Verwaltungsgerichtshof
20.08.2021
Ra 2020/10/0068
GRS wie Ra 2021/10/0091 B 28. Juli 2021 RS 1 (hier nur erster Satz)
Bei der Ausführung eines Vorhabens ohne naturschutzrechtliche Bewilligung handelt es sich um ein Dauerdelikt, bei dem das strafbare Verhalten erst mit der Beseitigung des rechtswidrigen Zustandes endet vergleiche Paragraph 45, Absatz 7, Tir. NatSchG 2005), somit erst mit Erwirkung einer rechtskräftigen naturschutzrechtlichen Bewilligung vergleiche VwGH 28.12.2020, Ra 2020/10/0165). Es ist demnach für die Tatumschreibung nicht ausschlaggebend, ob Teile des Abstellplatzes allenfalls bereits vor der Bestellung des handelsrechtlichen Geschäftsführers der betreffenden Gesellschaft errichtet wurden vergleiche VwGH 21.11.2005, 2003/10/0291).
ECLI:AT:VWGH:2021:RA2020100068.L06