Verwaltungsgerichtshof
19.05.2015
Ro 2014/16/0006
Die Materialien zur GGN, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 1 aus 2013,, (EBRV 1984 BlgNR) erwähnen zwar im allgemeinen Teil der Erläuterungen eine Entkoppelung der Bemessungsgrundlagen, weshalb es in Zukunft nicht mehr möglich sein werde, die Grunderwerbsteuer und die Grundbuchseintragungsgebühren in einem einheitlichen Vorgang zu berechnen, erläutern aber nicht die Beweggründe, eine dem Paragraph 5, Absatz 2, Ziffer eins, GrEStG 1987 entsprechende Bestimmung in das GGG nicht aufzunehmen. Die Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes zur Gegenleistung iSd Paragraph 11, GrEStG 1955 und des Paragraph 5, GrEStG 1987 ist somit nicht vorbehaltlos für das GGG zu übernehmen (zur Abgrenzung, ob sich die Subsumtion einer Leistung als Gegenleistung auf Paragraph 11, Absatz eins, Ziffer eins, oder auf Paragraph 11, Absatz 2, Ziffer eins, GrEStG 1955 stützen lässt, vergleiche E vom 23. Jänner 1964, 1756/63, sowie E vom 10. Jänner 1985, 83/16/0181, VwSlg 5947 F/1985).