Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Aufhebung der Volksgerichte - Übertragung auf ordentliche Gerichte, Fassung vom 27.06.2019

§ 0

Langtitel

Bundesgesetz vom 20. Dezember 1955 über die Aufhebung der Volksgerichte und die Ahndung der bisher diesen Gerichten zur Aburteilung zugewiesenen Verbrechen.
StF: BGBl. Nr. 285/1955 (NR: GP VII RV 677 AB 696 S. 91. BR: S. 112.)

Änderung

Art. 1 § 1

Beachte für folgende Bestimmung


Verfassungsbestimmung

Text

Artikel I.

Zuständigkeit und Verfahrenin den bisher den Volksgerichten zur Aburteilung zugewiesenen Strafsachen.

§ 1. (Verfassungsbestimmung.) Die Volksgerichte stellen ihre Tätigkeit mit dem Tage des Inkraftretens dieses Bundesgesetzes ein.

Art. 2 § 6

Beachte für folgende Bestimmung

Verfassungsbestimmung

Text

§ 6. (Verfassungsbestimmung.)

Aufgehoben werden:

a)

Das Überprüfungsgesetz vom 30. November 1945, BGBl. Nr. 4/1946.

b)

Das Verfassungsgesetz vom 30. November 1945, BGBl. Nr. 6/1946, betreffend die Anwendung des Gesetzes zum Schutze der persönlichen Freiheit vom 27. Oktober 1862, RGBl. Nr. 87, in dem Verfahren vor dem Volksgericht.

c)

Der § 56 der Verordnung vom 10. März 1947, BGBl. Nr. 64, zur Durchführung des Verbotsgesetzes 1947.

Art. 3 § 7

Beachte für folgende Bestimmung

Abs. 2: Verfassungsbestimmung

Text

Artikel III.

Übergangsbestimmungen.

§ 7. (Anm.: Abs. 1 aufgehoben durch 2. BRBG, BGBl. I Nr. 61/2018)

(2) (Verfassungsbestimmung.) Das gleiche gilt für verfassungsgesetzliche Vorschriften, in denen Bestimmungen enthalten sind, die sich auf die Volksgerichte beziehen.