Gericht

Verwaltungsgerichtshof

Entscheidungsdatum

28.05.2009

Geschäftszahl

2008/15/0034

Rechtssatz

Einkünfte, die im Ausland vor Begründung der unbeschränkten Steuerpflicht in Österreich bezogen worden sind, sind zufolge Paragraph eins, Absatz 3, EStG 1988 und Paragraph 39, Absatz 2, leg. cit. für die Bemessung der Einkommensteuer in Österreich nicht zu berücksichtigen; das gleiche gilt hinsichtlich der vor diesem Zeitpunkt im Ausland erlittenen Verluste, die weder für einen Verlustausgleich nach Paragraph 2, Absatz 2, EStG 1988, noch für einen Verlustabzug nach Paragraph 18, Absatz 6 und 7 leg. cit. in Betracht kommen vergleiche die hg. Erkenntnisse vom 10. Februar 1950, 1864/48, VwSlg 192 F/1950, und vom 26. September 1990, 86/13/0104; ebenso Hofstätter/Reichel, EStG III, allgemein Tz. 6 zu Paragraph eins ;, Ludwig in Doralt9, Paragraph 102, Tz. 32; Atzmüller/Wanke in Wiesner/Atzmüller/Grabner/Leitner/Wanke, MSA EStG (1.11.2007), Paragraph 46, Anmerkung 42; Jakom/Marschner EStG Paragraph eins, Rz 7 u.a.).