeben hat oder
  3. Ziffer 3
    nachweist, daß er an der termingemäßen Ablegung der Prüfung ohne sein Verschulden verhindert war.

§ 12

Beachte für folgende Bestimmung

Mit dem Wegfall der gesetzlichen Grundlage außer Kraft getreten (vgl. BGBl. I Nr. 63/1997).

Text

Prüfungszeugnis

Paragraph 12,

Die Prüfungsstelle hat dem Geprüften auf Grund des Beschlusses der Prüfungskommission ein Zeugnis über die bestandene Prüfung entsprechend der Anlage 1 oder 2 zu dieser Verordnung auszustellen.

§ 13

Beachte für folgende Bestimmung

Mit dem Wegfall der gesetzlichen Grundlage außer Kraft getreten (vgl. BGBl. I Nr. 63/1997).

Text

Ergänzungsprüfung für Werbeberater

Paragraph 13,
  1. Absatz einsPersonen, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung oder gemäß Paragraph 15, Absatz 5 bis spätestens 31. Dezember 1995 den Befähigungsnachweis für das Gewerbe der Werbeberater gemäß Paragraph 103, Absatz eins, Litera b, Ziffer 54, der Gewerbeordnung 1973 erbringen, oder denen hiefür eine nicht auf Paragraph 28, Absatz eins, Ziffer 2, GewO 1994 gegründete Nachsicht erteilt wurde, sind berechtigt, eine Ergänzungsprüfung zum Nachweis der Befähigung für das gebundene Gewerbe der Werbeagentur abzulegen.
  2. Absatz 2Die Ergänzungsprüfung hat aus einer mündlichen Prüfung zu bestehen, die sich auf die in Paragraph 3, Absatz eins, Ziffer 4,, 6 und 8 angeführten Fachgebiete zu erstrecken hat.

§ 14

Beachte für folgende Bestimmung

Mit dem Wegfall der gesetzlichen Grundlage außer Kraft getreten (vgl. BGBl. I Nr. 63/1997).

Text

Ergänzungsprüfung für Werbungsmittler

Paragraph 14,
  1. Absatz einsPersonen, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung oder gemäß Paragraph 15, Absatz 6 bis spätestens 31. Dezember 1995 den Befähigungsnachweis für das Gewerbe der Werbungsmittler gemäß Paragraph 103, Absatz eins, Litera b, Ziffer 55, der Gewerbeordnung 1973 erbringen, oder denen hiefür eine nicht auf Paragraph 28, Absatz eins, Ziffer 2, GewO 1994 gegründete Nachsicht erteilt wurde, sind berechtigt, eine Ergänzungsprüfung zum Nachweis der Befähigung für das gebundene Gewerbe der Werbeagentur abzulegen.
  2. Absatz 2Die Ergänzungsprüfung hat aus einer mündlichen Prüfung zu bestehen, die sich auf die in Paragraph 3, Absatz eins, Ziffer 2 bis 7 angeführten Fachgebiete zu erstrecken hat.

§ 15

Beachte für folgende Bestimmung

Mit dem Wegfall der gesetzlichen Grundlage außer Kraft getreten (vgl. BGBl. I Nr. 63/1997).

