Verwaltungsgerichtshof
25.07.2024
Ra 2023/01/0318
GRS wie Ra 2023/09/0183 E 4. April 2024 RS 1
Das Absehen von der Einvernahme eines Zeugen, bloß weil dieser nicht erschienen ist, nimmt weder auf die Erforderlichkeit noch die dauerhafte Unmöglichkeit der Beweisaufnahme konkret Bezug und ist daher einem begründungslosen Hinwegsetzen über einen gestellten - und nicht von vornherein untauglichen - Beweisantrag gleichzuhalten, was sich als unzulässig erweist (VwGH 21.3.2017, Ra 2016/12/0121).
ECLI:AT:VWGH:2024:RA2023010318.L03