Verwaltungsgerichtshof
29.06.1965
0488/65
Die Bestimmung des Paragraph 55, Absatz eins, VwGG 1965, wonach in den Fällen einer Säumnisbeschwerde, in denen der VwGH gemäß Paragraph 42, Absatz 4, VwGG 1965 vorgeht, die Frage des Anspruches auf Aufwandersatz so zu beurteilen ist, wie wenn der Bfr obsiegende Partei wäre, gilt in Fällen, in denen die belangte Behörde innerhalb der ihr gemäß Paragraph 36, Absatz 2, VwGG 1965 gesetzten Frist den versäumten Bescheid nachholt, nicht (Hinweis B 21.5.1965, 0197/65). Anmerkung: Der Beschluß bemerkt hiezu, es fehle an einer gesetzlichen Bestimmung, nach der in solchen Fällen dem Bfr ein Kostenersatz zugesprochen werden könne.
Siehe:
0108/70 B VS 27. November 1970 VwSlg 7921 A/1970 RS 1 Abgegangen hievon mit verstärktem Senat (demonstrative Auflistung):
1186/76 B VS 30. März 1977 VwSlg 5111 F/1977 RS 1;
(RIS: abwh)