Gericht

Verwaltungsgerichtshof

Entscheidungsdatum

04.03.1966

Geschäftszahl

2174/65

Rechtssatz

Provisionsforderungen eines Verkaufsvermittlers, die durch die Kundenzahlungen aufschiebend bedingt sind, müssen, soweit ihre Entstehung mit den Vermittlungsleistungen des abgelaufenen Jahres zusammenhängt, bereits in der SCHLUßBILANZ für dieses Jahr berücksichtigt werden, und zwar selbst dann, wenn die Geschäfte bis zum Ablauf des Jahres noch nicht abgewickelt sind (Hinweis E 30.4.1965, 126/65, E 27.9.1963, 996/61 und E 12.1.1962, 155/60).