Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Mietrechtsgesetz - K gem. § 16 Abs. 6, Fassung vom 20.10.2019

§ 0

Langtitel

Kundmachung des Bundesministers für Justiz gemäß § 16 Abs. 6 des Mietrechtsgesetzes
StF: BGBl. II Nr. 74/1998

Präambel/Promulgationsklausel

Gemäß § 16 Abs. 6 des Bundesgesetzes über das Mietrecht, BGBl. Nr. 520/1981 (MRG), zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 140/1997, wird auf Grund der Verlautbarung des Österreichischen Statistischen Zentralamtes vom 18. Februar 1998 kundgemacht, daß sich die in § 16 Abs. 5, § 15a Abs. 3 und § 45 Abs. 1 und 1a MRG genannten Beträge wie folgt erhöht haben:

Art. 1

Text

1.

§ 16 Abs. 5 MRG:

In § 16 Abs. 5 MRG

a)

von 8,20 S auf 8,60 S und

b)

von 16,40 S auf 17,20 S.

2.

§ 15a Abs. 3 MRG:

a)

In Z 1 von 32,80 S auf 34,50 S,

b)

in Z 2 von 24,60 S auf 25,90 S,

c)

in Z 3 von 16,40 S auf 17,20 S und

d)

in Z 4 von 8,20 S auf 8,60 S.

3.

§ 45 Abs. 1 MRG:

In § 45 Abs. 1 MRG

a)

von 21,80 S auf 23,- S,

b)

von 16,40 S auf 17,20 S,

c)

von 11,- S auf 11,50 S und

d)

von 8,20 S auf 8,60 S.

4.

§ 45 Abs. 1a MRG:

In § 45 Abs. 1a MRG von 32,80 S auf 34,50 S.

Diese Erhöhung wird am 1. April 1998 mietrechtlich wirksam (§ 16 Abs. 6 dritter Satz MRG).

Berechtigt eine Wertsicherungsvereinbarung den Vermieter zu einer Erhöhung des Hauptmietzinses (§ 16 Abs. 9 MRG) oder verlangt der Vermieter auf Grund der Indexveränderung einen höheren Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrag als bisher (§ 45 Abs. 1 und 1a MRG), so hat der Hauptmieter dem Vermieter den erhöhten Hauptmietzins (den erhöhten Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrag) von dem auf das Wirksamwerden der Indexveränderung folgenden Zinstermin an (das ist bei gesetzlicher Mietzinsfälligkeit nach § 15 Abs. 3 MRG frühestens der 1. Mai 1998) zu entrichten, wenn der Vermieter dem Hauptmieter in einem nach dem 1. April 1998 ergehenden Schreiben, jedoch spätestens 14 Tage vor dem Termin, sein darauf gerichtetes Erhöhungsbegehren bekanntgibt.