Text

Übergangs- und Schlußbestimmungen

Paragraph 15,
  1. Absatz einsDiese Verordnung tritt mit 1. Juli 1995 in Kraft.
  2. Absatz 2Gleichzeitig mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung treten folgende Verordnungen außer Kraft:
    1. Ziffer eins
      Verordnung des Bundesministers für Handel, Gewerbe und Industrie über den Befähigungsnachweis für das gebundene Gewerbe der Werbeberater, Bundesgesetzblatt Nr. 276 aus 1978,, in der Fassung des Art. römisch eins der Verordnung Bundesgesetzblatt Nr. 9 aus 1982,, und
    2. Ziffer 2
      Verordnung des Bundesministers für Handel, Gewerbe und Industrie über den Befähigungsnachweis für das gebundene Gewerbe der Werbungsmittler, Bundesgesetzblatt Nr. 277 aus 1978,, in der Fassung des Art. römisch II der Verordnung Bundesgesetzblatt Nr. 9 aus 1982,.
  3. Absatz 3Zeugnisse über die erfolgreich abgelegten Prüfungen gemäß der Verordnung des Bundesministers für Handel, Gewerbe und Industrie über den Befähigungsnachweis für das gebundene Gewerbe der Werbeberater, Bundesgesetzblatt Nr. 276 aus 1978,, und der Verordnung des Bundesministers für Handel, Gewerbe und Industrie über den Befähigungsnachweis für das gebundene Gewerbe der Werbungsmittler, Bundesgesetzblatt Nr. 277 aus 1978,, gelten gemeinsam als Zeugnisse über die erfolgreich abgelegte Prüfung im Sinne dieser Verordnung.
  4. Absatz 4Solange Fachleute im Sinne des Paragraph 5, Absatz eins, Ziffer eins,, die das Gewerbe der Werbeagentur als Gewerbeinhaber oder als Pächter ausüben oder in diesem Gewerbe als Geschäftsführer oder Filialgeschäftsführer tätig sind und den Befähigungsnachweis dafür erbracht haben, nicht zur Verfügung stehen, sind als Fachleute im Sinne des Paragraph 5, Absatz eins, Ziffer eins, auch Personen zuzulassen, die das Gewerbe der Werbeberater und das Gewerbe der Werbungsmittler als Gewerbeinhaber oder als Pächter ausüben oder in diesen Gewerben als Geschäftsführer oder Filialgeschäftsführer tätig sind und die dafür erforderlichen Befähigungsnachweise erbracht haben.
  5. Absatz 5Wiederholungsprüfungen nach einer nicht bestandenen Befähigungsnachweisprüfung für das gebundene Gewerbe der Werbeberater gemäß Paragraph 103, Absatz eins, Litera b, Ziffer 54, der Gewerbeordnung 1973 dürfen bis zum Ablauf des 31. Dezember 1995 über den in der Verordnung gemäß Absatz 2, Ziffer eins, festgelegten Prüfungsstoff abgelegt werden, sofern der nichtbestandenen Prüfung dieser Prüfungsstoff zugrunde lag.
  6. Absatz 6Wiederholungsprüfungen nach einer nicht bestandenen Befähigungsnachweisprüfung für das gebundene Gewerbe der Werbungsmittler gemäß Paragraph 103, Absatz eins, Litera b, Ziffer 55, der Gewerbeordnung 1973 dürfen bis zum Ablauf des 31. Dezember 1995 über den in der Verordnung gemäß Absatz 2, Ziffer 2, festgelegten Prüfungsstoff abgelegt werden, sofern der nichtbestandenen Prüfung dieser Prüfungsstoff zugrunde lag.

Anl. 1

Beachte für folgende Bestimmung

Mit dem Wegfall der gesetzlichen Grundlage außer Kraft getreten (vgl. BGBl. I Nr. 63/1997).

Text

Anlage 1

Geschäftszahl:

Prüfungsstelle der

.........................................................................................................................................................................

Prüfungszeugnis

.........................................................................................................................................................................

(Vor- und Familienname)

geboren am ......................................................................... in ........................................................................

hat sich am ......................................................................... der

PRÜFUNG

zum Nachweis der Befähigung für das Gewerbe der Werbeagentur gemäß Paragraph 124, Ziffer 27, GewO 1994 entsprechend der Verordnung des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten über den Befähigungsnachweis für das Gewerbe der Werbeagentur, Bundesgesetzblatt Nr. 331 aus 1995,, unterzögen und diese Prüfung laut Beschluß der Prüfungskommission

einstimmig/mehrstimmig *) mit Auszeichnung *) bestanden

Prüfungsteil Ausbilderprüfung bestanden *) nicht bestanden *)

entfallen *)

..................................................................................., am ...................................................................

Siegel der Prüfungsstelle

Für die Prüfungsstelle:

____________

*) Nichtzutreffendes streichen.

Anl. 2

Beachte für folgende Bestimmung

Mit dem Wegfall der gesetzlichen Grundlage außer Kraft getreten (vgl. BGBl. I Nr. 63/1997).

Text

Anlage 2

Geschäftszahl:

Prüfungsstelle der

..........................................................................................................................................................................

Ergänzungsprüfungszeugnis

.........................................................................................................................................................................

(Vor- und Familienname)

geboren am ......................................................................... in .........................................i..............................

hat sich am ......................................................................... der

ERGÄNZUNGSPRÜFUNG

zum Nachweis der Befähigung für das Gewerbe der Werbeagentur gemäß Paragraph 124, Ziffer 27, GewO 1994 entsprechend Paragraph 13, *), Paragraph 14, *) der Verordnung des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten über den Befähigungsnachweis für das Gewerbe der Werbeagentur, Bundesgesetzblatt Nr. 331 aus 1995,, unterzogen und diese Prüfung laut Beschluß der Prüfungskommission

einstimmig/mehrstimmig *) mit Auszeichnung *) bestanden.

.................................................................................... am ..........................................................................

Siegel der Prüfungsstelle

Für die Prüfungsstelle:

__________

*) Nichtzutreffendes streichen.