Verwaltungsgerichtshof
13.09.2016
Ra 2015/03/0038
Die Gesetzeslage und die aus den Gesetzesmaterialien und auch aus Paragraph 3, Auskunftspflicht-GrundsatzG und Paragraph eins, Absatz 5, Wr AuskunftspflichtG 1988 erkennbare Absicht des Bundes- und des Landesgesetzgebers, die Auskunftserteilung unter dem Gesichtspunkt der Verfahrensökonomie zu regeln, legt ein Verständnis des Begriffs "Wirkungsbereich" in Paragraph eins, Absatz eins, Wr AuskunftspflichtG 1988 nahe, das dem des Paragraph 4, Absatz 3, BMG 1986 entspricht, wonach nämlich die Organe einer Gebietskörperschaft innerhalb ihrer örtlichen und sachlichen Zuständigkeit Auskünfte zu erteilen haben vergleiche VwGH vom 14. November 1990, 90/13/0086; VwGH vom 15. September 2006, 2004/04/0018; VwGH vom 27. Februar 2013, 2009/17/0232). Die Auskunftspflicht bezieht sich sowohl auf Angelegenheiten der Hoheitsverwaltung als auch auf solche der Privatwirtschaftsverwaltung (ErläutRV BlgLT 6 aus 1988,, 5; ErläutRV 41 BlgNR 17. GP, 3; VwGH vom 13. September 1991, 90/18/0193; VwGH vom 15. Oktober 1996, 95/05/0250; VwGH vom 11. Dezember 2012, 2012/05/0199).
ECLI:AT:VWGH:2016:RA2015030038.L03