Verwaltungsgerichtshof
11.09.2018
Ro 2018/16/0019
Die Verlassenschaft wurde - auch schon vor der Klarstellung durch das Erbrechts-Änderungsgesetz 2015, Bundesgesetzblatt römisch eins Nr. 87 - ErbRÄG 2015, in Paragraph 546, ABGB, der die Verlassenschaft nunmehr "entsprechend der
ganz überwiegenden Lehre ... und Rechtsprechung ... als
juristische Person" definiert (so die ErläutRV 688 BlgNR 25. Gesetzgebungsperiode 50) - zwischen Erbfall und Einantwortung als juristische Person angesehen. Der Nachlass konnte und kann daher auch einverleibungsfähige Urkunden ausstellen und beim Erwerb dinglicher Rechte in das Grundbuch eingetragen werden vergleiche Welser in Rummel/Lukas, Kommentar zum ABGB4, Teilband Paragraphen 531 -, 824, ABGB (Erbrecht), Rz 2 bis 4 zu Paragraph 547, ABGB, wmN).
Serie (erledigt im gleichen Sinn):
Ro 2018/16/0020 E 11. September 2018
Ro 2018/16/0026 E 11. September 2018
Ro 2018/16/0023 E 11. September 2018
Ro 2018/16/0025 E 11. September 2018
Ro 2018/16/0021 E 11. September 2018
Ro 2018/16/0024 E 11. September 2018
Ro 2018/16/0022 E 11. September 2018
ECLI:AT:VWGH:2018:RO2018160019.J02