Gericht

Verwaltungsgerichtshof

Entscheidungsdatum

24.10.2001

Geschäftszahl

97/17/0103

Rechtssatz

Nach ständiger Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes (Hinweis E 23. Oktober 1987, 87/17/0261; E 21. Juni 1999, 96/17/0051) trifft es zu, dass es für die Bestimmung des Faktors für die Vervielfachung der bebauten Fläche lediglich auf das Vorliegen eines entsprechenden Geschoßes (bzw Dachgeschoßes oder Kellergeschoßes) ankommt und die Vervielfachung generell von der bebauten Fläche, das ist die Fläche des Erdgeschoßes, auszugehen hat. Ein Kellergeschoß ist ungeachtet seiner konkreten Ausdehnung mit dem Faktor 0,5 zu berücksichtigen (Hinweis E 23. Oktober 1986, 2000/17/0186).