Verwaltungsgerichtshof
26.06.2014
2011/15/0076
GRS wie 2007/14/0013 E 24. Juli 2007 RS 4
(hier ohne den letzten Satz)
Eine der Voraussetzungen für die Beurteilung eines Sachverhaltes als verdeckte Ausschüttung ist eine subjektive, auf Vorteilsgewährung gerichtete Willensentscheidung der Körperschaft. Der Verwaltungsgerichtshof hat es schon wiederholt als zulässig angesehen, aus den Umständen des betreffenden Falles auf die Absicht der Vorteilsgewährung zu schließen (Hinweis E 3. Juli 1991, Zl. 90/14/0221). Ein derartiger - im Rahmen der Beweiswürdigung gezogener Schluss - ist nur dann zulässig, wenn der Sachverhalt, aus dem dieser Schluss gezogen werden soll, ausreichend erforscht ist.
Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung
verbunden):
2011/15/0077