Gericht

Verwaltungsgerichtshof

Entscheidungsdatum

29.06.2026

Geschäftszahl

Ro 2026/04/0001

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden):

Ro 2026/04/0002

Ro 2026/04/0003

Ro 2026/04/0004

Ro 2026/04/0005

Ro 2026/04/0006

Ro 2026/04/0007

Ro 2026/04/0008

Ro 2026/04/0009

Ro 2026/04/0010

Ro 2026/04/0011

Ro 2026/04/0012

Ro 2026/04/0013

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Ro 2026/04/0021

Ro 2026/04/0022

Ro 2026/04/0023

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Ro 2026/04/0025

Ro 2026/04/0026

Ro 2026/04/0027

Ro 2026/04/0028

Ro 2026/04/0029

Ro 2026/04/0030

Ro 2026/04/0031

Ro 2026/04/0032

Ro 2026/04/0033

Ro 2026/04/0034

Ro 2026/04/0035

Ro 2026/04/0036

Ro 2026/04/0037

Ro 2026/04/0038

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Ro 2026/04/0044

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Ro 2026/04/0051

Ro 2026/04/0052

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Ro 2026/04/0054

Ro 2026/04/0055

Ro 2026/04/0056

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Ro 2026/04/0058

Ro 2026/04/0059

Ro 2026/04/0060

Ro 2026/04/0061

Ro 2026/04/0062

Ro 2026/04/0063

Ro 2026/04/0064

Ro 2026/04/0065

Ro 2026/04/0066

Ro 2026/04/0067

Ro 2026/04/0068

Ro 2026/04/0069

Ro 2026/04/0070

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2002/04/0027 E 30. Juni 2004 RS 1 (hier: keine Bezugnahme auf Paragraph 116, Absatz eins, MinROG; ohne den fallspezifischen Zusatz)

Stammrechtssatz

Aus Paragraph 116, Absatz eins und Absatz 3, MinROG folgt ein subjektiv-öffentliches Recht des Nachbarn im Verfahren zur Genehmigung eines Gewinnungsbetriebsplanes (bzw. einer wesentlichen Änderung dieses Betriebsplanes), dass die beantragte Genehmigung nicht erteilt wird, wenn - trotz Vorschreibung von Bedingungen oder Auflagen - eine Gefährdung seines Lebens oder seiner Gesundheit, seines - dem Genehmigungswerber nicht zur Benützung überlassenen - Eigentums oder seiner sonstigen dinglichen Rechte zu erwarten ist sowie wenn eine unzumutbare Belästigung seiner Person zu erwarten ist. Hingegen besteht kein subjektives Recht des Nachbarn, dass die beantragte Genehmigung nicht erteilt wird, wenn andere - im öffentlichen Interesse normierten - Genehmigungsvoraussetzungen (nach seiner Auffassung) nicht erfüllt sind. Sein Mitspracherecht im Genehmigungsverfahren ist vielmehr auf die Geltendmachung der ihm nach dem MinROG gewährleisteten Nachbarrechte beschränkt. Hier: Davon ausgehend zeigen die Nachbarn mit ihrem Vorbringen, es sei nicht vorgesorgt worden, dass nach bestem Stand der Technik vermeidbare Emissionen unterbleiben, ebenso wenig eine Verletzung ihrer subjektiv-öffentlichen Nachbarrechte auf wie mit dem Hinweis, es mangle an einem Alarmplan für Ereignisse, welche die Umwelt bedrohen könnten.

European Case Law Identifier

ECLI:AT:VWGH:2026:RO2026040001.J07