Verwaltungsgerichtshof
27.11.2019
Ra 2019/05/0245
Nichtstattgebung - Einwendungen gegen ein Bauvorhaben - Das Vorbringen zur Begründung des mit der Revision verbundenen Aufschiebungsantrages lässt nicht erkennen, dass aufgrund einer Verletzung eines subjektiv-öffentlichen Nachbarrechtes im Sinne der Wr BauO ein unverhältnismäßiger Nachteil im Sinne des Paragraph 30, Absatz 2, VwGG für die revisionswerbenden Parteien verbunden wäre. In Bezug auf die Rodung von Bäumen auf dem Baugrundstück kommt einem Nachbarn kein durch die Wr BauO geschütztes Recht zu. Zur Geltendmachung von naturschutzrechtlichen Vorschriften sind die revisionswerbenden Parteien nicht legitimiert. Auch mit der Behauptung von im Zusammenhang mit Vorbereitungsmaßnahmen oder einer Bauausführung stehenden Beeinträchtigungen legen die revisionswerbenden Parteien keine aus der Verletzung eines subjektiv-öffentlichen Nachbarrechtes resultierenden Nachteile dar vergleiche dazu etwa VwGH 15.11.2011, 2010/05/0113). Dem auf Paragraph 30, Absatz 3, VwGG gestützten Antrag war daher nicht stattzugeben.
Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden):
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ECLI:AT:VWGH:2019:RA2019050245.L01