Verwaltungsgerichtshof
08.03.1965
1200/64
Die Wertung der Entscheidungen über Einwendungen gegen Flächenwidmungs- und Bebauungspläne als Bescheide iSd Artikel 131, B-VG wäre auch im Hinblick auf die bei einer anderen Lösung notwendig auftretende Wirkung des Paragraph 50, VwGG 1952 auf den Verordnungsgeber zumindest für den Fall des Ergehens des Erkenntnisses des VwGH nach Kundmachung des Planes (Verordnung) im Hinblick auf Artikel 139, B-VG unvertretbar. (Hinweis auf die Entwicklung der Rechtsprechung E vom 28. Februar 1934, VwSlg. 17900, B v. 1. Februar 1934, VwSlg. 17869, B des BGH vom 9. Juli 1938, Slg. 1932/A und B vom 19. Dezember 1950, Zl. 0408/49, VwSlg. 1629 A, ferner auf die Erkenntnisse des VerfGH vom 17. November 1932, Slg. 1465 und vom 18. November 1961, Slg. 4079/A)