Verwaltungsgerichtshof
18.10.2017
Ro 2016/13/0014
Die früher in Paragraph eins, Absatz 2, Ziffer eins, GewStG und jetzt in Paragraph 2, Absatz 4, EStG 1988 verankerte Fiktion, wonach alle Einkünfte einer gewerblich tätigen Personengesellschaft als gewerbliche Einkünfte gelten, schlägt nicht - im Wege der Artikel 3, Absatz 2, des DBA Slowakei, Bundesgesetzblatt Nr. 1046 aus 1994,, - auf das Abkommensrecht durch vergleiche zu Paragraph 15, Absatz 3, Nr. 1 dEStG Wassermeyer, Doppelbesteuerung, Artikel 7, MA Rz 43, 86 sowie - mit Argumenten, die sich nicht nur auf Paragraph 15, Absatz 3, Nr. 2 dEStG beziehen - die Urteile des BFH vom 28. April 2010, römisch eins R 81/09, und vom 4. Mai 2011, römisch zwei R 51/09; aus österreichischer Sicht allgemein Fuchs in Hofstätter/Reichel, Die Einkommensteuer - Kommentar, Paragraph 2, EStG 1988 Tz 39; zum Erfordernis tatsächlicher Zugehörigkeit bei Beteiligungen im Gesamthandvermögen einer betrieblich tätigen Personengesellschaft auch Kaeser/Wassermeyer in Wassermeyer, a.a.O., Artikel 10, MA Rz 157 und 162 ff; Wassermeyer, a. a.O., Artikel 13, MA Rz 77a a.E.).
Serie (erledigt im gleichen Sinn):
Ro 2016/13/0015 E 18. Oktober 2017